75 Minuten lang konnte man als Lembacher Fan den Augen fast nicht trauen, wir führen in der Copa Haslana Arena gegen Angstgegner Haslach trotz einiger prominenter Ausfälle nicht unverdient mit 0:2 und sind auf dem Weg zu einem historischen Sieg. Haslach wurde in der Schlussphase stärker und drückte auf ein Tor, diese sollten dann leider auch in dreifacher Ausführung gelingen, wobei zumindest ein Treffer auf einer glasklaren Fehlentscheidung von Schiedsrichter Stephan Bauer beruht.
Hälfte Eins:
Wie so oft beginnt die Einleitung mit Updates zur Personalsituation: Markus Schinkinger und Felix Hofmann fehlten aufgrund privater Termine, Alexander Mühlparzer, Martin Schinkinger, Manuel Schmerda und Stefan Schürz mussten weiterhin verletzt auslassen. Felix Bes debütierte im Tor, Sebastian Traxler kehrte nach kurzer Verletzungspause wieder zur Mannschaft zurück und Patrick Schürz führte unsere Elf erstmals als Kapitän aufs Feld. Es entwickelte sich bereits in der Anfangsphase ein intensiver Derbyfight, in dem wir die ersten Chancen haben. Zweimal wird Jakob Pechmann bedient, beide Male fällt sein Abschluss quasi alleine vor Starlinger zu harmlos aus, auch einen Schuss von Adnan Nocic kann der Haslacher Schlussmann problemlos entschärfen. Die Haslacher werden dann in den Minuten 12, 13 und 19 gefährlich. Einen Querpass von Niklas Hackl entschärft Daniel Pils vor dem einschussbereiten Julian Friedl, ein Schuss von Niklas Hackl rechts im Strafraum geht um Zentimeter an der linken Stange vorbei, in Minute 19 klärt Idris Sakic auf der Linie, nachdem Felix Bes nach einem Lochpass bereits geschlagen war.
Die nächste Phase gehört wieder uns, Treffer gelingt aber vorerst noch keiner. Ein Stangler von Jakob Pechmann findet in Minute 26 keinen Abnehmer, zwei Minuten später kann Starlinger einen Schuss von Bernhard Timpner nur nach vorne abprallen lassen, der Haslacher Moritz Schnölzer entschärft die Situation. In Minute 35 ist der Knoten dann geplatzt, Gregor Mühlparzer bedient vor der Lembacher Ersatzbank mit einem Traumball aus der eigenen Hälfte Daniel Zauner, er nimmt sich das Spielgerät mit und zieht ab, Starlinger war mit den Fingerspitzen noch dran, kann den Treffer aber nicht mehr verhindern. Zwei Minuten später stört Sebastian Straußberger Jakob Pechmann beim Abschluss, wodurch wir mit einer knappen, aber nicht unverdienten Führung in die Kabinen gehen.
Hälfte Zwei:
Gregor Mühlparzer musste aufgrund der Kooperationsspieler-Vereinbarung mit Kirchberg in der Kabine bleiben (eine Regelung, die in dieser Form wohl zu überdenken ist, wenn aufgrund von Personalmangel bei uns ein Spieler zugunsten von Kirchberg in der Halbzeit in der Kabine bleiben muss), Jonathan Altendorfer kam neu ins Spiel. Die erste Chance in Hälfte Zwei haben die Hausherren, nach Ecke vom ebenfalls zur Halbzeit eingewechselten Philipp Eder geht ein Aufsitzer-Kopfball von Leotrim Sylaj neben die rechte Stange. In Minute 57 durfte man als Lembacher Fan dann an ein Derbywunder glauben. Jakob Pechmann spielt den Ball zu Adnan Nocic an die Strafraumgrenze, er zieht schnörkellos ab, der Ball geht in die rechte untere Ecke. Es war der erste Pflichtspieltreffer für unsere KM von Adnan Nocic und wir hatten eine vermeintlich komfortable Führung. Tatsächlich hatten wir in Minute 66 noch ein Freistoßchance durch Daniel Zauner, ab dann stellten wir den offensiven Spielbetrieb aber komplett ein und wurden von einer Haslacher Lawine überrollt. In Minute 67 haut Julian Friedl den Ball am 5er nach einem Hackl-Querpass drüber, drei Minuten später trifft Niklas Hackl nach Direktabnahme von hoher Flanke von Philipp Eder nur die Querlatte. Nach 74 Minuten faustet Felix Bes noch einen Schuss von Julian Friedl weg, eine Minute später nimmt das Unheil seinen Lauf und wir beginnen mit der ersten strittigen Szene. Der Ball wird in den Strafraum gespielt, Felix Bes ist zuerst mit den Händen am Ball, trifft aber keine Sekunde später auch den eingewechselten Florian Hörezeder, Schiedsrichter Bauer zeigt sofort auf den Punkt. Die Meinungen gingen hier weit auseinander, in Summe wohl eine 50:50 Szene, Schiedsrichter Bauer hat sich für Strafstoß entschieden, den Julian Friedl souverän halbhoch rechts verwandelt.
Keine zwei Meinungen gibt es dann wenige Minuten später, Jonathan Altendorfer steht knapp innerhalb des Strafraums und trifft Aron Racz nachweislich nicht (!), weil der ungarische Legionär aber theatralisch zu Boden geht, fällt Schiedsrichter Stephan Bauer auf den billigen Trick herein und zeigt erneut auf den Punkt. Statt gelb-rot wegen Schwalbe (Racz war zuvor schon verwarnt) tritt erneut Julian Friedl an und trifft wieder in die rechte Ecke, dieses Mal per Flachschuss. Die Haslacher hatten fortan klar das Momentum, nur eine Minute nach dem Ausgleich entschärft Daniel Pils mit dem Rücken einen Schuss von Julian Friedl, in Minute 82 ist die Partie dann endgültig gedreht. Philipp Eder führt einen Freistoß aus der eigenen Hälfte aus, Felix Bes kommt aus dem Tor raus, kann im Getümmel den Ball aber nicht entscheidend wegfausten, Julian Friedl lauert genau darauf an der Strafraumgrenze und hebt den Ball gefühlvoll ins Tor, Daniel Pils kommt auf der Linie nicht mehr dran. Zwingende Chancen gibt es dann keine mehr, unsere Personaldecke wird für zumindest nächste Woche erneut dünner, nachdem Idris Sakic nach einem Zweikampf im eigenen Strafraum den Ellbogen eines Gegenspielers in den Nacken bekommen hat und Schiedsrichter Bauer kein Foul gepfiffen hat, kommt es zu einer verbalen Entgleisung Richtung Unparteiischen, die einen Platzverweis zur Folge hatte. Ein Unentschieden wäre schlussendlich gerecht gewesen, Haslach reichen aber sieben Minuten und ein Julian Friedl um drei Treffer zu erzielen.
Fazit:
Mit den ersten 75 Minuten kann man aus Lembacher Sicht definitiv zufrieden sein, wir haben den Haslachern Paroli geboten und waren durchaus verdient in Führung. Wie so oft folgte dann aber ein Leistungseinbruch in der Schlussphase, wo dann auch noch zumindest eine klare Fehlentscheidung vom Schiedsrichter beim zweiten Elfmeter hinzugekommen ist. Genau solche Dinge passieren leider wenn man eher am Ende der Tabelle steht und das Glück nicht auf der eigenen Seite ist. Die Schuld auf den Schiedsrichter zu schieben wäre aber zu einfach, es wurden auch dieses Mal gute Chancen unsererseits vergeben bzw. schaffen wir es heuer einfach nicht, einen Vorsprung aus taktischer und körperlicher Sicht über die Zeit zu bringen.
Reserve:
Coach-Kaltenhuber musste sich krankheitsbedingt abmelden, mit Nico Wögerbauer übernahm diese Rolle ein weiterer motivierter Jung-Coach in unseren Reihen. Bernhard Bötscher half uns dankenswerterweise im Tor aus, Manuel Kainberger kehrte nach Zerrung wieder in die Startelf zurück. Der Tabellenvorletzte schockte uns aber gleich mit einer frühen Führung, Routinier Matthias Engleder spielt nach acht Minuten den Stangler zu Florian Pröll, dieser stellt auf 1:0. Nach einer weiteren guten Gelegenheit durch Florian Pröll macht sich unser Team ab ca. Minute 23 richtig bemerkbar, ein versuchter Seitfallzieher von Dietmar Höfler und ein Schuss von Jonathan Altendorfer aus der Drehung verfehlen aber das Ziel. In Minute 27 bleibt eine Haslacher Doppelchance durch Lukas Bindeus und Florian Pröll ungenützt, beim Rausspielen nach der Pröll-Chance packt Moritz Kohel dann die ganz feine Klinge aus. Er schickt aus der eigenen Hälfte Jonathan Altendorfer, dieser kommt knapp vor dem herauslaufenden Wolfesberger an den Ball, überhebt ihn und und steht dann vor dem leeren Tor und schiebt zum Ausgleich ein. Wir finden immer mehr Chancen vor, Dietmar Höfler vergibt im Sechzehner, einen Freistoß von Manuel Pichler lenkt Wolfesberger über die Latte.
Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff haben wir dann die Partie gedreht, Jonathan Altendorfer setzt sich im Luftduell mit Keeper Samuel Wolfesberger durch, der Ball liegt dann ein paar Meter vor dem leeren Tor, unser bester Reserve-Torschütze sagt Danke und schnürt den Doppelpack. Im zweiten Durchgang werden zu Beginn Florian Pröll bzw. Moritz Kohel gefährlich, dann passiert bis Minute 76 relativ wenig in den Strafräumen. Auch dort ist der Ball grundsätzlich nicht im Strafraum, Paul Schiffbänker zieht aber einfach mal aus der Distanz ab, der Ball schlägt sehenswert in der kurzen Ecke ein. Zwei Gelegenheiten gibt es in der Schlussphase noch, Jakob Bäuchler wartet unsererseits zu lange mit dem Abschluss wodurch Wolfesberger fangen kann, eine Minute später haut Michael Becker nach einer Flanke den Ball aus aussichtsreicher Position drüber. Schlussendlich eine durchaus gerechte Punkteteilung.
Damen:
Auch bei unseren Damen waren im Vergleich zur Vorwoche einige personelle Änderungen nötig, nicht zur Verfügung standen Caro Stöttner, Julia Gierlinger, Julia Kepplinger und Hannah Kiesl, dafür waren Marlene Schneeberger und Ronja Schlager wieder einsatzbereit, Laura Schinkinger war nach längerer Verletzungspause ebenfalls wieder im Kader und nahm zunächst auf der Bank Platz. Nach zwei frühen Wechseln beim Heimteam, wo einmal leider auch die Rettung anrücken musste, geht der SV Windischgarsten in Minute 36 durch die eingewechselte Bojana Sujeranovic mit 1:0 in Führung.
Unsererseits wird Lena Ilk als die auffälligste Spielerin beschrieben, bei einer Aktion kann sich auch Tanja Stevanovic, die Torfrau der Heimischen, auszeichnen. Der Auftakt in Hälfte Zwei hätte bitterer nicht sein können, nach nicht einmal drei Minuten stellt Anna Kreutzhuber auf 2:0. Wir können dem nichts mehr entgegensetzen, nach einer in der Schlussphase chancenarmen Partie holen die Gastgeberinnen den ersten Saisonsieg bzw. die ersten Saisonpunkte und sind nur noch einen Zähler hinter uns. Die Gierlinger-Elf steht nach dieser Runde auf Rang Neun mit vier Saisonpunkten.
Ausblick:
Gegen Haslach haben wir einen Hattrick kassiert, am kommenden Wochenende verteilen wir einen Hattrick für euch, zumindest in Form von drei Heimspielen hintereinander. Unsere Herren treffen auf St. Oswald/Fr. und spielen am Samstag, 4. Oktober 2025 um 14:00 Uhr (Reserve) + 16:00 Uhr (KM). Unsere Damen setzen um 18:00 Uhr den Schlusspunkt mit ihrem Spiel gegen die SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach. Wir freuen uns auf eure Unterstützung, gemeinsam kann ein hoffentlich perfekter Fußballsamstag gelingen!
Derby Nummer Drei der laufenden Saison steht ante portas, die zweitkürzeste Auswärtsfahrt führt uns in den Weberort Haslach. Haslach ist ein Ort mit vielen Sehenswürdigkeiten und Museen, wurde als textiles Zentrum bekannt und überzeugt auch mit einer vielfältigen und großartigen Kulinarik, allen voran dem Gasthaus Vonwiller, die bis 28. September noch mexikanische Spezialitäten anbieten. Es gibt nur einen Ort in Haslach, den vermutlich kein Lembacher Fan als bevorzugtes Reiseziel ausgeben würde: Die Copa Haslana Arena. Eine bisher uneinnehmbare Festung mit Burggraben, deren Stürmung am Samstag ohne Kapitän Felix Hofmann und Tormann Markus Schinkinger vermutlich noch schwerer wird als in den Jahren zuvor.
Gegner-Check:
Der Vizemeister der Vorsaison befindet sich aktuell auf Platz 5 der Tabelle und konnte in den ersten sechs Runden elf Punkte sammeln. Die einzige Niederlage gab es in Runde Eins zu Hause gegen Landesliga-Absteiger Naarn, anschließend folgten Siege gegen Freistadt, Schweinbach und Admira sowie zwei Remis gegen Oberneukirchen und Julbach. Die Offensive der Gastgeber hat noch etwas Ladehemmung, verfügte man in der Vorsaison noch über den besten Angriff der Liga, liegen die Haslacher in dieser Statistik aktuell nur auf Platz 11 mit neun erzielten Toren. Die Punkte werden diese Saison eher durch eine kompakte Defensive gesichert, mit Admira, Naarn und Julbach haben nur drei Teams weniger Gegentore kassiert. Unsererseits gibt es ein Wiedersehen mit Philipp Aigner, der ehemalige Innenverteidiger unserer Meistermannschaft 2016/17 schwingt seit Sommer 2025 das Trainerzepter in Haslach.
Historische Bilanz:
Diese Zeilen verfasse ich nur mit großen Widerwillen, denn gegen keine andere Mannschaft haben wir in der jüngeren Vergangenheit eine derart schwache Bilanz. Seit dem Aufstieg der Haslacher in die Bezirksliga gab es vier Duelle, alle vier Partien wurden verloren, vor allem in Haslach hatten wir nie eine Chance und gingen mit 4:1 bzw. 5:1 unter. Während Haslach in diesen vier Derbys 13 Treffer bejubeln durfte, kommen wir auf nur drei Treffer durch Idris Sakic, Stefan Schürz und Jakob Bäuchler. Eine beeindruckende Statistik wird am kommenden Samstag definitiv keine Fortsetzung finden – Felix Hofmann sah in allen vier Partien gegen Haslach eine gelbe Karte, nachdem er einen länger geplanten privaten Termin wahrnehmen wird, fehlt unser Kapitän am Samstag und kann sich keinen fünften gelben Karton holen.
Unsere Formkurve:
Durch den etwas überraschenden 3:0 Sieg von Oberneukirchen gegen Naarn haben wir in der Tabelle einen weiteren Platz verloren und sind auf Rang 12 mit fünf Punkten abgerutscht. Dieser Platz wäre in der Endabrechnung aber noch ohne Konsequenz, denn durch die Bildung einer vierten Regionalliga ab der Saison 2026/27 wird es aus den Bezirksligen voraussichtlich nur jeweils einen Fixabsteiger geben, der Dreizehnte spielt Relegation. Diese Zone der Tabelle wollen wir aber ohnehin so rasch wie möglich verlassen, und beim Punktgewinn gegen Oepping-Peilstein zeigte die Formkurve trotz einiger verletzungsbedingten Ausfälle wieder klar nach oben. Bitter für das Derby sind aber die zusätzlichen Ausfälle von Tormann Markus Schinkinger und Kapitän Felix Hofmann, beide haben bereits länger feststehende private Termine und fehlen daher am Samstag. Felix Bes wird somit zwischen den Pfosten debütieren, von den Verletzten könnte Sebastian Traxler wieder zur Mannschaft stoßen.
Schiedsrichter:
Für das Bezirksderby steht am Freitag abermals eine Dreierbesetzung zur Verfügung, Hauptschiedsrichter Stephan Bauer wird unterstützt von Sait Adibelli und Ing. Benjamin Aistleitner, BSc. Unter Schiri Bauer haben wir noch nie verloren, in der Saison 2018/19 gewannen wir gegen Haibach und Hofkirchen, zum Saisonauftakt 2024/25 spielten wir in Schweinbach 2:2. Bei Haslach pfiff er insgesamt sieben Pflichtspiele, drei davon wurden gewonnen, vier verloren.
Reserve:
Von der Papierform her gehen die Kaltenhuber-Jungs als Favoriten ins kleine Derby, wir sind in der Tabelle auf Platz 5 mit zehn Punkten, die Jung-Haslacher konnten erst drei Zähler sammeln und befinden sich auf dem vorletzten Platz. Die historische Bilanz ist völlig ausgeglichen, im ersten Haslacher Jahr in der Bezirksliga gingen die beiden Duelle an uns, in der Vorsaison setzten sich in der Reserve zweimal die samstägigen Gastgeber durch. Nachdem Felix Bes in der KM zum Einsatz kommt, hilft uns dankenswerterweise Bernhard Bötscher im Tor aus, er kommt zu seinem ersten Einsatz seit Oktober 2024, als er in St. Oswald/Fr. für Reinhard Perndorfer eingesprungen ist.
Spielort und Uhrzeit:
Das dritte Saisonderby findet am Samstag, 27. September um 16:00 Uhr in der Copa Haslana vom SV Haslach statt. Die Reservemannschaften duellieren sich davor ab 13:45 Uhr. Wir freuen uns auf viele bekannte Gesichter in Haslach, die unsere Mannschaften anfeuern und unterstützen.
Damen:
Unsere Ladies absolvierten vergangenen Sonntag das zweite Liga-Heimspiel in dieser Saison und empfingen die Damen aus Peuerbach. Nach der ersten Chance durch Hannah Kiesl wird einige Minuten später Lena Ilk von Torfrau Julia Lehner von den Beinen geholt, Schiedsrichter Natterer zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Laura Kalischko ließ sich diese Chance nicht entgehen und trifft zum 1:0. Liveticker Patrick Schürz war kaum mit dem Eintrag vom Führungstreffer fertig, als Kristin Dornetshumer wieder alles auf Anfang setzte, nach einem langen Ball entwischt sie Valentina Bauer und spitzelt den Ball an Leonie Gerstl vorbei zum Ausgleich. Vor dem Pausenpfiff wurde Lena Ilk noch einige Male gefährlich, bevor Schiri Natterer aber tatsächlich zur Pfeife griff, ließ er noch vier Minuten nachspielen und in der letzten Minute der Nachspielzeit laufen unsere Damen nach einer Ecke in einen Konter, Kristin Dornetshumer bringt Peuerbach mit 1:2 in Führung.
In Hälfte Zwei passierte bis ca. Minute 65 wenig, dort hatte dann Kristin Dornetshumer zwei gute Gelegenheiten. Noch besser war aber die Chance von Lena Ilk auf der Gegenseite in Minute 68. Unsere Kapitänin setzt sich gegen zwei Verteidigerinnen durch und schießt alleine vor Torfrau Lehner nur knapp an der linken Stange vorbei. Zu diesem für uns ungünstigsten Zeitpunkt erhöhen unsere Gäste, Kristin Dornetshumer zieht im Strafraum ab, Leonie Gerstl war mit den Fingerspitzen noch dran, kann das 1:3 aber nicht mehr verhindern. In Minute 79 wurden Parallelen zur Herrenpartie am Freitag gezogen, während es dort Bernhard Timpner war der wie vor einem zugenagelten Tor zu stehen schien, war es am Sonntag Lena Ilk, sie taucht alleine vor Torfrau Lehner auf, auch in dieser Situation wird das Gehäuse verfehlt. In Minute 84 dann die endgültige Entscheidung, Caro Stöttner foult Kristin Dornetshumer im 16er, Jana Stockinger trifft vom Punkt. In der Nachspielzeit trifft nochmals Kristin Dornetshumer nach einem Abpraller zum 1:5. Der Sieg fiel schlussendlich sicher um 1-2 Tore zu hoch aus, unsere Gäste waren an diesem Tag aber vor dem Tor leider gefährlicher als wir.
Das gesamte Team und insbesondere Kapitänin Lena Ilk (die uns dafür schon in so vielen anderen Spielen wichtige Punkte und Siege gesichert hat) haderten nach dem Spiel mit den vergebenen Chancen, gegen die punktegleichen Peuerbacherinnen haben im Vorfeld alle auf etwas Zählbares gehofft. Kopf hoch und voll fokussiert nach vorne schauen, kommenden Freitag steht die mit ca. 130 km weiteste Auswärtsfahrt der Saison auf dem Programm, unsere Damen treffen in der DANA Arena auf den SV Windischgarsten und wollen gegen die noch punktelosen Damen aus dem Bezirk Kirchdorf den zweiten Saisonsieg feiern. Erfahrungswerte gibt es keine, es wird das erste Duell in der Vereinsgeschichte. Gespielt wird am Freitag, 26. September um 19:30 Uhr.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2025/09/Vorbericht-Haslach_September-2025.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2025-09-23 15:17:372025-09-23 15:17:37Tormanntausch im Haslach-Derby
Gestern fand unsere bereits letzte Freitagspartie des Jahres statt, wir empfingen die SPG Oepping-Peilstein zum bezirksinternen Kräftemessen. Trotz einiger Ausfälle und Startelfänderungen zeigten wir in beiden Partien eine ansprechende Leistung und waren vor allem in der KM dem Sieg näher als unsere Gäste. Für den Anschluss ans gesicherte Mittelfeld war der Punkt gestern vorerst zu wenig, auf der starken Leistung soll aber in den kommenden Wochen aufgebaut werden.
Hälfte Eins:
Mit Manuel Schmerda, Sebastian Traxler und Stefan Schürz fehlten drei Spieler nach der Altenberg-Partie, aus dem regulären KM-Kader kehrte Jakob Pechmann nach Verletzung zurück. Auch dieses Mal musste unsere Reserve tatkräftig aushelfen, Stephan Schinkinger stand erstmals seit November 2018 wieder in der Startelf der Lembacher Kampfmannschaft, Christian Anreither fing erstmals seit April 2019 wieder an. Mit ca. fünf Minuten Verspätung pfiff Schiedsrichter Horst Hüttler die Partie an, die erste Chance konnten unsere Jungs verbuchen. Adnan Nocic zieht nach sechs Minuten knapp außerhalb der Box ab, seinen scharfen Schuss kann Schlussmann Fischer nur seitlich abwehren, dort kann aber Jakob Pechmann nichts mehr aus dieser Szene machen. Vier Minuten später werden unsere Gäste erstmals gefährlich, Simon Schaubmair bringt über die linke Seite eine gefährliche Hereingabe, Patrick Schürz klärt im 5er vor einem einschussbereiten Angreifer. Wir finden in der Folge aber immer besser in die Partie und finden auch einige gute Chancen vor, Bernhard Timpner kommt im Zentrum einmal nicht entscheidend an den Ball, bei einem Schuss von Daniel Pils ist der Winkel schon etwas zu spitz und in Minute 22 prüft Daniel Zauner mit einem Aufsitzer-Schuss Lukas Fischer.
Oepping-Peilstein kam ab der 25. Minute zusehends besser in die Partie, klare Torchancen konnte sich die vor dem Spiel zweitbeste Offensive der Liga aber keine erspielen. Vielmehr sind es unsere Jungs die in dieser Phase dann eiskalt zuschlagen. Kapitän Felix Hofmann schaltet sich offensiv ein und spielt den Stangler, Bernhard Timpner kommt nicht entscheidend an den Ball, dafür trifft diesen an der zweiten Stange Comebacker Jakob Pechmann umso besser, das Spielgerät schlägt im langen Eck ein. Ein Aufbäumen der Schuster-Elf fand vor der Pause nicht mehr statt, eher waren es unsere Jungs die den Vorsprung noch ausbauen hätten können. Stephan Schinkinger vergibt um Zentimeter per Kopf nach einer Zauner-Ecke, kurz darauf probiert es unser Sommer-Neuzugang selbst per Seitfallzieher nach Timpner-Flanke, trifft den Ball aber nicht richtig. Wir gehen mit einer knappen, aber verdienten Führung in die Kabinen.
Hälfte Zwei:
In Hälfte Zwei änderte sich zunächst nichts am Spielverlauf, Bernhard Timpner schießt in Minute 52 knapp über das linke Kreuzeck, wenige Minuten später bedient Adnan Nocic mustergültig Bernhard Timpner, sein gefühlvoller Heber geht über Goalie Fischer, der bereits angeschlagene und wenige Minuten später ausgewechselte Thomas Magauer klärt aber noch kurz vor der Linie. Unsere Gäste der SPG Oepping-Peilstein waren in Durchgang Zwei noch nicht im Strafraum als plötzlich Jubel im Gästesektor ausbricht. Simon Hofer flankt von der rechten Seite in den Sechzehner, Lukas Schaubmayr ist Sieger im Kopfballduell und bezwingt auch Max, neuer Spielstand 1:1. Nur eine Minute später probiert es Michael Pichler mit einem Gewaltschuss aus der Distanz und es kamen die ersten Befürchtungen auf, dass wir das Spiel wieder aus der Hand geben könnten. Diese sollten sich nicht bewahrheiten, die größten Chancen hatten im restlichen Spiel dann wieder unsere Jungs.
Unser gestriger Chancen-Alleinunterhalter vor allem in der Schlussphase war dann Bernhard Timpner, der mit einem Schuss vom Sechzehner, einem nicht getroffenen Seitfallzieher nach einer Ecke und per Kopf scheiterte. In Minute 93 gab es dann aber die wohl größte Ausgleichsmöglichkeit und viele Fans hatten bereits zum Torschrei angesetzt. Der eingewechselte Jonathan Altendorfer bedient Adnan Nocic links im Strafraum, er sieht den perfekt positionierten Gregor Mühlparzer, der aus ca. sieben Metern freie Schussbahn hat, in allerletzter Sekunde grätscht aber noch ein Verteidiger in seinen Schuss und fälscht ihn so denkbar knapp neben die rechte Stange ab. Kurz darauf ist Schluss, wir trennen uns mit einem 1:1.
Fazit:
Es war wohl gemeinsam mit der Partie gegen Katsdorf unser bisher stärkstes Spiel im Herbst. Auch nach dem Gegentreffer blieben wir u.a. dank Mittelfeldantreiber Stephan Schinkinger ruhig und erspielten uns noch mehrere gute Chancen, der Ball wollte aber einfach nicht mehr über die Linie. Auch wenn wir dem Sieg deutlich näher waren und es schlussendlich „nur“ ein Punkt geworden ist, war es vor allem spielerisch und kämpferisch ein großer Schritt in die richtige Richtung. Auf dieser Leistung kann für die nächsten Wochen definitiv aufgebaut werden.
Reserve:
Auch hier musste Jung-Coach Michael Kaltenhuber wieder auf Spielersuche gehen, mit Jakob Bäuchler, Maxi Cristea und Milad Rasuli standen drei Akteure nach kürzerer Pause wieder zur Verfügung, kreativer waren die Einsätze von St. Martins 1b Trainer Michael Lindorfer, KM-Co-Trainer Jürgen Hötzendorfer und Fußballpensionist Gerhard Past. Auch Manuel Pichler absolvierte nach fast 1,5 Jahren Verletzungspause wieder eine Partie. Wir eröffnen das Reserve-Derby mit einem Blitzstart, bereits nach zwei Minuten bringt uns Kapitän David Wögerbauer in Führung. Nach neun Minuten hat Sebastian Heinzl die erste Chance der Gäste mit einem Schuss knapp außerhalb des Strafraums, nach zehn Minuten muss es dann eigentlich 2:0 stehen. Moritz Kohel spielt den Pass in die Spitze, dort läuft Maxi Cristea alleine auf Schlussmann Wöss zu, sein Abschluss ist aber zu zentral. Auch Lukas Hackl bleibt bei einem Kopfball und einem Freistoß glücklos, in Minute 45 gleicht die SPG Oepping-Peilstein zum denkbar unglücklichsten Zeitpunkt aus. Nach einer Ecke von Lukas Zoidl ist es unser Aushilfs-Innenverteidiger und KM Co-Trainer Jürgen Hötzendorfer, der den Ball ins eigene Tor lenkt. Pausenstand 1:1.
Nach Chancen auf beiden Seiten durch Lukas Hackl bzw. David Eckerstorfer gehen die Oepping-Peilsteiner dann in Minute 65 erstmals in Führung. Torschütze ist Samuel Klein, der einen Stangler von Sebastian Heinzl mustergültig verwertet. Es bleibt chancenmäßig betrachtet ein offener Schlagabtausch, bei uns lässt Milad Rasuli per Kopf nach einer Lindorfer-Ecke aus, auf der Gegenseite geht ein Aufsitzer-Kopfball von David Reisinger knapp an der Stange vorbei. In Minute 82 setzt dann ein Premierentor den Schlusspunkt. David Wögerbauer bringt den Ball zur Mitte, wo nahe der zweiten Stange Niklas Höfler den Ball über die Linie bugsiert. In der Schlussphase vergibt bei Oepping-Peilstein Johannes Wiesinger vor dem herauslaufenden Felix Bes, auf der Gegenseite wird ein Schuss von Moritz Kohel noch knapp neben das Tor abgefälscht, wodurch es beim in Summe gerechten Unentschieden bleibt.
Damen:
Unsere Damen absolvieren ihr nächstes Spiel am Sonntag, 21. September um 15:00 Uhr zu Hause gegen Peuerbach. Nutzt den Sonntagnachmittag für einen Besuch am Sportplatz, unsere Damen freuen sich über eure Unterstützung. Ein kurzer Rückblick aufs Spiel ist dann im nächsten Vorbericht enthalten.
Ausblick:
Nächste Woche findet bereits das nächste Bezirksderby statt, dieses Mal sind wir das Auswärtsteam und reisen in die Copa-Haslana Arena zum SV Haslach. Seit dem Aufstieg der Haslacher in die Bezirksliga konnten wir dort noch nie überzeugen, am kommenden Wochenende fehlen uns zusätzlich zu unseren verletzten Spielern auch Kapitän Felix Hofmann und Tormann Markus Schinkinger. Tabellarisch und historisch sind die Haslacher sicher zu favorisieren, wir können dort also nur positiv überraschen und freuen uns auf eure Unterstützung. Gespielt wird am Samstag, 27. September um 13:45 Uhr (Reserve) + 16:00 Uhr (KM).
Danke an die Sparkasse Mühlviertel-West für den Matchball. Der Ehrenanstoß wurde von Stefan Hinterleitner durchgeführt.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2025/09/Endergebnis-Oepping-Peilstein_September-2025.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2025-09-20 16:17:112025-09-20 16:17:11Derbyremis gegen Oepping-Peilstein
Ein fast perfektes Heimspiel-Wochenende mit drei Partien steht uns bevor, unsere Herren eröffnen am Freitag die Spiele mit einem hoffentlich heißen Derbyfight gegen die SPG Oepping-Peilstein, unsere Damen empfangen am Sonntag die Union Peuerbach in Lembach. Nach zuletzt doch ernüchternden Wochen hätte man als Lembacher Fan nichts gegen eine Trendwende, auf eigener Anlage soll nun nach dem ersten Saisonsieg vor zwei Wochen nun auch der erste Derbysieg der Saison eingefahren werden.
Gegner-Check:
Die Oepping-Peilsteiner Steinprofis konnten in den ersten fünf Runden neun Punkte sammeln und stehen damit aktuell auf Platz 7 der Tabelle. Nach einer Auftaktniederlage im Holzhaider-Stadion gegen Freistadt folgten zwei Siege gegen Oberneukirchen und Schweinbach, ehe gegen Aufstiegskandidat Admira am Linzer Bachlberg wieder ein Nuller eingefahren wurde. In der Vorwoche stand dann das erste (und für Oepping-Peilstein wohl wichtigste) Derby auf dem Programm, in einem spannenden und dramatischen Match setzten sich unsere Gäste schlussendlich knapp mit 4:3 durch. Besonders erwähnenswert ist die vielfältige und eiskalte Offensive, sieben unterschiedliche Spieler sind für elf Treffer verantwortlich, der zweitbeste Ligawert hinter Julbach, die bereits zwölf Saisontore haben. Bester Torschütze ist Simon Hofer mit drei Treffern. Defensiv ist noch Luft nach oben, nur beim 0:3 Sieg in Oberneukirchen blieb Neo-Goalie Lukas Fischer ohne Gegentor.
Historische Bilanz:
Gegen die SPG Oepping-Peilstein stehen zwei Duelle am Statistikblatt, hier konnte sich in der Vorsaison jeweils das Heimteam durchsetzen, wir gewannen mit 2:0, Oepping-Peilstein setzte sich beim Saisonfinale 2024/25 knapp mit 2:1 durch. Auch bei den Duellen zuvor gegen die Union Oepping gab es ein sehr ausgeglichenes Bild, je 2x konnten beide Teams seit dem Oeppinger Aufstieg in die Bezirksliga drei Punkte einheimsen. Ein Unentschieden ist für Freitag demnach nicht unbedingt zu erwarten, die letzte Punkteteilung gab es im April 2012 in Oepping, damals noch in der 1. Klasse. Kevin Rachinger könnte mit einem Treffer in der Derby-Torschützenliste mit Stefan Hinterleitner gleichziehen, der insgesamt fünfmal erfolgreich war.
Unsere Formkurve:
Nach fünf Runden stehen unsere Jungs bei vier Punkten, gegen Altenberg zogen wir wieder den Kürzeren und mussten die Heimreise ohne Punkte antreten. In der Tabelle sind wir auf einen zweistelligen Platz abgerutscht und liegen aktuell auf Rang Elf. So weit weg von etwas Zählbarem waren wir aber in Altenberg nicht, trotz einer personell höchst angespannten Situation mit drei verletzungsbedingten Wechseln gelang uns der Ausgleich, nach einem Abstimmfehler unserer Defensive und einem Elfmeter war der Treffer von Daniel Zauner aber in Summe zu wenig. Offensiv fehlt nach wie vor ein klarer Torjäger, defensiv sind wir in dieser Saison bisher zu fehleranfällig bzw. machen wir unseren Gegnern das Tore schießen zu einfach. Einen Lichtblick gibt es aber, mit Jakob Pechmann steigt unser bester Torschütze der Vorsaison wieder ins Training ein, erste Einsatzminuten könnten sich am Freitag bereits ausgehen. Martin Schinkinger fällt mit einer Bänderverletzung leider noch länger aus, hinter den Einsätzen von Manuel Schmerda, Stefan Schürz und Sebastian Traxler steht ein Fragezeichen.
Schiedsrichter:
Auch am kommenden Freitag hat der Verband eine Dreierbesetzung eingeteilt, diese wird von Hauptschiedsrichter Horst Hüttler angeführt. Die Erfahrungen mit ihm sind überschaubar, bisher hat er ein Pflichtspiel (unseren 1:4 Auswärts-Derbysieg im Oktober 2020 in Putzleinsdorf) und ein Testspiel (unseren 0:1 Auswärtssieg in Kopfing vor ca. zwei Monaten) geleitet. Oepping-Peilstein hat geringfügig mehr Erfahrungswerte, bei Peilstein war er dreimal im Einsatz (zwei Remis, eine Niederlage), bei Oepping einmal (eine Niederlage). Seine Assistenten sind Jasmin Imsirovic und Harald Luckeneder.
Reserve:
Die Kaltenhuber-Elf kassierte in Altenberg die erste Saisonniederlage und liegt nun drei Punkte hinter dem noch makellosen Tabellenführer aus Freistadt. Die SPG Oepping-Peilstein befindet sich in der Reserve im unteren Tabellendrittel, drei der vier bisherigen Spiele wurden verloren. Historisch betrachtet haben wir gute Siegchancen, die letzten fünf direkten Duelle konnten wir allesamt gewinnen, in unserer sehr erfolgreichen Vorsaison mit 1:2 und 4:2. Der letzte Oeppinger Reservesieg stammt noch aus dem Jahr 2012, die damaligen Hausherren setzten sich knapp mit 2:1 durch, unseren Treffer erzielte der heutige Damentrainer Gerhard Gierlinger. Personell könnte es den ein oder anderen Rückkehrer geben, wer bis Freitag wirklich fit ist bzw. wieder zur Verfügung steht, wird sich aber erst kurzfristig entscheiden.
Spielort und Uhrzeit:
Das dritte Heimspiel der Saison steht am Freitag, 19. September auf dem Programm, zunächst duellieren sich die beiden Reservemannschaften ab 17:30 Uhr, im Anschluss folgt das Match der beiden Kampfmannschaften ab 19:30 Uhr. Der Matchball wird von der Sparkasse Mühlviertel-West gesponsert, danke dafür!
Damen:
Nach zwei klaren Zu-Null Niederlagen durften unsere Damen am Sonntag in Linz wieder über ein Tor und einen Punkt jubeln. Nach einer torlosen ersten Hälfte bringt uns unsere Kapitänin Lena Ilk in Minute 67 gegen ASKÖ LSC Linz in Führung. Diese Führung hielt aber nur ca. drei Minuten, Nina Mayrhofer gleicht in Minute 70 wieder aus, Endstand 1:1. Im vierten Anlauf gelingt somit der erste Punkt gegen die LSC Ladies, in der Tabelle stehen wir mit vier Punkten auf Platz Acht, wobei insgesamt sechs von zwölf Teams derzeit vier Punkte haben.
Weiter geht es dann am kommenden Sonntag, 21. September, unsere Ladies treffen um 15:00 Uhr zu Hause auf die Union Peuerbach. Unsere Gäste sind eines von sechs Teams in der Liga mit vier Punkten und konnten letzte Runde mit einem 3:1 Heimsieg gegen die SPG Wallern/Krenglbach 1b den ersten Saisonsieg einfahren. Die ersten Spiele zwischen Lembach und Peuerbach fanden in der Vorsaison statt, jeweils mit dem besseren Ende für die Peuerbacherinnen. Während bei den 1:4 und 4:2 Niederlagen unsere drei Treffer auf das Konto von Lena Ilk, Sandra Keil und Laura Schinkinger gingen, war Eva Dornetshumer gleich viermal gegen uns erfolgreich. Unsere Damen benötigen eure Unterstützung für den ersten Heimsieg der Saison und freuen sich auf euren Besuch!
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2025/09/Vorbericht-Oepping-Peilstein_September-2025.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2025-09-15 19:30:222025-09-14 19:55:54Heimderby gegen Oepping-Peilstein
So wirklich positiv gestimmt sind wir noch nie nach Altenberg gereist, auch wenn die Anlage und die Kulinarik durchaus ihren Reiz haben, konnten wir sportlich dort selten überzeugen. Am gestrigen Freitag änderte sich an diesem Bild wenig, unsere Reserve verlor erstmals in dieser Saison eine Partie, für unsere Kampfmannschaft war es bereits die dritte Niederlage. In der KM mussten Manuel Schmerda, Sebastian Traxler und Stefan Schürz verletzt ausgewechselt werden, wodurch unser Lazarett mittlerweile eine eigene Mannschaft stellen könnte.
Hälfte Eins:
Der erste Saisonsieg forderte seinen Tribut, Martin Schinkinger stand mit einer Knieverletzung nicht zur Verfügung, ebenfalls nicht dabei waren neben unseren Langzeitverletzten auch Jakob Pechmann und Alexander Mühlparzer. Manuel Schmerda kehrte hingegen (vorerst) wieder zur Mannschaft zurück. Die Anfangsphase war ein vorsichtiges Abtasten beider Mannschaften, Altenberg wurde gleich in Minute Zwei nach einer direkten Ecke von Paul Weissengruber und in Minute 11 nach einem Weitschuss von Manuel Leibetseder gefährlich. Unserseits ist es ebenfalls ein Eckball der Gefahr bringt, nach einem Corner von Manuel Schmerda geht ein Kopfball von Idris Sakic knapp an der linken Stange vorbei. Die ersten Minuten bleiben aber leider aufgrund einer erneuten Verletzung in Erinnerung, Sommer-Neuzugang Sebastian Traxler bleibt gleich in Minute Zwei bei einem Klärungsversuch hängen und überknöchelt, nach zwölf Minuten muss er ausgewechselt werden.
In einer Phase wo beide Teams sich eher neutralisieren packen wir wieder Mal ein Gastgeschenk aus. Bernhard Timpner spielt im Mittelkreis einen Rückpass, der aber genau Angreifer Mathias Ramerstorfer findet, dieser schnappt sich den Ball, läuft auf Max zu, macht einen Haken und chippt den Ball an unserem Schlussmann vorbei direkt neben die linke Stange zur Führung. Wenige Minuten später ist es erneut Ramerstorfer der auf Max zuläuft, dieses Mal wird er von Simon Mayr nach einem Konter bedient, das Spielgerät findet aber glücklicherweise nur den Zaun hinter dem Tor. Kurz nach der 30. Minute eine weitere folgenschwere Szene, Manuel Schmerda zieht aus der Distanz ab und greift sich sofort an die Leiste, für den Mittelfeldstrategen ist ebenfalls verletzungsbedingt Schluss. Jonathan Altendorfer kommt in die Partie, nachdem zu Beginn bereits der einzige fixe Ersatzspieler Gregor Mühlparzer eingewechselt wurde. In Minute 45 geht ein direkte Eckball bei Altenberg noch an die Querlatte, es bleibt aber beim knappen 1:0 zur Pause.
Hälfte Zwei:
Zehn Minuten waren erst gespielt als wir erneut einen Spielertausch vornehmen mussten, beim ohnehin seit längerem angeschlagen Stefan Schürz ging nichts mehr, Christian Anreither kam ins Spiel. Die ersten Chancen im zweiten Durchgang wurden auf Altenberger Seite verbucht, Simon Mayr setzt sich im Strafraum stark durch, sein Abschluss geht aber knapp vorbei. Wenige Minuten später entschärft Patrick Schürz einen Querpass, ein Angreifer wäre abschlussbereit im Rückraum gestanden. Auf unserer Seite wird in Minute 61 ein Kopfball von Felix Hofmann aus Abseitsposition notiert, wenige Augenblicke später war es dann aber mit dem Torjubel soweit. Adnan Nocic bekommt ca. 20 Meter vor dem Tor den Ball und leitet ihn rasch auf die rechte Seite im Strafraum zu Daniel Zauner weiter, dieser zieht sofort ab und der Ball schlägt (von der Tribüne aus erst im zweiten Blick erkennbar) im Netz ein.
Alle spürten, dass wir in einer entscheidenden Phase waren und so war die vergebenen Kopfballchance von Felix Hofmann nach einem Nocic-Freistoß in Minute 71 umso bitterer. Auf Altenberger Seite kommt Sebastian Hahn in Minute 76 zu einem gefährlichen Schuss den Max nicht fangen kann, Christian Anreither klärt die Situation. Zwei Minuten später kann keiner mehr entscheidend eingreifen und das Gegentor verhindern. Der eingewechselte Patrick Spitzl wird am linken Flügel geschickt, er behält den Überblick und bedient den mitgelaufenen Simon Mayr, der nur mehr einschieben muss, Max war in dieser Situation nicht 100%ig gut positioniert. Die Schlussphase bot dann noch einige Gelegenheiten für uns, die aber alle ungenutzt blieben. Adnan Nocic zieht in Minute 81 spektakulär ab, der Ball geht knapp am linken Kreuzeck vorbei. Die wohl größte Chance hat Felix Hofmann, der in Minute 84 nach einem Nocic Freistoß an der zweiten Stange relativ unbedrängt mit dem Fuß abschließen kann. In Minute 88 fast eine Kopie vom 1:1, Nocic mit dem Ball auf rechts für Zauner, dieses Mal ist Schlussmann Landl zur Stelle. In der Nachspielzeit wird ein Schuss von abermals Felix Hofmann abgeblockt, auf der Gegenseite fällt dann die endgültige Entscheidung. Sebastian Hahn ist auf und davon, Christian Anreither stoppt ihn regelwidrig im Sechzehner, Simon Mayr verwertet den eindeutigen Elfmeter ins linke untere Eck zum 3:1 Endstand.
Fazit:
Es ist aktuell ein bisschen verhext, aufgrund der vielen Verletzten sind immer wieder Änderungen der Startelf nötig, wodurch quasi nie eine eingespielte Mannschaft aufläuft und leider kommen auch immer wieder neue Verletzte hinzu. Wie auch in den ersten Saisonspielen führen Fehler unsererseits zu Gegentreffern, auf der anderen Seite nutzen wir unsere Chancen in spielentscheidenden Phasen nicht. Gute Besserung an die verletzten/angeschlagenen Spieler!
Reserve:
Durch die Ausfälle in der KM wird auch die Personaldecke in der Reserve immer dünner und auch hier gibt es Verletzte. Die Ausfälle von Lukas Hackl, Manuel Kainberger, Stefan Schinkinger, Dominik Barth, Milad Rasuli, Maxi Cristea, Jakob Bäuchler, Thomas Richtsfeld und Markus Hintringer wurden kreativ ersetzt, neben Comebacker David Wögerbauer waren mit Laurenz Berger, Matthias Peherstorfer und Laurin Altendorfer auch drei Kirchberger dabei. Diese erlebten wie die anderen Reservespieler eine erste Hälfte zum Vergessen, wir lagen bereits nach zwei Minuten nach einem Schuss von Manuel Jahn zurück, der Ball ging via linker Innenstange ins Tor. Dieser erwischt leider einen Sahnetag und erhöht sein Torkonto in Hälfte Eins auf vier. Beim 2:0 steht er nach einem abgefälschten Freistoß am 5er goldrichtig, beim 3:0 wird er via Lochpass bedient und beim 4:0 trifft er per Kopf nach einer Flanke. Unsere Jungs fanden kaum ins Spiel, einzige nennenswerte Aktion ein Abschluss von Matthias Peherstorfer aus spitzem Winkel.
Der Altenberger Vierfachtorschütze blieb dann in der Kabine und die Halbzeitansprache von Coach Michael Kaltenhuber dürfte gewirkt haben. Unsere Reserve kam besser aus der Kabine und hatte mehr Spielanteile und Chancen. Ein scharfer Ball von Moritz Kohel geht in Minute 51 an der linken Stange vorbei und zwanzig Minuten später belohnen wir uns mit einem Treffer. Nach einem hohen Ball kommt der eingewechselte Alexander Kindlmann (der extra seine Arbeit früher beendet hat, danke dafür!) links im Strafraum frei zum Abschluss und trifft via Flachschuss. In Minute 78 geht ein Kopfball von Kirchberg-Leihgabe Laurenz Berger noch an die Querlatte, es war die letzte erwähnenswerte Chance in einer soliden zweiten Hälfte. In Summe bleibt es aber bei der ersten Saisonniederlage und einer 4:1 Niederlage.
Damen:
Unsere Ladies spielen erst am Sonntag auswärts gegen LSC Linz, ein kurzer Rückblick ist dann im Vorbericht für die nächste Partie enthalten. Alles Gute für morgen!
Ausblick:
Runde 6 findet wieder vor eigenem Publikum statt und es ist bereits das letzte Freitagsspiel im Jahr 2025. Wir treffen zu Hause auf die SPG Oepping-Peilstein und hoffen auf den ersten Derbysieg des Jahres. Gespielt wird am Freitag, 19. September um 17:30 Uhr (Reserve) + 19:30 Uhr (KM). Auch am kommenden Wochenende sind unsere Damen am Sonntag gefordert, dort wartet dann am Sonntag, 21. September um 15:00 Uhr ein Heimspiel gegen Peuerbach. Wir freuen uns auf euren Besuch beim kommenden Heimspiel-Wochenende!
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2025/09/Endstand-Altenberg_September-2025.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2025-09-13 00:30:302025-09-13 00:30:30Gebrauchter Abend in Altenberg
Die Erleichterung war groß, als Schiedsrichter Raphael Wagner vergangenen Freitag gleich nach dem Anschlusstreffer von Bastian Waldhör die Partie gegen Katsdorf abgepfiffen hat, noch nie mussten wir in der Bezirksliga so lange auf den ersten Saisonsieg warten. Unter Flutlicht soll nun im besten Fall gleich nachgelegt werden, wir reisen zur Union Altenberg ins Waldstadion und treffen auf einen vor allem auf eigener Anlage sehr unangenehmen Gegner, die zudem mit Ausnahme der letzten Runde auch stark in die Saison gestartet sind.
Gegner-Check:
Auf den ersten Blick ist die Thumfart-Elf punktemäßig gut in die Saison gestartet, aktuell halten die Gastgeber bei sieben Punkten und stehen auf Platz Fünf der Tabelle. Auf den zweiten Blick gestaltet sich die Einschätzung der tatsächlichen Leistungsstärke etwas komplexer, denn die beiden Saisonsiege gelangen in den ersten beiden Runden gegen Oberneukirchen und Schweinbach, die aktuell auf den beiden letzten Plätzen liegen. Nach einem Unentschieden gegen Absteiger Admira Linz musste man sich letzten Samstag zur Mittagszeit wir wir doch recht deutlich mit 3:0 gegen Julbach geschlagen geben. Zu Hause werden die Altenberger aber ziemlich sicher wieder ein anderes Gesicht zeigen, zudem sind sie nach je zwei Heimspielen als eines von sechs Teams der Liga noch ohne Niederlage im eigenen Stadion. Überragend vor dem Tor ist Kapitän Simon Mayr, der vier der acht Saisontreffer erzielen konnte.
Historische Bilanz:
Zehn Duelle stehen aus der jüngeren Vergangenheit zu Buche, vier davon konnten unsere Jungs für sich entscheiden, dreimal holten die Altenberger das Punktemaximum. In den beiden letzten Spielzeiten gab es jeweils einen Erfolg für das Heimteam, Altenberg gewann im April 2025 mit 3:1, wir im Herbst 2024 mit 5:0. Betrachtet man nur die Partien im Waldstadion, dann ist die Bilanz für uns etwas schlechter, von fünf Auswärtsspielen konnten wir nur eines gewinnen, bei ansonsten je zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Dabei gilt scheinbar nach wie vor die Devise – „Steht Jakob Pechmann in Altenberg nicht im Tor, können wir dort kein Spiel gewinnen“, evtl. als Hinweis für die Aufstellung am kommenden Freitag 😉
Unsere Formkurve:
Den ersten so wichtigen Sieg gab es in der Vorwoche zu Hause gegen Katsdorf, beim 3:2 mussten wir in der Schlussphase zwar wieder etwas zittern, der Anschlusstreffer der Katsdorfer kam aber zu spät. Damit haben wir uns tabellarisch auf Platz 9 verbessert, vor der Partie fehlen uns drei Punkte auf die Gastgeber aus Altenberg. Personell haben wir die drei Punkte aber bitter bezahlen müssen, Martin Schinkinger droht mit einer Knieverletzung wohl länger auszufallen, dafür hat sich glücklicherweise die Augenverletzung bei Jonathan Altendorfer als nicht ganz so schlimm herausgestellt, er wird am Freitag wieder dabei sein. Hinter den Einsätzen von Jakob Pechmann, Manuel Schmerda, Alexander Mühlparzer und Stefan Schürz steht ein Fragezeichen, alle vier werden wir definitiv nicht im Lembacher Trikot am Freitag sehen. Mit dem Selbstvertrauen der Vorwoche sowie den ersten drei Punkten und auch drei erzielten Treffern, darf man sich aber durchaus Hoffnungen auf weiteren Punktezuwachs machen.
Schiedsrichter:
Ein altbekannter Unparteiischer wurde am Freitag mit der Partie betraut, Erich Kraml wird das Flutlichtspiel leiten, seine Assistenten sind Roland Eidenberger und Edin Alic. Zum zweiten Mal in dieser Saison ist bei einer Partie von uns auch eine Schiedsrichterbeobachter vor Ort, Stefan Hinterberger wird die Leistung des Schiedsrichter-Trios evaluieren. Während Altenberg sechs Pflichtspiele mit Schiri Kraml hatte (3 Siege, 3 Niederlagen) ist die Bilanz unsererseits ebenfalls sehr ausgeglichen. Sechs Siege, vier Unentschieden und fünf Niederlagen gab es für unsere KM in Pflichtspielen, wenn Erich Kraml die Spielleitung innehatte. Letztmals war er im April 2025 bei unserem knappen 2:1 Sieg gegen Katsdorf bei einem Spiel von uns im Einsatz.
Reserve:
Auch hier kämpften wir (unter anderem bedingt durch die Ausfälle in der KM) mit einem personell schwankenden Kader, dennoch steht die Kaltenhuber-Elf auf Platz Zwei der Tabelle mit dem Punktemaximum (drei Punkte hinter Freistadt, die bereits ein Spiel mehr haben). Altenbergs Reserve war in den letzten Jahren stets eine Spitzenmannschaft, aktuell befinden sie sich mit vier Punkten auf Platz Sechs der Tabelle. Bei zehn Duellen gingen wir nur zweimal als Sieger vom Platz, einmal allerdings in der Vorsaison, als wir uns zu Hause dank Thomas Pichler und Jonathan Altendorfer knapp mit 2:1 durchsetzten. Wir hoffen, dass unsere Jungs den Schwung der ersten Spiele mitnehmen und die Bilanz in der Reserve gegen Altenberg etwas aufbessern können.
Spielort und Uhrzeit:
Der fünfte Spieltag wird am Freitag, 12. September 2025 um 17:45 Uhr von unserer Reserve eröffnet, die Kampfmannschaften stehen sich im Altenberger Waldstadion dann ab 20:00 Uhr gegenüber. Wir freuen uns auf viele Lembacher Fans in Altenberg!
Damen:
Nach zwei lehrreichen Duellen gegen St. Stefan und die SPG Wallern/Krenglbach wartet für unsere Damen mit ASKÖ LSC Linz nun hoffentlich wieder ein Duell auf Augenhöhe. In der Tabellen werden wir nach einem Sieg und einer Niederlage aktuell auf Platz Sieben mit drei Punkten geführt, das Heimteam aus Linz steht nach einem Remis gegen die SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich/Ternberg und einer knappen Niederlage gegen die 1b der SPG Wallern/Krenglbach auf Platz Acht mit einem Punkt. Historisch gab es drei Partien, diese wurden allesamt von den Linzerinnen gewonnen, einzige Torschützin unsererseits gegen LSC Linz ist Lena Ilk, die im April 2025 bei der knappen 1:2 Heimniederlage einen Treffer bejubeln durfte. Nach zwei doch sehr deutlichen Niederlagen werden unsere Damen sicher alles für den zweiten Saisonsieg und den ersten Sieg überhaupt gegen LSC Linz geben. Gespielt wird am Sonntag, 14. September 2025 um 17:00 Uhr in der SV Franckviertel Arena in Linz.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2025/09/Vorbericht-Altenberg_September-2025.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2025-09-08 10:24:302025-09-08 10:24:30Flutlichtmatch im Waldstadion
Sieben verflixte Minuten
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus Draxler75 Minuten lang konnte man als Lembacher Fan den Augen fast nicht trauen, wir führen in der Copa Haslana Arena gegen Angstgegner Haslach trotz einiger prominenter Ausfälle nicht unverdient mit 0:2 und sind auf dem Weg zu einem historischen Sieg. Haslach wurde in der Schlussphase stärker und drückte auf ein Tor, diese sollten dann leider auch in dreifacher Ausführung gelingen, wobei zumindest ein Treffer auf einer glasklaren Fehlentscheidung von Schiedsrichter Stephan Bauer beruht.
Hälfte Eins:
Wie so oft beginnt die Einleitung mit Updates zur Personalsituation: Markus Schinkinger und Felix Hofmann fehlten aufgrund privater Termine, Alexander Mühlparzer, Martin Schinkinger, Manuel Schmerda und Stefan Schürz mussten weiterhin verletzt auslassen. Felix Bes debütierte im Tor, Sebastian Traxler kehrte nach kurzer Verletzungspause wieder zur Mannschaft zurück und Patrick Schürz führte unsere Elf erstmals als Kapitän aufs Feld. Es entwickelte sich bereits in der Anfangsphase ein intensiver Derbyfight, in dem wir die ersten Chancen haben. Zweimal wird Jakob Pechmann bedient, beide Male fällt sein Abschluss quasi alleine vor Starlinger zu harmlos aus, auch einen Schuss von Adnan Nocic kann der Haslacher Schlussmann problemlos entschärfen. Die Haslacher werden dann in den Minuten 12, 13 und 19 gefährlich. Einen Querpass von Niklas Hackl entschärft Daniel Pils vor dem einschussbereiten Julian Friedl, ein Schuss von Niklas Hackl rechts im Strafraum geht um Zentimeter an der linken Stange vorbei, in Minute 19 klärt Idris Sakic auf der Linie, nachdem Felix Bes nach einem Lochpass bereits geschlagen war.
Die nächste Phase gehört wieder uns, Treffer gelingt aber vorerst noch keiner. Ein Stangler von Jakob Pechmann findet in Minute 26 keinen Abnehmer, zwei Minuten später kann Starlinger einen Schuss von Bernhard Timpner nur nach vorne abprallen lassen, der Haslacher Moritz Schnölzer entschärft die Situation. In Minute 35 ist der Knoten dann geplatzt, Gregor Mühlparzer bedient vor der Lembacher Ersatzbank mit einem Traumball aus der eigenen Hälfte Daniel Zauner, er nimmt sich das Spielgerät mit und zieht ab, Starlinger war mit den Fingerspitzen noch dran, kann den Treffer aber nicht mehr verhindern. Zwei Minuten später stört Sebastian Straußberger Jakob Pechmann beim Abschluss, wodurch wir mit einer knappen, aber nicht unverdienten Führung in die Kabinen gehen.
Hälfte Zwei:
Gregor Mühlparzer musste aufgrund der Kooperationsspieler-Vereinbarung mit Kirchberg in der Kabine bleiben (eine Regelung, die in dieser Form wohl zu überdenken ist, wenn aufgrund von Personalmangel bei uns ein Spieler zugunsten von Kirchberg in der Halbzeit in der Kabine bleiben muss), Jonathan Altendorfer kam neu ins Spiel. Die erste Chance in Hälfte Zwei haben die Hausherren, nach Ecke vom ebenfalls zur Halbzeit eingewechselten Philipp Eder geht ein Aufsitzer-Kopfball von Leotrim Sylaj neben die rechte Stange. In Minute 57 durfte man als Lembacher Fan dann an ein Derbywunder glauben. Jakob Pechmann spielt den Ball zu Adnan Nocic an die Strafraumgrenze, er zieht schnörkellos ab, der Ball geht in die rechte untere Ecke. Es war der erste Pflichtspieltreffer für unsere KM von Adnan Nocic und wir hatten eine vermeintlich komfortable Führung. Tatsächlich hatten wir in Minute 66 noch ein Freistoßchance durch Daniel Zauner, ab dann stellten wir den offensiven Spielbetrieb aber komplett ein und wurden von einer Haslacher Lawine überrollt. In Minute 67 haut Julian Friedl den Ball am 5er nach einem Hackl-Querpass drüber, drei Minuten später trifft Niklas Hackl nach Direktabnahme von hoher Flanke von Philipp Eder nur die Querlatte. Nach 74 Minuten faustet Felix Bes noch einen Schuss von Julian Friedl weg, eine Minute später nimmt das Unheil seinen Lauf und wir beginnen mit der ersten strittigen Szene. Der Ball wird in den Strafraum gespielt, Felix Bes ist zuerst mit den Händen am Ball, trifft aber keine Sekunde später auch den eingewechselten Florian Hörezeder, Schiedsrichter Bauer zeigt sofort auf den Punkt. Die Meinungen gingen hier weit auseinander, in Summe wohl eine 50:50 Szene, Schiedsrichter Bauer hat sich für Strafstoß entschieden, den Julian Friedl souverän halbhoch rechts verwandelt.
Keine zwei Meinungen gibt es dann wenige Minuten später, Jonathan Altendorfer steht knapp innerhalb des Strafraums und trifft Aron Racz nachweislich nicht (!), weil der ungarische Legionär aber theatralisch zu Boden geht, fällt Schiedsrichter Stephan Bauer auf den billigen Trick herein und zeigt erneut auf den Punkt. Statt gelb-rot wegen Schwalbe (Racz war zuvor schon verwarnt) tritt erneut Julian Friedl an und trifft wieder in die rechte Ecke, dieses Mal per Flachschuss. Die Haslacher hatten fortan klar das Momentum, nur eine Minute nach dem Ausgleich entschärft Daniel Pils mit dem Rücken einen Schuss von Julian Friedl, in Minute 82 ist die Partie dann endgültig gedreht. Philipp Eder führt einen Freistoß aus der eigenen Hälfte aus, Felix Bes kommt aus dem Tor raus, kann im Getümmel den Ball aber nicht entscheidend wegfausten, Julian Friedl lauert genau darauf an der Strafraumgrenze und hebt den Ball gefühlvoll ins Tor, Daniel Pils kommt auf der Linie nicht mehr dran. Zwingende Chancen gibt es dann keine mehr, unsere Personaldecke wird für zumindest nächste Woche erneut dünner, nachdem Idris Sakic nach einem Zweikampf im eigenen Strafraum den Ellbogen eines Gegenspielers in den Nacken bekommen hat und Schiedsrichter Bauer kein Foul gepfiffen hat, kommt es zu einer verbalen Entgleisung Richtung Unparteiischen, die einen Platzverweis zur Folge hatte. Ein Unentschieden wäre schlussendlich gerecht gewesen, Haslach reichen aber sieben Minuten und ein Julian Friedl um drei Treffer zu erzielen.
Fazit:
Mit den ersten 75 Minuten kann man aus Lembacher Sicht definitiv zufrieden sein, wir haben den Haslachern Paroli geboten und waren durchaus verdient in Führung. Wie so oft folgte dann aber ein Leistungseinbruch in der Schlussphase, wo dann auch noch zumindest eine klare Fehlentscheidung vom Schiedsrichter beim zweiten Elfmeter hinzugekommen ist. Genau solche Dinge passieren leider wenn man eher am Ende der Tabelle steht und das Glück nicht auf der eigenen Seite ist. Die Schuld auf den Schiedsrichter zu schieben wäre aber zu einfach, es wurden auch dieses Mal gute Chancen unsererseits vergeben bzw. schaffen wir es heuer einfach nicht, einen Vorsprung aus taktischer und körperlicher Sicht über die Zeit zu bringen.
Reserve:
Coach-Kaltenhuber musste sich krankheitsbedingt abmelden, mit Nico Wögerbauer übernahm diese Rolle ein weiterer motivierter Jung-Coach in unseren Reihen. Bernhard Bötscher half uns dankenswerterweise im Tor aus, Manuel Kainberger kehrte nach Zerrung wieder in die Startelf zurück. Der Tabellenvorletzte schockte uns aber gleich mit einer frühen Führung, Routinier Matthias Engleder spielt nach acht Minuten den Stangler zu Florian Pröll, dieser stellt auf 1:0. Nach einer weiteren guten Gelegenheit durch Florian Pröll macht sich unser Team ab ca. Minute 23 richtig bemerkbar, ein versuchter Seitfallzieher von Dietmar Höfler und ein Schuss von Jonathan Altendorfer aus der Drehung verfehlen aber das Ziel. In Minute 27 bleibt eine Haslacher Doppelchance durch Lukas Bindeus und Florian Pröll ungenützt, beim Rausspielen nach der Pröll-Chance packt Moritz Kohel dann die ganz feine Klinge aus. Er schickt aus der eigenen Hälfte Jonathan Altendorfer, dieser kommt knapp vor dem herauslaufenden Wolfesberger an den Ball, überhebt ihn und und steht dann vor dem leeren Tor und schiebt zum Ausgleich ein. Wir finden immer mehr Chancen vor, Dietmar Höfler vergibt im Sechzehner, einen Freistoß von Manuel Pichler lenkt Wolfesberger über die Latte.
Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff haben wir dann die Partie gedreht, Jonathan Altendorfer setzt sich im Luftduell mit Keeper Samuel Wolfesberger durch, der Ball liegt dann ein paar Meter vor dem leeren Tor, unser bester Reserve-Torschütze sagt Danke und schnürt den Doppelpack. Im zweiten Durchgang werden zu Beginn Florian Pröll bzw. Moritz Kohel gefährlich, dann passiert bis Minute 76 relativ wenig in den Strafräumen. Auch dort ist der Ball grundsätzlich nicht im Strafraum, Paul Schiffbänker zieht aber einfach mal aus der Distanz ab, der Ball schlägt sehenswert in der kurzen Ecke ein. Zwei Gelegenheiten gibt es in der Schlussphase noch, Jakob Bäuchler wartet unsererseits zu lange mit dem Abschluss wodurch Wolfesberger fangen kann, eine Minute später haut Michael Becker nach einer Flanke den Ball aus aussichtsreicher Position drüber. Schlussendlich eine durchaus gerechte Punkteteilung.
Damen:
Auch bei unseren Damen waren im Vergleich zur Vorwoche einige personelle Änderungen nötig, nicht zur Verfügung standen Caro Stöttner, Julia Gierlinger, Julia Kepplinger und Hannah Kiesl, dafür waren Marlene Schneeberger und Ronja Schlager wieder einsatzbereit, Laura Schinkinger war nach längerer Verletzungspause ebenfalls wieder im Kader und nahm zunächst auf der Bank Platz. Nach zwei frühen Wechseln beim Heimteam, wo einmal leider auch die Rettung anrücken musste, geht der SV Windischgarsten in Minute 36 durch die eingewechselte Bojana Sujeranovic mit 1:0 in Führung.
Unsererseits wird Lena Ilk als die auffälligste Spielerin beschrieben, bei einer Aktion kann sich auch Tanja Stevanovic, die Torfrau der Heimischen, auszeichnen. Der Auftakt in Hälfte Zwei hätte bitterer nicht sein können, nach nicht einmal drei Minuten stellt Anna Kreutzhuber auf 2:0. Wir können dem nichts mehr entgegensetzen, nach einer in der Schlussphase chancenarmen Partie holen die Gastgeberinnen den ersten Saisonsieg bzw. die ersten Saisonpunkte und sind nur noch einen Zähler hinter uns. Die Gierlinger-Elf steht nach dieser Runde auf Rang Neun mit vier Saisonpunkten.
Ausblick:
Gegen Haslach haben wir einen Hattrick kassiert, am kommenden Wochenende verteilen wir einen Hattrick für euch, zumindest in Form von drei Heimspielen hintereinander. Unsere Herren treffen auf St. Oswald/Fr. und spielen am Samstag, 4. Oktober 2025 um 14:00 Uhr (Reserve) + 16:00 Uhr (KM). Unsere Damen setzen um 18:00 Uhr den Schlusspunkt mit ihrem Spiel gegen die SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach. Wir freuen uns auf eure Unterstützung, gemeinsam kann ein hoffentlich perfekter Fußballsamstag gelingen!
Tormanntausch im Haslach-Derby
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerDerby Nummer Drei der laufenden Saison steht ante portas, die zweitkürzeste Auswärtsfahrt führt uns in den Weberort Haslach. Haslach ist ein Ort mit vielen Sehenswürdigkeiten und Museen, wurde als textiles Zentrum bekannt und überzeugt auch mit einer vielfältigen und großartigen Kulinarik, allen voran dem Gasthaus Vonwiller, die bis 28. September noch mexikanische Spezialitäten anbieten. Es gibt nur einen Ort in Haslach, den vermutlich kein Lembacher Fan als bevorzugtes Reiseziel ausgeben würde: Die Copa Haslana Arena. Eine bisher uneinnehmbare Festung mit Burggraben, deren Stürmung am Samstag ohne Kapitän Felix Hofmann und Tormann Markus Schinkinger vermutlich noch schwerer wird als in den Jahren zuvor.
Gegner-Check:
Der Vizemeister der Vorsaison befindet sich aktuell auf Platz 5 der Tabelle und konnte in den ersten sechs Runden elf Punkte sammeln. Die einzige Niederlage gab es in Runde Eins zu Hause gegen Landesliga-Absteiger Naarn, anschließend folgten Siege gegen Freistadt, Schweinbach und Admira sowie zwei Remis gegen Oberneukirchen und Julbach. Die Offensive der Gastgeber hat noch etwas Ladehemmung, verfügte man in der Vorsaison noch über den besten Angriff der Liga, liegen die Haslacher in dieser Statistik aktuell nur auf Platz 11 mit neun erzielten Toren. Die Punkte werden diese Saison eher durch eine kompakte Defensive gesichert, mit Admira, Naarn und Julbach haben nur drei Teams weniger Gegentore kassiert. Unsererseits gibt es ein Wiedersehen mit Philipp Aigner, der ehemalige Innenverteidiger unserer Meistermannschaft 2016/17 schwingt seit Sommer 2025 das Trainerzepter in Haslach.
Historische Bilanz:
Diese Zeilen verfasse ich nur mit großen Widerwillen, denn gegen keine andere Mannschaft haben wir in der jüngeren Vergangenheit eine derart schwache Bilanz. Seit dem Aufstieg der Haslacher in die Bezirksliga gab es vier Duelle, alle vier Partien wurden verloren, vor allem in Haslach hatten wir nie eine Chance und gingen mit 4:1 bzw. 5:1 unter. Während Haslach in diesen vier Derbys 13 Treffer bejubeln durfte, kommen wir auf nur drei Treffer durch Idris Sakic, Stefan Schürz und Jakob Bäuchler. Eine beeindruckende Statistik wird am kommenden Samstag definitiv keine Fortsetzung finden – Felix Hofmann sah in allen vier Partien gegen Haslach eine gelbe Karte, nachdem er einen länger geplanten privaten Termin wahrnehmen wird, fehlt unser Kapitän am Samstag und kann sich keinen fünften gelben Karton holen.
Unsere Formkurve:
Durch den etwas überraschenden 3:0 Sieg von Oberneukirchen gegen Naarn haben wir in der Tabelle einen weiteren Platz verloren und sind auf Rang 12 mit fünf Punkten abgerutscht. Dieser Platz wäre in der Endabrechnung aber noch ohne Konsequenz, denn durch die Bildung einer vierten Regionalliga ab der Saison 2026/27 wird es aus den Bezirksligen voraussichtlich nur jeweils einen Fixabsteiger geben, der Dreizehnte spielt Relegation. Diese Zone der Tabelle wollen wir aber ohnehin so rasch wie möglich verlassen, und beim Punktgewinn gegen Oepping-Peilstein zeigte die Formkurve trotz einiger verletzungsbedingten Ausfälle wieder klar nach oben. Bitter für das Derby sind aber die zusätzlichen Ausfälle von Tormann Markus Schinkinger und Kapitän Felix Hofmann, beide haben bereits länger feststehende private Termine und fehlen daher am Samstag. Felix Bes wird somit zwischen den Pfosten debütieren, von den Verletzten könnte Sebastian Traxler wieder zur Mannschaft stoßen.
Schiedsrichter:
Für das Bezirksderby steht am Freitag abermals eine Dreierbesetzung zur Verfügung, Hauptschiedsrichter Stephan Bauer wird unterstützt von Sait Adibelli und Ing. Benjamin Aistleitner, BSc. Unter Schiri Bauer haben wir noch nie verloren, in der Saison 2018/19 gewannen wir gegen Haibach und Hofkirchen, zum Saisonauftakt 2024/25 spielten wir in Schweinbach 2:2. Bei Haslach pfiff er insgesamt sieben Pflichtspiele, drei davon wurden gewonnen, vier verloren.
Reserve:
Von der Papierform her gehen die Kaltenhuber-Jungs als Favoriten ins kleine Derby, wir sind in der Tabelle auf Platz 5 mit zehn Punkten, die Jung-Haslacher konnten erst drei Zähler sammeln und befinden sich auf dem vorletzten Platz. Die historische Bilanz ist völlig ausgeglichen, im ersten Haslacher Jahr in der Bezirksliga gingen die beiden Duelle an uns, in der Vorsaison setzten sich in der Reserve zweimal die samstägigen Gastgeber durch. Nachdem Felix Bes in der KM zum Einsatz kommt, hilft uns dankenswerterweise Bernhard Bötscher im Tor aus, er kommt zu seinem ersten Einsatz seit Oktober 2024, als er in St. Oswald/Fr. für Reinhard Perndorfer eingesprungen ist.
Spielort und Uhrzeit:
Das dritte Saisonderby findet am Samstag, 27. September um 16:00 Uhr in der Copa Haslana vom SV Haslach statt. Die Reservemannschaften duellieren sich davor ab 13:45 Uhr. Wir freuen uns auf viele bekannte Gesichter in Haslach, die unsere Mannschaften anfeuern und unterstützen.
Damen:
Unsere Ladies absolvierten vergangenen Sonntag das zweite Liga-Heimspiel in dieser Saison und empfingen die Damen aus Peuerbach. Nach der ersten Chance durch Hannah Kiesl wird einige Minuten später Lena Ilk von Torfrau Julia Lehner von den Beinen geholt, Schiedsrichter Natterer zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Laura Kalischko ließ sich diese Chance nicht entgehen und trifft zum 1:0. Liveticker Patrick Schürz war kaum mit dem Eintrag vom Führungstreffer fertig, als Kristin Dornetshumer wieder alles auf Anfang setzte, nach einem langen Ball entwischt sie Valentina Bauer und spitzelt den Ball an Leonie Gerstl vorbei zum Ausgleich. Vor dem Pausenpfiff wurde Lena Ilk noch einige Male gefährlich, bevor Schiri Natterer aber tatsächlich zur Pfeife griff, ließ er noch vier Minuten nachspielen und in der letzten Minute der Nachspielzeit laufen unsere Damen nach einer Ecke in einen Konter, Kristin Dornetshumer bringt Peuerbach mit 1:2 in Führung.
In Hälfte Zwei passierte bis ca. Minute 65 wenig, dort hatte dann Kristin Dornetshumer zwei gute Gelegenheiten. Noch besser war aber die Chance von Lena Ilk auf der Gegenseite in Minute 68. Unsere Kapitänin setzt sich gegen zwei Verteidigerinnen durch und schießt alleine vor Torfrau Lehner nur knapp an der linken Stange vorbei. Zu diesem für uns ungünstigsten Zeitpunkt erhöhen unsere Gäste, Kristin Dornetshumer zieht im Strafraum ab, Leonie Gerstl war mit den Fingerspitzen noch dran, kann das 1:3 aber nicht mehr verhindern. In Minute 79 wurden Parallelen zur Herrenpartie am Freitag gezogen, während es dort Bernhard Timpner war der wie vor einem zugenagelten Tor zu stehen schien, war es am Sonntag Lena Ilk, sie taucht alleine vor Torfrau Lehner auf, auch in dieser Situation wird das Gehäuse verfehlt. In Minute 84 dann die endgültige Entscheidung, Caro Stöttner foult Kristin Dornetshumer im 16er, Jana Stockinger trifft vom Punkt. In der Nachspielzeit trifft nochmals Kristin Dornetshumer nach einem Abpraller zum 1:5. Der Sieg fiel schlussendlich sicher um 1-2 Tore zu hoch aus, unsere Gäste waren an diesem Tag aber vor dem Tor leider gefährlicher als wir.
Das gesamte Team und insbesondere Kapitänin Lena Ilk (die uns dafür schon in so vielen anderen Spielen wichtige Punkte und Siege gesichert hat) haderten nach dem Spiel mit den vergebenen Chancen, gegen die punktegleichen Peuerbacherinnen haben im Vorfeld alle auf etwas Zählbares gehofft. Kopf hoch und voll fokussiert nach vorne schauen, kommenden Freitag steht die mit ca. 130 km weiteste Auswärtsfahrt der Saison auf dem Programm, unsere Damen treffen in der DANA Arena auf den SV Windischgarsten und wollen gegen die noch punktelosen Damen aus dem Bezirk Kirchdorf den zweiten Saisonsieg feiern. Erfahrungswerte gibt es keine, es wird das erste Duell in der Vereinsgeschichte. Gespielt wird am Freitag, 26. September um 19:30 Uhr.
Derbyremis gegen Oepping-Peilstein
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerGestern fand unsere bereits letzte Freitagspartie des Jahres statt, wir empfingen die SPG Oepping-Peilstein zum bezirksinternen Kräftemessen. Trotz einiger Ausfälle und Startelfänderungen zeigten wir in beiden Partien eine ansprechende Leistung und waren vor allem in der KM dem Sieg näher als unsere Gäste. Für den Anschluss ans gesicherte Mittelfeld war der Punkt gestern vorerst zu wenig, auf der starken Leistung soll aber in den kommenden Wochen aufgebaut werden.
Hälfte Eins:
Mit Manuel Schmerda, Sebastian Traxler und Stefan Schürz fehlten drei Spieler nach der Altenberg-Partie, aus dem regulären KM-Kader kehrte Jakob Pechmann nach Verletzung zurück. Auch dieses Mal musste unsere Reserve tatkräftig aushelfen, Stephan Schinkinger stand erstmals seit November 2018 wieder in der Startelf der Lembacher Kampfmannschaft, Christian Anreither fing erstmals seit April 2019 wieder an. Mit ca. fünf Minuten Verspätung pfiff Schiedsrichter Horst Hüttler die Partie an, die erste Chance konnten unsere Jungs verbuchen. Adnan Nocic zieht nach sechs Minuten knapp außerhalb der Box ab, seinen scharfen Schuss kann Schlussmann Fischer nur seitlich abwehren, dort kann aber Jakob Pechmann nichts mehr aus dieser Szene machen. Vier Minuten später werden unsere Gäste erstmals gefährlich, Simon Schaubmair bringt über die linke Seite eine gefährliche Hereingabe, Patrick Schürz klärt im 5er vor einem einschussbereiten Angreifer. Wir finden in der Folge aber immer besser in die Partie und finden auch einige gute Chancen vor, Bernhard Timpner kommt im Zentrum einmal nicht entscheidend an den Ball, bei einem Schuss von Daniel Pils ist der Winkel schon etwas zu spitz und in Minute 22 prüft Daniel Zauner mit einem Aufsitzer-Schuss Lukas Fischer.
Oepping-Peilstein kam ab der 25. Minute zusehends besser in die Partie, klare Torchancen konnte sich die vor dem Spiel zweitbeste Offensive der Liga aber keine erspielen. Vielmehr sind es unsere Jungs die in dieser Phase dann eiskalt zuschlagen. Kapitän Felix Hofmann schaltet sich offensiv ein und spielt den Stangler, Bernhard Timpner kommt nicht entscheidend an den Ball, dafür trifft diesen an der zweiten Stange Comebacker Jakob Pechmann umso besser, das Spielgerät schlägt im langen Eck ein. Ein Aufbäumen der Schuster-Elf fand vor der Pause nicht mehr statt, eher waren es unsere Jungs die den Vorsprung noch ausbauen hätten können. Stephan Schinkinger vergibt um Zentimeter per Kopf nach einer Zauner-Ecke, kurz darauf probiert es unser Sommer-Neuzugang selbst per Seitfallzieher nach Timpner-Flanke, trifft den Ball aber nicht richtig. Wir gehen mit einer knappen, aber verdienten Führung in die Kabinen.
Hälfte Zwei:
In Hälfte Zwei änderte sich zunächst nichts am Spielverlauf, Bernhard Timpner schießt in Minute 52 knapp über das linke Kreuzeck, wenige Minuten später bedient Adnan Nocic mustergültig Bernhard Timpner, sein gefühlvoller Heber geht über Goalie Fischer, der bereits angeschlagene und wenige Minuten später ausgewechselte Thomas Magauer klärt aber noch kurz vor der Linie. Unsere Gäste der SPG Oepping-Peilstein waren in Durchgang Zwei noch nicht im Strafraum als plötzlich Jubel im Gästesektor ausbricht. Simon Hofer flankt von der rechten Seite in den Sechzehner, Lukas Schaubmayr ist Sieger im Kopfballduell und bezwingt auch Max, neuer Spielstand 1:1. Nur eine Minute später probiert es Michael Pichler mit einem Gewaltschuss aus der Distanz und es kamen die ersten Befürchtungen auf, dass wir das Spiel wieder aus der Hand geben könnten. Diese sollten sich nicht bewahrheiten, die größten Chancen hatten im restlichen Spiel dann wieder unsere Jungs.
Unser gestriger Chancen-Alleinunterhalter vor allem in der Schlussphase war dann Bernhard Timpner, der mit einem Schuss vom Sechzehner, einem nicht getroffenen Seitfallzieher nach einer Ecke und per Kopf scheiterte. In Minute 93 gab es dann aber die wohl größte Ausgleichsmöglichkeit und viele Fans hatten bereits zum Torschrei angesetzt. Der eingewechselte Jonathan Altendorfer bedient Adnan Nocic links im Strafraum, er sieht den perfekt positionierten Gregor Mühlparzer, der aus ca. sieben Metern freie Schussbahn hat, in allerletzter Sekunde grätscht aber noch ein Verteidiger in seinen Schuss und fälscht ihn so denkbar knapp neben die rechte Stange ab. Kurz darauf ist Schluss, wir trennen uns mit einem 1:1.
Fazit:
Es war wohl gemeinsam mit der Partie gegen Katsdorf unser bisher stärkstes Spiel im Herbst. Auch nach dem Gegentreffer blieben wir u.a. dank Mittelfeldantreiber Stephan Schinkinger ruhig und erspielten uns noch mehrere gute Chancen, der Ball wollte aber einfach nicht mehr über die Linie. Auch wenn wir dem Sieg deutlich näher waren und es schlussendlich „nur“ ein Punkt geworden ist, war es vor allem spielerisch und kämpferisch ein großer Schritt in die richtige Richtung. Auf dieser Leistung kann für die nächsten Wochen definitiv aufgebaut werden.
Reserve:
Auch hier musste Jung-Coach Michael Kaltenhuber wieder auf Spielersuche gehen, mit Jakob Bäuchler, Maxi Cristea und Milad Rasuli standen drei Akteure nach kürzerer Pause wieder zur Verfügung, kreativer waren die Einsätze von St. Martins 1b Trainer Michael Lindorfer, KM-Co-Trainer Jürgen Hötzendorfer und Fußballpensionist Gerhard Past. Auch Manuel Pichler absolvierte nach fast 1,5 Jahren Verletzungspause wieder eine Partie. Wir eröffnen das Reserve-Derby mit einem Blitzstart, bereits nach zwei Minuten bringt uns Kapitän David Wögerbauer in Führung. Nach neun Minuten hat Sebastian Heinzl die erste Chance der Gäste mit einem Schuss knapp außerhalb des Strafraums, nach zehn Minuten muss es dann eigentlich 2:0 stehen. Moritz Kohel spielt den Pass in die Spitze, dort läuft Maxi Cristea alleine auf Schlussmann Wöss zu, sein Abschluss ist aber zu zentral. Auch Lukas Hackl bleibt bei einem Kopfball und einem Freistoß glücklos, in Minute 45 gleicht die SPG Oepping-Peilstein zum denkbar unglücklichsten Zeitpunkt aus. Nach einer Ecke von Lukas Zoidl ist es unser Aushilfs-Innenverteidiger und KM Co-Trainer Jürgen Hötzendorfer, der den Ball ins eigene Tor lenkt. Pausenstand 1:1.
Nach Chancen auf beiden Seiten durch Lukas Hackl bzw. David Eckerstorfer gehen die Oepping-Peilsteiner dann in Minute 65 erstmals in Führung. Torschütze ist Samuel Klein, der einen Stangler von Sebastian Heinzl mustergültig verwertet. Es bleibt chancenmäßig betrachtet ein offener Schlagabtausch, bei uns lässt Milad Rasuli per Kopf nach einer Lindorfer-Ecke aus, auf der Gegenseite geht ein Aufsitzer-Kopfball von David Reisinger knapp an der Stange vorbei. In Minute 82 setzt dann ein Premierentor den Schlusspunkt. David Wögerbauer bringt den Ball zur Mitte, wo nahe der zweiten Stange Niklas Höfler den Ball über die Linie bugsiert. In der Schlussphase vergibt bei Oepping-Peilstein Johannes Wiesinger vor dem herauslaufenden Felix Bes, auf der Gegenseite wird ein Schuss von Moritz Kohel noch knapp neben das Tor abgefälscht, wodurch es beim in Summe gerechten Unentschieden bleibt.
Damen:
Unsere Damen absolvieren ihr nächstes Spiel am Sonntag, 21. September um 15:00 Uhr zu Hause gegen Peuerbach. Nutzt den Sonntagnachmittag für einen Besuch am Sportplatz, unsere Damen freuen sich über eure Unterstützung. Ein kurzer Rückblick aufs Spiel ist dann im nächsten Vorbericht enthalten.
Ausblick:
Nächste Woche findet bereits das nächste Bezirksderby statt, dieses Mal sind wir das Auswärtsteam und reisen in die Copa-Haslana Arena zum SV Haslach. Seit dem Aufstieg der Haslacher in die Bezirksliga konnten wir dort noch nie überzeugen, am kommenden Wochenende fehlen uns zusätzlich zu unseren verletzten Spielern auch Kapitän Felix Hofmann und Tormann Markus Schinkinger. Tabellarisch und historisch sind die Haslacher sicher zu favorisieren, wir können dort also nur positiv überraschen und freuen uns auf eure Unterstützung. Gespielt wird am Samstag, 27. September um 13:45 Uhr (Reserve) + 16:00 Uhr (KM).
Danke an die Sparkasse Mühlviertel-West für den Matchball. Der Ehrenanstoß wurde von Stefan Hinterleitner durchgeführt.
Heimderby gegen Oepping-Peilstein
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerEin fast perfektes Heimspiel-Wochenende mit drei Partien steht uns bevor, unsere Herren eröffnen am Freitag die Spiele mit einem hoffentlich heißen Derbyfight gegen die SPG Oepping-Peilstein, unsere Damen empfangen am Sonntag die Union Peuerbach in Lembach. Nach zuletzt doch ernüchternden Wochen hätte man als Lembacher Fan nichts gegen eine Trendwende, auf eigener Anlage soll nun nach dem ersten Saisonsieg vor zwei Wochen nun auch der erste Derbysieg der Saison eingefahren werden.
Gegner-Check:
Die Oepping-Peilsteiner Steinprofis konnten in den ersten fünf Runden neun Punkte sammeln und stehen damit aktuell auf Platz 7 der Tabelle. Nach einer Auftaktniederlage im Holzhaider-Stadion gegen Freistadt folgten zwei Siege gegen Oberneukirchen und Schweinbach, ehe gegen Aufstiegskandidat Admira am Linzer Bachlberg wieder ein Nuller eingefahren wurde. In der Vorwoche stand dann das erste (und für Oepping-Peilstein wohl wichtigste) Derby auf dem Programm, in einem spannenden und dramatischen Match setzten sich unsere Gäste schlussendlich knapp mit 4:3 durch. Besonders erwähnenswert ist die vielfältige und eiskalte Offensive, sieben unterschiedliche Spieler sind für elf Treffer verantwortlich, der zweitbeste Ligawert hinter Julbach, die bereits zwölf Saisontore haben. Bester Torschütze ist Simon Hofer mit drei Treffern. Defensiv ist noch Luft nach oben, nur beim 0:3 Sieg in Oberneukirchen blieb Neo-Goalie Lukas Fischer ohne Gegentor.
Historische Bilanz:
Gegen die SPG Oepping-Peilstein stehen zwei Duelle am Statistikblatt, hier konnte sich in der Vorsaison jeweils das Heimteam durchsetzen, wir gewannen mit 2:0, Oepping-Peilstein setzte sich beim Saisonfinale 2024/25 knapp mit 2:1 durch. Auch bei den Duellen zuvor gegen die Union Oepping gab es ein sehr ausgeglichenes Bild, je 2x konnten beide Teams seit dem Oeppinger Aufstieg in die Bezirksliga drei Punkte einheimsen. Ein Unentschieden ist für Freitag demnach nicht unbedingt zu erwarten, die letzte Punkteteilung gab es im April 2012 in Oepping, damals noch in der 1. Klasse. Kevin Rachinger könnte mit einem Treffer in der Derby-Torschützenliste mit Stefan Hinterleitner gleichziehen, der insgesamt fünfmal erfolgreich war.
Unsere Formkurve:
Nach fünf Runden stehen unsere Jungs bei vier Punkten, gegen Altenberg zogen wir wieder den Kürzeren und mussten die Heimreise ohne Punkte antreten. In der Tabelle sind wir auf einen zweistelligen Platz abgerutscht und liegen aktuell auf Rang Elf. So weit weg von etwas Zählbarem waren wir aber in Altenberg nicht, trotz einer personell höchst angespannten Situation mit drei verletzungsbedingten Wechseln gelang uns der Ausgleich, nach einem Abstimmfehler unserer Defensive und einem Elfmeter war der Treffer von Daniel Zauner aber in Summe zu wenig. Offensiv fehlt nach wie vor ein klarer Torjäger, defensiv sind wir in dieser Saison bisher zu fehleranfällig bzw. machen wir unseren Gegnern das Tore schießen zu einfach. Einen Lichtblick gibt es aber, mit Jakob Pechmann steigt unser bester Torschütze der Vorsaison wieder ins Training ein, erste Einsatzminuten könnten sich am Freitag bereits ausgehen. Martin Schinkinger fällt mit einer Bänderverletzung leider noch länger aus, hinter den Einsätzen von Manuel Schmerda, Stefan Schürz und Sebastian Traxler steht ein Fragezeichen.
Schiedsrichter:
Auch am kommenden Freitag hat der Verband eine Dreierbesetzung eingeteilt, diese wird von Hauptschiedsrichter Horst Hüttler angeführt. Die Erfahrungen mit ihm sind überschaubar, bisher hat er ein Pflichtspiel (unseren 1:4 Auswärts-Derbysieg im Oktober 2020 in Putzleinsdorf) und ein Testspiel (unseren 0:1 Auswärtssieg in Kopfing vor ca. zwei Monaten) geleitet. Oepping-Peilstein hat geringfügig mehr Erfahrungswerte, bei Peilstein war er dreimal im Einsatz (zwei Remis, eine Niederlage), bei Oepping einmal (eine Niederlage). Seine Assistenten sind Jasmin Imsirovic und Harald Luckeneder.
Reserve:
Die Kaltenhuber-Elf kassierte in Altenberg die erste Saisonniederlage und liegt nun drei Punkte hinter dem noch makellosen Tabellenführer aus Freistadt. Die SPG Oepping-Peilstein befindet sich in der Reserve im unteren Tabellendrittel, drei der vier bisherigen Spiele wurden verloren. Historisch betrachtet haben wir gute Siegchancen, die letzten fünf direkten Duelle konnten wir allesamt gewinnen, in unserer sehr erfolgreichen Vorsaison mit 1:2 und 4:2. Der letzte Oeppinger Reservesieg stammt noch aus dem Jahr 2012, die damaligen Hausherren setzten sich knapp mit 2:1 durch, unseren Treffer erzielte der heutige Damentrainer Gerhard Gierlinger. Personell könnte es den ein oder anderen Rückkehrer geben, wer bis Freitag wirklich fit ist bzw. wieder zur Verfügung steht, wird sich aber erst kurzfristig entscheiden.
Spielort und Uhrzeit:
Das dritte Heimspiel der Saison steht am Freitag, 19. September auf dem Programm, zunächst duellieren sich die beiden Reservemannschaften ab 17:30 Uhr, im Anschluss folgt das Match der beiden Kampfmannschaften ab 19:30 Uhr. Der Matchball wird von der Sparkasse Mühlviertel-West gesponsert, danke dafür!
Damen:
Nach zwei klaren Zu-Null Niederlagen durften unsere Damen am Sonntag in Linz wieder über ein Tor und einen Punkt jubeln. Nach einer torlosen ersten Hälfte bringt uns unsere Kapitänin Lena Ilk in Minute 67 gegen ASKÖ LSC Linz in Führung. Diese Führung hielt aber nur ca. drei Minuten, Nina Mayrhofer gleicht in Minute 70 wieder aus, Endstand 1:1. Im vierten Anlauf gelingt somit der erste Punkt gegen die LSC Ladies, in der Tabelle stehen wir mit vier Punkten auf Platz Acht, wobei insgesamt sechs von zwölf Teams derzeit vier Punkte haben.
Weiter geht es dann am kommenden Sonntag, 21. September, unsere Ladies treffen um 15:00 Uhr zu Hause auf die Union Peuerbach. Unsere Gäste sind eines von sechs Teams in der Liga mit vier Punkten und konnten letzte Runde mit einem 3:1 Heimsieg gegen die SPG Wallern/Krenglbach 1b den ersten Saisonsieg einfahren. Die ersten Spiele zwischen Lembach und Peuerbach fanden in der Vorsaison statt, jeweils mit dem besseren Ende für die Peuerbacherinnen. Während bei den 1:4 und 4:2 Niederlagen unsere drei Treffer auf das Konto von Lena Ilk, Sandra Keil und Laura Schinkinger gingen, war Eva Dornetshumer gleich viermal gegen uns erfolgreich. Unsere Damen benötigen eure Unterstützung für den ersten Heimsieg der Saison und freuen sich auf euren Besuch!
Gebrauchter Abend in Altenberg
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerSo wirklich positiv gestimmt sind wir noch nie nach Altenberg gereist, auch wenn die Anlage und die Kulinarik durchaus ihren Reiz haben, konnten wir sportlich dort selten überzeugen. Am gestrigen Freitag änderte sich an diesem Bild wenig, unsere Reserve verlor erstmals in dieser Saison eine Partie, für unsere Kampfmannschaft war es bereits die dritte Niederlage. In der KM mussten Manuel Schmerda, Sebastian Traxler und Stefan Schürz verletzt ausgewechselt werden, wodurch unser Lazarett mittlerweile eine eigene Mannschaft stellen könnte.
Hälfte Eins:
Der erste Saisonsieg forderte seinen Tribut, Martin Schinkinger stand mit einer Knieverletzung nicht zur Verfügung, ebenfalls nicht dabei waren neben unseren Langzeitverletzten auch Jakob Pechmann und Alexander Mühlparzer. Manuel Schmerda kehrte hingegen (vorerst) wieder zur Mannschaft zurück. Die Anfangsphase war ein vorsichtiges Abtasten beider Mannschaften, Altenberg wurde gleich in Minute Zwei nach einer direkten Ecke von Paul Weissengruber und in Minute 11 nach einem Weitschuss von Manuel Leibetseder gefährlich. Unserseits ist es ebenfalls ein Eckball der Gefahr bringt, nach einem Corner von Manuel Schmerda geht ein Kopfball von Idris Sakic knapp an der linken Stange vorbei. Die ersten Minuten bleiben aber leider aufgrund einer erneuten Verletzung in Erinnerung, Sommer-Neuzugang Sebastian Traxler bleibt gleich in Minute Zwei bei einem Klärungsversuch hängen und überknöchelt, nach zwölf Minuten muss er ausgewechselt werden.
In einer Phase wo beide Teams sich eher neutralisieren packen wir wieder Mal ein Gastgeschenk aus. Bernhard Timpner spielt im Mittelkreis einen Rückpass, der aber genau Angreifer Mathias Ramerstorfer findet, dieser schnappt sich den Ball, läuft auf Max zu, macht einen Haken und chippt den Ball an unserem Schlussmann vorbei direkt neben die linke Stange zur Führung. Wenige Minuten später ist es erneut Ramerstorfer der auf Max zuläuft, dieses Mal wird er von Simon Mayr nach einem Konter bedient, das Spielgerät findet aber glücklicherweise nur den Zaun hinter dem Tor. Kurz nach der 30. Minute eine weitere folgenschwere Szene, Manuel Schmerda zieht aus der Distanz ab und greift sich sofort an die Leiste, für den Mittelfeldstrategen ist ebenfalls verletzungsbedingt Schluss. Jonathan Altendorfer kommt in die Partie, nachdem zu Beginn bereits der einzige fixe Ersatzspieler Gregor Mühlparzer eingewechselt wurde. In Minute 45 geht ein direkte Eckball bei Altenberg noch an die Querlatte, es bleibt aber beim knappen 1:0 zur Pause.
Hälfte Zwei:
Zehn Minuten waren erst gespielt als wir erneut einen Spielertausch vornehmen mussten, beim ohnehin seit längerem angeschlagen Stefan Schürz ging nichts mehr, Christian Anreither kam ins Spiel. Die ersten Chancen im zweiten Durchgang wurden auf Altenberger Seite verbucht, Simon Mayr setzt sich im Strafraum stark durch, sein Abschluss geht aber knapp vorbei. Wenige Minuten später entschärft Patrick Schürz einen Querpass, ein Angreifer wäre abschlussbereit im Rückraum gestanden. Auf unserer Seite wird in Minute 61 ein Kopfball von Felix Hofmann aus Abseitsposition notiert, wenige Augenblicke später war es dann aber mit dem Torjubel soweit. Adnan Nocic bekommt ca. 20 Meter vor dem Tor den Ball und leitet ihn rasch auf die rechte Seite im Strafraum zu Daniel Zauner weiter, dieser zieht sofort ab und der Ball schlägt (von der Tribüne aus erst im zweiten Blick erkennbar) im Netz ein.
Alle spürten, dass wir in einer entscheidenden Phase waren und so war die vergebenen Kopfballchance von Felix Hofmann nach einem Nocic-Freistoß in Minute 71 umso bitterer. Auf Altenberger Seite kommt Sebastian Hahn in Minute 76 zu einem gefährlichen Schuss den Max nicht fangen kann, Christian Anreither klärt die Situation. Zwei Minuten später kann keiner mehr entscheidend eingreifen und das Gegentor verhindern. Der eingewechselte Patrick Spitzl wird am linken Flügel geschickt, er behält den Überblick und bedient den mitgelaufenen Simon Mayr, der nur mehr einschieben muss, Max war in dieser Situation nicht 100%ig gut positioniert. Die Schlussphase bot dann noch einige Gelegenheiten für uns, die aber alle ungenutzt blieben. Adnan Nocic zieht in Minute 81 spektakulär ab, der Ball geht knapp am linken Kreuzeck vorbei. Die wohl größte Chance hat Felix Hofmann, der in Minute 84 nach einem Nocic Freistoß an der zweiten Stange relativ unbedrängt mit dem Fuß abschließen kann. In Minute 88 fast eine Kopie vom 1:1, Nocic mit dem Ball auf rechts für Zauner, dieses Mal ist Schlussmann Landl zur Stelle. In der Nachspielzeit wird ein Schuss von abermals Felix Hofmann abgeblockt, auf der Gegenseite fällt dann die endgültige Entscheidung. Sebastian Hahn ist auf und davon, Christian Anreither stoppt ihn regelwidrig im Sechzehner, Simon Mayr verwertet den eindeutigen Elfmeter ins linke untere Eck zum 3:1 Endstand.
Fazit:
Es ist aktuell ein bisschen verhext, aufgrund der vielen Verletzten sind immer wieder Änderungen der Startelf nötig, wodurch quasi nie eine eingespielte Mannschaft aufläuft und leider kommen auch immer wieder neue Verletzte hinzu. Wie auch in den ersten Saisonspielen führen Fehler unsererseits zu Gegentreffern, auf der anderen Seite nutzen wir unsere Chancen in spielentscheidenden Phasen nicht. Gute Besserung an die verletzten/angeschlagenen Spieler!
Reserve:
Durch die Ausfälle in der KM wird auch die Personaldecke in der Reserve immer dünner und auch hier gibt es Verletzte. Die Ausfälle von Lukas Hackl, Manuel Kainberger, Stefan Schinkinger, Dominik Barth, Milad Rasuli, Maxi Cristea, Jakob Bäuchler, Thomas Richtsfeld und Markus Hintringer wurden kreativ ersetzt, neben Comebacker David Wögerbauer waren mit Laurenz Berger, Matthias Peherstorfer und Laurin Altendorfer auch drei Kirchberger dabei. Diese erlebten wie die anderen Reservespieler eine erste Hälfte zum Vergessen, wir lagen bereits nach zwei Minuten nach einem Schuss von Manuel Jahn zurück, der Ball ging via linker Innenstange ins Tor. Dieser erwischt leider einen Sahnetag und erhöht sein Torkonto in Hälfte Eins auf vier. Beim 2:0 steht er nach einem abgefälschten Freistoß am 5er goldrichtig, beim 3:0 wird er via Lochpass bedient und beim 4:0 trifft er per Kopf nach einer Flanke. Unsere Jungs fanden kaum ins Spiel, einzige nennenswerte Aktion ein Abschluss von Matthias Peherstorfer aus spitzem Winkel.
Der Altenberger Vierfachtorschütze blieb dann in der Kabine und die Halbzeitansprache von Coach Michael Kaltenhuber dürfte gewirkt haben. Unsere Reserve kam besser aus der Kabine und hatte mehr Spielanteile und Chancen. Ein scharfer Ball von Moritz Kohel geht in Minute 51 an der linken Stange vorbei und zwanzig Minuten später belohnen wir uns mit einem Treffer. Nach einem hohen Ball kommt der eingewechselte Alexander Kindlmann (der extra seine Arbeit früher beendet hat, danke dafür!) links im Strafraum frei zum Abschluss und trifft via Flachschuss. In Minute 78 geht ein Kopfball von Kirchberg-Leihgabe Laurenz Berger noch an die Querlatte, es war die letzte erwähnenswerte Chance in einer soliden zweiten Hälfte. In Summe bleibt es aber bei der ersten Saisonniederlage und einer 4:1 Niederlage.
Damen:
Unsere Ladies spielen erst am Sonntag auswärts gegen LSC Linz, ein kurzer Rückblick ist dann im Vorbericht für die nächste Partie enthalten. Alles Gute für morgen!
Ausblick:
Runde 6 findet wieder vor eigenem Publikum statt und es ist bereits das letzte Freitagsspiel im Jahr 2025. Wir treffen zu Hause auf die SPG Oepping-Peilstein und hoffen auf den ersten Derbysieg des Jahres. Gespielt wird am Freitag, 19. September um 17:30 Uhr (Reserve) + 19:30 Uhr (KM). Auch am kommenden Wochenende sind unsere Damen am Sonntag gefordert, dort wartet dann am Sonntag, 21. September um 15:00 Uhr ein Heimspiel gegen Peuerbach. Wir freuen uns auf euren Besuch beim kommenden Heimspiel-Wochenende!
Flutlichtmatch im Waldstadion
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerDie Erleichterung war groß, als Schiedsrichter Raphael Wagner vergangenen Freitag gleich nach dem Anschlusstreffer von Bastian Waldhör die Partie gegen Katsdorf abgepfiffen hat, noch nie mussten wir in der Bezirksliga so lange auf den ersten Saisonsieg warten. Unter Flutlicht soll nun im besten Fall gleich nachgelegt werden, wir reisen zur Union Altenberg ins Waldstadion und treffen auf einen vor allem auf eigener Anlage sehr unangenehmen Gegner, die zudem mit Ausnahme der letzten Runde auch stark in die Saison gestartet sind.
Gegner-Check:
Auf den ersten Blick ist die Thumfart-Elf punktemäßig gut in die Saison gestartet, aktuell halten die Gastgeber bei sieben Punkten und stehen auf Platz Fünf der Tabelle. Auf den zweiten Blick gestaltet sich die Einschätzung der tatsächlichen Leistungsstärke etwas komplexer, denn die beiden Saisonsiege gelangen in den ersten beiden Runden gegen Oberneukirchen und Schweinbach, die aktuell auf den beiden letzten Plätzen liegen. Nach einem Unentschieden gegen Absteiger Admira Linz musste man sich letzten Samstag zur Mittagszeit wir wir doch recht deutlich mit 3:0 gegen Julbach geschlagen geben. Zu Hause werden die Altenberger aber ziemlich sicher wieder ein anderes Gesicht zeigen, zudem sind sie nach je zwei Heimspielen als eines von sechs Teams der Liga noch ohne Niederlage im eigenen Stadion. Überragend vor dem Tor ist Kapitän Simon Mayr, der vier der acht Saisontreffer erzielen konnte.
Historische Bilanz:
Zehn Duelle stehen aus der jüngeren Vergangenheit zu Buche, vier davon konnten unsere Jungs für sich entscheiden, dreimal holten die Altenberger das Punktemaximum. In den beiden letzten Spielzeiten gab es jeweils einen Erfolg für das Heimteam, Altenberg gewann im April 2025 mit 3:1, wir im Herbst 2024 mit 5:0. Betrachtet man nur die Partien im Waldstadion, dann ist die Bilanz für uns etwas schlechter, von fünf Auswärtsspielen konnten wir nur eines gewinnen, bei ansonsten je zwei Unentschieden und zwei Niederlagen. Dabei gilt scheinbar nach wie vor die Devise – „Steht Jakob Pechmann in Altenberg nicht im Tor, können wir dort kein Spiel gewinnen“, evtl. als Hinweis für die Aufstellung am kommenden Freitag 😉
Unsere Formkurve:
Den ersten so wichtigen Sieg gab es in der Vorwoche zu Hause gegen Katsdorf, beim 3:2 mussten wir in der Schlussphase zwar wieder etwas zittern, der Anschlusstreffer der Katsdorfer kam aber zu spät. Damit haben wir uns tabellarisch auf Platz 9 verbessert, vor der Partie fehlen uns drei Punkte auf die Gastgeber aus Altenberg. Personell haben wir die drei Punkte aber bitter bezahlen müssen, Martin Schinkinger droht mit einer Knieverletzung wohl länger auszufallen, dafür hat sich glücklicherweise die Augenverletzung bei Jonathan Altendorfer als nicht ganz so schlimm herausgestellt, er wird am Freitag wieder dabei sein. Hinter den Einsätzen von Jakob Pechmann, Manuel Schmerda, Alexander Mühlparzer und Stefan Schürz steht ein Fragezeichen, alle vier werden wir definitiv nicht im Lembacher Trikot am Freitag sehen. Mit dem Selbstvertrauen der Vorwoche sowie den ersten drei Punkten und auch drei erzielten Treffern, darf man sich aber durchaus Hoffnungen auf weiteren Punktezuwachs machen.
Schiedsrichter:
Ein altbekannter Unparteiischer wurde am Freitag mit der Partie betraut, Erich Kraml wird das Flutlichtspiel leiten, seine Assistenten sind Roland Eidenberger und Edin Alic. Zum zweiten Mal in dieser Saison ist bei einer Partie von uns auch eine Schiedsrichterbeobachter vor Ort, Stefan Hinterberger wird die Leistung des Schiedsrichter-Trios evaluieren. Während Altenberg sechs Pflichtspiele mit Schiri Kraml hatte (3 Siege, 3 Niederlagen) ist die Bilanz unsererseits ebenfalls sehr ausgeglichen. Sechs Siege, vier Unentschieden und fünf Niederlagen gab es für unsere KM in Pflichtspielen, wenn Erich Kraml die Spielleitung innehatte. Letztmals war er im April 2025 bei unserem knappen 2:1 Sieg gegen Katsdorf bei einem Spiel von uns im Einsatz.
Reserve:
Auch hier kämpften wir (unter anderem bedingt durch die Ausfälle in der KM) mit einem personell schwankenden Kader, dennoch steht die Kaltenhuber-Elf auf Platz Zwei der Tabelle mit dem Punktemaximum (drei Punkte hinter Freistadt, die bereits ein Spiel mehr haben). Altenbergs Reserve war in den letzten Jahren stets eine Spitzenmannschaft, aktuell befinden sie sich mit vier Punkten auf Platz Sechs der Tabelle. Bei zehn Duellen gingen wir nur zweimal als Sieger vom Platz, einmal allerdings in der Vorsaison, als wir uns zu Hause dank Thomas Pichler und Jonathan Altendorfer knapp mit 2:1 durchsetzten. Wir hoffen, dass unsere Jungs den Schwung der ersten Spiele mitnehmen und die Bilanz in der Reserve gegen Altenberg etwas aufbessern können.
Spielort und Uhrzeit:
Der fünfte Spieltag wird am Freitag, 12. September 2025 um 17:45 Uhr von unserer Reserve eröffnet, die Kampfmannschaften stehen sich im Altenberger Waldstadion dann ab 20:00 Uhr gegenüber. Wir freuen uns auf viele Lembacher Fans in Altenberg!
Damen:
Nach zwei lehrreichen Duellen gegen St. Stefan und die SPG Wallern/Krenglbach wartet für unsere Damen mit ASKÖ LSC Linz nun hoffentlich wieder ein Duell auf Augenhöhe. In der Tabellen werden wir nach einem Sieg und einer Niederlage aktuell auf Platz Sieben mit drei Punkten geführt, das Heimteam aus Linz steht nach einem Remis gegen die SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich/Ternberg und einer knappen Niederlage gegen die 1b der SPG Wallern/Krenglbach auf Platz Acht mit einem Punkt. Historisch gab es drei Partien, diese wurden allesamt von den Linzerinnen gewonnen, einzige Torschützin unsererseits gegen LSC Linz ist Lena Ilk, die im April 2025 bei der knappen 1:2 Heimniederlage einen Treffer bejubeln durfte. Nach zwei doch sehr deutlichen Niederlagen werden unsere Damen sicher alles für den zweiten Saisonsieg und den ersten Sieg überhaupt gegen LSC Linz geben. Gespielt wird am Sonntag, 14. September 2025 um 17:00 Uhr in der SV Franckviertel Arena in Linz.