Aktuelles

Danke Amarildo und Amadeo Zela

Unser Trainer Amarildo Zela absolviert derzeit die UEFA Pro-Lizenz Ausbildung in seiner Heimat Albanien, die sich über mehrere Monate erstreckt. Da diese mehr  Zeitaufwand als ursprünglich angenommen erfordert und die Vereinsarbeit und der Trainingsbetrieb darunter nicht leiden sollen, wurde bereits vor einiger Zeit an einer sauberen Übergabe gearbeitet. Nach dem Unentschieden gegen Vorderweißenbach erfolgte nun die einvernehmliche Trennung.

Unter Amarildo Zela gab es in 17 Pflichtspielen sieben Siege, vier Unentschieden und sechs Niederlagen. Vor allem durch die starke Phase im Frühjahr 2026 mit vier Siegen in Folge von Ende April bis Mitte Mai trug er wesentlich zum Klassenerhalt in der Vorsaison bei.

Bei der Trainervorstellung im Dezember 2025 haben wir Amarildo Zela als Fußballfachmann vorgestellt und genau diesen haben wir in den letzten neun Monaten auch erlebt. Vor allem hervorzuheben waren seine akribisch vorbereiteten Trainingseinheiten und sein hohes Maß an Professionalität auf und neben dem Platz.

Aldo trug als angehender UEFA PRO-Lizenz Besitzer durch seine hohe Fußballkompetenz zu wesentlichen Verbesserungen auf und neben dem Platz bei, seine Ideen und Vorschläge professionalisierten viele Abläufe im Verein

Eine weitere Ankündigung von seiner Vorstellung wurde ebenfalls eindrucksvoll umgesetzt: Sein Fokus auf die Entwicklung junger, talentierter Spieler. Alexander Kindlmann, Niklas Höfler, Jonathan Altendorfer und Manuel Kainberger gaben während seiner Amtszeit ihr KM-Debüt oder entwickelten sich zu wichtigen Stammspielern und schafften den Sprung von der Reserve in die Kampfmannschaft.

Ebenfalls zu Ende ging die Zusammenarbeit mit unserem Reservetrainer Amadeo Zela, auch er setzte in der 1B konsequent auf die Entwicklung junger Spieler und deren Heranführung an den Erwachsenenfußball. In 15 Partien stehen fünf Siege, vier Unentschieden und sechs Niederlagen zu Buche.

Für Amadeo Zela war es seine erste echte Trainerstation. Unter ihm feierten unsere U16 Spieler Simon Schmidhofer und Stefan Gierlinger ihr Debüt in der Reserve. Danke Amadeo und alles Gute für die Zukunft!

Die Union Lembach bedankt sich bei Amarildo und Amadeo für ihre investierte Zeit, ihren großen Einsatz und die professionelle Arbeit für unseren Verein. Wir bedauern, dass die gemeinsame Zeit endet, und wünschen beiden für ihre weitere fußballerische Entwicklung sowie ihre kommenden Trainerstationen alles Gute!

Einer der größten Erfolge in der Amtszeit von Amarildo Zela – Ende Mai wurde mit einem 3:1 Heimsieg gegen Freistadt der Klassenerhalt fixiert

 

Der spektakuläre 5:3 Heimsieg gegen Arnreit wird Fans und Spielern wohl noch lange in Erinnerung bleiben

 

Der wohl größte Coup in der Amtszeit von Amarildo Zela – dem damaligen Tabellenzweiten St. Oswald/Fr. ließen wir keine Chance und gewannen völlig verdient mit 0:4

 

Ebenfalls erwähnenswert – gleich in seinem ersten Versuch als Lembach-Trainer schlugen wir erstmals seit 2001 und zuvor fünf Niederlagen im direkten Duell die Haslacher

Hektische Punkteteilung gegen Vorderweißenbach

Freitag, Flutlicht, Heimspiel und unser Lieblingsgegner aus dem Schmankerldorf war zu Gast, den wir in der Vergangenheit schon öfter vernascht haben. Bereits im Vorhinein war aber klar, dass Vorderweißenbach definitiv kein Jausengegner wird, denn die Prihoda-Elf ist solide in die neue Saison gestartet und hat nach drei Runden noch keine Partie verloren und auch erst drei Gegentore kassiert. Unsere Jungs wollten auf heimischer Anlage nach der Niederlage in Oberneukirchen wieder in die Spur zurückfinden, schlussendlich war es so, wie wenn man sich ewig die Speisekarte in einem Restaurant ansieht und dann doch immer das selbe bestellt – zum dritten Mal in Folge endete die Partie 1:1.

Hälfte Eins:

Eine wesentliche Personaländerung wurde Anfang der Woche bekanntgegeben, unser Stürmer Adrian Velaj hat sich nach einem Monat in Österreich aus persönlichen Gründen wieder dazu entschieden in seine Heimat Albanien zurückzukehren. Ebenfalls nicht im KM-Kader war Jonathan Altendorfer, der seit der Julbach-Partie an einer Knöchelverletzung laboriert, für ihn wäre ein Einsatz diese Runde noch zu früh gekommen.

Danke an Franz Rotter, den Obmann der Sektion Stockschützen, für den Matchball!

Ähnlich wie unsere Damen am Donnerstag waren wir in der Anfangsphase präsenter, Jakob Pechmann prüft nach drei Minuten VWB-Schlussmann Dominik Seyr mit einem wuchtigen Schuss, eine Minute später köpfelt der als Mittelstürmer aufgebotene Idris Sakic nach Flanke von Daniel Zauner drüber. Die Gäste tauchen erstmals nach elf Minuten in der Nähe unseres Strafraums auf, einen Aufsitzer-Schuss von Leonhard Ganglberger kann Max nur nach vorne abwehren, dann wird in weiterer Folge geklärt. Die Zahl 13 ist oft eine Unglückszahl, Minute 13 brachte uns am Freitag aber Glück, denn unsere Jungs gehen mit 1:0 in Führung. Daniel Zauner bringt von rechts die Ecke, die den Kopf von Martin Schinkinger findet, er befördert den Ball mit der Stirn als Aufsitzer neben die linke Stange ins Tor. Nur zwei Minuten später dann Elfmeteralarm in unserer Box, nach einer Flanke von Andrii Tsopa wird Wendelin Wolfmayr beim Kopfballversuch leicht im Gesicht getroffen, Schiedsrichter Christoph Desch entscheidet in dieser Situation aber noch nicht auf Strafstoß. Drei Minuten erneut Aufregung in unserem Strafraum, Wendelin Wolfmayr köpfelt nach einer Flanke drüber und reklamiert ein Handspiel von Felix Hofmann, auch hier bleibt die Pfeife des Unparteiischen stumm.

Nach 26 Minuten gibt es bei der dritten strittigen Szene dann doch noch einen Elfmeter für die Schmankerldorf-Kicker, Sebastian Traxler wird aus 1,5 Metern im Strafraum angeschossen bzw. geht der Ball nach einem starken Spielzug der Gäste an seinen Arm, Andrii Tsopa tritt an und verwandelt sicher flach links. Wir ließen uns trotz des Ausgleichs nicht aus dem Konzept bringen, nach einem Zauner-Freistoß köpfelt Stefan Schürz knapp an der Stange vorbei, wenige Minuten später ist es Daniel Zauner, der nach einem Stangler von Jakob Pechmann den Ball nicht richtig trifft. Die bereits letzte Gelegenheit in Hälfte Eins haben die Gäste, nach einem perfekten Lochpass läuft Ondrej Svoboda auf Max zu, scheitert aber im direkten Duell an unserem Keeper. Pausenstand in einer umkämpften und ausgeglichenen Partie 1:1.

Hälfte Zwei:

Während die aktiven Spieler 15 Minuten Pause bekamen, wurden die ehemaligen Spieler in der Halbzeit geehrt, Manuel Schmerda, Thomas Richtsfeld, Thomas Pichler, Stephan Schinkinger, Christian Anreither und Andreas Hofer erhielten neben personalisierten Fotoleinwänden und gravierten Pokalen mit Eckdaten ihrer Karriere einen Frühstücksgutschein von der Bäckerei Pumberger.

Über 1.000 Spiele absolvierte dieses Sextett für Lembach, am Freitag war Zeit „DANKE“ zu sagen

Die zweite Hälfte konnte spielerisch dann nicht mehr mit dem ersten Durchgang mithalten, die Partie wurde intensiver und hektischer geführt und die vielen kleinen Fouls mündeten in fast noch mehr gelben Karten. Zwischendurch hatte man auch das Gefühl, dass Schiedsrichter Christoph Desch die Partie etwas entglitt, die Abschlüsse von Andrii Tsopa übers rechte Kreuzeck und der scharfe Ball von Daniel Pils in die Spitze, der von einem Verteidiger gefährlich zur Ecke abgefälscht wurde, waren dabei fast nur Randnotizen. Der erste Höhepunkt der Kartenorgie war dann der Platzverweis von Andrii Tsopa, der innerhalb von fünf Minuten für zwei ähnliche Vergehen (Trikot ziehen bzw. taktische Fouls) vom Feld musste. Chancen waren trotz unserer Überzahl auf beiden Seiten Mangelware, Jakob Pechmann probiert es mit einem Schuss aus der Drehung, auf der Gegenseite schießt Philipp Haiböck im Rutschen knapp an der Stange vorbei.

In der Schlussphase war es nochmal Jakob Pechmann der aus kurzer Distanz Dominik Seyr anspitzelt, ein Stangler von Jakob Pechmann wird in der Nachspielzeit noch von einem Verteidiger knapp vor dem eingewechselten Valentin Mandl geklärt. Bei Vorderweißenbach wird nur mehr Philipp Haiböck gefährlich, sein Schuss im Strafraum wird aber kurz vor Ende der regulären Spielzeit zur Ecke abgefälscht. Negatives Hightlight dann noch die zweite Ampelkarte in der Nachspielzeit, nach einer Unsportlichkeit muss mit Ondrej Svoboda auch ein zweiter Legionär frühzeitig duschen, nach 94 Minuten ist dann Schluss, Endstand 1:1. Zum dritten Mal in Folge ist dies das Endergebnis in diesem Duell, Vorderweißenbach bleibt weiterhin ungeschlagen, wir holen den vierten Punkt der Saison. Ebenfalls noch erwähnenswert die Fortsetzung in der Reality Show „Aufstand der Obmänner“, war es letzte Woche in Oberneukirchen unser Obmann Robert Dietl der aus dem Stadion verwiesen wurde, war es diese Woche Vorderweißenbachs Obmann Harald Birngruber, der sofort bei Abpiff das Feld stürmte und einige Worte an Schiri Desch richten wollte, er konnte nur von mehreren eigenen Spielern zurückgehalten werden. Dass die Emotionen dann doch relativ rasch wieder abgebaut wurden zeigte sich dann in der Kantine, wo dann bis spät in die Nacht hinein gemeinsam gefeiert bzw. das Spiel nachbesprochen wurde.

Fazit:

Die Partie war vor allem in Hälfte Zwei relativ hektisch, wodurch kaum mehr nennenswerte Chancen entstanden, trotz einem bzw. in den letzten Minuten zwei Mann mehr können wir keinen Profit daraus schlagen und dürfen wohl von zwei verschenkten Punkten sprechen. Vorderweißenbach machte uns das Leben aber auch unglaublich schwer und nutzte vor allem die individuelle Klasse der Offensivspieler, die immer wieder gefährlich vor dem Tor auftauchten. Weiterhin ganz oben auf der To-Do Liste dürfte das Herausspielen und vor allem verwerten von klaren Torchancen stehen, hier gibt es nach wie vor Verbesserungspotential.

Reserve:

Auch in der Reserve gab es wieder den ein oder anderen Ausfall, diese Runde standen u.a. Laurin Altendorfer und Niklas Höfler nicht zur Verfügung, Markus Hintringer wurde in den KM-Kader hochgezogen. Aufgrund der dünnen Personaldecke gab es auch wieder Unterstützung aus Kirchberg, Thomas „Gust“ Höltschl, Fabian Hintringer und Leonhard Fierlinger durfte Trainer Amadeo Zela im Kader begrüßen. Im Vorspiel fanden die jungen Schmankerldorf-Kicker besser in die Partie, die ersten Gelegenheiten gehörten der Elf von Josef Prihoda, der neben der KM auch die Reserve in Vorderweißenbach betreut. Victor Wakolbinger, Rafael Lehner und Paul Raab finden zunächst nicht das Ziel bzw. ihren Meister in Felix Bes. Unsere erste gute Gelegenheit geht auf das Konto von Marlon Grobner, der im 1 gegen 1 an Goalie Weichselbaum scheitert, beim Abpraller behindern sich Dietmar Höfler und Niklas Hinterleitner. Nach 18 Minuten belohnen sich die Gäste für die starke Anfangsphase, Raphael Ringler bringt von rechts die Flanke in den Strafraum, dort übernimmt Kevin Wohlschlager am 5er direkt und trifft sehenswert ins rechte Kreuzeck zur Führung. Das Tor war für beide Mannschaften dann in der restlichen ersten Hälfte wie vernagelt, 2x Kevin Wohlschlager, Felix Lummerstofer und Manuel Eckerstorfer haben Torabschlüsse auf Seiten der Gäste, unsererseits gibt es noch zwei Topchancen zu vermerken. Marlon Grobner tänzelt Goalie Weichselbaum aus, seinen Querpass trifft Niklas Hinterleitner vor dem quasi leeren Tor im Fallen nicht richtig, in Minute 36 lenkt der Gäste-Keeper einen platzierten Schuss von Manuel Pichler über die Querlatte.

Zu Beginn der zweiten Hälfte fällt dann bereits die Vorentscheidung, zunächst trifft Victor Wakolbinger in Minute 47 nur die Querlatte, zwei Minuten später fällt das 0:2. Victor Wakolbinger zieht aus 18 Metern ab, der Ball senkt sich via Unterkante der Latte ins Tor, abermals keine Chance für unseren Schlussmann Felix Bes. Wieder nur drei Minuten später der dritte Treffer des Tages, Raphael Ringler steht rechts im Strafraum und bringt den Ball flach zur Mitte, dort wir der Ball noch umgelenkt und ist plötzlich vor den Beinen von Manuel Eckerstorfer, der am 5er goldrichtig steht und nur mehr einschieben muss. In Minute 64 dann zumindest ein kleines Erfolgserlebnis, wir fügen dem Tabellenführer den ersten Gegentreffer der Saison zu, nach einem Freistoß von Moritz Kohel vom eigenen 16er springt der Ball über Goalie Luca Weichselbaum hinweg, der eingewechselte Kirchberg-Aushelfer Fabian Hintringer ist schneller am Ball und muss nur mehr ins leere Tor einschießen. Beide Teams haben sich dann in weiterer Folge mit dem Ergebnis abgefunden, eine einzige Situation nach einem Konter über Felix Lummerstorfer und Kaspar Atzmüller ist noch erwähnenswert, der ebenfalls eingewechselte Adam Schimpl vergibt vom 5er-Eck. Der Tabellenführer war an diesem Tag eine Nummer zu groß, einige gute Chancen ließen wir ungenutzt, in Summe gehen die drei Reserve-Punkte durchaus verdient in den Bezirk Urfahr-Umgebung.

Damen:

Die erste Auswärtsreise in der Liga führte unsere Damen in den Bezirk Freistadt, genauer gesagt nach St. Oswald/Fr., wo das einzige Mühlviertler-Duell im Herbst auf dem Programm stand. Einige längerfristig geplante Ausfälle mussten kompensiert werden, neben den Urlauberinnen Elisa Hofer, Marlene Schneeberger, Emilia Gahleitner und Olivia Brandstetter fehlten u.a. weiterhin die verletzten Laura Kalischko und Lara Pühringer. Beide Teams starteten mit Zu-Null Siegen in die Liga und wollten dies natürlich auch am zweiten Spieltag fortsetzen, mit drei Punkten aus Runde Eins konnten beide auch relativ befreit aufspielen. Der Wettergott meint es mit unseren Damen in letzter Zeit nicht gut, wie auch in Runde 1 öffnete der Himmel eine halbe Stunde vor Spielbeginn seine Schleusen und sorgte für nasskalte Verhältnisse und einen schnellen Rasen. Mit diesem kamen wir zu Beginn deutlich besser zurecht, die Gastgeberinnen fanden nur schwer in die Partie und wir waren klar überlegen. Nach zwei Minuten schickt Sandra Keil Lena Ilk in die Tiefe, Torfrau Karrer spielt mit und ist am 16er knapp vor unserer Kapitänin am Ball, die aufgrund ihres Auslandsemesters am vergangenen Donnerstag bereits ihr letztes Spiel 2026 bestritt. St. Oswald/Fr. weiß weiterhin nicht wie ihnen geschieht, eine flache Ecke spielt Lena Ilk wieder zu Sandra Keil zurück, ihre Maßflanke findet an der zweiten Stange Alina Mairhofer, die per Direktabnahme an Elena Karrer aus kurzer Distanz scheitert. Nach 14 Minuten bringt Sandra Keil einen hohen Ball seitlich in den Strafraum, Lena Ilk kommt zum Pressball und der Ball ist an Torfrau Karrer quasi vorbei, ihren Abschluss entschärft Stefanie Pupeter in höchster Not zur Ecke.

Ab Minute 20 geben wir die Partie aber leider immer mehr aus der Hand und die Mitfavoritinnen auf den Titel aus St. Oswald/Fr. werden stärker. Zwei Abschlüsse von Nadine Ecker entschärft Leonie Gerstl, einen Stangler von Anna Winkler klärt Laura Schinkinger. In Minute 31 nahm das Schicksal an diesem Donnerstag dann seinen Lauf, Elena Karrer mit dem weiten Ausschuss, den Valentina Bauer nicht richtig mit dem Kopf erwischt, Nadine Ecker schnappt sich rechts am Flügel den Ball und spielt quer an den 16er zu Lea Pilgerstorfer, die gefühlvoll über Leonie Gerstl zum 1:0 abschließt, die in dieser Situation etwas zu weit vor der Linie stand. Zweimal tauchen die in dunkelblau spielenden Heimdamen noch vor dem Tor auf, ein Schuss von Annika Karrer geht knapp vorbei, einmal entschärft Ronja Schlager nachdem Stefanie Pupeter mehrere Gegenspielerinnen aussteigen ließ. Hälfte Zwei beginnt dann mit dem Sprichwort „Wenn man die Tore vorne nicht macht, bekommt man sie hinten“. Lena Ilk setzt sich zunächst im Zweikampf stark durch und bringt den Querpass zu Alina Mairhofer, ihr Schuss fällt aber in dieser Szene zu harmlos aus. Nur wenige Sekunden später dann leider Jubel auf der anderen Seite. Nach einem Lochpass setzt sich Nadine Ecker im Laufduell gegen Valentina Bauer durch und chippt vom 16er den Ball an Leonie Gerstl vorbei. Unsere Damen sind in der Folge vor allem in der Defensive gefordert, Valentina Bauer, Leonie Gerstl und Caro Stöttner schaffen es aber in verschiedenen Situationen, die Abschlüsse von St. Oswald/Fr. zu verhindern.

Die Vorentscheidung dann in Minute 76, Lea Pilgerstorfer spielt vom linken 16er-Eck Nadine Ecker den Ball in den Lauf, sie ist knapp vor Leonie Gerstl am Ball und spitzelt den Ball ins rechte untere Eck zur 3:0 Führung. In der Schlussphase kommt Lena Ilk (schönes Auslandssemester, wir freuen uns jetzt bereits auf deine Rückkehr auf den Rasen im Frühjahr 2027!) noch zweimal aus seitlicher Position zum Abschluss, beide Male entschärft Torfrau Elena Karrer. St. Oswald/Fr. hat auch noch eine Großchance aufs 4:0, Kristina Danner setzt sich im 16er durch und spielt links von der Grundlinie quer an die zweite Stange, dort verstolpert die eingewechselte Jana Stöcklegger aus ca. einem halben Meter. Nach einer starken Anfangsphase gab es berechtigte Hoffnungen auf Auswärtspunkte, die Gastgeberinnen kamen aber immer besser ins Spiel und nutzten ihre individuelle Klasse und behielten die drei Punkte im Bezirk Freistadt. Die nächsten drei Spiele finden alle in Lembach vor Heimpublikum statt, dort sollen die Punkte dann natürlich ebenfalls beim Heimteam bleiben.

Ausblick:

Während unsere Damen kommendes Wochenende spielfrei haben, heißt es für unsere Herren zum zweiten Mal in dieser Saison Derbytime – nach dem Heimsieg im Frühjahr gegen Haslach wollen wir nun auch endlich auf der Copa Haslana erfolgreich sein. Gespielt wird am Samstag, 12. September um 13:45 Uhr (Reserve) + 16:00 Uhr (KM).

Flutlichtmatch gegen Vorderweißenbach

Der Freitagabend ist oftmals für die monatliche Feuerwehrübung oder die wöchentliche Musikprobe reserviert, im Herbst gehört er in Lembach aber vor allem den Fußballfans. Fünf der sechs Heimspiele in der Hinrunde 2026 steigen am Freitagabend, auch das kommende Match gegen Vorderweißenbach wird wie der Heimauftakt gegen Julbach unter Flutlicht stattfinden. Die Union Vorderweißenbach ist stark in die Saison gestartet und kann von Teams aus dem Bezirk Rohrbach gar nicht genug bekommen, in Runde 4 wartet mit dem Duell gegen uns bereits die vierte Rohrbacher Mannschaft zum Kräftemessen, welches wir gegen einen unserer historischen Lieblingsgegner natürlich für uns entscheiden wollen.

Gegner-Check:

Die Prihoda-Elf war wie viele Teams lange im Abstiegskampf der Vorsaison, spielte dann aber mit Ausnahme des 5:0 Ausrutschers in der Saisonauftakt-Generalprobe gegen Hofkirchen i. Trkr. eine starke Vorbereitung und konnte die restlichen vier Testspiele alle gewinnen. In Runde 1 gelang dann ein Last-Minute Remis zu Hause gegen Oepping-Peilstein, in Runde 2 wurde Arnreit auswärts mit 1:2 bezwungen, ehe in Runde 3 ein torloses Unentschieden gegen Nebelberg folgte. Damit sind unsere Gäste als eines von sechs Teams in der Liga nach drei Runden noch ohne Niederlage, nur drei Gegentreffer belegen (im Gegensatz zu so manchen Vorjahren) eine solide Defensivarbeit. Offensiv wurden bisher vier Treffer bejubelt, dafür verantwortlich waren wie so oft die Top-Angreifer Wendelin Wolfmayr (2), Andrii Tsopa und Philipp Haiböck. Vor allem auswärts sind die Schmankerldorf-Kicker besonders (tor-)hungrig, von den letzten sieben Auswärtspartien in der Liga wurde nur eine verloren, dabei gab es u.a. spektakuläre Siege in Altenberg (2:6) oder gegen Oepping/Peilstein (0:4) im Frühjahr 2026.

Historische Bilanz:

Seit Beginn der elektronischen Datenaufzeichnung zur Saison 2003/04 gab es 30 Pflicht- und zwei Testspiele, von denen wir 16 Partien gegen die Schmankerldorf-Kicker gewinnen konnten, neunmal waren unsere Gäste erfolgreich. Unentschieden im direkten Duell waren vor allem in der Vorsaison modern, zwei der sieben Remis aus der historischen Bilanz stammen aus der Spielzeit 2025/26, beide Partien endeten 1:1. Auch wenn Stefan Hinterleitners 21 Treffer gegen Vorderweißenbach wohl auf ewig unerreicht bleiben werden, mausert sich Daniel Zauner ebenfalls zu einem Spezialisten gegen die Rot-Weißen, er war für beide Treffer in der Vorsaison verantwortlich. Für euren Matchtipp beim Eingang sei noch erwähnt, dass die Heimbilanz gegen Vorderweißenbach sehr positiv ist, die letzte Niederlage auf eigener Anlage gab es gegen Vorderweißenbach  im November 2016, davor mussten wir uns nur im Oktober 2008 und im Mai 2005 unseren Gästen beugen.

Unsere Formkurve:

So ernüchternd unsere Auswärtsreisen in letzter Zeit immer sind, so erfreulich ist hingegen unsere Heimbilanz, von den letzten acht Heimspielen wurde saisonübergreifend nur eines verloren, nämlich jenes gegen Schweinbach in der letzten Runde der Spielzeit 2025/26. Punktezuwachs wäre auch sehr wünschenswert, nach zwei Niederlagen in den ersten drei Spielen stehen wir mit drei Zählern derzeit nur auf Rang 11 der Tabelle, nur die drei noch punktelosen Teams aus Freistadt, Julbach und Haslach liegen hinter uns. Unser aktuelles Torverhältnis von 6:8 offenbart unser Defizit, acht Gegentreffer nach drei Runden sind gemeinsam mit Haslach der dritthöchste Wert. Sechs erzielte Tore sind im Ligavergleich ein Wert aus dem oberen Drittel, dennoch ließen wir zuletzt entweder einige gute Chancen aus oder kamen oftmals nicht entscheidend vors Tor. Hinter dem Einsatz vom Julbacher Doppeltorschützen Jonathan Altendorfer steht noch ein großes Fragezeichen, er laboriert an einer Knöchelverletzung. Eine weitere Offensivkraft wird uns leider nicht mehr zur Verfügung stehen – Adrian Velaj hat sich nach einem Monat in Lembach aus persönlichen Gründen dazu entschieden, wieder in seine Heimat Albanien zurückzukehren – der Sprung ins Ausland kam mit seit letzter Woche 17 Jahren für ihn zu früh. Lieber Ani, danke für deinen Einsatz für Lembach, wir haben deine Tor-Qualitäten vor allem in den Vorbereitungsspielen gesehen und wünschen dir für die Zukunft alles Gute!

Schiedsrichter:

Zum zweiten Mal in dieser Saison steht ein Schiedsrichter bei einer Partie von uns unter Beobachtung, diese Aufgabe wird von Almir Barucic übernommen, er überwacht die Leistung von Christoph Desch, den wir aus drei Spielen aus der Vergangenheit kennen. Er leitete unser 0:0 im August 2021 zu Hause gegen Gallneukirchen, unsere 1:0 Auswärtsniederlage im März 2024 in Altenberg sowie heuer im Februar unseren 2:3 Sieg im Testspiel gegen die SPG Wallern/St. Marienkirchen 1b. Für Vorderweißenbach wird es die Premiere mit Schiedsrichter Christoph Desch, seine Assistenten sind Harald Gottfried Drachta und Samuel Jase Lee (Reserve-Schiedsrichter).

Reserve:

Die Bilanz in der Reserve spricht mit 14 zu 9 Siege zwar für Vorderweißenbach, in den letzten fünf Begegnungen mussten wir den Platz aber nicht mehr als Verlierer verlassen, im Vorjahr gab es dank eines Eigentors einen 0:1 Auswärtssieg sowie zu Hause einen 5:3 Erfolg, bei dem 3x Alexander Kindlmann, Niklas Hinterleitner und Christian Anreither erfolgreich waren. Der Saisonauftakt hinterließ gemischte Gefühle, nach vier Punkten aus den ersten zwei Runden folgte mit der 4:2 Niederlage in Oberneukirchen ein herber Rückschlag, vor allem weil wir nach fünf Minuten bereits mit 0:2 in Front lagen. In der Tabelle liegen wir mit vier Punkten auf Platz 6, am Freitag werden wir aber vermutlich unsere Höchstform brauchen, um gegen die Gäste zu bestehen, diese führen mit neun Punkten die Tabelle an und haben in den ersten drei Partien noch keinen Gegentreffer kassiert. Personell wird es im Kader wieder die ein oder andere Veränderung geben, unsere Jungs wollen dem aktuellen Tabellenführer aber natürlich ein Bein stellen und die drei Punkte in Lembach belassen.

Spielort und Uhrzeit:

Das zweite Heimspiel der Saison startet am Freitag, 4. September 2026 um 17:45 Uhr mit der Reservepartie, die Kampfmannschaften duellieren sich ab 20:00 Uhr. Schauts vorbei und unterstützt unsere Teams!

Damen:

Horst Hüttler wird diese Partie leiten und es gibt einen Grund warum der Schiedsrichter die Einleitung für den Damen-Vorbericht ist. Schiri Hüttler pfiff dieses Duell bereits einmal, es blieb aber vor allem wegen eines Leistungseinbruchs in Hälfte Zwei in keiner guten Erinnerung, nach 2:0 Pausenrückstand lautete das Endergebnis im Mai 2022 gegen die späteren Meisterinnen schlussendlich 10:1, den Ehrentreffer erzielte Sandra Keil. Am kommenden Donnerstag gibt es endlich die Gelegenheit, den Unparteiischen zu überzeugen, dass das damalige Ergebnis nicht unser wahres Gesicht war. Und die Ergebnisse in den letzten Jahren waren durchaus vielversprechend, gegen traditionell starke St. Oswalderinnen haben wir in den beiden Folgepartien auf deren Anlage nicht mehr verloren, die Spiele im November 2024 und Mai 2026 endeten 2:2 bzw. 1:1, beim 1:1 vor vier Monaten egalisierte Laura Kalischko den Führungstreffer der Gastgeberinnen, es war zudem die letzte Partie in der eine Spielerin von uns eine gelbe Karte kassierte, Julia Peer war damals die Übeltäterin.

Die damalige Torschützin Laura Kalischko wird verletzungsbedingt weiterhin nicht zur Verfügung stehen, auch einige weitere Spielerinnen müssen am Donnerstag ersetzt werden, u.a. fehlen Elisa Hofer, Marlene Schneeberger und Olivia Brandstetter, die letzte Runde ihr erstes Ligator erzielen konnte. Dafür ist ein Einsatz von Carolina Stöttner über 90 Minuten möglich, weil die Partie am Donnerstag stattfindet und die durchaus komplexen Kooperationsspielerinnen-Regelungen standardmäßig nur für Partien von Freitag bis Sonntag gelten. Der Auftakt in die neue Saison war vielversprechend, gegen die Aufsteigerinnen der SPG Eberstalzell/Pettenbach/Ried i. Trkr. wurde ein souveräner 2:0 Heimsieg eingefahren, das Match gegen St. Oswald/Fr. wird wohl die erste echte Standortbestimmung. Die Gastgeberinnen stiegen nach der Saison 2021/22 in die Landesliga auf und waren dort immer im Spitzenfeld bzw. gesicherten Mittelfeld zu finden, in Runde 1 gab es dank Nadine Ecker einen knappen 0:1 Auswärtssieg gegen Aspach-Wildenau, die wie Lea Pilgerstorfer und Kristina Danner zu den starken Angreiferinnen der Heimischen zählt.

Die Partie findet aufgrund der gemeinsamen Lembacher Fußballfahrt auf die Passauer Dult bereits am Donnerstag, 3. September um 20:00 Uhr in St. Oswald/Fr. statt. Unsere Damen freuen sich auf Unterstützung im Bezirk Freistadt!

Nachwuchs – U16:

Am kommenden Wochenende startet auch unsere U16 in ihre Herbstsaison, Anstoß in Lembach gegen die SPG Walding/Rottenegg ist am Samstag, 5. September 2026 um 16:30 Uhr. Die Vorbereitungsspiele gegen höherklassige U16-Teams aus Rohrbach-Berg und BW Linz gingen zwar (knapp) verloren, es gab aber jeweils viel positives Feedback vom Gegner für ein starkes taktisches Auftreten und eine gute Defensivarbeit. Hoffentlich können unsere Jungs dies auch gleich beim ersten Saisonspiel umsetzen und mit einem Sieg in die Meisterschaft starten.

Nullerrunde in Oberneukirchen

Auswärtsspiel Nr. 2 der laufenden Saison führte uns wie erst vor wenigen Wochen zur Union Oberneukirchen in den Bezirk Urfahr-Umgebung, wo von der Partie Anfang Juni eher nur das Speisenangebot in guter Erinnerung blieb. Damals fanden wir über 90 Minuten nicht in die Partie und verloren mit 1:0, deswegen wollten unsere Jungs sich am Samstag von ihrer besten Seite zeigen und 1-2-3 Obernei mit dem Punktemaximum verlassen. Geworden ist es aber leider genau das Gegenteil, die Ausreise aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung erfolgte mit dem Punkteminimum.

Hälfte Eins:

Eine Veränderung musste unser Trainer Amarildo Zela vornehmen, Julbach-Doppeltorschütze Jonathan Altendorfer fehlte mit einer Knöchelverletzung, für ihn stand Gregor Mühlparzer in der Startelf. Ob die Schnelligkeit und Bissigkeit von Jonathan Altendorfer an diesem Samstag geholfen hätte, bleibt vage Spekulation, denn das Spiel begann bereits nach wenigen Minuten gegen uns zu laufen. Nach einem Ballverlust wird aus dem Mittelkreis ein hoher Ball Richtung 16er zu Stefan Burgstaller gespielt, er zieht volley ab und überhebt Max zum 1:0. Einige Minuten später war der Ball dann erneut in unserem Tor, nach einem Abstauber von Julian Grasböck wurde aber korrekterweise eine Abseitsstellung angezeigt. In Minute 17 verpasst Julian Grasböck einen Stangler, hier war der Angreifer in der Entstehung wohl im Abseits, die fehlende Anzeige in dieser Szene von Assistent Thomas Schmidinger und auch einige andere strittige und knappe Aktionen erhitzte immer mehr die Gemüter im Lembacher Fansektor. Zehn Minuten später wurde dann endlich auch eine Offensivaktion unsererseits notiert, Daniel Zauner kommt im Strafraum zu einer Doppelchance, sein zweiter Versuch wird dann zur Ecke geblockt. Drei Minuten später ist es dann ein Eckball von Thomas Pammer der für Gefahr sorgt, mehrere Spieler gehen zum Ball, der dann vom Hinterkopf eines Oberneukirchners an die linke Stange klatscht.

Das Spiel wurde dann auch abseits des Rasens hektisch, unser Obmann Robert Dietl war sichtlich unzufrieden mit der Leistung des Oberneukirchner Assistenten Thomas Schmidinger, dies erzählte er auch der betroffenen Person und der Betreuerbank von Oberneukirchen, was auch (wie auch später in der Halbzeit bei Manfred Pils) zu einer Ermahnung bzw. einem Stadionverweis führte. Im Hinblick auf Chancen fanden wir wieder etwas mehr Zugriff aufs Spiel, ein Schuss von Jakob Pechmann nach einem Zauner-Freistoß geht knapp rechts vorbei und Sebastian Traxler probiert es aus der Distanz. Die letzte Gelegenheit in Hälfte Eins gehört Oberneukirchen, der sehr auffällige Stefan Burgstaller schlenzt vom 16er-Eck den Ball über das Tor, damit bleibt es (wie eigentlich immer in diesem Duell) bei einer 1:0 Pausenführung.

Hälfte Zwei:

Zur Halbzeit wurde doppelt getauscht, Amarildo Zela brachte Alexander Mühlparzer und Adrian Velaj für Gregor Mühlparzer und Valentin Mandl, wir waren dann nach Wiederanpfiff auch die aktivere Mannschaft. Aus dem Spiel heraus taten wir uns dennoch schwer, daher musste eine Standardsituation für den Ausgleich herhalten. Daniel Zauner legt sich zentral vor dem Tor den Ball zurecht, aus ca. 20 Metern wird der Ball noch von der Mauer abgefälscht und schlägt unhaltbar für Goalie Timo Ruckendorfer im Netz ein. Eine Minute später die nächste Großchance, Alexander Mühlparzer und Jakob Pechmann treffen nach einem schnellen Umschaltspiel und einem Stangler den Ball aber nicht (richtig). Oberneukirchen war in dieser Phase relativ passiv und hatte wenig Zugriff aufs Spiel, Niklas Maureder und Tobias Wollendorfer sorgen mit Distanzschüssen aber zumindest für kurze Entlastungsphasen. 15 Minuten vor Ende der regulären Spielzeit dann erneut große Aufregung und wieder steht eine Entscheidung von Linienrichter Thomas Schmidinger im Mittelpunkt. Nach einem Freistoß von links köpfelt Stefan Burgstaller an der zweiten Stange den Ball zurück ins Zentrum, dort verwertet der aufgerückte Tobias Wollendorfer per Kopf, heftige Proteste unserer Defensivreihe Richtung Assistent Schmidinger und Schiedsrichter Auböck blieben unerhört. Schiedsrichter Tobias Auböck (erstes Bezirksligaspiel) suchte nicht wie ansonsten oft üblich das Gespräch mit dem Vereinsassistenten sondern ließ die Szene unkommentiert. Ein herber Rückschlag, von dem wir uns auch nicht mehr wirklich erholen konnten, in der restlichen Spielzeit wurden weder bei uns noch bei Oberneukirchen Chancen notiert, es blieb bei der knappen 2:1 Auswärtsniederlage, wodurch wir seit über 15 Jahren auf einen Sieg gegen Oberneukirchen warten müssen.

Fazit:

Eine strittige Entscheidung führte zu unserem frühen Rückstand, wie die Partie verlaufen wäre, wenn der Treffer nicht gegeben worden wäre, lässt sich natürlich nicht mehr feststellen. Unabhängig davon taten wir uns vor allem in der Offensive wieder schwer (erster Abschluss nach 27 Minuten) und hatten phasenweise unsere Probleme in Oberneukirchen. Aufgrund der starken zweiten Hälfte wäre aber in Summe wohl ein Unentschieden verdient gewesen, die strittigen Torentscheidungen gaben der Partie leider einen fahlen Beigeschmack. Dieses Spiel sollten wir aber möglichst schnell abhaken, besser machen können wir es gleich am kommenden Freitag zu Hause gegen Vorderweißenbach.

Reserve:

Im Reservekader gab es kleinere Anpassungen, Gregor Mühlparzer wurde aufgrund der Verletzung von Jonathan Altendorfer in die KM hochgezogen, Markus Hintringer fehlte ganz (Happy Birthday an Freundin Christina zum 30er!), dafür war Niklas Höfler nach einer Woche berufsbedingter Pause wieder retour. Die ersten Minuten fallen in die Kategorie Traumstart, denn bereits nach wenigen Minuten führen wir mit 0:2. Zunächst wird Marlon Grobner rechts im Strafraum angespielt, er hat viel Platz, den er mit einem überlegten Schuss ins lange Eck auch perfekt nützt, eine Minute später will Alexander Kindlmann den Ball vom linken Strafraumeck ins Zentrum bringen, dieser wird länger und länger und schlägt hinter Goalie Schwentner im Kreuzeck ein. Es entwickelte sich im Anschluss ein Munteres Hin und Her mit Chancen auf beiden Seiten, Moritz Dollhäubl und Konstantin Mühleder scheitern an Felix Bes bzw. verziehen, im Obanei-Strafraum kommen Moritz Kohel per Kopf und Simon Schmidhofer per Flachschuss zu Gelegenheiten. Nach 21 Minuten verkürzen die Gastgeber aber bereits, Tino Hopf spielt eine Ecke flach von rechts an den 16er zurück, über eine weitere Station kommt der Ball zu Ronald Maureder, der sich aus 16 Metern ein Herz nimmt und abzieht, keine Chance für Felix Bes. Wenige Minuten später setzt sich Ronald Maureder gegen Jakob Bäuchler durch, schießt aber knapp links vorbei. Vorbei mit der Führung ist es dann in Minute 28, Samuel Eibensteiner kommt nach einer Hereingabe in der Box zum Schuss und versenkt das Spielgerät wuchtig in den Maschen. Die restlichen Chancen in Hälfte Eins gehen wieder auf unser Konto, einen Freistoß von Marlon Grobner lenkt Goalie Schwentner über die Latte, ein Weitschuss von Manuel Pichler geht vorbei und bei einem klaren Foul an Laurin Altendorfer blieb die Pfeife von Schiedsrichter Andres Aichhorn stumm.

Nur wenige Sekunden waren in Hälfte Zwei absolviert, als zum dritten Mal die raketenhafte Tormusik ertönte, unsere Defensive bekommt den Ball nicht entscheidend weg, Fabian Getzinger fällt der Ball vor die Beine, er staubt aus kurzer Distanz zum 3:2 ab. Wenn bei uns offensiv Gefahr ausging dann vor allem über Marlon Grobner, in Minute 50 geht sein Schuss aber knapp am Kreuzeck vorbei. In Minute 61 lässt Kapitän Matthias Schwarz mit einem Weitschuss die Querlatte zittern, fünf Minuten später zeigt Schiedsrichter Andreas Aichhorn nach einer unübersichtlichen Situation auf den Punkt, es war nicht klar erkennbar ob Handspiel oder Foul. Fabian Ganglberger legt sich den Ball zurecht und trifft halbhoch links, Felix Bes war in der falschen Ecke. Die letzte nennenswerte Torszene war dann ein Schuss von Marlon Grobner in Minute 73, den Tormann Matthias Schwentner im zweiten Anlauf auf der Linie entschärfen kann. Nach einem 9:1 Kantersieg gegen Julbach und einer verspielten 0:2 Führung sind wir wieder etwas am Boden der Tatsachen angekommen, am Samstag haben wir es ganz klar verpasst dranzubleiben und den Deckel draufzumachen, Oberneukirchen wäre auf keinen Fall unschlagbar gewesen.

Damen:

Bereits am Freitag fand das erste Meisterschaftsspiel unserer Damen gegen die SPG Eberstalzell/Pettenbach/Ried i. Trkr. statt, die als Aufsteigerinnen neu in der Landesliga sind. Elisa Hofer musste kurzfristig absagen, ihren Platz im Mittelfeld übernahm Carolina Stöttner, die aber aufgrund des Kooperationsvertrags mit Altenfelden nur eine Halbzeit spielen durfte. Nicht dabei waren u.a. auch die langzeitverletzten Laura Kalischko und Lara Pühringer, Julia Kepplinger und Christina Engleder standen ebenfalls nicht zur Verfügung. Trotz des ein oder anderen Ausfalls von wichtigen Spielerinnen entwickelte sich die Partie rasch in unsere Richtung, die ersten Chancen haben auch unsere Damen, ein Schuss von Jana Bogner wird zur Ecke abgeblockt, Alina Mairhofer wird beim Abschluss entscheidend gestört und ein Weitschuss von Sandra Keil rutscht Torfrau Hörtenhuemer beinahe durch. Der Untergrund war äußerst schwierig, ca. 25 Minuten vor Spielbeginn zog ein Sturm mit Starkregen über Lembach, wodurch auch das Aufwärmprogramm unterbrochen werden musste. Die Gäste aus dem Bezirk Wels-Land versuchten in einzelnen Aktionen mit langen und schnellen Bällen auch daraus Profit zu schlagen, die auffälligste Gäste-Spielerin und beste Torschützin der Vorsaison Tamara Kaufmann blieb aber in Durchgang 1 (und dann auch im weiteren Spiel) unglücklich vor dem Kasten. In Minute 23 belohnen sich unsere Damen dann für den starken Auftritt, Innenverteidigerin Ronja Schlager bringt von der Mittellinie den hohen Ball Richtung 16 der genau zwischen zwei Verteidigerinnen durchgeht, Jana Bogner läuft richtig ein und trifft rechts im Strafraum flach ins lange Eck, im zweiten Pflichtspiel gleich ihr erster Pflichtspieltreffer.

Zehn Minuten später muss die Vorbereiterin in höchster Not klären, nach einem weiten Ball kommt es am 16er zum Missverständnis zwischen Laura Schinkinger und Leonie Gerstl, Ronja Schlager klärt vor dem leeren Tor knapp vor Tamara Kaufmann. Zwei Chancen findet dann Lena Ilk in ihrem bereits letzten Heimspiel 2026 noch vor, innerhalb von zwei Minuten kann sich aber Schlussfrau Lisa Hörtenhuemer auszeichnen, wodurch es mit einem knappen, aber verdienten 1:0 in die Kabine geht.

Marlene Schneeberger ersetzt zur Pause Carolina Stöttner und nimmt ihre gewohnte Position als Linksverteidigerin ein, Julia Peer wechselt in Durchgang Zwei von der Seite ins Zentrum. In der ersten Viertelstunde in Hälfte Zwei sind die Traunviertlerinnen präsenter, bis auf eine flache Freistoßvariante, die an allen vorbeigeht, gibt es aber wenig nennenswerte Torraumszenen. In Minute 63 dann der erste Abschluss unsererseits, die mittlerweile eingewechselte Hannah Kiesl mit einer Mischung aus Flanke und Schuss, Lisa Hörtenhuemer hat den Ball im kurzen Kreuzeck im Nachfassen. Ab Minute 73 werden die Torchancen wieder mehr, Tamara Kaufmann probiert es für die SPG Eberstalzell aus spitzem Winkel, drei Minuten später trifft Alina Mairhofer nach Querpass von Lena Ilk den Ball nicht richtig. Die beste Chance in dieser Phase gehört dann Gästespielerin Ida Sperrer, nach einem Pass in die Spitze läuft sie alleine auf Leonie Gerstl zu, zieht aber glücklicherweise für uns etwas zu früh ab und knallt den Ball vom 16er an die Querlatte. In Minute 84 dann die Vorentscheidung im Huamabergstadion und mit kaum einer Spielerin hat man sich so sehr über den Treffer mitgefreut wie mit der eingewechselten Olivia Brandstetter. Marlene Schneeberger schickt über die linke Seite Lena Ilk in die Spitze, Torfrau Hörtenhuemer kommt raus, unsere Kapitänin entscheidet sich für den Querpass auf Olivia Brandstetter, die aus bereits leicht spitzem Winkel den Ball aber in den Maschen versenkt, nach fast genau drei Jahren und dem Siegestor im Cup gegen Lochen ihr zweiter Pflichtspieltreffer.

Zwei Chancen von Tamara Kaufmann blieben am Ende noch ungenutzt, auch unsere Damen hätten noch drei gute Gelegenheiten auf einen Treffer gehabt, zweimal wird Olivia Brandstetter innerhalb weniger Sekunden von Lena Ilk bedient und einmal ist es unsere Kapitänin, die alleine auf die Gäste-Torfrau zuläuft, im 1 gegen 1 dann aber scheitert. Dann war Schluss, wie in der Vorsaison eröffnen unsere Damen die Saison mit einem 2:0 Sieg, der aufgrund der Spielanteile und Chancen völlig in Ordnung geht. Die Druckphase Anfang der zweiten Hälfte meisterte unsere Defensivreihe souverän und dank einer geschlossenen Teamleistung blieben die drei Punkte zurecht in Lembach.

Ausblick:

Auch in der kommenden Woche heißt es „Ladies first“, weil am Samstag die gemeinsam Fahrt auf die Passauer Dult geplant ist, spielen unsere Damen bereits am Donnerstag, 3. September 2026 um 20:00 Uhr ihr Auswärtsmatch in St. Oswald/Fr. Einen Tag später, am Freitag, 4. September treffen unsere Herren zu Hause auf die Schmankerldorf-Kicker der Union Vorderweißenbach, wo die Matches für 17:45 Uhr (Reserve) + 20:00 Uhr (KM) geplant sind.

Auswärts beim Vorjahresdritten

Fast 15 Jahre waren wir nicht am Oberneukirchner Sportplatz, nun reisen wir innerhalb weniger Wochen zum zweiten Mal dorthin und haben mit dem Vorjahresdritten noch eine offene Rechnung zu begleichen. Denn nach der bitteren Last-Minute Pleite im Herbst 2025 war der Auftritt Anfang Juni 2026 nicht unbedingt unser bestes Spiel, wodurch wir seit Juni 2012 auf einen Sieg gegen 1-2-3 Obanei warten. Der perfekte Zeitpunkt dies zu ändern? Der kommende Samstag!

Gegner-Check:

Die Meindl-Elf spielte als Aufsteiger eine beeindruckende Bezirksliga-Saison und schloss die Spielzeit 2025/26 auf Rang 3 und somit dem Treppchen ab. Um wieder in diese Sphären zurückzukehren, braucht es in den kommenden Wochen wohl eine Leistungssteigerung, die Vorbereitung und der Ligastart sind nicht unbedingt nach Wunsch verlaufen. Nach nur einem Sieg in fünf Testspielen zog man in Runde 1 gegen Arnreit mit 0:2 den Kürzeren, letzte Woche holte man im Nebelberger Waldparkstadion nach 0:2 Pausenführung „nur“ ein 2:2. Mit Johann Huemer hat Oberneukirchen ein Schlüsselspieler den Verein Richtung Donau Linz verlassen, er war nach Stefan Burgstaller der zweitbeste Torschütze in der Vorsaison und trug zur drittbesten Offensive der Vorsaison bei, die nur in zwei Saisonspielen ohne eigenes Tor blieb.

Historische Bilanz:

Ein gemischtes Bild zeigt die historische Bilanz, während wir mit drei Pflichtspielsiegen in den letzten sechs Duellen noch knapp vorne liegen, konnten die Hausherren in der Vorsaison beide Partien gewinnen. Besonders bitter war dabei die Hinspielniederlage, als wir uns nach zwei späten Gegentoren noch mit 1:2 zu Hause geschlagen geben mussten. Das Rückspiel der letzten Saison vor nur wenigen Wochen verloren wir Anfang Juni knapp mit 1:0. Unser einziger Torschütze in der Vorsaison gegen Oberneukirchen war Bernhard Timpner, er fehlt derzeit noch verletzt, ist aber der einzige aktive Lembacher Spieler, der gegen Oberneukirchen einen Treffer erzielen konnte.

Unsere Formkurve:

Gegen Julbach gelang unter sehr schwierigen Bedingungen ein kleiner Befreiungsschlag, nach drei Niederlagen in Folge wurden endlich wieder Punkte bzw. ein Sieg eingefahren. Während wir gemeinsam mit vier anderen Teams nach zwei Runden die meisten Ligatore erzielt haben (fünf), gibt es erneut kleinere Baustellen in unserer Defensive, auch hier führen wir die Wertung (gemeinsam mit Julbach und Freistadt) an, sechs Gegentreffer sind aber negativer „Bestwert“ nach zwei Runden. Bei drei Niederlagen in Folge stehen wir auch was unsere Auswärtsbilanz betrifft, seit dem 0:4 in St. Oswald/Fr. folgten Niederlagen in Naarn, Oberneukirchen und Lasberg. Das Selbstvertrauen nach dem Derbysieg gegen Julbach und die Qualität im Kader ist aber hoch, sodass wir nun auch in der Fremde wieder auf die Erfolgsspur zurückfinden können.

Schiedsrichter:

Nachdem gegen Lasberg mit Hamza Naciri bereits ein Schiedsrichter sein Bezirksliga-Debüt bei einer Partie von uns gefeiert hat, wird sich dies am kommenden Samstag wiederholen. Tobias Auböck wird erstmals in seiner Karriere eine Partie in einer Bezirksliga leiten,  Schiedsrichter-Erfahrung mit uns gibt es nur aus der Reserve und aus der Damen-Partie im September 2025 gegen LSC Linz. Bei Oberneukirchen pfiff er bisher eine KM-Partie, es waren der 0:3 Auswärtssieg gegen St. Martin 1b im Mai 2025 in deren damaliger Meistersaison. Die Assistenten sind Zoltan Gyözo Szokolay und Edin Alic (Reserve-Schiedsrichter).

Reserve:

Unsere Reserve liegt nach zwei Runden auf Platz 3 der Tabelle, eine echte Standortbestimmung gab es aber irgendwie noch nicht. Gegen den Aufsteiger aus Lasberg gab es in Runde 1 beim 0:0 keine Erfahrungswerte im Vorfeld zur Stärke der Gegner, das 9:1 gegen Julbach hätte sogar noch höher ausfallen können, war aber teilweise auch auf einige Ausfälle bei Julbach zurückzuführen. Nach ein paar Jahren Pause führt ein Hinterleitner wieder die Torschützenliste an, nach seinem Quattropack gegen die Veilchen ist Niklas Hinterleitner ex aequo mit Altenbergs Dominik Brandl auf Rang 1 der Torschützenliste.  Oberneukirchens  Reserve verlor in Runde 1 mit 0:2 gegen Arnreit, in Runde 2 wurde Nebelberg auswärts mit 0:2 besiegt, die historische Bilanz spricht leicht für uns. Drei der letzten sechs direkten Duelle haben wir gewonnen, im Frühjahr war es dank eines lupenreinen Hattricks von Christian Anreither und eines Treffers von Niklas Hinterleitner ein 0:4 Auswärtssieg.

Spielort und Uhrzeit:

Das zweite Auswärtsspiel der Saison steigt am Samstag, 29. August 2026 um 15:00 Uhr (Reserve) + 17:00 Uhr (KM). Sei dabei in Obanei!

Damen:

Die Cupreise in dieser Saison war leider nur ca. 50 km lang, nach der 4:0 Auswärtsniederlage in Kleinmünchen liegt der volle Fokus nun auf der am Freitag beginnenden Meisterschaft. Nach einem starken Frühjahr wurde schlussendlich doch relativ deutlich der Klassenerhalt fixiert, wodurch unsere Damen nun in ihre dritte Landesliga-Saison gehen. Und alle, die bereits einen (oder vier) Hinrundentipps im Lembacher Toto gekauft haben, werden vermutlich wissen, dass die heurige Landesliga-Saison sehr schwer zu prognostizieren ist. Die Top-Teams aus St. Stefan, Altenfelden und Wallern/Krenglbach 1b stiegen in die OÖ Liga auf, die sehr starke SPG Antiesenhofen wurde nach dem Aufstiegsverzicht in die Frauenklasse zurückgestuft, wodurch auf Basis der Vorsaison wohl St. Oswald/Fr. und Peuerbach zu den Aufstiegsfavoritinnen zählen. Gegen beide Teams haben wir im Vorjahr zumindest ein Remis geholt, kaum einzuschätzen sind die vier Aufsteigerinnen aus Gmunden, Maria Neustift, der SPG Taufkirchen/Münzkirchen und der SPG Eberstalzell/Pettenbach/Ried i. Trkr. Gegen Letztere SPG bestreiten wir zu Hause auch den Ligaauftakt, wobei es das erste Aufeinandertreffen mit den Damen aus dem Bezirk Wels-Land sein wird.

Die Traunviertlerinnen stiegen als Tabellenzweite der Frauenklasse Süd/West mit 13 Siegen aus 16 Spielen auf, in der Vorsaison verfügte man u.a. dank Tamara Kaufmann (21 Saisontore) über die zweitbeste Offensive, 22 Gegentore waren der drittbeste Defensivwert. Stark waren unsere Gäste vor allem auf fremden Anlagen, dort wurden sogar sieben von acht Spiele gewonnen, auch in Runde 1 im Cup war man mit 0:6 auf der Anlage in Weibern (mit unserer Ex-Spielerin Anita Erbler – Grüße!) erfolgreich.

Verstecken brauchen wir uns aber definitiv nicht – nach einem starken Frühjahr mit Platz 7 in der Rückrundentabelle (nur ein Punkt weniger als Platz 5) und nur einer Niederlage in den letzten fünf Ligaspielen soll am Freitag gleich der Grundstein für eine erfolgreiche dritte Landesliga-Saison gelegt werden. Im Gegensatz zur Cuppartie letzten Samstag kann Trainer Gerhard Gierlinger zudem wieder auf einige Spielerinnen mehr zurückgreifen. Gespielt wird am Freitag, 28. August um 19:00 Uhr in Lembach!

Nachwuchs – U16:

Aus unserer U15 der Vorsaison wurde in dieser Spielzeit eine U16, die am Samstag, 5. September um 16:30 Uhr mit einem Heimspiel gegen die SPG Walding/Rottenegg die Saison eröffnet.

Stürmischer Derbysieg gegen die Veilchen

Regen, Wind, Blitz und Donner  – was sich wenige Minuten vor Beginn der KM-Partie über dem Huamabergstadion entlud, war wichtig für die viel zu trockene Vegetation, für ein spielerisch hochklassiges Derby waren die entstehenden Wasserpfützen und der sehr nasse und schnelle Rasen nicht unbedingt förderlich. Dennoch drückten wir der Partie rasch unseren blau-gelben Stempel auf und feierten trotz schwieriger Bedingungen einen verdienten Heimsieg gegen ersatzgeschwächte Julbacher.

Hälfte Eins:

Während wir beim Comeback von Jakob Pechmann quasi aus dem Vollen schöpfen konnten, waren die Veilchen nicht zu beneiden, im Vergleich zur Vorwoche gegen Nebelberg mussten mit Benjamin Wurm, Tobias Koblmüller, Fabian Pils, Jonas Wagner, Leonhard Kroiß und Jakob Chachula sechs Spieler vom dortigen KM-Kader ersetzt werden. Kurz war fraglich ob Schiedsrichter Dominik Kreuzer die Partie anpfeift, ein heftiger Wolkenbruch verwandelte den Rasen in eine Mischung aus Beach Sport Mania und Siloplanen-Race, die Bedingungen waren über die gesamte Partie grenzwertig, vor allem rund um den 16er rollte der Ball kaum von selbst. Die Anfangsviertelstunde wurde genutzt um den Untergrund kennenzulernen, wo bleibt der Ball liegen, wo sind Flachpässe möglich, wo lieber hohe Bälle, etc. Der erste Abschluss war dann ein Versuch von Jonathan Altendorfer nach 13 Minuten, seinen Flachschuss hat aber Goalie Philipp Schneeberger, der ebenfalls nach einer Verletzung zurückkam. Nach einem starken Start unserseits kamen auch unsere Gäste zu ihren ersten Chancen, Oliver Eckerstorfer und Sebastian Sigl verpassen nach einem Freistoß, einige Minuten später bleibt nach einem langen Ball in die Spitze die Kugel in der einer Wasserpfütze vor dem 16er liegen, wodurch es zu einem Pressball kommt, die Ü30-Zwillinge Schinkinger klären in höchster Not, Max kann sich ein paar Minuten später nach Maßflanke von Michael Kasper an der zweiten Stange gegen Stefan Gahleitner auszeichnen.

Ab Minute 30 gehört die Partie chancenmäßig betrachtet wieder uns, zunächst klärt Goalie Schneeberger in höchster Not gegen Jonathan Altendorfer nach Vorarbeit von Daniel Pils, eine Minute später gehen wir in Führung. Von der rechten Seite wird die Flanke in den 16er geschlagen, Jonathan Altendorfer legt im Strafraum wenige Stunden vor seinem 19. Geburtstag auf für Martin Schinkinger, der scharf und flach aus kurzer Distanz zur Führung trifft. Julbach hat kaum Zeit zum Verarbeiten des Rückstands, als unsere Jungs bereits auf 2:0 stellen. Freistoß von links von Daniel Zauner, Felix Hofmann bringt am langen Pfosten den Ball an die erste Stange zu Jonathan Altendorfer, der jüngste Sohn von Matchballspenderin Caroline Heirbrant vom Lembacherhof (Danke dafür!) bringt den Ball mit welchem Körperteil auch immer über die Linie. Eine Chance gibt es im ersten Durchgang noch und plötzlich verkürzen die Veilchen. Der namentlich prädestinierte Oliver Eckerstorfer bringt von rechts die Ecke flach zur Mitte, dort trifft zunächst keiner den Ball, ehe an der zweiten Stange Kevin Thaller den Ball über die Linie befördert. Kurz darauf geht es für die 22 Akteure für 15 Minuten in den Trockner, Pausenstand 2:1.

Hälfte Zwei:

Der Regen hat mittlerweile etwas nachgelassen, die erste Aktion gehört den in weiß spielenden Veilchen die motiviert durch den Anschlusstreffer etwas zum Aufblühen beginnen, nach einem Freistoß von Stefan Barth köpfelt Sebastian Sigl knapp an der rechten Stange vorbei. Einige Minuten später dann kurze Schockphase im Lembacher Block, nach einem weiten Ball in die Spitze kommt Max aus seinem Tor heraus, durch den unberechenbaren Rasen ist aber Michael Kasper vor ihm am Ball, macht den Haken und trifft seitlich vom 16er ins quasi leere Tor. Dieses Tor war tatsächlich aber bereits die letzte nennenswerte Strafraumaktion unserer Gäste, trotz zwei Gegentreffern rund um den Pausenpfiff ließen wir uns nicht aus der Ruhe bringen, sondern wurden noch stärker und fanden von Minute zu Minute wieder besser zurück ins Spiel. In Minute 54 klärt Oliver Eckerstorfer knapp nach einem Stangler vor Martin Schinkinger, in Minute 67 senkt sich ein Corner von Daniel Zauner gefährlich Richtung Kreuzeck, Kevin Thaller kann noch zur Ecke klären.

Rund um Minute 68 gibt es dann mehrere Chancen im Julbacher Strafraum, am Ende wird ein Schuss von Idris Sakic geblockt und landet genau am 5er vor den Beinen von Jonathan Altendorfer, der cool bleibt und souverän zur neuerlichen Führung einschießt. In Minute 79 fällt dann nach viel Ballbesitz unsererseits die endgültige Vorentscheidung, Jakob Pechmann chippt den Ball von rechts an die zweite Stange, dort trifft der nicht unbedingt großgewachsene Manuel Kainberger per Kopf und bejubelt sein erstes KM-Tor. Auch in der Schlussphase schnüren wir die Veilchen weiter in ihrer Hälfte ein, Jakob Pechmann und Idris Sakic scheitern mit mehreren Abschlüssen an Schlussmann Schneeberger, einige Minuten später wird nach einer Ping-Pong Szene ein Schuss geblockt, die letzte Chance hat Daniel Zauner in der 90. Minute, sein Abschluss vom 16er geht aber drüber. Endstand somit 4:2.

Fazit:

Bis auf die Phase rund um die Halbzeit, als die Veilchen mit zwei Treffern quasi aus dem Nichts wieder herankamen, hatten wir die Partie die gesamte Zeit  unter Kontrolle und wir ließen uns auch von den Gegentreffern nicht aus der Ruhe bringen. Es waren nicht nur die ersten drei Punkte der laufenden Spielzeit, sondern saisonübergreifend sogar der sechste Derbysieg in Folge, der hoffentlich viel Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben bringt.

Danke an den Lembacherhof (Caroline Heirbrant) für den sehr erfolgreichen Matchball gegen Julbach!

Reserve:

Durch die zahlreichen Ausfälle in der KM musste auch die Julbacher Reserve stark dezimiert antreten, nach dem 4:1 Erfolg gegen Nebelberg und der Tabellenführung nach Runde 1 überrollten wir die Julbacher förmlich und ließen ihnen nicht den Hauch einer Chance. Den Torreigen eröffnet in Minute 9 Niklas Hinterleitner, der nach Vorarbeit von Alexander Kindlmann und Laurin Altendorfer einen Stangler mustergültig verwertet. Vier Minuten später jubelt Marlon Grobner über seinen Premierentreffer, nach einem hohen Ball rechts in den Strafraum trifft unser Sommerneuzugang mit einem Flachschuss ins linke untere Eck. Das 3:0 in Minute 24 folgt einer sehr ähnlichen Entstehungsgeschichte wie das 1:0, dieses Mal bringt Marlon Grobner (der zwei Minuten zuvor nur das Außennetz trifft) den Stangler, den wieder Niklas Hinterleitner am 5er verwertet. Bis zum Pausenpfiff haben die Jungs von Amadeo Zela noch viele weitere Chancen, ein Schuss von Markus Hintringer vom 16er geht knapp an der linken Stange vorbei, Gregor Mühlparzer schießt aus aussichtsreicher Position drüber und Marlon Grobner scheitert mit einem Flachschuss an Lukas Wagner. Pausenstand völlig verdient 3:0.

Vier Minuten nach Wiederanpfiff fällt das 4:0, die Entstehung sollte bekannt sein, Marlon Grobner setzt sich rechts stark durch, seine flache Hereingabe nimmt sich Niklas Hinterleitner am 5er an und schiebt eiskalt ein. Das 5:0 zwei Minuten später folgt wieder ähnlichen Mustern, Marlon Grobner zieht in den Strafraum und schießt, Lukas Wagner wehrt vor die Beine von Niklas Hinterleitner ab, der nur mehr einschießen muss. In Minute 53 dann der Ehrentreffer der Jung-Veilchen aus einer Standardsituation heraus, einen Freistoß von Stefan Geißler wehrt Felix Bes an die Querlatte ab, Klemens Salzinger steht richtig und staubt ab. In Minute 63 stellt Marlon Grobner den 5-Tore Vorsprung wieder her, er setzt sich stark im Strafraum durch und zieht Richtung rechtes Kreuzeck ab, wo der Ball auch scharf einschlägt. In dieser Tonart sollte es auch weitergehen, Patrick Schürz trifft nach Vorarbeit von Stefan Gierlinger (Reserve-Debüt!) spektakulär nur das Lattenkreuz vom 16er, ein Schuss von Marlon Grobner landet zum zweiten Mal an diesem Tag im Außennetz und auch ein Abschluss von Markus Hintringer geht knapp vorbei.

Mit dem Toreschießen war es aber noch lange nicht vorbei, in Minute 82 bringt der eingewechselte Simon Schmidhofer bei seiner zweiten Reservepartie die flache Flanke von links, Dominik Gabriel trifft an der zweiten Stange wuchtig an Lukas Wagner vorbei zum 7:1. Vier Minuten später ist Dominik Gabriel erneut bei der Jagd auf einen Treffer erfolgreich, nach einem Freistoß von links von Patrick Schürz fällt dem eingewechselten Routinier der Ball vor die Füße, er trifft flach zum 8:1. Den Schlusspunkt setzen zwei Joker, Jan Pötscher bedient Simon Schmidhofer der sich im Strafraum den Ball sensationell annimmt und Richtung rechtes Kreuzeck zum 9:1 Schlusspunkt trifft, für ihn im zweiten Einsatz sein erster Treffer. Völlig verdienter Sieg, der sogar noch höher hätte ausfallen können!

Damen:

Unsere Damen begannen dieses Wochenende nun ebenfalls mit ihrem Pflichtspielprogramm, die Saison startete dort mit Runde 1 im voestalpine Ladies Cup, wo uns das 1c Team der Union Kleinmünchen zugelost wurde. Die 1c von Kleinmünchen ist quasi ein Nachwuchsteam von Bundesligist Kleinmünchen (Blau Weiß Linz) und ist gespickt mit vielen Talenten und (ehemaligen) Akademiespielerinnen, heuer treten sie nach einem Jahr in der Hobbyliga neu eine Klasse unterhalb unserer Damen an. Umso schwerer waren die Gegnerinnen auch einzuschätzen, unsererseits fehlten zudem im Kader einige Stammspielerinnen wie Caro Stöttner (Cup mit Altenfelden), Laura Kalischko (verletzt), Julia Peer, Laura Schinkinger und Hannah Kiesl.

Die Partie begann dann auch relativ ausgeglichen und in den ersten 20 Minuten konnten unsere Damen gut mithalten, ein Doppelschlag von Anna Peneder und Anna Biberauer in den Minuten 21 und 22 sollte aber früh die Weichen auf Sieg für die Gastgeberinnen aus dem Süden von Linz stellen. Magdalena Simmet sorgte mit dem 3:0 in Minute 39 schon für die frühzeitige Vorentscheidung, einige Minuten später pfiff Landesliga-Schiedsrichter Daniel Schausberger zur Pause. Unsere Damen stemmten sich tapfer gegen einige der besten Nachwuchsfußballerinnen des Landes, die alle trotz erst Jahrgängen 2010 – 2012 seit Kindestagen auf höchstem Niveau ausgebildet werden. Mehrere der eingesetzten Spielerinnen zählen auch zum Stammpersonal in der Future League Frauen (quasi ein U18 Bewerb), wo die 1b von Kleinmünchen zuletzt die LASK Akademie mit 6:2, die Vienna Akademie mit 12:1 schlug und gegen Red Bull Salzburg ein 2:2 erreicht wurde. Der letzte Treffer des Tages fiel bereits in Minute 49, zum zweiten Mal hieß die Torschützin Magdalena Simmet, hier darf dann durchaus hervorgehoben werden, dass unsere Damen die restliche zweite Halbzeit keinen Gegentreffer kassierten und fokussiert die Partie zu Ende spielten. Die Niederlage besiegelte leider wie in den Vorjahren das Cup-Aus in Runde 1, damit sind alle Augen nun auf die ab Freitag beginnende dritte Landesliga-Saison gerichtet!

Ausblick:

Das kommende Wochenende wird von unseren Damen eröffnet, diese bestreiten am Freitag, 28. August 2026 um 19:00 Uhr ihr erstes Heimspiel in der Liga gegen die Aufsteigerinnen der SPG Eberstallzell/Pettenbach/Ried i.Trkr. Unsere Herren müssen am Samstag in den Bezirk Urfahr-Umgebung, dort wartet das Duell mit den Vorsaisonaufsteigern der Union Oberneukirchen. Gespielt wird am Samstag, 29. August um 15:00 Uhr (Reserve) + 17:00 Uhr (KM). Unsere Teams freuen sich über eure Unterstützung!