Aktuelles

Freistadt-Fluch hält weiter an

Bei jeder Reise nach Freistadt hat man irgendwie immer die Einstellung „Dort hoin ma jo sowieso nix“ oder „Af den longa Plotz doan ma se imma schwa“ im Kopf. Auch an diesem nasskalten Samstag war die Gefühlslage ähnlich, zu deprimierend ist die historische Bilanz mit zehn sieglosen Spielen in Folge am Freistädter Sportplatz. Tatsächlich kam leider ein elftes Spiel ohne Sieg hinzu, wie zu Saisonbeginn verteilen wir im Spiel einige Geschenke und müssen ohne Zählbares die Heimreise antreten, obwohl in Summe zumindest ein Punkt möglich gewesen wäre.

Hälfte Eins:

Nach drei Spielen mit der identischen Startelf musste sich Chefcoach Thomas Mühlparzer nach Alternativen umsehen, denn Christian Anreither und Jakob Pechmann standen im Holzhaider-Stadion nicht zur Verfügung, zudem fehlte auch Idris Sakic nach seinem Autounfall in der Vorwoche. Diese beiden offenen Positionen in der Startelf übernahmen Jonathan Altendorfer und Sebastian Traxler. Manuel Schmerda kehrte nach Verletzung zurück und nahm zunächst auf der Bank Platz. Lange Zeit war unklar, ob die Partie tatsächlich angepfiffen wird. Nachdem das Reservespiel bereits abgesagt werden musste, befand Schiedsrichter Günter Alesi den Platz aber für bespielbar. Keine fünf Minuten waren auf der Uhr, als der Ball erstmals im Netz zappelte, leider war es das Tornetz hinter unserem Schlussmann Markus Schinkinger, der in dieser Situation entscheidend beteiligt war. Nach einem Missverständnis mit Sebastian Traxler steht Mathias Graser alleine vor dem Kasten und braucht das Spielgerät nur mehr zur Freistädter Führung einschieben. Nach dem Führungstreffer kommen auch wir zu den ersten Abschlüssen, diese sind aber eher für die Autos am Parkplatz hinter dem Tor gefährlich als für Ardel Korkmaz, den Ersatz im Freistädter Tor für den verletzten Alexander Schwingshandl. Dies sollte sich allerdings in Minute 18 ändern, Daniel Zauner behauptet sich stark und bedient im Rückraum den besser positionierten Adnan Nocic, der mit einem Flachschuss ins rechte Eck sein drittes Saisontor erzielt.

Die Gastgeber ließen sich vom Gegentreffer nicht beirren und waren in der Folge etwas besser im Spiel, zwingende Möglichkeiten waren aber zunächst noch Mangelware. Unsererseits ist offensiv Daniel Zauner der auffälligste Mann, der mit zwei Abschlüssen rund um die 30. Minute gefährlich wird. Wenige Minuten trennten uns noch vom Pausenpfiff, als die Heimischen nochmals alles nach vorne warfen. Während eine Großchance der Freistädter in Minute 40 noch vereitelt werden konnte, stellten die Gastgeber eine Minute später auf 2:1. Nach einem schönen Spielzug ist es Edis Salkic, der den Ball sehenswert mit der Ferse ins Tor befördert, das 2:1 markierte gleichzeitig auch den Pausenstand.

Hälfte Zwei:

Die erste personelle Änderung gab es dann in der Halbzeit, nachdem Kirchberg diese Runde spielfrei hatte war es nicht Gregor Mühlparzer, sondern Daniel Pils, der in der Kabine blieb, Stephan Schinkinger kam neu in die Partie. Unsere Jungs setzen in Halbzeit Zwei mit einem Schuss in Minute 49 gleich die erste Duftmarke, noch knapper war es einige Minuten später auf der Gegenseite, nach einem Freistädter Abschluss streift der Ball die Querlatte und geht von dort ins Aus. Zumindest bei den Aluminiumtreffern können wir in Minute 68 ausgleichen, Daniel Zauner trifft nach einem Lembacher Vorstoß die Stange, Assistent Michael Rotter signalisiert aber eine Abseitsstellung. Die Vorentscheidung für die Pavlovic-Elf fällt dann wenige Minuten später, Ausgangspunkt war Comebacker Manuel Schmerda, der Mitte der zweiten Hälfte für Sebastian Traxler eingewechselte wurde. Unser Mittelfeldroutinier spielt einen zu kurzen Rückpass, den sich der ebenfalls wenige Minuten zuvor eingewechselte Maximilian Gutenbrunner schnappt und zum 3:1 verwertet. Nur eine Minute später haben wir Glück, dass die Offensive der Freistädter nicht erneut zuschlägt und auf 4:1 stellt.

Die letzte Chance gehörte in der Nachspielzeit noch unserem Team, nach einer Ecke geht ein Kopfball von Stefan Schürz neben die Stange ins Aus, wodurch es beim 3:1 bleibt. Durch die Niederlage im Holzhaider-Stadion müssen wir die Gastgeber aus dem Bezirk Freistadt auch in der Tabelle wieder vorbeiziehen lassen und tauschen die Plätze, wir liegen nun mit zwölf Punkten auf Rang 10. Schiedsrichter Günter Alesi leistete sich nach der Partie beim Eintragen des Spielergebnisses noch einen kleinen Fehler, indem er eine gelbe Karte wegen Kritik für unsere Nr. 11 Bernhard Timpner eintrug (für ihn wäre es die 5. gelbe Karte gewesen), nach einer Intervention wurde dies aber am heutigen Sonntag noch richtiggestellt und die Karte wurde korrekterweise bei unserer Nr. 77 Daniel Zauner vermerkt.

Fazit:

Auch im elften Spiel in Folge schaffen wir es nicht, drei Punkte aus dem Holzhaider-Stadion mit nach Hause zu nehmen. Wie zu Saisonbeginn verteilen wir bei zwei Toren Geschenke an die Freistädter und müssen uns erstmals seit Ende September nach drei Spielen ohne Niederlage wieder geschlagen geben. In Summe wäre wohl zumindest ein Punkt möglich gewesen, diesen hätten wir auch gut gebrauchen können, denn in der Tabelle schiebt sich alles wieder zusammen. Rang 10 ist aktuell weniger komfortabel als es sich anhört, denn durch die zwei Schweinbacher Siege in den letzten beiden Runden ist der letzte Tabellenplatz plötzlich wieder nur mehr vier Punkte entfernt. Umso wichtiger werden die letzten Spiele des Jahres gegen Oberneukirchen und Schweinbach, um mit einem kleinen Punktepolster zu überwintern.

Reserve:

Die Reservepartie musste witterungsbedingt abgesagt werden, das Spiel wird am Mittwoch, 29. Oktober um 19:00 Uhr in Freistadt nachgetragen.

Damen:

Für unsere Ladies stand das bereit vierte Sonntagsspiel der Saison auf dem Programm und diese mussten ca. 30 km mehr zurücklegen als die Männer, bis sie ihr Ziel, den Sportplatz der Union Ternberg, erreichten. Die Gästedamen haben einen nicht unbekannten Trainer, Christoph Ömer ist zusätzlich als Schiedsrichter im Einsatz und war Spielleiter bei unserer Partie in Freistadt im Jahr 2023, die wir nach einem Unwetter nach 75 Minuten nicht mehr angetreten sind und die schlussendlich strafverifiziert wurde. Personell fehlte dem Trainerduo Gierlinger/Kalischko mit Hannah Kiesl eine Saisontorschützin, zudem waren auch Elisa Hofer, Christina Engleder und Anita Erbler nicht im Kader. Die erste Chance hatten die Gastgeberinnen, Verena Schörkhuber schießt einen Freistoß an die Querlatte, Anna Stellnberger verpasst knapp den Abstauber. Unsere erste Torszene gibt es in Minute 15, im 1 gegen 1 kann sich aber die heimische Torfrau Michelle Haslinger auszeichnen. Während in Minute 24 ein Abschluss von Sarah Pesendorfer noch knapp das Ziel verfehlt, jubeln die Ladies der steyrischen SPG in Minute 34. Julia Hartmann startet den Sololauf und bleibt vor Leonie Gerstl cool und schiebt zur Führung ein. Schiedsrichter Celal Kalok hatte es dann scheinbar auf unser Trainerteam abgesehen, Gerhard Gierlinger sah wegen Kritik die gelbe Karte, Klaus Kalischko wurde die Fahne entzogen, nachdem er aus Sicht des Unparteiischen zu viele Anweisungen an unsere Damen in seiner Funktion als Linienrichter gab.

Der zweite Durchgang beginnt mit einer Chance durch eine Spielerin mit einem klingenden Namen, Lätitia Futterer hatte scheinbar Torhunger und probiert nach Vorarbeit von Julia Hartmann einen Direktschuss, Leonie Gerstl ist aber zur Stelle. Minute 58 war dann einem Abziehbild der Chance aus der vierten Minute, wieder geht ein Freistoß von Verena Schörkhuber an die Querlatte, dieses Mal gibt es aber eine Nutznießerin, Julia Hartmann verwandelt den Nachschuss zum 2:0. Es entwickelte sich eine Phase mit vielen Zweikämpfen, in der wir eine Standardsituation für unser sechstes Saisontor nutzen. Laura Kalischko tritt einen Eckball, dieser findet auf direktem Weg sein Ziel und wir sind in Minute 71 wieder dran. Nach dem Anschlusstreffer entwickelte sich eine hektische Schlussphase, in der unsere Damen noch alles versuchten um den Ausgleich zu erzielen, der Ball sollte an diesem Sonntagnachmittag aber leider kein zweites Mal im Tor der SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich/Ternberg einschlagen.  Nach der fünften Niederlage in Serie sind unsere Ladies weiterhin auf Rang 10 der Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung auf das Schlusslicht aus Linz.

Ausblick:

In wenigen Tagen steht sowohl für Herren als auch Damen das bereits letzte Heimspiel des Jahres auf dem Programm und dass an einem sehr ungewöhnlichen Wochentag für eine Heimpartie. Erstmals seit über sechs Jahren findet ein Herren-Pflichtspiel im Huamabergstadion an einem Sonntag statt und es wartet mit der Union Oberneukirchen ein unangenehmer Gegner, der in den letzten Wochen so richtig in der Liga angekommen ist und im aktuell gesicherten Mittelfeld steht. Gespielt wird am Sonntag, 2. November 2025 um 12:00 Uhr (Reserve) + 14:00 Uhr (KM). Den Schlusspunkt auf unserem Sportplatz setzen für das Jahr 2025 unsere Damen, die im Anschluss um 16:00 Uhr auf die 1b der SPG Wallern/Krenglbach treffen.

Auswärts in der Braustadt

Kommenden Samstag begeben wir uns wieder auf unsere persönliche Route 66, die uns nicht wie das ehemalige Original von Chicago (Illinois) ins tausende Kilometer entfernte Santa Monica in Kalifornien bringt, sondern ins 66 km entfernte Freistadt. Freistadt ist für sein qualitativ hochwertiges Hopfen-Kaltgetränk bekannt und im Fußball für die fehlende Gastfreundschaft uns gegenüber, denn seit 2006 konnten wir in der KM die Braustadt nicht mehr mit drei Punkten verlassen.

Gegner-Check:

Die Freistädter sind mit uns gemeinsam am Ende der Saison 2017/18 aus der Landesliga abgestiegen und gehören mittlerweile fast schon zum Inventar der Bezirksliga Nord. Vor jeder Saison hat man die Pavlovic-Elf immer im erweiterten Kreis um den Titel, oftmals wurde man aber schlussendlich auch den eigenen Ambitionen nicht ganz gerecht und landete am Saisonende meist im Mittelfeld. Auch heuer scheint das Logo der Freistädter in der Mitte der Tabelle auf, die drei Saisonsiege wurden gegen Oepping-Peilstein, Vorderweißenbach und Oberneukirchen eingefahren. Nach der knappen 1:2 Heimniederlage gegen Admira Linz vor zwei Wochen und der 3:2 Auswärtsniederlage in Julbach in der vergangenen Runde sind die Bierkicker in der Tabelle etwas abgerutscht und liegen auf Rang Zehn. Sieben der elf Punkte wurden aber im heimischen Holzhaider-Stadion eingefahren, offensiv sind Edis Salkic und Maximilian Gutenbrunner mit je vier Volltreffern für acht der 18 Saisontore verantwortlich. Thomas Punz kehrt nach Gelbsperre wieder zur Mannschaft zurück.

Historische Bilanz:

Neben dem SV Haslach darf man auch die Freistädter Bierkicker als echten Angstgegner bezeichnen, in 20 direkten Duellen gingen wir nur 3x als Sieger vom Feld, elfmal setzten sich die Freistädter durch, in sechs Partien wurden die Punkte geteilt. Der letzte Sieg gelang im März 2024 zu Hause mit einem glatten 3:0, auswärts haben wir aber eine beinahe gruselige Bilanz (Apropos gruselig: Am 31. Oktober findet am Lembacher Sportplatz die Halloween-Party statt, wir freuen uns auf viele gruselige Gäste!). Zurück zur Auswärtsbilanz, denn seit Mai 2006 konnten wir aus Freistadt keine drei Punkte mit nach Hause nehmen, damals sicherte uns Stefan Hinterleitner mit seinem Treffer einen knappen 0:1 Sieg. Der letzte Punktgewinn im Holzhaider-Stadion ist zum Glück nicht ganz so lange her, im April 2023 und somit vor drei Partien holten wir nach einem Eigentor von Felix Hofmann und einem Tor von Stefan Hinterleitner ein 1:1 und somit einen Punkt. In der Vorsaison spielten wir zu Hause 2:2, auswärts mussten wir uns mit 2:0 geschlagen geben.

Unsere Formkurve:

Vor 1,5 Wochen gelang in Arnreit endlich der erste Auswärtssieg des Jahres, nach den beiden Heimspielen gegen St. Oswald/Fr. (4:3) und Naarn (1:1) sind wir seit mittlerweile drei Partien ohne Niederlage und haben uns auf Platz 9 mit zwölf Punkten vorgeschoben. Diesen Schwung wollen wir auch in den Bezirk Freistadt mitnehmen, um dort unsere trotzdem nach wie vor überschaubare Auswärtsbilanz dieser Saison mit einem Sieg, einem Unentschieden und drei Niederlagen aufzubessern. Offensiv haben wir uns wieder etwas erfangen und stehen nach zehn Partien bei 16 Saisontoren (Vergleichswert Vorsaison: 20 Tore in den ersten zehn Spielen), defensiv haben wir dafür in den ersten zehn Runden noch kein „Zu-Null“ geschafft (Vergleichswert Vorsaison: 5x zu Null in den ersten zehn Spielen). Einen Ausfall müssen wir fix kompensieren, der praxisorientierte Pädagoge Jakob Pechmann absolviert ein Probetraining bei Real Madrid (oder ist auf Schülerexkursion in Madrid, man weiß es nicht so genau) und steht nicht zur Verfügung. Der Einsatz von Idris Sakic ist nach seinem Verkehrsunfall vor der Naarn-Partie zumindest zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Vorberichts unsicher, ersten Einschätzungen zufolge sollte es sich aber vermutlich ausgehen.

Schiedsrichter:

Ein sehr erfahrener Mann wird am Samstag den Dienst an der Pfeife verrichten, Günter Alesi wird dabei zum zweiten Mal in seiner Karriere das Duell Freistadt-Lembach leiten. An dieses Duell am 2. September 2022 haben nur Freistädter und neutrale Fans gute Erinnerungen, nach 18 Minuten führen wir zu Hause mit 2:1, nach 63 Minuten liegen wir 2:5 zurück, nach einer beherzten Schlussphase müssen wir uns knapp mit 4:5 geschlagen geben. Auch die Gesamtbilanz unter Günter Alesi ist negativ, fünf von neun Pflichtspielen verloren wir unter seiner Leitung. Ein Monat vor dem 4:5 gegen Freistadt feierten wir unter Spielführung von Schiri Alesi aber auch einen unserer drei Siege, als wir Königswiesen auswärts klar mit 0:5 in die Schranken wiesen. Auch für Freistadt ist Schiedsrichter Alesi kein Unbekannter, bei ihnen war er siebenmal in Pflichtspielen im Einsatz, die Bilanz dabei sind zwei Siege, vier Unentschieden und eine Niederlage. Die Assistenten werden von den beiden Vereinen gestellt.

Reserve:

Noch deutlicher ist die Negativ-Bilanz in der Reserve gegen Freistadt, von 20 Spielen haben wir 16 verloren, auch hier konnten wir wie in der KM immerhin drei Partien gewinnen. Der letzte Sieg gelang in der Vorsaison, als wir die Jung-Freistädter mit 6:1 aus dem Huamabergstadion nach Hause schickten, der letzte Dreier in Freistadt wurde beim 3:4 im November 2019 eingefahren. Die Partie am Samstag könnte aber durchaus interessant werden, sowohl wir als auch die Freistädter liegen klar in den Top 5 der Tabelle. Freistadt ist dabei nach Verlustpunkten sogar Tabellenführer, denn die Gastgeber liegen mit 21 Zählern nur einen Punkt hinter Tabellenführer Schweinbach, haben aber ein Spiel weniger absolviert. Wir sind derzeit auf Rang 5 mit siebzehn Punkten zu finden, auch die Kaltenhuber-Jungs haben ein Spiel weniger als die Schweinbacher absolviert. Wollen wir den Anschluss an die Tabellenspitze wahren, sind am Samstag drei Punkte eigentlich Pflicht.

Fanbus und Radausflug:

Das kommende Spiel steht nochmal im Zeichen von Stefan Hinterleitner, der im Sommer seine unglaubliche Karriere beendet hat. Seit Stefan in Lembach spielte und somit seit über 20 Jahren reisten einige Lembacher Fans rund um Hauptorganisator Roland Hötzendorfer immer per Rad zu den Auswärtsspielen. Im Laufe dieser Zeit wurde vereinbart, dass nach dem Karriereende von Stefan auch unsere Vereinslegende einmal mit dem Rad zu einem Auswärtsspiel fährt. Dies wird am kommenden Samstag in die Tat umgesetzt. Abfahrt ist um 10:00 Uhr am Marktplatz in Lembach, aktuell sind neun Teilnehmer bei diesem Ausflug angemeldet, u.a. auch die ehemaligen Spieler Sascha Berger und David Wögerbauer. Sollte noch jemand Interesse haben, bitte bei Roland Hötzendorfer bzw. in der WhatsApp-Fanbus Gruppe anmelden. Die Taschen können im Gebäude der Bücherei zwischengelagert werden, diese nimmt der Fanbus dann mit nach Freistadt.

Abfahrt vom Fanbus ist ebenfalls am Marktplatz um 12:30 Uhr, dieser ist mit einem Fahrradanhänger ausgestattet, damit die Räder auch wieder heil in Lembach ankommen.

Spielort und Uhrzeit:

Unsere Reserve eröffnet wie immer das Spielgeschehen, Anstoß ist am Samstag, 25. Oktober 2025 um 14:45 Uhr, die Kampfmannschaften duellieren sich im Anschluss ab 17:00 Uhr. Ob mit dem Auto, dem Fanbus oder dem Rad – unterstützt unsere Jungs beim vorletzten Auswärtsspiel des Jahres!

Damen:

Nach einer einwöchigen Pause kehren auch unsere Ladies wieder in den Spielbetrieb zurück und auch ihnen steht eine der weitesten Auswärtsfahrten der Saison bevor. Knappe 100 km gilt es zurückzulegen, bis man den Austragungsort, den Sportplatz der Union Ternberg, erreicht. Die dortige Bilanz gegen die letztjährigen Mitaufsteigerinnen der SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich/Ternberg ist bis jetzt überschaubar, in vier Versuchen gelang dort nur ein Remis, die restlichen drei Spiele wurden verloren. Den einzigen Sieg überhaupt gegen die Damen aus dem Bezirk Steyr gab es auf eigener Anlage beim allerersten Aufeinandertreffen, im Oktober 2021 entschieden zwei Treffer von Laura Kalischko und ein Tor von Hannah Kiesl das Spiel zu unseren Gunsten. Tabellarisch gesehen könnte es eine ausgeglichene Partie werden, beide Teams haben vier Punkte, wobei die Gastgeberinnen noch ein Spiel weniger absolviert haben. Offensiv konnten unsere Damen in dieser Spielzeit zwar erst fünfmal zuschlagen, gegen die drittanfälligste Defensive der Liga sollte bei einer geschlossenen Mannschaftsleistung aber sicher etwas möglich sein. Gespielt wird am Sonntag, 26. Oktober 2025 um 14:30 am Sportplatz der Union Ternberg!

Punkteteilung gegen den Tabellenführer

75 km und elf Punkte trennten Naarn und Lembach vor der gestrigen Partie, die Kragl-Elf war erstmals seit 2018 wieder im Huamabergstadion zu Gast und wollte auf unserer Anlage den achten Saisonsieg im zehnten Spiel feiern. Nach zwei Siegen in Folge war aber auch unser Selbstvertrauen vor allem vor Heimkulisse groß und nach 90 mehr (und manchmal auch weniger) unterhaltsamen Minuten schafften wir ein Remis der eher glücklicheren Sorte, rettete uns doch im ersten Durchgang dreimal das Aluminium vor einem Rückstand.

Hälfte Eins:

Personell wäre Idris Sakic nach seiner roten Karte gegen Haslach wieder im Team gewesen, unsere Nr. 16 war aber vor der Partie in einen Verkehrsunfall verwickelt und konnte daher nicht spielen. Manuel Kainberger rutschte für ihn nach und nahm auf der Bank Platz. In der Startelf gab es keine Änderungen, nach dem Motto „Never change a winning team“ begannen dieselben elf Akteure wie bereits gegen St. Oswald/Fr. und Arnreit. Die erste Gelegenheit gehörte uns, Bernhard Timpner chippt den Ball nach vier Minuten in den Strafraum Richtung zweite Stange, Daniel Zauner wirkte etwas überrascht, dass er so frei zum Ball kam und kann diesen nicht entscheidend verwerten. Bei unseren Gästen probiert es eine Minute später der sehr auffällige und schussstarke Fabian Farthofer mit einem Distanzschuss und zwingt Max zu einer Faustabwehr. Elf Minuten waren gespielt, als wieder eine kleine historische Negativmarke ausgelöscht wurde, denn seit 2007 konnten wir gegen Naarn keinen Treffer mehr erzielen. Daniel Pils beweist wie gegen Arnreit viel Gefühl beim ruhenden Ball, nach seinem Freistoß kann Gäste-Keeper Michael Froschauer den Ball nicht richtig entschärfen, wodurch zunächst Bernhard Timpner zu zwei Gelegenheiten kommt. Beide werden im Verbund geblockt, schlussendlich landet der Ball aber am Fünfer vor Jakob Pechmann, der nur mehr ins quasi leere Tor einschieben muss und Naarn den sechsten Gegentreffer der Saison zufügt. Wir haben uns nach dem Treffer in der eigenen Hälfte kaum fertig sortiert, als unsere Euphorie gleich wieder im Keim erstickt wurde. Keine Minute nach unserer Führung wird Daniel Schützenberger am rechten Flügel geschickt, er zieht in den Strafraum und schließt wuchtig ab, Max muss den Ball abprallen lassen, wodurch Thomas Stadlbauer aus kurzer Distanz abstauben kann. Alles wieder auf Anfang.

Der Tabellenführer fand dann zusehends besser ins Spiel, in Minute 14 wurde erneut der Torschütze gefährlich. Eckball von Farthofer von rechts, Thomas Stadlbauer köpfelt den Ball an die Querlatte. Auch in den folgenden Aktionen war es immer wieder Fabian Farthofer, der seine starke Schusstechnik ausspielte, bei einem Distanzschuss ist Max mit den Fäusten zur Stelle, nach einer Ecke von Farthofer geht der Ball vermutlich auf direktem Wege zum zweiten Mal ans Aluminium. In Minute 34 rettete uns erneut das Gehäuse, Stefan Taferner legt sich den Ball am 16er zurecht und zieht ab, wiederum klatscht der Ball an die Querlatte. Naarn war in der ersten Hälfte sehr präsent und agierte mit frühem Pressing, dennoch fanden auch wir noch einige (Halb-)Chancen vor. Ein Kopfball von Bernhard Timpner nach Pechmann-Flanke geht klar drüber, Gregor Mühlparzer verzieht bei einem Abschluss im 16er neben die rechte Stange und ein Kopfball von Adnan Nocic landet nach Zauner-Freistoß am Tornetz. Aufregung dann noch in der Nachspielzeit, einem Verteidiger unserer Gäste springt der Ball im Strafraum an die Hand, der sehr gute und unter Beobachtung stehende Schiedsrichter Peter Oberlaber entscheidet trotz Proteste unsererseits auf keinen Strafstoß. Pausenstand 1:1.

Hälfte Zwei:

Waren wir mit dem Unentschieden zur Pause nach drei Alutreffern ganz gut bedient, entwickelte sich in Hälfte Zwei eine durchaus ausgeglichene Partie, in der Stefan Schürz zur Pause für Gregor Mühlparzer kam. Über weite Strecken der zweiten Hälfte entstanden aber wenn dann eher nur Halbchancen auf beiden Seiten. Nach einem Freistoß von Daniel Zauner klärt ein Verteidiger vor Felix Hofmann nach Stangler von Timpner, einige Minuten später bekommt der Vorbereiter der vorherigen Szene nach Vorarbeit von Jakob Pechmann den Fuß nicht an den Ball. Die Naarner werden durch einen Stangler von Julian Kollingbaum und einen Weitschuss von Fabian Farthofer gefährlich, richtig zwingend waren diese Chancen aber nicht. In Minute 69 begeistert Jakob Pechmann mit einem perfekten Seitenwechsel, Sebastian Traxler setzt sich gegen seinen Gegenspieler durch, der Ball wird dann aber aus bereits spitzem Winkel zur Ecke geblockt, bei der nach Kopfball von Daniel Pils Keeper Michael Froschauer sicher fängt.

In der Schlussphase war die Partie dann ein offener Schlagabtausch, Naarn wurde durch Einwürfe von Fabian Farthofer gefährlich (die gefühlt wie scharfe Flanken in den Strafraum kamen), die größte Gelegenheit in der Schlussphase hat dann noch der Tabellenführer in Minute 84. Alexander Grinninger flankt von links Richtung zweite Stange, Daniel Schützenberger kommt angerutscht und schiebt den Ball knapp neben die rechte Stange. Weil auch ein indirekter Freistoß von Fabian Farthofer vom 16er in der Mauer landet bleibt es beim 1:1 und der Punkteteilung gegen den Tabellenersten. Unsere Gäste aus dem Bezirk Perg bleiben Tabellenführer, wir verbessern uns durch den Punkt um zwei Positionen (oder eine, falls Oberneukirchen heute Admira schlagen sollte), liegen aber nach dieser Runde auf einem einstelligen Tabellenplatz.

Fazit:

Nachdem Naarn die Liga anführt und wir in der ersten Hälfte nach insgesamt drei Aluminiumtreffer auch viel Glück hatten, nehmen wir den Punkt gerne mit. Ein Sieg unsererseits wäre auch nicht wirklich verdient gewesen, Naarn war in Summe den drei Punkten deutlich näher. Moralisch war die Partie aber wichtig, denn zum bereits zweiten Mal in Folge kassierten wir in Hälfte Zwei kein Gegentor und sind seit drei Partien ohne Niederlage.

Reserve:

Die Reservespieler waren an diesem Wochenende nicht gefordert, weil die 1b von Naarn in der 2. Klasse Nord-Ost aktiv ist, fand diese Runde kein Vorspiel statt. Einige Akteure dürfte man aber beim Schlager der 2. Klasse Nord-West zwischen Sarleinsbach und Kirchberg am Platz sehen.

Damen:

Nachdem dieses Wochenende für den voestalpine Ladies Cup reserviert war und sich unsere Ladies dort bereits in Runde 1 verabschieden mussten, waren diese ebenfalls spielfrei.

Ausblick:

Nächste Woche stehen wieder drei Partien am Programm, alle finden auswärts statt. Unsere Herren reisen in die Braustadt und treffen am Samstag, 25. Oktober um 14:45 Uhr (Reserve) + 17:00 Uhr (KM) auf den SV Freistädter Bier und wollen im Holzhaider-Stadion den ersten Sieg seit Mai 2006 einfahren. Unsere Damen erwartet am Sonntag, 26. Oktober eine Reise nach Ternberg, gegen die letztjährigen Mitaufsteigerinnen der SPG Aschach/Steyr/St.Ulrich/Ternberg ist die Auswärtsbilanz ähnlich ernüchternd wie die der Männer in Freistadt, in vier Versuchen gab es drei Niederlagen und ein Unentschieden. Wir hoffen natürlich, dass sich diese Auswärtsbilanzen am Wochenende verbessern. Anstoß bei den Damen ist um 14:30 Uhr!

Danke an Malwerk (Marko Hofmann) für den Matchball!

 

Torschütze Jakob Pechmann in Action gegen Naarn

Heimspiel gegen den Tabellenführer

Waren es vor zwei Wochen noch drei Heimspiele in Folge, ist es kommenden Samstag mit dem Duell gegen Naarn nur eine Partie, die auf alle Fußballbegeisterten wartet. Aber dieses Spiel wird es auch in sich haben, denn unsere Kampfmannschaft steht vor einer echten Mammutaufgabe, wenn man dem aktuellen Tabellenführer und Titelkandidaten aus dem Bezirk Perg Punkte abluchsen will. Die Kragl-Elf führt fast alle Statistiken an und reist folglich als klarer Favorit ins Huamabergstadion, in dem wir uns im Jahr 2025 in zehn Partien aber erst zweimal geschlagen geben mussten.

Gegner-Check:

Wer eine derartige Bilanz vorzuweisen hat, braucht sich vor keinem Gegner fürchten: Unsere Gäste belegen Platz 1 der Tabelle, haben nach neun Runden die meisten Siege (7), die wenigsten Niederlagen (1), führen die Heimtabelle an und verfügen vor allem über eine enorm kompakte Defensive mit nur fünf Gegentoren nach neun Spielen. Stammkeeper Michael Froschauer und sein Vertreter Nikolo Culo (der in Runde 1 gegen Haslach im Tor stand) kassierten nur in drei Partien Gegentore, sechsmal stand am Ende die Null. Einziger Ausrutscher der Naarner war die 3:0 Auswärtsniederlage in Oberneukirchen, ansonsten wurden bis auf ein Remis gegen St. Oswald/Fr. alle anderen Ligaspiele gewonnen. Auswärts ist man äußerst effizient, mit nur vier erzielten Toren wurden neun Punkte gesichert. Für acht der 17 Saisontore sind Fabian Farthofer und Daniel Schützenberger verantwortlich, die beide jeweils 4x getroffen haben.

Historische Bilanz:

Wenig aussagekräftig ist die historische Bilanz (3 Siege, 1 Unentschieden und 4 Niederlagen) aus den bisherigen acht Duellen, denn das letzte Aufeinandertreffen mit der Union Naarn liegt über sieben Jahre zurück. Bei unserem bis heute letzten Landesligaspiel im Juni 2018 mussten wir uns vor heimischer Kulisse klar mit 0:5 geschlagen geben, das Hinspiel verloren wir im November 2017 mit 2:0. Der letzte Sieg und auch das letzte Tor gegen Naarn gelang uns im September 2007, als wir uns in der Landesliga mit 2:1 zu Hause durchsetzen konnten. Der letzte Torschütze gegen Naarn ist (wer könnte es auch anderer sein) Stefan Hinterleitner, der damals in Minute 83 den Siegtreffer erzielte. Kleiner Funfact: Stefan Hinterleitner war auch der erste Lembacher Spieler, der gegen Naarn einen Treffer erzielen konnte, im August 2005 war er bei unserer 3:1 Niederlage im Donauwell-Stadion für den Ehrentreffer verantwortlich. Zudem gibt es neben ihm nur zwei weitere Lembacher Spieler die gegen Naarn getroffen haben, Marek Kroneisl war 3x erfolgreich, Ernst Richtsfeld 1x.

Unsere Formkurve:

Die Ergebnisse der letzten zwei Runden waren immens wichtig, durch die beiden Siege haben wir den Anschluss ans hintere Mittelfeld wieder gefunden und wir stehen in der Tabelle auf Rang 10 mit elf Punkten. Das leidige Thema mit dem fehlenden Auswärtssieg 2025 haben wir in Arnreit auch erfolgreich ad acta gelegt, zudem haben wir nun erstmals seit Oktober/November 2024 wieder zwei Spiele in Folge gewonnen, damals waren es nach Siegen gegen Julbach, Vorderweißenbach und Oepping/Peilstein sogar drei Dreier in Serie. Damit wir erneut auf drei Siege en suite kommen, brauchen wir aber wohl trotz der zwei Siege eine Leistungssteigerung im Vergleich zu den Vorwochen, welche aber auf eigener Anlage nicht ausgeschlossen ist, denn im Huamabergstadion haben wir immerhin seit Mitte August nicht mehr verloren. Die Personalsituation wird sich ebenfalls wieder etwas verbessern, Idris Sakic kehrt nach Sperre zur Mannschaft zurück.

Schiedsrichter:

Am kommenden Spieltag wird die Leistung des Schiedsrichtertrios wieder genau unter die Lupe genommen, denn Klaus Josef Biebl ist in seiner Funktion als Schiedsrichter-Beobachter vor Ort. Als Unparteiischer ist Peter Oberlaber eingeteilt, der nach einer ca. einmonatigen Pause wieder ein Spiel leiten wird. Seit Beginn der elektronischen Datenerfassung zur Saison 2003/04 war er bei sechs Pflichtspielen von uns im Einsatz, letztmals bei unserem 3:0 Heimsieg im August 2022 gegen Julbach. Die Gesamtbilanz mit ihm lautet 3 Siege, 1 Unentschieden und 2 Niederlagen, wobei die beiden Niederlagen noch aus unserer ersten Landesliga-Zeit stammen, damals mussten wir uns unter seiner Leitung 2x Schwertberg geschlagen geben. Oder etwas anders ausgedrückt: Bei der letzten Niederlage unter Schiri Oberlaber ist vom heutigen Kader nur mehr ein Spieler übrig – Stephan Schinkinger absolvierte damals gegen Schwertberg seinen vierten Einsatz für die Lembacher Kampfmannschaft. Bei Naarn pfiff er 15 Pflichtspiele mit der Bilanz 6 Siege, 5 Unentschieden und 4 Niederlagen, letztmals war er im Mai 2025 in Einsatz, als sich die Naarner unseren Nachbarn aus Putzleinsdorf mit 3:1 geschlagen geben mussten. Die Assistenten am Samstag sind Michael Fürlinger und Dejan Imsirovic

Reserve:

Die Kaltenhuber-Elf ist diese Woche in der Zuschauerrolle. Weil die 1b von Naarn in der 2. Klasse Nord-Ost aktiv ist, entfällt das Vorspiel. Weiter geht es dann erst in 1,5 Wochen mit der Auswärtspartie in Freistadt.

Spielort und Uhrzeit:

Gespielt wird das vorletzte Heimspiel des Jahres am Samstag, 18. Oktober 2025 um 15:30 Uhr. Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher, mit eurer Unterstützung wollen wir dem Tabellenführer ein Bein stellen und die drei Punkte auf unser Konto verbuchen.

Damen:

Das kommende Wochenende ist für den voestalpine Ladies Cup reserviert, hier mussten sich unsere Damen leider bereits in Runde 1 verabschieden und haben somit spielfrei. Die nächste Partie steigt dann am Nationalfeiertag, am 26. Oktober reisen unsere Ladies in die Gerhard Seimair Arena und treffen dort um 14:30 auf die letztjährigen Mitaufsteigerinnen der SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich/Ternberg.

Erlösender Derbysieg gegen Arnreit

Seit dem Auswärtssieg in Vorderweißenbach Anfang November 2024 und somit seit über elf Monaten reist man als Lembacher Fan quer durchs Mühlviertel mit einem gewissen Gefühl der Leere bei der Heimfahrt vom Spiel (Anm.: dies lag selten am Hungergefühl, dieses Bedürfnis wurde stets in einem zufriedenstellenden Maße befriedigt). Vielmehr bezog sich diese Leere auf das Punktekonto, denn in diesen insgesamt 343 Tagen fanden ohne der Partie in Arnreit zwölf Auswärtsspiele statt, in denen unsere Jungs mickrige vier Punkte einsammeln konnten. Am Sonntag konnte erstmals in diesem Jahr das Punktemaximum mit nach Hause genommen werden, auch wenn die Umstände zu vielen Diskussionen führten.

Hälfte Eins:

Während Idris Sakic diese Partie noch gesperrt aussetzen musste, fand man den Namen Stefan Schürz nach einer ca. einmonatigen Pause wieder im Kader, er nahm nach ersten Spielminuten und einem Treffer in der Reserve vorerst auf der Bank Platz. Ansonsten vertraute Thomas Mühlparzer der Startelf vom Heimspiel gegen St. Oswald/Fr. Von Beginn weg entwickelte sich ein ausgeglichenes Derby mit Halbchancen auf beiden Seiten. Nach handgestoppten 47 Sekunden verstolpert Jakob Pechmann einen Ball im Strafraum, nach ca. fünf Minuten probiert es unsere Nr. 9 per Direktabnahme, Arnreits Schlussmann Dominik Neumüller fängt sicher. Auch die Hausherren probieren ihr Glück, ein Weitschuss von Patrick Aiglstorfer geht klar drüber, einen Querpass klärt Patrick Schürz vor Jakob Simader. Nach weiteren Weitschüssen von Gregor Mühlparzer und Jakob Pechmann sowie einem Direktfreistoß von Daniel Zauner kommt eine Schlüsselszene in Minute 23, Niklas Bäck sieht die gelbe Karte, die sich nur wenige Minute später verdoppeln und folglich zum ersten Platzverweis des Tages führen sollte. Das zweite Foulspiel war nahe der Mittellinie und somit durchaus vermeidbar, wenige Minuten später konnten wir die kurze Schockphase der Orange-Schwarzen auch ideal nutzen. Daniel Zauner wird gefoult, Daniel Pils legt sich aus größerer Distanz den Ball zurecht und bringt den Freistoß perfekt an die zweite Stange, wo Bernhard Timpner per Kopf ins lange Eck einnickt.

Die Antwort der Arnreiter kam aber prompt und auch hier führte eine Standardsituation zum Treffer. Benedikt Leibetseder serviert von links den Eckball, unsere Verteidiger schaffen es nicht den Ball wegzubekommen und nach einem kurzen Gestochere zieht Jakob Simader aus kurzer Distanz wuchtig ab, der Ball landet unhaltbar im Netz. Nach dem Ausgleich zeigte sich das oftmals gewohnte und dann befürchtete Bild, der Arnreiter Abwehrverbund stand bis zur Pause bombensicher und ließ fast nichts zu, vor dem Pausenpfiff wurden wir nur mehr nach einer Direktabnahme im 16er von Bernhard Timpner gefährlich.

Hälfte Zwei:

Gregor Mühlparzer blieb wieder in der Kabine, Stefan Schürz feierte nach einem Monat sein Comeback in der KM. Die erste Chance gehörte noch uns und war ein Schuss von Adnan Nocic vom 16er, in weiterer Folge merkte man unsere Überzahl aber überhaupt nicht mehr und die Arnreiter wurden von Minute zu Minute stärker. Nach 48 Minuten streift ein Schuss vom eingewechselten Jonas Mittermayr das Außennetz, in Minute 52 lässt Jakob Simader alle Verteidiger stehen und zieht im Fallen im 16er ab, die Arnreiter inkl. Trainer Reinhard Eisner (der dafür gelb wegen Kritik sah) forderten in dieser Szene Strafstoß, für Schiedsrichter Spachinger war es zu wenig. In Minute 55 waren wir mal wieder kurz präsent, Jakob Pechmann wird in Szene gesetzt, kann sich am rechten Flügel aber nicht zwischen Flanke oder Schuss entscheiden, der Ball geht an Freund und Feind vorbei. Eine Minute später sieht der Arnreiter Benedikt Leibetseder die gelbe Karte, bei uns kassiert Stephan Schinkinger den gelben Karton, der dann wegen akuter gelb-rot Gefahr kurz darauf ausgetauscht wurde.

Chancentechnisch hat die Partie bis auf einen Schuss von Jakob Simader aufs kurze Eck wenig zu bieten, die „Vorentscheidung“ fiel in Minute 74. Benedikt Leibetseder greift vor unserer Ersatzbank zum Foul, Schiedsrichter Spachinger verteilt die zweite Ampelkarte des Tages an die Arnreiter. Arnreit-Cheftrainer Reinhard Eisner war in Rage und kommunizierte dies dem Unparteiischen in nachhaltiger Form, der deswegen gleich nochmal die populäre Farbkombination gelb-rot zückt. Nachdem auch Co-Trainer Alexander Iosim seine Meinung zur Schiedsrichterleistung kundgetan hatte, wurde dieser mit glatt Rot wegen Beleidigung auf die Tribüne geschickt. Mit zwei Mann mehr spielt es sich bekanntlich deutlich leichter, trotzdem musste eine Standardsituation für uns her um in Führung zu gehen. Daniel Zauner bringt von links einen Eckball, dieser hat genau die richtige Höhe für den eingewechselten Jonathan Altendorfer, der uns per Kopf vom 5er in Führung bringt. Für den Führenden in der Reserve-Torschützenliste war es sein erster Pflichtspieltreffer für die Lembacher Kampfmannschaft. Jakob Pechmann und Adnan Nocic vergeben noch zwei gute Chancen, dann pfeift Schiedsrichter Spachinger (trotz drei Platzverweisen, mehreren Wechseln und einem Treffer) etwas überraschend nach exakt 90 Minuten ab und wir jubeln über den zweiten Sieg in Folge und den Anschluss an das hintere Mittelfeld.

Fazit:

Ein in Summe doch sehr schmeichelhafter Sieg, spielerisch finden wir wie so oft kaum Mittel gegen defensiv kompakte Arnreiter, offensiv nutzen wir dieses Mal zum Glück zwei Standardsituationen und profitieren von den Platzverweisen der Hausherren. Der Frust auf Arnreiter Seite war natürlich verständlich, wenn deren Spielverlauf unserer gewesen wäre, hätten wir vermutlich ähnlich reagiert. Nichtsdestotrotz nehmen wir diesen Sieg, den ersten auf fremder Anlage seit November 2024, natürlich gerne mit, für die kommenden Aufgaben u.a. gegen Tabellenführer Naarn wird aber definitiv eine Leistungssteigerung nötig sein.

Reserve:

Ein glasklare Angelegenheit war das Reserve-Spiel, wir führen dort bereits zur Pause mit 0:6. Den Torreigen eröffnete Jonathan Altendorfer nach 33 Sekunden, nachdem er von Rückkehrer Manuel Kainberger den Ball in den Lauf serviert bekommt und abzieht. Nach zwei Halbchancen von Arnreit erhöhen wir nach zwölf Minuten auf 0:2. Dietmar Höfler spielt den Ball in den Strafraum, Manuel Kainberger ist im Zweikampf mit einem Verteidiger, von dort wird der Ball Richtung 5er-Zentrum befördert, wo Thomas Richtsfeld beim ersten Saisoneinsatz spektakulär per Seitfallzieher trifft. In Minute 20 stellen wir auf 0:3, nach einer Bäuchler-Ecke von rechts ist Stefan Schürz an der zweiten Stange per Kopf zur Stelle. In Minute 29 beginnt dann die Viertelstunde des Jakob Bäuchler: Jonathan Altendorfer spielt auf die rechte Seite zu Manuel Kainberger, seinen Stangler verwertet Jakob Bäuchler zum 0:4. Nach einer Freistoß-Chance durch Moritz Kobler auf Arnreiter Seite steht es nach 39 Minuten 0:5. Es ist eine Kopie des 0:4, nur dass die Szene dieses Mal von Dietmar Höfler eingeleitet wird. Er bedient Manuel Kainberger dem es am rechten Flügel abermals viel zu leicht gemacht wird, den Stangler verwertet erneut Jakob Bäuchler. Drei Minuten später und die Entstehung des Treffer weist wieder gewissen Parallelen auf, Manuel Kainberger flankt von rechts zur Mitte, wieder trifft abermals Jakob Bäuchler, dieses Mal an der ersten Stange per Kopf. Lupenreiner Hattrick!

Im zweiten Durchgang schalten wir dann mehrere Gänge zurück und die Hausherren finden die besseren Chancen vor, Thomas Grubhofer scheitert in Minute 48 am Aluminium, weitere Chancen durch Mathias Hofer und Thomas Grubhofer kann Felix Bes entschärfen. Nach 76 Minuten gelingt den orange-schwarzen Jung-Arnreitern der Ehrentreffer, die Nr. 9 Felix Pieslinger wird geschickt und wartet fast zu lange mit dem Abschluss, sein Flachschuss findet aber doch noch den Weg ins Ziel zum 1:6. Danach passierte nicht mehr viel, wir gewinnen verdient mit 1:6 und liegen somit nur zwei Zähler hinter Tabellenführer Schweinbach.

Damen:

Während unsere Herren unter Tageslicht um Punkte kämpften, absolvierten unsere Ladies ihre Partie am Freitagabend unter Flutlicht. Zu Gast waren die Damen aus St. Oswald/Fr., die in der Tabelle auf Platz 4 mit elf Punkten lagen. Personell kehrte Top-Torjägerin Lena Ilk nach Krankheit wieder in die Startelf zurück, zudem hat es nach Marlene Schneeberger auch Elisa Hofer nach Au-Pair Aufenthalt wieder über den großen Teich zurückgeschafft und stand nach 398 Tagen (danke fürs Nachrechnen lieber Patrick!) wieder im Kader. Verzichten musste das Trainerduo Gierlinger/Kalischko dafür auf Julia Gierlinger, Olivia Brandstetter und Anita Erbler. Nach einer ausgeglichenen Startphase mit Chancen auf beiden Seiten durch Sandra Keil bzw. Kristina Danner gehen die St. Oswalder Ladies durch eine Standardsituation in Führung. Ein von links ausgetragener Corner findet genau den Kopf von Carina Reindl, die in Minute 12 zur Führung einnickt. Im gesamten ersten Durchgang gibt es dann nur mehr eine einzige echte Chance und diese nutzen unsere Gäste eiskalt aus. Nach einem Pass in die Spitze zieht Kristina Danner scharf ab, keine Chance für unsere Torfrau Leonie Gerstl. Vor der Pause dann noch eine Szene mit Seltenheitswert – Laura Kalischko sieht die gelbe Karte, die erst zweite gelbe Karte in der Landesliga, beide kassierte unsere Nr. 21. Pausenstand 0:2.

Die in blau spielenden Damen aus dem Bezirk Freistadt kamen besser aus der Kabine und es gab mehrere Chancen hintereinander, nach einer Grätsche von Julia Kepplinger bleibt der Elfmeterpfiff aus und Nadine Ecker scheitert in einer anderen Szene an Leonie Gerstl, zwischen diesen beiden Aktionen haben die USV Ladies aber bereits auf 0:3 gestellt. Lea Pilgerstorfer zieht aus ca. 12 Metern im Strafraum ab und bejubelt den dritten Treffer des Tages. Nur wenige Minuten später zeigt Schiedsrichter Andreas Fölser auf den Punkt im St. Oswalder Strafraum, nachdem Lena Ilk regelwidrig gestoppt wurde. Julia Kepplinger tritt an und macht es leider nicht besser als Laura Kalischko in der Vorwoche, dieses Mal geht der Ball links unten vorbei. Nur zwei Minuten nach dem vergebenen Elfmeter kassieren unsere Damen zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt Gegentor Nr. 4, Kristina Danner wird geschickt und läuft auf Leonie Gerstl zu und zieht ab, unsere Schlussfrau war noch dran, der Ball landet aber im Netz. In Minute 60 dann aber endlich auch Grund zum Jubeln für uns, nach einer Überzahlsituation spielt Hannah Kiesl von rechts den perfekten Stangler auf Lena Ilk, diese steht goldrichtig und trifft mit links und erhöht ihr Saisontorkonto auf Drei.

In der Schlussviertelstunde kamen beide Teams noch zu guten Gelegenheiten, die Chancen der St. Oswalder Damen entschärft Leonie Gerstl für uns, Sandra Keil lässt in der Nachspielzeit noch die Querlatte zittern, diese Szene wurde dann aber wegen einer Abseitsstellung abgepfiffen. St. Oswald/Fr. erspielte sich an diesem Freitag etwas mehr Chancen und war dann auch im Abschluss so eiskalt wie die Temperaturen, in Summe geht der Auswärtssieg wohl in Ordnung, fiel aber um 1-2 Tore zu hoch aus. Unsere Damen müssen somit auf den ersten Sieg seit August warten und verlieren durch den Sieg von Aspach-Wildenau einen Platz und liegen nun auf Rang 10.

Ausblick:

Kommende Runde bestreiten wir bereits das vorletzte Heimspiel des Jahres und wir bekommen es erstmals seit 2018 wieder mit der DSG Union Naarn zu tun, wobei es das erste Bezirksliga-Duell mit den Machländern wird. Der Landesliga-Absteiger aus dem Bezirk Perg verfügt über die beste Defensive der Liga und geht auch aufgrund der Tabellensituation sicher als Favorit ins Spiel. Anstoß ist kommenden Samstag, 18. Oktober 2025 um 15:30 Uhr. Eine Reservepartie gibt es nicht, weil die 1b von Naarn in der 2. Klasse Nord-Ost aktiv ist. Auch unsere Damen haben spielfrei, weil das kommende Wochenende für den voestalpine Ladiescup reserviert ist, wo wir uns leider bereits in Runde 1 verabschieden mussten.

Letztes Derby 2025

Kommendes Wochenende heißt es zum bereits letzten Mal im Jahr 2025 – Derbytime! Während es für die Gastgeber aus Arnreit erst das zweite Duell mit einer Mannschaft aus dem Bezirk Rohrbach in der Saison 2025/26 wird, kämpfen unsere Jungs beim letzten Derby des Jahres um eine Verbesserung der aktuellen Bilanz. Gegen Julbach und Haslach traten wir ohne Zähler die Heimreise an, lediglich zu Hause gegen die SPG Oepping-Peilstein reichte es zu einem Punkt. Ob uns der Spieltag Glück bringt bleibt abzuwarten, unseren letzten Auswärtssieg holten wir im November 2024 zwar an einem Sonntag, seit der Rückkehr in die Bezirksliga zur Saison 2018/19 ist die Sonntagsbilanz mit sechs Niederlagen, fünf Siegen und zwei Unentschieden aber eher durchwachsen.

Gegner-Check:

Die Gastgeber haben nach den ersten acht Runden den besten Start in eine neue Saison seit der Saison 2021/22 hingelegt und stehen auf dem guten sechsten Platz mit zwölf Punkten. In einer wie so oft ausgeglichenen Bezirksliga fehlt den Arnreitern trotz nur einer Niederlage in den letzten fünf Partien aber wie uns noch etwas die Konstanz. Zwei Siege in Folge sind der Elf vom Trainerduo Reinhard Eisner und Alexander Iosim bisher nicht geglückt, die drei Dreier wurden gegen Vorderweißenbach, Schweinbach und Julbach in den Runden 2, 6 und 8 eingefahren. Interessant ist ein kleines Heim-Auswärts-Gefälle, während die Union Arnreit nach vier Auftritten in der Fremde noch ohne Niederlage ist, liegt man in der Heimtabelle mit nur einem Sieg aus vier Versuchen nur auf Platz 11. Offensiv heißt es wie eigentlich immer aufpassen auf Jakob Simader und Kevin Aiglstorfer, die beiden Angreifer sind für acht der 14 Saisontreffer verantwortlich.

Historische Bilanz:

Freunde der Statistik würden auf Basis der bisherigen Duelle uns in die Favoritenrolle stecken, konnten wir doch zehn der letzten 16 Duelle gewinnen. Während Arnreit insgesamt viermal erfolgreich war, endeten nur zwei Derbys zwischen Lembach und Arnreit Remis. Betrachtet man allerdings nur die Spiele in der Arnreiter M-TEC Arena, dann haben wir dort etwas gut zu machen, denn die letzten vier Spiele konnten wir dort nicht gewinnen (Bilanz: zwei Niederlagen und die beiden bereits erwähnten Remis). Letztmals drei Punkte holten wir in der dann abgebrochenen Saison 2020/21, als wir uns Ende Oktober klar mit 0:7 durchsetzen konnten. In der Vorsaison holten wir einen knappen 1:0 Heimsieg dank eines späten Treffers von Edhem Seperovic, das Hinspiel in Arnreit endete nach Treffern von Jakob Pechmann und Kevin Aiglstorfer 1:1.

Unsere Formkurve:

Nach dem psychologisch so wichtigen 4:3 Heimsieg gegen St. Oswald/Fr. haben wir unser Punktekonto auf acht aufgestockt, durch den Sieg von Oberneukirchen gegen Vorderweißenbach konnten wir uns aber in der Tabelle um keinen Platz verbessern. Auf einen einstelligen Tabellenplatz fehlen nach acht Runden nur mehr zwei Punkte, der Vorsprung auf den Relegationsplatz 13 haben wir aktuell wieder auf vier Punkte erhöht. Wichtig wird sein, den Schwung von der Vorwoche mitzunehmen, damit wir auswärts auch endlich wieder voll anschreiben können. Wie bereits auch in anderen Berichten erwähnt warten wir seit November 2024 auf einen Sieg in der Fremde und holten auch in dieser Saison nur in Vorderweißenbach einen Punkt. Offensiv haben wir mit 13 Saisontoren derzeit gleich viele wie beispielsweise Admira auf Platz Vier, defensiv ist noch (viel) Luft nach oben, 18 Gegentore sind derzeit der Negativwert in der Liga, in vier der acht Spiele haben wir drei Gegentreffer kassiert.

Schiedsrichter:

Am kommenden Sonntag steht wieder eine Dreierbesetzung zur Verfügung, die von Hauptschiedsrichter Moritz-Josef Spachinger angeführt wird. Schiri Spachinger ist für uns kein Unbekannter, im September 2024 leitete er unseren 2:1 Heimsieg gegen Wartberg sowie im Juni 2025 unsere bittere 2:1 Derbyniederlage in Oepping gegen die SPG Oepping-Peilstein. Ebenfalls im Einsatz war er bei unserem Derby-Testspiel im Juli 2025 gegen die SPG Altenfelden/Rohrbach-Berg 1b, welches 0:0 endete. Arnreit hat weniger Erfahrungen mit ihm, bei den Schwarz-Orangen war er lediglich 1x bei einem Testspiel oder in der Reserve im Einsatz. Die Assistenten am Sonntag sind Denis Babic und Haris Fajic.

Reserve:

In der Reserve blieben wir dank dem 3:0 gegen St. Oswald/Fr. auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze, vier Punkte fehlen aktuell auf die Jung-Freistädter, die vergangene Runde die erste Saisonniederlage kassierten. Unsere Konkurrenten aus Arnreit liegen vier Plätze hinter uns auf Platz Neun und haben nach zwei Siegen und vier Niederlagen sechs Punkte auf dem Konto. Auch historisch betrachtet sind wir zu favorisieren, acht der letzten 13 Reserve-Derbys konnten wir gegen Arnreit gewinnen, während die Gastgeber am Sonntag nur zweimal erfolgreich waren. In der Vorsaison konnten wir uns auswärts mit 0:3 durchsetzen, zu Hause gab es dann ein 1:1 Unentschieden. Noch ohne Treffer im Lembacher Trikot gegen Arnreit ist Jonathan Altendorfer, der seit letzter Runde mit sieben Treffern die Torschützenliste in der Bezirksliga Nord Reserve anführt.

Spielort und Uhrzeit:

Gespielt wird am Sonntag, 12. Oktober 2025 um 14:00 Uhr (Reserve) + 16:00 Uhr (KM) in der M-TEC Arena in Arnreit. Wir freuen uns auf eure Unterstützung beim drittletzten Auswärtsspiel bzw. beim bereits letzten Derby 2025!

Damen:

Für unsere Damen heißt es kommende Runde: Lembach gegen St. Oswald/Fr. Dabei handelt es sich um keinen Fehler bzw. keine direkte Wiederholung vom vergangenen Wochenende, denn auch die Ladies aus St. Oswald/Fr. sind in derselben Liga wie wir und reisen nur sechs Tage nach den Männern nach Lembach. Nach einem erfolgreichen Start in das zweite Landesligajahr musste unser Team mittlerweile schon den ein oder anderen Dämpfer hinnehmen, auch letzte Woche gegen die SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach blieb ein Punktezuwachs vor eigener Kulisse verwehrt. Beim zweiten Heimspiel in Folge sollen nun aber die ersten Punkte seit dem 14. September eingefahren werden, auch wenn die Statistik für die Damen aus dem Bezirk Freistadt spricht. Vier Duelle gab es bisher, drei davon konnte St. Oswald/Fr. (zum Teil) deutlich gewinnen, lediglich in der Hinrunde der Vorsaison holte die Gierlinger-Elf auswärts dank Lena Ilk und Christina Engleder einen Punkt beim 2:2 Unentschieden. Tabellarisch sind die Gäste zu favorisieren, sie stehen auf Rang 4 der Tabelle mit elf Punkten und fertigten vergangene Runde LSC Linz mit 6:0 ab, während unsere Damen mit vier gesammelten Zählern nach wie vor auf Rang Neun zu finden sind. Gespielt wird am Freitag, 10. Oktober um 19:00 Uhr in Lembach, unterstützt unsere Ladies beim bereits vorletzten Heimspiel des Jahres!