Aktuelles

U15 – Sprungbrett in den Erwachsenenfußball

Nachwuchsarbeit ist für jeden Verein unerlässlich, um die langfristige Zukunft bzw. den Fortbestand des Spielbetriebs zu sichern. Seit Ende Jänner 2026 ist unser ehemaliger KM-Spieler Kurt Vollert (trotz beträchtlicher Anreisedauer von seinem Wohnort nach Lembach) für unsere U15 zuständig – eine wichtige Aufgabe, denn hier findet der Übergang in den Erwachsenenfußball statt.

Am Mittwoch, 1. April gab es beim letzten Testspiel vor Meisterschaftsstart ein fast unglaubliches Ergebnis, denn unsere U15 schlug ihre Alterskollegen aus Eferding mit 17:3 (und nein, das ist kein Aprilscherz ;)). Dabei fehlten sogar noch die Schlüsselspieler Simon Schmidhofer und Niklas Höfler, unser Reserve-Spieler (der auch bereits in den Testspielen und als Ersatzspieler KM-Luft schnuppern durfte) wäre noch spielberechtigt gewesen. Niklas zeigt aber eindrucksvoll, wie schnell bei entsprechendem Einsatz der Sprung vom Nachwuchsbereich in den Erwachsenenfußball gelingen kann.

Unsere U15 übernahm sofort das Kommando, musste aber zunächst einen Gegentreffer hinnehmen und geriet in Rückstand. Die Antwort unserer Nachwuchskicker folgte prompt und innerhalb von kurzer Zeit war die Partie gedreht und wir führten mit 3:1. Bis zur Halbzeit war die Partie bereits äußerst torreich und unsere Gäste aus Eferding kamen immer wieder heran, der Halbzeitstand lautete schlussendlich 5:3.

Trotz der Führung war unser Trainer Kurt Vollert nicht vollständig zufrieden, vor allem die Defensive bereitete Kopfzerbrechen. Daher wurde zu ungewöhnlichen Maßnahmen gegriffen, U15 Schlussmann Valentin Niederleitner wurde zum Innenverteidiger umfunktioniert, U13 Tormann Jakob Aiglsdorfer stand fortan zwischen den Pfosten. Diese Umstellung brachte schlussendlich den Erfolg und wir dominierten die Partie nach Belieben, während Eferding kaum mehr präsent war. Am Ende lautete der Gesamtspielstand nach zwölf Toren im zweiten Durchgang 17:3, bester Torschütze war Moritz Höllinger mit sieben Toren.

Die Meisterschaft beginnt am Donnerstag, 9. April um 18:30 Uhr mit einem Heimspiel gegen die SPG Aigen-Schlägl/Oepping/Peilstein. Unsere Nachwuchsstars freuen sich dort und generell bei den Spielen im Frühjahr über euren Besuch und über eure Unterstützung!

Unsere U15 mit Trainer Kurt Vollert will in der Meisterschaft an das sehr erfolgreiche letzte Testspiel anknüpfen

 

Eine nicht alltägliche Schiedsrichterkarte – Endstand 17:3 für unsere U15

 

Alle Spiele unserer U15 im Frühjahr 2026

 

Erfolgreicher KM-Spieler und nun Nachwuchstrainer – Danke für deinen Einsatz und deine Reisestrapazen, Kurt!

 

Osterduell gegen Vorderweißenbach

Das kommende Wochenende steht nicht nur ganz im Zeichen des Osterfestes und von diversen Verwandtschaftstreffen, sondern auch der Abstiegskampf in der Bezirksliga Nord drückt dem Wochenende den Stempel auf. Die Teams auf den letzten sechs Plätzen stehen sich alle in direkten Duellen gegenüber, während unser letztwöchiger Gegner Julbach sich im Meran-Stadion mit der SPG Katsdorf duelliert und in der einzigen Montagspartie Schweinbach auf Oepping-Peilstein trifft, empfangen wir die Schmankerldorf-Kicker aus Vorderweißenbach. Drei Punkte im Osterkörberl erscheinen aufgrund dieser Ausgangslage besonders attraktiv, weil sicher Teams aus dem Tabellenkeller Punkte liegen lassen werden.

Gegner-Check:

Die Prihoda-Elf ist als eines von nur zwei Teams der Liga noch ohne Punktverlust im Jahr 2026, nach dem ersten Vorderweißenbacher Auswärtssieg der Saison in Runde 14 gegen Julbach folgte am Palmsonntag ein knapper 2:1 Heimsieg gegen Arnreit. Jahresübergreifend wurden sogar drei der letzten vier Spiele gewonnen, nur beim letzten Spiel 2025 setzte es eine 5:0 Pleite in St. Oswald/Fr. Unsere Gäste aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung stehen genau wie wir derzeit über dem Strich und haben mit 17 Punkten sogar einen Zähler mehr auf dem Konto als wir. Offensiv haben die Vorderweißenbacher eine 4×4 Offensive anzubieten, die vier Spieler Andrii Tsopa, Philipp Haiböck, Ondrej Svoboda und Wendelin Wolfmayr stehen bei jeweils vier Treffern und sind für 16 der 21 Saisontore verantwortlich. Defensiv haben die Rot-Weißen mit 31 Gegentoren den zweitschwächsten Ligawert, nur die Katsdorfer Schlussmänner Dominik Eder und Florian Schützenhofer mussten öfter hinter sich greifen.

Historische Bilanz:

Vorderweißenbach zählt historisch betrachtet zu unseren Lieblingsgegnern, von den letzten 29 Pflichtspielen konnten wir 16 gewinnen, noch beeindruckender ist die Bilanz der letzten zehn Duelle, hier gingen wir achtmal als Sieger vom Feld, während unsere Gäste aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung nur einmal siegreich waren. Die letzten vier Heimspiele gegen Vorderweißenbach (inkl. dem Abschiedsspiel von Stefan Hinterleitner 2025) wurden allesamt gewonnen, der letzte Sieg der Rot-Weißen stammt noch aus dem Jahr 2016, als wir uns im November mit 2:4 geschlagen geben mussten. Beide Treffer erzielte damals Stefan Hinterleitner, der unglaubliche 21 Treffer in seiner Karriere gegen die Schmankerldorf-Kicker erzielen konnte. Um auf diese Trefferanzahl im direkten Duell zu kommen, braucht es mit Martin Silmbrod (5), Peter Mühleder (5), Josef Prihoda (5), Philipp Haiböck (3) und Pavel Svoboda (3) fünf Gästespieler. Erwähnenswert ist auch, dass seit unserem 0:1 Auswärtserfolg im Mai 2016 in den folgenden elf direkten Duellen immer beide Mannschaften mind. einen Treffer erzielen konnten, die durchschnittliche Anzahl an Toren pro Spiel liegt bei 5,5.

Unsere Formkurve:

Gleich mehrere für einen Vorberichtverfasser leidige Statistiken konnten am vergangenen Wochenende ad acta gelegt werden. Gegen Julbach gelang der erste Sieg des Jahres, der erste Sieg seit Mitte Oktober 2025 und vor allem das erste Spiel ohne Gegentor seit Anfang April 2025, damals gab es ebenfalls einem 1:0 Heimsieg gegen Arnreit. Auch wenn es nach zwei gespielten Runden natürlich eine verfrühte Momentaufnahme ist, stehen wir in der Rückrundentabelle dennoch auf Rang Vier und haben bisher beispielsweise mehr Punkte gesammelt als Herbstmeister Naarn oder Haslach. Nach zwei Runden im Jahr 2026 stellen wir aktuell gemeinsam mit Admira Linz auch die beste Defensive der Liga mit nur einem Gegentreffer. In der Heimtabelle haben wir nach dem dritten Sieg auf eigener Anlage auch wieder einen Schritt nach vorne gemacht und sind dort derzeit auf Platz 10 zu finden. Diese Statistiken machen Hoffnung auf den zweiten Erfolg en suite, zuletzt holten wir Anfang Oktober 2025 zwei Siege in Folge. Personell gab es aber eine echte Hiobsbotschaft, unser bester Saisontorschütze Bernhard Timpner hat sich kurz vor seiner Auswechslung gegen Julbach den Innenknöchel gebrochen und fällt für die restliche Rückrunde aus. Gute Besserung und #comebackstronger!

Schiedsrichter:

Während ÖFB Neo-Teamspieler Carney Chukwuemeka in seiner Karriere noch nie durchgespielt hat, hat der Schiedsrichter am Karsamstag eine ähnlich interessante Statistik vorzuweisen. 12x pfiff Thomas Pusch bereits ein Spiel mit Lembacher Beteiligung, nach jeweils 4 Nachwuchs-, Reserve- und Freundschaftsspielen wird er nun erstmals ein Pflichtspiel unserer Kampfmannschaft leiten. Letztmals war er beim Freundschaftsspiel gegen Natternbach Ende Februar 2025 im Einsatz, welches wir mit 3:1 verloren haben. Seine Assistenten am Samstag sind Denis Babic und Jürgen Schönauer.

Reserve:

Der Punkt in der letzten Runde gegen Julbach war für den Anschluss ganz vorne vermutlich zu wenig, Freistadt und Altenberg sind in der Tabelle mittlerweile neun bzw. elf Punkte voraus. Wir befinden uns auf Rang Vier mit 22 Punkten und liegen nur drei Zähler hinter den drittplatzierten Schweinbachern. In der historischen Reserve-Bilanz liegen wir zurück, nur acht von 29 Aufeinandertreffen konnten wir für uns entscheiden, dafür jenes in der Hinrunde, als uns ein Eigentor von Alexander Birngruber einen 0:1 Auswärtssieg bescherte. Wenn man die Ergebnisse im Jahr 2026 betrachtet, könnte es eine torarme Partie werden, wir trennten uns in der Vorwoche von Julbach torlos, auch Vorderweißenbach spielte gegen Julbach in der Reserve 0:0, ehe eine knappe 0:1 Heimniederlage gegen Arnreit folgte. Tabellarisch betrachtet gelten wir aber als die Favoriten, die Reserve von Vorderweißenbach liegt auf Platz Neun mit elf Punkten. Personell werden Manuel Kainberger und Moritz Kohel im Gegensatz zur Vorwoche wieder zur Verfügung stehen.

Spielort und Uhrzeit:

Gespielt wird am Samstag, 4. April 2026 um 14:15 Uhr (Reserve) + 16:30 Uhr (KM). Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher beim Spiel und auch beim Cornhole-Turnier am Ostersonntag, 5. April ab 14:30 Uhr.

Damen:

Weil das kommende Wochenende für die Cupspiele reserviert ist, legen unsere Damen eine Spielpause ein. Weiter geht es für die Gierlinger-Elf am Samstag, 11. April 2026 um 16:00 Uhr mit einem Heimspiel gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten, gegen ASKÖ LSC Linz sind Punkte Pflicht im Kampf um den Klassenerhalt.

Derbysieg dank Eigentor

Das erste Derby des Jahres stand ante portas und trotz relativ kalter Temperaturen waren unsere Jungs heiß auf den Fight mit den Veilchen aus Julbach. Seit 2020 konnten unsere Gäste das Huamabergstadion nicht mehr als Sieger verlassen, nach einer beherzten Vorstellung holten wir nach 90 spannenden Minuten den ersten Dreier des Jahres, setzten die Erfolgsserie gegen Julbach auf eigener Anlage fort und verließen nach einer Runde wieder die Abstiegsränge.

Hälfte Eins:

Im Vergleich zum Kader der Vorwoche gab es nur geringfügige Veränderungen, Stefan Schürz fehlte nach wie vor verletzungsbedingt, Manuel Kainberger stand dieses Wochenende nicht zur Verfügung. Die Anfangsminuten gehörten der Hain-Elf, in Minute 3 wird Jakob Lauss von Kapitän Florian Stadlbauer bedient und schießt ins Außennetz, in Minute 7 muss es dann eigentlich 0:1 stehen. Jakub Chachula und Jakob Lauss kombinieren sich über die rechte Seite in die Box und setzen Leonhard Kroiß mit einem Querpass in Szene. Das Tor ist in der Folge fast frei, nur Michael Kasper steht noch zwischen Leonhard Kroiß und dem Tor und genau dieser wird von Kroiß auch angeschossen. Wir tauchen erstmals in Minute 9 vor Philipp Schneeberger auf, Bernhard Timpner haut den Ball aus ca. 12 Metern aber drüber, wenige Minuten später scheitert zunächst Felix Hofmann nach einem Eckball, kurz darauf kann Adnan Nocic eine Flanke nicht richtig verarbeiten. In der Folge entwickelt sich ein Hin und Her bei den Chancen, in Minute 20 macht Stephan Schinkinger das Spiel mit einem Fehlpass im Strafraum kurz spannend, in Minute 21 prüft Bernhard Timpner Philipp Schneeberger mit einem Schuss und in Minute 29 zieht Michael Kasper vom rechten Fünfereck ab. In Minute 31 gibt es ein Kommunikationsproblem in der Defensive, Philipp Schneeberger kommt aus dem Tor raus und behindert sich mit Jonas Wagner, Bernhard Timpner wäre beinahe völlig frei aus ca. 20 Metern zum Abschluss gekommen. Unsere Nr. 11 hat drei Minuten später die nächste dicke Gelegenheit, Daniel Zauner verpasst eine Maßflanke von Daniel Pils, an der zweiten Stange schießt Bernhard Timpner aber links an der Stange vorbei. Weil ein Schuss von Adnan Nocic zur Ecke geblockt wird und ein Flachschuss von Fabian Pils vom 16er knapp neben das Tor geht, pfeift der souveräne Schiedsrichter Philip Reitinger torlos zur Pause.

Hälfte Zwei:

Der Schuss am Ende der ersten Hälfte von Fabian Pils sollte dann quasi die letzte Offensivaktion der Veilchen sein, wir kommen deutlich besser aus der Kabine und abermals ist es Bernhard Timpner der in Minute 51 nach Vorarbeit von Jakob Pechmann und Daniel Zauner in Philipp Schneeberger seinen Meister findet. Drei Minuten später ist der Bann dann aber gebrochen und wieder ist der Ausgangspunkt eine Flanke von Jakob Pechmann, diese wird perfekt Richtung Fünfereck geschlagen, wo Jonas Wagner der unglückliche Eigentorschütze ist, Martin Schinkinger wäre auch im Rückraum bereit gestanden. Wir halten das Tempo weiter hoch, in Minute 58 klärt Schneeberger vor Pechmann zur Ecke, bei dieser zwingt Bernhard Timpner mit einem Distanzschuss Philipp Schneeberger zur Faustabwehr. In Minute 62 führt Felix Hofmann von der Mittellinie einen Freistoß aus, im Strafraum scheitern Bernhard Timpner und Adnan Nocic. Letzterer ist es auch, der in Minute 71 mit einem wuchtigen Schuss die Querlatte erzittern lässt, fünf Minuten später nutzt Jakob Pechmann sein Tempo und luchst Jonas Wagner am Elferpunkt den Ball ab, zieht leicht nach rechts und scheitert dann an Philipp Schneeberger. Aufregung dann rund um Minute 80, Goalie Schneeberger kommt weit aus seinem Tor heraus und verräumt kurz vor der Mittellinie Jonathan Altendorfer, Schiri Reitinger gibt keine Karte, für den Julbacher Schlussmann wäre es der Platzverweis gewesen, nachdem er in Durchgang Eins bereits wegen einer Unsportlichkeit verwarnt wurde. Kurz vor Schluss gibt es dann nach einer Flanke vom eingewechselten Jonathan Altendorfer noch mehrere Chancen durch Daniel Zauner, Sebastian Traxler und Daniel Pils, zwei Minuten später geht auch ein Kopfball von Felix Hofmann nach Zauner-Freistoß drüber. Nach fünf Minuten Nachschlag erlöst uns dann Schiri Reitinger, wir feiern den ersten Pflichtspielsieg seit Mitte Oktober 2025 und stehen damit bei vier von sechs möglichen Punkten im Jahr 2026.

Fazit:

Ein aufgrund vor allem in der zweiten Hälfte völlig verdienter Sieg, die Julbacher hatten im zweiten Durchgang kaum mehr Zugriff aufs Spiel und fanden keine Chancen vor, unsere Jungs zeigten vor allem wieder kämpferisch eine starke Leistung und spielten erstmals seit Anfang April 2025 wieder zu Null. Auch dass wir dieses Mal keinen späten Gegentreffer kassiert haben ist sicher wichtig für die Moral und das Selbstvertrauen und macht Mut für die kommenden Aufgaben. Einziges kleines Manko war die Chancenverwertung, am Ende spielten die vergebenen Großchancen aber zum Glück keine Rolle.

Reserve:

Mit einer Woche Verspätung stieg auch unsere Reserve wieder in den Meisterschaftsbetrieb ein, und es sollte gleich ein richtungsweisendes Spiel werden, denn die Jung-Veilchen lagen vor der Partie nur einen Platz hinter uns in der Tabelle auf Rang 5. Während im Herbst die Kapitänsbinde oftmals wechselte (Dietmar Höfler, Thomas Richtsfeld, David Wögerbauer, Christian Anreither) wurde nun mit Jakob Bäuchler ein fixer Kapitän installiert. Beim Blick auf die Aufstellung musste man dann zweimal hinsehen, denn mit Andreas Hofer gab unserer langjähriger KM-Spieler aufgrund knapper Personalsituation ein Comeback in der Reserve, weitere Einsätze im Frühjahr sind nicht ausgeschlossen. Die Anfangsphase war wie dann das gesamte Spiel relativ ausgeglichen, Christian Anreither und Niklas Hinterleitner versuchen es bei uns, bei den Gästen kommen Alexander Scheibenzuber und Manuel Brandstätter zu ersten Annäherungsversuchen. Nach 15 Minuten war das Comeback von Andreas Hofer besiegelt, Dominik Gabriel musste früh angeschlagen runter. Offensiv waren dann die Julbacher über Sebastian Märzinger und Alexander Scheibenzuber etwas präsenter, wir näherten uns in Minute 38 dem Julbacher Keeper Benjamin Wurm durch einen Weitschuss von Markus Hintringer und in Minute 43 durch einen Schuss von Christian Anreither aus seitlicher Position im Strafraum. Die letzte Chance im ersten Durchgang haben dann noch die Jung-Veilchen, Klemens Salzinger wagt den Versuch per Direktfreistoß und zwingt Felix Bes zu einer spektakulären Parade.

Im zweiten Durchgang finden wir etwas mehr Gelegenheiten vor, Großchancen waren aber auch zunächst Mangelware. Christian Anreither verpasst in Minute 49 eine Kindlmann-Flanke, ein Schuss von Christian Anreither geht in Minute 52 knapp über das rechte Kreuzeck und in Minute 57 verzieht Alexander Kindlmann aus seitlicher Position. Julbach wird in Minute 65 gefährlich, Felix Bes verschätzt sich bei einem hohen Aufsitzer, kann den Ball aber im zweiten Versuch doch noch zur Ecke abwehren. Zwei gute Chancen gibt es in der Schlussphase noch für die Mannen von Amadeo Zela (der aufgrund der Ausfälle von Moritz Kohel, Manuel Kainberger und Lukas Hackl ab Minute 60 als Spielertrainer agierte). Über die rechte Seite kombinieren sich Alexander Kindlmann und Christian Anreither nach vorne, Andreas Hofer vollendet die Szene in Minute 80 mit einem Schuss ins Außennetz. Bevor Schiri Mayrhofer die Partie dann abpfiff ließ Markus Hintringer mit einem Weitschuss noch die Querlatte zittern. Auch wenn wir dem Sieg am Ende näher waren, geht die Punkteteilung unter dem Strich wohl in Ordnung.

Damen:

Unsere Ladies absolvierten ebenfalls ein Derby, die Reise führte in die Hoga-Arena zur Union St. Stefan, den vor der Partie Tabellenzweiter waren. Die Ausgangslage war klar, die Damen aus St. Stefan waren die klaren Favoritinnen, sind zu Hause ungeschlagen und haben mit 55 Volltreffern die mit Abstand beste Offensive der Liga. Das logische Ziel war so lange wie möglich die „Null“ zu halten, dafür war auch in dieser Runde Julia Kepplinger zuständig, die ein voraussichtlich letztes Mal die verletzte Leonie Gerstl vertrat. Personell musste Julia Peer kurzfristig absagen, Hannah Kiesl und Sandra Keil waren wieder retour, zudem debütierte am linken Flügel die 14-jährige Emilia Gahleitner. Das Spiel verlagerte sich von Beginn weg erwartungsgemäß in unsere Hälfte, Großchancen blieben aber zunächst aus, Halbchancen von Lena Zeinhofer, Nora Hetzmannseder und Julia Wolkerstorfer vereitelt unsere Torfrau Julia Kepplinger. In Minute 19 ist der Bann aber gebrochen, Lisa Feilmayr wird vom Zentrum ausgehend rechts in den Strafraum geschickt, macht den Schritt zurück und trifft an Julia Kepplinger vorbei ins lange Eck. Nach einer kurzen Verschnaufpause kommt es rund um Minute 30 zu mehreren Chancen der Gastgeberinnen durch Lena Zeinhofer, Nora Hetzmannseder und Julia Wolkerstofer, diese werden aber alle entschärft oder landen im Außennetz. Unsere Damen standen defensiv kompakt und brachten oft noch einen Fuß entscheidend dazwischen, offensiv gab es durchaus Akzente, die aber selten in einem Abschluss mündeten. Einziger Torschuss war in Minute 43 durch Ronja Schlager aus der Distanz. Trotz kämpferischem Einsatz unserseits müssen unsere Ladies kurz vor der Pause den zweiten Gegentreffer hinnehmen, Sophie Keplinger legt sich in der Nähe des rechten Strafraumecks den Ball zurecht und trifft per Direktfreistoß ins lange Eck.

Die erste Chance in Hälfte Zwei gehört der besten Ligaschützin Nora Hetzmannseder, ihren Schuss entschärft Julia Kepplinger (wie einige Male an diesem Abend) mit dem Fuß. Unsere erste Chance setzt in Minute 52 Laura Schinkinger neben das Tor, nachdem sich zuvor Emilia Gahleitner, Laura Kalischko und Lena Ilk nach vorne kombinierten. In Minute 55 fällt dann die endgültige Entscheidung, Ulrike Eggerstorfer bringt von links die Ecke, der Ball kann von uns nicht aus der Gefahrenzone befördert werden und Elisa Leibetseder verwertet den zweiten Ball via Drop-Kick. In Minute 67 schnürt die zur Pause eingewechselte Elisa Leibetseder den Doppelpack, sie zieht von rechts in den Strafraum und schießt, der Ball senkt sich über Julia Kepplinger zum 4:0. Das Spiel wurde von unseren Gegnerinnen zum Teil dann auch (wie für ein Derby üblich) etwas härter geführt, was auch zu zwei gelben Karten führte, Torszenen hatte vor allem noch Nora Hetzmannseder, ihr sollte an diesem Tag aber kein Treffer gelingen. Dieser gelang dafür der eingewechselten Julia Koblmiller in Minute 90, zum dritten Mal an diesem Abend führte eine Standardsituation zum Erfolg, dieses Mal schlug eine Ecke von links direkt im Tor ein. Die Niederlage geht aufgrund der Spielanteile und Chance auf alle Fälle in Ordnung, bitter war aber, dass drei Treffer aus Standardsituationen fielen, die zum Teil vermeidbar gewesen wären. St. Stefan war aber nicht unbedingt das Team, gegen das Punkte eingeplant waren, deutlich wichtiger werden die nächsten Spiele gegen zum Teil direkte Abstiegskonkurrentinnen.

Ausblick:

Während unsere Damen nächste Woche spielfrei haben (Wochenende ist für Cup-Partien reserviert), sind unsere Herren am selben Tag und zur selben Uhrzeit gefordert. Das Aufeinandertreffen mit den Schmankerldorf-Kickern aus Vorderweißenbach wird definitiv nochmal richtungsweisend, denn die Prihoda-Elf ist ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt. Gespielt wird am Samstag, 4. April 2026 um 14:15 Uhr (Reserve) + 16:30 Uhr (KM).

Einen Tag später findet dann das Cornhole-Turnier am Sportplatz statt, Beginn am Ostersonntag, 5. April ist um 14:30 Uhr. Es sind noch Plätze frei, Anmeldungen bitte bei Jonas Hofmann (+43 660 762 55 33) vornehmen.

Große Erleichterung nach dem ersten Sieg seit Mitte Oktober

 

Danke an den 1. FC Hanrieder Ghetto (in Vertretung Thomas „Gust“ Höltschl“) für den sehr erfolgreichen Matchball

 

Ebenfalls Danke an Helmut Zauner für den zweiten Derby-Matchball!

Heimderby gegen die Veilchen

Das erste Derby des Jahres steht am Spielplan und das gleich in der doppelten Ausführung, denn während unsere Damen am Freitag in der Hoga-Arena auf Aufstiegskandidat St. Stefan treffen, empfangen unsere Jungs am Samstag die Julbacher Veilchen zum bezirksinternen Kräftemessen. Die Julbacher haben uns in der Vorwoche keinen Gefallen getan und mussten sich Vorderweißenbach im heimischen Meran-Stadion mit 2:3 geschlagen geben, am kommenden Samstag werden sie wohl auch keine Geschenke an uns verteilen und sicher alles für den Derbysieg geben. Aus unserer Sicht soll nach dem Punkt zum Rückrundenauftakt der nächste Schritt gemacht werden und nach dem 1:2 gegen Arnreit Mitte Oktober endlich wieder ein (Derby-)Sieg eingefahren werden.

Gegner-Check:

Die Mannen von Peter Hain sind in der Tabelle nach der Niederlage zum Rückrundenauftakt gegen Abstiegskandidat Vorderweißenbach einen Rang abgerutscht und stehen nun auf Platz 9 mit 18 Punkten. Der Herbst verlief auch bei unseren Gästen eher durchwachsen, nach einem starken Start und der Tabellenführung nach vier Runden holten die Veilchen von Mitte September bis Mitte Oktober nur einen Punkt aus fünf Partien, Derbysieg gelang genau einer und dieser war der 3:0 Erfolg gegen uns in Runde 2. Vor allem auswärts ist die Bilanz noch ausbaufähig, nur ein Sieg gelang in der Fremde und somit warten die Julbacher seit Runde 1 Mitte August und dem 0:2 gegen Vorderweißenbach auf einen Auswärts-Dreier. Erwähnenswert ist auch, dass Julbach gemeinsam mit den Oepping-Peilsteiner Steinprofis die fairste Mannschaft der Liga ist und der sonst oft beste Julbacher Torschütze Jakob Lauss bei „nur“ zwei Treffern steht, dafür ist Michael Kasper mit sechs Saisontoren umso treffsicherer.

Historische Bilanz:

Seit Beginn der elektronischen Datenerfassung gibt es leichte Vorteile für unsere Gäste aus Julbach, während die Hain-Elf acht von 20 Derbys gewinnen konnte, waren wir siebenmal erfolgreich. Die restlichen fünf Aufeinandertreffen endeten folglich Remis. Betrachtet man nur die letzten fünf direkten Duelle, konnten wir davon nur ein Partie gewinnen, im Herbst besiegelten Treffer von Michael Kasper, Oliver Eckerstorfer und Fabian Pils eine doch klare und verdiente 3:0 Auswärtsniederlage. Hoffnung macht aber die Heimstärke gegen Julbach, die letzten vier Spiele wurden zu Hause nicht verloren, die letzte Heimniederlage gegen Julbach stammt noch aus Oktober 2020. Erfolgreichste Derbytorschützen sind Stefan Hinterleitner mit acht bzw. Jakob Lauss und Florian Stadlbauer mit vier Treffern.

Unsere Formkurve:

Nach drei Niederlagen im Herbst gelang beim Rückrundenauftakt dank einer kämpferisch starken Leistung mit dem Punkt am Bachlberg ein kleiner Befreiungsschlag. Weil aber unsere Konkurrenz mit Ausnahme von Schweinbach voll punktete, rutschten wir dennoch auf Rang 13 ab, Rang 10 ist derzeit aber wiederum nur einen Zähler entfernt. Um diesen sicheren Tabellenplatz möglichst rasch wieder zu erreichen, sollten wir an unsere Heimstärke aus der Saison 2024/25 anschließen, als wir am Ende der Saison auf Platz 1 der Heimtabelle lagen. Aktuell rangieren wir in dieser Statistik auf Rang 11 und konnten im Herbst nur zwei von sechs Heimspielen gewinnen. Ebenfalls zu erwähnen ist der erneut späte Gegentreffer in der Vorwoche gegen Admira, durch den wir wie in anderen Spielen im Herbst wieder zwei Punkte verloren haben. Im Training wird aber hochkonzentriert an den aktuellen Problemstellungen gearbeitet und unsere Jungs sind heiß auf das Derby und das erste Heimspiel des Jahres. Der letzte Sieg in der Meisterschaft gelang im Oktober 2025 im Derby gegen Arnreit, aus unserer Sicht können wir mit einem weiteren Derbysieg gerne wieder auf die Siegerstraße zurückkehren.

Schiedsrichter:

Auch beim zweiten Spiel des Jahres gibt es eine Dreierbesetzung, dieses Mal mit einem durchaus bekannten Schiedsrichter. Mag. Philipp Reitinger leitete bereits drei Pflichtspiele und ein Testspiel von uns, die Bilanz in den Pflichtspielen ist mit einem Sieg (November 2024 gegen Oepping-Peilstein), einem Unentschieden (August 2025 gegen Vorderweißenbach) und einer Niederlage (Mai 2022 gegen Wartberg) völlig ausgeglichen. Für Julbach wird es die Pflichtspielpremiere mit Schiedsrichter Reitinger. Seine Assistenten am kommenden Samstag sind Dejan Imsirovic und Christian Mayrhofer.

Reserve:

Auch unsere Reserve mit Neo-Trainer Amadeo Zela steigt kommendes Wochenende endlich in die Meisterschaft ein, das Duell gegen Julbach könnte dabei eines auf Augenhöhe werden. In der Tabelle stehen wir derzeit auf Rang Vier mit 21 Punkten, die Jung-Veilchen haben bereits ein Spiel mehr und stehen mit 19 Zählern auf Rang Fünf. Die historische Bilanz ist mit neun Siegen für je beide Teams und einem Unentschieden völlig ausgeglichen, in der Hinrunde setzten wir uns dank Treffern von Jonathan Altendorfer und Dominik Barth knapp mit 1:2 durch, generell gingen die letzten drei Reservepartien gegen Julbach an unsere Jungs. Wenn wir den Anschluss an die Spitzenteams nicht verlieren wollen, brauchen wir auch dringend einen vierten Sieg in Serie gegen die Veilchen, denn der Tabellenführer aus Freistadt liegt (bei einem Spiel mehr) neun Punkte vor uns. Hoffnung macht auch die Heimtabelle, als eines von drei Teams sind wir zu Hause noch ungeschlagen.

Spielort und Uhrzeit:

Gespielt wird am Samstag, 28. März um 14:15 (Reserve) + 16:30 (KM). Wir freuen uns (trotz voraussichtlich bescheidenem Wetter) über eure Unterstützung beim ersten Herren-Heimspiel des Jahres.

Damen:

Runde 13 in der Frauen-Landesliga steht vor der Tür und wir hoffen, dass diese Zahl keine Unglückszahl ist, denn im Herbst gab es im Derby gegen St. Stefan mit dem 0:10 eine besonders kalte Dusche. Das Selbstvertrauen nach dem Auftaktsieg gegen Aspach-Wildenau sollte aber groß sein, aktuell trennen unsere Ladies auch nur mehr zwei Punkte vom rettenden achten Platz. Dennoch gehen wir als klare Außenseiter ins Derby, vier von fünf Pflichtspielen gegen die Blau-Weißen verloren wir zu Null, zudem hat St. Stefan mit 55 Treffern die mit Abstand beste Offensive der Liga (Nora Hetzmannseder hat dabei unglaubliche neun Treffer mehr erzielt als unsere Damen insgesamt) und die drittbeste Defensive mit nur zehn Gegentoren. In der heimischen Hoga-Arena sind die Gastgeberinnen makellos, alle sechs Partien wurden gewonnen. Auswärts sind wir insgesamt gesehen mit vier von sieben Saisonpunkten etwas stärker und warum sollte nicht wieder wie vor ca. einem Jahr eine kleine Sensation gelingen, als wir nach frühem 0:3 Rückstand noch eine Aufholjagd starteten und mit einem 3:3 die Punkte teilten. Gespielt wird am Freitag ,27. März um 19:30 Uhr in der Hoga-Arena in St. Stefan.

Punkteteilung zum Jahresauftakt

Erstmals seit Mai 2018 waren wir wieder im Bachlbergstadion zu Gast und dieses Match wurde mit großer Spannung erwartet, war es doch der Beginn einer neuen Trainer-Amtszeit und ein erster echter Gradmesser, wo wir nach insgesamt acht Vorbereitungsspielen wirklich stehen. Die Jahresauftakt-Bilanz der beiden Vorjahre ist positiv, 2024 besiegten wir Haibach auswärts 0:6, 2025 Schweinbach zu Hause mit 3:0. Ohne Gegentor blieben wir 2026 nicht, holten aber nach drei Niederlagen am Ende der Hinrunde zumindest wieder einen Punkt.

Hälfte Eins:

In der ersten Startaufstellung von unserem neuen Coach Amarildo Zela gab es wenig Überraschungen, vom Stammpersonal aus dem Herbst fehlten nur Christian Anreither und Stefan Schürz, rechts hinten begann nach Verletzungspause Martin Schinkinger, als zweiter Innenverteidiger agierte Cousin und Routinier Stephan Schinkinger. Noch ungewohnt war das Bild bei der Platzwahl zu Beginn des Spiels, unser neuer Kapitän Patrick Schürz war hier zum zweiten Mal in seiner Karriere (nach der Haslach-Partie im Herbst 2025) als Stellvertreter unseres Teams im Einsatz.

Fast pünktlich pfiff der junge Schiedsrichter Maximilian Lehner (Jahrgang 2007) die Partie an, er stand unter Beobachtung und hat (so viel kann vorweggenommen werden) seine Sache an diesem Freitagabend sehr gut erledigt. Beide Teams begannen mit vorsichtigem Abtasten, eine Flanke von Alexander Obermühlner findet keinen violetten Abnehmer, ein Distanzfreistoß von Bernhard Timpner führt auch noch zu keiner wirklich gefährlichen Situation. Über Standardsituationen wird im Laufe dieses Berichts noch öfter geschrieben werden, denn vor allem die Eckbälle der Admiraner wurden nahezu immer gefährlich. Paul Morokutti war der Meister der ruhenden Bälle, in Minute 12 findet ein (fast) perfekt getretener Corner keinen Abnehmer, in Minute 16 köpfelt Winter-Neuzugang Laurenz Heigl nach einer weiteren Ecke völlig freistehend am 5er drüber, eine Minute davor war es ebenfalls Laurenz Heigl, der einen Stangler von Kapitän David Köpf nicht entscheidend aufs Gehäuse bekommt.

Wir kamen aber immer besser ins Spiel und hatten in Minute 17 eine erste Chance durch Bernhard Timpner, die aber wegen Abseits zurückgepfiffen wurde. Und wie im Hinspiel wurden dann kurz darauf Geschenke verteilt. Verteidiger Michael Viehböck will klären, dieser Versucht artet in einen Querschläger aus, der Bernhard Timpner vor die Füße fällt, sein Abschluss geht aber zunächst an die rechte Stange und springt zentral zurück, wo Daniel Zauner vor 2,11m-Hüne Tim Schwandner abstauben kann. Die restliche erste Hälfte war dann im Hinblick auf Chancen relativ ausgeglichen, die Gastgeber aus Linz wurden erneut über zwei Morokutti-Ecken gefährlich, bei der einmal wieder Laurenz Heigl drüberköpfelt, bei der anderen trifft Joas Musongi nur die rechte Stange. Bei uns probiert es zunächst in Minute 24 Jakob Pechmann per Direktabnahme vom 16er, der Ball geht aber drüber. In Minute 33 wäre es beinahe 0:2 gestanden, Jakob Pechmann bringt von den Grundlinie den Ball zur Mitte zu Bernhard Timpner, dieser zieht ab und trifft, Assistent Vitalii Shushura signalisiert aber, dass der Ball bei der Hereingabe bereits im Aus war. Somit blieb es bei der knappen 0:1 Pausenführung.

Hälfte Zwei:

Beide Trainer vertrauten demselben Personal und ca. zehn Minuten passierte relativ wenig, ehe wir in den Minuten 58 und 59 Chancen durch Bernhard Timpner via Freistoß und durch Adnan Nocic nach starker Einzelaktion und Querpass von Daniel Zauner hatten. Während Admira in Minute 60 durch einen Schuss von Alexander Obermühlner in Tornähe kommt, finden unsere Jungs in Minute 67 die in dieser Phase beste Gelegenheit vor. Adnan Nocic verlagert das Spiel von der Nähe der Ersatzbänke auf die andere Seite, dort verstolpert zunächst der gut positionierte Jakob Pechmann und im Anschluss trifft Daniel Pils die Kugel nicht richtig.

Die nächste Szene wurde abgepfiffen, ehe eine echte Chance daraus hätte werden können, Jakob Pechmann wird eigentlich gefoult, schickt aber noch den eingewechselten Jonathan Altendorfer , der sich auf den Weg Richtung Tor macht, Schiri Lehner pfeift den Vorteil aber ab und entscheidet auf Freistoß auf Höhe der Mittellinie. Wir waren aber immer noch knapp in Front und so richtig entspannt war nach den Geschehnissen im Herbst und den vielen späten Gegentreffern keiner. Und so kam es wie es kommen musste und es war tatsächlich ein Eckball, der den Ausgleich bringen sollte. Paul Morokutti legt sich bei der rechten Eckfahne den Ball zurecht, wieder kommt das Spielgerät brandgefährlich ins Zentrum und wir schaffen es nicht, an den Ball zu gelangen und zu klären. Über mehrere Zwischenstationen und Kopfbälle landet der Ball am Ende beim eingewechselten Maximilian Abpfolter, der den Ball über die Linie bugsiert. Laut einigen Zusehern soll im Laufe dieser doch unübersichtlichen Situation eine Abseitsstellung vorgelegen haben, Schiedsrichter Lehner entschied mit seinem Team aber auf Treffer und verwarnte unseren Reserve-Trainer Amadeo Zela, der in dieser Szene zu heftig reklamierte. In der Schlussphase kam es zu keinen nennenswerten Torraumszenen mehr, somit lautete der Endstand 1:1.

Fazit:

Nach drei Niederlagen am Stück im Herbst holen wir endlich wieder einen Punkt gegen ein in der Tabelle deutlich besser positioniertes Team. Auch wenn wir lange in Führung waren, geht das Remis in Summe in Ordnung bzw. hatte Admira mehr und zum Teil bessere Torchancen. Positiv war aber jedenfalls unser kämpferischer Einsatz, den man im Herbst in einigen Spielen nicht wirklich gesehen hatte. Das Herausspielen und vor allem verwerten von Torchancen ist nach wie vor ein Manko, um das sich unser Trainerduo in den kommenden Wochen aber sicher kümmern wird.

Reserve:

Unsere Reserve war spielfrei und steigt (sofern es das Wetter zulässt) nächste Woche am Samstag, 28. März 2026 um 14:15 gegen Julbach in den Spielbetrieb ein.

Damen:

Unsere Ladies eröffneten unseren Sportplatz im Jahr 2026 mit einem Heimspiel gegen Aspach-Wildenau und brauchten aufgrund der Verkleinerung der Landesliga auf zehn Teams dringend einen Sieg, um die Chance auf den Klassenerhalt noch zu wahren. Die Erinnerungen an Aspach-Wildenau waren positiv, in der Hinrunde gelang gegen das Team aus dem Bezirk Braunau der bisher einzige Saisonsieg. Eine Torschützin aus dem Hinspiel fehlte am Samstag allerdings, Hannah Kiesl war ebenso wie Sandra Keil, Leonie Gerstl, Lara Pühringer und Anita Erbler nicht im Kader. Laura Kalischko feierte hingegen ein Comeback, nachdem sie große Teile der Vorbereitung verletzt verpasste, mit Lejla Hozanovic nahm auch erstmals eine Spielerin aus St. Peter auf der Bank Platz. Nach wenigen Spielminuten gab es den ersten Torjubel, Lena Ilk bedient Alina Mairhofer, die am 5er den Stangler verwertet, Linienrichter und KM-Kapitän Patrick Schürz hat die Fahne aber oben. Vor allem in der ersten Hälfte wurden mehrere Chancen aufgrund einer Abseitsstellung zunichte gemacht, nach einem Lochpass auf Lena Ilk ist die Fahne wieder oben, ebenso in Minute 20, als Laura Kalischko aber im 1 gegen 1 an Torfrau Wageneder gescheitert wäre. In Minute 28 ist dann aber alles regelkonform und unsere Damen belohnen sich für eine starke Anfangsphase. Laura Kalischko schickt Lena Ilk mit dem Laufpass aus dem Zentrum auf die Reise, unsere Topstürmerin wartet relativ lange und scheitert mit dem ersten Versuch noch an Alena Wageneder, den zweiten Ball schießt sie dann aber überlegt an der Schlussfrau vorbei ins dann quasi leere Tor. Fünf Minuten später ist es erneut Lena Ilk die sich feiern lassen darf. Sie setzt engagiert nach und erobert sich den Ball, wodurch sie alleine auf Schlussfrau Wageneder zuläuft und souverän per Flachschuss Richtung linkes Eck trifft.

Nach dem 2:0 schienen wir auf einem guten Weg, brachten unsere Gäste aus Aspach-Wildenau durch ein Eigentor aber wieder zurück ins Spiel. Valentina Bauer spielt einen Rückpass zurück aufs Tor, aufgrund der vorherigen Situation ist Ersatz-Schlussfrau Julia Kepplinger (Leonie Gerstl fehlt mit einer Daumenverletzung) noch nicht richtig positioniert und das Spielgerät rollt über die Linie zum Anschlusstreffer. Unmittelbar darauf entsteht aber bereits die nächste Chance für uns, Alina Mairhofer zieht vom 16er ab, der Ball geht knapp neben das Tor. Die beste Torchance in der restlichen ersten Hälfte haben dann noch unsere Gäste, die in Minute 38 bereits zweimal wechselten und diese Spielerinnen waren maßgeblich beteiligt. Vanessa Pögl bringt rechts am 16er den Ball zur zweiten Stange, dort köpfelt Jana Machtlinger relativ freistehend den Ball Julia Kepplinger genau in die Arme. Halbzeitstand 2:1.

In Durchgang Zwei passierte dann die ersten 15 Minuten wenig, ehe es in Minute 59 eigentlich 3:1 stehen muss. Laura Schinkinger geht am rechten Flügel tief und spielt den idealen Stangler, Lena Ilk kommt im 5er angelaufen und trifft nur die Querlatte, am langen Pfosten kann Alina Mairhofer den Abpraller nicht verarbeiten. In der Folgephase wird Aspach-Wildenau immer stärker und in Minute 68 zeigt Schiedsrichter Raphael Wagner nach einem Foul von Elisa Hofer auf den Punkt. Stefanie Baier tritt an, schießt den Ball aber scharf an der linken Stange vorbei. Großes Glück in dieser Situation für unsere Damen, auch weitere Chancen von Vanessa Auer und Sophia Puttinger in den folgenden Minuten gehen jeweils links am Tor vorbei. Großchancen unsererseits gibt es dann nur mehr wenige, eine Hereingabe von Lena Ilk erreichen weder Laura Kalischko noch Laura Schinkinger, ein Distanzschuss von Ronja Schlager geht neben das Tor. Aspach-Wildenau wirft in der Schlussphase nochmal alles nach vorne und kommt auch zu mehreren Abschlüssen, der Ball will aber aus unserer Sicht zum Glück nicht mehr ins Tor bzw. kann Julia Kepplinger die Situationen immer entschärfen. Ein unglaublich wichtiger Sieg gleich zum Auftakt der Rückrunde, nachdem es voraussichtlich vier Absteiger geben wird. Der Rückstand auf den definitiv rettenden achten Platz beträgt nun nur mehr zwei Punkte.

Ausblick:

Nach der Auftaktpartie gegen Admira sehen wir auch kommendes Wochenende violett, denn auch die Julbacher Veilchen sind eng mit dieser Farbe verbunden. Für uns wird es das erste Derby und das erste Heimspiel des Jahres, dieses steigt am Samstag, 28. März 2026 um 14:15 (Reserve) + 16:30 (KM).

Auch für unsere Damen heißt es Derbytime, mit den Ladies aus St. Stefan ist noch eine größere Rechnung aus dem Herbst offen, damals mussten sich unsere Damen zu Hause mit 0:10 geschlagen geben. Gespielt wird am Freitag, 27. März 2026 um 19:30 in der Hoga-Arena in St. Stefan/Walde.

An beiden Tagen freuen sich unsere Teams (trotz voraussichtlich bescheidenem Wetter) über viele Fans!

 

Der Spieler mit den wohl häufigsten Fotoanfragen der Bezirksliga Nord – Admiras 2,11m Schlussmann Tim Schwandner mit unserem Tormann Markus Schinkinger

Jahresauftakt am Bachlberg

132 Tage werden am Freitag seit dem letzten Meisterschaftsspiel vergangen sein und fragt man Google nach der Bedeutung der Zahl 132 ist dies eine Engelszahl (mit Engeln kennen wir uns ja aus, zumindest wenn die Kelly Family darüber singt) und steht u.a. für das Vertrauen in das eigene Potential und die Ermutigung, an sich selbst zu glauben. 132 Tage sind auch lange 4,5 Monate die wir auf ein Pflichtspiel warten mussten und selten wurde ein Rückrundenauftakt mit so viel Spannung erwartet wie in diesem Jahr. Zum einen ist mit dem Vater-Sohn Duo Amarildo und Amadeo Zela ein neues Trainergespann am Werk, zum anderen gehen wir aufgrund der Tabellensituation als potentieller Abstiegskandidat ins neue Jahr. Diese Situation ist für uns weitestgehend neu, umso entscheidender werden rasche Punktgewinne in den ersten Runden, um den Abstand zum Tabellenkeller möglichst frühzeitig zu vergrößern. Nach einer intensiven Vorbereitung mit acht durchaus erfolgreichen Testspielen sind unsere Jungs gleich hungrig auf die ersten drei Punkte des Jahres.

Gegner-Check:

Der Landesliga-Absteiger erwischte trotz großer Unsicherheit zu Saisonbeginn aufgrund eines runderneuertem Kaders einen Traumstart in die neue Liga und musste sich nach drei Siegen und einem Unentschieden erst in Runde 5 in Haslach geschlagen geben. Ganz konnte die Slama-Elf dieses Niveau aber nicht halten, in den letzten vier Runden im Herbst wurde nur mehr ein Zähler eingefahren. Der Liganeuling überwinterte aber dennoch mit 20 Punkten auf dem guten fünften Rang, im engen Mittelfeld sind die Bachlberg-Kicker aber auch nur drei Punkte von Platz Neun entfernt. Ein Platz in den Top 4 wurde manchmal von einer verhältnismäßig wenig gefährlichen Offensive verhindert, Jakub Rottner erzielte zwar sechs Saisontore, insgesamt 19 Treffer sind aber der schwächste Wert der Top 8 Teams. Um dem entgegenzuwirken, wurde mit Laurenz Heigl ein neuer Stürmer verpflichtet, der in den letzten Jahren bei den Blau-Weißen Jungs und Hörsching aktiv war. Die Vorbereitung verlief völlig ausgeglichen, in ebenfalls acht Testspielen gab es drei Siege, zwei Unentschieden und drei Niederlagen.

Historische Bilanz:

Die Geschichtsbücher sind wenig aufschlussreich, nur vier Duelle fanden in der jüngeren Vergangenheit statt, drei davon auf Meisterschaftsniveau. Im Herbst 2025 mussten wir uns nach ansprechender Leistung unglücklich mit 1:2 zu Hause geschlagen geben, in der Landesligasaison 2017/18 setzte es zu Hause eine 2:5 Klatsche, auswärts sicherte uns Jonas Würzl beim 1:1 im Mai 2018 einen Punkt, der im damaligen Abstiegskampf in der Landesliga Ost aber zu wenig war. Weil auch das Testspiel im Jänner 2017 mit 4:3 verloren wurde, warten wir noch immer auf einen Sieg gegen die violetten Admiraner.

Unsere Formkurve:

Gegen Freistadt, Oberneukirchen und Schweinbach gab es in der Liga im Herbst drei Niederlagen am Stück, diesen Abwärtstrend in den Pflichtspielen wollen wir aber möglichst schnell vergessen und die Ergebnisse in den Testspielen lassen durchaus auf einen positiven Rückrundenstart hoffen. Nach einem 1:1 Remis gegen Raab folgte ein 6:0 Kantersieg gegen Aigen-Schlägl, ehe es im Derby gegen die SPG Putzleinsdorf-Hofkirchen einen kleinen Rückschlag mit einer 1:2 Niederlage gab. Gegen ASKÖ Dionysen/Traun (6:1) und die 1b der SPG St. Marienkirchen/Wallern (3:2) fanden wir wieder in die Erfolgsspur zurück, nach einem torlosen Remis gegen Gramastetten und einem spektakulären 5:4 Heimsieg gegen Haibach fielen auch im letzten Testspiel viele Tore, gegen dem klaren Bezirksliga West Tabellenführer Natternbach mussten wir uns aber knapp mit 4:3 geschlagen geben. Positives Zeichen der Vorbereitung war auch, dass wir in sieben von acht Partien mind. einen Treffer erzielen konnten, die besten Torschützen waren Adnan Nocic (7), Bernhard Timpner (6) und Jonathan Altendorfer (4).

Personell gab es im Winter fast keine Veränderungen, lediglich Kooperationsspieler Gregor Mühlparzer steht zumindest im Frühjahr aufgrund der anstehenden Matura nur für Kirchberg zur Verfügung, Manuel Pichler pausiert mindestens bis Sommer, hier steht aufgrund einer langwierigen Verletzung aber auch ein Karriereende im Raum. Der im Herbst verletzte Martin Schinkinger ist dafür aber wieder einsatzfähig, Alexander Mühlparzer hat zumindest wieder einige Trainingseinheiten absolviert, ein Comeback-Zeitpunkt ist aber nach wie vor ungewiss. Sebastian Traxler dürfte mit einer Knöchelverletzung die ersten Spiele verpassen, Dominik Barth fehlt aufgrund einer Herzmuskelentzündung das gesamte Frühjahr. Weiterhin nicht zur Verfügung stehen auch die Langzeitverletzten Thomas Pichler und Nico Wögerbauer.

Eine Veränderung gab es in der Winterpause nicht nur beim Trainerteam, auch das Amt des Kapitäns wurde neu bestimmt. Wir bedanken uns bei unserem langjährigen Kapitän Felix Hofmann für seine wertvolle Arbeit, ab der Rückrunde wird Patrick Schürz die Mannschaft aufs Feld führen. Ersatzkapitäne sind Bernhard Timpner und Daniel Pils. Alles Gute für eure Aufgaben!

Schiedsrichter:

Wir starten das Jahr 2026 mit einer Dreierbesetzung inkl. Schiedsrichter-Beobachter und hier gibt es noch weniger Erfahrungswerte als bei der historischen Bilanz. Maximilian Lehner wird erstmals eine Partie von uns und auch von Admira Linz leiten, seine Assistenten sind Vitalii Shushura und Sait Adibelli. Eine kleinen Bezugspunkt zu Lembach gibt es aber dennoch, denn Schiri Lehner kennen unsere Damen, er pfiff ihre 1:4 Heimniederlage im August 2024 gegen die SPG Wallern/Krenglbach 1b. Evaluiert wird die Leistung dieses Trios von Dietmar Sitz.

Reserve:

Weil die 1b von Admira Linz in der 2. Klasse aktiv ist, greift unsere Reserve erst eine Woche verspätet ins Geschehen ein. Das erste Spiel wird dann das Aufeinandertreffen mit den Veilchen am Samstag, 28. März um 14:15 Uhr.

Spielort und Uhrzeit:

Gespielt wird am Freitag, 20. März um 18:30 Uhr am Sportplatz vom SK Admira Linz am Linzer Bachlberg. Wir freuen uns auf euere Unterstützung beim ersten Meisterschaftsspiel des Jahres!

Damen:

Unsere Ladies starten ebenfalls kommendes Wochenende und eröffnen unseren Sportplatz offiziell im Jahr 2026 mit einem Heimspiel gegen die Union Aspach-Wildenau. Gegen die Damen aus dem Bezirk Braunau gelang Ende August ein Traumstart in die Saison, Hannah Kiesl und Lena Ilk führten uns zu einem 0:2 Auswärtssieg. Die Erinnerungen an die Gegnerinnen sind somit durchaus positiv, auch wenn im gesamten Herbst kein weiterer Sieg und keine weitere Zu-Null Partie mehr gelingen sollte. Ein voller Erfolg zum Jahresauftakt wäre nicht nur für das Selbstvertrauen wichtig, denn auch die Situation in der Liga hat sich über die Winterpause dramatisch zugespitzt.

Bei der Ligasitzung im Februar wurde bei den Damen für die OÖ Liga und für die Landesliga eine Klassenstärke von zehn Teams festgelegt, somit wird es aus der aktuellen 12er-Liga vermutlich vier Absteigerinnen geben. Am Ende wird wohl Rang 8 das rettende Ufer darstellen, auf dem vor der Rückrunde ausgerechnet unsere Gegnerinnen aus Aspach-Wildenau stehen, die im Herbst neun Punkte sammeln konnten. Prekär ist die Situation auch deswegen, weil der Sprung nach vorne auf den siebten Platz schon sehr groß ist, von den fünf Teams im Tabellenkeller wird wohl nur eines die Liga halten können. Umso wichtiger ist die Unterstützung am kommenden Samstag für unsere Damen, die ab dem Frühjahr mit dem Damenteam aus St. Peter/Wimberg kooperieren und wo wir evtl. bereits die ein oder andere Spielerin im Kader sehen werden. Im letzten Testspiel holte man vergangenen Samstag ein 2:2 gegen Eidenberg/Geng, davor gab es einen klaren 6:0 Heimsieg gegen die 1b der Union Peuerbach. Bei der Niederlage eine Woche davor gegen Ottensheim 1b hat sich Schlussfrau Leonie Gerstl am Daumen verletzt, für sie wird bei den ersten Spielen Mittelfeldspielerin Julia Kepplinger im Tor stehen. Gespielt wird am Samstag, 21. März um 14:30 Uhr am Lembacher Sportplatz.