„Dinge die wir uns verschwiegen haben“ – so lautet der Titel des Debütromans der jungen Lembacherin Helene Smetschka, der letztes Jahr im Herbst erschienen ist. Und unsere Jungs haben sich im Herbst und zum Teil auch im Frühjahr scheinbar auch einiges verschwiegen, nämlich wie gut sie alle Fußballspielen können. Nach einer vor allem kämpferisch starken Leistung wurde gegen die bisherige Mannschaft des Frühjahrs ein völlig verdienter Derbysieg gefeiert, der für das Selbstvertrauen und den Abstiegskampf extrem wichtig war.
Hälfte Eins:
Ohne den angeschlagenen Kapitän Patrick Schürz eröffneten wir das Match in der Fischer Arena, Sommerneuzugang Daniel Pils führte unser Team erstmals aufs Feld, für Patrick Schürz begann Sebastian Traxler links hinten. In der Innenverteidigung kehrte Felix Hofmann nach Gelbsperre zurück, er bildete das Duo mit Stefan Schürz, zudem feierte Manuel Kainberger sein Startelfdebüt, er begann für Jonathan Altendorfer, der in den Tagen vor der Partie krank war. Mit 20 Minuten Verzögerung (siehe Reserve) konnte das Derby dann angepfiffen werden und die ca. 600 Fans sahen eine sehr chancenarme, aber leider verletzungsintensive erste Hälfte. Der erste Abschluss gehörte unseren Jungs, ein Schuss von Daniel Zauner von außerhalb des Strafraums wird zur Ecke abgefälscht, die dann aber nichts einbringt. In Minute 11 gehen wir mit der ersten echten Chance in Führung, Jakob Pechmann bedient mit einem Lochpass Adnan Nocic, dieser zieht links im Strafraum ab und trifft flach aus ca. 15 Metern ins lange Eck. Die beste Offensive der Liga im Jahr 2026 bleibt in Hälfte Eins viel schuldig, lange Zeit war ein Freistoß von der Mittellinie, der dann wegen Abseits abgepfiffen wurde, die einzig nennenswerte Aktion.
Auffällig war die erste Hälfte dann leider wegen zwei verletzungsbedingter Wechsel, sowohl Daniel Zauner als auch Adnan Nocic mussten angeschlagen raus, vor allem bei Daniel Zauner besteht aber die Hoffnung, dass er gegen Haslach wieder einsatzfähig ist. Torschütze Adnan Nocic griff sich nach einem Sprint an den Oberschenkel, falls sich der Verdacht auf eine Zerrung bestätigt, könnte er leider ein paar Spiele ausfallen. Die Steinprofis werden dann nochmals via Standard gefährlich, ein von Dominik Gruber aus dem Mittelkreis getretener Freistoß springt gefährlich im Strafraum auf, Max kann mit einer Parade klären. Dieser muss als dritter Lembacher Spieler nach einer Zweikampf behandelt werden, kann aber weitermachen und erlebt in der mehrminütigen Nachspielzeit dann das 0:2. Nach einem Einwurf von der rechten Seite wird der Ball verlängert und landet schließlich bei Innenverteidiger Thomas Magauer, der den Ball aus Sicht der Steinprofis zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt per Kopf ins eigene Tor befördert. Kurz darauf pfeift der unter Beobachtung stehende Schiedsrichter Andreas Riegler zur Pause, Halbzeitstand 0:2.
Hälfte Zwei:
In der Pause gab es keine Wechsel, dafür folgten in den ersten zehn Minuten im zweiten Durchgang gleich zwei Schlüsselmomente. In Minute 53 wird von links eine Ecke ausgeführt, Lukas Schaubmayr kommt an der ersten Stange zum Ball und spitzelt diesen Richtung Tor, Max hat den Ball, dieser war aber zuvor bereits hinter der Linie und die Oepping-Peilsteiner verkürzen auf 1:2. Der 2-Tore Vorsprung war aber rasch wieder hergestellt, Daniel Pils schickt Manuel Kainberger in den Strafraum, bei seinem Versuch der Hereingabe spielt Michael Pichler den Ball mit der Hand und Schiri Riegler zeigt auf den Punkt. Ob Elfmeter oder nicht wurde zum Teil etwas kontrovers diskutiert, Idris Sakic legt sich den Ball aber zurecht und trifft souverän flach in die Mitte zum 1:3. Die Steinprofis waren ungewohnt passiv, was von Schiedsrichter Andreas Riegler nicht behauptet werden konnte, auch bei ihm gab es einige kontroverse Szenen, durch die der Spielfluss oft etwas zerstört wurde. In Minute 59 haben wir dann die dicke Chance aufs 1:4, Daniel Pils führt von links einen Freistoß aus, Lukas Fischer kann sich nach einem Kopfballabpraller mit einem Wahnsinnsreflex auszeichnen.
Mit Simon Hofer haben die Steinprofis ebenfalls einen Top-Freistoßschützen in ihren Reihen, bei einem Aufsitzer-Flatterball in Minute 66 kann Max nur nach vorne abprallen lassen, gemeinsam wird die Situation dann geklärt. Unsere beste Chance im restlichen Spiel entsteht dann zwei Minuten später, nach einem Querschläger von Lukas Fischer setzt Jonathan Altendorfer energisch nach und kommt aus kurzer Distanz zum Abschluss, Goalie Fischer ist aber noch entscheidend dran und es gibt knapp Ecke und nicht Treffer Nummer Vier. Wir bleiben weiter am Drücker und sind dem Tor näher als die Gastgeber, nach einer schönen Kombination ist Lukas Fischer wieder entscheidend vor Jonathan Altendorfer am Ball, nach einer Pils-Ecke köpfelt Martin Schinkinger völlig freistehend drüber. In Minute 88 können die Hausherren beinahe noch verkürzen, Kevin Rachinger bringt von links die Flanke, Simon Hofer vergibt an der zweiten Stange, sein Kopfball landet im Außennetz. Alexander Kindlmann feiert in der Nachspielzeit noch sein KM-Debüt, weil in Minute 95 Felix Hofmann nach einem Freistoß noch vergibt, bleibt es beim völlig verdienten 1:3 Auswärtssieg.
Fazit:
Der Sieg war völlig verdient, wir ließen uns auch von zwei verletzungsbedingten Wechseln nicht aus der Spur bringen und feierten den dritten Derbysieg in Folge sowie den zweiten Auswärtssieg der Saison und fügen den Gastgebern die erste Niederlage 2026 zu. In der Tabelle verbessern wir uns um einen Platz und stehen nach der Niederlage von Vorderweißenbach gegen Freistadt nun auf Rang 12 mit 21 Punkten. Erfreulich war vor allem die Leistung der „Ersatzleute“ Sebastian Traxler und Manuel Kainberger, die beide eine bärenstarke Leistung gezeigt haben.
Reserve:
Im Vorbericht habe ich noch erwähnt, dass sich die Personalsituation wieder etwas entspannt, durch einige verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle war die Spielersuche aber alles andere als einfach, St. Martin 1b Trainer Michael Lindorfer half aus, zudem war Ex-Kapitän David Wögerbauer nach längerer Zeit wieder im Kader, nahm aber zunächst auf der Bank Platz. Nach einem vorsichtigen Abtasten entstehen nach einer Viertelstunde die ersten Szenen, sowohl Simon Gabriel als auch Christian Anreither finden im 1 gegen 1 ihre Meister in den jeweiligen Torhütern. Danach sind unsere Jungs besser im Spiel, Alexander Kindlmann schiebt nach perfekter Vorarbeit von Moritz Kohel den Ball knapp an der Stange vorbei, bei einem Volley von Markus Hintringer wird Schlussmann Naderer zu einer Parade gezwungen. In Minute 27 dann die Belohnung für das engagierte Spiel, nach einer Ecke von Manuel Schmerda ist wie in der Vorwoche Moritz Kohel in der Mitte zur Stelle, dieses Mal trifft er spektakulär per Hüfte. Die Führung sollte nicht lange halten, Markus Schaubmaier wird links in den Strafraum geschickt und trifft flach ins lange Eck zum Ausgleich. Nicht einmal zwei Minuten später holt Schlussmann Maximilian Naderer Alexander Kindlmann von den Beinen, Manuel Schmerda verwandelt den fälligen Strafstoß. Wieder nur vier Minuten später sind die Heimischen aber wieder da, Ecke von Lukas Zoidl, an der ersten Stange verwertet Kapitän Simon Pernsteiner per Kopf zum 2:2 Pausenstand.
In den ersten 20 Minuten in Hälfte Zwei passiert bis auf einen Schuss vom mittlerweile eingewechselten David Wögerbauer wenig, in Minute 65 laden wir dann die Gastgeber zum Toreschießen ein. Nach einem Ball in den 5er patzt unser Schlussmann Felix Bes, Simon Gabriel braucht aus kurzer Distanz nur mehr einschieben. Fünf Minuten später kann sich unser Keeper aber wieder auszeichnen, im 1 gegen 1 gegen Simon Gabriel wartet er lange, schnappt sich aber am Boden liegend dann den Ball. Unschöne Szenen dann ab Minute 75, nach einem Zweikampf geht unser Kapitän Jakob Bäuchler zu Boden und muss lange behandelt und schlussendlich sogar mit der Rettung abtransportiert werden, der Verdacht auf Schienbeinbruch bestätigte sich nach einer Untersuchung im Krankenhaus zum Glück nicht. Nach einer ca. 20-minütigen Unterbrechung wurde die Partie fortgesetzt und die jungen Steinprofis schaffen die Vorentscheidung, Sebastian Heinzl wird aus dem Zentrum bedient und lupft den Ball über Felix Bes zum 4:2. Beinahe wäre es aber nochmal spannend geworden, Manuel Schmerda trifft wenige Minuten vor Ende das linke Kreuzeck, zwei Minuten später zündet er den Turbo und setzt auch gegen Schlussmann Naderer energisch nach, bis er nur mehr ins leere Tor einschieben muss. Endstand 4:3
Damen:
Sind es bei den Herren die Oepping-Peilsteiner die im Frühjahr wie der Phönix aus der Asche aus dem Tabellenkeller emporsteigen, haben in der Frauen-Landesliga unsere Damen diese Rolle inne, vor der Partie gegen Windischgarsten waren wir in der Rückrundentabelle das beste Team der fünf potentiellen Abstiegskandidaten und somit auch die leichten Favoritinnen gegen die Damen aus dem Bezirk Kirchdorf. Vorsicht war aber geboten, im Hinspiel fanden unsere Ladies nicht in die Partie und mussten sich geschlagen geben, waren am Freitagabend aber auf Revanche aus. Eine Änderung gab es in der Startelf, Marlene Schneeberger war wieder retour und ersetzte Julia Peer, die auf der Bank Platz nahm. Die ersten 25 Minuten waren relativ ausgeglichen und chancenarm, Laura Kalischko musste dafür 2x ordentlich einstecken. In Minute 9 hat unsere Torfrau Leonie Gerstl einen Freistoß im Nachfassen, der erste Abschluss unserer Ladies war ein Schuss von Hannah Kiesl in Minute 20, der aber kein Problem für Gäste-Schlussfrau Tanja Stevanovic war. Die beste Chance in dieser Phase hat dann Sarah Schöngruber für Windischgarsten, über die rechte Seite kommt der Ball ins Zentrum, ihren Abschluss pariert Leonie Gerstl überragend, Valentina Bauer entschärft die Situation dann endgültig. Wir nähern uns aus der Ferne dem Gehäuse, in Minute 30 versucht es Elisa Hofer aus der Distanz, Tanja Stevanovic kann die Szene aber klären. Zwei Minuten später kommt der Abschluss dann von innerhalb der Box und die Hausdamen (danke für die Wortkreation Patrick Schürz!) führen. Sandra Keil bedient Lena Ilk, die sich am 16er den Ball leicht quer legt und ihr Tempo nutzt und an allen vorbeizieht und links im Strafraum dann ins lange Eck zum 1:0 trifft. In der letzten nennenswerten Aktion im ersten Durchgang ist die Torschützin dann die Vorbereiterin, Sandra Keil zieht nach Vorarbeit von Lena Ilk vom rechten Strafraumeck ab, der Ball senkt sich über das linke Kreuzeck ins Aus, Pausenstand 1:0.
Wie in der Vorwoche gegen Peuerbach ließen sich unsere Ladies zu Beginn der zweiten Hälfte dann hinten reindrücken und kassieren ein frühes Gegentor. Nach einer von links ausgeführten Ecke verlängert Laura Schinkinger den Ball per Kopf ins Tor, Karrieretreffer Nr. 3 von unserer Nr. 18 ist somit ein Eigentor und der Ausgleich zum 1:1. Die fast zwei Stunden angereisten Gäste versuchten weiterhin am Drücker zu bleiben und haben in dieser Phase auch mehr Spielanteile, echte Torchancen entstehen aber wenige, eine davon unterbindet Hannah Kiesl in Minute 60 mit einer perfekten Grätsche. Während in der Lembacher Skyline ein Feuerwerk gezündet wurde, ist es in Minute 63 ein ruhender Ball, der ganz heiß wird. Sandra Keil legt sich das Spielgerät zurecht, ihr Freistoß geht aber denkbar knapp über das rechte Kreuzeck. Rund um Minute 75 haben die in violett spielenden Windschgarstnerinnen dann die Entscheidung auf dem Fuß, nach einem Freistoß von der Mittellinie und einer Kopfballverlängerung von Ronja Schlager laufen zwei Angreiferinnen aufs Tor zu, der Querpass ist aber zu ungenau, Valentina Bauer klärt (nicht ganz ohne Herzklopfen ;)) zur Ecke. Der erste Versuch wird zur erneuten Ecke geklärt, bei der zweiten geht der Ball knapp neben die rechte Stange. Kurz vor Ende kann sich Leonie Gerstl nach einer Flanke nochmal auszeichnen, am Ende bleibt es aber bei der wohl gerechten Punkteteilung. Drei Punkte wären natürlich wünschenswert gewesen, aber derartige 6-Punkte Spiele sind immer schwierig zu bestreiten. In die nächsten beiden Spiele gegen die Spitzenteams der SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach und St. Oswald/Fr. gehen wir aber sicher mit deutlich weniger Druck und als Außenseiterinnen rein und können nur positiv überraschen.
Nachwuchs – U15:
Unsere U15 traf auswärts auf die im Frühjahr noch ungeschlagene SPG Herzogsdorf-Neußerling/St. Veit/Niederwaldkirchen, die vor der Partie auf Rang 2 lagen. Von Beginn weg zeichnete sich ein schnelles und kampfbetontes Match ab, in dem wir durch Lucas Lang bereits in Minute 10 in Führung gehen. In Minute 26 passierte unserem letztwöchigen KM-Debütanten Niklas Höfler ein unglücklicher Ausrutscher, wodurch die Heimelf durch Valentin Schiffler den Ausgleich erzielt. Die Vollert-Jungs ließ der Gegentreffer aber weitestgehend kalt und übernahmen wieder das Spielkommando und erarbeiteten sich mehrere gute Torchancen, der Ball will in dieser Phase aber nicht mehr ins Tor, auch ein von Moritz Höllinger geschossener Elfmeter geht am rechten Kreuzeck vorbei. Pausenstand trotz klarere spielerischer Vorteile 1:1.
Unsere Nachwuchskicker kamen aggressiv aus der Kabine und stellen in Minute 58 durch den zweiten Treffer bzw. einen Traumschuss von Lucas Lang auf 1:2, sechs Minuten später verwandelt Niklas Höfler den zweiten Elfmeter des Tages ins linke Eck zur vermeintlich komfortablen 1:3 Führung. Denn in Minute 78 patzt Schlussmann Valentin Niederleitner, Fabian Panholzer bringt die SPG wieder auf 2:3 heran. Nach langer Feldüberlegenheit unsererseits sind die Hausherren plötzlich tonangebend und drücken auf den Ausgleich. Unsere Jungkicker lassen einige gute Chancen zu, begehen einige unnötige Fouls und haben bei zwei Freistößen knapp außerhalb des Strafraums Glück, dass schlussendlich das 2:3 über die Zeit gebracht wird. In Summe aber ein verdienter und hart erarbeiteter Auswärtssieg, wodurch unsere U15 auf Rang 2 springt und auch Trainer Kurt Vollert zufrieden nach Hause fahren ließ. Im Vergleich zur Vorwoche war es sowohl kämpferisch als auch spielerisch eine klare Steigerung, die auch an der hohen Trainingsbeteiligung liegt. Optimierungsbedarf gibt es aber noch bei der Abgebrühtheit, damit künftig ein 2-Tore Vorsprung ohne nervliche Belastung über die Zeit gebracht wird.
Ausblick:
Eine etwas kürzere Verschnaufpause als sonst gibt es vor der kommenden Runde, unsere Damen bestreiten ihr nächstes Spiel bereits am Donnerstag, 30. April 2026 um 19:30 auswärts gegen die SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach und gehen aufgrund der Tabellensituation als Außenseiterinnen ins Match. Auch unsere Herren sind am Freitag, 1. Mai definitiv nicht die Favoriten gegen Haslach, hier lässt sowohl die Tabellensituation als auch die historische Bilanz ein äußerst schwieriges Spiel für unsere Jungs vermuten. Das kleine Derby beginnt um 16:45 Uhr (Reserve), die Kampfmannschaften stehen sich ab 19:00 Uhr gegenüber. Wir freuen uns auf eure Unterstützung bei den Spielen!
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/04/Energebnis-Oepping-Peilstein_April-2026.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-04-26 11:38:022026-04-26 12:52:59Verdienter Derbysieg in Peilstein
Am kommenden Samstag heißt es zum zweiten Mal in diesem Jahr „Derbytime“, für das nächste Kräftemessen mit einem Team aus dem Bezirk Rohrbach reisen wir in die Fischer-Arena und hoffen, dass wir uns dort ein paar Punkte „erangeln“ können (mit Niklas Höfler haben wir ja einen Profi-Fischer (oder wie David Wögerbauer sagen würde: Köderfischzupfer) in den Reihen, evtl. kann uns dieser ein paar Tipps und Tricks verraten). Und wir müssen wohl auch unser gesamtes Repertoire auspacken, denn die Gastgeber sind die bisherige Mannschaft des Jahres und vor allem in Peilstein schwer zu schlagen.
Gegner-Check:
Vier Heimspiele absolvierten die Oepping-Peilsteiner Steinprofis bisher in Peilstein, drei davon (u.a. der spektakuläre 7:2 Sieg gegen Oberneukirchen) wurden gewonnen, lediglich gegen Haslach zog man Mitte Oktober den Kürzeren. In der Winterpause galten die Gastgeber noch als Abstiegskandidat, dann dürfte das Trainerteam rund um Christian Schuster ganz besondere Weihnachtskekse gefunden haben, denn seit der Winterpause spielt sich Oepping-Peilstein in einen wahren Rausch. Nach vier Siegen in Folge gab Oepping-Peilstein letzte Runde mit dem 0:0 gegen Julbach zwar erstmals Punkte ab, führt aber dennoch die Rückrundentabelle an und hat sich mit aktuell Platz 7 wohl der größten Abstiegssorgen entledigt. Die Gastgeber verfügen vor allem seit dem Frühjahr über die viertbeste Offensive der Liga, Top-Torschützen sind Lukas Schaubmayr und Simon Hofer mit je sechs Saisontoren. Traut man der Statistik, dann kassiert Schlussmann Lukas Fischer am Samstag zwei Gegentore, denn im neuen Jahr wurde jeweils jedes zweite Spiel ohne Gegentreffer bzw. mit zwei Gegentoren beendet, nach der weißen Weste in der Vorwoche müsste nun wieder eine Partie mit zwei Gegentoren folgen.
Historische Bilanz:
Seit Oepping und Peilstein als SPG antreten gab es drei Duelle mit unserer Mannschaft, die Bilanz dabei ist mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage völlig ausgeglichen. Im Herbst wurden die Punkte geteilt, Lukas Schaubmayr egalisierte in Minute 62 die Führung durch Jakob Pechmann, Endstand damals 1:1. Besonders ist auch der Spielort für uns, nach einigen Testspielen bestreiten wir erstmals seit 31. März 2012 wieder ein Pflichtspiel in der Fischer Arena in Peilstein, damals setzten wir uns in der 1. Klasse Nord nach Treffern von Dominik Stöbich, Norbert Hofmann, Sascha Berger und Stefan Hinterleitner mit 2:4 durch. Von der damaligen Startelf in Peilstein gibt es keinen aktiven Spieler mehr, wodurch der dortige Platz für einige Spieler (wie vor zwei Wochen in Katsdorf) auch Neuland sein wird. Betrachtet man die Duelle mit der SPG und dem Vorgängerverein aus Oepping, gibt es keinen aktiven Lembacher Spieler, der mehr als einen Treffer im Derby erzielen konnte, bei den Steinprofis gilt Kevin Rachinger mit vier Treffern als Derbyspezialist.
Unsere Formkurve:
Trotz nur einer Niederlage 2026 hängen wir nach wie vor im Tabellenkeller, genauer gesagt auf Relegationsplatz 13, fest. Nach dem torreichen Unentschieden gegen Altenberg sind wir mit sechs Remis derzeit gemeinsam mit Arnreit die Unentschieden-Könige der Liga, kein anderes Team musste häufiger die Punkte teilen. Durch diese verhältnismäßig vielen Unentschieden haben wir genau wie unsere Gegner aus Oepping-Peilstein „nur“ acht Niederlagen, sechs Punkte trennen aber dennoch derzeit die beiden Teams. Die vier Gegentore gegen Altenberg waren Gegentreffer 34-37 der laufenden Saison, wodurch wir mittlerweile die zweitschwächste Defensive der Liga haben. Ein wichtiger Spieler kehrt aber am kommenden Samstag zurück, Felix Hofmann ist nach seiner Gelbsperre wieder einsatzberechtigt. Er soll mithelfen unsere Auswärtsbilanz aufzupolieren, mit nur fünf Zählern in der Fremde liegen wir auch in der Auswärtstabelle nur auf Platz 13. Auffällig sind auch die zum Teil abgeschlagenen letzten Plätze in der E24 Tabelle und in der Fairnesswertung, die aber zum Teil oft typisch für Teams im Tabellenkeller sind. Hoffnung macht aber die Derbybilanz, die letzten zwei Bezirksderbys (im Oktober gegen Arnreit und im März gegen Julbach) konnten wir gewinnen, diese Mini-Serie soll aus unserer Sicht natürlich ihre Fortsetzung finden.
Schiedsrichter:
Quasi keine Erfahrungen für beide Teams gibt es mit Schiedsrichter Andreas Riegler, der Sektionsleiter vom FC Münzkirchen pfeift erstmals ein Spiel von Oepping-Peilstein, bei uns war er bei einem Testspiel im Einsatz, im August 2025 verloren wir zu Hause mit 0:3 gegen Natternbach. Seine Assistenten beim Derby werden Harald Gottfried Drachta und Andreas Eckhart sein, zudem ist mit Dietmar Sitz auch wieder ein Schiedsrichter-Beobachter vor Ort.
Reserve:
Auf dem Papier scheinen die Rollen für die Reserve-Partie klar verteilt zu sein, die jungen Steinprofis rangieren auf Rang 8 mit 14 Punkten, während unsere Reserve nach dem Sieg gegen Altenberg auf Platz 4 zu finden ist. Zudem konnten die Hausherren nur eines von neun Reservespielen in der jüngeren Vergangenheit gegen uns gewinnen und dieser Sieg liegt auch bereits lange zurück. Der damalige Vorgängerverein Oepping besiegte unsere Reserve im April 2012 mit 2:1, den Lembacher Treffer erzielte der heutige Damentrainer Gerhard Gierlinger. Vorsicht ist aber dennoch geboten, die Reserve der SPG Oepping-Peilstein schlug letzte Woche die klar besser positionierten Julbacher auswärts mit 0:2 und feierten somit den ersten Sieg 2026. Nach den drei Punkten gegen den Tabellenzweiten Altenberg ist aber das Selbstvertrauen unserer Jungs auch groß und der Kader verbreitert sich durch einige Comebacks auch Woche für Woche, wodurch sich die personelle Situation wieder etwas entspannen dürfte.
Spielort und Uhrzeit:
Gespielt wird am Samstag, 25. April um 16:00 Uhr (Reserve) + 18:00 Uhr (KM) in der Fischer-Arena in Peilstein. Unterstützt unsere beiden Mannschaften bei diesem so wichtigen Derby!
Damen:
Das Wochenende wird erneut von unseren Damen eröffnet, diese treten zum dritten Mal 2026 zu Hause an und wollen ihre kleine Heimserie fortsetzen, denn beide Partien im Huamabergstadion in der Rückrunde wurden gewonnen. Die Gegnerinnen scheinen auch diese Runde machbar, sind die Ladies aus Windischgarsten doch direkte Konkurrentinnen um den Ligaverbleib und liegen in der Tabelle auf Platz 11 mit sieben Punkten. Nach dem wichtigen Auswärtspunkt gegen Peuerbach stehen unsere Damen auf Rang 9 mit elf Punkten und haben den Klassenerhalt weiter in der eigenen Hand. Historisch gibt es wenig zu berichten, im Herbst fand dieses Duell ein erstes Mal statt, damals setzten sich die Damen aus Windischgarsten mit 2:0 durch, es war dies einer von zwei Saisonsiegen unserer Gäste und das einzige Spiel der Ladies aus dem Bezirk Kirchdorf ohne Gegentreffer. Die Gierlinger-Elf will dieses Spiel aus der Hinrunde nun aber endgültig abhaken und gegen einen weiteren direkten Konkurrenten „Big Points“ im Kampf um den Klassenerhalt einfahren. Gespielt wird am Freitag, 24. April um 20:00 Uhr in Lembach, geleitet wird die Partie von Sylejman Fejziu, der bereits im Mai 2023 bei einem Freitagabend-Spiel unserer Damen um 20:00 Uhr im Einsatz war. Damals wurden nach Treffern von Sandra Keil und Juliane Stöttner gegen Hellmonsödt in der Frauenklasse die Punkte geteilt. Unsere Ladies freuen sich auf eure Unterstützung!
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/04/Vorbericht_Oepping-Peilstein_April-2026.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-04-22 09:00:202026-04-22 09:02:27Auswärts gegen furiose Steinprofis
Das Wochenende begann aus Sicht unserer Herren mit einer überschaubar guten Nachricht, Schweinbach schlägt zu Hause den Titelaspiranten St. Oswald/Fr. mit 1:0 und ist plötzlich auf einen Punkt an uns herangekommen. Der Druck war da und die Anspannung greifbar, wir brauchten dringend Punkte gegen Altenberg, wenn uns keine unangenehmen Wochen ins Haus stehen sollen, denn die nächsten Gegner sind mit Oepping-Peilstein, Haslach und St. Oswald/Fr. eher von der schwierigen Sorte. Ein Punkt sollte es schlussendlich auch werden, wie dieser entstanden ist, wird wohl noch längere Zeit in Erinnerung bleiben.
Hälfte Eins:
Auf einer Position musste unser Trainer Amarildo Zela definitiv umbauen, Felix Hofmann fehlte gegen Altenberg gelbgesperrt, den Platz in der Innenverteidigung nahmen Martin Schinkinger und Idris Sakic ein, Stephan Schinkinger war vorerst nur Ersatz und Niklas Höfler feierte mit 16 Jahren sein KM-Debüt. Manuel Schmerda stand krankheitsbedingt nicht zur Verfügung, Markus Hintringer begann dafür erstmals seit Mai 2022 in der KM, zudem stand Alexander Mühlparzer zum ersten Mal seit Ende August 2025 nach seiner Verletzungspause wieder im Kader. Alles was vor allem in der ersten Hälfte dann passierte, kann als der pure Fußball-Wahnsinn bezeichnet werden. Nach einigen mahnenden Worten von Schiedsrichter Erich Kraml gleich nach wenigen Minuten stellten unsere Jungs auf 1:0. Nach einem Ballverlust erkämpft Jakob Pechmann rasch wieder das Spielgerät, passt zu Adnan Nocic, der Daniel Zauner mustergültig bedient, dieser zieht flach aus linker Position im Strafraum ab und trifft an Lukas Schwabegger (KM-Debüt vom Altenberger Tormann) vorbei. Nicht einmal eine Minute später waren wir gefühlt noch in Jubelstimmung und vergessen völlig auf das Verteidigen, Sebastian Hahn kann ausgehend vom Mittelkreis auf der rechten Seite machen was er will, seinen Stangler wehrt Max seitlich ab, über Simon Mayr kommt der Ball zu Paul Daxecker, der nur mehr ins leere Tor einschieben muss. Drei Minuten später ist das Spiel gedreht, über David Penn und Sebastian Hahn wird Kapitän Simon Mayr der Ball in den Lauf gespielt, dieser zieht quasi seitenverkehrt wie unser 1:0 ab und trifft flach zur erstmaligen Altenberger Führung.
Zwei Minuten später tritt Martin Schinkinger von der Mittellinie einen Freistoß Richtung 5er, über Adnan Nocic kommt der Ball zu Jakob Pechmann, der auch einschießt, Schiedsrichter Kraml ahndet aber ein Handspiel in der Entstehung und gibt den Treffer nicht. In Minute 24 sind wir wieder dran mit jubeln, Jonathan Altendorfer läuft vom Tor weg und wird noch innerhalb des 16ers von Oliver Pfarrhofer von den Beinen geholt, Adnan Nocic verwertet den fälligen Strafstoß halbhoch rechts, Schwabegger war mit den Fingerspitzen noch dran. Die Altenberger Offensive hat durch Paul Daxecker, Mathias Ramerstorfer, Simon Mayr und Oliver Pfarrhofer mehrere (Halb-)Chancen und war nach dem 2:2 etwas präsenter, Tor Nr. 5 geht aber wieder auf unser Konto. Debütant Niklas Höfler sieht von der Mittellinie ausgehend den am linken Flügel völlig freistehenden Daniel Zauner, seine perfekte Flanke in die Schnittstelle verwertet Adnan Nocic per Kopf. Das Toreschießen sollte aber noch lange nicht vorbei sein, in Minute 43 führt Florian Albrecht einen Einwurf von rechts aus, dieser geht an allen vorbei, nur der schon an der zweiten Stange stehende Simon Mayr bugsiert den Ball ins Tor. In der Nachspielzeit konnte man die Partie aus Lembacher Sicht dann gar nicht mehr fassen, denn unsere Gäste drehen erneut das Spiel und führen plötzlich mit dem Pausenpfiff. Mathias Ramerstorfer lässt am rechten Flügel unsere Verteidigung alt aussehen und bringt die Flanke, diese köpfelt Idris Sakic zentral weg, Oliver Pfarrhofer zieht aus 16 Metern schnörkellos ab und besorgt mit einem Traumtor Richtung linkes Kreuzeck den 3:4 Pausenstand. Für einen neutralen Fan eine wohl perfekte erste Hälfte, für Anhänger beider Teams eine echte Achterbahn der (Fußball-)Gefühle.
Hälfte Zwei:
So nervenaufreibend, spektakulär und stressig (zumindest für euren Liveticker) Hälfte Eins auch war, so „beschaulich“ ging es dann über weite Strecken der zweiten Hälfte zu. Die ersten Chancen gehören uns, in Minute 47 rutscht Jung-Goalie Schwabegger ein Schuss von Jakob Pechmann durch, es gibt knapp Eckball und kein weiteres Tor. In Minute 57 köpfelt Idris Sakic nach einer Zauner-Ecke drüber und in Minute 65 wird dann die Thumfart-Elf erstmals gefährlich, ein Schuss von Paul Weissengruber wird knapp neben die rechte Stange abgefälscht. Unsere Jungs haben insgesamt aber ein Chancenplus im zweiten Abschnitt, ein gefühlvoller Schuss von Jakob Pechmann wird zur Ecke abgefälscht, ein direkter Freistoß von Adnan Nocic aus 17 Metern geht um Zentimeter über die Querlatte. Die Partie wurde in der Schlussphase etwas hektischer und ruppiger, trotz einiger grenzwertiger Fouls griff Schiri Kraml in diesem Spielabschnitt nicht mehr zu einer Karte.
In Minute 83 hätten wir den Gästen beinahe ein Geschenk überreicht, einen zu kurzen Rückpass von Martin Schinkinger fängt Sebastian Hahn ab, scheitert aber mit seinem Abschluss an Max. Unsere Jungs warfen nochmal alles nach vorne und belohnten sich zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit, Jakob Pechmann wird weit in den 16er geschickt, spielt zurück ans rechte Sechzehnereck, wo der eingewechselte Manuel Kainberger Adnan Nocic im 5er sucht und findet, unsere Nr. 21 nimmt sich den Ball perfekt an und trifft aus der Drehung zum vielumjubelten 4:4. Zu Beginn der Nachspielzeit hätten wir dann sogar erneut in Führung gehen können, einen Schuss von Adnan Nocic hat Lukas Schwabegger im Nachfassen, Jakob Pechmann wäre für den Abpraller bereit gestanden. Nach 95 Minuten pfeift Schiedsrichter Erich Kraml dann ab, in einer spektakulären Partie teilen wir wohl zurecht die Punkte mit Altenberg.
Fazit:
Der Punkt hilft uns in der aktuellen Situation leider nicht wirklich, auch wenn das Momentum mit dem späten Treffer (so einer war in der Vergangenheit oft beim Gegner zu beobachten) bei uns lag. Endlich zündet unsere Offensive den Turbo, durch zum Teil viel zu einfache Gegentreffer teilen wir aber zum dritten Mal im Frühjahr die Punkte und bleiben auf Relegationsplatz 13.
Danke an die Firma Weber Bau (vertreten durch Andreas Kitzberger) für den (spektakulären) Matchball!
Reserve:
Personell gab es im Vergleich zur Vorwoche wieder einige Kaderveränderungen, Sebastian Traxler und Manuel Kainberger waren diese Runde in der Reserve in der Startelf, Andreas Hofer war nach einer Woche Pause wieder dabei, Markus Hintringer wurde in die KM hochgezogen und Stefan Schürz feierte sein Comeback. Auch in der Reserve legten wir einen Traumstart hin, mit der ersten echten Chance gehen die Jungs von Amadeo Zela in Führung. Sebastian Traxler führt von rechts einen Corner aus, in der Mitte täuscht Moritz Kohel zuerst einen Schuss an, nur um dann mit dem zweiten Versuch eiskalt einzuschießen. Unsere Gegner waren Tabellenzweiter und hatten ein Spiel und fünf Punkte weniger als Tabellenführer Freistadt und brauchten die drei Punkte unbedingt, in der restlichen ersten Hälfte wurden folglich auch die Offensivbemühungen deutlich intensiviert. Vor allem zwei Akteure waren besonders präsent, sowohl Dominik Brandl als auch Luca Weissengruber finden mehrere gute Chancen vor, ein Tor von Dominik Brandl wird wegen Abseits annulliert, weitere Abschlüsse gehen neben das Tor oder werden vom bestens aufgelegten Felix Bes zunichte gemacht. Pausenstand 1:0.
In Hälfte Zwei gibt es in den ersten 25 Minuten nur eine echte Torchance, nach einem Ausschuss von Felix Bes landet der Ball vor den Beinen von Manuel Kainberger, dieser zögert aber relativ lange und Goalie Peyrl kann entschärfen. In Minute 70 sollte dann die Vorentscheidung fallen und dieses Mal bleibt Manuel Kainberger cool, er wird mittels Laufpass geschickt, läuft in Bedrängnis eines Verteidigers auf Peyrl zu und trifft nun eiskalt zum 2:0, welches den Favoriten aus Altenberg in eine Schockstarre verfallen lässt. In Minute 81 findet Dominik Brandl abermals in Felix Bes seinen Meister, die letzten beiden Aktionen gehören dann wieder unserer Elf. In Minute 89 hat Florian Peyrl einen Schuss von Laurin Altendorfer aus spitzem Winkel im Nachfassen, eine Minute später zeigt Comebacker Stefan Schürz gleich wieder wie viel Gefühl er in den Beinen hat und bedient Alexander Kindlmann, dieser schießt den Ball ebenfalls sehr überlegt zum 3:0 Endstand ein. Nach der bitteren Niederlage in Katsdorf in der Vorwoche ein verdienter Sieg, durch den wir Platz 4 der Tabelle weiter stabilisieren, dort ist der derzeit nach vorne und nach hinten viel Platz.
Damen:
Ohne Marlene Schneeberger und Ronja Schlager wurde die Reise in Hausruckviertel angetreten, zudem fehlte auch die nach wie vor verletzte Lara Pühringer. Dafür feierte Leonie Gerstl nach ihrem Daumenbruch ein Comeback im Tor und zusätzlich war Emilia Gahleitner nach ihrem Startelfdebüt gegen St. Stefan ein zweites Mal im Kader, nahm aber zunächst auf der Bank Platz. Wer den Vorbericht aufmerksam gelesen hatte, wusste, dass unsere Damen gegen Peuerbach in der Anfangsphase sehr präsent sind und so war es auch dieses Mal. Während die Gastgeberinnen etwas besser ins Spiel kamen, stellten wir mit der ersten Chance auf 0:1, wobei der Begriff „Geschenk“ anstatt „Chance“ besser geeignet wäre. Sandra Keil köpfelt nach einem Ausschuss von Torfrau Natalie Damberger den Ball nach vorne, eine Verteidigerin bringt die Keeperin mit einem ungenauen Rückpass in die Bredouille, die sich den Ball sogar mit der Brust stoppen muss. Der Ball springt aber viel zu weit nach vorne, dort steht Alina Mairhofer goldrichtig, die abstaubt und ihr erstes Saisontor bejubelt. Statistisch auffällig ist auch, dass unsere Führungen gegen Peuerbach nie lange halten und leider sollte es auch an diesem Freitagabend zutreffen, ca. 14 Minuten nach der Führung stellte Valentina Peham mit ihrem vierten Saisontor nach einem Eckball wieder alles auf Anfang. Beide Teams hatten in der Folge noch gute Gelegenheiten vor allem aus Standards, ein Freistoß von Sandra Keil geht knapp über die Querlatte, auf der Gegenseite entschärft Comebackerin Leonie Gerstl spektakulär ebenfalls einen ruhenden Ball. Tore sollten aber vorerst keine mehr fallen, Pausenstand 1:1.
Waren es in Hälfte Eins unsere Ladies die ein schnelles Tor erzielen konnten, gehörte das Momentum in Durchgang 2 den Hausherrinnen, keine fünf Minuten nach Wiederanpfiff stellte Peuerbach durch Antonia Pfaffinger auf 2:1. Unsere Damen begannen insgesamt etwas hektisch, stabilisierten sich aber rasch wieder und kamen in Minute 63 durch eine mittlerweile bewährte Combo wieder zurück. Laura Kalischko spielt den mustergültigen Pass in den 16er, dort lauert unsere Top-Torschützin Lena Ilk und trifft mit ihrem neunten Saisontor zum 2:2. Noch nie in der Vereinsgeschichte holten unsere Damen einen Punkt gegen Peuerbach, folglich wurde dann vor allem die Defensive stabilisiert und 15-Tore-Frau Eva Kristin Dornetshumer genauestens bewacht, die aber erstmals gegen uns ohne Treffer blieb. Einige Male tauchten aber auch unsere Damen noch gefährlich vor Torfrau Damberger auf, es blieb aber beim 2:2. Der Punkt gegen ein deutlich besser platziertes Team könnte im Kampf um den Klassenerhalt sehr wichtig sein, daher dürfte auch das Selbstvertrauen unserer Damen für das kommende Heimspiel gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten sicher angewachsen sein.
Nachwuchs – U15:
Unsere U15 absolvierte das zweite Pflichtspiel im Jahr 2026, nach dem 2:0 Heimsieg gegen die SPG Aigen-Schlägl/Oepping/Peilstein wartete eine Auswärtsfahrt nach Feldkirchen und in der dortigen Badeseearena gingen unsere Jungkicker leider auch sprichwörtlich baden. Die Gastgeber waren von Anfang an tonangebend und gingen bereits in Minute 7 durch einen Elfmeter mit 1:0 in Führung. Nach einem kurzen Hoffnungsschimmer und dem Ausgleich durch Jonas Kaindlbinder in Minute 14 bestimmten die Feldkirchner sofort wieder das Geschehen und stellten nach einer halben Stunde bereits auf insgesamt 3:1.
Die Vollert-Jungs fanden spielerisch, taktisch und auch körperlich nur schwer in die Partie und so wurden nicht nur viele entscheidende Zweikämpfe, sondern schlussendlich auch das Spiel mit 5:1 verloren. Das Ergebnis darf aber nicht überbewertet werden, aufgrund von einigen Verletzungen musste improvisiert werden, Stammtorhüter Valentin Niederleitner musste aufgrund einer Verletzung als Feldspieler antreten, für ihn begann Kilian Kaindlbinder zwischen den Pfosten, zudem fehlte Mittelfeldspieler Simon Schmidhofer weiterhin bzw. musste Topscorer Moritz Höllinger aufgrund einer starken Verkühlung nach 30 Minuten vom Feld. Der Fokus soll in der nächsten Woche vor allem auf Spieltechnik, Sprintstärke und kampfbetontes Spiel gelegt werden, die nächste Partie steigt am Mittwoch, 22. April 2026 um 19:00 Uhr in Herzogsdorf gegen die Alterskollegen der SPG Herzogsdorf/St. Veit/Niederwaldkirchen.
Ausblick:
Kommendes Wochenende tauschen Damen und Herren wieder Heim- bzw. Auswärtsspiele, während unsere Damen am Freitag, 24. April 2026 um 20:00 Uhr zu Hause gegen Abstiegskonkurrent Windischgarsten um Punkte kämpfen, duellieren sich unsere Herren am Samstag, 25. April 2026 um 16:00 Uhr (Reserve) + 18:00 Uhr (KM) im zweiten Derby des Jahres mit der SPG Oepping-Peilstein. Gespielt wird dieses Mal in der Fischer Arena in Peilstein, unsere Teams freuen sich auf eure Unterstützung.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/04/Endergebnis-Altenberg_April-2026.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-04-19 10:37:442026-04-19 10:37:44Torspektakel gegen Altenberg
Der 18. April wird seit 1982 als internationaler Denkmaltag gefeiert und ein solches steht in Aussicht, wenn gegen Altenberg mit einem Sieg der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt wird. Nach unserer ersten Niederlage 2026 haben wir einen weiteren Platz abgeben müssen und stehen derzeit nur auf Rang 13, der derzeit zwei Relegationsduelle bedeuten würde. Unser Obmann Robert Dietl träumt auch seit Jahren von der Relegation, allerdings wohl eher in die andere Richtung. Stand Jetzt steigen die zwei schwächsten Tabellen-13. aus den Bezirksligen direkt ab, die zwei besten Tabellen-13. spielen Relegation, hier haben wir derzeit vier Punkte „Puffer“ (aber bei einem Spiel mehr) auf die SPG Windischgarsten/Spital am Phyrn aus der Bezirksliga Süd. Diese Rechenspiele wollen wir aber ohnehin bald einstellen und natürlich aus eigener Kraft die mehr als gefährliche Tabellenregion bald wieder verlassen.
Gegner-Check:
Die Union Altenberg überwinterte auf dem soliden siebten Platz, der Auftakt ins Frühjahr missglückte aber fast vollständig. Gegen Oberneukirchen und Admira setzte es auswärts Zu-Null Niederlagen, gegen Nachzügler Schweinbach reichte es auf eigener Anlage nur zu einem 1:1, das Match in der Vorwoche gegen Julbach wurde im Waldstadion torlos beendet. Mit nur zwei gesammelten Punkten 2026 liegen unsere Gäste nur auf Rang 13 der Rückrundentabelle, insgesamt liegt die Thumfart-Elf aber noch auf Platz 9 mit 22 Punkten. Besonders der Offensivmotor ist stark ins Stottern gekommen, im neuen Jahr gelang bisher nur ein Treffer, der beste Saisontorschütze Simon Mayr (7 Tore, drei Doppelpack) wartet seit Anfang Oktober auf einen Pflichtspieltreffer. Auswärts hat Altenberg bisher die meisten Spiele der Liga absolviert, drei Siege in zehn Partien wurden gefeiert, der letzte davon am 11. Oktober 2025 mit einem 0:1 in der Haslacher Copa Haslana Arena.
Historische Bilanz:
Völlig ausgeglichen ist die ewige Bilanz zwischen den beiden Teams, in elf Duellen gewannen beide Mannschaften 4x, drei Begegnungen endeten Unentschieden. Auffällig ist, dass diese Siege fast ausschließlich Heimsiege waren, wir konnten nur einmal in Altenberg gewinnen (im Juni 2022), Altenberg konnte nur einmal in Lembach gewinnen (im Oktober 2021). Im Herbst 2025 mussten wir verletzungsbedingt bereits in Hälfte Eins zweimal tauschen und erzielten dann in Minute 64 den Ausgleich durch Daniel Zauner, zwei späte Tore von Kapitän Simon Mayr besiegelten aber eine 3:1 Niederlage im Waldstadion. Simon Mayr ist mit sechs Treffern auch der beste Torschütze in diesem Duell, unser erfolgreichster Goalgetter gegen Altenberg ist Stefan Hinterleitner mit vier Toren. Von den noch aktiven Spielern hat nur Jakob Pechmann mehr als einen Treffer gegen Altenberg erzielt, nämlich zwei.
Unsere Formkurve:
Nach ansprechenden Leistungen vor allem gegen Julbach und Vorderweißenbach gab es letzte Woche in Katsdorf doch einen herben Rückschlag, im 6-Punkte Spiel mussten wir uns mit 3:1 geschlagen geben und sind auf Rang 13 abgerutscht. Wir brauchen somit jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt und laut Statistik (zweitwenigste Siege der Liga, zweitschwächste Offensive, drittschwächste Defensive) stehen wir nicht unverdient dort, wo wir gerade sind. Bei einem Blick auf die anderen Teams sieht man aber, dass man auch mit einer eher unauffälligen Offensive oder einer anfälligen Defensive deutlich weiter vorne stehen kann. Naarn hat beispielsweise nur drei Treffer mehr erzielt als wir und führt die Tabelle an, Oberneukirchen hat einen Treffer mehr kassiert als wir und liegt auf dem starken vierten Platz. Unsere Defensive muss am Samstag definitiv umgebaut werden, denn zum zweiten Mal in dieser Saison müssen wir auf einen Spieler aufgrund einer Gelbsperre verzichten, Felix Hofmann sah in der Schlussphase gegen Katsdorf wegen Kritik die gelbe Karte und ist dieses Wochenende nur in der Zuschauerrolle.
Schiedsrichter:
Besonders kreativ war der OÖFV bei der Einteilung des Schiedsrichters, denn wie in der Hinrunde in Altenberg pfeift Schiedsrichter Erich Kraml dieses Duell. Erich Kraml ist für uns ein alter Bekannter, bei KM-Spielen lautet die Bilanz mit ihm sechs Siege, vier Unentschieden und sechs Niederlagen. Die Bilanz von Altenberg mit Schiri Kraml ist leicht positiv, von sieben Partien wurden vier gewonnen und drei verloren. Die Assistenten werden wie in der Vorwoche bei uns von den beiden Vereinen gestellt.
Reserve:
In der Reserve wartet das Spitzenspiel und gleichzeitig eine sehr schwierige Aufgabe auf die Jungs von Amadeo Zela. Unsere Gegner aus Altenberg haben elf von 14 Spielen gewonnen und stehen dadurch auf dem starken zweiten Platz, fünf Punkte hinter den Überfliegern aus Freistadt. Nach der 1:0 Niederlage in Katsdorf liegt unsere Reserve auf Rang 4 mit 25 Punkten, neun Zähler hinter unseren Gästen. Historisch hatten wir immer unsere Probleme mit Altenbergs Reserve, nur zwei von elf Matches konnten wir gewinnen, im Hinspiel setzte es nach einer desolaten ersten Hälfte eine 4:1 Auswärtsniederlage im Waldstadion, unseren Ehrentreffer erzielte damals Alexander Kindlmann. Den enttäuschenden Auftritt in Katsdorf wollen wir auch in der Reserve so rasch wie möglich hinter uns lassen und dem Favoriten Paroli bieten, zu Hause sind wir nach drei Siegen und drei Remis in dieser Saison nach wie vor ungeschlagen.
Spielort und Uhrzeit:
Das neunte Heimspiel der Saison bestreiten wir am Samstag, 18. April 2026 um 14:15 Uhr (Reserve) + 16:30 (KM). Wir brauchen in dieser schwierigen Phase eure Unterstützung auf den Rängen und freuen uns auf euren Besuch!
Damen:
Unsere Damen spielen dieses Jahr ein erstes Mal am selben Tag wie die Herren, allerdings „nur“ aus Sicht der Gegnerinnen und Gegner, denn das Aufeinandertreffen mit den Ladies aus Peuerbach ist das Vorspiel für das Match in der 2. Klasse Westnord zwischen den Peuerbach Juniors und Freinberg. Drei Duelle gab es in der Vergangenheit zwischen Peuerbach und Lembach, unsere Damen konnten in jeder Partie mind. einen Treffer erzielen, Zählbares stand am Ende aber noch nicht auf der Habenseite. Im Herbst gingen wir durch einen Elfmeter von Laura Kalischko in Führung, ein Viererpack von Eva Kristin Dornetshumer (die insgesamt bereits acht Treffer gegen uns erzielen konnte) und ein Elfmeter von Jana Stockinger bedeuteten eine 1:5 Heimniederlage. In der Anfangsphase sind wir zumindest statistisch betrachtet gegen Peuerbach sehr präsent, auch im Mai 2025 gingen wir früh durch Sandra Keil in Führung, beim ersten Aufeinandertreffen im Oktober 2024 besorgte Laura Schinkinger den Ausgleich in Minute 24, die Spiele wurden aber schlussendlich mit 4:2 bzw. 1:4 verloren. In der Tabelle liegt Peuerbach derzeit auf Rang 6 mit 24 Zählern, unsere Damen liegen aktuell auf Rang 9 mit zehn Punkten und somit nur einen Platz und einen Punkt hinter dem rettenden Platz 8, der den Landesliga-Verbleib sicherstellen würde. Gespielt wird am Freitag, 17. April um 17:30 in der Guntamatic-Arena in Peuerbach, unsere Damen freuen sich über Lembacher Fans bei diesem Auswärtsspiel!
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/04/Vorbericht-Altenberg_April-2026.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-04-15 09:00:462026-04-15 07:48:12Heimspiel gegen Altenberg
Im September 2024 waren unsere U10 und U11 Spieler beim Bundesliga-Spiel BW Linz gegen Sturm Graz als Ball- bzw. Einlaufkinder live im Stadion dabei. Ca. 1,5 Jahre später gab es ein Wiedersehen mit dem Hofmann Personal Stadion von BW Linz und wieder war unsere U11 beteiligt, die sich ein Livespiel in Linz im vergangenen Winter hart erkämpft hat.
Unsere von Joe Kehrer und Charly Höltschl trainierte U11 spielt derzeit in der Oberliga A und duelliert sich im Frühjahr mit Mannschaften aus dem gesamten Bezirk und (mit Walding/Rottenegg bzw. Lichtenberg auch darüber hinaus), aus dem Bezirk warten Duelle mit den Alterskollegen aus St. Martin und Rohrbach-Berg. Eine perfekte Vorbereitung auf Rasensaison waren die Teilnahmen an zahlreichen Hallenturnieren im Winter. Während es beim heimischen Turnier in der Alfons-Dorfner Halle zu den Plätzen 3 und 4 reichte, konnte das Turnier in Niederwaldkirchen sogar gewonnen werden.
Der dortige Siegerpreis war besonders lukrativ, waren es doch 12 Tickets für ein Spiel von BW Linz, welche freundlicherweise von BW Linz auf Anfrage auf 20 Freikarten aufgestockt wurden. Am Samstag, 11. April 2026 wurde der Preis dann schlussendlich eingelöst, gemeinsam mit Heinzl-Reisen machten sich 15 Kinder und einige Betreuer auf den Weg in unsere Landeshauptstadt. Neben vielen spannenden Eindrücken sahen unsere Kinder und Betreuer auch noch einen 5:0 Heimsieg gegen WSG Tirol.
Besonderes Highlight war sicher auch der zweifache Start der „Welle“, die vom Lembacher Fansektor ausgehend durchs Stadion rollte. Ein großes Danke an dieser Stelle sowohl bei der Union Niederwaldkirchen für die Organisation dieses Preises beim Hallenturnier bzw. an BW Linz, für die Aufstockung des Freikartenkontingents!
Jubel bei den Spielern von BW Linz und natürlich auch bei unserer U11, die einen perfekten Fußballabend erlebten!
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/04/IMG-20260413-WA0002.jpg15002000Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-04-13 13:21:092026-04-13 13:21:09Unsere U11 bei BW Linz
Auswärtsspiele in Katsdorf sind relativ selten, seit unserem letzten Sieg im September 2013 waren wir nur dreimal in der Lettner-Fiedler Arena zu Gast, an der wir an diesem Wochenende aber vorbeifuhren und den ASKÖ Sportpark ansteuerten. Ein neuer Sportplatz ohne Erfahrungswerte für unsere Jungs und selten waren 3 Punkte so wichtig wie am gestrigen Samstag – mit einem Sieg könnten wir Katsdorf enteilen, bei einer Niederlage wäre die Gradascevic-Elf plötzlich punktegleich. Das Spiel wurde daher mit Spannung erwartet und Katsdorf war nach dem Spiel nicht nur punktegleich, sondern in der Tabelle aufgrund des nun besseren direkten Duells sogar vor uns.
Hälfte Eins:
Personell gab es wenig Neuerungen im Vergleich zur Vorwoche, lediglich Manuel Schmerda nahm anstelle von Markus Hintringer auf der Bank Platz. Schon vor der Partie wurde der Platz kritisch beäugt, nicht nur die fehlende Tribüne fiel auf, sondern auch der verhältnismäßig lange Rasen und der doch leicht hügelige Untergrund. Die Platzbeschaffenheit ist aber für beide Teams gleich, auch wenn Katsdorf natürlich etwas mehr Erfahrungswerte hatte. Nach einem noch ungefährlichen Abschluss von Mattias Kerschbaummair hatten wir in Minute Fünf den Torschrei auf den Lippen, Daniel Zauner lässt mit einem Freistoß die Querlatte zittern. Während in Minute 14 ein Weitschuss von Adnan Nocic noch neben das Tor geht, nimmt der Nachmittag ab Minute 15 eine bittere Wendung. Alexander Straußberger schickt vom Mittelkreis Michael Scheweder perfekt auf die Reise, dieser umkurvt Markus Schinkinger und schießt ins leere Tor ein, Patrick Schürz erreicht den Ball nicht mehr rechtzeitig.
Noch war aber nichts verloren und Adnan Nocic hatte in der Folge auch zwei (Halb-)Chancen, auf der Gegenseite probiert es Alexander Straußberger aus ca. 18 Metern, die beste Chance in dieser Phase war ein gut angetragener Abschluss von Edin Mujakic Richtung langes Eck, der Max fast durchgerutscht wäre. In Minute 39 war dann das Wort „Chancenverwertung“ wieder einmal mehr als präsent, denn abermals vergeben unsere Jungs eine Großchance und es war fast eine Kopie der Katsdorfer Führung. Adnan Nocic schickt Jakob Pechmann, dieser hat mehrere Optionen und schießt Goalie Dominik Eder aus kurzer Distanz an, Jonathan Altendorfer erwischt den Abpraller und versucht den Kopfball, dieser wird kurz vor der Linie von einem Verteidiger geklärt. Pausenstand somit 1:0.
Hälfte Zwei:
Manuel Schmerda ersetzte zur Pause Daniel Pils und bis auf einen Schuss von Edin Mujakic gab es wenig zu vermelden, außer dass die Partie etwas hitziger wurde mit vielen kleinen Fouls und Unterbrechungen. Ab Minute 61 überschlagen sich dann die Ereignisse: Dort wird auf Michael Scheweder nach nach einer Flanke an der zweiten Stange vergessen, er setzt den Ball gegen die Laufrichtung von Max aber über das linke Kreuzeck. Eine Minute später war unser Schicksal quasi besiegelt, nach einem schnellen Katsdorfer Angriff kommt der Ball von links in den Strafraum, Mattias Kerschbaummair hat mehr Platz als er haben sollte und drückt den Ball über die Linie. Keine zwei Minuten später haben wir aber die passende Antwort parat, nach einem Seitenwechsel kommt der Ball über Jonathan Altendorfer, Patrick Schürz und Daniel Zauner wieder auf die rechte Seite zu Martin Schinkinger, er zieht flach im Strafraum ab und trifft ins linke untere Eck. Die Hoffnung war groß, dass wir zumindest noch einen Punkt mitnehmen können und Chancen waren auch da, ein Schuss vom eingewechselten Sebastian Traxler wird ins Außennetz abgefälscht, zudem scheitert Jakob Pechmann an Dominik Eder aus kürzester Distanz, nachdem der Katsdorfer Goalie den Ball nach einem Eckball von Manuel Schmerda ausgelassen hat.
Den Schlusspunkt setzen die Hausherren, in Minute 77 wehrt Max einen Schuss von Edin Mujakic zur Ecke ab, bei dieser köpfelt Paul Raab zunächst abgefälscht ins Außennetz. Bei der folgenden Ecke stellt Katsdorf den 2-Tore Vorsprung wieder her, Alexander Straußberger holt sich den nächsten Scorerpunkt, sein Corner von rechts findet wieder genau den Kopf von Paul Raab, dieser verwertet ins rechte Kreuzeck. Das restliche Spiel passierte dann relativ wenig, wir müssen uns in diesem so wichtigen Spiel Katsdorf mit 3:1 geschlagen geben und warten weiterhin auf den ersten Sieg in Katsdorf seit 2013.
Fazit:
Katsdorf wirkte das gesamte Spiel über entschlossener und war auch in den Zweikämpfen präsenter. Zum Teil individuelle Stellungsfehler und die leider wie so oft mangelnde Chancenverwertung ließen uns erneut eine Auswärtsreise ohne Punkte beenden. Auch wenn es die erste Nieerlage 2026 war, stehen wir mittlerweile auf Rang 13, was Stand jetzt ein Relegationsplatz wäre. Auch wenn es hier noch sehr viele Unsicherheiten bzgl. der neuen Regionalliga Nord bzw. den Punkten in den anderen Bezirksligen gibt, wollen wir diese Tabellenregionen so rasch wie möglich verlassen. Hierzu braucht es in den nächsten Runden aber eine Leistungssteigerung, denn die nächsten Gegner (Altenberg, Oepping-Peilstein, Haslach) werden wohl nicht einfacher.
Reserve:
Unsere Reserve konnte auch dieses Wochenende wieder auf die eigentlichen Kirchberger Laurin Altendorfer und Jan Pötscher zurückgreifen, zudem stand Alexander Mühlparzer erstmals seit dem Julbach-Spiel im August 2025 wieder im Kader. Andreas Hofer fehlte diese Runde hingegen aufgrund MV Konzert, Manuel Schmerda war im KM-Kader. So schön der Frühlingstag war, so unspektakulär war die Partie, (Groß-)Chancen waren im gesamten Spiel eher Mangelware. Katsdorfs Franz Gründling schießt in Minute 6 neben die Stange, bei uns probiert es Niklas Hinterleitner in Minute 11 mit einem Aufsitzer-Schuss, diesen wehrt Goalie Schützenhofer nach vorne ab. Dann spielte sich das Spiel quasi nur zwischen den Strafräumen ab, das einzige Tor des Tages war ein Geschenk unsererseits. Felix Bes spielt zu Dietmar Höfler, der will wieder zu unserem Schlussmann zurückspielen, der Ball wird aber von David Schimböck abgefangen, der sofort handelt und Felix Bes aus ca. 22 Metern überhebt.
Bis Minute 62 passierte dann auf beiden Seiten nichts nennenswertes, dort finden wir dann eine dicke Ausgleichschance vor, die mit freundlicher Unterstützung der TSU Kirchberg entstand. Laurin Altendorfer bringt von rechts den Ball an die zweite Stange, dort schießt Jan Pötscher den Ball neben das Tor. Drei Minuten später sucht Laurin Altendorfer den Abschluss aus leicht spitzem Winkel, Florian Schützenhofer wehrt den Ball zur Ecke ab. Alexander Mühlparzer feierte in Minute 73 sein Comeback nach längerer Verletzungspause und war einige Minuten später bei unserer wohl besten Chance entscheidend beteiligt. Nach einem Eckball und mehreren Stationen kommt der Ball zu Markus Hintringer an den langen Pfosten, das Tor scheint fast leer, Florian Schützenhofer ist aber mit einem Wahnsinnsreflex zur Stelle und vereitelt den Ausgleich. Während Katsdorfs Phillip Schneeberger mit einem Distanzschuss nur die Stange trifft, findet unsere Reserve noch zwei Großchancen vor. Nach mehreren Stationen bekommt Niklas Höfler rechts im Strafraum den Ball serviert und zieht ab, abermals kann sich Schützenhofer auszeichnen. Und in der Nachspielzeit muss der Ausgleich dann eigentlich fallen, nach einem Katsdorfer Fehlpass umrundet Amadeo Zela den Schlussmann und zieht aus leicht spitzem Winkel ab, unser Spielertrainer trifft aber ebenfalls nur Aluminium. Aufgrund der vergebenen Chancen in Hälfte Zwei wäre mind. ein Punkt möglich gewesen, so musste aber auch unsere Reserve die Heimreise punktelos antreten.
Damen:
Die Auslosung und der Saisonverlauf brachte auch bei unseren Damen in dieser Runde ein Kellerduell, das noch sieglose Schlusslicht ASKÖ LSC Linz war in Lembach zu Gast und somit gingen unsere Damen als Favoritinnen ins Spiel. Der Spielstand zur Pause spiegelte dies aber nicht unbedingt wieder, Lena Geiser brachte die Linzerinnen in Minute 30 in Führung, was auch das Ergebnis beim Gang in die Kabinen war. Trainer Gerhard Gierlinger musste in der Halbzeit verletzungsbedingt tauschen, Ronja Schlager wurde durch Landesliga-Rekordspielerin Sandra Keil ersetzt. In Minute 63 gab es dann ein Comeback zu vermelden, nach Daumenbruch kehrte Leonie Gerstl wieder auf den Platz zurück, allerdings auf ungewohnter Position, sie ersetzte Flügelspielerin Alina Mairhofer, das Tor wurde auch diese Runde noch von Julia Kepplinger gehütet.
Die Schlussviertelstunde brach an und unsere Damen lagen trotz zahlreicher (vergebener) Chancen noch immer zurück. Minute 77 sollte aber die erste Erlösung bringen, Laura Kalischko zieht in die Box und legt den Ball zurück auf Lena Ilk, diese bejubelt Saisontor Nr. 8 und trifft flach ins linke Eck. Nach weiteren guten Gelegenheiten, u.a. wird eine Schuss von Elisa Hofer zur Ecke abgefälscht und auch einer Chance auf der Gegenseite für unsere Gäste führt zum zweiten Mal eine Schnapszahl zum Erfolg. Nach dem Treffer in Minute 77 schlägt unsere Offensive in Minute 88 zum zweiten Mal zu, Lena Ilk behauptet sich stark im Strafraum und bringt den Querpass, diesen verwertet Hannah Kiesl zum 2:1 Endstand. In der Tabelle verbessern sich unsere Damen wieder um einen Platz und liegen mit zehn Punkten nun auf Rang 9 und sind nun definitiv mitten drin im Kampf um den Klassenerhalt, dieser wäre mit Rang 8 garantiert. Die Achtplatzierte SPG Aschach ist derzeit punktegleich, hat aber noch ein Spiel weniger ausgetragen.
Nachwuchs – U15:
Unsere U15 absolvierte am Donnerstag, 9. April das erste Pflichtspiel im Jahr 2026 gegen die SPG Aigen-Schlägl/Peilstein/Oepping. Unsere Nachwuchskicker fanden gut ins Spiel und übernahmen sofort das Kommando und gingen bereits nach wenigen Minuten durch Moritz Höllinger in Führung. Unsere Jungs waren auch in der Folge das dominierende Team und der Strafraum unserer Gegner hatte fast eine magnetische Anziehungskraft, vor der Pause wollte aber kein weiterer Treffer mehr gelingen. Ohne Mittelfeldmotor Simon Schmidhofer gab es auch in Durchgang Zwei dasselbe Bild, wir hatten viel Ballbesitz, erspielten uns mehrere gute Chancen, der Ball wollte aber vorerst kein zweites Mal über die Linie.
In Minute 60 war der Bann dann aber gebrochen und unser Top-Stürmer Moritz Höllinger erzielte seinen 13. Saisontreffer und (weil wir bei einem Stangenschuss noch Pech hatten) gleichzeitig auch den letzten Treffer des Tages – Endstand 2:0. Zum ersten Mal seit Mitte September 2025 hielt unsere Defensive dank U13 Tormann Jakob Aiglsdorfer und Abwehrchef Niklas Höfler die Null, offensiv war einmal mehr Moritz Höllinger der Matchwinner. Wie auch unsere KM wurden aber auch einige Chancen vergeben, wodurch der Fokus in den Trainings noch mehr auf Spielgestaltung, Spieleffizienz und (erfolgreicher) Abschluss gelegt werden soll.
Ausblick:
Unsere Damen eröffnen das kommende Wochenende und zwar relativ früh, am Freitag, 17. April um bereits 17:30 Uhr wird deren Auswärtsspiel gegen die Union Peuerbach angepfiffen. Unsere Herren sind ein weiteres Mal am Samstag im Einsatz, am 18. April ist die Union Altenberg zu Gast in Lembach, gespielt wird um 14:15 Uhr (Reserve) + 16:30 Uhr (KM).
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/04/Endergebnis-Katsdorf_April-2026.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-04-12 10:38:002026-04-12 10:38:00Bittere Niederlage in Katsdorf
Verdienter Derbysieg in Peilstein
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus Draxler„Dinge die wir uns verschwiegen haben“ – so lautet der Titel des Debütromans der jungen Lembacherin Helene Smetschka, der letztes Jahr im Herbst erschienen ist. Und unsere Jungs haben sich im Herbst und zum Teil auch im Frühjahr scheinbar auch einiges verschwiegen, nämlich wie gut sie alle Fußballspielen können. Nach einer vor allem kämpferisch starken Leistung wurde gegen die bisherige Mannschaft des Frühjahrs ein völlig verdienter Derbysieg gefeiert, der für das Selbstvertrauen und den Abstiegskampf extrem wichtig war.
Hälfte Eins:
Ohne den angeschlagenen Kapitän Patrick Schürz eröffneten wir das Match in der Fischer Arena, Sommerneuzugang Daniel Pils führte unser Team erstmals aufs Feld, für Patrick Schürz begann Sebastian Traxler links hinten. In der Innenverteidigung kehrte Felix Hofmann nach Gelbsperre zurück, er bildete das Duo mit Stefan Schürz, zudem feierte Manuel Kainberger sein Startelfdebüt, er begann für Jonathan Altendorfer, der in den Tagen vor der Partie krank war. Mit 20 Minuten Verzögerung (siehe Reserve) konnte das Derby dann angepfiffen werden und die ca. 600 Fans sahen eine sehr chancenarme, aber leider verletzungsintensive erste Hälfte. Der erste Abschluss gehörte unseren Jungs, ein Schuss von Daniel Zauner von außerhalb des Strafraums wird zur Ecke abgefälscht, die dann aber nichts einbringt. In Minute 11 gehen wir mit der ersten echten Chance in Führung, Jakob Pechmann bedient mit einem Lochpass Adnan Nocic, dieser zieht links im Strafraum ab und trifft flach aus ca. 15 Metern ins lange Eck. Die beste Offensive der Liga im Jahr 2026 bleibt in Hälfte Eins viel schuldig, lange Zeit war ein Freistoß von der Mittellinie, der dann wegen Abseits abgepfiffen wurde, die einzig nennenswerte Aktion.
Auffällig war die erste Hälfte dann leider wegen zwei verletzungsbedingter Wechsel, sowohl Daniel Zauner als auch Adnan Nocic mussten angeschlagen raus, vor allem bei Daniel Zauner besteht aber die Hoffnung, dass er gegen Haslach wieder einsatzfähig ist. Torschütze Adnan Nocic griff sich nach einem Sprint an den Oberschenkel, falls sich der Verdacht auf eine Zerrung bestätigt, könnte er leider ein paar Spiele ausfallen. Die Steinprofis werden dann nochmals via Standard gefährlich, ein von Dominik Gruber aus dem Mittelkreis getretener Freistoß springt gefährlich im Strafraum auf, Max kann mit einer Parade klären. Dieser muss als dritter Lembacher Spieler nach einer Zweikampf behandelt werden, kann aber weitermachen und erlebt in der mehrminütigen Nachspielzeit dann das 0:2. Nach einem Einwurf von der rechten Seite wird der Ball verlängert und landet schließlich bei Innenverteidiger Thomas Magauer, der den Ball aus Sicht der Steinprofis zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt per Kopf ins eigene Tor befördert. Kurz darauf pfeift der unter Beobachtung stehende Schiedsrichter Andreas Riegler zur Pause, Halbzeitstand 0:2.
Hälfte Zwei:
In der Pause gab es keine Wechsel, dafür folgten in den ersten zehn Minuten im zweiten Durchgang gleich zwei Schlüsselmomente. In Minute 53 wird von links eine Ecke ausgeführt, Lukas Schaubmayr kommt an der ersten Stange zum Ball und spitzelt diesen Richtung Tor, Max hat den Ball, dieser war aber zuvor bereits hinter der Linie und die Oepping-Peilsteiner verkürzen auf 1:2. Der 2-Tore Vorsprung war aber rasch wieder hergestellt, Daniel Pils schickt Manuel Kainberger in den Strafraum, bei seinem Versuch der Hereingabe spielt Michael Pichler den Ball mit der Hand und Schiri Riegler zeigt auf den Punkt. Ob Elfmeter oder nicht wurde zum Teil etwas kontrovers diskutiert, Idris Sakic legt sich den Ball aber zurecht und trifft souverän flach in die Mitte zum 1:3. Die Steinprofis waren ungewohnt passiv, was von Schiedsrichter Andreas Riegler nicht behauptet werden konnte, auch bei ihm gab es einige kontroverse Szenen, durch die der Spielfluss oft etwas zerstört wurde. In Minute 59 haben wir dann die dicke Chance aufs 1:4, Daniel Pils führt von links einen Freistoß aus, Lukas Fischer kann sich nach einem Kopfballabpraller mit einem Wahnsinnsreflex auszeichnen.
Mit Simon Hofer haben die Steinprofis ebenfalls einen Top-Freistoßschützen in ihren Reihen, bei einem Aufsitzer-Flatterball in Minute 66 kann Max nur nach vorne abprallen lassen, gemeinsam wird die Situation dann geklärt. Unsere beste Chance im restlichen Spiel entsteht dann zwei Minuten später, nach einem Querschläger von Lukas Fischer setzt Jonathan Altendorfer energisch nach und kommt aus kurzer Distanz zum Abschluss, Goalie Fischer ist aber noch entscheidend dran und es gibt knapp Ecke und nicht Treffer Nummer Vier. Wir bleiben weiter am Drücker und sind dem Tor näher als die Gastgeber, nach einer schönen Kombination ist Lukas Fischer wieder entscheidend vor Jonathan Altendorfer am Ball, nach einer Pils-Ecke köpfelt Martin Schinkinger völlig freistehend drüber. In Minute 88 können die Hausherren beinahe noch verkürzen, Kevin Rachinger bringt von links die Flanke, Simon Hofer vergibt an der zweiten Stange, sein Kopfball landet im Außennetz. Alexander Kindlmann feiert in der Nachspielzeit noch sein KM-Debüt, weil in Minute 95 Felix Hofmann nach einem Freistoß noch vergibt, bleibt es beim völlig verdienten 1:3 Auswärtssieg.
Fazit:
Der Sieg war völlig verdient, wir ließen uns auch von zwei verletzungsbedingten Wechseln nicht aus der Spur bringen und feierten den dritten Derbysieg in Folge sowie den zweiten Auswärtssieg der Saison und fügen den Gastgebern die erste Niederlage 2026 zu. In der Tabelle verbessern wir uns um einen Platz und stehen nach der Niederlage von Vorderweißenbach gegen Freistadt nun auf Rang 12 mit 21 Punkten. Erfreulich war vor allem die Leistung der „Ersatzleute“ Sebastian Traxler und Manuel Kainberger, die beide eine bärenstarke Leistung gezeigt haben.
Reserve:
Im Vorbericht habe ich noch erwähnt, dass sich die Personalsituation wieder etwas entspannt, durch einige verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle war die Spielersuche aber alles andere als einfach, St. Martin 1b Trainer Michael Lindorfer half aus, zudem war Ex-Kapitän David Wögerbauer nach längerer Zeit wieder im Kader, nahm aber zunächst auf der Bank Platz. Nach einem vorsichtigen Abtasten entstehen nach einer Viertelstunde die ersten Szenen, sowohl Simon Gabriel als auch Christian Anreither finden im 1 gegen 1 ihre Meister in den jeweiligen Torhütern. Danach sind unsere Jungs besser im Spiel, Alexander Kindlmann schiebt nach perfekter Vorarbeit von Moritz Kohel den Ball knapp an der Stange vorbei, bei einem Volley von Markus Hintringer wird Schlussmann Naderer zu einer Parade gezwungen. In Minute 27 dann die Belohnung für das engagierte Spiel, nach einer Ecke von Manuel Schmerda ist wie in der Vorwoche Moritz Kohel in der Mitte zur Stelle, dieses Mal trifft er spektakulär per Hüfte. Die Führung sollte nicht lange halten, Markus Schaubmaier wird links in den Strafraum geschickt und trifft flach ins lange Eck zum Ausgleich. Nicht einmal zwei Minuten später holt Schlussmann Maximilian Naderer Alexander Kindlmann von den Beinen, Manuel Schmerda verwandelt den fälligen Strafstoß. Wieder nur vier Minuten später sind die Heimischen aber wieder da, Ecke von Lukas Zoidl, an der ersten Stange verwertet Kapitän Simon Pernsteiner per Kopf zum 2:2 Pausenstand.
In den ersten 20 Minuten in Hälfte Zwei passiert bis auf einen Schuss vom mittlerweile eingewechselten David Wögerbauer wenig, in Minute 65 laden wir dann die Gastgeber zum Toreschießen ein. Nach einem Ball in den 5er patzt unser Schlussmann Felix Bes, Simon Gabriel braucht aus kurzer Distanz nur mehr einschieben. Fünf Minuten später kann sich unser Keeper aber wieder auszeichnen, im 1 gegen 1 gegen Simon Gabriel wartet er lange, schnappt sich aber am Boden liegend dann den Ball. Unschöne Szenen dann ab Minute 75, nach einem Zweikampf geht unser Kapitän Jakob Bäuchler zu Boden und muss lange behandelt und schlussendlich sogar mit der Rettung abtransportiert werden, der Verdacht auf Schienbeinbruch bestätigte sich nach einer Untersuchung im Krankenhaus zum Glück nicht. Nach einer ca. 20-minütigen Unterbrechung wurde die Partie fortgesetzt und die jungen Steinprofis schaffen die Vorentscheidung, Sebastian Heinzl wird aus dem Zentrum bedient und lupft den Ball über Felix Bes zum 4:2. Beinahe wäre es aber nochmal spannend geworden, Manuel Schmerda trifft wenige Minuten vor Ende das linke Kreuzeck, zwei Minuten später zündet er den Turbo und setzt auch gegen Schlussmann Naderer energisch nach, bis er nur mehr ins leere Tor einschieben muss. Endstand 4:3
Damen:
Sind es bei den Herren die Oepping-Peilsteiner die im Frühjahr wie der Phönix aus der Asche aus dem Tabellenkeller emporsteigen, haben in der Frauen-Landesliga unsere Damen diese Rolle inne, vor der Partie gegen Windischgarsten waren wir in der Rückrundentabelle das beste Team der fünf potentiellen Abstiegskandidaten und somit auch die leichten Favoritinnen gegen die Damen aus dem Bezirk Kirchdorf. Vorsicht war aber geboten, im Hinspiel fanden unsere Ladies nicht in die Partie und mussten sich geschlagen geben, waren am Freitagabend aber auf Revanche aus. Eine Änderung gab es in der Startelf, Marlene Schneeberger war wieder retour und ersetzte Julia Peer, die auf der Bank Platz nahm. Die ersten 25 Minuten waren relativ ausgeglichen und chancenarm, Laura Kalischko musste dafür 2x ordentlich einstecken. In Minute 9 hat unsere Torfrau Leonie Gerstl einen Freistoß im Nachfassen, der erste Abschluss unserer Ladies war ein Schuss von Hannah Kiesl in Minute 20, der aber kein Problem für Gäste-Schlussfrau Tanja Stevanovic war. Die beste Chance in dieser Phase hat dann Sarah Schöngruber für Windischgarsten, über die rechte Seite kommt der Ball ins Zentrum, ihren Abschluss pariert Leonie Gerstl überragend, Valentina Bauer entschärft die Situation dann endgültig. Wir nähern uns aus der Ferne dem Gehäuse, in Minute 30 versucht es Elisa Hofer aus der Distanz, Tanja Stevanovic kann die Szene aber klären. Zwei Minuten später kommt der Abschluss dann von innerhalb der Box und die Hausdamen (danke für die Wortkreation Patrick Schürz!) führen. Sandra Keil bedient Lena Ilk, die sich am 16er den Ball leicht quer legt und ihr Tempo nutzt und an allen vorbeizieht und links im Strafraum dann ins lange Eck zum 1:0 trifft. In der letzten nennenswerten Aktion im ersten Durchgang ist die Torschützin dann die Vorbereiterin, Sandra Keil zieht nach Vorarbeit von Lena Ilk vom rechten Strafraumeck ab, der Ball senkt sich über das linke Kreuzeck ins Aus, Pausenstand 1:0.
Wie in der Vorwoche gegen Peuerbach ließen sich unsere Ladies zu Beginn der zweiten Hälfte dann hinten reindrücken und kassieren ein frühes Gegentor. Nach einer von links ausgeführten Ecke verlängert Laura Schinkinger den Ball per Kopf ins Tor, Karrieretreffer Nr. 3 von unserer Nr. 18 ist somit ein Eigentor und der Ausgleich zum 1:1. Die fast zwei Stunden angereisten Gäste versuchten weiterhin am Drücker zu bleiben und haben in dieser Phase auch mehr Spielanteile, echte Torchancen entstehen aber wenige, eine davon unterbindet Hannah Kiesl in Minute 60 mit einer perfekten Grätsche. Während in der Lembacher Skyline ein Feuerwerk gezündet wurde, ist es in Minute 63 ein ruhender Ball, der ganz heiß wird. Sandra Keil legt sich das Spielgerät zurecht, ihr Freistoß geht aber denkbar knapp über das rechte Kreuzeck. Rund um Minute 75 haben die in violett spielenden Windschgarstnerinnen dann die Entscheidung auf dem Fuß, nach einem Freistoß von der Mittellinie und einer Kopfballverlängerung von Ronja Schlager laufen zwei Angreiferinnen aufs Tor zu, der Querpass ist aber zu ungenau, Valentina Bauer klärt (nicht ganz ohne Herzklopfen ;)) zur Ecke. Der erste Versuch wird zur erneuten Ecke geklärt, bei der zweiten geht der Ball knapp neben die rechte Stange. Kurz vor Ende kann sich Leonie Gerstl nach einer Flanke nochmal auszeichnen, am Ende bleibt es aber bei der wohl gerechten Punkteteilung. Drei Punkte wären natürlich wünschenswert gewesen, aber derartige 6-Punkte Spiele sind immer schwierig zu bestreiten. In die nächsten beiden Spiele gegen die Spitzenteams der SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach und St. Oswald/Fr. gehen wir aber sicher mit deutlich weniger Druck und als Außenseiterinnen rein und können nur positiv überraschen.
Nachwuchs – U15:
Unsere U15 traf auswärts auf die im Frühjahr noch ungeschlagene SPG Herzogsdorf-Neußerling/St. Veit/Niederwaldkirchen, die vor der Partie auf Rang 2 lagen. Von Beginn weg zeichnete sich ein schnelles und kampfbetontes Match ab, in dem wir durch Lucas Lang bereits in Minute 10 in Führung gehen. In Minute 26 passierte unserem letztwöchigen KM-Debütanten Niklas Höfler ein unglücklicher Ausrutscher, wodurch die Heimelf durch Valentin Schiffler den Ausgleich erzielt. Die Vollert-Jungs ließ der Gegentreffer aber weitestgehend kalt und übernahmen wieder das Spielkommando und erarbeiteten sich mehrere gute Torchancen, der Ball will in dieser Phase aber nicht mehr ins Tor, auch ein von Moritz Höllinger geschossener Elfmeter geht am rechten Kreuzeck vorbei. Pausenstand trotz klarere spielerischer Vorteile 1:1.
Unsere Nachwuchskicker kamen aggressiv aus der Kabine und stellen in Minute 58 durch den zweiten Treffer bzw. einen Traumschuss von Lucas Lang auf 1:2, sechs Minuten später verwandelt Niklas Höfler den zweiten Elfmeter des Tages ins linke Eck zur vermeintlich komfortablen 1:3 Führung. Denn in Minute 78 patzt Schlussmann Valentin Niederleitner, Fabian Panholzer bringt die SPG wieder auf 2:3 heran. Nach langer Feldüberlegenheit unsererseits sind die Hausherren plötzlich tonangebend und drücken auf den Ausgleich. Unsere Jungkicker lassen einige gute Chancen zu, begehen einige unnötige Fouls und haben bei zwei Freistößen knapp außerhalb des Strafraums Glück, dass schlussendlich das 2:3 über die Zeit gebracht wird. In Summe aber ein verdienter und hart erarbeiteter Auswärtssieg, wodurch unsere U15 auf Rang 2 springt und auch Trainer Kurt Vollert zufrieden nach Hause fahren ließ. Im Vergleich zur Vorwoche war es sowohl kämpferisch als auch spielerisch eine klare Steigerung, die auch an der hohen Trainingsbeteiligung liegt. Optimierungsbedarf gibt es aber noch bei der Abgebrühtheit, damit künftig ein 2-Tore Vorsprung ohne nervliche Belastung über die Zeit gebracht wird.
Ausblick:
Eine etwas kürzere Verschnaufpause als sonst gibt es vor der kommenden Runde, unsere Damen bestreiten ihr nächstes Spiel bereits am Donnerstag, 30. April 2026 um 19:30 auswärts gegen die SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach und gehen aufgrund der Tabellensituation als Außenseiterinnen ins Match. Auch unsere Herren sind am Freitag, 1. Mai definitiv nicht die Favoriten gegen Haslach, hier lässt sowohl die Tabellensituation als auch die historische Bilanz ein äußerst schwieriges Spiel für unsere Jungs vermuten. Das kleine Derby beginnt um 16:45 Uhr (Reserve), die Kampfmannschaften stehen sich ab 19:00 Uhr gegenüber. Wir freuen uns auf eure Unterstützung bei den Spielen!
Auswärts gegen furiose Steinprofis
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerAm kommenden Samstag heißt es zum zweiten Mal in diesem Jahr „Derbytime“, für das nächste Kräftemessen mit einem Team aus dem Bezirk Rohrbach reisen wir in die Fischer-Arena und hoffen, dass wir uns dort ein paar Punkte „erangeln“ können (mit Niklas Höfler haben wir ja einen Profi-Fischer (oder wie David Wögerbauer sagen würde: Köderfischzupfer) in den Reihen, evtl. kann uns dieser ein paar Tipps und Tricks verraten). Und wir müssen wohl auch unser gesamtes Repertoire auspacken, denn die Gastgeber sind die bisherige Mannschaft des Jahres und vor allem in Peilstein schwer zu schlagen.
Gegner-Check:
Vier Heimspiele absolvierten die Oepping-Peilsteiner Steinprofis bisher in Peilstein, drei davon (u.a. der spektakuläre 7:2 Sieg gegen Oberneukirchen) wurden gewonnen, lediglich gegen Haslach zog man Mitte Oktober den Kürzeren. In der Winterpause galten die Gastgeber noch als Abstiegskandidat, dann dürfte das Trainerteam rund um Christian Schuster ganz besondere Weihnachtskekse gefunden haben, denn seit der Winterpause spielt sich Oepping-Peilstein in einen wahren Rausch. Nach vier Siegen in Folge gab Oepping-Peilstein letzte Runde mit dem 0:0 gegen Julbach zwar erstmals Punkte ab, führt aber dennoch die Rückrundentabelle an und hat sich mit aktuell Platz 7 wohl der größten Abstiegssorgen entledigt. Die Gastgeber verfügen vor allem seit dem Frühjahr über die viertbeste Offensive der Liga, Top-Torschützen sind Lukas Schaubmayr und Simon Hofer mit je sechs Saisontoren. Traut man der Statistik, dann kassiert Schlussmann Lukas Fischer am Samstag zwei Gegentore, denn im neuen Jahr wurde jeweils jedes zweite Spiel ohne Gegentreffer bzw. mit zwei Gegentoren beendet, nach der weißen Weste in der Vorwoche müsste nun wieder eine Partie mit zwei Gegentoren folgen.
Historische Bilanz:
Seit Oepping und Peilstein als SPG antreten gab es drei Duelle mit unserer Mannschaft, die Bilanz dabei ist mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage völlig ausgeglichen. Im Herbst wurden die Punkte geteilt, Lukas Schaubmayr egalisierte in Minute 62 die Führung durch Jakob Pechmann, Endstand damals 1:1. Besonders ist auch der Spielort für uns, nach einigen Testspielen bestreiten wir erstmals seit 31. März 2012 wieder ein Pflichtspiel in der Fischer Arena in Peilstein, damals setzten wir uns in der 1. Klasse Nord nach Treffern von Dominik Stöbich, Norbert Hofmann, Sascha Berger und Stefan Hinterleitner mit 2:4 durch. Von der damaligen Startelf in Peilstein gibt es keinen aktiven Spieler mehr, wodurch der dortige Platz für einige Spieler (wie vor zwei Wochen in Katsdorf) auch Neuland sein wird. Betrachtet man die Duelle mit der SPG und dem Vorgängerverein aus Oepping, gibt es keinen aktiven Lembacher Spieler, der mehr als einen Treffer im Derby erzielen konnte, bei den Steinprofis gilt Kevin Rachinger mit vier Treffern als Derbyspezialist.
Unsere Formkurve:
Trotz nur einer Niederlage 2026 hängen wir nach wie vor im Tabellenkeller, genauer gesagt auf Relegationsplatz 13, fest. Nach dem torreichen Unentschieden gegen Altenberg sind wir mit sechs Remis derzeit gemeinsam mit Arnreit die Unentschieden-Könige der Liga, kein anderes Team musste häufiger die Punkte teilen. Durch diese verhältnismäßig vielen Unentschieden haben wir genau wie unsere Gegner aus Oepping-Peilstein „nur“ acht Niederlagen, sechs Punkte trennen aber dennoch derzeit die beiden Teams. Die vier Gegentore gegen Altenberg waren Gegentreffer 34-37 der laufenden Saison, wodurch wir mittlerweile die zweitschwächste Defensive der Liga haben. Ein wichtiger Spieler kehrt aber am kommenden Samstag zurück, Felix Hofmann ist nach seiner Gelbsperre wieder einsatzberechtigt. Er soll mithelfen unsere Auswärtsbilanz aufzupolieren, mit nur fünf Zählern in der Fremde liegen wir auch in der Auswärtstabelle nur auf Platz 13. Auffällig sind auch die zum Teil abgeschlagenen letzten Plätze in der E24 Tabelle und in der Fairnesswertung, die aber zum Teil oft typisch für Teams im Tabellenkeller sind. Hoffnung macht aber die Derbybilanz, die letzten zwei Bezirksderbys (im Oktober gegen Arnreit und im März gegen Julbach) konnten wir gewinnen, diese Mini-Serie soll aus unserer Sicht natürlich ihre Fortsetzung finden.
Schiedsrichter:
Quasi keine Erfahrungen für beide Teams gibt es mit Schiedsrichter Andreas Riegler, der Sektionsleiter vom FC Münzkirchen pfeift erstmals ein Spiel von Oepping-Peilstein, bei uns war er bei einem Testspiel im Einsatz, im August 2025 verloren wir zu Hause mit 0:3 gegen Natternbach. Seine Assistenten beim Derby werden Harald Gottfried Drachta und Andreas Eckhart sein, zudem ist mit Dietmar Sitz auch wieder ein Schiedsrichter-Beobachter vor Ort.
Reserve:
Auf dem Papier scheinen die Rollen für die Reserve-Partie klar verteilt zu sein, die jungen Steinprofis rangieren auf Rang 8 mit 14 Punkten, während unsere Reserve nach dem Sieg gegen Altenberg auf Platz 4 zu finden ist. Zudem konnten die Hausherren nur eines von neun Reservespielen in der jüngeren Vergangenheit gegen uns gewinnen und dieser Sieg liegt auch bereits lange zurück. Der damalige Vorgängerverein Oepping besiegte unsere Reserve im April 2012 mit 2:1, den Lembacher Treffer erzielte der heutige Damentrainer Gerhard Gierlinger. Vorsicht ist aber dennoch geboten, die Reserve der SPG Oepping-Peilstein schlug letzte Woche die klar besser positionierten Julbacher auswärts mit 0:2 und feierten somit den ersten Sieg 2026. Nach den drei Punkten gegen den Tabellenzweiten Altenberg ist aber das Selbstvertrauen unserer Jungs auch groß und der Kader verbreitert sich durch einige Comebacks auch Woche für Woche, wodurch sich die personelle Situation wieder etwas entspannen dürfte.
Spielort und Uhrzeit:
Gespielt wird am Samstag, 25. April um 16:00 Uhr (Reserve) + 18:00 Uhr (KM) in der Fischer-Arena in Peilstein. Unterstützt unsere beiden Mannschaften bei diesem so wichtigen Derby!
Damen:
Das Wochenende wird erneut von unseren Damen eröffnet, diese treten zum dritten Mal 2026 zu Hause an und wollen ihre kleine Heimserie fortsetzen, denn beide Partien im Huamabergstadion in der Rückrunde wurden gewonnen. Die Gegnerinnen scheinen auch diese Runde machbar, sind die Ladies aus Windischgarsten doch direkte Konkurrentinnen um den Ligaverbleib und liegen in der Tabelle auf Platz 11 mit sieben Punkten. Nach dem wichtigen Auswärtspunkt gegen Peuerbach stehen unsere Damen auf Rang 9 mit elf Punkten und haben den Klassenerhalt weiter in der eigenen Hand. Historisch gibt es wenig zu berichten, im Herbst fand dieses Duell ein erstes Mal statt, damals setzten sich die Damen aus Windischgarsten mit 2:0 durch, es war dies einer von zwei Saisonsiegen unserer Gäste und das einzige Spiel der Ladies aus dem Bezirk Kirchdorf ohne Gegentreffer. Die Gierlinger-Elf will dieses Spiel aus der Hinrunde nun aber endgültig abhaken und gegen einen weiteren direkten Konkurrenten „Big Points“ im Kampf um den Klassenerhalt einfahren. Gespielt wird am Freitag, 24. April um 20:00 Uhr in Lembach, geleitet wird die Partie von Sylejman Fejziu, der bereits im Mai 2023 bei einem Freitagabend-Spiel unserer Damen um 20:00 Uhr im Einsatz war. Damals wurden nach Treffern von Sandra Keil und Juliane Stöttner gegen Hellmonsödt in der Frauenklasse die Punkte geteilt. Unsere Ladies freuen sich auf eure Unterstützung!
Torspektakel gegen Altenberg
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerDas Wochenende begann aus Sicht unserer Herren mit einer überschaubar guten Nachricht, Schweinbach schlägt zu Hause den Titelaspiranten St. Oswald/Fr. mit 1:0 und ist plötzlich auf einen Punkt an uns herangekommen. Der Druck war da und die Anspannung greifbar, wir brauchten dringend Punkte gegen Altenberg, wenn uns keine unangenehmen Wochen ins Haus stehen sollen, denn die nächsten Gegner sind mit Oepping-Peilstein, Haslach und St. Oswald/Fr. eher von der schwierigen Sorte. Ein Punkt sollte es schlussendlich auch werden, wie dieser entstanden ist, wird wohl noch längere Zeit in Erinnerung bleiben.
Hälfte Eins:
Auf einer Position musste unser Trainer Amarildo Zela definitiv umbauen, Felix Hofmann fehlte gegen Altenberg gelbgesperrt, den Platz in der Innenverteidigung nahmen Martin Schinkinger und Idris Sakic ein, Stephan Schinkinger war vorerst nur Ersatz und Niklas Höfler feierte mit 16 Jahren sein KM-Debüt. Manuel Schmerda stand krankheitsbedingt nicht zur Verfügung, Markus Hintringer begann dafür erstmals seit Mai 2022 in der KM, zudem stand Alexander Mühlparzer zum ersten Mal seit Ende August 2025 nach seiner Verletzungspause wieder im Kader. Alles was vor allem in der ersten Hälfte dann passierte, kann als der pure Fußball-Wahnsinn bezeichnet werden. Nach einigen mahnenden Worten von Schiedsrichter Erich Kraml gleich nach wenigen Minuten stellten unsere Jungs auf 1:0. Nach einem Ballverlust erkämpft Jakob Pechmann rasch wieder das Spielgerät, passt zu Adnan Nocic, der Daniel Zauner mustergültig bedient, dieser zieht flach aus linker Position im Strafraum ab und trifft an Lukas Schwabegger (KM-Debüt vom Altenberger Tormann) vorbei. Nicht einmal eine Minute später waren wir gefühlt noch in Jubelstimmung und vergessen völlig auf das Verteidigen, Sebastian Hahn kann ausgehend vom Mittelkreis auf der rechten Seite machen was er will, seinen Stangler wehrt Max seitlich ab, über Simon Mayr kommt der Ball zu Paul Daxecker, der nur mehr ins leere Tor einschieben muss. Drei Minuten später ist das Spiel gedreht, über David Penn und Sebastian Hahn wird Kapitän Simon Mayr der Ball in den Lauf gespielt, dieser zieht quasi seitenverkehrt wie unser 1:0 ab und trifft flach zur erstmaligen Altenberger Führung.
Zwei Minuten später tritt Martin Schinkinger von der Mittellinie einen Freistoß Richtung 5er, über Adnan Nocic kommt der Ball zu Jakob Pechmann, der auch einschießt, Schiedsrichter Kraml ahndet aber ein Handspiel in der Entstehung und gibt den Treffer nicht. In Minute 24 sind wir wieder dran mit jubeln, Jonathan Altendorfer läuft vom Tor weg und wird noch innerhalb des 16ers von Oliver Pfarrhofer von den Beinen geholt, Adnan Nocic verwertet den fälligen Strafstoß halbhoch rechts, Schwabegger war mit den Fingerspitzen noch dran. Die Altenberger Offensive hat durch Paul Daxecker, Mathias Ramerstorfer, Simon Mayr und Oliver Pfarrhofer mehrere (Halb-)Chancen und war nach dem 2:2 etwas präsenter, Tor Nr. 5 geht aber wieder auf unser Konto. Debütant Niklas Höfler sieht von der Mittellinie ausgehend den am linken Flügel völlig freistehenden Daniel Zauner, seine perfekte Flanke in die Schnittstelle verwertet Adnan Nocic per Kopf. Das Toreschießen sollte aber noch lange nicht vorbei sein, in Minute 43 führt Florian Albrecht einen Einwurf von rechts aus, dieser geht an allen vorbei, nur der schon an der zweiten Stange stehende Simon Mayr bugsiert den Ball ins Tor. In der Nachspielzeit konnte man die Partie aus Lembacher Sicht dann gar nicht mehr fassen, denn unsere Gäste drehen erneut das Spiel und führen plötzlich mit dem Pausenpfiff. Mathias Ramerstorfer lässt am rechten Flügel unsere Verteidigung alt aussehen und bringt die Flanke, diese köpfelt Idris Sakic zentral weg, Oliver Pfarrhofer zieht aus 16 Metern schnörkellos ab und besorgt mit einem Traumtor Richtung linkes Kreuzeck den 3:4 Pausenstand. Für einen neutralen Fan eine wohl perfekte erste Hälfte, für Anhänger beider Teams eine echte Achterbahn der (Fußball-)Gefühle.
Hälfte Zwei:
So nervenaufreibend, spektakulär und stressig (zumindest für euren Liveticker) Hälfte Eins auch war, so „beschaulich“ ging es dann über weite Strecken der zweiten Hälfte zu. Die ersten Chancen gehören uns, in Minute 47 rutscht Jung-Goalie Schwabegger ein Schuss von Jakob Pechmann durch, es gibt knapp Eckball und kein weiteres Tor. In Minute 57 köpfelt Idris Sakic nach einer Zauner-Ecke drüber und in Minute 65 wird dann die Thumfart-Elf erstmals gefährlich, ein Schuss von Paul Weissengruber wird knapp neben die rechte Stange abgefälscht. Unsere Jungs haben insgesamt aber ein Chancenplus im zweiten Abschnitt, ein gefühlvoller Schuss von Jakob Pechmann wird zur Ecke abgefälscht, ein direkter Freistoß von Adnan Nocic aus 17 Metern geht um Zentimeter über die Querlatte. Die Partie wurde in der Schlussphase etwas hektischer und ruppiger, trotz einiger grenzwertiger Fouls griff Schiri Kraml in diesem Spielabschnitt nicht mehr zu einer Karte.
In Minute 83 hätten wir den Gästen beinahe ein Geschenk überreicht, einen zu kurzen Rückpass von Martin Schinkinger fängt Sebastian Hahn ab, scheitert aber mit seinem Abschluss an Max. Unsere Jungs warfen nochmal alles nach vorne und belohnten sich zwei Minuten vor Ende der regulären Spielzeit, Jakob Pechmann wird weit in den 16er geschickt, spielt zurück ans rechte Sechzehnereck, wo der eingewechselte Manuel Kainberger Adnan Nocic im 5er sucht und findet, unsere Nr. 21 nimmt sich den Ball perfekt an und trifft aus der Drehung zum vielumjubelten 4:4. Zu Beginn der Nachspielzeit hätten wir dann sogar erneut in Führung gehen können, einen Schuss von Adnan Nocic hat Lukas Schwabegger im Nachfassen, Jakob Pechmann wäre für den Abpraller bereit gestanden. Nach 95 Minuten pfeift Schiedsrichter Erich Kraml dann ab, in einer spektakulären Partie teilen wir wohl zurecht die Punkte mit Altenberg.
Fazit:
Der Punkt hilft uns in der aktuellen Situation leider nicht wirklich, auch wenn das Momentum mit dem späten Treffer (so einer war in der Vergangenheit oft beim Gegner zu beobachten) bei uns lag. Endlich zündet unsere Offensive den Turbo, durch zum Teil viel zu einfache Gegentreffer teilen wir aber zum dritten Mal im Frühjahr die Punkte und bleiben auf Relegationsplatz 13.
Danke an die Firma Weber Bau (vertreten durch Andreas Kitzberger) für den (spektakulären) Matchball!
Reserve:
Personell gab es im Vergleich zur Vorwoche wieder einige Kaderveränderungen, Sebastian Traxler und Manuel Kainberger waren diese Runde in der Reserve in der Startelf, Andreas Hofer war nach einer Woche Pause wieder dabei, Markus Hintringer wurde in die KM hochgezogen und Stefan Schürz feierte sein Comeback. Auch in der Reserve legten wir einen Traumstart hin, mit der ersten echten Chance gehen die Jungs von Amadeo Zela in Führung. Sebastian Traxler führt von rechts einen Corner aus, in der Mitte täuscht Moritz Kohel zuerst einen Schuss an, nur um dann mit dem zweiten Versuch eiskalt einzuschießen. Unsere Gegner waren Tabellenzweiter und hatten ein Spiel und fünf Punkte weniger als Tabellenführer Freistadt und brauchten die drei Punkte unbedingt, in der restlichen ersten Hälfte wurden folglich auch die Offensivbemühungen deutlich intensiviert. Vor allem zwei Akteure waren besonders präsent, sowohl Dominik Brandl als auch Luca Weissengruber finden mehrere gute Chancen vor, ein Tor von Dominik Brandl wird wegen Abseits annulliert, weitere Abschlüsse gehen neben das Tor oder werden vom bestens aufgelegten Felix Bes zunichte gemacht. Pausenstand 1:0.
In Hälfte Zwei gibt es in den ersten 25 Minuten nur eine echte Torchance, nach einem Ausschuss von Felix Bes landet der Ball vor den Beinen von Manuel Kainberger, dieser zögert aber relativ lange und Goalie Peyrl kann entschärfen. In Minute 70 sollte dann die Vorentscheidung fallen und dieses Mal bleibt Manuel Kainberger cool, er wird mittels Laufpass geschickt, läuft in Bedrängnis eines Verteidigers auf Peyrl zu und trifft nun eiskalt zum 2:0, welches den Favoriten aus Altenberg in eine Schockstarre verfallen lässt. In Minute 81 findet Dominik Brandl abermals in Felix Bes seinen Meister, die letzten beiden Aktionen gehören dann wieder unserer Elf. In Minute 89 hat Florian Peyrl einen Schuss von Laurin Altendorfer aus spitzem Winkel im Nachfassen, eine Minute später zeigt Comebacker Stefan Schürz gleich wieder wie viel Gefühl er in den Beinen hat und bedient Alexander Kindlmann, dieser schießt den Ball ebenfalls sehr überlegt zum 3:0 Endstand ein. Nach der bitteren Niederlage in Katsdorf in der Vorwoche ein verdienter Sieg, durch den wir Platz 4 der Tabelle weiter stabilisieren, dort ist der derzeit nach vorne und nach hinten viel Platz.
Damen:
Ohne Marlene Schneeberger und Ronja Schlager wurde die Reise in Hausruckviertel angetreten, zudem fehlte auch die nach wie vor verletzte Lara Pühringer. Dafür feierte Leonie Gerstl nach ihrem Daumenbruch ein Comeback im Tor und zusätzlich war Emilia Gahleitner nach ihrem Startelfdebüt gegen St. Stefan ein zweites Mal im Kader, nahm aber zunächst auf der Bank Platz. Wer den Vorbericht aufmerksam gelesen hatte, wusste, dass unsere Damen gegen Peuerbach in der Anfangsphase sehr präsent sind und so war es auch dieses Mal. Während die Gastgeberinnen etwas besser ins Spiel kamen, stellten wir mit der ersten Chance auf 0:1, wobei der Begriff „Geschenk“ anstatt „Chance“ besser geeignet wäre. Sandra Keil köpfelt nach einem Ausschuss von Torfrau Natalie Damberger den Ball nach vorne, eine Verteidigerin bringt die Keeperin mit einem ungenauen Rückpass in die Bredouille, die sich den Ball sogar mit der Brust stoppen muss. Der Ball springt aber viel zu weit nach vorne, dort steht Alina Mairhofer goldrichtig, die abstaubt und ihr erstes Saisontor bejubelt. Statistisch auffällig ist auch, dass unsere Führungen gegen Peuerbach nie lange halten und leider sollte es auch an diesem Freitagabend zutreffen, ca. 14 Minuten nach der Führung stellte Valentina Peham mit ihrem vierten Saisontor nach einem Eckball wieder alles auf Anfang. Beide Teams hatten in der Folge noch gute Gelegenheiten vor allem aus Standards, ein Freistoß von Sandra Keil geht knapp über die Querlatte, auf der Gegenseite entschärft Comebackerin Leonie Gerstl spektakulär ebenfalls einen ruhenden Ball. Tore sollten aber vorerst keine mehr fallen, Pausenstand 1:1.
Waren es in Hälfte Eins unsere Ladies die ein schnelles Tor erzielen konnten, gehörte das Momentum in Durchgang 2 den Hausherrinnen, keine fünf Minuten nach Wiederanpfiff stellte Peuerbach durch Antonia Pfaffinger auf 2:1. Unsere Damen begannen insgesamt etwas hektisch, stabilisierten sich aber rasch wieder und kamen in Minute 63 durch eine mittlerweile bewährte Combo wieder zurück. Laura Kalischko spielt den mustergültigen Pass in den 16er, dort lauert unsere Top-Torschützin Lena Ilk und trifft mit ihrem neunten Saisontor zum 2:2. Noch nie in der Vereinsgeschichte holten unsere Damen einen Punkt gegen Peuerbach, folglich wurde dann vor allem die Defensive stabilisiert und 15-Tore-Frau Eva Kristin Dornetshumer genauestens bewacht, die aber erstmals gegen uns ohne Treffer blieb. Einige Male tauchten aber auch unsere Damen noch gefährlich vor Torfrau Damberger auf, es blieb aber beim 2:2. Der Punkt gegen ein deutlich besser platziertes Team könnte im Kampf um den Klassenerhalt sehr wichtig sein, daher dürfte auch das Selbstvertrauen unserer Damen für das kommende Heimspiel gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten sicher angewachsen sein.
Nachwuchs – U15:
Unsere U15 absolvierte das zweite Pflichtspiel im Jahr 2026, nach dem 2:0 Heimsieg gegen die SPG Aigen-Schlägl/Oepping/Peilstein wartete eine Auswärtsfahrt nach Feldkirchen und in der dortigen Badeseearena gingen unsere Jungkicker leider auch sprichwörtlich baden. Die Gastgeber waren von Anfang an tonangebend und gingen bereits in Minute 7 durch einen Elfmeter mit 1:0 in Führung. Nach einem kurzen Hoffnungsschimmer und dem Ausgleich durch Jonas Kaindlbinder in Minute 14 bestimmten die Feldkirchner sofort wieder das Geschehen und stellten nach einer halben Stunde bereits auf insgesamt 3:1.
Die Vollert-Jungs fanden spielerisch, taktisch und auch körperlich nur schwer in die Partie und so wurden nicht nur viele entscheidende Zweikämpfe, sondern schlussendlich auch das Spiel mit 5:1 verloren. Das Ergebnis darf aber nicht überbewertet werden, aufgrund von einigen Verletzungen musste improvisiert werden, Stammtorhüter Valentin Niederleitner musste aufgrund einer Verletzung als Feldspieler antreten, für ihn begann Kilian Kaindlbinder zwischen den Pfosten, zudem fehlte Mittelfeldspieler Simon Schmidhofer weiterhin bzw. musste Topscorer Moritz Höllinger aufgrund einer starken Verkühlung nach 30 Minuten vom Feld. Der Fokus soll in der nächsten Woche vor allem auf Spieltechnik, Sprintstärke und kampfbetontes Spiel gelegt werden, die nächste Partie steigt am Mittwoch, 22. April 2026 um 19:00 Uhr in Herzogsdorf gegen die Alterskollegen der SPG Herzogsdorf/St. Veit/Niederwaldkirchen.
Ausblick:
Kommendes Wochenende tauschen Damen und Herren wieder Heim- bzw. Auswärtsspiele, während unsere Damen am Freitag, 24. April 2026 um 20:00 Uhr zu Hause gegen Abstiegskonkurrent Windischgarsten um Punkte kämpfen, duellieren sich unsere Herren am Samstag, 25. April 2026 um 16:00 Uhr (Reserve) + 18:00 Uhr (KM) im zweiten Derby des Jahres mit der SPG Oepping-Peilstein. Gespielt wird dieses Mal in der Fischer Arena in Peilstein, unsere Teams freuen sich auf eure Unterstützung.
Heimspiel gegen Altenberg
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerDer 18. April wird seit 1982 als internationaler Denkmaltag gefeiert und ein solches steht in Aussicht, wenn gegen Altenberg mit einem Sieg der Grundstein für den Klassenerhalt gelegt wird. Nach unserer ersten Niederlage 2026 haben wir einen weiteren Platz abgeben müssen und stehen derzeit nur auf Rang 13, der derzeit zwei Relegationsduelle bedeuten würde. Unser Obmann Robert Dietl träumt auch seit Jahren von der Relegation, allerdings wohl eher in die andere Richtung. Stand Jetzt steigen die zwei schwächsten Tabellen-13. aus den Bezirksligen direkt ab, die zwei besten Tabellen-13. spielen Relegation, hier haben wir derzeit vier Punkte „Puffer“ (aber bei einem Spiel mehr) auf die SPG Windischgarsten/Spital am Phyrn aus der Bezirksliga Süd. Diese Rechenspiele wollen wir aber ohnehin bald einstellen und natürlich aus eigener Kraft die mehr als gefährliche Tabellenregion bald wieder verlassen.
Gegner-Check:
Die Union Altenberg überwinterte auf dem soliden siebten Platz, der Auftakt ins Frühjahr missglückte aber fast vollständig. Gegen Oberneukirchen und Admira setzte es auswärts Zu-Null Niederlagen, gegen Nachzügler Schweinbach reichte es auf eigener Anlage nur zu einem 1:1, das Match in der Vorwoche gegen Julbach wurde im Waldstadion torlos beendet. Mit nur zwei gesammelten Punkten 2026 liegen unsere Gäste nur auf Rang 13 der Rückrundentabelle, insgesamt liegt die Thumfart-Elf aber noch auf Platz 9 mit 22 Punkten. Besonders der Offensivmotor ist stark ins Stottern gekommen, im neuen Jahr gelang bisher nur ein Treffer, der beste Saisontorschütze Simon Mayr (7 Tore, drei Doppelpack) wartet seit Anfang Oktober auf einen Pflichtspieltreffer. Auswärts hat Altenberg bisher die meisten Spiele der Liga absolviert, drei Siege in zehn Partien wurden gefeiert, der letzte davon am 11. Oktober 2025 mit einem 0:1 in der Haslacher Copa Haslana Arena.
Historische Bilanz:
Völlig ausgeglichen ist die ewige Bilanz zwischen den beiden Teams, in elf Duellen gewannen beide Mannschaften 4x, drei Begegnungen endeten Unentschieden. Auffällig ist, dass diese Siege fast ausschließlich Heimsiege waren, wir konnten nur einmal in Altenberg gewinnen (im Juni 2022), Altenberg konnte nur einmal in Lembach gewinnen (im Oktober 2021). Im Herbst 2025 mussten wir verletzungsbedingt bereits in Hälfte Eins zweimal tauschen und erzielten dann in Minute 64 den Ausgleich durch Daniel Zauner, zwei späte Tore von Kapitän Simon Mayr besiegelten aber eine 3:1 Niederlage im Waldstadion. Simon Mayr ist mit sechs Treffern auch der beste Torschütze in diesem Duell, unser erfolgreichster Goalgetter gegen Altenberg ist Stefan Hinterleitner mit vier Toren. Von den noch aktiven Spielern hat nur Jakob Pechmann mehr als einen Treffer gegen Altenberg erzielt, nämlich zwei.
Unsere Formkurve:
Nach ansprechenden Leistungen vor allem gegen Julbach und Vorderweißenbach gab es letzte Woche in Katsdorf doch einen herben Rückschlag, im 6-Punkte Spiel mussten wir uns mit 3:1 geschlagen geben und sind auf Rang 13 abgerutscht. Wir brauchen somit jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt und laut Statistik (zweitwenigste Siege der Liga, zweitschwächste Offensive, drittschwächste Defensive) stehen wir nicht unverdient dort, wo wir gerade sind. Bei einem Blick auf die anderen Teams sieht man aber, dass man auch mit einer eher unauffälligen Offensive oder einer anfälligen Defensive deutlich weiter vorne stehen kann. Naarn hat beispielsweise nur drei Treffer mehr erzielt als wir und führt die Tabelle an, Oberneukirchen hat einen Treffer mehr kassiert als wir und liegt auf dem starken vierten Platz. Unsere Defensive muss am Samstag definitiv umgebaut werden, denn zum zweiten Mal in dieser Saison müssen wir auf einen Spieler aufgrund einer Gelbsperre verzichten, Felix Hofmann sah in der Schlussphase gegen Katsdorf wegen Kritik die gelbe Karte und ist dieses Wochenende nur in der Zuschauerrolle.
Schiedsrichter:
Besonders kreativ war der OÖFV bei der Einteilung des Schiedsrichters, denn wie in der Hinrunde in Altenberg pfeift Schiedsrichter Erich Kraml dieses Duell. Erich Kraml ist für uns ein alter Bekannter, bei KM-Spielen lautet die Bilanz mit ihm sechs Siege, vier Unentschieden und sechs Niederlagen. Die Bilanz von Altenberg mit Schiri Kraml ist leicht positiv, von sieben Partien wurden vier gewonnen und drei verloren. Die Assistenten werden wie in der Vorwoche bei uns von den beiden Vereinen gestellt.
Reserve:
In der Reserve wartet das Spitzenspiel und gleichzeitig eine sehr schwierige Aufgabe auf die Jungs von Amadeo Zela. Unsere Gegner aus Altenberg haben elf von 14 Spielen gewonnen und stehen dadurch auf dem starken zweiten Platz, fünf Punkte hinter den Überfliegern aus Freistadt. Nach der 1:0 Niederlage in Katsdorf liegt unsere Reserve auf Rang 4 mit 25 Punkten, neun Zähler hinter unseren Gästen. Historisch hatten wir immer unsere Probleme mit Altenbergs Reserve, nur zwei von elf Matches konnten wir gewinnen, im Hinspiel setzte es nach einer desolaten ersten Hälfte eine 4:1 Auswärtsniederlage im Waldstadion, unseren Ehrentreffer erzielte damals Alexander Kindlmann. Den enttäuschenden Auftritt in Katsdorf wollen wir auch in der Reserve so rasch wie möglich hinter uns lassen und dem Favoriten Paroli bieten, zu Hause sind wir nach drei Siegen und drei Remis in dieser Saison nach wie vor ungeschlagen.
Spielort und Uhrzeit:
Das neunte Heimspiel der Saison bestreiten wir am Samstag, 18. April 2026 um 14:15 Uhr (Reserve) + 16:30 (KM). Wir brauchen in dieser schwierigen Phase eure Unterstützung auf den Rängen und freuen uns auf euren Besuch!
Damen:
Unsere Damen spielen dieses Jahr ein erstes Mal am selben Tag wie die Herren, allerdings „nur“ aus Sicht der Gegnerinnen und Gegner, denn das Aufeinandertreffen mit den Ladies aus Peuerbach ist das Vorspiel für das Match in der 2. Klasse Westnord zwischen den Peuerbach Juniors und Freinberg. Drei Duelle gab es in der Vergangenheit zwischen Peuerbach und Lembach, unsere Damen konnten in jeder Partie mind. einen Treffer erzielen, Zählbares stand am Ende aber noch nicht auf der Habenseite. Im Herbst gingen wir durch einen Elfmeter von Laura Kalischko in Führung, ein Viererpack von Eva Kristin Dornetshumer (die insgesamt bereits acht Treffer gegen uns erzielen konnte) und ein Elfmeter von Jana Stockinger bedeuteten eine 1:5 Heimniederlage. In der Anfangsphase sind wir zumindest statistisch betrachtet gegen Peuerbach sehr präsent, auch im Mai 2025 gingen wir früh durch Sandra Keil in Führung, beim ersten Aufeinandertreffen im Oktober 2024 besorgte Laura Schinkinger den Ausgleich in Minute 24, die Spiele wurden aber schlussendlich mit 4:2 bzw. 1:4 verloren. In der Tabelle liegt Peuerbach derzeit auf Rang 6 mit 24 Zählern, unsere Damen liegen aktuell auf Rang 9 mit zehn Punkten und somit nur einen Platz und einen Punkt hinter dem rettenden Platz 8, der den Landesliga-Verbleib sicherstellen würde. Gespielt wird am Freitag, 17. April um 17:30 in der Guntamatic-Arena in Peuerbach, unsere Damen freuen sich über Lembacher Fans bei diesem Auswärtsspiel!
Unsere U11 bei BW Linz
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerIm September 2024 waren unsere U10 und U11 Spieler beim Bundesliga-Spiel BW Linz gegen Sturm Graz als Ball- bzw. Einlaufkinder live im Stadion dabei. Ca. 1,5 Jahre später gab es ein Wiedersehen mit dem Hofmann Personal Stadion von BW Linz und wieder war unsere U11 beteiligt, die sich ein Livespiel in Linz im vergangenen Winter hart erkämpft hat.
Unsere von Joe Kehrer und Charly Höltschl trainierte U11 spielt derzeit in der Oberliga A und duelliert sich im Frühjahr mit Mannschaften aus dem gesamten Bezirk und (mit Walding/Rottenegg bzw. Lichtenberg auch darüber hinaus), aus dem Bezirk warten Duelle mit den Alterskollegen aus St. Martin und Rohrbach-Berg. Eine perfekte Vorbereitung auf Rasensaison waren die Teilnahmen an zahlreichen Hallenturnieren im Winter. Während es beim heimischen Turnier in der Alfons-Dorfner Halle zu den Plätzen 3 und 4 reichte, konnte das Turnier in Niederwaldkirchen sogar gewonnen werden.
Der dortige Siegerpreis war besonders lukrativ, waren es doch 12 Tickets für ein Spiel von BW Linz, welche freundlicherweise von BW Linz auf Anfrage auf 20 Freikarten aufgestockt wurden. Am Samstag, 11. April 2026 wurde der Preis dann schlussendlich eingelöst, gemeinsam mit Heinzl-Reisen machten sich 15 Kinder und einige Betreuer auf den Weg in unsere Landeshauptstadt. Neben vielen spannenden Eindrücken sahen unsere Kinder und Betreuer auch noch einen 5:0 Heimsieg gegen WSG Tirol.
Besonderes Highlight war sicher auch der zweifache Start der „Welle“, die vom Lembacher Fansektor ausgehend durchs Stadion rollte. Ein großes Danke an dieser Stelle sowohl bei der Union Niederwaldkirchen für die Organisation dieses Preises beim Hallenturnier bzw. an BW Linz, für die Aufstockung des Freikartenkontingents!
Jubel bei den Spielern von BW Linz und natürlich auch bei unserer U11, die einen perfekten Fußballabend erlebten!
Bittere Niederlage in Katsdorf
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerAuswärtsspiele in Katsdorf sind relativ selten, seit unserem letzten Sieg im September 2013 waren wir nur dreimal in der Lettner-Fiedler Arena zu Gast, an der wir an diesem Wochenende aber vorbeifuhren und den ASKÖ Sportpark ansteuerten. Ein neuer Sportplatz ohne Erfahrungswerte für unsere Jungs und selten waren 3 Punkte so wichtig wie am gestrigen Samstag – mit einem Sieg könnten wir Katsdorf enteilen, bei einer Niederlage wäre die Gradascevic-Elf plötzlich punktegleich. Das Spiel wurde daher mit Spannung erwartet und Katsdorf war nach dem Spiel nicht nur punktegleich, sondern in der Tabelle aufgrund des nun besseren direkten Duells sogar vor uns.
Hälfte Eins:
Personell gab es wenig Neuerungen im Vergleich zur Vorwoche, lediglich Manuel Schmerda nahm anstelle von Markus Hintringer auf der Bank Platz. Schon vor der Partie wurde der Platz kritisch beäugt, nicht nur die fehlende Tribüne fiel auf, sondern auch der verhältnismäßig lange Rasen und der doch leicht hügelige Untergrund. Die Platzbeschaffenheit ist aber für beide Teams gleich, auch wenn Katsdorf natürlich etwas mehr Erfahrungswerte hatte. Nach einem noch ungefährlichen Abschluss von Mattias Kerschbaummair hatten wir in Minute Fünf den Torschrei auf den Lippen, Daniel Zauner lässt mit einem Freistoß die Querlatte zittern. Während in Minute 14 ein Weitschuss von Adnan Nocic noch neben das Tor geht, nimmt der Nachmittag ab Minute 15 eine bittere Wendung. Alexander Straußberger schickt vom Mittelkreis Michael Scheweder perfekt auf die Reise, dieser umkurvt Markus Schinkinger und schießt ins leere Tor ein, Patrick Schürz erreicht den Ball nicht mehr rechtzeitig.
Noch war aber nichts verloren und Adnan Nocic hatte in der Folge auch zwei (Halb-)Chancen, auf der Gegenseite probiert es Alexander Straußberger aus ca. 18 Metern, die beste Chance in dieser Phase war ein gut angetragener Abschluss von Edin Mujakic Richtung langes Eck, der Max fast durchgerutscht wäre. In Minute 39 war dann das Wort „Chancenverwertung“ wieder einmal mehr als präsent, denn abermals vergeben unsere Jungs eine Großchance und es war fast eine Kopie der Katsdorfer Führung. Adnan Nocic schickt Jakob Pechmann, dieser hat mehrere Optionen und schießt Goalie Dominik Eder aus kurzer Distanz an, Jonathan Altendorfer erwischt den Abpraller und versucht den Kopfball, dieser wird kurz vor der Linie von einem Verteidiger geklärt. Pausenstand somit 1:0.
Hälfte Zwei:
Manuel Schmerda ersetzte zur Pause Daniel Pils und bis auf einen Schuss von Edin Mujakic gab es wenig zu vermelden, außer dass die Partie etwas hitziger wurde mit vielen kleinen Fouls und Unterbrechungen. Ab Minute 61 überschlagen sich dann die Ereignisse: Dort wird auf Michael Scheweder nach nach einer Flanke an der zweiten Stange vergessen, er setzt den Ball gegen die Laufrichtung von Max aber über das linke Kreuzeck. Eine Minute später war unser Schicksal quasi besiegelt, nach einem schnellen Katsdorfer Angriff kommt der Ball von links in den Strafraum, Mattias Kerschbaummair hat mehr Platz als er haben sollte und drückt den Ball über die Linie. Keine zwei Minuten später haben wir aber die passende Antwort parat, nach einem Seitenwechsel kommt der Ball über Jonathan Altendorfer, Patrick Schürz und Daniel Zauner wieder auf die rechte Seite zu Martin Schinkinger, er zieht flach im Strafraum ab und trifft ins linke untere Eck. Die Hoffnung war groß, dass wir zumindest noch einen Punkt mitnehmen können und Chancen waren auch da, ein Schuss vom eingewechselten Sebastian Traxler wird ins Außennetz abgefälscht, zudem scheitert Jakob Pechmann an Dominik Eder aus kürzester Distanz, nachdem der Katsdorfer Goalie den Ball nach einem Eckball von Manuel Schmerda ausgelassen hat.
Den Schlusspunkt setzen die Hausherren, in Minute 77 wehrt Max einen Schuss von Edin Mujakic zur Ecke ab, bei dieser köpfelt Paul Raab zunächst abgefälscht ins Außennetz. Bei der folgenden Ecke stellt Katsdorf den 2-Tore Vorsprung wieder her, Alexander Straußberger holt sich den nächsten Scorerpunkt, sein Corner von rechts findet wieder genau den Kopf von Paul Raab, dieser verwertet ins rechte Kreuzeck. Das restliche Spiel passierte dann relativ wenig, wir müssen uns in diesem so wichtigen Spiel Katsdorf mit 3:1 geschlagen geben und warten weiterhin auf den ersten Sieg in Katsdorf seit 2013.
Fazit:
Katsdorf wirkte das gesamte Spiel über entschlossener und war auch in den Zweikämpfen präsenter. Zum Teil individuelle Stellungsfehler und die leider wie so oft mangelnde Chancenverwertung ließen uns erneut eine Auswärtsreise ohne Punkte beenden. Auch wenn es die erste Nieerlage 2026 war, stehen wir mittlerweile auf Rang 13, was Stand jetzt ein Relegationsplatz wäre. Auch wenn es hier noch sehr viele Unsicherheiten bzgl. der neuen Regionalliga Nord bzw. den Punkten in den anderen Bezirksligen gibt, wollen wir diese Tabellenregionen so rasch wie möglich verlassen. Hierzu braucht es in den nächsten Runden aber eine Leistungssteigerung, denn die nächsten Gegner (Altenberg, Oepping-Peilstein, Haslach) werden wohl nicht einfacher.
Reserve:
Unsere Reserve konnte auch dieses Wochenende wieder auf die eigentlichen Kirchberger Laurin Altendorfer und Jan Pötscher zurückgreifen, zudem stand Alexander Mühlparzer erstmals seit dem Julbach-Spiel im August 2025 wieder im Kader. Andreas Hofer fehlte diese Runde hingegen aufgrund MV Konzert, Manuel Schmerda war im KM-Kader. So schön der Frühlingstag war, so unspektakulär war die Partie, (Groß-)Chancen waren im gesamten Spiel eher Mangelware. Katsdorfs Franz Gründling schießt in Minute 6 neben die Stange, bei uns probiert es Niklas Hinterleitner in Minute 11 mit einem Aufsitzer-Schuss, diesen wehrt Goalie Schützenhofer nach vorne ab. Dann spielte sich das Spiel quasi nur zwischen den Strafräumen ab, das einzige Tor des Tages war ein Geschenk unsererseits. Felix Bes spielt zu Dietmar Höfler, der will wieder zu unserem Schlussmann zurückspielen, der Ball wird aber von David Schimböck abgefangen, der sofort handelt und Felix Bes aus ca. 22 Metern überhebt.
Bis Minute 62 passierte dann auf beiden Seiten nichts nennenswertes, dort finden wir dann eine dicke Ausgleichschance vor, die mit freundlicher Unterstützung der TSU Kirchberg entstand. Laurin Altendorfer bringt von rechts den Ball an die zweite Stange, dort schießt Jan Pötscher den Ball neben das Tor. Drei Minuten später sucht Laurin Altendorfer den Abschluss aus leicht spitzem Winkel, Florian Schützenhofer wehrt den Ball zur Ecke ab. Alexander Mühlparzer feierte in Minute 73 sein Comeback nach längerer Verletzungspause und war einige Minuten später bei unserer wohl besten Chance entscheidend beteiligt. Nach einem Eckball und mehreren Stationen kommt der Ball zu Markus Hintringer an den langen Pfosten, das Tor scheint fast leer, Florian Schützenhofer ist aber mit einem Wahnsinnsreflex zur Stelle und vereitelt den Ausgleich. Während Katsdorfs Phillip Schneeberger mit einem Distanzschuss nur die Stange trifft, findet unsere Reserve noch zwei Großchancen vor. Nach mehreren Stationen bekommt Niklas Höfler rechts im Strafraum den Ball serviert und zieht ab, abermals kann sich Schützenhofer auszeichnen. Und in der Nachspielzeit muss der Ausgleich dann eigentlich fallen, nach einem Katsdorfer Fehlpass umrundet Amadeo Zela den Schlussmann und zieht aus leicht spitzem Winkel ab, unser Spielertrainer trifft aber ebenfalls nur Aluminium. Aufgrund der vergebenen Chancen in Hälfte Zwei wäre mind. ein Punkt möglich gewesen, so musste aber auch unsere Reserve die Heimreise punktelos antreten.
Damen:
Die Auslosung und der Saisonverlauf brachte auch bei unseren Damen in dieser Runde ein Kellerduell, das noch sieglose Schlusslicht ASKÖ LSC Linz war in Lembach zu Gast und somit gingen unsere Damen als Favoritinnen ins Spiel. Der Spielstand zur Pause spiegelte dies aber nicht unbedingt wieder, Lena Geiser brachte die Linzerinnen in Minute 30 in Führung, was auch das Ergebnis beim Gang in die Kabinen war. Trainer Gerhard Gierlinger musste in der Halbzeit verletzungsbedingt tauschen, Ronja Schlager wurde durch Landesliga-Rekordspielerin Sandra Keil ersetzt. In Minute 63 gab es dann ein Comeback zu vermelden, nach Daumenbruch kehrte Leonie Gerstl wieder auf den Platz zurück, allerdings auf ungewohnter Position, sie ersetzte Flügelspielerin Alina Mairhofer, das Tor wurde auch diese Runde noch von Julia Kepplinger gehütet.
Die Schlussviertelstunde brach an und unsere Damen lagen trotz zahlreicher (vergebener) Chancen noch immer zurück. Minute 77 sollte aber die erste Erlösung bringen, Laura Kalischko zieht in die Box und legt den Ball zurück auf Lena Ilk, diese bejubelt Saisontor Nr. 8 und trifft flach ins linke Eck. Nach weiteren guten Gelegenheiten, u.a. wird eine Schuss von Elisa Hofer zur Ecke abgefälscht und auch einer Chance auf der Gegenseite für unsere Gäste führt zum zweiten Mal eine Schnapszahl zum Erfolg. Nach dem Treffer in Minute 77 schlägt unsere Offensive in Minute 88 zum zweiten Mal zu, Lena Ilk behauptet sich stark im Strafraum und bringt den Querpass, diesen verwertet Hannah Kiesl zum 2:1 Endstand. In der Tabelle verbessern sich unsere Damen wieder um einen Platz und liegen mit zehn Punkten nun auf Rang 9 und sind nun definitiv mitten drin im Kampf um den Klassenerhalt, dieser wäre mit Rang 8 garantiert. Die Achtplatzierte SPG Aschach ist derzeit punktegleich, hat aber noch ein Spiel weniger ausgetragen.
Nachwuchs – U15:
Unsere U15 absolvierte am Donnerstag, 9. April das erste Pflichtspiel im Jahr 2026 gegen die SPG Aigen-Schlägl/Peilstein/Oepping. Unsere Nachwuchskicker fanden gut ins Spiel und übernahmen sofort das Kommando und gingen bereits nach wenigen Minuten durch Moritz Höllinger in Führung. Unsere Jungs waren auch in der Folge das dominierende Team und der Strafraum unserer Gegner hatte fast eine magnetische Anziehungskraft, vor der Pause wollte aber kein weiterer Treffer mehr gelingen. Ohne Mittelfeldmotor Simon Schmidhofer gab es auch in Durchgang Zwei dasselbe Bild, wir hatten viel Ballbesitz, erspielten uns mehrere gute Chancen, der Ball wollte aber vorerst kein zweites Mal über die Linie.
In Minute 60 war der Bann dann aber gebrochen und unser Top-Stürmer Moritz Höllinger erzielte seinen 13. Saisontreffer und (weil wir bei einem Stangenschuss noch Pech hatten) gleichzeitig auch den letzten Treffer des Tages – Endstand 2:0. Zum ersten Mal seit Mitte September 2025 hielt unsere Defensive dank U13 Tormann Jakob Aiglsdorfer und Abwehrchef Niklas Höfler die Null, offensiv war einmal mehr Moritz Höllinger der Matchwinner. Wie auch unsere KM wurden aber auch einige Chancen vergeben, wodurch der Fokus in den Trainings noch mehr auf Spielgestaltung, Spieleffizienz und (erfolgreicher) Abschluss gelegt werden soll.
Ausblick:
Unsere Damen eröffnen das kommende Wochenende und zwar relativ früh, am Freitag, 17. April um bereits 17:30 Uhr wird deren Auswärtsspiel gegen die Union Peuerbach angepfiffen. Unsere Herren sind ein weiteres Mal am Samstag im Einsatz, am 18. April ist die Union Altenberg zu Gast in Lembach, gespielt wird um 14:15 Uhr (Reserve) + 16:30 Uhr (KM).