Aktuelles

Herzlich Willkommen Amarildo und Amadeo Zela

Nach mehreren Wochen intensiver Gespräche ist die Trainersuche beendet und wir freuen uns, Amarildo Zela als neuen Chefcoach der Union 1947 Lembach präsentieren zu dürfen. Der 53-jährige wechselt von der Union Taiskirchen aus der 1. Klasse Mittewest zu uns und überzeugte uns u.a. mit einem herausragenden Lebenslauf. Nachdem die letzten Trainer immer aus der näheren Umgebung bzw. dem Lembacher Umfeld kamen, fiel die Wahl dieses Mal bewusst auf einen Kandidaten, der bis dato keine Beziehungen zum Verein hatte.

Als Spieler absolvierte der äußerst erfolgreiche Torjäger Amarildo Zela in den 90er-Jahren zwei A-Länderspiele für sein Heimatland Albanien und war in der Spätphase seiner Karriere in Oberösterreich vor allem bei Vorwärts Steyr aktiv. Mit seinen Treffern sicherte er in den Jahren 2004 – 2008 den Steyrern den Durchmarsch von der 1. Klasse bis hin zur OÖ Liga. In den Jahren 2006 – 2008 spielte er auch dreimal mit Vorwärts Steyr in der Landesliga gegen uns und konnte in diesen Duellen vier Treffer erzielen. In der Bezirksliga Ost wurde er 2005/06 Torschützenkönig, auch in den darauffolgenden Landesligajahren war er immer in den Top 5 der Torschützenliste.

Seine Bilanz als Trainer knüpfte nahezu nahtlos an die Erfolge als Spieler an. Der UEFA A-Lizenz Besitzer, der aktuell auch die Kurse für die PRO-Lizenz absolviert, holte 2014/2015 den Vizemeistertitel mit der 1b von Vorwärts Steyr in der 2. Klasse Ost, danach folgten Meistertitel mit Schwertberg in der Bezirksliga Ost sowie mit Ried/Riedmark in der 1. Klasse Nordost. Weitere Stationen waren Hertha Wels inkl. die dortigen Juniors, Kremsmünster, Kronstorf, Union Pregarten sowie die SG Waidhofen/Ybbs, mit denen er ebenfalls Vizemeister in der 1. Klasse West in Niederösterreich wurde. Seit Juli 2025 war er in Taiskirchen aktiv, den Verein verließ er aus eigenem Wunsch.

Als seine großen Stärken beschreibt unser neuer Chefcoach die Spielanalyse, die taktische Planung sowie die Spielerentwicklung aller Altersgruppen, aber vor allem die Förderung junger Talente. Wir sind sicher, dass wir mit Amarildo Zela einen sehr kompetenten Trainer gefunden haben, der uns im Frühjahr wieder ins gesicherte Mittelfeld führen wird. Herzlich Willkommen in Lembach und alles Gute für deinen Start in Blau-Gelb, Amarildo!

Und weil doppelt immer besser hält, hat sich über den Kontakt mit Amarildo Zela auch gleich die Option für einen neuen Reserve-Trainer ergeben. Diese wird ab sofort von seinem Sohn Amadeo Zela betreut, bei dem es einige Parallelen zu seinem Papa Amarildo gibt. Amadeo begann seine Spielerkarriere bei BW Linz und war auch für 1,5 Jahre bei der 1b von Vorwärts Steyr aktiv. In der Zeit bei BW Linz absolvierte er in der Saison 2012/13 auch zwei Partien gegen Lembach, in denen er ebenfalls einen Treffer bejubeln durfte. Die weiteren Stationen des internationalen Gesundheits- und Fitnesstrainers waren Doppl-Hart, St. Georgen/Gusen, Waidhofen/Ybbs, Union Haag, UFC Eferding, SK Asten, SC Kronstorf und St. Martin/Traun, bei denen er zuletzt auch für einige Partien als Co-Trainer der KM fungierte. Im Trainerbereich wird unsere Reserve nun die erste echte Station werden. Amadeo, wir wünschen auch dir einen erfolgreichen Start bei unserem Verein und herzlich Willkommen in Lembach!

Trainingsstart wird Mitte Jänner sein, zu den bereits fünf fixierten Testspielen im Februar/März könnten noch weitere hinzukommen. Hier halten wir euch natürlich auf dem Laufenden. Die bereits feststehenden Spiele:

Freitag, 13. Februar 2026 um 20:00 Uhr gegen Hofkirchen/Putzleinsdorf (in Rohrbach)

Samstag, 21. Februar 2026 um 15:00 Uhr gegen St. Marienkirchen/Wallern 1b (in Wallern)

Sonntag, 1. März 2026 um 14:00 Uhr gegen Gramastetten (in Rohrbach)

Samstag, 7. März 2026 um 13:00 Uhr gegen Haibach (in Natternbach)

Samstag, 14. März 2026 um 15:00 Uhr gegen Natternbach (in Natternbach)

Niederlage in Altenfeldner Nebelschlacht

Erstmals in der Geschichte standen sich die Damenteams aus Lembach und Altenfelden gegenüber und die Auslosung brachte damals im Juli den spätestmöglichen Zeitpunkt für dieses lang herbeigesehnte Derby, welches vor einer (zumindest aus Lembacher Sicht) Rekordkulisse ausgetragen wurde. Die zahlreichen Fans wurden mit vorweihnachtlichem Punsch, Bratwürsteln und Raclette-Broten verwöhnt, das Spiel entwickelte sich zu einem hart umkämpften Derby-Leckerbissen, in dem sich unsere Damen trotz einer beherzten Leistung im Altenfeldner Nebel schlussendlich geschlagen geben mussten.

Hälfte Eins:

Zwei Änderungen nahm das Trainerduo Gierlinger/Kalischko im Vergleich zur Partie in der Vorwoche in Lochen vor, Julia Kepplinger und Alina Mairhofer kehrten in die Startelf zurück, Johanna Pühringer nahm auf der Bank Platz, Ronja Schlager fehlte im letzten Spiel des Jahres. Einen weiteren Unterschied gab es bei der Trägerin der Kapitänsbinde, Lena Ilk übergab für diese Partie die Schleife an Carolina Stöttner, die sich bei der Platzwahl dann mit ihrer Schwester Juliane im Mittelkreis traf, die bei Altenfelden das Amt der Kapitänin innehat. Trotz kalter und sehr nebliger Bedingungen fanden sich laut offiziellem Spielbericht 630 Zuseherinnen und Zuseher ein, und diese sollten ein intensives und spannendes Derby zu sehen bekommen (solange es der Nebel noch zuließ ;)). Den ersten nennenswerten Abschluss gab es in Minute 6, Juliane Stöttner probiert es mit einem Freistoß, der aber nicht in den Maschen einschlägt. Direkt im Gegenzug finden auch wir unsere erste Gelegenheit vor, Alina Mairhofer schickt Lena Ilk, auch hier ist die Situation aber noch zu ungefährlich. Zwei Minuten später ist es bei den Gastgeberinnen erneut die Ex-Lembacherin Juliane Stöttner, ihren Distanzschuss Richtung Kreuzeck kann aber unsere Torfrau Leonie Gerstl abwehren. Das Altenfeldner Wunderkind Mimi Höglinger wurde in Minute 14 zum ersten Mal gefährlich, ihren Abschluss aufs kurze Eck kann aber ebenfalls Leonie Gerstl entschärfen. Eine Minute später finden nochmals Mimi Höglinger und Claire Pröll eine Chance nach einer Ecke vor, im Gestochere findet der Ball aber schlussendlich nicht sein Ziel.

Unsere Damen waren vor allem in der ersten Hälfte extrem aggressiv in den Zweikämpfen und gingen viele Extrameter, in Minute 21 wäre der Einsatz beinahe belohnt worden. Marlene Schneeberger spielt zu Hannah Kiesl, diese leitet den Ball direkt weiter zu Lena Ilk, die ihr Tempo nutzt und in den Strafraum zieht, ihren Querpass können aber weder Sandra Keil noch Hannah Kiesl verwerten, nach einer unübersichtlichen Situation klärt die Altenfeldner Defensive. Zwei Minuten später ist Leonie Gerstl nach einem Lochpass knapp vor Mimi Höglinger am Ball, in Minute 27 verhindert Laura Kalischko schlimmeres, als sie nach einem Ball in den Rückraum von Flora Reitetschläger einen Schuss von Emma Schlager im Strafraum blockt. Nach einer halben Stunde wurde unsere Defensive dann aber zum ersten Mal bezwungen. Emma Schlager schickt am rechten Flügel Flora Reitetschläger, diese zieht nach vorne und spielt zurück Richtung 16er zur ursprünglichen Passgeberin, Emma Schlager bleibt cool und trifft per Flachschuss ins rechte untere Eck zur Führung. Ca. zehn Minuten lang gab es dann wenig Torraumszenen, bis in Minute 41 der Lembacher Fanblock den Torschrei schon auf den Lippen hatte. Sandra Keil spielt den perfekten Ball in die Spitze zu Lena Ilk, diese läuft alleine auf Torfrau Elisa Hofbauer zu, der Abschluss aus leicht seitlicher Position fällt aber leider zu harmlos aus. Weil auf der anderen Seite auch Mimi Höglinger nach einem Laufduell gegen Carolina Stöttner den Ball nicht im Tor unterbringen kann, bleibt es bei der knappen Pausenführung von Altenfelden.

Hälfte Zwei:

Wechsel zur Pause gab es auf unserer Seite keine, allerdings wäre bei einigen Tribünenbesuchern ein Kleiderwechsel sinnvoll gewesen, durch die vielen Bengalos sahen viele Fans wie Bewohnerinnen und Bewohner von Schlumpfhausen aus, einige Altenfeldner Fans aus dem Fanclub waren zudem noch aus flüssigen Gründen bereits relativ „blau“. In den ersten zehn Minuten gab es noch wenig Abschlüsse, erwähnenswert nur ein Schuss von Laura Schinkinger nach einer Ecke, den Ball hat Elisa Hofbauer aber ohne Probleme. Die Sicht wurde aufgrund des Nebels im Laufe der zweiten Hälfte immer schlechter und so bitte ich die in der Folge teilweise unpräzise Beschreibung der Chancen und Tore zu entschuldigen, von der Tribüne aus sah man fast nur mehr eine weiße Wand mit sich bewegenden Punkten. In Minute 55 schickt Mimi Höglinger Flora Reitetschläger, der Ball wird irgendwie im Nebel geklärt. Zwei Minuten später war Schiedsrichter Fritz Erlinger zu erkennen als er Richtung Mittelkreis zeigt, Altenfelden führt in Minute 57, nach intensiven Analysen und Tatrekonstruktionen dürfte von rechts eine Flanke Richtung zweite Stange gekommen sein, die Claire Pröll über die Linie drückt (evtl. war es auch ganz anders, hier darf jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen).

Emma Schlager probiert es dann in Minute 61 mit einem Schuss Richtung rechtes Kreuzeck, in Minute 66 setzt Laura Schinkinger eine lange Tradition fort, dass in Lembach nur Lauras in der Landesliga eine gelbe Karte sehen. Die sich danach ergebende Freistoßsituation führte dann zum 3:0 und zur endgültigen Entscheidung. Helene Lehner tritt den Freistoß aus dem linken Halbfeld, es kommt Gerüchten zufolge zu mehreren Abschlüssen, Juliane Stöttner schießt den Ball dann über die Linie. Aus dem Spiel heraus gab es in weiterer Folge kaum mehr gute Gelegenheiten, evtl. haben sich die Spielerinnen selber auch nicht mehr gesehen, unsere Damen hatten mit den weißen Trikots ein noch größeres Handicap als die in blau spielenden Gastgeberinnen. Generell waren die Bedingungen wohl schon irregulär, von der Tribüne aus waren die Ersatzbänke nicht mehr zu erkennen, die korrekte Abseits-Anzeige war somit in der Schlussphase vermutlich kaum mehr möglich. In den letzten Minuten der Partie gab es noch insgesamt drei Freistoß-Chancen, eine hat Altenfelden, zwei unsere Damen. In Minute 85 probiert es Laura Kalischko und bereits in der Nachspielzeit tritt Caro Stöttner an, bei dieser Standardsituation verpassen die eingewechselten Olivia Brandstetter und Lara Pühringer an der zweiten Stange. Endstand in einem hart umkämpften Derby 3:0.

Fazit:

Ein Derbyfight wie man sich ihn vorstellt, beide Teams haben alles gegeben und die Partie war (erwartungsgemäß) für ein Damenspiel auch härter geführt als man es aus anderen Partien gewohnt war. Unsere Damen haben den Tabellenführerinnen (und Herbstmeisterinnen, Gratulation dazu!) lange Paroli geboten und hätten ihrerseits vor allem in Hälfte Eins gute Chancen auf die Führung bzw. den Ausgleich gehabt. Wie bei den Herren war das Glück aber nicht auf der Seiteunserer Ladies und aufgrund des Chancenplus der Gastgeberinnen geht deren Sieg in Summe in Ordnung. In der Tabelle werden wir auf Rang 11 überwintern (aktuell noch Rang 10, am Sonntag findet aber das Duell Windischgarsten (11) gegen LSC Linz (12) statt, wo ein Team fix punkten und in der Tabelle an uns vorbeiziehen wird). Auch für die Damen heißt es jetzt Pause bis März, nach dieser viermonatigen Pause kann die aktuelle Niederlagenserie hoffentlich rasch beendet werden.

Ausblick:

Das Fußballjahr 2025 ist nun endgültig vorbei, das Vereinsjahr aber noch nicht, denn im Dezember stehen noch zwei Veranstaltungen auf dem Programm:

Samstag, 13. Dezember 2025: Punschstand am Marktplatz (ab 16:00 Uhr)

Samstag, 27. Dezember 2025 – Dienstag, 30. Dezember 2025: Nachwuchs-Hallenturnier in der Alfons-Dorfner Halle (jeweils ab 08:30 Uhr).

Darüber hinaus möchten wir auch gleich auf die ersten zwei Veranstaltungen im Jahr 2026 aufmerksam machen:

Samstag, 24. Jänner 2026: Nagelturnier am Sportplatz

Samstag, 28. Feebruar 2026: Hosn Owi Turnier am Sportplatz

Zudem wurden auch bereits alle fünf Testspiele der Wintervorbereitung bei den Männern fixiert:

Freitag, 13. Februar 2026 um 20:00 Uhr gegen SPG Hofkirchen/Putzleinsdorf (in Rohrbach)

Samstag, 21. Februar 2026 um 15:00 Uhr gegen SPG St. Marienkirchen/Wallern 1b (in Wallern)

Sonntag, 1. März 2026 um 14:00 Uhr gegen Gramastetten (in Rohrbach)

Samstag, 7. März 2026 um 13:00 Uhr gegen Haibach (in Natternbach)

Samstag, 14. März 2026 um 15:00 Uhr gegen Natternbach (in Natternbach)

Trainerwechsel in Lembach

Nach einer für alle Seiten enttäuschenden Hinrunde 2025/26 wurde vereinsintern entschieden, dass Thomas Mühlparzer ab sofort nicht mehr Trainer der Union 1947 Lembach ist. Die Winterpause ist aus unserer Sicht der ideale Zeitpunkt für einen neuen Trainer, um die Mannschaft kennenzulernen und uns mit neuen Impulsen ab dem Jahr 2026 ins gesicherte Mittelfeld zu führen.

Thomas Mühlparzer begann seine Spielerkarriere bei uns und war bis auf eine 2,5-jährige Pause rund um die Jahrtausendwende bis zur Saison 2008/09 in Lembach aktiv. Danach war er noch einige Jahre für die TSU Kirchberg in der 2. Klasse tätig. Zu Beginn seiner Trainerlaufbahn war er vor einigen Jahren bereits als Co-Trainer von Peter Wiesinger in Lembach und hat unseren Verein nach einigen Jahren Pause im April 2023 als Chefcoach übernommen. In 75 Pflichtspielen (29 Siege, 21 Unentschieden und 25 Niederlagen) konnte er einen Punkteschnitt von 1,44 erzielen. Highlights seiner Amtszeit waren 14 ungeschlagene Spiele in Folge von Ende April 2024 bis Mitte Oktober 2024, dreimal Rang 6 in der Endabrechnung sowie mehrere Kantersiege (u.a. 2x 6:0 gegen Haibach bzw. Wartberg und 1x 5:0 gegen Altenberg). Thomas, ein großes Danke für deinen Einsatz in den letzten 2,5 Jahren für unseren Verein! Wir wünschen dir alles Gute für die Zukunft und würden uns freuen, wenn wir dich im Frühjahr als Zuseher bei unseren Spielen begrüßen dürfen.

Unabhängig von dieser Entscheidung haben Co-Trainer Jürgen Hötzendorfer (familiäre Gründe) und Reserve-Trainer Michael Kaltenhuber (Pause wegen Hausbau) den Verein bereits frühzeitig im Herbst informiert, dass sie ab der Rückrunde nicht mehr bzw. nur mehr sehr eingeschränkt zur Verfügung stehen. Besonders hervorzuheben ist die starke Entwicklung unserer Reserve in der Amtszeit von Michael Kaltenhuber, im Vorjahr wurde gemeinsam mit Papa Wilfried der Herbstmeistertitel gefeiert, heuer überwintern wir auf dem starken vierten Platz. Lieber Jürgen, lieber Michael, auch euch ein großes Danke und alles gute für eure kommenden privaten Projekte.

Sobald Nachfolger für die Trainerposten gefunden wurden, informieren wir euch natürlich über unsere sozialen Kanäle.

Derby des Jahres

Während sich die Herren nach der Niederlage gegen Schweinbach bereits in die Winterpause verabschiedet haben, gibt es bei den Damen noch ein letztes Meisterschaftsspiel im Jahr 2025. Und dies ist nicht irgendein Spiel, sondern das wohl wichtigste und prekärste Meisterschaftsspiel in der Geschichte beider Vereine. Stand anfangs noch eine Kooperation von Lembach und Altenfelden im Raum, agierten beide Teams schlussendlich doch als eigenständige Vereine, mit Juliane Stöttner mussten wir auch eine Schlüsselspielerin zu den Blau-Weißen ziehen lassen. Aus tabellarischer Sicht scheinen die Rollen klar verteilt, die Motivation unserer Spielerinnen für dieses Spiel ist aber seit Monaten verständlicherweise hoch und vielleicht kann mit einer geschlossenen Teamleistung im finalen Spiel 2025 noch eine Überraschung gelingen.

Gegnerinnen-Check:

Wenn selbst die OÖ Nachrichten einen eigenen Artikel über einen Verein verfassen, dann muss dort etwas besonderes aufgebaut worden sein. Und besonders ist die noch junge Geschichte der Altenfeldner Damen auf alle Fälle, denn seit Einstieg in den Meisterschaftsbetrieb kassierte die Reisinger-Elf noch keine einzige Niederlage und sicherte sich in der Premierensaison in der Frauenklasse Nord/Ost den Meistertitel. Auch heuer bewegt man sich in ähnlichen Sphären fort, nach zehn Runden führen die Altenfeldner Damen mit 28 Punkten die Tabelle an. Maßgeblichen Anteil an diesem Höhenflug hat Mimi Höglinger, die in 1,5 Jahren 45 Treffer beigesteuert hat. Offensiv nicht zu vernachlässigen sind aber auch Juliane Stöttner mit sechs bzw. Flora Reitetschläger mit fünf Toren im Herbst. Sucht man das Haar in der Suppe, kann man die Defensive anführen, hier liegen die Altenfeldnerinnen „nur“ auf Rang Zwei ex aequo mit den Bezirkskonkurrentinnen aus St. Stefan, die SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach hat drei Gegentore weniger kassiert als das Mühlviertler Duo. Zu Hause sind die Gastgeberinnen auch minimal verwundbarer als auswärts, das einzige Saisonunentschieden gab es Mitte Oktober im PanoramaPark Stadion gegen die 1b der SPG Wallern/Krenglbach.

Auf die zweitbeste Saisontorschützin, Kapitänin Juliane Stöttner, wartet auf alle Fälle ein besonderes Duell, es geht für sie nicht nur gegen den Ex-Club, sondern auch gegen ihre Schwester Caro, die unserseits natürlich versuchen wird, einen weiteren Saisontreffer ihrer Schwester zu verhindern. Zudem gibt es weiteren Lembach-Bezug, die aktuelle Altenfeldner Torfrau Theresa Wolfmayr absolvierte zehn Partien in unserem Trikot, auch unsere ehemaligen Spielerinnen Anja Neumüller und Nina Neulinger sind mittlerweile bei Altenfelden gemeldet, hatten aber 2025 noch keine Einsätze.

Historische Bilanz:

Eigentlich hätte ich mir diese Überschrift sparen können, vollständigkeitshalber sei aber erwähnt, dass es das erste Duell beider Teams sein wird.

Unsere Formkurve:

Gab es vor einigen Jahren im Bezirk Rohrbach mit Nebelberg und ab der Saison 2014/15 mit St. Stefan nur zwei Damenteams, hat sich diese Anzahl durch uns und Altenfelden auf vier erhöht. Maßgeblichen Anteil hatte sicher unser Verein bzw. unsere Damen durch die langjährige Organisation des Ladies Cup (2025 bereits die 12. Auflage!) und den Einstieg in den Meisterschaftsbetrieb ab der Saison 2019/20. Mit Julia Gierlinger, Hannah Kiesl, Sandra Keil, Lena Ilk, Julia Kepplinger, Julia Peer, Johanna Pühringer, Marlene Schneeberger, Olivia Brandstetter und Elisa Hofer gibt es zehn Spielerinnen der ersten Stunde, diese waren auch beim Aufstieg am Ende der Saison 2023/24 dabei. Die erste Landesligasaison wurde mit zwölf Punkten auf Rang 8 abgeschlossen, Highlights waren die beiden Siege gegen Hellmonsödt und die Unentschieden gegen die Topteams Schweinbach/Hagenberg und St. Stefan. Dass das zweite Jahr in einer neuen Liga oft das schwierigste ist, zeigte sich in der heurigen Saison bei unseren Ladies durchaus.

Am 24. August wurde mit einem 0:2 Auswärtssieg gegen Aspach-Wildenau noch ein mehr als gelungener Auftakt gefeiert, die Treffer von Hannah Kiesl und Lena Ilk sollten für die kommenden beiden Partien aber die letzten gewesen sein. Nach einer 0:10 Pleite im Derby gegen St. Stefan mussten sich unsere Ladies auch im Cup mit diesem Ergebnis geschlagen geben, gegen OÖ Liga Spitzenteam Wallern/Krenglbach war das deutliche Ergebnis wohl noch einfacher zu verkraften als die bitte Derbypleite eine Woche zuvor. Eine Woche später schienen die Pleiten abgehakt, Goalgetterin Lena Ilk sicherte uns einen Auswärtspunkt beim 1:1 gegen LSC Linz. Ab dann war der Faden aber leider völlig gerissen, es folgten sieben Niederlagen am Stück, zuletzt waren wir speziell gegen die SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich/Ternberg und die 1b der SPG Wallern/Krenglbach wieder nahe dran an einem Punktegewinn. Auch gegen Lochen in der Vorwoche stand es in Minute 75 noch 2:2, ehe wir uns nach drei Gegentreffern noch mit 5:2 geschlagen geben mussten.

In einer Hinsicht kann die Leistung unserer Damen aber nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn obwohl unsere Ladies schon lange zusammenspielen, haben sie ein noch immer sehr junges Team, welches auch die Tabelle der Eigenbauspieler U24 anführt (dort werden alle Spielminuten von Eigenbauspielerinnen, welche seit mind. 3 Jahren beim Verein sind und unter 24 Jahre sind addiert). In der Fremde sind unsere Damen zudem gefährlicher, alle vier Saisonpunkte wurden auf gegnerischen Anlagen erzielt, in der Auswärtstabelle liegt man dadurch beispielsweise vor den Gesamttabellenfünften aus Lochen. Die acht Saisontore sind auf drei Spielerinnen verteilt und gehen auf das Konto von Lena Ilk (5), Laura Kalischko (2) sowie Hannah Kiesl (1).

Schiedsrichter:

Große Erfahrung bringt der Unparteiische mit, der auf den Namen Fritz Erlinger hört. Für die Altenfeldner Damen wird es die Premiere mit Schiedsrichter Erlinger, unsere Ladies kennen ihn bereits vom 2:2 gegen Hellmonsödt im Oktober 2021 und von der 1:4 Heimniederlage im Juni 2025 gegen St. Oswald/Fr.

Spielort und Uhrzeit:

Gespielt wird am Samstag, 15. November 2025 um 15:30 Uhr im PanoramaPark Stadion Altenfelden. Alle auf nach Altenfelden, unterstützt unsere Damen bei diesem so wichtigen Spiel, zudem ist es das letzte Spiel vor der viermonatigen Fußballpause!

Ausblick:

Die nächsten Pflichtspiele gibt es bei Damen und Herren dann am Wochenende 20. – 22. März 2026 (genaue Spieltermine werden erst fixiert und ca. Anfang Februar bekanntgegeben). Während unsere Reserve dort noch spielfrei hat, reist unsere KM auf den Linzer Bachlberg und trifft auf Admira Linz, unsere Damen eröffnen das Jahr 2026 mit einem Heimspiel gegen Aspach-Wildenau. Folgende Testspiele sind bei den Herren bereits fixiert, über alle weiteren Testspiel-Termine informieren wir euch über WhatsApp bzw. unsere sozialen Netzwerke:

Samstag, 21. Februar 2026 um 15:00 Uhr gegen SPG St. Marienkirchen/Wallern 1b (in Wallern)

Samstag, 7. März 2026 um 13:00 Uhr gegen Haibach (in Natternbach)

Samstag, 14. März 2026 um 15:00 Uhr gegen Natternbach (in Natternbach)

Endlich Winterpause

So verwöhnt man als Lembacher Fan in den letzten Jahren war, so schwierig war das heurige Fußballjahr für unsere Kampfmannschaft. Nach der gestrigen Pleite in Schweinbach bleiben wir bei sieben Siegen und sechs Unentschieden im Jahr 2025, die gestrige Niederlage war Nr. 13, was bei 26 Partien einer Niederlagenquote von exakt 50 % entspricht. Vielleicht bzw. hoffentlich kommt die 4-monatige Pflichtspielpause jetzt genau zum richtigen Zeitpunkt um sich für das Frühjahr und das Projekt Klassenerhalt (nach den gezeigten Leistungen im Herbst das einzige ernsthafte Ziel) neu zu sortieren.

Hälfte Eins:

Auch in der letzten Saisonpartie gab es wieder mehrere Ausfälle, Christian Anreither fehlte krankheitsbedingt (Gute Besserung!), Bernhard Timpner war gesperrt und Gregor Mühlparzer stand für Kirchberg am Feld, die gestern parallel spielten. Die historische Bilanz gegen Schweinbach war gut, die Tabelle sah uns auch als (leichten) Favoriten und auch in der Anfangsphase fanden wir die besseren Chancen vor. Nach einer Ecke in Minute Drei kommen Daniel Pils und Stefan Schürz nicht entscheidend zum Abschluss, zwei Minuten später klärt nach einer Pechmann-Flanke Rene Kaltenberger vor den einschussbereiten Adnan Nocic und Daniel Zauner. In Minute 10 muss es dann eigentlich 0:1 stehen, Adnan Nocic und Jakob Pechmann spielen einen perfekten Doppelpass, Jakob Pechmann läuft alleine auf Schlussmann Lüftner zu, bringt den Flachschuss aber nicht am Keeper vorbei. Schweinbach taucht erst in Minute 26 gefährlich im Strafraum auf, dort dafür folgenschwer. Nach einer Flanke von rechts läuft Mathias Maier im Kampf um den Ball vom Tor weg, Max erwischt den Schweinbacher und Schiri Schausberger zeigt auf den Punkt, Manuel Pichler verwandelt den Elfmeter halbhoch rechts. Unsere Jungs haben den Schock noch kaum verdaut, als es wenige Minuten später erneut klingelt. Dieses Mal ist es Marcel Pichler, der es via Aufsitzer-Schuss vom 16er versucht und erfolgreich ist, der Ball schlägt im kurzen Eck ein. Falls Max in dieser Situation nicht die Sicht verstellt war, fällt der Ball wohl in die Kategorie „haltbar“.

Das Tabellenschlusslicht war fortan besser im Spiel, während das ohnehin schon geringe Selbstvertrauen unserer Jungs weiterhin schwand, erhöhten die Hausherren noch vor der Pause auf 3:0. Kapitän Paul Wurzinger lässt auf der rechten Seite alle stehen, zieht nach innen und bringt den Stangler, Manuel Pichler verwertet diesen am 5er mustergültig zur klaren Pausenführung der Schweinbacher. Einige Proteste wegen einer mutmaßlichen Abseitsstellung blieben erfolglos, die Fahne des Schweinbacher Linienrichters Helmut Leopoldseder hatte aber bereits kurz gezuckt.

Hälfte Zwei:

Thomas Mühlparzer reagierte auf den Rückstand und brachte in der Halbzeit Jonathan Altendorfer und Stephan Schinkinger anstelle von Daniel Pils und Manuel Schmerda. Die zweite Hälfte war dann aber mehr als ereignisarm, wodurch hier ein Absatz statt normal zwei Absätzen völlig ausreichend ist. In Minute 48 wurde ein Schuss von Sebastian Traxler notiert, in Minute 57 versucht es Jonathan Altendorfer nach Vorarbeit von Jakob Pechmann, beide Versuche fielen aber zu harmlos aus. Dies waren gegen dann eher tief stehende Schweinbacher, die logischerweise nichts mehr fürs Spiel machen mussten, unsere letzten Abschlüsse in Hälfte Zwei. Die Hausherren tauchten in der Schlussphase noch einmal gefährlich vor unserem Kasten auf, der eingewechselte Simon Hinterreithner bedient Gregor Bodingbaur, sein Schuss im 16er streift das Außennetz. Endstand 3:0.

Fazit:

Leider kein positiver Jahresausklang 2025, wir bleiben im Tabellenkeller nur einen Punkt vor den vier Mannschaften hinter uns. Hängende Köpfe nach dem Gegentor, kein Selbstvertrauen in der Mannschaft, eine viel zu anfällige Defensive gepaart mit einer völlig planlosen Offensive, kein erkennbares Konzept für unser Spiel, mangelnde Fitness und immer wieder verletzte Spieler – so hart diese Worte auch sein mögen, ohne größere Änderungen in der Winterpause (in welcher Form auch immer) wird es wohl leider ein ganz schwieriges Frühjahr werden, denn überzeugende Vorstellungen bzw. Spiele gab es wenn man ehrlich zu sich selbst ist im gesamten Jahr 2025 nicht. Die sieben Siege in diesem Jahr waren teilweise sehr schmeichelhaft (z.B.: gegen Katsdorf im Frühjahr oder der Auswärtssieg im Herbst in Arnreit, als wir mit Ach und Krach mit 2 Mann mehr doch noch ein Tor erzielten), dominante Spiele wie man sie noch aus den Vorjahren kennt, gab es nahezu keine.

Reserve:

Das Vorspiel war das Spitzenspiel der Runde, wir trafen auf den Tabellenführer aus Schweinbach, der mit einem Sieg den Herbstmeistertitel fixieren konnte. Unsere Jungs lagen auf Rang 4 der Tabelle und wollten dieses Unterfangen natürlich unterbinden und mit einem Sieg das Jahr beenden. In der ersten halben Stunde lagen die Jung-Schweinbacher auch noch voll auf Kurs und gingen in Minute 6 in Führung. Die Gastgeber versuchen zunächst den Angriff über die rechte Seite, schaffen aber keinen entscheidenden Durchbruch. Aus bereits zentraler Position wird dann Max Preinfalk links im Strafraum in Szene gesetzt, er nimmt sich den Ball kurz mit und trifft per Flachschuss zur frühen Führung. In der Anfangsphase hatten wir Glück, dass wir nicht höher in Rückstand geraten, nach Ballverlust von Moritz Kohel bedient Max Preinfalk Oliver Pilz, er scheitert aber mit seinem Abschluss an Felix Bes. Nach 21 Minuten klatscht der Ball ans Aluminium, der auffällige Max Preinfalk gab den Schuss im Rahmen eines Freistoßes aus ca. 17 Metern ab. Erst nach einer halben Stunden fanden wir besser ins Spiel und lassen auch das Gehäuse erzittern, unsererseits war es Jonathan Altendorfer mit einem sehenswerten Distanzschuss. Den zweiten Torschrei des Tages gab es dann in Minute 37 und diesen dürfte man wohl bis nach Lembach gehört haben. Manuel Kainberger setzt sich am rechten Flügel stark gegen alle Gegenspieler durch, bringt den Ball zur Mitte, dort legt Jonathan Altendorfer mit der Hacke zurück zu Moritz Kohel, der mit einem Flachschuss ins lange Eck seinen ersten Treffer für die Lembacher Reserve erzielt. Wir könnten dann sogar mit einer Führung in die Pause gehen, ein Freistoß von Jürgen Hötzendorfer vom 16er geht aber knapp über das Kreuzeck.

Die zweite Hälfte hatte dann 20 Minuten lang wenig Highlights (außer einer vorzüglichen Kafka mit Chilisauce die in dieser Zeit verspeist wurde), bis dann erneut Moritz Kohel im Mittelpunkt stand, dieses Mal aber in der Nähe unseres Tors. Durch einen ungenauen Querpass zu Felix Bes und dem heranstürmenden Angreifer trifft unser Schlussmann den Ball nicht mehr richtig und der beste Reservetorschütze Oliver Pilz steht vor dem leeren Tor und muss nur mehr einschieben. Die Schweinbacher waren zu diesem Zeitpunkt Herbstmeister und irgendwie begann zusehends die Nervosität der Hausherren. Nur drei Minuten nach der Führung spielt Fabio Schöftner einen Rückpass und übersieht Jakob Bäuchler, der aber ein Luftloch produziert, weil der Ball alleine vor Tormann Ascher noch verspringt. Eine Minute später wartet Manuel Kainberger rechts im Strafraum lange mit dem Abschluss, sein Schuss wird aber noch abgewehrt. Zu keiner Abwehr kam es dann in Minute 78, die Schweinbacher bekommen den Ball nicht weg, Nutznießer ist Niklas Hinterleitner, der vom 16er flach abzieht und zum 2:2 trifft. Viel hatten die Rot-Weißen nicht mehr entgegenzusetzen und ein Unentschieden war für Schweinbach zu wenig, da Freistadt durch deren Sieg gegen Altenberg bereits zwei Punkte voraus liegt. Diese Spekulationen, ob der Herbstmeistertitel doch noch möglich wäre, wurden mit Minute 89 aber ohnehin obsolet, denn nach einem Eckball landet der Ball an der Strafraumgrenze bei David Lohr, der aus zentraler Position sofort abzieht und uns die drei Punkte sichert, Endstand 2:3. Unsere Reserve überwintert somit auf dem guten 4. Platz mit 21 Punkten, sechs Punkte fehlen auf Herbstmeister Freistadt. Felix Bes ist zudem der Torhüter mit der längsten Serie ohne Gegentor der Liga (266 Minuten, von Minute 4 in Runde 2 gegen Julbach bis Minute 90 in Runde 4 gegen Katsdorf).

Damen:

110 lange Kilometer absolvierten unsere Damen für deren Sonntagspartie gegen die Union Lochen und wollten nach sechs Niederlagen endlich wieder Punkte bejubeln. Die historische Bilanz gegen Lochen ließ auch auf etwas Zählbares hoffen, denn beide Duelle gingen an unsere Ladies. Personell fiel Julia Kepplinger aus, Johanna Pühringer rutscht dafür in die Startelf. Ebenfalls abwesend waren Julia Gierlinger und Elisa Hofer, Alina Mairhofer wurde nach Erkrankung auf der Bank notiert, kam im laufenden Spiel aber nicht zum Einsatz. Die erste Topchance im Spiel hatten die Gastgeberinnen aus Lochen in Minute 14, das Aluminium bewahrte unsere Ladies aber vor einem Rückstand. In Minute 27 konnte uns aber die Stange nicht mehr retten, Antonia Zele bringt Lochen mit 1:0 in Führung. Zwei Minuten später stoppt Laura Kalischko die Gegnerin mit unfairen Mitteln und kassiert die gelbe Karte, sie bleibt damit die einzige Lembacher Spielerin, die in der Landesliga eine Verwarnung kassierte. Die Damen aus Lochen hatten zwar die besseren Chancen, der nächste Treffer ging auf unser Konto, Lena Ilk erhöht in Minute 31 ihr Torkonto auf Vier und erzielt den Ausgleich. Das Unentschieden zur Pause war unseren Ladies nicht vergönnt, vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff von Schiri Michael Brandstetter ist es erneut Antonia Zele, die Lochen wieder in Führung bringt.

Der amüsant aber wenig informativ berichtende Liveticker erwähnte dann wenige Chancen in Hälfte Zwei, in Minute 74 aber wieder eine erfreuliche Info. Wir gleichen wieder aus, Lena Ilk stellt im Privatduell mit Antonia Zele und im gesamten Spiel auf 2:2. Für wenige Minuten bestand Hoffnung auf Punkte, wie die Herren letzte Woche gegen Oberneukirchen setzte es aber in der Schlussphase dann leider mehrere Gegentreffer. Nach einem Freistoß von Antonia Zele und einer Parade von Leonie Gerstl staubt Victoria Reitmann in Minute 77 ab, in Minute sorgt Michaela Bermadinger mit dem 4:2 für die endgültige Entscheidung. Den Schlusspunkt setzt dann nochmals Antonia Zele, die rumänische Legionärin zirkelt der Ball aus der Distanz ins Kreuzeck, Endstand 5:2. Trotz einer starken Leistung mit zwei Comebacks nach Rückständen bleiben unsere Damen leider auch im siebten Spiel in Folge ohne Punkte. Kopf hoch, eine Chance gibt es noch im vermutlich wichtigsten und emotionalsten Spiel des Jahres, welches nächsten Samstag steigt.

Ausblick:

Unsere Herren befinden sich bereits in der Winterpause, das nächste Meisterschaftsspiel findet dann am Wochenende 20. – 22. März 2026 statt, dort sind wir bei Admira Linz am Bachlberg zu Gast und bestreiten das zweite Auswärtsspiel in Folge. Die genauen Spieltermine für das Frühjahr werden ca. Anfang Februar bekanntgegeben. Einige Testspiele wurden aber bereits fixiert, diese finden allesamt auswärts statt:

Samstag, 21. Februar 2026 um 15:00 Uhr gegen SPG St. Marienkirchen/Wallern 1b (in Wallern)

Samstag, 7. März 2026 um 13:00 Uhr gegen Haibach (in Natternbach)

Samstag, 14. März 2026 um 15:00 Uhr gegen Natternbach (in Natternbach)

Auf unsere Ladies wartet noch das Saisonhighlight, denn erstmals in der Geschichte des Lembacher Damenfußballs geht es nächste Woche in ein Derby gegen Altenfelden. Gespielt wird am Samstag, 15. November 2026 um 16:00 Uhr im PanoramaPark Stadion in Altenfelden. Lasst euch dieses Spiel nicht entgehen und unterstützt unsere Damen bei diesem so wichtigen Spiel! Das erste Meisterschaftsspiel im neuen Jahr findet dann ebenfalls am Wochenende 20. – 22. März 2026 statt und es wird die offizielle Heimeröffnung 2026 sein, denn die Partie gegen Aspach-Wildenau findet auf unserer Anlage statt.

Darüber hinaus gibt es noch zwei weitere Highlights für eure Terminkalender, am Samstag, 13. Dezember 2025 öffnet ab 16:00 Uhr wieder der tradionelle Punschstand am Marktplatz seine Pforten und von 27. – 30. Dezember duellieren sich die Stars von morgen beim Nachwuchs-Hallenturnier in der Alfons-Dorfner Halle. Wir freuen uns auf euren Besuch!

Jahresausklang im Mibag-Stadion

Das 26. Pflichtspiel wird das letzte im Jahr 2025 für unsere Jungs sein, wir begeben uns noch einmal auf eine Auswärtsfahrt und reisen in den Bezirk Urfahr-Umgebung zur Union Schweinbach. Fußballerisch gab es in diesem Jahr mehr Tiefs als Hochs, nur sieben der bisherigen 25 Spiele wurden gewonnen, was sich auch in den diversen Tabellen widerspiegelt. Nach Rang 10 in der Rückrundentabelle der Spielzeit 2024/25 befinden wir uns auch in der Hinrunde der Saison 2025/26 im hinteren Mittelfeld und stehen vor einer wichtigen letzten Partie, denn die Schweinbacher mauserten sich mit zwei Siegen in den letzten drei Runden zu einem weiteren ernstzunehmenden Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg, in dem wir diese Saison leider nicht unbeteiligt sind. Ernst nehmen die Schweinbacher auf jeden Fall die Verpflegung, Kafka und Burger zu erschwinglichen Preisen lassen im Mibag-Stadion im Normalfall kaum Wünsche offen.

Gegner-Check:

Die Gastgeber hatten einen katastrophalen Saisonstart, nach vier Niederlagen am Stück holte man in Runde 5 in St. Oswald/Fr. den ersten Zähler, nach neun Runden konnte man das Punktekonto nur auf insgesamt zwei ausbauen. Erst Runde 10 brachte den ersten Saisonsieg, beim zweiten Spiel von Trainer Gerald Kitzler, der Matej Pavlovic ablöste, holten die Schweinbacher mit einem 1:0 gegen Vorderweißenbach den ersten Saisonsieg. Gleich eine Woche später wurde auf dramatische Art und Weise der zweite Saisonsieg gefeiert, nach 0:2 Rückstand gegen Admira sichert ein Eigentor der violetten Admiraner in Minute 94 den 3:2 Heimsieg von Schweinbach. In der Vorwoche gab es allerdings wieder einen Dämpfer, das Julbacher Meranstadion mussten die Rot-Weißen mit einer 3:1 Niederlage verlassen und haben damit wieder die rote Laterne inne. Auffällig ist ein eindeutiges Heim-Auswärtsgefälle, sieben der acht Saisonpunkte wurden im heimischen Mibag-Stadion am Ladabach eingefahren. Das große Manko der Schweinbacher ist das Angriffszentrum, nur elf erzielte Tore stellen aktuell den offensiven Negativwert der Liga dar. Sechs dieser elf Tore wurde auf eigener Anlage erzielt, bester Torschütze ist Adrian Kaltenberger mit drei Treffern.

Historische Bilanz:

Schweinbach ist ein Gegner der uns durchaus liegt, in den bisherigen 16 Duellen gingen wir elfmal als Sieger vom Feld, die Schweinbacher konnten nur zwei Spiele gegen uns gewinnen. Unsere Bilanz im Mibag-Stadion lautet vier Siege, drei Unentschieden und eine Niederlage. An diese eine Niederlage in Schweinbach im April 2019 werden sich wohl noch viele erinnern können, die 5:1 Klatsche beendete damals die Amtszeit von Trainer Gerhard Gahleitner. Unsere Defensive war in den letzten Spielen gegen Schweinbach nur selten zu knacken, in den vergangenen vier Begegnungen feierten wir drei Zu-Null Siege, lediglich das Hinspiel in der Vorsaison endete mit einem 2:2 Unentschieden. Gesucht wird allerdings noch ein Tor-Spezialist gegen die Rot-Weißen, aus dem aktuellen Kader durfte lediglich Bernhard Timpner mehr als einen Treffer gegen Schweinbach bejubeln, unsere Nr. 11 steht bei zwei Treffern gegen die Elf von Coach Gerald Kitzler, fehlt am Samstag aber gelbgesperrt.

Unsere Formkurve:

So vielversprechend der Oktober mit sieben Punkten gegen St. Oswald/Fr., Arnreit und Naarn begann, so ernüchternd waren die letzten beiden Partien gegen Freistadt und Oberneukirchen. Individuelle Fehler und späte Gegentore erinnerten wieder an die Frühphase der Meisterschaft, als wir auch oft unnötig Punkte herschenkten. Tabellarisch stehen wir noch auf Rang 10 mit zwölf Punkten, die Konkurrenten hinter uns punkten aber regelmäßig (so wie Vorderweißenbach und Oepping-Peilstein in der Vorwoche), wodurch wir uns immer mehr nach hinten orientieren müssen. Ein einstelliger Tabellenplatz ist in der Hinrunde nicht mehr möglich, Freistadt auf Rang 9 liegt bereits fünf Zähler vor uns. Auf einem Abstiegsplatz liegen wir in der Statistik der Gegentore, 25 Gegentreffer nach zwölf Runden ergibt einen Schnitt von 2,1 Gegentreffern pro Partie und Rang 13, nur die Katsdorfer Schlussmänner mussten öfter, nämlich 30x, hinter sich greifen. So vermeidbar viele Gegentore waren, so vermeidbar wäre auch das Fehlen eines Schlüsselspielers am Samstag gewesen, unser bester Saisontorschütze Bernhard Timpner kann beim letzten Spiel 2025 gelbgesperrt nicht mitwirken, drei dieser fünf gelben Karten sah er wegen Kritik.

Schiedsrichter:

Diese Runde wäre bei der Abschnittsüberschrift die weibliche Form angebracht, denn mit Regionalliga-Schiedsrichterin Lisa Haunschmid wurde eine Frau als Unparteiische eingeteilt. Einmal war sie bereits bei einer Partie von uns im Einsatz, im November 2023 verloren wir knapp mit 1:0 in Eferding. Schweinbach hat genau gleich viele Erfahrungen, auch bei den Gastgebern war sie bislang nur einmal im Einsatz und zwar im September 2022 beim 3:0 Heimsieg in der 1. Klasse Nordost gegen Schönau. Die Assistenten werden von den beiden Mannschaften gestellt.

Reserve:

Nach dem Unentschieden gegen Oberneukirchen liegt die Kaltenhuber-Elf eine Runde vor Ende der Hinrunde auf Platz 4 mit 18 Punkten und trifft in der letzten Partie des Jahres auf den Tabellenführer aus Schweinbach. Auch wenn wir wie in der KM drei der letzten vier Partien gegen Schweinbach gewinnen konnten, ist die historische Bilanz mit sechs Siegen, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen sehr ausgeglichen und lässt auf ein spannendes Duell hoffen. Bester Reserve-Torschütze gegen Schweinbach ist übrigens immer noch Wolfgang Großhaupt mit drei Treffern, es wäre also an der Zeit, dass den ehemaligen Lembach- und Kirchberg Stürmer jemand an der Spitze dieser Rangliste ablöst. Einfach wird dieses Unterfangen aber nicht, denn die Rot-Weißen haben die beste Defensive der Liga mit nur acht Gegentoren, zudem haben die Gäste einen echten Lauf und konnten die letzten sechs Ligaspiele alle gewinnen. Das Vorspiel am Samstag steht auch im Zeichen zweier Top-Torjäger, Schweinbachs Oliver Pilz führt derzeit die Torschützenliste mit neun Volltreffern an, Jonathan Altendorfer liegt aber nur einen Treffer zurück.

Spielort und Uhrzeit:

Die letzte Runde des Jahres bestreiten wir auswärts im Mibag-Stadion am Ladabach, das Reservespiel gegen die Union Schweinbach beginnt um 12:15 Uhr, die beiden Kampfmannschaften stehen sich ab 14:30 Uhr gegenüber. Es fährt dieses Mal auch wieder ein Fanbus, Abfahrt ist um 10:00 Uhr am Marktplatz in Lembach. Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung beim letzten Spiel des Jahres!

Damen:

Sechs Niederlagen in Folge mussten unsere Damen zuletzt hinnehmen, wobei beim Heimspiel vergangene Runde mindestens ein Punkt gegen die 1b der SPG Wallern/Krenglbach verdient gewesen wäre. Die nächsten Gegnerinnen sind die Damen der Union Lochen, die in der Tabelle derzeit auf Rang 5 mit 15 Punkten stehen. Auch wenn die Tabellensituation klar für Lochen spricht, macht die historische Bilanz Mut auf eine Überraschung in der Lasco Arena, denn aus den letzten Begegnungen gibt es gleich mehrere erfreuliche Statistiken zu berichten. Zwei Duelle gab es in der Vergangenheit, beide fanden im Rahmen von Cupspielen in Lembach statt und beide konnten unsere Ladies gewinnen. Das erste Duell gab es am 19. März 2023 und es sollte in eines der dramatischsten in die Geschichte des Lembacher Damenfußballs eingehen. Nach Toren von Laura Kalischko bzw. Cornelia Greineder geht es mit einem 1:1 zum ersten und bis jetzt einzigen Mal in ein Elfmeterschießen, bei Lochen versagen die Nerven aller vier Schützinnen, unserseits können Laura Kalischko und Valentina Bauer ihre Elfmeter verwerten und wir ziehen mit einem 2:0 n.E. in die nächste Runde ein. In der nächsten Saison bekamen wir erneut Lochen in Runde 1 zugelost, am 19. August 2023 bringt uns Lena Ilk in Hälfte Eins in Führung, nach dem Ausgleich unmittelbar nach der Pause schaut es lange wieder nach Verlängerung aus, ehe uns Olivia Brandstetter mit ihrem ersten und bis jetzt einzigen Treffer in Runde 2 schießt. Auf ähnliche Erfolgserlebnisse hoffen wir auch am kommenden Sonntag, 9. November, die Partie wird in Lochen um 14:00 Uhr angepfiffen.