Aktuelles

Erste Sonntagspartie im Schmankerldorf

Seit wir zu Beginn der Saison 2018/19 wieder in die Bezirksliga kamen, bestritten wir insgesamt 13 Sonntagspartien mit folgender Bilanz: 5 Siege – 2 Unentschieden – 6 Niederlagen. Ganze drei Sonntagspartien werden alleine im Herbst hinzukommen, die erste davon kommendes Wochenende im Bezirk Urfahr-Umgebung, wenn die Schmankerldorf-Kicker fast schon traditionell am Tag des Herrn um Punkte kämpfen. Möglicherweise brauchen wir auch Unterstützung von oben, denn der Start in die neue Saison ist alles andere als geglückt, nach zwei Niederlagen und einem Torverhältnis von 1:5 sind wir in Runde 3 schon etwas unter Zugzwang.

Gegner-Check:

Die Union Vorderweißenbach ist wie wir mit zwei Niederlagen in die Saison gestartet, beide Male musste man sich einem Team aus dem Bezirk Rohrbach geschlagen geben. Gegen Julbach verlor die Prihoda-Elf zu Hause mit 0:2, gegen Arnreit gab es letzten Sonntag eine knappe 3:2 Auswärtsniederlage. Defensiv zeigten sich die Vorderweißenbacher ähnlich anfällig wie wir und kassierten fünf Gegentreffer, offensiv waren sie doppelt so erfolgreich als unsere Jungs und stehen bei zwei Toren. Am Ende der Vorsaison rettete man sich nach einer durchwachsenen Saison mit einem Relegationssieg gegen Königswiesen, in der Heimtabelle lagen die Gastgeber am Ende auf Platz 13 mit elf gesammelten Punkten, in der Rückrundentabelle lag man auf Platz Elf mit 14 Punkten und somit nur einen Platz und einen Punkt hinter unserem Team.

Historische Bilanz:

Nicht weniger als 28 Pflichtspiele und zwei Testspiele fanden seit Einführung der elektronischen Datenerfassung in der Saison 2003/04 statt, in dieser ewigen Bilanz gibt es eine Tendenz in unsere Richtung, denn in 16 direkten Duellen blieben wir siegreich. Vorderweißenbach konnte 9x den Platz als Sieger verlassen, nur fünf Duelle endeten Remis. Betrachtet man die Ergebnisse ab der Saison 2015/16, kann sogar von einem „Lieblingsgegner“ unsererseits gesprochen werden, denn zehn von zwölf Begegnungen konnten wir gewinnen. Der letzte Sieg von Vorderweißenbach gelang im Mai 2022, in den folgenden beiden Spielzeiten gab es vier Torfestivals jeweils zu unseren Gunsten – 3:4, 5:2, 2:5 und 5:3. Der 2:5 Sieg von November 2024 ist aktuell auch unser letzter Auswärtssieg in der Bezirksliga.

Unsere Formkurve:

Zwei Niederlagen zum Auftakt in eine neue Bezirksliga-Saison gab es für uns überhaupt noch nie, derartige Formtiefs sind in der jüngeren Vergangenheit wenn überhaupt nur aus der Landesliga bekannt als wir am Ende jeweils abstiegen. In der Saison 2017/18 starteten wir mit zwei Niederlagen gegen Gallneukirchen und Rohrbach/Berg, in der Spielzeit 2007/08 holten wir in Runde 1 immerhin einen Punkt gegen Asten, verloren dann aber die folgenden vier Partien. Ganz überraschend kommt der schwache Auftakt leider nicht, denn mittlerweile konnten wir nur eines der letzten zehn Spiele gewinnen. Gelungen ist dieser Dreier gegen Vorderweißenbach am Ende der vorherigen Saison und gegen ebenjene Mannschaft soll nun endlich die Trendwende gelingen. Dafür muss aber mindestens ein Treffer gelingen und nach zwei Runden haben wir mit nur einem Treffer die schwächste Offensive der Liga.

Schiedsrichter:

Auch in Runde 3 gibt es eine Schiedsrichter-Dreierbesetzung, die von Mag. Philip Reitinger angeführt wird. Unter seiner Leitung bestritten wir zwei Pflichtspiele und ein Testspiel, dabei haben wir eine Siegquote von 66,66 %. Vergangenen Herbst gewannen wir gegen Oepping-Peilstein mit 2:0, das Testspiel gegen Natternbach im Juli 2024 auswärts mit 2:3. Lediglich im Mai 2022 gab es unter seiner Leitung eine 1:2 Heimniederlage gegen Wartberg. Ein paar Prozentpunkte besser ist die Quote der Heimmannschaft, fünf von sieben Pflichtspiele gewann Vorderweißenbach mit Schiri Reitinger, das letzte Aufeinandertreffen endete allerdings in einem Debakel, als die Schmankerldorf-Kicker im Mai 2025 in Freistadt mit 6:0 untergingen. Assistieren werden am Sonntag Severin Wagner und Rasul Jafari.

Reserve:

Nach dem Auftaktsieg gegen die Veilchen will die Kaltenhuber-Elf gleich nachlegen, die historische Bilanz spricht in der Reserve aber klar für Vorderweißenbach. 14 Duelle konnten die Gastgeber aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung gewinnen und damit genau doppelt so viele wie wir. Von den letzten acht Reserve-Partien gegen die Vorderweißenbacher konnten wir zwei gewinnen, ein Sieg war aber enorm wichtig und ebnete uns vor wenigen Monaten den Weg zum Vizemeister-Titel in der Reserve. Beim Wettschießen von Jonathan Altendorfer und Christian Anreither (je drei Tore) bezwangen wir die Reserve der Schmankerldorf-Kicker nach frühem 0:2 Rückstand noch mit 6:2.

Spielort und Uhrzeit:

Das zweite Auswärtsspiel in Folge steigt am Sonntag, 31. August um 15:00 Uhr (Reserve) + 17:00 Uhr (KM). Unterstützt unsere Jungs in der Wippro-Arena, damit endlich die ersten Saisonpunkte gelingen.

Damen:

Für unsere Damen hätte die Saison nicht besser starten können, gegen Aspach-Wildenau holte man vergangenen Sonntag gleich die ersten drei Zähler und feierte dank Hannah Kiesl und Lena Ilk einen Auswärtssieg zu Null. Am kommenden Wochenende steht nun das erste Heimspiel auf dem Programm und es ist gleich ein ganz besonderes, denn es werden die Ladies aus St. Stefan zum Derbytanz gebeten. Bis April 2025 waren die Spiele zwischen Lembach und St. Stefan immer klare Angelegenheiten, im Oktober 2020 wurde es beim 10:0 sogar zweistellig. Vor etwas mehr als vier Monaten lagen unsere Damen nach einer halben Stunde erneut klar mit 0:3 zurück, nach einer fulminanten Aufholjagd dank Treffern von 2x Hannah Kiesl und Julia Kepplinger trotzte man den klaren Favoritinnen beim 3:3 aber doch noch einen Punkt ab.

Violette Schrecken auch in Runde 2

Das erste Auswärtsspiel war gleichzeitig das erste Bezirksderby in der noch jungen Saison, im Meranstadion trafen wir auf die Union Julbach, die die letzten fünf Heimspiele allesamt gewonnen hat. Unsererseits reichte die Leistung am Samstag nicht diese Serie zu durchbrechen, wir mussten uns zum zweiten Mal in sieben Tagen einer violett-weißen Mannschaft geschlagen geben und verloren erstmals seit unserer Landesliga-Saison 2017/18 die ersten beiden Spiele einer neuen Saison.

Hälfte Eins:

Zwei kurzfristige Ausfälle mussten kompensiert werden, Stefan Schürz verpasste das Spiel aufgrund Achillessehnenprobleme, auch Adnan Nocic musste spontan absagen und stand nicht zur Verfügung. Ohne fixen Ersatzspieler entwickelte sich eine ausgeglichene Anfangsphase mit einem leichten Chancenplus für die Veilchen. Ein Schuss von Michael Kasper geht in Minute Sechs knapp vorbei, bei einem Schuss von Jakob Lauss und einem Lochpass auf Joachim Auberger ist Max jeweils zur Stelle und entschärft die Situation. Unsererseits die beste Chance hat Jakob Pechmann, der in Minute 20 mit seinem platzierten Schuss Richtung langes Kreuzeck Benjamin Wurm zu einer spektakulären Parade zwingt. Drei Minuten später machen wir unseren Gegnern das Toreschießen wie in der Vorwoche relativ leicht. Vom linken Flügel wird eine Flanke Richtung Elferpunkt geschlagen, nach einem Abstimmproblem kommt Max raus und geht ebenso wie unser Kapitän Felix Hofmann zum Ball, weil sich beide blockieren sagt im Rückraum Michael Kasper „Danke“ und köpfelt zur Julbacher Führung ein.

Offensiv halten sich die Gastgeber bis zur Pause dann eher bedeckt, erwähnenswert ist noch ein Stangenschuss von Sommerneuzugang Jakob Chachula, der allerdings durch eine geahndete Abseitsposition entstanden ist. Wir tauchen hingegen noch zwei Mal gefährlich am und im Julbacher Strafraum auf, in Minute 37 will Jakob Pechmann den herauseilenden Benjamin Wurm überheben, der Julbacher Schlussmann ist aber mit den Fingerspitzen noch dran und entschärft. Vier Minuten später wird eine Abschluss von Idris Sakic noch abgefälscht und somit gehen wir mit einem knappen 1:0 Rückstand in die Kabine.

Hälfte Zwei:

Die ersten Chancen in Minute 55 und 56 gehören uns, und beide Male ist Martin Schinkinger entscheidend beteiligt. Zunächst wird ein Einwurf von ihm Richtung langes Kreuzeck verlängert, wodurch Kevin Thaller kurz vor der Linie klären muss, eine Minute später geht ein Schuss von unserer Nr. 7 knapp an der Stange vorbei. Weil Julbach bei Eckbällen kreative Varianten einstudiert hat steht es dann aber wenige Minuten später 2:0. Eine Ecke wird an den 16er zurückgespielt und es kommt zum ersten Abschluss, dieser kann noch irgendwie geblockt werden werden, den zweiten Ball drückt der aufgerückte Verteidiger Oliver Eckerstorfer über die Linie. Zwei Minuten später jubeln die Julbacher erneut, weil Kevin Thaller nach einer weiteren Eckballvariante trifft, die Fahne von Assistent Goia ist aber oben.

Kurz darauf feierte Jonathan Altendorfer sein Pflichtspieldebüt für die Lembacher Kampfmannschaft und steht gleich im Mittelpunkt, als nach einem vermeintlichen Foul von Joachim Auberger an ihm im Strafraum die Pfeife von Schiedsrichter Günther Nebel stumm bleibt. Phasenweise haben wir wieder mehr Spielanteile, können aber kein Kapital daraus schlagen. Vielmehr fällt in Minute 73 die endgültige Entscheidung zugunsten der Veilchen. Stefan Gahleitner zieht am linken Flügel nach vorn, bedient Michael Kasper, dessen Schuss von Max noch abgewehrt wird, beim Abstauber vom völlig freistehenden Fabian Pils ist unser Tormann dann aber machtlos. Die letzte nennenswerte Torszene war eine abgerissene Flanke von Daniel Pils, die das linke Kreuzeck streift und von dort ins Aus geht. Pünktlich nach 90 Minuten ist dann Schluss, wir müssen weiter auf den ersten Auswärtssieg seit November 2024 warten und erleben einen klassischen Fehlstart mit 0 Punkten und einem Torverhältnis von 1:5.

Fazit:

Wir kamen über 90 Minuten nie wirklich ins Spiel, verteilen bei einem Gegentor wieder Geschenke und haben selber Pech, dass beim Stand von 2:0 ein möglicher Elfmeter für uns nicht gegeben wurde. Nachdem wir die wenigen Chancen nicht nutzen können, geht die Niederlage in Summe durchaus in Ordnung. Jammern hilft aber nichts, es heißt weiter hart trainieren, um dann kommenden Sonntag in Vorderweißenbach die ersten Saisonpunkte einzufahren.

Reserve:

Für unsere Reserve war es Saisonspiel Nummer Eins und dementsprechend war es eine erste Standortbestimmung für die Kaltenhuber-Jungs. Nach einem ersten Warnschuss von Manuel Kainberger nach zwei Minuten Richtung rechtes Kreuzeck gab es zwei Minuten später eine kalte Dusche für unsere Elf, Torwart-Neuzugang Felix Bes spielt Manuel Brandstätter den Ball genau in die Beine, der Julbacher überhebt unseren Schlussmann und der Ball geht via Unterkante Latte ins Tor. Es entwickelte sich eine nach Chancen gemessen relativ ausgeglichene Partie, bei uns hat Jonathan Altendorfer zwei Weitschüsse zu bieten, auf der Gegenseite scheitern Stefan Geißler und Leonhard Kroiß.

Erstmals Grund zum Jubeln gab es dann in Minute 40, Maxi Cristea bringt von links eine flache Flanke, Jonathan Altendorfer scheitert im Rutschen im ersten Versuch noch an Tormann Schneeberger, den zweiten Ball drückt er dann über die Linie zum Ausgleich. Die erste Chance in Hälfte Zwei haben die Julbacher in Minute 63, als ein abgefälschter Schuss von Manuel Brandstätter knapp vorbei geht. Den dritten und letzten Treffer im Reservespiel dürfen dann wir wieder verbuchen, Jakob Bäuchler setzt sich links durch und bringt den Ball Richtung zweite Stange zu Niklas Hinterleitner, dieser legt zurück zu Dominik Barth, der dann im 16er staubtrocken einschießt. In der Folge passiert nicht mehr viel, auch wenn uns vor allem in der Defensive noch einige Ungenauigkeiten unterlaufen sind, eröffnen wir die Saison mit drei wichtigen Punkten.

Damen:

Runde 1 absolvierten unsere Damen bei der Sonntagmittag-Partie gegen die Union Aspach-Wildenau. In der Vorsaison waren die beiden Duelle mit einem 2:1 Heimsieg von Aspach-Wildenau und einem 3:3 Unentschieden immer knappe Partien, wodurch man im Vorfeld ebenfalls von einem engen Spiel ausgehen durfte. Anders als unsere Herren gab es bei den Damen einen Auftakt nach Maß in die Saison und erstmals seit der Saison 2022/23 wurde das erste Meisterschaftsspiel gewonnen. Vor drei Jahren bezwang man die Soccer Ladies aus Haid mit 2:0, am Sonntag feierte die Gierlinger/Kalischko-Elf einen 0:2 Auswärtssieg. Nach dem Führungstreffer von Hannah Kiesl ging es mit einem 0:1 in die Kabine, in Hälfte Zwei machte Lena Ilk mit ihrem Treffer den Auftaktsieg perfekt, unsere Nr. 9 hat sich auch bereits beim letzten Auftaktsieg vor drei Jahren gegen Haid in die Torschützenliste eingetragen.

Ausblick:

Eine geringfügig längere Verschnaufpause gibt es bis zum nächsten Spiel, denn es erwartet uns die erste von drei Sonntagspartien im Herbst. Wir treffen in der Wippro-Arena auf die Union Vorderweißenbach und wollen dort nun endlich die ersten Saisonpunkte einfahren. Gespielt wird am Sonntag, 31. August um 15:00 Uhr (Reserve) + 17:00 Uhr (KM). Wir brauchen jede mögliche Unterstützung, daher alle am Sonntag ab ins Schmankerldorf. Apropos Schmankerl – diese gibt es auch beim FF-Frühschoppen am selben Tag, ab 11:00 Uhr versorgen euch die Kameradinnen und Kameraden der FF Lembach mit kulinarischen Köstlichkeiten. Musikalisch umrahmt wird der Frühschopppen vom MV Lembach!

Erstes Saisonderby im Julbacher Meranstadion

Nach einem doch enttäuschenden ersten Kapitel im Buch „Bezirksliga Nord 2025/26“ hoffen wir auf eine positive Wendung in Kapitel Zwei. Die Vorzeichen sind dafür aber leider alles andere als rosig, denn in der Fremde konnten wir in der Vorsaison nur zwei von 13 Spiele gewinnen. Zudem warten wir bereits seit Mai 2024 auf einen Auswärtssieg in einem Derby, damals besiegten wir die TSU Hofkirchen mit 3:4. Der vorletzte Derbysieg liegt dann nochmal über ein Jahr zurück und gelang ausgerechnet gegen den samstägigen Gegner, im März 2023 behielten wir mit 2:5 gegen Julbach die Oberhand.

Gegner-Check:

Das Team von Peter Hain und Lukas Schörgendorfer hat bereits drei Punkte auf dem Konto, dank eines Kasper-Doppelpacks entführte man vergangenen Sonntag drei Zähler aus der Wippro-Arena in Vorderweißenbach. Auf eigener Anlage sind die Veilchen mittlerweile bereits seit fünf Partien ohne Niederlage, den letzten Nuller im Meranstadion gab es Anfang April 2025 bei der 1:3 Niederlage gegen die Union Altenberg. Die Gastgeber waren zudem die drittbeste Rückrundenmannschaft der vergangen Saison und lagen in dieser Statistik am Ende sogar nur einen Punkt hinter dem Rückrundenprimus und Aufsteiger aus Gallneukirchen.

Historische Bilanz:

Duelle zwischen Julbach und Lembach haben mittlerweile eine lange Tradition, seit 2013 fanden 18 Pflichtspiele und ein Testspiel statt. Die Bilanz dabei ist völlig ausgeglichen, beide Mannschaften durften sieben Mal über einen Sieg jubeln, fünf Duelle endeten Remis. Vergangene Saison setzte sich jeweils das Heimteam durch, Julbach mit 2:1, wir mit 4:0, in der vorletzten Spielzeit gab es zwei Unentschieden. Der letzte Sieg im Meranstadion gelang uns wie eingangs bereits erwähnt im März 2023.

Unsere Formkurve:

Auch wenn erst eine Runde absolviert wurde, kann bei Betrachtung eines längeren Zeitraums doch von einer kleinen (Ergebnis-)Krise gesprochen werden. Von den letzten neun Pflichtspielen wurde nur eines (das Abschiedsspiel von Stefan Hinterleitner gegen Vorderweißenbach) gewonnen und sechs Partien verloren. Die Rückrundenwertung beendeten wir auf Rang Zehn mit 15 gesammelten Punkten im Frühjahr. Auswärts ist die Bilanz noch ernüchternder, der letzte Sieg auf fremdem Grün gelang im November 2024, als wir in Vorderweißenbach mit 2:5 gewannen. Im Frühjahr kamen auswärts dann nur zwei Punkte bei den Unentschieden in Hofkirchen und Wartberg hinzu. Wir hoffen natürlich, dass wir uns ab kommenden Samstag mit diesen Statistiken nicht mehr beschäftigen müssen, unsere Jungs geben sicher alles für die ersten Punkte der Saison.

Schiedsrichter:

Wenn in luftigen Julbacher Gebirgshöhen die Sicht unklar wird sorgt er am Samstag für den Durchblick – Günther Nebel fungiert als Unparteiischer und er ist für beide Mannschaften kein Unbekannter. Unsererseits pfiff er vier Pflichtspiele und mehrere Testspiele, die letzten beiden Partien mit Schiri Nebel wurden gewonnen, im Mai 2024 mit 5:3 gegen Arnreit und im September 2019 mit 3:2 gegen Gallneukirchen. Die Gastgeber dürften über die Schiedsrichterbesetzung weniger erfreut sein, keines der fünf Pflichtspiele mit Günther Nebel wurde gewonnen, der einzige Punktgewinn war ein 1:1 gegen Wartberg im September 2023. An den Linien sind am Samstag Dan Adrian Goia und Franz Kaltenberger tätig.

Reserve:

Nachdem unsere Reserve in Runde 1 spielfrei war, kämpft die Kaltenhuber-Elf nun auch um Punkte und Siege. Unsere amtierenden Vize-Meister haben aus der Vorsaison gute Erinnerungen an die Veilchen, beide Partien wurden gewonnen, auswärts mit 0:4 und zu Hause mit 3:1. Den Julbachern ist aber ihrerseits der Auftakt in die neue Saison geglückt, vergangenen Sonntag gab es einen 1:2 Auswärtserfolg in Vorderweißenbach. Ob unsere Elf auch diese Saison zu ähnlichen Höhenflügen ansetzt bleibt abzuwarten, mit David Wögerbauer und Kenan Seperovic stehen zwei wichtige Stützen aus der Mittelfeldzentrale nicht zur Verfügung, zudem soll der Fokus diese Saison auf der Förderung und Integration unserer jungen Talente liegen. Eine erste Standortbestimmung wird es am Samstag aber sicher geben.

Damen:

Unsere Damen steigen am kommenden Wochenende nun auch in den Meisterschaftsbetrieb ein und werden diese Saison nach der Aufstockung der Liga auf zwölf Teams zu echten Fernfahrerinnen. Ca. 130 km entfernt ist Windischgarsten, „nur“ ca. 112 km Anfahrtsweg ist es nach Lochen und läppische 80 km von Lembach entfernt steigt am Sonntag, 24. August der Auftakt in die neue Landesligasaison. Die Gegnerinnen unserer Ladies sind die Damen aus Aspach-Wildenau, gegen die es in der Vergangenheit nur zwei Duelle in der Vorsaison gab. Das Heimspiel im vergangenen Herbst endete nach einer spektakulären Partie und Treffern von Laura Kalischko, Alina Mairhofer und Lena Ilk 3:3, das Rückspiel im Mai 2025 wurde nach einem Last-Minute Gegentor auswärts mit 2:1 verloren, erneute Torschützin war Laura Kalischko. Außergewöhnlich ist am Sonntag die Anstoßzeit, wenn anderswo der Frühschoppen beginnt, pfeift Schiedsrichter Markus Traunwieser um 11:00 Uhr ein erstes Mal in die Pfeife.

Spielort und Uhrzeit:

Gespielt wird am Samstag, 23. August um 14:45 Uhr (Reserve) + 17:00 Uhr (KM) im Julbacher Meranstadion. Wir freuen uns über viele bekannte Gesichter beim ersten Derby und Auswärtsspiel der Saison!

Bittere Auftaktniederlage gegen Admira Linz

Nach fast genau zwei Monaten Sommerpause erwacht das Fußball-Unterhaus in Oberösterreich wieder und in sämtlichen Klassen steht die erste Runde auf dem Programm. Unsere Jungs hatten eine stolze Serie zu verteidigen, denn seit 2010 und unserer damaligen 5:1 Niederlage in Königswiesen haben wir kein Auftaktmatch in eine neue Bezirksliga-Saison verloren. Für den ersten Gegner der neuen Spielzeit gab es aber kaum Erfahrungswerte, denn es fanden in der jüngeren Vergangenheit nur drei Duelle vor über acht Jahren statt und die Admiraner haben nach dem Abstieg einen Großteil der Mannschaft ausgetauscht.

Hälfte Eins:

Aus den spektakulären Szenen vor Spielbeginn mit einem Tandemsprung als Matchballübergabe wurde nichts, eine Unwetterwarnung für die Region machte ein sicheres Abheben des Flugzeugs und vor allem eine sichere Landung der wagemutigen Fallschirmspringer unmöglich. Somit kam es zu einem „normalen“ Ehrenanstoß von Matchballsponsor Patrick Rotter und Vertretern vom Musikverein Lembach und der belgischen Harmonie Zwijnaarde. Danke an dieser Stelle an Erdbau Rotter/Patrick Rotter für den Matchball, auch wenn dieser leider nicht aus luftiger Höhe nach Lembach gebracht werden konnte!

Personell konnten wir quasi in Bestbesetzung antreten, mit Felix Bes, Sebastian Traxler, Daniel Pils, Daniel Zauner und Gregor Mühlparzer waren alle fünf Neuzugänge im Kader vertreten. Lediglich die Langzeitverletzten Manuel Pichler, Nico Wögerbauer und Thomas Pichler standen nicht zur Verfügung bzw. werden vermutlich noch mind. den restlichen Herbst ausfallen. Die Anfangsphase kann in die Kategorie „Vorsichtiges Abtasten zu Saisonbeginn“ eingeordnet werden, nachdem Martin Schinkinger in Minute Sechs einen Fallrückzieher probiert und bei den Gästen Jakub Rottner es in Minute Zehn aus der Distanz versucht, haben die Bachlberg-Kicker in Minute 16 die bis hierhin größte Gelegenheit der Partie. Nach einem Lochpass auf Felix Wakolbinger inkl. abseitsverdächtiger Position taucht der Angreifer der Gäste alleine vor Max auf, schießt den Ball aber klar drüber.

In der Folge verbuchten wir mehr Spielanteile und kontrollieren vermeintlich die Partie, Chancen gibt es aber weiterhin auf beiden Seiten. In Minute 28 sieht Bernhard Timpner den auf links besser positionierten Jakob Pechmann, seine Direktabnahme wehrt Goalie Seyrl nach vorne ab, wo dann ein Verteidiger klären kann. Fünf Minuten später geht Verteidiger Thomas Premm mit nach vorne, nimmt sich den Ball möglicherweise leicht mit der Hand mit und zieht aus spitzem Winkel ab, Max wehrt in dieser Szene zur Ecke ab. Während Jakob Pechmann in Minute 39 nach einer abgefälschten Flanke nur die Querlatte trifft, ist der Ball auf der Gegenseite zwei Minuten später im Tor. Stefan Schürz spielt den Ball nach außen zu Cousin Patrick, der von den Angreifern in Bedrängnis gebracht wird und sich für einen Pass ins Zentrum zu Felix Hofmann entscheidet. Dieser Ball ist nicht präzise genug, wodurch nicht unser Kapitän, sondern Stürmer Jakub Rottner an den Ball kommt, der alleine vor Max cool bleibt und zur Führung einschießt. Trotz zwei weiterer guten Gelegenheiten nach einer Ecke von Manuel Schmerda und einer flachen Hereingabe von Daniel Zauner gehen wir mit einem Rückstand in die Kabine.

Hälfte Zwei:

Im zweiten Durchgang gab es dann wenig Chancen für die in weiß spielenden Admiraner zu berichten, vielmehr erspielten sich unsere Jungs gute Gelegenheiten, die aber zunächst noch ungenutzt blieben. Nach 50 Minuten verpassen nach einer Schmerda-Ecke alle Stürmer hauchdünn, kurz darauf wird ein indirekter Freistoß nach aufgenommenen Rückpass am Fünfer verschenkt, als der Schuss von Alexander Mühlparzer sofort geblockt wird. In Minute 57 gibt es dann aber erstmals in dieser Saison Grund zum Jubeln, Admira-Tormann Maximilian Seyrl wird zum Rauskommen an den 16er gezwungen und spielt den Ball direkt in die Beine von Bernhard Timpner, dieser zieht sofort ab, der Ball rollt an zwei Verteidigern vorbei zum viel umjubelten Ausgleich.

Wir blieben sofort dran und viele rechneten in dieser Phase mit dem Führungstreffer unsererseits, in Minute 58 köpfelt Jakob Pechmann nach Vorarbeit von Daniel Zauner drüber, wenige Minuten später rutscht Goalie Seyrl ein Distanzschuss von Manuel Schmerda fast durch, in Minute 69 wird ein Schuss von Bernhard Timpner gefährlich abgefälscht. Admira Linz wird im zweiten Durchgang wenn überhaupt dann nur über Konter oder Standardsituationen gefährlich, und genau so eine entscheidet die Partie. Martin Schinkinger greift nahe des 16ers zum Foul, Ezana Müller legt sich den Ball zurecht, Max macht einen Schritt in die falsche Richtung und der Ball schlägt halbhoch im Tormanneck ein.

Die Schlussphase wird dann etwas hektischer, Schiri Kizil musste wegen Foul und Kritik im gesamten Spiel mehrere Male zum gelben Karton greifen, unsererseits will der Ball aber einfach nicht mehr über die Linie. Ein Direktfreistoß aus dem rechten Halbfeld von Manuel Schmerda geht knapp drüber, in Minute 78 gibt es Chancen im Sekundentakt von Idris Sakic, Bernhard Timpner und Gregor Mühlparzer, kurz vor Ende der regulären Spielzeit wird ein Abschluss vom eingewechselten Adnan Nocic aus spitzem Winkel noch geblockt. Die Gäste vom Linzer Bachlberg finden in der Schlussphase auch noch einige (Halb-)Chancen vor, Strahinja Dukic und Jakub Rottner finden ihren Meister aber in unserem Schlussmann. Nach 93 Minuten pfeift Schiri Kizil ab, wir verlieren erstmals seit 2017 wieder einen Saisonauftakt, in der Bezirksliga ist es sogar die erste Niederlage in Runde 1 seit 2010.

Fazit:

Man konnte gestern wieder eindeutig das Bild der Vorbereitung erkennen – wir schaffen es zwar, dass wir uns Chancen erspielen, es fehlt aber ein echter Goalgetter bzw. ein Angreifer, der die Bälle auch verwerten kann. Wenn so wie am gestrigen Samstag auch noch individuelle Fehler in der Defensive hinzukommen, ist ein positives Endergebnis nur schwer zu erreichen, denn der Gegner wäre in Summe absolut schlagbar gewesen.

Reserve:

Unsere Reserve hatte diese Runde spielfrei, weil die 1b von Admira Linz in der 2. Klasse antritt. Das erste Saisonspiel findet somit kommendes Wochenende in Julbach statt.

Damen:

Unsere Ladies steigen erst kommendes Wochenende in den Meisterschaftsbetrieb ein, sie treffen am Sonntag, 24. August um 11:00 Uhr in der Ford-Destinger Arena auf die Union Aspach-Wildenau.

Ausblick:

Bei unserer ersten Auswärtsreise der neuen Saison bleiben wir innerhalb der Bezirksgrenzen und treffen auf die Union Julbach. Das letzte Match unserer Jungs im Meran-Stadion fand erst vor ca. 2,5 Monaten statt, damals mussten wir uns knapp mit 2:1 geschlagen geben. Gespielt wird am Samstag, 23. August 2025 um 14:45 Uhr (Reserve) + 17:00 Uhr (KM). Wir freuen uns über viele mitreisende Fans!

Saisonauftakt gegen den Landesliga-Absteiger

Die kurze Sommerpause ist vorbei, die Zeit der Testspiele ist hinter uns und somit wird am kommenden Samstag endlich wieder um Meisterschaftspunkte gekämpft. Unser Auftaktgegner ist eine große Unbekannte, denn der SK Admira Linz war jahrelang in der Landesliga zu Gast oder in einer anderen Bezirksliga vertreten. Beide Teams kennen sich somit kaum, wodurch sich die Fans hoffentlich auf einen offenen Schlagabtausch zu Saisonbeginn einstellen dürfen. Während unsere Gäste quasi die halbe Mannschaft samt Vereinslogo ausgetauscht haben, dürfen wir insgesamt vier Neuzugänge präsentieren, die in der Vorbereitung schon auf sich aufmerksam gemacht haben.

Gegner-Check:

Admira Linz war ein überraschender Absteiger der vergangenen Landesliga-Saison, denn die Jungs vom Linzer Bachlberg standen nach der Hinrunde noch auf dem guten siebten Platz mit 20 gesammelten Punkten. Der Start ins Jahr 2025 war dann überschaubar stark, in den ersten fünf Runden konnten aber immerhin noch fünf Zähler eingefahren werden. Nach einer Pleitenserie von sechs Niederlagen am Stück von Mitte April bis Mitte Mai waren die fünf restlichen Zähler bis Saisonende zu wenig, vor allem weil die direkte Konkurrenz wie Putzleinsdorf und die SPG St. Florian/Niederneukirchen regelmäßig punktete. Nach 30 Runden fehlten dann zwei Punkte auf den Relegationsplatz und drei Punkte auf einen Nicht-Abstiegsplatz.

Wie nach einem Abstieg oftmals üblich, gab es bei unseren Gästen größere personelle Veränderungen, die Abstimmung dürfte aber dennoch bereits ganz ordentlich funktionieren, denn vier der fünf Vorbereitungsspiele (gegen Mannschaften aus der 1. und 2. Klasse) wurden gewonnen. Lediglich das Testspiel gegen unseren langjährigen Ligakonkurrenten aus Wartberg wurde mit 2:1 verloren.

Historische Bilanz:

Nur drei direkte Aufeinandertreffen zwischen Lembach und Admira Linz stehen in den Geschichtsbüchern, zwei davon waren Meisterschaftsspiele in unserer Landesliga-Saison 2017/18, hinzu kommt ein Testspiel im Jänner 2017. Dieses Testspiel wurde mit 4:3 verloren, das Heimspiel in der Landesliga sogar mit 2:5. Lediglich im Rückspiel im Mai 2018 konnten wir gegen die violetten Admiraner erstmals anschreiben, Jonas Würzl sicherte uns mit seinem Treffer beim 1:1 am Bachlberg einen Punkt, der im damaligen Abstiegskampf in der Landesliga aber schlussendlich zu wenig war.

Unsere Formkurve:

Nach einer in Summe durchwachsenen Rückrunde im Frühjahr 2025 und den Abgängen von Stefan Hinterleitner (Karriereende), Andreas Hofer (jetzt wirklich anscheinend endgültiges Karriereende 😉 ), Edhem Seperovic (Ansfelden) und Reinhard Perndorfer (Wesenufer) haben wir uns im Sommer dementsprechend verstärkt und dürfen mit Felix Bes (Kirchberg, Torwart), Sebastian Traxler (St. Martin 1b, Außenverteidiger), Daniel Pils (St. Martin 1b, Mittelfeldspieler) und Daniel Zauner (Rohrbach-Berg 1b, Mittelfeldspieler/Angreifer) insgesamt vier Neuzugänge begrüßen. Ebenfalls wieder fix in Lembach gemeldet sind die beiden Kirchberg-Leihgaben Moritz Kohel und Jonathan Altendorfer, Letzterer fällt mit einem gebrochenen Daumen aber in den ersten Runden noch aus. Personell können wir quasi aus dem Vollen schöpfen, es fehlen voraussichtlich nur die Langzeitverletzten Manuel Pichler, Thomas Pichler und Nico Wögerbauer. Felix Hofmann und Idris Sakic kommen erst in der Woche vor der ersten Partie nach längeren Urlauben zurück, hier steht noch nicht fest, ob diese gleich für 90 Minuten eingeplant werden können.

Von den insgesamt fünf Vorbereitungsspielen wurden drei gewonnen (gegen St. Roman/Esternberg 1b, Kopfing und St. Peter), eines endete Unentschieden (gegen Altenfelden) und die Generalprobe gegen Natternbach wurde nach einigen vergebenen Chancen mit 0:3 verloren. Auch wenn wir im Testspiel gegen St. Peter fünf Treffer erzielen konnten, war das klare Manko der Vorbereitung das Erarbeiten von klaren Torchancen und vor allem das Erzielen von Toren. Ab Samstag hoffen wir natürlich, dass wir uns die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor für die insgesamt 13 Meisterschaftsspiele im Herbst aufgehoben haben.

Schiedsrichter:

Wir eröffnen die Saison gleich mit einer Dreierbesetzung inkl. Schiedsrichterbeobachter und auch hier sind die Erfahrungswerte relativ gering. Schiedsrichter Enes Fatih Kizil war lediglich einmal bei einem Spiel von uns als Assistent im Einsatz, nämlich bei unserer 3:0 Auswärtsniederlage in Wartberg im April 2024. Als Hauptschiedsrichter betritt er aber sowohl bei uns als auch beim SK Admira Linz Neuland. Seine Assistenten sind Tobias Auböck und Hamza Naciri, beobachtet wird das Trio beim Saisonauftakt von Dietmar Sitz.

Reserve:

Nachdem die 1b-Mannschaft vom SK Admira Linz in der 2. Klasse antritt (diese Regelung gilt für Landesligaabsteiger bis max. 2 Jahre nach dem Abstieg, ab dem 3. Jahr Bezirksliga muss wieder eine „normale“ Reserve gestellt werden) gibt es keine Meisterschaftspartie für unsere Reserve. Die Kaltenhuber-Elf steigt erst in Runde 2 gegen Julbach ins Geschehen ein.

Damen:

Die Meisterschaft der Damen startet erst eine Woche später, unsere Ladies treten am Sonntag, 24. August um 11:00 Uhr auswärts bei der Union Aspach-Wildenau an.

Spielort und Uhrzeit:

Den Saisonauftakt bestreiten wir am Samstag, 16. August 2025 um 19:30 Uhr auf eigener Anlage. Der Ehrenanstoß wird von Vertretern vom MV Lembach und der belgischen Harmonie Zwijnaarde durchgeführt, die an diesem Wochenende zu Gast in Lembach sind. Der Matchball dafür wird gesponsert von Erdbau Rotter und dieser wird auf besonders spektakuläre Art und Weise nach Lembach gebracht.  Sponsor Patrick Rotter und unser langjähriger Fan Mike Wipplinger werden jeweils einen Tandemsprung absolvieren und ca. zwischen 18:30 und 19:00 Uhr auf der nahegelegenen Girlinger-Wiese (nahe Mittelschule) landen. Wir erwarten die Matchballüberbringer ab 18:00 Uhr auf der Girlinger-Wiese, es ist auch dort für ausreichend Getränke gesorgt. Im Anschluss erfolgt ein gemeinsamer kurzer Marsch auf den Sportplatz, um den Matchball an den belgischen Musikverein zu übergeben. Wir freuen uns auf euren Besuch beim ersten Spiel der Saison!

Passauer Debütantinnen holen Ladies Cup 2025

Zum bereits 12. Mal fand am Lembacher Sportplatz der seit einigen Jahren internationale Ladies Cup statt, welcher immer im Rahmen des Trainingslagers des FC Mariahilf aus Wien veranstaltet wird. Pünktlich zum Turnier hatte der Wettergott ein Einsehen und bei sehr sommerlichen Temperaturen duellierten sich 12 Teams um den Sieg, wobei Mariahilf insgesamt 3x vertreten war, während unsere Lembacher Ladies und die Dresdner Damen jeweils zwei Teams stellten. Nach der Gruppenphase und den Kreuzspielen fanden die Platzierungsspiele statt, bei denen sich die Debütantinnen vom FC Passau den Turniersieg holten.

Wie immer war beeindruckend zu sehen, wie lange Anfahrtswege manche Vereine in Kauf nehmen um beim Ladies Cup dabei sein zu können. Ca. 400 km legten die Damen aus Uhersky Brod aus Tschechien nahe der slowakischen Grenze zurück, ähnlich weit hatten die Ladies aus Dresden und aus Biberach in Baden-Württemberg und „nur“ ca. 330 km waren es für die Damen vom FC Vomp aus Tirol. Neben den beiden Gastgeberinnenteams aus Lembach und Mariahilf waren mit dem FC Passau und FNZ Linz Süd Ebelsberg Dionysen noch zwei weitere Teams am Start.

FC Mariahilf absolviert seit Jahren das Trainingslager in Lembach, heuer war man mit drei Teams am Start

 

Zwischen den Ladies aus Lembach und Dresden ist in den letzten Jahren eine Freundschaft entstanden, nach einem Besuch von Lembach in Dresden waren nun die Damen aus Sachsen zu Gast im Huamabergstadion

 

Trotz intensiver Vorbereitungsarbeiten ist die Vorfreude unserer Damen auf den Ladies Cup jedes Jahr groß

Ab 13 Uhr fanden sich die Teams am Lembacher Sportplatz ein und begannen mit ihrem Aufwärmprogramm. Nach einer kurzen Besprechung aller Trainer mit Erklärung der Turnierregeln begann dann der Arbeitstag für die drei Schiedsrichter Samuel Böck, Jonathan Altendorfer und Thomas Leitner, die sich auf den zwei Spielfeldern immer abwechselten. Aus Lembacher Sicht begann das Turnier mit zwei bitteren Ergebnissen, Lembach 2 musste sich gegen Uhersky Brod knapp mit 0:1 geschlagen geben, für Lembach 1 gab es dann zwölf Minuten später gegen Wacker Biberach dasselbe Ergebnis. Makellos blieb kein Verein in der Vorrunde, in Gruppe A setzte sich Uhersky Brod mit zwölf Punkten durch, in Gruppe B hatten die Spitzenreiterinnen aus Passau sogar noch einen Punkt mehr. Lembach 1 eroberte vier Punkte und schloss die Gruppenphase auf Platz 4 ab, für Lembach 2 reichte es zu drei Punkten und Platz 5 in Gruppe A.

Endergebnis der Gruppenphase, bis auf Ebelsberg Dionysen konnten alle Teams zumindest einen Punkt holen

 

In einem von zwei Eröffnungsspiele setzte sich Uhersky Brod knapp mit 0:1 gegen Lembach 2 durch

 

Im zweiten Eröffnungsspiel ließ Fortuna Dresden 2 den Damen aus Ebelsberg keine Chance, Endstand 5:0

 

Der FC Passau trat erstmals an und beendete die Gruppenphase ohne Niederlage

 

Lembachs Torfrau Leonie Gerstl war bei allen Lembacher Spielen im Einsatz…

 

…und zeigte mehrere spektakuläre Flugeinlagen

 

In den Spielpausen herrschte auf der Tribüne stets gute Stimmung

 

Lembachs Neuzugang Pia Wöß mit einer guten Chance, im Hintergrund ahnt Sandra Keil bereits, dass es in dieser Szene keinen Treffer zu bejubeln gibt

 

Die Damen aus Tschechien nahmen sogar ein eigenes Transparent mit, genauso wie…

 

…Fortuna Dresden aus Deutschland

 

Die in blau spielenden Ebelsbergerinnen hatten in der Vorrunde wenig zu jubeln, ihre Zeit sollte aber noch kommen

 

Der FC Passau war für die heißen Temperaturen gut gerüstet und verlor in der Gruppenphase nur beim 0:0 gegen Dresden 1 zwei Punkte

 

Pressball von Lembach-Kapitänin Lena Ilk im Spiel gegen Wacker Biberach

 

Der FC Vomp aus Tirol landete im Vorjahr auf Platz 3 und wollte diese Platzierung unbedingt verteidigen, die Gruppenphase schlossen die in schwarz spielenden Österreicherinnen sogar auf Platz 2 ab.

 

Weil der eigentliche Trainer Gerhard Gierlinger verhindert war, übernahm unser Obmann Robert Dietl die Betreuung des zweiten Lembacher Teams

 

Im Vorjahr gab es einen tschechischen Doppelsieg durch Bohemians Prag und Slavia Malesice, die Damen aus Uhersky Brod wollten in diese Fußstapfen treten und lagen als Gruppensieger voll auf Kurs

 

Die Turnierleiter Patrick Schürz und Klaus Draxler bekamen regelmäßig Besuch, hier im Bild von Lembach-Legende Wilfried Kaltenhuber

 

Wacker Biberach landete in der Gruppenphase auf Platz 3 mit sieben Punkten und…

 

…fügte Lembachs Damen mit dem 1:0 Sieg einen Umfaller zu, hier symbolisch Ronja Schlager

 

Als einziges Team blieb Dresden 1 in der Vorrunde ohne Gegentreffer

Ab 17:45 Uhr fand dann die Finalrunde statt, zunächst wurden Kreuzspiele absolviert (5. Gruppe A gegen 6. Gruppe B, etc.) und danach folgten die Platzierungsspiele (Spiel um Platz 11, um Platz 9, etc.). Die Gastgeberinnenteams aus Lembach und Mariahilf zeigten sich an diesem Tag großzügig und überließen die Topplätze den Gästeteams, das beste Team der beiden Vereine war Mariahilf 1 auf Platz 7, Lembach 1 folgte dann auf Platz 8. Das Spiel um Platz 3 entwickelte sich zu einem echten Krimi und wurde erst im Siebenmeterschießen zu Gunsten vom FC Vomp entschieden, die somit Platz 3 aus dem Vorjahr erfolgreich verteidigten. Im Finale setzte sich dann der FC Passau denkbar knapp in einem rein deutschen Finale gegen Dresden 1 mit 1:0 durch. Herzlichen Glückwunsch in die Dreiflüssestadt!

Überschattet wurde das Turnier von zwei Verletzungen bei den Damen aus Dresden, wobei einmal leider sogar die Rettung eine Spielerin mit Verdacht auf Kreuzbandriss abtransportieren musste. Wir wünschen an dieser Stelle den beiden verletzten Spielerinnen alles Gute und eine rasche und vollständige Genesung!

Ein großes DANKE an dieser Stelle natürlich an alle teilnehmenden Teams sowie an alle Helferinnen und Helfer und an die Sponsoren der Preise, ohne die die Umsetzung des Ladies Cup natürlich nicht möglich wäre. Ein großes Danke auch an Willi Grinninger von kickerin.at, ohne den wir diese perfekten Bilder vom Ladies Cup nicht hätten. Alle Fotos sind auf seiner Website abrufbar: https://kickerin.at/galerien/saison_2025-26.html

Der Endstand des 12. Lembacher Ladies Cup

 

Auch dieses Jahr ließ es sich Bürgermeisterin Nicki Leitenmüller nicht nehmen, die Siegerehrung beim Ladies Cup durchzuführen. Danke für deinen Besuch, Nicki!

 

Platz 12 für Mariahilf 2

 

Mariahilf 3 setzte sich im Spiel um Platz 11 gegen ihre Teamkameradinnen durch

 

Julia Kepplinger nahm die Urkunde für Platz 10 von Lembach 2 entgegen

 

Starkes Comeback nach 0 Punkten in der Vorrunde – Ebelsberg gewann das Kreuzspiel und das Platzierungsspiel und jubelte über Platz 9

 

Lembach 1 mit der Urkunde für Platz 8

 

Das Spiel um Platz 7 endete mit 4:0 zugunsten von Mariahilf 1

 

Nach Platz 5 im Vorjahr gab es für Wacker Biberach im Jahr 2025 Platz 6

 

Die deutschen Teams waren in den Top 6 stark vertreten, Dresden 2 landete auf Platz 5 und erhielt neben der Urkunde einen voestalpine Goodiebag

 

50 Euro Kantinengutschein gab es für Platz 4 und Uhersky Brod, die einzigen tschechischen Vertreterinnen 2025

 

Den Stockerlplatz verteidigt – auch 2025 hieß der Drittplatzierte FC Vomp, dieser Platz wurde mit einem Pokal und 80 Euro in bar belohnt

 

Dresden 1 erreichte Platz 2 und erhielt dafür neben einem Pokal noch 120 Euro in bar

 

Zum ersten Mal dabei und gleich Turniersiegerinnen – Herzlichen Glückwunsch an den FC Passau, die neben einem Pokal 200 Euro in bar mit nach Hause nahmen

 

Leider gab es beim Turnier eine schwere Knieverletzung bei einer Spielerin von Dresden

 

Sie wurde u.a. vom Ex-Lembacher Stürmer Michael Stöbich von der Rettung abgeholt,…

 

…konnte beim Abtransport aber schon wieder etwas lachen. Gute Besserung!

 

Der Verletzungsteufel schlug dann auch im Finale beim Spiel Passau gegen Dresden 1 zu, erneut traf es eine Spielerin von Dresden

 

Im Finale setzte sich Passau knapp mit 1:0 gegen Dresden 1 durch

 

Zuvor wurde das Spiel um Platz 3 im Siebenmeterschießen entschieden. Während Uhersky Brod vergibt,…

 

…bleiben die Spielerinnen vom FC Vomp eiskalt und holen Platz 3

 

Vor allem die Spiele in der Finalphase wurden mitunter hitzig, für die drei Schiedsrichter rund um Thomas Leitner gab es viel Arbeit

 

Auch das Kreuzspiel Mariahilf 1 gegen Wacker Biberach wurde im Siebenmeterschießen entschieden,…

…mit dem besseren Ende für die Damen aus Baden-Württemberg

 

Im Spiel um Platz 7 kam es zum Duell der beiden Gastgeberinnen, Mariahilf 1 besiegte Lembach 1 klar mit 4:0

 

Die Fußballdartscheibe begeisterte wie immer Spielerinnen und Kinder in den Pausen

 

Kulinarisch versorgten Andrea Richtsfeld und Roland Smetschka-Mittermayr die Anwesenden mit Schnitzelsemmeln (normal und vegan) sowie Pommes

 

Die Objekte der Begierde – danke an alle Teams für die Teilnahme!