Heimderby gegen die Veilchen

Das erste Derby des Jahres steht am Spielplan und das gleich in der doppelten Ausführung, denn während unsere Damen am Freitag in der Hoga-Arena auf Aufstiegskandidat St. Stefan treffen, empfangen unsere Jungs am Samstag die Julbacher Veilchen zum bezirksinternen Kräftemessen. Die Julbacher haben uns in der Vorwoche keinen Gefallen getan und mussten sich Vorderweißenbach im heimischen Meran-Stadion mit 2:3 geschlagen geben, am kommenden Samstag werden sie wohl auch keine Geschenke an uns verteilen und sicher alles für den Derbysieg geben. Aus unserer Sicht soll nach dem Punkt zum Rückrundenauftakt der nächste Schritt gemacht werden und nach dem 1:2 gegen Arnreit Mitte Oktober endlich wieder ein (Derby-)Sieg eingefahren werden.

Gegner-Check:

Die Mannen von Peter Hain sind in der Tabelle nach der Niederlage zum Rückrundenauftakt gegen Abstiegskandidat Vorderweißenbach einen Rang abgerutscht und stehen nun auf Platz 9 mit 18 Punkten. Der Herbst verlief auch bei unseren Gästen eher durchwachsen, nach einem starken Start und der Tabellenführung nach vier Runden holten die Veilchen von Mitte September bis Mitte Oktober nur einen Punkt aus fünf Partien, Derbysieg gelang genau einer und dieser war der 3:0 Erfolg gegen uns in Runde 2. Vor allem auswärts ist die Bilanz noch ausbaufähig, nur ein Sieg gelang in der Fremde und somit warten die Julbacher seit Runde 1 Mitte August und dem 0:2 gegen Vorderweißenbach auf einen Auswärts-Dreier. Erwähnenswert ist auch, dass Julbach gemeinsam mit den Oepping-Peilsteiner Steinprofis die fairste Mannschaft der Liga ist und der sonst oft beste Julbacher Torschütze Jakob Lauss bei „nur“ zwei Treffern steht, dafür ist Michael Kasper mit sechs Saisontoren umso treffsicherer.

Historische Bilanz:

Seit Beginn der elektronischen Datenerfassung gibt es leichte Vorteile für unsere Gäste aus Julbach, während die Hain-Elf acht von 20 Derbys gewinnen konnte, waren wir siebenmal erfolgreich. Die restlichen fünf Aufeinandertreffen endeten folglich Remis. Betrachtet man nur die letzten fünf direkten Duelle, konnten wir davon nur ein Partie gewinnen, im Herbst besiegelten Treffer von Michael Kasper, Oliver Eckerstorfer und Fabian Pils eine doch klare und verdiente 3:0 Auswärtsniederlage. Hoffnung macht aber die Heimstärke gegen Julbach, die letzten vier Spiele wurden zu Hause nicht verloren, die letzte Heimniederlage gegen Julbach stammt noch aus Oktober 2020. Erfolgreichste Derbytorschützen sind Stefan Hinterleitner mit acht bzw. Jakob Lauss und Florian Stadlbauer mit vier Treffern.

Unsere Formkurve:

Nach drei Niederlagen im Herbst gelang beim Rückrundenauftakt dank einer kämpferisch starken Leistung mit dem Punkt am Bachlberg ein kleiner Befreiungsschlag. Weil aber unsere Konkurrenz mit Ausnahme von Schweinbach voll punktete, rutschten wir dennoch auf Rang 13 ab, Rang 10 ist derzeit aber wiederum nur einen Zähler entfernt. Um diesen sicheren Tabellenplatz möglichst rasch wieder zu erreichen, sollten wir an unsere Heimstärke aus der Saison 2024/25 anschließen, als wir am Ende der Saison auf Platz 1 der Heimtabelle lagen. Aktuell rangieren wir in dieser Statistik auf Rang 11 und konnten im Herbst nur zwei von sechs Heimspielen gewinnen. Ebenfalls zu erwähnen ist der erneut späte Gegentreffer in der Vorwoche gegen Admira, durch den wir wie in anderen Spielen im Herbst wieder zwei Punkte verloren haben. Im Training wird aber hochkonzentriert an den aktuellen Problemstellungen gearbeitet und unsere Jungs sind heiß auf das Derby und das erste Heimspiel des Jahres. Der letzte Sieg in der Meisterschaft gelang im Oktober 2025 im Derby gegen Arnreit, aus unserer Sicht können wir mit einem weiteren Derbysieg gerne wieder auf die Siegerstraße zurückkehren.

Schiedsrichter:

Auch beim zweiten Spiel des Jahres gibt es eine Dreierbesetzung, dieses Mal mit einem durchaus bekannten Schiedsrichter. Mag. Philipp Reitinger leitete bereits drei Pflichtspiele und ein Testspiel von uns, die Bilanz in den Pflichtspielen ist mit einem Sieg (November 2024 gegen Oepping-Peilstein), einem Unentschieden (August 2025 gegen Vorderweißenbach) und einer Niederlage (Mai 2022 gegen Wartberg) völlig ausgeglichen. Für Julbach wird es die Pflichtspielpremiere mit Schiedsrichter Reitinger. Seine Assistenten am kommenden Samstag sind Dejan Imsirovic und Christian Mayrhofer.

Reserve:

Auch unsere Reserve mit Neo-Trainer Amadeo Zela steigt kommendes Wochenende endlich in die Meisterschaft ein, das Duell gegen Julbach könnte dabei eines auf Augenhöhe werden. In der Tabelle stehen wir derzeit auf Rang Vier mit 21 Punkten, die Jung-Veilchen haben bereits ein Spiel mehr und stehen mit 19 Zählern auf Rang Fünf. Die historische Bilanz ist mit neun Siegen für je beide Teams und einem Unentschieden völlig ausgeglichen, in der Hinrunde setzten wir uns dank Treffern von Jonathan Altendorfer und Dominik Barth knapp mit 1:2 durch, generell gingen die letzten drei Reservepartien gegen Julbach an unsere Jungs. Wenn wir den Anschluss an die Spitzenteams nicht verlieren wollen, brauchen wir auch dringend einen vierten Sieg in Serie gegen die Veilchen, denn der Tabellenführer aus Freistadt liegt (bei einem Spiel mehr) neun Punkte vor uns. Hoffnung macht auch die Heimtabelle, als eines von drei Teams sind wir zu Hause noch ungeschlagen.

Spielort und Uhrzeit:

Gespielt wird am Samstag, 28. März um 14:15 (Reserve) + 16:30 (KM). Wir freuen uns (trotz voraussichtlich bescheidenem Wetter) über eure Unterstützung beim ersten Herren-Heimspiel des Jahres.

Damen:

Runde 13 in der Frauen-Landesliga steht vor der Tür und wir hoffen, dass diese Zahl keine Unglückszahl ist, denn im Herbst gab es im Derby gegen St. Stefan mit dem 0:10 eine besonders kalte Dusche. Das Selbstvertrauen nach dem Auftaktsieg gegen Aspach-Wildenau sollte aber groß sein, aktuell trennen unsere Ladies auch nur mehr zwei Punkte vom rettenden achten Platz. Dennoch gehen wir als klare Außenseiter ins Derby, vier von fünf Pflichtspielen gegen die Blau-Weißen verloren wir zu Null, zudem hat St. Stefan mit 55 Treffern die mit Abstand beste Offensive der Liga (Nora Hetzmannseder hat dabei unglaubliche neun Treffer mehr erzielt als unsere Damen insgesamt) und die drittbeste Defensive mit nur zehn Gegentoren. In der heimischen Hoga-Arena sind die Gastgeberinnen makellos, alle sechs Partien wurden gewonnen. Auswärts sind wir insgesamt gesehen mit vier von sieben Saisonpunkten etwas stärker und warum sollte nicht wieder wie vor ca. einem Jahr eine kleine Sensation gelingen, als wir nach frühem 0:3 Rückstand noch eine Aufholjagd starteten und mit einem 3:3 die Punkte teilten. Gespielt wird am Freitag ,27. März um 19:30 Uhr in der Hoga-Arena in St. Stefan.