Klassenerhalt, der. Wortart: Substantiv, maskulin. Gebrauch: Sport. Häufigkeit: 3 von 5. Bedeutung: das Verbleiben in einer bestimmten Spielklasse (Duden, 2026). Die zuletzt immer kleiner werdenden Sorgen bzgl. Abstiegs- und/oder Relegationsplatz haben sich am Freitagabend endgültig in Luft aufgelöst, nach einer überzeugenden Vorstellung gegen den SV Freistädter Bier fixieren wir endgültig den Ligaverbleib und haben uns (in der wie immer sehr engen Liga) sogar plötzlich in die vordere Tabellenhälfte vorgeschoben.
Hälfte Eins:
Zwei wichtige Personalien kehrten auf den Rasen zurück, Adnan Nocic war nach Rotsperre wieder einsatzberechtigt, Vizekapitän Daniel Pils stand nach kurzer Verletzungspause ebenfalls wieder zur Verfügung. Nicht dabei war dafür Manuel Kainberger, der mit einer Schulterzerrung das Spiel vom Balkon aus verfolgte. Für ihn begann Jonathan Altendorfer und dieser sollte bereits nach wenigen Sekunden im Mittelpunkt stehen, nach von der Veo-Kamera aufgezeichneten 18 Sekunden war der Ball im Tor (@Gerhard Past, der Rekord mit 16 Sekunden für dein Tor 2007 in der Landesliga gegen Sierning bleibt bestehen ;)). Die Freistädter hatten Anstoß, den Ball eroberten sich unsere Jungs aber sehr rasch, Idris Sakic schickt Jakob Pechmann auf der rechten Seite, dieser bringt die flache Hereingabe, an der zweiten Stange lauert Jonathan Altendorfer und schießt den Ball scharf ins linke Kreuzeck zur Führung. Keinem Spieler hat man diesen Treffer wohl mehr vergönnt, zuletzt hat unsere Nr. 12 oft gute Gelegenheiten ausgelassen, hier hat er seinen Torriecher endlich wieder unter Beweis stellen können. Unsere Elf hatte Blut geleckt und war sofort weiter präsent. Nach einem schönen Spielzug über Adnan Nocic, Daniel Zauner und Jonathan Altendorfer entschärft Alexander Schwingshandl einen Stangler, in Minute Sieben scheitert Jakob Pechmann im Strafraum nach traumhafter Vorarbeit von Daniel Zauner. Freistadt fand nur schwer in die Partie, wenn dann wurde die Mannschaft von Trainer Michael Wolm nur über Distanzschüsse oder Standardsituationen gefährlich, die Versuche von den auffälligsten Offensivkräften Raphael Thürriedl und Paul Grabner in den Minuten 24 und 29 waren aber zu harmlos. In Minute 32 sagt Daniel Zauner „Heeee“ zu Schiedsrichter Boldaji und sieht dafür die 5. gelbe Karte der laufenden Spielzeit, er fehlt somit im vorletzten Saisonspiel in Oberneukirchen. Dass es dort nicht mehr um den Klassenerhalt geht, haben wir unter anderem Jonathan Altendorfer zu verdanken, der sein drittes KM-Tor bejubelt. Wieder hat der in den letzten Wochen sehr auffällige Jakob Pechmann seine Beine im Spiel, von rechts bringt er den Ball flach zur Mitte, dort verpasst Daniel Zauner noch, wenige Meter dahinter lauert Jonathan Altendorfer, der ins linke untere Eck zum 2:0 einschießt.
In der Schlussphase der ersten Hälfte wurden die Kicker aus der Braustadt etwas gefährlicher, erneut war es Raphael Thürriedl der aus der Distanz und nach einem Freistoß gefährlich wurde, zudem war der Ball durch Muhamet Hajdari nach einer Ecke in unserem Tor, die Szene wurde zuvor aber bereits wegen Abseits abgepfiffen. Unsere beste Chance nach dem 2:0 hatte noch Daniel Zauner, er zieht halblinks im Strafraum ab, trifft mit seinem gut angetragenen Schuss aber Adnan Nocic. Verdienter Pausenstand somit 2:0.
Hälfte Zwei:
Während der zuletzt leicht angeschlagene Daniel Pils in der Kabine blieb und durch Martin Schinkinger ersetzt wurde, wechselte Gäste-Coach Michael Wolm gleich doppelt, ca. zehn Minuten nach Wiederanpfiff hat mit Simon Würzl ein Einwechselspieler eine gute Gelegenheit, sein Schuss geht aber über die Querlatte. In Minute 54 machen wir unseren Gegner plötzlich wieder stark und wie könnte es anders sein, nachdem unsere Viererkette wieder nicht zu knacken war, zieht Muhamet Hajdari aus der Entfernung ab, Max fängt den Ball zuerst, dann rutscht er ihm aber durch die Beine und kullert über die Linie. Drei Minuten später steht dann der Freistädter Schlussmann Alexander Schwingshandl getreu dem Motto „Wer nicht hören will muss fühlen“ im Mittelpunkt. Vor Ausführung eines Eckballs geht nach einem Schubser vom Keeper Stefan Schürz zu Boden, Schiri Boldaji ermahnt den Schlussmann und bittet zum zweiten Mal um Ausführung der Ecke. Wieder schwingt Schwingshandl sein Handl (sorry für den schlechten Scherz) zu hektisch und reißt Stefan Schürz zu Boden, Schiedsrichter Boldaji zögert keine Sekunde und zeigt auf den Punkt. Unser Elfmeterschütze Adnan Nocic legt sich den Ball zurecht und trifft halbhoch rechts und stellt den 2-Tore-Vorsprung wieder her. Eine Minute später schraubt sich Jonathan Altendorfer nach Maßflanke von Daniel Zauner am 5er hoch, sein Kopfball landet aber bei der Eckfahne. Wir verlagern uns dann eher in die eigene Hälfte, die Freistädter haben in der restlichen Partie die größere Anzahl an Chancen.
In Minute 65 wird erneut eine Standardsituation gefährlich, es kommt zu mehreren Abschlüssen und Versuchen u.a. durch Torschütze Hajdari, gemeinsam wird die Situation dann aber geklärt. Die wohl größte Chance hat die Wolm-Elf in Minute 78, Paul Grabner beweist mit einem Lochpass auf Edis Salkic Übersicht, der beste Freistädter Saisontorschütze spitzelt den Ball an Max vorbei, Idris Sakic kann kurz vor der Linie noch retten. Eine Minute später probiert es Raphael Thürriedl noch mit einem Schuss von der rechten Seite, dann erliegen aber die großen Freistädter Offensivbemühungen. Die letzte echte Torgelegenheit geht noch auf unser Konto, Alexander Mühlparzer behauptet sich stark im Strafraum, im 5er angekommen zieht er ab, trifft aber nur die linke Stange. Nach einer Eckballserie der Freistädter in der Nachspielzeit ist Schluss, wir feiern im 22. Spiel gegen Freistadt den vierten Sieg und fixieren endgültig den Klassenerhalt.
Fazit:
Nach einem Ausreißer gegen Naarn knüpfen wir gegen Freistadt wieder an die starken Leistungen der Vorwochen an und befinden uns nun endgültig im gesicherten Mittelfeld der Tabelle, bis Rang 3 hinauf scheint sogar noch alles möglich in den letzten zwei Runden. Die Entwicklung der Mannschaft im Frühjahr ist sehr erfreulich, waren wir zur Winterpause noch Abstiegskandidaten, haben wir nun fünf der letzten sechs Spiele gewonnen und diese Serie soll in den beiden restlichen Spielen noch ausgebaut werden, sowohl gegen Oberneukirchen (2 späte Gegentreffer) und Schweinbach (deutliche 3:0 Auswärtsniederlage) gibt es noch offene Rechnungen.
Reserve:
Wie so oft in der Reserve gab es einen durchaus bunt zusammengewürfelten Kader, der diese Runde aufgrund des spielfreien Wochenendes von Kirchberg auch überdurchschnittlich hohe blau-weiße Anteile hatte. Neben Laurin Altendorfer, der ohnehin im Frühjahr regelmäßig für unsere Reserve aufläuft, waren u.a. auch Julian Weidinger (erstmals seit Oktober 2023), Gregor Mühlparzer (erstmals seit November 2025) sowie Emilian Rabeder (Premiere im Lembacher Dress) im Einsatz. Darüber hinaus waren mit Michael Lindorfer und David Wögerbauer zwei Routiniers wieder an Bord, die nur mehr aushilfsweise dem runden Leder nachjagen. Eine Kombination aus jungen Spielern und Routiniers war auch gefordert, war doch der Reserve-Meister zu Gast, der bisher nur zwei Saisonspiele verloren hat. Nach je einer Halbchance auf beiden Seiten eröffnen unsere Gäste in Minute 15 das Toreschießen. Nach einem Einwurf von rechts springt der Ball im Strafraum deutlich höher auf als es Kapitän Moritz Kohel einkalkuliert hat, in seinem Rückraum kommt Michael Bamberger an den Ball und zieht ab, der Ball schlägt links unten ein. Die Antwort gelang fast im Gegenzug, nach einem zu kurzen Ball von Tormann Ardel Korkmaz spielt Gregor Mühlparzer den Doppelpass und zieht von knapp außerhalb des 16ers ab, der Ball geht Richtung linkes Kreuzeck zum Ausgleich. Ca. 15 Minuten passierte dann relativ wenig, ehe der Reservemeister sich in Minute 31 wieder in Führung setzt. Stefan Hayböck bringt von rechts die flache Hereingabe, Theo Kreisel zieht am ersten Pfosten ab, scheitert an Bes, Michael Bamberger fällt der Abpraller vor die Füße, den er nur mehr ins Tor einschieben muss. Eine Chance geht dann noch auf unser Konto, Gregor Mühlparzer zaubert mit dem Außenrist und setzt Emilian Rabeder in Szene, er scheitert aber an Keeper Korkmaz. Pausenstand 1:2.
Die erste Aktion in Hälfte 2 geht auf das Konto der Freistädter, Matthias Haiböck zieht von der rechten Seite ab, Felix Bes wehrt mit dem Fuß ab, den Nachschuss vom 16er vergibt Michael Heumader deutlich. In Minute 60 dann die Großchance für unsere Jungs, Kirchberg-Aushelfer Julian Weidinger zieht von rechts in den Strafraum, lässt alle Verteidiger aussteigen, sein Schuss geht aber knapp an der linken Stange vorbei. Während wir noch etwas mit dieser vergebenen Chance hadern, spielt wenige Minuten später Michael Heumader den Lochpass aus dem Mittelkreis, Theo Kreisel läuft auf Felix Bes zu und bleibt eiskalt und legt die Kugel flach ins linke untere Eck an unserem Tormann vorbei zur 1:3 Führung. Torchancen finden wir trotz 2-Tore Rückstand weiter vor, Dietmar Höfler chippt Emilian Rabeder den Ball in den Lauf, er findet aber in Ardel Korkmaz seinen Meister, in Minute 78 hat der Freistädter Schlussmann, der im Herbst gegen uns in der KM im Tor stand, einen Schuss von Christian Anreither im Nachfassen. Zwei Minuten später ist die Partie aufgrund mangelhafter Kommunikation endgültig entschieden. Felix Bes kommt nach einem weiten Ball an die Strafraumgrenze heraus, dort blockiert er sich mit Stephan Schinkinger und der eingewechselte Alexander Larndorfer steht alleine vor dem Tor und braucht nur mehr einschieben. Kurz vor Ende der Partie erzielen die jungen Bierkicker dann beinahe den fünften Treffer, ein Freistoß von Michael Heumader landet an der linken Stange, Lukas Schmid kann den Abpraller-Kopfball am 5er dann nicht mehr richtig platzieren. Eine Minute später ist es Melih Sahin der knapp am langen Eck vorbeischießt, nach einem Weitschuss von Christian Anreither ist die Partie dann zu Ende, wir nutzen unsere Chancen nicht, während Freistadt vor dem Tor eiskalt bleibt und verdient die drei Punkte mit nach Hause nimmt.
Damen:
Unsere Herren fixierten am Freitag den Klassenerhalt, am Samstag gab es die Chance für unsere Damen, den Ligaverbleib (nach aktueller Kenntnis der Auf- und Abstiege in den Damenligen) endgültig zu besiegeln. Zu Gast war die Union Lochen, die zuletzt drei Zu-Null Niederlagen in Serie kassierte und bei den bisherigen beiden Auftritten in Lembach (jeweils im OÖ Ladies Cup) den Platz als Verlierer verlassen musste. Im Vergleich zur 3:1 Auswärtsniederlage in Krenglbach in der Vorwoche stellte Gerhard Gierlinger auf zwei Positionen um, Julia Peer und Sandra Keil rückten in die Startelf, Marlene Schneeberger und Laura Schinkinger nahmen auf der Bank Platz. Nach Anpfiff von Schiedsrichter Leonhartsberger (der noch am Montag Linienrichter bei der KM in Naarn war und selbst noch aktiv spielt, wie er beim Gaberln kurz vor Beginn der zweiten Hälfte mit unserer Kapitänin Lena Ilk unter Beweis stellte) entwickelte sich eine chancenarme Anfangsphase, in der die erste echte Chance die Damen aus Lochen vorfanden. Nach einem Eckball-Gestochere kann unsere Defensive aber gemeinsam klären. Anschließend waren die Damen aus Lochen weit weg vom Einnetzen und es wurden vor allem unsere Ladies gefährlich, auch wenn zunächst noch die Präzision bzw. Abseitspositionen einen Torjubel verhinderten. In Minute 24 ist eine Flanke von Laura Kalischko zu ungenau, Lena Ilk verpasst am ersten Pfosten, eine Minute später sucht unsere Kapitänin mittels Stangler Emilia Gahleitner, auch hier findet das Spielgerät die geplante Abnehmerin nicht. Es entwickelte sich eine echte Druckphase unserer Damen, in Minute 29 schießt Sandra Keil nach einer Ecke den Ball genau in die Arme von Torfrau Schorn, eine Minute später bedient Ronja Schlager Lena Ilk, ihr Schuss wird zur Ecke geblockt. In Minute 33 legt Lena Ilk im Strafraum zurück zur 16er-Linie zu Laura Kalischko, diese zieht ab, der Ball geht aber knapp über die Querlatte. Es war in dieser Phase fast wie verhext, in Minute 35 spielt Carolina Stöttner den langen Ball aus dem Mittelkreis auf Lena Ilk, erneut bringt eine Verteidigerin den Fuß dazwischen und es gibt nur Eckball. In Minute 42 entscheidet sich Laura Kalischko nach starker Einzelaktion im Strafraum gegen den Abschluss und für das Aufspielen zu Ronja Schlager, unsere Außenverteidigerin kommt aber nicht zum Schuss. Und dann wird es zum ersten Mal an diesem Tag richtig bitter, denn plötzlich führt Lochen und keiner weiß wieso. Von der rechten Seite kommt die Flanke, Sara Gratzei setzt sich gegen Ronja Schlager in der Box durch und zieht ab, der Ball geht rechts unten ins Tor. Hannah Kiesl probiert es noch einmal vom 16er, dann pfeift Schiri Leonhartsberger beim Stand von 0:1 zum Pausentee.
Trainer Gerhard Gierlinger stellt in der Halbzeitpause um, Laura Schinkinger ersetzte Sandra Keil und es war eine relativ ausgeglichene Anfangsphase, in der wir in Minute 59 alles wieder auf Anfang stellen. Nach einem schnellen Kalischko-Einwurf kommt der Ball zu Emilia Gahleitner, die den Ball zur alleingelassenen Lena Ilk spielt, die sich den Ball mitnimmt und vor Torfrau Schorn überlegt flach einschiebt. In Minute 63 fällt eine Schuss von Emilia Gahleitner nach perfekter Vorlage von Valentina Bauer zu harmlos aus, fünf Minuten später gehen unsere Damen in Führung. Hannah Kiesl verlagert vom Zentrum das Spiel auf die linke Seite, Laura Kalischko lässt durch, in ihrem Rückraum kommt Lena Ilk angelaufen, die sich den Ball mitnimmt und auf Torfrau Schorn zuläuft und via linker Innenstange zum 2:1 trifft. Unsere beste Saisontorschützin wird in Minute 74 erneut gesucht, dieses Mal von der eingewechselten Laura Schinkinger, der Ball geht aber knapp über die Querlatte. Und anschließend wurde in Minute 78 ein verfrühtes Weihnachtsfest gefeiert, denn wir verteilen gleich mehrere Geschenke an die Damen aus Lochen, die in die Kategorie „Verkettung unglücklicher Umstände“ eingeordnet werden können. Zunächst schenken wir unseren Gästen einen Einwurf, anschließend erwischt Carolina Stöttner den Ball nicht richtig, wodurch es Eckball gibt, bei diesem vergessen alle auf Yasmin Eichinger, die an der zweiten Stange viel zu viel Platz hat und einköpfelt. Unsere Damen lassen aber die Köpfe nicht hängen und sind sofort wieder da, Lena Ilk mit der Vorarbeit auf Alina Mairhofer, ihr Abschluss geht an die Querlatte und dann ins Toraus. Einmal wird Lochen auch noch gefährlich, bei einem Schuss von Antonia Zele in Minute 82 taucht Leonie Gerstl schnell ins linke Eck ab und entschärft die Situation. Nach einem Abseitstor von Lena Ilk und einem Versuch von Laura Schinkinger dann die ganz große Siegchance in der Nachspielzeit. Alina Mairhofer chippt Lena Ilk den Ball in den Lauf, wie bei ihren beiden Treffern nutzt sie ihr Tempo und läuft alleine auf Torfrau Schorn zu, der Ball geht nur um Zenti- oder Millimeter an der linken Stange vorbei. Kurz darauf ist Schluss, durch den Punkt schieben sich unsere Damen auf Rang 8 vor, der schlechtestmögliche Endrang wäre Platz 10, da wir das direkte Duell gegen die aktuell Elfplatzierte SPG Aschach gewonnen haben, die derzeit drei Punkte weniger haben. Stand jetzt sollte im Falle des Abrutschens am letzten Spieltag auf Rang 10 dieser Platz wohl reichen für den Klassenerhalt, endgültige Gewissheit wird es aber vermutlich erst Mitte Juni geben.
Nachwuchs – U15:
Unsere U15 erlebte einen Spieltag mit gemischten Gefühlen, als sie am vergangenen Mittwoch auf den Tabellenführer aus Feldkirchen trafen, gegen die es im Hinspiel eine 5:1 Auswärtsniederlage gab. Der Auftakt ins Match war sehr vielversprechend, unsere Nachwuchskicker waren ab Anpfiff von Schiedsrichter Klaus Wolfmayr selbstbewusst und leicht feldüberlegen und kommen mit Fortdauer auch immer besser ins Spiel. In Minute 42 fiel dann der viel umjubelte Führungstreffer, Lucas Lang zieht halblinks im Strafraum ab und trifft mit einem satten Schuss zur Führung. Der zweite Treffer fiel nur fünf Minuten später und das in ähnlicher Manier, dieses Mal zieht Simon Schmidhofer wieder aus linker Position ab und lässt Tormann Luca Gierlinger keine Chance. Die Vollert-Jungs waren nach der Pause ebenfalls besser im Spiel und hatten den Favoriten aus dem Badesee-Ort gut im Griff, beinahe fiel in dieser Phase auch das 3:0. Diese vergebene Chance sollte uns noch teuer zu stehen kommen, denn nach einem Patzer unserer Defensive verkürzen unsere Gäste quasi aus dem Nichts in Minute 68 durch Jacob Nobis auf 2:1. Unsere U15 wurde durch diesen Gegentreffer sowohl offensiv als auch defensiv aus dem Konzept gebracht, wir agieren plötzlich hektisch und nervös und lassen eine gute Gelegenheit auf die Vorentscheidung zum 3:1 aus.
Feldkirchen wird immer stärker, einige Gelegenheiten kann unser Schlussmann Valentin Niederleitner noch entschärfen, in Minute 76 schlägt aber Jacob Nobis ein zweites Mal zu und stellt alles wieder auf Anfang. Die Schlussphase wurde dann noch hektisch, zwei blaue Karten von Ahmed Avdic und Konstantin Rabeder verdeutlichen den Leistungsabfall, vor allem im Mittelfeld verlieren wir fast alle Zweikämpfe und wirken wohl auch aufgrund der hohen Temperaturen erschöpft, wir bringen aber den einen Punkt gegen den Tabellenführer verdient über die Zeit.
Fazit unseres Coachs Kurt Vollert: „Ich habe mich vorerst einige Minuten so richtig über den Leistungsabfall meines Teams geärgert und dann nach kurzer Nachdenkphase folgendes festgestellt: Das Hinspiel haben für 5:1 verloren, Feldkirchen ist Tabellenführer und hat einen 20 Mann Kader und 4 Spielerbetreuer. Mit der Leistungssteigerung der Jungs seit Beginn meiner Trainertätigkeit bin ich zufrieden, wir werden von Spiel zu Spiel stärker. Vor allem wirkt sich auch die Trainingsunterstützung von Reinhard Richtsfeld positiv aus, der seit zwei Wochen im Training dabei ist und sich professionell vor allem um das Defensivverhalten unserer U15 kümmert. Die Jungs weiterhin kommen brav ins Training und setzen von Spiel zu Spiel immer mehr um. Aber Luft nach oben ist noch viel vorhanden Vor allem mental müssen wir wesentlich stärker werden, eine 2-Tore-Führung darfst Du nicht so einfach aus der Hand geben. Daran werden wir verstärkt arbeiten. Mein Ziel ist es, den 2. Tabellenplatz am Ende der Meisterschaft zu fixieren.“
Das nächste Spiel findet am Mittwoch, 3. Juni 2026 um 19:00 Uhr in Kirchberg gegen die SPG Herzogsdorf-Neußerling/St. Veit/Niederwaldkirchen statt.
Ausblick:
Kommende Woche steht bereits nahe der Wochenmitte das letzte Derby der Saison am Programm und dabei handelt es sich nicht um irgendein Spiel, sondern um das Kräftemessen unserer Damen mit den Nachbarinnen aus Altenfelden. Das Hinspiel im November 2025 war vor 630 Besucherinnen und Besucher im Altenfeldner PanoramaPark Stadion ein echtes Highlight, in dem sich unsere Ladies nach aufopferungsvoller Leistung mit 3:0 geschlagen geben mussten. Auf eigener Anlage möchte man die Saison aber natürlich im Idealfall mit drei Punkten und einem ersten echten Derbysieg beenden. Gespielt wird am Donnerstag (Fronleichnam), 4. Juni 2026 um 16:00 Uhr in Lembach.
Einen Tag später wartet für unsere Herren das letzte Auswärtsspiel der Saison, erstmals seit November 2011 sind wir am Oberneukirchner Fußballplatz zu Gast und wollen dort unsere Auswärtsbilanz beim Aufsteiger der Vorsaison noch etwas aufbessern. Gespielt wird am Freitag, 5. Juni 2026 um 17:00 Uhr (Reserve) + 19:00 Uhr (KM). Unsere Teams freuen sich auf eure Unterstützung an beiden Tagen!
Am 29. Mai 1953 fand die Erstbesteigung des Mount Everest durch den Neuseeländer Edmund Hillary und den nepalesischen Sherpa Tenzing Norgay statt. Am 29. Mai 2026 geht sich die Besteigung des ersten Platzes in der Tabelle der Bezirksliga Nord für uns nicht mehr ganz aus, wir haben dafür aber die nächste Chance, den Klassenerhalt endgültig zu fixieren und uns von den Talstationen der Tabelle nachhaltig zu entfernen. Dabei gibt es einige Statistiken die für uns sprechen (u.a. Platz 2 in der Rückrundentabelle), der Gegner spricht aber eher dagegen, denn der SV Freistädter Bier ist eine Mannschaft, die uns in der Vergangenheit immer wieder Probleme bereitet hat.
Gegner-Check:
Freistadt gelang vergangene Runde mit dem 2:0 gegen Julbach (erster Zu-Null Sieg seit November 2025) wohl der endgültige Befreiungsschlag, nach einem schwachen Start ins Jahr 2026 mit vier Niederlagen in Folge (u.a. 5:1 auswärts in Haslach und eine 0:2 Derbyniederlage im Holzhaider-Stadion gegen St. Oswald/Fr.) holten unsere Gäste zuletzt sieben Punkte aus drei Spielen und gaben dadurch auch die rote Laterne in der Rückrundentabelle ab. In der Gesamttabelle hat sich die Wolm-Elf im nach wie vor sehr engen Mittelfeld auf Rang 6 mit 31 Punkten vorgeschoben, auswärts sind die Bierkicker aber ähnlich wie wir verwundbar, sechs von elf Partien in der Fremde wurden bisher verloren. Für unsere Defensive wartet wieder ein Duell mit einem der Top-Torschützen der Liga, Edis Salkic liegt gemeinsam mit Arnreits Kevin Aiglstorfer und St. Oswalds Benjamin Krempl mit elf Treffern auf Rang 3 der Torschützenliste.
Historische Bilanz:
Jedes Team hat Gegner, gegen die es lieber und gegen die es weniger gerne spielt. Gegen die Bierkicker treten wir definitiv nur ungern an, denn gegen kaum ein anderes Team haben wir eine derart schlechte Bilanz vorzuweisen als gegen Freistadt. In 21 direkten Duellen waren unsere Gäste 12x erfolgreich, während wir nur drei Partien gewinnen konnten, letztmals im März 2024, als wir uns nach Treffern von Stefan Schürz, Stefan Hinterleitner und Fabian Lohr mit 3:0 durchsetzen konnten. Im Hinspiel mussten wir uns in Freistadt, wo wir bereits seit 2006 auf einen Sieg warten, mit 3:1 geschlagen geben, unseren Ehrentreffer erzielte Adnan Nocic. Diese oftmals ernüchternden Spiele führen oftmals auch zu Frust bei unseren Spielern, mit Andreas Hofer (1x rot), Idris Sakic (2x gelb-rot) und Felix Hofmann (1x gelb-rot) gab es auch bereits überdurchschnittlich oft einen Platzverweis für unsere Elf.
Unsere Formkurve:
Nach zwölf Punkten in den letzten vier Runden gab es am Pfingstmontag wieder einen kleinen Dämpfer, beim Tabellenführer aus Naarn mussten wir uns nach einer sehr durchwachsenen Leistung bei hohen Temperaturen mit 3:1 geschlagen geben. Drei zum Teil wieder vermeidbare Gegentreffer verdeutlichen auch eines unserer Hauptprobleme in dieser Saison, mittlerweile 44 Gegentore sind der zweitschwächste Ligawert, nur Katsdorfs Schlussmänner mussten noch zweimal öfter hinter sich greifen. In der Tabelle haben wir wieder drei Plätze verloren und stehen nun auf Rang 9, der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt drei Runden vor Schluss aber noch komfortable sieben Punkte. Mit Adnan Nocic kehrt ein wichtiger Spieler wieder ins Team zurück, auch Daniel Pils könnte nach seiner Pause gegen Naarn ein Comeback geben. Offen bzw. eher unwahrscheinlich ist hingegen der Einsatz von Manuel Kainberger, der sich im Spiel gegen Naarn eine Schulterzerrung zugezogen hat.
Schiedsrichter:
Eine Premiere wird es beim Schiedsrichter geben, Hossein Shabazi Boldaji war bereits öfter als Linienrichter bei unseren Partien im Einsatz, am kommenden Freitag wird er aber erstmals unsere Elf (und auch jene von Freistadt) als Hauptschiedsrichter aufs Feld führen. Unterstützung erhält er an den Seiten von Khahrman Omar und Andreas Eckhart.
Reserve:
Nach einer Woche Spielpause wartet für die Elf von Amadeo Zela eine ganz schwere Prüfung, der überlegene Reserve-Tabellenführer und mittlerweile Reserve-Meister Freistadt kommt ins Huamabergstadion und machte im Herbst beim 6:1 (Nachtragsspiel) kurzen Prozess, den Ehrentreffer besorgte damals Thomas Richtsfeld, bereits zur Pause ist es 5:1 gestanden. Dieses Ergebnis ist auch ein Indiz für die wie in der KM sehr überschaubare historische Bilanz, auch unserer Reserve gelangen in 21 Aufeinandertreffen nur drei Siege, Freistadts Reserve war 17x erfolgreich. Freistadt hat diese Saison 17 von 19 Spiele gewonnen, nach dem fixierten Meistertitel der Freistädter ist aber evtl. (hoffentlich) die Luft etwas heraussen und unsere Jungs können vielleicht eine kleine Überraschung schaffen. An das letzte Heimspiel gegen Freistadt gibt es zumindest noch beste Erinnerungen, im September 2024 schickten wir die jungen Bierkicker nach Treffern von 2x Thomas Richtsfeld, David Wögerbauer, Nico Wögerbauer, Jakob Bäuchler und Manuel Kainberger mit 6:1 nach Hause. In der Tabelle stehen wir derzeit auf Rang 4, nach wie vor mit sechs Punkten Vorsprung auf Oberneukirchen auf Platz 5.
Spielort und Uhrzeit:
Das vorletzte Heimspiel der Saison steigt am Freitag, 29. Mai 2026 um 17:30 Uhr (Reserve) + 19:45 Uhr (KM). Wir freuen uns über eure Unterstützung auf den Rängen!
Damen:
Unsere Damen gegen die Union Lochen bedeutet was? Vorprogrammierte Action und Drama, so wie ein Blick in die historische Bilanz beweist. Die beiden bisherigen Heimspiele gegen Lochen waren Partien im OÖ Ladies Cup, beim ersten Aufeinandertreffen ging es nach einem 1:1 ins Elfermeterschießen, wo Laura Kalischko nach ihrem Treffer im Spiel auch vom Punkt cool blieb und Valentina Bauer den entscheidenden Elfmeter zum 2:0 verwerte, während bei Lochens Damen alle Nerven versagten. Ein halbes Jahr später stand es nach Treffern von Lena Ilk bzw. Michaela Bermadinger lange 1:1, ehe uns Olivia Brandstetter mit ihrem bis heute einzigen Treffer in Minute 86 erlöste und uns in Rund 2 schickte. Das Hinspiel war ebenfalls dramatisch, Lena Ilk gelang zweimal der Ausgleich, ehe unsere Damen in der Schlussviertelstunde noch drei Treffer kassierten und sich mit 5:2 in der Lasco-Arena geschlagen geben mussten.
Die Union Lochen steht aktuell auf Rang 7 mit 25 Punkten und damit irgendwie im Niemandsland der Tabelle mit vielen Punkten Rückstand nach vorne und Vorsprung nach hinten und evtl. ist deswegen auch die Luft bereits etwas heraussen, zuletzt gab es drei Zu-Null Niederlagen in Folge. Unsere Damen liegen derzeit auf Rang 9 mit 16 Zählern und haben in der Rückrunde fünf Punkte mehr gesammelt als die Gegnerinnen aus dem Bezirk Braunau. Zu Hause sind wir vor allem im Frühjahr zudem noch etwas höher einzuschätzen als auswärts, zehn der 16 Punkte wurden vor heimischer Kulisse eingefahren. Wie im letzten Vorbericht angekündigt ist die Situation bzgl. Auf- und Abstieg nach etwas unsicher, Rang 10 sollte aber für den Landesliga-Verbleib vermutlich reichen, auf Rang 11 (Windischgarsten) beträgt der Vorsprung aktuell vier Punkte. Unterstützt unsere Damen bei diesem Spiel, bei dem hoffentlich ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht werden kann. Gespielt wird am Samstag, 30. Mai um 14:00 Uhr. Im Anschluss wird in der Kantine das Champions League Finale übertragen (Anstoß 18:00 Uhr).
Und bereits eine Vorankündigung – das letzte Meisterschaftsspiel der Saison 2025/26 ist das große Derby gegen die Nachbarinnen aus Altenfelden. Gespielt wird hier an Fronleichnam, Donnerstag 4. Juni 2026 um 16:00 Uhr in Lembach. Termin unbedingt vormerken und unsere Damen im Derby anfeuern!
Nachwuchs – U15:
Auf unsere Nachwuchskicker wartet ein herausforderndes Spiel, die Vollert-Jungs treffen am Mittwoch, 27. Mai 2026 um 19:00 Uhr zu Hause auf den Tabellenführer aus Feldkirchen. Das Hinspiel Mitte April in Feldkirchen endete mit einem 5:1 für die damaligen Gastgeber, unseren Ehrentreffer erzielte damals Jonas Kaindlbinder. Unsere U15 freut sich auf euren Besuch bei diesem Heimspiel!
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/05/Vorbericht-Freistadt_Mai-2026.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-05-27 09:00:122026-05-27 14:21:51Heimspielwochenende gegen Freistadt und Lochen
Pfingstmontag um 17:00 Uhr nach Naarn – eine etwas unglückliche Ansetzung, die aber aufgrund der Copa Pele im Naarner Donauwell-Stadion am Pfingstsamstag aus Sicht der Gastgeber alternativlos war. Für alle Fans rollte aber immerhin erstmals in diesem Jahr ein Fanbus und machte die Anreise bequem und unkompliziert. Beim ersten Montagspflichtspiel seit fast genau 20 Jahren (Heimspiel im Juni 2006 gegen ebenfalls Naarn) trafen wir als beste Rückrundenmannschaft auf den Tabellenführer, der nach dem Sieg von St. Oswald/Fr. dringend Punktezuwachs brauchte. Alles war angerichtet für das Spitzenspiel, welches aufgrund der hohen Temperaturen aber nur schleppend in die Gänge kam und uns die erste Niederlage nach vier Siegen brachte.
Hälfte Eins:
Personell fehlte neben dem gesperrten Adnan Nocic auch Vizekapitän Daniel Pils, der leicht angeschlagen war (also verletzungsbedingt, ansonsten war er topfit!), die Reise nach Naarn aber mit dem Bus als Fan antrat. Bei schon hochsommerlichen Temperaturen suchte unser Coach Amarildo Zela bewusst die wenigen schattigen Stellen im Donauwell-Stadion für das Aufwärmprogramm, besser ins Spiel fanden aber dennoch die Gastgeber, wenn auch nur sehr langsam. In Minute 10 wird ein erster Vorstoß über Daniel Schützenberger und Florian Mairböck notiert, der Konter wird aber schließlich von Patrick Schürz unterbunden. Auch in Minute 18 folgt noch kein Abschluss, Max fängt einen Stangler von Florian Mairböck ab, nachdem dieser zuvor Felix Hofmann auf der linken Seite stehen gelassen hat. Der erste tatsächliche Abschluss geht auf unser Konto, Sebastian Traxler probiert es mit einem Weitschuss Richtung rechtes Kreuzeck, der Ball geht aber über das Tor. Es war irgendwie eine ganz seltsame Partie, beide Mannschaften kämpften verständlicherweise mit der Hitze und es kam kaum ein Spielfluss zustande, mehr Ballbesitz hatten aber die Heimischen, die in zwölf Heimspielen erst fünf Gegentreffer kassiert haben. In Minute 31 wehrt Max einen Direktfreistoß von Oliver Peterseil zur Ecke ab, zwei Minuten später war die Fahne von Assistent Josip Lukic ob, nachdem Florian Mairböck quasi alleine vor unserem Tor aufgetaucht ist. Zuvor wurde unser Trainer Amarildo Zela bereits zum Wechseln gezwungen, Manuel Kainberger fiel nach einem Zweikampf unglücklich auf die rechte Schulter und wurde von Alexander Mühlparzer ersetzt.
Vor allem unsere Offensive tat sich an diesem Pfingstmontag sehr schwer und es fehlte ein Spielertyp wie Adnan Nocic, der den Ball auch einmal halten bzw. seinen Körper gegen die großgewachsenen Verteidiger einsetzen kann. Und so war es dann irgendwie nicht verwunderlich, als wir in Minute 36 das 1:0 kassieren. Der quirlige Julian Kollingbaum zieht auf Höhe 16er von der rechten Seite zur Mitte und bringt den Flachschuss, den Max seitlich abwehrt, wo Paul Hintersteininger abstauben will, es aber zu einem Pressball mit Patrick Schürz kommt, wodurch der Ball zentral vor dem Tor und vor den Beinen von Florian Mairböck landet, der nur mehr einschieben muss. Wir werden nur mehr über eine Standardsituation gefährlich, nach einem Zauner-Freistoß von der rechten Seite verpasst Felix Hofmann an der zweiten Stange. Pausenstand 1:0.
Hälfte Zwei:
Die zweite Hälfte begann dann nahezu wie der erste Durchgang, es gab kaum Torraumszenen und wenn dann vor allem über ruhende Bälle, so wie in Minute 56, als Stefan Taferner wie Felix Hofmann am Ende der ersten Hälfte an der zweiten Stange einen Freistoß von rechts verpasst. In Minute 64 dann eine vorentscheidende Szene, Florian Mairböck macht die perfekte Spielverlagerung auf die rechte Seite, Julian Kollingbaum schießt, Sebastian Traxler blockt den Ball zur Ecke, wo uns die Gastgeber dann aussehen lassen, als ob wir bereits einen Sonnenstich hätten. Wir verschlafen komplett, dass der Corner von rechts kurz abgespielt wird, Daniel Schützenberger lässt relativ einfach Alexander Mühlparzer aussteigen, Max verpasst den Stangler und Oliver Peterseil braucht das runde Leder aus zwei Metern nur mehr über die Linie drücken. Naarn war den drei Punkten schon relativ nahe, allerdings nur kurzzeitig, denn quasi aus dem Nichts gelingt unserer Elf auch der erste Treffer des Tages, der gleichzeitig auch unser erstes Tor im Donauwell-Stadion seit 20. August 2005 war. Daniel Zauner führt von rechts einen Freistoß aus, der im Strafraum von Florian Mairböck per Kopf an die zweite Stange verlängert wird, wo sich Idris Sakic gegen seinen Gegenspieler durchsetzt und ins lange Eck einschießt.
Wir können aber das Momentum nicht nutzen (obwohl von der Tribüne viel energetische Unterstützung ausgegangen ist, Thomas „Gust“ Höltschl trug nämlich erstmals das neue Trikot vom 1. FC Hanrieder Ghetto mit pranatischem Hauptsponsor), vielmehr war unser Treffer die letzte notierte Chance im restlichen Spiel. Die Gastgeber werden dafür vier Minuten nach unserem Anschlusstreffer über den eingewechselten Noah Pilz gefährlich, sein Abschluss geht aber deutlich drüber. Doppelchance dann rund um Minute 75 für die Schwarz-Weißen, zunächst prüft Julian Kollingbaum mit einem wuchtigen Schuss von der Seite Max, wenige Augenblicke später verpassen Noah Pilz und Florian Mairböck nach Flanke von Kapitän Alexander Grinninger. Bestens aufgelegt in 1 gegen 1 Situation war an diesem Montag unser Schlussmann Markus Schinkinger, der mit gewissen Aktionen für kleine Herzinfarkte im Lembacher Fansektor sorgte. In Minute 86 geht es beinahe schief, nach einem riskanten Einsatz gegen Julian Kollingbaum am rechten Sechzehnereck kann unser Schlussmann den Abschluss von der Seite aber doch noch entschärfen. Mit dem Schlusspfiff macht er aber dann den einen Haken zu viel, Noah Pilz schnappt sich den Ball, Max versucht den Stürmer noch zu Fall zu bringen, der junge Naarner Angreifer strauchelt zwar, bleibt aber auf den Beinen und muss den Ball nur mehr ins leere Tor zum 3:1 Endstand einschieben.
Fazit:
Unsere Siegesserie ist gerissen, nach vier vollen Erfolgen müssen wir den Platz wieder als Verlierer verlassen und können weiterhin in Naarn nicht gewinnen. Nach dem langen Wochenende und den hohen Temperaturen war es von beiden Teams ein überschaubar gutes Bezirksligaspiel, der zweite und dritte Treffer von Naarn wäre aber vermeidbar gewesen. In Summe geht der Sieg von Naarn aber definitiv in Ordnung, wir waren vor allem in der Offensive viel zu harmlos. Das Spiel sollte möglichst schnell abgehakt werden und viel Zeit bleibt ohnehin nicht, denn bereits am Freitag wartet mit dem SV Freistädter Bier der nächste Gegner bei vermutlich angenehmeren Temperaturen, wo wir hoffentlich an unsere kämpferische und spielerische Hochform der vergangenen Wochen wieder anschließen können.
Reserve:
Weil die Reserve von Naarn in der 2. Klasse Nordost aktiv ist, gab es diese Runde kein Reservespiel, weiter geht es dann am kommenden Freitag um 17:30 Uhr gegen den Tabellenführer aus Freistadt.
Damen:
Unsere Damen waren ein bereits letztes Mal in dieser Saison das Auswärtsteam, am Samstag wurde die Reise in den Inno-Aktiv Park vom SV Krenglbach angetreten. Die dortigen Gegnerinnen, die SPG Wallern/Krenglbach 1b war wie so oft schwer einzuschätzen, wie bei 1b Teams so üblich gab es auch hier im Vorfeld die Befürchtung, dass einige Spielerinnen aus der OÖ Liga „herunterspielen“ und die Punktemitnahme aus dem Bezirk Wels-Land ein schwieriges Unterfangen werden könnte. Dies bestätigte sich glücklicherweise nicht (vermutlich auch deswegen, weil die KM von Wallern/Krenglbach Relegation in die zweite Bundesliga spielt und hier die Verletzungsgefahr zu groß gewesen wäre), die Gastgeberinnen erwischten aber dennoch den besseren Start. Nach zwei Minuten bringt Joseline Mistlbacher von rechts einen Corner, Sabrina Feischl befördert den Ball mit der Stirn an die Querlatte, den Abpraller klärt Elisa Hofer quasi in die Arme von Leonie Gerstl. Die schnelle und beste Saisontorschützin Ayoka Morgan zieht in Minute 7 im Strafraum ab, Leonie Gerstl wehrt mit den Fäusten ab, Sabrina Feischl will den Abpraller verwerten, Marlene Schneeberger blockt aber diesen Ball. Zwei Minuten später entwischt die pfeilschnelle Lena Ilk am rechten Flügel ihre Bewacherin, ihren Querpass auf Emilia Gahleitner erwischt aber eine Verteidigerin und klärt die Situation. Bei zumindest gefühlt hochsommerlichen Temperaturen hat die SPG Wallern/Krenglbach 1b die nächsten Halbchancen, einen Schuss von Sabrina Feischl fälscht Hannah Kiesl zur Ecke ab, nach einem Solo von Melanie Hudler stoppt Carolina Stöttner die Flügelspielerin im Strafraum. In Minute 29 ertönte dann erstmals „Your Love“ von The Outfield im Stadion, Melanie Hudler mit der perfekten Spielverlagerung über unsere Defensive auf die rechte Seite, dort nimmt sich Anna Hötzmanseder den Ball mit und trifft flach ins linke untere Eck. Das Gegentor war ein Weckruf für unsere Damen, die ab sofort besser ins Spiel fanden, in Minute 32 steht Lena Ilk nach starker Vorarbeit von Laura Kalischko aber im Abseits, zwei Eckbälle rund um Minute 40 führen leider auch zu keinem Torjubel unsererseits. Dafür erwischen uns die Heimischen konträr zu den Temperaturen vor der Pause eiskalt, zunächst haben wir Glück, dass Melanie Hudler nach einem Ballverlust von Marlene Schneeberger zu überhastet abschließt, eine Minute später faustet Leonie Gerstl einen Eckball weg, über Umwege bekommt Joseline Mistlbacher die zweite Chance und bringt leider die perfekte Flanke in die Schnittstelle, wo Sabrina Feischl per Kopf zuschlägt. Bitterer Pausenstand: 2:0.
Der Beginn der zweiten Hälfte war dann ein Hin und Her, zunächst blockt unsere Mauer einen Freistoß von Joseline Mistlbacher, direkt im Gegenzug hat Torfrau Jasmin Brunmayr einen Schuss von Lena Ilk erst im Nachfassen, Emilia Gahleitner kommt nicht mehr an den Abpraller. Eine Minute später bedient Laura Schinkinger Lena Ilk mustergültig im 16er, ihr Schuss wird aber in der Box von einer Verteidigerin geblockt. Bei einem Schuss von Melanie Hudler in Minute 53 ist Carolina Stöttner noch entscheidend dazwischen, ehe dann zehn Minuten keine Chancen notiert werden. Die nächste Gelegenheit führt dann aber zum viel umjubelten Anschlusstreffer, nach einem Einwurf von Hannah Kiesl wird der Ball von Emilia Gahleitner und Lena Ilk quer gespielt, ehe Sandra Keil am 5er den Ball kompromisslos verwertet. Für die erste Torschützin der Lembacher Vereinsgeschichte ihr erstes Saison- und zweites Landesligator. Eine Minute später bringt Hannah Kiesl wieder über die linke Seite die Flanke, Lena Ilk steht aber im Abseits. Nach dem Treffer gab es chancentechnisch zehn Minuten Leerlauf, ehe Sarah Schiffelhuber eine Flanke bringt, die Leonie Gerstl noch entscheidend erwischt, wodurch die zur Halbzeit eingewechselte Emma Kreindl an der zweiten Stange nicht an den Ball kommt. Unsere Torschützin tritt in Minute 78 einen Eckball, Elisa Hofer ist etwas in Rücklage und kann den Ball nicht entscheidend Richtung Tor bringen. Eine Minute fällt dann die Vorentscheidung, nach einem weiten Ball in die Spitze trifft die herauslaufende Leonie Gerstl Ayoka Morgan beim Klärungsversuch, diese erwischt den Ball noch kurz vor der Grundlinie und zieht scharf von rechts ab, Leonie Gerstl kann im Zurücklaufen den Ball nur mehr ins eigene Tor abwehren. Im Anschluss versuchen es die beiden eingewechselten Anna-Sophie Berger und Magdalena Pouillard noch mit Schüssen, die aber beide Leonie Gerstl entschärfen kann. Die letzte Aktion gehört unseren Damen, Sandra Keil bedient mustergültig Lena Ilk, ihr Schuss wird aber zur Ecke geblockt, die dann nichts mehr einbringt. Im vierten Pflichtspiel leider die vierte Niederlage gegen die SPG Wallern/Krenglbach 1b, wie im Hinspiel wären aber auch am Samstag Punkte evtl. möglich gewesen. Kopf hoch, die nächste Chance gibt es bereits kommenden Samstag vor Heimpublikum gegen Lochen.
Nachwuchs – U15:
Unsere U15 hatte Pause, weiter geht es mit einem Heimspiel am Mittwoch, 27. Mai 2026 um 19:00 Uhr gegen den Tabellenführer aus Feldkirchen.
Ausblick:
Bereits am kommenden Freitag steht das nächste Match auf dem Programm, unsere Mannschaften treffen zu Hause auf einen kleinen Angstgegner, gegen den SV Freistädter Bier haben wir historisch betrachtet eine eher überschaubare Bilanz. Wie man Angstgegner bezwingt, haben wir aber heuer im Frühjahr beim verdienten Derbysieg gegen Haslach eindrucksvoll unter Beweis gestellt und nach der Niederlage in Naarn wollen unsere Jungs sicher eine Reaktion zeigen. Gespielt wird am Freitag, 29. Mai 2026 um 17:30 Uhr (Reserve) + 19:45 Uhr (KM). Einen Tag später bestreiten unsere Damen ebenfalls ihr vorletztes Heimspiel der Saison, zu Gast im Huamabergstadion sind die Ladies aus Lochen, die bisher zweimal für Cupspiele in Lembach waren und diese Partien beide verloren haben. Gespielt wird am Samstag, 30. Mai um bereits 14:00 Uhr. Im Anschluss bzw. am Abend wird das Champions League Finale in der Kantine übertragen. Wir freuen uns auf euren Besuch an diesen beiden Tagen!
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/05/Endergebnis-Naarn_Mai-2026.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-05-26 10:26:232026-05-26 10:50:28Siegserie endet beim Tabellenführer
Erneut müssen etliche Kilometer zurückgelegt werden, um unseren nächsten Matchort zu erreichen, nach der weitesten Auswärtsfahrt der Saison gegen St. Oswald/Fr. (ca. 76 km) vor zwei Wochen geht es am Pfingstmontag ins ca. 73 km entfernte Naarn im Bezirk Perg. Aber Moment mal – Montag?! Ja richtig gelesen, weil Naarn am Wochenende die Copa Pele zu Gast hat, spielen wir am statistisch betrachtet seltensten Wochentag, der Montag musste zuletzt vor fast genau 20 Jahren bei einem Pflichtspiel unserer Kampfmannschaft als Spieltag herhalten. Und jetzt wird es fast ein bisschen skurill (oder kitschig): Der damalige Spieltag? Pfingstmontag, 5. Juni 2006. Der damalige Gegner? Ausgerechnet die Union Naarn. Das Endergebnis? Ein 3:1 Heimsieg nach Treffern von Ernst Richtsfeld, Marek Kroneisl und Stefan Hinterleitner. Wir hätten nichts dagegen, wenn wir diese „Montag-Siegesserie“ fortsetzen könnten, der Gegner ist aber der aktuelle Tabellenführer der Bezirksliga Nord, der in mehreren Statistiken die klare Nr. 1 ist.
Gegner-Check:
Die Kragl-Elf führt als Landesliga-Absteiger die Tabelle der Bezirksliga Nord an, hat die wenigsten Niederlagen der Liga, die mit Abstand wenigsten Gegentore kassiert und liegt auch in der Heimtabelle auf Platz 1, dort mit fünf Punkten Vorsprung auf St. Oswald/Fr. Der Herbstmeister ist aber im Frühjahr doch etwas verwundbarer als noch in der Hinrunde, in der Rückrundentabelle liegen die Schwarz-Weißen „nur“ auf Rang 5, drei der vier Saisonniederlagen (gegen St. Oswald/Fr., Arnreit und Julbach) kassierte man 2026. Besonders empfindlich war die 5:2 Auswärtsniederlage letzte Runde im „kleinen“ Julbacher Meranstadion, noch dazu mussten die Naarner dort auch auf Stammtorhüter Michael Froschauer verzichten. Ebenfalls erwähnenswert ist die für einen Tabellenführer verhältnismäßig unauffällige Offensive, 35 erzielte Treffer sind in der Liga max. ein Durchschnittswert, selbst der Tabellenelfte aus Vorderweißenbach hat zwei Tore mehr erzielt. Wie erfolgreich man aber auch mit eher weniger eigenen Treffern sein kann, untermauert aber der aktuelle Tabellenplatz der Gastgeber, die besten Torschützen sind Daniel Schützenberger und Florian Mairböck mit je fünf Saisontoren. Defensiv ist das Donauwell-Stadion eine schwer einnehmbare Festung, in sieben von zwölf Heimspielen spielten die Hausherren zu Null, mehr als ein Gegentor hat man in dieser Saison zu Hause noch nicht kassiert, logischerweise soll diese Serie auch im bereits letzten Naarner Heimspiel des Jahres fortgesetzt werden.
Historische Bilanz:
Nur bedingt aussagekräftig ist die historische Bilanz, in der Naarn mit vier Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen aus neun Partien leichte Vorteile hat. Wenig aussagekräftig deswegen, weil das 1:1 Remis im Herbst 2025 das erste Aufeinandertreffen beider Teams seit ca. 7,5 Jahren war und die Mannschaften somit wenig vergleichbar sind. Der letzte Sieg von Naarn im direkten Duell war unsere 0:5 Heimniederlage im Juni 2018 am Ende unserer damaligen Landesliga-Saison, unser letzter Sieg liegt fast 20 Jahre zurück, im September 2007 setzten wir uns nach einem Eigentor von Naarns Josef Huber und einem Treffer von Stefan Hinterleitner ebenfalls in der Landesliga zu Hause mit 2:1 durch. Im Donauwell-Stadion war das Tor bei unseren letzten Auftritten aber wie verriegelt, in den letzten drei Spielen in Naarn (2:0 Niederlage im November 2017, 3:0 Niederlage im April 2008, 0:0 im Juni 2007) gelang uns kein Treffer, der letzte Torschütze in Naarn ist (wer könnte es anderes sein) Stefan Hinterleitner, der bei unserer 3:1 Niederlage im August 2005 den Ehrentreffer erzielte. Die besten Torschützen im direkten Duell sind Cem Aygün und Mario Pfeiffer bzw. Stefan Hinterleitner und Marek Kroneisl mit je drei Treffern, einziger noch aktiver Torschütze auf unserer Seite ist Jakob Pechmann, der beim 1:1 im Hinspiel erfolgreich war.
Unsere Formkurve:
Vier Siege in Folge haben uns im Abstiegskampf etwas Luft verschafft, weil aber fast alle Mannschaften aus dem Tabellenkeller ebenfalls regelmäßig punkten, dürfen wir uns trotz 30 Zählern weiterhin nicht ausruhen, Platz 12 liegt nach wie vor nur drei Punkte entfernt. Dasselbe gilt aber auch fast für die andere Richtung, derzeit fehlen nur fünf Punkte auf die drittplatzierten Haslacher, die aber bereits ein Spiel mehr ausgetragen haben. Verstecken brauchen wir uns aber 2026 definitiv nicht, wir führen derzeit sogar die Rückrundentabelle an und können hier durchaus beeindruckende Statistiken vorweisen, die nach der bescheidenen Herbstsaison kaum einer für möglich gehalten hätte. Vier Runden vor Schluss haben wir bereits sechs Punkte mehr gesammelt als im gesamten Herbst, gemeinsam mit Vorderweißenbach haben wir die wenigsten Niederlagen 2026 (nur je eine), mit 22 Toren verfügen wir auch über die gefährlichste Offensive im neuen Jahr. Eine wichtige Offensivkraft fehlt aber in Naarn, unser bester Saisontorschütze Adnan Nocic wurde nach seinem Ellbogencheck gegen Arnreit für ein Spiel gesperrt und ist somit erst in Runde 24 bei der Partie gegen Freistadt wieder einsatzberechtigt. Aufpassen im Saisonendspurt heißt es indessen für Patrick Schürz, Martin Schinkinger und Idris Sakic, die alle bei aktuell vier gelben Karten stehen.
Schiedsrichter:
Ein für beide Teams völlig unbekannter Schiedsrichter wurde mit der Spielleitung betraut, Marinko Golub sorgt am Pfingstmontag für die Einhaltung der Spielregeln. Seine Assistenten werden Philipp Leonhartsberger und Josip Lukic sein.
Reserve:
Weil die Reserve von Naarn in der 2. Klasse Nordost aktiv ist, entfällt das Vorspiel, weiter geht es für die Mannschaft von Amadeo Zela mit dem Heimspiel gegen den überlegenen Tabellenführer aus Freistadt am Freitag, 29. Mai um 17:30 Uhr.
Spielort und Uhrzeit:
Das vorletzte Auswärtsspiel der Saison steigt am Pfingstmontag, 25. Mai 2026 um 17:00 Uhr im Donauwell-Stadion von Naarn. Egal ob mit dem Fanbus (Abfahrt 14:15 Uhr am Marktplatz in Lembach – Anmeldungen bei Michael Rotter), dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß (;)), wir freuen uns auf eure Unterstützung im Bezirk Perg beim Tabellenführer.
Damen:
Ist es für unsere Herren erst das vorletzte Auswärtsspiel, sind unsere Damen kommendes Wochenende bereits ein letztes Mal in dieser Saison auf fremdem Terrain gefordert, diese reisen in den Bezirk Wels-Land und treffen in Krenglbach auf die SPG Wallern/Krenglbach 1b. Noch mysteriöser als die Frage wer Jack The Ripper war, wo das Bernsteinzimmer ist oder wo Atlantis versunken liegt, ist jedes Jahr die Frage, wie viele Auf- und Absteigerinnen es in den jeweiligen Damenligen gibt. Und hier gibt es durchaus positive Informationen für unsere Ladies, wodurch ein Landesliga-Verbleib immer wahrscheinlicher wird. Die Ligagröße in der OÖ Liga und der Landesliga soll nächste Saison zehn Teams betragen, laut aktuellen Informationen ziehen sich die LASK Juniors, die Absteigerinnen aus der OÖ Liga (die heuer „nur“ eine 9er-Liga ist/war), vom Spielbetrieb zurück und stellen eine U16, wodurch von der OÖ Liga kein neues Team in die Landesliga hinzukommt. Weil auch in der OÖ Liga nächste Saison zehn Teams sein sollen, wird es bereits ziemlich sicher zwei Aufsteigerinnen geben (aktuell St. Stefan und Altenfelden), sollte OÖ Liga Meister Wallern/Krenglbach die Relegation gewinnen, würden sogar drei Teams (aktuell auch noch die SPG Antiesenhofen) aus der Landesliga in die OÖ Liga aufsteigen.
Durch die zwei bzw. drei Aufsteigerinnen und weil auch aus den beiden Frauenklassen voraussichtlich nur je ein Team aufsteigt, würde sich folglich auch die Anzahl der Absteigerinnen von der Landesliga in die Frauenklasse reduzieren und mittlerweile reicht ziemlich sicher Platz 9 (den unsere Damen derzeit inne haben) oder 10 bzw. im Fall des Aufstiegs von Wallern/Krenglbach auch unter Umständen Rang 11 für den Klassenerhalt. Rang 10 hat derzeit übrigens Windischgarsten inne, wo die sportliche Zukunft ähnlich wie bei LSC Linz noch nicht final geklärt ist. Endgültige Gewissheit wird es aber erst mit 1. Juni (Nennschluss für alle Teams für die kommende Saison, in den letzten Jahren kam es auch öfters zu einem Aufstiegsverzicht, der aktuell nicht vorhersehbar bzw. einplanbar ist) bzw. Mitte Juni nach den Relegationsduellen geben. Die Situation bleibt noch etwas vage, unsere Damen können aber mit weiterem Punktezuwachs am Samstag diese Diskussion ohnehin beenden und damit widmen wir uns den kommenden Gegnerinnen.
Die SPG Wallern/Krenglbach 1b steht auf Platz 5 der Tabelle, hat mit einem Torverhältnis von 34:29 aber „nur“ die siebtbeste Offensive der Liga, die besten Torschützinnen sind Ayoka Morgan und Anna Wastlbauer mit je sieben Saisontoren. Historisch betrachtet zogen unsere Damen in allen vier bisherigen Duellen den Kürzeren, drei der vier Partien verloren wir zu Null, den bis heute einzigen Treffer gegen die Buchner-Elf erzielte Lena Ilk beim ersten Aufeinandertreffen im August 2024 bei unserer 1:4 Heimniederlage. Im Herbst waren wir knapp am ersten Punktgewinn dran, ein später Treffer von Anna-Sophie Berger führte aber zu einer 0:1 Niederlage vor eigenem Publikum. In der Rückrundentabelle stehen die Gastgeberinnen aber auf Rang 3 und gaben nur gegen die Top 3 der Gesamttabelle Punkte ab. Unsere Ladies haben sich im Frühjahr aber im Mittelfeld der Landesliga festgesetzt und stehen in der Rückrundentabelle auf dem guten 6. Platz, nur vier Punkte hinter der SPG Wallern/Krenglbach 1b. Die einzigen beiden Niederlagen 2026 kassierte man auswärts gegen die beiden Topteams aus St. Stefan und gegen die SPG Antiesenhofen, im fünften Anlauf soll nun der erste Auswärtssieg des Jahres eingefahren werden. Offensiv wird wieder vieles von Kapitänin Lena Ilk abhängen (zehn der 19 Saisontore gehen auf ihr Konto), zuletzt haben aber auch Laura Kalischko und Premierentorschützin Emilia Gahleitner gezeigt, dass im Angriffsdrittel mit ihnen zu rechnen ist. Gespielt wird am Samstag, 23. Mai um 15:30 Uhr im Inno-Aktiv Park vom SV Krenglbach. Unsere Damen freuen sich über Unterstützung beim letzten Auswärtsspiel der Saison!
Nachwuchs – U15:
In der Pfingstwoche pausiert unsere U15, weiter geht es für die Vollert-Elf am Mittwoch, 27. Mai 2025 um 19:00 Uhr mit einem Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Feldkirchen.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/05/Vorbericht_Naarn_Mai-2026.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-05-22 08:40:012026-05-22 10:06:22Zweitweiteste Auswärtsfahrt der Saison
Das gestrige Derby gegen die Union Arnreit hatte wirklich alles – Drama, spektakuläre (und schmerzhafte) Szenen, acht Tore, eine rote Karte und vor allem den besseren Ausgang für unsere Jungs. Mit nun 30 Punkten haben wir einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht und uns endgültig ins Mittelfeld vorgeschoben, durch die Heimniederlage von Katsdorf gegen St. Oswald/Fr. beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz vier Runden vor Schluss bereits acht Punkte.
Hälfte Eins:
Mit Sebastian Traxler stand ein fixer Ausfall nach seiner gelb-roten Karte gegen St. Oswald/Fr. bereits fest, mit Torhüter Markus Schinkinger kam leider kurzfristig ein weiterer Ausfall unserer in den letzten Runden so stabilen Defensive hinzu. Felix Bes kam daher zu seinem zweiten Bezirksliga-Einsatz, wie im Herbst gegen Haslach stand er erneut bei einem Derby zwischen den Pfosten und sollte noch zum tragischen Helden werden. Wir waren von Beginn weg präsent, ein Schuss bzw. eine Flanke von Martin Schinkinger wird von Lukas Stockinger zur Ecke geblockt, die gleich die Führung bringt. Daniel Zauner tritt von rechts den Corner, findet aber keinen Lembacher Angreifer, sondern den besten Arnreiter Torschützen Kevin Aiglstorfer, der per Kopf ins eigene Tor trifft. Die vor allem im Frühjahr so starke Arnreiter Defensive wurde gleich munter weiterbeschäftigt, in Minute 8 geht ein Kopfball von Stefan Schürz nach einer Ecke klar drüber, in Minute 10 scheitert Adnan Nocic via Aufsitzer-Kopfball an Dominik Neumüller, der Arnreiter Schlussmann ist eine Minute später knapp vor Jakob Pechmann am Ball, nachdem ihn Adnan Nocic traumhaft in Szene gesetzt hat. Die erste Arnreiter Chance hat Jubilar Manfred Gahleitner (500. Spiel für Arnreit, herzliche Gratulation!) in Minute 15, seinen Freistoß aus dem linken Halbfeld wehrt Felix Bes an die Querlatte ab.
Generell probieren es unsere Gäste oft mit langen Bällen auf den pfeilschnellen Thomas Grubhofer, selten führen diese aber zum Erfolg. Erfolgreich waren wir dagegen in Minute 25, Martin Schinkinger bringt eine Flanke vom rechten 16er-Eck, der Ball wird abgefälscht, wodurch Adnan Nocic vorbeirutscht, in seinem Rückraum steht aber Jakob Pechmann goldrichtig, der nur mehr einschieben muss. Wie in der Vorwoche gegen St. Oswald/Fr. haben wir nach einer halben Stunden einen 3-Tore-Vorsprung, Daniel Zauner tritt von links einen Freistoß Richtung langes Eck, der Ball wird evtl. noch leicht von Kapitän Michael Furtmüller verlängert und schlägt im Netz ein. Drei Minuten später beinahe des 4:0, Adnan Nocic lässt Michael Furtmüller aussteigen und zieht ab, sein Flachschuss geht knapp links vorbei. In Minute 38 jubelt plötzlich die Eisner-Elf und keiner weiß so recht wieso. Jakob Pechmann verliert gegen Thomas Grubhofer rechts auf der Seite den Ball, er wechselt rasch die Seite zu Patrick Aiglstorfer, seinen Stangler verwertet Kevin Aiglstorfer zum 3:1. Wir stellen aber noch vor dem Pausenpfiff von Schiri Basic den 3-Tore-Vorsprung wieder her, Manuel Kainberger spitzelt zentral vor dem Tor den Ball zu Jakob Pechmann, nach einem überlegten Blick trifft er ins linke untere Eck zum 4:1 Pausenstand.
Hälfte Zwei:
Wir machen in Hälfte Zwei genau da weiter wo wir 15 Minuten zuvor aufgehört haben, einen Stangler von Manuel Kainberger fälscht Kapitän Michael Furtmüller beinahe ins eigene Tor ab, einen Schuss von Adnan Nocic hat Dominik Neumüller im Nachfassen und in Minute 52 verhindert das rechte Kreuzeck nach einem Kopfball von Adnan Nocic das 5:1. Eine Minute später erneutes Pech mit dem Aluminium, ein Freistoß von Daniel Zauner aus ca. 20 Metern geht nur an die Querlatte. Eine leider korrekte Entscheidung gegen uns dann in Minute 56, Adnan Nocic fährt im Zweikampf mit Manfred Gahleitner in übertriebener Manier den Ellbogen aus, Schiri Basic zögert keine Sekunde und schickt unseren besten Saisontorschützen frühzeitig vom Feld, der nun vermutlich mind. 2 Partien zuschauen muss. In Minute 61 wurden sämtliche Spieler von uns kurzzeitig eingefroren, Patrick Aiglstorfer bekommt nahe des Mittelkreises den Ball, lässt alle Lembacher (relativ einfach) aussteigen und bleibt auch vor Felix Bes cool und schiebt den Ball überlegt zum 4:2 ein. Es war dies die vorletzte Aktion unseres Schlussmanns, in Minute 65 wird er beim Herauslaufen von Thomas Grubhofer am linken Auge und nahe des linken Ohrs getroffen und muss ca. acht Minuten behandelt werden, für ihn ging es zur Kontrolle nach Rohrbach ins Krankenhaus. Bernhard Bötscher kam in die Partie, der ausgerechnet in Arnreit wohnhafte Schlussmann absolvierte sein erstes KM-Pflichtspiel seit Juni 2022 und seiner roten Karte in Altenberg, damals war der Spieltag übrigens auch ein Donnerstag. Arnreit wurde in Überzahl erwartungsgemäß stärker, Kevin Aiglstorfer vergibt in Minute 75+76 zwei Chancen, bei einer Aktion war aber auch die Fahne von Assistent Ozabor oben.
In Minute 76 jubeln wir über Treffer Nr. 5 und auch dieser ist äußerst sehenswert, zunächst setzt sich Jonathan Altendorfer überragend gegen alle Verteidiger durch, scheitert aber noch an Dominik Neumüller, den Abpraller schlenzt Jakob Pechmann spektakulär ins rechte Kreuzeck. Vier Minuten gibt es dann ein Geschenk vom Arnreiter Bernhard Bötscher, nach einem hohen Ball schlägt er an der Strafraumgrenze ein Luftloch, Kevin Aiglstorfer braucht den Ball nur mehr ins leere Tor köpfeln. Die Schlussphase sollte nochmal dramatisch werden, zunächst scheitert Jakob Pechmann mit einem Gewaltschuss an Dominik Neumüller, dann ist in Minute 92 der Ball im Tor zum vermeintlichen 5:4, Thomas Grubhofer stand aber im Abseits. Drei Minuten später ist es erneut Thomas Grubhofer, der Bernhard Bötscher zum eingreifen zwingt, an der zweiten Stange verpasst zudem Kevin Aiglstorfer knapp. Die letzte Großchance geht dann noch auf unser Konto, erneut tankt sich Jonathan Altendorfer in seiner bekannten Manier durch, scheitert aber erneut im 1 gegen 1 am herauseilenden Dominik Neumüller. Endstand 5:3
Danke an die beiden Matchballsponsoren Gertraud Scheiblberger und Dr. Thomas Bes (in Vertretung von Tochter Amelie)!
Fazit:
Der vierte Sieg in Folge im Frühjahr war auch unser fünfter Derbysieg in Folge, der aufgrund der Spielanteile völlig in Ordnung geht und erneut sehr wichtig sowohl für die Tabelle als auch für das Selbstvertrauen war. Aktuell stehen wir (zum Teil mit einer Partie mehr) auf Rang 6 und dürfen wohl vorsichtig auch nächstes Jahr für die Bezirksliga planen. Ausruhen dürfen wir uns aber nicht, nächste Woche wartet der souveräne Tabellenführer Naarn, wo wir mit Adnan Nocic erneut auf einen wichtigen Spieler verzichten müssen.
Großer Jubel nach dem vierten Sieg in Folge
Reserve:
Durch den Ausfall von Markus Schinkinger war die Tormannposition unserer Reserve frei, an dieser Stelle ein großes Danke an unseren Tormann auf Abruf, Bernhard Bötscher sprang kurzfristig (ca. 24h vor der Partie) in die Bresche und hütete das Tor im kleinen Derby. Darüber hinaus stand Jakob Bäuchler nach seiner Verletzung in Peilstein wieder im Kader, auch Andreas Hofer gab sein Comeback, beide waren aber vorerst Ersatz. Nach fünf Minuten muss sich Bernhard Bötscher auch bereits auszeichnen und eine Flanke über die Querlatte lenken, die folgenden Chancen gehen aber dann auf unser Konto. In Minute 7 erwischt Alexander Kindlmann nach Flanke von Alexander Mühlparzer den Ball nicht, in Minute 13 scheitert Manuel Schmerda an Schlussmann Zoidl und in Minute 20 muss es eigentlich 1:0 stehen. Manuel Schmerda flankt von links in den Strafraum, zunächst scheitert Alexander Kindlmann, den Abpraller schießt Laurin Altendorfer klar drüber. Das Sprichwort „Wer die Tore vorne nicht macht, bekommt sie hinten“ kennt wohl jeder, nach einer vergebenen Chance von Thomas Richtsfeld kassieren wir vom Tabellenvorletzten in Minute 30 das 0:1. Ein zu kurzer Rückpass zwingt Bernhard Bötscher zum Rauslaufen, er verliert den Pressball gegen Moritz Kobler, der sich den Ball zurecht legt und ins quasi leere Tor einschießt. Diese Phase war ziemlich turbulent, nur eine Minute später scheitert Niklas Bäck an der linken Stange, zwei Minuten später zieht Benedikt Leibetseder von der Mittellinie ab, der Ball geht aber knapp drüber. Auch unsere Elf hat noch drei Chancen, zweimal scheitert Manuel Schmerda (einmal nach traumhafter Außenrist-Vorarbeit von Niklas Höfler), mit dem Pausenpfiff vergibt Laurin Altendorfer rechts im Strafraum.
Zwei Chancen wurden in der Frühphase von Hälfte Zwei notiert, Bernhard Bötscher entschärft einen Kopfball von Adrian Mauracher, auf der Gegenseite verpasst Moritz Kohel knapp eine Flanke von Christian Anreither. Die Vorentscheidung fällt dann nach unspektakulären 20 Minuten in Minute 74, Moritz Kobler bringt von links einen Eckball, Adrian Mauracher köpfelt am 5er ein. Zehn Minuten vor Schluss dann die endgültige Entscheidung, nach einem weiten Ball setzt sich Moritz Kobler sehr rustikal gegen David Lohr durch und trifft am herauseilenden Bernhard Bötscher vorbei zum 0:3. Unsere Jungs müssen sich etwas überraschend Arnreit klar geschlagen geben, vor allem offensiv hatten wir wenig Ideen und waren defensiv so wie beim 0:1 zu unkonzentriert, wodurch die Niederlage auch in Ordnung geht.
Damen:
Möchte man für einen Fußballvortrag eine Präsentation zum Thema „6-Punkte-Spiel“ vorbereiten, könnte man die Partie unserer Damen gegen die SPG Aschach/St. Ulrich/Ternberg als Musterbeispiel verwenden. Um weiterhin eine gute Ausgangslage für die Mission Klassenerhalt zu wahren, war ein Sieg Pflicht und unsere Damen fanden gegen die schwächste Offensive der Liga auch gut in die Partie. Trainer Gerhard Gierlinger nahm zwei Änderungen vor im Vergleich zur Punkteteilung in St. Oswald/Fr., Alina Mairhofer war wieder zurück im Kader, zudem begann Laura Schinkinger, Sandra Keil und Emilia Gahleitner nahmen zunächst auf der Bank Platz. Die ersten drei Chancen im Spiel wurden mit freundlicher Unterstützung vom SK Kleinzell gesponsert. In Minute 8 zieht Lena Ilk in den 16er und wird im Doppelpack gestoppt, in Minute 11 versucht es Marlene Schneeberger nach einer Ecke vom 16er, wo der Ball aber knapp neben die linke Stange geht und in Minute 14 ist es Elisa Hofer, die nach einer Mairhofer-Flanke mit dem Rücken zum Tor steht, das Spielgerät aber dennoch spektakulär aufs Gehäuse bringt, wo eine Verteidigerin auf der Linie klärt. Die beste Chance für die Gäste-SPG gibt es in Minute 26, Kapitänin Verena Mitterhuber setzt sich links im Strafraum gegen Carolina Stöttner durch, ihr Abschluss ist aber kein Problem für Leonie Gerstl. Die restlichen Chancen in Durchgang Eins gehen alle wieder auf das Konto unserer Damen, in Minute 27 wird ein Schuss von Hannah Kiesl aus ca. 18 Metern zur Ecke geklärt, in Minute 31 kann Schlussfrau Katharina Pessl nach einer Ilk-Flanke und mehreren Kontakten zwischen der Stange und ihr selber doch noch den Ball festhalten, weitere Gelegenheiten haben Hannah Kiesl, Elisa Hofer und Alina Mairhofer nach Traumpass von Laura Kalischko, der Ball will aber vorerst einfach noch nicht ins Netz.
Die ersten zwei Chancen in Hälfte Zwei haben erneut unsere Damen, einen Kopfball von Alina Mairhofer nach Vorarbeit von Laura Kalischko und Lena Ilk fängt Katharina Pessl sicher, wenige Minuten später geht ein Schuss von Lena Ilk knapp drüber. Nach einem Schuhbinde-Workshop von Valentina Bauer und Ronja Schlager leider dann unschöne Szenen, die beste SPG-Saisontorschützin, Kapitänin Verena Mitterhuber, bleibt am Rasen liegen und muss gestützt das Feld verlassen. Gute Besserung an dieser Stelle! Zwischen Minuten 55 und 65 haben die Gäste ihre stärkste Phase, vor allem die eingewechselte Lätitia Futterer (Mahlzeit!) macht sich gleich bemerkbar, in Minute 58 ist sie völlig frei vor dem Tor, bringt den Ball aber nicht ins Netz. In Minute 64 kommt Leonie Gerstl aus dem Tor raus und trifft beim Klären Valentina Bauer, Elena Aigner schießt den Abpraller knapp links am Tor vorbei. In dieser stärksten Phase von Aschach/St. Ulrich/Ternberg gehen unsere Ladies dann nach vielen guten Chancen (endlich) in Führung. Nach einem weiten Ball von Carolina Stöttner kombinieren die eingewechselte Emilia Gahleitner und Lena Ilk am rechten Flügel, Letztere zieht Richtung 5er und bringt den Ball zu Laura Kalischko, die im zweiten Versuch den Ball im Tor unterbringt. Sieben Minuten später wird dann ein Premierentreffer bejubelt und es sind fast wieder die gleichen Protagonistinnen. Freistoß von Carolina Stöttner, den Torfrau Pessl nur nach vorne abwehren kann, der Nachschuss von Lena Ilk wird geblockt, Emilia Gahleitner sagt „Danke“ und staubt zu ihrem ersten Tor in der Lembacher Dress ab. In Minute 78 war das Spiel dann endgültig entschieden, Lena Ilk bedient nahe des rechten 16er-Ecks Emilia Gahleitner, diese zieht überlegt Richtung langes Eck ab, wo der Ball zuerst an die linke Stange und dann mit Unterstützung von Torfrau Pessl über die Linie geht. In der Folge gab es keine nennenswerten Szenen mehr, unsere Damen feiern einen immens wichtigen Sieg gegen die direkten Konkurrentinnen um den Klassenerhalt und schieben sich zumindest bis Sonntag auf den rettenden 8. Platz vor.
Nachwuchs – U15:
Nach zuletzt zwei unglücklichen Niederlagen schossen sich unsere Nachwuchskicker am Mittwochabend gegen die SPG Aigen-Schlägl/Oepping/Peilstein den Frust von der Seele. Ohne Top-Stürmer Moritz Höllinger reiste die Vollert-Elf zum Tabellenletzten, es dauerte aber dennoch keine zwanzig Minuten, ehe unsere Jungs das Toreschießen eröffneten. Nach einer dominanten Anfangsphase ist es Simon Schmidhofer, der nach 18 Minuten auf 0:1 stellt und unsere U15 ein erstes Mal jubeln lässt. Ähnlich wie bei unserer KM war das Spiel nach ca. einer halben Stunde quasi entschieden, Christian Smetschka und ein weiterer satter Schuss von Simon Schmidhofer bescheren uns eine klare und verdiente 0:3 Pausenführung. Hälfte Zwei bot ein identisches Bild, eine bärenstarke Zweikampfquote von ca. 90 % führen zu Treffer Nr. 4 und 5 durch Niklas Höfler und Matheo Rosenberger, zudem haben die Vollert-Jungs bei zwei Lattentreffern Pech. Tabellarisch konnten sich unsere Nachwuchskicker auch wieder verbessern und stehen nun auf Rang 3 und nur einen Punkt hinter dem Tabellenzweiten.
Fazit unseres Trainers Kurt Vollert: „Endlich wurden die in den Trainings geübten Taktiken und Strategien zum Teil umgesetzt. Ich bin positiv überrascht von einigen Spielern wie Stefan Gierlinger, Matteo Witzersdorfer, den Kaindbinder-Zwillingen, Christian Smetschka und Konstantin Rabeder. Souveräne Ruhepole am Platz mit sehr gutem Stellungsspiel waren im gesamten Spiel Niklas Höfler und unser Goalie Valentin Niederleitner. Es gab dadurch keine einzige Torchance für unseren Gegner. Ich werde weiterhin mit und an den Wachstumspotenzialen unserer Rohdiamanten arbeiten und diese in den Trainings weiter entwickeln.“
Ausblick:
Während unsere U15 am Pfingstwochenende pausiert, entstehen auch für Damen und Herren aufgrund des Donnerstagsspiels etwas längere Pausen. Unsere Damen sind an Pfingsten zuerst gefordert, mit der letzten Auswärtspartie der Saison in Krenglbach bei der SPG Wallern/Krenglbach 1b wartet ein Spiel gegen ein Mittelfeldteam. Gespielt wird am Samstag, 23. Mai 2026 um 15:30 Uhr im Inno-Aktiv Sportpark Krenglbach. Bei unseren Herren ist nur ein Team im Einsatz, nachdem die 1b von Naarn in der 2. Klasse aktiv ist, reist nur unserer KM in den Bezirk Perg und das an einem sehr außergewöhnlichen Spieltag, denn gespielt wird am (Pfingst-)Montag um 17:00 Uhr in Naarn. Unsere Teams freuen sich auf eure Unterstützung!
Donnerstag und Fußball – geht das überhaupt? Aus Lembacher Sicht nur in absoluten Ausnahmefällen, denn in den letzten 15 Jahren gab es tatsächlich nur zwei Pflichtspiele, die an einem Donnerstag ausgetragen wurden. Die Partien im Juni 2012 (zu Hause gegen Oberneukirchen) und im Juni 2022 (auswärts in Altenberg) wurden beide gewonnen und auch heuer ist es ein absoluter Ausnahmefall, warum der Donnerstag als Spieltag herhalten muss. Aufgrund des Eröffnungswochenendes des Bauernkriegsgedenkjahres (communale oö) wären Gegenveranstaltungen am Wochenende kontraproduktiv gewesen, daher wird bereits an Christi Himmelfahrt gespielt. Und das gleich in dreifacher Ausführung, denn auch unsere Damen bestreiten ihr vielleicht schon vorgezogenes Endspiel um den Klassenerhalt am 40. Tag nach Ostern und sind für unsere Herren oft Glücksbringer, in zwölf von 17 Partien blieben wir ohne Niederlage, wenn unsere Damen am selben Tag ein Heimspiel absolvierten.
Gegner-Check:
Seit einigen Jahren bereichern die Arnreiter mittlerweile die Bezirksliga und zeigen Jahr für Jahr, was mit Kampfgeist und fast ausschließlich eigenen Spielern möglich ist. 2x Rang 8 (exkl. der beiden abgebrochenen Corona-Saisonen) ist die bisherige Bestmarke der Eisner-Elf, die derzeit auf Rang 6 steht und gemeinsam mit St. Oswald/Fr. die zweitwenigsten Niederlagen der Liga hat. Besonders beeindruckend – dieser Rang wurde mit den zweitwenigsten Toren der gesamten Liga erreicht, was für eine extreme Effizienz unserer Gäste spricht. Die besten Torschützen sind wie nicht anders zu erwarten Kevin Aiglstorfer (8) und Jakob Simader (6). Ebenfalls erwähnenswert ist die Defensive, nur Tabellenführer Naarn kassierte weniger Gegentore, 2026 spielte Dominik Neumüller in 5 von 8 Partien zu Null . Das zweitbeste Auswärtsteam mit nur einer Niederlage in der Fremde ging auch in der Rückrunde erst einmal als Verlierer vom Feld, u.a. wurden Naarn und Oberneukirchen besiegt. Die Schwarz-Orangen haben in vielen Statistiken den zweitbesten Wert, in einer Wertung sind unsere Gäste aber überragend – neun Unentschieden in 21 Saisonspielen sind einsamer Ligabestwert.
Historische Bilanz:
Wettanbieter würden hier eine relativ niedrige Quote für Tipp 1 anbieten, 11 der 17 letzten Duelle haben wir gegen Arnreit gewonnen, während unsere Gäste insgesamt nur viermal erfolgreich waren, letztmals im Oktober 2023, als wir uns in der M-TEC Arena mit 2:0 geschlagen geben mussten. Der letzte Arnreiter Sieg in Lembach liegt nochmal 1,5 Jahre länger zurück, im April 2022 verloren wir zu Hause mit 0:1. Das Hinspiel ist wohl noch allen in Erinnerung, nach insgesamt vier Platzverweisen für Arnreit (die Trainer Reinhard Eisner und Alexander Iosim sowie die Spieler Niklas Bäck und Benedikt Leibetseder) sicherte uns ein Kopfballtreffer von Jonathan Altendorfer mit zwei Mann mehr einen knappen 1:2 Auswärtssieg. Ein Remis zwischen Lembach und Arnreit gab es erst zweimal, in der heurigen Saison wäre eine Punkteteilung aber nicht verwunderlich, sind Arnreit (9) und wir (6, gemeinsam mit Julbach und Vorderweißenbach) doch die Teams mit den meisten bzw. zweitmeisten Unentschieden der Liga. Die besten noch aktiven Torschützen im direkten Duell auf beiden Seiten sind Jakob Simader (4 Treffer) bzw. Jakob Pechmann, Christian Anreither und Idris Sakic (je 2 Tore).
Unsere Formkurve:
Wie zwischen Mai und August 2024 gelangen uns zuletzt vier Derbysiege in Folge, sollten wir das letzte Derby der Saison gegen Arnreit auch gewinnen, wäre es die längste Derbysieg-Serie seit 2019, damals gelangen zwischen April und November saisonübergreifend fünf Siege gegen Teams aus dem Bezirk Rohrbach in Folge (2x Putzleinsdorf, Hofkirchen, Arnreit, Julbach). Nach dem überlegenen Auswärtssieg in St. Oswald/Fr. liegen wir in der Rückrundentabelle auf dem starken zweiten Platz, die Abstiegssorgen wurden in den letzten Runden etwas kleiner, haben wir uns doch in der Gesamttabelle auf Platz 9 vorgeschoben, wobei die Plätze 7 – 10 derzeit punktegleich sind. Während wir auf Relegationsplatz 13 fünf Zähler Vorsprung haben, fehlen aber auf die drittplatzierten Haslacher aktuell auch nur fünf Punkte, ein weiteres Indiz für die wie immer sehr enge Bezirksliga Nord. Nach drei Siegen in Serie wollen wir gegen Arnreit den vielleicht schon entscheidenden Schritt machen und die oft magische Marke von 30 Punkten erreichen, im Jahr 2026 sind wir zu Hause bisher ohne Niederlage. Und weil nach dem Spiel gegen St. Oswald/Fr. die Frage aufgetaucht ist, wann wir zuletzt vier Spiele in Folge gewonnen haben, kommt hier die Antwort: Von Mitte September bis Mitte Oktober 2022 mit den Siegen gegen Altenberg (4:2), Oepping (4:3), Wartberg (4:3) und Hofkirchen (3:1). Auf einen Spieler müssen wir am Donnerstag fix verzichten, der zuletzt sehr starke Außenverteidiger Sebastian Traxler fehlt gelb-rot gesperrt.
Schiedsrichter:
Ein sehr erfahrener Spielleiter führt die Teams am Donnerstag aufs Feld, Regionalliga-Schiedsrichter Asim Basic wird zum fünften Mal ein Spiel unseres Teams leiten. Die bisherige Bilanz ist sehr positiv, drei von vier Spielen konnten wir gewinnen, die einzige Niederlage mit ihm war aber ausgerechnet unsere 0:1 Heimpleite im April 2022 gegen Arnreit. Zum bisher letzten Mal begegneten wir Schiri Basic im März 2024, damals schickten wir die Bierkicker aus Freistadt nach Treffern von Stefan Schürz, Stefan Hinterleitner und Fabian Lohr mit 3:0 nach Hause. Die Arnreiter Bilanz mit Asim Basic ist relativ ausgeglichen, drei Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen stehen in den Geschichtsbüchern. Seine Assistenten werden Samuel Jase Lee und Ezekiel Ozabor sein.
Reserve:
Für die Jungs von Amadeo Zela wartet das Duell mit den Tabellenletzten, die SPG Arnreit/Neufelden rangiert aktuell auf Rang 12 mit elf Punkten, während wir uns auf Rang 4 mit 32 Zählern festgesetzt haben. Historisch betrachtet konnten wir neun der letzten 14 Reservespiele gewinnen, im Herbst feierten wir einen 1:6 Kantersieg, die insgesamt sechs Treffer von 3x Jakob Bäuchler, Manuel Kainberger, Stefan Schürz und Jonathan Altendorfer fielen alle bereits vor der Pause. Sportlich ist für unsere Reserve bereits (fast) alles entschieden, wir liegen nach vorne und hinten betrachtet relativ einsam auf Rang 4, das klare Ziel sind aber weiterhin Punkte und Siege, um die Saison positiv zu beenden. Das Restprogramm wird aber hochattraktiv, in den letzten vier Runden warten noch die Duelle mit den beiden Spitzenteams aus Freistadt und Schweinbach. Auffällig ist wie in der KM die hohe Unentschieden-Quote, mit fünf Remis haben wir die meisten Punkteteilungen der Liga. Unser bester Torschütze mit acht Treffern ist nach wie vor Jonathan Altendorfer, obwohl er im Frühjahr fix im KM-Kader ist und nicht mehr in der Reserve eingesetzt wird.
Matchball:
Das Spielgerät gibt es diese Runde in doppelter Ausführung, denn es stehen gleich zwei Matchbälle zur Verfügung: Wir bedanken uns bei ÖVP-Bezirksparteiobfrau und Landtagsabgeordnete Gertraud Scheiblberger sowie Dr. Thomas Bes (vertreten durch Tochter Amelie) für das Matchballsponsoring!
Spielort und Uhrzeit:
Das letzte Derby der Saison steigt am Donnerstag, 14. Mai um 17:00 Uhr (Reserve) + 19:00 Uhr (KM). Wir freuen uns auf euren Besuch beim Duell mit der Eisner/Iosim-Elf und auch, wenn ihr bereits zwei Stunden vor der Reservepartie auf unsere Anlage seid, denn…
Damen:
…auch unsere Damen bestreiten erstmals in diesem Jahr ein Heimspiel am selben Tag wie unsere Herren. Und dieses Spiel ist ein unfassbar wichtiges, geht es doch gegen die SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich/Ternberg, die direkte Konkurrentinnen im Kampf um den Klassenerhalt sind. Beide Teams kennen sich schon relativ lange aus der Frauenklasse und nun auch aus der Landesliga, beim ersten Aufeinandertreffen im Oktober 2021 holten wir dank eines Doppelpacks von Laura Kalischko und eines Elfmetertors von Hannah Kiesl den einzigen Sieg gegen die Steyrerinnen, danach folgten noch drei Unentschieden und fünf Niederlagen. Im Hinspiel war ein Treffer von Aschach-Spezialistin Laura Kalischko (bereits sieben Treffer gegen die SPG!) zu wenig, unsere Damen mussten sich auswärts knapp mit 2:1 geschlagen geben. In der Tabelle liegen unsere Ladies aktuell auf Rang 9, nach dem wichtigen Punkt gegen St. Oswald/Fr. fehlt nur ein Zähler auf Aspach-Wildenau, wo wir aufgrund des gewonnenen direkten Duells vorgereiht werden würden. Gespielt wird am Donnerstag, 14. Mai um 15:00 Uhr. Auch unsere Damen brauchen eure Unterstützung, machen wir gemeinsam einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt!
Nachwuchs – U15:
Nicht nach Wunsch verlaufen ist das letzte Wochenende für unsere U15 beim Duell mit den Junior Heroes. Die Vollert-Elf fand gut in die Partie und hatte in der Anfangsphase auch einige gute Torchancen, die Gastgeber gehen aber in Klaffer durch einen Abstauber von Luca Stutz in Minute 21 mit 1:0 in Führung, nachdem U13 Tormann Jakob Aiglsdorfer einen Ball nur nach vorne abwehren konnte. Auch im gesamten restlichen Spiel zeigte sich ein ähnliches Bild, unsere Jungs hatten eine leichte Feldüberlegenheit und bei einem Schuss ans rechte Lattenkreuz von Konstantin Rabeder Pech, ins Tor trafen aber wiederum nur unsere Gegner. Unsere Defensive macht in Minute 46 den Junior Heroes das Toreschießen nicht schwer und Luca Stutz bedankt sich mit seinem zweiten Treffer, ein drittes Tor wurde von Schiedsrichter Franz Kaltenberger korrekterweise zurückgenommen. Unsere U15 war teilweise zu verspielt und verpasste oftmals den idealen Zeitpunkt zum abspielen, das im Training gelernte konnte leider erneut nicht zufriedenstellend umgesetzt werden. Ein echtes Team hält aber zusammen und wächst gemeinsam aus Niederlagen, die nächste Chance auf Punkte gibt es am Mittwoch, 13. Mai um 19:00 Uhr im Oeppinger Sportpark gegen die SPG Aigen-Schlägl/Oepping/Peilstein, die derzeit das Tabellenschlusslicht bildet.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/05/Vorbereicht-Arnreit_Mai-2026_neu.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-05-12 14:00:142026-05-13 10:11:02Fußballhattrick am Feiertag
Bezirksliga-Saison 2026/27 eingeloggt
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerKlassenerhalt, der. Wortart: Substantiv, maskulin. Gebrauch: Sport. Häufigkeit: 3 von 5. Bedeutung: das Verbleiben in einer bestimmten Spielklasse (Duden, 2026). Die zuletzt immer kleiner werdenden Sorgen bzgl. Abstiegs- und/oder Relegationsplatz haben sich am Freitagabend endgültig in Luft aufgelöst, nach einer überzeugenden Vorstellung gegen den SV Freistädter Bier fixieren wir endgültig den Ligaverbleib und haben uns (in der wie immer sehr engen Liga) sogar plötzlich in die vordere Tabellenhälfte vorgeschoben.
Hälfte Eins:
Zwei wichtige Personalien kehrten auf den Rasen zurück, Adnan Nocic war nach Rotsperre wieder einsatzberechtigt, Vizekapitän Daniel Pils stand nach kurzer Verletzungspause ebenfalls wieder zur Verfügung. Nicht dabei war dafür Manuel Kainberger, der mit einer Schulterzerrung das Spiel vom Balkon aus verfolgte. Für ihn begann Jonathan Altendorfer und dieser sollte bereits nach wenigen Sekunden im Mittelpunkt stehen, nach von der Veo-Kamera aufgezeichneten 18 Sekunden war der Ball im Tor (@Gerhard Past, der Rekord mit 16 Sekunden für dein Tor 2007 in der Landesliga gegen Sierning bleibt bestehen ;)). Die Freistädter hatten Anstoß, den Ball eroberten sich unsere Jungs aber sehr rasch, Idris Sakic schickt Jakob Pechmann auf der rechten Seite, dieser bringt die flache Hereingabe, an der zweiten Stange lauert Jonathan Altendorfer und schießt den Ball scharf ins linke Kreuzeck zur Führung. Keinem Spieler hat man diesen Treffer wohl mehr vergönnt, zuletzt hat unsere Nr. 12 oft gute Gelegenheiten ausgelassen, hier hat er seinen Torriecher endlich wieder unter Beweis stellen können. Unsere Elf hatte Blut geleckt und war sofort weiter präsent. Nach einem schönen Spielzug über Adnan Nocic, Daniel Zauner und Jonathan Altendorfer entschärft Alexander Schwingshandl einen Stangler, in Minute Sieben scheitert Jakob Pechmann im Strafraum nach traumhafter Vorarbeit von Daniel Zauner. Freistadt fand nur schwer in die Partie, wenn dann wurde die Mannschaft von Trainer Michael Wolm nur über Distanzschüsse oder Standardsituationen gefährlich, die Versuche von den auffälligsten Offensivkräften Raphael Thürriedl und Paul Grabner in den Minuten 24 und 29 waren aber zu harmlos. In Minute 32 sagt Daniel Zauner „Heeee“ zu Schiedsrichter Boldaji und sieht dafür die 5. gelbe Karte der laufenden Spielzeit, er fehlt somit im vorletzten Saisonspiel in Oberneukirchen. Dass es dort nicht mehr um den Klassenerhalt geht, haben wir unter anderem Jonathan Altendorfer zu verdanken, der sein drittes KM-Tor bejubelt. Wieder hat der in den letzten Wochen sehr auffällige Jakob Pechmann seine Beine im Spiel, von rechts bringt er den Ball flach zur Mitte, dort verpasst Daniel Zauner noch, wenige Meter dahinter lauert Jonathan Altendorfer, der ins linke untere Eck zum 2:0 einschießt.
In der Schlussphase der ersten Hälfte wurden die Kicker aus der Braustadt etwas gefährlicher, erneut war es Raphael Thürriedl der aus der Distanz und nach einem Freistoß gefährlich wurde, zudem war der Ball durch Muhamet Hajdari nach einer Ecke in unserem Tor, die Szene wurde zuvor aber bereits wegen Abseits abgepfiffen. Unsere beste Chance nach dem 2:0 hatte noch Daniel Zauner, er zieht halblinks im Strafraum ab, trifft mit seinem gut angetragenen Schuss aber Adnan Nocic. Verdienter Pausenstand somit 2:0.
Hälfte Zwei:
Während der zuletzt leicht angeschlagene Daniel Pils in der Kabine blieb und durch Martin Schinkinger ersetzt wurde, wechselte Gäste-Coach Michael Wolm gleich doppelt, ca. zehn Minuten nach Wiederanpfiff hat mit Simon Würzl ein Einwechselspieler eine gute Gelegenheit, sein Schuss geht aber über die Querlatte. In Minute 54 machen wir unseren Gegner plötzlich wieder stark und wie könnte es anders sein, nachdem unsere Viererkette wieder nicht zu knacken war, zieht Muhamet Hajdari aus der Entfernung ab, Max fängt den Ball zuerst, dann rutscht er ihm aber durch die Beine und kullert über die Linie. Drei Minuten später steht dann der Freistädter Schlussmann Alexander Schwingshandl getreu dem Motto „Wer nicht hören will muss fühlen“ im Mittelpunkt. Vor Ausführung eines Eckballs geht nach einem Schubser vom Keeper Stefan Schürz zu Boden, Schiri Boldaji ermahnt den Schlussmann und bittet zum zweiten Mal um Ausführung der Ecke. Wieder schwingt Schwingshandl sein Handl (sorry für den schlechten Scherz) zu hektisch und reißt Stefan Schürz zu Boden, Schiedsrichter Boldaji zögert keine Sekunde und zeigt auf den Punkt. Unser Elfmeterschütze Adnan Nocic legt sich den Ball zurecht und trifft halbhoch rechts und stellt den 2-Tore-Vorsprung wieder her. Eine Minute später schraubt sich Jonathan Altendorfer nach Maßflanke von Daniel Zauner am 5er hoch, sein Kopfball landet aber bei der Eckfahne. Wir verlagern uns dann eher in die eigene Hälfte, die Freistädter haben in der restlichen Partie die größere Anzahl an Chancen.
In Minute 65 wird erneut eine Standardsituation gefährlich, es kommt zu mehreren Abschlüssen und Versuchen u.a. durch Torschütze Hajdari, gemeinsam wird die Situation dann aber geklärt. Die wohl größte Chance hat die Wolm-Elf in Minute 78, Paul Grabner beweist mit einem Lochpass auf Edis Salkic Übersicht, der beste Freistädter Saisontorschütze spitzelt den Ball an Max vorbei, Idris Sakic kann kurz vor der Linie noch retten. Eine Minute später probiert es Raphael Thürriedl noch mit einem Schuss von der rechten Seite, dann erliegen aber die großen Freistädter Offensivbemühungen. Die letzte echte Torgelegenheit geht noch auf unser Konto, Alexander Mühlparzer behauptet sich stark im Strafraum, im 5er angekommen zieht er ab, trifft aber nur die linke Stange. Nach einer Eckballserie der Freistädter in der Nachspielzeit ist Schluss, wir feiern im 22. Spiel gegen Freistadt den vierten Sieg und fixieren endgültig den Klassenerhalt.
Fazit:
Nach einem Ausreißer gegen Naarn knüpfen wir gegen Freistadt wieder an die starken Leistungen der Vorwochen an und befinden uns nun endgültig im gesicherten Mittelfeld der Tabelle, bis Rang 3 hinauf scheint sogar noch alles möglich in den letzten zwei Runden. Die Entwicklung der Mannschaft im Frühjahr ist sehr erfreulich, waren wir zur Winterpause noch Abstiegskandidaten, haben wir nun fünf der letzten sechs Spiele gewonnen und diese Serie soll in den beiden restlichen Spielen noch ausgebaut werden, sowohl gegen Oberneukirchen (2 späte Gegentreffer) und Schweinbach (deutliche 3:0 Auswärtsniederlage) gibt es noch offene Rechnungen.
Reserve:
Wie so oft in der Reserve gab es einen durchaus bunt zusammengewürfelten Kader, der diese Runde aufgrund des spielfreien Wochenendes von Kirchberg auch überdurchschnittlich hohe blau-weiße Anteile hatte. Neben Laurin Altendorfer, der ohnehin im Frühjahr regelmäßig für unsere Reserve aufläuft, waren u.a. auch Julian Weidinger (erstmals seit Oktober 2023), Gregor Mühlparzer (erstmals seit November 2025) sowie Emilian Rabeder (Premiere im Lembacher Dress) im Einsatz. Darüber hinaus waren mit Michael Lindorfer und David Wögerbauer zwei Routiniers wieder an Bord, die nur mehr aushilfsweise dem runden Leder nachjagen. Eine Kombination aus jungen Spielern und Routiniers war auch gefordert, war doch der Reserve-Meister zu Gast, der bisher nur zwei Saisonspiele verloren hat. Nach je einer Halbchance auf beiden Seiten eröffnen unsere Gäste in Minute 15 das Toreschießen. Nach einem Einwurf von rechts springt der Ball im Strafraum deutlich höher auf als es Kapitän Moritz Kohel einkalkuliert hat, in seinem Rückraum kommt Michael Bamberger an den Ball und zieht ab, der Ball schlägt links unten ein. Die Antwort gelang fast im Gegenzug, nach einem zu kurzen Ball von Tormann Ardel Korkmaz spielt Gregor Mühlparzer den Doppelpass und zieht von knapp außerhalb des 16ers ab, der Ball geht Richtung linkes Kreuzeck zum Ausgleich. Ca. 15 Minuten passierte dann relativ wenig, ehe der Reservemeister sich in Minute 31 wieder in Führung setzt. Stefan Hayböck bringt von rechts die flache Hereingabe, Theo Kreisel zieht am ersten Pfosten ab, scheitert an Bes, Michael Bamberger fällt der Abpraller vor die Füße, den er nur mehr ins Tor einschieben muss. Eine Chance geht dann noch auf unser Konto, Gregor Mühlparzer zaubert mit dem Außenrist und setzt Emilian Rabeder in Szene, er scheitert aber an Keeper Korkmaz. Pausenstand 1:2.
Die erste Aktion in Hälfte 2 geht auf das Konto der Freistädter, Matthias Haiböck zieht von der rechten Seite ab, Felix Bes wehrt mit dem Fuß ab, den Nachschuss vom 16er vergibt Michael Heumader deutlich. In Minute 60 dann die Großchance für unsere Jungs, Kirchberg-Aushelfer Julian Weidinger zieht von rechts in den Strafraum, lässt alle Verteidiger aussteigen, sein Schuss geht aber knapp an der linken Stange vorbei. Während wir noch etwas mit dieser vergebenen Chance hadern, spielt wenige Minuten später Michael Heumader den Lochpass aus dem Mittelkreis, Theo Kreisel läuft auf Felix Bes zu und bleibt eiskalt und legt die Kugel flach ins linke untere Eck an unserem Tormann vorbei zur 1:3 Führung. Torchancen finden wir trotz 2-Tore Rückstand weiter vor, Dietmar Höfler chippt Emilian Rabeder den Ball in den Lauf, er findet aber in Ardel Korkmaz seinen Meister, in Minute 78 hat der Freistädter Schlussmann, der im Herbst gegen uns in der KM im Tor stand, einen Schuss von Christian Anreither im Nachfassen. Zwei Minuten später ist die Partie aufgrund mangelhafter Kommunikation endgültig entschieden. Felix Bes kommt nach einem weiten Ball an die Strafraumgrenze heraus, dort blockiert er sich mit Stephan Schinkinger und der eingewechselte Alexander Larndorfer steht alleine vor dem Tor und braucht nur mehr einschieben. Kurz vor Ende der Partie erzielen die jungen Bierkicker dann beinahe den fünften Treffer, ein Freistoß von Michael Heumader landet an der linken Stange, Lukas Schmid kann den Abpraller-Kopfball am 5er dann nicht mehr richtig platzieren. Eine Minute später ist es Melih Sahin der knapp am langen Eck vorbeischießt, nach einem Weitschuss von Christian Anreither ist die Partie dann zu Ende, wir nutzen unsere Chancen nicht, während Freistadt vor dem Tor eiskalt bleibt und verdient die drei Punkte mit nach Hause nimmt.
Damen:
Unsere Herren fixierten am Freitag den Klassenerhalt, am Samstag gab es die Chance für unsere Damen, den Ligaverbleib (nach aktueller Kenntnis der Auf- und Abstiege in den Damenligen) endgültig zu besiegeln. Zu Gast war die Union Lochen, die zuletzt drei Zu-Null Niederlagen in Serie kassierte und bei den bisherigen beiden Auftritten in Lembach (jeweils im OÖ Ladies Cup) den Platz als Verlierer verlassen musste. Im Vergleich zur 3:1 Auswärtsniederlage in Krenglbach in der Vorwoche stellte Gerhard Gierlinger auf zwei Positionen um, Julia Peer und Sandra Keil rückten in die Startelf, Marlene Schneeberger und Laura Schinkinger nahmen auf der Bank Platz. Nach Anpfiff von Schiedsrichter Leonhartsberger (der noch am Montag Linienrichter bei der KM in Naarn war und selbst noch aktiv spielt, wie er beim Gaberln kurz vor Beginn der zweiten Hälfte mit unserer Kapitänin Lena Ilk unter Beweis stellte) entwickelte sich eine chancenarme Anfangsphase, in der die erste echte Chance die Damen aus Lochen vorfanden. Nach einem Eckball-Gestochere kann unsere Defensive aber gemeinsam klären. Anschließend waren die Damen aus Lochen weit weg vom Einnetzen und es wurden vor allem unsere Ladies gefährlich, auch wenn zunächst noch die Präzision bzw. Abseitspositionen einen Torjubel verhinderten. In Minute 24 ist eine Flanke von Laura Kalischko zu ungenau, Lena Ilk verpasst am ersten Pfosten, eine Minute später sucht unsere Kapitänin mittels Stangler Emilia Gahleitner, auch hier findet das Spielgerät die geplante Abnehmerin nicht. Es entwickelte sich eine echte Druckphase unserer Damen, in Minute 29 schießt Sandra Keil nach einer Ecke den Ball genau in die Arme von Torfrau Schorn, eine Minute später bedient Ronja Schlager Lena Ilk, ihr Schuss wird zur Ecke geblockt. In Minute 33 legt Lena Ilk im Strafraum zurück zur 16er-Linie zu Laura Kalischko, diese zieht ab, der Ball geht aber knapp über die Querlatte. Es war in dieser Phase fast wie verhext, in Minute 35 spielt Carolina Stöttner den langen Ball aus dem Mittelkreis auf Lena Ilk, erneut bringt eine Verteidigerin den Fuß dazwischen und es gibt nur Eckball. In Minute 42 entscheidet sich Laura Kalischko nach starker Einzelaktion im Strafraum gegen den Abschluss und für das Aufspielen zu Ronja Schlager, unsere Außenverteidigerin kommt aber nicht zum Schuss. Und dann wird es zum ersten Mal an diesem Tag richtig bitter, denn plötzlich führt Lochen und keiner weiß wieso. Von der rechten Seite kommt die Flanke, Sara Gratzei setzt sich gegen Ronja Schlager in der Box durch und zieht ab, der Ball geht rechts unten ins Tor. Hannah Kiesl probiert es noch einmal vom 16er, dann pfeift Schiri Leonhartsberger beim Stand von 0:1 zum Pausentee.
Trainer Gerhard Gierlinger stellt in der Halbzeitpause um, Laura Schinkinger ersetzte Sandra Keil und es war eine relativ ausgeglichene Anfangsphase, in der wir in Minute 59 alles wieder auf Anfang stellen. Nach einem schnellen Kalischko-Einwurf kommt der Ball zu Emilia Gahleitner, die den Ball zur alleingelassenen Lena Ilk spielt, die sich den Ball mitnimmt und vor Torfrau Schorn überlegt flach einschiebt. In Minute 63 fällt eine Schuss von Emilia Gahleitner nach perfekter Vorlage von Valentina Bauer zu harmlos aus, fünf Minuten später gehen unsere Damen in Führung. Hannah Kiesl verlagert vom Zentrum das Spiel auf die linke Seite, Laura Kalischko lässt durch, in ihrem Rückraum kommt Lena Ilk angelaufen, die sich den Ball mitnimmt und auf Torfrau Schorn zuläuft und via linker Innenstange zum 2:1 trifft. Unsere beste Saisontorschützin wird in Minute 74 erneut gesucht, dieses Mal von der eingewechselten Laura Schinkinger, der Ball geht aber knapp über die Querlatte. Und anschließend wurde in Minute 78 ein verfrühtes Weihnachtsfest gefeiert, denn wir verteilen gleich mehrere Geschenke an die Damen aus Lochen, die in die Kategorie „Verkettung unglücklicher Umstände“ eingeordnet werden können. Zunächst schenken wir unseren Gästen einen Einwurf, anschließend erwischt Carolina Stöttner den Ball nicht richtig, wodurch es Eckball gibt, bei diesem vergessen alle auf Yasmin Eichinger, die an der zweiten Stange viel zu viel Platz hat und einköpfelt. Unsere Damen lassen aber die Köpfe nicht hängen und sind sofort wieder da, Lena Ilk mit der Vorarbeit auf Alina Mairhofer, ihr Abschluss geht an die Querlatte und dann ins Toraus. Einmal wird Lochen auch noch gefährlich, bei einem Schuss von Antonia Zele in Minute 82 taucht Leonie Gerstl schnell ins linke Eck ab und entschärft die Situation. Nach einem Abseitstor von Lena Ilk und einem Versuch von Laura Schinkinger dann die ganz große Siegchance in der Nachspielzeit. Alina Mairhofer chippt Lena Ilk den Ball in den Lauf, wie bei ihren beiden Treffern nutzt sie ihr Tempo und läuft alleine auf Torfrau Schorn zu, der Ball geht nur um Zenti- oder Millimeter an der linken Stange vorbei. Kurz darauf ist Schluss, durch den Punkt schieben sich unsere Damen auf Rang 8 vor, der schlechtestmögliche Endrang wäre Platz 10, da wir das direkte Duell gegen die aktuell Elfplatzierte SPG Aschach gewonnen haben, die derzeit drei Punkte weniger haben. Stand jetzt sollte im Falle des Abrutschens am letzten Spieltag auf Rang 10 dieser Platz wohl reichen für den Klassenerhalt, endgültige Gewissheit wird es aber vermutlich erst Mitte Juni geben.
Nachwuchs – U15:
Unsere U15 erlebte einen Spieltag mit gemischten Gefühlen, als sie am vergangenen Mittwoch auf den Tabellenführer aus Feldkirchen trafen, gegen die es im Hinspiel eine 5:1 Auswärtsniederlage gab. Der Auftakt ins Match war sehr vielversprechend, unsere Nachwuchskicker waren ab Anpfiff von Schiedsrichter Klaus Wolfmayr selbstbewusst und leicht feldüberlegen und kommen mit Fortdauer auch immer besser ins Spiel. In Minute 42 fiel dann der viel umjubelte Führungstreffer, Lucas Lang zieht halblinks im Strafraum ab und trifft mit einem satten Schuss zur Führung. Der zweite Treffer fiel nur fünf Minuten später und das in ähnlicher Manier, dieses Mal zieht Simon Schmidhofer wieder aus linker Position ab und lässt Tormann Luca Gierlinger keine Chance. Die Vollert-Jungs waren nach der Pause ebenfalls besser im Spiel und hatten den Favoriten aus dem Badesee-Ort gut im Griff, beinahe fiel in dieser Phase auch das 3:0. Diese vergebene Chance sollte uns noch teuer zu stehen kommen, denn nach einem Patzer unserer Defensive verkürzen unsere Gäste quasi aus dem Nichts in Minute 68 durch Jacob Nobis auf 2:1. Unsere U15 wurde durch diesen Gegentreffer sowohl offensiv als auch defensiv aus dem Konzept gebracht, wir agieren plötzlich hektisch und nervös und lassen eine gute Gelegenheit auf die Vorentscheidung zum 3:1 aus.
Feldkirchen wird immer stärker, einige Gelegenheiten kann unser Schlussmann Valentin Niederleitner noch entschärfen, in Minute 76 schlägt aber Jacob Nobis ein zweites Mal zu und stellt alles wieder auf Anfang. Die Schlussphase wurde dann noch hektisch, zwei blaue Karten von Ahmed Avdic und Konstantin Rabeder verdeutlichen den Leistungsabfall, vor allem im Mittelfeld verlieren wir fast alle Zweikämpfe und wirken wohl auch aufgrund der hohen Temperaturen erschöpft, wir bringen aber den einen Punkt gegen den Tabellenführer verdient über die Zeit.
Fazit unseres Coachs Kurt Vollert: „Ich habe mich vorerst einige Minuten so richtig über den Leistungsabfall meines Teams geärgert und dann nach kurzer Nachdenkphase folgendes festgestellt: Das Hinspiel haben für 5:1 verloren, Feldkirchen ist Tabellenführer und hat einen 20 Mann Kader und 4 Spielerbetreuer. Mit der Leistungssteigerung der Jungs seit Beginn meiner Trainertätigkeit bin ich zufrieden, wir werden von Spiel zu Spiel stärker. Vor allem wirkt sich auch die Trainingsunterstützung von Reinhard Richtsfeld positiv aus, der seit zwei Wochen im Training dabei ist und sich professionell vor allem um das Defensivverhalten unserer U15 kümmert. Die Jungs weiterhin kommen brav ins Training und setzen von Spiel zu Spiel immer mehr um. Aber Luft nach oben ist noch viel vorhanden Vor allem mental müssen wir wesentlich stärker werden, eine 2-Tore-Führung darfst Du nicht so einfach aus der Hand geben. Daran werden wir verstärkt arbeiten. Mein Ziel ist es, den 2. Tabellenplatz am Ende der Meisterschaft zu fixieren.“
Das nächste Spiel findet am Mittwoch, 3. Juni 2026 um 19:00 Uhr in Kirchberg gegen die SPG Herzogsdorf-Neußerling/St. Veit/Niederwaldkirchen statt.
Ausblick:
Kommende Woche steht bereits nahe der Wochenmitte das letzte Derby der Saison am Programm und dabei handelt es sich nicht um irgendein Spiel, sondern um das Kräftemessen unserer Damen mit den Nachbarinnen aus Altenfelden. Das Hinspiel im November 2025 war vor 630 Besucherinnen und Besucher im Altenfeldner PanoramaPark Stadion ein echtes Highlight, in dem sich unsere Ladies nach aufopferungsvoller Leistung mit 3:0 geschlagen geben mussten. Auf eigener Anlage möchte man die Saison aber natürlich im Idealfall mit drei Punkten und einem ersten echten Derbysieg beenden. Gespielt wird am Donnerstag (Fronleichnam), 4. Juni 2026 um 16:00 Uhr in Lembach.
Einen Tag später wartet für unsere Herren das letzte Auswärtsspiel der Saison, erstmals seit November 2011 sind wir am Oberneukirchner Fußballplatz zu Gast und wollen dort unsere Auswärtsbilanz beim Aufsteiger der Vorsaison noch etwas aufbessern. Gespielt wird am Freitag, 5. Juni 2026 um 17:00 Uhr (Reserve) + 19:00 Uhr (KM). Unsere Teams freuen sich auf eure Unterstützung an beiden Tagen!
Heimspielwochenende gegen Freistadt und Lochen
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerAm 29. Mai 1953 fand die Erstbesteigung des Mount Everest durch den Neuseeländer Edmund Hillary und den nepalesischen Sherpa Tenzing Norgay statt. Am 29. Mai 2026 geht sich die Besteigung des ersten Platzes in der Tabelle der Bezirksliga Nord für uns nicht mehr ganz aus, wir haben dafür aber die nächste Chance, den Klassenerhalt endgültig zu fixieren und uns von den Talstationen der Tabelle nachhaltig zu entfernen. Dabei gibt es einige Statistiken die für uns sprechen (u.a. Platz 2 in der Rückrundentabelle), der Gegner spricht aber eher dagegen, denn der SV Freistädter Bier ist eine Mannschaft, die uns in der Vergangenheit immer wieder Probleme bereitet hat.
Gegner-Check:
Freistadt gelang vergangene Runde mit dem 2:0 gegen Julbach (erster Zu-Null Sieg seit November 2025) wohl der endgültige Befreiungsschlag, nach einem schwachen Start ins Jahr 2026 mit vier Niederlagen in Folge (u.a. 5:1 auswärts in Haslach und eine 0:2 Derbyniederlage im Holzhaider-Stadion gegen St. Oswald/Fr.) holten unsere Gäste zuletzt sieben Punkte aus drei Spielen und gaben dadurch auch die rote Laterne in der Rückrundentabelle ab. In der Gesamttabelle hat sich die Wolm-Elf im nach wie vor sehr engen Mittelfeld auf Rang 6 mit 31 Punkten vorgeschoben, auswärts sind die Bierkicker aber ähnlich wie wir verwundbar, sechs von elf Partien in der Fremde wurden bisher verloren. Für unsere Defensive wartet wieder ein Duell mit einem der Top-Torschützen der Liga, Edis Salkic liegt gemeinsam mit Arnreits Kevin Aiglstorfer und St. Oswalds Benjamin Krempl mit elf Treffern auf Rang 3 der Torschützenliste.
Historische Bilanz:
Jedes Team hat Gegner, gegen die es lieber und gegen die es weniger gerne spielt. Gegen die Bierkicker treten wir definitiv nur ungern an, denn gegen kaum ein anderes Team haben wir eine derart schlechte Bilanz vorzuweisen als gegen Freistadt. In 21 direkten Duellen waren unsere Gäste 12x erfolgreich, während wir nur drei Partien gewinnen konnten, letztmals im März 2024, als wir uns nach Treffern von Stefan Schürz, Stefan Hinterleitner und Fabian Lohr mit 3:0 durchsetzen konnten. Im Hinspiel mussten wir uns in Freistadt, wo wir bereits seit 2006 auf einen Sieg warten, mit 3:1 geschlagen geben, unseren Ehrentreffer erzielte Adnan Nocic. Diese oftmals ernüchternden Spiele führen oftmals auch zu Frust bei unseren Spielern, mit Andreas Hofer (1x rot), Idris Sakic (2x gelb-rot) und Felix Hofmann (1x gelb-rot) gab es auch bereits überdurchschnittlich oft einen Platzverweis für unsere Elf.
Unsere Formkurve:
Nach zwölf Punkten in den letzten vier Runden gab es am Pfingstmontag wieder einen kleinen Dämpfer, beim Tabellenführer aus Naarn mussten wir uns nach einer sehr durchwachsenen Leistung bei hohen Temperaturen mit 3:1 geschlagen geben. Drei zum Teil wieder vermeidbare Gegentreffer verdeutlichen auch eines unserer Hauptprobleme in dieser Saison, mittlerweile 44 Gegentore sind der zweitschwächste Ligawert, nur Katsdorfs Schlussmänner mussten noch zweimal öfter hinter sich greifen. In der Tabelle haben wir wieder drei Plätze verloren und stehen nun auf Rang 9, der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt drei Runden vor Schluss aber noch komfortable sieben Punkte. Mit Adnan Nocic kehrt ein wichtiger Spieler wieder ins Team zurück, auch Daniel Pils könnte nach seiner Pause gegen Naarn ein Comeback geben. Offen bzw. eher unwahrscheinlich ist hingegen der Einsatz von Manuel Kainberger, der sich im Spiel gegen Naarn eine Schulterzerrung zugezogen hat.
Schiedsrichter:
Eine Premiere wird es beim Schiedsrichter geben, Hossein Shabazi Boldaji war bereits öfter als Linienrichter bei unseren Partien im Einsatz, am kommenden Freitag wird er aber erstmals unsere Elf (und auch jene von Freistadt) als Hauptschiedsrichter aufs Feld führen. Unterstützung erhält er an den Seiten von Khahrman Omar und Andreas Eckhart.
Reserve:
Nach einer Woche Spielpause wartet für die Elf von Amadeo Zela eine ganz schwere Prüfung, der überlegene Reserve-Tabellenführer und mittlerweile Reserve-Meister Freistadt kommt ins Huamabergstadion und machte im Herbst beim 6:1 (Nachtragsspiel) kurzen Prozess, den Ehrentreffer besorgte damals Thomas Richtsfeld, bereits zur Pause ist es 5:1 gestanden. Dieses Ergebnis ist auch ein Indiz für die wie in der KM sehr überschaubare historische Bilanz, auch unserer Reserve gelangen in 21 Aufeinandertreffen nur drei Siege, Freistadts Reserve war 17x erfolgreich. Freistadt hat diese Saison 17 von 19 Spiele gewonnen, nach dem fixierten Meistertitel der Freistädter ist aber evtl. (hoffentlich) die Luft etwas heraussen und unsere Jungs können vielleicht eine kleine Überraschung schaffen. An das letzte Heimspiel gegen Freistadt gibt es zumindest noch beste Erinnerungen, im September 2024 schickten wir die jungen Bierkicker nach Treffern von 2x Thomas Richtsfeld, David Wögerbauer, Nico Wögerbauer, Jakob Bäuchler und Manuel Kainberger mit 6:1 nach Hause. In der Tabelle stehen wir derzeit auf Rang 4, nach wie vor mit sechs Punkten Vorsprung auf Oberneukirchen auf Platz 5.
Spielort und Uhrzeit:
Das vorletzte Heimspiel der Saison steigt am Freitag, 29. Mai 2026 um 17:30 Uhr (Reserve) + 19:45 Uhr (KM). Wir freuen uns über eure Unterstützung auf den Rängen!
Damen:
Unsere Damen gegen die Union Lochen bedeutet was? Vorprogrammierte Action und Drama, so wie ein Blick in die historische Bilanz beweist. Die beiden bisherigen Heimspiele gegen Lochen waren Partien im OÖ Ladies Cup, beim ersten Aufeinandertreffen ging es nach einem 1:1 ins Elfermeterschießen, wo Laura Kalischko nach ihrem Treffer im Spiel auch vom Punkt cool blieb und Valentina Bauer den entscheidenden Elfmeter zum 2:0 verwerte, während bei Lochens Damen alle Nerven versagten. Ein halbes Jahr später stand es nach Treffern von Lena Ilk bzw. Michaela Bermadinger lange 1:1, ehe uns Olivia Brandstetter mit ihrem bis heute einzigen Treffer in Minute 86 erlöste und uns in Rund 2 schickte. Das Hinspiel war ebenfalls dramatisch, Lena Ilk gelang zweimal der Ausgleich, ehe unsere Damen in der Schlussviertelstunde noch drei Treffer kassierten und sich mit 5:2 in der Lasco-Arena geschlagen geben mussten.
Die Union Lochen steht aktuell auf Rang 7 mit 25 Punkten und damit irgendwie im Niemandsland der Tabelle mit vielen Punkten Rückstand nach vorne und Vorsprung nach hinten und evtl. ist deswegen auch die Luft bereits etwas heraussen, zuletzt gab es drei Zu-Null Niederlagen in Folge. Unsere Damen liegen derzeit auf Rang 9 mit 16 Zählern und haben in der Rückrunde fünf Punkte mehr gesammelt als die Gegnerinnen aus dem Bezirk Braunau. Zu Hause sind wir vor allem im Frühjahr zudem noch etwas höher einzuschätzen als auswärts, zehn der 16 Punkte wurden vor heimischer Kulisse eingefahren. Wie im letzten Vorbericht angekündigt ist die Situation bzgl. Auf- und Abstieg nach etwas unsicher, Rang 10 sollte aber für den Landesliga-Verbleib vermutlich reichen, auf Rang 11 (Windischgarsten) beträgt der Vorsprung aktuell vier Punkte. Unterstützt unsere Damen bei diesem Spiel, bei dem hoffentlich ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht werden kann. Gespielt wird am Samstag, 30. Mai um 14:00 Uhr. Im Anschluss wird in der Kantine das Champions League Finale übertragen (Anstoß 18:00 Uhr).
Und bereits eine Vorankündigung – das letzte Meisterschaftsspiel der Saison 2025/26 ist das große Derby gegen die Nachbarinnen aus Altenfelden. Gespielt wird hier an Fronleichnam, Donnerstag 4. Juni 2026 um 16:00 Uhr in Lembach. Termin unbedingt vormerken und unsere Damen im Derby anfeuern!
Nachwuchs – U15:
Auf unsere Nachwuchskicker wartet ein herausforderndes Spiel, die Vollert-Jungs treffen am Mittwoch, 27. Mai 2026 um 19:00 Uhr zu Hause auf den Tabellenführer aus Feldkirchen. Das Hinspiel Mitte April in Feldkirchen endete mit einem 5:1 für die damaligen Gastgeber, unseren Ehrentreffer erzielte damals Jonas Kaindlbinder. Unsere U15 freut sich auf euren Besuch bei diesem Heimspiel!
Siegserie endet beim Tabellenführer
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerPfingstmontag um 17:00 Uhr nach Naarn – eine etwas unglückliche Ansetzung, die aber aufgrund der Copa Pele im Naarner Donauwell-Stadion am Pfingstsamstag aus Sicht der Gastgeber alternativlos war. Für alle Fans rollte aber immerhin erstmals in diesem Jahr ein Fanbus und machte die Anreise bequem und unkompliziert. Beim ersten Montagspflichtspiel seit fast genau 20 Jahren (Heimspiel im Juni 2006 gegen ebenfalls Naarn) trafen wir als beste Rückrundenmannschaft auf den Tabellenführer, der nach dem Sieg von St. Oswald/Fr. dringend Punktezuwachs brauchte. Alles war angerichtet für das Spitzenspiel, welches aufgrund der hohen Temperaturen aber nur schleppend in die Gänge kam und uns die erste Niederlage nach vier Siegen brachte.
Hälfte Eins:
Personell fehlte neben dem gesperrten Adnan Nocic auch Vizekapitän Daniel Pils, der leicht angeschlagen war (also verletzungsbedingt, ansonsten war er topfit!), die Reise nach Naarn aber mit dem Bus als Fan antrat. Bei schon hochsommerlichen Temperaturen suchte unser Coach Amarildo Zela bewusst die wenigen schattigen Stellen im Donauwell-Stadion für das Aufwärmprogramm, besser ins Spiel fanden aber dennoch die Gastgeber, wenn auch nur sehr langsam. In Minute 10 wird ein erster Vorstoß über Daniel Schützenberger und Florian Mairböck notiert, der Konter wird aber schließlich von Patrick Schürz unterbunden. Auch in Minute 18 folgt noch kein Abschluss, Max fängt einen Stangler von Florian Mairböck ab, nachdem dieser zuvor Felix Hofmann auf der linken Seite stehen gelassen hat. Der erste tatsächliche Abschluss geht auf unser Konto, Sebastian Traxler probiert es mit einem Weitschuss Richtung rechtes Kreuzeck, der Ball geht aber über das Tor. Es war irgendwie eine ganz seltsame Partie, beide Mannschaften kämpften verständlicherweise mit der Hitze und es kam kaum ein Spielfluss zustande, mehr Ballbesitz hatten aber die Heimischen, die in zwölf Heimspielen erst fünf Gegentreffer kassiert haben. In Minute 31 wehrt Max einen Direktfreistoß von Oliver Peterseil zur Ecke ab, zwei Minuten später war die Fahne von Assistent Josip Lukic ob, nachdem Florian Mairböck quasi alleine vor unserem Tor aufgetaucht ist. Zuvor wurde unser Trainer Amarildo Zela bereits zum Wechseln gezwungen, Manuel Kainberger fiel nach einem Zweikampf unglücklich auf die rechte Schulter und wurde von Alexander Mühlparzer ersetzt.
Vor allem unsere Offensive tat sich an diesem Pfingstmontag sehr schwer und es fehlte ein Spielertyp wie Adnan Nocic, der den Ball auch einmal halten bzw. seinen Körper gegen die großgewachsenen Verteidiger einsetzen kann. Und so war es dann irgendwie nicht verwunderlich, als wir in Minute 36 das 1:0 kassieren. Der quirlige Julian Kollingbaum zieht auf Höhe 16er von der rechten Seite zur Mitte und bringt den Flachschuss, den Max seitlich abwehrt, wo Paul Hintersteininger abstauben will, es aber zu einem Pressball mit Patrick Schürz kommt, wodurch der Ball zentral vor dem Tor und vor den Beinen von Florian Mairböck landet, der nur mehr einschieben muss. Wir werden nur mehr über eine Standardsituation gefährlich, nach einem Zauner-Freistoß von der rechten Seite verpasst Felix Hofmann an der zweiten Stange. Pausenstand 1:0.
Hälfte Zwei:
Die zweite Hälfte begann dann nahezu wie der erste Durchgang, es gab kaum Torraumszenen und wenn dann vor allem über ruhende Bälle, so wie in Minute 56, als Stefan Taferner wie Felix Hofmann am Ende der ersten Hälfte an der zweiten Stange einen Freistoß von rechts verpasst. In Minute 64 dann eine vorentscheidende Szene, Florian Mairböck macht die perfekte Spielverlagerung auf die rechte Seite, Julian Kollingbaum schießt, Sebastian Traxler blockt den Ball zur Ecke, wo uns die Gastgeber dann aussehen lassen, als ob wir bereits einen Sonnenstich hätten. Wir verschlafen komplett, dass der Corner von rechts kurz abgespielt wird, Daniel Schützenberger lässt relativ einfach Alexander Mühlparzer aussteigen, Max verpasst den Stangler und Oliver Peterseil braucht das runde Leder aus zwei Metern nur mehr über die Linie drücken. Naarn war den drei Punkten schon relativ nahe, allerdings nur kurzzeitig, denn quasi aus dem Nichts gelingt unserer Elf auch der erste Treffer des Tages, der gleichzeitig auch unser erstes Tor im Donauwell-Stadion seit 20. August 2005 war. Daniel Zauner führt von rechts einen Freistoß aus, der im Strafraum von Florian Mairböck per Kopf an die zweite Stange verlängert wird, wo sich Idris Sakic gegen seinen Gegenspieler durchsetzt und ins lange Eck einschießt.
Wir können aber das Momentum nicht nutzen (obwohl von der Tribüne viel energetische Unterstützung ausgegangen ist, Thomas „Gust“ Höltschl trug nämlich erstmals das neue Trikot vom 1. FC Hanrieder Ghetto mit pranatischem Hauptsponsor), vielmehr war unser Treffer die letzte notierte Chance im restlichen Spiel. Die Gastgeber werden dafür vier Minuten nach unserem Anschlusstreffer über den eingewechselten Noah Pilz gefährlich, sein Abschluss geht aber deutlich drüber. Doppelchance dann rund um Minute 75 für die Schwarz-Weißen, zunächst prüft Julian Kollingbaum mit einem wuchtigen Schuss von der Seite Max, wenige Augenblicke später verpassen Noah Pilz und Florian Mairböck nach Flanke von Kapitän Alexander Grinninger. Bestens aufgelegt in 1 gegen 1 Situation war an diesem Montag unser Schlussmann Markus Schinkinger, der mit gewissen Aktionen für kleine Herzinfarkte im Lembacher Fansektor sorgte. In Minute 86 geht es beinahe schief, nach einem riskanten Einsatz gegen Julian Kollingbaum am rechten Sechzehnereck kann unser Schlussmann den Abschluss von der Seite aber doch noch entschärfen. Mit dem Schlusspfiff macht er aber dann den einen Haken zu viel, Noah Pilz schnappt sich den Ball, Max versucht den Stürmer noch zu Fall zu bringen, der junge Naarner Angreifer strauchelt zwar, bleibt aber auf den Beinen und muss den Ball nur mehr ins leere Tor zum 3:1 Endstand einschieben.
Fazit:
Unsere Siegesserie ist gerissen, nach vier vollen Erfolgen müssen wir den Platz wieder als Verlierer verlassen und können weiterhin in Naarn nicht gewinnen. Nach dem langen Wochenende und den hohen Temperaturen war es von beiden Teams ein überschaubar gutes Bezirksligaspiel, der zweite und dritte Treffer von Naarn wäre aber vermeidbar gewesen. In Summe geht der Sieg von Naarn aber definitiv in Ordnung, wir waren vor allem in der Offensive viel zu harmlos. Das Spiel sollte möglichst schnell abgehakt werden und viel Zeit bleibt ohnehin nicht, denn bereits am Freitag wartet mit dem SV Freistädter Bier der nächste Gegner bei vermutlich angenehmeren Temperaturen, wo wir hoffentlich an unsere kämpferische und spielerische Hochform der vergangenen Wochen wieder anschließen können.
Reserve:
Weil die Reserve von Naarn in der 2. Klasse Nordost aktiv ist, gab es diese Runde kein Reservespiel, weiter geht es dann am kommenden Freitag um 17:30 Uhr gegen den Tabellenführer aus Freistadt.
Damen:
Unsere Damen waren ein bereits letztes Mal in dieser Saison das Auswärtsteam, am Samstag wurde die Reise in den Inno-Aktiv Park vom SV Krenglbach angetreten. Die dortigen Gegnerinnen, die SPG Wallern/Krenglbach 1b war wie so oft schwer einzuschätzen, wie bei 1b Teams so üblich gab es auch hier im Vorfeld die Befürchtung, dass einige Spielerinnen aus der OÖ Liga „herunterspielen“ und die Punktemitnahme aus dem Bezirk Wels-Land ein schwieriges Unterfangen werden könnte. Dies bestätigte sich glücklicherweise nicht (vermutlich auch deswegen, weil die KM von Wallern/Krenglbach Relegation in die zweite Bundesliga spielt und hier die Verletzungsgefahr zu groß gewesen wäre), die Gastgeberinnen erwischten aber dennoch den besseren Start. Nach zwei Minuten bringt Joseline Mistlbacher von rechts einen Corner, Sabrina Feischl befördert den Ball mit der Stirn an die Querlatte, den Abpraller klärt Elisa Hofer quasi in die Arme von Leonie Gerstl. Die schnelle und beste Saisontorschützin Ayoka Morgan zieht in Minute 7 im Strafraum ab, Leonie Gerstl wehrt mit den Fäusten ab, Sabrina Feischl will den Abpraller verwerten, Marlene Schneeberger blockt aber diesen Ball. Zwei Minuten später entwischt die pfeilschnelle Lena Ilk am rechten Flügel ihre Bewacherin, ihren Querpass auf Emilia Gahleitner erwischt aber eine Verteidigerin und klärt die Situation. Bei zumindest gefühlt hochsommerlichen Temperaturen hat die SPG Wallern/Krenglbach 1b die nächsten Halbchancen, einen Schuss von Sabrina Feischl fälscht Hannah Kiesl zur Ecke ab, nach einem Solo von Melanie Hudler stoppt Carolina Stöttner die Flügelspielerin im Strafraum. In Minute 29 ertönte dann erstmals „Your Love“ von The Outfield im Stadion, Melanie Hudler mit der perfekten Spielverlagerung über unsere Defensive auf die rechte Seite, dort nimmt sich Anna Hötzmanseder den Ball mit und trifft flach ins linke untere Eck. Das Gegentor war ein Weckruf für unsere Damen, die ab sofort besser ins Spiel fanden, in Minute 32 steht Lena Ilk nach starker Vorarbeit von Laura Kalischko aber im Abseits, zwei Eckbälle rund um Minute 40 führen leider auch zu keinem Torjubel unsererseits. Dafür erwischen uns die Heimischen konträr zu den Temperaturen vor der Pause eiskalt, zunächst haben wir Glück, dass Melanie Hudler nach einem Ballverlust von Marlene Schneeberger zu überhastet abschließt, eine Minute später faustet Leonie Gerstl einen Eckball weg, über Umwege bekommt Joseline Mistlbacher die zweite Chance und bringt leider die perfekte Flanke in die Schnittstelle, wo Sabrina Feischl per Kopf zuschlägt. Bitterer Pausenstand: 2:0.
Der Beginn der zweiten Hälfte war dann ein Hin und Her, zunächst blockt unsere Mauer einen Freistoß von Joseline Mistlbacher, direkt im Gegenzug hat Torfrau Jasmin Brunmayr einen Schuss von Lena Ilk erst im Nachfassen, Emilia Gahleitner kommt nicht mehr an den Abpraller. Eine Minute später bedient Laura Schinkinger Lena Ilk mustergültig im 16er, ihr Schuss wird aber in der Box von einer Verteidigerin geblockt. Bei einem Schuss von Melanie Hudler in Minute 53 ist Carolina Stöttner noch entscheidend dazwischen, ehe dann zehn Minuten keine Chancen notiert werden. Die nächste Gelegenheit führt dann aber zum viel umjubelten Anschlusstreffer, nach einem Einwurf von Hannah Kiesl wird der Ball von Emilia Gahleitner und Lena Ilk quer gespielt, ehe Sandra Keil am 5er den Ball kompromisslos verwertet. Für die erste Torschützin der Lembacher Vereinsgeschichte ihr erstes Saison- und zweites Landesligator. Eine Minute später bringt Hannah Kiesl wieder über die linke Seite die Flanke, Lena Ilk steht aber im Abseits. Nach dem Treffer gab es chancentechnisch zehn Minuten Leerlauf, ehe Sarah Schiffelhuber eine Flanke bringt, die Leonie Gerstl noch entscheidend erwischt, wodurch die zur Halbzeit eingewechselte Emma Kreindl an der zweiten Stange nicht an den Ball kommt. Unsere Torschützin tritt in Minute 78 einen Eckball, Elisa Hofer ist etwas in Rücklage und kann den Ball nicht entscheidend Richtung Tor bringen. Eine Minute fällt dann die Vorentscheidung, nach einem weiten Ball in die Spitze trifft die herauslaufende Leonie Gerstl Ayoka Morgan beim Klärungsversuch, diese erwischt den Ball noch kurz vor der Grundlinie und zieht scharf von rechts ab, Leonie Gerstl kann im Zurücklaufen den Ball nur mehr ins eigene Tor abwehren. Im Anschluss versuchen es die beiden eingewechselten Anna-Sophie Berger und Magdalena Pouillard noch mit Schüssen, die aber beide Leonie Gerstl entschärfen kann. Die letzte Aktion gehört unseren Damen, Sandra Keil bedient mustergültig Lena Ilk, ihr Schuss wird aber zur Ecke geblockt, die dann nichts mehr einbringt. Im vierten Pflichtspiel leider die vierte Niederlage gegen die SPG Wallern/Krenglbach 1b, wie im Hinspiel wären aber auch am Samstag Punkte evtl. möglich gewesen. Kopf hoch, die nächste Chance gibt es bereits kommenden Samstag vor Heimpublikum gegen Lochen.
Nachwuchs – U15:
Unsere U15 hatte Pause, weiter geht es mit einem Heimspiel am Mittwoch, 27. Mai 2026 um 19:00 Uhr gegen den Tabellenführer aus Feldkirchen.
Ausblick:
Bereits am kommenden Freitag steht das nächste Match auf dem Programm, unsere Mannschaften treffen zu Hause auf einen kleinen Angstgegner, gegen den SV Freistädter Bier haben wir historisch betrachtet eine eher überschaubare Bilanz. Wie man Angstgegner bezwingt, haben wir aber heuer im Frühjahr beim verdienten Derbysieg gegen Haslach eindrucksvoll unter Beweis gestellt und nach der Niederlage in Naarn wollen unsere Jungs sicher eine Reaktion zeigen. Gespielt wird am Freitag, 29. Mai 2026 um 17:30 Uhr (Reserve) + 19:45 Uhr (KM). Einen Tag später bestreiten unsere Damen ebenfalls ihr vorletztes Heimspiel der Saison, zu Gast im Huamabergstadion sind die Ladies aus Lochen, die bisher zweimal für Cupspiele in Lembach waren und diese Partien beide verloren haben. Gespielt wird am Samstag, 30. Mai um bereits 14:00 Uhr. Im Anschluss bzw. am Abend wird das Champions League Finale in der Kantine übertragen. Wir freuen uns auf euren Besuch an diesen beiden Tagen!
Zweitweiteste Auswärtsfahrt der Saison
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerErneut müssen etliche Kilometer zurückgelegt werden, um unseren nächsten Matchort zu erreichen, nach der weitesten Auswärtsfahrt der Saison gegen St. Oswald/Fr. (ca. 76 km) vor zwei Wochen geht es am Pfingstmontag ins ca. 73 km entfernte Naarn im Bezirk Perg. Aber Moment mal – Montag?! Ja richtig gelesen, weil Naarn am Wochenende die Copa Pele zu Gast hat, spielen wir am statistisch betrachtet seltensten Wochentag, der Montag musste zuletzt vor fast genau 20 Jahren bei einem Pflichtspiel unserer Kampfmannschaft als Spieltag herhalten. Und jetzt wird es fast ein bisschen skurill (oder kitschig): Der damalige Spieltag? Pfingstmontag, 5. Juni 2006. Der damalige Gegner? Ausgerechnet die Union Naarn. Das Endergebnis? Ein 3:1 Heimsieg nach Treffern von Ernst Richtsfeld, Marek Kroneisl und Stefan Hinterleitner. Wir hätten nichts dagegen, wenn wir diese „Montag-Siegesserie“ fortsetzen könnten, der Gegner ist aber der aktuelle Tabellenführer der Bezirksliga Nord, der in mehreren Statistiken die klare Nr. 1 ist.
Gegner-Check:
Die Kragl-Elf führt als Landesliga-Absteiger die Tabelle der Bezirksliga Nord an, hat die wenigsten Niederlagen der Liga, die mit Abstand wenigsten Gegentore kassiert und liegt auch in der Heimtabelle auf Platz 1, dort mit fünf Punkten Vorsprung auf St. Oswald/Fr. Der Herbstmeister ist aber im Frühjahr doch etwas verwundbarer als noch in der Hinrunde, in der Rückrundentabelle liegen die Schwarz-Weißen „nur“ auf Rang 5, drei der vier Saisonniederlagen (gegen St. Oswald/Fr., Arnreit und Julbach) kassierte man 2026. Besonders empfindlich war die 5:2 Auswärtsniederlage letzte Runde im „kleinen“ Julbacher Meranstadion, noch dazu mussten die Naarner dort auch auf Stammtorhüter Michael Froschauer verzichten. Ebenfalls erwähnenswert ist die für einen Tabellenführer verhältnismäßig unauffällige Offensive, 35 erzielte Treffer sind in der Liga max. ein Durchschnittswert, selbst der Tabellenelfte aus Vorderweißenbach hat zwei Tore mehr erzielt. Wie erfolgreich man aber auch mit eher weniger eigenen Treffern sein kann, untermauert aber der aktuelle Tabellenplatz der Gastgeber, die besten Torschützen sind Daniel Schützenberger und Florian Mairböck mit je fünf Saisontoren. Defensiv ist das Donauwell-Stadion eine schwer einnehmbare Festung, in sieben von zwölf Heimspielen spielten die Hausherren zu Null, mehr als ein Gegentor hat man in dieser Saison zu Hause noch nicht kassiert, logischerweise soll diese Serie auch im bereits letzten Naarner Heimspiel des Jahres fortgesetzt werden.
Historische Bilanz:
Nur bedingt aussagekräftig ist die historische Bilanz, in der Naarn mit vier Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen aus neun Partien leichte Vorteile hat. Wenig aussagekräftig deswegen, weil das 1:1 Remis im Herbst 2025 das erste Aufeinandertreffen beider Teams seit ca. 7,5 Jahren war und die Mannschaften somit wenig vergleichbar sind. Der letzte Sieg von Naarn im direkten Duell war unsere 0:5 Heimniederlage im Juni 2018 am Ende unserer damaligen Landesliga-Saison, unser letzter Sieg liegt fast 20 Jahre zurück, im September 2007 setzten wir uns nach einem Eigentor von Naarns Josef Huber und einem Treffer von Stefan Hinterleitner ebenfalls in der Landesliga zu Hause mit 2:1 durch. Im Donauwell-Stadion war das Tor bei unseren letzten Auftritten aber wie verriegelt, in den letzten drei Spielen in Naarn (2:0 Niederlage im November 2017, 3:0 Niederlage im April 2008, 0:0 im Juni 2007) gelang uns kein Treffer, der letzte Torschütze in Naarn ist (wer könnte es anderes sein) Stefan Hinterleitner, der bei unserer 3:1 Niederlage im August 2005 den Ehrentreffer erzielte. Die besten Torschützen im direkten Duell sind Cem Aygün und Mario Pfeiffer bzw. Stefan Hinterleitner und Marek Kroneisl mit je drei Treffern, einziger noch aktiver Torschütze auf unserer Seite ist Jakob Pechmann, der beim 1:1 im Hinspiel erfolgreich war.
Unsere Formkurve:
Vier Siege in Folge haben uns im Abstiegskampf etwas Luft verschafft, weil aber fast alle Mannschaften aus dem Tabellenkeller ebenfalls regelmäßig punkten, dürfen wir uns trotz 30 Zählern weiterhin nicht ausruhen, Platz 12 liegt nach wie vor nur drei Punkte entfernt. Dasselbe gilt aber auch fast für die andere Richtung, derzeit fehlen nur fünf Punkte auf die drittplatzierten Haslacher, die aber bereits ein Spiel mehr ausgetragen haben. Verstecken brauchen wir uns aber 2026 definitiv nicht, wir führen derzeit sogar die Rückrundentabelle an und können hier durchaus beeindruckende Statistiken vorweisen, die nach der bescheidenen Herbstsaison kaum einer für möglich gehalten hätte. Vier Runden vor Schluss haben wir bereits sechs Punkte mehr gesammelt als im gesamten Herbst, gemeinsam mit Vorderweißenbach haben wir die wenigsten Niederlagen 2026 (nur je eine), mit 22 Toren verfügen wir auch über die gefährlichste Offensive im neuen Jahr. Eine wichtige Offensivkraft fehlt aber in Naarn, unser bester Saisontorschütze Adnan Nocic wurde nach seinem Ellbogencheck gegen Arnreit für ein Spiel gesperrt und ist somit erst in Runde 24 bei der Partie gegen Freistadt wieder einsatzberechtigt. Aufpassen im Saisonendspurt heißt es indessen für Patrick Schürz, Martin Schinkinger und Idris Sakic, die alle bei aktuell vier gelben Karten stehen.
Schiedsrichter:
Ein für beide Teams völlig unbekannter Schiedsrichter wurde mit der Spielleitung betraut, Marinko Golub sorgt am Pfingstmontag für die Einhaltung der Spielregeln. Seine Assistenten werden Philipp Leonhartsberger und Josip Lukic sein.
Reserve:
Weil die Reserve von Naarn in der 2. Klasse Nordost aktiv ist, entfällt das Vorspiel, weiter geht es für die Mannschaft von Amadeo Zela mit dem Heimspiel gegen den überlegenen Tabellenführer aus Freistadt am Freitag, 29. Mai um 17:30 Uhr.
Spielort und Uhrzeit:
Das vorletzte Auswärtsspiel der Saison steigt am Pfingstmontag, 25. Mai 2026 um 17:00 Uhr im Donauwell-Stadion von Naarn. Egal ob mit dem Fanbus (Abfahrt 14:15 Uhr am Marktplatz in Lembach – Anmeldungen bei Michael Rotter), dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß (;)), wir freuen uns auf eure Unterstützung im Bezirk Perg beim Tabellenführer.
Damen:
Ist es für unsere Herren erst das vorletzte Auswärtsspiel, sind unsere Damen kommendes Wochenende bereits ein letztes Mal in dieser Saison auf fremdem Terrain gefordert, diese reisen in den Bezirk Wels-Land und treffen in Krenglbach auf die SPG Wallern/Krenglbach 1b. Noch mysteriöser als die Frage wer Jack The Ripper war, wo das Bernsteinzimmer ist oder wo Atlantis versunken liegt, ist jedes Jahr die Frage, wie viele Auf- und Absteigerinnen es in den jeweiligen Damenligen gibt. Und hier gibt es durchaus positive Informationen für unsere Ladies, wodurch ein Landesliga-Verbleib immer wahrscheinlicher wird. Die Ligagröße in der OÖ Liga und der Landesliga soll nächste Saison zehn Teams betragen, laut aktuellen Informationen ziehen sich die LASK Juniors, die Absteigerinnen aus der OÖ Liga (die heuer „nur“ eine 9er-Liga ist/war), vom Spielbetrieb zurück und stellen eine U16, wodurch von der OÖ Liga kein neues Team in die Landesliga hinzukommt. Weil auch in der OÖ Liga nächste Saison zehn Teams sein sollen, wird es bereits ziemlich sicher zwei Aufsteigerinnen geben (aktuell St. Stefan und Altenfelden), sollte OÖ Liga Meister Wallern/Krenglbach die Relegation gewinnen, würden sogar drei Teams (aktuell auch noch die SPG Antiesenhofen) aus der Landesliga in die OÖ Liga aufsteigen.
Durch die zwei bzw. drei Aufsteigerinnen und weil auch aus den beiden Frauenklassen voraussichtlich nur je ein Team aufsteigt, würde sich folglich auch die Anzahl der Absteigerinnen von der Landesliga in die Frauenklasse reduzieren und mittlerweile reicht ziemlich sicher Platz 9 (den unsere Damen derzeit inne haben) oder 10 bzw. im Fall des Aufstiegs von Wallern/Krenglbach auch unter Umständen Rang 11 für den Klassenerhalt. Rang 10 hat derzeit übrigens Windischgarsten inne, wo die sportliche Zukunft ähnlich wie bei LSC Linz noch nicht final geklärt ist. Endgültige Gewissheit wird es aber erst mit 1. Juni (Nennschluss für alle Teams für die kommende Saison, in den letzten Jahren kam es auch öfters zu einem Aufstiegsverzicht, der aktuell nicht vorhersehbar bzw. einplanbar ist) bzw. Mitte Juni nach den Relegationsduellen geben. Die Situation bleibt noch etwas vage, unsere Damen können aber mit weiterem Punktezuwachs am Samstag diese Diskussion ohnehin beenden und damit widmen wir uns den kommenden Gegnerinnen.
Die SPG Wallern/Krenglbach 1b steht auf Platz 5 der Tabelle, hat mit einem Torverhältnis von 34:29 aber „nur“ die siebtbeste Offensive der Liga, die besten Torschützinnen sind Ayoka Morgan und Anna Wastlbauer mit je sieben Saisontoren. Historisch betrachtet zogen unsere Damen in allen vier bisherigen Duellen den Kürzeren, drei der vier Partien verloren wir zu Null, den bis heute einzigen Treffer gegen die Buchner-Elf erzielte Lena Ilk beim ersten Aufeinandertreffen im August 2024 bei unserer 1:4 Heimniederlage. Im Herbst waren wir knapp am ersten Punktgewinn dran, ein später Treffer von Anna-Sophie Berger führte aber zu einer 0:1 Niederlage vor eigenem Publikum. In der Rückrundentabelle stehen die Gastgeberinnen aber auf Rang 3 und gaben nur gegen die Top 3 der Gesamttabelle Punkte ab. Unsere Ladies haben sich im Frühjahr aber im Mittelfeld der Landesliga festgesetzt und stehen in der Rückrundentabelle auf dem guten 6. Platz, nur vier Punkte hinter der SPG Wallern/Krenglbach 1b. Die einzigen beiden Niederlagen 2026 kassierte man auswärts gegen die beiden Topteams aus St. Stefan und gegen die SPG Antiesenhofen, im fünften Anlauf soll nun der erste Auswärtssieg des Jahres eingefahren werden. Offensiv wird wieder vieles von Kapitänin Lena Ilk abhängen (zehn der 19 Saisontore gehen auf ihr Konto), zuletzt haben aber auch Laura Kalischko und Premierentorschützin Emilia Gahleitner gezeigt, dass im Angriffsdrittel mit ihnen zu rechnen ist. Gespielt wird am Samstag, 23. Mai um 15:30 Uhr im Inno-Aktiv Park vom SV Krenglbach. Unsere Damen freuen sich über Unterstützung beim letzten Auswärtsspiel der Saison!
Nachwuchs – U15:
In der Pfingstwoche pausiert unsere U15, weiter geht es für die Vollert-Elf am Mittwoch, 27. Mai 2025 um 19:00 Uhr mit einem Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Feldkirchen.
Spektakuläre Fortsetzung unserer Siegesserie
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerDas gestrige Derby gegen die Union Arnreit hatte wirklich alles – Drama, spektakuläre (und schmerzhafte) Szenen, acht Tore, eine rote Karte und vor allem den besseren Ausgang für unsere Jungs. Mit nun 30 Punkten haben wir einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht und uns endgültig ins Mittelfeld vorgeschoben, durch die Heimniederlage von Katsdorf gegen St. Oswald/Fr. beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz vier Runden vor Schluss bereits acht Punkte.
Hälfte Eins:
Mit Sebastian Traxler stand ein fixer Ausfall nach seiner gelb-roten Karte gegen St. Oswald/Fr. bereits fest, mit Torhüter Markus Schinkinger kam leider kurzfristig ein weiterer Ausfall unserer in den letzten Runden so stabilen Defensive hinzu. Felix Bes kam daher zu seinem zweiten Bezirksliga-Einsatz, wie im Herbst gegen Haslach stand er erneut bei einem Derby zwischen den Pfosten und sollte noch zum tragischen Helden werden. Wir waren von Beginn weg präsent, ein Schuss bzw. eine Flanke von Martin Schinkinger wird von Lukas Stockinger zur Ecke geblockt, die gleich die Führung bringt. Daniel Zauner tritt von rechts den Corner, findet aber keinen Lembacher Angreifer, sondern den besten Arnreiter Torschützen Kevin Aiglstorfer, der per Kopf ins eigene Tor trifft. Die vor allem im Frühjahr so starke Arnreiter Defensive wurde gleich munter weiterbeschäftigt, in Minute 8 geht ein Kopfball von Stefan Schürz nach einer Ecke klar drüber, in Minute 10 scheitert Adnan Nocic via Aufsitzer-Kopfball an Dominik Neumüller, der Arnreiter Schlussmann ist eine Minute später knapp vor Jakob Pechmann am Ball, nachdem ihn Adnan Nocic traumhaft in Szene gesetzt hat. Die erste Arnreiter Chance hat Jubilar Manfred Gahleitner (500. Spiel für Arnreit, herzliche Gratulation!) in Minute 15, seinen Freistoß aus dem linken Halbfeld wehrt Felix Bes an die Querlatte ab.
Generell probieren es unsere Gäste oft mit langen Bällen auf den pfeilschnellen Thomas Grubhofer, selten führen diese aber zum Erfolg. Erfolgreich waren wir dagegen in Minute 25, Martin Schinkinger bringt eine Flanke vom rechten 16er-Eck, der Ball wird abgefälscht, wodurch Adnan Nocic vorbeirutscht, in seinem Rückraum steht aber Jakob Pechmann goldrichtig, der nur mehr einschieben muss. Wie in der Vorwoche gegen St. Oswald/Fr. haben wir nach einer halben Stunden einen 3-Tore-Vorsprung, Daniel Zauner tritt von links einen Freistoß Richtung langes Eck, der Ball wird evtl. noch leicht von Kapitän Michael Furtmüller verlängert und schlägt im Netz ein. Drei Minuten später beinahe des 4:0, Adnan Nocic lässt Michael Furtmüller aussteigen und zieht ab, sein Flachschuss geht knapp links vorbei. In Minute 38 jubelt plötzlich die Eisner-Elf und keiner weiß so recht wieso. Jakob Pechmann verliert gegen Thomas Grubhofer rechts auf der Seite den Ball, er wechselt rasch die Seite zu Patrick Aiglstorfer, seinen Stangler verwertet Kevin Aiglstorfer zum 3:1. Wir stellen aber noch vor dem Pausenpfiff von Schiri Basic den 3-Tore-Vorsprung wieder her, Manuel Kainberger spitzelt zentral vor dem Tor den Ball zu Jakob Pechmann, nach einem überlegten Blick trifft er ins linke untere Eck zum 4:1 Pausenstand.
Hälfte Zwei:
Wir machen in Hälfte Zwei genau da weiter wo wir 15 Minuten zuvor aufgehört haben, einen Stangler von Manuel Kainberger fälscht Kapitän Michael Furtmüller beinahe ins eigene Tor ab, einen Schuss von Adnan Nocic hat Dominik Neumüller im Nachfassen und in Minute 52 verhindert das rechte Kreuzeck nach einem Kopfball von Adnan Nocic das 5:1. Eine Minute später erneutes Pech mit dem Aluminium, ein Freistoß von Daniel Zauner aus ca. 20 Metern geht nur an die Querlatte. Eine leider korrekte Entscheidung gegen uns dann in Minute 56, Adnan Nocic fährt im Zweikampf mit Manfred Gahleitner in übertriebener Manier den Ellbogen aus, Schiri Basic zögert keine Sekunde und schickt unseren besten Saisontorschützen frühzeitig vom Feld, der nun vermutlich mind. 2 Partien zuschauen muss. In Minute 61 wurden sämtliche Spieler von uns kurzzeitig eingefroren, Patrick Aiglstorfer bekommt nahe des Mittelkreises den Ball, lässt alle Lembacher (relativ einfach) aussteigen und bleibt auch vor Felix Bes cool und schiebt den Ball überlegt zum 4:2 ein. Es war dies die vorletzte Aktion unseres Schlussmanns, in Minute 65 wird er beim Herauslaufen von Thomas Grubhofer am linken Auge und nahe des linken Ohrs getroffen und muss ca. acht Minuten behandelt werden, für ihn ging es zur Kontrolle nach Rohrbach ins Krankenhaus. Bernhard Bötscher kam in die Partie, der ausgerechnet in Arnreit wohnhafte Schlussmann absolvierte sein erstes KM-Pflichtspiel seit Juni 2022 und seiner roten Karte in Altenberg, damals war der Spieltag übrigens auch ein Donnerstag. Arnreit wurde in Überzahl erwartungsgemäß stärker, Kevin Aiglstorfer vergibt in Minute 75+76 zwei Chancen, bei einer Aktion war aber auch die Fahne von Assistent Ozabor oben.
In Minute 76 jubeln wir über Treffer Nr. 5 und auch dieser ist äußerst sehenswert, zunächst setzt sich Jonathan Altendorfer überragend gegen alle Verteidiger durch, scheitert aber noch an Dominik Neumüller, den Abpraller schlenzt Jakob Pechmann spektakulär ins rechte Kreuzeck. Vier Minuten gibt es dann ein Geschenk vom Arnreiter Bernhard Bötscher, nach einem hohen Ball schlägt er an der Strafraumgrenze ein Luftloch, Kevin Aiglstorfer braucht den Ball nur mehr ins leere Tor köpfeln. Die Schlussphase sollte nochmal dramatisch werden, zunächst scheitert Jakob Pechmann mit einem Gewaltschuss an Dominik Neumüller, dann ist in Minute 92 der Ball im Tor zum vermeintlichen 5:4, Thomas Grubhofer stand aber im Abseits. Drei Minuten später ist es erneut Thomas Grubhofer, der Bernhard Bötscher zum eingreifen zwingt, an der zweiten Stange verpasst zudem Kevin Aiglstorfer knapp. Die letzte Großchance geht dann noch auf unser Konto, erneut tankt sich Jonathan Altendorfer in seiner bekannten Manier durch, scheitert aber erneut im 1 gegen 1 am herauseilenden Dominik Neumüller. Endstand 5:3
Danke an die beiden Matchballsponsoren Gertraud Scheiblberger und Dr. Thomas Bes (in Vertretung von Tochter Amelie)!
Fazit:
Der vierte Sieg in Folge im Frühjahr war auch unser fünfter Derbysieg in Folge, der aufgrund der Spielanteile völlig in Ordnung geht und erneut sehr wichtig sowohl für die Tabelle als auch für das Selbstvertrauen war. Aktuell stehen wir (zum Teil mit einer Partie mehr) auf Rang 6 und dürfen wohl vorsichtig auch nächstes Jahr für die Bezirksliga planen. Ausruhen dürfen wir uns aber nicht, nächste Woche wartet der souveräne Tabellenführer Naarn, wo wir mit Adnan Nocic erneut auf einen wichtigen Spieler verzichten müssen.
Großer Jubel nach dem vierten Sieg in Folge
Reserve:
Durch den Ausfall von Markus Schinkinger war die Tormannposition unserer Reserve frei, an dieser Stelle ein großes Danke an unseren Tormann auf Abruf, Bernhard Bötscher sprang kurzfristig (ca. 24h vor der Partie) in die Bresche und hütete das Tor im kleinen Derby. Darüber hinaus stand Jakob Bäuchler nach seiner Verletzung in Peilstein wieder im Kader, auch Andreas Hofer gab sein Comeback, beide waren aber vorerst Ersatz. Nach fünf Minuten muss sich Bernhard Bötscher auch bereits auszeichnen und eine Flanke über die Querlatte lenken, die folgenden Chancen gehen aber dann auf unser Konto. In Minute 7 erwischt Alexander Kindlmann nach Flanke von Alexander Mühlparzer den Ball nicht, in Minute 13 scheitert Manuel Schmerda an Schlussmann Zoidl und in Minute 20 muss es eigentlich 1:0 stehen. Manuel Schmerda flankt von links in den Strafraum, zunächst scheitert Alexander Kindlmann, den Abpraller schießt Laurin Altendorfer klar drüber. Das Sprichwort „Wer die Tore vorne nicht macht, bekommt sie hinten“ kennt wohl jeder, nach einer vergebenen Chance von Thomas Richtsfeld kassieren wir vom Tabellenvorletzten in Minute 30 das 0:1. Ein zu kurzer Rückpass zwingt Bernhard Bötscher zum Rauslaufen, er verliert den Pressball gegen Moritz Kobler, der sich den Ball zurecht legt und ins quasi leere Tor einschießt. Diese Phase war ziemlich turbulent, nur eine Minute später scheitert Niklas Bäck an der linken Stange, zwei Minuten später zieht Benedikt Leibetseder von der Mittellinie ab, der Ball geht aber knapp drüber. Auch unsere Elf hat noch drei Chancen, zweimal scheitert Manuel Schmerda (einmal nach traumhafter Außenrist-Vorarbeit von Niklas Höfler), mit dem Pausenpfiff vergibt Laurin Altendorfer rechts im Strafraum.
Zwei Chancen wurden in der Frühphase von Hälfte Zwei notiert, Bernhard Bötscher entschärft einen Kopfball von Adrian Mauracher, auf der Gegenseite verpasst Moritz Kohel knapp eine Flanke von Christian Anreither. Die Vorentscheidung fällt dann nach unspektakulären 20 Minuten in Minute 74, Moritz Kobler bringt von links einen Eckball, Adrian Mauracher köpfelt am 5er ein. Zehn Minuten vor Schluss dann die endgültige Entscheidung, nach einem weiten Ball setzt sich Moritz Kobler sehr rustikal gegen David Lohr durch und trifft am herauseilenden Bernhard Bötscher vorbei zum 0:3. Unsere Jungs müssen sich etwas überraschend Arnreit klar geschlagen geben, vor allem offensiv hatten wir wenig Ideen und waren defensiv so wie beim 0:1 zu unkonzentriert, wodurch die Niederlage auch in Ordnung geht.
Damen:
Möchte man für einen Fußballvortrag eine Präsentation zum Thema „6-Punkte-Spiel“ vorbereiten, könnte man die Partie unserer Damen gegen die SPG Aschach/St. Ulrich/Ternberg als Musterbeispiel verwenden. Um weiterhin eine gute Ausgangslage für die Mission Klassenerhalt zu wahren, war ein Sieg Pflicht und unsere Damen fanden gegen die schwächste Offensive der Liga auch gut in die Partie. Trainer Gerhard Gierlinger nahm zwei Änderungen vor im Vergleich zur Punkteteilung in St. Oswald/Fr., Alina Mairhofer war wieder zurück im Kader, zudem begann Laura Schinkinger, Sandra Keil und Emilia Gahleitner nahmen zunächst auf der Bank Platz. Die ersten drei Chancen im Spiel wurden mit freundlicher Unterstützung vom SK Kleinzell gesponsert. In Minute 8 zieht Lena Ilk in den 16er und wird im Doppelpack gestoppt, in Minute 11 versucht es Marlene Schneeberger nach einer Ecke vom 16er, wo der Ball aber knapp neben die linke Stange geht und in Minute 14 ist es Elisa Hofer, die nach einer Mairhofer-Flanke mit dem Rücken zum Tor steht, das Spielgerät aber dennoch spektakulär aufs Gehäuse bringt, wo eine Verteidigerin auf der Linie klärt. Die beste Chance für die Gäste-SPG gibt es in Minute 26, Kapitänin Verena Mitterhuber setzt sich links im Strafraum gegen Carolina Stöttner durch, ihr Abschluss ist aber kein Problem für Leonie Gerstl. Die restlichen Chancen in Durchgang Eins gehen alle wieder auf das Konto unserer Damen, in Minute 27 wird ein Schuss von Hannah Kiesl aus ca. 18 Metern zur Ecke geklärt, in Minute 31 kann Schlussfrau Katharina Pessl nach einer Ilk-Flanke und mehreren Kontakten zwischen der Stange und ihr selber doch noch den Ball festhalten, weitere Gelegenheiten haben Hannah Kiesl, Elisa Hofer und Alina Mairhofer nach Traumpass von Laura Kalischko, der Ball will aber vorerst einfach noch nicht ins Netz.
Die ersten zwei Chancen in Hälfte Zwei haben erneut unsere Damen, einen Kopfball von Alina Mairhofer nach Vorarbeit von Laura Kalischko und Lena Ilk fängt Katharina Pessl sicher, wenige Minuten später geht ein Schuss von Lena Ilk knapp drüber. Nach einem Schuhbinde-Workshop von Valentina Bauer und Ronja Schlager leider dann unschöne Szenen, die beste SPG-Saisontorschützin, Kapitänin Verena Mitterhuber, bleibt am Rasen liegen und muss gestützt das Feld verlassen. Gute Besserung an dieser Stelle! Zwischen Minuten 55 und 65 haben die Gäste ihre stärkste Phase, vor allem die eingewechselte Lätitia Futterer (Mahlzeit!) macht sich gleich bemerkbar, in Minute 58 ist sie völlig frei vor dem Tor, bringt den Ball aber nicht ins Netz. In Minute 64 kommt Leonie Gerstl aus dem Tor raus und trifft beim Klären Valentina Bauer, Elena Aigner schießt den Abpraller knapp links am Tor vorbei. In dieser stärksten Phase von Aschach/St. Ulrich/Ternberg gehen unsere Ladies dann nach vielen guten Chancen (endlich) in Führung. Nach einem weiten Ball von Carolina Stöttner kombinieren die eingewechselte Emilia Gahleitner und Lena Ilk am rechten Flügel, Letztere zieht Richtung 5er und bringt den Ball zu Laura Kalischko, die im zweiten Versuch den Ball im Tor unterbringt. Sieben Minuten später wird dann ein Premierentreffer bejubelt und es sind fast wieder die gleichen Protagonistinnen. Freistoß von Carolina Stöttner, den Torfrau Pessl nur nach vorne abwehren kann, der Nachschuss von Lena Ilk wird geblockt, Emilia Gahleitner sagt „Danke“ und staubt zu ihrem ersten Tor in der Lembacher Dress ab. In Minute 78 war das Spiel dann endgültig entschieden, Lena Ilk bedient nahe des rechten 16er-Ecks Emilia Gahleitner, diese zieht überlegt Richtung langes Eck ab, wo der Ball zuerst an die linke Stange und dann mit Unterstützung von Torfrau Pessl über die Linie geht. In der Folge gab es keine nennenswerten Szenen mehr, unsere Damen feiern einen immens wichtigen Sieg gegen die direkten Konkurrentinnen um den Klassenerhalt und schieben sich zumindest bis Sonntag auf den rettenden 8. Platz vor.
Nachwuchs – U15:
Nach zuletzt zwei unglücklichen Niederlagen schossen sich unsere Nachwuchskicker am Mittwochabend gegen die SPG Aigen-Schlägl/Oepping/Peilstein den Frust von der Seele. Ohne Top-Stürmer Moritz Höllinger reiste die Vollert-Elf zum Tabellenletzten, es dauerte aber dennoch keine zwanzig Minuten, ehe unsere Jungs das Toreschießen eröffneten. Nach einer dominanten Anfangsphase ist es Simon Schmidhofer, der nach 18 Minuten auf 0:1 stellt und unsere U15 ein erstes Mal jubeln lässt. Ähnlich wie bei unserer KM war das Spiel nach ca. einer halben Stunde quasi entschieden, Christian Smetschka und ein weiterer satter Schuss von Simon Schmidhofer bescheren uns eine klare und verdiente 0:3 Pausenführung. Hälfte Zwei bot ein identisches Bild, eine bärenstarke Zweikampfquote von ca. 90 % führen zu Treffer Nr. 4 und 5 durch Niklas Höfler und Matheo Rosenberger, zudem haben die Vollert-Jungs bei zwei Lattentreffern Pech. Tabellarisch konnten sich unsere Nachwuchskicker auch wieder verbessern und stehen nun auf Rang 3 und nur einen Punkt hinter dem Tabellenzweiten.
Fazit unseres Trainers Kurt Vollert: „Endlich wurden die in den Trainings geübten Taktiken und Strategien zum Teil umgesetzt. Ich bin positiv überrascht von einigen Spielern wie Stefan Gierlinger, Matteo Witzersdorfer, den Kaindbinder-Zwillingen, Christian Smetschka und Konstantin Rabeder. Souveräne Ruhepole am Platz mit sehr gutem Stellungsspiel waren im gesamten Spiel Niklas Höfler und unser Goalie Valentin Niederleitner. Es gab dadurch keine einzige Torchance für unseren Gegner. Ich werde weiterhin mit und an den Wachstumspotenzialen unserer Rohdiamanten arbeiten und diese in den Trainings weiter entwickeln.“
Ausblick:
Während unsere U15 am Pfingstwochenende pausiert, entstehen auch für Damen und Herren aufgrund des Donnerstagsspiels etwas längere Pausen. Unsere Damen sind an Pfingsten zuerst gefordert, mit der letzten Auswärtspartie der Saison in Krenglbach bei der SPG Wallern/Krenglbach 1b wartet ein Spiel gegen ein Mittelfeldteam. Gespielt wird am Samstag, 23. Mai 2026 um 15:30 Uhr im Inno-Aktiv Sportpark Krenglbach. Bei unseren Herren ist nur ein Team im Einsatz, nachdem die 1b von Naarn in der 2. Klasse aktiv ist, reist nur unserer KM in den Bezirk Perg und das an einem sehr außergewöhnlichen Spieltag, denn gespielt wird am (Pfingst-)Montag um 17:00 Uhr in Naarn. Unsere Teams freuen sich auf eure Unterstützung!
Fußballhattrick am Feiertag
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerDonnerstag und Fußball – geht das überhaupt? Aus Lembacher Sicht nur in absoluten Ausnahmefällen, denn in den letzten 15 Jahren gab es tatsächlich nur zwei Pflichtspiele, die an einem Donnerstag ausgetragen wurden. Die Partien im Juni 2012 (zu Hause gegen Oberneukirchen) und im Juni 2022 (auswärts in Altenberg) wurden beide gewonnen und auch heuer ist es ein absoluter Ausnahmefall, warum der Donnerstag als Spieltag herhalten muss. Aufgrund des Eröffnungswochenendes des Bauernkriegsgedenkjahres (communale oö) wären Gegenveranstaltungen am Wochenende kontraproduktiv gewesen, daher wird bereits an Christi Himmelfahrt gespielt. Und das gleich in dreifacher Ausführung, denn auch unsere Damen bestreiten ihr vielleicht schon vorgezogenes Endspiel um den Klassenerhalt am 40. Tag nach Ostern und sind für unsere Herren oft Glücksbringer, in zwölf von 17 Partien blieben wir ohne Niederlage, wenn unsere Damen am selben Tag ein Heimspiel absolvierten.
Gegner-Check:
Seit einigen Jahren bereichern die Arnreiter mittlerweile die Bezirksliga und zeigen Jahr für Jahr, was mit Kampfgeist und fast ausschließlich eigenen Spielern möglich ist. 2x Rang 8 (exkl. der beiden abgebrochenen Corona-Saisonen) ist die bisherige Bestmarke der Eisner-Elf, die derzeit auf Rang 6 steht und gemeinsam mit St. Oswald/Fr. die zweitwenigsten Niederlagen der Liga hat. Besonders beeindruckend – dieser Rang wurde mit den zweitwenigsten Toren der gesamten Liga erreicht, was für eine extreme Effizienz unserer Gäste spricht. Die besten Torschützen sind wie nicht anders zu erwarten Kevin Aiglstorfer (8) und Jakob Simader (6). Ebenfalls erwähnenswert ist die Defensive, nur Tabellenführer Naarn kassierte weniger Gegentore, 2026 spielte Dominik Neumüller in 5 von 8 Partien zu Null . Das zweitbeste Auswärtsteam mit nur einer Niederlage in der Fremde ging auch in der Rückrunde erst einmal als Verlierer vom Feld, u.a. wurden Naarn und Oberneukirchen besiegt. Die Schwarz-Orangen haben in vielen Statistiken den zweitbesten Wert, in einer Wertung sind unsere Gäste aber überragend – neun Unentschieden in 21 Saisonspielen sind einsamer Ligabestwert.
Historische Bilanz:
Wettanbieter würden hier eine relativ niedrige Quote für Tipp 1 anbieten, 11 der 17 letzten Duelle haben wir gegen Arnreit gewonnen, während unsere Gäste insgesamt nur viermal erfolgreich waren, letztmals im Oktober 2023, als wir uns in der M-TEC Arena mit 2:0 geschlagen geben mussten. Der letzte Arnreiter Sieg in Lembach liegt nochmal 1,5 Jahre länger zurück, im April 2022 verloren wir zu Hause mit 0:1. Das Hinspiel ist wohl noch allen in Erinnerung, nach insgesamt vier Platzverweisen für Arnreit (die Trainer Reinhard Eisner und Alexander Iosim sowie die Spieler Niklas Bäck und Benedikt Leibetseder) sicherte uns ein Kopfballtreffer von Jonathan Altendorfer mit zwei Mann mehr einen knappen 1:2 Auswärtssieg. Ein Remis zwischen Lembach und Arnreit gab es erst zweimal, in der heurigen Saison wäre eine Punkteteilung aber nicht verwunderlich, sind Arnreit (9) und wir (6, gemeinsam mit Julbach und Vorderweißenbach) doch die Teams mit den meisten bzw. zweitmeisten Unentschieden der Liga. Die besten noch aktiven Torschützen im direkten Duell auf beiden Seiten sind Jakob Simader (4 Treffer) bzw. Jakob Pechmann, Christian Anreither und Idris Sakic (je 2 Tore).
Unsere Formkurve:
Wie zwischen Mai und August 2024 gelangen uns zuletzt vier Derbysiege in Folge, sollten wir das letzte Derby der Saison gegen Arnreit auch gewinnen, wäre es die längste Derbysieg-Serie seit 2019, damals gelangen zwischen April und November saisonübergreifend fünf Siege gegen Teams aus dem Bezirk Rohrbach in Folge (2x Putzleinsdorf, Hofkirchen, Arnreit, Julbach). Nach dem überlegenen Auswärtssieg in St. Oswald/Fr. liegen wir in der Rückrundentabelle auf dem starken zweiten Platz, die Abstiegssorgen wurden in den letzten Runden etwas kleiner, haben wir uns doch in der Gesamttabelle auf Platz 9 vorgeschoben, wobei die Plätze 7 – 10 derzeit punktegleich sind. Während wir auf Relegationsplatz 13 fünf Zähler Vorsprung haben, fehlen aber auf die drittplatzierten Haslacher aktuell auch nur fünf Punkte, ein weiteres Indiz für die wie immer sehr enge Bezirksliga Nord. Nach drei Siegen in Serie wollen wir gegen Arnreit den vielleicht schon entscheidenden Schritt machen und die oft magische Marke von 30 Punkten erreichen, im Jahr 2026 sind wir zu Hause bisher ohne Niederlage. Und weil nach dem Spiel gegen St. Oswald/Fr. die Frage aufgetaucht ist, wann wir zuletzt vier Spiele in Folge gewonnen haben, kommt hier die Antwort: Von Mitte September bis Mitte Oktober 2022 mit den Siegen gegen Altenberg (4:2), Oepping (4:3), Wartberg (4:3) und Hofkirchen (3:1). Auf einen Spieler müssen wir am Donnerstag fix verzichten, der zuletzt sehr starke Außenverteidiger Sebastian Traxler fehlt gelb-rot gesperrt.
Schiedsrichter:
Ein sehr erfahrener Spielleiter führt die Teams am Donnerstag aufs Feld, Regionalliga-Schiedsrichter Asim Basic wird zum fünften Mal ein Spiel unseres Teams leiten. Die bisherige Bilanz ist sehr positiv, drei von vier Spielen konnten wir gewinnen, die einzige Niederlage mit ihm war aber ausgerechnet unsere 0:1 Heimpleite im April 2022 gegen Arnreit. Zum bisher letzten Mal begegneten wir Schiri Basic im März 2024, damals schickten wir die Bierkicker aus Freistadt nach Treffern von Stefan Schürz, Stefan Hinterleitner und Fabian Lohr mit 3:0 nach Hause. Die Arnreiter Bilanz mit Asim Basic ist relativ ausgeglichen, drei Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen stehen in den Geschichtsbüchern. Seine Assistenten werden Samuel Jase Lee und Ezekiel Ozabor sein.
Reserve:
Für die Jungs von Amadeo Zela wartet das Duell mit den Tabellenletzten, die SPG Arnreit/Neufelden rangiert aktuell auf Rang 12 mit elf Punkten, während wir uns auf Rang 4 mit 32 Zählern festgesetzt haben. Historisch betrachtet konnten wir neun der letzten 14 Reservespiele gewinnen, im Herbst feierten wir einen 1:6 Kantersieg, die insgesamt sechs Treffer von 3x Jakob Bäuchler, Manuel Kainberger, Stefan Schürz und Jonathan Altendorfer fielen alle bereits vor der Pause. Sportlich ist für unsere Reserve bereits (fast) alles entschieden, wir liegen nach vorne und hinten betrachtet relativ einsam auf Rang 4, das klare Ziel sind aber weiterhin Punkte und Siege, um die Saison positiv zu beenden. Das Restprogramm wird aber hochattraktiv, in den letzten vier Runden warten noch die Duelle mit den beiden Spitzenteams aus Freistadt und Schweinbach. Auffällig ist wie in der KM die hohe Unentschieden-Quote, mit fünf Remis haben wir die meisten Punkteteilungen der Liga. Unser bester Torschütze mit acht Treffern ist nach wie vor Jonathan Altendorfer, obwohl er im Frühjahr fix im KM-Kader ist und nicht mehr in der Reserve eingesetzt wird.
Matchball:
Das Spielgerät gibt es diese Runde in doppelter Ausführung, denn es stehen gleich zwei Matchbälle zur Verfügung: Wir bedanken uns bei ÖVP-Bezirksparteiobfrau und Landtagsabgeordnete Gertraud Scheiblberger sowie Dr. Thomas Bes (vertreten durch Tochter Amelie) für das Matchballsponsoring!
Spielort und Uhrzeit:
Das letzte Derby der Saison steigt am Donnerstag, 14. Mai um 17:00 Uhr (Reserve) + 19:00 Uhr (KM). Wir freuen uns auf euren Besuch beim Duell mit der Eisner/Iosim-Elf und auch, wenn ihr bereits zwei Stunden vor der Reservepartie auf unsere Anlage seid, denn…
Damen:
…auch unsere Damen bestreiten erstmals in diesem Jahr ein Heimspiel am selben Tag wie unsere Herren. Und dieses Spiel ist ein unfassbar wichtiges, geht es doch gegen die SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich/Ternberg, die direkte Konkurrentinnen im Kampf um den Klassenerhalt sind. Beide Teams kennen sich schon relativ lange aus der Frauenklasse und nun auch aus der Landesliga, beim ersten Aufeinandertreffen im Oktober 2021 holten wir dank eines Doppelpacks von Laura Kalischko und eines Elfmetertors von Hannah Kiesl den einzigen Sieg gegen die Steyrerinnen, danach folgten noch drei Unentschieden und fünf Niederlagen. Im Hinspiel war ein Treffer von Aschach-Spezialistin Laura Kalischko (bereits sieben Treffer gegen die SPG!) zu wenig, unsere Damen mussten sich auswärts knapp mit 2:1 geschlagen geben. In der Tabelle liegen unsere Ladies aktuell auf Rang 9, nach dem wichtigen Punkt gegen St. Oswald/Fr. fehlt nur ein Zähler auf Aspach-Wildenau, wo wir aufgrund des gewonnenen direkten Duells vorgereiht werden würden. Gespielt wird am Donnerstag, 14. Mai um 15:00 Uhr. Auch unsere Damen brauchen eure Unterstützung, machen wir gemeinsam einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt!
Nachwuchs – U15:
Nicht nach Wunsch verlaufen ist das letzte Wochenende für unsere U15 beim Duell mit den Junior Heroes. Die Vollert-Elf fand gut in die Partie und hatte in der Anfangsphase auch einige gute Torchancen, die Gastgeber gehen aber in Klaffer durch einen Abstauber von Luca Stutz in Minute 21 mit 1:0 in Führung, nachdem U13 Tormann Jakob Aiglsdorfer einen Ball nur nach vorne abwehren konnte. Auch im gesamten restlichen Spiel zeigte sich ein ähnliches Bild, unsere Jungs hatten eine leichte Feldüberlegenheit und bei einem Schuss ans rechte Lattenkreuz von Konstantin Rabeder Pech, ins Tor trafen aber wiederum nur unsere Gegner. Unsere Defensive macht in Minute 46 den Junior Heroes das Toreschießen nicht schwer und Luca Stutz bedankt sich mit seinem zweiten Treffer, ein drittes Tor wurde von Schiedsrichter Franz Kaltenberger korrekterweise zurückgenommen. Unsere U15 war teilweise zu verspielt und verpasste oftmals den idealen Zeitpunkt zum abspielen, das im Training gelernte konnte leider erneut nicht zufriedenstellend umgesetzt werden. Ein echtes Team hält aber zusammen und wächst gemeinsam aus Niederlagen, die nächste Chance auf Punkte gibt es am Mittwoch, 13. Mai um 19:00 Uhr im Oeppinger Sportpark gegen die SPG Aigen-Schlägl/Oepping/Peilstein, die derzeit das Tabellenschlusslicht bildet.