Aktuell ist Fußball-WM und die deutsche Nationalmannschaft besiegte zum Auftakt Curacao mit 7:1 und weckte Erinnerung an den 8. Juli 2014, als im WM-Halbfinale die damalige Löw-Elf in Belo Horizonte die brasilianischen Gastgeber ebenfalls mit einem 7:1 ins Tal der Tränen schickte. Dieses Ergebnis konnte man am Dienstag auch in Lembach auf der Anzeigetafel sehen, dafür verantwortlich war eine bärenstarke Vollert-Elf, die die JUnior Heroes mit einem Kantersieg wieder nach Hause schickte.
Nach einer schmerzhaften 5:1 Niederlage in Walding lagen unsere Nachwuchskicker auf Rang 5, sieben Punkte fehlten auf die letzten Gegner der Saison, die JUnior Heroes lagen auf Platz 2 mit 17 Punkten. Den Tabellenstand merkte man aber von Minute 1 weg überhaupt nicht, bereits nach drei Minuten stellte Alexander Zoitl auf 1:0 und brachte unsere U15 in Führung und es sollte der Auftakt für ein Torspektakel werden. In Minute 7 erhöht Lucas Lang auf 2:0, in den Minuten 16 und 17 fixiert Alexander Zoitl seinen Dreierpack und stellt die Weichen früh auf Sieg. Das Spiel war quasi entschieden und unsere Nachwuchsspieler nahmen die Partie dann wie gegen Feldkirchen oder die SPG Herzogsdorf-Neußerling/St. Veit/Niederwaldkirchen etwas zu locker und so kamen die JUnior Heroes durch Tim Mitgutsch in Minute 24 zum ersten Treffer des Tages. Es hätten sogar noch mehr werden können, unsere Gäste vergeben vor der Pause noch zwei gute Gelegenheiten, wodurch es mit einem 4:1 in die Kabine geht, wo Trainer Kurt Vollert klare Worte hinsichtlich Einstellung und Konzentration vor allem der Mittelfeldspieler fand.
Die Halbzeitansprache fruchtete, denn unsere Jungkicker starteten mit viel Elan in den zweiten Durchgang und gewannen ca. 3/4 der Zweikämpfe. Auch offensiv sind wir weiterhin brandgefährlich, Simon Schmidhofer, Konstantin Rabeder und Lucas Lang tauchen immer wieder gefährlich im gegnerischen Strafraum auf, Konstantin Rabeder trifft nach Wiederanpfiff mit einem Distanzschuss nur die Querlatte. Das Lembacher Pressing wird dann in Minute 61 belohnt, Alexander Zoitl trifft zum 5:1, fünf Minuten später erhöht Lucas Lang mit einem scharfen Schuss von der linken Seite auf 6:1 und entscheidet endgültig die Partie. Trainer Kurt Vollert forderte weiteren Offensivfußball, denn mit weiteren Toren konnte Platz 4 fixiert werden und so belohnte sich Simon Schmidhofer in Minute 73 für seinen unermüdlichen Einsatz mit dem 7:1. Schiedsrichter Fritz Erlinger beendete pünktlich die Partie und der Jubel war groß, durch den Kantersieg am letzten Spieltag wurde Platz 4 erreicht und die SPG Herzogsdorf-Neußerling/St.Veit/Niederwaldkirchen noch überholt.
Fazit von Trainer Kurt Vollert: Man sieht, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt und wie die Jungs das im Training Geübte immer besser im Spiel umsetzen. Natürlich merkte man heute die Unterstützung von drei sehr kampf- und spielstarken Leihspielern aus Altenfelden, umso mehr freue ich mich auf die Herbstsaison, wo es in der U16 eine neue SPG Lembach/Kirchberg/Altenfelden geben wird. Diese SPG war neben der guten und professionellen Zusammenarbeit mit Obmann und Nachwuchsleiter Robert Dietl und der positiven Einstellung vieler Spieler ein wesentlicher Grund, dass ich als Trainer und Coach weitermache und die weite An- und Heimreise zu den Trainings und Spielen in Kauf nehme. Am 7. Juli gibt es einen Elternabend, wo gemeinsam die Grundpfeiler für die nächste Saison und eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf allen Ebenen gesteckt werden. Ich bin stolz auf diese Jungs und es macht mir riesig Freude, zu sehen, wie sie sich sportlich, mental und körperlich weiterentwickeln.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/06/IMG-20260402-WA0007.jpg7211600Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-06-25 14:04:492026-06-25 14:05:29U15 Kantersieg zum Saisonabschluss
Am Donnerstag, 3. Juli 2025 wurde der Spielplan für die Bezirksliga Nord für die Saison 2025/26 bekanntgegeben, diese eröffneten wir am Samstag, 16. August 2025 mit einem Heimspiel gegen Landesliga-Absteiger Admira Linz. Mit einem Spiel auf eigener Anlage gegen Schweinbach endete die abgelaufene Spielzeit am Samstag, 13. Juni 2026, in der sich unsere Mannschaft im Umbruch befand und als durchaus turbulent in Erinnerung bleiben wird. Im Jahr 1 nach Rekordmann Stefan Hinterleitner war die Bezirksliga so eng wie schon lange nicht mehr und daher waren wir und fast die ganze Liga auch bis zum Schluss im Abstiegskampf, ein Trainerwechsel und der erneute Klassenerhalt unserer Damen in der Landesliga prägten ebenfalls die Saison.
Kampfmannschaft
Trainer
Thomas Mühlparzer (bis November 2025), Amarildo Zela (ab Jänner 2026)
Tabellenplatz
9
Punkte
33
Erzielte Tore
44
Gegentore
47
Bester Torschütze
Adnan Nocic (9 Tore)
Meiste Einsätze
Patrick Schürz, Daniel Pils, Daniel Zauner (25 von 26 Partien)
Meiste gelbe Karten
Felix Hofmann (6)
Sonstiges
Platz 4 in der Rückrundentabelle, wenigste Gesamtpunkte seit Saison 2021/22 (damals Rang 9 mit 31 Zählern), letzter Platz in Auswärtstabelle
Hinrunde Kampfmannschaft
Personell durfte der damalige Trainer Thomas Mühlparzer einige neue Gesichter beim Trainingsauftakt im Juli begrüßen. Mit den Verpflichtungen von Felix Bes (von Kirchberg), Sebastian Traxler, Daniel Pils (beide von St. Martin 1b), Daniel Zauner (von Rohrbach-Berg 1b) und Gregor Mühlparzer (Kooperationsspieler von Kirchberg bis Winter 2025) wurde auf die Abgänge von einigen jahre- bzw. jahrzehntelangen Stammspielern reagiert. Ersatztormann Reinhard Perndorfer wechselte zurück zu seinem eigentlichen Stammverein Wesenufer, Edhem Seperovic zog es in die Bezirksliga Ost zur Union Ansfelden und Stefan Hinterleitner bzw. Andreas Hofer beendeten ihre Karrieren, wobei Andreas Hofer im Laufe der Saison doch wieder zu einigen Einsätzen in der Reserve kam.
Bezirksliga Nord Rekordtorschütze Stefan Hinterleitner beendete seine Karriere, seine Torrekorde werden wohl noch Jahrzehnte halten
Edhem Seperovic verließ uns im Sommer 2025 ein zweites Mal, dieses Mal zu Ansfelden in die Bezirksliga Ost
Die Neuzugänge wurden sofort ins Team integriert, Daniel Pils führte unser Team im Frühjahr auch einige Male als Kapitän aufs Feld (Bild Copyright: Was tuat si)
Wohin die Reise gehen wird, war zu Beginn der Spielzeit 2025/26 noch unsicherer als in den vorherigen Jahren, denn neben den Kaderänderungen (junge, zum Teil noch unerfahrene Spieler ersetzten langjährige, konstante Leistungsträger) wurde auch die Liga bunt durchgemischt. Mit Oberneukirchen, Admira Linz und Naarn waren drei Teams neu dabei, gegen die es nur wenig Erfahrungswerte aus der jüngeren Vergangenheit gab und die Auslosung bescherte uns auch gleich die violetten Admiraner in Runde 1. Nach einer soliden Vorbereitung mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage war die Hoffnung auf einen positiven Saisonauftakt groß, auch die umfangreichen Kaderveränderungen beim Landesliga-Absteiger aus Linz sowie die Statistik (seit 2010 keine Niederlage in Runde 1 in der Bezirksliga) sprach für uns. Personell traten wir quasi in Bestbesetzung an, es fehlten damals lediglich die langzeitverletzten Thomas Pichler, Nico Wögerbauer und Manuel Pichler. Nachdem aufgrund einer Unwetterwarnung der geplante Tandemsprung mit Matchballübergabe abgesagt werden musste, gab es nach 90 Minuten die nächste Hiobsbotschaft – gegen einen durchaus schlagbaren Gegner ziehen wir mit 1:2 den Kürzeren, wie schon in der Vorbereitung wurden einige Defizite im Torabschluss offensichtlich. Auch in Runde 2 gegen Julbach blieben wir punkte- und dieses Mal sogar torlos, bei den Gegentreffern machten wir den Julbachern das Toreschießen auch nicht allzu schwer bzw. verteilten Geschenke.
Daniel Zauner mit Lufthoheit gegen Vorderweißenbach, sein Treffer Ende August führte zum ersten Punktgewinn der Saison (Bild Copyright: Was tuat si)
Wenn es spielerisch nicht läuft, kommen auch noch Verletzungen hinzu und die Frühphase vom Herbst war in dieser Hinsicht richtiggehend verflucht. Alexander Mühlparzer ging in Runde 2 verletzt runter, Jakob Pechmann musste nach Runde 3 eine mehrwöchige Pause einlegen, Martin Schinkinger verpasste nach einer Verletzung in Runde 4 die gesamte Hinrunde, Stefan Schürz und Manuel Schmerda gesellten sich nach Runde 5 endgültig zum Lembacher Lazarett. Positiv an dieser Phase war aber, dass endlich die ersten Punkte eingefahren wurden, in Vorderweißenbach retteten wir in der ersten Sonntagspartie der Saison ein 1:1 über die Zeit, gegen Katsdorf mussten wir in Runde 4 nach einer 3:0 Führung noch zittern, feierten schlussendlich mit einem 3:2 den ersten Sieg der neuen Spielzeit.
Das folgende Monat wurde dann zu einem ergebnistechnischen Auf und Ab, in Altenberg mussten wir wie so oft den Platz als Verlierer verlassen, gegen Oepping-Peilstein reichte es zu einem Punkt und die Partie gegen Haslach gaben wir nach einer komfortablen 0:2 Auswärtsführung in der Schlussphase noch aus der Hand. Seit der Partie in Runde 6 gegen Oepping-Peilstein hatte sich auch das Durchschnittsalter unserer Mannschaft deutlich erhöht, aufgrund der zahlreichen Verletzungen sprangen die Oldies Stephan Schinkinger und Christian Anreither in die Bresche und gehörten für den restlichen Herbst zum Stammpersonal. Mit ihnen wurden im Oktober dann auch die nächsten Saisonsiege eingefahren, St. Oswald/Fr. wurde zu Hause in einer hochdramatischen Partie mit 4:3 besiegt, gegen Arnreit folgte eine Woche später ein 1:2 Auswärtssieg, der in der Schlussphase mit zwei Mann mehr fixiert wurde. Der Punkt gegen Naarn Mitte Oktober sollte dann der letzte im Herbst gewesen sein, die letzten drei Partien gegen Freistadt, Oberneukirchen und Schweinbach wurden nach zum Teil erneut folgenschweren Fehlern in der Defensive allesamt verloren.
Stephan Schinkinger war vor der Saison für die Reserve vorgesehen, musste aber auch regelmäßig in der KM seinen Mann stehen (Bild Copyright: Union Arnreit)
Die Sorgenfalten von Thomas Mühlparzer wurden im Herbst immer größer, nach drei Niederlagen in Folge kam es nach der Hinrunde zur Trennung (Bild Copyright: Was tuat si)
Nach dem schwächsten Hinrunden-Ergebnis in der Bezirksliga seit vielen Jahren (Platz 10 mit zwölf Punkten, nur einen Punkt vor dem Tabellenletzten) endete im November 2025 auch die 2,5-jährige Amtszeit von Trainer Thomas Mühlparzer. Nach einer ca. einmonatigen Suche konnte mit Amarildo Zela ein Nachfolger präsentiert werden, der ehemalige Profi und albanische Nationalspieler gilt als absoluter Fußballexperte und angehender UEFA PRO Lizenz Besitzer und kam von der Union Taiskirchen zu uns. Unsere Spieler wurden sogleich mit einem Trainingsprogramm versorgt, welches bis zum offiziellen Trainingsauftakt am 13. Jänner zu absolvieren war und er installierte nach den ersten Vorbereitungsspielen mit Patrick Schürz auch einen neuen Kapitän. Auch sonst gab es in den organisatorischen Abläufen einige Änderungen und Professionalisierungen, u.a. wurde das Abschlusstraining immer auf den Tag vor dem Spiel verlegt.
Mitte Dezember hatte die Trainersuche ein Ende, Amarildo Zela übernahm mit seinem Sohn Amadeo unsere KM + Reserve
Rückrunde Kampfmannschaft
Nach einer intensiven Vorbereitung mit insgesamt acht Testspielen (drei mehr als in den Vorjahren) eröffneten wir die Rückrunde der Bezirksliga Nord mit einer Auswärtspartie am Linzer Bachlberg gegen Admira Linz. Die Bilanz aus den Testspielen war mit vier Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen durchaus positiv, wobei auch dort vereinzelt aufgefallen ist, dass uns einfach ein echter Knipser fehlt, der eiskalt unsere Chancen verwertet. Dies sollte sich dann auch gleich in den ersten Spielen zeigen, bei den beiden Unentschieden gegen Admira und Vorderweißenbach ließen wir gute Gelegenheiten aus, beim Sieg gegen Julbach sicherte uns ein Eigentor von Jonas Wagner drei Punkte. Der Tiefpunkt im Frühjahr war definitiv die 3:1 Auswärtsniederlage gegen die SPG Katsdorf, trotz fünf gesammelten Punkten in den ersten vier Frühjahrspartien rutschten wir auf Relegationsplatz 13 ab.
Eine Statistik in der niemand vorne mitmischen will – mit 47 Gegentreffern hatten wir gemeinsam mit Oberneukirchen die zweitmeisten der Liga
Diesen Rang hatten wir auch eine Runde später noch inne, nach dem Torspektakel gegen Altenberg (4:4, höchstes Unentschieden seit Beginn der elektronischen Datenerfassung zur Saison 2003/04) spitzte sich die Situation im Tabellenkeller immer mehr zu. Was dann folgte, hätten sich selbst die kühnsten Optimisten nicht zu hoffen gewagt, denn unsere Jungs setzten zu einem unfassbar starken Schlussspurt an, durch den wir in Runde 24 mit einem 3:1 Heimsieg gegen Freistadt frühzeitig den Klassenerhalt feierten. Davor gab es einen 0:4 Auswärtssieg gegen Titelkandidat St. Oswald/Fr. sowie drei Derbysiege gegen Oepping/Peilstein, Haslach (erster Derbysieg seit 2001!) und Arnreit, lediglich die Pfingstmontagspartie bei tropischen Temperaturen in Naarn ging in dieser Phase verloren.
5 Siege in 6 Partien von Ende April bis Ende Mai sicherten uns schlussendlich den Klassenerhalt (Bild Copyright: Was tuat si)
Die abschließenden Saisonspiele gegen Oberneukirchen und Schweinbach konnten aufgrund des fixierten Klassenerhalts sehr entspannt absolviert werden und dementsprechend waren auch die Leistungen. Sowohl gegen Oberneukirchen als auch gegen Schweinbach setzte es eine knappe 1:0 Niederlage, in der die Schiedsrichterentscheidungen nicht immer für uns waren, so wurde u.a. in der Schlussphase gegen Schweinbach ein wohl korrekter Treffer von Idris Sakic wegen Abseits aberkannt. Schlussendlich beendeten wir die Saison auf Rang 9 mit 33 Punkten, in der Rückrundentabelle lagen wir sogar auf Platz 4, die Mission „Klassenerhalt“, das erklärte Ziel zur Winterpause, wurde von Amarildo Zela und seinen Männern eindeutig erreicht. Mit Jonathan Altendorfer, Manuel Kainberger und teilweise Niklas Höfler, Moritz Kohel und Alexander Kindlmann wurden auch viele ehemalige Reservespieler bzw. Talente in die KM integriert, die das Vertrauen unseres Trainers mit guten Leistungen zurückzahlten.
Vor allem in den Derbys waren wir im Frühjahr erfolgreich, aktuell stehen wir bei fünf Derbysiegen in Folge (Bild Copyright: Was tuat si)
Die Liga war heuer vor allem im Mittelfeld so eng wie vielleicht noch nie, eine starke Frühjahrssaison (Platz 4 in der Rückrundentabelle) sicherte uns aber den Ligaverbleib, wodurch wir ab August in die neunte Bezirksligasaison in Folge gehen. Offensiv entwickelte sich Adnan Nocic zu einem starken Mittelstürmer, der Bälle halten, verteilen und auch Tore schießen kann, er war am Ende unser bester Saisontorschütze mit 9 Treffern, wird uns aber leider im Sommer Richtung Ansfelden verlassen. Auch die Neuzugänge Daniel Zauner, Daniel Pils, Sebastian Traxler und Ersatztormann Felix Bes entwickelten sich auf und neben dem Platz zu echten Verstärkungen und wir freuen uns, dass alle vier auch nächste Saison wieder für Lembach aktiv sein werden. Defensiv gab es in einigen Spielen Optimierungsbedarf, am Ende hatten wir mit 47 Gegentoren gemeinsam mit Oberneukirchen die zweitmeisten Gegentreffer der Liga, hier gab es aber auch oftmals aufgrund von Sperren oder Verletzungen notwendige Umstellungen bzw. war leider unser Schlussmann Markus Schinkinger oftmals nicht unbeteiligt. Von größeren Verletzungen blieben wir im Frühjahr glücklicherweise weitestgehend verschont, lediglich Bernhard Timpner brach sich gegen Julbach den Innenknöchel und verpasste die restliche Rückrunde. Die Spieler und Trainer gehen nun in eine verdiente (kurze) Sommerpause, der Auftakt in die neue Saison findet am Wochenende 14. – 16. August statt.
Mit neun Treffern war Adnan Nocic unser bester Saisontorschütze (Bild Copyright: Was tuat si)
Mit dem 3:1 Heimsieg gegen Freistadt wurde Ende Mai der Klassenerhalt fixiert
Reserve
Trainer
Michael Kaltenhuber (bis November 2025), Amadeo Zela (ab Jänner 2026)
Tabellenplatz
4
Punkte
36
Erzielte Tore
46
Gegentore
39
Bester Torschütze
Jonathan Altendorfer (8 Tore – alle in der Hinrunde)
Meiste Einsätze
Alexander Kindlmann, Niklas Hinterleitner (21 von 22 Partien)
Meiste gelbe Karten
Dominik Barth, Jakob Bäuchler, Markus Hintringer, Niklas Höfler, Dominik Gabriel (je 2)
Hinrunde Reservemannschaft
Die Kaltenhuber-Elf ging als amtierender Vize-Meister in die neue Saison und durfte sich nach einem Trainerwechsel weiterhin als Kaltenhuber-Elf bezeichnen, denn Wilfried Kaltenhuber zog sich als Übungsleiter zurück, sein Sohn Michael war nun alleinverantwortlich für unsere Reserve. Auch beim Spielermaterial gab es einige Änderungen, nicht mehr mit an Bord waren Tormann Reinhard Perndorfer (zu Wesenufer), Kenan Seperovic, David Wögerbauer (beide Karriereende) sowie Harald Wohlinger (verletzt bzw. Karriereende). Dafür wurden mit Moritz Kohel, Jonathan Altendorfer, Niklas Höfler, Niklas Hinterleitner, Milad Rasuli und Alexander Kindlmann junge Talente bzw. Kirchberg-Rückkehrer in die Mannschaft integriert, zudem nahm Kirchberg-Neuzugang Felix Bes den freien Platz zwischen den Pfosten ein.
Ab Sommer 2025 war Michael Kaltenhuber alleine für unsere Reserve verantwortlich
Weil die beiden Landesliga-Absteiger Admira und Naarn mit ihrer 1b in der 2. Klasse aktiv sind, hatte unsere Reserve über die gesamte Saison gesehen vier Spiele weniger zu absolvieren und stieg eine Woche später als unsere KM ins Geschehen ein. Der Auftakt war auch äußerst erfolgreich, die ersten drei Partien gegen Julbach, Vorderweißenbach und Katsdorf wurden gewonnen, Felix Bes blieb dabei 266 Minuten ohne Gegentor. Das wohl neben der Freistadt-Partie wohl schwächste Spiel im Herbst gab es in Runde 4 in Altenberg, bereits zur Pause lagen wir mit 4:0 zurück, der erste Treffer in der Lembacher Dress von Alexander Kindlmann in Durchgang Zwei führte zum 4:1 Endstand. Durch die verletzten KM-Spieler und die Nachrückungen von Stephan Schinkinger und Christan Anreither sowie dem Abgang von Maxi Cristea in seine Heimat Rumänien waren auch in der Reserve kreative Ideen gefragt. So wurden mit Gerhard Past, Andreas Hofer, Bernhard Bötscher, Jürgen Hötzendorfer, David Wögerbauer und Michael Lindorfer ehemalige Spieler wieder reaktiviert, gegen Altenberg halfen die Kirchberger Matthias Peherstorfer, Laurin Altendorfer und Laurenz Berger aus, außerdem feierte Manuel Pichler nach langer Verletzungspause im Herbst sein Comeback.
Ex-Kapitän David Wögerbauer hat seine Karriere eigentlich bereits beendet, wie einige andere ehemalige Spieler half er aber im Laufe der Saison bei Personalengpässen aus
Der September endete mit zwei 2:2 Unentschieden gegen Oepping-Peilstein und Haslach, der nächste volle Erfolg wurde Anfang Oktober mit einem 3:0 gegen St. Oswald/Fr. eingefahren, eine Woche später folgte der fünfte Saisonsieg mit einem 1:6 Auswärtssieg in Arnreit. Mit diesem Ergebnis mussten wir uns Ende Oktober im Nachtragsspiel gegen den späteren Herbstmeister aus Freistadt geschlagen geben, ehe es zum Jahresausklang ein Remis gegen Oberneukirchen und einen 2:3 Auswärtserfolg in Schweinbach gab, der den Schweinbachern den Herbstmeistertitel kostete. Diese Ergebnisse führten uns auf Platz 4 in der Hinrunde mit 21 Punkten, Jonathan Altendorfer (8) und Jakob Bäuchler (4) waren für ca. 50 % der 25 Treffer im Herbst verantwortlich.
Zehn Einsätze in der Reserve im Herbst reichten Jonathan Altendorfer zum besten Torschützen, an seine acht Tore kam kein anderer Spieler heran (Bild Copyright: Was tuat si)
Auch in der Reserve gab es nach der Hinrunde eine Veränderung am Trainerstuhl, diese hatte aber keine sportlichen, sondern private Gründe, denn Michael Kaltenhuber stand im Frühjahr 2026 aufgrund Hausbau nicht zur Verfügung. Sein Nachfolger für die Rückrunde wurde Amadeo Zela, der Sohn unseres KM-Trainers Amarildo, der internationale Fitnesstrainer sollte im Frühjahr dann sogar vereinzelt als Spielertrainer auftreten.
Rückrunde Reservemannschaft
Unsere Reserve startete mit einer Woche Verspätung und einem 0:0 gegen Julbach ins neue Jahr, das gesamte Frühjahr sollte zu einem Auf und Ab werden, in dem keine zwei Siege in Folge gefeiert werden konnten. Einem 5:3 Heimsieg gegen Vorderweißenbach folgte eine bittere 1:0 Niederlage in Katsdorf, ehe man Altenberg etwas überraschend mit 3:0 zu Hause schlug. Derbys waren im Frühjahr in der Reserve nicht unbedingt unsere Spezialität, die beiden Spiele gegen Oepping/Peilstein und Arnreit wurden verloren, gegen Haslach holten die Mannen von Amadeo Zela immerhin einen Punkt. Personell war die Situation im Frühjahr oftmals angespannt, die eigentlichen Kirchberger Laurin Altendorfer und Jan Pötscher waren nahezu immer im Einsatz, mit Gregor Mühlparzer, Julian Weidinger und Emilian Rabeder waren weitere Kirchberger zumindest vereinzelt in unserem Trikot zu sehen, auch auf Routiniers wie Michael Lindorfer, Harald Wohlinger und David Wögerbauer musste zum Teil regelmäßig zurückgegriffen werden.
Gregor Mühlparzer war im Herbst 2025 Kooperationsspieler in der KM, im Frühjahr spielte er in der Reserve gegen Freistadt und erzielte dort den Ehrentreffer (Bild Copyright: Union Arnreit)
Die Schlussphase der Saison war mit Duellen gegen die Topteams aus Freistadt und Schweinbach äußerst schwierig, nach einer Niederlage gegen den bereits feststehenden Reservemeister aus Freistadt wurde am vorletzten Spieltag mit einem 0:4 Auswärtserfolg in Oberneukirchen Platz 4 in der Tabelle endgültig fixiert, die Saison beendeten wir mit Bernhard Bötscher zwischen den Pfosten (drei Saisoneinsätze) und einem 2:2 Unentschieden gegen Schweinbach, wo wir erst in der Nachspielzeit den Ausgleich kassierten.
Reserve-Dauerbrenner: Niklas Hinterleitner und Alexander Kindlmann waren in 21 von 22 Partien im Einsatz
Damen
Trainer
Gerhard Gierlinger, Klaus Kalischko (bis November 2025)
Tabellenplatz
9 bzw. durch die Auflösung vom SV Windischgarsten (Rückreihung ans Tabellenende) 8
Punkte
18
Erzielte Tore
23
Gegentore
60
Beste Torschützin
Lena Ilk (12 Treffer)
Meiste Einsätze
Valentina Bauer (23 von 23 Partien)
Meiste gelbe Karten
Laura Kalischko (2 gelbe Karten)
Sonstiges
14 von 18 Punkten wurden 2026 geholt, Platz 1 in der E24 Tabelle
Hinrunde Damen
Saison Nr. 2 bestritten unsere Damen in der Landesliga und hatten auch für dieses Jahr das Ziel, im gesicherten Mittelfeld abzuschließen. Durch einige Besonderheiten hinsichtlich Auf- und Abstiege von Teams stand die endgültige Ligaeinteilung und der Spielplan erst spät fest, schlussendlich wurde die Landesliga aber aufgestockt und es kämpften zwölf Teams um Punkte und Siege. Für die Damen gab es dadurch drei völlig neue Gegnerinnen, mit den Ladies der SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach, dem SV Windischgarsten und mit den Nachbarinnen aus Altenfelden standen die ersten Duelle bevor. Kadertechnisch gab es wenig Veränderungen, Elisa Hofer und Marlene Schneeberger kehrten im Laufe der Hinrunde nach jeweils längerem Au-Pair Aufenthalt in den USA zurück zum Team, Pia Wöß und Lisa Witzersdorfer waren zudem Neueinsteigerinnen im Team von Gerhard Gierlinger und Klaus Kalischko.
Marlene Schneeberger und Elisa Hofer kamen im Laufe der Saison nach USA-Aufenthalten zurück und erkämpften sich rasch wieder ihren Stammplatz (Bild Copyright: kickerin.at)
Die Saison hätte dann für unsere Damen nicht besser beginnen können, in Runde 1 gab es dank Hannah Kiesl und Lena Ilk einen 0:2 Auswärtssieg in Aspach-Wildenau, Leonie Gerstl blieb dabei als einzige Torhüterin in Runde 1 ohne Gegentor. Die Euphorie währte aber nur kurz, nur fünf Tage später ging es ins erste Saisonderby, zu Hause wurden die Damen aus St. Stefan empfangen. Trotzte man den Bezirkskonkurrentinnen im Frühjahr 2025 nach 0:3 Rückstand noch ein 3:3 ab, ging im Herbst alles schief was schiefgehen konnte. Das 0:10 war die höchste Pflichtspielniederlage seit April 2023, als man sich auswärts LASK 1b mit 10:1 geschlagen geben musste. Nur sechs Tage später wurde die nächste Partie mit 0:10 zu Hause verloren, gegen das OÖ-Liga Spitzenteam aus Wallern/Krenglbach schmerzte das Ergebnis aber etwas weniger als noch wenige Tage zuvor im Derby.
Beim Zu-Null Sieg zum Saisonauftakt gegen Aspach-Wildenau war die Welt noch in Ordnung, es sollten anschließend aber bittere Wochen für unsere Damen folgen (Bild Copyright: kickerin.at)
In Runde 3 schienen die beiden Debakel wieder fast vergessen zu sein, in Linz wurde gegen die LSC Ladies beim 1:1 der vierte Saisonpunkt eingefahren, der dann aber für den Herbst schon der letzte Zähler gewesen sein sollte. Die folgenden acht Spiele in der Hinrunde wurden allesamt verloren, wobei unsere Damen vor allem in den letzten Saisonspielen knapp an einem weiteren Punkt dran waren. Gegen die SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich Ternberg reiste man mit einer knappen 2:1 Niederlage wieder nach Hause, gegen die 1b der SPG Wallern/Krenglbach kassierte man das 0:1 erst in Minute 82, auch auswärts gegen Lochen stand es nach 75 Minuten noch 2:2, ehe das Endergebnis dann 5:2 lautete. Das absolute Highlight fand dann am 15. November statt, denn erstmals duellierten sich die Damenteams aus Lembach und Altenfelden. Bei starkem Nebel und teils regelwidrigen Bedingungen zeigten unsere Ladies eine mehr als beherzte Leistung und hielten lange stark mit, schlussendlich setzten sich die favorisierten Altenfeldnerinnen aber mit 3:0 durch. Am Ende der Hinrunde lagen unsere Damen auf Rang 11 mit vier Punkten, zwei Zähler vom Abstiegsplatz entfernt. Ähnlich wie bei den Herren wurde im Winter auch eine Anpassung auf der Trainerposition vorgenommen, Co-Trainer Klaus Kalischko beendete nach der Hinrunde seine Tätigkeit und es begann die lange (und noch immer nicht abgeschlossene) Suche nach einem Ersatzmann, Stephan Schinkinger übernahm sofern es sein Zeitplan zuließ zumindest aushilfsweise diese Funktion.
Trotz schlechtesten äußeren Bedingungen für viele das Karriere-Highlight – das Derby im Herbst gegen Altenfelden vor 630 Zuseherinnen und Zuseher (Bild Copyright: kickerin.at)
Rückrunde Damen
Personell wurde im Winter ein Kooperation mit der Union St. Peter fixiert, wodurch vor allem in den Vorbereitungsspielen einige Spielerinnen aus St. Peter bei uns im Einsatz waren, Emilia Gahleitner zählte bald zum Stammkader, zudem war auch Elisa Hofer nach ihrem Auslandsjahr und einige Kurzeinsätzen im Herbst in der Startelf wieder gesetzt. Dafür legte Lembach-Rekordspielerin Johanna Pühringer (meiste Einsätze im Lembacher Dress) im Frühjahr eine Pause ein und schnürt ab Herbst die Schuhe für die neue SPG Nebelberg/Oepping/Peilstein. Sportlich fanden unsere Damen nach einem enttäuschenden Herbst glücklicherweise wieder in die Spur und konnten gleich das erste Rückrundenspiel gegen Aspach-Wildenau mit 2:1 für sich entscheiden. Im Derby gegen St. Stefan sahen unsere Damen am nächsten Wochenende kein Land, die 5:0 Derbyniederlage war nach dem Heimsieg gegen Schlusslicht LSC Linz eine Woche später und zwei Remis gegen Peuerbach und Windischgarsten aber rasch vergessen, auch wenn bei den beiden Punkteteilungen sogar noch mehr möglich gewesen wäre.
Julia Peer kann den Gegentreffer gegen Peuerbach nicht mehr verhindern, am Ende wurde dennoch ein wichtiger Auswärtspunkt gefeiert (Bild Copyright: kickerin.at)
Durch die Ligareduktion von zwölf auf zehn Teams schwebte immer das Abstiegsgespenst über unserem Team, die einzige Gewissheit war, dass Rang 8 egal in welchem Szenario definitiv für den Ligaverbleib reichen wird. Bzgl. richtiger Ligazugehörigkeit wurde Ende April dann eher das gegnerische Team hinterfragt, die SPG Antiesenhofen ließ unseren Damen beim 7:0 keine Chance und wäre spielerisch wohl in der OÖ Liga besser aufgehoben. Klare Niederlagen wirkten sich in der Vergangenheit oft auf die Folgepartien aus, hier waren unsere Damen mental nach diesem Rückschlag aber stärker, in der nächsten Runde wurde auswärts in St. Oswald/Fr. ein Punkt geholt, danach beim 3:0 gegen die SPG Aschach der zweite Zu-Null Sieg der Saison gefeiert. Nach einer Niederlage in Krenglbach gegen die SPG Wallern/Krenglbach 1b und einer unglücklichen Punkteteilung zu Hause gegen Lochen ging es am letzten Spieltag ins aufgrund des Aufstiegs der Altenfeldnerinnen vorerst letzte Derby gegen die Nachbarinnen. Vor einem vollen Huamabergstadion gingen die Favoritinnen zwar mit 0:1 durch Mimi Höglinger in Führung, Laura Kalischko sicherte uns nur fünf Minuten später den Ausgleich und den ersten Punkt gegen ein Team aus dem Bezirk Rohrbach.
Einige Tage musste noch gezittert werden und es wurde regeltechnisch höchst kompliziert, denn es waren drei Teams (Aspach-Wildenau, Windischgarsten und wir) von Platz 8 – 10 punktegleich, wodurch grundsätzlich eine Mini-Tabelle mit den direkten Duellen erstellt wird, wo unsere Damen die meisten Punkte geholt haben. Weil aber die Partie der vorletzten Runde von Aspach-Wildenau wegen Nichtantretens strafverifiziert wurde, wurden die Braunauerinnen automatisch auf Rang 10 gereiht und die Mini-Tabelle entfiel bzw. zählte nur mehr das direkte Duell gegen Windischgarsten, was unsere Ladies verloren haben. Daher steht Endrang 9 zu Buche, weil sich aber das Damenteam aus Windischgarsten auf Platz 8 auflöst, werden diese automatisch ans Tabellenende gereiht, wodurch unsere Damen wieder auf Rang 8 aufrücken und auch nächstes Jahr definitiv in der Landesliga spielen.
Torfrau Wolfmayr am Boden, unsere Damen in Jubelstimmung – beim 1:1 gegen Altenfelden wurde zum Saisonabschluss erstmals ein Punkt in einem Derby geholt (Bild Copyright: kickerin.at)
Ausblick
Jetzt geht es erstmals in eine (kurze) Sommerpause, Trainingsbeginn für die neue Saison ist am Dienstag, 7. Juli, davor und danach stehen noch einige weitere Veranstaltungen auf dem Programm. Es werden natürlich sowohl bei Damen als auch bei Herren wieder einige Testspiele absolviert, die Testspiele bei den Herren (Änderungen vorbehalten) bzw. einige weitere Termine wurden bereits fixiert:
Freitag, 10. Juli 2026: Testspiel gegen die SPG Ulrichsberg/Klaffer (19:30 Uhr, in Ulrichsberg oder Klaffer)
Samstag, 11. Juli 2026: Kleinfeldturnier (ab 13:00 Uhr)
Freitag, 17. Juli 2026: Testspiel gegen Stahl Linz (19:30 Uhr, in Lembach)
Samstag, 25. Juli 2026: Testspiel gegen Haibach (19:30 Uhr, in Lembach)
Freitag, 31. Juli 2026: Testspiel gegen Natternbach (19:30 Uhr, in Natternbach)
Samstag 1. August 2026: Internationaler Ladies Cup (ab 14:00 Uhr)
Freitag, 7. August 2026: Testspiel gegen die SPG Wallern/1b (19:30 Uhr, in Lembach)
Freitag, 14. – Sonntag 16. August 2026: Meisterschaftsauftakt (je nach Auslosung, bevorzugter Spieltermin Freitag)
Samstag, 31. Oktober 2026: Halloween-Party am Sportplatz (ab 19:00 Uhr, je nach Spielplan)
Samstag, 12. Dezember 2026: Punschstand am Marktplatz (ab 16:00 Uhr)
Sonntag, 27. – Mittwoch, 30. Dezember 2026: Nachwuchshallenturnier in der Alfons-Dorfner Halle (täglich ab 08:30 Uhr)
König Fußball ruht für ein Monat, zumindest im Amateurbereich. Während sich in Kanada, Mexiko und den USA die besten Nationalteams dieses Planeten den Weltmeistertitel streitig machen, gehen wir bis zum Trainingsauftakt am 7. Juli in eine kurze Sommerpause, die aufgrund der letzten Ergebnisse auch dringend nötig ist. Drei der letzten vier Spiele wurden im Saisonfinish verloren, während wir offensiv 180 torlose Minuten hinter uns haben, war unser Schlussmann Markus Schinkinger wieder einmal in Geberlaune und servierte den Schweinbachern den entscheidenden Treffer am Silbertablett.
Hälfte Eins:
Zwei Defensivkräfte verpassten das letzte Saisonspiel, während Martin Schinkinger gelbgesperrt war, stand Stefan Schürz verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Etwas überraschend begann dafür Kapitän Patrick Schürz in der Innenverteidigung, Jakob Pechmann wurde im Zentrum aufgeboten. Die erste Chance gehörte unserer Elf, Jakob Pechmann spielt zu Adnan Nocic, dieser steht zentral vor dem Tor und bedient Manuel Kainberger rechts im Strafraum, der Ball geht am langen Pfosten und an Jonathan Altendorfer vorbei, der ebenfalls zum Einschießen bereitgestanden wäre. Die Gäste kämpften noch um den fixen Klassenerhalt, dafür brauchten sie unbedingt einen Sieg und fortan begannen sie auch mit der Torannäherung. Zwei Aktionen wurden wegen Abseits zurückgepfiffen, ein Weitschuss von Mathias Maier geht über das Tor. 16 Minuten waren gespielt, als die Klapf-Elf dann ihre Pflicht im Kampf um den Ligaverbleib erfüllte. Unsere Viererkette war um kontrollierten Spielaufbau bemüht und spielte den Ball zurück zu Max, dessen Pass nach vorne zu zentral war und von Mathias Maier noch leicht erwischt wurde, den Ball tatsächlich erhalten hat Marcel Pichler, der Schweinbacher Kapitän fackelte nicht lange und zieht aus ca. 22 Metern sofort gefühlvoll ab, der Ball senkt sich über Max hinweg ins Tor zum 0:1.
In der restlichen ersten Hälfte wurde dann eher magere Fußballkost geboten, wenn dann kamen beide Teams über Freistöße in Tornähe, zwei Minuten nach der Schweinbacher Führung landet der Ball am Tornetz, in Minute 34 geht ein Direktfreistoß von Marcel Pichler drüber. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff tritt Daniel Zauner für uns einen Freistoß, Adnan Nocic kommt zum Kopfball, dieser geht aber ebenfalls über das Ziel. Mit einem harmlosen Versuch von Jonathan Altendorfer pfeift Schiedsrichter Alesi dann zum Pausentee, wir haben noch sehr viele Ungenauigkeiten im Aufbauspiel, Schweinbach war etwas bissiger bzw. präsenter in den Zweikämpfen.
Hälfte Zwei:
Amarildo Zela stellte in der Pause um, Idris Sakic kommt für Manuel Kainberger, Jakob Pechmann rutscht wieder auf seine angestammte Position am Flügel. Wir waren sofort besser im Spiel, Jakob Pechmann schickt mittels Traumpass Adnan Nocic, er bringt den Ball aber nicht mehr entscheidend zur Mitte bzw. aufs Tor. In Minute 50 haben wir den Torschrei schon auf den Lippen, ein Direktfreistoß von Daniel Zauner aus ca. 20 Metern klatscht ans Aluminium, eine Minute später wird ein Weitschuss von Adnan Nocic noch leicht abgefälscht, landet dann aber in den Armen von Schlussmann Moritz Lüftner. Große Aufregung dann in Minute 56, Sebastian Traxler zieht von links in den 16er und wird von Rene Kaltenberger regelwidrig gestoppt, auch wenn es wohl nur wenig Kontakt gab, zeigt Schiedsrichter Alesi auf den Punkt. Adnan Nocic legt sich den Ball zurecht und schießt wie so oft flach in die rechte untere Eck, Keeper Moritz Lüftner taucht ab und klärt den Ball zur Ecke. In Minute 66 wird es auf der Gegenseite wieder brenzlig, Max Preinfalk spielt auf für Marcel Pichler, dieser sieht, dass unser Schlussmann Max zu weit vor seinem Tor steht und probiert den Lupfer aus der Distanz, im Zurücklaufen kann unser Tormann noch zur Ecke klären.
In Minute 79 dann der mutmaßliche Ausgleich, Daniel Zauner bringt von links wieder einmal einen Freistoß zur Mitte, Idris Sakic verwertet per Kopf, die Fahne von Assistent Haris Fajic ist aber oben, der Treffer zählt sehr zum Unmut unseres Trainerduos nicht, die sich wieder einmal unnötigerweise wegen Kritik eine gelbe Karte holen, einziger Profiteur dieser Schimpftiraden Richtung Schiedsrichter Alesi ist die Mannschaftskassa. In Minute 85 dann bereits die letzte nennenswerte Offensivaktion der Partie und der Saison, Daniel Zauner kommt zentral am 16er zum Abschluss, sein Versuch fällt aber zu harmlos aus, sodass wir die zweite 1:0 Niederlage in Folge kassieren. Schweinbach ist darüber hinaus die einzige Mannschaft, gegen die wir in dieser Saison kein Tor erzielen konnten (abgesehen vom Spezialfall Julbach, wo wir im Frühjahr dank eines Eigentors gewinnen konnten) bzw. neben Oberneukirchen das einzige Team, gegen das wir beide Partien verloren haben.
In der Schlussphase wurden sowohl Stephan Schinkinger als auch Christian Anreither noch eingewechselt, für beide war es ihr voraussichtlich letztes Spiel in der Kampfmannschaft, ab kommender Saison möchten sie sich mehr auf den privaten Bereich konzentrieren und wenn überhaupt, nur mehr in der Reserve bei Bedarf aushelfen. Wie oft es diesen Bedarf gibt, wird die kommende Saison zeigen, an Beispielen wie David Wögerbauer, Michael Lindorfer oder Andreas Hofer sieht man, dass ein (Reserve-)Comeback oft schneller kommt als man evtl. für möglich gehalten hätte.
Fazit:
Leider wie so oft in dieser Saison wieder ein mehr als unnötiges Gegentor, welches uns am letzten Spieltag um Punkte bringt. Offensiv waren wir aber vor allem in Hälfte Eins quasi nicht vorhanden, in Hälfte Zwei ließen wir dann gute Chancen wie z.B.: einen Elfmeter aus. Nach einer starken Zwischenphase im Mai verloren wir nun wieder drei der letzten vier Spiele, die Sommerpause kommt wohl genau zum richtigen Zeitpunkt, damit wir uns für die Saison 2026/27 neu fokussieren können. Die Saison beenden wir auf Rang 9 mit 33 Punkten, unsere Gegner aus Schweinbach haben nur drei Zähler weniger gesammelt und müssen in die Relegation, alles Gute dafür!
Danke an Peter Dobretzberger für den Matchball!Reserve:
Unserer Reserve war Platz 4 nicht mehr zu nehmen, die Gäste aus Schweinbach kämpften aber noch um den Vizemeistertitel, im Herbst vereitelten wir der Kaltenberger-Elf den Herbstmeistertitel, am Samstag wurden wir erneut zum Spielverderber. Ohne Kirchberg-Aushelfer wie Jan Pötscher oder Laurin Altendorfer, dafür aber wieder mit (Mini-)Comebacker Michael Lindorfer, David Wögerbauer, Milad Rasuli und Harald Wohlinger gingen wir in die Partie, in der auch Bernhard Bötscher zwischen den Pfosten stand, weil Felix Bes aufgrund eines Tormann-Engpasses in Kirchberg dort benötigt wurde. Die erste Chance geht auf unser Konto, über David Lohr und Milad Rasuli kommt der Ball im 5er zu David Wögerbauer, die Szene wird aber wegen Abseits zurückgepfiffen. Es sollte dann ein munteres Lattenschießen werden, eröffnet wir der Alutreffer-Reigen von Philip Pilz, der in Minute 12 aus 20 Metern die Querlatte trifft. Zwei Minuten später taucht nach einem Seitenwechsel Maximilian Macho alleine vor Bernhard Bötscher auf, scheitert aber im 1 gegen 1 an unserem Keeper. Unser einzig echter Abschluss in dieser Phase war ein Schuss von Christian Anreither kanpp außerhalb des Strafraums neben die linke Stange, die restlichen Gelegenheiten gehörten unseren Gästen. Maximilian Sigl wird zweimal gefährlich, ein Querpass von Marc Sailer nach einem Fehlpass von Dietmar Höfler geht ins Nichts, Simon Hinterreither verpasst an der zweiten Stange nach einer wuchtigen Flanke und in Minute 43 stellt Schweinbach bei den Lattentreffern auf 0:2, dieses Mal ist es Simon Hinterreither, der aus ca. 22 Metern die Querlatte zittern lässt.
Die erste Gelegenheit in Durchgang Zwei wird für uns notiert, der mittlerweile eingewechselte Harald Wohlinger probierts aus der Distanz, die Kugel geht knapp am Tor vorbei, zwei Minuten später kann sich Bernhard Bötscher auf der Gegenseite bei einem Schuss aus der Drehung von Maximilian Sigl aus kurzer Distanz auszeichnen. In Minute 58 stellen wir dann in Summe etwas gegen den Spielverlauf auf 1:0, David Lohr bringt von rechts die Maßflanke tief in den 16er, in der Nähe der zweiten Stange lauert David Wögerbauer, der wuchtig per Kopf trifft. Das Spiel nahm dann an Fahrt auf, kurz darauf trifft Fabian Winklehner zum dritten Mal die Querlatte für die Gäste, wenige Minuten später ist es Christian Anreither, der den ersten Lembacher Lattentreffer verbucht. Auch David Lohr war knapp an einem Alutreffer dran, sein Abschluss vom rechten Sechzehnereck geht aber knapp drüber. Die Schweinbacher belohnen sich dann in Minute 78, nach einer Flanke von Marc Sailer bringt unsere Defensive den Ball nicht weg, Timo Kaltenberger kommt über Umwege an den Ball und schießt aus ca. zehn Metern ein. Wenige Minuten später sind wir aber wieder in Front, David Lohr erkämpft sich den Ball, über Niklas Hinterleitner und Christian Anreither kommt der Ball links in die Box zu Harald Wohlinger, der im Stile eines Torjägers kompromisslos abzieht und trifft. Kurz darauf dann Debüt im Erwachsenenfußball von U15 Schlüsselspieler Simon Schmidhofer, er sieht dann zwei Schweinbacher Großchancen aus nächster Nähe. In Minute 86 schießt Fabio Schöftner noch knapp vorbei, mit der letzten Aktion im Spiel schießt Fabian Winklehner zum 2:2 Endstand ein. Maximilian Sigl scheitert noch an Bernhard Bötscher, der Abpraller fällt Fabian Winklehner vor die Füße, der dankend annimmt und den Schweinbachern einen Punkt rettet, der im Kampf um den Vizemeistertitel aber zu wenig war.
Damen:
Unsere Damen haben ihre Saison bereits beendet und spielen auch nächstes Jahr in der Landesliga, Auftakt in die neue Saison voraussichtlich Mitte/Ende August mit der ersten Runde im OÖ Ladies Cup.
Nachwuchs – U15:
Mit einem Rumpfkader von 13 Spielern trat Trainer Kurt Vollert die Reise nach Walding an, u.a. fehlten Stammspieler wie Niklas Höfler, Moritz Höllinger, Ahmed Avdic und Christan Smetschka. Dementsprechend schwierig gestaltete sich auch die Partie und bei kühlen Temperaturen gab es vor allem in der Anfangsphase eine eiskalte Dusche für unsere Nachwuchskicker, die den stürmischen Angriffen der Gastgeber nicht standhalten konnten. 3x Sebastian Ausserwöger und 2x Jannis Lang bringen die SPG Walding/Rottenegg nach ca. 25 Minuten mit 5:0 in Führung. Unsere U15 kann sich in Hälfte Zwei glücklicherweise erfangen, agiert impulsiver, konzentrierter, gewinnen Zweikämpfe und sind nun auf Augenhöhe mit den Gegnern. Mehr als der Ehrentreffer durch Simon Schmidhofer in der zweiten Hälfte war am Mittwochabend aber nicht mehr drinnen, den zweiten Treffer von Simon Schmidhofer verhinderte das Alumumin. In der Tabelle liegen wir auf Rang 5 von 6, der letzte Platz ist nicht mehr möglich, eine Verbesserung nach vorne mittlerweile aber eher unwahrscheinlich.
Unser Trainer Kurt Vollert war vor allem mit Hälfte Zwei sehr zufrieden, dort agierte unsere U15 wie ausgewechselt und konnte die zweite Hälfte auch mit 0:1 „gewinnen“, motivierende und aufbauende Worte von Sektionsleiter Robert Dietl in der Halbzeit spornten unsere U15 zusätzlich an. Die empfohlene Taktik, die Räume eng zu machen und den Gegner erst in unserer Hälfte anzugreifen wurden im Laufe der Partie immer besser umgesetzt, was wieder gezeigt hat, dass in der Mannschaft viel Potential schlummert um das sich Kurt Vollert auch in Zukunft kümmern wird.
Das letzte Saisonspiel steigt am Dienstag, 23. Juni 2026 um 18:30 Uhr in Lembach gegen die JUnior Heroes. Unsere U15 freut sich noch einmal über eure Unterstützung.
Ausblick:
Saisonende. Meisterschaftsbeginn der Saison 2026/27 ist am Wochenende 14.- 16. August 2027. Über die Termine der Testspiele, den neuen Spielplan, etc. informieren wir euch wie gewohnt in den sozialen Netzwerken. Bis dorthin: Over and out 🙂
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/06/Endergebnis-Schweinbach_Juni-2026.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-06-14 08:57:262026-06-14 09:28:17Mit einer Niederlage in die Sommerpause
Hochspannung in Runde 26, die Entscheidung über den Relegationsplatz fällt erst am letzten Spieltag und wir sind glücklicherweise nur in einer passiven Rolle, denn während es für unsere Gäste aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung noch um (fast) alles geht, planen wir bereits seit Ende Mai für die nächste Saison. Passiv werden wir uns am Rasen aber definitiv nicht verhalten, wir wollen nach einer in Summe doch lange schwierigen Saison diese Spielzeit ebenfalls mit einem Sieg beenden und uns nach der Niederlage in Oberneukirchen mit drei Punkten in die Sommerpause verabschieden.
Gegner-Check:
Die Klapf-Elf schickte vergangenen Donnerstag mit zwei späten Toren gegen Julbach die SPG Katsdorf in die 1. Klasse und sicherte sich gleichzeitig noch die Chance, mit einem vollen Erfolg gegen uns (und einer Niederlage von Vorderweißenbach gegen St. Oswald/Fr.; Schweinbach hat das direkte Duell gegen VWB gewonnen) die Liga ohne Relegation zu halten. Sollte es dafür nicht reichen, könnte über die Saison betrachtet der oft stotternde Offensivmotor als Mitgrund angeführt werden, 28 Treffer sind der schwächste Wert aller 14 Teams, der beste Torschütze ist seit letzter Runde Marcel Pichler mit fünf Saisontreffern. Defensiv präsentieren sich die Rot-Weißen vor allem im Frühjahr stabil, sieben Mannschaften haben sogar mehr Gegentore kassiert, in der Rückrunde hielt Moritz Lüftner dreimal die Null fest. Ein weiterer Grund für die brenzlige Situation ist die Auswärtsbilanz, denn in der Fremde gelangen nur zwei Siege und diese erst in den letzten beiden Auswärtspartien der Saison im Mai in Vorderweißenbach und am Linzer Bachlberg, wodurch in Summe aber drei der letzten vier Spiele gewonnen wurden. Bernhard Gusenbauer kehrt nach Gelbsperre wieder zur Mannschaft zurück.
Historische Bilanz:
Wenn man rein aus der historischen Bilanz eine Tendenz für das Schicksal der Schweinbacher ableiten möchte, dann deutet einiges auf den Relegationsplatz hin, elf der letzten 17 Duelle konnten wir gewinnen, Schweinbach war nur in drei Matches erfolgreich, eines davon war aber das Hinspiel, als wir uns im letzten Spiel der Amtszeit von Trainer Thomas Mühlparzer mit 3:0 sang- und klanglos geschlagen geben mussten. Auf eigener Anlage waren wir für die Rot-Weißen in den letzten Jahren aber eine Nummer zu groß, unsere Gäste warten seit 2013 auf einen Sieg im Huamabergstadion und seit September 2018 (bzw. ca. 2,5 Auswärtspartien bei uns) auf einen Treffer auf unserer Anlage. Bei den Torschützen im direkten Duell hat Stefan Hinterleitner mit sieben Treffern gegen Schweinbach die Nase vorne, aus dem aktuellen Kader hat nur der aktuell verletzte Bernhard Timpner mehr als einen Treffer gegen Schweinbach erzielt.
Unsere Formkurve:
Für uns endet am Samstag eine Bezirksliga-Saison mit vielen Hochs und Tiefs, im Frühjahr haben wir uns glücklicherweise wieder erfangen und frühzeitig den Ligaverbleib abgesichert. Die Partie in der Vorwoche gegen Oberneukirchen zählt sicher nicht zu den Saisonhighlights, defensiv standen wir zwar kompakt, offensiv blieben wir hingegen blass und fanden nur selten einen echten Torabschluss vor. In der Rückrundentabelle stehen wir auf Rang 3 mit 21 Punkten, haben aber gemeinsam mit Vorderweißenbach und Naarn die wenigsten Niederlagen im neuen Jahr, nämlich nur drei. In der Gesamttabelle stehen wir auf Rang 7, die mögliche Spanne der Endplatzierung ist noch riesig, von Platz 5 bis im Worst Case sogar Platz 12 ist im Endklassement noch alles möglich. Für einige ältere Spieler aus dem KM + Reservekader wird es wohl der letzte planmäßige Einsatz im Lembacher Trikot werden (ausgenommen natürlich Personalengpässe), über die Karriereenden bzw. Transfers informieren wir euch wie gewohnt über unsere sozialen Netzwerke.
Schiedsrichter:
Wie erwartet wurde vom Fußballverband für dieses (für Schweinbach) entscheidende Spiel eine Dreierbesetzung eingeteilt und „Drei“ ist ein gutes Stichwort, denn Günter Alesi wurde dabei zum dritten Mal in dieser Saison mit einer Spielleitung unseres Teams betraut, der erste Auftritt war unsere 3:1 Auswärtsniederlage in Freistadt im Oktober 2025, die zweite Partie unsere 3:1 Auswärtsniederlage in Katsdorf im April 2026. Hoffen wir, dass wir zu Hause diese Bilanz mit Günter Alesi etwas aufbessern können, die Gesamtbilanz mit ihm ist aber klar negativ, sieben von elf Partien wurden verloren, nur drei davon gewonnen. Der letzte Sieg mit ihm war im August 2022 unser 0:5 Auswärtssieg in Königswiesen. Auch Schweinbach dürfte mit der Besetzung nicht überglücklich sein, sechs der sieben letzten Spiele mit Schiri Alesi wurden verloren, drei der vier Pflichtspielsiege unter seiner Leitung gelangen in den Jahren 2004-2006. Seine Assistenten sind Günter Ullmann und Haris Fajic.
Reserve:
Die historische Bilanz in der Reserve spricht mit sieben Siegen aus 17 Partien knapp für uns, im Hinspiel setzten wir uns dank Treffern von Moritz Kohel, Niklas Hinterleitner und David Lohr mit 2:3 durch. Die Schweinbacher Reserve kämpft noch um den Vizemeistertitel (den wir in der Vorsaison erreichten), derzeit liegen unsere Gäste auch auf Rang 2 und brauchen somit unbedingt einen Sieg für die Absicherung des Tabellenplatzes. Unser Platz 4 ist hingegen abgesichert, seit unserem 0:4 Auswärtssieg in Oberneukirchen ist eine Platzveränderung in der letzten Runde nicht mehr möglich. In der Rückrundentabelle liegen die Jungs von Amadeo Zela mit Rang 6 geringfügig schlechter als in der Gesamttabelle, auch in der Heimtabelle hat man diese Position inne.
Spielort und Uhrzeit:
Das letzte Saisonspiel steigt am Samstag, 13. Juni um 14:45 Uhr (Reserve) + 17:00 Uhr (KM). Aufgrund der Ausgangslage für die Schweinbacher wird es sicher ein spannendes und hochdramatisches Spiel, lasst euch die letzte Partie vor der Sommerpause nicht entgehen!
Damen:
Unsere Damen haben ihre Saison mit dem Punkt im Heimderby gegen Altenfelden bereits vergangene Woche beendet und sich in die Sommerpause verabschiedet. In der Endtabelle hat die Gierlinger-Elf auf Rang 8 abgeschlossen und somit spielen unsere Ladies auch in der nächsten Saison in der Landesliga. Das nächste Highlight ist der internationale Ladies Cup am Samstag, 1. August 2026, die neue Saison startet voraussichtlich mit einem Cupspiel Mitte/Ende August 2026.
Nachwuchs – U15:
Für unsere U15 wartet das letzte Auswärtsspiel der Saison, am Mittwoch, 10. Juni 2026 treffen unsere Nachwuchsfußballer um 19:00 Uhr im Sportpark Walding auf die SPG Walding/Rottenegg und freuen sich auf einige bekannte Gesichter auf der Tribüne.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/06/Vorbericht-Schweinbach_Juni-2026.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-06-10 09:00:092026-06-10 20:02:03Schweinbacher Schlüsselspiel zum Saisonende
Auch wenn sich die Fußballmeisterschaft der Saison 2025/26 in der Zielgeraden befindet (bzw. so wie bei unseren Damen bereits geendet hat), stehen dennoch in der Sommerpause neben einigen Testspielen (Termine werden bekannt gegeben sobald diese fixiert sind) auch zwei mittlerweile renommierte Top-Veranstaltungen auf dem Programm. Wie auch in den Vorjahren gibt es Anfang Juli zunächst ein Kleinfeldturnier und drei Wochen später weht wieder ein internationaler Wind durchs Huamabergstadion, wenn zum bereits 13. Mal der Ladies Cup stattfindet.
Den Auftakt macht aber das Kleinfeldturnier am Samstag, 11. Juli 2026. Erneut matchen sich diverse Hobbyteams, Firmenmannschaften, Vereine, etc. um den ersten Platz, Spielbeginn ist um 13:00 Uhr, Treffpunkt für alle Spielerinnen und Spieler ist um 12:30 Uhr. Sollte sich abzeichnen, dass sich wer am Feld nicht durchsetzen kann, besteht auch die Möglichkeit am Seidlwagen anzugreifen, auch auf den Sieger der Seidlwertung wartet ein Preis. Weil wir besonders auch Frauen bzw. reine Frauenteams ansprechen wollen, zählen Frauentore auch dieses Jahr doppelt, das Spielsystem ist 5 Feldspieler/innen + 1 Torwart. Das Startgeld pro Team beträgt 30 €, Anmeldungen sind noch bis Ende Juni bei Jonas Hofmann (0660 76 25 533) möglich. Und für alle die nicht mitspielen wollen bzw. können – wir bzw. die Teams freuen sich natürlich auch auf Unterstützung auf den Rängen, für das leibliche Wohl ist den ganzen Tag bestens gesorgt.
Drei Wochen nach dem Kleinfeldturnier, bei dem Männer und Frauen teilnahmeberechtigt sind, überlassen wir am Samstag, 1. August dann ganz den Damen die Bühne, wie traditionell Anfang August findet auch heuer wieder der Ladies Cup statt, wo dieses Jahr für alle teilnehmenden Teams ein noch umfangreicheres Rahmenprogramm geboten wird. Erstmals ist der Ladies Cup in ein Trainingslager eingebettet, alle interessierten Teams können ab Donnerstag, 30. Juli im Lembacherhof oder anderen Unterkünften in der Nähe einchecken bzw. die Campingmöglichkeit am Sportplatzgelände nutzen. Für alle Teams, die bereits frühzeitig anreisen, wartet am Donnerstagabend ein Großfeldturnier, am Freitagabend ein Cornhole-Turnier, ehe das Wochenende dann mit dem Ladies Cup am Samstag gekrönt wird. Trainingsmöglichkeiten bestehen an allen Tagen in Niederkappel oder Lembach. Auch hier gilt – wir bzw. die Damenteams freuen sich auf eure Unterstützung bzw. euren Besuch, auch beim Ladies Cup wird niemand hungrig oder durstig unsere Anlage verlassen.
Zum bereits 13. Mal findet am Lembacher Sportplatz der internationale Ladies Cup statt.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/06/IMG-20260513-WA0003-1.jpg20001414Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-06-07 14:29:432026-06-07 14:29:43Kleinfeldturnier und Ladies Cup 2026
Erstmals seit November 2011 bestritten wir wieder eine Partie am Fußballplatz in Oberneukirchen, auf dieser für viele neuen Anlage wanderten wir auf den Spuren von Vereinslegende Sascha Berger, der beim damaligen 0:1 Auswärtserfolg der letzte Lembacher Torschütze in Oberneukirchen war. Nach dem fixierten Klassenerhalt konnten beide Teams grundsätzlich befreit aufspielen, der Sprung auf Rang 3 im Endklassement war vor der Partie sowohl für uns als auch für Oberneukirchen noch möglich. Nach der Partie dürfen nur noch die Gastgeber davon träumen, in einer durchschnittlichen Bezirksligapartie müssen wir uns auswärts wie so oft geschlagen geben.
Hälfte Eins:
Personell konnte Chefcoach Amarildo Zela fast aus dem Vollen schöpfen, Manuel Kainberger kehrte nach seiner Schulterzerrung wieder zurück, lediglich Offensivakteur und Standardspezialist Daniel Zauner fehlte gelbgesperrt. Aufgrund des fehlenden Flutlichts und des Schlechtwetters am Nachmittag wurde die Partie um 15 Minuten vorverlegt, nach nicht einmal zwei gespielten Minuten prüft Stefan Schürz via Direktfreistoß gleich einmal Goalie Timo Ruckendorfer aus 18 Metern, nach zehn Minuten machen sich die Hausherren erstmals bemerkbar, Max ist knapp vor Johann Huemer am Ball. In den Minuten 15 und 20 wird zweimal Jonathan Altendorfer im Strafraum gesucht und gefunden, in beiden Aktionen kommt er aber nicht entscheidend zum Abschluss bzw. wird sein Versuch geblockt. Ab Minute 20 wird die Meindl-Elf dann auch immer präsenter und gefährlicher, einen Schuss von Johannes Ratzenböck blockt Patrick Schürz noch entscheidend ab, in Minute 28 wird ein Weitschuss von Niklas Maureder zum gefährlichen Aufsitzer, den Max nicht festhalten kann, Johann Huemer trifft den zweiten Ball nicht richtig.
In Minute 31 wird ein Eckball von Thomas Pammer scheinbar zu weit, Nico Pröll bringt den Ball aber an der seitlichen Strafraumgrenze nochmal gefährlich ins Zentrum, ehe der Ball scheinbar geklärt wird. Denn kurze Zeit später wird die Kugel von links gefährlich an die erste Stange gespielt, Julian Grasböck legt im 5-Meter-Raum zurück bzw. quer zu Johannes Ratzenböck, der aus ca. acht Metern eiskalt einschießt. Glück dann in Minute 40, Samuel Eibensteiner hat im Strafraum nach einem Corner keinen Bewacher, erwischt den Ball aber knapp nicht per Kopf. Gegen Ende der ersten Hälfte haben wir uns wieder etwas erfangen und finden auch Chancen vor, in zwei Szenen wird wie zu Beginn der quirlige Jonathan Altendorfer gesucht und gefunden, er kommt aber jeweils nicht entscheidend zum Torschuss. Auch Idris Sakic hat eine Doppelchance, nach einer Ecke von Adnan Nocic verpasst er um Zentimeter den Ball, bei der folgenden Maßflanke von Sebastian Traxler trifft er das Spielgerät per Kopf, der Ball geht aber knapp an der rechten Stange vorbei. Pausenstand 1:0.
Hälfte Zwei:
Die zweite Hälfte begann äußerst ereignisarm, wir waren zwar die etwas aktivere Mannschaft, es dauerte aber bis Minute 68 und zur ersten echten Torchance. Sebastian Traxler zirkelt eine Flanke auf Adnan Nocic, sein Kopfball geht rechts am Tor vorbei. Einige Minuten zuvor holte sich Martin Schinkinger sein frühzeitiges Saisonende-Papier, nach einem Foul sah er die 5. gelbe Karte der laufenden Spielzeit und fehlt beim letzten Heimspiel gegen Schweinbach. Oberneukirchen war in dieser Phase kaum mehr gefährlich in Tornähe, einen Lochpass auf Stefan Schwarz (der nach der Partie seine Karriere beendet hat) fängt Max ab, spät in der Partie landet noch ein Freistoß von Thomas Pammer am Tornetz. Dazwischen haben wir in Minute 74 die größte Ausgleichschance, Sebastian Traxler tritt einen Freistoß, Adnan Nocic kommt mit dem Kopf an der Ball, der in Folge mehrfach abgefälscht wird, Kapitän Mario Meindl klärt auf der Linie oder kurz davor. Vor allem die zweite Hälfte war überschaubar attraktiv und so endete das letzte Auswärtsspiel der Saison mit einer knappen 1:0 Niederlage.
Fazit:
Wie so oft müssen wir uns auf fremden Rasen geschlagen geben, unsere Spieler waren teilweise auch nicht immer zu 100% konzentriert und haderten mit einigen strittigen Entscheidungen von Schiedsrichter Lukas Schüttengruber, bei einer Punkteteilung hätte sich vermutlich auch keiner beschwert, der Sieg von Oberneukirchen ist aber definitiv nicht unverdient, wir finden im gesamten Spiel wenige offensive Mittel gegen kompakt stehende Hausherren.
Reserve:
Für unsere Reserve ging es im Vorspiel um einen versöhnlichen Saisonausklang und die Absicherung bzw. Fixierung von Platz 4, dafür war am Oberneukirchner Fußballplatz mindestens ein Punkt bei den Gastgebern aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung nötig, die derzeit im Mittelfeld der Tabelle rangieren. Bereits nach wenigen Minuten sollte sich die Partie zu unseren Gunsten entwickeln, nach einer Flanke von Alexander Kindlmann spielt Niklas Stadlbauer den Ball mit der Hand, Oldie Christian Anreither verwandelt halbhoch rechts vom Punkt. Nachdem bei Oberneukirchen ein Schuss von David Pargfrieder zur Ecke abgeblockt wurde und bei Abschlüssen von Niklas Hinterleitner und Niklas Höfler Goalie Matthias Schwentner zur Stelle ist, zeigt Schiedsrichter Denis Babic in Minute 20 erneut auf den Elferpunkt. Tormann Schwentner senst beim Herauslaufen Alexander Kindlmann um, es gibt das selbe Spiel nochmal, Christian Anreither verlädt erneut den Keeper und schnürt den Doppelpack. Die beste Chance der Heimischen hat dann Marco Höllinger nach einer halben Stunde, seinen Abschluss im Strafraum nach Flanke von rechts wehrt aber Felix Bes ab. Nach 43 Minuten klingelt es zum dritten Mal und erneut lässt sich ein Hafner- und Fliesenmeister feiern. Dietmar Höfler schickt Alexander Kindlmann in den Strafraum, der aber wieder an die Strafraumgrenze zurücklegt, dort trifft Christian Anreither sehenswert ins rechte Kreuzeck zum 0:3 Pausenstand.
Wie auch in der KM nahm die Partie nach der Halbzeitpause nur sehr sehr langsam Fahrt auf, die erste echte Chance hat erneut Christian Anreither, der in Minute 69 alleine aufs Tor zuläuft, den Ball aber knapp an der linken Stange vorbeischießt. Nach einem gefährlichen Abschluss von Marco Höllinger, den Felix Bes aber abwehren kann, hat in Minute 80 erneut Alexander Kindlmann seine Beine bei einem Treffer im Spiel. Unsere Nr. 12 legt links im Strafraum zurück zu Niklas Hinterleitner, der flach ins rechte untere Eck zum 0:4 Endstand trifft. Ein fünfter Treffer blieb verwehrt, Christian Anreither hätte in der Schlussphase Jakob Bäuchler noch traumhaft in Szene gesetzt, sein Abschluss landet aber im Außennetz. Durch den klaren und verdienten Auswärtssieg fixieren wir nun endgültig Platz 4 der Tabelle, wodurch wir nach dem Vizemeistertitel in der Vorsaison erneut im Spitzenfeld abschließen.
Damen – Erste Hälfte:
Erst das allerletzte Saisonspiel brachte das absolute Highlight für unsere Damen, die Vizemeisterinnen aus Altenfelden, die kommendes Jahr in der OÖ Liga antreten, waren zu Gast im Huamabergstadion. Im voraussichtlich letzten Derby für mind. ein Jahr (Stand jetzt sind wir nächste Saison das einzige Team aus dem Bezirk Rohrbach in der Landesliga) war noch eine Rechnung aus dem Herbst offen, im Altenfeldner Nebel mussten wir uns trotz kämpferischer Höchstleistung mit 3:0 geschlagen geben. Während für Altenfelden keine Platzveränderung in der Tabelle mehr möglich war, brauchten unsere Damen im Idealfall noch Punkte, um den Ligaverbleib abzusichern. Auf die zweifache Saisontorschützin Emilia Gahleitner mussten wir verzichten, für sie begann Alina Mairhofer, zudem startete Laura Schinkinger anstelle von Sandra Keil. Mit einigen Minuten Verspätung pfiff Schiedsrichter Albert Schauer dann das lang ersehnte Derby vor einem bestens gefüllten Huamabergstadion an und die Vizemeisterinnen erwischten den etwas besseren Start und hatten mehr Spielanteile. Einen Schuss von Flora Reitetschläger aus spitzem Winkel wehrt Leonie Gerstl nach drei Minuten zur Ecke ab, nach 13 Minuten probiert es Emely Zoitl vom linken 16er-Eck, zwei bzw. drei Minuten später ist es jeweils Emma Schlager, deren Abschluss aber einmal zu harmlos ausfällt bzw. einmal der Ball knapp links vorbei geht. Altenfelden hat in dieser Phase zum Teil auch viel Glück bei Pressbällen, oftmals landet der Ball genau vor den Beinen der Angreiferinnen, wir finden in dieser Phase durch Alina Mairhofer eine Chance vor, nach einem weiten Ausschuss von Leonie Gerstl kann sie den Ball aber nicht kontrollieren. Nach etwa einer Viertelstunde fanden unsere Damen dann immer besser in die Partie und von Minute zu Minute merkte man den doch beträchtlichen Unterschied in der Tabelle immer weniger. Die größte Chance der Partie hat dann unsere Kapitänin Lena Ilk in Minute 18, Laura Schinkinger flankt von rechts zu Namenskollegin Laura Kalischko, sie legt im Strafraum nochmal quer zu Lena Ilk, Torfrau und Ex-Lembacherin Theresa Wolfmayr taucht mit einer überragenden Parade ins rechte Eck ab und klärt zum Corner.
In den folgenden Aktionen ist wieder zweimal Laura Kalischko im Fokus, in Minute 27 kommt sie nach Vorarbeit von Hannah Kiesl nicht entscheidend zum Abschluss, auch in Minute 34 wird sie im 16er in Szene gesetzt, hat den Ball aber am falschen Fuß, wodurch die Situation entschärft wird. In dieser starken Phase unserer Damen kassieren wir dann aber ausgerechnet den Gegentreffer. Alisa Gierlinger spielt vom Mittelkreis den hohen Ball an die Strafraumgrenze, dort springt er einmal auf, Mimi Höglinger setzt sich im Kopfballduell gegen Valentina Bauer durch und köpfelt Richtung langes Eck, Leonie Gerstl ist noch dran, der Ball zappelt aber im Netz. Im Frühjahr gerieten unsere Damen öfters in Rückstand, wie beispielsweise gegen St. Oswald/Fr. gelang aber oftmals die prompte Antwort und wie im Mai im Bezirk Freistadt hieß die Antwort auch am Donnerstag Laura Kalischko. Lena Ilk setzt entscheidend gegen Helene Lehner nach und spitzelt den Ball links in den Strafraum zu Laura Kalischko, wo unsere Nr. 21 kompromisslos abschließt und zum Ausgleich ins rechte untere Eck trifft. Dann pfeift Schiedsrichter Albert Schauer zur Pause, die auch ihm gut tat, nicht immer waren seine Entscheidung (auf beiden Seiten) nachvollziehbar.
Damen – Zweite Hälfte:
Altenfelden-Coach Stefan Reisinger war vermutlich nicht ganz zufrieden, zur Pause blieb Juliane Schaubschläger in der Kabine und wurde durch Claire Pröll ersetzt. Unsere in blau spielenden Gäste eröffneten den zweiten Durchgang mit mehreren (Halb-)Chancen u.a. durch Emma Schlager, diese wurden aber von unserer Defensive inkl. Torfrau Leonie Gerstl entschärft. Die erste Chance unserer Ladies wird in Minute 54 notiert, unsere besten Torschützinnen Laura Kalischko und Lena Ilk kombinieren sich nach vorne, der Abschluss unserer Kapitänin landet in den Armen von Theresa Wolfmayr. Die drittbeste Offensive der Liga tat sich gegen unsere perfekt sortierte Verteidigung vor allem in diesem Spielabschnitt weiter schwer, in Minute 63 und 70 kommen die pfeilschnelle Flora Reitetschläger und Mimi Höglinger auch nur zu Halbchancen. Die Schlussviertelstunde sollte nochmal richtig heiß werden und hier wurden dann auch die Chancen wieder größer. In Minute 75 wäre Lena Ilk quasi durch gewesen, sie wird knapp vor der Strafraumgrenze regelwidrig gestoppt, Schiedsrichter Schauer zeigt wie im gesamten Spiel keine Karte (Vorschlag an Familie und Freunde fürs Weihnachtsgeschenk: gelbe und rote Karte, im Set für 10€ bei Amazon erhältlich :)), gibt aber einen Freistoß, den Sandra Keil drüberschießt.
Brenzlig wirds dann in unserem Strafraum in Minute 78 bzw. 79, zunächst stört Carolina Stöttner Mimi Höglinger beim Abschluss noch entscheidend, wenige Augenblicke später serviert sie Flora Reitetschläger den Ball vor die Beine, ihr Abschluss wird von Valentina Bauer noch gefährlich abgefälscht, Leonie Gerstl ist mit einer Wahnsinnsabwehr zur Stelle und verhindert den Rückstand. Einige Minuten später geht es auf der Gegenseite wieder rund, Lena Ilk zieht von links in den Strafraum und bringt das Spielgerät zu Laura Kalischko, der aber in Bedrängnis weder der Abschluss noch die Vorarbeit für die gut positionierte Hannah Kiesl gelingt. Die Nachspielzeit wird noch einmal hektisch, beide Teams werfen alles nach vorne und wollen den Sieg, bei Altenfelden fällt eine Direktabnahme von Kapitänin Juliane Stöttner zu ungefährlich aus, auf der Gegenseite kommt Lena Ilk am 5er nach einem Freistoß spektakulär an den Ball, dieser ist aber schwer zu verarbeiten und landet im Netz hinter dem Tor. Am Ende bleibt es bei der in Summe wohl gerechten Punkteteilung, beide Teams hatten noch Chancen auf den Siegtreffer, der aber keinem Team mehr gelingen wollte. Wir holen damit erstmals in einem Derby einen Punkt, wodurch wir uns auf Platz 8 festsetzen, der für den Landesliga-Verbleib mit ziemlicher Sicherheit reicht. Für den Fall, dass Wallern/Krenglbach die Relegation in die 2. Bundesliga verliert, bleiben acht Teams in der Landesliga (Platz 3 bis 10, inkl. 2 Aufsteigerinnen ergibt zehn Teams, aus der OÖ Liga gibt es keine Absteigerinnen), sollte Wallern/Krenglbach die Relegation gewinnen, würde sogar Platz 11 die Liga halten, auf den wir gar nicht mehr abrutschen können.
Nachwuchs – U15:
Nach dem Punktgewinn gegen den Tabellenführer aus Feldkirchen gab es für unsere Nachwuchskicker wieder einen Dämpfer, zu Hause bzw. in der Raiffeisen-Arena der TSU Kirchberg mussten sie sich gegen die SPG Herzogsdorf-Neußerling/St. Veit/Niederwaldkirchen mit 1:2 geschlagen geben. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase brachte brachte Lucas Lang die Vollert-Elf mit einem satten Schuss mit 1:0 in Front. Die Freude währte aber nicht lange, unsere U15 wird wie zuletzt öfters nach dem Führungstor nervös bzw. unkonzentriert und nur zwei Minuten später stellt Leonhard Erlinger alles wieder auf Anfang. Weitere sechs Minuten später ist das Spiel dann endgültig gedreht, nach einem schweren Fehler unseres rechten Verteidiger Florian Haider bringt Fabian Panholzer die bis dorthin eher harmlosen Gäste mit 1:2 in Front. Die Unkonzentriertheit im Spiel sollte sich fortsetzen, es kam zudem auch noch Pech dazu, zwei Stangenschüsse von Simon Schmidhofer bzw. eine starke Parade von Gäste-Tormann Julian Haslmayr verhindern weitere Treffer, es bleibt bei der 1:2 Heimniederlage.
Das Spiel wurde in Summe dann doch verdient verloren, der anvisierte zweite Tabellenrang rückt in immer weitere Ferne. Diese Partie offenbarte wieder einige Schwächen und Mängel, u.a. kritisierte Trainer Kurt Vollert, dass die Trainingsinhalte bzw. die vor dem Spiel besprochenen Taktiken und Spielstrategien nicht umgesetzt werden können und unser Kicker oft unnötig nervös und hektisch agieren. Die Konzentration und Zweikampfbereitschaft (kaum Kopfballduelle, ca. 70% der Zweikämpfe wurde verloren) ließ zu wünschen übrig, auch die Spielvorbereitung mit permanenter Beschäftigung mit dem Handy und lautstarker Ballermann Musik ist sicher ausbaufähig. Positiv hervorzuheben waren am Mittwoch aber Niklas Höfler, unser auffälligster Offensivspieler Lucas Lang aus Altenfelden sowie Leo Altenhofer, der beherzt im Mittelfeld kämpfte.
Ausblick:
Kommenden Samstag wird die Zielflagge für die aktuelle Bezirksliga-Saison geschwenkt und während wir die Partie völlig entspannt in Angriff nehmen können, steckt unser Gegner, die Union Schweinbach, noch mitten drin im Kampf um den Relegationsplatz. Drama und Action ist somit vorprogrammiert und die Rot-Weißen Gäste werden mit 100%iger Wahrscheinlichkeit am Spielfeld nochmals alles geben, im ihre Chance auf den Ligaverbleib zu wahren. Wer sich dieses spannende Match nicht entgehen lassen will – gespielt wird am Samstag, 13. Juni um 14:45 Uhr (Reserve) + 17:00 Uhr (KM). Wir freuen uns auf euren Besuch beim letzten Spiel der Saison 2025/26.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/06/Endergebnis-Oberneukirchen_Juni-2026.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-06-05 22:50:102026-06-06 19:22:14Niederlage im letzten Auswärtsspiel
U15 Kantersieg zum Saisonabschluss
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerAktuell ist Fußball-WM und die deutsche Nationalmannschaft besiegte zum Auftakt Curacao mit 7:1 und weckte Erinnerung an den 8. Juli 2014, als im WM-Halbfinale die damalige Löw-Elf in Belo Horizonte die brasilianischen Gastgeber ebenfalls mit einem 7:1 ins Tal der Tränen schickte. Dieses Ergebnis konnte man am Dienstag auch in Lembach auf der Anzeigetafel sehen, dafür verantwortlich war eine bärenstarke Vollert-Elf, die die JUnior Heroes mit einem Kantersieg wieder nach Hause schickte.
Nach einer schmerzhaften 5:1 Niederlage in Walding lagen unsere Nachwuchskicker auf Rang 5, sieben Punkte fehlten auf die letzten Gegner der Saison, die JUnior Heroes lagen auf Platz 2 mit 17 Punkten. Den Tabellenstand merkte man aber von Minute 1 weg überhaupt nicht, bereits nach drei Minuten stellte Alexander Zoitl auf 1:0 und brachte unsere U15 in Führung und es sollte der Auftakt für ein Torspektakel werden. In Minute 7 erhöht Lucas Lang auf 2:0, in den Minuten 16 und 17 fixiert Alexander Zoitl seinen Dreierpack und stellt die Weichen früh auf Sieg. Das Spiel war quasi entschieden und unsere Nachwuchsspieler nahmen die Partie dann wie gegen Feldkirchen oder die SPG Herzogsdorf-Neußerling/St. Veit/Niederwaldkirchen etwas zu locker und so kamen die JUnior Heroes durch Tim Mitgutsch in Minute 24 zum ersten Treffer des Tages. Es hätten sogar noch mehr werden können, unsere Gäste vergeben vor der Pause noch zwei gute Gelegenheiten, wodurch es mit einem 4:1 in die Kabine geht, wo Trainer Kurt Vollert klare Worte hinsichtlich Einstellung und Konzentration vor allem der Mittelfeldspieler fand.
Die Halbzeitansprache fruchtete, denn unsere Jungkicker starteten mit viel Elan in den zweiten Durchgang und gewannen ca. 3/4 der Zweikämpfe. Auch offensiv sind wir weiterhin brandgefährlich, Simon Schmidhofer, Konstantin Rabeder und Lucas Lang tauchen immer wieder gefährlich im gegnerischen Strafraum auf, Konstantin Rabeder trifft nach Wiederanpfiff mit einem Distanzschuss nur die Querlatte. Das Lembacher Pressing wird dann in Minute 61 belohnt, Alexander Zoitl trifft zum 5:1, fünf Minuten später erhöht Lucas Lang mit einem scharfen Schuss von der linken Seite auf 6:1 und entscheidet endgültig die Partie. Trainer Kurt Vollert forderte weiteren Offensivfußball, denn mit weiteren Toren konnte Platz 4 fixiert werden und so belohnte sich Simon Schmidhofer in Minute 73 für seinen unermüdlichen Einsatz mit dem 7:1. Schiedsrichter Fritz Erlinger beendete pünktlich die Partie und der Jubel war groß, durch den Kantersieg am letzten Spieltag wurde Platz 4 erreicht und die SPG Herzogsdorf-Neußerling/St.Veit/Niederwaldkirchen noch überholt.
Fazit von Trainer Kurt Vollert: Man sieht, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt und wie die Jungs das im Training Geübte immer besser im Spiel umsetzen. Natürlich merkte man heute die Unterstützung von drei sehr kampf- und spielstarken Leihspielern aus Altenfelden, umso mehr freue ich mich auf die Herbstsaison, wo es in der U16 eine neue SPG Lembach/Kirchberg/Altenfelden geben wird. Diese SPG war neben der guten und professionellen Zusammenarbeit mit Obmann und Nachwuchsleiter Robert Dietl und der positiven Einstellung vieler Spieler ein wesentlicher Grund, dass ich als Trainer und Coach weitermache und die weite An- und Heimreise zu den Trainings und Spielen in Kauf nehme. Am 7. Juli gibt es einen Elternabend, wo gemeinsam die Grundpfeiler für die nächste Saison und eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf allen Ebenen gesteckt werden. Ich bin stolz auf diese Jungs und es macht mir riesig Freude, zu sehen, wie sie sich sportlich, mental und körperlich weiterentwickeln.
Turbulente Spielzeit 25/26 – Saisonrückblick Union 1947 Lembach
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerAm Donnerstag, 3. Juli 2025 wurde der Spielplan für die Bezirksliga Nord für die Saison 2025/26 bekanntgegeben, diese eröffneten wir am Samstag, 16. August 2025 mit einem Heimspiel gegen Landesliga-Absteiger Admira Linz. Mit einem Spiel auf eigener Anlage gegen Schweinbach endete die abgelaufene Spielzeit am Samstag, 13. Juni 2026, in der sich unsere Mannschaft im Umbruch befand und als durchaus turbulent in Erinnerung bleiben wird. Im Jahr 1 nach Rekordmann Stefan Hinterleitner war die Bezirksliga so eng wie schon lange nicht mehr und daher waren wir und fast die ganze Liga auch bis zum Schluss im Abstiegskampf, ein Trainerwechsel und der erneute Klassenerhalt unserer Damen in der Landesliga prägten ebenfalls die Saison.
Kampfmannschaft
Hinrunde Kampfmannschaft
Personell durfte der damalige Trainer Thomas Mühlparzer einige neue Gesichter beim Trainingsauftakt im Juli begrüßen. Mit den Verpflichtungen von Felix Bes (von Kirchberg), Sebastian Traxler, Daniel Pils (beide von St. Martin 1b), Daniel Zauner (von Rohrbach-Berg 1b) und Gregor Mühlparzer (Kooperationsspieler von Kirchberg bis Winter 2025) wurde auf die Abgänge von einigen jahre- bzw. jahrzehntelangen Stammspielern reagiert. Ersatztormann Reinhard Perndorfer wechselte zurück zu seinem eigentlichen Stammverein Wesenufer, Edhem Seperovic zog es in die Bezirksliga Ost zur Union Ansfelden und Stefan Hinterleitner bzw. Andreas Hofer beendeten ihre Karrieren, wobei Andreas Hofer im Laufe der Saison doch wieder zu einigen Einsätzen in der Reserve kam.
Bezirksliga Nord Rekordtorschütze Stefan Hinterleitner beendete seine Karriere, seine Torrekorde werden wohl noch Jahrzehnte halten
Edhem Seperovic verließ uns im Sommer 2025 ein zweites Mal, dieses Mal zu Ansfelden in die Bezirksliga Ost
Die Neuzugänge wurden sofort ins Team integriert, Daniel Pils führte unser Team im Frühjahr auch einige Male als Kapitän aufs Feld (Bild Copyright: Was tuat si)
Wohin die Reise gehen wird, war zu Beginn der Spielzeit 2025/26 noch unsicherer als in den vorherigen Jahren, denn neben den Kaderänderungen (junge, zum Teil noch unerfahrene Spieler ersetzten langjährige, konstante Leistungsträger) wurde auch die Liga bunt durchgemischt. Mit Oberneukirchen, Admira Linz und Naarn waren drei Teams neu dabei, gegen die es nur wenig Erfahrungswerte aus der jüngeren Vergangenheit gab und die Auslosung bescherte uns auch gleich die violetten Admiraner in Runde 1. Nach einer soliden Vorbereitung mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage war die Hoffnung auf einen positiven Saisonauftakt groß, auch die umfangreichen Kaderveränderungen beim Landesliga-Absteiger aus Linz sowie die Statistik (seit 2010 keine Niederlage in Runde 1 in der Bezirksliga) sprach für uns. Personell traten wir quasi in Bestbesetzung an, es fehlten damals lediglich die langzeitverletzten Thomas Pichler, Nico Wögerbauer und Manuel Pichler. Nachdem aufgrund einer Unwetterwarnung der geplante Tandemsprung mit Matchballübergabe abgesagt werden musste, gab es nach 90 Minuten die nächste Hiobsbotschaft – gegen einen durchaus schlagbaren Gegner ziehen wir mit 1:2 den Kürzeren, wie schon in der Vorbereitung wurden einige Defizite im Torabschluss offensichtlich. Auch in Runde 2 gegen Julbach blieben wir punkte- und dieses Mal sogar torlos, bei den Gegentreffern machten wir den Julbachern das Toreschießen auch nicht allzu schwer bzw. verteilten Geschenke.
Daniel Zauner mit Lufthoheit gegen Vorderweißenbach, sein Treffer Ende August führte zum ersten Punktgewinn der Saison (Bild Copyright: Was tuat si)
Wenn es spielerisch nicht läuft, kommen auch noch Verletzungen hinzu und die Frühphase vom Herbst war in dieser Hinsicht richtiggehend verflucht. Alexander Mühlparzer ging in Runde 2 verletzt runter, Jakob Pechmann musste nach Runde 3 eine mehrwöchige Pause einlegen, Martin Schinkinger verpasste nach einer Verletzung in Runde 4 die gesamte Hinrunde, Stefan Schürz und Manuel Schmerda gesellten sich nach Runde 5 endgültig zum Lembacher Lazarett. Positiv an dieser Phase war aber, dass endlich die ersten Punkte eingefahren wurden, in Vorderweißenbach retteten wir in der ersten Sonntagspartie der Saison ein 1:1 über die Zeit, gegen Katsdorf mussten wir in Runde 4 nach einer 3:0 Führung noch zittern, feierten schlussendlich mit einem 3:2 den ersten Sieg der neuen Spielzeit.
Das folgende Monat wurde dann zu einem ergebnistechnischen Auf und Ab, in Altenberg mussten wir wie so oft den Platz als Verlierer verlassen, gegen Oepping-Peilstein reichte es zu einem Punkt und die Partie gegen Haslach gaben wir nach einer komfortablen 0:2 Auswärtsführung in der Schlussphase noch aus der Hand. Seit der Partie in Runde 6 gegen Oepping-Peilstein hatte sich auch das Durchschnittsalter unserer Mannschaft deutlich erhöht, aufgrund der zahlreichen Verletzungen sprangen die Oldies Stephan Schinkinger und Christian Anreither in die Bresche und gehörten für den restlichen Herbst zum Stammpersonal. Mit ihnen wurden im Oktober dann auch die nächsten Saisonsiege eingefahren, St. Oswald/Fr. wurde zu Hause in einer hochdramatischen Partie mit 4:3 besiegt, gegen Arnreit folgte eine Woche später ein 1:2 Auswärtssieg, der in der Schlussphase mit zwei Mann mehr fixiert wurde. Der Punkt gegen Naarn Mitte Oktober sollte dann der letzte im Herbst gewesen sein, die letzten drei Partien gegen Freistadt, Oberneukirchen und Schweinbach wurden nach zum Teil erneut folgenschweren Fehlern in der Defensive allesamt verloren.
Stephan Schinkinger war vor der Saison für die Reserve vorgesehen, musste aber auch regelmäßig in der KM seinen Mann stehen (Bild Copyright: Union Arnreit)
Die Sorgenfalten von Thomas Mühlparzer wurden im Herbst immer größer, nach drei Niederlagen in Folge kam es nach der Hinrunde zur Trennung (Bild Copyright: Was tuat si)
Nach dem schwächsten Hinrunden-Ergebnis in der Bezirksliga seit vielen Jahren (Platz 10 mit zwölf Punkten, nur einen Punkt vor dem Tabellenletzten) endete im November 2025 auch die 2,5-jährige Amtszeit von Trainer Thomas Mühlparzer. Nach einer ca. einmonatigen Suche konnte mit Amarildo Zela ein Nachfolger präsentiert werden, der ehemalige Profi und albanische Nationalspieler gilt als absoluter Fußballexperte und angehender UEFA PRO Lizenz Besitzer und kam von der Union Taiskirchen zu uns. Unsere Spieler wurden sogleich mit einem Trainingsprogramm versorgt, welches bis zum offiziellen Trainingsauftakt am 13. Jänner zu absolvieren war und er installierte nach den ersten Vorbereitungsspielen mit Patrick Schürz auch einen neuen Kapitän. Auch sonst gab es in den organisatorischen Abläufen einige Änderungen und Professionalisierungen, u.a. wurde das Abschlusstraining immer auf den Tag vor dem Spiel verlegt.
Mitte Dezember hatte die Trainersuche ein Ende, Amarildo Zela übernahm mit seinem Sohn Amadeo unsere KM + Reserve
Rückrunde Kampfmannschaft
Nach einer intensiven Vorbereitung mit insgesamt acht Testspielen (drei mehr als in den Vorjahren) eröffneten wir die Rückrunde der Bezirksliga Nord mit einer Auswärtspartie am Linzer Bachlberg gegen Admira Linz. Die Bilanz aus den Testspielen war mit vier Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen durchaus positiv, wobei auch dort vereinzelt aufgefallen ist, dass uns einfach ein echter Knipser fehlt, der eiskalt unsere Chancen verwertet. Dies sollte sich dann auch gleich in den ersten Spielen zeigen, bei den beiden Unentschieden gegen Admira und Vorderweißenbach ließen wir gute Gelegenheiten aus, beim Sieg gegen Julbach sicherte uns ein Eigentor von Jonas Wagner drei Punkte. Der Tiefpunkt im Frühjahr war definitiv die 3:1 Auswärtsniederlage gegen die SPG Katsdorf, trotz fünf gesammelten Punkten in den ersten vier Frühjahrspartien rutschten wir auf Relegationsplatz 13 ab.
Eine Statistik in der niemand vorne mitmischen will – mit 47 Gegentreffern hatten wir gemeinsam mit Oberneukirchen die zweitmeisten der Liga
Diesen Rang hatten wir auch eine Runde später noch inne, nach dem Torspektakel gegen Altenberg (4:4, höchstes Unentschieden seit Beginn der elektronischen Datenerfassung zur Saison 2003/04) spitzte sich die Situation im Tabellenkeller immer mehr zu. Was dann folgte, hätten sich selbst die kühnsten Optimisten nicht zu hoffen gewagt, denn unsere Jungs setzten zu einem unfassbar starken Schlussspurt an, durch den wir in Runde 24 mit einem 3:1 Heimsieg gegen Freistadt frühzeitig den Klassenerhalt feierten. Davor gab es einen 0:4 Auswärtssieg gegen Titelkandidat St. Oswald/Fr. sowie drei Derbysiege gegen Oepping/Peilstein, Haslach (erster Derbysieg seit 2001!) und Arnreit, lediglich die Pfingstmontagspartie bei tropischen Temperaturen in Naarn ging in dieser Phase verloren.
5 Siege in 6 Partien von Ende April bis Ende Mai sicherten uns schlussendlich den Klassenerhalt (Bild Copyright: Was tuat si)
Die abschließenden Saisonspiele gegen Oberneukirchen und Schweinbach konnten aufgrund des fixierten Klassenerhalts sehr entspannt absolviert werden und dementsprechend waren auch die Leistungen. Sowohl gegen Oberneukirchen als auch gegen Schweinbach setzte es eine knappe 1:0 Niederlage, in der die Schiedsrichterentscheidungen nicht immer für uns waren, so wurde u.a. in der Schlussphase gegen Schweinbach ein wohl korrekter Treffer von Idris Sakic wegen Abseits aberkannt. Schlussendlich beendeten wir die Saison auf Rang 9 mit 33 Punkten, in der Rückrundentabelle lagen wir sogar auf Platz 4, die Mission „Klassenerhalt“, das erklärte Ziel zur Winterpause, wurde von Amarildo Zela und seinen Männern eindeutig erreicht. Mit Jonathan Altendorfer, Manuel Kainberger und teilweise Niklas Höfler, Moritz Kohel und Alexander Kindlmann wurden auch viele ehemalige Reservespieler bzw. Talente in die KM integriert, die das Vertrauen unseres Trainers mit guten Leistungen zurückzahlten.
Vor allem in den Derbys waren wir im Frühjahr erfolgreich, aktuell stehen wir bei fünf Derbysiegen in Folge (Bild Copyright: Was tuat si)
Die Liga war heuer vor allem im Mittelfeld so eng wie vielleicht noch nie, eine starke Frühjahrssaison (Platz 4 in der Rückrundentabelle) sicherte uns aber den Ligaverbleib, wodurch wir ab August in die neunte Bezirksligasaison in Folge gehen. Offensiv entwickelte sich Adnan Nocic zu einem starken Mittelstürmer, der Bälle halten, verteilen und auch Tore schießen kann, er war am Ende unser bester Saisontorschütze mit 9 Treffern, wird uns aber leider im Sommer Richtung Ansfelden verlassen. Auch die Neuzugänge Daniel Zauner, Daniel Pils, Sebastian Traxler und Ersatztormann Felix Bes entwickelten sich auf und neben dem Platz zu echten Verstärkungen und wir freuen uns, dass alle vier auch nächste Saison wieder für Lembach aktiv sein werden. Defensiv gab es in einigen Spielen Optimierungsbedarf, am Ende hatten wir mit 47 Gegentoren gemeinsam mit Oberneukirchen die zweitmeisten Gegentreffer der Liga, hier gab es aber auch oftmals aufgrund von Sperren oder Verletzungen notwendige Umstellungen bzw. war leider unser Schlussmann Markus Schinkinger oftmals nicht unbeteiligt. Von größeren Verletzungen blieben wir im Frühjahr glücklicherweise weitestgehend verschont, lediglich Bernhard Timpner brach sich gegen Julbach den Innenknöchel und verpasste die restliche Rückrunde. Die Spieler und Trainer gehen nun in eine verdiente (kurze) Sommerpause, der Auftakt in die neue Saison findet am Wochenende 14. – 16. August statt.
Mit neun Treffern war Adnan Nocic unser bester Saisontorschütze (Bild Copyright: Was tuat si)
Mit dem 3:1 Heimsieg gegen Freistadt wurde Ende Mai der Klassenerhalt fixiert
Reserve
Hinrunde Reservemannschaft
Die Kaltenhuber-Elf ging als amtierender Vize-Meister in die neue Saison und durfte sich nach einem Trainerwechsel weiterhin als Kaltenhuber-Elf bezeichnen, denn Wilfried Kaltenhuber zog sich als Übungsleiter zurück, sein Sohn Michael war nun alleinverantwortlich für unsere Reserve. Auch beim Spielermaterial gab es einige Änderungen, nicht mehr mit an Bord waren Tormann Reinhard Perndorfer (zu Wesenufer), Kenan Seperovic, David Wögerbauer (beide Karriereende) sowie Harald Wohlinger (verletzt bzw. Karriereende). Dafür wurden mit Moritz Kohel, Jonathan Altendorfer, Niklas Höfler, Niklas Hinterleitner, Milad Rasuli und Alexander Kindlmann junge Talente bzw. Kirchberg-Rückkehrer in die Mannschaft integriert, zudem nahm Kirchberg-Neuzugang Felix Bes den freien Platz zwischen den Pfosten ein.
Ab Sommer 2025 war Michael Kaltenhuber alleine für unsere Reserve verantwortlich
Weil die beiden Landesliga-Absteiger Admira und Naarn mit ihrer 1b in der 2. Klasse aktiv sind, hatte unsere Reserve über die gesamte Saison gesehen vier Spiele weniger zu absolvieren und stieg eine Woche später als unsere KM ins Geschehen ein. Der Auftakt war auch äußerst erfolgreich, die ersten drei Partien gegen Julbach, Vorderweißenbach und Katsdorf wurden gewonnen, Felix Bes blieb dabei 266 Minuten ohne Gegentor. Das wohl neben der Freistadt-Partie wohl schwächste Spiel im Herbst gab es in Runde 4 in Altenberg, bereits zur Pause lagen wir mit 4:0 zurück, der erste Treffer in der Lembacher Dress von Alexander Kindlmann in Durchgang Zwei führte zum 4:1 Endstand. Durch die verletzten KM-Spieler und die Nachrückungen von Stephan Schinkinger und Christan Anreither sowie dem Abgang von Maxi Cristea in seine Heimat Rumänien waren auch in der Reserve kreative Ideen gefragt. So wurden mit Gerhard Past, Andreas Hofer, Bernhard Bötscher, Jürgen Hötzendorfer, David Wögerbauer und Michael Lindorfer ehemalige Spieler wieder reaktiviert, gegen Altenberg halfen die Kirchberger Matthias Peherstorfer, Laurin Altendorfer und Laurenz Berger aus, außerdem feierte Manuel Pichler nach langer Verletzungspause im Herbst sein Comeback.
Ex-Kapitän David Wögerbauer hat seine Karriere eigentlich bereits beendet, wie einige andere ehemalige Spieler half er aber im Laufe der Saison bei Personalengpässen aus
Der September endete mit zwei 2:2 Unentschieden gegen Oepping-Peilstein und Haslach, der nächste volle Erfolg wurde Anfang Oktober mit einem 3:0 gegen St. Oswald/Fr. eingefahren, eine Woche später folgte der fünfte Saisonsieg mit einem 1:6 Auswärtssieg in Arnreit. Mit diesem Ergebnis mussten wir uns Ende Oktober im Nachtragsspiel gegen den späteren Herbstmeister aus Freistadt geschlagen geben, ehe es zum Jahresausklang ein Remis gegen Oberneukirchen und einen 2:3 Auswärtserfolg in Schweinbach gab, der den Schweinbachern den Herbstmeistertitel kostete. Diese Ergebnisse führten uns auf Platz 4 in der Hinrunde mit 21 Punkten, Jonathan Altendorfer (8) und Jakob Bäuchler (4) waren für ca. 50 % der 25 Treffer im Herbst verantwortlich.
Zehn Einsätze in der Reserve im Herbst reichten Jonathan Altendorfer zum besten Torschützen, an seine acht Tore kam kein anderer Spieler heran (Bild Copyright: Was tuat si)
Auch in der Reserve gab es nach der Hinrunde eine Veränderung am Trainerstuhl, diese hatte aber keine sportlichen, sondern private Gründe, denn Michael Kaltenhuber stand im Frühjahr 2026 aufgrund Hausbau nicht zur Verfügung. Sein Nachfolger für die Rückrunde wurde Amadeo Zela, der Sohn unseres KM-Trainers Amarildo, der internationale Fitnesstrainer sollte im Frühjahr dann sogar vereinzelt als Spielertrainer auftreten.
Rückrunde Reservemannschaft
Unsere Reserve startete mit einer Woche Verspätung und einem 0:0 gegen Julbach ins neue Jahr, das gesamte Frühjahr sollte zu einem Auf und Ab werden, in dem keine zwei Siege in Folge gefeiert werden konnten. Einem 5:3 Heimsieg gegen Vorderweißenbach folgte eine bittere 1:0 Niederlage in Katsdorf, ehe man Altenberg etwas überraschend mit 3:0 zu Hause schlug. Derbys waren im Frühjahr in der Reserve nicht unbedingt unsere Spezialität, die beiden Spiele gegen Oepping/Peilstein und Arnreit wurden verloren, gegen Haslach holten die Mannen von Amadeo Zela immerhin einen Punkt. Personell war die Situation im Frühjahr oftmals angespannt, die eigentlichen Kirchberger Laurin Altendorfer und Jan Pötscher waren nahezu immer im Einsatz, mit Gregor Mühlparzer, Julian Weidinger und Emilian Rabeder waren weitere Kirchberger zumindest vereinzelt in unserem Trikot zu sehen, auch auf Routiniers wie Michael Lindorfer, Harald Wohlinger und David Wögerbauer musste zum Teil regelmäßig zurückgegriffen werden.
Gregor Mühlparzer war im Herbst 2025 Kooperationsspieler in der KM, im Frühjahr spielte er in der Reserve gegen Freistadt und erzielte dort den Ehrentreffer (Bild Copyright: Union Arnreit)
Die Schlussphase der Saison war mit Duellen gegen die Topteams aus Freistadt und Schweinbach äußerst schwierig, nach einer Niederlage gegen den bereits feststehenden Reservemeister aus Freistadt wurde am vorletzten Spieltag mit einem 0:4 Auswärtserfolg in Oberneukirchen Platz 4 in der Tabelle endgültig fixiert, die Saison beendeten wir mit Bernhard Bötscher zwischen den Pfosten (drei Saisoneinsätze) und einem 2:2 Unentschieden gegen Schweinbach, wo wir erst in der Nachspielzeit den Ausgleich kassierten.
Reserve-Dauerbrenner: Niklas Hinterleitner und Alexander Kindlmann waren in 21 von 22 Partien im Einsatz
Damen
Hinrunde Damen
Saison Nr. 2 bestritten unsere Damen in der Landesliga und hatten auch für dieses Jahr das Ziel, im gesicherten Mittelfeld abzuschließen. Durch einige Besonderheiten hinsichtlich Auf- und Abstiege von Teams stand die endgültige Ligaeinteilung und der Spielplan erst spät fest, schlussendlich wurde die Landesliga aber aufgestockt und es kämpften zwölf Teams um Punkte und Siege. Für die Damen gab es dadurch drei völlig neue Gegnerinnen, mit den Ladies der SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach, dem SV Windischgarsten und mit den Nachbarinnen aus Altenfelden standen die ersten Duelle bevor. Kadertechnisch gab es wenig Veränderungen, Elisa Hofer und Marlene Schneeberger kehrten im Laufe der Hinrunde nach jeweils längerem Au-Pair Aufenthalt in den USA zurück zum Team, Pia Wöß und Lisa Witzersdorfer waren zudem Neueinsteigerinnen im Team von Gerhard Gierlinger und Klaus Kalischko.
Marlene Schneeberger und Elisa Hofer kamen im Laufe der Saison nach USA-Aufenthalten zurück und erkämpften sich rasch wieder ihren Stammplatz (Bild Copyright: kickerin.at)
Die Saison hätte dann für unsere Damen nicht besser beginnen können, in Runde 1 gab es dank Hannah Kiesl und Lena Ilk einen 0:2 Auswärtssieg in Aspach-Wildenau, Leonie Gerstl blieb dabei als einzige Torhüterin in Runde 1 ohne Gegentor. Die Euphorie währte aber nur kurz, nur fünf Tage später ging es ins erste Saisonderby, zu Hause wurden die Damen aus St. Stefan empfangen. Trotzte man den Bezirkskonkurrentinnen im Frühjahr 2025 nach 0:3 Rückstand noch ein 3:3 ab, ging im Herbst alles schief was schiefgehen konnte. Das 0:10 war die höchste Pflichtspielniederlage seit April 2023, als man sich auswärts LASK 1b mit 10:1 geschlagen geben musste. Nur sechs Tage später wurde die nächste Partie mit 0:10 zu Hause verloren, gegen das OÖ-Liga Spitzenteam aus Wallern/Krenglbach schmerzte das Ergebnis aber etwas weniger als noch wenige Tage zuvor im Derby.
Beim Zu-Null Sieg zum Saisonauftakt gegen Aspach-Wildenau war die Welt noch in Ordnung, es sollten anschließend aber bittere Wochen für unsere Damen folgen (Bild Copyright: kickerin.at)
In Runde 3 schienen die beiden Debakel wieder fast vergessen zu sein, in Linz wurde gegen die LSC Ladies beim 1:1 der vierte Saisonpunkt eingefahren, der dann aber für den Herbst schon der letzte Zähler gewesen sein sollte. Die folgenden acht Spiele in der Hinrunde wurden allesamt verloren, wobei unsere Damen vor allem in den letzten Saisonspielen knapp an einem weiteren Punkt dran waren. Gegen die SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich Ternberg reiste man mit einer knappen 2:1 Niederlage wieder nach Hause, gegen die 1b der SPG Wallern/Krenglbach kassierte man das 0:1 erst in Minute 82, auch auswärts gegen Lochen stand es nach 75 Minuten noch 2:2, ehe das Endergebnis dann 5:2 lautete. Das absolute Highlight fand dann am 15. November statt, denn erstmals duellierten sich die Damenteams aus Lembach und Altenfelden. Bei starkem Nebel und teils regelwidrigen Bedingungen zeigten unsere Ladies eine mehr als beherzte Leistung und hielten lange stark mit, schlussendlich setzten sich die favorisierten Altenfeldnerinnen aber mit 3:0 durch. Am Ende der Hinrunde lagen unsere Damen auf Rang 11 mit vier Punkten, zwei Zähler vom Abstiegsplatz entfernt. Ähnlich wie bei den Herren wurde im Winter auch eine Anpassung auf der Trainerposition vorgenommen, Co-Trainer Klaus Kalischko beendete nach der Hinrunde seine Tätigkeit und es begann die lange (und noch immer nicht abgeschlossene) Suche nach einem Ersatzmann, Stephan Schinkinger übernahm sofern es sein Zeitplan zuließ zumindest aushilfsweise diese Funktion.
Trotz schlechtesten äußeren Bedingungen für viele das Karriere-Highlight – das Derby im Herbst gegen Altenfelden vor 630 Zuseherinnen und Zuseher (Bild Copyright: kickerin.at)
Rückrunde Damen
Personell wurde im Winter ein Kooperation mit der Union St. Peter fixiert, wodurch vor allem in den Vorbereitungsspielen einige Spielerinnen aus St. Peter bei uns im Einsatz waren, Emilia Gahleitner zählte bald zum Stammkader, zudem war auch Elisa Hofer nach ihrem Auslandsjahr und einige Kurzeinsätzen im Herbst in der Startelf wieder gesetzt. Dafür legte Lembach-Rekordspielerin Johanna Pühringer (meiste Einsätze im Lembacher Dress) im Frühjahr eine Pause ein und schnürt ab Herbst die Schuhe für die neue SPG Nebelberg/Oepping/Peilstein. Sportlich fanden unsere Damen nach einem enttäuschenden Herbst glücklicherweise wieder in die Spur und konnten gleich das erste Rückrundenspiel gegen Aspach-Wildenau mit 2:1 für sich entscheiden. Im Derby gegen St. Stefan sahen unsere Damen am nächsten Wochenende kein Land, die 5:0 Derbyniederlage war nach dem Heimsieg gegen Schlusslicht LSC Linz eine Woche später und zwei Remis gegen Peuerbach und Windischgarsten aber rasch vergessen, auch wenn bei den beiden Punkteteilungen sogar noch mehr möglich gewesen wäre.
Julia Peer kann den Gegentreffer gegen Peuerbach nicht mehr verhindern, am Ende wurde dennoch ein wichtiger Auswärtspunkt gefeiert (Bild Copyright: kickerin.at)
Durch die Ligareduktion von zwölf auf zehn Teams schwebte immer das Abstiegsgespenst über unserem Team, die einzige Gewissheit war, dass Rang 8 egal in welchem Szenario definitiv für den Ligaverbleib reichen wird. Bzgl. richtiger Ligazugehörigkeit wurde Ende April dann eher das gegnerische Team hinterfragt, die SPG Antiesenhofen ließ unseren Damen beim 7:0 keine Chance und wäre spielerisch wohl in der OÖ Liga besser aufgehoben. Klare Niederlagen wirkten sich in der Vergangenheit oft auf die Folgepartien aus, hier waren unsere Damen mental nach diesem Rückschlag aber stärker, in der nächsten Runde wurde auswärts in St. Oswald/Fr. ein Punkt geholt, danach beim 3:0 gegen die SPG Aschach der zweite Zu-Null Sieg der Saison gefeiert. Nach einer Niederlage in Krenglbach gegen die SPG Wallern/Krenglbach 1b und einer unglücklichen Punkteteilung zu Hause gegen Lochen ging es am letzten Spieltag ins aufgrund des Aufstiegs der Altenfeldnerinnen vorerst letzte Derby gegen die Nachbarinnen. Vor einem vollen Huamabergstadion gingen die Favoritinnen zwar mit 0:1 durch Mimi Höglinger in Führung, Laura Kalischko sicherte uns nur fünf Minuten später den Ausgleich und den ersten Punkt gegen ein Team aus dem Bezirk Rohrbach.
Einige Tage musste noch gezittert werden und es wurde regeltechnisch höchst kompliziert, denn es waren drei Teams (Aspach-Wildenau, Windischgarsten und wir) von Platz 8 – 10 punktegleich, wodurch grundsätzlich eine Mini-Tabelle mit den direkten Duellen erstellt wird, wo unsere Damen die meisten Punkte geholt haben. Weil aber die Partie der vorletzten Runde von Aspach-Wildenau wegen Nichtantretens strafverifiziert wurde, wurden die Braunauerinnen automatisch auf Rang 10 gereiht und die Mini-Tabelle entfiel bzw. zählte nur mehr das direkte Duell gegen Windischgarsten, was unsere Ladies verloren haben. Daher steht Endrang 9 zu Buche, weil sich aber das Damenteam aus Windischgarsten auf Platz 8 auflöst, werden diese automatisch ans Tabellenende gereiht, wodurch unsere Damen wieder auf Rang 8 aufrücken und auch nächstes Jahr definitiv in der Landesliga spielen.
Torfrau Wolfmayr am Boden, unsere Damen in Jubelstimmung – beim 1:1 gegen Altenfelden wurde zum Saisonabschluss erstmals ein Punkt in einem Derby geholt (Bild Copyright: kickerin.at)
Ausblick
Jetzt geht es erstmals in eine (kurze) Sommerpause, Trainingsbeginn für die neue Saison ist am Dienstag, 7. Juli, davor und danach stehen noch einige weitere Veranstaltungen auf dem Programm. Es werden natürlich sowohl bei Damen als auch bei Herren wieder einige Testspiele absolviert, die Testspiele bei den Herren (Änderungen vorbehalten) bzw. einige weitere Termine wurden bereits fixiert:
Mit einer Niederlage in die Sommerpause
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerKönig Fußball ruht für ein Monat, zumindest im Amateurbereich. Während sich in Kanada, Mexiko und den USA die besten Nationalteams dieses Planeten den Weltmeistertitel streitig machen, gehen wir bis zum Trainingsauftakt am 7. Juli in eine kurze Sommerpause, die aufgrund der letzten Ergebnisse auch dringend nötig ist. Drei der letzten vier Spiele wurden im Saisonfinish verloren, während wir offensiv 180 torlose Minuten hinter uns haben, war unser Schlussmann Markus Schinkinger wieder einmal in Geberlaune und servierte den Schweinbachern den entscheidenden Treffer am Silbertablett.
Hälfte Eins:
Zwei Defensivkräfte verpassten das letzte Saisonspiel, während Martin Schinkinger gelbgesperrt war, stand Stefan Schürz verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Etwas überraschend begann dafür Kapitän Patrick Schürz in der Innenverteidigung, Jakob Pechmann wurde im Zentrum aufgeboten. Die erste Chance gehörte unserer Elf, Jakob Pechmann spielt zu Adnan Nocic, dieser steht zentral vor dem Tor und bedient Manuel Kainberger rechts im Strafraum, der Ball geht am langen Pfosten und an Jonathan Altendorfer vorbei, der ebenfalls zum Einschießen bereitgestanden wäre. Die Gäste kämpften noch um den fixen Klassenerhalt, dafür brauchten sie unbedingt einen Sieg und fortan begannen sie auch mit der Torannäherung. Zwei Aktionen wurden wegen Abseits zurückgepfiffen, ein Weitschuss von Mathias Maier geht über das Tor. 16 Minuten waren gespielt, als die Klapf-Elf dann ihre Pflicht im Kampf um den Ligaverbleib erfüllte. Unsere Viererkette war um kontrollierten Spielaufbau bemüht und spielte den Ball zurück zu Max, dessen Pass nach vorne zu zentral war und von Mathias Maier noch leicht erwischt wurde, den Ball tatsächlich erhalten hat Marcel Pichler, der Schweinbacher Kapitän fackelte nicht lange und zieht aus ca. 22 Metern sofort gefühlvoll ab, der Ball senkt sich über Max hinweg ins Tor zum 0:1.
In der restlichen ersten Hälfte wurde dann eher magere Fußballkost geboten, wenn dann kamen beide Teams über Freistöße in Tornähe, zwei Minuten nach der Schweinbacher Führung landet der Ball am Tornetz, in Minute 34 geht ein Direktfreistoß von Marcel Pichler drüber. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff tritt Daniel Zauner für uns einen Freistoß, Adnan Nocic kommt zum Kopfball, dieser geht aber ebenfalls über das Ziel. Mit einem harmlosen Versuch von Jonathan Altendorfer pfeift Schiedsrichter Alesi dann zum Pausentee, wir haben noch sehr viele Ungenauigkeiten im Aufbauspiel, Schweinbach war etwas bissiger bzw. präsenter in den Zweikämpfen.
Hälfte Zwei:
Amarildo Zela stellte in der Pause um, Idris Sakic kommt für Manuel Kainberger, Jakob Pechmann rutscht wieder auf seine angestammte Position am Flügel. Wir waren sofort besser im Spiel, Jakob Pechmann schickt mittels Traumpass Adnan Nocic, er bringt den Ball aber nicht mehr entscheidend zur Mitte bzw. aufs Tor. In Minute 50 haben wir den Torschrei schon auf den Lippen, ein Direktfreistoß von Daniel Zauner aus ca. 20 Metern klatscht ans Aluminium, eine Minute später wird ein Weitschuss von Adnan Nocic noch leicht abgefälscht, landet dann aber in den Armen von Schlussmann Moritz Lüftner. Große Aufregung dann in Minute 56, Sebastian Traxler zieht von links in den 16er und wird von Rene Kaltenberger regelwidrig gestoppt, auch wenn es wohl nur wenig Kontakt gab, zeigt Schiedsrichter Alesi auf den Punkt. Adnan Nocic legt sich den Ball zurecht und schießt wie so oft flach in die rechte untere Eck, Keeper Moritz Lüftner taucht ab und klärt den Ball zur Ecke. In Minute 66 wird es auf der Gegenseite wieder brenzlig, Max Preinfalk spielt auf für Marcel Pichler, dieser sieht, dass unser Schlussmann Max zu weit vor seinem Tor steht und probiert den Lupfer aus der Distanz, im Zurücklaufen kann unser Tormann noch zur Ecke klären.
In Minute 79 dann der mutmaßliche Ausgleich, Daniel Zauner bringt von links wieder einmal einen Freistoß zur Mitte, Idris Sakic verwertet per Kopf, die Fahne von Assistent Haris Fajic ist aber oben, der Treffer zählt sehr zum Unmut unseres Trainerduos nicht, die sich wieder einmal unnötigerweise wegen Kritik eine gelbe Karte holen, einziger Profiteur dieser Schimpftiraden Richtung Schiedsrichter Alesi ist die Mannschaftskassa. In Minute 85 dann bereits die letzte nennenswerte Offensivaktion der Partie und der Saison, Daniel Zauner kommt zentral am 16er zum Abschluss, sein Versuch fällt aber zu harmlos aus, sodass wir die zweite 1:0 Niederlage in Folge kassieren. Schweinbach ist darüber hinaus die einzige Mannschaft, gegen die wir in dieser Saison kein Tor erzielen konnten (abgesehen vom Spezialfall Julbach, wo wir im Frühjahr dank eines Eigentors gewinnen konnten) bzw. neben Oberneukirchen das einzige Team, gegen das wir beide Partien verloren haben.
In der Schlussphase wurden sowohl Stephan Schinkinger als auch Christian Anreither noch eingewechselt, für beide war es ihr voraussichtlich letztes Spiel in der Kampfmannschaft, ab kommender Saison möchten sie sich mehr auf den privaten Bereich konzentrieren und wenn überhaupt, nur mehr in der Reserve bei Bedarf aushelfen. Wie oft es diesen Bedarf gibt, wird die kommende Saison zeigen, an Beispielen wie David Wögerbauer, Michael Lindorfer oder Andreas Hofer sieht man, dass ein (Reserve-)Comeback oft schneller kommt als man evtl. für möglich gehalten hätte.
Fazit:
Leider wie so oft in dieser Saison wieder ein mehr als unnötiges Gegentor, welches uns am letzten Spieltag um Punkte bringt. Offensiv waren wir aber vor allem in Hälfte Eins quasi nicht vorhanden, in Hälfte Zwei ließen wir dann gute Chancen wie z.B.: einen Elfmeter aus. Nach einer starken Zwischenphase im Mai verloren wir nun wieder drei der letzten vier Spiele, die Sommerpause kommt wohl genau zum richtigen Zeitpunkt, damit wir uns für die Saison 2026/27 neu fokussieren können. Die Saison beenden wir auf Rang 9 mit 33 Punkten, unsere Gegner aus Schweinbach haben nur drei Zähler weniger gesammelt und müssen in die Relegation, alles Gute dafür!
Danke an Peter Dobretzberger für den Matchball!Reserve:
Unserer Reserve war Platz 4 nicht mehr zu nehmen, die Gäste aus Schweinbach kämpften aber noch um den Vizemeistertitel, im Herbst vereitelten wir der Kaltenberger-Elf den Herbstmeistertitel, am Samstag wurden wir erneut zum Spielverderber. Ohne Kirchberg-Aushelfer wie Jan Pötscher oder Laurin Altendorfer, dafür aber wieder mit (Mini-)Comebacker Michael Lindorfer, David Wögerbauer, Milad Rasuli und Harald Wohlinger gingen wir in die Partie, in der auch Bernhard Bötscher zwischen den Pfosten stand, weil Felix Bes aufgrund eines Tormann-Engpasses in Kirchberg dort benötigt wurde. Die erste Chance geht auf unser Konto, über David Lohr und Milad Rasuli kommt der Ball im 5er zu David Wögerbauer, die Szene wird aber wegen Abseits zurückgepfiffen. Es sollte dann ein munteres Lattenschießen werden, eröffnet wir der Alutreffer-Reigen von Philip Pilz, der in Minute 12 aus 20 Metern die Querlatte trifft. Zwei Minuten später taucht nach einem Seitenwechsel Maximilian Macho alleine vor Bernhard Bötscher auf, scheitert aber im 1 gegen 1 an unserem Keeper. Unser einzig echter Abschluss in dieser Phase war ein Schuss von Christian Anreither kanpp außerhalb des Strafraums neben die linke Stange, die restlichen Gelegenheiten gehörten unseren Gästen. Maximilian Sigl wird zweimal gefährlich, ein Querpass von Marc Sailer nach einem Fehlpass von Dietmar Höfler geht ins Nichts, Simon Hinterreither verpasst an der zweiten Stange nach einer wuchtigen Flanke und in Minute 43 stellt Schweinbach bei den Lattentreffern auf 0:2, dieses Mal ist es Simon Hinterreither, der aus ca. 22 Metern die Querlatte zittern lässt.
Die erste Gelegenheit in Durchgang Zwei wird für uns notiert, der mittlerweile eingewechselte Harald Wohlinger probierts aus der Distanz, die Kugel geht knapp am Tor vorbei, zwei Minuten später kann sich Bernhard Bötscher auf der Gegenseite bei einem Schuss aus der Drehung von Maximilian Sigl aus kurzer Distanz auszeichnen. In Minute 58 stellen wir dann in Summe etwas gegen den Spielverlauf auf 1:0, David Lohr bringt von rechts die Maßflanke tief in den 16er, in der Nähe der zweiten Stange lauert David Wögerbauer, der wuchtig per Kopf trifft. Das Spiel nahm dann an Fahrt auf, kurz darauf trifft Fabian Winklehner zum dritten Mal die Querlatte für die Gäste, wenige Minuten später ist es Christian Anreither, der den ersten Lembacher Lattentreffer verbucht. Auch David Lohr war knapp an einem Alutreffer dran, sein Abschluss vom rechten Sechzehnereck geht aber knapp drüber. Die Schweinbacher belohnen sich dann in Minute 78, nach einer Flanke von Marc Sailer bringt unsere Defensive den Ball nicht weg, Timo Kaltenberger kommt über Umwege an den Ball und schießt aus ca. zehn Metern ein. Wenige Minuten später sind wir aber wieder in Front, David Lohr erkämpft sich den Ball, über Niklas Hinterleitner und Christian Anreither kommt der Ball links in die Box zu Harald Wohlinger, der im Stile eines Torjägers kompromisslos abzieht und trifft. Kurz darauf dann Debüt im Erwachsenenfußball von U15 Schlüsselspieler Simon Schmidhofer, er sieht dann zwei Schweinbacher Großchancen aus nächster Nähe. In Minute 86 schießt Fabio Schöftner noch knapp vorbei, mit der letzten Aktion im Spiel schießt Fabian Winklehner zum 2:2 Endstand ein. Maximilian Sigl scheitert noch an Bernhard Bötscher, der Abpraller fällt Fabian Winklehner vor die Füße, der dankend annimmt und den Schweinbachern einen Punkt rettet, der im Kampf um den Vizemeistertitel aber zu wenig war.
Damen:
Unsere Damen haben ihre Saison bereits beendet und spielen auch nächstes Jahr in der Landesliga, Auftakt in die neue Saison voraussichtlich Mitte/Ende August mit der ersten Runde im OÖ Ladies Cup.
Nachwuchs – U15:
Mit einem Rumpfkader von 13 Spielern trat Trainer Kurt Vollert die Reise nach Walding an, u.a. fehlten Stammspieler wie Niklas Höfler, Moritz Höllinger, Ahmed Avdic und Christan Smetschka. Dementsprechend schwierig gestaltete sich auch die Partie und bei kühlen Temperaturen gab es vor allem in der Anfangsphase eine eiskalte Dusche für unsere Nachwuchskicker, die den stürmischen Angriffen der Gastgeber nicht standhalten konnten. 3x Sebastian Ausserwöger und 2x Jannis Lang bringen die SPG Walding/Rottenegg nach ca. 25 Minuten mit 5:0 in Führung. Unsere U15 kann sich in Hälfte Zwei glücklicherweise erfangen, agiert impulsiver, konzentrierter, gewinnen Zweikämpfe und sind nun auf Augenhöhe mit den Gegnern. Mehr als der Ehrentreffer durch Simon Schmidhofer in der zweiten Hälfte war am Mittwochabend aber nicht mehr drinnen, den zweiten Treffer von Simon Schmidhofer verhinderte das Alumumin. In der Tabelle liegen wir auf Rang 5 von 6, der letzte Platz ist nicht mehr möglich, eine Verbesserung nach vorne mittlerweile aber eher unwahrscheinlich.
Unser Trainer Kurt Vollert war vor allem mit Hälfte Zwei sehr zufrieden, dort agierte unsere U15 wie ausgewechselt und konnte die zweite Hälfte auch mit 0:1 „gewinnen“, motivierende und aufbauende Worte von Sektionsleiter Robert Dietl in der Halbzeit spornten unsere U15 zusätzlich an. Die empfohlene Taktik, die Räume eng zu machen und den Gegner erst in unserer Hälfte anzugreifen wurden im Laufe der Partie immer besser umgesetzt, was wieder gezeigt hat, dass in der Mannschaft viel Potential schlummert um das sich Kurt Vollert auch in Zukunft kümmern wird.
Das letzte Saisonspiel steigt am Dienstag, 23. Juni 2026 um 18:30 Uhr in Lembach gegen die JUnior Heroes. Unsere U15 freut sich noch einmal über eure Unterstützung.
Ausblick:
Saisonende. Meisterschaftsbeginn der Saison 2026/27 ist am Wochenende 14.- 16. August 2027. Über die Termine der Testspiele, den neuen Spielplan, etc. informieren wir euch wie gewohnt in den sozialen Netzwerken. Bis dorthin: Over and out 🙂
Schweinbacher Schlüsselspiel zum Saisonende
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerHochspannung in Runde 26, die Entscheidung über den Relegationsplatz fällt erst am letzten Spieltag und wir sind glücklicherweise nur in einer passiven Rolle, denn während es für unsere Gäste aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung noch um (fast) alles geht, planen wir bereits seit Ende Mai für die nächste Saison. Passiv werden wir uns am Rasen aber definitiv nicht verhalten, wir wollen nach einer in Summe doch lange schwierigen Saison diese Spielzeit ebenfalls mit einem Sieg beenden und uns nach der Niederlage in Oberneukirchen mit drei Punkten in die Sommerpause verabschieden.
Gegner-Check:
Die Klapf-Elf schickte vergangenen Donnerstag mit zwei späten Toren gegen Julbach die SPG Katsdorf in die 1. Klasse und sicherte sich gleichzeitig noch die Chance, mit einem vollen Erfolg gegen uns (und einer Niederlage von Vorderweißenbach gegen St. Oswald/Fr.; Schweinbach hat das direkte Duell gegen VWB gewonnen) die Liga ohne Relegation zu halten. Sollte es dafür nicht reichen, könnte über die Saison betrachtet der oft stotternde Offensivmotor als Mitgrund angeführt werden, 28 Treffer sind der schwächste Wert aller 14 Teams, der beste Torschütze ist seit letzter Runde Marcel Pichler mit fünf Saisontreffern. Defensiv präsentieren sich die Rot-Weißen vor allem im Frühjahr stabil, sieben Mannschaften haben sogar mehr Gegentore kassiert, in der Rückrunde hielt Moritz Lüftner dreimal die Null fest. Ein weiterer Grund für die brenzlige Situation ist die Auswärtsbilanz, denn in der Fremde gelangen nur zwei Siege und diese erst in den letzten beiden Auswärtspartien der Saison im Mai in Vorderweißenbach und am Linzer Bachlberg, wodurch in Summe aber drei der letzten vier Spiele gewonnen wurden. Bernhard Gusenbauer kehrt nach Gelbsperre wieder zur Mannschaft zurück.
Historische Bilanz:
Wenn man rein aus der historischen Bilanz eine Tendenz für das Schicksal der Schweinbacher ableiten möchte, dann deutet einiges auf den Relegationsplatz hin, elf der letzten 17 Duelle konnten wir gewinnen, Schweinbach war nur in drei Matches erfolgreich, eines davon war aber das Hinspiel, als wir uns im letzten Spiel der Amtszeit von Trainer Thomas Mühlparzer mit 3:0 sang- und klanglos geschlagen geben mussten. Auf eigener Anlage waren wir für die Rot-Weißen in den letzten Jahren aber eine Nummer zu groß, unsere Gäste warten seit 2013 auf einen Sieg im Huamabergstadion und seit September 2018 (bzw. ca. 2,5 Auswärtspartien bei uns) auf einen Treffer auf unserer Anlage. Bei den Torschützen im direkten Duell hat Stefan Hinterleitner mit sieben Treffern gegen Schweinbach die Nase vorne, aus dem aktuellen Kader hat nur der aktuell verletzte Bernhard Timpner mehr als einen Treffer gegen Schweinbach erzielt.
Unsere Formkurve:
Für uns endet am Samstag eine Bezirksliga-Saison mit vielen Hochs und Tiefs, im Frühjahr haben wir uns glücklicherweise wieder erfangen und frühzeitig den Ligaverbleib abgesichert. Die Partie in der Vorwoche gegen Oberneukirchen zählt sicher nicht zu den Saisonhighlights, defensiv standen wir zwar kompakt, offensiv blieben wir hingegen blass und fanden nur selten einen echten Torabschluss vor. In der Rückrundentabelle stehen wir auf Rang 3 mit 21 Punkten, haben aber gemeinsam mit Vorderweißenbach und Naarn die wenigsten Niederlagen im neuen Jahr, nämlich nur drei. In der Gesamttabelle stehen wir auf Rang 7, die mögliche Spanne der Endplatzierung ist noch riesig, von Platz 5 bis im Worst Case sogar Platz 12 ist im Endklassement noch alles möglich. Für einige ältere Spieler aus dem KM + Reservekader wird es wohl der letzte planmäßige Einsatz im Lembacher Trikot werden (ausgenommen natürlich Personalengpässe), über die Karriereenden bzw. Transfers informieren wir euch wie gewohnt über unsere sozialen Netzwerke.
Schiedsrichter:
Wie erwartet wurde vom Fußballverband für dieses (für Schweinbach) entscheidende Spiel eine Dreierbesetzung eingeteilt und „Drei“ ist ein gutes Stichwort, denn Günter Alesi wurde dabei zum dritten Mal in dieser Saison mit einer Spielleitung unseres Teams betraut, der erste Auftritt war unsere 3:1 Auswärtsniederlage in Freistadt im Oktober 2025, die zweite Partie unsere 3:1 Auswärtsniederlage in Katsdorf im April 2026. Hoffen wir, dass wir zu Hause diese Bilanz mit Günter Alesi etwas aufbessern können, die Gesamtbilanz mit ihm ist aber klar negativ, sieben von elf Partien wurden verloren, nur drei davon gewonnen. Der letzte Sieg mit ihm war im August 2022 unser 0:5 Auswärtssieg in Königswiesen. Auch Schweinbach dürfte mit der Besetzung nicht überglücklich sein, sechs der sieben letzten Spiele mit Schiri Alesi wurden verloren, drei der vier Pflichtspielsiege unter seiner Leitung gelangen in den Jahren 2004-2006. Seine Assistenten sind Günter Ullmann und Haris Fajic.
Reserve:
Die historische Bilanz in der Reserve spricht mit sieben Siegen aus 17 Partien knapp für uns, im Hinspiel setzten wir uns dank Treffern von Moritz Kohel, Niklas Hinterleitner und David Lohr mit 2:3 durch. Die Schweinbacher Reserve kämpft noch um den Vizemeistertitel (den wir in der Vorsaison erreichten), derzeit liegen unsere Gäste auch auf Rang 2 und brauchen somit unbedingt einen Sieg für die Absicherung des Tabellenplatzes. Unser Platz 4 ist hingegen abgesichert, seit unserem 0:4 Auswärtssieg in Oberneukirchen ist eine Platzveränderung in der letzten Runde nicht mehr möglich. In der Rückrundentabelle liegen die Jungs von Amadeo Zela mit Rang 6 geringfügig schlechter als in der Gesamttabelle, auch in der Heimtabelle hat man diese Position inne.
Spielort und Uhrzeit:
Das letzte Saisonspiel steigt am Samstag, 13. Juni um 14:45 Uhr (Reserve) + 17:00 Uhr (KM). Aufgrund der Ausgangslage für die Schweinbacher wird es sicher ein spannendes und hochdramatisches Spiel, lasst euch die letzte Partie vor der Sommerpause nicht entgehen!
Damen:
Unsere Damen haben ihre Saison mit dem Punkt im Heimderby gegen Altenfelden bereits vergangene Woche beendet und sich in die Sommerpause verabschiedet. In der Endtabelle hat die Gierlinger-Elf auf Rang 8 abgeschlossen und somit spielen unsere Ladies auch in der nächsten Saison in der Landesliga. Das nächste Highlight ist der internationale Ladies Cup am Samstag, 1. August 2026, die neue Saison startet voraussichtlich mit einem Cupspiel Mitte/Ende August 2026.
Nachwuchs – U15:
Für unsere U15 wartet das letzte Auswärtsspiel der Saison, am Mittwoch, 10. Juni 2026 treffen unsere Nachwuchsfußballer um 19:00 Uhr im Sportpark Walding auf die SPG Walding/Rottenegg und freuen sich auf einige bekannte Gesichter auf der Tribüne.
Kleinfeldturnier und Ladies Cup 2026
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerAuch wenn sich die Fußballmeisterschaft der Saison 2025/26 in der Zielgeraden befindet (bzw. so wie bei unseren Damen bereits geendet hat), stehen dennoch in der Sommerpause neben einigen Testspielen (Termine werden bekannt gegeben sobald diese fixiert sind) auch zwei mittlerweile renommierte Top-Veranstaltungen auf dem Programm. Wie auch in den Vorjahren gibt es Anfang Juli zunächst ein Kleinfeldturnier und drei Wochen später weht wieder ein internationaler Wind durchs Huamabergstadion, wenn zum bereits 13. Mal der Ladies Cup stattfindet.
Den Auftakt macht aber das Kleinfeldturnier am Samstag, 11. Juli 2026. Erneut matchen sich diverse Hobbyteams, Firmenmannschaften, Vereine, etc. um den ersten Platz, Spielbeginn ist um 13:00 Uhr, Treffpunkt für alle Spielerinnen und Spieler ist um 12:30 Uhr. Sollte sich abzeichnen, dass sich wer am Feld nicht durchsetzen kann, besteht auch die Möglichkeit am Seidlwagen anzugreifen, auch auf den Sieger der Seidlwertung wartet ein Preis. Weil wir besonders auch Frauen bzw. reine Frauenteams ansprechen wollen, zählen Frauentore auch dieses Jahr doppelt, das Spielsystem ist 5 Feldspieler/innen + 1 Torwart. Das Startgeld pro Team beträgt 30 €, Anmeldungen sind noch bis Ende Juni bei Jonas Hofmann (0660 76 25 533) möglich. Und für alle die nicht mitspielen wollen bzw. können – wir bzw. die Teams freuen sich natürlich auch auf Unterstützung auf den Rängen, für das leibliche Wohl ist den ganzen Tag bestens gesorgt.
Drei Wochen nach dem Kleinfeldturnier, bei dem Männer und Frauen teilnahmeberechtigt sind, überlassen wir am Samstag, 1. August dann ganz den Damen die Bühne, wie traditionell Anfang August findet auch heuer wieder der Ladies Cup statt, wo dieses Jahr für alle teilnehmenden Teams ein noch umfangreicheres Rahmenprogramm geboten wird. Erstmals ist der Ladies Cup in ein Trainingslager eingebettet, alle interessierten Teams können ab Donnerstag, 30. Juli im Lembacherhof oder anderen Unterkünften in der Nähe einchecken bzw. die Campingmöglichkeit am Sportplatzgelände nutzen. Für alle Teams, die bereits frühzeitig anreisen, wartet am Donnerstagabend ein Großfeldturnier, am Freitagabend ein Cornhole-Turnier, ehe das Wochenende dann mit dem Ladies Cup am Samstag gekrönt wird. Trainingsmöglichkeiten bestehen an allen Tagen in Niederkappel oder Lembach. Auch hier gilt – wir bzw. die Damenteams freuen sich auf eure Unterstützung bzw. euren Besuch, auch beim Ladies Cup wird niemand hungrig oder durstig unsere Anlage verlassen.
Zum bereits 13. Mal findet am Lembacher Sportplatz der internationale Ladies Cup statt.
Niederlage im letzten Auswärtsspiel
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerErstmals seit November 2011 bestritten wir wieder eine Partie am Fußballplatz in Oberneukirchen, auf dieser für viele neuen Anlage wanderten wir auf den Spuren von Vereinslegende Sascha Berger, der beim damaligen 0:1 Auswärtserfolg der letzte Lembacher Torschütze in Oberneukirchen war. Nach dem fixierten Klassenerhalt konnten beide Teams grundsätzlich befreit aufspielen, der Sprung auf Rang 3 im Endklassement war vor der Partie sowohl für uns als auch für Oberneukirchen noch möglich. Nach der Partie dürfen nur noch die Gastgeber davon träumen, in einer durchschnittlichen Bezirksligapartie müssen wir uns auswärts wie so oft geschlagen geben.
Hälfte Eins:
Personell konnte Chefcoach Amarildo Zela fast aus dem Vollen schöpfen, Manuel Kainberger kehrte nach seiner Schulterzerrung wieder zurück, lediglich Offensivakteur und Standardspezialist Daniel Zauner fehlte gelbgesperrt. Aufgrund des fehlenden Flutlichts und des Schlechtwetters am Nachmittag wurde die Partie um 15 Minuten vorverlegt, nach nicht einmal zwei gespielten Minuten prüft Stefan Schürz via Direktfreistoß gleich einmal Goalie Timo Ruckendorfer aus 18 Metern, nach zehn Minuten machen sich die Hausherren erstmals bemerkbar, Max ist knapp vor Johann Huemer am Ball. In den Minuten 15 und 20 wird zweimal Jonathan Altendorfer im Strafraum gesucht und gefunden, in beiden Aktionen kommt er aber nicht entscheidend zum Abschluss bzw. wird sein Versuch geblockt. Ab Minute 20 wird die Meindl-Elf dann auch immer präsenter und gefährlicher, einen Schuss von Johannes Ratzenböck blockt Patrick Schürz noch entscheidend ab, in Minute 28 wird ein Weitschuss von Niklas Maureder zum gefährlichen Aufsitzer, den Max nicht festhalten kann, Johann Huemer trifft den zweiten Ball nicht richtig.
In Minute 31 wird ein Eckball von Thomas Pammer scheinbar zu weit, Nico Pröll bringt den Ball aber an der seitlichen Strafraumgrenze nochmal gefährlich ins Zentrum, ehe der Ball scheinbar geklärt wird. Denn kurze Zeit später wird die Kugel von links gefährlich an die erste Stange gespielt, Julian Grasböck legt im 5-Meter-Raum zurück bzw. quer zu Johannes Ratzenböck, der aus ca. acht Metern eiskalt einschießt. Glück dann in Minute 40, Samuel Eibensteiner hat im Strafraum nach einem Corner keinen Bewacher, erwischt den Ball aber knapp nicht per Kopf. Gegen Ende der ersten Hälfte haben wir uns wieder etwas erfangen und finden auch Chancen vor, in zwei Szenen wird wie zu Beginn der quirlige Jonathan Altendorfer gesucht und gefunden, er kommt aber jeweils nicht entscheidend zum Torschuss. Auch Idris Sakic hat eine Doppelchance, nach einer Ecke von Adnan Nocic verpasst er um Zentimeter den Ball, bei der folgenden Maßflanke von Sebastian Traxler trifft er das Spielgerät per Kopf, der Ball geht aber knapp an der rechten Stange vorbei. Pausenstand 1:0.
Hälfte Zwei:
Die zweite Hälfte begann äußerst ereignisarm, wir waren zwar die etwas aktivere Mannschaft, es dauerte aber bis Minute 68 und zur ersten echten Torchance. Sebastian Traxler zirkelt eine Flanke auf Adnan Nocic, sein Kopfball geht rechts am Tor vorbei. Einige Minuten zuvor holte sich Martin Schinkinger sein frühzeitiges Saisonende-Papier, nach einem Foul sah er die 5. gelbe Karte der laufenden Spielzeit und fehlt beim letzten Heimspiel gegen Schweinbach. Oberneukirchen war in dieser Phase kaum mehr gefährlich in Tornähe, einen Lochpass auf Stefan Schwarz (der nach der Partie seine Karriere beendet hat) fängt Max ab, spät in der Partie landet noch ein Freistoß von Thomas Pammer am Tornetz. Dazwischen haben wir in Minute 74 die größte Ausgleichschance, Sebastian Traxler tritt einen Freistoß, Adnan Nocic kommt mit dem Kopf an der Ball, der in Folge mehrfach abgefälscht wird, Kapitän Mario Meindl klärt auf der Linie oder kurz davor. Vor allem die zweite Hälfte war überschaubar attraktiv und so endete das letzte Auswärtsspiel der Saison mit einer knappen 1:0 Niederlage.
Fazit:
Wie so oft müssen wir uns auf fremden Rasen geschlagen geben, unsere Spieler waren teilweise auch nicht immer zu 100% konzentriert und haderten mit einigen strittigen Entscheidungen von Schiedsrichter Lukas Schüttengruber, bei einer Punkteteilung hätte sich vermutlich auch keiner beschwert, der Sieg von Oberneukirchen ist aber definitiv nicht unverdient, wir finden im gesamten Spiel wenige offensive Mittel gegen kompakt stehende Hausherren.
Reserve:
Für unsere Reserve ging es im Vorspiel um einen versöhnlichen Saisonausklang und die Absicherung bzw. Fixierung von Platz 4, dafür war am Oberneukirchner Fußballplatz mindestens ein Punkt bei den Gastgebern aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung nötig, die derzeit im Mittelfeld der Tabelle rangieren. Bereits nach wenigen Minuten sollte sich die Partie zu unseren Gunsten entwickeln, nach einer Flanke von Alexander Kindlmann spielt Niklas Stadlbauer den Ball mit der Hand, Oldie Christian Anreither verwandelt halbhoch rechts vom Punkt. Nachdem bei Oberneukirchen ein Schuss von David Pargfrieder zur Ecke abgeblockt wurde und bei Abschlüssen von Niklas Hinterleitner und Niklas Höfler Goalie Matthias Schwentner zur Stelle ist, zeigt Schiedsrichter Denis Babic in Minute 20 erneut auf den Elferpunkt. Tormann Schwentner senst beim Herauslaufen Alexander Kindlmann um, es gibt das selbe Spiel nochmal, Christian Anreither verlädt erneut den Keeper und schnürt den Doppelpack. Die beste Chance der Heimischen hat dann Marco Höllinger nach einer halben Stunde, seinen Abschluss im Strafraum nach Flanke von rechts wehrt aber Felix Bes ab. Nach 43 Minuten klingelt es zum dritten Mal und erneut lässt sich ein Hafner- und Fliesenmeister feiern. Dietmar Höfler schickt Alexander Kindlmann in den Strafraum, der aber wieder an die Strafraumgrenze zurücklegt, dort trifft Christian Anreither sehenswert ins rechte Kreuzeck zum 0:3 Pausenstand.
Wie auch in der KM nahm die Partie nach der Halbzeitpause nur sehr sehr langsam Fahrt auf, die erste echte Chance hat erneut Christian Anreither, der in Minute 69 alleine aufs Tor zuläuft, den Ball aber knapp an der linken Stange vorbeischießt. Nach einem gefährlichen Abschluss von Marco Höllinger, den Felix Bes aber abwehren kann, hat in Minute 80 erneut Alexander Kindlmann seine Beine bei einem Treffer im Spiel. Unsere Nr. 12 legt links im Strafraum zurück zu Niklas Hinterleitner, der flach ins rechte untere Eck zum 0:4 Endstand trifft. Ein fünfter Treffer blieb verwehrt, Christian Anreither hätte in der Schlussphase Jakob Bäuchler noch traumhaft in Szene gesetzt, sein Abschluss landet aber im Außennetz. Durch den klaren und verdienten Auswärtssieg fixieren wir nun endgültig Platz 4 der Tabelle, wodurch wir nach dem Vizemeistertitel in der Vorsaison erneut im Spitzenfeld abschließen.
Damen – Erste Hälfte:
Erst das allerletzte Saisonspiel brachte das absolute Highlight für unsere Damen, die Vizemeisterinnen aus Altenfelden, die kommendes Jahr in der OÖ Liga antreten, waren zu Gast im Huamabergstadion. Im voraussichtlich letzten Derby für mind. ein Jahr (Stand jetzt sind wir nächste Saison das einzige Team aus dem Bezirk Rohrbach in der Landesliga) war noch eine Rechnung aus dem Herbst offen, im Altenfeldner Nebel mussten wir uns trotz kämpferischer Höchstleistung mit 3:0 geschlagen geben. Während für Altenfelden keine Platzveränderung in der Tabelle mehr möglich war, brauchten unsere Damen im Idealfall noch Punkte, um den Ligaverbleib abzusichern. Auf die zweifache Saisontorschützin Emilia Gahleitner mussten wir verzichten, für sie begann Alina Mairhofer, zudem startete Laura Schinkinger anstelle von Sandra Keil. Mit einigen Minuten Verspätung pfiff Schiedsrichter Albert Schauer dann das lang ersehnte Derby vor einem bestens gefüllten Huamabergstadion an und die Vizemeisterinnen erwischten den etwas besseren Start und hatten mehr Spielanteile. Einen Schuss von Flora Reitetschläger aus spitzem Winkel wehrt Leonie Gerstl nach drei Minuten zur Ecke ab, nach 13 Minuten probiert es Emely Zoitl vom linken 16er-Eck, zwei bzw. drei Minuten später ist es jeweils Emma Schlager, deren Abschluss aber einmal zu harmlos ausfällt bzw. einmal der Ball knapp links vorbei geht. Altenfelden hat in dieser Phase zum Teil auch viel Glück bei Pressbällen, oftmals landet der Ball genau vor den Beinen der Angreiferinnen, wir finden in dieser Phase durch Alina Mairhofer eine Chance vor, nach einem weiten Ausschuss von Leonie Gerstl kann sie den Ball aber nicht kontrollieren. Nach etwa einer Viertelstunde fanden unsere Damen dann immer besser in die Partie und von Minute zu Minute merkte man den doch beträchtlichen Unterschied in der Tabelle immer weniger. Die größte Chance der Partie hat dann unsere Kapitänin Lena Ilk in Minute 18, Laura Schinkinger flankt von rechts zu Namenskollegin Laura Kalischko, sie legt im Strafraum nochmal quer zu Lena Ilk, Torfrau und Ex-Lembacherin Theresa Wolfmayr taucht mit einer überragenden Parade ins rechte Eck ab und klärt zum Corner.
In den folgenden Aktionen ist wieder zweimal Laura Kalischko im Fokus, in Minute 27 kommt sie nach Vorarbeit von Hannah Kiesl nicht entscheidend zum Abschluss, auch in Minute 34 wird sie im 16er in Szene gesetzt, hat den Ball aber am falschen Fuß, wodurch die Situation entschärft wird. In dieser starken Phase unserer Damen kassieren wir dann aber ausgerechnet den Gegentreffer. Alisa Gierlinger spielt vom Mittelkreis den hohen Ball an die Strafraumgrenze, dort springt er einmal auf, Mimi Höglinger setzt sich im Kopfballduell gegen Valentina Bauer durch und köpfelt Richtung langes Eck, Leonie Gerstl ist noch dran, der Ball zappelt aber im Netz. Im Frühjahr gerieten unsere Damen öfters in Rückstand, wie beispielsweise gegen St. Oswald/Fr. gelang aber oftmals die prompte Antwort und wie im Mai im Bezirk Freistadt hieß die Antwort auch am Donnerstag Laura Kalischko. Lena Ilk setzt entscheidend gegen Helene Lehner nach und spitzelt den Ball links in den Strafraum zu Laura Kalischko, wo unsere Nr. 21 kompromisslos abschließt und zum Ausgleich ins rechte untere Eck trifft. Dann pfeift Schiedsrichter Albert Schauer zur Pause, die auch ihm gut tat, nicht immer waren seine Entscheidung (auf beiden Seiten) nachvollziehbar.
Damen – Zweite Hälfte:
Altenfelden-Coach Stefan Reisinger war vermutlich nicht ganz zufrieden, zur Pause blieb Juliane Schaubschläger in der Kabine und wurde durch Claire Pröll ersetzt. Unsere in blau spielenden Gäste eröffneten den zweiten Durchgang mit mehreren (Halb-)Chancen u.a. durch Emma Schlager, diese wurden aber von unserer Defensive inkl. Torfrau Leonie Gerstl entschärft. Die erste Chance unserer Ladies wird in Minute 54 notiert, unsere besten Torschützinnen Laura Kalischko und Lena Ilk kombinieren sich nach vorne, der Abschluss unserer Kapitänin landet in den Armen von Theresa Wolfmayr. Die drittbeste Offensive der Liga tat sich gegen unsere perfekt sortierte Verteidigung vor allem in diesem Spielabschnitt weiter schwer, in Minute 63 und 70 kommen die pfeilschnelle Flora Reitetschläger und Mimi Höglinger auch nur zu Halbchancen. Die Schlussviertelstunde sollte nochmal richtig heiß werden und hier wurden dann auch die Chancen wieder größer. In Minute 75 wäre Lena Ilk quasi durch gewesen, sie wird knapp vor der Strafraumgrenze regelwidrig gestoppt, Schiedsrichter Schauer zeigt wie im gesamten Spiel keine Karte (Vorschlag an Familie und Freunde fürs Weihnachtsgeschenk: gelbe und rote Karte, im Set für 10€ bei Amazon erhältlich :)), gibt aber einen Freistoß, den Sandra Keil drüberschießt.
Brenzlig wirds dann in unserem Strafraum in Minute 78 bzw. 79, zunächst stört Carolina Stöttner Mimi Höglinger beim Abschluss noch entscheidend, wenige Augenblicke später serviert sie Flora Reitetschläger den Ball vor die Beine, ihr Abschluss wird von Valentina Bauer noch gefährlich abgefälscht, Leonie Gerstl ist mit einer Wahnsinnsabwehr zur Stelle und verhindert den Rückstand. Einige Minuten später geht es auf der Gegenseite wieder rund, Lena Ilk zieht von links in den Strafraum und bringt das Spielgerät zu Laura Kalischko, der aber in Bedrängnis weder der Abschluss noch die Vorarbeit für die gut positionierte Hannah Kiesl gelingt. Die Nachspielzeit wird noch einmal hektisch, beide Teams werfen alles nach vorne und wollen den Sieg, bei Altenfelden fällt eine Direktabnahme von Kapitänin Juliane Stöttner zu ungefährlich aus, auf der Gegenseite kommt Lena Ilk am 5er nach einem Freistoß spektakulär an den Ball, dieser ist aber schwer zu verarbeiten und landet im Netz hinter dem Tor. Am Ende bleibt es bei der in Summe wohl gerechten Punkteteilung, beide Teams hatten noch Chancen auf den Siegtreffer, der aber keinem Team mehr gelingen wollte. Wir holen damit erstmals in einem Derby einen Punkt, wodurch wir uns auf Platz 8 festsetzen, der für den Landesliga-Verbleib mit ziemlicher Sicherheit reicht. Für den Fall, dass Wallern/Krenglbach die Relegation in die 2. Bundesliga verliert, bleiben acht Teams in der Landesliga (Platz 3 bis 10, inkl. 2 Aufsteigerinnen ergibt zehn Teams, aus der OÖ Liga gibt es keine Absteigerinnen), sollte Wallern/Krenglbach die Relegation gewinnen, würde sogar Platz 11 die Liga halten, auf den wir gar nicht mehr abrutschen können.
Nachwuchs – U15:
Nach dem Punktgewinn gegen den Tabellenführer aus Feldkirchen gab es für unsere Nachwuchskicker wieder einen Dämpfer, zu Hause bzw. in der Raiffeisen-Arena der TSU Kirchberg mussten sie sich gegen die SPG Herzogsdorf-Neußerling/St. Veit/Niederwaldkirchen mit 1:2 geschlagen geben. Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase brachte brachte Lucas Lang die Vollert-Elf mit einem satten Schuss mit 1:0 in Front. Die Freude währte aber nicht lange, unsere U15 wird wie zuletzt öfters nach dem Führungstor nervös bzw. unkonzentriert und nur zwei Minuten später stellt Leonhard Erlinger alles wieder auf Anfang. Weitere sechs Minuten später ist das Spiel dann endgültig gedreht, nach einem schweren Fehler unseres rechten Verteidiger Florian Haider bringt Fabian Panholzer die bis dorthin eher harmlosen Gäste mit 1:2 in Front. Die Unkonzentriertheit im Spiel sollte sich fortsetzen, es kam zudem auch noch Pech dazu, zwei Stangenschüsse von Simon Schmidhofer bzw. eine starke Parade von Gäste-Tormann Julian Haslmayr verhindern weitere Treffer, es bleibt bei der 1:2 Heimniederlage.
Das Spiel wurde in Summe dann doch verdient verloren, der anvisierte zweite Tabellenrang rückt in immer weitere Ferne. Diese Partie offenbarte wieder einige Schwächen und Mängel, u.a. kritisierte Trainer Kurt Vollert, dass die Trainingsinhalte bzw. die vor dem Spiel besprochenen Taktiken und Spielstrategien nicht umgesetzt werden können und unser Kicker oft unnötig nervös und hektisch agieren. Die Konzentration und Zweikampfbereitschaft (kaum Kopfballduelle, ca. 70% der Zweikämpfe wurde verloren) ließ zu wünschen übrig, auch die Spielvorbereitung mit permanenter Beschäftigung mit dem Handy und lautstarker Ballermann Musik ist sicher ausbaufähig. Positiv hervorzuheben waren am Mittwoch aber Niklas Höfler, unser auffälligster Offensivspieler Lucas Lang aus Altenfelden sowie Leo Altenhofer, der beherzt im Mittelfeld kämpfte.
Ausblick:
Kommenden Samstag wird die Zielflagge für die aktuelle Bezirksliga-Saison geschwenkt und während wir die Partie völlig entspannt in Angriff nehmen können, steckt unser Gegner, die Union Schweinbach, noch mitten drin im Kampf um den Relegationsplatz. Drama und Action ist somit vorprogrammiert und die Rot-Weißen Gäste werden mit 100%iger Wahrscheinlichkeit am Spielfeld nochmals alles geben, im ihre Chance auf den Ligaverbleib zu wahren. Wer sich dieses spannende Match nicht entgehen lassen will – gespielt wird am Samstag, 13. Juni um 14:45 Uhr (Reserve) + 17:00 Uhr (KM). Wir freuen uns auf euren Besuch beim letzten Spiel der Saison 2025/26.