Aktuelles

Endlich Winterpause

So verwöhnt man als Lembacher Fan in den letzten Jahren war, so schwierig war das heurige Fußballjahr für unsere Kampfmannschaft. Nach der gestrigen Pleite in Schweinbach bleiben wir bei sieben Siegen und sechs Unentschieden im Jahr 2025, die gestrige Niederlage war Nr. 13, was bei 26 Partien einer Niederlagenquote von exakt 50 % entspricht. Vielleicht bzw. hoffentlich kommt die 4-monatige Pflichtspielpause jetzt genau zum richtigen Zeitpunkt um sich für das Frühjahr und das Projekt Klassenerhalt (nach den gezeigten Leistungen im Herbst das einzige ernsthafte Ziel) neu zu sortieren.

Hälfte Eins:

Auch in der letzten Saisonpartie gab es wieder mehrere Ausfälle, Christian Anreither fehlte krankheitsbedingt (Gute Besserung!), Bernhard Timpner war gesperrt und Gregor Mühlparzer stand für Kirchberg am Feld, die gestern parallel spielten. Die historische Bilanz gegen Schweinbach war gut, die Tabelle sah uns auch als (leichten) Favoriten und auch in der Anfangsphase fanden wir die besseren Chancen vor. Nach einer Ecke in Minute Drei kommen Daniel Pils und Stefan Schürz nicht entscheidend zum Abschluss, zwei Minuten später klärt nach einer Pechmann-Flanke Rene Kaltenberger vor den einschussbereiten Adnan Nocic und Daniel Zauner. In Minute 10 muss es dann eigentlich 0:1 stehen, Adnan Nocic und Jakob Pechmann spielen einen perfekten Doppelpass, Jakob Pechmann läuft alleine auf Schlussmann Lüftner zu, bringt den Flachschuss aber nicht am Keeper vorbei. Schweinbach taucht erst in Minute 26 gefährlich im Strafraum auf, dort dafür folgenschwer. Nach einer Flanke von rechts läuft Mathias Maier im Kampf um den Ball vom Tor weg, Max erwischt den Schweinbacher und Schiri Schausberger zeigt auf den Punkt, Manuel Pichler verwandelt den Elfmeter halbhoch rechts. Unsere Jungs haben den Schock noch kaum verdaut, als es wenige Minuten später erneut klingelt. Dieses Mal ist es Marcel Pichler, der es via Aufsitzer-Schuss vom 16er versucht und erfolgreich ist, der Ball schlägt im kurzen Eck ein. Falls Max in dieser Situation nicht die Sicht verstellt war, fällt der Ball wohl in die Kategorie „haltbar“.

Das Tabellenschlusslicht war fortan besser im Spiel, während das ohnehin schon geringe Selbstvertrauen unserer Jungs weiterhin schwand, erhöhten die Hausherren noch vor der Pause auf 3:0. Kapitän Paul Wurzinger lässt auf der rechten Seite alle stehen, zieht nach innen und bringt den Stangler, Manuel Pichler verwertet diesen am 5er mustergültig zur klaren Pausenführung der Schweinbacher. Einige Proteste wegen einer mutmaßlichen Abseitsstellung blieben erfolglos, die Fahne des Schweinbacher Linienrichters Helmut Leopoldseder hatte aber bereits kurz gezuckt.

Hälfte Zwei:

Thomas Mühlparzer reagierte auf den Rückstand und brachte in der Halbzeit Jonathan Altendorfer und Stephan Schinkinger anstelle von Daniel Pils und Manuel Schmerda. Die zweite Hälfte war dann aber mehr als ereignisarm, wodurch hier ein Absatz statt normal zwei Absätzen völlig ausreichend ist. In Minute 48 wurde ein Schuss von Sebastian Traxler notiert, in Minute 57 versucht es Jonathan Altendorfer nach Vorarbeit von Jakob Pechmann, beide Versuche fielen aber zu harmlos aus. Dies waren gegen dann eher tief stehende Schweinbacher, die logischerweise nichts mehr fürs Spiel machen mussten, unsere letzten Abschlüsse in Hälfte Zwei. Die Hausherren tauchten in der Schlussphase noch einmal gefährlich vor unserem Kasten auf, der eingewechselte Simon Hinterreithner bedient Gregor Bodingbaur, sein Schuss im 16er streift das Außennetz. Endstand 3:0.

Fazit:

Leider kein positiver Jahresausklang 2025, wir bleiben im Tabellenkeller nur einen Punkt vor den vier Mannschaften hinter uns. Hängende Köpfe nach dem Gegentor, kein Selbstvertrauen in der Mannschaft, eine viel zu anfällige Defensive gepaart mit einer völlig planlosen Offensive, kein erkennbares Konzept für unser Spiel, mangelnde Fitness und immer wieder verletzte Spieler – so hart diese Worte auch sein mögen, ohne größere Änderungen in der Winterpause (in welcher Form auch immer) wird es wohl leider ein ganz schwieriges Frühjahr werden, denn überzeugende Vorstellungen bzw. Spiele gab es wenn man ehrlich zu sich selbst ist im gesamten Jahr 2025 nicht. Die sieben Siege in diesem Jahr waren teilweise sehr schmeichelhaft (z.B.: gegen Katsdorf im Frühjahr oder der Auswärtssieg im Herbst in Arnreit, als wir mit Ach und Krach mit 2 Mann mehr doch noch ein Tor erzielten), dominante Spiele wie man sie noch aus den Vorjahren kennt, gab es nahezu keine.

Reserve:

Das Vorspiel war das Spitzenspiel der Runde, wir trafen auf den Tabellenführer aus Schweinbach, der mit einem Sieg den Herbstmeistertitel fixieren konnte. Unsere Jungs lagen auf Rang 4 der Tabelle und wollten dieses Unterfangen natürlich unterbinden und mit einem Sieg das Jahr beenden. In der ersten halben Stunde lagen die Jung-Schweinbacher auch noch voll auf Kurs und gingen in Minute 6 in Führung. Die Gastgeber versuchen zunächst den Angriff über die rechte Seite, schaffen aber keinen entscheidenden Durchbruch. Aus bereits zentraler Position wird dann Max Preinfalk links im Strafraum in Szene gesetzt, er nimmt sich den Ball kurz mit und trifft per Flachschuss zur frühen Führung. In der Anfangsphase hatten wir Glück, dass wir nicht höher in Rückstand geraten, nach Ballverlust von Moritz Kohel bedient Max Preinfalk Oliver Pilz, er scheitert aber mit seinem Abschluss an Felix Bes. Nach 21 Minuten klatscht der Ball ans Aluminium, der auffällige Max Preinfalk gab den Schuss im Rahmen eines Freistoßes aus ca. 17 Metern ab. Erst nach einer halben Stunden fanden wir besser ins Spiel und lassen auch das Gehäuse erzittern, unsererseits war es Jonathan Altendorfer mit einem sehenswerten Distanzschuss. Den zweiten Torschrei des Tages gab es dann in Minute 37 und diesen dürfte man wohl bis nach Lembach gehört haben. Manuel Kainberger setzt sich am rechten Flügel stark gegen alle Gegenspieler durch, bringt den Ball zur Mitte, dort legt Jonathan Altendorfer mit der Hacke zurück zu Moritz Kohel, der mit einem Flachschuss ins lange Eck seinen ersten Treffer für die Lembacher Reserve erzielt. Wir könnten dann sogar mit einer Führung in die Pause gehen, ein Freistoß von Jürgen Hötzendorfer vom 16er geht aber knapp über das Kreuzeck.

Die zweite Hälfte hatte dann 20 Minuten lang wenig Highlights (außer einer vorzüglichen Kafka mit Chilisauce die in dieser Zeit verspeist wurde), bis dann erneut Moritz Kohel im Mittelpunkt stand, dieses Mal aber in der Nähe unseres Tors. Durch einen ungenauen Querpass zu Felix Bes und dem heranstürmenden Angreifer trifft unser Schlussmann den Ball nicht mehr richtig und der beste Reservetorschütze Oliver Pilz steht vor dem leeren Tor und muss nur mehr einschieben. Die Schweinbacher waren zu diesem Zeitpunkt Herbstmeister und irgendwie begann zusehends die Nervosität der Hausherren. Nur drei Minuten nach der Führung spielt Fabio Schöftner einen Rückpass und übersieht Jakob Bäuchler, der aber ein Luftloch produziert, weil der Ball alleine vor Tormann Ascher noch verspringt. Eine Minute später wartet Manuel Kainberger rechts im Strafraum lange mit dem Abschluss, sein Schuss wird aber noch abgewehrt. Zu keiner Abwehr kam es dann in Minute 78, die Schweinbacher bekommen den Ball nicht weg, Nutznießer ist Niklas Hinterleitner, der vom 16er flach abzieht und zum 2:2 trifft. Viel hatten die Rot-Weißen nicht mehr entgegenzusetzen und ein Unentschieden war für Schweinbach zu wenig, da Freistadt durch deren Sieg gegen Altenberg bereits zwei Punkte voraus liegt. Diese Spekulationen, ob der Herbstmeistertitel doch noch möglich wäre, wurden mit Minute 89 aber ohnehin obsolet, denn nach einem Eckball landet der Ball an der Strafraumgrenze bei David Lohr, der aus zentraler Position sofort abzieht und uns die drei Punkte sichert, Endstand 2:3. Unsere Reserve überwintert somit auf dem guten 4. Platz mit 21 Punkten, sechs Punkte fehlen auf Herbstmeister Freistadt. Felix Bes ist zudem der Torhüter mit der längsten Serie ohne Gegentor der Liga (266 Minuten, von Minute 4 in Runde 2 gegen Julbach bis Minute 90 in Runde 4 gegen Katsdorf).

Damen:

110 lange Kilometer absolvierten unsere Damen für deren Sonntagspartie gegen die Union Lochen und wollten nach sechs Niederlagen endlich wieder Punkte bejubeln. Die historische Bilanz gegen Lochen ließ auch auf etwas Zählbares hoffen, denn beide Duelle gingen an unsere Ladies. Personell fiel Julia Kepplinger aus, Johanna Pühringer rutscht dafür in die Startelf. Ebenfalls abwesend waren Julia Gierlinger und Elisa Hofer, Alina Mairhofer wurde nach Erkrankung auf der Bank notiert, kam im laufenden Spiel aber nicht zum Einsatz. Die erste Topchance im Spiel hatten die Gastgeberinnen aus Lochen in Minute 14, das Aluminium bewahrte unsere Ladies aber vor einem Rückstand. In Minute 27 konnte uns aber die Stange nicht mehr retten, Antonia Zele bringt Lochen mit 1:0 in Führung. Zwei Minuten später stoppt Laura Kalischko die Gegnerin mit unfairen Mitteln und kassiert die gelbe Karte, sie bleibt damit die einzige Lembacher Spielerin, die in der Landesliga eine Verwarnung kassierte. Die Damen aus Lochen hatten zwar die besseren Chancen, der nächste Treffer ging auf unser Konto, Lena Ilk erhöht in Minute 31 ihr Torkonto auf Vier und erzielt den Ausgleich. Das Unentschieden zur Pause war unseren Ladies nicht vergönnt, vier Minuten vor dem Halbzeitpfiff von Schiri Michael Brandstetter ist es erneut Antonia Zele, die Lochen wieder in Führung bringt.

Der amüsant aber wenig informativ berichtende Liveticker erwähnte dann wenige Chancen in Hälfte Zwei, in Minute 74 aber wieder eine erfreuliche Info. Wir gleichen wieder aus, Lena Ilk stellt im Privatduell mit Antonia Zele und im gesamten Spiel auf 2:2. Für wenige Minuten bestand Hoffnung auf Punkte, wie die Herren letzte Woche gegen Oberneukirchen setzte es aber in der Schlussphase dann leider mehrere Gegentreffer. Nach einem Freistoß von Antonia Zele und einer Parade von Leonie Gerstl staubt Victoria Reitmann in Minute 77 ab, in Minute sorgt Michaela Bermadinger mit dem 4:2 für die endgültige Entscheidung. Den Schlusspunkt setzt dann nochmals Antonia Zele, die rumänische Legionärin zirkelt der Ball aus der Distanz ins Kreuzeck, Endstand 5:2. Trotz einer starken Leistung mit zwei Comebacks nach Rückständen bleiben unsere Damen leider auch im siebten Spiel in Folge ohne Punkte. Kopf hoch, eine Chance gibt es noch im vermutlich wichtigsten und emotionalsten Spiel des Jahres, welches nächsten Samstag steigt.

Ausblick:

Unsere Herren befinden sich bereits in der Winterpause, das nächste Meisterschaftsspiel findet dann am Wochenende 20. – 22. März 2026 statt, dort sind wir bei Admira Linz am Bachlberg zu Gast und bestreiten das zweite Auswärtsspiel in Folge. Die genauen Spieltermine für das Frühjahr werden ca. Anfang Februar bekanntgegeben. Einige Testspiele wurden aber bereits fixiert, diese finden allesamt auswärts statt:

Samstag, 21. Februar 2026 um 15:00 Uhr gegen SPG St. Marienkirchen/Wallern 1b (in Wallern)

Samstag, 7. März 2026 um 13:00 Uhr gegen Haibach (in Natternbach)

Samstag, 14. März 2026 um 15:00 Uhr gegen Natternbach (in Natternbach)

Auf unsere Ladies wartet noch das Saisonhighlight, denn erstmals in der Geschichte des Lembacher Damenfußballs geht es nächste Woche in ein Derby gegen Altenfelden. Gespielt wird am Samstag, 15. November 2026 um 16:00 Uhr im PanoramaPark Stadion in Altenfelden. Lasst euch dieses Spiel nicht entgehen und unterstützt unsere Damen bei diesem so wichtigen Spiel! Das erste Meisterschaftsspiel im neuen Jahr findet dann ebenfalls am Wochenende 20. – 22. März 2026 statt und es wird die offizielle Heimeröffnung 2026 sein, denn die Partie gegen Aspach-Wildenau findet auf unserer Anlage statt.

Darüber hinaus gibt es noch zwei weitere Highlights für eure Terminkalender, am Samstag, 13. Dezember 2025 öffnet ab 16:00 Uhr wieder der tradionelle Punschstand am Marktplatz seine Pforten und von 27. – 30. Dezember duellieren sich die Stars von morgen beim Nachwuchs-Hallenturnier in der Alfons-Dorfner Halle. Wir freuen uns auf euren Besuch!

Jahresausklang im Mibag-Stadion

Das 26. Pflichtspiel wird das letzte im Jahr 2025 für unsere Jungs sein, wir begeben uns noch einmal auf eine Auswärtsfahrt und reisen in den Bezirk Urfahr-Umgebung zur Union Schweinbach. Fußballerisch gab es in diesem Jahr mehr Tiefs als Hochs, nur sieben der bisherigen 25 Spiele wurden gewonnen, was sich auch in den diversen Tabellen widerspiegelt. Nach Rang 10 in der Rückrundentabelle der Spielzeit 2024/25 befinden wir uns auch in der Hinrunde der Saison 2025/26 im hinteren Mittelfeld und stehen vor einer wichtigen letzten Partie, denn die Schweinbacher mauserten sich mit zwei Siegen in den letzten drei Runden zu einem weiteren ernstzunehmenden Konkurrenten im Kampf gegen den Abstieg, in dem wir diese Saison leider nicht unbeteiligt sind. Ernst nehmen die Schweinbacher auf jeden Fall die Verpflegung, Kafka und Burger zu erschwinglichen Preisen lassen im Mibag-Stadion im Normalfall kaum Wünsche offen.

Gegner-Check:

Die Gastgeber hatten einen katastrophalen Saisonstart, nach vier Niederlagen am Stück holte man in Runde 5 in St. Oswald/Fr. den ersten Zähler, nach neun Runden konnte man das Punktekonto nur auf insgesamt zwei ausbauen. Erst Runde 10 brachte den ersten Saisonsieg, beim zweiten Spiel von Trainer Gerald Kitzler, der Matej Pavlovic ablöste, holten die Schweinbacher mit einem 1:0 gegen Vorderweißenbach den ersten Saisonsieg. Gleich eine Woche später wurde auf dramatische Art und Weise der zweite Saisonsieg gefeiert, nach 0:2 Rückstand gegen Admira sichert ein Eigentor der violetten Admiraner in Minute 94 den 3:2 Heimsieg von Schweinbach. In der Vorwoche gab es allerdings wieder einen Dämpfer, das Julbacher Meranstadion mussten die Rot-Weißen mit einer 3:1 Niederlage verlassen und haben damit wieder die rote Laterne inne. Auffällig ist ein eindeutiges Heim-Auswärtsgefälle, sieben der acht Saisonpunkte wurden im heimischen Mibag-Stadion am Ladabach eingefahren. Das große Manko der Schweinbacher ist das Angriffszentrum, nur elf erzielte Tore stellen aktuell den offensiven Negativwert der Liga dar. Sechs dieser elf Tore wurde auf eigener Anlage erzielt, bester Torschütze ist Adrian Kaltenberger mit drei Treffern.

Historische Bilanz:

Schweinbach ist ein Gegner der uns durchaus liegt, in den bisherigen 16 Duellen gingen wir elfmal als Sieger vom Feld, die Schweinbacher konnten nur zwei Spiele gegen uns gewinnen. Unsere Bilanz im Mibag-Stadion lautet vier Siege, drei Unentschieden und eine Niederlage. An diese eine Niederlage in Schweinbach im April 2019 werden sich wohl noch viele erinnern können, die 5:1 Klatsche beendete damals die Amtszeit von Trainer Gerhard Gahleitner. Unsere Defensive war in den letzten Spielen gegen Schweinbach nur selten zu knacken, in den vergangenen vier Begegnungen feierten wir drei Zu-Null Siege, lediglich das Hinspiel in der Vorsaison endete mit einem 2:2 Unentschieden. Gesucht wird allerdings noch ein Tor-Spezialist gegen die Rot-Weißen, aus dem aktuellen Kader durfte lediglich Bernhard Timpner mehr als einen Treffer gegen Schweinbach bejubeln, unsere Nr. 11 steht bei zwei Treffern gegen die Elf von Coach Gerald Kitzler, fehlt am Samstag aber gelbgesperrt.

Unsere Formkurve:

So vielversprechend der Oktober mit sieben Punkten gegen St. Oswald/Fr., Arnreit und Naarn begann, so ernüchternd waren die letzten beiden Partien gegen Freistadt und Oberneukirchen. Individuelle Fehler und späte Gegentore erinnerten wieder an die Frühphase der Meisterschaft, als wir auch oft unnötig Punkte herschenkten. Tabellarisch stehen wir noch auf Rang 10 mit zwölf Punkten, die Konkurrenten hinter uns punkten aber regelmäßig (so wie Vorderweißenbach und Oepping-Peilstein in der Vorwoche), wodurch wir uns immer mehr nach hinten orientieren müssen. Ein einstelliger Tabellenplatz ist in der Hinrunde nicht mehr möglich, Freistadt auf Rang 9 liegt bereits fünf Zähler vor uns. Auf einem Abstiegsplatz liegen wir in der Statistik der Gegentore, 25 Gegentreffer nach zwölf Runden ergibt einen Schnitt von 2,1 Gegentreffern pro Partie und Rang 13, nur die Katsdorfer Schlussmänner mussten öfter, nämlich 30x, hinter sich greifen. So vermeidbar viele Gegentore waren, so vermeidbar wäre auch das Fehlen eines Schlüsselspielers am Samstag gewesen, unser bester Saisontorschütze Bernhard Timpner kann beim letzten Spiel 2025 gelbgesperrt nicht mitwirken, drei dieser fünf gelben Karten sah er wegen Kritik.

Schiedsrichter:

Diese Runde wäre bei der Abschnittsüberschrift die weibliche Form angebracht, denn mit Regionalliga-Schiedsrichterin Lisa Haunschmid wurde eine Frau als Unparteiische eingeteilt. Einmal war sie bereits bei einer Partie von uns im Einsatz, im November 2023 verloren wir knapp mit 1:0 in Eferding. Schweinbach hat genau gleich viele Erfahrungen, auch bei den Gastgebern war sie bislang nur einmal im Einsatz und zwar im September 2022 beim 3:0 Heimsieg in der 1. Klasse Nordost gegen Schönau. Die Assistenten werden von den beiden Mannschaften gestellt.

Reserve:

Nach dem Unentschieden gegen Oberneukirchen liegt die Kaltenhuber-Elf eine Runde vor Ende der Hinrunde auf Platz 4 mit 18 Punkten und trifft in der letzten Partie des Jahres auf den Tabellenführer aus Schweinbach. Auch wenn wir wie in der KM drei der letzten vier Partien gegen Schweinbach gewinnen konnten, ist die historische Bilanz mit sechs Siegen, fünf Unentschieden und fünf Niederlagen sehr ausgeglichen und lässt auf ein spannendes Duell hoffen. Bester Reserve-Torschütze gegen Schweinbach ist übrigens immer noch Wolfgang Großhaupt mit drei Treffern, es wäre also an der Zeit, dass den ehemaligen Lembach- und Kirchberg Stürmer jemand an der Spitze dieser Rangliste ablöst. Einfach wird dieses Unterfangen aber nicht, denn die Rot-Weißen haben die beste Defensive der Liga mit nur acht Gegentoren, zudem haben die Gäste einen echten Lauf und konnten die letzten sechs Ligaspiele alle gewinnen. Das Vorspiel am Samstag steht auch im Zeichen zweier Top-Torjäger, Schweinbachs Oliver Pilz führt derzeit die Torschützenliste mit neun Volltreffern an, Jonathan Altendorfer liegt aber nur einen Treffer zurück.

Spielort und Uhrzeit:

Die letzte Runde des Jahres bestreiten wir auswärts im Mibag-Stadion am Ladabach, das Reservespiel gegen die Union Schweinbach beginnt um 12:15 Uhr, die beiden Kampfmannschaften stehen sich ab 14:30 Uhr gegenüber. Es fährt dieses Mal auch wieder ein Fanbus, Abfahrt ist um 10:00 Uhr am Marktplatz in Lembach. Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung beim letzten Spiel des Jahres!

Damen:

Sechs Niederlagen in Folge mussten unsere Damen zuletzt hinnehmen, wobei beim Heimspiel vergangene Runde mindestens ein Punkt gegen die 1b der SPG Wallern/Krenglbach verdient gewesen wäre. Die nächsten Gegnerinnen sind die Damen der Union Lochen, die in der Tabelle derzeit auf Rang 5 mit 15 Punkten stehen. Auch wenn die Tabellensituation klar für Lochen spricht, macht die historische Bilanz Mut auf eine Überraschung in der Lasco Arena, denn aus den letzten Begegnungen gibt es gleich mehrere erfreuliche Statistiken zu berichten. Zwei Duelle gab es in der Vergangenheit, beide fanden im Rahmen von Cupspielen in Lembach statt und beide konnten unsere Ladies gewinnen. Das erste Duell gab es am 19. März 2023 und es sollte in eines der dramatischsten in die Geschichte des Lembacher Damenfußballs eingehen. Nach Toren von Laura Kalischko bzw. Cornelia Greineder geht es mit einem 1:1 zum ersten und bis jetzt einzigen Mal in ein Elfmeterschießen, bei Lochen versagen die Nerven aller vier Schützinnen, unserseits können Laura Kalischko und Valentina Bauer ihre Elfmeter verwerten und wir ziehen mit einem 2:0 n.E. in die nächste Runde ein. In der nächsten Saison bekamen wir erneut Lochen in Runde 1 zugelost, am 19. August 2023 bringt uns Lena Ilk in Hälfte Eins in Führung, nach dem Ausgleich unmittelbar nach der Pause schaut es lange wieder nach Verlängerung aus, ehe uns Olivia Brandstetter mit ihrem ersten und bis jetzt einzigen Treffer in Runde 2 schießt. Auf ähnliche Erfolgserlebnisse hoffen wir auch am kommenden Sonntag, 9. November, die Partie wird in Lochen um 14:00 Uhr angepfiffen.

Späte Gegentore verderben Heimabschluss 2025

Mit der Union Oberneukirchen war die Mannschaft der Stunde mit fünf Siegen in den letzten sechs Runden am Sonntag zu Gast am Lembacher Sportplatz. Im Vorfeld stellte sich die Frage, ob sich unsere Heimstärke oder die aktuelle Form der Oberneukirchner im vorletzten Spiel des Jahres durchsetzen konnte und leider mussten wir auf schmerzvolle Art und Weise feststellen, was der Spruch „1, 2, 3 Obernei“ bedeutet, denn nach der 1:2 Niederlage gingen die 3 Punkte an unsere Gäste aus Oberneukirchen.

Hälfte Eins:

Der Tag für unsere Kampfmannschaft begann sehr früh, bereits um 10:15 stand eine 30-minütige Aktivierungseinheit auf dem Programm, im Anschluss versorgte Hauzi unsere Jungs mit Spaghetti als Kraftfutter für das anstehende Spiel. Personell gab es kurzfristige Ausfälle zu beklagen, sowohl Idris Sakic als auch Jakob Pechmann standen verletzt bzw. krank nicht zur Verfügung. Optisch wussten unsere Gäste dann bereits vor Spielbeginn zu gefallen, die Dress in Oktoberfest-Optik sieht man so auch nicht alle Tage. Mit ein paar Minuten Verspätung pfiff der gute Schiedsrichter Gentijan Balaj die Partie an und die ersten Chancen durften unsere Jungs verbuchen. Adnan Nocic bedient in Minute Zwei Bernhard Timpner perfekt, sein Abschluss fällt aber zu harmlos aus. Eine Minute später wird Daniel Zauner von Stephan Schinkinger in Szene gesetzt, unser Sommerneuzugang verpasst das Spielgerät aber im Rutschen. Die Meindl-Elf wurde erstmals in Minute Vier gefährlich, Johann Huemer gewinnt das Laufduell gegen Daniel Pils und zieht rechts im Strafraum ab, Max und Kapitän Felix Hofmann klären die Situation vor den Angreifern. In den nächsten Minuten verlagert sich das Spiel eher ins Mittelfeld, unsere Gäste werden durch einen Fallrückzieher von Kapitän Jürgen Danner gefährlich und durch einen Schuss aus der Drehung von Stefan Burgstaller, unsererseits probiert es Stefan Schürz aus der Distanz und nach einer Ecke lässt Keeper Timo Ruckendorfer den Ball kurz aus der Hand, es kann aber kein Angreifer davon profitieren.

Die wohl beste Chance für Oberneukirchen gibt es in Minute 36, nach einer Ecke kommt Jürgen Danner zu einem Aufsitzer-Kopfball, Julian Grasböck ist wenige Meter vor dem Tor zu überrascht, dass die Kugel zu ihm kommt und bringt den Fuß nicht mehr zum Ball. Ein Highlight dann in Minute 41, Patrick Schürz sieht die dritte gelbe Karte seiner KM-Karriere, die bereits zweite in dieser Saison. Der einstige Sunnyboy mutiert immer mehr zu einem gefürchteten Bad Boy. Und damit zur nächsten Szene mit Seltenheitswert, denn seit drei Spielen musste Goalie Timo Ruckendorfer den Ball nicht mehr aus dem Netz holen. in Minute 43 wurde diese Torsperre gebrochen. Aus einer eigentlich harmlosen Situation landet der Ball über Adnan Nocic, Daniel Zauner und einem Pressball irgendwie vor Bernhard Timpner, der den Ball noch leicht erwischt und an Ruckendorfer zur Führung vorbeischiebt, die gleichzeitig den Pausenstand bedeutet.

Hälfte Zwei:

Der ganz große Fußball-Leckerbissen war das Spiel im zweiten Durchgang nicht mehr, wohl auch den schlechten Platzverhältnissen geschuldet, die dann im Damenspiel noch viel schlimmer wurden. Die erste Möglichkeit findet Bernhard Timpner in Minute 55 vor, sein Schuss wird abgefälscht und geht knapp neben das Gehäuse. Erwähnenswert auch noch ein fast zu kurzer Querpass von Mario Meindl, Timo Ruckendorfer ist aber knapp vor abermals Bernhard Timpner am Ball. Die erste Gästechance gibt es in Spielminute 66, der wenige Sekunden zuvor eingewechselte Johannes Ratzenböck probiert einen Flachschuss aus der Distanz, Max verwendet sicherheitshalber die Fäuste zur Abwehr. Bittere Szene unserseits in Minute 74, Bernhard Timpner spart in einer Szene nicht mit Kritik an Schiri Balaj und kassiert dafür den gelben Karton, nachdem es sein fünfter in dieser Saison war, fehlt er kommende Woche in Schweinbach.

Die Schlussviertelstunde war kaum eingeleitet, hätte es eigentlich 2:0 stehen müssen. Patrick Schürz startet den Sprintmodus und kommt bis tief in den gegnerischen 16er, aus bereits spitzem Winkel spielt er zurück auf den besser positionierten Adnan Nocic, der den Ball aber klar drüberschießt. Und irgendwie kam es dann wie es (in dieser Hinrunde scheinbar) kommen musste. Lucas Hochreiter bringt einen weiten Einwurf zur Mitte, Patrick Schürz klärt den Ball per Kopf an die Strafraumgrenze, wo ein Oberneukirchner Spieler abermals den Ball per Kopf Richtung 5-Meter Raum befördert, dort stehen gleich mehrere Angreifer goldrichtig, Johann Huemer drückt den Ball über die Linie. Auf die erste Ernüchterung folgte wenig später die zweite, denn die Gäste versetzen uns mit der zweiten echten Torchance in Hälfte Zwei den Todesstoß. Es läuft Minute 91 und der ansonsten eher unauffällige beste Saisontorschütze Stefan Burgstaller wird mittels Lochpass in Szene gesetzt, seinen Abschluss kann der herauseilende Markus Schinkinger noch abwehren, der Abpraller landet aber vor den Beinen von Johannes Ratzenböck, der nur mehr einschieben muss und sein erstes KM-Tor bejubeln darf. Schiedsrichter Balaj ließ noch einige Minuten nachspielen, in unsere Schlussoffensive fanden wir aber keine Mittel mehr die Defensive zu knacken. Endstand somit 1:2.

Fazit:

Die Enttäuschung war groß, gegen den leichten Favoriten kontrollierten wir mit mehr Ballbesitz und einigen guten Torchancen lange das Spiel, müssen uns nach erneuten späten Gegentreffern aber in der ersten Sonntags-Heimpartie seit über sechs Jahren geschlagen geben. Vorderweißenbach und Oepping-Peilstein haben diese Runde angeschrieben, wir bleiben aber vorerst noch auf Rang 10 mit zwölf Punkte, haben nächste Woche aber ein echtes Sechs-Punkte Spiel in Schweinbach.

Reserve:

Unter der Woche musste man im Nachtragsspiel gegen Freistadt eine herbe Niederlage einstecken, umso motivierter waren die Kaltenhuber-Jungs (die diese Runde von Nico Wögerbauer betreut wurden) auf Wiedergutmachung vor heimischer Kulisse. Auch hier sah es lange nach einem Sieg aus, nach einer ersten Chance durch Jonathan Altendorfer nach einem Pressball gegen Keeper Schwentner geht sein Schuss aus spitzem Winkel ins Außennetz. In Minute 14 war es dann aber soweit, Jakob Bäuchler wird auf die Reise geschickt, er wartet lange mit dem Abschluss und entscheidet sich dann für einen Flachschuss, der sein Ziel an Goalie Schwentner vorbei findet. Bis Minute 30 gibt es noch drei gute Gelegenheiten, zweimal scheitert Jonathan Altendorfer, zudem geht ein Weitschuss von Thomas Richtsfeld neben das Tor. Die Oberneukirchner werden Ende der ersten Hälfte gefährlicher, Chancen von David Pargfrieder, Christoph Pöcksteiner oder Fabian Ganglberger finden aber nicht ihr Ziel, unserseits kann Jonathan Altendorfer nach einem Schmerda-Weitschuss nicht abstauben.

In Durchgang Zwei hatten dann plötzlich nur mehr die Gäste das Sagen, Sebastian Maureder schießt in Minute 48 nach einem Stangler am langen Pfosten vorbei, zwei Minuten später trifft er nach einer Ecke im Rutschen nur die rechte Stange. In Minute 55 landet eine Direktabnahme vom aufgerückten Christoph Pöcksteiner nach einer Ecke im Netz hinter dem Tor, einen Stangler von Kapitän Nico Pröll entschärft Felix Bes. Der Ausgleich lag schon längst in der Luft, allerdings scheiterten die Oberneukirchner noch an sich selbst, Sebastian Maureder setzt in Minute 73 einen Ball neben die Stange, zwei Minuten später behindern sich Felix Bes und David Lohr, den Nachschuss von Maureder hat erneut unser Keeper. Dies trifft leider nicht mehr auf die Szene in Minute 86 zu, Samuel Eibensteiner legt sich den Ball ca. 22 Meter für einen Freistoß zurecht und probiert es direkt, den durch den Regen nassen Ball kann Felix Bes nicht festhalten und er rutscht ihm durch zum 1:1. Auf beiden Seiten gibt es noch eine Torchance, sowohl Milad Rasuli als auch Marco Höllinger bringen das runde Leder nicht im Tor unter, wodurch es bei der Punkteteilung bleibt. Wir springen dadurch zwar auf Platz 4 mit 18 Punkten, auf den Tabellenersten aus Schweinbach fehlen aber bereits sieben Zähler.

Damen:

Komplettiert wurde der Fußballsonntag mit der Partie unserer Damen gegen die Tabellensiebten der SPG Wallern/Krenglbach 1b. Nach fünf Niederlagen in Folge wollten sich unsere Ladies mit einem Sieg oder zumindest einem Punkt vom Huamabergstadion 2025 verabschieden, ein Vorhaben, welches wie bei den Herren durch einen späten Gegentreffer zunichte gemacht wurde. Unsere Ladies hatten die schlechtesten Platzverhältnisse der drei Partien, bei strömendem Regen pfiff Schiri Reinhold Mayr die Partie mit ca. 15 Minuten Verspätung an. Nach zwei Halbchancen auf beiden Seiten in der Anfangsphase hatten viele Lembacher Fans den Torschrei in Minute 15 schon auf den Lippen. Sandra Keil schickt Lena Ilk links im Strafraum, ihre Flanke kann Laura Schinkinger an der zweiten Stange nicht richtig verarbeiten, der Ball geht denkbar knapp vorbei. Bevor unsere Gäste zu Chancen kommen, probiert es Hannah Kiesl nach Vorarbeit von Lena Ilk noch aus spitzem Winkel, der Ball wird aber zur Ecke geklärt, die nichts einbringt. Die Ladies der SPG Wallern/Krenglbach 1b hatten dann in der Schlussphase etwas mehr Torszenen, Abschlüsse von Joseline Mistelbacher oder Emma Kreindl führen aber zu keinem Treffer.

In der zweiten Hälfte gab es auf äußerst rutschigen Untergrund zunächst auch wenig Torszenen, wenn dann hatte die Lembacherin mit den meisten Landesligaeinsätzen ihre Beine im Spiel. Einen Freistoß von Sandra Keil hält Torfrau Jasmin Brunmayr erst im Nachfassen fest, einen Stangler nach Vorarbeit von Laura Kalischko kann unsere Nr. 4 in Minute 71 nicht verwerten. Es war aber ein verflixter Sonntag, denn wie in den beiden Partien zuvor kassierten auch unsere Damen nach Minute 80 ein entscheidendes Gegentor. Nach einem weiten Ball verschätzt sich Caro Stöttner mit dem Kopfball, wodurch die hinter ihr stehende Anna-Sophie Berger ein paar Schritte Richtung Leonie Gerstl macht und sehenswert per Lupfer zur Führung trifft. In der Nachspielzeit wird dann noch kurz Ping-Pong gespielt nachdem Leonie Gerstl beim Klärungsversuch im Rutschen eine Spielerin anschießt, Caro Stöttner entschärft die Situation kurz vor der Linie. Trotz einer mehr als beherzten Leistung stehen unsere Damen wieder ohne Zählbares da, ein Punkt wäre im letzten Heimspiel 2025 mehr als verdient gewesen.

Ausblick:

Ein letztes komplettes Fußballwochenende können wir in diesem Jahr noch anbieten, alle drei Partien finden aber auswärts statt. Unsere Herren zieht es in den Bezirk Urfahr-Umgebung zur Union Schweinbach, gegen den aktuell Tabellenletzten soll der zweite Auswärtssieg des Jahres gefeiert werden und das Überwintern in etwas entspannteren Tabellenregionen sichergestellt werden. Gespielt wird am Samstag, 8. November 2025 im Mibag Stadion am Ladabach, unsere Reserve eröffnet um 12:15 Uhr den Tag, das letzte Spiel der beiden Kampfmannschaften steigt dann ab 14:30 Uhr. Unsere Damen befinden sich wieder auf Entdeckungstour in Oberösterreich und reisen ins 110 km entfernte Lochen am See im Bezirk Braunau. Auch wenn die Damen aus Lochen aufgrund der Tabellensituation in der Favoritenrolle sind, gibt es doch einige interessante Geschichten zu diesem Duell zu erzählen, die Hoffnung auf einen positiven Ausgang unsererseits machen – Details dazu im Vorbericht Mitte der Woche! Gespielt wird am Sonntag, 9. November 2025 um 14:00 Uhr in der LASCO Arena in Lochen am See.

Der Matchball wurde gesponsert von Roland Preuss, dem Vater unseres ehemaligen Spielers Maxi Cristea, der mittlerweile in sein Heimatland Rumänien zurückgekehrt ist. Danke für den Matchball!

Erstes Sonntags-Heimspiel seit über sechs Jahren

Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen oder wie in diesem Fall einen außergewöhnlichen Spieltag für ein Heimspiel. Weil die Halloween-Party am Freitag, 31. Oktober steigt (und nur an diesem Datum sinnvoll möglich ist 😉 ) und an Allerheiligen ein Spielverbot herrscht, gibt es erstmals seit über sechs Jahren für unsere Herren wieder eine Heimpartie in einem Pflichtspiel an einem Sonntag. Letztmals war dies am 28. Juli 2019 der Fall, damals verloren wir im Cup gegen Grieskirchen mit 0:3. Das letzte Liga-Heimspiel an einem Sonntag fand im September 2012 statt, damals trennten wir uns von St. Georgen/Gusen mit 2:2. Den letzten Sieg bei einem Sonntags-Heimspiel gab es am 6. Mai 2012, als Stefan Hinterleitner mit fünf bzw. Sascha Berger mit drei Toren Kollerschlag 8:0 nach Hause schickten. Für unsere Gäste aus Oberneukirchen hingegen ist dieser Spieltag nichts ungewöhnliches, die Meindl-Elf kämpft regelmäßig am Tag des Herrn um Punkte.

Gegner-Check:

Die Union Oberneukirchen blickt auf ein historisches Jahr 2025 zurück. Nach dem Meistertitel in der 1. Klasse Nord eliminierte die Meindl-Elf die beiden Landesligisten Andorf und Eferding im Admiral OÖ Landescup und scheiterte erst in Runde 3 mit einem 0:2 gegen OÖ-Ligist Bad Schallerbach. Durch die Doppelbelastung war dafür der Start in die Bezirksliga weniger erfolgreich, nach fünf Runden hatten die Blau-Weißen nur zwei Zähler am Konto und warteten dort noch auf den ersten Saisonsieg. Dieser sollte in Runde 6 mit dem 3:0 gegen die Union Naarn eindrucksvoll gelingen, seitdem folgten noch Siege gegen Vorderweißenbach, Schweinbach und Admira. Letztes Wochenende wurde die Union Julbach mit 2:0 nach Hause geschickt, wodurch der Aufsteiger die letzten vier Partien alle gewinnen konnten, die vergangenen drei Siege wurden sogar Zu-Null gefeiert. Unsere Gäste stehen mittlerweile auf dem starken 6. Platz und haben nach St. Oswald/Fr. und Altenberg die drittbeste Offensive der Liga, Top-Torschütze ist Stefan Burgstaller mit sechs Saisontoren.

Historische Bilanz:

Quasi keine Aussagekraft hat die Statistik der vergangenen Duelle, das letzte Spiel zwischen beiden Teams war ein Testspiel Anfang März 2022, als sich Oberneukirchen mit 5:4 durchsetzen konnte. Von den vier Pflichtspielen (je zwei in der Bezirksliga bzw. der 1. Klasse) konnten wir drei gewinnen, die andere Partie endete Unentschieden. Das letzte Duell in der Liga fand am 7. Juni 2012 statt, Thomas Richtsfeld und Alexander Hintringer sorgten in unserem bis heute vorletzten Spiel in der 1. Klasse für einen 2:0 Heimsieg. Die restliche Torschützenliste gegen Oberneukirchen ist die blau-gelbe Crème de la Crème des Offensivfußballs, bei den beiden 1:0 Siegen 2011 bzw. 2009 trafen Sascha Berger bzw. Marek Kroneisl, beim einzigen Unentschieden war Stefan Hinterleitner Torschütze beim 1:1 im September 2008.

Unsere Formkurve:

Gegen Freistadt waren wir letzte Woche nicht chancenlos, haben aber unseren Gegner in einigen Situation zum Toreschießen eingeladen und mussten nach drei Spielen ohne Niederlage den Platz wieder als Verlierer verlassen. In der Tabelle sind wir durch die fünfte Saisonniederlage im elften Spiel auf Rang 10 abgerutscht, die rote Laterne, die derzeit Vorderweißenbach innehat, ist nur mehr vier Punkte entfernt. Hoffnung auf einen versöhnlichen Heim-Ausklang 2025 macht die Bilanz im Huamabergstadion, in den bisherigen fünf Heimspielen mussten wir uns nur Mitte August in Runde 1 gegen Admira Linz geschlagen geben. Unsere Gäste haben interessanterweise eine genau umgekehrte Auswärtsbilanz, nur eines von fünf Spielen in der Fremde konnte Oberneukirchen gewinnen. Personell wird es sicher wieder Rückkehrer geben, Jakob Pechmann und Christian Anreither werden wieder zum Team stoßen, Idris Sakic steht nach seinem Autounfall Mitte Oktober auch wieder zur Verfügung bzw. bestritt er bereits das Reserve-Nachtragsspiel gegen Freistadt.

Schiedsrichter:

Aufgrund der hohen Anzahl an Sonntagsspielen am 2. November gibt es erwartungsgemäß keine Dreierbesetzung beim Schiedsrichterteam. Gentijan Balaj wurde erstmals seit Juni 2024 und unserem 3:2 Heimsieg gegen Eferding als Unparteiischer bei einer Partie von uns eingeteilt. Die restlichen Erfahrungen mit ihm sind allerdings überschaubar gut, 2023 leitete er unsere 1:4 Heimniederlage gegen Oepping, 2022 unsere 1:0 Auswärtsniederlage in Freistadt. Oberneukirchen hatte bis jetzt noch keine Berührungspunkte mit ihm, für unsere Gäste aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung wird es die Premiere mit Schiedsrichter Balaj.

Reserve:

Eine bittere Lehrstunde und die zweite Saisonniederlage setzte es gestern Abend im Nachtragsspiel gegen Freistadt. Die Jung-Freistädter hatten sieben von acht Spielen gewonnen und ließen keine Zweifel aufkommen, dass ein achter Saisonsieg folgen wird. Bereits nach 16 Minuten liegen wir mit 3:0 zurück, am Ende müssen wir trotz eines fast vollständigen Reserve-Kaders mit einem 6:1 die Heimreise antreten. Den Ehrentreffer erzielte Thomas Richtsfeld, es war das zwischenzeitliche 3:1 in Minute 19. Das Holzhaider-Stadion bleibt somit auch in der Reserve ein ungeliebter Spielort, es war in der Reserve insgesamt die siebzehnte Niederlage im 21. Spiel gegen Freistadt. Positiv war immerhin, dass Idris Sakic nach seiner Sperre und seinem Autounfall sein Comeback gab. Wir bleiben somit in der Tabelle auf Platz 5 mit 17 Zählern.

Gegen den vorletzten Gegner 2025 hat die Kaltenhuber-Elf eine ausgeglichene Bilanz mit zwei Siegen und zwei Niederlagen, genau wie bei der KM ist diese aber aufgrund der lange zurückliegenden Duelle wenig aussagekräftig. Beim letzten Aufeinandertreffen im Juni 2012 sicherten Tore von 2x Gerhard Past, Roland Lindorfer und Mario Steininger einen 4:1 Heimsieg. In der Tabelle liegt Oberneukirchen auf Rang 6 mit zwölf Punkten, in den ersten neun Spielen gab es für unsere Gäste vier Siege und fünf Niederlagen.

Spielort und Uhrzeit:

Das letzte Heimspiel des Jahres beginnt bereits zur Mittagszeit, die Reservepartie ist für 12:00 Uhr angesetzt, das Duell der beiden Kampfmannschaften steigt um 14:00 Uhr. Im Anschluss absolvieren unsere Damen ebenfalls ihr letztes Heimspiel 2025, die Partie gegen die 1b der SPG Wallern/Krenglbach beginnt um 16:00 Uhr.

Damen:

Und damit leiten wir fließend auf den Vorbericht der Damenpartie über, denn auch für unsere Ladies ist es das letzte Heimspiel des Jahres, die dann noch ausständigen Partien gegen Lochen und Altenfelden werden auf fremden Grün ausgetragen. Die Gegnerinnen kommen aus dem Bezirk Grieskirchen, die 1b der SPG Wallern/Krenglbach ist in der Tabelle derzeit auf Platz 6 mit zwölf Punkten zu finden. Zwei direkte Duelle in Pflichtspielen gab es bisher, zweimal setzten sich unsere Gegnerinnen durch, im März 2025 mit 4:0, im August 2024 mit 1:4. Einzige Torschützin gegen die 1b der SPG Wallern/Krenglbach ist Lena Ilk, die in der Vorsaison den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte. Unsere Damen haben insgesamt ernüchternde Wochen hinter sich, nach einem vielversprechenden Saisonstart kassierten unsere Ladies zuletzt fünf Niederlagen in Folge, vergangenen Sonntag gab es eine knappe 2:1 Auswärtsniederlage gegen die SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich/Ternberg, wodurch sich auch ein einstelliger Tabellenplatz um drei (bzw. vier, weil Niederlage im direkten Duell) Punkte entfernte. Ein Mittel gegen die SPG Wallern/Krenglbach könnte eine kompakte Defensive sein, denn unsere Gäste haben „nur“ acht Saisontreffer erzielt, dabei handelt es sich um den schwächsten Wert der Top 8 Teams. Anstoß ist wie bereits erwähnt nach der KM um 16:00 Uhr.

Freistadt-Fluch hält weiter an

Bei jeder Reise nach Freistadt hat man irgendwie immer die Einstellung „Dort hoin ma jo sowieso nix“ oder „Af den longa Plotz doan ma se imma schwa“ im Kopf. Auch an diesem nasskalten Samstag war die Gefühlslage ähnlich, zu deprimierend ist die historische Bilanz mit zehn sieglosen Spielen in Folge am Freistädter Sportplatz. Tatsächlich kam leider ein elftes Spiel ohne Sieg hinzu, wie zu Saisonbeginn verteilen wir im Spiel einige Geschenke und müssen ohne Zählbares die Heimreise antreten, obwohl in Summe zumindest ein Punkt möglich gewesen wäre.

Hälfte Eins:

Nach drei Spielen mit der identischen Startelf musste sich Chefcoach Thomas Mühlparzer nach Alternativen umsehen, denn Christian Anreither und Jakob Pechmann standen im Holzhaider-Stadion nicht zur Verfügung, zudem fehlte auch Idris Sakic nach seinem Autounfall in der Vorwoche. Diese beiden offenen Positionen in der Startelf übernahmen Jonathan Altendorfer und Sebastian Traxler. Manuel Schmerda kehrte nach Verletzung zurück und nahm zunächst auf der Bank Platz. Lange Zeit war unklar, ob die Partie tatsächlich angepfiffen wird. Nachdem das Reservespiel bereits abgesagt werden musste, befand Schiedsrichter Günter Alesi den Platz aber für bespielbar. Keine fünf Minuten waren auf der Uhr, als der Ball erstmals im Netz zappelte, leider war es das Tornetz hinter unserem Schlussmann Markus Schinkinger, der in dieser Situation entscheidend beteiligt war. Nach einem Missverständnis mit Sebastian Traxler steht Mathias Graser alleine vor dem Kasten und braucht das Spielgerät nur mehr zur Freistädter Führung einschieben. Nach dem Führungstreffer kommen auch wir zu den ersten Abschlüssen, diese sind aber eher für die Autos am Parkplatz hinter dem Tor gefährlich als für Ardel Korkmaz, den Ersatz im Freistädter Tor für den verletzten Alexander Schwingshandl. Dies sollte sich allerdings in Minute 18 ändern, Daniel Zauner behauptet sich stark und bedient im Rückraum den besser positionierten Adnan Nocic, der mit einem Flachschuss ins rechte Eck sein drittes Saisontor erzielt.

Die Gastgeber ließen sich vom Gegentreffer nicht beirren und waren in der Folge etwas besser im Spiel, zwingende Möglichkeiten waren aber zunächst noch Mangelware. Unsererseits ist offensiv Daniel Zauner der auffälligste Mann, der mit zwei Abschlüssen rund um die 30. Minute gefährlich wird. Wenige Minuten trennten uns noch vom Pausenpfiff, als die Heimischen nochmals alles nach vorne warfen. Während eine Großchance der Freistädter in Minute 40 noch vereitelt werden konnte, stellten die Gastgeber eine Minute später auf 2:1. Nach einem schönen Spielzug ist es Edis Salkic, der den Ball sehenswert mit der Ferse ins Tor befördert, das 2:1 markierte gleichzeitig auch den Pausenstand.

Hälfte Zwei:

Die erste personelle Änderung gab es dann in der Halbzeit, nachdem Kirchberg diese Runde spielfrei hatte war es nicht Gregor Mühlparzer, sondern Daniel Pils, der in der Kabine blieb, Stephan Schinkinger kam neu in die Partie. Unsere Jungs setzen in Halbzeit Zwei mit einem Schuss in Minute 49 gleich die erste Duftmarke, noch knapper war es einige Minuten später auf der Gegenseite, nach einem Freistädter Abschluss streift der Ball die Querlatte und geht von dort ins Aus. Zumindest bei den Aluminiumtreffern können wir in Minute 68 ausgleichen, Daniel Zauner trifft nach einem Lembacher Vorstoß die Stange, Assistent Michael Rotter signalisiert aber eine Abseitsstellung. Die Vorentscheidung für die Pavlovic-Elf fällt dann wenige Minuten später, Ausgangspunkt war Comebacker Manuel Schmerda, der Mitte der zweiten Hälfte für Sebastian Traxler eingewechselte wurde. Unser Mittelfeldroutinier spielt einen zu kurzen Rückpass, den sich der ebenfalls wenige Minuten zuvor eingewechselte Maximilian Gutenbrunner schnappt und zum 3:1 verwertet. Nur eine Minute später haben wir Glück, dass die Offensive der Freistädter nicht erneut zuschlägt und auf 4:1 stellt.

Die letzte Chance gehörte in der Nachspielzeit noch unserem Team, nach einer Ecke geht ein Kopfball von Stefan Schürz neben die Stange ins Aus, wodurch es beim 3:1 bleibt. Durch die Niederlage im Holzhaider-Stadion müssen wir die Gastgeber aus dem Bezirk Freistadt auch in der Tabelle wieder vorbeiziehen lassen und tauschen die Plätze, wir liegen nun mit zwölf Punkten auf Rang 10. Schiedsrichter Günter Alesi leistete sich nach der Partie beim Eintragen des Spielergebnisses noch einen kleinen Fehler, indem er eine gelbe Karte wegen Kritik für unsere Nr. 11 Bernhard Timpner eintrug (für ihn wäre es die 5. gelbe Karte gewesen), nach einer Intervention wurde dies aber am heutigen Sonntag noch richtiggestellt und die Karte wurde korrekterweise bei unserer Nr. 77 Daniel Zauner vermerkt.

Fazit:

Auch im elften Spiel in Folge schaffen wir es nicht, drei Punkte aus dem Holzhaider-Stadion mit nach Hause zu nehmen. Wie zu Saisonbeginn verteilen wir bei zwei Toren Geschenke an die Freistädter und müssen uns erstmals seit Ende September nach drei Spielen ohne Niederlage wieder geschlagen geben. In Summe wäre wohl zumindest ein Punkt möglich gewesen, diesen hätten wir auch gut gebrauchen können, denn in der Tabelle schiebt sich alles wieder zusammen. Rang 10 ist aktuell weniger komfortabel als es sich anhört, denn durch die zwei Schweinbacher Siege in den letzten beiden Runden ist der letzte Tabellenplatz plötzlich wieder nur mehr vier Punkte entfernt. Umso wichtiger werden die letzten Spiele des Jahres gegen Oberneukirchen und Schweinbach, um mit einem kleinen Punktepolster zu überwintern.

Reserve:

Die Reservepartie musste witterungsbedingt abgesagt werden, das Spiel wird am Mittwoch, 29. Oktober um 19:00 Uhr in Freistadt nachgetragen.

Damen:

Für unsere Ladies stand das bereit vierte Sonntagsspiel der Saison auf dem Programm und diese mussten ca. 30 km mehr zurücklegen als die Männer, bis sie ihr Ziel, den Sportplatz der Union Ternberg, erreichten. Die Gästedamen haben einen nicht unbekannten Trainer, Christoph Ömer ist zusätzlich als Schiedsrichter im Einsatz und war Spielleiter bei unserer Partie in Freistadt im Jahr 2023, die wir nach einem Unwetter nach 75 Minuten nicht mehr angetreten sind und die schlussendlich strafverifiziert wurde. Personell fehlte dem Trainerduo Gierlinger/Kalischko mit Hannah Kiesl eine Saisontorschützin, zudem waren auch Elisa Hofer, Christina Engleder und Anita Erbler nicht im Kader. Die erste Chance hatten die Gastgeberinnen, Verena Schörkhuber schießt einen Freistoß an die Querlatte, Anna Stellnberger verpasst knapp den Abstauber. Unsere erste Torszene gibt es in Minute 15, im 1 gegen 1 kann sich aber die heimische Torfrau Michelle Haslinger auszeichnen. Während in Minute 24 ein Abschluss von Sarah Pesendorfer noch knapp das Ziel verfehlt, jubeln die Ladies der steyrischen SPG in Minute 34. Julia Hartmann startet den Sololauf und bleibt vor Leonie Gerstl cool und schiebt zur Führung ein. Schiedsrichter Celal Kalok hatte es dann scheinbar auf unser Trainerteam abgesehen, Gerhard Gierlinger sah wegen Kritik die gelbe Karte, Klaus Kalischko wurde die Fahne entzogen, nachdem er aus Sicht des Unparteiischen zu viele Anweisungen an unsere Damen in seiner Funktion als Linienrichter gab.

Der zweite Durchgang beginnt mit einer Chance durch eine Spielerin mit einem klingenden Namen, Lätitia Futterer hatte scheinbar Torhunger und probiert nach Vorarbeit von Julia Hartmann einen Direktschuss, Leonie Gerstl ist aber zur Stelle. Minute 58 war dann einem Abziehbild der Chance aus der vierten Minute, wieder geht ein Freistoß von Verena Schörkhuber an die Querlatte, dieses Mal gibt es aber eine Nutznießerin, Julia Hartmann verwandelt den Nachschuss zum 2:0. Es entwickelte sich eine Phase mit vielen Zweikämpfen, in der wir eine Standardsituation für unser sechstes Saisontor nutzen. Laura Kalischko tritt einen Eckball, dieser findet auf direktem Weg sein Ziel und wir sind in Minute 71 wieder dran. Nach dem Anschlusstreffer entwickelte sich eine hektische Schlussphase, in der unsere Damen noch alles versuchten um den Ausgleich zu erzielen, der Ball sollte an diesem Sonntagnachmittag aber leider kein zweites Mal im Tor der SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich/Ternberg einschlagen.  Nach der fünften Niederlage in Serie sind unsere Ladies weiterhin auf Rang 10 der Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung auf das Schlusslicht aus Linz.

Ausblick:

In wenigen Tagen steht sowohl für Herren als auch Damen das bereits letzte Heimspiel des Jahres auf dem Programm und dass an einem sehr ungewöhnlichen Wochentag für eine Heimpartie. Erstmals seit über sechs Jahren findet ein Herren-Pflichtspiel im Huamabergstadion an einem Sonntag statt und es wartet mit der Union Oberneukirchen ein unangenehmer Gegner, der in den letzten Wochen so richtig in der Liga angekommen ist und im aktuell gesicherten Mittelfeld steht. Gespielt wird am Sonntag, 2. November 2025 um 12:00 Uhr (Reserve) + 14:00 Uhr (KM). Den Schlusspunkt auf unserem Sportplatz setzen für das Jahr 2025 unsere Damen, die im Anschluss um 16:00 Uhr auf die 1b der SPG Wallern/Krenglbach treffen.

Auswärts in der Braustadt

Kommenden Samstag begeben wir uns wieder auf unsere persönliche Route 66, die uns nicht wie das ehemalige Original von Chicago (Illinois) ins tausende Kilometer entfernte Santa Monica in Kalifornien bringt, sondern ins 66 km entfernte Freistadt. Freistadt ist für sein qualitativ hochwertiges Hopfen-Kaltgetränk bekannt und im Fußball für die fehlende Gastfreundschaft uns gegenüber, denn seit 2006 konnten wir in der KM die Braustadt nicht mehr mit drei Punkten verlassen.

Gegner-Check:

Die Freistädter sind mit uns gemeinsam am Ende der Saison 2017/18 aus der Landesliga abgestiegen und gehören mittlerweile fast schon zum Inventar der Bezirksliga Nord. Vor jeder Saison hat man die Pavlovic-Elf immer im erweiterten Kreis um den Titel, oftmals wurde man aber schlussendlich auch den eigenen Ambitionen nicht ganz gerecht und landete am Saisonende meist im Mittelfeld. Auch heuer scheint das Logo der Freistädter in der Mitte der Tabelle auf, die drei Saisonsiege wurden gegen Oepping-Peilstein, Vorderweißenbach und Oberneukirchen eingefahren. Nach der knappen 1:2 Heimniederlage gegen Admira Linz vor zwei Wochen und der 3:2 Auswärtsniederlage in Julbach in der vergangenen Runde sind die Bierkicker in der Tabelle etwas abgerutscht und liegen auf Rang Zehn. Sieben der elf Punkte wurden aber im heimischen Holzhaider-Stadion eingefahren, offensiv sind Edis Salkic und Maximilian Gutenbrunner mit je vier Volltreffern für acht der 18 Saisontore verantwortlich. Thomas Punz kehrt nach Gelbsperre wieder zur Mannschaft zurück.

Historische Bilanz:

Neben dem SV Haslach darf man auch die Freistädter Bierkicker als echten Angstgegner bezeichnen, in 20 direkten Duellen gingen wir nur 3x als Sieger vom Feld, elfmal setzten sich die Freistädter durch, in sechs Partien wurden die Punkte geteilt. Der letzte Sieg gelang im März 2024 zu Hause mit einem glatten 3:0, auswärts haben wir aber eine beinahe gruselige Bilanz (Apropos gruselig: Am 31. Oktober findet am Lembacher Sportplatz die Halloween-Party statt, wir freuen uns auf viele gruselige Gäste!). Zurück zur Auswärtsbilanz, denn seit Mai 2006 konnten wir aus Freistadt keine drei Punkte mit nach Hause nehmen, damals sicherte uns Stefan Hinterleitner mit seinem Treffer einen knappen 0:1 Sieg. Der letzte Punktgewinn im Holzhaider-Stadion ist zum Glück nicht ganz so lange her, im April 2023 und somit vor drei Partien holten wir nach einem Eigentor von Felix Hofmann und einem Tor von Stefan Hinterleitner ein 1:1 und somit einen Punkt. In der Vorsaison spielten wir zu Hause 2:2, auswärts mussten wir uns mit 2:0 geschlagen geben.

Unsere Formkurve:

Vor 1,5 Wochen gelang in Arnreit endlich der erste Auswärtssieg des Jahres, nach den beiden Heimspielen gegen St. Oswald/Fr. (4:3) und Naarn (1:1) sind wir seit mittlerweile drei Partien ohne Niederlage und haben uns auf Platz 9 mit zwölf Punkten vorgeschoben. Diesen Schwung wollen wir auch in den Bezirk Freistadt mitnehmen, um dort unsere trotzdem nach wie vor überschaubare Auswärtsbilanz dieser Saison mit einem Sieg, einem Unentschieden und drei Niederlagen aufzubessern. Offensiv haben wir uns wieder etwas erfangen und stehen nach zehn Partien bei 16 Saisontoren (Vergleichswert Vorsaison: 20 Tore in den ersten zehn Spielen), defensiv haben wir dafür in den ersten zehn Runden noch kein „Zu-Null“ geschafft (Vergleichswert Vorsaison: 5x zu Null in den ersten zehn Spielen). Einen Ausfall müssen wir fix kompensieren, der praxisorientierte Pädagoge Jakob Pechmann absolviert ein Probetraining bei Real Madrid (oder ist auf Schülerexkursion in Madrid, man weiß es nicht so genau) und steht nicht zur Verfügung. Der Einsatz von Idris Sakic ist nach seinem Verkehrsunfall vor der Naarn-Partie zumindest zum Zeitpunkt des Verfassens dieses Vorberichts unsicher, ersten Einschätzungen zufolge sollte es sich aber vermutlich ausgehen.

Schiedsrichter:

Ein sehr erfahrener Mann wird am Samstag den Dienst an der Pfeife verrichten, Günter Alesi wird dabei zum zweiten Mal in seiner Karriere das Duell Freistadt-Lembach leiten. An dieses Duell am 2. September 2022 haben nur Freistädter und neutrale Fans gute Erinnerungen, nach 18 Minuten führen wir zu Hause mit 2:1, nach 63 Minuten liegen wir 2:5 zurück, nach einer beherzten Schlussphase müssen wir uns knapp mit 4:5 geschlagen geben. Auch die Gesamtbilanz unter Günter Alesi ist negativ, fünf von neun Pflichtspielen verloren wir unter seiner Leitung. Ein Monat vor dem 4:5 gegen Freistadt feierten wir unter Spielführung von Schiri Alesi aber auch einen unserer drei Siege, als wir Königswiesen auswärts klar mit 0:5 in die Schranken wiesen. Auch für Freistadt ist Schiedsrichter Alesi kein Unbekannter, bei ihnen war er siebenmal in Pflichtspielen im Einsatz, die Bilanz dabei sind zwei Siege, vier Unentschieden und eine Niederlage. Die Assistenten werden von den beiden Vereinen gestellt.

Reserve:

Noch deutlicher ist die Negativ-Bilanz in der Reserve gegen Freistadt, von 20 Spielen haben wir 16 verloren, auch hier konnten wir wie in der KM immerhin drei Partien gewinnen. Der letzte Sieg gelang in der Vorsaison, als wir die Jung-Freistädter mit 6:1 aus dem Huamabergstadion nach Hause schickten, der letzte Dreier in Freistadt wurde beim 3:4 im November 2019 eingefahren. Die Partie am Samstag könnte aber durchaus interessant werden, sowohl wir als auch die Freistädter liegen klar in den Top 5 der Tabelle. Freistadt ist dabei nach Verlustpunkten sogar Tabellenführer, denn die Gastgeber liegen mit 21 Zählern nur einen Punkt hinter Tabellenführer Schweinbach, haben aber ein Spiel weniger absolviert. Wir sind derzeit auf Rang 5 mit siebzehn Punkten zu finden, auch die Kaltenhuber-Jungs haben ein Spiel weniger als die Schweinbacher absolviert. Wollen wir den Anschluss an die Tabellenspitze wahren, sind am Samstag drei Punkte eigentlich Pflicht.

Fanbus und Radausflug:

Das kommende Spiel steht nochmal im Zeichen von Stefan Hinterleitner, der im Sommer seine unglaubliche Karriere beendet hat. Seit Stefan in Lembach spielte und somit seit über 20 Jahren reisten einige Lembacher Fans rund um Hauptorganisator Roland Hötzendorfer immer per Rad zu den Auswärtsspielen. Im Laufe dieser Zeit wurde vereinbart, dass nach dem Karriereende von Stefan auch unsere Vereinslegende einmal mit dem Rad zu einem Auswärtsspiel fährt. Dies wird am kommenden Samstag in die Tat umgesetzt. Abfahrt ist um 10:00 Uhr am Marktplatz in Lembach, aktuell sind neun Teilnehmer bei diesem Ausflug angemeldet, u.a. auch die ehemaligen Spieler Sascha Berger und David Wögerbauer. Sollte noch jemand Interesse haben, bitte bei Roland Hötzendorfer bzw. in der WhatsApp-Fanbus Gruppe anmelden. Die Taschen können im Gebäude der Bücherei zwischengelagert werden, diese nimmt der Fanbus dann mit nach Freistadt.

Abfahrt vom Fanbus ist ebenfalls am Marktplatz um 12:30 Uhr, dieser ist mit einem Fahrradanhänger ausgestattet, damit die Räder auch wieder heil in Lembach ankommen.

Spielort und Uhrzeit:

Unsere Reserve eröffnet wie immer das Spielgeschehen, Anstoß ist am Samstag, 25. Oktober 2025 um 14:45 Uhr, die Kampfmannschaften duellieren sich im Anschluss ab 17:00 Uhr. Ob mit dem Auto, dem Fanbus oder dem Rad – unterstützt unsere Jungs beim vorletzten Auswärtsspiel des Jahres!

Damen:

Nach einer einwöchigen Pause kehren auch unsere Ladies wieder in den Spielbetrieb zurück und auch ihnen steht eine der weitesten Auswärtsfahrten der Saison bevor. Knappe 100 km gilt es zurückzulegen, bis man den Austragungsort, den Sportplatz der Union Ternberg, erreicht. Die dortige Bilanz gegen die letztjährigen Mitaufsteigerinnen der SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich/Ternberg ist bis jetzt überschaubar, in vier Versuchen gelang dort nur ein Remis, die restlichen drei Spiele wurden verloren. Den einzigen Sieg überhaupt gegen die Damen aus dem Bezirk Steyr gab es auf eigener Anlage beim allerersten Aufeinandertreffen, im Oktober 2021 entschieden zwei Treffer von Laura Kalischko und ein Tor von Hannah Kiesl das Spiel zu unseren Gunsten. Tabellarisch gesehen könnte es eine ausgeglichene Partie werden, beide Teams haben vier Punkte, wobei die Gastgeberinnen noch ein Spiel weniger absolviert haben. Offensiv konnten unsere Damen in dieser Spielzeit zwar erst fünfmal zuschlagen, gegen die drittanfälligste Defensive der Liga sollte bei einer geschlossenen Mannschaftsleistung aber sicher etwas möglich sein. Gespielt wird am Sonntag, 26. Oktober 2025 um 14:30 am Sportplatz der Union Ternberg!