Aktuelles

Zweitweiteste Auswärtsfahrt der Saison

Erneut müssen etliche Kilometer zurückgelegt werden, um unseren nächsten Matchort zu erreichen, nach der weitesten Auswärtsfahrt der Saison gegen St. Oswald/Fr. (ca. 76 km) vor zwei Wochen geht es am Pfingstmontag ins ca. 73 km entfernte Naarn im Bezirk Perg. Aber Moment mal – Montag?! Ja richtig gelesen, weil Naarn am Wochenende die Copa Pele zu Gast hat, spielen wir am statistisch betrachtet seltensten Wochentag, der Montag musste zuletzt vor fast genau 20 Jahren bei einem Pflichtspiel unserer Kampfmannschaft als Spieltag herhalten. Und jetzt wird es fast ein bisschen skurill (oder kitschig): Der damalige Spieltag? Pfingstmontag, 5. Juni 2006. Der damalige Gegner? Ausgerechnet die Union Naarn. Das Endergebnis? Ein 3:1 Heimsieg nach Treffern von Ernst Richtsfeld, Marek Kroneisl und Stefan Hinterleitner. Wir hätten nichts dagegen, wenn wir diese „Montag-Siegesserie“ fortsetzen könnten, der Gegner ist aber der aktuelle Tabellenführer der Bezirksliga Nord, der in mehreren Statistiken die klare Nr. 1 ist.

Gegner-Check:

Die Kragl-Elf führt als Landesliga-Absteiger die Tabelle der Bezirksliga Nord an, hat die wenigsten Niederlagen der Liga, die mit Abstand wenigsten Gegentore kassiert und liegt auch in der Heimtabelle auf Platz 1, dort mit fünf Punkten Vorsprung auf St. Oswald/Fr. Der Herbstmeister ist aber im Frühjahr doch etwas verwundbarer als noch in der Hinrunde, in der Rückrundentabelle liegen die Schwarz-Weißen „nur“ auf Rang 5, drei der vier Saisonniederlagen (gegen St. Oswald/Fr., Arnreit und Julbach) kassierte man 2026. Besonders empfindlich war die 5:2 Auswärtsniederlage letzte Runde im „kleinen“ Julbacher Meranstadion, noch dazu mussten die Naarner dort auch auf Stammtorhüter Michael Froschauer verzichten. Ebenfalls erwähnenswert ist die für einen Tabellenführer verhältnismäßig unauffällige Offensive, 35 erzielte Treffer sind in der Liga max. ein Durchschnittswert, selbst der Tabellenelfte aus Vorderweißenbach hat zwei Tore mehr erzielt. Wie erfolgreich man aber auch mit eher weniger eigenen Treffern sein kann, untermauert aber der aktuelle Tabellenplatz der Gastgeber, die besten Torschützen sind Daniel Schützenberger und Florian Mairböck mit je fünf Saisontoren. Defensiv ist das Donauwell-Stadion eine schwer einnehmbare Festung, in sieben von zwölf Heimspielen spielten die Hausherren zu Null, mehr als ein Gegentor hat man in dieser Saison zu Hause noch nicht kassiert, logischerweise soll diese Serie auch im bereits letzten Naarner Heimspiel des Jahres fortgesetzt werden.

Historische Bilanz:

Nur bedingt aussagekräftig ist die historische Bilanz, in der Naarn mit vier Siegen, zwei Unentschieden und drei Niederlagen aus neun Partien leichte Vorteile hat. Wenig aussagekräftig deswegen, weil das 1:1 Remis im Herbst 2025 das erste Aufeinandertreffen beider Teams seit ca. 7,5 Jahren war und die Mannschaften somit wenig vergleichbar sind. Der letzte Sieg von Naarn im direkten Duell war unsere 0:5 Heimniederlage im Juni 2018 am Ende unserer damaligen Landesliga-Saison, unser letzter Sieg liegt fast 20 Jahre zurück, im September 2007 setzten wir uns nach einem Eigentor von Naarns Josef Huber und einem Treffer von Stefan Hinterleitner ebenfalls in der Landesliga zu Hause mit 2:1 durch. Im Donauwell-Stadion war das Tor bei unseren letzten Auftritten aber wie verriegelt, in den letzten drei Spielen in Naarn (2:0 Niederlage im November 2017, 3:0 Niederlage im April 2008, 0:0 im Juni 2007) gelang uns kein Treffer, der letzte Torschütze in Naarn ist (wer könnte es anderes sein) Stefan Hinterleitner, der bei unserer 3:1 Niederlage im August 2005 den Ehrentreffer erzielte. Die besten Torschützen im direkten Duell sind Cem Aygün und Mario Pfeiffer bzw. Stefan Hinterleitner und Marek Kroneisl mit je drei Treffern, einziger noch aktiver Torschütze auf unserer Seite ist Jakob Pechmann, der beim 1:1 im Hinspiel erfolgreich war.

Unsere Formkurve:

Vier Siege in Folge haben uns im Abstiegskampf etwas Luft verschafft, weil aber fast alle Mannschaften aus dem Tabellenkeller ebenfalls regelmäßig punkten, dürfen wir uns trotz 30 Zählern weiterhin nicht ausruhen, Platz 12 liegt nach wie vor nur drei Punkte entfernt. Dasselbe gilt aber auch fast für die andere Richtung, derzeit fehlen nur fünf Punkte auf die drittplatzierten Haslacher, die aber bereits ein Spiel mehr ausgetragen haben. Verstecken brauchen wir uns aber 2026 definitiv nicht, wir führen derzeit sogar die Rückrundentabelle an und können hier durchaus beeindruckende Statistiken vorweisen, die nach der bescheidenen Herbstsaison kaum einer für möglich gehalten hätte. Vier Runden vor Schluss haben wir bereits sechs Punkte mehr gesammelt als im gesamten Herbst, gemeinsam mit Vorderweißenbach haben wir die wenigsten Niederlagen 2026 (nur je eine), mit 22 Toren verfügen wir auch über die gefährlichste Offensive im neuen Jahr. Eine wichtige Offensivkraft fehlt aber in Naarn, unser bester Saisontorschütze Adnan Nocic wurde nach seinem Ellbogencheck gegen Arnreit für ein Spiel gesperrt und ist somit erst in Runde 24 bei der Partie gegen Freistadt wieder einsatzberechtigt. Aufpassen im Saisonendspurt heißt es indessen für Patrick Schürz, Martin Schinkinger und Idris Sakic, die alle bei aktuell vier gelben Karten stehen.

Schiedsrichter:

Ein für beide Teams völlig unbekannter Schiedsrichter wurde mit der Spielleitung betraut, Marinko Golub sorgt am Pfingstmontag für die Einhaltung der Spielregeln. Seine Assistenten werden Philipp Leonhartsberger und Josip Lukic sein.

Reserve:

Weil die Reserve von Naarn in der 2. Klasse Nordost aktiv ist, entfällt das Vorspiel, weiter geht es für die Mannschaft von Amadeo Zela mit dem Heimspiel gegen den überlegenen Tabellenführer aus Freistadt am Freitag, 29. Mai um 17:30 Uhr.

Spielort und Uhrzeit:

Das vorletzte Auswärtsspiel der Saison steigt am Pfingstmontag, 25. Mai 2026 um 17:00 Uhr im Donauwell-Stadion von Naarn. Egal ob mit dem Fanbus (Abfahrt 14:15 Uhr am Marktplatz in Lembach – Anmeldungen bei Michael Rotter), dem Auto, dem Fahrrad oder zu Fuß (;)), wir freuen uns auf eure Unterstützung im Bezirk Perg beim Tabellenführer.

Damen:

Ist es für unsere Herren erst das vorletzte Auswärtsspiel, sind unsere Damen kommendes Wochenende bereits ein letztes Mal in dieser Saison auf fremdem Terrain gefordert, diese reisen in den Bezirk Wels-Land und treffen in Krenglbach auf die SPG Wallern/Krenglbach 1b. Noch mysteriöser als die Frage wer Jack The Ripper war, wo das Bernsteinzimmer ist oder wo Atlantis versunken liegt, ist jedes Jahr die Frage, wie viele Auf- und Absteigerinnen es in den jeweiligen Damenligen gibt. Und hier gibt es durchaus positive Informationen für unsere Ladies, wodurch ein Landesliga-Verbleib immer wahrscheinlicher wird. Die Ligagröße in der OÖ Liga und der Landesliga soll nächste Saison zehn Teams betragen, laut aktuellen Informationen ziehen sich die LASK Juniors, die Absteigerinnen aus der OÖ Liga (die heuer „nur“ eine 9er-Liga ist/war), vom Spielbetrieb zurück und stellen eine U16, wodurch von der OÖ Liga kein neues Team in die Landesliga hinzukommt. Weil auch in der OÖ Liga nächste Saison zehn Teams sein sollen, wird es bereits ziemlich sicher zwei Aufsteigerinnen geben (aktuell St. Stefan und Altenfelden), sollte OÖ Liga Meister Wallern/Krenglbach die Relegation gewinnen, würden sogar drei Teams (aktuell auch noch die SPG Antiesenhofen) aus der Landesliga in die OÖ Liga aufsteigen.

Durch die zwei bzw. drei Aufsteigerinnen und weil auch aus den beiden Frauenklassen voraussichtlich nur je ein Team aufsteigt, würde sich folglich auch die Anzahl der Absteigerinnen von der Landesliga in die Frauenklasse reduzieren und mittlerweile reicht ziemlich sicher Platz 9 (den unsere Damen derzeit inne haben) oder 10 bzw. im Fall des Aufstiegs von Wallern/Krenglbach auch unter Umständen Rang 11 für den Klassenerhalt. Rang 10 hat derzeit übrigens Windischgarsten inne, wo die sportliche Zukunft ähnlich wie bei LSC Linz noch nicht final geklärt ist. Endgültige Gewissheit wird es aber erst mit 1. Juni (Nennschluss für alle Teams für die kommende Saison, in den letzten Jahren kam es auch öfters zu einem Aufstiegsverzicht, der aktuell nicht vorhersehbar bzw. einplanbar ist) bzw. Mitte Juni nach den Relegationsduellen geben. Die Situation bleibt noch etwas vage, unsere Damen können aber mit weiterem Punktezuwachs am Samstag diese Diskussion ohnehin beenden und damit widmen wir uns den kommenden Gegnerinnen.

Die SPG Wallern/Krenglbach 1b steht auf Platz 5 der Tabelle, hat mit einem Torverhältnis von 34:29 aber „nur“ die siebtbeste Offensive der Liga, die besten Torschützinnen sind Ayoka Morgan und Anna Wastlbauer mit je sieben Saisontoren. Historisch betrachtet zogen unsere Damen in allen vier bisherigen Duellen den Kürzeren, drei der vier Partien verloren wir zu Null, den bis heute einzigen Treffer gegen die Buchner-Elf erzielte Lena Ilk beim ersten Aufeinandertreffen im August 2024 bei unserer 1:4 Heimniederlage. Im Herbst waren wir knapp am ersten Punktgewinn dran, ein später Treffer von Anna-Sophie Berger führte aber zu einer 0:1 Niederlage vor eigenem Publikum. In der Rückrundentabelle stehen die Gastgeberinnen aber auf Rang 3 und gaben nur gegen die Top 3 der Gesamttabelle Punkte ab. Unsere Ladies haben sich im Frühjahr aber im Mittelfeld der Landesliga festgesetzt und stehen in der Rückrundentabelle auf dem guten 6. Platz, nur vier Punkte hinter der SPG Wallern/Krenglbach 1b. Die einzigen beiden Niederlagen 2026 kassierte man auswärts gegen die beiden Topteams aus St. Stefan und gegen die SPG Antiesenhofen, im fünften Anlauf soll nun der erste Auswärtssieg des Jahres eingefahren werden. Offensiv wird wieder vieles von Kapitänin Lena Ilk abhängen (zehn der 19 Saisontore gehen auf ihr Konto), zuletzt haben aber auch Laura Kalischko und Premierentorschützin Emilia Gahleitner gezeigt, dass im Angriffsdrittel mit ihnen zu rechnen ist. Gespielt wird am Samstag, 23. Mai um 15:30 Uhr im Inno-Aktiv Park vom SV Krenglbach. Unsere Damen freuen sich über Unterstützung beim letzten Auswärtsspiel der Saison!

Nachwuchs – U15:

In der Pfingstwoche pausiert unsere U15, weiter geht es für die Vollert-Elf am Mittwoch, 27. Mai 2025 um 19:00 Uhr mit einem Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Feldkirchen.

Spektakuläre Fortsetzung unserer Siegesserie

Das gestrige Derby gegen die Union Arnreit hatte wirklich alles – Drama, spektakuläre (und schmerzhafte) Szenen, acht Tore, eine rote Karte und vor allem den besseren Ausgang für unsere Jungs. Mit nun 30 Punkten haben wir einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht und uns endgültig ins Mittelfeld vorgeschoben, durch die Heimniederlage von Katsdorf gegen St. Oswald/Fr. beträgt der Vorsprung auf den Relegationsplatz vier Runden vor Schluss bereits acht Punkte.

Hälfte Eins:

Mit Sebastian Traxler stand ein fixer Ausfall nach seiner gelb-roten Karte gegen St. Oswald/Fr. bereits fest, mit Torhüter Markus Schinkinger kam leider kurzfristig ein weiterer Ausfall unserer in den letzten Runden so stabilen Defensive hinzu. Felix Bes kam daher zu seinem zweiten Bezirksliga-Einsatz, wie im Herbst gegen Haslach stand er erneut bei einem Derby zwischen den Pfosten und sollte noch zum tragischen Helden werden. Wir waren von Beginn weg präsent, ein Schuss bzw. eine Flanke von Martin Schinkinger wird von Lukas Stockinger zur Ecke geblockt, die gleich die Führung bringt. Daniel Zauner tritt von rechts den Corner, findet aber keinen Lembacher Angreifer, sondern den besten Arnreiter Torschützen Kevin Aiglstorfer, der per Kopf ins eigene Tor trifft. Die vor allem im Frühjahr so starke Arnreiter Defensive wurde gleich munter weiterbeschäftigt, in Minute 8 geht ein Kopfball von Stefan Schürz nach einer Ecke klar drüber, in Minute 10 scheitert Adnan Nocic via Aufsitzer-Kopfball an Dominik Neumüller, der Arnreiter Schlussmann ist eine Minute später knapp vor Jakob Pechmann am Ball, nachdem ihn Adnan Nocic traumhaft in Szene gesetzt hat. Die erste Arnreiter Chance hat Jubilar Manfred Gahleitner (500. Spiel für Arnreit, herzliche Gratulation!) in Minute 15, seinen Freistoß aus dem linken Halbfeld wehrt Felix Bes an die Querlatte ab.

Generell probieren es unsere Gäste oft mit langen Bällen auf den pfeilschnellen Thomas Grubhofer, selten führen diese aber zum Erfolg. Erfolgreich waren wir dagegen in Minute 25, Martin Schinkinger bringt eine Flanke vom rechten 16er-Eck, der Ball wird abgefälscht, wodurch Adnan Nocic vorbeirutscht, in seinem Rückraum steht aber Jakob Pechmann goldrichtig, der nur mehr einschieben muss. Wie in der Vorwoche gegen St. Oswald/Fr. haben wir nach einer halben Stunden einen 3-Tore-Vorsprung, Daniel Zauner tritt von links einen Freistoß Richtung langes Eck, der Ball wird evtl. noch leicht von Kapitän Michael Furtmüller verlängert und schlägt im Netz ein. Drei Minuten später beinahe des 4:0, Adnan Nocic lässt Michael Furtmüller aussteigen und zieht ab, sein Flachschuss geht knapp links vorbei. In Minute 38 jubelt plötzlich die Eisner-Elf und keiner weiß so recht wieso. Jakob Pechmann verliert gegen Thomas Grubhofer rechts auf der Seite den Ball, er wechselt rasch die Seite zu Patrick Aiglstorfer, seinen Stangler verwertet Kevin Aiglstorfer zum 3:1. Wir stellen aber noch vor dem Pausenpfiff von Schiri Basic den 3-Tore-Vorsprung wieder her, Manuel Kainberger spitzelt zentral vor dem Tor den Ball zu Jakob Pechmann, nach einem überlegten Blick trifft er ins linke untere Eck zum 4:1 Pausenstand.

Hälfte Zwei:

Wir machen in Hälfte Zwei genau da weiter wo wir 15 Minuten zuvor aufgehört haben, einen Stangler von Manuel Kainberger fälscht Kapitän Michael Furtmüller beinahe ins eigene Tor ab, einen Schuss von Adnan Nocic hat Dominik Neumüller im Nachfassen und in Minute 52 verhindert das rechte Kreuzeck nach einem Kopfball von Adnan Nocic das 5:1. Eine Minute später erneutes Pech mit dem Aluminium, ein Freistoß von Daniel Zauner aus ca. 20 Metern geht nur an die Querlatte. Eine leider korrekte Entscheidung gegen uns dann in Minute 56, Adnan Nocic fährt im Zweikampf mit Manfred Gahleitner in übertriebener Manier den Ellbogen aus, Schiri Basic zögert keine Sekunde und schickt unseren besten Saisontorschützen frühzeitig vom Feld, der nun vermutlich mind. 2 Partien zuschauen muss. In Minute 61 wurden sämtliche Spieler von uns kurzzeitig eingefroren, Patrick Aiglstorfer bekommt nahe des Mittelkreises den Ball, lässt alle Lembacher (relativ einfach) aussteigen und bleibt auch vor Felix Bes cool und schiebt den Ball überlegt zum 4:2 ein. Es war dies die vorletzte Aktion unseres Schlussmanns, in Minute 65 wird er beim Herauslaufen von Thomas Grubhofer am linken Auge und nahe des linken Ohrs getroffen und muss ca. acht Minuten behandelt werden, für ihn ging es zur Kontrolle nach Rohrbach ins Krankenhaus. Bernhard Bötscher kam in die Partie, der ausgerechnet in Arnreit wohnhafte Schlussmann absolvierte sein erstes KM-Pflichtspiel seit Juni 2022 und seiner roten Karte in Altenberg, damals war der Spieltag übrigens auch ein Donnerstag. Arnreit wurde in Überzahl erwartungsgemäß stärker, Kevin Aiglstorfer vergibt in Minute 75+76 zwei Chancen, bei einer Aktion war aber auch die Fahne von Assistent Ozabor oben.

In Minute 76 jubeln wir über Treffer Nr. 5 und auch dieser ist äußerst sehenswert, zunächst setzt sich Jonathan Altendorfer überragend gegen alle Verteidiger durch, scheitert aber noch an Dominik Neumüller, den Abpraller schlenzt Jakob Pechmann spektakulär ins rechte Kreuzeck. Vier Minuten gibt es dann ein Geschenk vom Arnreiter Bernhard Bötscher, nach einem hohen Ball schlägt er an der Strafraumgrenze ein Luftloch, Kevin Aiglstorfer braucht den Ball nur mehr ins leere Tor köpfeln. Die Schlussphase sollte nochmal dramatisch werden, zunächst scheitert Jakob Pechmann mit einem Gewaltschuss an Dominik Neumüller, dann ist in Minute 92 der Ball im Tor zum vermeintlichen 5:4, Thomas Grubhofer stand aber im Abseits. Drei Minuten später ist es erneut Thomas Grubhofer, der Bernhard Bötscher zum eingreifen zwingt, an der zweiten Stange verpasst zudem Kevin Aiglstorfer knapp. Die letzte Großchance geht dann noch auf unser Konto, erneut tankt sich Jonathan Altendorfer in seiner bekannten Manier durch, scheitert aber erneut im 1 gegen 1 am herauseilenden Dominik Neumüller. Endstand 5:3

Danke an die beiden Matchballsponsoren Gertraud Scheiblberger und Dr. Thomas Bes (in Vertretung von Tochter Amelie)!

Fazit:

Der vierte Sieg in Folge im Frühjahr war auch unser fünfter Derbysieg in Folge, der aufgrund der Spielanteile völlig in Ordnung geht und erneut sehr wichtig sowohl für die Tabelle als auch für das Selbstvertrauen war. Aktuell stehen wir (zum Teil mit einer Partie mehr) auf Rang 6 und dürfen wohl vorsichtig auch nächstes Jahr für die Bezirksliga planen. Ausruhen dürfen wir uns aber nicht, nächste Woche wartet der souveräne Tabellenführer Naarn, wo wir mit Adnan Nocic erneut auf einen wichtigen Spieler verzichten müssen.

Großer Jubel nach dem vierten Sieg in Folge

Reserve:

Durch den Ausfall von Markus Schinkinger war die Tormannposition unserer Reserve frei, an dieser Stelle ein großes Danke an unseren Tormann auf Abruf, Bernhard Bötscher sprang kurzfristig (ca. 24h vor der Partie) in die Bresche und hütete das Tor im kleinen Derby. Darüber hinaus stand Jakob Bäuchler nach seiner Verletzung in Peilstein wieder im Kader, auch Andreas Hofer gab sein Comeback, beide waren aber vorerst Ersatz. Nach fünf Minuten muss sich Bernhard Bötscher auch bereits auszeichnen und eine Flanke über die Querlatte lenken, die folgenden Chancen gehen aber dann auf unser Konto. In Minute 7 erwischt Alexander Kindlmann nach Flanke von Alexander Mühlparzer den Ball nicht, in Minute 13 scheitert Manuel Schmerda an Schlussmann Zoidl und in Minute 20 muss es eigentlich 1:0 stehen. Manuel Schmerda flankt von links in den Strafraum, zunächst scheitert Alexander Kindlmann, den Abpraller schießt Laurin Altendorfer klar drüber. Das Sprichwort „Wer die Tore vorne nicht macht, bekommt sie hinten“ kennt wohl jeder, nach einer vergebenen Chance von Thomas Richtsfeld kassieren wir vom Tabellenvorletzten in Minute 30 das 0:1. Ein zu kurzer Rückpass zwingt Bernhard Bötscher zum Rauslaufen, er verliert den Pressball gegen Moritz Kobler, der sich den Ball zurecht legt und ins quasi leere Tor einschießt. Diese Phase war ziemlich turbulent, nur eine Minute später scheitert Niklas Bäck an der linken Stange, zwei Minuten später zieht Benedikt Leibetseder von der Mittellinie ab, der Ball geht aber knapp drüber. Auch unsere Elf hat noch drei Chancen, zweimal scheitert Manuel Schmerda (einmal nach traumhafter Außenrist-Vorarbeit von Niklas Höfler), mit dem Pausenpfiff vergibt Laurin Altendorfer rechts im Strafraum.

Zwei Chancen wurden in der Frühphase von Hälfte Zwei notiert, Bernhard Bötscher entschärft einen Kopfball von Adrian Mauracher, auf der Gegenseite verpasst Moritz Kohel knapp eine Flanke von Christian Anreither. Die Vorentscheidung fällt dann nach unspektakulären 20 Minuten in Minute 74, Moritz Kobler bringt von links einen Eckball, Adrian Mauracher köpfelt am 5er ein. Zehn Minuten vor Schluss dann die endgültige Entscheidung, nach einem weiten Ball setzt sich Moritz Kobler sehr rustikal gegen David Lohr durch und trifft am herauseilenden Bernhard Bötscher vorbei zum 0:3. Unsere Jungs müssen sich etwas überraschend Arnreit klar geschlagen geben, vor allem offensiv hatten wir wenig Ideen und waren defensiv so wie beim 0:1 zu unkonzentriert, wodurch die Niederlage auch in Ordnung geht.

Damen:

Möchte man für einen Fußballvortrag eine Präsentation zum Thema „6-Punkte-Spiel“ vorbereiten, könnte man die Partie unserer Damen gegen die SPG Aschach/St. Ulrich/Ternberg als Musterbeispiel verwenden. Um weiterhin eine gute Ausgangslage für die Mission Klassenerhalt zu wahren, war ein Sieg Pflicht und unsere Damen fanden gegen die schwächste Offensive der Liga auch gut in die Partie. Trainer Gerhard Gierlinger nahm zwei Änderungen vor im Vergleich zur Punkteteilung in St. Oswald/Fr., Alina Mairhofer war wieder zurück im Kader, zudem begann Laura Schinkinger, Sandra Keil und Emilia Gahleitner nahmen zunächst auf der Bank Platz. Die ersten drei Chancen im Spiel wurden mit freundlicher Unterstützung vom SK Kleinzell gesponsert. In Minute 8 zieht Lena Ilk in den 16er und wird im Doppelpack gestoppt, in Minute 11 versucht es Marlene Schneeberger nach einer Ecke vom 16er, wo der Ball aber knapp neben die linke Stange geht und in Minute 14 ist es Elisa Hofer, die nach einer Mairhofer-Flanke mit dem Rücken zum Tor steht, das Spielgerät aber dennoch spektakulär aufs Gehäuse bringt, wo eine Verteidigerin auf der Linie klärt. Die beste Chance für die Gäste-SPG gibt es in Minute 26, Kapitänin Verena Mitterhuber setzt sich links im Strafraum gegen Carolina Stöttner durch, ihr Abschluss ist aber kein Problem für Leonie Gerstl. Die restlichen Chancen in Durchgang Eins gehen alle wieder auf das Konto unserer Damen, in Minute 27 wird ein Schuss von Hannah Kiesl aus ca. 18 Metern zur Ecke geklärt, in Minute 31 kann Schlussfrau Katharina Pessl nach einer Ilk-Flanke und mehreren Kontakten zwischen der Stange und ihr selber doch noch den Ball festhalten, weitere Gelegenheiten haben Hannah Kiesl, Elisa Hofer und Alina Mairhofer nach Traumpass von Laura Kalischko, der Ball will aber vorerst einfach noch nicht ins Netz.

Die ersten zwei Chancen in Hälfte Zwei haben erneut unsere Damen, einen Kopfball von Alina Mairhofer nach Vorarbeit von Laura Kalischko und Lena Ilk fängt Katharina Pessl sicher, wenige Minuten später geht ein Schuss von Lena Ilk knapp drüber. Nach einem Schuhbinde-Workshop von Valentina Bauer und Ronja Schlager leider dann unschöne Szenen, die beste SPG-Saisontorschützin, Kapitänin Verena Mitterhuber, bleibt am Rasen liegen und muss gestützt das Feld verlassen. Gute Besserung an dieser Stelle! Zwischen Minuten 55 und 65 haben die Gäste ihre stärkste Phase, vor allem die eingewechselte Lätitia Futterer (Mahlzeit!) macht sich gleich bemerkbar, in Minute 58 ist sie völlig frei vor dem Tor, bringt den Ball aber nicht ins Netz. In Minute 64 kommt Leonie Gerstl aus dem Tor raus und trifft beim Klären Valentina Bauer, Elena Aigner schießt den Abpraller knapp links am Tor vorbei. In dieser stärksten Phase von Aschach/St. Ulrich/Ternberg gehen unsere Ladies dann nach vielen guten Chancen (endlich) in Führung. Nach einem weiten Ball von Carolina Stöttner kombinieren die eingewechselte Emilia Gahleitner und Lena Ilk am rechten Flügel, Letztere zieht Richtung 5er und bringt den Ball zu Laura Kalischko, die im zweiten Versuch den Ball im Tor unterbringt. Sieben Minuten später wird dann ein Premierentreffer bejubelt und es sind fast wieder die gleichen Protagonistinnen. Freistoß von Carolina Stöttner, den Torfrau Pessl nur nach vorne abwehren kann, der Nachschuss von Lena Ilk wird geblockt, Emilia Gahleitner sagt „Danke“ und staubt zu ihrem ersten Tor in der Lembacher Dress ab. In Minute 78 war das Spiel dann endgültig entschieden, Lena Ilk bedient nahe des rechten 16er-Ecks Emilia Gahleitner, diese zieht überlegt Richtung langes Eck ab, wo der Ball zuerst an die linke Stange und dann mit Unterstützung von Torfrau Pessl über die Linie geht. In der Folge gab es keine nennenswerten Szenen mehr, unsere Damen feiern einen immens wichtigen Sieg gegen die direkten Konkurrentinnen um den Klassenerhalt und schieben sich zumindest bis Sonntag auf den rettenden 8. Platz vor.

Nachwuchs – U15:

Nach zuletzt zwei unglücklichen Niederlagen schossen sich unsere Nachwuchskicker am Mittwochabend gegen die SPG Aigen-Schlägl/Oepping/Peilstein den Frust von der Seele. Ohne Top-Stürmer Moritz Höllinger reiste die Vollert-Elf zum Tabellenletzten, es dauerte aber dennoch keine zwanzig Minuten, ehe unsere Jungs das Toreschießen eröffneten. Nach einer dominanten Anfangsphase ist es Simon Schmidhofer, der nach 18 Minuten auf 0:1 stellt und unsere U15 ein erstes Mal jubeln lässt. Ähnlich wie bei unserer KM war das Spiel nach ca. einer halben Stunde quasi entschieden, Christian Smetschka und ein weiterer satter Schuss von Simon Schmidhofer bescheren uns eine klare und verdiente 0:3 Pausenführung. Hälfte Zwei bot ein identisches Bild, eine bärenstarke Zweikampfquote von ca. 90 % führen zu Treffer Nr. 4 und 5 durch Niklas Höfler und Matheo Rosenberger, zudem haben die Vollert-Jungs bei zwei Lattentreffern Pech. Tabellarisch konnten sich unsere Nachwuchskicker auch wieder verbessern und stehen nun auf Rang 3 und nur einen Punkt hinter dem Tabellenzweiten.

Fazit unseres Trainers Kurt Vollert: „Endlich wurden die in den Trainings geübten Taktiken und Strategien zum Teil umgesetzt. Ich bin positiv überrascht von einigen Spielern wie Stefan Gierlinger, Matteo Witzersdorfer, den Kaindbinder-Zwillingen, Christian Smetschka und Konstantin Rabeder. Souveräne Ruhepole am Platz mit sehr gutem Stellungsspiel waren im gesamten Spiel Niklas Höfler und unser Goalie Valentin Niederleitner. Es gab dadurch keine einzige Torchance für unseren Gegner. Ich werde weiterhin mit und an den Wachstumspotenzialen unserer Rohdiamanten arbeiten und diese in den Trainings weiter entwickeln.“

Ausblick:

Während unsere U15 am Pfingstwochenende pausiert, entstehen auch für Damen und Herren aufgrund des Donnerstagsspiels etwas längere Pausen. Unsere Damen sind an Pfingsten zuerst gefordert, mit der letzten Auswärtspartie der Saison in Krenglbach bei der SPG Wallern/Krenglbach 1b wartet ein Spiel gegen ein Mittelfeldteam. Gespielt wird am Samstag, 23. Mai 2026 um 15:30 Uhr im Inno-Aktiv Sportpark Krenglbach. Bei unseren Herren ist nur ein Team im Einsatz, nachdem die 1b von Naarn in der 2. Klasse aktiv ist, reist nur unserer KM in den Bezirk Perg und das an einem sehr außergewöhnlichen Spieltag, denn gespielt wird am (Pfingst-)Montag um 17:00 Uhr in Naarn. Unsere Teams freuen sich auf eure Unterstützung!

Fußballhattrick am Feiertag

Donnerstag und Fußball – geht das überhaupt? Aus Lembacher Sicht nur in absoluten Ausnahmefällen, denn in den letzten 15 Jahren gab es tatsächlich nur zwei Pflichtspiele, die an einem Donnerstag ausgetragen wurden. Die Partien im Juni 2012 (zu Hause gegen Oberneukirchen) und im Juni 2022 (auswärts in Altenberg) wurden beide gewonnen und auch heuer ist es ein absoluter Ausnahmefall, warum der Donnerstag als Spieltag herhalten muss. Aufgrund des Eröffnungswochenendes des Bauernkriegsgedenkjahres (communale oö) wären Gegenveranstaltungen am Wochenende kontraproduktiv gewesen, daher wird bereits an Christi Himmelfahrt gespielt. Und das gleich in dreifacher Ausführung, denn auch unsere Damen bestreiten ihr vielleicht schon vorgezogenes Endspiel um den Klassenerhalt am 40. Tag nach Ostern und sind für unsere Herren oft Glücksbringer, in zwölf von 17 Partien blieben wir ohne Niederlage, wenn unsere Damen am selben Tag ein Heimspiel absolvierten.

Gegner-Check:

Seit einigen Jahren bereichern die Arnreiter mittlerweile die Bezirksliga und zeigen Jahr für Jahr, was mit Kampfgeist und fast ausschließlich eigenen Spielern möglich ist. 2x Rang 8 (exkl. der beiden abgebrochenen Corona-Saisonen) ist die bisherige Bestmarke der Eisner-Elf, die derzeit auf Rang 6 steht und gemeinsam mit St. Oswald/Fr. die zweitwenigsten Niederlagen der Liga hat. Besonders beeindruckend – dieser Rang wurde mit den zweitwenigsten Toren der gesamten Liga erreicht, was für eine extreme Effizienz unserer Gäste spricht. Die besten Torschützen sind wie nicht anders zu erwarten Kevin Aiglstorfer (8) und Jakob Simader (6). Ebenfalls erwähnenswert ist die Defensive, nur Tabellenführer Naarn kassierte weniger Gegentore, 2026 spielte Dominik Neumüller in 5 von 8 Partien zu Null . Das zweitbeste Auswärtsteam mit nur einer Niederlage in der Fremde ging auch in der Rückrunde erst einmal als Verlierer vom Feld, u.a. wurden Naarn und Oberneukirchen besiegt. Die Schwarz-Orangen haben in vielen Statistiken den zweitbesten Wert, in einer Wertung sind unsere Gäste aber überragend – neun Unentschieden in 21 Saisonspielen sind einsamer Ligabestwert.

Historische Bilanz:

Wettanbieter würden hier eine relativ niedrige Quote für Tipp 1 anbieten, 11 der 17 letzten Duelle haben wir gegen Arnreit gewonnen, während unsere Gäste insgesamt nur viermal erfolgreich waren, letztmals im Oktober 2023, als wir uns in der M-TEC Arena mit 2:0 geschlagen geben mussten. Der letzte Arnreiter Sieg in Lembach liegt nochmal 1,5 Jahre länger zurück, im April 2022 verloren wir zu Hause mit 0:1. Das Hinspiel ist wohl noch allen in Erinnerung, nach insgesamt vier Platzverweisen für Arnreit (die Trainer Reinhard Eisner und Alexander Iosim sowie die Spieler Niklas Bäck und Benedikt Leibetseder) sicherte uns ein Kopfballtreffer von Jonathan Altendorfer mit zwei Mann mehr einen knappen 1:2 Auswärtssieg. Ein Remis zwischen Lembach und Arnreit gab es erst zweimal, in der heurigen Saison wäre eine Punkteteilung aber nicht verwunderlich, sind Arnreit (9) und wir (6, gemeinsam mit Julbach und Vorderweißenbach) doch die Teams mit den meisten bzw. zweitmeisten Unentschieden der Liga. Die besten noch aktiven Torschützen im direkten Duell auf beiden Seiten sind Jakob Simader (4 Treffer) bzw. Jakob Pechmann, Christian Anreither und Idris Sakic (je 2 Tore).

Unsere Formkurve:

Wie zwischen Mai und August 2024 gelangen uns zuletzt vier Derbysiege in Folge, sollten wir das letzte Derby der Saison gegen Arnreit auch gewinnen, wäre es die längste Derbysieg-Serie seit 2019, damals gelangen zwischen April und November saisonübergreifend fünf Siege gegen Teams aus dem Bezirk Rohrbach in Folge (2x Putzleinsdorf, Hofkirchen, Arnreit, Julbach). Nach dem überlegenen Auswärtssieg in St. Oswald/Fr. liegen wir in der Rückrundentabelle auf dem starken zweiten Platz, die Abstiegssorgen wurden in den letzten Runden etwas kleiner, haben wir uns doch in der Gesamttabelle auf Platz 9 vorgeschoben, wobei die Plätze 7 – 10 derzeit punktegleich sind. Während wir auf Relegationsplatz 13 fünf Zähler Vorsprung haben, fehlen aber auf die drittplatzierten Haslacher aktuell auch nur fünf Punkte, ein weiteres Indiz für die wie immer sehr enge Bezirksliga Nord. Nach drei Siegen in Serie wollen wir gegen Arnreit den vielleicht schon entscheidenden Schritt machen und die oft magische Marke von 30 Punkten erreichen, im Jahr 2026 sind wir zu Hause bisher ohne Niederlage. Und weil nach dem Spiel gegen St. Oswald/Fr. die Frage aufgetaucht ist, wann wir zuletzt vier Spiele in Folge gewonnen haben, kommt hier die Antwort: Von Mitte September bis Mitte Oktober 2022 mit den Siegen gegen Altenberg (4:2), Oepping (4:3), Wartberg (4:3) und Hofkirchen (3:1). Auf einen Spieler müssen wir am Donnerstag fix verzichten, der zuletzt sehr starke Außenverteidiger Sebastian Traxler fehlt gelb-rot gesperrt.

Schiedsrichter:

Ein sehr erfahrener Spielleiter führt die Teams am Donnerstag aufs Feld, Regionalliga-Schiedsrichter Asim Basic wird zum fünften Mal ein Spiel unseres Teams leiten. Die bisherige Bilanz ist sehr positiv, drei von vier Spielen konnten wir gewinnen, die einzige Niederlage mit ihm war aber ausgerechnet unsere 0:1 Heimpleite im April 2022 gegen Arnreit. Zum bisher letzten Mal begegneten wir Schiri Basic im März 2024, damals schickten wir die Bierkicker aus Freistadt nach Treffern von Stefan Schürz, Stefan Hinterleitner und Fabian Lohr mit 3:0 nach Hause. Die Arnreiter Bilanz mit Asim Basic ist relativ ausgeglichen, drei Siege, ein Unentschieden und vier Niederlagen stehen in den Geschichtsbüchern. Seine Assistenten werden Samuel Jase Lee und Ezekiel Ozabor sein.

Reserve:

Für die Jungs von Amadeo Zela wartet das Duell mit den Tabellenletzten, die SPG Arnreit/Neufelden rangiert aktuell auf Rang 12 mit elf Punkten, während wir uns auf Rang 4 mit 32 Zählern festgesetzt haben. Historisch betrachtet konnten wir neun der letzten 14 Reservespiele gewinnen, im Herbst feierten wir einen 1:6 Kantersieg, die insgesamt sechs Treffer von 3x Jakob Bäuchler, Manuel Kainberger, Stefan Schürz und Jonathan Altendorfer fielen alle bereits vor der Pause. Sportlich ist für unsere Reserve bereits (fast) alles entschieden, wir liegen nach vorne und hinten betrachtet relativ einsam auf Rang 4, das klare Ziel sind aber weiterhin Punkte und Siege, um die Saison positiv zu beenden. Das Restprogramm wird aber hochattraktiv, in den letzten vier Runden warten noch die Duelle mit den beiden Spitzenteams aus Freistadt und Schweinbach. Auffällig ist wie in der KM die hohe Unentschieden-Quote, mit fünf Remis haben wir die meisten Punkteteilungen der Liga. Unser bester Torschütze mit acht Treffern ist nach wie vor Jonathan Altendorfer, obwohl er im Frühjahr fix im KM-Kader ist und nicht mehr in der Reserve eingesetzt wird.

Matchball:

Das Spielgerät gibt es diese Runde in doppelter Ausführung, denn es stehen gleich zwei Matchbälle zur Verfügung: Wir bedanken uns bei ÖVP-Bezirksparteiobfrau und Landtagsabgeordnete Gertraud Scheiblberger sowie Dr. Thomas Bes (vertreten durch Tochter Amelie) für das Matchballsponsoring!

Spielort und Uhrzeit:

Das letzte Derby der Saison steigt am Donnerstag, 14. Mai um 17:00 Uhr (Reserve) + 19:00 Uhr (KM). Wir freuen uns auf euren Besuch beim Duell mit der Eisner/Iosim-Elf und auch, wenn ihr bereits zwei Stunden vor der Reservepartie auf unsere Anlage seid, denn…

Damen:

…auch unsere Damen bestreiten erstmals in diesem Jahr ein Heimspiel am selben Tag wie unsere Herren. Und dieses Spiel ist ein unfassbar wichtiges, geht es doch gegen die SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich/Ternberg, die direkte Konkurrentinnen im Kampf um den Klassenerhalt sind. Beide Teams kennen sich schon relativ lange aus der Frauenklasse und nun auch aus der Landesliga, beim ersten Aufeinandertreffen im Oktober 2021 holten wir dank eines Doppelpacks von Laura Kalischko und eines Elfmetertors von Hannah Kiesl den einzigen Sieg gegen die Steyrerinnen, danach folgten noch drei Unentschieden und fünf Niederlagen. Im Hinspiel war ein Treffer von Aschach-Spezialistin Laura Kalischko (bereits sieben Treffer gegen die SPG!) zu wenig, unsere Damen mussten sich auswärts knapp mit 2:1 geschlagen geben. In der Tabelle liegen unsere Ladies aktuell auf Rang 9, nach dem wichtigen Punkt gegen St. Oswald/Fr. fehlt nur ein Zähler auf Aspach-Wildenau, wo wir aufgrund des gewonnenen direkten Duells vorgereiht werden würden. Gespielt wird am Donnerstag, 14. Mai um 15:00 Uhr. Auch unsere Damen brauchen eure Unterstützung, machen wir gemeinsam einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt!

Nachwuchs – U15:

Nicht nach Wunsch verlaufen ist das letzte Wochenende für unsere U15 beim Duell mit den Junior Heroes. Die Vollert-Elf fand gut in die Partie und hatte in der Anfangsphase auch einige gute Torchancen, die Gastgeber gehen aber in Klaffer durch einen Abstauber von Luca Stutz in Minute 21 mit 1:0 in Führung, nachdem U13 Tormann Jakob Aiglsdorfer einen Ball nur nach vorne abwehren konnte. Auch im gesamten restlichen Spiel zeigte sich ein ähnliches Bild, unsere Jungs hatten eine leichte Feldüberlegenheit und bei einem Schuss ans rechte Lattenkreuz von Konstantin Rabeder Pech, ins Tor trafen aber wiederum nur unsere Gegner. Unsere Defensive macht in Minute 46 den Junior Heroes das Toreschießen nicht schwer und Luca Stutz bedankt sich mit seinem zweiten Treffer, ein drittes Tor wurde von Schiedsrichter Franz Kaltenberger korrekterweise zurückgenommen. Unsere U15 war teilweise zu verspielt und verpasste oftmals den idealen Zeitpunkt zum abspielen, das im Training gelernte konnte leider erneut nicht zufriedenstellend umgesetzt werden. Ein echtes Team hält aber zusammen und wächst gemeinsam aus Niederlagen, die nächste Chance auf Punkte gibt es am Mittwoch, 13. Mai um 19:00 Uhr im Oeppinger Sportpark gegen die SPG Aigen-Schlägl/Oepping/Peilstein, die derzeit das Tabellenschlusslicht bildet.

Kantersieg beim Titelkandidaten

So recht wusste man im Vorfeld nicht, was uns am Freitagabend in St. Oswald/Fr. beim Duell mit dem Tabellenzweiten erwarten wird. Zum einen ist die Hasanovic-Elf ein absoluter Titelkandidat und war aufgrund der Tabelle der Favorit, zum anderen waren wir aber zuletzt in starker Form und hatten die Gastgeber in den letzten direkten Duellen meist gut im Griff. Spätestens nach 30 Minuten war die Marschrichtung aber ganz klar – wir ließen den Hausherren keine Chance und holten nach der wohl besten Leistung 2026 völlig verdiente drei Punkte.

Hälfte Eins:

Unser Kader begann sich im Laufe der Woche immer weiter zu komplettieren, mit Idris Sakic, der aus privaten Gründen das Haslach-Spiel verpasste, war auch Adnan Nocic nach kurzer Verletzungspause retour im Kader bzw. in der Startelf. In der Anfangsphase war noch nicht unbedingt absehbar, in welche Richtung sich die Partie entwickeln würde, denn es waren die in gelb spielenden Gastgeber, die die ersten Gelegenheiten vorfanden. Einen Schuss aus der Drehung von Filip Rezac entschärft Max in der dritten Minuten, bei einer Flanke von Routinier Ales Koci (Jahrgang 1981!) kommt 10-Tore Mann Benjamin Krempl an der zweiten Stange etwas zu spät und schießt drüber. Unser erster Abschluss wurde in Minute 9 notiert, Jakob Pechmann zieht vom linken Sechzehnereck ab, der Ball senkt sich über das Tor ins Aus. Vier Minuten später zappelt der Ball dann im Netz und wir führen dank eines Slapstick-Tores. Sebastian Traxler flankt von links in den Strafraum, Adnan Nocic legt per Kopf ab zu Daniel Pils, sein Schuss wird von einem Verteidiger geblockt und landet wieder vor den Beinen von Adnan Nocic, der am überraschten Schlussmann Rene Stütz vorbei zum 0:1 einschiebt. Ca. zehn Minuten passierte bis auf einen Direktfreistoß von Daniel Zauner wenig, in Minute 21 war der Freistoßschütze aber mit einem Weltklassepass zur Stelle. Er schickt Manuel Kainberger am rechten Flügel, der mit dem Ball in den Strafraum ziehen kann und den Stangler bringt, den Jakob Pechmann mustergültig verwertet.

Die temporeichen Flügelspieler von St. Oswald/Fr., Jonas Oprießnig und Benjamin Krempl, waren oftmals die auffälligsten Spieler der Heimelf, in Minute 23 probiert es Benjamin Krempl mit einem Schuss von der linken Seite, Max kann aber problemlos abwehren. Es sollte dies die letzte nennenswerte Offensivaktion der Heimischen sein, vielmehr waren die Mannen von Amarildo Zela in Tornähe. In Minute 28 findet Jakob Pechmann mit einem Schuss Richtung langes Eck in Rene Stütz seinen Meister, zwei Minuten später muss sich der St. Oswalder Goalie ein drittes Mal geschlagen geben. Nach einer Ecke von rechts von Daniel Zauner nimmt sich keiner so wirklich um den Ball an, Stefan Schürz steht goldrichtig und trifft per Fuß in der Mitte zum 0:3. Letzte Aktion vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Wolfgang Oberhuber war ein Abschluss von Manuel Kainberger, der aber zur Ecke abgeblockt wird. Die Hasanovic-Elf wusste ab Minute 13 nicht mehr wirklich wie ihnen geschieht und wir gingen mit einer klaren Pausenführung in die Kabine.

Hälfte Zwei:

St. Oswald/Fr. reagierte zur Pause und brachte mit Michal Strapek einen weiteren tschechischen Legionär, am Spielverlauf sollte sich aber nur wenig ändern. In Minute 54 ist Rene Stütz nach einem zu kurzen Rückpass knapp vor Adnan Nocic am Ball, zwei Minuten später kombinieren wir uns u.a. über Daniel Zauner nach vorne, Martin Schinkinger demonstriert beim Abschluss, warum er primär in der Defensive aufgestellt wird, sein Flachschuss geht links am Tor vorbei. In der 60. Minute fällt dann die endgültige Entscheidung und es war quasi eine Kopie vom 0:3, erneut verwertet Stefan Schürz einen Corner von Daniel Zauner, dieses Mal aber per Kopf. Unsere Innenverteidigung mit Felix Hofmann und Stefan Schürz ließ aus dem Spiel heraus quasi nichts zu, St. Oswald/Fr. wurde wenn dann über Standardsituationen gefährlich. In Minute 65 scheitern Adrian Höller und Benjamin Krempl nach einem scharfen Freistoß an die zweite Stange an Max, vier Minuten später kann sich unser Tormann mit einer spektakulären Parade nach einem scharfen Schuss von Jonas Oprießnig erneut auszeichnen. Bittere Momente dann in Minute 74, der sehr starke Sebastian Traxler kassiert innerhalb von zehn Minuten zwei gelbe Karten wegen Foulspiel und muss nicht nur frühzeitig duschen, sondern fehlt nun nächsten Donnerstag beim Derby gegen Arnreit.

Die Gastgeber waren in der Schlussphase somit in der Überzahl, diesen einen Mann mehr merkt man aber nur bedingt. In Minute 77 zieht Jonas Oprießnig nach einer Freistoßvariante ab, seinen Hammerschuss kann erneut Max abwehren. Wir stehen in der Schlussphase eher tief und bringen in Minute 79 auch Patrick Schürz für Mittelstürmer Adnan Nocic, in Minute 87 war es dann aber der ebenfalls eingewechselte Jonathan Altendorfer, der sich im Strafraum durchsetzt, beim Abschluss aber mit dem Rasen in St. Oswald/Fr. hadert. Die letzte Chance gehört den Hausherren, nach einer etwas unübersichtlichen Situation in Minute 89 ist Max von Michal Strapek bereits geschlagen, Felix Hofmann klärt als letzter Mann aber den Schuss vom tschechischen Legionär per Kopf und sichert so die Null. Nach 91 Minuten ist Schluss, wir feiern den dritten Sieg in Folge und entfernen uns weiter von den kritischen Tabellenregionen.

Fazit:

St. Oswald/Fr. entpuppte sich erneut als Lieblingsgegner von uns, die Hasanovic-Elf wollte vieles spielerisch lösen, wodurch sich für uns mehrere Räume ergeben haben, die wir eiskalt genutzt haben. Zudem waren wir auch bei Eckbällen dieses Mal brandgefährlich und feiern somit einen völlig verdienten Auswärtssieg im Bezirk Freistadt. Beim zweiten Zu-Null in Folge hatten wir 22-Tore Mann Filip Rezac bestens im Griff und ließen aus dem Spiel heraus wenig zu. Dies würdigte auch der Stadionsprecher beim Damenspiel am Samstag, der von einer „Lehrstunde“ für St. Oswald/Fr. sprach. Unsere Jungs begeistern aktuell spielerisch aber vor allem auch kämpferisch, eine extra Portion Kampfgeist wird es wohl auch bei der nächsten Partie gegen Arnreit brauchen, denn die Eisner-Elf machte uns mit einer eher passiven Spielweise das (Fußball-)Leben schon öfter schwer.

Traumkulisse und ein perfektes Ergebnis am Freitagabend. Danke an Fotografin Simone Altenhofer, die ihren persönlichen Lieblingsspieler gekonnt in Szene setzt.

Reserve:

Die Personalsituation war diese Woche relativ stabil im Vergleich zur Heimpartie gegen Haslach, einzige Änderung war die Rückkehr von (LASK-)Cupsieger Dietmar Höfler, Kapitän Jakob Bäuchler fehlte nach wie vor verletzt und wurde wieder von Moritz Kohel vertreten. Bei frühsommerlichem Wetter kamen die Gastgeber eher auf Betriebstemperatur, nach neun Minuten lädt Felix Bes die St. Oswalder Offensive nach einem Fehlpass zum Toreschießen ein, David Lohr klärt als letzter Mann für unseren Keeper. In Minute 22 wird Lukas Puchner aus dem Mittelfeld geschickt, scheitert aber aus spitzem Winkel an Felix Bes. Wir sind in der ersten halben Stunde eher nur bis zur Strafraumgrenze präsent, dies sollte sich aber nach exakt 30 Minuten ändern. Manuel Schmerda sieht am linken Flügel den aufziehenden Christian Anreither, dem verspringt der Ball bei der Annahme leicht, er kommt aber trotzdem noch zum Abschluss und schießt zum 0:1 ein. Zwei Minuten später probiert es Dietmar Höfler aus ca. 18 Metern, der Ball ist aber kein Problem für Goalie Jakob Mascher, der im Herbst gegen uns in der KM im Tor war. In Minute 34 wurde aber alles wieder auf Anfang gestellt, Philipp Roßgatterer (im Herbst in der Reserve noch Aushilfstormann) bringt von rechts die Flanke, die in der Mitte mehrere Angreifer und Verteidiger verpassen, an der zweiten Stange steht Simon Messerer richtig und schießt ein. Vorbereiter Philipp Roßgatterer hat in Minute 43 noch eine Torchance, nach Vorarbeit von Rene Kryzer schießt er aber drüber, wodurch es beim 1:1 zur Pause bleibt.

Zehn Minuten waren in Durchgang Zwei gespielt, als der Ball ans Aluminium geht. Thomas Richtsfeld bedient Christian Anreither, er schießt den Ball mit Gefühl an Jakob Mascher vorbei, scheitert aber an der linken Stange. Großchancen wurden erst wieder in den letzten ca. 15 Minuten notiert, in Minute 79 lässt Felix Bes einen Schuss von Philipp Müller nach vorne abprallen, gemeinsam wird die Situation aber entschärft. In Minute 82 kommt der eingewechselte Michael Lindorfer nach einem flach ausgeführten Freistoß zu einem Schuss aus der Drehung, der Ball geht aber knapp vorbei. Bei den Stangentreffern stellt St. Oswald/Fr. in Minute 85 ebenfalls auf 1:1, Lukas Puchner zieht seitlich im Strafraum ab und trifft nur die Torbegrenzung. Als alle schon mit einer Punkteteilung rechneten, schlug unsere Offensive doch noch zu. Alexander Kindlmann setzt sich auf der linken Seite stark durch und spielt den Ball Richtung Elfmeterpunkt zurück, dort steht Michael Lindorfer und schießt mit der letzten Aktion zum 1:2 Auswärtssieg ein. Ein Unentschieden wäre wohl auch gerecht gewesen, zudem gab es in beiden Strafräumen auch strittige Situation mit Handspiel bzw. Foul, die drei Punkte nehmen wir aber gerne mit, wodurch wir Platz 4 in der Tabelle weiter festigen.

Damen:

Weite Auswärtsreisen sind unsere Damen in dieser Saison gewohnt, dieses Runde hatten sie dasselbe Ziel wie unsere Männer und reisten einen Tag später in den Bezirk Freistadt zum Duell mit den Tabellenvierten aus St. Oswald. Die restlichen Partien liefen grundsätzlich für uns, im direkten Duell zwischen Windischgarsten und Aspach-Wildenau wurden die Punkte geteilt, weiters verloren unsere nächstwöchigen Gegnerinnen, die SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich/Ternberg, gegen Lochen. Von Beginn weg entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem wir die erste Chance vorfinden. Ronja Schlager schickt in der zweiten Minute Laura Kalischko, die sich den Ball mit Köpfchen mitnimmt und den Stangler bringt, den Hannah Kiesl aber nicht verwerten kann. Eine Minute später dann die erste Aufwärmübung für Leonie Gerstl, sie entschärft einen scharfen Schuss von Anna Winkler. Die nächsten ca. 20 Minuten neutralisieren sich beide Teams, die nächste Offensivaktion gehört St. Oswalds Kristina Danner, ihr Schuss aus linker Position im Strafraum landet aber im Außennetz. Dann sind unsere Damen wieder dran und in beiden Situationen ist Hannah Kiesl entscheidend beteiligt. In Minute 24 geht ein Ball unserer Nr. 10 nach einem Eckball von Sandra Keil am rechten Kreuzeck vorbei, in Minute 33 profitiert sie beinahe von einem Duell zwischen Lena Ilk und Torfrau Elena Karrer an der Strafraumgrenze, den Abschluss von Hannah Kiesl hat die Gäste-Torfraum im Zurücklaufen. Die wohl beste Chance in Hälfte Eins haben unsere Ladies dann in Minute 41, Lena Ilk bedient auf der linken Seite Hannah Kiesl die den Ball (fast) perfekt zur Mitte bringt, im Zentrum verpassen Emilia Gahleitner und Sandra Keil nur um Zentimeter. Ein Weitschuss von 12-Tore-Frau Lea Pilgerstorfer geht in Minute 45 knapp neben das Tor, dann pfeift Schiri Claus Brandstätter zur Pause.

Unsererseits muss die sehr auffällige Hannah Kiesl angeschlagen runter, Laura Schinkinger übernimmt ihren Platz am Flügel. Vier Minuten nach Wiederanpfiff kann sich Leonie Gerstl nach einem Lochpass auf Lorena Rechberger auszeichnen, eine Minute später ertönt aber die Tormusik (mit Ohrwurmpotential) am St. Oswalder Sportplatz. Aus der eigenen Hälfte wird der Ball über Katrin Bamberger und Lea Pilgerstorfer auf der rechten Seite nach vorne gespielt, Marie Winkler läuft in Bedrängnis von Valentina Bauer aufs Tor zu und zieht ab, der Ball schlägt im kurzen Eck ein. Unsere Damen ließen sich davon aber nicht verunsichern und hatten nur drei Minuten später die passende Antwort. Ronja Schlager spielt rechts am Flügel zu Lena Ilk, die den Ball wieder ins Zentrum zu Laura Kalischko befördert, unsere Nr. 21 spielt quasi einen Doppelpass mit der Verteidigerin und schiebt den Ball überlegt flach ins linke untere Eck zum Ausgleich. Die Gastgeberinnen finden in der Folge etwas mehr (Halb-)Chancen vor, ein Abstoß von Leonie Gerstl landet vor den Beinen der eingewechselten Katrin Bamberger, ihren gut angetragenen Schuss kann unsere Schlussfrau aber wieder klären. Während Chancen von Marie Winter und Anna Winkler in unserem Strafraum geklärt werden, werden auf der Gegenseite auch Lena Ilk und Laura Kalischko gefährlich, kommen aber nicht entscheidend zum Abschluss. In Minute 69 muss St. Oswald/Fr. eigentlich wieder in Führung gehen, ein Schuss von Anna Winkler wird geblockt und landet dann vor den Beinen der im Strafraum völlig freistehenden Lea Pilgerstorfer, die aber etwas überhastet abzieht, wodurch das Spielgerät klar drüber geht. Die letzten beiden Chancen werden auf unser Konto verbucht, nach einem Freistoß von Carolina Stöttner kommt Lena Ilk im 16er zum Abschluss, der Ball geht links am Tor vorbei, den Chancenschlusspunkt setzt Sandra Keil in Minute 89 mit einem Schuss neben das Tor. Nach einer schwierigen letzten Runde mit der Niederlage in Antiesenhofen ein starkes Ausrufezeichen unserer Damen gegen die Tabellenvierten, zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte wird ein Punkt gegen St. Oswald/Fr. eingefahren, der evtl. im Abstiegskampf noch wichtig werden könnte.

Nachwuchs – U15:

Kein Erfolgserlebnis gab es für unsere U15, die Vollert-Elf musste sich gegen die vor der Partie hinter uns klassierten Junior Heroes in Klaffer mit 2:0 geschlagen geben.

Ausblick:

Es geht Schlag auf Schlag weiter, bereits kommenden Donnerstag stehen die nächsten Spiele auf dem Programm und das gleich in dreifacher Ausführung. Beim einzigen Spiele-Dreierpack im Frühjahr eröffnen unsere Damen am Donnerstag, 14. Mai 2026 um 15:00 Uhr den Tag mit ihrem vermutlich vorgezogenen Endspiel gegen den Abstieg gegen die SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich/Ternberg, im Anschluss wartet für unsere Männer das letzte Saisonderby gegen die Union Arnreit. Gespielt wird im Anschluss an die Damenpartie um 17:00 Uhr (Reserve) + 19:00 Uhr (KM). Unsere U15 trifft bereits am Mittwoch, 13. Mai um 19:00 Uhr in Oepping auf die SPG Aigen-Schlägl/Oepping/Peilstein. Unsere Teams freuen sich über eure Unterstützung!

Auswärts beim Titelkandidaten

Am 10. Mai ist Muttertag! Und über was freuen sich Mamas am meisten? Wenn ihre Kinder glücklich und (bei Fußballerinnen und Fußballer) sportlich erfolgreich sind. Falls wer noch kein Geschenk hat, wären neben selbst gemalten Bildern oder individuell geschriebenen Muttertagsgedichten im Idealfall neun Punkte aus dem Bezirk Freistadt und ein strahlendes Sportlerlächeln ein perfektes Geschenk für Sonntag. Dass dies ein hartes Stück Arbeit wird, dürfte allen bewusst sein, sowohl bei den Damen als auch bei den Herren zählt St. Oswald/Fr. zu den Spitzenteams und wird uns wohl nur ungern die Punkte mit nach Hause nehmen lassen.

Gegner-Check:

Naarn oder St. Oswald/Fr. – der Meisterkampf ist spätestens seit der letzten Runde zu einem Duell geworden. Die Gastgeber liegen auf Rang 2 der Tabelle und haben 40 Punkte gesammelt, drei Zähler fehlen derzeit auf Spitzenreiter Naarn. Nach hinten ist die Hasanovic-Elf abgesichert, neun Punkte beträgt bereits der Vorsprung auf Rang 3, für einen Relegationsplatz fehlen derzeit drei Punkte auf Gurten 1b in der Bezirksliga West. Am Freitagabend wartet für uns wieder das Duell mit der besten Offensive der Liga und somit mit Filip Rezac, der tschechische Legionär ist für 22 der 50 Saisontore verantwortlich und hat als einziger Spieler der Liga eine Schnitt von > 1 Treffer pro Spiel. Offensiv ebenfalls top – Benjamin Krempl, der mit zehn Toren auf Rang 3 der Torschützenliste steht. St. Oswald/Fr. zählt darüber hinaus als Heimmacht, die Gastgeber liegen auf Rang 2 der Heimtabelle mit nur einer Niederlage (Mitte April gegen Oberneukirchen), zudem wurden zu Hause sechs Tore mehr erzielt als wir insgesamt geschossen haben. Marcel Katzmair fehlt beim Rückrundenzweiten am Freitag gelbgesperrt.

Historische Bilanz:

St. Oswald/Fr. ist einer der Gegner, gegen die wir in den letzten ca. 25 Jahren am häufigsten gespielt haben, insgesamt 27 Duelle gab es seit Beginn der Saison 2003/04, von denen wir insgesamt zehn gewinnen konnten. Neunmal setzten sich die Gastgeber durch, acht Partien endeten Unentschieden. In den letzten Jahren waren die aktuell Tabellenzweiten auch so etwas wie unsere Lieblingsgegner, von den letzten acht Spielen haben wir nur eines verloren, der letzte Sieg von St. Oswald/Fr. stammt noch aus Oktober 2022, in der Hinrunde setzten wir uns in einem hochdramatischen Spiel mit 4:3 durch, die Treffer erzielten damals Bernhard Timpner, Patrick Schürz, Adnan Nocic und Sebastian Traxler. Die beiden besten Torschützen im direkten Duell sind zwei echte Vereinslegenden, bei uns führt Stefan Hinterleitner mit fünf Toren diese Rangliste an, einmal öfter erfolgreich war Stefan Oberreiter (Jahrgang 1977!), der nach wie vor in der Reserve aktiv ist und im Frühjahr bei zwei Einsätzen bereits zwei Treffer bejubeln konnte.

Unsere Formkurve:

Die Bezirksliga Nord ist auch heuer wieder extrem eng und ausgeglichen, zwischen Rang 3 (Haslach, 31 Punkte) und Rang 13 (Katsdorf, 21 Punkte) liegen nur zehn Punkte, noch knapper geht es dann auf den Rängen dazwischen zu. Durch den zweiten Sieg in Folge haben wir uns auf Rang 10 verbessert und derzeit 24 Punkte auf der Habenseite, auf einen Fixabstiegsplatz (Rang 14) haben wir aktuell sieben Punkte Vorsprung. Trotz der Platzverbesserung kann es durch das enge Mittelfeld aber am Ende der nächsten Runde wieder völlig anders aussehen, Punkte in St. Oswald/Fr. wären daher weiter dringend nötig. Relativ konträr sind zwei Sub-Tabellen, während wir in der Rückrundentabelle auf dem guten vierten Platz stehen, sind wir in der Auswärtstabelle nur Vorletzter mit acht Punkten, wobei einer von zwei Auswärtssiegen vor zwei Wochen in Peilstein geglückt ist. Einige Statistiken nähren aber die Hoffnung auf den Sieg, in den letzten zwei Runden hat sich unsere Defensive stabilisiert und wir haben nur ein Gegentor kassiert, zudem haben wir genauso wie Arnreit, Oepping-Peilstein und Vorderweißenbach bisher nur eine Niederlage im Jahr 2026.

Schiedsrichter:

Ein gnadenloser Schiedsrichter mit Erfahrung in diesem Duell wird am Freitagabend die Spielleitung übernehmen, Wolfgang Oberhuber war bereits Schiedsrichter als wir im Oktober 2022 zum letzten Mal in St. Oswald/Fr. verloren haben, damals mit 2:1. Die Gesamtbilanz mit ihm lautet zwei Siege und drei Niederlagen, letztmals als Unparteiischer bei uns im Einsatz war er im Mai 2025 bei unserer 0:3 Heimniederlage gegen Gallneukirchen. Die Bilanz mit St. Oswald/Fr.: Drei Siege, ein Unentschieden, eine Niederlage. Seine Assistenten am Freitag sind Dino Bojicic und Rasul Jafari.

Reserve:

Eine wöchentlich stark schwankende Personaldecke lässt aktuell etwas die Konstanz hinsichtlich unserer Form vermissen, im Frühjahr gelangen noch keine zwei Siege in Serie, in der Rückrundentabelle liegen wir derzeit im Mittelfeld auf Rang 7 mit acht Punkten, während wir in der Gesamttabelle weiterhin Platz 4 innehaben. Die Gastgeber aus St. Oswald/Fr. lagen nach der Hinrunde auf dem letzten Platz, haben sich aber im Frühjahr wieder etwas erfangen und sich derzeit bereits auf Rang 10 vorgearbeitet, letzte Woche gab es einen spektakulären 2:6 Auswärtssieg im Julbacher Meranstadion. Die Historie spricht aber klar für uns, 20 von 27 Reserveduelle gegen St. Oswald/Fr. haben wir gewonnen, in der Hinrunde sicherte uns ein Dreierpack von Jonathan Altendorfer einen ungefährdeten 3:0 Heimsieg.

Spielort und Uhrzeit:

Das drittletzte Auswärtsspiel der Saison steigt am Freitag, 8. Mai 2026 um 18:00 Uhr (Reserve) + 20:00 Uhr (KM) am Sportplatz in St. Oswald/Fr. Wir freuen uns auf viele Mitreisende in den Bezirk Freistadt!

Damen:

Beim Blick auf den Spielplan sieht man kommende Woche dreifach – nach den beiden Herrenpartien am Freitag sind auch unsere Damen gegen St. Oswald/Fr. gefordert, spielen aber erst am Samstag. Wer jetzt schlussfolgert, dass alle drei Partien am Samstag hintereinander sinnvoll gewesen wären, der hat vollkommen Recht, aufgrund einer runden Geburtstagsfeier eines St. Oswalder Funktionärs am Samstagabend war die Anlage bzw. Kantine nicht verfügbar und der Samstag für drei Spiele nicht möglich (auch wenn wir sicher keine schlechten Gäste für die Geburtstagsfeier gewesen wären ;)). Zurück zum sportlichen – die Gastgeberinnen sind die Favoritinnen, diese liegen in der Tabelle auf Rang 4 mit 32 Punkten, mussten aber letztes Wochenende eine unerwartete Niederlage gegen das bis dorthin noch sieglose Schlusslicht ASKÖ LSC Linz hinnehmen. Auch in der historischen Bilanz liegen die Damen aus St. Oswald/Fr. klar voraus: Vier von fünf direkten Duellen hat St. Oswald/Fr. gewonnen, das einzige Unentschieden holten unsere Damen beim 2:2 im November 2024 dank Treffern von Lena Ilk und Christina Engleder. Unsererseits ist Aufarbeitung gefragt, die 7:0 Auswärtsniederlage gegen die SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach ist noch präsent, umso wichtiger wäre ein Erfolgserlebnis im Bezirk Freistadt, auch weil wir in der Tabelle nach dem Remis von Aspach-Wildenau gegen Lochen wieder einen Platz verloren haben und nun auf Rang 9 stehen. Die Damen aus St. Oswald/Fr. könnten nach der letztwöchigen Niederlage aber angezählt sein, genau das können unsere Ladies hoffentlich ausnutzen und mit Punkten im Gepäck die Heimreise antreten. Gespielt wird am Samstag, 9. Mai 2026 um 16:00 Uhr am Sportplatz in St. Oswald/Fr.

U15:

Unsere U15 reist am Samstag, 9. Mai als Tabellendritter nach Klaffer und trifft dort um 14:45 Uhr auf die Fünfplatzierten Junior Heroes. Die Tabelle spricht eher für unsere Nachwuchskicker, allerdings fehlen der Vollert-Elf zwei Schlüsselspieler. Sowohl Moritz Höllinger (Muskelzerrung) als auch Lucas Lang (private Gründe, drei Tore in den letzten zwei Spielen) stehen nicht zur Verfügung, dafür ist Simon Schmidhofer nach Verletzungspause wieder retour. Auch unsere U15 freut sich über euren Besuch!

Endlich Derbysieger gegen Haslach

Derbytime in Lembach, wir empfingen bei Traumwetter unseren Angstgegner aus Haslach, gegen den wir spätestens seit der Hinrunde eine offene Rechnung (inkl. Verzugszinsen und Mahnspesen) hatten, mussten wir uns doch dort in Schlussviertelstunde nach drei Gegentreffern noch geschlagen geben. Der Abend des 1. Mai gehört vielerorts den örtlichen Musikvereinen, die beim traditionellen Abendgruß durch den Ort marschieren und musikalische Schmankerl zum Besten geben. Während im Laufe der KM-Partie immer mehr Musikantinnen und Musikanten am Sportplatz nach den erledigten Grußbotschaften eintrafen, marschieren wir nach dem ersten Sieg gegen Haslach seit 2001 mit immer größeren Schritten aus dem Tabellenkeller.

Hälfte Eins:

In der Startelf waren wieder Umstellung nötig, Adnan Nocic fehlte verletzt, auch Idris Sakic stand nicht zur Verfügung. Nach seiner verletzungsbedingten Auswechslung gegen Oepping-Peilstein war Daniel Zauner aber wieder im Kader, auch Patrick Schürz feierte ein Comeback, nahm aber zunächst auf der Bank Platz, wodurch unsere Elf erneut von Daniel Pils aufs Feld geführt wurde. Die Anfangsphase war noch relativ ausgeglichen und beide Teams fanden ihre ersten (Halb-)Chancen vor. Bereits in Minute 2 tritt Daniel Zauner eine Ecke von links, mehrere Spieler gehen zum Ball, dieser kommt auch aufs Tor, wird aber von Niklas Schwarz gefangen. Zwei Minuten später dann eine strittige Aktion, über Jonathan Altendorfer und Manuel Kainberger wird der Ball Daniel Pils in den Lauf gespielt, der aber nicht ins Spiel eingreift und in seinem Rückraum Jakob Pechmann den Ball überlässt, Assistent Lee signalisiert hier zu früh eine Abseitsstellung. Die Aigner-Elf beginnt ab Minute 10 mit der Torannäherung, dort tritt Christoph Mahringer einen Gewaltfreistoß, den Max mit den Fäusten abwehren muss. Die Haslacher werden dann über zwei Eckbälle gefährlich, bei einer davon köpfelt Kapitän Lukas Feldler knapp über die Querlatte. Unser Coach Amarildo Zela war dann zum frühen Wechsel gezwungen, Markus Hintringer musste nach einer halben Stunde runter, Patrick Schürz kam in die Partie und übernahm die Kapitänsbinde von Daniel Pils. Auch Stefan Schürz war nach einem Treffer von Leotrim Sylaj angeschlagen, konnten aber weiterspielen. Eine Minute nach der Einwechslung von Patrick Schürz war er gleich im Fokus, Max kommt nach einem weiten Ball aus seinem Tor heraus und verfehlt am 16er-Eck den Ball, Julian Friedl möchte der Nutznießer sein, Kapitän Schürz entschärft die Situation mit einer Grätsche. Hatten die Haslacher zu dieser Phase etwas mehr Spielanteile, geht unsere Elf aber durch eine Standardsituation in Führung. Daniel Pils tritt von links einen Freistoß an die zweite Stange, dort bringt Felix Hofmann den Ball per Kopf wird zentral vors Tor, wo Jakob Pechmann goldrichtig steht und staubtrocken einschießt. Zweimal werden die Haslacher noch gefährlich, in Minute 38 haben wir es unserem Schlussmann Markus Schinkinger zu verdanken, dass es nicht 1:1 steht, er lenkt einen Volleyschuss von Christoph Mahringer vom 16er spektakulär über die Querlatte. Bei der letzten Aktion vor dem Pausenpfiff von Schiedsrichter Jamak köpfelt Leotrim Sylaj nach einem Freistoß von Aron Racz drüber. Wie im Hinspiel führen wir gegen Haslach mit 1:0, unsere Gäste aber mit einem (Halb-)Chancenplus.

Hälfte Zwei:

Die erste Großchance in Durchgang Zwei gehört uns, am linken Flügel kombinieren Daniel Pils und Jakob Pechmann, den Querpass unserer Nr. 9 bekommt Jonathan Altendorfer an der ersten Stange serviert, er schießt aber über das linke Kreuzeck. In Minute 57 kommen dann die ganz großen Emotionen (und auch Parallelen zum Hinspiel), wie Ende September 2025 erhöhen wir in Minute 57 auf 2:0. Wieder entsteht die Chance über die linke Seite, Sebastian Traxler bedient Jakob Pechmann, seine Maßflanke findet die Stirn von Martin Schinkinger, der am langen Pfosten zum 2:0 einnickt. Eine Minute später quasi eine Kopie des zweiten Treffers, nach Flanke von Jakob Pechmann kommt nun Jonathan Altendorfer zum Kopfball, findet aber seinen Meister in Niklas Schwarz. Haslach kämpft vor allem in Hälfte Zwei mit vielen Abseitsstellungen, bei einer Großchance von Florian Pröll links im Strafraum ist die Fahne von Assistent Samuel Jase Lee oben, Max wäre aber auch zur Stelle gewesen. Eine Minute später dann die Doppelchance auf der Gegenseite, wieder war der sehr auffällige Jakob Pechmann der Flankengeber, Manuel Kainberger vergibt in der Mitte, wenige Augenblicke später setzt sich Sebastian Traxler gegen mehrere Gegenspieler stark durch und vergibt nur um Zentimeter per Flachschuss. Bei Haslach muss Sebastian Straußberger nach einem selbst verursachten Foul verletzt runter (Gute Besserung an dieser Stelle!), Chancen gab es bis Minute 80 dann keine echten mehr, dort probiert es Daniel Pils mit einem Weitschuss, der aber kein Problem für Goalie Schwarz ist. Eine Minute später die nächste Großchance aufs 3:0, Jonathan Altendorfer setzt sich in seiner bekannten Manier gegen mehrere Haslacher durch, beim Abschluss stehen sich aber er und Manuel Kainberger im Weg, wodurch der Ball neben das Tor geht. Haslach versucht mit langen Bällen nochmal alles nach vorne zu werfen, ein Weitschuss von Tobias Schauer geht noch drüber, zudem wehrt Max noch einen Aufsitzer-Flachschuss zur Ecke ab, danach ist Schluss. Grenzenloser Jubel, nach (viel zu) langer Zeit ist der Haslach-Fluch endlich abgelegt und wir feiern drei wichtige Punkte, die auch noch ausgiebig in der Kantine nachbesprochen wurden.

Fazit:

Wir nutzen die aktuelle Krise der Haslacher (mittlerweile drei Zu-Null Niederlagen in Folge) eiskalt aus und feiern den ersten Derbysieg gegen Haslach seit 2001, in der heurigen Saison den vierten Derbysieg in Folge. Die drei Punkte waren für die Tabelle und vor allem für das Selbstvertrauen enorm wichtig, dadurch haben wir uns etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft, wir dürfen uns aber weiterhin nicht ausruhen und müssen fokussiert für die kommenden Spiele bleiben.

Großer Jubel nach dem ersten Derbysieg gegen Haslach seit 25 Jahren

Reserve:

Nach einer Woche Pause war Alexander Mühlparzer wieder im Reservekader zu finden, auch Thomas Richtsfeld war seit längerer Zeit wieder im Aufgebot, zudem erneut die Kirchberg-Aushelfer Laurin Altendorfer und Jan Pötscher sowie St. Martin 1b Trainer Michael Lindorfer. Einen Wechsel gab es auch bei der Kapitänsbinde, Moritz Kohel vertrat den verletzten Jakob Bäuchler. Die erste Aktion gehörte unserer Elf, Manuel Schmerda kann einen Kopfball nach Mühlparzer-Flanke aber nicht entscheidend aufs Tor bringen. Im Anschluss fanden die Jung-Haslacher etwas besser ins Spiel, ein Schuss von Florian Hörezeder wird abgefälscht, einen Schuss von Kapitän Alexander Pröll entschärft Felix Bes. In dieser kleinen Haslacher Druckphase gehen die Gäste auch in Führung, Michael Becker stellt mit einem Traumtor von weit außerhalb des Strafraums in Minute 25 auf 0:1. Der Gegentreffer war eine kleine Initialzündung, die restlichen Chancen in Hälfte Eins gehen alle auf unser Konto, sowohl Manuel Schmerda, Alexander Mühlparzer als auch Laurin Altendorfer bringen den Ball aber nicht im Tor unter.

Keine zwei Minuten waren dafür in Durchgang Zwei gespielt, als Samuel Wolfesberger zum ersten und einzigen Mal hinter sich greifen muss. Nach einem Freistoß aus dem rechten Halbfeld ist Thomas Richtsfeld an der ersten Stange per Kopf zur Stelle und bejubelt beim Comeback sein erstes Tor im Frühjahr. Beide Teams drücken dann in den folgenden Minuten aufs nächste Tor, ein Schuss von Michael Becker geht drüber, Niklas Hinterleitner scheitert nach perfekter Vorarbeit von Manuel Schmerda an Schlussmann Wolfesberger. Der Haslacher Keeper leistete sich in Minute 53 dafür einen fast fatalen Fehler, nach einem Luftloch kommt Alexander Mühlparzer beinahe an den Ball und wäre vor dem leeren Tor gestanden. Nach 20 chancenarmen Minuten findet Christian Anreither nach einem Lochpass von Manuel Schmerda eine gute Gelegenheit vor, Wolfesberger wehrt mit den Füßen ab. Die Haslacher drücken in der Schlussphase etwas mehr auf den Führungstreffer, Chancen von Alexander Pröll und Matthias Engleder sind aber zu harmlos und bringen nichts mehr ein. Gegen den Tabellenneunten müssen wir uns somit mit einem Punkt begnügen, der wohl in Ordnung geht.

Damen:

Nachdem es zuletzt gegen einige Gegnerinnen aus der benachbarten Tabellenregion ging, wartete mit der Auswärtspartie am 30. April in Antiesenhofen wieder eine deutlich schwierigere Partie für unsere Damen, waren doch die Gastgeberinnen auf Rang 3 der Tabelle und diese Saison zu Hause noch ohne Niederlage. Personell gab es einige Veränderungen im Vergleich zur Vorwoche, während die leicht angeschlagene Laura Kalischko aus studentischen Gründen erst zur zweiten Halbzeit aus Salzburg anreiste, stand Julia Kepplinger aus kulinarischen Gründen nicht zur Verfügung. Alina Mairhofer nahm vorerst auf der Bank Platz, dafür rutschten Ronja Schlager und Emilia Gahleitner in die Startelf und erlebten von Beginn weg dominierende Gastgeberinnen. Bereits in Minute 4 nahm das Unheil seinen Lauf, eine Flanke von Magdalena Bauer wehrt Leonie Gerstl mit dem Fuß ab, am 16er steht Susanne Bauer goldrichtig und trifft ins linke Eck. Kurze Zeit später bereitete wie so oft im Frühjahr ein Eckball Kopfzerbrechen, dieser wird von rechts getreten und es kommt im Zentrum zum Kopfballduell zwischen Elisa Hofer und Kapitänin Lisa Gurtner, von wo der Ball an die erste Stange verlängert wird und beim Klärungsversuch von Ronja Schlager im Netz landet. Nach 31 Minuten passiert unserer im Frühjahr an sich sehr soliden Defensive ein Schnitzer, Julia Szekely läuft dadurch alleine aufs Tor zu und bedankt sich mit einem Schuss ins linke untere Eck zum 3:0. Nur zwei Minuten später gibt es die nächste unterschiedliche Torschützin an diesem Tag, Katrin Wimmer lupft Leonie Gerstl sehenswert zur endgültigen Entscheidung nach 33 Minuten. Unsere Damen kamen mit der Spielweise und der hohen Spielintelligenz der Gastgeberinnen vor allem in Hälfte Eins nicht zurecht und vereinzelt wurde hinterfragt, warum die Elf von Iris Knienieder „nur“ auf Rang 3 steht, Torchancen konnten unsererseits nicht wirklich erspielt werden.

Doppeltausch dann zur Pause, Carolina Stöttner musste mit Achillessehnenproblemen runter, zudem war auch für Ronja Schlager die Partie zu Ende, Julia Peer und Olivia Brandstetter waren neu dabei. Lisa Gurtner per Kopf an der zweiten Stange nach einer kurz abgespielten Ecke und Antonija Bracun, die sich gegen Julia Peer durchsetzt und im Fallen den Ball an Leonie Gerstl vorbeispitzelt machten dann erneut kurzen Prozess und stellten in den ersten zehn Minuten nach Wiederpfiff rasch auf 6:0. Unsere Damen fanden ab Minute 60 aber etwas besser ins Spiel und kamen zu (Halb-)Chancen, in Minute 71 wäre beinahe der Ehrentreffer geglückt. Die für Sandra Keil eingewechselte Alina Mairhofer tauchte alleine vor Torfrau Göhler auf, schießt aber über das linke Kreuzeck. Die Heimelf zeichnete sich an diesem Tag nicht nur durch herausragende Einzelspielerinnen aus, sondern das gesamte Team war unglaublich stark und effizient, so gab es dann in Minute 75 auch die sechste unterschiedliche Torschützin auf Seiten der SPG Antiesenhofen, nach Flanke von Susanne Bauer trifft Michaela Friedwagner per Kopf zum 7:0 Endstand. Nach einer bisher soliden Frühjahrssaison leider ein Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt, das Spiel gegen eines der absoluten Topteams der Liga darf aber nicht überbewertet werden, es gibt in den nächsten Wochen gegen wieder durchaus schlagbare Gegnerinnen noch genügend Chancen auf Punkte und Siege.

Nachwuchs – U15:

Ebenfalls einen Tag vor dem 1. Mai war unsere U15 zu Hause gegen die SPG Walding/Rottenegg im Einsatz. Die Vollert-Elf lag vor der Partie auf Rang 3 mit sechs Punkten und somit punktegleich mit den Gästen, die aufgrund des besseren Torverhältnisses einen Platz besser klassiert waren. Zunächst lief das Spiel auch zu unseren Gunsten, David Lang bringt unsere U15 nach 22 Minuten nach perfektem Zuspiel von Moritz Höllinger mit 1:0 in Führung. Kurze Zeit später dann eine sehr strittige und vermutlich auch spielentscheidende Szene, nach einem Abschluss signalisiert Assistent Robert Dietl, dass der Ball hinter der Linie war, Schiedsrichter Philipp Leonhartsberger war trotz Aufenthaltsort weit außerhalb des Strafraums anderer Ansicht und gab das Tor nicht. Der nicht gegebene Treffer brachte unsere Nachwuchskicker aus dem Konzept und so trifft Fabian Lindorfer auf der Gegenseite wenige Minuten später nach einem Missverständnis in unserer Defensive zum etwas überraschenden Ausgleich, der auch der Pausenstand war.

Nach leichten Vorteilen unsererseits in Hälfte Eins beginnt der zweite Durchgang ausgeglichen, wobei die SPG Walding/Rottenegg phasenweise immer besser in die Partie kam. Wir halten oftmals den Ball zu lange, verpassen den idealen Abspielmoment und kassieren nur wenige Minuten nach Wiederanpfiff das 1:2 durch Lukas Gattringer, welches auch von energischen Zurufen unseres Trainers Kurt Vollert nicht verhindert werden konnte. Unsere Jungs kämpften trotz Rückstand beherzt weiter und kamen auch zu Chancen, einmal ist 1,95 Meter Schlussmann Maximilian Schütz bei einem schön angetragenen Schuss Richtung Kreuzeck von Moritz Höllinger zur Stelle, weitere Möglichkeiten wurden oftmals in der Entstehung durch zu spätes abspielen oder zu viele Dribblings selber verhindert. Trotz Spielüberlegenheit in der Schlussphase muss sich unsere U15 knapp mit 1:2 geschlagen geben. Diese Runde konnten nicht alle im Training einstudierten Spielstrategien und Balltaktiken umgesetzt werden, erschwerend kam hinzu, dass sechs Spieler am selben Tag auch in der Schülerliga aktiv waren, wodurch bereits in der ersten Hälfte mehrere Wechsel notwendig waren.

Ausblick:

Zweimal die exakt selbe Wegstrecke müssen unsere Teams am kommenden Wochenende zurücklegen, denn sowohl unsere Herren als auch unsere Damen treffen auswärts auf St. Oswald/Fr. Ein gemeinsamer Spieltag war aus organisatorischen Gründen nicht möglich, daher kämpfen unsere Herren bereits am Freitag, 8. Mai 2026 um 18:00 Uhr (Reserve) + 20:00 Uhr (KM) um Punkte, während unsere Damen erst am Samstag, 9. Mai 2026 um 15:00 Uhr ins Geschehen eingreifen. Fragt am Freitag gleich nach einem Kombiticket und unterstützt unsere Teams an beiden Tagen! Ebenfalls am Samstag, 9. Mai ist unsere U15 im Einsatz, diese spielen um 14:45 Uhr in Klaffer gegen die JUnior Heroes.