Kommendes Wochenende heißt es zum bereits letzten Mal im Jahr 2025 – Derbytime! Während es für die Gastgeber aus Arnreit erst das zweite Duell mit einer Mannschaft aus dem Bezirk Rohrbach in der Saison 2025/26 wird, kämpfen unsere Jungs beim letzten Derby des Jahres um eine Verbesserung der aktuellen Bilanz. Gegen Julbach und Haslach traten wir ohne Zähler die Heimreise an, lediglich zu Hause gegen die SPG Oepping-Peilstein reichte es zu einem Punkt. Ob uns der Spieltag Glück bringt bleibt abzuwarten, unseren letzten Auswärtssieg holten wir im November 2024 zwar an einem Sonntag, seit der Rückkehr in die Bezirksliga zur Saison 2018/19 ist die Sonntagsbilanz mit sechs Niederlagen, fünf Siegen und zwei Unentschieden aber eher durchwachsen.
Gegner-Check:
Die Gastgeber haben nach den ersten acht Runden den besten Start in eine neue Saison seit der Saison 2021/22 hingelegt und stehen auf dem guten sechsten Platz mit zwölf Punkten. In einer wie so oft ausgeglichenen Bezirksliga fehlt den Arnreitern trotz nur einer Niederlage in den letzten fünf Partien aber wie uns noch etwas die Konstanz. Zwei Siege in Folge sind der Elf vom Trainerduo Reinhard Eisner und Alexander Iosim bisher nicht geglückt, die drei Dreier wurden gegen Vorderweißenbach, Schweinbach und Julbach in den Runden 2, 6 und 8 eingefahren. Interessant ist ein kleines Heim-Auswärts-Gefälle, während die Union Arnreit nach vier Auftritten in der Fremde noch ohne Niederlage ist, liegt man in der Heimtabelle mit nur einem Sieg aus vier Versuchen nur auf Platz 11. Offensiv heißt es wie eigentlich immer aufpassen auf Jakob Simader und Kevin Aiglstorfer, die beiden Angreifer sind für acht der 14 Saisontreffer verantwortlich.
Historische Bilanz:
Freunde der Statistik würden auf Basis der bisherigen Duelle uns in die Favoritenrolle stecken, konnten wir doch zehn der letzten 16 Duelle gewinnen. Während Arnreit insgesamt viermal erfolgreich war, endeten nur zwei Derbys zwischen Lembach und Arnreit Remis. Betrachtet man allerdings nur die Spiele in der Arnreiter M-TEC Arena, dann haben wir dort etwas gut zu machen, denn die letzten vier Spiele konnten wir dort nicht gewinnen (Bilanz: zwei Niederlagen und die beiden bereits erwähnten Remis). Letztmals drei Punkte holten wir in der dann abgebrochenen Saison 2020/21, als wir uns Ende Oktober klar mit 0:7 durchsetzen konnten. In der Vorsaison holten wir einen knappen 1:0 Heimsieg dank eines späten Treffers von Edhem Seperovic, das Hinspiel in Arnreit endete nach Treffern von Jakob Pechmann und Kevin Aiglstorfer 1:1.
Unsere Formkurve:
Nach dem psychologisch so wichtigen 4:3 Heimsieg gegen St. Oswald/Fr. haben wir unser Punktekonto auf acht aufgestockt, durch den Sieg von Oberneukirchen gegen Vorderweißenbach konnten wir uns aber in der Tabelle um keinen Platz verbessern. Auf einen einstelligen Tabellenplatz fehlen nach acht Runden nur mehr zwei Punkte, der Vorsprung auf den Relegationsplatz 13 haben wir aktuell wieder auf vier Punkte erhöht. Wichtig wird sein, den Schwung von der Vorwoche mitzunehmen, damit wir auswärts auch endlich wieder voll anschreiben können. Wie bereits auch in anderen Berichten erwähnt warten wir seit November 2024 auf einen Sieg in der Fremde und holten auch in dieser Saison nur in Vorderweißenbach einen Punkt. Offensiv haben wir mit 13 Saisontoren derzeit gleich viele wie beispielsweise Admira auf Platz Vier, defensiv ist noch (viel) Luft nach oben, 18 Gegentore sind derzeit der Negativwert in der Liga, in vier der acht Spiele haben wir drei Gegentreffer kassiert.
Schiedsrichter:
Am kommenden Sonntag steht wieder eine Dreierbesetzung zur Verfügung, die von Hauptschiedsrichter Moritz-Josef Spachinger angeführt wird. Schiri Spachinger ist für uns kein Unbekannter, im September 2024 leitete er unseren 2:1 Heimsieg gegen Wartberg sowie im Juni 2025 unsere bittere 2:1 Derbyniederlage in Oepping gegen die SPG Oepping-Peilstein. Ebenfalls im Einsatz war er bei unserem Derby-Testspiel im Juli 2025 gegen die SPG Altenfelden/Rohrbach-Berg 1b, welches 0:0 endete. Arnreit hat weniger Erfahrungen mit ihm, bei den Schwarz-Orangen war er lediglich 1x bei einem Testspiel oder in der Reserve im Einsatz. Die Assistenten am Sonntag sind Denis Babic und Haris Fajic.
Reserve:
In der Reserve blieben wir dank dem 3:0 gegen St. Oswald/Fr. auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze, vier Punkte fehlen aktuell auf die Jung-Freistädter, die vergangene Runde die erste Saisonniederlage kassierten. Unsere Konkurrenten aus Arnreit liegen vier Plätze hinter uns auf Platz Neun und haben nach zwei Siegen und vier Niederlagen sechs Punkte auf dem Konto. Auch historisch betrachtet sind wir zu favorisieren, acht der letzten 13 Reserve-Derbys konnten wir gegen Arnreit gewinnen, während die Gastgeber am Sonntag nur zweimal erfolgreich waren. In der Vorsaison konnten wir uns auswärts mit 0:3 durchsetzen, zu Hause gab es dann ein 1:1 Unentschieden. Noch ohne Treffer im Lembacher Trikot gegen Arnreit ist Jonathan Altendorfer, der seit letzter Runde mit sieben Treffern die Torschützenliste in der Bezirksliga Nord Reserve anführt.
Spielort und Uhrzeit:
Gespielt wird am Sonntag, 12. Oktober 2025 um 14:00 Uhr (Reserve) + 16:00 Uhr (KM) in der M-TEC Arena in Arnreit. Wir freuen uns auf eure Unterstützung beim drittletzten Auswärtsspiel bzw. beim bereits letzten Derby 2025!
Damen:
Für unsere Damen heißt es kommende Runde: Lembach gegen St. Oswald/Fr. Dabei handelt es sich um keinen Fehler bzw. keine direkte Wiederholung vom vergangenen Wochenende, denn auch die Ladies aus St. Oswald/Fr. sind in derselben Liga wie wir und reisen nur sechs Tage nach den Männern nach Lembach. Nach einem erfolgreichen Start in das zweite Landesligajahr musste unser Team mittlerweile schon den ein oder anderen Dämpfer hinnehmen, auch letzte Woche gegen die SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach blieb ein Punktezuwachs vor eigener Kulisse verwehrt. Beim zweiten Heimspiel in Folge sollen nun aber die ersten Punkte seit dem 14. September eingefahren werden, auch wenn die Statistik für die Damen aus dem Bezirk Freistadt spricht. Vier Duelle gab es bisher, drei davon konnte St. Oswald/Fr. (zum Teil) deutlich gewinnen, lediglich in der Hinrunde der Vorsaison holte die Gierlinger-Elf auswärts dank Lena Ilk und Christina Engleder einen Punkt beim 2:2 Unentschieden. Tabellarisch sind die Gäste zu favorisieren, sie stehen auf Rang 4 der Tabelle mit elf Punkten und fertigten vergangene Runde LSC Linz mit 6:0 ab, während unsere Damen mit vier gesammelten Zählern nach wie vor auf Rang Neun zu finden sind. Gespielt wird am Freitag, 10. Oktober um 19:00 Uhr in Lembach, unterstützt unsere Ladies beim bereits vorletzten Heimspiel des Jahres!
Führung – Ausgleich – Rückstand – Ausgleich – Führung – Ausgleich – Führung. Wen das gestrige Spiel kalt gelassen, der hat den Fußball nie geliebt. In einem hochdramatischen Spiel ist alles enthalten und endlich bringen wir eine Führung über die Zeit bzw. erzielen selber in der Schlussphase einer Partie einen Treffer. Der so wichtige zweite Saisonsieg wurde bis in die frühen Morgenstunden in der Kantine gefeiert, insbesondere unsere beiden Premierentorschützen hatten Grund zum Jubeln.
Hälfte Eins:
Personell fehlte Idris Sakic nach seiner roten Karte gegen Haslach, für die er zwei Spiele Sperre erhalten hat. Wieder dabei waren hingegen Felix Hofmann und Markus Schinkinger, beiden standen auch erwartungsgemäß wieder in der Startelf. Manuel Pichler nahm nach langer Verletzungspause und einigen Reservespielen wieder auf der Bank Platz. Die ersten Gelegenheiten im Spiel gehören unseren Gästen, in Minute 13 wird Lukas Wurzer im Rückraum bedient, er schießt den Ball aber drüber. Die beste Gelegenheit bis hierhin entsteht wenige Minuten später, Lukas Peirlberger schießt von rechts einen Eckball, im Zentrum gehen Marc Trenda und Benjamin Krempl zum Ball, von einem der beiden geht das Spielgerät an die Querlatte. Unsere erste Torchance haben wir in Minute 20, nach einem verlängerten Einwurf von Patrick Schürz kommt Jakob Pechmann im 5er an den Ball, trifft diesen aber nicht richtig. Zwei Minuten später trifft Bernhard Timpner den Ball vermutlich auch nicht ganz ideal, weil sein Flachschuss von außerhalb des Strafraums aber von Alexander Weglehner entscheidend abgefälscht wird, hat Ersatztormann Jakob Mascher keine Chance und wir gehen in Führung. St. Oswald/Fr. will sofort den Ausgleich, eine Minute nach dem Führungstreffer geht ein Rezac-Kopfball drüber, in Minute 28 ist wieder alles auf Anfang gesetzt. Jonas Oprießnig befindet sich seitlich rechts im Strafraum und probiert sein Glück per Flachschuss, Max rutscht der Ball durch und die Kugel geht in die linke untere Ecke zum Ausgleich.
Kurze Zeit später Jubel auf unserer Seite, Gregor Mühlparzer bedient Jakob Pechmann, anders als gegen Haslach bleibt er im 1 gegen 1 gegen Mascher cool und trifft zum vermeintlichen 2:1, Assistent Michael Rotter signalisiert aber eine Abseitsposition. St. Oswald/Fr. wird bis zum Pausenpfiff noch dreimal gefährlich, einmal leider mit Folgen. In Minute 37 vergibt Lukas Wurzer am zweiten Pfosten noch knapp nach Rezac-Flanke, wenige Minuten später kann Max einen Schuss von Benjamin Krempl nicht festhalten, wodurch es folgerichtig Corner gibt. Die Ecke wird zur Mitte gebracht und der Ball an den 16er geklärt, dort lauert aber Jonas Oprießnig und trifft erneut per Flachschuss zur Pausenführung unserer Gäste, die zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Chancen nicht unverdient war.
Hälfte Zwei:
Gregor Mühlparzer blieb zur Pause wieder in der Kabine, Sebastian Traxler kam für ihn in die Partie. Sofort entwickelte sich eine hochunterhaltsame zweite Hälfte. Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff chippt Kapitän Philipp Winter seinem Namenskollegen Filip Rezac den Ball in den Lauf, der tschechische Legionär scheitert aber mit einem wuchtigen Schuss an Max. Wenige Augenblicke später flankt Ales Koci (fast) perfekt an die zweite Stange, Marc Trenda trifft nur Aluminium, der gute Schiedsrichter Friedrich Brunnmayr entscheidet eigenmächtig auf Abseits (weil die Leistung vom „unparteiischen“ St. Oswalder Linienrichter Gerhard Baumgartner teilweise so war, als ob er bereits mehrere Getränke einer gleichnamigen Brauerei intus hätte). In dieser Phase haben wir aber die passende Antwort und so manch einer konnte seinen Augen nicht trauen wer jubelnd abdreht. Jakob Pechmann bedient im Strafraum den aufgerückten Außenverteidiger Patrick Schürz, der den Ball perfekt Richtung langes Eck anträgt, keine Chance für Jakob Mascher. Im 125. Pflichtspiel der erste Treffer für die Lembacher Kampfmannschaft und das eine Woche nach seiner Premiere als Kapitän. St. Oswald/Fr. wirkte leicht geschockt und wir können glücklicherweise entscheidend nachsetzen und zwar in Form von Adnan Nocic, der in einer eigentlich ungefährlichen Situation Goalie Mascher zusetzt und einen Pressball erzwingt, von unserem Stürmer rollt der Ball dann ins Tor neben die rechte Stange. Auch hier ein kurioser Fakt: Adnan Nocic hat nun zweimal für die Lembacher Kampfmannschaft getroffen (gegen Haslach und gegen St. Oswald/Fr.), beide Male genau in Minute 57.
Ab sofort ist der Tabellenfünfte wieder besser im Spiel und mit mehr Chancen, zweimal vergibt der sehr auffällige Doppeltorschütze Jonas Oprießnig, einmal ist es Lukas Wurzer. Bei uns versuchen es Bernhard Timpner und Adnan Nocic, finden aber das Ziel jeweils nicht. Etwas Glück haben wir dann in Minute 73, dass ein Nachtreten von Daniel Zauner „nur“ mit gelb geahndet wird. Weniger Glück haben wir dann fünf Minuten später, Benjamin Krempl spielt auf Höhe der Mittellinie den hohen Ball in den Strafraum, Kapitän Felix Hofmann verschätzt sich beim Kopfball, genau hinter ihm lauert der beste St. Oswalder Saisontorschütze Filip Rezac und schießt überlegt zum 3:3 ein. Es bleibt ein offener Schlagabtausch und wir können endlich auch in der Schlussphase einem Gegner Paroli bieten. Ein Kopfball von Daniel Zauner geht drüber, ein Weitschuss von Sebastian Traxler wird gefährlich neben das Tor abgefälscht, auf der Gegenseite haben wir Glück, dass Adrian Höller nur die linke Stange trifft. In Minute 85 fällt dann der letzte Treffer in diesem unglaublichen Fußballthriller, Sebastian Traxler wird am Flügel geschickt, behauptet sich stark gegen seinen Gegenspieler und zieht ab, entgegen der ersten Einschätzung wird der Ball nicht mehr abgefälscht und geht an Keeper Mascher vorbei zum 4:3. Für Sebastian Traxler war es nicht nur der erste Treffer im Lembacher Dress, sondern auch der erste Treffer in einer Kampfmannschaft. Damit ziehen er und Patrick Schürz mit anderen Lembacher Spielern wie Jakob Bäuchler und Dominik Gabriel gleich und halten bei einem Treffer. Die Moral der Gäste war nach dem vierten Gegentor gebrochen, sie können nichts mehr entgegensetzen, vielmehr lässt Bernhard Timpner eine Topchance liegen, nachdem er und Jakob Pechmann alleine aufs Tor zulaufen und er den Querpass unserer Nr. 9 serviert bekommt, der Ball geht knapp an der linken Stange vorbei. Eine zum Glück in der Endabrechnung irrelevante Szene, wir gewinnen knapp mit 4:3.
Fazit:
Eine unglaublich spannende Partie, in der wir uns endlich einmal mit drei Punkten belohnen. St. Oswald/Fr. hatte ein Offensiv-Defensiv Gefälle mit einer starken Angriffsreihe und einer nicht immer souveränen Abwehrkette, die vor allem nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Alexander Weglehner Mitte der zweiten Hälfte noch unsicherer wurde. Die Partie hätte wie in vielen von unseren Spielen in dieser Saison in jede Richtung gehen können, es ist aber ein immens wichtiger Sieg für die Moral und die kommenden Aufgaben. Bonus: Markus Schinkinger verschenkte seine Handschuhe nach der Partie an einen jungen Fan. Gänsehaut-Moment!
Reserve:
Im Vorspiel trafen wir auf die noch punktelosen St. Oswalder, die derzeit einen prekären Tormann-Engpass haben, wodurch U16 Torjäger Philipp Roßgatterer zwischen den Pfosten stand. Vor allem in der ersten Hälfte zeigte die Kaltenhuber-Elf eine ansprechende Leistung und erarbeitete sich mehrere Chancen. Manuel Pichler wurde mit einem Freistoß gefährlich, auch Jonathan Altendorfer zeigte gleich zu Beginn seine Torgefahr und fand zwei Gelegenheiten vor, nach einem Pressball gegen Daniel Zellner in Minute 19 geht der Ball nur denkbar knapp vorbei. Wenige Minuten später kam wieder Jonathan Altendorfer zum Schuss, Roßgatterer wehrt mit dem Fuß zentral ab, Markus Hintringer haut den Nachschuss aus guter Position drüber. Dass Philipp Roßgatterer eher Tore schießt als Tore verhindert wurde dann in Minute 25 offensichtlich, Jakob Bäuchler schickt Jonathan Altendorfer der im Strafraum abzieht, mit großer Unterstützung vom jungen Aushilfs-Keeper geht der Ball ins Tor zum 1:0. Bei St. Oswald/Fr. trifft Felix Pröll nach 28 Minuten nach einer Flanke die Stange, wenige Minuten später jubeln wieder wir. In Minute 33 zieht Jonathan Altendorfer ab, der Ball wird leicht abgefälscht und geht ins Tor, wäre aber wohl trotzdem haltbar gewesen. Weil Moritz Kohel zwei Sitzer vor der Pause per Kopf und Fuß auslässt und auch bei den Gästen Herwig Mittendorfer einen gut angetragenen Schuss nicht im Tor unterbringt, bleibt es beim 2:0 zur Pause.
In Minute 54 wird eine Flanke von Jakob Bäuchler von Dominik Bachhofner an den Pfosten abgefälscht, der baldige Rekrut Moritz Kohel ist wieder in unbekannten Gefilden unterwegs und kann nicht abstauben. Nach einem Seitfallzieher der Gäste durch Niklas Pum fällt in Minute 60 die endgültige Entscheidung, Dietmar Höfler beweist viel Übersicht und schickt Jonathan Altendorfer, der tunnelt den herauslaufenden Roßgatterer aus kurzer Distanz zum 3:0. Im restlichen Spiel passierte dann nicht mehr viel, wir haben noch eine Doppelchance in Minute 64 durch Maxi Cristea und Niklas Hinterleitner, bei St. Oswald/Fr. geht ein Schuss in der Schlussphase von Niklas Pum am Gehäuse vorbei. Schlussendlich verdiente drei Punkte, die Platz Fünf mit nun 14 Punkten absichern. Jonathan Altendorfer übernimmt zudem die Führung in der Torschützenliste mit sieben Saisontreffern.
Damen:
Ein Premierenduell gab es in der Frauenpartie, die unmittelbar nach den beiden Herrenspielen gestartet wurde, wir trafen erstmals auf die SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach. Caro Stöttner, Hannah Kiesl und Julia Kepplinger kehrten ins Team zurück, dafür musste Kapitänin Lena Ilk krankheitsbedingt auslassen. Unsere Damen bestritten die Partie in den noch ungewohnten neuen rot-weißen Trikots, die optisch leicht an die Spielwäsche der TSU Hofkirchen erinnern (beim hohen Anteil an Hofkirchner Spielerinnen aber durchaus legitim ;)). Die erste halbe Stunde gehört klar den Gästen, die durch Magdalena Bauer oder der sehr auffälligen Antonija Bracun zu mehreren Chancen kommen. Auf Lembacher Seite wird ein Freistoß von Julia Kepplinger aus der Distanz und die folgende Ecke gefährlich. Schlüsselszene dann in Minute 32, Laura Kalischko geht im Strafraum zu Boden, Schiedsrichter Severin Wagner mit einer großzügigen Entscheidung, er zeigt auf den Punkt. Gegen Peuerbach noch erfolgreich tritt die Gefoulte Laura Kalischko selbst an, sie verzieht aber deutlich und der Ball geht über das rechte Kreuzeck. Ein Führung hätte uns gutgetan, so sind es die Gäste der SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach die kurz vor der Pause treffen. Ball in die Schnittstelle auf Antonija Bracun, sie ist vor der herauslaufenden Leonie Gerstl am Ball und schiebt das Spielgerät souverän vorbei zur Pausenführung.
Laura Schinkinger soll in Durchgang Zwei die Offensive beleben und ersetzte Lara Pühringer, in der Verteidigung kommt Ronja Schlager für Julia Peer. Und leider mussten unsere Ladies den Fokus in Hälfte Zwei fast rein auf die Defensive legen. In Minute 49 probiert es Susanne Bauer aus spitzem Winkel, der Ball geht noch knapp drüber. In Minute 60 ist es erneut Susanne Bauer die dieses Mal aus der Distanz abzieht, bei nassen Bedingungen durch den leichten Nieselregen rutscht Leonie Gerstl der an sich haltbare Schuss durch die Handschuhe und landet im Tor. Die nächste Großchance in Minute 75 kann unsere Schlussfrau dann aber wieder vereiteln, Susanne Bauer schickt Anna Holzapfel die alleine auf Leonie Gerstl zuläuft, unsere Nr. 1 ist dieses Mal Siegerin und fängt den Ball. Knapp nach der 80. Minute dann die endgültige Entscheidung, Kapitänin Lisa Gurtner bedient Susanne Bauer, diese macht ein paar Schritte Richtung Tor und zieht ab, der Ball geht via rechter Innenstange in die Maschen. Am Ende ein leider verdienter Sieg der Gäste, in der Tabelle bleiben wir auf Rang Neun mit vier Punkten.
Ausblick:
Kommende Runde heißt es bereits ein letztes Mal im Jahr 2025 „Derbytime“, wir treffen am Sonntag auswärts auf die Union Arnreit. Während es für Arnreit erst das zweite Kräftemessen mit einer Mannschaft aus dem Bezirk Rohrbach wird, ist es unsere letzte Chance auf den insgesamt erst zweiten Derbysieg 2025. Der erste und bislang einzige Derbysieg gelang im Frühjahr ausgerechnet auch gegen Arnreit. Gespielt wird am Sonntag, 12. Oktober um 14:00 Uhr (Reserve) + 16:00 Uhr (KM). Die Pause unserer Damen ist etwas kürzer, am Freitag, 10. Oktober bestreiten sie um 19:00 Uhr das zweite Heimspiel in Folge gegen USV St. Oswald/Fr.
Danke an SMK Steuerberater aus Neufelden (vertreten durch Birgit Höfler) für den sehr erfolgreichen Matchball!
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2025/10/Endergebnis-St.-Oswald_Oktober-2025.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2025-10-05 12:08:412025-10-05 12:46:37Torspektakel führt zu zweitem Saisonsieg
Das vierte Heimspiel der Saison steht vor der Tür und alle Besucherinnen und Besucher sehen am Samstag nicht doppelt, sondern sogar dreifach, denn unser Damenteam bestreitet erstmals in dieser Saison ein Heimspiel am selben Tag wie unsere Herren. Historisch betrachtet sind Herren- und Damenheimspiele am selben Tag ein gutes Omen für uns, denn wir haben für diesen Fall eine positive Bilanz vorzuweisen – bei 15 Spiele-Hattricks verloren wir nur viermal, seit fünf „Super-Samstagen“ sind wir sogar ganz ohne Niederlage und holten zwei Siege und drei Remis. Wir hätten nichts gegen eine Fortsetzung dieser Serie, vor allem, da wir mittlerweile schon dringend Punktezuwachs brauchen.
Gegner-Check:
St. Oswald/Fr. steht auf Platz 5 der Tabelle mit insgesamt zwölf Punkten. Die Hasanovic-Elf kämpft oftmals aber noch mit schwankenden Leistungen, nach zwei Unentschieden zum Auftakt gegen Arnreit und Naarn folgten zwei Siege im Derby gegen Freistadt und in Oberneukirchen, ehe man gegen Nachzügler Schweinbach die Punkte teilte und gegen Admira verlor. Vergangene Runde kehrte man mit einem 2:0 Heimsieg gegen Julbach wieder auf die Siegerstraße zurück. Nichtsdestotrotz haben unsere Gäste als eines von aktuell nur mehr vier Teams bisher nur eine Saisonniederlage und gehen folglich als Favorit ins Spiel. Offensiv ist wie so oft Filip Rezac herausragend, mit fünf Toren ist er derzeit der beste St. Oswalder Saisontorschütze. Aufpassen heißt es aber auch auf Lukas Wurzer, der zwar nicht in vielen Spielen trifft, wenn aber doch, dann meistens im Doppelpack – in den letzten fünf Partien in denen er getroffen hat, war es viermal ein Doppelpack.
Historische Bilanz:
Die ewige Bilanz ist mit neun Siege für beide Teams und insgesamt acht Unentschieden völlig ausgeglichen, dennoch haben wir am Samstag eine stolze Serie zu verteidigen. Denn die letzten acht Heimspiele gegen St. Oswald/Fr. wurden nicht verloren, unsere Gäste konnten letztmals im Juni 2011 bei unserer 1:2 Heimniederlage drei Punkte mit nach Hause nehmen. Es war die vorletzte Runde unserer Abstiegssaison aus der Bezirksliga, vom damaligen Kader sind nur mehr Stephan Schinkinger, Christian Anreither und (wenn er nicht verletzt ist) Thomas Richtsfeld aktiv. Unseren damaligen Treffer erzielte Johannes Kainberger. Tipp X könnte generell am Samstag interessant werden, in vier der letzten fünf direkten Duelle wurden die Punkte geteilt, der letzte St. Oswalder Sieg stammt noch aus dem Jahr 2022. In der Vorsaison setzten wir uns auswärts mit 0:1 durch, zu Hause gab es ein 2:2 Remis.
Unsere Formkurve:
Trotz immer wieder phasenweiser guten Leistungen lügt die Statistik nicht – es ist unser schwächster Auftakt in eine neue Bezirksliga-Saison. Noch nie hatten wir nach sieben Runden so wenige Punkte wie aktuell, selbst in unserer Abstiegssaison 2010/11 hatten wir zu diesem Zeitpunkt acht Zähler gesammelt. Fünf Punkte oder weniger nach sieben Spieltagen sind nur aus Landesliga-Zeiten bekannt, 2007/08 hatten wir ebenfalls fünf Zähler, 2017/18 waren es nur vier. Die Lage spitzt sich immer mehr zu, auch weil mit Vorderweißenbach ein weiterer Nachzügler letzte Woche Altenberg mit 4:0 abfertigte. Der Rückstand auf die einstelligen Tabellenplätze und somit das gesicherte Mittelfeld wird zudem Woche für Woche größer. Wichtig wird vor allem sein, die Derbyniederlage gegen Haslach möglichst schnell aus den Köpfen zu bekommen und sich auf die positiven Aspekte vom letzten Wochenende zu fokussieren. Personell gibt es sicher wieder Änderungen, Idris Sakic fehlt rotgesperrt, Manuel Schmerda, Alexander Mühlparzer und Martin Schinkinger fehlen noch voraussichtlich den ganzen Herbst. Markus Schinkinger und Felix Hofmann kehren fix zurück, ob es bei Stefan Schürz schon reicht, wird sich erst im Laufe der Woche entscheiden.
Schiedsrichter:
Eine große Unbekannte ist der Unparteiische am kommenden Wochenende, Friedrich Brunnmayr wird zum ersten Mal ein Spiel von uns (und auch von St. Oswald/Fr.) leiten. Erstmals in dieser Saison gibt es bei einem Lembacher Spiel auch keine Dreierbesetzung, die Assistenten werden folglich von den beiden Teams gestellt.
Reserve:
Gegen den Vorletzten aus Haslach reichte es vergangenes Wochenende trotz zwischenzeitlicher Führung „nur“ zu einem Punkt, noch deutlicher ist die Ausgangslage in der kommenden Runde, wenn wir das noch punktelose Tabellenschlusslicht in der Reserve zu Gast haben. Die Jung-Oswalder haben alle fünf bisherigen Partien verloren, wobei vier davon nur mit einem Tor Unterschied. Lediglich gegen Schweinbach verlor man nach einer torlosen ersten Hälfte noch mit 0:7. Wir befinden uns nach wie vor in den Top 5 der Tabelle mit elf Punkten, der Rückstand auf die bis hierhin makellosen Freistädter beträgt aber bereits sieben Punkte. Der letzte volle Erfolg ist auch schon wieder etwas her, nach drei Siegen zum Auftakt holten die Kaltenhuber-Jungs in den letzten drei Runden nur mehr zwei Punkte. Die Statistik spricht am Samstag aber klar für uns, 19 von 26 Reserve-Spiele gegen St. Oswald/Fr. konnten wir gewinnen.
Spielort und Uhrzeit:
Runde 8 in der Bezirksliga Nord beginnt für unsere Jungs auf eigener Anlage am Samstag, 4. Oktober 2025 um 14:00 mit der Reservepartie, unsere Kampfmannschaft greift zwei Stunden später um 16:00 Uhr ins Geschehen ein. Komplettiert wird der Samstag von unseren Damen, die ihr sechstes Meisterschaftsspiel um 18:00 bestreiten. Wer hier weiterführende Informationen haben möchte, dem sei der nächste Absatz ans Herz gelegt.
Damen:
Nach dem SV Windischgarsten warten erneut völlig unbekannte Gegnerinnen auf unsere Ladies. Erstmals in der Vereinsgeschichte kommt es zum Duell mit den Aufsteigerinnen der SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach, die bisher zwei Punkte mehr als wir sammeln konnten und in der Tabelle auf Platz 7 liegen. Unsere Damen holten in Runde 1 noch einen Zu-Null Sieg gegen Aspach-Wildenau, anschließend konnte nur mehr auswärts bei LSC Linz ein Punkt eingefahren werden. Drei Spielerinnen trugen sich bisher in die Torschützenliste ein, zwei Treffer gehen auf das Konto von Lena Ilk, für die anderen beiden Tore sind Laura Kalischko und Hannah Kiesl verantwortlich. Offensiv werden wir uns kommenden Samstag wohl etwas besonders einfallen lassen müssen, denn unsere Gegnerinnen haben erst fünf Gegentore kassiert, was aktuell zur drittbesten Defensive der Liga führt. Gespielt wird wie oben erwähnt unmittelbar im Anschluss an die Herrenpartie ab 18:00 Uhr. Unsere Damen freuen sich über eure Unterstützung beim drittletzten Heimspiel des Jahres!
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2025/09/Vorbericht_St.-Oswald_Oktober-2025.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2025-10-01 08:45:252025-09-28 18:13:34Heimspiel-Hattrick am Samstag
75 Minuten lang konnte man als Lembacher Fan den Augen fast nicht trauen, wir führen in der Copa Haslana Arena gegen Angstgegner Haslach trotz einiger prominenter Ausfälle nicht unverdient mit 0:2 und sind auf dem Weg zu einem historischen Sieg. Haslach wurde in der Schlussphase stärker und drückte auf ein Tor, diese sollten dann leider auch in dreifacher Ausführung gelingen, wobei zumindest ein Treffer auf einer glasklaren Fehlentscheidung von Schiedsrichter Stephan Bauer beruht.
Hälfte Eins:
Wie so oft beginnt die Einleitung mit Updates zur Personalsituation: Markus Schinkinger und Felix Hofmann fehlten aufgrund privater Termine, Alexander Mühlparzer, Martin Schinkinger, Manuel Schmerda und Stefan Schürz mussten weiterhin verletzt auslassen. Felix Bes debütierte im Tor, Sebastian Traxler kehrte nach kurzer Verletzungspause wieder zur Mannschaft zurück und Patrick Schürz führte unsere Elf erstmals als Kapitän aufs Feld. Es entwickelte sich bereits in der Anfangsphase ein intensiver Derbyfight, in dem wir die ersten Chancen haben. Zweimal wird Jakob Pechmann bedient, beide Male fällt sein Abschluss quasi alleine vor Starlinger zu harmlos aus, auch einen Schuss von Adnan Nocic kann der Haslacher Schlussmann problemlos entschärfen. Die Haslacher werden dann in den Minuten 12, 13 und 19 gefährlich. Einen Querpass von Niklas Hackl entschärft Daniel Pils vor dem einschussbereiten Julian Friedl, ein Schuss von Niklas Hackl rechts im Strafraum geht um Zentimeter an der linken Stange vorbei, in Minute 19 klärt Idris Sakic auf der Linie, nachdem Felix Bes nach einem Lochpass bereits geschlagen war.
Die nächste Phase gehört wieder uns, Treffer gelingt aber vorerst noch keiner. Ein Stangler von Jakob Pechmann findet in Minute 26 keinen Abnehmer, zwei Minuten später kann Starlinger einen Schuss von Bernhard Timpner nur nach vorne abprallen lassen, der Haslacher Moritz Schnölzer entschärft die Situation. In Minute 35 ist der Knoten dann geplatzt, Gregor Mühlparzer bedient vor der Lembacher Ersatzbank mit einem Traumball aus der eigenen Hälfte Daniel Zauner, er nimmt sich das Spielgerät mit und zieht ab, Starlinger war mit den Fingerspitzen noch dran, kann den Treffer aber nicht mehr verhindern. Zwei Minuten später stört Sebastian Straußberger Jakob Pechmann beim Abschluss, wodurch wir mit einer knappen, aber nicht unverdienten Führung in die Kabinen gehen.
Hälfte Zwei:
Gregor Mühlparzer musste aufgrund der Kooperationsspieler-Vereinbarung mit Kirchberg in der Kabine bleiben (eine Regelung, die in dieser Form wohl zu überdenken ist, wenn aufgrund von Personalmangel bei uns ein Spieler zugunsten von Kirchberg in der Halbzeit in der Kabine bleiben muss), Jonathan Altendorfer kam neu ins Spiel. Die erste Chance in Hälfte Zwei haben die Hausherren, nach Ecke vom ebenfalls zur Halbzeit eingewechselten Philipp Eder geht ein Aufsitzer-Kopfball von Leotrim Sylaj neben die rechte Stange. In Minute 57 durfte man als Lembacher Fan dann an ein Derbywunder glauben. Jakob Pechmann spielt den Ball zu Adnan Nocic an die Strafraumgrenze, er zieht schnörkellos ab, der Ball geht in die rechte untere Ecke. Es war der erste Pflichtspieltreffer für unsere KM von Adnan Nocic und wir hatten eine vermeintlich komfortable Führung. Tatsächlich hatten wir in Minute 66 noch ein Freistoßchance durch Daniel Zauner, ab dann stellten wir den offensiven Spielbetrieb aber komplett ein und wurden von einer Haslacher Lawine überrollt. In Minute 67 haut Julian Friedl den Ball am 5er nach einem Hackl-Querpass drüber, drei Minuten später trifft Niklas Hackl nach Direktabnahme von hoher Flanke von Philipp Eder nur die Querlatte. Nach 74 Minuten faustet Felix Bes noch einen Schuss von Julian Friedl weg, eine Minute später nimmt das Unheil seinen Lauf und wir beginnen mit der ersten strittigen Szene. Der Ball wird in den Strafraum gespielt, Felix Bes ist zuerst mit den Händen am Ball, trifft aber keine Sekunde später auch den eingewechselten Florian Hörezeder, Schiedsrichter Bauer zeigt sofort auf den Punkt. Die Meinungen gingen hier weit auseinander, in Summe wohl eine 50:50 Szene, Schiedsrichter Bauer hat sich für Strafstoß entschieden, den Julian Friedl souverän halbhoch rechts verwandelt.
Keine zwei Meinungen gibt es dann wenige Minuten später, Jonathan Altendorfer steht knapp innerhalb des Strafraums und trifft Aron Racz nachweislich nicht (!), weil der ungarische Legionär aber theatralisch zu Boden geht, fällt Schiedsrichter Stephan Bauer auf den billigen Trick herein und zeigt erneut auf den Punkt. Statt gelb-rot wegen Schwalbe (Racz war zuvor schon verwarnt) tritt erneut Julian Friedl an und trifft wieder in die rechte Ecke, dieses Mal per Flachschuss. Die Haslacher hatten fortan klar das Momentum, nur eine Minute nach dem Ausgleich entschärft Daniel Pils mit dem Rücken einen Schuss von Julian Friedl, in Minute 82 ist die Partie dann endgültig gedreht. Philipp Eder führt einen Freistoß aus der eigenen Hälfte aus, Felix Bes kommt aus dem Tor raus, kann im Getümmel den Ball aber nicht entscheidend wegfausten, Julian Friedl lauert genau darauf an der Strafraumgrenze und hebt den Ball gefühlvoll ins Tor, Daniel Pils kommt auf der Linie nicht mehr dran. Zwingende Chancen gibt es dann keine mehr, unsere Personaldecke wird für zumindest nächste Woche erneut dünner, nachdem Idris Sakic nach einem Zweikampf im eigenen Strafraum den Ellbogen eines Gegenspielers in den Nacken bekommen hat und Schiedsrichter Bauer kein Foul gepfiffen hat, kommt es zu einer verbalen Entgleisung Richtung Unparteiischen, die einen Platzverweis zur Folge hatte. Ein Unentschieden wäre schlussendlich gerecht gewesen, Haslach reichen aber sieben Minuten und ein Julian Friedl um drei Treffer zu erzielen.
Fazit:
Mit den ersten 75 Minuten kann man aus Lembacher Sicht definitiv zufrieden sein, wir haben den Haslachern Paroli geboten und waren durchaus verdient in Führung. Wie so oft folgte dann aber ein Leistungseinbruch in der Schlussphase, wo dann auch noch zumindest eine klare Fehlentscheidung vom Schiedsrichter beim zweiten Elfmeter hinzugekommen ist. Genau solche Dinge passieren leider wenn man eher am Ende der Tabelle steht und das Glück nicht auf der eigenen Seite ist. Die Schuld auf den Schiedsrichter zu schieben wäre aber zu einfach, es wurden auch dieses Mal gute Chancen unsererseits vergeben bzw. schaffen wir es heuer einfach nicht, einen Vorsprung aus taktischer und körperlicher Sicht über die Zeit zu bringen.
Reserve:
Coach-Kaltenhuber musste sich krankheitsbedingt abmelden, mit Nico Wögerbauer übernahm diese Rolle ein weiterer motivierter Jung-Coach in unseren Reihen. Bernhard Bötscher half uns dankenswerterweise im Tor aus, Manuel Kainberger kehrte nach Zerrung wieder in die Startelf zurück. Der Tabellenvorletzte schockte uns aber gleich mit einer frühen Führung, Routinier Matthias Engleder spielt nach acht Minuten den Stangler zu Florian Pröll, dieser stellt auf 1:0. Nach einer weiteren guten Gelegenheit durch Florian Pröll macht sich unser Team ab ca. Minute 23 richtig bemerkbar, ein versuchter Seitfallzieher von Dietmar Höfler und ein Schuss von Jonathan Altendorfer aus der Drehung verfehlen aber das Ziel. In Minute 27 bleibt eine Haslacher Doppelchance durch Lukas Bindeus und Florian Pröll ungenützt, beim Rausspielen nach der Pröll-Chance packt Moritz Kohel dann die ganz feine Klinge aus. Er schickt aus der eigenen Hälfte Jonathan Altendorfer, dieser kommt knapp vor dem herauslaufenden Wolfesberger an den Ball, überhebt ihn und und steht dann vor dem leeren Tor und schiebt zum Ausgleich ein. Wir finden immer mehr Chancen vor, Dietmar Höfler vergibt im Sechzehner, einen Freistoß von Manuel Pichler lenkt Wolfesberger über die Latte.
Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff haben wir dann die Partie gedreht, Jonathan Altendorfer setzt sich im Luftduell mit Keeper Samuel Wolfesberger durch, der Ball liegt dann ein paar Meter vor dem leeren Tor, unser bester Reserve-Torschütze sagt Danke und schnürt den Doppelpack. Im zweiten Durchgang werden zu Beginn Florian Pröll bzw. Moritz Kohel gefährlich, dann passiert bis Minute 76 relativ wenig in den Strafräumen. Auch dort ist der Ball grundsätzlich nicht im Strafraum, Paul Schiffbänker zieht aber einfach mal aus der Distanz ab, der Ball schlägt sehenswert in der kurzen Ecke ein. Zwei Gelegenheiten gibt es in der Schlussphase noch, Jakob Bäuchler wartet unsererseits zu lange mit dem Abschluss wodurch Wolfesberger fangen kann, eine Minute später haut Michael Becker nach einer Flanke den Ball aus aussichtsreicher Position drüber. Schlussendlich eine durchaus gerechte Punkteteilung.
Damen:
Auch bei unseren Damen waren im Vergleich zur Vorwoche einige personelle Änderungen nötig, nicht zur Verfügung standen Caro Stöttner, Julia Gierlinger, Julia Kepplinger und Hannah Kiesl, dafür waren Marlene Schneeberger und Ronja Schlager wieder einsatzbereit, Laura Schinkinger war nach längerer Verletzungspause ebenfalls wieder im Kader und nahm zunächst auf der Bank Platz. Nach zwei frühen Wechseln beim Heimteam, wo einmal leider auch die Rettung anrücken musste, geht der SV Windischgarsten in Minute 36 durch die eingewechselte Bojana Sujeranovic mit 1:0 in Führung.
Unsererseits wird Lena Ilk als die auffälligste Spielerin beschrieben, bei einer Aktion kann sich auch Tanja Stevanovic, die Torfrau der Heimischen, auszeichnen. Der Auftakt in Hälfte Zwei hätte bitterer nicht sein können, nach nicht einmal drei Minuten stellt Anna Kreutzhuber auf 2:0. Wir können dem nichts mehr entgegensetzen, nach einer in der Schlussphase chancenarmen Partie holen die Gastgeberinnen den ersten Saisonsieg bzw. die ersten Saisonpunkte und sind nur noch einen Zähler hinter uns. Die Gierlinger-Elf steht nach dieser Runde auf Rang Neun mit vier Saisonpunkten.
Ausblick:
Gegen Haslach haben wir einen Hattrick kassiert, am kommenden Wochenende verteilen wir einen Hattrick für euch, zumindest in Form von drei Heimspielen hintereinander. Unsere Herren treffen auf St. Oswald/Fr. und spielen am Samstag, 4. Oktober 2025 um 14:00 Uhr (Reserve) + 16:00 Uhr (KM). Unsere Damen setzen um 18:00 Uhr den Schlusspunkt mit ihrem Spiel gegen die SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach. Wir freuen uns auf eure Unterstützung, gemeinsam kann ein hoffentlich perfekter Fußballsamstag gelingen!
Derby Nummer Drei der laufenden Saison steht ante portas, die zweitkürzeste Auswärtsfahrt führt uns in den Weberort Haslach. Haslach ist ein Ort mit vielen Sehenswürdigkeiten und Museen, wurde als textiles Zentrum bekannt und überzeugt auch mit einer vielfältigen und großartigen Kulinarik, allen voran dem Gasthaus Vonwiller, die bis 28. September noch mexikanische Spezialitäten anbieten. Es gibt nur einen Ort in Haslach, den vermutlich kein Lembacher Fan als bevorzugtes Reiseziel ausgeben würde: Die Copa Haslana Arena. Eine bisher uneinnehmbare Festung mit Burggraben, deren Stürmung am Samstag ohne Kapitän Felix Hofmann und Tormann Markus Schinkinger vermutlich noch schwerer wird als in den Jahren zuvor.
Gegner-Check:
Der Vizemeister der Vorsaison befindet sich aktuell auf Platz 5 der Tabelle und konnte in den ersten sechs Runden elf Punkte sammeln. Die einzige Niederlage gab es in Runde Eins zu Hause gegen Landesliga-Absteiger Naarn, anschließend folgten Siege gegen Freistadt, Schweinbach und Admira sowie zwei Remis gegen Oberneukirchen und Julbach. Die Offensive der Gastgeber hat noch etwas Ladehemmung, verfügte man in der Vorsaison noch über den besten Angriff der Liga, liegen die Haslacher in dieser Statistik aktuell nur auf Platz 11 mit neun erzielten Toren. Die Punkte werden diese Saison eher durch eine kompakte Defensive gesichert, mit Admira, Naarn und Julbach haben nur drei Teams weniger Gegentore kassiert. Unsererseits gibt es ein Wiedersehen mit Philipp Aigner, der ehemalige Innenverteidiger unserer Meistermannschaft 2016/17 schwingt seit Sommer 2025 das Trainerzepter in Haslach.
Historische Bilanz:
Diese Zeilen verfasse ich nur mit großen Widerwillen, denn gegen keine andere Mannschaft haben wir in der jüngeren Vergangenheit eine derart schwache Bilanz. Seit dem Aufstieg der Haslacher in die Bezirksliga gab es vier Duelle, alle vier Partien wurden verloren, vor allem in Haslach hatten wir nie eine Chance und gingen mit 4:1 bzw. 5:1 unter. Während Haslach in diesen vier Derbys 13 Treffer bejubeln durfte, kommen wir auf nur drei Treffer durch Idris Sakic, Stefan Schürz und Jakob Bäuchler. Eine beeindruckende Statistik wird am kommenden Samstag definitiv keine Fortsetzung finden – Felix Hofmann sah in allen vier Partien gegen Haslach eine gelbe Karte, nachdem er einen länger geplanten privaten Termin wahrnehmen wird, fehlt unser Kapitän am Samstag und kann sich keinen fünften gelben Karton holen.
Unsere Formkurve:
Durch den etwas überraschenden 3:0 Sieg von Oberneukirchen gegen Naarn haben wir in der Tabelle einen weiteren Platz verloren und sind auf Rang 12 mit fünf Punkten abgerutscht. Dieser Platz wäre in der Endabrechnung aber noch ohne Konsequenz, denn durch die Bildung einer vierten Regionalliga ab der Saison 2026/27 wird es aus den Bezirksligen voraussichtlich nur jeweils einen Fixabsteiger geben, der Dreizehnte spielt Relegation. Diese Zone der Tabelle wollen wir aber ohnehin so rasch wie möglich verlassen, und beim Punktgewinn gegen Oepping-Peilstein zeigte die Formkurve trotz einiger verletzungsbedingten Ausfälle wieder klar nach oben. Bitter für das Derby sind aber die zusätzlichen Ausfälle von Tormann Markus Schinkinger und Kapitän Felix Hofmann, beide haben bereits länger feststehende private Termine und fehlen daher am Samstag. Felix Bes wird somit zwischen den Pfosten debütieren, von den Verletzten könnte Sebastian Traxler wieder zur Mannschaft stoßen.
Schiedsrichter:
Für das Bezirksderby steht am Freitag abermals eine Dreierbesetzung zur Verfügung, Hauptschiedsrichter Stephan Bauer wird unterstützt von Sait Adibelli und Ing. Benjamin Aistleitner, BSc. Unter Schiri Bauer haben wir noch nie verloren, in der Saison 2018/19 gewannen wir gegen Haibach und Hofkirchen, zum Saisonauftakt 2024/25 spielten wir in Schweinbach 2:2. Bei Haslach pfiff er insgesamt sieben Pflichtspiele, drei davon wurden gewonnen, vier verloren.
Reserve:
Von der Papierform her gehen die Kaltenhuber-Jungs als Favoriten ins kleine Derby, wir sind in der Tabelle auf Platz 5 mit zehn Punkten, die Jung-Haslacher konnten erst drei Zähler sammeln und befinden sich auf dem vorletzten Platz. Die historische Bilanz ist völlig ausgeglichen, im ersten Haslacher Jahr in der Bezirksliga gingen die beiden Duelle an uns, in der Vorsaison setzten sich in der Reserve zweimal die samstägigen Gastgeber durch. Nachdem Felix Bes in der KM zum Einsatz kommt, hilft uns dankenswerterweise Bernhard Bötscher im Tor aus, er kommt zu seinem ersten Einsatz seit Oktober 2024, als er in St. Oswald/Fr. für Reinhard Perndorfer eingesprungen ist.
Spielort und Uhrzeit:
Das dritte Saisonderby findet am Samstag, 27. September um 16:00 Uhr in der Copa Haslana vom SV Haslach statt. Die Reservemannschaften duellieren sich davor ab 13:45 Uhr. Wir freuen uns auf viele bekannte Gesichter in Haslach, die unsere Mannschaften anfeuern und unterstützen.
Damen:
Unsere Ladies absolvierten vergangenen Sonntag das zweite Liga-Heimspiel in dieser Saison und empfingen die Damen aus Peuerbach. Nach der ersten Chance durch Hannah Kiesl wird einige Minuten später Lena Ilk von Torfrau Julia Lehner von den Beinen geholt, Schiedsrichter Natterer zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Laura Kalischko ließ sich diese Chance nicht entgehen und trifft zum 1:0. Liveticker Patrick Schürz war kaum mit dem Eintrag vom Führungstreffer fertig, als Kristin Dornetshumer wieder alles auf Anfang setzte, nach einem langen Ball entwischt sie Valentina Bauer und spitzelt den Ball an Leonie Gerstl vorbei zum Ausgleich. Vor dem Pausenpfiff wurde Lena Ilk noch einige Male gefährlich, bevor Schiri Natterer aber tatsächlich zur Pfeife griff, ließ er noch vier Minuten nachspielen und in der letzten Minute der Nachspielzeit laufen unsere Damen nach einer Ecke in einen Konter, Kristin Dornetshumer bringt Peuerbach mit 1:2 in Führung.
In Hälfte Zwei passierte bis ca. Minute 65 wenig, dort hatte dann Kristin Dornetshumer zwei gute Gelegenheiten. Noch besser war aber die Chance von Lena Ilk auf der Gegenseite in Minute 68. Unsere Kapitänin setzt sich gegen zwei Verteidigerinnen durch und schießt alleine vor Torfrau Lehner nur knapp an der linken Stange vorbei. Zu diesem für uns ungünstigsten Zeitpunkt erhöhen unsere Gäste, Kristin Dornetshumer zieht im Strafraum ab, Leonie Gerstl war mit den Fingerspitzen noch dran, kann das 1:3 aber nicht mehr verhindern. In Minute 79 wurden Parallelen zur Herrenpartie am Freitag gezogen, während es dort Bernhard Timpner war der wie vor einem zugenagelten Tor zu stehen schien, war es am Sonntag Lena Ilk, sie taucht alleine vor Torfrau Lehner auf, auch in dieser Situation wird das Gehäuse verfehlt. In Minute 84 dann die endgültige Entscheidung, Caro Stöttner foult Kristin Dornetshumer im 16er, Jana Stockinger trifft vom Punkt. In der Nachspielzeit trifft nochmals Kristin Dornetshumer nach einem Abpraller zum 1:5. Der Sieg fiel schlussendlich sicher um 1-2 Tore zu hoch aus, unsere Gäste waren an diesem Tag aber vor dem Tor leider gefährlicher als wir.
Das gesamte Team und insbesondere Kapitänin Lena Ilk (die uns dafür schon in so vielen anderen Spielen wichtige Punkte und Siege gesichert hat) haderten nach dem Spiel mit den vergebenen Chancen, gegen die punktegleichen Peuerbacherinnen haben im Vorfeld alle auf etwas Zählbares gehofft. Kopf hoch und voll fokussiert nach vorne schauen, kommenden Freitag steht die mit ca. 130 km weiteste Auswärtsfahrt der Saison auf dem Programm, unsere Damen treffen in der DANA Arena auf den SV Windischgarsten und wollen gegen die noch punktelosen Damen aus dem Bezirk Kirchdorf den zweiten Saisonsieg feiern. Erfahrungswerte gibt es keine, es wird das erste Duell in der Vereinsgeschichte. Gespielt wird am Freitag, 26. September um 19:30 Uhr.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2025/09/Vorbericht-Haslach_September-2025.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2025-09-23 15:17:372025-09-23 15:17:37Tormanntausch im Haslach-Derby
Gestern fand unsere bereits letzte Freitagspartie des Jahres statt, wir empfingen die SPG Oepping-Peilstein zum bezirksinternen Kräftemessen. Trotz einiger Ausfälle und Startelfänderungen zeigten wir in beiden Partien eine ansprechende Leistung und waren vor allem in der KM dem Sieg näher als unsere Gäste. Für den Anschluss ans gesicherte Mittelfeld war der Punkt gestern vorerst zu wenig, auf der starken Leistung soll aber in den kommenden Wochen aufgebaut werden.
Hälfte Eins:
Mit Manuel Schmerda, Sebastian Traxler und Stefan Schürz fehlten drei Spieler nach der Altenberg-Partie, aus dem regulären KM-Kader kehrte Jakob Pechmann nach Verletzung zurück. Auch dieses Mal musste unsere Reserve tatkräftig aushelfen, Stephan Schinkinger stand erstmals seit November 2018 wieder in der Startelf der Lembacher Kampfmannschaft, Christian Anreither fing erstmals seit April 2019 wieder an. Mit ca. fünf Minuten Verspätung pfiff Schiedsrichter Horst Hüttler die Partie an, die erste Chance konnten unsere Jungs verbuchen. Adnan Nocic zieht nach sechs Minuten knapp außerhalb der Box ab, seinen scharfen Schuss kann Schlussmann Fischer nur seitlich abwehren, dort kann aber Jakob Pechmann nichts mehr aus dieser Szene machen. Vier Minuten später werden unsere Gäste erstmals gefährlich, Simon Schaubmair bringt über die linke Seite eine gefährliche Hereingabe, Patrick Schürz klärt im 5er vor einem einschussbereiten Angreifer. Wir finden in der Folge aber immer besser in die Partie und finden auch einige gute Chancen vor, Bernhard Timpner kommt im Zentrum einmal nicht entscheidend an den Ball, bei einem Schuss von Daniel Pils ist der Winkel schon etwas zu spitz und in Minute 22 prüft Daniel Zauner mit einem Aufsitzer-Schuss Lukas Fischer.
Oepping-Peilstein kam ab der 25. Minute zusehends besser in die Partie, klare Torchancen konnte sich die vor dem Spiel zweitbeste Offensive der Liga aber keine erspielen. Vielmehr sind es unsere Jungs die in dieser Phase dann eiskalt zuschlagen. Kapitän Felix Hofmann schaltet sich offensiv ein und spielt den Stangler, Bernhard Timpner kommt nicht entscheidend an den Ball, dafür trifft diesen an der zweiten Stange Comebacker Jakob Pechmann umso besser, das Spielgerät schlägt im langen Eck ein. Ein Aufbäumen der Schuster-Elf fand vor der Pause nicht mehr statt, eher waren es unsere Jungs die den Vorsprung noch ausbauen hätten können. Stephan Schinkinger vergibt um Zentimeter per Kopf nach einer Zauner-Ecke, kurz darauf probiert es unser Sommer-Neuzugang selbst per Seitfallzieher nach Timpner-Flanke, trifft den Ball aber nicht richtig. Wir gehen mit einer knappen, aber verdienten Führung in die Kabinen.
Hälfte Zwei:
In Hälfte Zwei änderte sich zunächst nichts am Spielverlauf, Bernhard Timpner schießt in Minute 52 knapp über das linke Kreuzeck, wenige Minuten später bedient Adnan Nocic mustergültig Bernhard Timpner, sein gefühlvoller Heber geht über Goalie Fischer, der bereits angeschlagene und wenige Minuten später ausgewechselte Thomas Magauer klärt aber noch kurz vor der Linie. Unsere Gäste der SPG Oepping-Peilstein waren in Durchgang Zwei noch nicht im Strafraum als plötzlich Jubel im Gästesektor ausbricht. Simon Hofer flankt von der rechten Seite in den Sechzehner, Lukas Schaubmayr ist Sieger im Kopfballduell und bezwingt auch Max, neuer Spielstand 1:1. Nur eine Minute später probiert es Michael Pichler mit einem Gewaltschuss aus der Distanz und es kamen die ersten Befürchtungen auf, dass wir das Spiel wieder aus der Hand geben könnten. Diese sollten sich nicht bewahrheiten, die größten Chancen hatten im restlichen Spiel dann wieder unsere Jungs.
Unser gestriger Chancen-Alleinunterhalter vor allem in der Schlussphase war dann Bernhard Timpner, der mit einem Schuss vom Sechzehner, einem nicht getroffenen Seitfallzieher nach einer Ecke und per Kopf scheiterte. In Minute 93 gab es dann aber die wohl größte Ausgleichsmöglichkeit und viele Fans hatten bereits zum Torschrei angesetzt. Der eingewechselte Jonathan Altendorfer bedient Adnan Nocic links im Strafraum, er sieht den perfekt positionierten Gregor Mühlparzer, der aus ca. sieben Metern freie Schussbahn hat, in allerletzter Sekunde grätscht aber noch ein Verteidiger in seinen Schuss und fälscht ihn so denkbar knapp neben die rechte Stange ab. Kurz darauf ist Schluss, wir trennen uns mit einem 1:1.
Fazit:
Es war wohl gemeinsam mit der Partie gegen Katsdorf unser bisher stärkstes Spiel im Herbst. Auch nach dem Gegentreffer blieben wir u.a. dank Mittelfeldantreiber Stephan Schinkinger ruhig und erspielten uns noch mehrere gute Chancen, der Ball wollte aber einfach nicht mehr über die Linie. Auch wenn wir dem Sieg deutlich näher waren und es schlussendlich „nur“ ein Punkt geworden ist, war es vor allem spielerisch und kämpferisch ein großer Schritt in die richtige Richtung. Auf dieser Leistung kann für die nächsten Wochen definitiv aufgebaut werden.
Reserve:
Auch hier musste Jung-Coach Michael Kaltenhuber wieder auf Spielersuche gehen, mit Jakob Bäuchler, Maxi Cristea und Milad Rasuli standen drei Akteure nach kürzerer Pause wieder zur Verfügung, kreativer waren die Einsätze von St. Martins 1b Trainer Michael Lindorfer, KM-Co-Trainer Jürgen Hötzendorfer und Fußballpensionist Gerhard Past. Auch Manuel Pichler absolvierte nach fast 1,5 Jahren Verletzungspause wieder eine Partie. Wir eröffnen das Reserve-Derby mit einem Blitzstart, bereits nach zwei Minuten bringt uns Kapitän David Wögerbauer in Führung. Nach neun Minuten hat Sebastian Heinzl die erste Chance der Gäste mit einem Schuss knapp außerhalb des Strafraums, nach zehn Minuten muss es dann eigentlich 2:0 stehen. Moritz Kohel spielt den Pass in die Spitze, dort läuft Maxi Cristea alleine auf Schlussmann Wöss zu, sein Abschluss ist aber zu zentral. Auch Lukas Hackl bleibt bei einem Kopfball und einem Freistoß glücklos, in Minute 45 gleicht die SPG Oepping-Peilstein zum denkbar unglücklichsten Zeitpunkt aus. Nach einer Ecke von Lukas Zoidl ist es unser Aushilfs-Innenverteidiger und KM Co-Trainer Jürgen Hötzendorfer, der den Ball ins eigene Tor lenkt. Pausenstand 1:1.
Nach Chancen auf beiden Seiten durch Lukas Hackl bzw. David Eckerstorfer gehen die Oepping-Peilsteiner dann in Minute 65 erstmals in Führung. Torschütze ist Samuel Klein, der einen Stangler von Sebastian Heinzl mustergültig verwertet. Es bleibt chancenmäßig betrachtet ein offener Schlagabtausch, bei uns lässt Milad Rasuli per Kopf nach einer Lindorfer-Ecke aus, auf der Gegenseite geht ein Aufsitzer-Kopfball von David Reisinger knapp an der Stange vorbei. In Minute 82 setzt dann ein Premierentor den Schlusspunkt. David Wögerbauer bringt den Ball zur Mitte, wo nahe der zweiten Stange Niklas Höfler den Ball über die Linie bugsiert. In der Schlussphase vergibt bei Oepping-Peilstein Johannes Wiesinger vor dem herauslaufenden Felix Bes, auf der Gegenseite wird ein Schuss von Moritz Kohel noch knapp neben das Tor abgefälscht, wodurch es beim in Summe gerechten Unentschieden bleibt.
Damen:
Unsere Damen absolvieren ihr nächstes Spiel am Sonntag, 21. September um 15:00 Uhr zu Hause gegen Peuerbach. Nutzt den Sonntagnachmittag für einen Besuch am Sportplatz, unsere Damen freuen sich über eure Unterstützung. Ein kurzer Rückblick aufs Spiel ist dann im nächsten Vorbericht enthalten.
Ausblick:
Nächste Woche findet bereits das nächste Bezirksderby statt, dieses Mal sind wir das Auswärtsteam und reisen in die Copa-Haslana Arena zum SV Haslach. Seit dem Aufstieg der Haslacher in die Bezirksliga konnten wir dort noch nie überzeugen, am kommenden Wochenende fehlen uns zusätzlich zu unseren verletzten Spielern auch Kapitän Felix Hofmann und Tormann Markus Schinkinger. Tabellarisch und historisch sind die Haslacher sicher zu favorisieren, wir können dort also nur positiv überraschen und freuen uns auf eure Unterstützung. Gespielt wird am Samstag, 27. September um 13:45 Uhr (Reserve) + 16:00 Uhr (KM).
Danke an die Sparkasse Mühlviertel-West für den Matchball. Der Ehrenanstoß wurde von Stefan Hinterleitner durchgeführt.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2025/09/Endergebnis-Oepping-Peilstein_September-2025.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2025-09-20 16:17:112025-09-20 16:17:11Derbyremis gegen Oepping-Peilstein
Letztes Derby 2025
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerKommendes Wochenende heißt es zum bereits letzten Mal im Jahr 2025 – Derbytime! Während es für die Gastgeber aus Arnreit erst das zweite Duell mit einer Mannschaft aus dem Bezirk Rohrbach in der Saison 2025/26 wird, kämpfen unsere Jungs beim letzten Derby des Jahres um eine Verbesserung der aktuellen Bilanz. Gegen Julbach und Haslach traten wir ohne Zähler die Heimreise an, lediglich zu Hause gegen die SPG Oepping-Peilstein reichte es zu einem Punkt. Ob uns der Spieltag Glück bringt bleibt abzuwarten, unseren letzten Auswärtssieg holten wir im November 2024 zwar an einem Sonntag, seit der Rückkehr in die Bezirksliga zur Saison 2018/19 ist die Sonntagsbilanz mit sechs Niederlagen, fünf Siegen und zwei Unentschieden aber eher durchwachsen.
Gegner-Check:
Die Gastgeber haben nach den ersten acht Runden den besten Start in eine neue Saison seit der Saison 2021/22 hingelegt und stehen auf dem guten sechsten Platz mit zwölf Punkten. In einer wie so oft ausgeglichenen Bezirksliga fehlt den Arnreitern trotz nur einer Niederlage in den letzten fünf Partien aber wie uns noch etwas die Konstanz. Zwei Siege in Folge sind der Elf vom Trainerduo Reinhard Eisner und Alexander Iosim bisher nicht geglückt, die drei Dreier wurden gegen Vorderweißenbach, Schweinbach und Julbach in den Runden 2, 6 und 8 eingefahren. Interessant ist ein kleines Heim-Auswärts-Gefälle, während die Union Arnreit nach vier Auftritten in der Fremde noch ohne Niederlage ist, liegt man in der Heimtabelle mit nur einem Sieg aus vier Versuchen nur auf Platz 11. Offensiv heißt es wie eigentlich immer aufpassen auf Jakob Simader und Kevin Aiglstorfer, die beiden Angreifer sind für acht der 14 Saisontreffer verantwortlich.
Historische Bilanz:
Freunde der Statistik würden auf Basis der bisherigen Duelle uns in die Favoritenrolle stecken, konnten wir doch zehn der letzten 16 Duelle gewinnen. Während Arnreit insgesamt viermal erfolgreich war, endeten nur zwei Derbys zwischen Lembach und Arnreit Remis. Betrachtet man allerdings nur die Spiele in der Arnreiter M-TEC Arena, dann haben wir dort etwas gut zu machen, denn die letzten vier Spiele konnten wir dort nicht gewinnen (Bilanz: zwei Niederlagen und die beiden bereits erwähnten Remis). Letztmals drei Punkte holten wir in der dann abgebrochenen Saison 2020/21, als wir uns Ende Oktober klar mit 0:7 durchsetzen konnten. In der Vorsaison holten wir einen knappen 1:0 Heimsieg dank eines späten Treffers von Edhem Seperovic, das Hinspiel in Arnreit endete nach Treffern von Jakob Pechmann und Kevin Aiglstorfer 1:1.
Unsere Formkurve:
Nach dem psychologisch so wichtigen 4:3 Heimsieg gegen St. Oswald/Fr. haben wir unser Punktekonto auf acht aufgestockt, durch den Sieg von Oberneukirchen gegen Vorderweißenbach konnten wir uns aber in der Tabelle um keinen Platz verbessern. Auf einen einstelligen Tabellenplatz fehlen nach acht Runden nur mehr zwei Punkte, der Vorsprung auf den Relegationsplatz 13 haben wir aktuell wieder auf vier Punkte erhöht. Wichtig wird sein, den Schwung von der Vorwoche mitzunehmen, damit wir auswärts auch endlich wieder voll anschreiben können. Wie bereits auch in anderen Berichten erwähnt warten wir seit November 2024 auf einen Sieg in der Fremde und holten auch in dieser Saison nur in Vorderweißenbach einen Punkt. Offensiv haben wir mit 13 Saisontoren derzeit gleich viele wie beispielsweise Admira auf Platz Vier, defensiv ist noch (viel) Luft nach oben, 18 Gegentore sind derzeit der Negativwert in der Liga, in vier der acht Spiele haben wir drei Gegentreffer kassiert.
Schiedsrichter:
Am kommenden Sonntag steht wieder eine Dreierbesetzung zur Verfügung, die von Hauptschiedsrichter Moritz-Josef Spachinger angeführt wird. Schiri Spachinger ist für uns kein Unbekannter, im September 2024 leitete er unseren 2:1 Heimsieg gegen Wartberg sowie im Juni 2025 unsere bittere 2:1 Derbyniederlage in Oepping gegen die SPG Oepping-Peilstein. Ebenfalls im Einsatz war er bei unserem Derby-Testspiel im Juli 2025 gegen die SPG Altenfelden/Rohrbach-Berg 1b, welches 0:0 endete. Arnreit hat weniger Erfahrungen mit ihm, bei den Schwarz-Orangen war er lediglich 1x bei einem Testspiel oder in der Reserve im Einsatz. Die Assistenten am Sonntag sind Denis Babic und Haris Fajic.
Reserve:
In der Reserve blieben wir dank dem 3:0 gegen St. Oswald/Fr. auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze, vier Punkte fehlen aktuell auf die Jung-Freistädter, die vergangene Runde die erste Saisonniederlage kassierten. Unsere Konkurrenten aus Arnreit liegen vier Plätze hinter uns auf Platz Neun und haben nach zwei Siegen und vier Niederlagen sechs Punkte auf dem Konto. Auch historisch betrachtet sind wir zu favorisieren, acht der letzten 13 Reserve-Derbys konnten wir gegen Arnreit gewinnen, während die Gastgeber am Sonntag nur zweimal erfolgreich waren. In der Vorsaison konnten wir uns auswärts mit 0:3 durchsetzen, zu Hause gab es dann ein 1:1 Unentschieden. Noch ohne Treffer im Lembacher Trikot gegen Arnreit ist Jonathan Altendorfer, der seit letzter Runde mit sieben Treffern die Torschützenliste in der Bezirksliga Nord Reserve anführt.
Spielort und Uhrzeit:
Gespielt wird am Sonntag, 12. Oktober 2025 um 14:00 Uhr (Reserve) + 16:00 Uhr (KM) in der M-TEC Arena in Arnreit. Wir freuen uns auf eure Unterstützung beim drittletzten Auswärtsspiel bzw. beim bereits letzten Derby 2025!
Damen:
Für unsere Damen heißt es kommende Runde: Lembach gegen St. Oswald/Fr. Dabei handelt es sich um keinen Fehler bzw. keine direkte Wiederholung vom vergangenen Wochenende, denn auch die Ladies aus St. Oswald/Fr. sind in derselben Liga wie wir und reisen nur sechs Tage nach den Männern nach Lembach. Nach einem erfolgreichen Start in das zweite Landesligajahr musste unser Team mittlerweile schon den ein oder anderen Dämpfer hinnehmen, auch letzte Woche gegen die SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach blieb ein Punktezuwachs vor eigener Kulisse verwehrt. Beim zweiten Heimspiel in Folge sollen nun aber die ersten Punkte seit dem 14. September eingefahren werden, auch wenn die Statistik für die Damen aus dem Bezirk Freistadt spricht. Vier Duelle gab es bisher, drei davon konnte St. Oswald/Fr. (zum Teil) deutlich gewinnen, lediglich in der Hinrunde der Vorsaison holte die Gierlinger-Elf auswärts dank Lena Ilk und Christina Engleder einen Punkt beim 2:2 Unentschieden. Tabellarisch sind die Gäste zu favorisieren, sie stehen auf Rang 4 der Tabelle mit elf Punkten und fertigten vergangene Runde LSC Linz mit 6:0 ab, während unsere Damen mit vier gesammelten Zählern nach wie vor auf Rang Neun zu finden sind. Gespielt wird am Freitag, 10. Oktober um 19:00 Uhr in Lembach, unterstützt unsere Ladies beim bereits vorletzten Heimspiel des Jahres!
Torspektakel führt zu zweitem Saisonsieg
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerFührung – Ausgleich – Rückstand – Ausgleich – Führung – Ausgleich – Führung. Wen das gestrige Spiel kalt gelassen, der hat den Fußball nie geliebt. In einem hochdramatischen Spiel ist alles enthalten und endlich bringen wir eine Führung über die Zeit bzw. erzielen selber in der Schlussphase einer Partie einen Treffer. Der so wichtige zweite Saisonsieg wurde bis in die frühen Morgenstunden in der Kantine gefeiert, insbesondere unsere beiden Premierentorschützen hatten Grund zum Jubeln.
Hälfte Eins:
Personell fehlte Idris Sakic nach seiner roten Karte gegen Haslach, für die er zwei Spiele Sperre erhalten hat. Wieder dabei waren hingegen Felix Hofmann und Markus Schinkinger, beiden standen auch erwartungsgemäß wieder in der Startelf. Manuel Pichler nahm nach langer Verletzungspause und einigen Reservespielen wieder auf der Bank Platz. Die ersten Gelegenheiten im Spiel gehören unseren Gästen, in Minute 13 wird Lukas Wurzer im Rückraum bedient, er schießt den Ball aber drüber. Die beste Gelegenheit bis hierhin entsteht wenige Minuten später, Lukas Peirlberger schießt von rechts einen Eckball, im Zentrum gehen Marc Trenda und Benjamin Krempl zum Ball, von einem der beiden geht das Spielgerät an die Querlatte. Unsere erste Torchance haben wir in Minute 20, nach einem verlängerten Einwurf von Patrick Schürz kommt Jakob Pechmann im 5er an den Ball, trifft diesen aber nicht richtig. Zwei Minuten später trifft Bernhard Timpner den Ball vermutlich auch nicht ganz ideal, weil sein Flachschuss von außerhalb des Strafraums aber von Alexander Weglehner entscheidend abgefälscht wird, hat Ersatztormann Jakob Mascher keine Chance und wir gehen in Führung. St. Oswald/Fr. will sofort den Ausgleich, eine Minute nach dem Führungstreffer geht ein Rezac-Kopfball drüber, in Minute 28 ist wieder alles auf Anfang gesetzt. Jonas Oprießnig befindet sich seitlich rechts im Strafraum und probiert sein Glück per Flachschuss, Max rutscht der Ball durch und die Kugel geht in die linke untere Ecke zum Ausgleich.
Kurze Zeit später Jubel auf unserer Seite, Gregor Mühlparzer bedient Jakob Pechmann, anders als gegen Haslach bleibt er im 1 gegen 1 gegen Mascher cool und trifft zum vermeintlichen 2:1, Assistent Michael Rotter signalisiert aber eine Abseitsposition. St. Oswald/Fr. wird bis zum Pausenpfiff noch dreimal gefährlich, einmal leider mit Folgen. In Minute 37 vergibt Lukas Wurzer am zweiten Pfosten noch knapp nach Rezac-Flanke, wenige Minuten später kann Max einen Schuss von Benjamin Krempl nicht festhalten, wodurch es folgerichtig Corner gibt. Die Ecke wird zur Mitte gebracht und der Ball an den 16er geklärt, dort lauert aber Jonas Oprießnig und trifft erneut per Flachschuss zur Pausenführung unserer Gäste, die zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Chancen nicht unverdient war.
Hälfte Zwei:
Gregor Mühlparzer blieb zur Pause wieder in der Kabine, Sebastian Traxler kam für ihn in die Partie. Sofort entwickelte sich eine hochunterhaltsame zweite Hälfte. Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff chippt Kapitän Philipp Winter seinem Namenskollegen Filip Rezac den Ball in den Lauf, der tschechische Legionär scheitert aber mit einem wuchtigen Schuss an Max. Wenige Augenblicke später flankt Ales Koci (fast) perfekt an die zweite Stange, Marc Trenda trifft nur Aluminium, der gute Schiedsrichter Friedrich Brunnmayr entscheidet eigenmächtig auf Abseits (weil die Leistung vom „unparteiischen“ St. Oswalder Linienrichter Gerhard Baumgartner teilweise so war, als ob er bereits mehrere Getränke einer gleichnamigen Brauerei intus hätte). In dieser Phase haben wir aber die passende Antwort und so manch einer konnte seinen Augen nicht trauen wer jubelnd abdreht. Jakob Pechmann bedient im Strafraum den aufgerückten Außenverteidiger Patrick Schürz, der den Ball perfekt Richtung langes Eck anträgt, keine Chance für Jakob Mascher. Im 125. Pflichtspiel der erste Treffer für die Lembacher Kampfmannschaft und das eine Woche nach seiner Premiere als Kapitän. St. Oswald/Fr. wirkte leicht geschockt und wir können glücklicherweise entscheidend nachsetzen und zwar in Form von Adnan Nocic, der in einer eigentlich ungefährlichen Situation Goalie Mascher zusetzt und einen Pressball erzwingt, von unserem Stürmer rollt der Ball dann ins Tor neben die rechte Stange. Auch hier ein kurioser Fakt: Adnan Nocic hat nun zweimal für die Lembacher Kampfmannschaft getroffen (gegen Haslach und gegen St. Oswald/Fr.), beide Male genau in Minute 57.
Ab sofort ist der Tabellenfünfte wieder besser im Spiel und mit mehr Chancen, zweimal vergibt der sehr auffällige Doppeltorschütze Jonas Oprießnig, einmal ist es Lukas Wurzer. Bei uns versuchen es Bernhard Timpner und Adnan Nocic, finden aber das Ziel jeweils nicht. Etwas Glück haben wir dann in Minute 73, dass ein Nachtreten von Daniel Zauner „nur“ mit gelb geahndet wird. Weniger Glück haben wir dann fünf Minuten später, Benjamin Krempl spielt auf Höhe der Mittellinie den hohen Ball in den Strafraum, Kapitän Felix Hofmann verschätzt sich beim Kopfball, genau hinter ihm lauert der beste St. Oswalder Saisontorschütze Filip Rezac und schießt überlegt zum 3:3 ein. Es bleibt ein offener Schlagabtausch und wir können endlich auch in der Schlussphase einem Gegner Paroli bieten. Ein Kopfball von Daniel Zauner geht drüber, ein Weitschuss von Sebastian Traxler wird gefährlich neben das Tor abgefälscht, auf der Gegenseite haben wir Glück, dass Adrian Höller nur die linke Stange trifft. In Minute 85 fällt dann der letzte Treffer in diesem unglaublichen Fußballthriller, Sebastian Traxler wird am Flügel geschickt, behauptet sich stark gegen seinen Gegenspieler und zieht ab, entgegen der ersten Einschätzung wird der Ball nicht mehr abgefälscht und geht an Keeper Mascher vorbei zum 4:3. Für Sebastian Traxler war es nicht nur der erste Treffer im Lembacher Dress, sondern auch der erste Treffer in einer Kampfmannschaft. Damit ziehen er und Patrick Schürz mit anderen Lembacher Spielern wie Jakob Bäuchler und Dominik Gabriel gleich und halten bei einem Treffer. Die Moral der Gäste war nach dem vierten Gegentor gebrochen, sie können nichts mehr entgegensetzen, vielmehr lässt Bernhard Timpner eine Topchance liegen, nachdem er und Jakob Pechmann alleine aufs Tor zulaufen und er den Querpass unserer Nr. 9 serviert bekommt, der Ball geht knapp an der linken Stange vorbei. Eine zum Glück in der Endabrechnung irrelevante Szene, wir gewinnen knapp mit 4:3.
Fazit:
Eine unglaublich spannende Partie, in der wir uns endlich einmal mit drei Punkten belohnen. St. Oswald/Fr. hatte ein Offensiv-Defensiv Gefälle mit einer starken Angriffsreihe und einer nicht immer souveränen Abwehrkette, die vor allem nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Alexander Weglehner Mitte der zweiten Hälfte noch unsicherer wurde. Die Partie hätte wie in vielen von unseren Spielen in dieser Saison in jede Richtung gehen können, es ist aber ein immens wichtiger Sieg für die Moral und die kommenden Aufgaben. Bonus: Markus Schinkinger verschenkte seine Handschuhe nach der Partie an einen jungen Fan. Gänsehaut-Moment!
Reserve:
Im Vorspiel trafen wir auf die noch punktelosen St. Oswalder, die derzeit einen prekären Tormann-Engpass haben, wodurch U16 Torjäger Philipp Roßgatterer zwischen den Pfosten stand. Vor allem in der ersten Hälfte zeigte die Kaltenhuber-Elf eine ansprechende Leistung und erarbeitete sich mehrere Chancen. Manuel Pichler wurde mit einem Freistoß gefährlich, auch Jonathan Altendorfer zeigte gleich zu Beginn seine Torgefahr und fand zwei Gelegenheiten vor, nach einem Pressball gegen Daniel Zellner in Minute 19 geht der Ball nur denkbar knapp vorbei. Wenige Minuten später kam wieder Jonathan Altendorfer zum Schuss, Roßgatterer wehrt mit dem Fuß zentral ab, Markus Hintringer haut den Nachschuss aus guter Position drüber. Dass Philipp Roßgatterer eher Tore schießt als Tore verhindert wurde dann in Minute 25 offensichtlich, Jakob Bäuchler schickt Jonathan Altendorfer der im Strafraum abzieht, mit großer Unterstützung vom jungen Aushilfs-Keeper geht der Ball ins Tor zum 1:0. Bei St. Oswald/Fr. trifft Felix Pröll nach 28 Minuten nach einer Flanke die Stange, wenige Minuten später jubeln wieder wir. In Minute 33 zieht Jonathan Altendorfer ab, der Ball wird leicht abgefälscht und geht ins Tor, wäre aber wohl trotzdem haltbar gewesen. Weil Moritz Kohel zwei Sitzer vor der Pause per Kopf und Fuß auslässt und auch bei den Gästen Herwig Mittendorfer einen gut angetragenen Schuss nicht im Tor unterbringt, bleibt es beim 2:0 zur Pause.
In Minute 54 wird eine Flanke von Jakob Bäuchler von Dominik Bachhofner an den Pfosten abgefälscht, der baldige Rekrut Moritz Kohel ist wieder in unbekannten Gefilden unterwegs und kann nicht abstauben. Nach einem Seitfallzieher der Gäste durch Niklas Pum fällt in Minute 60 die endgültige Entscheidung, Dietmar Höfler beweist viel Übersicht und schickt Jonathan Altendorfer, der tunnelt den herauslaufenden Roßgatterer aus kurzer Distanz zum 3:0. Im restlichen Spiel passierte dann nicht mehr viel, wir haben noch eine Doppelchance in Minute 64 durch Maxi Cristea und Niklas Hinterleitner, bei St. Oswald/Fr. geht ein Schuss in der Schlussphase von Niklas Pum am Gehäuse vorbei. Schlussendlich verdiente drei Punkte, die Platz Fünf mit nun 14 Punkten absichern. Jonathan Altendorfer übernimmt zudem die Führung in der Torschützenliste mit sieben Saisontreffern.
Damen:
Ein Premierenduell gab es in der Frauenpartie, die unmittelbar nach den beiden Herrenspielen gestartet wurde, wir trafen erstmals auf die SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach. Caro Stöttner, Hannah Kiesl und Julia Kepplinger kehrten ins Team zurück, dafür musste Kapitänin Lena Ilk krankheitsbedingt auslassen. Unsere Damen bestritten die Partie in den noch ungewohnten neuen rot-weißen Trikots, die optisch leicht an die Spielwäsche der TSU Hofkirchen erinnern (beim hohen Anteil an Hofkirchner Spielerinnen aber durchaus legitim ;)). Die erste halbe Stunde gehört klar den Gästen, die durch Magdalena Bauer oder der sehr auffälligen Antonija Bracun zu mehreren Chancen kommen. Auf Lembacher Seite wird ein Freistoß von Julia Kepplinger aus der Distanz und die folgende Ecke gefährlich. Schlüsselszene dann in Minute 32, Laura Kalischko geht im Strafraum zu Boden, Schiedsrichter Severin Wagner mit einer großzügigen Entscheidung, er zeigt auf den Punkt. Gegen Peuerbach noch erfolgreich tritt die Gefoulte Laura Kalischko selbst an, sie verzieht aber deutlich und der Ball geht über das rechte Kreuzeck. Ein Führung hätte uns gutgetan, so sind es die Gäste der SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach die kurz vor der Pause treffen. Ball in die Schnittstelle auf Antonija Bracun, sie ist vor der herauslaufenden Leonie Gerstl am Ball und schiebt das Spielgerät souverän vorbei zur Pausenführung.
Laura Schinkinger soll in Durchgang Zwei die Offensive beleben und ersetzte Lara Pühringer, in der Verteidigung kommt Ronja Schlager für Julia Peer. Und leider mussten unsere Ladies den Fokus in Hälfte Zwei fast rein auf die Defensive legen. In Minute 49 probiert es Susanne Bauer aus spitzem Winkel, der Ball geht noch knapp drüber. In Minute 60 ist es erneut Susanne Bauer die dieses Mal aus der Distanz abzieht, bei nassen Bedingungen durch den leichten Nieselregen rutscht Leonie Gerstl der an sich haltbare Schuss durch die Handschuhe und landet im Tor. Die nächste Großchance in Minute 75 kann unsere Schlussfrau dann aber wieder vereiteln, Susanne Bauer schickt Anna Holzapfel die alleine auf Leonie Gerstl zuläuft, unsere Nr. 1 ist dieses Mal Siegerin und fängt den Ball. Knapp nach der 80. Minute dann die endgültige Entscheidung, Kapitänin Lisa Gurtner bedient Susanne Bauer, diese macht ein paar Schritte Richtung Tor und zieht ab, der Ball geht via rechter Innenstange in die Maschen. Am Ende ein leider verdienter Sieg der Gäste, in der Tabelle bleiben wir auf Rang Neun mit vier Punkten.
Ausblick:
Kommende Runde heißt es bereits ein letztes Mal im Jahr 2025 „Derbytime“, wir treffen am Sonntag auswärts auf die Union Arnreit. Während es für Arnreit erst das zweite Kräftemessen mit einer Mannschaft aus dem Bezirk Rohrbach wird, ist es unsere letzte Chance auf den insgesamt erst zweiten Derbysieg 2025. Der erste und bislang einzige Derbysieg gelang im Frühjahr ausgerechnet auch gegen Arnreit. Gespielt wird am Sonntag, 12. Oktober um 14:00 Uhr (Reserve) + 16:00 Uhr (KM). Die Pause unserer Damen ist etwas kürzer, am Freitag, 10. Oktober bestreiten sie um 19:00 Uhr das zweite Heimspiel in Folge gegen USV St. Oswald/Fr.
Danke an SMK Steuerberater aus Neufelden (vertreten durch Birgit Höfler) für den sehr erfolgreichen Matchball!
Heimspiel-Hattrick am Samstag
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerDas vierte Heimspiel der Saison steht vor der Tür und alle Besucherinnen und Besucher sehen am Samstag nicht doppelt, sondern sogar dreifach, denn unser Damenteam bestreitet erstmals in dieser Saison ein Heimspiel am selben Tag wie unsere Herren. Historisch betrachtet sind Herren- und Damenheimspiele am selben Tag ein gutes Omen für uns, denn wir haben für diesen Fall eine positive Bilanz vorzuweisen – bei 15 Spiele-Hattricks verloren wir nur viermal, seit fünf „Super-Samstagen“ sind wir sogar ganz ohne Niederlage und holten zwei Siege und drei Remis. Wir hätten nichts gegen eine Fortsetzung dieser Serie, vor allem, da wir mittlerweile schon dringend Punktezuwachs brauchen.
Gegner-Check:
St. Oswald/Fr. steht auf Platz 5 der Tabelle mit insgesamt zwölf Punkten. Die Hasanovic-Elf kämpft oftmals aber noch mit schwankenden Leistungen, nach zwei Unentschieden zum Auftakt gegen Arnreit und Naarn folgten zwei Siege im Derby gegen Freistadt und in Oberneukirchen, ehe man gegen Nachzügler Schweinbach die Punkte teilte und gegen Admira verlor. Vergangene Runde kehrte man mit einem 2:0 Heimsieg gegen Julbach wieder auf die Siegerstraße zurück. Nichtsdestotrotz haben unsere Gäste als eines von aktuell nur mehr vier Teams bisher nur eine Saisonniederlage und gehen folglich als Favorit ins Spiel. Offensiv ist wie so oft Filip Rezac herausragend, mit fünf Toren ist er derzeit der beste St. Oswalder Saisontorschütze. Aufpassen heißt es aber auch auf Lukas Wurzer, der zwar nicht in vielen Spielen trifft, wenn aber doch, dann meistens im Doppelpack – in den letzten fünf Partien in denen er getroffen hat, war es viermal ein Doppelpack.
Historische Bilanz:
Die ewige Bilanz ist mit neun Siege für beide Teams und insgesamt acht Unentschieden völlig ausgeglichen, dennoch haben wir am Samstag eine stolze Serie zu verteidigen. Denn die letzten acht Heimspiele gegen St. Oswald/Fr. wurden nicht verloren, unsere Gäste konnten letztmals im Juni 2011 bei unserer 1:2 Heimniederlage drei Punkte mit nach Hause nehmen. Es war die vorletzte Runde unserer Abstiegssaison aus der Bezirksliga, vom damaligen Kader sind nur mehr Stephan Schinkinger, Christian Anreither und (wenn er nicht verletzt ist) Thomas Richtsfeld aktiv. Unseren damaligen Treffer erzielte Johannes Kainberger. Tipp X könnte generell am Samstag interessant werden, in vier der letzten fünf direkten Duelle wurden die Punkte geteilt, der letzte St. Oswalder Sieg stammt noch aus dem Jahr 2022. In der Vorsaison setzten wir uns auswärts mit 0:1 durch, zu Hause gab es ein 2:2 Remis.
Unsere Formkurve:
Trotz immer wieder phasenweiser guten Leistungen lügt die Statistik nicht – es ist unser schwächster Auftakt in eine neue Bezirksliga-Saison. Noch nie hatten wir nach sieben Runden so wenige Punkte wie aktuell, selbst in unserer Abstiegssaison 2010/11 hatten wir zu diesem Zeitpunkt acht Zähler gesammelt. Fünf Punkte oder weniger nach sieben Spieltagen sind nur aus Landesliga-Zeiten bekannt, 2007/08 hatten wir ebenfalls fünf Zähler, 2017/18 waren es nur vier. Die Lage spitzt sich immer mehr zu, auch weil mit Vorderweißenbach ein weiterer Nachzügler letzte Woche Altenberg mit 4:0 abfertigte. Der Rückstand auf die einstelligen Tabellenplätze und somit das gesicherte Mittelfeld wird zudem Woche für Woche größer. Wichtig wird vor allem sein, die Derbyniederlage gegen Haslach möglichst schnell aus den Köpfen zu bekommen und sich auf die positiven Aspekte vom letzten Wochenende zu fokussieren. Personell gibt es sicher wieder Änderungen, Idris Sakic fehlt rotgesperrt, Manuel Schmerda, Alexander Mühlparzer und Martin Schinkinger fehlen noch voraussichtlich den ganzen Herbst. Markus Schinkinger und Felix Hofmann kehren fix zurück, ob es bei Stefan Schürz schon reicht, wird sich erst im Laufe der Woche entscheiden.
Schiedsrichter:
Eine große Unbekannte ist der Unparteiische am kommenden Wochenende, Friedrich Brunnmayr wird zum ersten Mal ein Spiel von uns (und auch von St. Oswald/Fr.) leiten. Erstmals in dieser Saison gibt es bei einem Lembacher Spiel auch keine Dreierbesetzung, die Assistenten werden folglich von den beiden Teams gestellt.
Reserve:
Gegen den Vorletzten aus Haslach reichte es vergangenes Wochenende trotz zwischenzeitlicher Führung „nur“ zu einem Punkt, noch deutlicher ist die Ausgangslage in der kommenden Runde, wenn wir das noch punktelose Tabellenschlusslicht in der Reserve zu Gast haben. Die Jung-Oswalder haben alle fünf bisherigen Partien verloren, wobei vier davon nur mit einem Tor Unterschied. Lediglich gegen Schweinbach verlor man nach einer torlosen ersten Hälfte noch mit 0:7. Wir befinden uns nach wie vor in den Top 5 der Tabelle mit elf Punkten, der Rückstand auf die bis hierhin makellosen Freistädter beträgt aber bereits sieben Punkte. Der letzte volle Erfolg ist auch schon wieder etwas her, nach drei Siegen zum Auftakt holten die Kaltenhuber-Jungs in den letzten drei Runden nur mehr zwei Punkte. Die Statistik spricht am Samstag aber klar für uns, 19 von 26 Reserve-Spiele gegen St. Oswald/Fr. konnten wir gewinnen.
Spielort und Uhrzeit:
Runde 8 in der Bezirksliga Nord beginnt für unsere Jungs auf eigener Anlage am Samstag, 4. Oktober 2025 um 14:00 mit der Reservepartie, unsere Kampfmannschaft greift zwei Stunden später um 16:00 Uhr ins Geschehen ein. Komplettiert wird der Samstag von unseren Damen, die ihr sechstes Meisterschaftsspiel um 18:00 bestreiten. Wer hier weiterführende Informationen haben möchte, dem sei der nächste Absatz ans Herz gelegt.
Damen:
Nach dem SV Windischgarsten warten erneut völlig unbekannte Gegnerinnen auf unsere Ladies. Erstmals in der Vereinsgeschichte kommt es zum Duell mit den Aufsteigerinnen der SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach, die bisher zwei Punkte mehr als wir sammeln konnten und in der Tabelle auf Platz 7 liegen. Unsere Damen holten in Runde 1 noch einen Zu-Null Sieg gegen Aspach-Wildenau, anschließend konnte nur mehr auswärts bei LSC Linz ein Punkt eingefahren werden. Drei Spielerinnen trugen sich bisher in die Torschützenliste ein, zwei Treffer gehen auf das Konto von Lena Ilk, für die anderen beiden Tore sind Laura Kalischko und Hannah Kiesl verantwortlich. Offensiv werden wir uns kommenden Samstag wohl etwas besonders einfallen lassen müssen, denn unsere Gegnerinnen haben erst fünf Gegentore kassiert, was aktuell zur drittbesten Defensive der Liga führt. Gespielt wird wie oben erwähnt unmittelbar im Anschluss an die Herrenpartie ab 18:00 Uhr. Unsere Damen freuen sich über eure Unterstützung beim drittletzten Heimspiel des Jahres!
Sieben verflixte Minuten
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus Draxler75 Minuten lang konnte man als Lembacher Fan den Augen fast nicht trauen, wir führen in der Copa Haslana Arena gegen Angstgegner Haslach trotz einiger prominenter Ausfälle nicht unverdient mit 0:2 und sind auf dem Weg zu einem historischen Sieg. Haslach wurde in der Schlussphase stärker und drückte auf ein Tor, diese sollten dann leider auch in dreifacher Ausführung gelingen, wobei zumindest ein Treffer auf einer glasklaren Fehlentscheidung von Schiedsrichter Stephan Bauer beruht.
Hälfte Eins:
Wie so oft beginnt die Einleitung mit Updates zur Personalsituation: Markus Schinkinger und Felix Hofmann fehlten aufgrund privater Termine, Alexander Mühlparzer, Martin Schinkinger, Manuel Schmerda und Stefan Schürz mussten weiterhin verletzt auslassen. Felix Bes debütierte im Tor, Sebastian Traxler kehrte nach kurzer Verletzungspause wieder zur Mannschaft zurück und Patrick Schürz führte unsere Elf erstmals als Kapitän aufs Feld. Es entwickelte sich bereits in der Anfangsphase ein intensiver Derbyfight, in dem wir die ersten Chancen haben. Zweimal wird Jakob Pechmann bedient, beide Male fällt sein Abschluss quasi alleine vor Starlinger zu harmlos aus, auch einen Schuss von Adnan Nocic kann der Haslacher Schlussmann problemlos entschärfen. Die Haslacher werden dann in den Minuten 12, 13 und 19 gefährlich. Einen Querpass von Niklas Hackl entschärft Daniel Pils vor dem einschussbereiten Julian Friedl, ein Schuss von Niklas Hackl rechts im Strafraum geht um Zentimeter an der linken Stange vorbei, in Minute 19 klärt Idris Sakic auf der Linie, nachdem Felix Bes nach einem Lochpass bereits geschlagen war.
Die nächste Phase gehört wieder uns, Treffer gelingt aber vorerst noch keiner. Ein Stangler von Jakob Pechmann findet in Minute 26 keinen Abnehmer, zwei Minuten später kann Starlinger einen Schuss von Bernhard Timpner nur nach vorne abprallen lassen, der Haslacher Moritz Schnölzer entschärft die Situation. In Minute 35 ist der Knoten dann geplatzt, Gregor Mühlparzer bedient vor der Lembacher Ersatzbank mit einem Traumball aus der eigenen Hälfte Daniel Zauner, er nimmt sich das Spielgerät mit und zieht ab, Starlinger war mit den Fingerspitzen noch dran, kann den Treffer aber nicht mehr verhindern. Zwei Minuten später stört Sebastian Straußberger Jakob Pechmann beim Abschluss, wodurch wir mit einer knappen, aber nicht unverdienten Führung in die Kabinen gehen.
Hälfte Zwei:
Gregor Mühlparzer musste aufgrund der Kooperationsspieler-Vereinbarung mit Kirchberg in der Kabine bleiben (eine Regelung, die in dieser Form wohl zu überdenken ist, wenn aufgrund von Personalmangel bei uns ein Spieler zugunsten von Kirchberg in der Halbzeit in der Kabine bleiben muss), Jonathan Altendorfer kam neu ins Spiel. Die erste Chance in Hälfte Zwei haben die Hausherren, nach Ecke vom ebenfalls zur Halbzeit eingewechselten Philipp Eder geht ein Aufsitzer-Kopfball von Leotrim Sylaj neben die rechte Stange. In Minute 57 durfte man als Lembacher Fan dann an ein Derbywunder glauben. Jakob Pechmann spielt den Ball zu Adnan Nocic an die Strafraumgrenze, er zieht schnörkellos ab, der Ball geht in die rechte untere Ecke. Es war der erste Pflichtspieltreffer für unsere KM von Adnan Nocic und wir hatten eine vermeintlich komfortable Führung. Tatsächlich hatten wir in Minute 66 noch ein Freistoßchance durch Daniel Zauner, ab dann stellten wir den offensiven Spielbetrieb aber komplett ein und wurden von einer Haslacher Lawine überrollt. In Minute 67 haut Julian Friedl den Ball am 5er nach einem Hackl-Querpass drüber, drei Minuten später trifft Niklas Hackl nach Direktabnahme von hoher Flanke von Philipp Eder nur die Querlatte. Nach 74 Minuten faustet Felix Bes noch einen Schuss von Julian Friedl weg, eine Minute später nimmt das Unheil seinen Lauf und wir beginnen mit der ersten strittigen Szene. Der Ball wird in den Strafraum gespielt, Felix Bes ist zuerst mit den Händen am Ball, trifft aber keine Sekunde später auch den eingewechselten Florian Hörezeder, Schiedsrichter Bauer zeigt sofort auf den Punkt. Die Meinungen gingen hier weit auseinander, in Summe wohl eine 50:50 Szene, Schiedsrichter Bauer hat sich für Strafstoß entschieden, den Julian Friedl souverän halbhoch rechts verwandelt.
Keine zwei Meinungen gibt es dann wenige Minuten später, Jonathan Altendorfer steht knapp innerhalb des Strafraums und trifft Aron Racz nachweislich nicht (!), weil der ungarische Legionär aber theatralisch zu Boden geht, fällt Schiedsrichter Stephan Bauer auf den billigen Trick herein und zeigt erneut auf den Punkt. Statt gelb-rot wegen Schwalbe (Racz war zuvor schon verwarnt) tritt erneut Julian Friedl an und trifft wieder in die rechte Ecke, dieses Mal per Flachschuss. Die Haslacher hatten fortan klar das Momentum, nur eine Minute nach dem Ausgleich entschärft Daniel Pils mit dem Rücken einen Schuss von Julian Friedl, in Minute 82 ist die Partie dann endgültig gedreht. Philipp Eder führt einen Freistoß aus der eigenen Hälfte aus, Felix Bes kommt aus dem Tor raus, kann im Getümmel den Ball aber nicht entscheidend wegfausten, Julian Friedl lauert genau darauf an der Strafraumgrenze und hebt den Ball gefühlvoll ins Tor, Daniel Pils kommt auf der Linie nicht mehr dran. Zwingende Chancen gibt es dann keine mehr, unsere Personaldecke wird für zumindest nächste Woche erneut dünner, nachdem Idris Sakic nach einem Zweikampf im eigenen Strafraum den Ellbogen eines Gegenspielers in den Nacken bekommen hat und Schiedsrichter Bauer kein Foul gepfiffen hat, kommt es zu einer verbalen Entgleisung Richtung Unparteiischen, die einen Platzverweis zur Folge hatte. Ein Unentschieden wäre schlussendlich gerecht gewesen, Haslach reichen aber sieben Minuten und ein Julian Friedl um drei Treffer zu erzielen.
Fazit:
Mit den ersten 75 Minuten kann man aus Lembacher Sicht definitiv zufrieden sein, wir haben den Haslachern Paroli geboten und waren durchaus verdient in Führung. Wie so oft folgte dann aber ein Leistungseinbruch in der Schlussphase, wo dann auch noch zumindest eine klare Fehlentscheidung vom Schiedsrichter beim zweiten Elfmeter hinzugekommen ist. Genau solche Dinge passieren leider wenn man eher am Ende der Tabelle steht und das Glück nicht auf der eigenen Seite ist. Die Schuld auf den Schiedsrichter zu schieben wäre aber zu einfach, es wurden auch dieses Mal gute Chancen unsererseits vergeben bzw. schaffen wir es heuer einfach nicht, einen Vorsprung aus taktischer und körperlicher Sicht über die Zeit zu bringen.
Reserve:
Coach-Kaltenhuber musste sich krankheitsbedingt abmelden, mit Nico Wögerbauer übernahm diese Rolle ein weiterer motivierter Jung-Coach in unseren Reihen. Bernhard Bötscher half uns dankenswerterweise im Tor aus, Manuel Kainberger kehrte nach Zerrung wieder in die Startelf zurück. Der Tabellenvorletzte schockte uns aber gleich mit einer frühen Führung, Routinier Matthias Engleder spielt nach acht Minuten den Stangler zu Florian Pröll, dieser stellt auf 1:0. Nach einer weiteren guten Gelegenheit durch Florian Pröll macht sich unser Team ab ca. Minute 23 richtig bemerkbar, ein versuchter Seitfallzieher von Dietmar Höfler und ein Schuss von Jonathan Altendorfer aus der Drehung verfehlen aber das Ziel. In Minute 27 bleibt eine Haslacher Doppelchance durch Lukas Bindeus und Florian Pröll ungenützt, beim Rausspielen nach der Pröll-Chance packt Moritz Kohel dann die ganz feine Klinge aus. Er schickt aus der eigenen Hälfte Jonathan Altendorfer, dieser kommt knapp vor dem herauslaufenden Wolfesberger an den Ball, überhebt ihn und und steht dann vor dem leeren Tor und schiebt zum Ausgleich ein. Wir finden immer mehr Chancen vor, Dietmar Höfler vergibt im Sechzehner, einen Freistoß von Manuel Pichler lenkt Wolfesberger über die Latte.
Wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff haben wir dann die Partie gedreht, Jonathan Altendorfer setzt sich im Luftduell mit Keeper Samuel Wolfesberger durch, der Ball liegt dann ein paar Meter vor dem leeren Tor, unser bester Reserve-Torschütze sagt Danke und schnürt den Doppelpack. Im zweiten Durchgang werden zu Beginn Florian Pröll bzw. Moritz Kohel gefährlich, dann passiert bis Minute 76 relativ wenig in den Strafräumen. Auch dort ist der Ball grundsätzlich nicht im Strafraum, Paul Schiffbänker zieht aber einfach mal aus der Distanz ab, der Ball schlägt sehenswert in der kurzen Ecke ein. Zwei Gelegenheiten gibt es in der Schlussphase noch, Jakob Bäuchler wartet unsererseits zu lange mit dem Abschluss wodurch Wolfesberger fangen kann, eine Minute später haut Michael Becker nach einer Flanke den Ball aus aussichtsreicher Position drüber. Schlussendlich eine durchaus gerechte Punkteteilung.
Damen:
Auch bei unseren Damen waren im Vergleich zur Vorwoche einige personelle Änderungen nötig, nicht zur Verfügung standen Caro Stöttner, Julia Gierlinger, Julia Kepplinger und Hannah Kiesl, dafür waren Marlene Schneeberger und Ronja Schlager wieder einsatzbereit, Laura Schinkinger war nach längerer Verletzungspause ebenfalls wieder im Kader und nahm zunächst auf der Bank Platz. Nach zwei frühen Wechseln beim Heimteam, wo einmal leider auch die Rettung anrücken musste, geht der SV Windischgarsten in Minute 36 durch die eingewechselte Bojana Sujeranovic mit 1:0 in Führung.
Unsererseits wird Lena Ilk als die auffälligste Spielerin beschrieben, bei einer Aktion kann sich auch Tanja Stevanovic, die Torfrau der Heimischen, auszeichnen. Der Auftakt in Hälfte Zwei hätte bitterer nicht sein können, nach nicht einmal drei Minuten stellt Anna Kreutzhuber auf 2:0. Wir können dem nichts mehr entgegensetzen, nach einer in der Schlussphase chancenarmen Partie holen die Gastgeberinnen den ersten Saisonsieg bzw. die ersten Saisonpunkte und sind nur noch einen Zähler hinter uns. Die Gierlinger-Elf steht nach dieser Runde auf Rang Neun mit vier Saisonpunkten.
Ausblick:
Gegen Haslach haben wir einen Hattrick kassiert, am kommenden Wochenende verteilen wir einen Hattrick für euch, zumindest in Form von drei Heimspielen hintereinander. Unsere Herren treffen auf St. Oswald/Fr. und spielen am Samstag, 4. Oktober 2025 um 14:00 Uhr (Reserve) + 16:00 Uhr (KM). Unsere Damen setzen um 18:00 Uhr den Schlusspunkt mit ihrem Spiel gegen die SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach. Wir freuen uns auf eure Unterstützung, gemeinsam kann ein hoffentlich perfekter Fußballsamstag gelingen!
Tormanntausch im Haslach-Derby
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerDerby Nummer Drei der laufenden Saison steht ante portas, die zweitkürzeste Auswärtsfahrt führt uns in den Weberort Haslach. Haslach ist ein Ort mit vielen Sehenswürdigkeiten und Museen, wurde als textiles Zentrum bekannt und überzeugt auch mit einer vielfältigen und großartigen Kulinarik, allen voran dem Gasthaus Vonwiller, die bis 28. September noch mexikanische Spezialitäten anbieten. Es gibt nur einen Ort in Haslach, den vermutlich kein Lembacher Fan als bevorzugtes Reiseziel ausgeben würde: Die Copa Haslana Arena. Eine bisher uneinnehmbare Festung mit Burggraben, deren Stürmung am Samstag ohne Kapitän Felix Hofmann und Tormann Markus Schinkinger vermutlich noch schwerer wird als in den Jahren zuvor.
Gegner-Check:
Der Vizemeister der Vorsaison befindet sich aktuell auf Platz 5 der Tabelle und konnte in den ersten sechs Runden elf Punkte sammeln. Die einzige Niederlage gab es in Runde Eins zu Hause gegen Landesliga-Absteiger Naarn, anschließend folgten Siege gegen Freistadt, Schweinbach und Admira sowie zwei Remis gegen Oberneukirchen und Julbach. Die Offensive der Gastgeber hat noch etwas Ladehemmung, verfügte man in der Vorsaison noch über den besten Angriff der Liga, liegen die Haslacher in dieser Statistik aktuell nur auf Platz 11 mit neun erzielten Toren. Die Punkte werden diese Saison eher durch eine kompakte Defensive gesichert, mit Admira, Naarn und Julbach haben nur drei Teams weniger Gegentore kassiert. Unsererseits gibt es ein Wiedersehen mit Philipp Aigner, der ehemalige Innenverteidiger unserer Meistermannschaft 2016/17 schwingt seit Sommer 2025 das Trainerzepter in Haslach.
Historische Bilanz:
Diese Zeilen verfasse ich nur mit großen Widerwillen, denn gegen keine andere Mannschaft haben wir in der jüngeren Vergangenheit eine derart schwache Bilanz. Seit dem Aufstieg der Haslacher in die Bezirksliga gab es vier Duelle, alle vier Partien wurden verloren, vor allem in Haslach hatten wir nie eine Chance und gingen mit 4:1 bzw. 5:1 unter. Während Haslach in diesen vier Derbys 13 Treffer bejubeln durfte, kommen wir auf nur drei Treffer durch Idris Sakic, Stefan Schürz und Jakob Bäuchler. Eine beeindruckende Statistik wird am kommenden Samstag definitiv keine Fortsetzung finden – Felix Hofmann sah in allen vier Partien gegen Haslach eine gelbe Karte, nachdem er einen länger geplanten privaten Termin wahrnehmen wird, fehlt unser Kapitän am Samstag und kann sich keinen fünften gelben Karton holen.
Unsere Formkurve:
Durch den etwas überraschenden 3:0 Sieg von Oberneukirchen gegen Naarn haben wir in der Tabelle einen weiteren Platz verloren und sind auf Rang 12 mit fünf Punkten abgerutscht. Dieser Platz wäre in der Endabrechnung aber noch ohne Konsequenz, denn durch die Bildung einer vierten Regionalliga ab der Saison 2026/27 wird es aus den Bezirksligen voraussichtlich nur jeweils einen Fixabsteiger geben, der Dreizehnte spielt Relegation. Diese Zone der Tabelle wollen wir aber ohnehin so rasch wie möglich verlassen, und beim Punktgewinn gegen Oepping-Peilstein zeigte die Formkurve trotz einiger verletzungsbedingten Ausfälle wieder klar nach oben. Bitter für das Derby sind aber die zusätzlichen Ausfälle von Tormann Markus Schinkinger und Kapitän Felix Hofmann, beide haben bereits länger feststehende private Termine und fehlen daher am Samstag. Felix Bes wird somit zwischen den Pfosten debütieren, von den Verletzten könnte Sebastian Traxler wieder zur Mannschaft stoßen.
Schiedsrichter:
Für das Bezirksderby steht am Freitag abermals eine Dreierbesetzung zur Verfügung, Hauptschiedsrichter Stephan Bauer wird unterstützt von Sait Adibelli und Ing. Benjamin Aistleitner, BSc. Unter Schiri Bauer haben wir noch nie verloren, in der Saison 2018/19 gewannen wir gegen Haibach und Hofkirchen, zum Saisonauftakt 2024/25 spielten wir in Schweinbach 2:2. Bei Haslach pfiff er insgesamt sieben Pflichtspiele, drei davon wurden gewonnen, vier verloren.
Reserve:
Von der Papierform her gehen die Kaltenhuber-Jungs als Favoriten ins kleine Derby, wir sind in der Tabelle auf Platz 5 mit zehn Punkten, die Jung-Haslacher konnten erst drei Zähler sammeln und befinden sich auf dem vorletzten Platz. Die historische Bilanz ist völlig ausgeglichen, im ersten Haslacher Jahr in der Bezirksliga gingen die beiden Duelle an uns, in der Vorsaison setzten sich in der Reserve zweimal die samstägigen Gastgeber durch. Nachdem Felix Bes in der KM zum Einsatz kommt, hilft uns dankenswerterweise Bernhard Bötscher im Tor aus, er kommt zu seinem ersten Einsatz seit Oktober 2024, als er in St. Oswald/Fr. für Reinhard Perndorfer eingesprungen ist.
Spielort und Uhrzeit:
Das dritte Saisonderby findet am Samstag, 27. September um 16:00 Uhr in der Copa Haslana vom SV Haslach statt. Die Reservemannschaften duellieren sich davor ab 13:45 Uhr. Wir freuen uns auf viele bekannte Gesichter in Haslach, die unsere Mannschaften anfeuern und unterstützen.
Damen:
Unsere Ladies absolvierten vergangenen Sonntag das zweite Liga-Heimspiel in dieser Saison und empfingen die Damen aus Peuerbach. Nach der ersten Chance durch Hannah Kiesl wird einige Minuten später Lena Ilk von Torfrau Julia Lehner von den Beinen geholt, Schiedsrichter Natterer zeigte sofort auf den Elfmeterpunkt. Laura Kalischko ließ sich diese Chance nicht entgehen und trifft zum 1:0. Liveticker Patrick Schürz war kaum mit dem Eintrag vom Führungstreffer fertig, als Kristin Dornetshumer wieder alles auf Anfang setzte, nach einem langen Ball entwischt sie Valentina Bauer und spitzelt den Ball an Leonie Gerstl vorbei zum Ausgleich. Vor dem Pausenpfiff wurde Lena Ilk noch einige Male gefährlich, bevor Schiri Natterer aber tatsächlich zur Pfeife griff, ließ er noch vier Minuten nachspielen und in der letzten Minute der Nachspielzeit laufen unsere Damen nach einer Ecke in einen Konter, Kristin Dornetshumer bringt Peuerbach mit 1:2 in Führung.
In Hälfte Zwei passierte bis ca. Minute 65 wenig, dort hatte dann Kristin Dornetshumer zwei gute Gelegenheiten. Noch besser war aber die Chance von Lena Ilk auf der Gegenseite in Minute 68. Unsere Kapitänin setzt sich gegen zwei Verteidigerinnen durch und schießt alleine vor Torfrau Lehner nur knapp an der linken Stange vorbei. Zu diesem für uns ungünstigsten Zeitpunkt erhöhen unsere Gäste, Kristin Dornetshumer zieht im Strafraum ab, Leonie Gerstl war mit den Fingerspitzen noch dran, kann das 1:3 aber nicht mehr verhindern. In Minute 79 wurden Parallelen zur Herrenpartie am Freitag gezogen, während es dort Bernhard Timpner war der wie vor einem zugenagelten Tor zu stehen schien, war es am Sonntag Lena Ilk, sie taucht alleine vor Torfrau Lehner auf, auch in dieser Situation wird das Gehäuse verfehlt. In Minute 84 dann die endgültige Entscheidung, Caro Stöttner foult Kristin Dornetshumer im 16er, Jana Stockinger trifft vom Punkt. In der Nachspielzeit trifft nochmals Kristin Dornetshumer nach einem Abpraller zum 1:5. Der Sieg fiel schlussendlich sicher um 1-2 Tore zu hoch aus, unsere Gäste waren an diesem Tag aber vor dem Tor leider gefährlicher als wir.
Das gesamte Team und insbesondere Kapitänin Lena Ilk (die uns dafür schon in so vielen anderen Spielen wichtige Punkte und Siege gesichert hat) haderten nach dem Spiel mit den vergebenen Chancen, gegen die punktegleichen Peuerbacherinnen haben im Vorfeld alle auf etwas Zählbares gehofft. Kopf hoch und voll fokussiert nach vorne schauen, kommenden Freitag steht die mit ca. 130 km weiteste Auswärtsfahrt der Saison auf dem Programm, unsere Damen treffen in der DANA Arena auf den SV Windischgarsten und wollen gegen die noch punktelosen Damen aus dem Bezirk Kirchdorf den zweiten Saisonsieg feiern. Erfahrungswerte gibt es keine, es wird das erste Duell in der Vereinsgeschichte. Gespielt wird am Freitag, 26. September um 19:30 Uhr.
Derbyremis gegen Oepping-Peilstein
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerGestern fand unsere bereits letzte Freitagspartie des Jahres statt, wir empfingen die SPG Oepping-Peilstein zum bezirksinternen Kräftemessen. Trotz einiger Ausfälle und Startelfänderungen zeigten wir in beiden Partien eine ansprechende Leistung und waren vor allem in der KM dem Sieg näher als unsere Gäste. Für den Anschluss ans gesicherte Mittelfeld war der Punkt gestern vorerst zu wenig, auf der starken Leistung soll aber in den kommenden Wochen aufgebaut werden.
Hälfte Eins:
Mit Manuel Schmerda, Sebastian Traxler und Stefan Schürz fehlten drei Spieler nach der Altenberg-Partie, aus dem regulären KM-Kader kehrte Jakob Pechmann nach Verletzung zurück. Auch dieses Mal musste unsere Reserve tatkräftig aushelfen, Stephan Schinkinger stand erstmals seit November 2018 wieder in der Startelf der Lembacher Kampfmannschaft, Christian Anreither fing erstmals seit April 2019 wieder an. Mit ca. fünf Minuten Verspätung pfiff Schiedsrichter Horst Hüttler die Partie an, die erste Chance konnten unsere Jungs verbuchen. Adnan Nocic zieht nach sechs Minuten knapp außerhalb der Box ab, seinen scharfen Schuss kann Schlussmann Fischer nur seitlich abwehren, dort kann aber Jakob Pechmann nichts mehr aus dieser Szene machen. Vier Minuten später werden unsere Gäste erstmals gefährlich, Simon Schaubmair bringt über die linke Seite eine gefährliche Hereingabe, Patrick Schürz klärt im 5er vor einem einschussbereiten Angreifer. Wir finden in der Folge aber immer besser in die Partie und finden auch einige gute Chancen vor, Bernhard Timpner kommt im Zentrum einmal nicht entscheidend an den Ball, bei einem Schuss von Daniel Pils ist der Winkel schon etwas zu spitz und in Minute 22 prüft Daniel Zauner mit einem Aufsitzer-Schuss Lukas Fischer.
Oepping-Peilstein kam ab der 25. Minute zusehends besser in die Partie, klare Torchancen konnte sich die vor dem Spiel zweitbeste Offensive der Liga aber keine erspielen. Vielmehr sind es unsere Jungs die in dieser Phase dann eiskalt zuschlagen. Kapitän Felix Hofmann schaltet sich offensiv ein und spielt den Stangler, Bernhard Timpner kommt nicht entscheidend an den Ball, dafür trifft diesen an der zweiten Stange Comebacker Jakob Pechmann umso besser, das Spielgerät schlägt im langen Eck ein. Ein Aufbäumen der Schuster-Elf fand vor der Pause nicht mehr statt, eher waren es unsere Jungs die den Vorsprung noch ausbauen hätten können. Stephan Schinkinger vergibt um Zentimeter per Kopf nach einer Zauner-Ecke, kurz darauf probiert es unser Sommer-Neuzugang selbst per Seitfallzieher nach Timpner-Flanke, trifft den Ball aber nicht richtig. Wir gehen mit einer knappen, aber verdienten Führung in die Kabinen.
Hälfte Zwei:
In Hälfte Zwei änderte sich zunächst nichts am Spielverlauf, Bernhard Timpner schießt in Minute 52 knapp über das linke Kreuzeck, wenige Minuten später bedient Adnan Nocic mustergültig Bernhard Timpner, sein gefühlvoller Heber geht über Goalie Fischer, der bereits angeschlagene und wenige Minuten später ausgewechselte Thomas Magauer klärt aber noch kurz vor der Linie. Unsere Gäste der SPG Oepping-Peilstein waren in Durchgang Zwei noch nicht im Strafraum als plötzlich Jubel im Gästesektor ausbricht. Simon Hofer flankt von der rechten Seite in den Sechzehner, Lukas Schaubmayr ist Sieger im Kopfballduell und bezwingt auch Max, neuer Spielstand 1:1. Nur eine Minute später probiert es Michael Pichler mit einem Gewaltschuss aus der Distanz und es kamen die ersten Befürchtungen auf, dass wir das Spiel wieder aus der Hand geben könnten. Diese sollten sich nicht bewahrheiten, die größten Chancen hatten im restlichen Spiel dann wieder unsere Jungs.
Unser gestriger Chancen-Alleinunterhalter vor allem in der Schlussphase war dann Bernhard Timpner, der mit einem Schuss vom Sechzehner, einem nicht getroffenen Seitfallzieher nach einer Ecke und per Kopf scheiterte. In Minute 93 gab es dann aber die wohl größte Ausgleichsmöglichkeit und viele Fans hatten bereits zum Torschrei angesetzt. Der eingewechselte Jonathan Altendorfer bedient Adnan Nocic links im Strafraum, er sieht den perfekt positionierten Gregor Mühlparzer, der aus ca. sieben Metern freie Schussbahn hat, in allerletzter Sekunde grätscht aber noch ein Verteidiger in seinen Schuss und fälscht ihn so denkbar knapp neben die rechte Stange ab. Kurz darauf ist Schluss, wir trennen uns mit einem 1:1.
Fazit:
Es war wohl gemeinsam mit der Partie gegen Katsdorf unser bisher stärkstes Spiel im Herbst. Auch nach dem Gegentreffer blieben wir u.a. dank Mittelfeldantreiber Stephan Schinkinger ruhig und erspielten uns noch mehrere gute Chancen, der Ball wollte aber einfach nicht mehr über die Linie. Auch wenn wir dem Sieg deutlich näher waren und es schlussendlich „nur“ ein Punkt geworden ist, war es vor allem spielerisch und kämpferisch ein großer Schritt in die richtige Richtung. Auf dieser Leistung kann für die nächsten Wochen definitiv aufgebaut werden.
Reserve:
Auch hier musste Jung-Coach Michael Kaltenhuber wieder auf Spielersuche gehen, mit Jakob Bäuchler, Maxi Cristea und Milad Rasuli standen drei Akteure nach kürzerer Pause wieder zur Verfügung, kreativer waren die Einsätze von St. Martins 1b Trainer Michael Lindorfer, KM-Co-Trainer Jürgen Hötzendorfer und Fußballpensionist Gerhard Past. Auch Manuel Pichler absolvierte nach fast 1,5 Jahren Verletzungspause wieder eine Partie. Wir eröffnen das Reserve-Derby mit einem Blitzstart, bereits nach zwei Minuten bringt uns Kapitän David Wögerbauer in Führung. Nach neun Minuten hat Sebastian Heinzl die erste Chance der Gäste mit einem Schuss knapp außerhalb des Strafraums, nach zehn Minuten muss es dann eigentlich 2:0 stehen. Moritz Kohel spielt den Pass in die Spitze, dort läuft Maxi Cristea alleine auf Schlussmann Wöss zu, sein Abschluss ist aber zu zentral. Auch Lukas Hackl bleibt bei einem Kopfball und einem Freistoß glücklos, in Minute 45 gleicht die SPG Oepping-Peilstein zum denkbar unglücklichsten Zeitpunkt aus. Nach einer Ecke von Lukas Zoidl ist es unser Aushilfs-Innenverteidiger und KM Co-Trainer Jürgen Hötzendorfer, der den Ball ins eigene Tor lenkt. Pausenstand 1:1.
Nach Chancen auf beiden Seiten durch Lukas Hackl bzw. David Eckerstorfer gehen die Oepping-Peilsteiner dann in Minute 65 erstmals in Führung. Torschütze ist Samuel Klein, der einen Stangler von Sebastian Heinzl mustergültig verwertet. Es bleibt chancenmäßig betrachtet ein offener Schlagabtausch, bei uns lässt Milad Rasuli per Kopf nach einer Lindorfer-Ecke aus, auf der Gegenseite geht ein Aufsitzer-Kopfball von David Reisinger knapp an der Stange vorbei. In Minute 82 setzt dann ein Premierentor den Schlusspunkt. David Wögerbauer bringt den Ball zur Mitte, wo nahe der zweiten Stange Niklas Höfler den Ball über die Linie bugsiert. In der Schlussphase vergibt bei Oepping-Peilstein Johannes Wiesinger vor dem herauslaufenden Felix Bes, auf der Gegenseite wird ein Schuss von Moritz Kohel noch knapp neben das Tor abgefälscht, wodurch es beim in Summe gerechten Unentschieden bleibt.
Damen:
Unsere Damen absolvieren ihr nächstes Spiel am Sonntag, 21. September um 15:00 Uhr zu Hause gegen Peuerbach. Nutzt den Sonntagnachmittag für einen Besuch am Sportplatz, unsere Damen freuen sich über eure Unterstützung. Ein kurzer Rückblick aufs Spiel ist dann im nächsten Vorbericht enthalten.
Ausblick:
Nächste Woche findet bereits das nächste Bezirksderby statt, dieses Mal sind wir das Auswärtsteam und reisen in die Copa-Haslana Arena zum SV Haslach. Seit dem Aufstieg der Haslacher in die Bezirksliga konnten wir dort noch nie überzeugen, am kommenden Wochenende fehlen uns zusätzlich zu unseren verletzten Spielern auch Kapitän Felix Hofmann und Tormann Markus Schinkinger. Tabellarisch und historisch sind die Haslacher sicher zu favorisieren, wir können dort also nur positiv überraschen und freuen uns auf eure Unterstützung. Gespielt wird am Samstag, 27. September um 13:45 Uhr (Reserve) + 16:00 Uhr (KM).
Danke an die Sparkasse Mühlviertel-West für den Matchball. Der Ehrenanstoß wurde von Stefan Hinterleitner durchgeführt.