Das erste Derby des Jahres steht am Spielplan und das gleich in der doppelten Ausführung, denn während unsere Damen am Freitag in der Hoga-Arena auf Aufstiegskandidat St. Stefan treffen, empfangen unsere Jungs am Samstag die Julbacher Veilchen zum bezirksinternen Kräftemessen. Die Julbacher haben uns in der Vorwoche keinen Gefallen getan und mussten sich Vorderweißenbach im heimischen Meran-Stadion mit 2:3 geschlagen geben, am kommenden Samstag werden sie wohl auch keine Geschenke an uns verteilen und sicher alles für den Derbysieg geben. Aus unserer Sicht soll nach dem Punkt zum Rückrundenauftakt der nächste Schritt gemacht werden und nach dem 1:2 gegen Arnreit Mitte Oktober endlich wieder ein (Derby-)Sieg eingefahren werden.
Gegner-Check:
Die Mannen von Peter Hain sind in der Tabelle nach der Niederlage zum Rückrundenauftakt gegen Abstiegskandidat Vorderweißenbach einen Rang abgerutscht und stehen nun auf Platz 9 mit 18 Punkten. Der Herbst verlief auch bei unseren Gästen eher durchwachsen, nach einem starken Start und der Tabellenführung nach vier Runden holten die Veilchen von Mitte September bis Mitte Oktober nur einen Punkt aus fünf Partien, Derbysieg gelang genau einer und dieser war der 3:0 Erfolg gegen uns in Runde 2. Vor allem auswärts ist die Bilanz noch ausbaufähig, nur ein Sieg gelang in der Fremde und somit warten die Julbacher seit Runde 1 Mitte August und dem 0:2 gegen Vorderweißenbach auf einen Auswärts-Dreier. Erwähnenswert ist auch, dass Julbach gemeinsam mit den Oepping-Peilsteiner Steinprofis die fairste Mannschaft der Liga ist und der sonst oft beste Julbacher Torschütze Jakob Lauss bei „nur“ zwei Treffern steht, dafür ist Michael Kasper mit sechs Saisontoren umso treffsicherer.
Historische Bilanz:
Seit Beginn der elektronischen Datenerfassung gibt es leichte Vorteile für unsere Gäste aus Julbach, während die Hain-Elf acht von 20 Derbys gewinnen konnte, waren wir siebenmal erfolgreich. Die restlichen fünf Aufeinandertreffen endeten folglich Remis. Betrachtet man nur die letzten fünf direkten Duelle, konnten wir davon nur ein Partie gewinnen, im Herbst besiegelten Treffer von Michael Kasper, Oliver Eckerstorfer und Fabian Pils eine doch klare und verdiente 3:0 Auswärtsniederlage. Hoffnung macht aber die Heimstärke gegen Julbach, die letzten vier Spiele wurden zu Hause nicht verloren, die letzte Heimniederlage gegen Julbach stammt noch aus Oktober 2020. Erfolgreichste Derbytorschützen sind Stefan Hinterleitner mit acht bzw. Jakob Lauss und Florian Stadlbauer mit vier Treffern.
Unsere Formkurve:
Nach drei Niederlagen im Herbst gelang beim Rückrundenauftakt dank einer kämpferisch starken Leistung mit dem Punkt am Bachlberg ein kleiner Befreiungsschlag. Weil aber unsere Konkurrenz mit Ausnahme von Schweinbach voll punktete, rutschten wir dennoch auf Rang 13 ab, Rang 10 ist derzeit aber wiederum nur einen Zähler entfernt. Um diesen sicheren Tabellenplatz möglichst rasch wieder zu erreichen, sollten wir an unsere Heimstärke aus der Saison 2024/25 anschließen, als wir am Ende der Saison auf Platz 1 der Heimtabelle lagen. Aktuell rangieren wir in dieser Statistik auf Rang 11 und konnten im Herbst nur zwei von sechs Heimspielen gewinnen. Ebenfalls zu erwähnen ist der erneut späte Gegentreffer in der Vorwoche gegen Admira, durch den wir wie in anderen Spielen im Herbst wieder zwei Punkte verloren haben. Im Training wird aber hochkonzentriert an den aktuellen Problemstellungen gearbeitet und unsere Jungs sind heiß auf das Derby und das erste Heimspiel des Jahres. Der letzte Sieg in der Meisterschaft gelang im Oktober 2025 im Derby gegen Arnreit, aus unserer Sicht können wir mit einem weiteren Derbysieg gerne wieder auf die Siegerstraße zurückkehren.
Schiedsrichter:
Auch beim zweiten Spiel des Jahres gibt es eine Dreierbesetzung, dieses Mal mit einem durchaus bekannten Schiedsrichter. Mag. Philipp Reitinger leitete bereits drei Pflichtspiele und ein Testspiel von uns, die Bilanz in den Pflichtspielen ist mit einem Sieg (November 2024 gegen Oepping-Peilstein), einem Unentschieden (August 2025 gegen Vorderweißenbach) und einer Niederlage (Mai 2022 gegen Wartberg) völlig ausgeglichen. Für Julbach wird es die Pflichtspielpremiere mit Schiedsrichter Reitinger. Seine Assistenten am kommenden Samstag sind Dejan Imsirovic und Christian Mayrhofer.
Reserve:
Auch unsere Reserve mit Neo-Trainer Amadeo Zela steigt kommendes Wochenende endlich in die Meisterschaft ein, das Duell gegen Julbach könnte dabei eines auf Augenhöhe werden. In der Tabelle stehen wir derzeit auf Rang Vier mit 21 Punkten, die Jung-Veilchen haben bereits ein Spiel mehr und stehen mit 19 Zählern auf Rang Fünf. Die historische Bilanz ist mit neun Siegen für je beide Teams und einem Unentschieden völlig ausgeglichen, in der Hinrunde setzten wir uns dank Treffern von Jonathan Altendorfer und Dominik Barth knapp mit 1:2 durch, generell gingen die letzten drei Reservepartien gegen Julbach an unsere Jungs. Wenn wir den Anschluss an die Spitzenteams nicht verlieren wollen, brauchen wir auch dringend einen vierten Sieg in Serie gegen die Veilchen, denn der Tabellenführer aus Freistadt liegt (bei einem Spiel mehr) neun Punkte vor uns. Hoffnung macht auch die Heimtabelle, als eines von drei Teams sind wir zu Hause noch ungeschlagen.
Spielort und Uhrzeit:
Gespielt wird am Samstag, 28. März um 14:15 (Reserve) + 16:30 (KM). Wir freuen uns (trotz voraussichtlich bescheidenem Wetter) über eure Unterstützung beim ersten Herren-Heimspiel des Jahres.
Damen:
Runde 13 in der Frauen-Landesliga steht vor der Tür und wir hoffen, dass diese Zahl keine Unglückszahl ist, denn im Herbst gab es im Derby gegen St. Stefan mit dem 0:10 eine besonders kalte Dusche. Das Selbstvertrauen nach dem Auftaktsieg gegen Aspach-Wildenau sollte aber groß sein, aktuell trennen unsere Ladies auch nur mehr zwei Punkte vom rettenden achten Platz. Dennoch gehen wir als klare Außenseiter ins Derby, vier von fünf Pflichtspielen gegen die Blau-Weißen verloren wir zu Null, zudem hat St. Stefan mit 55 Treffern die mit Abstand beste Offensive der Liga (Nora Hetzmannseder hat dabei unglaubliche neun Treffer mehr erzielt als unsere Damen insgesamt) und die drittbeste Defensive mit nur zehn Gegentoren. In der heimischen Hoga-Arena sind die Gastgeberinnen makellos, alle sechs Partien wurden gewonnen. Auswärts sind wir insgesamt gesehen mit vier von sieben Saisonpunkten etwas stärker und warum sollte nicht wieder wie vor ca. einem Jahr eine kleine Sensation gelingen, als wir nach frühem 0:3 Rückstand noch eine Aufholjagd starteten und mit einem 3:3 die Punkte teilten. Gespielt wird am Freitag ,27. März um 19:30 Uhr in der Hoga-Arena in St. Stefan.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/03/Vorbericht_Julbach_Maerz-2026.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-03-25 09:00:582026-03-22 18:07:18Heimderby gegen die Veilchen
Erstmals seit Mai 2018 waren wir wieder im Bachlbergstadion zu Gast und dieses Match wurde mit großer Spannung erwartet, war es doch der Beginn einer neuen Trainer-Amtszeit und ein erster echter Gradmesser, wo wir nach insgesamt acht Vorbereitungsspielen wirklich stehen. Die Jahresauftakt-Bilanz der beiden Vorjahre ist positiv, 2024 besiegten wir Haibach auswärts 0:6, 2025 Schweinbach zu Hause mit 3:0. Ohne Gegentor blieben wir 2026 nicht, holten aber nach drei Niederlagen am Ende der Hinrunde zumindest wieder einen Punkt.
Hälfte Eins:
In der ersten Startaufstellung von unserem neuen Coach Amarildo Zela gab es wenig Überraschungen, vom Stammpersonal aus dem Herbst fehlten nur Christian Anreither und Stefan Schürz, rechts hinten begann nach Verletzungspause Martin Schinkinger, als zweiter Innenverteidiger agierte Cousin und Routinier Stephan Schinkinger. Noch ungewohnt war das Bild bei der Platzwahl zu Beginn des Spiels, unser neuer Kapitän Patrick Schürz war hier zum zweiten Mal in seiner Karriere (nach der Haslach-Partie im Herbst 2025) als Stellvertreter unseres Teams im Einsatz.
Fast pünktlich pfiff der junge Schiedsrichter Maximilian Lehner (Jahrgang 2007) die Partie an, er stand unter Beobachtung und hat (so viel kann vorweggenommen werden) seine Sache an diesem Freitagabend sehr gut erledigt. Beide Teams begannen mit vorsichtigem Abtasten, eine Flanke von Alexander Obermühlner findet keinen violetten Abnehmer, ein Distanzfreistoß von Bernhard Timpner führt auch noch zu keiner wirklich gefährlichen Situation. Über Standardsituationen wird im Laufe dieses Berichts noch öfter geschrieben werden, denn vor allem die Eckbälle der Admiraner wurden nahezu immer gefährlich. Paul Morokutti war der Meister der ruhenden Bälle, in Minute 12 findet ein (fast) perfekt getretener Corner keinen Abnehmer, in Minute 16 köpfelt Winter-Neuzugang Laurenz Heigl nach einer weiteren Ecke völlig freistehend am 5er drüber, eine Minute davor war es ebenfalls Laurenz Heigl, der einen Stangler von Kapitän David Köpf nicht entscheidend aufs Gehäuse bekommt.
Wir kamen aber immer besser ins Spiel und hatten in Minute 17 eine erste Chance durch Bernhard Timpner, die aber wegen Abseits zurückgepfiffen wurde. Und wie im Hinspiel wurden dann kurz darauf Geschenke verteilt. Verteidiger Michael Viehböck will klären, dieser Versucht artet in einen Querschläger aus, der Bernhard Timpner vor die Füße fällt, sein Abschluss geht aber zunächst an die rechte Stange und springt zentral zurück, wo Daniel Zauner vor 2,11m-Hüne Tim Schwandner abstauben kann. Die restliche erste Hälfte war dann im Hinblick auf Chancen relativ ausgeglichen, die Gastgeber aus Linz wurden erneut über zwei Morokutti-Ecken gefährlich, bei der einmal wieder Laurenz Heigl drüberköpfelt, bei der anderen trifft Joas Musongi nur die rechte Stange. Bei uns probiert es zunächst in Minute 24 Jakob Pechmann per Direktabnahme vom 16er, der Ball geht aber drüber. In Minute 33 wäre es beinahe 0:2 gestanden, Jakob Pechmann bringt von den Grundlinie den Ball zur Mitte zu Bernhard Timpner, dieser zieht ab und trifft, Assistent Vitalii Shushura signalisiert aber, dass der Ball bei der Hereingabe bereits im Aus war. Somit blieb es bei der knappen 0:1 Pausenführung.
Hälfte Zwei:
Beide Trainer vertrauten demselben Personal und ca. zehn Minuten passierte relativ wenig, ehe wir in den Minuten 58 und 59 Chancen durch Bernhard Timpner via Freistoß und durch Adnan Nocic nach starker Einzelaktion und Querpass von Daniel Zauner hatten. Während Admira in Minute 60 durch einen Schuss von Alexander Obermühlner in Tornähe kommt, finden unsere Jungs in Minute 67 die in dieser Phase beste Gelegenheit vor. Adnan Nocic verlagert das Spiel von der Nähe der Ersatzbänke auf die andere Seite, dort verstolpert zunächst der gut positionierte Jakob Pechmann und im Anschluss trifft Daniel Pils die Kugel nicht richtig.
Die nächste Szene wurde abgepfiffen, ehe eine echte Chance daraus hätte werden können, Jakob Pechmann wird eigentlich gefoult, schickt aber noch den eingewechselten Jonathan Altendorfer , der sich auf den Weg Richtung Tor macht, Schiri Lehner pfeift den Vorteil aber ab und entscheidet auf Freistoß auf Höhe der Mittellinie. Wir waren aber immer noch knapp in Front und so richtig entspannt war nach den Geschehnissen im Herbst und den vielen späten Gegentreffern keiner. Und so kam es wie es kommen musste und es war tatsächlich ein Eckball, der den Ausgleich bringen sollte. Paul Morokutti legt sich bei der rechten Eckfahne den Ball zurecht, wieder kommt das Spielgerät brandgefährlich ins Zentrum und wir schaffen es nicht, an den Ball zu gelangen und zu klären. Über mehrere Zwischenstationen und Kopfbälle landet der Ball am Ende beim eingewechselten Maximilian Abpfolter, der den Ball über die Linie bugsiert. Laut einigen Zusehern soll im Laufe dieser doch unübersichtlichen Situation eine Abseitsstellung vorgelegen haben, Schiedsrichter Lehner entschied mit seinem Team aber auf Treffer und verwarnte unseren Reserve-Trainer Amadeo Zela, der in dieser Szene zu heftig reklamierte. In der Schlussphase kam es zu keinen nennenswerten Torraumszenen mehr, somit lautete der Endstand 1:1.
Fazit:
Nach drei Niederlagen am Stück im Herbst holen wir endlich wieder einen Punkt gegen ein in der Tabelle deutlich besser positioniertes Team. Auch wenn wir lange in Führung waren, geht das Remis in Summe in Ordnung bzw. hatte Admira mehr und zum Teil bessere Torchancen. Positiv war aber jedenfalls unser kämpferischer Einsatz, den man im Herbst in einigen Spielen nicht wirklich gesehen hatte. Das Herausspielen und vor allem verwerten von Torchancen ist nach wie vor ein Manko, um das sich unser Trainerduo in den kommenden Wochen aber sicher kümmern wird.
Reserve:
Unsere Reserve war spielfrei und steigt (sofern es das Wetter zulässt) nächste Woche am Samstag, 28. März 2026 um 14:15 gegen Julbach in den Spielbetrieb ein.
Damen:
Unsere Ladies eröffneten unseren Sportplatz im Jahr 2026 mit einem Heimspiel gegen Aspach-Wildenau und brauchten aufgrund der Verkleinerung der Landesliga auf zehn Teams dringend einen Sieg, um die Chance auf den Klassenerhalt noch zu wahren. Die Erinnerungen an Aspach-Wildenau waren positiv, in der Hinrunde gelang gegen das Team aus dem Bezirk Braunau der bisher einzige Saisonsieg. Eine Torschützin aus dem Hinspiel fehlte am Samstag allerdings, Hannah Kiesl war ebenso wie Sandra Keil, Leonie Gerstl, Lara Pühringer und Anita Erbler nicht im Kader. Laura Kalischko feierte hingegen ein Comeback, nachdem sie große Teile der Vorbereitung verletzt verpasste, mit Lejla Hozanovic nahm auch erstmals eine Spielerin aus St. Peter auf der Bank Platz. Nach wenigen Spielminuten gab es den ersten Torjubel, Lena Ilk bedient Alina Mairhofer, die am 5er den Stangler verwertet, Linienrichter und KM-Kapitän Patrick Schürz hat die Fahne aber oben. Vor allem in der ersten Hälfte wurden mehrere Chancen aufgrund einer Abseitsstellung zunichte gemacht, nach einem Lochpass auf Lena Ilk ist die Fahne wieder oben, ebenso in Minute 20, als Laura Kalischko aber im 1 gegen 1 an Torfrau Wageneder gescheitert wäre. In Minute 28 ist dann aber alles regelkonform und unsere Damen belohnen sich für eine starke Anfangsphase. Laura Kalischko schickt Lena Ilk mit dem Laufpass aus dem Zentrum auf die Reise, unsere Topstürmerin wartet relativ lange und scheitert mit dem ersten Versuch noch an Alena Wageneder, den zweiten Ball schießt sie dann aber überlegt an der Schlussfrau vorbei ins dann quasi leere Tor. Fünf Minuten später ist es erneut Lena Ilk die sich feiern lassen darf. Sie setzt engagiert nach und erobert sich den Ball, wodurch sie alleine auf Schlussfrau Wageneder zuläuft und souverän per Flachschuss Richtung linkes Eck trifft.
Nach dem 2:0 schienen wir auf einem guten Weg, brachten unsere Gäste aus Aspach-Wildenau durch ein Eigentor aber wieder zurück ins Spiel. Valentina Bauer spielt einen Rückpass zurück aufs Tor, aufgrund der vorherigen Situation ist Ersatz-Schlussfrau Julia Kepplinger (Leonie Gerstl fehlt mit einer Daumenverletzung) noch nicht richtig positioniert und das Spielgerät rollt über die Linie zum Anschlusstreffer. Unmittelbar darauf entsteht aber bereits die nächste Chance für uns, Alina Mairhofer zieht vom 16er ab, der Ball geht knapp neben das Tor. Die beste Torchance in der restlichen ersten Hälfte haben dann noch unsere Gäste, die in Minute 38 bereits zweimal wechselten und diese Spielerinnen waren maßgeblich beteiligt. Vanessa Pögl bringt rechts am 16er den Ball zur zweiten Stange, dort köpfelt Jana Machtlinger relativ freistehend den Ball Julia Kepplinger genau in die Arme. Halbzeitstand 2:1.
In Durchgang Zwei passierte dann die ersten 15 Minuten wenig, ehe es in Minute 59 eigentlich 3:1 stehen muss. Laura Schinkinger geht am rechten Flügel tief und spielt den idealen Stangler, Lena Ilk kommt im 5er angelaufen und trifft nur die Querlatte, am langen Pfosten kann Alina Mairhofer den Abpraller nicht verarbeiten. In der Folgephase wird Aspach-Wildenau immer stärker und in Minute 68 zeigt Schiedsrichter Raphael Wagner nach einem Foul von Elisa Hofer auf den Punkt. Stefanie Baier tritt an, schießt den Ball aber scharf an der linken Stange vorbei. Großes Glück in dieser Situation für unsere Damen, auch weitere Chancen von Vanessa Auer und Sophia Puttinger in den folgenden Minuten gehen jeweils links am Tor vorbei. Großchancen unsererseits gibt es dann nur mehr wenige, eine Hereingabe von Lena Ilk erreichen weder Laura Kalischko noch Laura Schinkinger, ein Distanzschuss von Ronja Schlager geht neben das Tor. Aspach-Wildenau wirft in der Schlussphase nochmal alles nach vorne und kommt auch zu mehreren Abschlüssen, der Ball will aber aus unserer Sicht zum Glück nicht mehr ins Tor bzw. kann Julia Kepplinger die Situationen immer entschärfen. Ein unglaublich wichtiger Sieg gleich zum Auftakt der Rückrunde, nachdem es voraussichtlich vier Absteiger geben wird. Der Rückstand auf den definitiv rettenden achten Platz beträgt nun nur mehr zwei Punkte.
Ausblick:
Nach der Auftaktpartie gegen Admira sehen wir auch kommendes Wochenende violett, denn auch die Julbacher Veilchen sind eng mit dieser Farbe verbunden. Für uns wird es das erste Derby und das erste Heimspiel des Jahres, dieses steigt am Samstag, 28. März 2026 um 14:15 (Reserve) + 16:30 (KM).
Auch für unsere Damen heißt es Derbytime, mit den Ladies aus St. Stefan ist noch eine größere Rechnung aus dem Herbst offen, damals mussten sich unsere Damen zu Hause mit 0:10 geschlagen geben. Gespielt wird am Freitag, 27. März 2026 um 19:30 in der Hoga-Arena in St. Stefan/Walde.
An beiden Tagen freuen sich unsere Teams (trotz voraussichtlich bescheidenem Wetter) über viele Fans!
Der Spieler mit den wohl häufigsten Fotoanfragen der Bezirksliga Nord – Admiras 2,11m Schlussmann Tim Schwandner mit unserem Tormann Markus Schinkinger
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/03/Endergebnis-Admira_Maerz-2026.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-03-22 08:48:422026-03-22 09:09:17Punkteteilung zum Jahresauftakt
132 Tage werden am Freitag seit dem letzten Meisterschaftsspiel vergangen sein und fragt man Google nach der Bedeutung der Zahl 132 ist dies eine Engelszahl (mit Engeln kennen wir uns ja aus, zumindest wenn die Kelly Family darüber singt) und steht u.a. für das Vertrauen in das eigene Potential und die Ermutigung, an sich selbst zu glauben. 132 Tage sind auch lange 4,5 Monate die wir auf ein Pflichtspiel warten mussten und selten wurde ein Rückrundenauftakt mit so viel Spannung erwartet wie in diesem Jahr. Zum einen ist mit dem Vater-Sohn Duo Amarildo und Amadeo Zela ein neues Trainergespann am Werk, zum anderen gehen wir aufgrund der Tabellensituation als potentieller Abstiegskandidat ins neue Jahr. Diese Situation ist für uns weitestgehend neu, umso entscheidender werden rasche Punktgewinne in den ersten Runden, um den Abstand zum Tabellenkeller möglichst frühzeitig zu vergrößern. Nach einer intensiven Vorbereitung mit acht durchaus erfolgreichen Testspielen sind unsere Jungs gleich hungrig auf die ersten drei Punkte des Jahres.
Gegner-Check:
Der Landesliga-Absteiger erwischte trotz großer Unsicherheit zu Saisonbeginn aufgrund eines runderneuertem Kaders einen Traumstart in die neue Liga und musste sich nach drei Siegen und einem Unentschieden erst in Runde 5 in Haslach geschlagen geben. Ganz konnte die Slama-Elf dieses Niveau aber nicht halten, in den letzten vier Runden im Herbst wurde nur mehr ein Zähler eingefahren. Der Liganeuling überwinterte aber dennoch mit 20 Punkten auf dem guten fünften Rang, im engen Mittelfeld sind die Bachlberg-Kicker aber auch nur drei Punkte von Platz Neun entfernt. Ein Platz in den Top 4 wurde manchmal von einer verhältnismäßig wenig gefährlichen Offensive verhindert, Jakub Rottner erzielte zwar sechs Saisontore, insgesamt 19 Treffer sind aber der schwächste Wert der Top 8 Teams. Um dem entgegenzuwirken, wurde mit Laurenz Heigl ein neuer Stürmer verpflichtet, der in den letzten Jahren bei den Blau-Weißen Jungs und Hörsching aktiv war. Die Vorbereitung verlief völlig ausgeglichen, in ebenfalls acht Testspielen gab es drei Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.
Historische Bilanz:
Die Geschichtsbücher sind wenig aufschlussreich, nur vier Duelle fanden in der jüngeren Vergangenheit statt, drei davon auf Meisterschaftsniveau. Im Herbst 2025 mussten wir uns nach ansprechender Leistung unglücklich mit 1:2 zu Hause geschlagen geben, in der Landesligasaison 2017/18 setzte es zu Hause eine 2:5 Klatsche, auswärts sicherte uns Jonas Würzl beim 1:1 im Mai 2018 einen Punkt, der im damaligen Abstiegskampf in der Landesliga Ost aber zu wenig war. Weil auch das Testspiel im Jänner 2017 mit 4:3 verloren wurde, warten wir noch immer auf einen Sieg gegen die violetten Admiraner.
Unsere Formkurve:
Gegen Freistadt, Oberneukirchen und Schweinbach gab es in der Liga im Herbst drei Niederlagen am Stück, diesen Abwärtstrend in den Pflichtspielen wollen wir aber möglichst schnell vergessen und die Ergebnisse in den Testspielen lassen durchaus auf einen positiven Rückrundenstart hoffen. Nach einem 1:1 Remis gegen Raab folgte ein 6:0 Kantersieg gegen Aigen-Schlägl, ehe es im Derby gegen die SPG Putzleinsdorf-Hofkirchen einen kleinen Rückschlag mit einer 1:2 Niederlage gab. Gegen ASKÖ Dionysen/Traun (6:1) und die 1b der SPG St. Marienkirchen/Wallern (3:2) fanden wir wieder in die Erfolgsspur zurück, nach einem torlosen Remis gegen Gramastetten und einem spektakulären 5:4 Heimsieg gegen Haibach fielen auch im letzten Testspiel viele Tore, gegen dem klaren Bezirksliga West Tabellenführer Natternbach mussten wir uns aber knapp mit 4:3 geschlagen geben. Positives Zeichen der Vorbereitung war auch, dass wir in sieben von acht Partien mind. einen Treffer erzielen konnten, die besten Torschützen waren Adnan Nocic (7), Bernhard Timpner (6) und Jonathan Altendorfer (4).
Personell gab es im Winter fast keine Veränderungen, lediglich Kooperationsspieler Gregor Mühlparzer steht zumindest im Frühjahr aufgrund der anstehenden Matura nur für Kirchberg zur Verfügung, Manuel Pichler pausiert mindestens bis Sommer, hier steht aufgrund einer langwierigen Verletzung aber auch ein Karriereende im Raum. Der im Herbst verletzte Martin Schinkinger ist dafür aber wieder einsatzfähig, Alexander Mühlparzer hat zumindest wieder einige Trainingseinheiten absolviert, ein Comeback-Zeitpunkt ist aber nach wie vor ungewiss. Sebastian Traxler dürfte mit einer Knöchelverletzung die ersten Spiele verpassen, Dominik Barth fehlt aufgrund einer Herzmuskelentzündung das gesamte Frühjahr. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen auch die Langzeitverletzten Thomas Pichler und Nico Wögerbauer.
Eine Veränderung gab es in der Winterpause nicht nur beim Trainerteam, auch das Amt des Kapitäns wurde neu bestimmt. Wir bedanken uns bei unserem langjährigen Kapitän Felix Hofmann für seine wertvolle Arbeit, ab der Rückrunde wird Patrick Schürz die Mannschaft aufs Feld führen. Ersatzkapitäne sind Bernhard Timpner und Daniel Pils. Alles Gute für eure Aufgaben!
Schiedsrichter:
Wir starten das Jahr 2026 mit einer Dreierbesetzung inkl. Schiedsrichter-Beobachter und hier gibt es noch weniger Erfahrungswerte als bei der historischen Bilanz. Maximilian Lehner wird erstmals eine Partie von uns und auch von Admira Linz leiten, seine Assistenten sind Vitalii Shushura und Sait Adibelli. Eine kleinen Bezugspunkt zu Lembach gibt es aber dennoch, denn Schiri Lehner kennen unsere Damen, er pfiff ihre 1:4 Heimniederlage im August 2024 gegen die SPG Wallern/Krenglbach 1b. Evaluiert wird die Leistung dieses Trios von Dietmar Sitz.
Reserve:
Weil die 1b von Admira Linz in der 2. Klasse aktiv ist, greift unsere Reserve erst eine Woche verspätet ins Geschehen ein. Das erste Spiel wird dann das Aufeinandertreffen mit den Veilchen am Samstag, 28. März um 14:15 Uhr.
Spielort und Uhrzeit:
Gespielt wird am Freitag, 20. März um 18:30 Uhr am Sportplatz vom SK Admira Linz am Linzer Bachlberg. Wir freuen uns auf euere Unterstützung beim ersten Meisterschaftsspiel des Jahres!
Damen:
Unsere Ladies starten ebenfalls kommendes Wochenende und eröffnen unseren Sportplatz offiziell im Jahr 2026 mit einem Heimspiel gegen die Union Aspach-Wildenau. Gegen die Damen aus dem Bezirk Braunau gelang Ende August ein Traumstart in die Saison, Hannah Kiesl und Lena Ilk führten uns zu einem 0:2 Auswärtssieg. Die Erinnerungen an die Gegnerinnen sind somit durchaus positiv, auch wenn im gesamten Herbst kein weiterer Sieg und keine weitere Zu-Null Partie mehr gelingen sollte. Ein voller Erfolg zum Jahresauftakt wäre nicht nur für das Selbstvertrauen wichtig, denn auch die Situation in der Liga hat sich über die Winterpause dramatisch zugespitzt.
Bei der Ligasitzung im Februar wurde bei den Damen für die OÖ Liga und für die Landesliga eine Klassenstärke von zehn Teams festgelegt, somit wird es aus der aktuellen 12er-Liga vermutlich vier Absteigerinnen geben. Am Ende wird wohl Rang 8 das rettende Ufer darstellen, auf dem vor der Rückrunde ausgerechnet unsere Gegnerinnen aus Aspach-Wildenau stehen, die im Herbst neun Punkte sammeln konnten. Prekär ist die Situation auch deswegen, weil der Sprung nach vorne auf den siebten Platz schon sehr groß ist, von den fünf Teams im Tabellenkeller wird wohl nur eines die Liga halten können. Umso wichtiger ist die Unterstützung am kommenden Samstag für unsere Damen, die ab dem Frühjahr mit dem Damenteam aus St. Peter/Wimberg kooperieren und wo wir evtl. bereits die ein oder andere Spielerin im Kader sehen werden. Im letzten Testspiel holte man vergangenen Samstag ein 2:2 gegen Eidenberg/Geng, davor gab es einen klaren 6:0 Heimsieg gegen die 1b der Union Peuerbach. Bei der Niederlage eine Woche davor gegen Ottensheim 1b hat sich Schlussfrau Leonie Gerstl am Daumen verletzt, für sie wird bei den ersten Spielen Mittelfeldspielerin Julia Kepplinger im Tor stehen. Gespielt wird am Samstag, 21. März um 14:30 Uhr am Lembacher Sportplatz.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/03/Vorbereicht-Admira_Maerz-2026.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-03-17 17:18:032026-03-17 17:16:49Jahresauftakt am Bachlberg
Feuer, Hosn, 30,5 – diese Begriffe hörte man am Samstag, 28. Februar überdurchschnittlich oft in Lembach, denn zum bereits dritten Mal veranstalteten wir ein Hosn Owi Turnier in unserer Sportplatzkantine und auch 2026 war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Die diesjährige Auflage brachte auch eine Premiere, mit Lisa Aiglsdorfer sicherte sich erstmals eine Frau den Titel und das Preisgeld in Höhe von 120 Euro.
56 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten ein Rekordstarterfeld dar, vom kurzfristig eingesprungen Pensionär Hubert Schinkinger bis zu unserem 15-jährigen Reservespieler Niklas Höfler waren alle Altersgruppen vertreten. Besonders erfreulich war auch, dass wir Gäste aus dem gesamten Bezirk und darüber hinaus hatten (u.a. eine 4-köpfige Julbacher Delegation oder ein Mitspieler aus unserem Nachbarland Tschechien), die ansonsten nicht unbedingt zu den klassischen Sportplatzbesuchern gehören – Karten spielen verbindet eben. Weil sich die Schnitzellieferung für die kulinarische Verpflegung leicht verzögerte und der ehemalige Postbote und Mitspieler Sebastian Altendorfer für den Transport verantwortlich war, konnte die geplante Startzeit von 17:00 Uhr nicht ganz eingehalten werden. Die Wartezeit hat sich aber gelohnt, die Schnitzelsemmeln waren köstlich wie immer – Danke an den Lembacherhof für die Vorbereitung der Schnitzel!
Am Turniersystem hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert, insgesamt standen für die Spielerinnen und Spieler neun Gruppenspiele auf dem Programm, die Vierergruppen wurden dabei vor jeder Runde mittels Online-Zufallsgenerator neu zusammengelost. Pro Runde konnten bis zu drei Punkte gesammelt werden, wer am Ende des Abends die meisten Punkte gesammelt hatte, war Hosn Owi Turniersieger 2026. Und heuer ist die weibliche Schreibweise erforderlich, denn bei der dritten Auflage gab es erstmals eine Siegerin. Nach einer souveränen Leistung und keiner „Nuller-Runde“ holte sich Lisa Aiglsdorfer mit 23 Punkten und zwei Punkten Vorsprung den Sieg und das Preisgeld in Höhe von 120 Euro. Auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch zum verdienten Sieg.
Mit 23 von 27 möglichen Punkten holte Lisa Aiglsdorfer verdient den Turniersieg
Viele „Dreier“ (von denen wir in der bald startenden Rückrunde hoffentlich auch zahlreiche sehen werden) hatte am Samstag unsere Nr. 9, Jakob Pechmann schnappte sich die Silbermedaille mit 21 Punkten. Besonders spannend war der Kampf um Platz 3, Sebastian Rosenberger, Simone Altenhofer und Sebastian Altendorfer lagen nach den Gruppenspielen mit 18 Punkten ex aequo auf Rang 3, in einem Entscheidungsspiel holte sich Sebastian Rosenberger Platz 3 und Simone Altenhofer Rang 4, für Sebastian Altendorfer blieb nur der undankbare fünfte Platz, für den es leider kein Preisgeld mehr gab.
21 Punkte für unsere Nr. 9 – Jakob Pechmann spielte sich zu Platz 2 und 100 Euro Preisgeld
Sieger im Stechen um Platz 3 – Sebastian Rosenberger schnappte sich 60 Euro
Platz 4 und 20 Euro gab es für Simone Altenhofer
Nicht nach Wunsch verlief das Turnier 2026 es für Vorjahressieger Michael Schweitzer, der sich nach zehn gesammelten Punkten am Ende mit Platz 46 begnügen musste. Von dieser Punkteausbeute war unser heuriges Schlusslicht fast schon meilenweit entfernt, mit einem Punkteschnitt von 0,33 Punkten pro Partie und somit drei Zählern beendete Simon Trautendorfer das Turnier auf dem 56. Platz. Irgendwer muss Letzter sein, wir hoffen natürlich, dass du dich bereits für eine Revanche 2027 vorbereitest 😉
Während die Spieler aufgrund des sonntägigen Testspiels zeitgerecht nach Hause gingen, ließen die Besucherinnen und Besucher ohne Spielverpflichtung der Abend bzw. die Nacht noch gemütlich ausklingen. Wir freuen uns bereits auf das nächste Hosn Owi Turnier 2027, der genaue Termin wir dann wieder im Herbst fixiert.
Danke an alle Helfer in der Vorbereitung, insbesondere Michael Rotter, Robert Dietl und Jonas Hofmann sowie unser Kantinenteam Sandra Keil, Caro Stöttner und Lena Ilk.
Unser Kantinenteam war vor allem in den kurzen Spielpausen gefordert – Danke fürs Helfen!
Anbei noch das vollständige Ergebnis:
Platz 1 (23 Punkte – 120 Euro): Lisa Aiglsdorfer
Platz 2 (21 Punkte – 100 Euro): Jakob Pechmann
Platz 3 (18 Punkte – 60 Euro): Sebastian Rosenberger
Platz 4 (18 Punkte – 20 Euro): Simone Altenhofer
Platz 5 (18 Punkte): Sebastian Altendorfer
Platz 6 (17 Punkte): Stefan Payer, Thomas Richtsfeld
Platz 8 (16 Punkte): David Wögerbauer, Klaus Draxler, Martin Schinkinger, Bruno Stockinger, Alexander Schaffer, Nicole Niemann
Platz 14 (15 Punkte): Dominik Barth, Robert Dietl, Jonas Hofmann, Leonie Gerstl, Dietmar Höfler, Moritz Kohel, Patrick Schürz, Jonas Wagner
Platz 22 (14 Punkte): Andreas Ehrengruber, Christian Wilhelm, Daniela Thumfart, Hubert Schinkinger, Lukas Wagner, Marlene Burgstaller, Stefan Schürz
Platz 29 (13 Punkte): Manfred Past, Sandra Rotter, Sandra Wagner, Thomas Wagner, Michael Wipplinger, Isabella Hinterleitner, Klaus Dietl, David Sabreff, Florian Schweitzer
Platz 38 (12 Punkte): Laura Vierlinger, Sebastian Sigl, Martina Reiter
Platz 41 (11 Punkte): Eva Hinterleitner, Niklas Höfler, Harald Fritzenwallner, Daniel Wakolbinger, Sebastian Märzinger
Platz 46 (10 Punkte): Astrid Ecker, Laurin Altendorfer, Michael Schweitzer
Platz 49 (9 Punkte): Daniel Leibezeder, Olivia Brandstetter, Jonathan Altendorfer, Stefan Magauer, Thomas (Gust) Höltschl
Platz 54 (8 Punkte): Stefan Hinterleitner
Platz 55 (7 Punkte): Hannah Altendorfer
Platz 56 (3 Punkte): Simon Trautendorfer
Für Vorjahressieger Michael Schweitzer reichte es 2026 nur zu Platz 46
Auch Nicht-Teilnehmer hatten beim Turnier ihren Spaß
Auf 14 Tischen wurde um Punkte gekämpft, die Heimkabine wurde für das Turnier ebenfalls mit sieben Tischen ausgestattet
Per Zufallsgenerator wurden die Gruppen ermittelt, sodass sich immer neue Konstellationen ergeben haben
Bei einem Tisch in der Heimkabine konnte man der legendären Nr. 19 (und Glumanda ;)) ganz nah sein
Wie immer sehr fotogen – Thomas Richtsfeld mit mehr Fokus auf die Kamera als aufs Spiel 😉
Auch Obmann Robert Dietl war am Start und beendete das Turnier (punktegleich mit seinem neuen Stellvertreter Jonas Hofmann) auf Platz 14
Eva Hinterleitner mit einer besseren Leistung als Vereinslegende Stefan Hinterleitner, der das Turnier als Drittletzter beendete
Danke an alle 56 Spielerinnen und Spieler fürs Dabeisein!
2027 wird es wieder ein Hosn Owi Turnier geben, der genaue Termin wird im Herbst fixiert
Am Freitag, 6. Februar 2026 wurde im Lembacherhof die alle drei Jahre stattfindende Generalversammlung der Union 1947 Lembach abgehalten. Neben einem sportlichen und finanziellen Rückblick auf die vergangene Amtsperiode stand auch die Neuwahl des Vorstandsteam auf dem Programm, die von Union-Obfrau Andrea Gierlinger geleitet wurde.
Die Union 1947 Lembach blickt auf eine intensive, aber Großteils sehr erfolgreiche dreijährige Amtsperiode zurück. Einige wesentliche Projekte wie die Renovierung des Clubgebäudes sowie die Errichtung eines Spielplatzes am Sportplatzgelände wurden weitestgehend abgeschlossen, zudem wurde das Veranstaltungsangebot in den letzten drei Jahren um einige neue Highlights erweitert, u.a. die Halloween-Party, das Hosn Owi Turnier (nächster Termin am 28. Februar 2026, Anmeldung bei Michael Rotter jederzeit möglich) oder das Cornhole-Turnier.
Aus sportlicher Sicht fielen der Reserve-Herbstmeistertitel in der Saison 2024/25, der Landesliga-Aufstieg unserer Damen oder der konstante Platz 6 unserer KM in diese Zeit. Lediglich der vergangene Herbst war leider vor allem bei der Kampfmannschaft und bei unseren Damen von der schwächeren Sorte und wir überwinterten in unmittelbarer Nähe der Abstiegsplätze.
Weitere Programmpunkte waren der Bericht und die Entlastung des Kassiers sowie die Abänderung der Vereinsstatuten.
Der Hauptzweck der Generalversammlung war aber die Neuwahl des Vorstandsteams, aus dem sich der bisherige Obmann-Stellvertreter Gerhard Gierlinger aus Zeitgründen zurückgezogen hat. Lieber Gerhard, danke für deinen langjährigen Einsatz im Vorstand der Union 1947 Lembach! Als Nachfolger konnte der bisherige Beirat Jonas Hofmann gewonnen werden, der die Funktion des Obmann-Stellvertreters ab sofort übernimmt.
Folgendes Team wurde einstimmig gewählt:
Obmann
Robert Dietl
Obmann-Stellvertreter
Jonas Hofmann
Kassier
Stefan Hinterleitner
Schriftführer
Klaus Draxler
Schriftführer-Stellvertreterin
Julia Gierlinger
Beirat
Peter Bauer
Beirat
Manuel Höfler (neu)
Beirat
Michael Kaltenhuber
Beirat
Michael Rotter
Beirätin
Julia Kepplinger (neu)
Wir wünschen dem neu gewählten Vorstandsteam viel Freude bei ihrer Arbeit und eine erfolgreiche Amtsperiode. Die nächste Generalversammlung findet im Jänner/Februar 2029 statt.
Das neue Vorstandsteam für die Amtsperiode 2026 – 2029 (von links). Klaus Draxler, Peter Bauer, Stefan Hinterleitner, Jonas Hofmann, Julia Gierlinger, Obmann Robert Dietl, Julia Kepplinger, Michael Kaltenhuber, Manuel Höfler, Michael Rotter
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/02/Gesamt.jpg12001600Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-02-07 14:26:332026-02-07 14:26:33Generalversammlung der Union 1947 Lembach
Eine der erfolgreichsten Zeiten in der Lembacher Fußballgeschichte gab es Anfang der 80er Jahre, als gleich mehrfach Fußballgeschichte in unserem Ort bzw. im Bezirk Rohrbach geschrieben wurde. Der damalige Sektionsleiter der Lembacher Erfolgself war Ewald Raab, der am Mittwoch, 28. Jänner 2026 im Alter von 84 Jahren verstorben ist.
Ewald absolvierte eine „klassische“ Karriere und begann bereits in frühen Jahren mit dem Fußballspielen und war Anfang/Mitte der 50er-Jahre Teil der Lembacher Schülermannschaft. Später gelang ihm rasch der Aufstieg in die Kampfmannschaft, mit der er auch mehrere Erfolge feierte. Unter anderem krönte er sich in einem damals noch deutlich anderes strukturierten Ligasystem mit seinen Teamkollegen in der Saison 1966/67 nach elf Siegen aus 14 Spielen zum Meister in der 4. Klasse A. In der Saison 1968/69 qualifizierte sich die Union Lembach dann als Elfter für die neu geschaffene 2. Klasse Nord und erreichte dort auf Anhieb Platz 6.
Ewald Raab (stehend, 3. von rechts) war Teil der Meistermannschaft der 4. Klasse A in der Saison 1966/67
Das Mannschaftsfoto aus dem Jahr 1973 mit Ewald Raab (hockend, 1. von rechts)
Nach seiner aktiven Karriere blieb er unserem Verein ab der Saison 1980/81 noch insgesamt drei Jahre als Sektionsleiter erhalten und diese Jahre sind aufgrund der großen sportlichen Erfolge noch heute in bester Erinnerung. In der Saison 1980/81 erreichte die aus vielen jungen Eigenbauspielern bestehende Mannschaft 15 Siege aus 22 Partien und sicherte sich souverän den Meistertitel in der 1. Klasse Nord, was den erstmaligen Aufstieg in die Bezirksliga Nord bedeutete. Die eigentliche Sensation, die für immer mit der Amtszeit von Ewald Raab in Verbindung bleiben wird, war aber der Sieg im prestigeträchtigen Mühlviertler Cup. Die Lembacher Elf setzte sich gegen damalige Größen wie Feldkirchen und den Landesligaverein Gallneukirchen durch und sicherte sich als erste Mannschaft aus dem oberen Mühlviertel (noch vor der Spitzenmannschaft aus Rohrbach) die begehrte Trophäe.
Zu einer der erfolgreichsten Lembacher Fußballzeiten war Ewald Raab (stehend, 2. von rechts) Sektionsleiter
Maßgeblichen Anteil an diesen Erfolgen Anfang der 80er-Jahre hatte neben Erfolgstrainer Arnold Brixel vor allem Sektionsleiter Ewald Raab, der durch seine ruhige und verlässliche Art ein rundum positives Klima im Verein geschaffen hat. Die damaligen Spieler beschrieben ihn als Vaterfigur und Vorbild, der immer ein offenes Ohr hatte und mit Rat und Tat zur Seite stand. U.a. auch durch seine 40 Jahre aktive Mitgliedschaft beim Musikverein Lembach war Ewald auch ein stets geselliger Mensch, mit dem man bei diversen Anlässen immer schnell ins Gespräch gekommen ist.
Und genauso werden wir Ewald auch in Erinnerung behalten – als ruhigen, aber dennoch geselligen Vereinskollegen, der durch seine aktive Zeit als Fußballer und Funktionär einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Union 1947 Lembach beigetragen hat. Ruhe in Frieden Ewald!
Heimderby gegen die Veilchen
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerDas erste Derby des Jahres steht am Spielplan und das gleich in der doppelten Ausführung, denn während unsere Damen am Freitag in der Hoga-Arena auf Aufstiegskandidat St. Stefan treffen, empfangen unsere Jungs am Samstag die Julbacher Veilchen zum bezirksinternen Kräftemessen. Die Julbacher haben uns in der Vorwoche keinen Gefallen getan und mussten sich Vorderweißenbach im heimischen Meran-Stadion mit 2:3 geschlagen geben, am kommenden Samstag werden sie wohl auch keine Geschenke an uns verteilen und sicher alles für den Derbysieg geben. Aus unserer Sicht soll nach dem Punkt zum Rückrundenauftakt der nächste Schritt gemacht werden und nach dem 1:2 gegen Arnreit Mitte Oktober endlich wieder ein (Derby-)Sieg eingefahren werden.
Gegner-Check:
Die Mannen von Peter Hain sind in der Tabelle nach der Niederlage zum Rückrundenauftakt gegen Abstiegskandidat Vorderweißenbach einen Rang abgerutscht und stehen nun auf Platz 9 mit 18 Punkten. Der Herbst verlief auch bei unseren Gästen eher durchwachsen, nach einem starken Start und der Tabellenführung nach vier Runden holten die Veilchen von Mitte September bis Mitte Oktober nur einen Punkt aus fünf Partien, Derbysieg gelang genau einer und dieser war der 3:0 Erfolg gegen uns in Runde 2. Vor allem auswärts ist die Bilanz noch ausbaufähig, nur ein Sieg gelang in der Fremde und somit warten die Julbacher seit Runde 1 Mitte August und dem 0:2 gegen Vorderweißenbach auf einen Auswärts-Dreier. Erwähnenswert ist auch, dass Julbach gemeinsam mit den Oepping-Peilsteiner Steinprofis die fairste Mannschaft der Liga ist und der sonst oft beste Julbacher Torschütze Jakob Lauss bei „nur“ zwei Treffern steht, dafür ist Michael Kasper mit sechs Saisontoren umso treffsicherer.
Historische Bilanz:
Seit Beginn der elektronischen Datenerfassung gibt es leichte Vorteile für unsere Gäste aus Julbach, während die Hain-Elf acht von 20 Derbys gewinnen konnte, waren wir siebenmal erfolgreich. Die restlichen fünf Aufeinandertreffen endeten folglich Remis. Betrachtet man nur die letzten fünf direkten Duelle, konnten wir davon nur ein Partie gewinnen, im Herbst besiegelten Treffer von Michael Kasper, Oliver Eckerstorfer und Fabian Pils eine doch klare und verdiente 3:0 Auswärtsniederlage. Hoffnung macht aber die Heimstärke gegen Julbach, die letzten vier Spiele wurden zu Hause nicht verloren, die letzte Heimniederlage gegen Julbach stammt noch aus Oktober 2020. Erfolgreichste Derbytorschützen sind Stefan Hinterleitner mit acht bzw. Jakob Lauss und Florian Stadlbauer mit vier Treffern.
Unsere Formkurve:
Nach drei Niederlagen im Herbst gelang beim Rückrundenauftakt dank einer kämpferisch starken Leistung mit dem Punkt am Bachlberg ein kleiner Befreiungsschlag. Weil aber unsere Konkurrenz mit Ausnahme von Schweinbach voll punktete, rutschten wir dennoch auf Rang 13 ab, Rang 10 ist derzeit aber wiederum nur einen Zähler entfernt. Um diesen sicheren Tabellenplatz möglichst rasch wieder zu erreichen, sollten wir an unsere Heimstärke aus der Saison 2024/25 anschließen, als wir am Ende der Saison auf Platz 1 der Heimtabelle lagen. Aktuell rangieren wir in dieser Statistik auf Rang 11 und konnten im Herbst nur zwei von sechs Heimspielen gewinnen. Ebenfalls zu erwähnen ist der erneut späte Gegentreffer in der Vorwoche gegen Admira, durch den wir wie in anderen Spielen im Herbst wieder zwei Punkte verloren haben. Im Training wird aber hochkonzentriert an den aktuellen Problemstellungen gearbeitet und unsere Jungs sind heiß auf das Derby und das erste Heimspiel des Jahres. Der letzte Sieg in der Meisterschaft gelang im Oktober 2025 im Derby gegen Arnreit, aus unserer Sicht können wir mit einem weiteren Derbysieg gerne wieder auf die Siegerstraße zurückkehren.
Schiedsrichter:
Auch beim zweiten Spiel des Jahres gibt es eine Dreierbesetzung, dieses Mal mit einem durchaus bekannten Schiedsrichter. Mag. Philipp Reitinger leitete bereits drei Pflichtspiele und ein Testspiel von uns, die Bilanz in den Pflichtspielen ist mit einem Sieg (November 2024 gegen Oepping-Peilstein), einem Unentschieden (August 2025 gegen Vorderweißenbach) und einer Niederlage (Mai 2022 gegen Wartberg) völlig ausgeglichen. Für Julbach wird es die Pflichtspielpremiere mit Schiedsrichter Reitinger. Seine Assistenten am kommenden Samstag sind Dejan Imsirovic und Christian Mayrhofer.
Reserve:
Auch unsere Reserve mit Neo-Trainer Amadeo Zela steigt kommendes Wochenende endlich in die Meisterschaft ein, das Duell gegen Julbach könnte dabei eines auf Augenhöhe werden. In der Tabelle stehen wir derzeit auf Rang Vier mit 21 Punkten, die Jung-Veilchen haben bereits ein Spiel mehr und stehen mit 19 Zählern auf Rang Fünf. Die historische Bilanz ist mit neun Siegen für je beide Teams und einem Unentschieden völlig ausgeglichen, in der Hinrunde setzten wir uns dank Treffern von Jonathan Altendorfer und Dominik Barth knapp mit 1:2 durch, generell gingen die letzten drei Reservepartien gegen Julbach an unsere Jungs. Wenn wir den Anschluss an die Spitzenteams nicht verlieren wollen, brauchen wir auch dringend einen vierten Sieg in Serie gegen die Veilchen, denn der Tabellenführer aus Freistadt liegt (bei einem Spiel mehr) neun Punkte vor uns. Hoffnung macht auch die Heimtabelle, als eines von drei Teams sind wir zu Hause noch ungeschlagen.
Spielort und Uhrzeit:
Gespielt wird am Samstag, 28. März um 14:15 (Reserve) + 16:30 (KM). Wir freuen uns (trotz voraussichtlich bescheidenem Wetter) über eure Unterstützung beim ersten Herren-Heimspiel des Jahres.
Damen:
Runde 13 in der Frauen-Landesliga steht vor der Tür und wir hoffen, dass diese Zahl keine Unglückszahl ist, denn im Herbst gab es im Derby gegen St. Stefan mit dem 0:10 eine besonders kalte Dusche. Das Selbstvertrauen nach dem Auftaktsieg gegen Aspach-Wildenau sollte aber groß sein, aktuell trennen unsere Ladies auch nur mehr zwei Punkte vom rettenden achten Platz. Dennoch gehen wir als klare Außenseiter ins Derby, vier von fünf Pflichtspielen gegen die Blau-Weißen verloren wir zu Null, zudem hat St. Stefan mit 55 Treffern die mit Abstand beste Offensive der Liga (Nora Hetzmannseder hat dabei unglaubliche neun Treffer mehr erzielt als unsere Damen insgesamt) und die drittbeste Defensive mit nur zehn Gegentoren. In der heimischen Hoga-Arena sind die Gastgeberinnen makellos, alle sechs Partien wurden gewonnen. Auswärts sind wir insgesamt gesehen mit vier von sieben Saisonpunkten etwas stärker und warum sollte nicht wieder wie vor ca. einem Jahr eine kleine Sensation gelingen, als wir nach frühem 0:3 Rückstand noch eine Aufholjagd starteten und mit einem 3:3 die Punkte teilten. Gespielt wird am Freitag ,27. März um 19:30 Uhr in der Hoga-Arena in St. Stefan.
Punkteteilung zum Jahresauftakt
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerErstmals seit Mai 2018 waren wir wieder im Bachlbergstadion zu Gast und dieses Match wurde mit großer Spannung erwartet, war es doch der Beginn einer neuen Trainer-Amtszeit und ein erster echter Gradmesser, wo wir nach insgesamt acht Vorbereitungsspielen wirklich stehen. Die Jahresauftakt-Bilanz der beiden Vorjahre ist positiv, 2024 besiegten wir Haibach auswärts 0:6, 2025 Schweinbach zu Hause mit 3:0. Ohne Gegentor blieben wir 2026 nicht, holten aber nach drei Niederlagen am Ende der Hinrunde zumindest wieder einen Punkt.
Hälfte Eins:
In der ersten Startaufstellung von unserem neuen Coach Amarildo Zela gab es wenig Überraschungen, vom Stammpersonal aus dem Herbst fehlten nur Christian Anreither und Stefan Schürz, rechts hinten begann nach Verletzungspause Martin Schinkinger, als zweiter Innenverteidiger agierte Cousin und Routinier Stephan Schinkinger. Noch ungewohnt war das Bild bei der Platzwahl zu Beginn des Spiels, unser neuer Kapitän Patrick Schürz war hier zum zweiten Mal in seiner Karriere (nach der Haslach-Partie im Herbst 2025) als Stellvertreter unseres Teams im Einsatz.
Fast pünktlich pfiff der junge Schiedsrichter Maximilian Lehner (Jahrgang 2007) die Partie an, er stand unter Beobachtung und hat (so viel kann vorweggenommen werden) seine Sache an diesem Freitagabend sehr gut erledigt. Beide Teams begannen mit vorsichtigem Abtasten, eine Flanke von Alexander Obermühlner findet keinen violetten Abnehmer, ein Distanzfreistoß von Bernhard Timpner führt auch noch zu keiner wirklich gefährlichen Situation. Über Standardsituationen wird im Laufe dieses Berichts noch öfter geschrieben werden, denn vor allem die Eckbälle der Admiraner wurden nahezu immer gefährlich. Paul Morokutti war der Meister der ruhenden Bälle, in Minute 12 findet ein (fast) perfekt getretener Corner keinen Abnehmer, in Minute 16 köpfelt Winter-Neuzugang Laurenz Heigl nach einer weiteren Ecke völlig freistehend am 5er drüber, eine Minute davor war es ebenfalls Laurenz Heigl, der einen Stangler von Kapitän David Köpf nicht entscheidend aufs Gehäuse bekommt.
Wir kamen aber immer besser ins Spiel und hatten in Minute 17 eine erste Chance durch Bernhard Timpner, die aber wegen Abseits zurückgepfiffen wurde. Und wie im Hinspiel wurden dann kurz darauf Geschenke verteilt. Verteidiger Michael Viehböck will klären, dieser Versucht artet in einen Querschläger aus, der Bernhard Timpner vor die Füße fällt, sein Abschluss geht aber zunächst an die rechte Stange und springt zentral zurück, wo Daniel Zauner vor 2,11m-Hüne Tim Schwandner abstauben kann. Die restliche erste Hälfte war dann im Hinblick auf Chancen relativ ausgeglichen, die Gastgeber aus Linz wurden erneut über zwei Morokutti-Ecken gefährlich, bei der einmal wieder Laurenz Heigl drüberköpfelt, bei der anderen trifft Joas Musongi nur die rechte Stange. Bei uns probiert es zunächst in Minute 24 Jakob Pechmann per Direktabnahme vom 16er, der Ball geht aber drüber. In Minute 33 wäre es beinahe 0:2 gestanden, Jakob Pechmann bringt von den Grundlinie den Ball zur Mitte zu Bernhard Timpner, dieser zieht ab und trifft, Assistent Vitalii Shushura signalisiert aber, dass der Ball bei der Hereingabe bereits im Aus war. Somit blieb es bei der knappen 0:1 Pausenführung.
Hälfte Zwei:
Beide Trainer vertrauten demselben Personal und ca. zehn Minuten passierte relativ wenig, ehe wir in den Minuten 58 und 59 Chancen durch Bernhard Timpner via Freistoß und durch Adnan Nocic nach starker Einzelaktion und Querpass von Daniel Zauner hatten. Während Admira in Minute 60 durch einen Schuss von Alexander Obermühlner in Tornähe kommt, finden unsere Jungs in Minute 67 die in dieser Phase beste Gelegenheit vor. Adnan Nocic verlagert das Spiel von der Nähe der Ersatzbänke auf die andere Seite, dort verstolpert zunächst der gut positionierte Jakob Pechmann und im Anschluss trifft Daniel Pils die Kugel nicht richtig.
Die nächste Szene wurde abgepfiffen, ehe eine echte Chance daraus hätte werden können, Jakob Pechmann wird eigentlich gefoult, schickt aber noch den eingewechselten Jonathan Altendorfer , der sich auf den Weg Richtung Tor macht, Schiri Lehner pfeift den Vorteil aber ab und entscheidet auf Freistoß auf Höhe der Mittellinie. Wir waren aber immer noch knapp in Front und so richtig entspannt war nach den Geschehnissen im Herbst und den vielen späten Gegentreffern keiner. Und so kam es wie es kommen musste und es war tatsächlich ein Eckball, der den Ausgleich bringen sollte. Paul Morokutti legt sich bei der rechten Eckfahne den Ball zurecht, wieder kommt das Spielgerät brandgefährlich ins Zentrum und wir schaffen es nicht, an den Ball zu gelangen und zu klären. Über mehrere Zwischenstationen und Kopfbälle landet der Ball am Ende beim eingewechselten Maximilian Abpfolter, der den Ball über die Linie bugsiert. Laut einigen Zusehern soll im Laufe dieser doch unübersichtlichen Situation eine Abseitsstellung vorgelegen haben, Schiedsrichter Lehner entschied mit seinem Team aber auf Treffer und verwarnte unseren Reserve-Trainer Amadeo Zela, der in dieser Szene zu heftig reklamierte. In der Schlussphase kam es zu keinen nennenswerten Torraumszenen mehr, somit lautete der Endstand 1:1.
Fazit:
Nach drei Niederlagen am Stück im Herbst holen wir endlich wieder einen Punkt gegen ein in der Tabelle deutlich besser positioniertes Team. Auch wenn wir lange in Führung waren, geht das Remis in Summe in Ordnung bzw. hatte Admira mehr und zum Teil bessere Torchancen. Positiv war aber jedenfalls unser kämpferischer Einsatz, den man im Herbst in einigen Spielen nicht wirklich gesehen hatte. Das Herausspielen und vor allem verwerten von Torchancen ist nach wie vor ein Manko, um das sich unser Trainerduo in den kommenden Wochen aber sicher kümmern wird.
Reserve:
Unsere Reserve war spielfrei und steigt (sofern es das Wetter zulässt) nächste Woche am Samstag, 28. März 2026 um 14:15 gegen Julbach in den Spielbetrieb ein.
Damen:
Unsere Ladies eröffneten unseren Sportplatz im Jahr 2026 mit einem Heimspiel gegen Aspach-Wildenau und brauchten aufgrund der Verkleinerung der Landesliga auf zehn Teams dringend einen Sieg, um die Chance auf den Klassenerhalt noch zu wahren. Die Erinnerungen an Aspach-Wildenau waren positiv, in der Hinrunde gelang gegen das Team aus dem Bezirk Braunau der bisher einzige Saisonsieg. Eine Torschützin aus dem Hinspiel fehlte am Samstag allerdings, Hannah Kiesl war ebenso wie Sandra Keil, Leonie Gerstl, Lara Pühringer und Anita Erbler nicht im Kader. Laura Kalischko feierte hingegen ein Comeback, nachdem sie große Teile der Vorbereitung verletzt verpasste, mit Lejla Hozanovic nahm auch erstmals eine Spielerin aus St. Peter auf der Bank Platz. Nach wenigen Spielminuten gab es den ersten Torjubel, Lena Ilk bedient Alina Mairhofer, die am 5er den Stangler verwertet, Linienrichter und KM-Kapitän Patrick Schürz hat die Fahne aber oben. Vor allem in der ersten Hälfte wurden mehrere Chancen aufgrund einer Abseitsstellung zunichte gemacht, nach einem Lochpass auf Lena Ilk ist die Fahne wieder oben, ebenso in Minute 20, als Laura Kalischko aber im 1 gegen 1 an Torfrau Wageneder gescheitert wäre. In Minute 28 ist dann aber alles regelkonform und unsere Damen belohnen sich für eine starke Anfangsphase. Laura Kalischko schickt Lena Ilk mit dem Laufpass aus dem Zentrum auf die Reise, unsere Topstürmerin wartet relativ lange und scheitert mit dem ersten Versuch noch an Alena Wageneder, den zweiten Ball schießt sie dann aber überlegt an der Schlussfrau vorbei ins dann quasi leere Tor. Fünf Minuten später ist es erneut Lena Ilk die sich feiern lassen darf. Sie setzt engagiert nach und erobert sich den Ball, wodurch sie alleine auf Schlussfrau Wageneder zuläuft und souverän per Flachschuss Richtung linkes Eck trifft.
Nach dem 2:0 schienen wir auf einem guten Weg, brachten unsere Gäste aus Aspach-Wildenau durch ein Eigentor aber wieder zurück ins Spiel. Valentina Bauer spielt einen Rückpass zurück aufs Tor, aufgrund der vorherigen Situation ist Ersatz-Schlussfrau Julia Kepplinger (Leonie Gerstl fehlt mit einer Daumenverletzung) noch nicht richtig positioniert und das Spielgerät rollt über die Linie zum Anschlusstreffer. Unmittelbar darauf entsteht aber bereits die nächste Chance für uns, Alina Mairhofer zieht vom 16er ab, der Ball geht knapp neben das Tor. Die beste Torchance in der restlichen ersten Hälfte haben dann noch unsere Gäste, die in Minute 38 bereits zweimal wechselten und diese Spielerinnen waren maßgeblich beteiligt. Vanessa Pögl bringt rechts am 16er den Ball zur zweiten Stange, dort köpfelt Jana Machtlinger relativ freistehend den Ball Julia Kepplinger genau in die Arme. Halbzeitstand 2:1.
In Durchgang Zwei passierte dann die ersten 15 Minuten wenig, ehe es in Minute 59 eigentlich 3:1 stehen muss. Laura Schinkinger geht am rechten Flügel tief und spielt den idealen Stangler, Lena Ilk kommt im 5er angelaufen und trifft nur die Querlatte, am langen Pfosten kann Alina Mairhofer den Abpraller nicht verarbeiten. In der Folgephase wird Aspach-Wildenau immer stärker und in Minute 68 zeigt Schiedsrichter Raphael Wagner nach einem Foul von Elisa Hofer auf den Punkt. Stefanie Baier tritt an, schießt den Ball aber scharf an der linken Stange vorbei. Großes Glück in dieser Situation für unsere Damen, auch weitere Chancen von Vanessa Auer und Sophia Puttinger in den folgenden Minuten gehen jeweils links am Tor vorbei. Großchancen unsererseits gibt es dann nur mehr wenige, eine Hereingabe von Lena Ilk erreichen weder Laura Kalischko noch Laura Schinkinger, ein Distanzschuss von Ronja Schlager geht neben das Tor. Aspach-Wildenau wirft in der Schlussphase nochmal alles nach vorne und kommt auch zu mehreren Abschlüssen, der Ball will aber aus unserer Sicht zum Glück nicht mehr ins Tor bzw. kann Julia Kepplinger die Situationen immer entschärfen. Ein unglaublich wichtiger Sieg gleich zum Auftakt der Rückrunde, nachdem es voraussichtlich vier Absteiger geben wird. Der Rückstand auf den definitiv rettenden achten Platz beträgt nun nur mehr zwei Punkte.
Ausblick:
Nach der Auftaktpartie gegen Admira sehen wir auch kommendes Wochenende violett, denn auch die Julbacher Veilchen sind eng mit dieser Farbe verbunden. Für uns wird es das erste Derby und das erste Heimspiel des Jahres, dieses steigt am Samstag, 28. März 2026 um 14:15 (Reserve) + 16:30 (KM).
Auch für unsere Damen heißt es Derbytime, mit den Ladies aus St. Stefan ist noch eine größere Rechnung aus dem Herbst offen, damals mussten sich unsere Damen zu Hause mit 0:10 geschlagen geben. Gespielt wird am Freitag, 27. März 2026 um 19:30 in der Hoga-Arena in St. Stefan/Walde.
An beiden Tagen freuen sich unsere Teams (trotz voraussichtlich bescheidenem Wetter) über viele Fans!
Der Spieler mit den wohl häufigsten Fotoanfragen der Bezirksliga Nord – Admiras 2,11m Schlussmann Tim Schwandner mit unserem Tormann Markus Schinkinger
Jahresauftakt am Bachlberg
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus Draxler132 Tage werden am Freitag seit dem letzten Meisterschaftsspiel vergangen sein und fragt man Google nach der Bedeutung der Zahl 132 ist dies eine Engelszahl (mit Engeln kennen wir uns ja aus, zumindest wenn die Kelly Family darüber singt) und steht u.a. für das Vertrauen in das eigene Potential und die Ermutigung, an sich selbst zu glauben. 132 Tage sind auch lange 4,5 Monate die wir auf ein Pflichtspiel warten mussten und selten wurde ein Rückrundenauftakt mit so viel Spannung erwartet wie in diesem Jahr. Zum einen ist mit dem Vater-Sohn Duo Amarildo und Amadeo Zela ein neues Trainergespann am Werk, zum anderen gehen wir aufgrund der Tabellensituation als potentieller Abstiegskandidat ins neue Jahr. Diese Situation ist für uns weitestgehend neu, umso entscheidender werden rasche Punktgewinne in den ersten Runden, um den Abstand zum Tabellenkeller möglichst frühzeitig zu vergrößern. Nach einer intensiven Vorbereitung mit acht durchaus erfolgreichen Testspielen sind unsere Jungs gleich hungrig auf die ersten drei Punkte des Jahres.
Gegner-Check:
Der Landesliga-Absteiger erwischte trotz großer Unsicherheit zu Saisonbeginn aufgrund eines runderneuertem Kaders einen Traumstart in die neue Liga und musste sich nach drei Siegen und einem Unentschieden erst in Runde 5 in Haslach geschlagen geben. Ganz konnte die Slama-Elf dieses Niveau aber nicht halten, in den letzten vier Runden im Herbst wurde nur mehr ein Zähler eingefahren. Der Liganeuling überwinterte aber dennoch mit 20 Punkten auf dem guten fünften Rang, im engen Mittelfeld sind die Bachlberg-Kicker aber auch nur drei Punkte von Platz Neun entfernt. Ein Platz in den Top 4 wurde manchmal von einer verhältnismäßig wenig gefährlichen Offensive verhindert, Jakub Rottner erzielte zwar sechs Saisontore, insgesamt 19 Treffer sind aber der schwächste Wert der Top 8 Teams. Um dem entgegenzuwirken, wurde mit Laurenz Heigl ein neuer Stürmer verpflichtet, der in den letzten Jahren bei den Blau-Weißen Jungs und Hörsching aktiv war. Die Vorbereitung verlief völlig ausgeglichen, in ebenfalls acht Testspielen gab es drei Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.
Historische Bilanz:
Die Geschichtsbücher sind wenig aufschlussreich, nur vier Duelle fanden in der jüngeren Vergangenheit statt, drei davon auf Meisterschaftsniveau. Im Herbst 2025 mussten wir uns nach ansprechender Leistung unglücklich mit 1:2 zu Hause geschlagen geben, in der Landesligasaison 2017/18 setzte es zu Hause eine 2:5 Klatsche, auswärts sicherte uns Jonas Würzl beim 1:1 im Mai 2018 einen Punkt, der im damaligen Abstiegskampf in der Landesliga Ost aber zu wenig war. Weil auch das Testspiel im Jänner 2017 mit 4:3 verloren wurde, warten wir noch immer auf einen Sieg gegen die violetten Admiraner.
Unsere Formkurve:
Gegen Freistadt, Oberneukirchen und Schweinbach gab es in der Liga im Herbst drei Niederlagen am Stück, diesen Abwärtstrend in den Pflichtspielen wollen wir aber möglichst schnell vergessen und die Ergebnisse in den Testspielen lassen durchaus auf einen positiven Rückrundenstart hoffen. Nach einem 1:1 Remis gegen Raab folgte ein 6:0 Kantersieg gegen Aigen-Schlägl, ehe es im Derby gegen die SPG Putzleinsdorf-Hofkirchen einen kleinen Rückschlag mit einer 1:2 Niederlage gab. Gegen ASKÖ Dionysen/Traun (6:1) und die 1b der SPG St. Marienkirchen/Wallern (3:2) fanden wir wieder in die Erfolgsspur zurück, nach einem torlosen Remis gegen Gramastetten und einem spektakulären 5:4 Heimsieg gegen Haibach fielen auch im letzten Testspiel viele Tore, gegen dem klaren Bezirksliga West Tabellenführer Natternbach mussten wir uns aber knapp mit 4:3 geschlagen geben. Positives Zeichen der Vorbereitung war auch, dass wir in sieben von acht Partien mind. einen Treffer erzielen konnten, die besten Torschützen waren Adnan Nocic (7), Bernhard Timpner (6) und Jonathan Altendorfer (4).
Personell gab es im Winter fast keine Veränderungen, lediglich Kooperationsspieler Gregor Mühlparzer steht zumindest im Frühjahr aufgrund der anstehenden Matura nur für Kirchberg zur Verfügung, Manuel Pichler pausiert mindestens bis Sommer, hier steht aufgrund einer langwierigen Verletzung aber auch ein Karriereende im Raum. Der im Herbst verletzte Martin Schinkinger ist dafür aber wieder einsatzfähig, Alexander Mühlparzer hat zumindest wieder einige Trainingseinheiten absolviert, ein Comeback-Zeitpunkt ist aber nach wie vor ungewiss. Sebastian Traxler dürfte mit einer Knöchelverletzung die ersten Spiele verpassen, Dominik Barth fehlt aufgrund einer Herzmuskelentzündung das gesamte Frühjahr. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen auch die Langzeitverletzten Thomas Pichler und Nico Wögerbauer.
Eine Veränderung gab es in der Winterpause nicht nur beim Trainerteam, auch das Amt des Kapitäns wurde neu bestimmt. Wir bedanken uns bei unserem langjährigen Kapitän Felix Hofmann für seine wertvolle Arbeit, ab der Rückrunde wird Patrick Schürz die Mannschaft aufs Feld führen. Ersatzkapitäne sind Bernhard Timpner und Daniel Pils. Alles Gute für eure Aufgaben!
Schiedsrichter:
Wir starten das Jahr 2026 mit einer Dreierbesetzung inkl. Schiedsrichter-Beobachter und hier gibt es noch weniger Erfahrungswerte als bei der historischen Bilanz. Maximilian Lehner wird erstmals eine Partie von uns und auch von Admira Linz leiten, seine Assistenten sind Vitalii Shushura und Sait Adibelli. Eine kleinen Bezugspunkt zu Lembach gibt es aber dennoch, denn Schiri Lehner kennen unsere Damen, er pfiff ihre 1:4 Heimniederlage im August 2024 gegen die SPG Wallern/Krenglbach 1b. Evaluiert wird die Leistung dieses Trios von Dietmar Sitz.
Reserve:
Weil die 1b von Admira Linz in der 2. Klasse aktiv ist, greift unsere Reserve erst eine Woche verspätet ins Geschehen ein. Das erste Spiel wird dann das Aufeinandertreffen mit den Veilchen am Samstag, 28. März um 14:15 Uhr.
Spielort und Uhrzeit:
Gespielt wird am Freitag, 20. März um 18:30 Uhr am Sportplatz vom SK Admira Linz am Linzer Bachlberg. Wir freuen uns auf euere Unterstützung beim ersten Meisterschaftsspiel des Jahres!
Damen:
Unsere Ladies starten ebenfalls kommendes Wochenende und eröffnen unseren Sportplatz offiziell im Jahr 2026 mit einem Heimspiel gegen die Union Aspach-Wildenau. Gegen die Damen aus dem Bezirk Braunau gelang Ende August ein Traumstart in die Saison, Hannah Kiesl und Lena Ilk führten uns zu einem 0:2 Auswärtssieg. Die Erinnerungen an die Gegnerinnen sind somit durchaus positiv, auch wenn im gesamten Herbst kein weiterer Sieg und keine weitere Zu-Null Partie mehr gelingen sollte. Ein voller Erfolg zum Jahresauftakt wäre nicht nur für das Selbstvertrauen wichtig, denn auch die Situation in der Liga hat sich über die Winterpause dramatisch zugespitzt.
Bei der Ligasitzung im Februar wurde bei den Damen für die OÖ Liga und für die Landesliga eine Klassenstärke von zehn Teams festgelegt, somit wird es aus der aktuellen 12er-Liga vermutlich vier Absteigerinnen geben. Am Ende wird wohl Rang 8 das rettende Ufer darstellen, auf dem vor der Rückrunde ausgerechnet unsere Gegnerinnen aus Aspach-Wildenau stehen, die im Herbst neun Punkte sammeln konnten. Prekär ist die Situation auch deswegen, weil der Sprung nach vorne auf den siebten Platz schon sehr groß ist, von den fünf Teams im Tabellenkeller wird wohl nur eines die Liga halten können. Umso wichtiger ist die Unterstützung am kommenden Samstag für unsere Damen, die ab dem Frühjahr mit dem Damenteam aus St. Peter/Wimberg kooperieren und wo wir evtl. bereits die ein oder andere Spielerin im Kader sehen werden. Im letzten Testspiel holte man vergangenen Samstag ein 2:2 gegen Eidenberg/Geng, davor gab es einen klaren 6:0 Heimsieg gegen die 1b der Union Peuerbach. Bei der Niederlage eine Woche davor gegen Ottensheim 1b hat sich Schlussfrau Leonie Gerstl am Daumen verletzt, für sie wird bei den ersten Spielen Mittelfeldspielerin Julia Kepplinger im Tor stehen. Gespielt wird am Samstag, 21. März um 14:30 Uhr am Lembacher Sportplatz.
Ergebnisse Hosn Owi Turnier
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerFeuer, Hosn, 30,5 – diese Begriffe hörte man am Samstag, 28. Februar überdurchschnittlich oft in Lembach, denn zum bereits dritten Mal veranstalteten wir ein Hosn Owi Turnier in unserer Sportplatzkantine und auch 2026 war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Die diesjährige Auflage brachte auch eine Premiere, mit Lisa Aiglsdorfer sicherte sich erstmals eine Frau den Titel und das Preisgeld in Höhe von 120 Euro.
56 Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten ein Rekordstarterfeld dar, vom kurzfristig eingesprungen Pensionär Hubert Schinkinger bis zu unserem 15-jährigen Reservespieler Niklas Höfler waren alle Altersgruppen vertreten. Besonders erfreulich war auch, dass wir Gäste aus dem gesamten Bezirk und darüber hinaus hatten (u.a. eine 4-köpfige Julbacher Delegation oder ein Mitspieler aus unserem Nachbarland Tschechien), die ansonsten nicht unbedingt zu den klassischen Sportplatzbesuchern gehören – Karten spielen verbindet eben. Weil sich die Schnitzellieferung für die kulinarische Verpflegung leicht verzögerte und der ehemalige Postbote und Mitspieler Sebastian Altendorfer für den Transport verantwortlich war, konnte die geplante Startzeit von 17:00 Uhr nicht ganz eingehalten werden. Die Wartezeit hat sich aber gelohnt, die Schnitzelsemmeln waren köstlich wie immer – Danke an den Lembacherhof für die Vorbereitung der Schnitzel!
Am Turniersystem hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts geändert, insgesamt standen für die Spielerinnen und Spieler neun Gruppenspiele auf dem Programm, die Vierergruppen wurden dabei vor jeder Runde mittels Online-Zufallsgenerator neu zusammengelost. Pro Runde konnten bis zu drei Punkte gesammelt werden, wer am Ende des Abends die meisten Punkte gesammelt hatte, war Hosn Owi Turniersieger 2026. Und heuer ist die weibliche Schreibweise erforderlich, denn bei der dritten Auflage gab es erstmals eine Siegerin. Nach einer souveränen Leistung und keiner „Nuller-Runde“ holte sich Lisa Aiglsdorfer mit 23 Punkten und zwei Punkten Vorsprung den Sieg und das Preisgeld in Höhe von 120 Euro. Auch an dieser Stelle noch einmal herzlichen Glückwunsch zum verdienten Sieg.
Mit 23 von 27 möglichen Punkten holte Lisa Aiglsdorfer verdient den Turniersieg
Viele „Dreier“ (von denen wir in der bald startenden Rückrunde hoffentlich auch zahlreiche sehen werden) hatte am Samstag unsere Nr. 9, Jakob Pechmann schnappte sich die Silbermedaille mit 21 Punkten. Besonders spannend war der Kampf um Platz 3, Sebastian Rosenberger, Simone Altenhofer und Sebastian Altendorfer lagen nach den Gruppenspielen mit 18 Punkten ex aequo auf Rang 3, in einem Entscheidungsspiel holte sich Sebastian Rosenberger Platz 3 und Simone Altenhofer Rang 4, für Sebastian Altendorfer blieb nur der undankbare fünfte Platz, für den es leider kein Preisgeld mehr gab.
21 Punkte für unsere Nr. 9 – Jakob Pechmann spielte sich zu Platz 2 und 100 Euro Preisgeld
Sieger im Stechen um Platz 3 – Sebastian Rosenberger schnappte sich 60 Euro
Platz 4 und 20 Euro gab es für Simone Altenhofer
Nicht nach Wunsch verlief das Turnier 2026 es für Vorjahressieger Michael Schweitzer, der sich nach zehn gesammelten Punkten am Ende mit Platz 46 begnügen musste. Von dieser Punkteausbeute war unser heuriges Schlusslicht fast schon meilenweit entfernt, mit einem Punkteschnitt von 0,33 Punkten pro Partie und somit drei Zählern beendete Simon Trautendorfer das Turnier auf dem 56. Platz. Irgendwer muss Letzter sein, wir hoffen natürlich, dass du dich bereits für eine Revanche 2027 vorbereitest 😉
Während die Spieler aufgrund des sonntägigen Testspiels zeitgerecht nach Hause gingen, ließen die Besucherinnen und Besucher ohne Spielverpflichtung der Abend bzw. die Nacht noch gemütlich ausklingen. Wir freuen uns bereits auf das nächste Hosn Owi Turnier 2027, der genaue Termin wir dann wieder im Herbst fixiert.
Danke an alle Helfer in der Vorbereitung, insbesondere Michael Rotter, Robert Dietl und Jonas Hofmann sowie unser Kantinenteam Sandra Keil, Caro Stöttner und Lena Ilk.
Unser Kantinenteam war vor allem in den kurzen Spielpausen gefordert – Danke fürs Helfen!
Anbei noch das vollständige Ergebnis:
Platz 1 (23 Punkte – 120 Euro): Lisa Aiglsdorfer
Platz 2 (21 Punkte – 100 Euro): Jakob Pechmann
Platz 3 (18 Punkte – 60 Euro): Sebastian Rosenberger
Platz 4 (18 Punkte – 20 Euro): Simone Altenhofer
Platz 5 (18 Punkte): Sebastian Altendorfer
Platz 6 (17 Punkte): Stefan Payer, Thomas Richtsfeld
Platz 8 (16 Punkte): David Wögerbauer, Klaus Draxler, Martin Schinkinger, Bruno Stockinger, Alexander Schaffer, Nicole Niemann
Platz 14 (15 Punkte): Dominik Barth, Robert Dietl, Jonas Hofmann, Leonie Gerstl, Dietmar Höfler, Moritz Kohel, Patrick Schürz, Jonas Wagner
Platz 22 (14 Punkte): Andreas Ehrengruber, Christian Wilhelm, Daniela Thumfart, Hubert Schinkinger, Lukas Wagner, Marlene Burgstaller, Stefan Schürz
Platz 29 (13 Punkte): Manfred Past, Sandra Rotter, Sandra Wagner, Thomas Wagner, Michael Wipplinger, Isabella Hinterleitner, Klaus Dietl, David Sabreff, Florian Schweitzer
Platz 38 (12 Punkte): Laura Vierlinger, Sebastian Sigl, Martina Reiter
Platz 41 (11 Punkte): Eva Hinterleitner, Niklas Höfler, Harald Fritzenwallner, Daniel Wakolbinger, Sebastian Märzinger
Platz 46 (10 Punkte): Astrid Ecker, Laurin Altendorfer, Michael Schweitzer
Platz 49 (9 Punkte): Daniel Leibezeder, Olivia Brandstetter, Jonathan Altendorfer, Stefan Magauer, Thomas (Gust) Höltschl
Platz 54 (8 Punkte): Stefan Hinterleitner
Platz 55 (7 Punkte): Hannah Altendorfer
Platz 56 (3 Punkte): Simon Trautendorfer
Für Vorjahressieger Michael Schweitzer reichte es 2026 nur zu Platz 46
Auch Nicht-Teilnehmer hatten beim Turnier ihren Spaß
Auf 14 Tischen wurde um Punkte gekämpft, die Heimkabine wurde für das Turnier ebenfalls mit sieben Tischen ausgestattet
Per Zufallsgenerator wurden die Gruppen ermittelt, sodass sich immer neue Konstellationen ergeben haben
Bei einem Tisch in der Heimkabine konnte man der legendären Nr. 19 (und Glumanda ;)) ganz nah sein
Wie immer sehr fotogen – Thomas Richtsfeld mit mehr Fokus auf die Kamera als aufs Spiel 😉
Auch Obmann Robert Dietl war am Start und beendete das Turnier (punktegleich mit seinem neuen Stellvertreter Jonas Hofmann) auf Platz 14
Eva Hinterleitner mit einer besseren Leistung als Vereinslegende Stefan Hinterleitner, der das Turnier als Drittletzter beendete
Danke an alle 56 Spielerinnen und Spieler fürs Dabeisein!
2027 wird es wieder ein Hosn Owi Turnier geben, der genaue Termin wird im Herbst fixiert
Generalversammlung der Union 1947 Lembach
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerAm Freitag, 6. Februar 2026 wurde im Lembacherhof die alle drei Jahre stattfindende Generalversammlung der Union 1947 Lembach abgehalten. Neben einem sportlichen und finanziellen Rückblick auf die vergangene Amtsperiode stand auch die Neuwahl des Vorstandsteam auf dem Programm, die von Union-Obfrau Andrea Gierlinger geleitet wurde.
Die Union 1947 Lembach blickt auf eine intensive, aber Großteils sehr erfolgreiche dreijährige Amtsperiode zurück. Einige wesentliche Projekte wie die Renovierung des Clubgebäudes sowie die Errichtung eines Spielplatzes am Sportplatzgelände wurden weitestgehend abgeschlossen, zudem wurde das Veranstaltungsangebot in den letzten drei Jahren um einige neue Highlights erweitert, u.a. die Halloween-Party, das Hosn Owi Turnier (nächster Termin am 28. Februar 2026, Anmeldung bei Michael Rotter jederzeit möglich) oder das Cornhole-Turnier.
Aus sportlicher Sicht fielen der Reserve-Herbstmeistertitel in der Saison 2024/25, der Landesliga-Aufstieg unserer Damen oder der konstante Platz 6 unserer KM in diese Zeit. Lediglich der vergangene Herbst war leider vor allem bei der Kampfmannschaft und bei unseren Damen von der schwächeren Sorte und wir überwinterten in unmittelbarer Nähe der Abstiegsplätze.
Weitere Programmpunkte waren der Bericht und die Entlastung des Kassiers sowie die Abänderung der Vereinsstatuten.
Der Hauptzweck der Generalversammlung war aber die Neuwahl des Vorstandsteams, aus dem sich der bisherige Obmann-Stellvertreter Gerhard Gierlinger aus Zeitgründen zurückgezogen hat. Lieber Gerhard, danke für deinen langjährigen Einsatz im Vorstand der Union 1947 Lembach! Als Nachfolger konnte der bisherige Beirat Jonas Hofmann gewonnen werden, der die Funktion des Obmann-Stellvertreters ab sofort übernimmt.
Folgendes Team wurde einstimmig gewählt:
Wir wünschen dem neu gewählten Vorstandsteam viel Freude bei ihrer Arbeit und eine erfolgreiche Amtsperiode. Die nächste Generalversammlung findet im Jänner/Februar 2029 statt.
Das neue Vorstandsteam für die Amtsperiode 2026 – 2029 (von links). Klaus Draxler, Peter Bauer, Stefan Hinterleitner, Jonas Hofmann, Julia Gierlinger, Obmann Robert Dietl, Julia Kepplinger, Michael Kaltenhuber, Manuel Höfler, Michael Rotter
Nachruf Ewald Raab
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerEine der erfolgreichsten Zeiten in der Lembacher Fußballgeschichte gab es Anfang der 80er Jahre, als gleich mehrfach Fußballgeschichte in unserem Ort bzw. im Bezirk Rohrbach geschrieben wurde. Der damalige Sektionsleiter der Lembacher Erfolgself war Ewald Raab, der am Mittwoch, 28. Jänner 2026 im Alter von 84 Jahren verstorben ist.
Ewald absolvierte eine „klassische“ Karriere und begann bereits in frühen Jahren mit dem Fußballspielen und war Anfang/Mitte der 50er-Jahre Teil der Lembacher Schülermannschaft. Später gelang ihm rasch der Aufstieg in die Kampfmannschaft, mit der er auch mehrere Erfolge feierte. Unter anderem krönte er sich in einem damals noch deutlich anderes strukturierten Ligasystem mit seinen Teamkollegen in der Saison 1966/67 nach elf Siegen aus 14 Spielen zum Meister in der 4. Klasse A. In der Saison 1968/69 qualifizierte sich die Union Lembach dann als Elfter für die neu geschaffene 2. Klasse Nord und erreichte dort auf Anhieb Platz 6.
Ewald Raab (stehend, 3. von rechts) war Teil der Meistermannschaft der 4. Klasse A in der Saison 1966/67
Das Mannschaftsfoto aus dem Jahr 1973 mit Ewald Raab (hockend, 1. von rechts)
Nach seiner aktiven Karriere blieb er unserem Verein ab der Saison 1980/81 noch insgesamt drei Jahre als Sektionsleiter erhalten und diese Jahre sind aufgrund der großen sportlichen Erfolge noch heute in bester Erinnerung. In der Saison 1980/81 erreichte die aus vielen jungen Eigenbauspielern bestehende Mannschaft 15 Siege aus 22 Partien und sicherte sich souverän den Meistertitel in der 1. Klasse Nord, was den erstmaligen Aufstieg in die Bezirksliga Nord bedeutete. Die eigentliche Sensation, die für immer mit der Amtszeit von Ewald Raab in Verbindung bleiben wird, war aber der Sieg im prestigeträchtigen Mühlviertler Cup. Die Lembacher Elf setzte sich gegen damalige Größen wie Feldkirchen und den Landesligaverein Gallneukirchen durch und sicherte sich als erste Mannschaft aus dem oberen Mühlviertel (noch vor der Spitzenmannschaft aus Rohrbach) die begehrte Trophäe.
Zu einer der erfolgreichsten Lembacher Fußballzeiten war Ewald Raab (stehend, 2. von rechts) Sektionsleiter
Maßgeblichen Anteil an diesen Erfolgen Anfang der 80er-Jahre hatte neben Erfolgstrainer Arnold Brixel vor allem Sektionsleiter Ewald Raab, der durch seine ruhige und verlässliche Art ein rundum positives Klima im Verein geschaffen hat. Die damaligen Spieler beschrieben ihn als Vaterfigur und Vorbild, der immer ein offenes Ohr hatte und mit Rat und Tat zur Seite stand. U.a. auch durch seine 40 Jahre aktive Mitgliedschaft beim Musikverein Lembach war Ewald auch ein stets geselliger Mensch, mit dem man bei diversen Anlässen immer schnell ins Gespräch gekommen ist.
Und genauso werden wir Ewald auch in Erinnerung behalten – als ruhigen, aber dennoch geselligen Vereinskollegen, der durch seine aktive Zeit als Fußballer und Funktionär einen wesentlichen Beitrag zum Erfolg der Union 1947 Lembach beigetragen hat. Ruhe in Frieden Ewald!