Kleinfeldturniere erfreuten sich vor einiger Zeit noch großer Beliebtheit und nahezu immer waren alle Plätze rasch vergeben. In der Vorjahren war aber quasi bezirksweit fast überall ein Rückgang beobachtbar, sowohl beim Lembacher als auch beim Kirchberger Kleinfeldturnier/Ortscup sanken die Anmeldezahlen, etablierte Veranstaltungen wie der Julbacher Ortscup mussten zuletzt sogar abgesagt werden – dieser Trend machte leider auch vor dem Lembacher Ladies Cup nicht Halt, mit nur fünf Teams waren 2026 Änderungen im Turniermodus nötig. Den Sieg holte sich der FC Langengeisling aus Bayern, der sich in einem dramatischen Finale gegen die Vorjahressiegerinnen aus Passau erst im Elfmeterschießen durchsetzte.
Urlaubssaison, zu wenige Spielerinnen, zu große Verletzungsgefahr oder eine zu weite Anreise – die Organisation des Ladies Cup gestaltete sich 2026 so schwierig wie noch nie, weil es auch beim langjährigen Co-Gastgeber Mariahilf Umstrukturierungen im Verein gab, waren auch die Wienerinnen dieses Jahr nur mit einem Team am Start. Umso erfreulicher war es aber, dass die drei deutschen Teams aus Passau, Langengeisling (ca. 200 km Anreise) und Biberach (ca. 380 km Anreise!) auch 2026 wie im Vorjahr wieder am Start waren.
Auf die Top 3 des Turniers und die beste Torschützin/Spielerin warteten Pokale und Gutscheine für die Lembacher Kantine
Die Begrüßung und offizielle Turniereröffnung machte unsere Kapitänin Lena Ilk
Als Gastgeberinnen natürlich vertreten – unsere Damen mit vielen bekannten Gesichtern aber auch den Neuzugängen Emilia Gahleitner (im Frühjahr bereits einige Einsätze), Jana Bogner und Vanessa Kitzberger
Die Vorjahressiegerinnen aus Passau wollten ihren Titel natürlich verteidigen, scheiterten aber im Finale im Elfmeterschießen
Der FC Langengeisling aus der Nähe von München entpuppte sich in den Gruppenspielen rasch als Turnierfavorit
Keine optischen Täuschungen und keine heimlichen Vereinswechsel – durch den knappen Kader halfen Julia Kepplinger, Christina Engleder und Olivia Brandstetter (passend zum zweiten Teil des Vereinsnamens) bei Mariahilf aus
Den Preis für die weiteste Anreise hätte eindeutig Wacker Biberach aus Baden-Württemberg erhalten, im Turnier holte man wie 2024 Platz 5, der heuer aber leider den letzten Platz bedeutete
Das Schiedsrichter-Trio Stephan Schinkinger, Jonathan Altendorfer und Thomas „Gust“ Höltschl mit Linienrichter Thomas Stritzinger
Von der weiteren Linienrichterin Anita Erbler und Stephan Schinkinger wurde mir noch dieser Schnappschuss zugespielt – danke dafür, wertet diesen Beitrag unglaublich auf
Mit fünf Teams gab es auch eine Anpassungen an der Feldgröße, der heurige Ladies Cup ging als Großfeldturnier durch, genutzt wurden ca. 2/3 der Spielfläche, die Spieldauer betrug 45 Minuten, wo alle Teams zwei Spiele absolvierten. Das überragende Team dieser 2×45 Minuten war das mit Veo Cam angereiste Team aus Langengeisling, die beide Partien klar für sich entscheiden konnten. Die Ergebnisse aus der Vorrunde im Detail:
Das Eröffnungsspiel durfte „Kappe Gnadenlos“ alias Thomas „Gust“ Höltschl pfeifen, er führte die Teams aufs Feld, hat in der Eile aber vergessen…
…dass der Spielmodus auf 7+1 angepasst wurde, nach kurzem Abzählen und Anpassung der Spielerinnen auf dem Feld konnte der Ladies Cup starten
Trotz vollem Fokus wie hier bei Alina Mairhofer…
…konnte das eingespielte Defensiv-Dreieck Stöttner-Bauer-Gerstl Gegentore oftmals nicht verhindern, Endstand gegen Passau aus unserer Sicht 0:5
10 Tore bot die Partie Mariahilf gegen Wacker Biberach, diese waren aber ungleich verteilt, 8x jubelten die in gelb spielenden Wienerinnen
Das Finalspiel gab es bereits in der Vorrunde, Langengeisling traf auf Passau (auf den Trikots steht nur Geisling, weil Langengeisling wohl zu lang gewesen wäre)
Trotz einiger spektakulärer Paraden von Passaus Schlussfrau ging das bayrische Derby mit 5:2 an Langengeisling
Youngstar Emilia Gahleitner erzielte den zweiten Treffer im Spiel gegen Wacker Biberach, Endstand 5:0
Abklatschen von Doppeltorschützin Alina Mairhofer und Einmaltorschützin Caro Stöttner
Im letzten Gruppenspiel kam Mariahilf ordentlich ins Straucheln…
Die Überfliegerinnen aus Langengeisling ließen den Wienerinnen beim 1:10 keine Chance
Auch Interventionen beim Schiedsrichter änderten am Spielverlauf nichts mehr, nach dem letzten Gruppenspiel gab es eine kurze Pause vor dem Finale
Nach diesen 2 Gruppenspielen duellierten sich die Top 2 der Tabelle noch um den Tagessieg, in einem hochdramatischen und zum Teil hart geführten Match über 20 Minuten lag Passau lange mit 1:0 in Front, ehe den in schwarz spielenden Damen vom FC Langengeisling bereits unter Flutlicht in Minute 19 der Ausgleich gelang, der an der Grenze zum Eigentor für Passau war. Finalschiedsrichter Jonathan Altendorfer (der wie seine Kollegen Thomas „Gust“ Höltschl und Stephan Schinkinger fehlerfrei blieb) pfiff zum Elfmeterschießen, dort verwertete Langengeisling alle Versuche, während bei Passau die Nerven flatterten und zwei Schützinnen an der Torfrau scheiterten – Endstand somit 1:1 bzw. 4:2 n.E. für den FC Langengeisling. Herzliche Gratulation an dieser Stelle!
Mit Jonathan Altendorfer wurde für das Finale Passau – Langengeisling ein junger, aber kompromissloser Schiedsrichter eingeteilt, der…
…in einer hart geführten Partie auch viel zu tun hatte.
Passau führte lange mit 1:0 gegen die leichten Favoritinnen, ehe dieses Quasi-Eigentor in der vorletzten Minute Langengeisling wieder zurück ins Spiel brachte
Die Partie ging ins Elfmeterschießen, nach einem ausgeglichenen Auftakt begann das Nervenflattern bei Passau,…
…die mit 2 Elfmetern an der Schlussfrau von Langengeisling scheiterten.
Weil bei Langengeisling alle 4 Schützinnen trafen,…
…. geht der Turniersieg wieder nach Bayern (stand natürlich bereits vor dem Finale fest), dieses Mal war es aber der Premierensieg für Langengeisling. Herzlichen Glückwunsch!
Platz 3 für unsere Damen, der mit einem Ball, einem Pokal und einer Runde Schnaps (natürlich nur für alle 18+) in der Kantine belohnt wurde
Nach dem Sieg im Vorjahr holte sich der FC Passau 2026 Rang 2
Die über das gesamte Turnier betrachtet wohl verdienten Siegerinnen – Platz 1 für den FC Langengeisling
Der Preis für die beste Spielerin/Torschützin des Turniers ging ex aequo ebenfalls an Langengeisling, Gratulation an Julia John und Ronja Buttstedt (Namen eurer Vereinswebsite entnommen, falls diese nicht korrekt sind bin ich unschuldig ;))
Auch für die Unterhaltung abseits des grünen (oder leider stellenweise auch mehr braunen) Rasens war gesorgt, Cornhole-Boards, ein Plantschbecken mit wieder verwendbaren Wasserbomben oder eine Beer Pong Station boten jede Menge Action. Auch die Verpflegung war gesichert, alle veganen und normalen Schnitzelsemmeln sowie Neuburgersemmeln wurden aufgegessen, bei den Getränken ist das nicht ganz gelungen, hier sind unsere Quellen aber nahezu unerschöpflich 😉
Während zu Beginn das Plantschbecken noch versucht wurde mit Gießkannen aus dem Bach zu befüllen, erinnerten wir uns irgendwann an die Erfindung des Gartenschlauchs, Altenfelden-Import Caro Stöttner übernahm die ehrenvolle Aufgabe
Durch die wieder verwendbaren Wasserbomben musste man aber rasch seine Siebensachen packen und die Flucht antreten, so wie in diesem Fall Ronja Schlager
Die Cornhole-Boards wurden in den Spielpausen häufig genutzt, dabei…
…bewies Neuzugang Jana Bogner wie später im Spiel eine perfekte Technik, sie steuerte beim 5:0 gegen Wacker Biberach einen Treffer bei
Viele weitere Fotos sind auf der Website unseres langjährigen Ladies Cup Fotografen von kickerin.at zu finden. Danke wie immer für die zahlreichen und perfekten Fotos von unserem Turnier: https://kickerin.at/galerien/saison_2026-27.html
Das heurige Turnier konnte leider nicht im gewohnten Format und nur mit 5 Teams abgehalten werden, bei diesen Teams möchten wir uns aber ganz besonders bedanken, dass sie dennoch die zum Teil sehr weite Anreise auf sich genommen haben und zu einem gelungenen Ladies Cup beigetragen haben. Ein großes Danke auch an die hauptverantwortlichen Turnierorganisatorinnen Julia Kepplinger und Christina Engleder, die unzählige Stunden in ihrer Freizeit für die Planung, Organisation, Umplanung, etc. investiert haben. Wir hoffen, dass sich im nächsten Jahr wieder mehr Teams finden, damit der Ladies Cup und der Frauenfußball generell wieder jene Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/08/lembacher_ladies_cup_01-08-2026-217.jpg15002000Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-08-04 16:26:232026-08-04 16:26:23Ladies Cup 2026 geht nach Bayern
Traumwetter, perfekte Stimmung und 15 Teams die sich in spannenden Duellen um den Turniersieg und auch um den ersten Platz am Seidlwagen duellierten – das war das 3. Lembacher Kleinfeldturnier, welches am Samstag, 11. Juli 2026 am Sportplatz ausgetragen wurde. Nach zum Teil hochdramatischen Spielen stand nach dem Halbfinale fest, dass es erneut keinen Lembacher Heimsieg geben wird, nach zwei Erfolgen von Sloboda City (die heuer nicht am Start waren), setzte sich die Haslacher Delegation „Amarillo azul haslana“ in letzter Sekunde gegen die Hummelbauer Allstars aus Putzleinsdorf und Oepping durch.
Der Turnierbeginn war für 13:00 Uhr geplant, bereits ab 12:15 trudelten die ersten (durstigen) Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Huamabergstadion ein, die dann auf den offiziellen Anpfiff etwas länger warten mussten, denn laut Turnierleitung hat ein gewisser Daniel Wögerbauer die Mannschaft Duble Sieger 2036 angemeldet, dieses Team konnte aber bis heute nicht gefunden werden – lieber Daniel Wögerbauer (welcher auch immer) – bitte provisorisch eine Kantinenrunde in Lembach übernehmen. Parallel klären wir natürlich auch, ob es ein interner Anmeldefehler war, der nach mehreren konsumierten Kantinenrunden entstanden ist.
Auf 2 Feldern wurde das Turnier ausgetragen, mittig dazwischen war der Seidlwagen perfekt positioniert, um das Grundbedürfnis „Durst“ zu stillen
Beliebter Treffpunkt (wenn es technisch funktionierte) – der Fernsehbildschirm mit aktuellen Spielständen und Tabellen
Mit einigen Minuten Verzögerung und einer Adaptierung im Turnierplan konnte das Turnier dann nach einer Begrüßung von Sprecher Reinhard Richtsfeld gestartet werden, die Partien gegen die ominösen Duble Sieger 2026 wurden alle mit 3:0 (bei den Damen natürlich 6:0 weil Frauentore doppelt zählen) gewertet. Auf zwei Plätzen absolvierten die Teams in einer 8er und einer 7er Gruppe dann ihre Gruppenspiele, die jeweils acht Minuten dauerten. Geleitet wurden die Partien vom professionellen Schiedsrichterquartett Michael Kaltenhuber, Wilfried Kaltenhuber, Jakob Bäuchler und Stephan Schinkinger, der später liebe(r)voll sein wollte und in einigen Spielen als Torhüter unserer Damendelegation aushalf.
Schiedsrichterboss Pierluigi Collina hatte neben den WM-Spielen auch das Lembacher Kleinfeldturnier zu besetzen und entschied sich u.a. für den erfahrenen Wilfried Kaltenhuber, der dann auch das Spiel um Platz 3 leiten durfte
Perfekter Durchblick dank Sonnenbrille und obergärig gebrauten Getränken – Stephan Schinkinger erhielt ebenfalls das Vertrauen der FIFA und war vorwiegend in der Gruppenphase im Einsatz
Der höchste Sieg im Turnier gelang der Bezirksauswahl gegen liebe(r)voll 2 mit einem 6:0, liebe(r)voll 2 war auch beim torreichsten Spiel vertreten, dieses verlor man mit 6:4 gegen die Chaoskämpfer. Nach der Gruppenphase gab es dann folgenden Endstand in den Tabellen:
Amarillo azul haslana untermauerte bereits in der Gruppenphase ihre Favoritenrolle
Das direkte Duell entschied in Gruppe B zugunsten von Crew 7, die sich später Rang 3 holten
Im Anschluss fanden die Halbfinalspiele sowie das Spiel um Platz 3 und das Finale statt, die einzige Lembacher Mannschaft in den Top 4, die Knechtsweezer, mussten sich leider mit dem undankbaren 4. Rang zufrieden geben. Das Finale bestritten die Aigener-Haslacher Combo „Amarillo azul haslana“, die dank eines Last-Minute-Tores mit 2:1 gegen die Hummelbauer Allstars siegreich waren und sich den Pokal und einen Kantinengutschein im Wert von 150 Euro sichern konnten.
Rang 3 und ein Kantinengutschein in Höhe von 50 Euro für Crew 7 aus Putzleinsdorf
Die Hummelbauer Allstars wurden im Finale knapp geschlagen, holten aber Platz 2 und 100 Euro Kantinengutschein
Im Vorjahr noch als FC JTJDMNAVALFAH angetreten und Platz 2 geholt, gelingt 2026 der große Coup für Amarillo azul haslana
Besonders spannend war auch der Kampf am Seidlwagen, der rasch zu einem Duell zwischen den beiden größten Teams wurde, schlussendlich setzte sich Gut trägt Hut mit 331 Seidln bzw. Spritzer vor dem 1. FC Hanrieder Ghetto mit 298 Seidl/Spritzer durch. Dies ist neuer Turnierrekord, die Sieger aus den Vorjahren holten den Titel mit 217 bzw. 243 Seidl – Gratulation an die Hutträger und Prost bei eurem Preis – 25 weiteren Litern Bier 😉
Nach 331 Getränken konnten nicht mehr alle stehend fürs Foto angetroffen werden, Gratulation an „Gut trägt Hut“ für den Sieg in der Seidlwertung
Anbei noch einige Impressionen vom Turnier mit mehr oder wenigen lustigen Bildunterschriften, an dieser Stelle natürlich auch ein großes DANKE an alle Helferinnen und Helfer, die wieder zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben!
Das beste Lembacher Team – die Knechtsweezer waren wie immer am Start und holten Rang 4
FC Fischer Ball ins aus hätte den Ball besser öfter ins Aus spielen sollen als zu den Gegnern – Rang 7 von 8 war für die ambitionierte Lembacher (KM-)Auswahl wohl eine kleine Enttäuschung
U15 Trainer Kurt Vollert stellte die Mannschaft Anno 89+11+12, mit Rang 4 in Gruppe B wurde die Finalphase knapp verpasst
Noch einen Platz besser in Gruppe B waren die Los Promillos, punktegleich mit der zweitplatzierten Crew 7 war aufgrund des verlorenen direkten Duells in der Gruppenphase Schluss
liebe(r)voll war liebevoll zu den Gegnern und überließ ihnen meistens die Punkte, auch am Seidlwagen landete man (geschwächt durch eine 20er-Feier am Vortag – Happy Birthday Lara!) nur im Mittelfeld
Die Bezirksauswahl aus Hofkirchen verpasste nur knapp den Einzug in die Finalrunde, Rang 3 in Gruppe stand schlussendlich zu Buche
Es hätte das Märchen des Turniers werden können – das hochdekorierte und gepranerte weiße Ballett vom 1. FC Hanrieder Ghetto zerbrach am selbst auferlegten Druck und landete mit beiden Teams nur im Mittelfeld
Kapitän Harald Wohlinger stellte mit Frisch & Rostig und Die Chaoskämpfer gleich zwei Teams, die die Gruppenphase auf Rang 5 bzw. 6 nicht überstanden
Dank unserem Grillteam Charly Höltschl, Karin Burgstaller und Eva Dietl musste niemand hungern, die Schlange für frische Schnitzelsemmeln und Pommes riss selten ab
Die Turnierleitung wurde wie im Vorjahr von Reinhard Richtsfeld und Klaus Draxler übernommen
„Die liegenden Niklasse“, Anwärter für den Foto Award 2026
Hochbetrieb am Seidlwagen, insgesamt wurden 1.282 Seidl/Spritzer offiziell gezählt
Die Bezirksauswahl kann es nicht glauben, in den Anfangsminuten verzweifelten sie an unseren liebevollen Damen
Der Mann mit perfekter Einwurftechnik und den vielen Namen – Gust, Körper-Klaus und manchmal nennt ihn seine Familie seltsamerweise auch Thomas
Perfekte Nahaufnahme von den noch vorhandenen Haaren von KM-Kapitän Patrick Schürz von unserer Fotografin Olivia Brandstetter
Die Spieler aufgefädelt wie auf einer Perlenkette beim Duell Hummelbauer Allstars gegen Anno89+11+12
Final-Schiedsrichter Jakob Bäuchler mit den Pokalen für die Top 3
Hutträger Moritz Kohel mit körperbetontem Spiel gegen Lebensgefährtin und Union Lembach Damen Neuzugang Nadine Rehberger
Trainer Maxi Pötscher beim Coaching mit Weidinho, Rick Oida und Fritten Jonny, der auch als Kalte Würstl Jonny bekannt ist
Auch die Cornhole-Boards wurden vor allem nach dem Turnier wieder genutzt
Im Spiel um Platz 3 setzte sich Leon Wögerbauers Crew 7 knapp gegen Michael Lindorfers Knechtsweezer durch
Hartes Einsteigen der Hummelbauer Allstars im Finale, das mit einer Zeitstrafe von 2 Minuten geahndet wurde
Trotz Gruppenrang 6 gute Laune bei Frisch & Rostig Spielerin Simone Altenhofer, die im Gegensatz zu Teamkapitän Harald Wohlinger noch in die Kategorie „Frisch“ fällt
Möglicherweise waren bei den Spielern vom Hanrieder Ghetto Chakren blockiert, die der Trikotsponsor im Vorfeld zum lösen vergessen hatte, vor allem das Sakralchakra
Gut trägt Hut Kapitänin Laura Kainberger scheitert am Schlussmann der Chaoskämpfer
Amarillo azul haslana sucht so wie viele andere Teams die Schattenplätze und mied die Sonne, so wurde der Grundstein für ein erfolgreiches Turnier gelegt
Aushilfs-Keeper Patrick Schürz konnte trotz des eingespielten IV-Duos Valentina Bauer und Carolina Stöttner einige Gegentreffer nicht verhindern
Der jüngste Turnierteilnehmer – Felix Anreither zeigte den Routiniers von FC Fischer Ball ins Aus wie man Tore schießt
Markus Schinkinger ist für seine Ausflüge als Tormann bekannt, beim Kleinfeldturnier spielte er dieses Mal regulär am Feld bzw. außerhalb des Strafraums
Stevie Wonder und seine Los Promillos Kollegen können den Treffer der Hummelbauer Allstars trotz klarer Überzahl nicht verhindern
liebe(r)voll 1 verstärkte sich kurz vor Ende des Transferfensters mit Jakobine Pechmann, die dann auch den einzigen Turniertreffer erzielen konnte
Don Promillo vom 1. FC Hanrieder Ghetto in gefährlicher Schieflage
U15 Trainer Kurt Vollert wirkt zufrieden mit dem Abschneiden von Anno 89+11+12
Gut trägt Hut war beim Torjubel und in den Spielpausen das lautstärkste Team
Laut Schiedsrichter Wilfried Kaltenhuber gemeinsam mit Sandra Keil und Ronja Schlager die Spielerin des Turniers – Julia Peer im Match gegen Crew 7
Elegante Technik bei der (Hofkirchner) Bezirksauswahl
Eleganter Laufweg auch bei Sommerneuzugang Gregor Mühlparzer, der seine Haarfarbe extra fürs Turnier an die Dressfarbe angepasst hat
Fast 80 Jahre die aufeinander prallen – Harald Wohlinger prüft Schlussmann Stephan Schinkinger
Unterschiedsspieler Gerhard Past musste bei den Knechtsweezern früher weg, der Abgang konnte in den letzten Spielen nicht kompensiert werden
After review – Schiedsrichter Wilfried Kaltenhuber mit einer Begründung seiner Spielauslegung
FC Fischer Ball ins Aus hatte mit Markus Schinkinger die Nr.1 von Lembach und mit Lukas Fischer die Nr. 1 von Oepping-Peilstein in den Reihen, Spielertrainerlegende Michael Rotter stellte dennoch David „Joker“ Wögerbauer im Tor auf
Danke für eure Teilnahme bzw. euren Besuch, wir freuen uns auf die nächste Auflage 2027!
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/07/IMG_1819-1-scaled.jpg17072560Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-07-13 16:14:562026-07-13 16:14:56Haslacher Erfolg beim 3. Lembacher Kleinfeldturnier
Aktuell ist Fußball-WM und die deutsche Nationalmannschaft besiegte zum Auftakt Curacao mit 7:1 und weckte Erinnerung an den 8. Juli 2014, als im WM-Halbfinale die damalige Löw-Elf in Belo Horizonte die brasilianischen Gastgeber ebenfalls mit einem 7:1 ins Tal der Tränen schickte. Dieses Ergebnis konnte man am Dienstag auch in Lembach auf der Anzeigetafel sehen, dafür verantwortlich war eine bärenstarke Vollert-Elf, die die JUnior Heroes mit einem Kantersieg wieder nach Hause schickte.
Nach einer schmerzhaften 5:1 Niederlage in Walding lagen unsere Nachwuchskicker auf Rang 5, sieben Punkte fehlten auf die letzten Gegner der Saison, die JUnior Heroes lagen auf Platz 2 mit 17 Punkten. Den Tabellenstand merkte man aber von Minute 1 weg überhaupt nicht, bereits nach drei Minuten stellte Alexander Zoitl auf 1:0 und brachte unsere U15 in Führung und es sollte der Auftakt für ein Torspektakel werden. In Minute 7 erhöht Lucas Lang auf 2:0, in den Minuten 16 und 17 fixiert Alexander Zoitl seinen Dreierpack und stellt die Weichen früh auf Sieg. Das Spiel war quasi entschieden und unsere Nachwuchsspieler nahmen die Partie dann wie gegen Feldkirchen oder die SPG Herzogsdorf-Neußerling/St. Veit/Niederwaldkirchen etwas zu locker und so kamen die JUnior Heroes durch Tim Mitgutsch in Minute 24 zum ersten Treffer des Tages. Es hätten sogar noch mehr werden können, unsere Gäste vergeben vor der Pause noch zwei gute Gelegenheiten, wodurch es mit einem 4:1 in die Kabine geht, wo Trainer Kurt Vollert klare Worte hinsichtlich Einstellung und Konzentration vor allem der Mittelfeldspieler fand.
Die Halbzeitansprache fruchtete, denn unsere Jungkicker starteten mit viel Elan in den zweiten Durchgang und gewannen ca. 3/4 der Zweikämpfe. Auch offensiv sind wir weiterhin brandgefährlich, Simon Schmidhofer, Konstantin Rabeder und Lucas Lang tauchen immer wieder gefährlich im gegnerischen Strafraum auf, Konstantin Rabeder trifft nach Wiederanpfiff mit einem Distanzschuss nur die Querlatte. Das Lembacher Pressing wird dann in Minute 61 belohnt, Alexander Zoitl trifft zum 5:1, fünf Minuten später erhöht Lucas Lang mit einem scharfen Schuss von der linken Seite auf 6:1 und entscheidet endgültig die Partie. Trainer Kurt Vollert forderte weiteren Offensivfußball, denn mit weiteren Toren konnte Platz 4 fixiert werden und so belohnte sich Simon Schmidhofer in Minute 73 für seinen unermüdlichen Einsatz mit dem 7:1. Schiedsrichter Fritz Erlinger beendete pünktlich die Partie und der Jubel war groß, durch den Kantersieg am letzten Spieltag wurde Platz 4 erreicht und die SPG Herzogsdorf-Neußerling/St.Veit/Niederwaldkirchen noch überholt.
Fazit von Trainer Kurt Vollert: Man sieht, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt und wie die Jungs das im Training Geübte immer besser im Spiel umsetzen. Natürlich merkte man heute die Unterstützung von drei sehr kampf- und spielstarken Leihspielern aus Altenfelden, umso mehr freue ich mich auf die Herbstsaison, wo es in der U16 eine neue SPG Lembach/Kirchberg/Altenfelden geben wird. Diese SPG war neben der guten und professionellen Zusammenarbeit mit Obmann und Nachwuchsleiter Robert Dietl und der positiven Einstellung vieler Spieler ein wesentlicher Grund, dass ich als Trainer und Coach weitermache und die weite An- und Heimreise zu den Trainings und Spielen in Kauf nehme. Am 7. Juli gibt es einen Elternabend, wo gemeinsam die Grundpfeiler für die nächste Saison und eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf allen Ebenen gesteckt werden. Ich bin stolz auf diese Jungs und es macht mir riesig Freude, zu sehen, wie sie sich sportlich, mental und körperlich weiterentwickeln.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/06/IMG-20260402-WA0007.jpg7211600Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-06-25 14:04:492026-06-25 14:05:29U15 Kantersieg zum Saisonabschluss
Am Donnerstag, 3. Juli 2025 wurde der Spielplan für die Bezirksliga Nord für die Saison 2025/26 bekanntgegeben, diese eröffneten wir am Samstag, 16. August 2025 mit einem Heimspiel gegen Landesliga-Absteiger Admira Linz. Mit einem Spiel auf eigener Anlage gegen Schweinbach endete die abgelaufene Spielzeit am Samstag, 13. Juni 2026, in der sich unsere Mannschaft im Umbruch befand und als durchaus turbulent in Erinnerung bleiben wird. Im Jahr 1 nach Rekordmann Stefan Hinterleitner war die Bezirksliga so eng wie schon lange nicht mehr und daher waren wir und fast die ganze Liga auch bis zum Schluss im Abstiegskampf, ein Trainerwechsel und der erneute Klassenerhalt unserer Damen in der Landesliga prägten ebenfalls die Saison.
Kampfmannschaft
Trainer
Thomas Mühlparzer (bis November 2025), Amarildo Zela (ab Jänner 2026)
Tabellenplatz
9
Punkte
33
Erzielte Tore
44
Gegentore
47
Bester Torschütze
Adnan Nocic (9 Tore)
Meiste Einsätze
Patrick Schürz, Daniel Pils, Daniel Zauner (25 von 26 Partien)
Meiste gelbe Karten
Felix Hofmann (6)
Sonstiges
Platz 4 in der Rückrundentabelle, wenigste Gesamtpunkte seit Saison 2021/22 (damals Rang 9 mit 31 Zählern), letzter Platz in Auswärtstabelle
Hinrunde Kampfmannschaft
Personell durfte der damalige Trainer Thomas Mühlparzer einige neue Gesichter beim Trainingsauftakt im Juli begrüßen. Mit den Verpflichtungen von Felix Bes (von Kirchberg), Sebastian Traxler, Daniel Pils (beide von St. Martin 1b), Daniel Zauner (von Rohrbach-Berg 1b) und Gregor Mühlparzer (Kooperationsspieler von Kirchberg bis Winter 2025) wurde auf die Abgänge von einigen jahre- bzw. jahrzehntelangen Stammspielern reagiert. Ersatztormann Reinhard Perndorfer wechselte zurück zu seinem eigentlichen Stammverein Wesenufer, Edhem Seperovic zog es in die Bezirksliga Ost zur Union Ansfelden und Stefan Hinterleitner bzw. Andreas Hofer beendeten ihre Karrieren, wobei Andreas Hofer im Laufe der Saison doch wieder zu einigen Einsätzen in der Reserve kam.
Bezirksliga Nord Rekordtorschütze Stefan Hinterleitner beendete seine Karriere, seine Torrekorde werden wohl noch Jahrzehnte halten
Edhem Seperovic verließ uns im Sommer 2025 ein zweites Mal, dieses Mal zu Ansfelden in die Bezirksliga Ost
Die Neuzugänge wurden sofort ins Team integriert, Daniel Pils führte unser Team im Frühjahr auch einige Male als Kapitän aufs Feld (Bild Copyright: Was tuat si)
Wohin die Reise gehen wird, war zu Beginn der Spielzeit 2025/26 noch unsicherer als in den vorherigen Jahren, denn neben den Kaderänderungen (junge, zum Teil noch unerfahrene Spieler ersetzten langjährige, konstante Leistungsträger) wurde auch die Liga bunt durchgemischt. Mit Oberneukirchen, Admira Linz und Naarn waren drei Teams neu dabei, gegen die es nur wenig Erfahrungswerte aus der jüngeren Vergangenheit gab und die Auslosung bescherte uns auch gleich die violetten Admiraner in Runde 1. Nach einer soliden Vorbereitung mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage war die Hoffnung auf einen positiven Saisonauftakt groß, auch die umfangreichen Kaderveränderungen beim Landesliga-Absteiger aus Linz sowie die Statistik (seit 2010 keine Niederlage in Runde 1 in der Bezirksliga) sprach für uns. Personell traten wir quasi in Bestbesetzung an, es fehlten damals lediglich die langzeitverletzten Thomas Pichler, Nico Wögerbauer und Manuel Pichler. Nachdem aufgrund einer Unwetterwarnung der geplante Tandemsprung mit Matchballübergabe abgesagt werden musste, gab es nach 90 Minuten die nächste Hiobsbotschaft – gegen einen durchaus schlagbaren Gegner ziehen wir mit 1:2 den Kürzeren, wie schon in der Vorbereitung wurden einige Defizite im Torabschluss offensichtlich. Auch in Runde 2 gegen Julbach blieben wir punkte- und dieses Mal sogar torlos, bei den Gegentreffern machten wir den Julbachern das Toreschießen auch nicht allzu schwer bzw. verteilten Geschenke.
Daniel Zauner mit Lufthoheit gegen Vorderweißenbach, sein Treffer Ende August führte zum ersten Punktgewinn der Saison (Bild Copyright: Was tuat si)
Wenn es spielerisch nicht läuft, kommen auch noch Verletzungen hinzu und die Frühphase vom Herbst war in dieser Hinsicht richtiggehend verflucht. Alexander Mühlparzer ging in Runde 2 verletzt runter, Jakob Pechmann musste nach Runde 3 eine mehrwöchige Pause einlegen, Martin Schinkinger verpasste nach einer Verletzung in Runde 4 die gesamte Hinrunde, Stefan Schürz und Manuel Schmerda gesellten sich nach Runde 5 endgültig zum Lembacher Lazarett. Positiv an dieser Phase war aber, dass endlich die ersten Punkte eingefahren wurden, in Vorderweißenbach retteten wir in der ersten Sonntagspartie der Saison ein 1:1 über die Zeit, gegen Katsdorf mussten wir in Runde 4 nach einer 3:0 Führung noch zittern, feierten schlussendlich mit einem 3:2 den ersten Sieg der neuen Spielzeit.
Das folgende Monat wurde dann zu einem ergebnistechnischen Auf und Ab, in Altenberg mussten wir wie so oft den Platz als Verlierer verlassen, gegen Oepping-Peilstein reichte es zu einem Punkt und die Partie gegen Haslach gaben wir nach einer komfortablen 0:2 Auswärtsführung in der Schlussphase noch aus der Hand. Seit der Partie in Runde 6 gegen Oepping-Peilstein hatte sich auch das Durchschnittsalter unserer Mannschaft deutlich erhöht, aufgrund der zahlreichen Verletzungen sprangen die Oldies Stephan Schinkinger und Christian Anreither in die Bresche und gehörten für den restlichen Herbst zum Stammpersonal. Mit ihnen wurden im Oktober dann auch die nächsten Saisonsiege eingefahren, St. Oswald/Fr. wurde zu Hause in einer hochdramatischen Partie mit 4:3 besiegt, gegen Arnreit folgte eine Woche später ein 1:2 Auswärtssieg, der in der Schlussphase mit zwei Mann mehr fixiert wurde. Der Punkt gegen Naarn Mitte Oktober sollte dann der letzte im Herbst gewesen sein, die letzten drei Partien gegen Freistadt, Oberneukirchen und Schweinbach wurden nach zum Teil erneut folgenschweren Fehlern in der Defensive allesamt verloren.
Stephan Schinkinger war vor der Saison für die Reserve vorgesehen, musste aber auch regelmäßig in der KM seinen Mann stehen (Bild Copyright: Union Arnreit)
Die Sorgenfalten von Thomas Mühlparzer wurden im Herbst immer größer, nach drei Niederlagen in Folge kam es nach der Hinrunde zur Trennung (Bild Copyright: Was tuat si)
Nach dem schwächsten Hinrunden-Ergebnis in der Bezirksliga seit vielen Jahren (Platz 10 mit zwölf Punkten, nur einen Punkt vor dem Tabellenletzten) endete im November 2025 auch die 2,5-jährige Amtszeit von Trainer Thomas Mühlparzer. Nach einer ca. einmonatigen Suche konnte mit Amarildo Zela ein Nachfolger präsentiert werden, der ehemalige Profi und albanische Nationalspieler gilt als absoluter Fußballexperte und angehender UEFA PRO Lizenz Besitzer und kam von der Union Taiskirchen zu uns. Unsere Spieler wurden sogleich mit einem Trainingsprogramm versorgt, welches bis zum offiziellen Trainingsauftakt am 13. Jänner zu absolvieren war und er installierte nach den ersten Vorbereitungsspielen mit Patrick Schürz auch einen neuen Kapitän. Auch sonst gab es in den organisatorischen Abläufen einige Änderungen und Professionalisierungen, u.a. wurde das Abschlusstraining immer auf den Tag vor dem Spiel verlegt.
Mitte Dezember hatte die Trainersuche ein Ende, Amarildo Zela übernahm mit seinem Sohn Amadeo unsere KM + Reserve
Rückrunde Kampfmannschaft
Nach einer intensiven Vorbereitung mit insgesamt acht Testspielen (drei mehr als in den Vorjahren) eröffneten wir die Rückrunde der Bezirksliga Nord mit einer Auswärtspartie am Linzer Bachlberg gegen Admira Linz. Die Bilanz aus den Testspielen war mit vier Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen durchaus positiv, wobei auch dort vereinzelt aufgefallen ist, dass uns einfach ein echter Knipser fehlt, der eiskalt unsere Chancen verwertet. Dies sollte sich dann auch gleich in den ersten Spielen zeigen, bei den beiden Unentschieden gegen Admira und Vorderweißenbach ließen wir gute Gelegenheiten aus, beim Sieg gegen Julbach sicherte uns ein Eigentor von Jonas Wagner drei Punkte. Der Tiefpunkt im Frühjahr war definitiv die 3:1 Auswärtsniederlage gegen die SPG Katsdorf, trotz fünf gesammelten Punkten in den ersten vier Frühjahrspartien rutschten wir auf Relegationsplatz 13 ab.
Eine Statistik in der niemand vorne mitmischen will – mit 47 Gegentreffern hatten wir gemeinsam mit Oberneukirchen die zweitmeisten der Liga
Diesen Rang hatten wir auch eine Runde später noch inne, nach dem Torspektakel gegen Altenberg (4:4, höchstes Unentschieden seit Beginn der elektronischen Datenerfassung zur Saison 2003/04) spitzte sich die Situation im Tabellenkeller immer mehr zu. Was dann folgte, hätten sich selbst die kühnsten Optimisten nicht zu hoffen gewagt, denn unsere Jungs setzten zu einem unfassbar starken Schlussspurt an, durch den wir in Runde 24 mit einem 3:1 Heimsieg gegen Freistadt frühzeitig den Klassenerhalt feierten. Davor gab es einen 0:4 Auswärtssieg gegen Titelkandidat St. Oswald/Fr. sowie drei Derbysiege gegen Oepping/Peilstein, Haslach (erster Derbysieg seit 2001!) und Arnreit, lediglich die Pfingstmontagspartie bei tropischen Temperaturen in Naarn ging in dieser Phase verloren.
5 Siege in 6 Partien von Ende April bis Ende Mai sicherten uns schlussendlich den Klassenerhalt (Bild Copyright: Was tuat si)
Die abschließenden Saisonspiele gegen Oberneukirchen und Schweinbach konnten aufgrund des fixierten Klassenerhalts sehr entspannt absolviert werden und dementsprechend waren auch die Leistungen. Sowohl gegen Oberneukirchen als auch gegen Schweinbach setzte es eine knappe 1:0 Niederlage, in der die Schiedsrichterentscheidungen nicht immer für uns waren, so wurde u.a. in der Schlussphase gegen Schweinbach ein wohl korrekter Treffer von Idris Sakic wegen Abseits aberkannt. Schlussendlich beendeten wir die Saison auf Rang 9 mit 33 Punkten, in der Rückrundentabelle lagen wir sogar auf Platz 4, die Mission „Klassenerhalt“, das erklärte Ziel zur Winterpause, wurde von Amarildo Zela und seinen Männern eindeutig erreicht. Mit Jonathan Altendorfer, Manuel Kainberger und teilweise Niklas Höfler, Moritz Kohel und Alexander Kindlmann wurden auch viele ehemalige Reservespieler bzw. Talente in die KM integriert, die das Vertrauen unseres Trainers mit guten Leistungen zurückzahlten.
Vor allem in den Derbys waren wir im Frühjahr erfolgreich, aktuell stehen wir bei fünf Derbysiegen in Folge (Bild Copyright: Was tuat si)
Die Liga war heuer vor allem im Mittelfeld so eng wie vielleicht noch nie, eine starke Frühjahrssaison (Platz 4 in der Rückrundentabelle) sicherte uns aber den Ligaverbleib, wodurch wir ab August in die neunte Bezirksligasaison in Folge gehen. Offensiv entwickelte sich Adnan Nocic zu einem starken Mittelstürmer, der Bälle halten, verteilen und auch Tore schießen kann, er war am Ende unser bester Saisontorschütze mit 9 Treffern, wird uns aber leider im Sommer Richtung Ansfelden verlassen. Auch die Neuzugänge Daniel Zauner, Daniel Pils, Sebastian Traxler und Ersatztormann Felix Bes entwickelten sich auf und neben dem Platz zu echten Verstärkungen und wir freuen uns, dass alle vier auch nächste Saison wieder für Lembach aktiv sein werden. Defensiv gab es in einigen Spielen Optimierungsbedarf, am Ende hatten wir mit 47 Gegentoren gemeinsam mit Oberneukirchen die zweitmeisten Gegentreffer der Liga, hier gab es aber auch oftmals aufgrund von Sperren oder Verletzungen notwendige Umstellungen bzw. war leider unser Schlussmann Markus Schinkinger oftmals nicht unbeteiligt. Von größeren Verletzungen blieben wir im Frühjahr glücklicherweise weitestgehend verschont, lediglich Bernhard Timpner brach sich gegen Julbach den Innenknöchel und verpasste die restliche Rückrunde. Die Spieler und Trainer gehen nun in eine verdiente (kurze) Sommerpause, der Auftakt in die neue Saison findet am Wochenende 14. – 16. August statt.
Mit neun Treffern war Adnan Nocic unser bester Saisontorschütze (Bild Copyright: Was tuat si)
Mit dem 3:1 Heimsieg gegen Freistadt wurde Ende Mai der Klassenerhalt fixiert
Reserve
Trainer
Michael Kaltenhuber (bis November 2025), Amadeo Zela (ab Jänner 2026)
Tabellenplatz
4
Punkte
36
Erzielte Tore
46
Gegentore
39
Bester Torschütze
Jonathan Altendorfer (8 Tore – alle in der Hinrunde)
Meiste Einsätze
Alexander Kindlmann, Niklas Hinterleitner (21 von 22 Partien)
Meiste gelbe Karten
Dominik Barth, Jakob Bäuchler, Markus Hintringer, Niklas Höfler, Dominik Gabriel (je 2)
Hinrunde Reservemannschaft
Die Kaltenhuber-Elf ging als amtierender Vize-Meister in die neue Saison und durfte sich nach einem Trainerwechsel weiterhin als Kaltenhuber-Elf bezeichnen, denn Wilfried Kaltenhuber zog sich als Übungsleiter zurück, sein Sohn Michael war nun alleinverantwortlich für unsere Reserve. Auch beim Spielermaterial gab es einige Änderungen, nicht mehr mit an Bord waren Tormann Reinhard Perndorfer (zu Wesenufer), Kenan Seperovic, David Wögerbauer (beide Karriereende) sowie Harald Wohlinger (verletzt bzw. Karriereende). Dafür wurden mit Moritz Kohel, Jonathan Altendorfer, Niklas Höfler, Niklas Hinterleitner, Milad Rasuli und Alexander Kindlmann junge Talente bzw. Kirchberg-Rückkehrer in die Mannschaft integriert, zudem nahm Kirchberg-Neuzugang Felix Bes den freien Platz zwischen den Pfosten ein.
Ab Sommer 2025 war Michael Kaltenhuber alleine für unsere Reserve verantwortlich
Weil die beiden Landesliga-Absteiger Admira und Naarn mit ihrer 1b in der 2. Klasse aktiv sind, hatte unsere Reserve über die gesamte Saison gesehen vier Spiele weniger zu absolvieren und stieg eine Woche später als unsere KM ins Geschehen ein. Der Auftakt war auch äußerst erfolgreich, die ersten drei Partien gegen Julbach, Vorderweißenbach und Katsdorf wurden gewonnen, Felix Bes blieb dabei 266 Minuten ohne Gegentor. Das wohl neben der Freistadt-Partie wohl schwächste Spiel im Herbst gab es in Runde 4 in Altenberg, bereits zur Pause lagen wir mit 4:0 zurück, der erste Treffer in der Lembacher Dress von Alexander Kindlmann in Durchgang Zwei führte zum 4:1 Endstand. Durch die verletzten KM-Spieler und die Nachrückungen von Stephan Schinkinger und Christan Anreither sowie dem Abgang von Maxi Cristea in seine Heimat Rumänien waren auch in der Reserve kreative Ideen gefragt. So wurden mit Gerhard Past, Andreas Hofer, Bernhard Bötscher, Jürgen Hötzendorfer, David Wögerbauer und Michael Lindorfer ehemalige Spieler wieder reaktiviert, gegen Altenberg halfen die Kirchberger Matthias Peherstorfer, Laurin Altendorfer und Laurenz Berger aus, außerdem feierte Manuel Pichler nach langer Verletzungspause im Herbst sein Comeback.
Ex-Kapitän David Wögerbauer hat seine Karriere eigentlich bereits beendet, wie einige andere ehemalige Spieler half er aber im Laufe der Saison bei Personalengpässen aus
Der September endete mit zwei 2:2 Unentschieden gegen Oepping-Peilstein und Haslach, der nächste volle Erfolg wurde Anfang Oktober mit einem 3:0 gegen St. Oswald/Fr. eingefahren, eine Woche später folgte der fünfte Saisonsieg mit einem 1:6 Auswärtssieg in Arnreit. Mit diesem Ergebnis mussten wir uns Ende Oktober im Nachtragsspiel gegen den späteren Herbstmeister aus Freistadt geschlagen geben, ehe es zum Jahresausklang ein Remis gegen Oberneukirchen und einen 2:3 Auswärtserfolg in Schweinbach gab, der den Schweinbachern den Herbstmeistertitel kostete. Diese Ergebnisse führten uns auf Platz 4 in der Hinrunde mit 21 Punkten, Jonathan Altendorfer (8) und Jakob Bäuchler (4) waren für ca. 50 % der 25 Treffer im Herbst verantwortlich.
Zehn Einsätze in der Reserve im Herbst reichten Jonathan Altendorfer zum besten Torschützen, an seine acht Tore kam kein anderer Spieler heran (Bild Copyright: Was tuat si)
Auch in der Reserve gab es nach der Hinrunde eine Veränderung am Trainerstuhl, diese hatte aber keine sportlichen, sondern private Gründe, denn Michael Kaltenhuber stand im Frühjahr 2026 aufgrund Hausbau nicht zur Verfügung. Sein Nachfolger für die Rückrunde wurde Amadeo Zela, der Sohn unseres KM-Trainers Amarildo, der internationale Fitnesstrainer sollte im Frühjahr dann sogar vereinzelt als Spielertrainer auftreten.
Rückrunde Reservemannschaft
Unsere Reserve startete mit einer Woche Verspätung und einem 0:0 gegen Julbach ins neue Jahr, das gesamte Frühjahr sollte zu einem Auf und Ab werden, in dem keine zwei Siege in Folge gefeiert werden konnten. Einem 5:3 Heimsieg gegen Vorderweißenbach folgte eine bittere 1:0 Niederlage in Katsdorf, ehe man Altenberg etwas überraschend mit 3:0 zu Hause schlug. Derbys waren im Frühjahr in der Reserve nicht unbedingt unsere Spezialität, die beiden Spiele gegen Oepping/Peilstein und Arnreit wurden verloren, gegen Haslach holten die Mannen von Amadeo Zela immerhin einen Punkt. Personell war die Situation im Frühjahr oftmals angespannt, die eigentlichen Kirchberger Laurin Altendorfer und Jan Pötscher waren nahezu immer im Einsatz, mit Gregor Mühlparzer, Julian Weidinger und Emilian Rabeder waren weitere Kirchberger zumindest vereinzelt in unserem Trikot zu sehen, auch auf Routiniers wie Michael Lindorfer, Harald Wohlinger und David Wögerbauer musste zum Teil regelmäßig zurückgegriffen werden.
Gregor Mühlparzer war im Herbst 2025 Kooperationsspieler in der KM, im Frühjahr spielte er in der Reserve gegen Freistadt und erzielte dort den Ehrentreffer (Bild Copyright: Union Arnreit)
Die Schlussphase der Saison war mit Duellen gegen die Topteams aus Freistadt und Schweinbach äußerst schwierig, nach einer Niederlage gegen den bereits feststehenden Reservemeister aus Freistadt wurde am vorletzten Spieltag mit einem 0:4 Auswärtserfolg in Oberneukirchen Platz 4 in der Tabelle endgültig fixiert, die Saison beendeten wir mit Bernhard Bötscher zwischen den Pfosten (drei Saisoneinsätze) und einem 2:2 Unentschieden gegen Schweinbach, wo wir erst in der Nachspielzeit den Ausgleich kassierten.
Reserve-Dauerbrenner: Niklas Hinterleitner und Alexander Kindlmann waren in 21 von 22 Partien im Einsatz
Damen
Trainer
Gerhard Gierlinger, Klaus Kalischko (bis November 2025)
Tabellenplatz
9 bzw. durch die Auflösung vom SV Windischgarsten (Rückreihung ans Tabellenende) 8
Punkte
18
Erzielte Tore
23
Gegentore
60
Beste Torschützin
Lena Ilk (12 Treffer)
Meiste Einsätze
Valentina Bauer (23 von 23 Partien)
Meiste gelbe Karten
Laura Kalischko (2 gelbe Karten)
Sonstiges
14 von 18 Punkten wurden 2026 geholt, Platz 1 in der E24 Tabelle
Hinrunde Damen
Saison Nr. 2 bestritten unsere Damen in der Landesliga und hatten auch für dieses Jahr das Ziel, im gesicherten Mittelfeld abzuschließen. Durch einige Besonderheiten hinsichtlich Auf- und Abstiege von Teams stand die endgültige Ligaeinteilung und der Spielplan erst spät fest, schlussendlich wurde die Landesliga aber aufgestockt und es kämpften zwölf Teams um Punkte und Siege. Für die Damen gab es dadurch drei völlig neue Gegnerinnen, mit den Ladies der SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach, dem SV Windischgarsten und mit den Nachbarinnen aus Altenfelden standen die ersten Duelle bevor. Kadertechnisch gab es wenig Veränderungen, Elisa Hofer und Marlene Schneeberger kehrten im Laufe der Hinrunde nach jeweils längerem Au-Pair Aufenthalt in den USA zurück zum Team, Pia Wöß und Lisa Witzersdorfer waren zudem Neueinsteigerinnen im Team von Gerhard Gierlinger und Klaus Kalischko.
Marlene Schneeberger und Elisa Hofer kamen im Laufe der Saison nach USA-Aufenthalten zurück und erkämpften sich rasch wieder ihren Stammplatz (Bild Copyright: kickerin.at)
Die Saison hätte dann für unsere Damen nicht besser beginnen können, in Runde 1 gab es dank Hannah Kiesl und Lena Ilk einen 0:2 Auswärtssieg in Aspach-Wildenau, Leonie Gerstl blieb dabei als einzige Torhüterin in Runde 1 ohne Gegentor. Die Euphorie währte aber nur kurz, nur fünf Tage später ging es ins erste Saisonderby, zu Hause wurden die Damen aus St. Stefan empfangen. Trotzte man den Bezirkskonkurrentinnen im Frühjahr 2025 nach 0:3 Rückstand noch ein 3:3 ab, ging im Herbst alles schief was schiefgehen konnte. Das 0:10 war die höchste Pflichtspielniederlage seit April 2023, als man sich auswärts LASK 1b mit 10:1 geschlagen geben musste. Nur sechs Tage später wurde die nächste Partie mit 0:10 zu Hause verloren, gegen das OÖ-Liga Spitzenteam aus Wallern/Krenglbach schmerzte das Ergebnis aber etwas weniger als noch wenige Tage zuvor im Derby.
Beim Zu-Null Sieg zum Saisonauftakt gegen Aspach-Wildenau war die Welt noch in Ordnung, es sollten anschließend aber bittere Wochen für unsere Damen folgen (Bild Copyright: kickerin.at)
In Runde 3 schienen die beiden Debakel wieder fast vergessen zu sein, in Linz wurde gegen die LSC Ladies beim 1:1 der vierte Saisonpunkt eingefahren, der dann aber für den Herbst schon der letzte Zähler gewesen sein sollte. Die folgenden acht Spiele in der Hinrunde wurden allesamt verloren, wobei unsere Damen vor allem in den letzten Saisonspielen knapp an einem weiteren Punkt dran waren. Gegen die SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich Ternberg reiste man mit einer knappen 2:1 Niederlage wieder nach Hause, gegen die 1b der SPG Wallern/Krenglbach kassierte man das 0:1 erst in Minute 82, auch auswärts gegen Lochen stand es nach 75 Minuten noch 2:2, ehe das Endergebnis dann 5:2 lautete. Das absolute Highlight fand dann am 15. November statt, denn erstmals duellierten sich die Damenteams aus Lembach und Altenfelden. Bei starkem Nebel und teils regelwidrigen Bedingungen zeigten unsere Ladies eine mehr als beherzte Leistung und hielten lange stark mit, schlussendlich setzten sich die favorisierten Altenfeldnerinnen aber mit 3:0 durch. Am Ende der Hinrunde lagen unsere Damen auf Rang 11 mit vier Punkten, zwei Zähler vom Abstiegsplatz entfernt. Ähnlich wie bei den Herren wurde im Winter auch eine Anpassung auf der Trainerposition vorgenommen, Co-Trainer Klaus Kalischko beendete nach der Hinrunde seine Tätigkeit und es begann die lange (und noch immer nicht abgeschlossene) Suche nach einem Ersatzmann, Stephan Schinkinger übernahm sofern es sein Zeitplan zuließ zumindest aushilfsweise diese Funktion.
Trotz schlechtesten äußeren Bedingungen für viele das Karriere-Highlight – das Derby im Herbst gegen Altenfelden vor 630 Zuseherinnen und Zuseher (Bild Copyright: kickerin.at)
Rückrunde Damen
Personell wurde im Winter ein Kooperation mit der Union St. Peter fixiert, wodurch vor allem in den Vorbereitungsspielen einige Spielerinnen aus St. Peter bei uns im Einsatz waren, Emilia Gahleitner zählte bald zum Stammkader, zudem war auch Elisa Hofer nach ihrem Auslandsjahr und einige Kurzeinsätzen im Herbst in der Startelf wieder gesetzt. Dafür legte Lembach-Rekordspielerin Johanna Pühringer (meiste Einsätze im Lembacher Dress) im Frühjahr eine Pause ein und schnürt ab Herbst die Schuhe für die neue SPG Nebelberg/Oepping/Peilstein. Sportlich fanden unsere Damen nach einem enttäuschenden Herbst glücklicherweise wieder in die Spur und konnten gleich das erste Rückrundenspiel gegen Aspach-Wildenau mit 2:1 für sich entscheiden. Im Derby gegen St. Stefan sahen unsere Damen am nächsten Wochenende kein Land, die 5:0 Derbyniederlage war nach dem Heimsieg gegen Schlusslicht LSC Linz eine Woche später und zwei Remis gegen Peuerbach und Windischgarsten aber rasch vergessen, auch wenn bei den beiden Punkteteilungen sogar noch mehr möglich gewesen wäre.
Julia Peer kann den Gegentreffer gegen Peuerbach nicht mehr verhindern, am Ende wurde dennoch ein wichtiger Auswärtspunkt gefeiert (Bild Copyright: kickerin.at)
Durch die Ligareduktion von zwölf auf zehn Teams schwebte immer das Abstiegsgespenst über unserem Team, die einzige Gewissheit war, dass Rang 8 egal in welchem Szenario definitiv für den Ligaverbleib reichen wird. Bzgl. richtiger Ligazugehörigkeit wurde Ende April dann eher das gegnerische Team hinterfragt, die SPG Antiesenhofen ließ unseren Damen beim 7:0 keine Chance und wäre spielerisch wohl in der OÖ Liga besser aufgehoben. Klare Niederlagen wirkten sich in der Vergangenheit oft auf die Folgepartien aus, hier waren unsere Damen mental nach diesem Rückschlag aber stärker, in der nächsten Runde wurde auswärts in St. Oswald/Fr. ein Punkt geholt, danach beim 3:0 gegen die SPG Aschach der zweite Zu-Null Sieg der Saison gefeiert. Nach einer Niederlage in Krenglbach gegen die SPG Wallern/Krenglbach 1b und einer unglücklichen Punkteteilung zu Hause gegen Lochen ging es am letzten Spieltag ins aufgrund des Aufstiegs der Altenfeldnerinnen vorerst letzte Derby gegen die Nachbarinnen. Vor einem vollen Huamabergstadion gingen die Favoritinnen zwar mit 0:1 durch Mimi Höglinger in Führung, Laura Kalischko sicherte uns nur fünf Minuten später den Ausgleich und den ersten Punkt gegen ein Team aus dem Bezirk Rohrbach.
Einige Tage musste noch gezittert werden und es wurde regeltechnisch höchst kompliziert, denn es waren drei Teams (Aspach-Wildenau, Windischgarsten und wir) von Platz 8 – 10 punktegleich, wodurch grundsätzlich eine Mini-Tabelle mit den direkten Duellen erstellt wird, wo unsere Damen die meisten Punkte geholt haben. Weil aber die Partie der vorletzten Runde von Aspach-Wildenau wegen Nichtantretens strafverifiziert wurde, wurden die Braunauerinnen automatisch auf Rang 10 gereiht und die Mini-Tabelle entfiel bzw. zählte nur mehr das direkte Duell gegen Windischgarsten, was unsere Ladies verloren haben. Daher steht Endrang 9 zu Buche, weil sich aber das Damenteam aus Windischgarsten auf Platz 8 auflöst, werden diese automatisch ans Tabellenende gereiht, wodurch unsere Damen wieder auf Rang 8 aufrücken und auch nächstes Jahr definitiv in der Landesliga spielen.
Torfrau Wolfmayr am Boden, unsere Damen in Jubelstimmung – beim 1:1 gegen Altenfelden wurde zum Saisonabschluss erstmals ein Punkt in einem Derby geholt (Bild Copyright: kickerin.at)
Ausblick
Jetzt geht es erstmals in eine (kurze) Sommerpause, Trainingsbeginn für die neue Saison ist am Dienstag, 7. Juli, davor und danach stehen noch einige weitere Veranstaltungen auf dem Programm. Es werden natürlich sowohl bei Damen als auch bei Herren wieder einige Testspiele absolviert, die Testspiele bei den Herren (Änderungen vorbehalten) bzw. einige weitere Termine wurden bereits fixiert:
Freitag, 10. Juli 2026: Testspiel gegen die SPG Ulrichsberg/Klaffer (19:30 Uhr, in Ulrichsberg oder Klaffer)
Samstag, 11. Juli 2026: Kleinfeldturnier (ab 13:00 Uhr)
Freitag, 17. Juli 2026: Testspiel gegen Stahl Linz (19:30 Uhr, in Lembach)
Samstag, 25. Juli 2026: Testspiel gegen Haibach (19:30 Uhr, in Lembach)
Freitag, 31. Juli 2026: Testspiel gegen Natternbach (19:30 Uhr, in Natternbach)
Samstag 1. August 2026: Internationaler Ladies Cup (ab 14:00 Uhr)
Freitag, 7. August 2026: Testspiel gegen die SPG Wallern/1b (19:30 Uhr, in Lembach)
Freitag, 14. – Sonntag 16. August 2026: Meisterschaftsauftakt (je nach Auslosung, bevorzugter Spieltermin Freitag)
Samstag, 31. Oktober 2026: Halloween-Party am Sportplatz (ab 19:00 Uhr, je nach Spielplan)
Samstag, 12. Dezember 2026: Punschstand am Marktplatz (ab 16:00 Uhr)
Sonntag, 27. – Mittwoch, 30. Dezember 2026: Nachwuchshallenturnier in der Alfons-Dorfner Halle (täglich ab 08:30 Uhr)
König Fußball ruht für ein Monat, zumindest im Amateurbereich. Während sich in Kanada, Mexiko und den USA die besten Nationalteams dieses Planeten den Weltmeistertitel streitig machen, gehen wir bis zum Trainingsauftakt am 7. Juli in eine kurze Sommerpause, die aufgrund der letzten Ergebnisse auch dringend nötig ist. Drei der letzten vier Spiele wurden im Saisonfinish verloren, während wir offensiv 180 torlose Minuten hinter uns haben, war unser Schlussmann Markus Schinkinger wieder einmal in Geberlaune und servierte den Schweinbachern den entscheidenden Treffer am Silbertablett.
Hälfte Eins:
Zwei Defensivkräfte verpassten das letzte Saisonspiel, während Martin Schinkinger gelbgesperrt war, stand Stefan Schürz verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Etwas überraschend begann dafür Kapitän Patrick Schürz in der Innenverteidigung, Jakob Pechmann wurde im Zentrum aufgeboten. Die erste Chance gehörte unserer Elf, Jakob Pechmann spielt zu Adnan Nocic, dieser steht zentral vor dem Tor und bedient Manuel Kainberger rechts im Strafraum, der Ball geht am langen Pfosten und an Jonathan Altendorfer vorbei, der ebenfalls zum Einschießen bereitgestanden wäre. Die Gäste kämpften noch um den fixen Klassenerhalt, dafür brauchten sie unbedingt einen Sieg und fortan begannen sie auch mit der Torannäherung. Zwei Aktionen wurden wegen Abseits zurückgepfiffen, ein Weitschuss von Mathias Maier geht über das Tor. 16 Minuten waren gespielt, als die Klapf-Elf dann ihre Pflicht im Kampf um den Ligaverbleib erfüllte. Unsere Viererkette war um kontrollierten Spielaufbau bemüht und spielte den Ball zurück zu Max, dessen Pass nach vorne zu zentral war und von Mathias Maier noch leicht erwischt wurde, den Ball tatsächlich erhalten hat Marcel Pichler, der Schweinbacher Kapitän fackelte nicht lange und zieht aus ca. 22 Metern sofort gefühlvoll ab, der Ball senkt sich über Max hinweg ins Tor zum 0:1.
In der restlichen ersten Hälfte wurde dann eher magere Fußballkost geboten, wenn dann kamen beide Teams über Freistöße in Tornähe, zwei Minuten nach der Schweinbacher Führung landet der Ball am Tornetz, in Minute 34 geht ein Direktfreistoß von Marcel Pichler drüber. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff tritt Daniel Zauner für uns einen Freistoß, Adnan Nocic kommt zum Kopfball, dieser geht aber ebenfalls über das Ziel. Mit einem harmlosen Versuch von Jonathan Altendorfer pfeift Schiedsrichter Alesi dann zum Pausentee, wir haben noch sehr viele Ungenauigkeiten im Aufbauspiel, Schweinbach war etwas bissiger bzw. präsenter in den Zweikämpfen.
Hälfte Zwei:
Amarildo Zela stellte in der Pause um, Idris Sakic kommt für Manuel Kainberger, Jakob Pechmann rutscht wieder auf seine angestammte Position am Flügel. Wir waren sofort besser im Spiel, Jakob Pechmann schickt mittels Traumpass Adnan Nocic, er bringt den Ball aber nicht mehr entscheidend zur Mitte bzw. aufs Tor. In Minute 50 haben wir den Torschrei schon auf den Lippen, ein Direktfreistoß von Daniel Zauner aus ca. 20 Metern klatscht ans Aluminium, eine Minute später wird ein Weitschuss von Adnan Nocic noch leicht abgefälscht, landet dann aber in den Armen von Schlussmann Moritz Lüftner. Große Aufregung dann in Minute 56, Sebastian Traxler zieht von links in den 16er und wird von Rene Kaltenberger regelwidrig gestoppt, auch wenn es wohl nur wenig Kontakt gab, zeigt Schiedsrichter Alesi auf den Punkt. Adnan Nocic legt sich den Ball zurecht und schießt wie so oft flach in die rechte untere Eck, Keeper Moritz Lüftner taucht ab und klärt den Ball zur Ecke. In Minute 66 wird es auf der Gegenseite wieder brenzlig, Max Preinfalk spielt auf für Marcel Pichler, dieser sieht, dass unser Schlussmann Max zu weit vor seinem Tor steht und probiert den Lupfer aus der Distanz, im Zurücklaufen kann unser Tormann noch zur Ecke klären.
In Minute 79 dann der mutmaßliche Ausgleich, Daniel Zauner bringt von links wieder einmal einen Freistoß zur Mitte, Idris Sakic verwertet per Kopf, die Fahne von Assistent Haris Fajic ist aber oben, der Treffer zählt sehr zum Unmut unseres Trainerduos nicht, die sich wieder einmal unnötigerweise wegen Kritik eine gelbe Karte holen, einziger Profiteur dieser Schimpftiraden Richtung Schiedsrichter Alesi ist die Mannschaftskassa. In Minute 85 dann bereits die letzte nennenswerte Offensivaktion der Partie und der Saison, Daniel Zauner kommt zentral am 16er zum Abschluss, sein Versuch fällt aber zu harmlos aus, sodass wir die zweite 1:0 Niederlage in Folge kassieren. Schweinbach ist darüber hinaus die einzige Mannschaft, gegen die wir in dieser Saison kein Tor erzielen konnten (abgesehen vom Spezialfall Julbach, wo wir im Frühjahr dank eines Eigentors gewinnen konnten) bzw. neben Oberneukirchen das einzige Team, gegen das wir beide Partien verloren haben.
In der Schlussphase wurden sowohl Stephan Schinkinger als auch Christian Anreither noch eingewechselt, für beide war es ihr voraussichtlich letztes Spiel in der Kampfmannschaft, ab kommender Saison möchten sie sich mehr auf den privaten Bereich konzentrieren und wenn überhaupt, nur mehr in der Reserve bei Bedarf aushelfen. Wie oft es diesen Bedarf gibt, wird die kommende Saison zeigen, an Beispielen wie David Wögerbauer, Michael Lindorfer oder Andreas Hofer sieht man, dass ein (Reserve-)Comeback oft schneller kommt als man evtl. für möglich gehalten hätte.
Fazit:
Leider wie so oft in dieser Saison wieder ein mehr als unnötiges Gegentor, welches uns am letzten Spieltag um Punkte bringt. Offensiv waren wir aber vor allem in Hälfte Eins quasi nicht vorhanden, in Hälfte Zwei ließen wir dann gute Chancen wie z.B.: einen Elfmeter aus. Nach einer starken Zwischenphase im Mai verloren wir nun wieder drei der letzten vier Spiele, die Sommerpause kommt wohl genau zum richtigen Zeitpunkt, damit wir uns für die Saison 2026/27 neu fokussieren können. Die Saison beenden wir auf Rang 9 mit 33 Punkten, unsere Gegner aus Schweinbach haben nur drei Zähler weniger gesammelt und müssen in die Relegation, alles Gute dafür!
Danke an Peter Dobretzberger für den Matchball!Reserve:
Unserer Reserve war Platz 4 nicht mehr zu nehmen, die Gäste aus Schweinbach kämpften aber noch um den Vizemeistertitel, im Herbst vereitelten wir der Kaltenberger-Elf den Herbstmeistertitel, am Samstag wurden wir erneut zum Spielverderber. Ohne Kirchberg-Aushelfer wie Jan Pötscher oder Laurin Altendorfer, dafür aber wieder mit (Mini-)Comebacker Michael Lindorfer, David Wögerbauer, Milad Rasuli und Harald Wohlinger gingen wir in die Partie, in der auch Bernhard Bötscher zwischen den Pfosten stand, weil Felix Bes aufgrund eines Tormann-Engpasses in Kirchberg dort benötigt wurde. Die erste Chance geht auf unser Konto, über David Lohr und Milad Rasuli kommt der Ball im 5er zu David Wögerbauer, die Szene wird aber wegen Abseits zurückgepfiffen. Es sollte dann ein munteres Lattenschießen werden, eröffnet wir der Alutreffer-Reigen von Philip Pilz, der in Minute 12 aus 20 Metern die Querlatte trifft. Zwei Minuten später taucht nach einem Seitenwechsel Maximilian Macho alleine vor Bernhard Bötscher auf, scheitert aber im 1 gegen 1 an unserem Keeper. Unser einzig echter Abschluss in dieser Phase war ein Schuss von Christian Anreither kanpp außerhalb des Strafraums neben die linke Stange, die restlichen Gelegenheiten gehörten unseren Gästen. Maximilian Sigl wird zweimal gefährlich, ein Querpass von Marc Sailer nach einem Fehlpass von Dietmar Höfler geht ins Nichts, Simon Hinterreither verpasst an der zweiten Stange nach einer wuchtigen Flanke und in Minute 43 stellt Schweinbach bei den Lattentreffern auf 0:2, dieses Mal ist es Simon Hinterreither, der aus ca. 22 Metern die Querlatte zittern lässt.
Die erste Gelegenheit in Durchgang Zwei wird für uns notiert, der mittlerweile eingewechselte Harald Wohlinger probierts aus der Distanz, die Kugel geht knapp am Tor vorbei, zwei Minuten später kann sich Bernhard Bötscher auf der Gegenseite bei einem Schuss aus der Drehung von Maximilian Sigl aus kurzer Distanz auszeichnen. In Minute 58 stellen wir dann in Summe etwas gegen den Spielverlauf auf 1:0, David Lohr bringt von rechts die Maßflanke tief in den 16er, in der Nähe der zweiten Stange lauert David Wögerbauer, der wuchtig per Kopf trifft. Das Spiel nahm dann an Fahrt auf, kurz darauf trifft Fabian Winklehner zum dritten Mal die Querlatte für die Gäste, wenige Minuten später ist es Christian Anreither, der den ersten Lembacher Lattentreffer verbucht. Auch David Lohr war knapp an einem Alutreffer dran, sein Abschluss vom rechten Sechzehnereck geht aber knapp drüber. Die Schweinbacher belohnen sich dann in Minute 78, nach einer Flanke von Marc Sailer bringt unsere Defensive den Ball nicht weg, Timo Kaltenberger kommt über Umwege an den Ball und schießt aus ca. zehn Metern ein. Wenige Minuten später sind wir aber wieder in Front, David Lohr erkämpft sich den Ball, über Niklas Hinterleitner und Christian Anreither kommt der Ball links in die Box zu Harald Wohlinger, der im Stile eines Torjägers kompromisslos abzieht und trifft. Kurz darauf dann Debüt im Erwachsenenfußball von U15 Schlüsselspieler Simon Schmidhofer, er sieht dann zwei Schweinbacher Großchancen aus nächster Nähe. In Minute 86 schießt Fabio Schöftner noch knapp vorbei, mit der letzten Aktion im Spiel schießt Fabian Winklehner zum 2:2 Endstand ein. Maximilian Sigl scheitert noch an Bernhard Bötscher, der Abpraller fällt Fabian Winklehner vor die Füße, der dankend annimmt und den Schweinbachern einen Punkt rettet, der im Kampf um den Vizemeistertitel aber zu wenig war.
Damen:
Unsere Damen haben ihre Saison bereits beendet und spielen auch nächstes Jahr in der Landesliga, Auftakt in die neue Saison voraussichtlich Mitte/Ende August mit der ersten Runde im OÖ Ladies Cup.
Nachwuchs – U15:
Mit einem Rumpfkader von 13 Spielern trat Trainer Kurt Vollert die Reise nach Walding an, u.a. fehlten Stammspieler wie Niklas Höfler, Moritz Höllinger, Ahmed Avdic und Christan Smetschka. Dementsprechend schwierig gestaltete sich auch die Partie und bei kühlen Temperaturen gab es vor allem in der Anfangsphase eine eiskalte Dusche für unsere Nachwuchskicker, die den stürmischen Angriffen der Gastgeber nicht standhalten konnten. 3x Sebastian Ausserwöger und 2x Jannis Lang bringen die SPG Walding/Rottenegg nach ca. 25 Minuten mit 5:0 in Führung. Unsere U15 kann sich in Hälfte Zwei glücklicherweise erfangen, agiert impulsiver, konzentrierter, gewinnen Zweikämpfe und sind nun auf Augenhöhe mit den Gegnern. Mehr als der Ehrentreffer durch Simon Schmidhofer in der zweiten Hälfte war am Mittwochabend aber nicht mehr drinnen, den zweiten Treffer von Simon Schmidhofer verhinderte das Alumumin. In der Tabelle liegen wir auf Rang 5 von 6, der letzte Platz ist nicht mehr möglich, eine Verbesserung nach vorne mittlerweile aber eher unwahrscheinlich.
Unser Trainer Kurt Vollert war vor allem mit Hälfte Zwei sehr zufrieden, dort agierte unsere U15 wie ausgewechselt und konnte die zweite Hälfte auch mit 0:1 „gewinnen“, motivierende und aufbauende Worte von Sektionsleiter Robert Dietl in der Halbzeit spornten unsere U15 zusätzlich an. Die empfohlene Taktik, die Räume eng zu machen und den Gegner erst in unserer Hälfte anzugreifen wurden im Laufe der Partie immer besser umgesetzt, was wieder gezeigt hat, dass in der Mannschaft viel Potential schlummert um das sich Kurt Vollert auch in Zukunft kümmern wird.
Das letzte Saisonspiel steigt am Dienstag, 23. Juni 2026 um 18:30 Uhr in Lembach gegen die JUnior Heroes. Unsere U15 freut sich noch einmal über eure Unterstützung.
Ausblick:
Saisonende. Meisterschaftsbeginn der Saison 2026/27 ist am Wochenende 14.- 16. August 2027. Über die Termine der Testspiele, den neuen Spielplan, etc. informieren wir euch wie gewohnt in den sozialen Netzwerken. Bis dorthin: Over and out 🙂
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/06/Endergebnis-Schweinbach_Juni-2026.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-06-14 08:57:262026-06-14 09:28:17Mit einer Niederlage in die Sommerpause
Hochspannung in Runde 26, die Entscheidung über den Relegationsplatz fällt erst am letzten Spieltag und wir sind glücklicherweise nur in einer passiven Rolle, denn während es für unsere Gäste aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung noch um (fast) alles geht, planen wir bereits seit Ende Mai für die nächste Saison. Passiv werden wir uns am Rasen aber definitiv nicht verhalten, wir wollen nach einer in Summe doch lange schwierigen Saison diese Spielzeit ebenfalls mit einem Sieg beenden und uns nach der Niederlage in Oberneukirchen mit drei Punkten in die Sommerpause verabschieden.
Gegner-Check:
Die Klapf-Elf schickte vergangenen Donnerstag mit zwei späten Toren gegen Julbach die SPG Katsdorf in die 1. Klasse und sicherte sich gleichzeitig noch die Chance, mit einem vollen Erfolg gegen uns (und einer Niederlage von Vorderweißenbach gegen St. Oswald/Fr.; Schweinbach hat das direkte Duell gegen VWB gewonnen) die Liga ohne Relegation zu halten. Sollte es dafür nicht reichen, könnte über die Saison betrachtet der oft stotternde Offensivmotor als Mitgrund angeführt werden, 28 Treffer sind der schwächste Wert aller 14 Teams, der beste Torschütze ist seit letzter Runde Marcel Pichler mit fünf Saisontreffern. Defensiv präsentieren sich die Rot-Weißen vor allem im Frühjahr stabil, sieben Mannschaften haben sogar mehr Gegentore kassiert, in der Rückrunde hielt Moritz Lüftner dreimal die Null fest. Ein weiterer Grund für die brenzlige Situation ist die Auswärtsbilanz, denn in der Fremde gelangen nur zwei Siege und diese erst in den letzten beiden Auswärtspartien der Saison im Mai in Vorderweißenbach und am Linzer Bachlberg, wodurch in Summe aber drei der letzten vier Spiele gewonnen wurden. Bernhard Gusenbauer kehrt nach Gelbsperre wieder zur Mannschaft zurück.
Historische Bilanz:
Wenn man rein aus der historischen Bilanz eine Tendenz für das Schicksal der Schweinbacher ableiten möchte, dann deutet einiges auf den Relegationsplatz hin, elf der letzten 17 Duelle konnten wir gewinnen, Schweinbach war nur in drei Matches erfolgreich, eines davon war aber das Hinspiel, als wir uns im letzten Spiel der Amtszeit von Trainer Thomas Mühlparzer mit 3:0 sang- und klanglos geschlagen geben mussten. Auf eigener Anlage waren wir für die Rot-Weißen in den letzten Jahren aber eine Nummer zu groß, unsere Gäste warten seit 2013 auf einen Sieg im Huamabergstadion und seit September 2018 (bzw. ca. 2,5 Auswärtspartien bei uns) auf einen Treffer auf unserer Anlage. Bei den Torschützen im direkten Duell hat Stefan Hinterleitner mit sieben Treffern gegen Schweinbach die Nase vorne, aus dem aktuellen Kader hat nur der aktuell verletzte Bernhard Timpner mehr als einen Treffer gegen Schweinbach erzielt.
Unsere Formkurve:
Für uns endet am Samstag eine Bezirksliga-Saison mit vielen Hochs und Tiefs, im Frühjahr haben wir uns glücklicherweise wieder erfangen und frühzeitig den Ligaverbleib abgesichert. Die Partie in der Vorwoche gegen Oberneukirchen zählt sicher nicht zu den Saisonhighlights, defensiv standen wir zwar kompakt, offensiv blieben wir hingegen blass und fanden nur selten einen echten Torabschluss vor. In der Rückrundentabelle stehen wir auf Rang 3 mit 21 Punkten, haben aber gemeinsam mit Vorderweißenbach und Naarn die wenigsten Niederlagen im neuen Jahr, nämlich nur drei. In der Gesamttabelle stehen wir auf Rang 7, die mögliche Spanne der Endplatzierung ist noch riesig, von Platz 5 bis im Worst Case sogar Platz 12 ist im Endklassement noch alles möglich. Für einige ältere Spieler aus dem KM + Reservekader wird es wohl der letzte planmäßige Einsatz im Lembacher Trikot werden (ausgenommen natürlich Personalengpässe), über die Karriereenden bzw. Transfers informieren wir euch wie gewohnt über unsere sozialen Netzwerke.
Schiedsrichter:
Wie erwartet wurde vom Fußballverband für dieses (für Schweinbach) entscheidende Spiel eine Dreierbesetzung eingeteilt und „Drei“ ist ein gutes Stichwort, denn Günter Alesi wurde dabei zum dritten Mal in dieser Saison mit einer Spielleitung unseres Teams betraut, der erste Auftritt war unsere 3:1 Auswärtsniederlage in Freistadt im Oktober 2025, die zweite Partie unsere 3:1 Auswärtsniederlage in Katsdorf im April 2026. Hoffen wir, dass wir zu Hause diese Bilanz mit Günter Alesi etwas aufbessern können, die Gesamtbilanz mit ihm ist aber klar negativ, sieben von elf Partien wurden verloren, nur drei davon gewonnen. Der letzte Sieg mit ihm war im August 2022 unser 0:5 Auswärtssieg in Königswiesen. Auch Schweinbach dürfte mit der Besetzung nicht überglücklich sein, sechs der sieben letzten Spiele mit Schiri Alesi wurden verloren, drei der vier Pflichtspielsiege unter seiner Leitung gelangen in den Jahren 2004-2006. Seine Assistenten sind Günter Ullmann und Haris Fajic.
Reserve:
Die historische Bilanz in der Reserve spricht mit sieben Siegen aus 17 Partien knapp für uns, im Hinspiel setzten wir uns dank Treffern von Moritz Kohel, Niklas Hinterleitner und David Lohr mit 2:3 durch. Die Schweinbacher Reserve kämpft noch um den Vizemeistertitel (den wir in der Vorsaison erreichten), derzeit liegen unsere Gäste auch auf Rang 2 und brauchen somit unbedingt einen Sieg für die Absicherung des Tabellenplatzes. Unser Platz 4 ist hingegen abgesichert, seit unserem 0:4 Auswärtssieg in Oberneukirchen ist eine Platzveränderung in der letzten Runde nicht mehr möglich. In der Rückrundentabelle liegen die Jungs von Amadeo Zela mit Rang 6 geringfügig schlechter als in der Gesamttabelle, auch in der Heimtabelle hat man diese Position inne.
Spielort und Uhrzeit:
Das letzte Saisonspiel steigt am Samstag, 13. Juni um 14:45 Uhr (Reserve) + 17:00 Uhr (KM). Aufgrund der Ausgangslage für die Schweinbacher wird es sicher ein spannendes und hochdramatisches Spiel, lasst euch die letzte Partie vor der Sommerpause nicht entgehen!
Damen:
Unsere Damen haben ihre Saison mit dem Punkt im Heimderby gegen Altenfelden bereits vergangene Woche beendet und sich in die Sommerpause verabschiedet. In der Endtabelle hat die Gierlinger-Elf auf Rang 8 abgeschlossen und somit spielen unsere Ladies auch in der nächsten Saison in der Landesliga. Das nächste Highlight ist der internationale Ladies Cup am Samstag, 1. August 2026, die neue Saison startet voraussichtlich mit einem Cupspiel Mitte/Ende August 2026.
Nachwuchs – U15:
Für unsere U15 wartet das letzte Auswärtsspiel der Saison, am Mittwoch, 10. Juni 2026 treffen unsere Nachwuchsfußballer um 19:00 Uhr im Sportpark Walding auf die SPG Walding/Rottenegg und freuen sich auf einige bekannte Gesichter auf der Tribüne.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2026/06/Vorbericht-Schweinbach_Juni-2026.png10801080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2026-06-10 09:00:092026-06-10 20:02:03Schweinbacher Schlüsselspiel zum Saisonende
Ladies Cup 2026 geht nach Bayern
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerKleinfeldturniere erfreuten sich vor einiger Zeit noch großer Beliebtheit und nahezu immer waren alle Plätze rasch vergeben. In der Vorjahren war aber quasi bezirksweit fast überall ein Rückgang beobachtbar, sowohl beim Lembacher als auch beim Kirchberger Kleinfeldturnier/Ortscup sanken die Anmeldezahlen, etablierte Veranstaltungen wie der Julbacher Ortscup mussten zuletzt sogar abgesagt werden – dieser Trend machte leider auch vor dem Lembacher Ladies Cup nicht Halt, mit nur fünf Teams waren 2026 Änderungen im Turniermodus nötig. Den Sieg holte sich der FC Langengeisling aus Bayern, der sich in einem dramatischen Finale gegen die Vorjahressiegerinnen aus Passau erst im Elfmeterschießen durchsetzte.
Urlaubssaison, zu wenige Spielerinnen, zu große Verletzungsgefahr oder eine zu weite Anreise – die Organisation des Ladies Cup gestaltete sich 2026 so schwierig wie noch nie, weil es auch beim langjährigen Co-Gastgeber Mariahilf Umstrukturierungen im Verein gab, waren auch die Wienerinnen dieses Jahr nur mit einem Team am Start. Umso erfreulicher war es aber, dass die drei deutschen Teams aus Passau, Langengeisling (ca. 200 km Anreise) und Biberach (ca. 380 km Anreise!) auch 2026 wie im Vorjahr wieder am Start waren.
Auf die Top 3 des Turniers und die beste Torschützin/Spielerin warteten Pokale und Gutscheine für die Lembacher Kantine
Die Begrüßung und offizielle Turniereröffnung machte unsere Kapitänin Lena Ilk
Als Gastgeberinnen natürlich vertreten – unsere Damen mit vielen bekannten Gesichtern aber auch den Neuzugängen Emilia Gahleitner (im Frühjahr bereits einige Einsätze), Jana Bogner und Vanessa Kitzberger
Die Vorjahressiegerinnen aus Passau wollten ihren Titel natürlich verteidigen, scheiterten aber im Finale im Elfmeterschießen
Der FC Langengeisling aus der Nähe von München entpuppte sich in den Gruppenspielen rasch als Turnierfavorit
Keine optischen Täuschungen und keine heimlichen Vereinswechsel – durch den knappen Kader halfen Julia Kepplinger, Christina Engleder und Olivia Brandstetter (passend zum zweiten Teil des Vereinsnamens) bei Mariahilf aus
Den Preis für die weiteste Anreise hätte eindeutig Wacker Biberach aus Baden-Württemberg erhalten, im Turnier holte man wie 2024 Platz 5, der heuer aber leider den letzten Platz bedeutete
Das Schiedsrichter-Trio Stephan Schinkinger, Jonathan Altendorfer und Thomas „Gust“ Höltschl mit Linienrichter Thomas Stritzinger
Von der weiteren Linienrichterin Anita Erbler und Stephan Schinkinger wurde mir noch dieser Schnappschuss zugespielt – danke dafür, wertet diesen Beitrag unglaublich auf
Mit fünf Teams gab es auch eine Anpassungen an der Feldgröße, der heurige Ladies Cup ging als Großfeldturnier durch, genutzt wurden ca. 2/3 der Spielfläche, die Spieldauer betrug 45 Minuten, wo alle Teams zwei Spiele absolvierten. Das überragende Team dieser 2×45 Minuten war das mit Veo Cam angereiste Team aus Langengeisling, die beide Partien klar für sich entscheiden konnten. Die Ergebnisse aus der Vorrunde im Detail:
Passau – Lembach 5:0
Biberach – Mariahilf 2:8
Langengeisling – Passau 5:2
Lembach – Biberach 5:0
Torschützinnen: 2x Alina Mairhofer, Emilia Gahleitner, Jana Bogner, Carolina Stöttner
Mariahilf – Langengeisling 1:10
Das Eröffnungsspiel durfte „Kappe Gnadenlos“ alias Thomas „Gust“ Höltschl pfeifen, er führte die Teams aufs Feld, hat in der Eile aber vergessen…
…dass der Spielmodus auf 7+1 angepasst wurde, nach kurzem Abzählen und Anpassung der Spielerinnen auf dem Feld konnte der Ladies Cup starten
Trotz vollem Fokus wie hier bei Alina Mairhofer…
…konnte das eingespielte Defensiv-Dreieck Stöttner-Bauer-Gerstl Gegentore oftmals nicht verhindern, Endstand gegen Passau aus unserer Sicht 0:5
10 Tore bot die Partie Mariahilf gegen Wacker Biberach, diese waren aber ungleich verteilt, 8x jubelten die in gelb spielenden Wienerinnen
Das Finalspiel gab es bereits in der Vorrunde, Langengeisling traf auf Passau (auf den Trikots steht nur Geisling, weil Langengeisling wohl zu lang gewesen wäre)
Trotz einiger spektakulärer Paraden von Passaus Schlussfrau ging das bayrische Derby mit 5:2 an Langengeisling
Youngstar Emilia Gahleitner erzielte den zweiten Treffer im Spiel gegen Wacker Biberach, Endstand 5:0
Abklatschen von Doppeltorschützin Alina Mairhofer und Einmaltorschützin Caro Stöttner
Im letzten Gruppenspiel kam Mariahilf ordentlich ins Straucheln…
Die Überfliegerinnen aus Langengeisling ließen den Wienerinnen beim 1:10 keine Chance
Auch Interventionen beim Schiedsrichter änderten am Spielverlauf nichts mehr, nach dem letzten Gruppenspiel gab es eine kurze Pause vor dem Finale
Nach diesen 2 Gruppenspielen duellierten sich die Top 2 der Tabelle noch um den Tagessieg, in einem hochdramatischen und zum Teil hart geführten Match über 20 Minuten lag Passau lange mit 1:0 in Front, ehe den in schwarz spielenden Damen vom FC Langengeisling bereits unter Flutlicht in Minute 19 der Ausgleich gelang, der an der Grenze zum Eigentor für Passau war. Finalschiedsrichter Jonathan Altendorfer (der wie seine Kollegen Thomas „Gust“ Höltschl und Stephan Schinkinger fehlerfrei blieb) pfiff zum Elfmeterschießen, dort verwertete Langengeisling alle Versuche, während bei Passau die Nerven flatterten und zwei Schützinnen an der Torfrau scheiterten – Endstand somit 1:1 bzw. 4:2 n.E. für den FC Langengeisling. Herzliche Gratulation an dieser Stelle!
Mit Jonathan Altendorfer wurde für das Finale Passau – Langengeisling ein junger, aber kompromissloser Schiedsrichter eingeteilt, der…
…in einer hart geführten Partie auch viel zu tun hatte.
Passau führte lange mit 1:0 gegen die leichten Favoritinnen, ehe dieses Quasi-Eigentor in der vorletzten Minute Langengeisling wieder zurück ins Spiel brachte
Die Partie ging ins Elfmeterschießen, nach einem ausgeglichenen Auftakt begann das Nervenflattern bei Passau,…
…die mit 2 Elfmetern an der Schlussfrau von Langengeisling scheiterten.
Weil bei Langengeisling alle 4 Schützinnen trafen,…
…. geht der Turniersieg wieder nach Bayern (stand natürlich bereits vor dem Finale fest), dieses Mal war es aber der Premierensieg für Langengeisling. Herzlichen Glückwunsch!
Platz 3 für unsere Damen, der mit einem Ball, einem Pokal und einer Runde Schnaps (natürlich nur für alle 18+) in der Kantine belohnt wurde
Nach dem Sieg im Vorjahr holte sich der FC Passau 2026 Rang 2
Die über das gesamte Turnier betrachtet wohl verdienten Siegerinnen – Platz 1 für den FC Langengeisling
Der Preis für die beste Spielerin/Torschützin des Turniers ging ex aequo ebenfalls an Langengeisling, Gratulation an Julia John und Ronja Buttstedt (Namen eurer Vereinswebsite entnommen, falls diese nicht korrekt sind bin ich unschuldig ;))
Auch für die Unterhaltung abseits des grünen (oder leider stellenweise auch mehr braunen) Rasens war gesorgt, Cornhole-Boards, ein Plantschbecken mit wieder verwendbaren Wasserbomben oder eine Beer Pong Station boten jede Menge Action. Auch die Verpflegung war gesichert, alle veganen und normalen Schnitzelsemmeln sowie Neuburgersemmeln wurden aufgegessen, bei den Getränken ist das nicht ganz gelungen, hier sind unsere Quellen aber nahezu unerschöpflich 😉
Während zu Beginn das Plantschbecken noch versucht wurde mit Gießkannen aus dem Bach zu befüllen, erinnerten wir uns irgendwann an die Erfindung des Gartenschlauchs, Altenfelden-Import Caro Stöttner übernahm die ehrenvolle Aufgabe
Durch die wieder verwendbaren Wasserbomben musste man aber rasch seine Siebensachen packen und die Flucht antreten, so wie in diesem Fall Ronja Schlager
Die Cornhole-Boards wurden in den Spielpausen häufig genutzt, dabei…
…bewies Neuzugang Jana Bogner wie später im Spiel eine perfekte Technik, sie steuerte beim 5:0 gegen Wacker Biberach einen Treffer bei
Viele weitere Fotos sind auf der Website unseres langjährigen Ladies Cup Fotografen von kickerin.at zu finden. Danke wie immer für die zahlreichen und perfekten Fotos von unserem Turnier: https://kickerin.at/galerien/saison_2026-27.html
Das heurige Turnier konnte leider nicht im gewohnten Format und nur mit 5 Teams abgehalten werden, bei diesen Teams möchten wir uns aber ganz besonders bedanken, dass sie dennoch die zum Teil sehr weite Anreise auf sich genommen haben und zu einem gelungenen Ladies Cup beigetragen haben. Ein großes Danke auch an die hauptverantwortlichen Turnierorganisatorinnen Julia Kepplinger und Christina Engleder, die unzählige Stunden in ihrer Freizeit für die Planung, Organisation, Umplanung, etc. investiert haben. Wir hoffen, dass sich im nächsten Jahr wieder mehr Teams finden, damit der Ladies Cup und der Frauenfußball generell wieder jene Aufmerksamkeit bekommen, die sie verdienen.
Haslacher Erfolg beim 3. Lembacher Kleinfeldturnier
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerTraumwetter, perfekte Stimmung und 15 Teams die sich in spannenden Duellen um den Turniersieg und auch um den ersten Platz am Seidlwagen duellierten – das war das 3. Lembacher Kleinfeldturnier, welches am Samstag, 11. Juli 2026 am Sportplatz ausgetragen wurde. Nach zum Teil hochdramatischen Spielen stand nach dem Halbfinale fest, dass es erneut keinen Lembacher Heimsieg geben wird, nach zwei Erfolgen von Sloboda City (die heuer nicht am Start waren), setzte sich die Haslacher Delegation „Amarillo azul haslana“ in letzter Sekunde gegen die Hummelbauer Allstars aus Putzleinsdorf und Oepping durch.
Der Turnierbeginn war für 13:00 Uhr geplant, bereits ab 12:15 trudelten die ersten (durstigen) Teilnehmerinnen und Teilnehmer im Huamabergstadion ein, die dann auf den offiziellen Anpfiff etwas länger warten mussten, denn laut Turnierleitung hat ein gewisser Daniel Wögerbauer die Mannschaft Duble Sieger 2036 angemeldet, dieses Team konnte aber bis heute nicht gefunden werden – lieber Daniel Wögerbauer (welcher auch immer) – bitte provisorisch eine Kantinenrunde in Lembach übernehmen. Parallel klären wir natürlich auch, ob es ein interner Anmeldefehler war, der nach mehreren konsumierten Kantinenrunden entstanden ist.
Auf 2 Feldern wurde das Turnier ausgetragen, mittig dazwischen war der Seidlwagen perfekt positioniert, um das Grundbedürfnis „Durst“ zu stillen
Beliebter Treffpunkt (wenn es technisch funktionierte) – der Fernsehbildschirm mit aktuellen Spielständen und Tabellen
Mit einigen Minuten Verzögerung und einer Adaptierung im Turnierplan konnte das Turnier dann nach einer Begrüßung von Sprecher Reinhard Richtsfeld gestartet werden, die Partien gegen die ominösen Duble Sieger 2026 wurden alle mit 3:0 (bei den Damen natürlich 6:0 weil Frauentore doppelt zählen) gewertet. Auf zwei Plätzen absolvierten die Teams in einer 8er und einer 7er Gruppe dann ihre Gruppenspiele, die jeweils acht Minuten dauerten. Geleitet wurden die Partien vom professionellen Schiedsrichterquartett Michael Kaltenhuber, Wilfried Kaltenhuber, Jakob Bäuchler und Stephan Schinkinger, der später liebe(r)voll sein wollte und in einigen Spielen als Torhüter unserer Damendelegation aushalf.
Schiedsrichterboss Pierluigi Collina hatte neben den WM-Spielen auch das Lembacher Kleinfeldturnier zu besetzen und entschied sich u.a. für den erfahrenen Wilfried Kaltenhuber, der dann auch das Spiel um Platz 3 leiten durfte
Perfekter Durchblick dank Sonnenbrille und obergärig gebrauten Getränken – Stephan Schinkinger erhielt ebenfalls das Vertrauen der FIFA und war vorwiegend in der Gruppenphase im Einsatz
Der höchste Sieg im Turnier gelang der Bezirksauswahl gegen liebe(r)voll 2 mit einem 6:0, liebe(r)voll 2 war auch beim torreichsten Spiel vertreten, dieses verlor man mit 6:4 gegen die Chaoskämpfer. Nach der Gruppenphase gab es dann folgenden Endstand in den Tabellen:
Amarillo azul haslana untermauerte bereits in der Gruppenphase ihre Favoritenrolle
Das direkte Duell entschied in Gruppe B zugunsten von Crew 7, die sich später Rang 3 holten
Im Anschluss fanden die Halbfinalspiele sowie das Spiel um Platz 3 und das Finale statt, die einzige Lembacher Mannschaft in den Top 4, die Knechtsweezer, mussten sich leider mit dem undankbaren 4. Rang zufrieden geben. Das Finale bestritten die Aigener-Haslacher Combo „Amarillo azul haslana“, die dank eines Last-Minute-Tores mit 2:1 gegen die Hummelbauer Allstars siegreich waren und sich den Pokal und einen Kantinengutschein im Wert von 150 Euro sichern konnten.
Rang 3 und ein Kantinengutschein in Höhe von 50 Euro für Crew 7 aus Putzleinsdorf
Die Hummelbauer Allstars wurden im Finale knapp geschlagen, holten aber Platz 2 und 100 Euro Kantinengutschein
Im Vorjahr noch als FC JTJDMNAVALFAH angetreten und Platz 2 geholt, gelingt 2026 der große Coup für Amarillo azul haslana
Der Turnierplan mit allen Ergebnissen ist noch einige Zeit hier abrufbar: https://www.meinturnierplan.de/c/qm4yg26b/kleinfeldturnier-2026/
Besonders spannend war auch der Kampf am Seidlwagen, der rasch zu einem Duell zwischen den beiden größten Teams wurde, schlussendlich setzte sich Gut trägt Hut mit 331 Seidln bzw. Spritzer vor dem 1. FC Hanrieder Ghetto mit 298 Seidl/Spritzer durch. Dies ist neuer Turnierrekord, die Sieger aus den Vorjahren holten den Titel mit 217 bzw. 243 Seidl – Gratulation an die Hutträger und Prost bei eurem Preis – 25 weiteren Litern Bier 😉
Nach 331 Getränken konnten nicht mehr alle stehend fürs Foto angetroffen werden, Gratulation an „Gut trägt Hut“ für den Sieg in der Seidlwertung
Anbei noch einige Impressionen vom Turnier mit mehr oder wenigen lustigen Bildunterschriften, an dieser Stelle natürlich auch ein großes DANKE an alle Helferinnen und Helfer, die wieder zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben!
Das beste Lembacher Team – die Knechtsweezer waren wie immer am Start und holten Rang 4
FC Fischer Ball ins aus hätte den Ball besser öfter ins Aus spielen sollen als zu den Gegnern – Rang 7 von 8 war für die ambitionierte Lembacher (KM-)Auswahl wohl eine kleine Enttäuschung
U15 Trainer Kurt Vollert stellte die Mannschaft Anno 89+11+12, mit Rang 4 in Gruppe B wurde die Finalphase knapp verpasst
Noch einen Platz besser in Gruppe B waren die Los Promillos, punktegleich mit der zweitplatzierten Crew 7 war aufgrund des verlorenen direkten Duells in der Gruppenphase Schluss
liebe(r)voll war liebevoll zu den Gegnern und überließ ihnen meistens die Punkte, auch am Seidlwagen landete man (geschwächt durch eine 20er-Feier am Vortag – Happy Birthday Lara!) nur im Mittelfeld
Die Bezirksauswahl aus Hofkirchen verpasste nur knapp den Einzug in die Finalrunde, Rang 3 in Gruppe stand schlussendlich zu Buche
Es hätte das Märchen des Turniers werden können – das hochdekorierte und gepranerte weiße Ballett vom 1. FC Hanrieder Ghetto zerbrach am selbst auferlegten Druck und landete mit beiden Teams nur im Mittelfeld
Kapitän Harald Wohlinger stellte mit Frisch & Rostig und Die Chaoskämpfer gleich zwei Teams, die die Gruppenphase auf Rang 5 bzw. 6 nicht überstanden
Dank unserem Grillteam Charly Höltschl, Karin Burgstaller und Eva Dietl musste niemand hungern, die Schlange für frische Schnitzelsemmeln und Pommes riss selten ab
Die Turnierleitung wurde wie im Vorjahr von Reinhard Richtsfeld und Klaus Draxler übernommen
„Die liegenden Niklasse“, Anwärter für den Foto Award 2026
Hochbetrieb am Seidlwagen, insgesamt wurden 1.282 Seidl/Spritzer offiziell gezählt
Die Bezirksauswahl kann es nicht glauben, in den Anfangsminuten verzweifelten sie an unseren liebevollen Damen
Der Mann mit perfekter Einwurftechnik und den vielen Namen – Gust, Körper-Klaus und manchmal nennt ihn seine Familie seltsamerweise auch Thomas
Perfekte Nahaufnahme von den noch vorhandenen Haaren von KM-Kapitän Patrick Schürz von unserer Fotografin Olivia Brandstetter
Die Spieler aufgefädelt wie auf einer Perlenkette beim Duell Hummelbauer Allstars gegen Anno89+11+12
Final-Schiedsrichter Jakob Bäuchler mit den Pokalen für die Top 3
Hutträger Moritz Kohel mit körperbetontem Spiel gegen Lebensgefährtin und Union Lembach Damen Neuzugang Nadine Rehberger
Trainer Maxi Pötscher beim Coaching mit Weidinho, Rick Oida und Fritten Jonny, der auch als Kalte Würstl Jonny bekannt ist
Auch die Cornhole-Boards wurden vor allem nach dem Turnier wieder genutzt
Im Spiel um Platz 3 setzte sich Leon Wögerbauers Crew 7 knapp gegen Michael Lindorfers Knechtsweezer durch
Hartes Einsteigen der Hummelbauer Allstars im Finale, das mit einer Zeitstrafe von 2 Minuten geahndet wurde
Trotz Gruppenrang 6 gute Laune bei Frisch & Rostig Spielerin Simone Altenhofer, die im Gegensatz zu Teamkapitän Harald Wohlinger noch in die Kategorie „Frisch“ fällt
Möglicherweise waren bei den Spielern vom Hanrieder Ghetto Chakren blockiert, die der Trikotsponsor im Vorfeld zum lösen vergessen hatte, vor allem das Sakralchakra
Gut trägt Hut Kapitänin Laura Kainberger scheitert am Schlussmann der Chaoskämpfer
Amarillo azul haslana sucht so wie viele andere Teams die Schattenplätze und mied die Sonne, so wurde der Grundstein für ein erfolgreiches Turnier gelegt
Aushilfs-Keeper Patrick Schürz konnte trotz des eingespielten IV-Duos Valentina Bauer und Carolina Stöttner einige Gegentreffer nicht verhindern
Der jüngste Turnierteilnehmer – Felix Anreither zeigte den Routiniers von FC Fischer Ball ins Aus wie man Tore schießt
Markus Schinkinger ist für seine Ausflüge als Tormann bekannt, beim Kleinfeldturnier spielte er dieses Mal regulär am Feld bzw. außerhalb des Strafraums
Stevie Wonder und seine Los Promillos Kollegen können den Treffer der Hummelbauer Allstars trotz klarer Überzahl nicht verhindern
liebe(r)voll 1 verstärkte sich kurz vor Ende des Transferfensters mit Jakobine Pechmann, die dann auch den einzigen Turniertreffer erzielen konnte
Don Promillo vom 1. FC Hanrieder Ghetto in gefährlicher Schieflage
U15 Trainer Kurt Vollert wirkt zufrieden mit dem Abschneiden von Anno 89+11+12
Gut trägt Hut war beim Torjubel und in den Spielpausen das lautstärkste Team
Laut Schiedsrichter Wilfried Kaltenhuber gemeinsam mit Sandra Keil und Ronja Schlager die Spielerin des Turniers – Julia Peer im Match gegen Crew 7
Elegante Technik bei der (Hofkirchner) Bezirksauswahl
Eleganter Laufweg auch bei Sommerneuzugang Gregor Mühlparzer, der seine Haarfarbe extra fürs Turnier an die Dressfarbe angepasst hat
Fast 80 Jahre die aufeinander prallen – Harald Wohlinger prüft Schlussmann Stephan Schinkinger
Unterschiedsspieler Gerhard Past musste bei den Knechtsweezern früher weg, der Abgang konnte in den letzten Spielen nicht kompensiert werden
After review – Schiedsrichter Wilfried Kaltenhuber mit einer Begründung seiner Spielauslegung
FC Fischer Ball ins Aus hatte mit Markus Schinkinger die Nr.1 von Lembach und mit Lukas Fischer die Nr. 1 von Oepping-Peilstein in den Reihen, Spielertrainerlegende Michael Rotter stellte dennoch David „Joker“ Wögerbauer im Tor auf
Danke für eure Teilnahme bzw. euren Besuch, wir freuen uns auf die nächste Auflage 2027!
U15 Kantersieg zum Saisonabschluss
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerAktuell ist Fußball-WM und die deutsche Nationalmannschaft besiegte zum Auftakt Curacao mit 7:1 und weckte Erinnerung an den 8. Juli 2014, als im WM-Halbfinale die damalige Löw-Elf in Belo Horizonte die brasilianischen Gastgeber ebenfalls mit einem 7:1 ins Tal der Tränen schickte. Dieses Ergebnis konnte man am Dienstag auch in Lembach auf der Anzeigetafel sehen, dafür verantwortlich war eine bärenstarke Vollert-Elf, die die JUnior Heroes mit einem Kantersieg wieder nach Hause schickte.
Nach einer schmerzhaften 5:1 Niederlage in Walding lagen unsere Nachwuchskicker auf Rang 5, sieben Punkte fehlten auf die letzten Gegner der Saison, die JUnior Heroes lagen auf Platz 2 mit 17 Punkten. Den Tabellenstand merkte man aber von Minute 1 weg überhaupt nicht, bereits nach drei Minuten stellte Alexander Zoitl auf 1:0 und brachte unsere U15 in Führung und es sollte der Auftakt für ein Torspektakel werden. In Minute 7 erhöht Lucas Lang auf 2:0, in den Minuten 16 und 17 fixiert Alexander Zoitl seinen Dreierpack und stellt die Weichen früh auf Sieg. Das Spiel war quasi entschieden und unsere Nachwuchsspieler nahmen die Partie dann wie gegen Feldkirchen oder die SPG Herzogsdorf-Neußerling/St. Veit/Niederwaldkirchen etwas zu locker und so kamen die JUnior Heroes durch Tim Mitgutsch in Minute 24 zum ersten Treffer des Tages. Es hätten sogar noch mehr werden können, unsere Gäste vergeben vor der Pause noch zwei gute Gelegenheiten, wodurch es mit einem 4:1 in die Kabine geht, wo Trainer Kurt Vollert klare Worte hinsichtlich Einstellung und Konzentration vor allem der Mittelfeldspieler fand.
Die Halbzeitansprache fruchtete, denn unsere Jungkicker starteten mit viel Elan in den zweiten Durchgang und gewannen ca. 3/4 der Zweikämpfe. Auch offensiv sind wir weiterhin brandgefährlich, Simon Schmidhofer, Konstantin Rabeder und Lucas Lang tauchen immer wieder gefährlich im gegnerischen Strafraum auf, Konstantin Rabeder trifft nach Wiederanpfiff mit einem Distanzschuss nur die Querlatte. Das Lembacher Pressing wird dann in Minute 61 belohnt, Alexander Zoitl trifft zum 5:1, fünf Minuten später erhöht Lucas Lang mit einem scharfen Schuss von der linken Seite auf 6:1 und entscheidet endgültig die Partie. Trainer Kurt Vollert forderte weiteren Offensivfußball, denn mit weiteren Toren konnte Platz 4 fixiert werden und so belohnte sich Simon Schmidhofer in Minute 73 für seinen unermüdlichen Einsatz mit dem 7:1. Schiedsrichter Fritz Erlinger beendete pünktlich die Partie und der Jubel war groß, durch den Kantersieg am letzten Spieltag wurde Platz 4 erreicht und die SPG Herzogsdorf-Neußerling/St.Veit/Niederwaldkirchen noch überholt.
Fazit von Trainer Kurt Vollert: Man sieht, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt und wie die Jungs das im Training Geübte immer besser im Spiel umsetzen. Natürlich merkte man heute die Unterstützung von drei sehr kampf- und spielstarken Leihspielern aus Altenfelden, umso mehr freue ich mich auf die Herbstsaison, wo es in der U16 eine neue SPG Lembach/Kirchberg/Altenfelden geben wird. Diese SPG war neben der guten und professionellen Zusammenarbeit mit Obmann und Nachwuchsleiter Robert Dietl und der positiven Einstellung vieler Spieler ein wesentlicher Grund, dass ich als Trainer und Coach weitermache und die weite An- und Heimreise zu den Trainings und Spielen in Kauf nehme. Am 7. Juli gibt es einen Elternabend, wo gemeinsam die Grundpfeiler für die nächste Saison und eine erfolgreiche Zusammenarbeit auf allen Ebenen gesteckt werden. Ich bin stolz auf diese Jungs und es macht mir riesig Freude, zu sehen, wie sie sich sportlich, mental und körperlich weiterentwickeln.
Turbulente Spielzeit 25/26 – Saisonrückblick Union 1947 Lembach
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerAm Donnerstag, 3. Juli 2025 wurde der Spielplan für die Bezirksliga Nord für die Saison 2025/26 bekanntgegeben, diese eröffneten wir am Samstag, 16. August 2025 mit einem Heimspiel gegen Landesliga-Absteiger Admira Linz. Mit einem Spiel auf eigener Anlage gegen Schweinbach endete die abgelaufene Spielzeit am Samstag, 13. Juni 2026, in der sich unsere Mannschaft im Umbruch befand und als durchaus turbulent in Erinnerung bleiben wird. Im Jahr 1 nach Rekordmann Stefan Hinterleitner war die Bezirksliga so eng wie schon lange nicht mehr und daher waren wir und fast die ganze Liga auch bis zum Schluss im Abstiegskampf, ein Trainerwechsel und der erneute Klassenerhalt unserer Damen in der Landesliga prägten ebenfalls die Saison.
Kampfmannschaft
Hinrunde Kampfmannschaft
Personell durfte der damalige Trainer Thomas Mühlparzer einige neue Gesichter beim Trainingsauftakt im Juli begrüßen. Mit den Verpflichtungen von Felix Bes (von Kirchberg), Sebastian Traxler, Daniel Pils (beide von St. Martin 1b), Daniel Zauner (von Rohrbach-Berg 1b) und Gregor Mühlparzer (Kooperationsspieler von Kirchberg bis Winter 2025) wurde auf die Abgänge von einigen jahre- bzw. jahrzehntelangen Stammspielern reagiert. Ersatztormann Reinhard Perndorfer wechselte zurück zu seinem eigentlichen Stammverein Wesenufer, Edhem Seperovic zog es in die Bezirksliga Ost zur Union Ansfelden und Stefan Hinterleitner bzw. Andreas Hofer beendeten ihre Karrieren, wobei Andreas Hofer im Laufe der Saison doch wieder zu einigen Einsätzen in der Reserve kam.
Bezirksliga Nord Rekordtorschütze Stefan Hinterleitner beendete seine Karriere, seine Torrekorde werden wohl noch Jahrzehnte halten
Edhem Seperovic verließ uns im Sommer 2025 ein zweites Mal, dieses Mal zu Ansfelden in die Bezirksliga Ost
Die Neuzugänge wurden sofort ins Team integriert, Daniel Pils führte unser Team im Frühjahr auch einige Male als Kapitän aufs Feld (Bild Copyright: Was tuat si)
Wohin die Reise gehen wird, war zu Beginn der Spielzeit 2025/26 noch unsicherer als in den vorherigen Jahren, denn neben den Kaderänderungen (junge, zum Teil noch unerfahrene Spieler ersetzten langjährige, konstante Leistungsträger) wurde auch die Liga bunt durchgemischt. Mit Oberneukirchen, Admira Linz und Naarn waren drei Teams neu dabei, gegen die es nur wenig Erfahrungswerte aus der jüngeren Vergangenheit gab und die Auslosung bescherte uns auch gleich die violetten Admiraner in Runde 1. Nach einer soliden Vorbereitung mit drei Siegen, einem Unentschieden und einer Niederlage war die Hoffnung auf einen positiven Saisonauftakt groß, auch die umfangreichen Kaderveränderungen beim Landesliga-Absteiger aus Linz sowie die Statistik (seit 2010 keine Niederlage in Runde 1 in der Bezirksliga) sprach für uns. Personell traten wir quasi in Bestbesetzung an, es fehlten damals lediglich die langzeitverletzten Thomas Pichler, Nico Wögerbauer und Manuel Pichler. Nachdem aufgrund einer Unwetterwarnung der geplante Tandemsprung mit Matchballübergabe abgesagt werden musste, gab es nach 90 Minuten die nächste Hiobsbotschaft – gegen einen durchaus schlagbaren Gegner ziehen wir mit 1:2 den Kürzeren, wie schon in der Vorbereitung wurden einige Defizite im Torabschluss offensichtlich. Auch in Runde 2 gegen Julbach blieben wir punkte- und dieses Mal sogar torlos, bei den Gegentreffern machten wir den Julbachern das Toreschießen auch nicht allzu schwer bzw. verteilten Geschenke.
Daniel Zauner mit Lufthoheit gegen Vorderweißenbach, sein Treffer Ende August führte zum ersten Punktgewinn der Saison (Bild Copyright: Was tuat si)
Wenn es spielerisch nicht läuft, kommen auch noch Verletzungen hinzu und die Frühphase vom Herbst war in dieser Hinsicht richtiggehend verflucht. Alexander Mühlparzer ging in Runde 2 verletzt runter, Jakob Pechmann musste nach Runde 3 eine mehrwöchige Pause einlegen, Martin Schinkinger verpasste nach einer Verletzung in Runde 4 die gesamte Hinrunde, Stefan Schürz und Manuel Schmerda gesellten sich nach Runde 5 endgültig zum Lembacher Lazarett. Positiv an dieser Phase war aber, dass endlich die ersten Punkte eingefahren wurden, in Vorderweißenbach retteten wir in der ersten Sonntagspartie der Saison ein 1:1 über die Zeit, gegen Katsdorf mussten wir in Runde 4 nach einer 3:0 Führung noch zittern, feierten schlussendlich mit einem 3:2 den ersten Sieg der neuen Spielzeit.
Das folgende Monat wurde dann zu einem ergebnistechnischen Auf und Ab, in Altenberg mussten wir wie so oft den Platz als Verlierer verlassen, gegen Oepping-Peilstein reichte es zu einem Punkt und die Partie gegen Haslach gaben wir nach einer komfortablen 0:2 Auswärtsführung in der Schlussphase noch aus der Hand. Seit der Partie in Runde 6 gegen Oepping-Peilstein hatte sich auch das Durchschnittsalter unserer Mannschaft deutlich erhöht, aufgrund der zahlreichen Verletzungen sprangen die Oldies Stephan Schinkinger und Christian Anreither in die Bresche und gehörten für den restlichen Herbst zum Stammpersonal. Mit ihnen wurden im Oktober dann auch die nächsten Saisonsiege eingefahren, St. Oswald/Fr. wurde zu Hause in einer hochdramatischen Partie mit 4:3 besiegt, gegen Arnreit folgte eine Woche später ein 1:2 Auswärtssieg, der in der Schlussphase mit zwei Mann mehr fixiert wurde. Der Punkt gegen Naarn Mitte Oktober sollte dann der letzte im Herbst gewesen sein, die letzten drei Partien gegen Freistadt, Oberneukirchen und Schweinbach wurden nach zum Teil erneut folgenschweren Fehlern in der Defensive allesamt verloren.
Stephan Schinkinger war vor der Saison für die Reserve vorgesehen, musste aber auch regelmäßig in der KM seinen Mann stehen (Bild Copyright: Union Arnreit)
Die Sorgenfalten von Thomas Mühlparzer wurden im Herbst immer größer, nach drei Niederlagen in Folge kam es nach der Hinrunde zur Trennung (Bild Copyright: Was tuat si)
Nach dem schwächsten Hinrunden-Ergebnis in der Bezirksliga seit vielen Jahren (Platz 10 mit zwölf Punkten, nur einen Punkt vor dem Tabellenletzten) endete im November 2025 auch die 2,5-jährige Amtszeit von Trainer Thomas Mühlparzer. Nach einer ca. einmonatigen Suche konnte mit Amarildo Zela ein Nachfolger präsentiert werden, der ehemalige Profi und albanische Nationalspieler gilt als absoluter Fußballexperte und angehender UEFA PRO Lizenz Besitzer und kam von der Union Taiskirchen zu uns. Unsere Spieler wurden sogleich mit einem Trainingsprogramm versorgt, welches bis zum offiziellen Trainingsauftakt am 13. Jänner zu absolvieren war und er installierte nach den ersten Vorbereitungsspielen mit Patrick Schürz auch einen neuen Kapitän. Auch sonst gab es in den organisatorischen Abläufen einige Änderungen und Professionalisierungen, u.a. wurde das Abschlusstraining immer auf den Tag vor dem Spiel verlegt.
Mitte Dezember hatte die Trainersuche ein Ende, Amarildo Zela übernahm mit seinem Sohn Amadeo unsere KM + Reserve
Rückrunde Kampfmannschaft
Nach einer intensiven Vorbereitung mit insgesamt acht Testspielen (drei mehr als in den Vorjahren) eröffneten wir die Rückrunde der Bezirksliga Nord mit einer Auswärtspartie am Linzer Bachlberg gegen Admira Linz. Die Bilanz aus den Testspielen war mit vier Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen durchaus positiv, wobei auch dort vereinzelt aufgefallen ist, dass uns einfach ein echter Knipser fehlt, der eiskalt unsere Chancen verwertet. Dies sollte sich dann auch gleich in den ersten Spielen zeigen, bei den beiden Unentschieden gegen Admira und Vorderweißenbach ließen wir gute Gelegenheiten aus, beim Sieg gegen Julbach sicherte uns ein Eigentor von Jonas Wagner drei Punkte. Der Tiefpunkt im Frühjahr war definitiv die 3:1 Auswärtsniederlage gegen die SPG Katsdorf, trotz fünf gesammelten Punkten in den ersten vier Frühjahrspartien rutschten wir auf Relegationsplatz 13 ab.
Eine Statistik in der niemand vorne mitmischen will – mit 47 Gegentreffern hatten wir gemeinsam mit Oberneukirchen die zweitmeisten der Liga
Diesen Rang hatten wir auch eine Runde später noch inne, nach dem Torspektakel gegen Altenberg (4:4, höchstes Unentschieden seit Beginn der elektronischen Datenerfassung zur Saison 2003/04) spitzte sich die Situation im Tabellenkeller immer mehr zu. Was dann folgte, hätten sich selbst die kühnsten Optimisten nicht zu hoffen gewagt, denn unsere Jungs setzten zu einem unfassbar starken Schlussspurt an, durch den wir in Runde 24 mit einem 3:1 Heimsieg gegen Freistadt frühzeitig den Klassenerhalt feierten. Davor gab es einen 0:4 Auswärtssieg gegen Titelkandidat St. Oswald/Fr. sowie drei Derbysiege gegen Oepping/Peilstein, Haslach (erster Derbysieg seit 2001!) und Arnreit, lediglich die Pfingstmontagspartie bei tropischen Temperaturen in Naarn ging in dieser Phase verloren.
5 Siege in 6 Partien von Ende April bis Ende Mai sicherten uns schlussendlich den Klassenerhalt (Bild Copyright: Was tuat si)
Die abschließenden Saisonspiele gegen Oberneukirchen und Schweinbach konnten aufgrund des fixierten Klassenerhalts sehr entspannt absolviert werden und dementsprechend waren auch die Leistungen. Sowohl gegen Oberneukirchen als auch gegen Schweinbach setzte es eine knappe 1:0 Niederlage, in der die Schiedsrichterentscheidungen nicht immer für uns waren, so wurde u.a. in der Schlussphase gegen Schweinbach ein wohl korrekter Treffer von Idris Sakic wegen Abseits aberkannt. Schlussendlich beendeten wir die Saison auf Rang 9 mit 33 Punkten, in der Rückrundentabelle lagen wir sogar auf Platz 4, die Mission „Klassenerhalt“, das erklärte Ziel zur Winterpause, wurde von Amarildo Zela und seinen Männern eindeutig erreicht. Mit Jonathan Altendorfer, Manuel Kainberger und teilweise Niklas Höfler, Moritz Kohel und Alexander Kindlmann wurden auch viele ehemalige Reservespieler bzw. Talente in die KM integriert, die das Vertrauen unseres Trainers mit guten Leistungen zurückzahlten.
Vor allem in den Derbys waren wir im Frühjahr erfolgreich, aktuell stehen wir bei fünf Derbysiegen in Folge (Bild Copyright: Was tuat si)
Die Liga war heuer vor allem im Mittelfeld so eng wie vielleicht noch nie, eine starke Frühjahrssaison (Platz 4 in der Rückrundentabelle) sicherte uns aber den Ligaverbleib, wodurch wir ab August in die neunte Bezirksligasaison in Folge gehen. Offensiv entwickelte sich Adnan Nocic zu einem starken Mittelstürmer, der Bälle halten, verteilen und auch Tore schießen kann, er war am Ende unser bester Saisontorschütze mit 9 Treffern, wird uns aber leider im Sommer Richtung Ansfelden verlassen. Auch die Neuzugänge Daniel Zauner, Daniel Pils, Sebastian Traxler und Ersatztormann Felix Bes entwickelten sich auf und neben dem Platz zu echten Verstärkungen und wir freuen uns, dass alle vier auch nächste Saison wieder für Lembach aktiv sein werden. Defensiv gab es in einigen Spielen Optimierungsbedarf, am Ende hatten wir mit 47 Gegentoren gemeinsam mit Oberneukirchen die zweitmeisten Gegentreffer der Liga, hier gab es aber auch oftmals aufgrund von Sperren oder Verletzungen notwendige Umstellungen bzw. war leider unser Schlussmann Markus Schinkinger oftmals nicht unbeteiligt. Von größeren Verletzungen blieben wir im Frühjahr glücklicherweise weitestgehend verschont, lediglich Bernhard Timpner brach sich gegen Julbach den Innenknöchel und verpasste die restliche Rückrunde. Die Spieler und Trainer gehen nun in eine verdiente (kurze) Sommerpause, der Auftakt in die neue Saison findet am Wochenende 14. – 16. August statt.
Mit neun Treffern war Adnan Nocic unser bester Saisontorschütze (Bild Copyright: Was tuat si)
Mit dem 3:1 Heimsieg gegen Freistadt wurde Ende Mai der Klassenerhalt fixiert
Reserve
Hinrunde Reservemannschaft
Die Kaltenhuber-Elf ging als amtierender Vize-Meister in die neue Saison und durfte sich nach einem Trainerwechsel weiterhin als Kaltenhuber-Elf bezeichnen, denn Wilfried Kaltenhuber zog sich als Übungsleiter zurück, sein Sohn Michael war nun alleinverantwortlich für unsere Reserve. Auch beim Spielermaterial gab es einige Änderungen, nicht mehr mit an Bord waren Tormann Reinhard Perndorfer (zu Wesenufer), Kenan Seperovic, David Wögerbauer (beide Karriereende) sowie Harald Wohlinger (verletzt bzw. Karriereende). Dafür wurden mit Moritz Kohel, Jonathan Altendorfer, Niklas Höfler, Niklas Hinterleitner, Milad Rasuli und Alexander Kindlmann junge Talente bzw. Kirchberg-Rückkehrer in die Mannschaft integriert, zudem nahm Kirchberg-Neuzugang Felix Bes den freien Platz zwischen den Pfosten ein.
Ab Sommer 2025 war Michael Kaltenhuber alleine für unsere Reserve verantwortlich
Weil die beiden Landesliga-Absteiger Admira und Naarn mit ihrer 1b in der 2. Klasse aktiv sind, hatte unsere Reserve über die gesamte Saison gesehen vier Spiele weniger zu absolvieren und stieg eine Woche später als unsere KM ins Geschehen ein. Der Auftakt war auch äußerst erfolgreich, die ersten drei Partien gegen Julbach, Vorderweißenbach und Katsdorf wurden gewonnen, Felix Bes blieb dabei 266 Minuten ohne Gegentor. Das wohl neben der Freistadt-Partie wohl schwächste Spiel im Herbst gab es in Runde 4 in Altenberg, bereits zur Pause lagen wir mit 4:0 zurück, der erste Treffer in der Lembacher Dress von Alexander Kindlmann in Durchgang Zwei führte zum 4:1 Endstand. Durch die verletzten KM-Spieler und die Nachrückungen von Stephan Schinkinger und Christan Anreither sowie dem Abgang von Maxi Cristea in seine Heimat Rumänien waren auch in der Reserve kreative Ideen gefragt. So wurden mit Gerhard Past, Andreas Hofer, Bernhard Bötscher, Jürgen Hötzendorfer, David Wögerbauer und Michael Lindorfer ehemalige Spieler wieder reaktiviert, gegen Altenberg halfen die Kirchberger Matthias Peherstorfer, Laurin Altendorfer und Laurenz Berger aus, außerdem feierte Manuel Pichler nach langer Verletzungspause im Herbst sein Comeback.
Ex-Kapitän David Wögerbauer hat seine Karriere eigentlich bereits beendet, wie einige andere ehemalige Spieler half er aber im Laufe der Saison bei Personalengpässen aus
Der September endete mit zwei 2:2 Unentschieden gegen Oepping-Peilstein und Haslach, der nächste volle Erfolg wurde Anfang Oktober mit einem 3:0 gegen St. Oswald/Fr. eingefahren, eine Woche später folgte der fünfte Saisonsieg mit einem 1:6 Auswärtssieg in Arnreit. Mit diesem Ergebnis mussten wir uns Ende Oktober im Nachtragsspiel gegen den späteren Herbstmeister aus Freistadt geschlagen geben, ehe es zum Jahresausklang ein Remis gegen Oberneukirchen und einen 2:3 Auswärtserfolg in Schweinbach gab, der den Schweinbachern den Herbstmeistertitel kostete. Diese Ergebnisse führten uns auf Platz 4 in der Hinrunde mit 21 Punkten, Jonathan Altendorfer (8) und Jakob Bäuchler (4) waren für ca. 50 % der 25 Treffer im Herbst verantwortlich.
Zehn Einsätze in der Reserve im Herbst reichten Jonathan Altendorfer zum besten Torschützen, an seine acht Tore kam kein anderer Spieler heran (Bild Copyright: Was tuat si)
Auch in der Reserve gab es nach der Hinrunde eine Veränderung am Trainerstuhl, diese hatte aber keine sportlichen, sondern private Gründe, denn Michael Kaltenhuber stand im Frühjahr 2026 aufgrund Hausbau nicht zur Verfügung. Sein Nachfolger für die Rückrunde wurde Amadeo Zela, der Sohn unseres KM-Trainers Amarildo, der internationale Fitnesstrainer sollte im Frühjahr dann sogar vereinzelt als Spielertrainer auftreten.
Rückrunde Reservemannschaft
Unsere Reserve startete mit einer Woche Verspätung und einem 0:0 gegen Julbach ins neue Jahr, das gesamte Frühjahr sollte zu einem Auf und Ab werden, in dem keine zwei Siege in Folge gefeiert werden konnten. Einem 5:3 Heimsieg gegen Vorderweißenbach folgte eine bittere 1:0 Niederlage in Katsdorf, ehe man Altenberg etwas überraschend mit 3:0 zu Hause schlug. Derbys waren im Frühjahr in der Reserve nicht unbedingt unsere Spezialität, die beiden Spiele gegen Oepping/Peilstein und Arnreit wurden verloren, gegen Haslach holten die Mannen von Amadeo Zela immerhin einen Punkt. Personell war die Situation im Frühjahr oftmals angespannt, die eigentlichen Kirchberger Laurin Altendorfer und Jan Pötscher waren nahezu immer im Einsatz, mit Gregor Mühlparzer, Julian Weidinger und Emilian Rabeder waren weitere Kirchberger zumindest vereinzelt in unserem Trikot zu sehen, auch auf Routiniers wie Michael Lindorfer, Harald Wohlinger und David Wögerbauer musste zum Teil regelmäßig zurückgegriffen werden.
Gregor Mühlparzer war im Herbst 2025 Kooperationsspieler in der KM, im Frühjahr spielte er in der Reserve gegen Freistadt und erzielte dort den Ehrentreffer (Bild Copyright: Union Arnreit)
Die Schlussphase der Saison war mit Duellen gegen die Topteams aus Freistadt und Schweinbach äußerst schwierig, nach einer Niederlage gegen den bereits feststehenden Reservemeister aus Freistadt wurde am vorletzten Spieltag mit einem 0:4 Auswärtserfolg in Oberneukirchen Platz 4 in der Tabelle endgültig fixiert, die Saison beendeten wir mit Bernhard Bötscher zwischen den Pfosten (drei Saisoneinsätze) und einem 2:2 Unentschieden gegen Schweinbach, wo wir erst in der Nachspielzeit den Ausgleich kassierten.
Reserve-Dauerbrenner: Niklas Hinterleitner und Alexander Kindlmann waren in 21 von 22 Partien im Einsatz
Damen
Hinrunde Damen
Saison Nr. 2 bestritten unsere Damen in der Landesliga und hatten auch für dieses Jahr das Ziel, im gesicherten Mittelfeld abzuschließen. Durch einige Besonderheiten hinsichtlich Auf- und Abstiege von Teams stand die endgültige Ligaeinteilung und der Spielplan erst spät fest, schlussendlich wurde die Landesliga aber aufgestockt und es kämpften zwölf Teams um Punkte und Siege. Für die Damen gab es dadurch drei völlig neue Gegnerinnen, mit den Ladies der SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach, dem SV Windischgarsten und mit den Nachbarinnen aus Altenfelden standen die ersten Duelle bevor. Kadertechnisch gab es wenig Veränderungen, Elisa Hofer und Marlene Schneeberger kehrten im Laufe der Hinrunde nach jeweils längerem Au-Pair Aufenthalt in den USA zurück zum Team, Pia Wöß und Lisa Witzersdorfer waren zudem Neueinsteigerinnen im Team von Gerhard Gierlinger und Klaus Kalischko.
Marlene Schneeberger und Elisa Hofer kamen im Laufe der Saison nach USA-Aufenthalten zurück und erkämpften sich rasch wieder ihren Stammplatz (Bild Copyright: kickerin.at)
Die Saison hätte dann für unsere Damen nicht besser beginnen können, in Runde 1 gab es dank Hannah Kiesl und Lena Ilk einen 0:2 Auswärtssieg in Aspach-Wildenau, Leonie Gerstl blieb dabei als einzige Torhüterin in Runde 1 ohne Gegentor. Die Euphorie währte aber nur kurz, nur fünf Tage später ging es ins erste Saisonderby, zu Hause wurden die Damen aus St. Stefan empfangen. Trotzte man den Bezirkskonkurrentinnen im Frühjahr 2025 nach 0:3 Rückstand noch ein 3:3 ab, ging im Herbst alles schief was schiefgehen konnte. Das 0:10 war die höchste Pflichtspielniederlage seit April 2023, als man sich auswärts LASK 1b mit 10:1 geschlagen geben musste. Nur sechs Tage später wurde die nächste Partie mit 0:10 zu Hause verloren, gegen das OÖ-Liga Spitzenteam aus Wallern/Krenglbach schmerzte das Ergebnis aber etwas weniger als noch wenige Tage zuvor im Derby.
Beim Zu-Null Sieg zum Saisonauftakt gegen Aspach-Wildenau war die Welt noch in Ordnung, es sollten anschließend aber bittere Wochen für unsere Damen folgen (Bild Copyright: kickerin.at)
In Runde 3 schienen die beiden Debakel wieder fast vergessen zu sein, in Linz wurde gegen die LSC Ladies beim 1:1 der vierte Saisonpunkt eingefahren, der dann aber für den Herbst schon der letzte Zähler gewesen sein sollte. Die folgenden acht Spiele in der Hinrunde wurden allesamt verloren, wobei unsere Damen vor allem in den letzten Saisonspielen knapp an einem weiteren Punkt dran waren. Gegen die SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich Ternberg reiste man mit einer knappen 2:1 Niederlage wieder nach Hause, gegen die 1b der SPG Wallern/Krenglbach kassierte man das 0:1 erst in Minute 82, auch auswärts gegen Lochen stand es nach 75 Minuten noch 2:2, ehe das Endergebnis dann 5:2 lautete. Das absolute Highlight fand dann am 15. November statt, denn erstmals duellierten sich die Damenteams aus Lembach und Altenfelden. Bei starkem Nebel und teils regelwidrigen Bedingungen zeigten unsere Ladies eine mehr als beherzte Leistung und hielten lange stark mit, schlussendlich setzten sich die favorisierten Altenfeldnerinnen aber mit 3:0 durch. Am Ende der Hinrunde lagen unsere Damen auf Rang 11 mit vier Punkten, zwei Zähler vom Abstiegsplatz entfernt. Ähnlich wie bei den Herren wurde im Winter auch eine Anpassung auf der Trainerposition vorgenommen, Co-Trainer Klaus Kalischko beendete nach der Hinrunde seine Tätigkeit und es begann die lange (und noch immer nicht abgeschlossene) Suche nach einem Ersatzmann, Stephan Schinkinger übernahm sofern es sein Zeitplan zuließ zumindest aushilfsweise diese Funktion.
Trotz schlechtesten äußeren Bedingungen für viele das Karriere-Highlight – das Derby im Herbst gegen Altenfelden vor 630 Zuseherinnen und Zuseher (Bild Copyright: kickerin.at)
Rückrunde Damen
Personell wurde im Winter ein Kooperation mit der Union St. Peter fixiert, wodurch vor allem in den Vorbereitungsspielen einige Spielerinnen aus St. Peter bei uns im Einsatz waren, Emilia Gahleitner zählte bald zum Stammkader, zudem war auch Elisa Hofer nach ihrem Auslandsjahr und einige Kurzeinsätzen im Herbst in der Startelf wieder gesetzt. Dafür legte Lembach-Rekordspielerin Johanna Pühringer (meiste Einsätze im Lembacher Dress) im Frühjahr eine Pause ein und schnürt ab Herbst die Schuhe für die neue SPG Nebelberg/Oepping/Peilstein. Sportlich fanden unsere Damen nach einem enttäuschenden Herbst glücklicherweise wieder in die Spur und konnten gleich das erste Rückrundenspiel gegen Aspach-Wildenau mit 2:1 für sich entscheiden. Im Derby gegen St. Stefan sahen unsere Damen am nächsten Wochenende kein Land, die 5:0 Derbyniederlage war nach dem Heimsieg gegen Schlusslicht LSC Linz eine Woche später und zwei Remis gegen Peuerbach und Windischgarsten aber rasch vergessen, auch wenn bei den beiden Punkteteilungen sogar noch mehr möglich gewesen wäre.
Julia Peer kann den Gegentreffer gegen Peuerbach nicht mehr verhindern, am Ende wurde dennoch ein wichtiger Auswärtspunkt gefeiert (Bild Copyright: kickerin.at)
Durch die Ligareduktion von zwölf auf zehn Teams schwebte immer das Abstiegsgespenst über unserem Team, die einzige Gewissheit war, dass Rang 8 egal in welchem Szenario definitiv für den Ligaverbleib reichen wird. Bzgl. richtiger Ligazugehörigkeit wurde Ende April dann eher das gegnerische Team hinterfragt, die SPG Antiesenhofen ließ unseren Damen beim 7:0 keine Chance und wäre spielerisch wohl in der OÖ Liga besser aufgehoben. Klare Niederlagen wirkten sich in der Vergangenheit oft auf die Folgepartien aus, hier waren unsere Damen mental nach diesem Rückschlag aber stärker, in der nächsten Runde wurde auswärts in St. Oswald/Fr. ein Punkt geholt, danach beim 3:0 gegen die SPG Aschach der zweite Zu-Null Sieg der Saison gefeiert. Nach einer Niederlage in Krenglbach gegen die SPG Wallern/Krenglbach 1b und einer unglücklichen Punkteteilung zu Hause gegen Lochen ging es am letzten Spieltag ins aufgrund des Aufstiegs der Altenfeldnerinnen vorerst letzte Derby gegen die Nachbarinnen. Vor einem vollen Huamabergstadion gingen die Favoritinnen zwar mit 0:1 durch Mimi Höglinger in Führung, Laura Kalischko sicherte uns nur fünf Minuten später den Ausgleich und den ersten Punkt gegen ein Team aus dem Bezirk Rohrbach.
Einige Tage musste noch gezittert werden und es wurde regeltechnisch höchst kompliziert, denn es waren drei Teams (Aspach-Wildenau, Windischgarsten und wir) von Platz 8 – 10 punktegleich, wodurch grundsätzlich eine Mini-Tabelle mit den direkten Duellen erstellt wird, wo unsere Damen die meisten Punkte geholt haben. Weil aber die Partie der vorletzten Runde von Aspach-Wildenau wegen Nichtantretens strafverifiziert wurde, wurden die Braunauerinnen automatisch auf Rang 10 gereiht und die Mini-Tabelle entfiel bzw. zählte nur mehr das direkte Duell gegen Windischgarsten, was unsere Ladies verloren haben. Daher steht Endrang 9 zu Buche, weil sich aber das Damenteam aus Windischgarsten auf Platz 8 auflöst, werden diese automatisch ans Tabellenende gereiht, wodurch unsere Damen wieder auf Rang 8 aufrücken und auch nächstes Jahr definitiv in der Landesliga spielen.
Torfrau Wolfmayr am Boden, unsere Damen in Jubelstimmung – beim 1:1 gegen Altenfelden wurde zum Saisonabschluss erstmals ein Punkt in einem Derby geholt (Bild Copyright: kickerin.at)
Ausblick
Jetzt geht es erstmals in eine (kurze) Sommerpause, Trainingsbeginn für die neue Saison ist am Dienstag, 7. Juli, davor und danach stehen noch einige weitere Veranstaltungen auf dem Programm. Es werden natürlich sowohl bei Damen als auch bei Herren wieder einige Testspiele absolviert, die Testspiele bei den Herren (Änderungen vorbehalten) bzw. einige weitere Termine wurden bereits fixiert:
Mit einer Niederlage in die Sommerpause
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerKönig Fußball ruht für ein Monat, zumindest im Amateurbereich. Während sich in Kanada, Mexiko und den USA die besten Nationalteams dieses Planeten den Weltmeistertitel streitig machen, gehen wir bis zum Trainingsauftakt am 7. Juli in eine kurze Sommerpause, die aufgrund der letzten Ergebnisse auch dringend nötig ist. Drei der letzten vier Spiele wurden im Saisonfinish verloren, während wir offensiv 180 torlose Minuten hinter uns haben, war unser Schlussmann Markus Schinkinger wieder einmal in Geberlaune und servierte den Schweinbachern den entscheidenden Treffer am Silbertablett.
Hälfte Eins:
Zwei Defensivkräfte verpassten das letzte Saisonspiel, während Martin Schinkinger gelbgesperrt war, stand Stefan Schürz verletzungsbedingt nicht zur Verfügung. Etwas überraschend begann dafür Kapitän Patrick Schürz in der Innenverteidigung, Jakob Pechmann wurde im Zentrum aufgeboten. Die erste Chance gehörte unserer Elf, Jakob Pechmann spielt zu Adnan Nocic, dieser steht zentral vor dem Tor und bedient Manuel Kainberger rechts im Strafraum, der Ball geht am langen Pfosten und an Jonathan Altendorfer vorbei, der ebenfalls zum Einschießen bereitgestanden wäre. Die Gäste kämpften noch um den fixen Klassenerhalt, dafür brauchten sie unbedingt einen Sieg und fortan begannen sie auch mit der Torannäherung. Zwei Aktionen wurden wegen Abseits zurückgepfiffen, ein Weitschuss von Mathias Maier geht über das Tor. 16 Minuten waren gespielt, als die Klapf-Elf dann ihre Pflicht im Kampf um den Ligaverbleib erfüllte. Unsere Viererkette war um kontrollierten Spielaufbau bemüht und spielte den Ball zurück zu Max, dessen Pass nach vorne zu zentral war und von Mathias Maier noch leicht erwischt wurde, den Ball tatsächlich erhalten hat Marcel Pichler, der Schweinbacher Kapitän fackelte nicht lange und zieht aus ca. 22 Metern sofort gefühlvoll ab, der Ball senkt sich über Max hinweg ins Tor zum 0:1.
In der restlichen ersten Hälfte wurde dann eher magere Fußballkost geboten, wenn dann kamen beide Teams über Freistöße in Tornähe, zwei Minuten nach der Schweinbacher Führung landet der Ball am Tornetz, in Minute 34 geht ein Direktfreistoß von Marcel Pichler drüber. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff tritt Daniel Zauner für uns einen Freistoß, Adnan Nocic kommt zum Kopfball, dieser geht aber ebenfalls über das Ziel. Mit einem harmlosen Versuch von Jonathan Altendorfer pfeift Schiedsrichter Alesi dann zum Pausentee, wir haben noch sehr viele Ungenauigkeiten im Aufbauspiel, Schweinbach war etwas bissiger bzw. präsenter in den Zweikämpfen.
Hälfte Zwei:
Amarildo Zela stellte in der Pause um, Idris Sakic kommt für Manuel Kainberger, Jakob Pechmann rutscht wieder auf seine angestammte Position am Flügel. Wir waren sofort besser im Spiel, Jakob Pechmann schickt mittels Traumpass Adnan Nocic, er bringt den Ball aber nicht mehr entscheidend zur Mitte bzw. aufs Tor. In Minute 50 haben wir den Torschrei schon auf den Lippen, ein Direktfreistoß von Daniel Zauner aus ca. 20 Metern klatscht ans Aluminium, eine Minute später wird ein Weitschuss von Adnan Nocic noch leicht abgefälscht, landet dann aber in den Armen von Schlussmann Moritz Lüftner. Große Aufregung dann in Minute 56, Sebastian Traxler zieht von links in den 16er und wird von Rene Kaltenberger regelwidrig gestoppt, auch wenn es wohl nur wenig Kontakt gab, zeigt Schiedsrichter Alesi auf den Punkt. Adnan Nocic legt sich den Ball zurecht und schießt wie so oft flach in die rechte untere Eck, Keeper Moritz Lüftner taucht ab und klärt den Ball zur Ecke. In Minute 66 wird es auf der Gegenseite wieder brenzlig, Max Preinfalk spielt auf für Marcel Pichler, dieser sieht, dass unser Schlussmann Max zu weit vor seinem Tor steht und probiert den Lupfer aus der Distanz, im Zurücklaufen kann unser Tormann noch zur Ecke klären.
In Minute 79 dann der mutmaßliche Ausgleich, Daniel Zauner bringt von links wieder einmal einen Freistoß zur Mitte, Idris Sakic verwertet per Kopf, die Fahne von Assistent Haris Fajic ist aber oben, der Treffer zählt sehr zum Unmut unseres Trainerduos nicht, die sich wieder einmal unnötigerweise wegen Kritik eine gelbe Karte holen, einziger Profiteur dieser Schimpftiraden Richtung Schiedsrichter Alesi ist die Mannschaftskassa. In Minute 85 dann bereits die letzte nennenswerte Offensivaktion der Partie und der Saison, Daniel Zauner kommt zentral am 16er zum Abschluss, sein Versuch fällt aber zu harmlos aus, sodass wir die zweite 1:0 Niederlage in Folge kassieren. Schweinbach ist darüber hinaus die einzige Mannschaft, gegen die wir in dieser Saison kein Tor erzielen konnten (abgesehen vom Spezialfall Julbach, wo wir im Frühjahr dank eines Eigentors gewinnen konnten) bzw. neben Oberneukirchen das einzige Team, gegen das wir beide Partien verloren haben.
In der Schlussphase wurden sowohl Stephan Schinkinger als auch Christian Anreither noch eingewechselt, für beide war es ihr voraussichtlich letztes Spiel in der Kampfmannschaft, ab kommender Saison möchten sie sich mehr auf den privaten Bereich konzentrieren und wenn überhaupt, nur mehr in der Reserve bei Bedarf aushelfen. Wie oft es diesen Bedarf gibt, wird die kommende Saison zeigen, an Beispielen wie David Wögerbauer, Michael Lindorfer oder Andreas Hofer sieht man, dass ein (Reserve-)Comeback oft schneller kommt als man evtl. für möglich gehalten hätte.
Fazit:
Leider wie so oft in dieser Saison wieder ein mehr als unnötiges Gegentor, welches uns am letzten Spieltag um Punkte bringt. Offensiv waren wir aber vor allem in Hälfte Eins quasi nicht vorhanden, in Hälfte Zwei ließen wir dann gute Chancen wie z.B.: einen Elfmeter aus. Nach einer starken Zwischenphase im Mai verloren wir nun wieder drei der letzten vier Spiele, die Sommerpause kommt wohl genau zum richtigen Zeitpunkt, damit wir uns für die Saison 2026/27 neu fokussieren können. Die Saison beenden wir auf Rang 9 mit 33 Punkten, unsere Gegner aus Schweinbach haben nur drei Zähler weniger gesammelt und müssen in die Relegation, alles Gute dafür!
Danke an Peter Dobretzberger für den Matchball!Reserve:
Unserer Reserve war Platz 4 nicht mehr zu nehmen, die Gäste aus Schweinbach kämpften aber noch um den Vizemeistertitel, im Herbst vereitelten wir der Kaltenberger-Elf den Herbstmeistertitel, am Samstag wurden wir erneut zum Spielverderber. Ohne Kirchberg-Aushelfer wie Jan Pötscher oder Laurin Altendorfer, dafür aber wieder mit (Mini-)Comebacker Michael Lindorfer, David Wögerbauer, Milad Rasuli und Harald Wohlinger gingen wir in die Partie, in der auch Bernhard Bötscher zwischen den Pfosten stand, weil Felix Bes aufgrund eines Tormann-Engpasses in Kirchberg dort benötigt wurde. Die erste Chance geht auf unser Konto, über David Lohr und Milad Rasuli kommt der Ball im 5er zu David Wögerbauer, die Szene wird aber wegen Abseits zurückgepfiffen. Es sollte dann ein munteres Lattenschießen werden, eröffnet wir der Alutreffer-Reigen von Philip Pilz, der in Minute 12 aus 20 Metern die Querlatte trifft. Zwei Minuten später taucht nach einem Seitenwechsel Maximilian Macho alleine vor Bernhard Bötscher auf, scheitert aber im 1 gegen 1 an unserem Keeper. Unser einzig echter Abschluss in dieser Phase war ein Schuss von Christian Anreither kanpp außerhalb des Strafraums neben die linke Stange, die restlichen Gelegenheiten gehörten unseren Gästen. Maximilian Sigl wird zweimal gefährlich, ein Querpass von Marc Sailer nach einem Fehlpass von Dietmar Höfler geht ins Nichts, Simon Hinterreither verpasst an der zweiten Stange nach einer wuchtigen Flanke und in Minute 43 stellt Schweinbach bei den Lattentreffern auf 0:2, dieses Mal ist es Simon Hinterreither, der aus ca. 22 Metern die Querlatte zittern lässt.
Die erste Gelegenheit in Durchgang Zwei wird für uns notiert, der mittlerweile eingewechselte Harald Wohlinger probierts aus der Distanz, die Kugel geht knapp am Tor vorbei, zwei Minuten später kann sich Bernhard Bötscher auf der Gegenseite bei einem Schuss aus der Drehung von Maximilian Sigl aus kurzer Distanz auszeichnen. In Minute 58 stellen wir dann in Summe etwas gegen den Spielverlauf auf 1:0, David Lohr bringt von rechts die Maßflanke tief in den 16er, in der Nähe der zweiten Stange lauert David Wögerbauer, der wuchtig per Kopf trifft. Das Spiel nahm dann an Fahrt auf, kurz darauf trifft Fabian Winklehner zum dritten Mal die Querlatte für die Gäste, wenige Minuten später ist es Christian Anreither, der den ersten Lembacher Lattentreffer verbucht. Auch David Lohr war knapp an einem Alutreffer dran, sein Abschluss vom rechten Sechzehnereck geht aber knapp drüber. Die Schweinbacher belohnen sich dann in Minute 78, nach einer Flanke von Marc Sailer bringt unsere Defensive den Ball nicht weg, Timo Kaltenberger kommt über Umwege an den Ball und schießt aus ca. zehn Metern ein. Wenige Minuten später sind wir aber wieder in Front, David Lohr erkämpft sich den Ball, über Niklas Hinterleitner und Christian Anreither kommt der Ball links in die Box zu Harald Wohlinger, der im Stile eines Torjägers kompromisslos abzieht und trifft. Kurz darauf dann Debüt im Erwachsenenfußball von U15 Schlüsselspieler Simon Schmidhofer, er sieht dann zwei Schweinbacher Großchancen aus nächster Nähe. In Minute 86 schießt Fabio Schöftner noch knapp vorbei, mit der letzten Aktion im Spiel schießt Fabian Winklehner zum 2:2 Endstand ein. Maximilian Sigl scheitert noch an Bernhard Bötscher, der Abpraller fällt Fabian Winklehner vor die Füße, der dankend annimmt und den Schweinbachern einen Punkt rettet, der im Kampf um den Vizemeistertitel aber zu wenig war.
Damen:
Unsere Damen haben ihre Saison bereits beendet und spielen auch nächstes Jahr in der Landesliga, Auftakt in die neue Saison voraussichtlich Mitte/Ende August mit der ersten Runde im OÖ Ladies Cup.
Nachwuchs – U15:
Mit einem Rumpfkader von 13 Spielern trat Trainer Kurt Vollert die Reise nach Walding an, u.a. fehlten Stammspieler wie Niklas Höfler, Moritz Höllinger, Ahmed Avdic und Christan Smetschka. Dementsprechend schwierig gestaltete sich auch die Partie und bei kühlen Temperaturen gab es vor allem in der Anfangsphase eine eiskalte Dusche für unsere Nachwuchskicker, die den stürmischen Angriffen der Gastgeber nicht standhalten konnten. 3x Sebastian Ausserwöger und 2x Jannis Lang bringen die SPG Walding/Rottenegg nach ca. 25 Minuten mit 5:0 in Führung. Unsere U15 kann sich in Hälfte Zwei glücklicherweise erfangen, agiert impulsiver, konzentrierter, gewinnen Zweikämpfe und sind nun auf Augenhöhe mit den Gegnern. Mehr als der Ehrentreffer durch Simon Schmidhofer in der zweiten Hälfte war am Mittwochabend aber nicht mehr drinnen, den zweiten Treffer von Simon Schmidhofer verhinderte das Alumumin. In der Tabelle liegen wir auf Rang 5 von 6, der letzte Platz ist nicht mehr möglich, eine Verbesserung nach vorne mittlerweile aber eher unwahrscheinlich.
Unser Trainer Kurt Vollert war vor allem mit Hälfte Zwei sehr zufrieden, dort agierte unsere U15 wie ausgewechselt und konnte die zweite Hälfte auch mit 0:1 „gewinnen“, motivierende und aufbauende Worte von Sektionsleiter Robert Dietl in der Halbzeit spornten unsere U15 zusätzlich an. Die empfohlene Taktik, die Räume eng zu machen und den Gegner erst in unserer Hälfte anzugreifen wurden im Laufe der Partie immer besser umgesetzt, was wieder gezeigt hat, dass in der Mannschaft viel Potential schlummert um das sich Kurt Vollert auch in Zukunft kümmern wird.
Das letzte Saisonspiel steigt am Dienstag, 23. Juni 2026 um 18:30 Uhr in Lembach gegen die JUnior Heroes. Unsere U15 freut sich noch einmal über eure Unterstützung.
Ausblick:
Saisonende. Meisterschaftsbeginn der Saison 2026/27 ist am Wochenende 14.- 16. August 2027. Über die Termine der Testspiele, den neuen Spielplan, etc. informieren wir euch wie gewohnt in den sozialen Netzwerken. Bis dorthin: Over and out 🙂
Schweinbacher Schlüsselspiel zum Saisonende
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerHochspannung in Runde 26, die Entscheidung über den Relegationsplatz fällt erst am letzten Spieltag und wir sind glücklicherweise nur in einer passiven Rolle, denn während es für unsere Gäste aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung noch um (fast) alles geht, planen wir bereits seit Ende Mai für die nächste Saison. Passiv werden wir uns am Rasen aber definitiv nicht verhalten, wir wollen nach einer in Summe doch lange schwierigen Saison diese Spielzeit ebenfalls mit einem Sieg beenden und uns nach der Niederlage in Oberneukirchen mit drei Punkten in die Sommerpause verabschieden.
Gegner-Check:
Die Klapf-Elf schickte vergangenen Donnerstag mit zwei späten Toren gegen Julbach die SPG Katsdorf in die 1. Klasse und sicherte sich gleichzeitig noch die Chance, mit einem vollen Erfolg gegen uns (und einer Niederlage von Vorderweißenbach gegen St. Oswald/Fr.; Schweinbach hat das direkte Duell gegen VWB gewonnen) die Liga ohne Relegation zu halten. Sollte es dafür nicht reichen, könnte über die Saison betrachtet der oft stotternde Offensivmotor als Mitgrund angeführt werden, 28 Treffer sind der schwächste Wert aller 14 Teams, der beste Torschütze ist seit letzter Runde Marcel Pichler mit fünf Saisontreffern. Defensiv präsentieren sich die Rot-Weißen vor allem im Frühjahr stabil, sieben Mannschaften haben sogar mehr Gegentore kassiert, in der Rückrunde hielt Moritz Lüftner dreimal die Null fest. Ein weiterer Grund für die brenzlige Situation ist die Auswärtsbilanz, denn in der Fremde gelangen nur zwei Siege und diese erst in den letzten beiden Auswärtspartien der Saison im Mai in Vorderweißenbach und am Linzer Bachlberg, wodurch in Summe aber drei der letzten vier Spiele gewonnen wurden. Bernhard Gusenbauer kehrt nach Gelbsperre wieder zur Mannschaft zurück.
Historische Bilanz:
Wenn man rein aus der historischen Bilanz eine Tendenz für das Schicksal der Schweinbacher ableiten möchte, dann deutet einiges auf den Relegationsplatz hin, elf der letzten 17 Duelle konnten wir gewinnen, Schweinbach war nur in drei Matches erfolgreich, eines davon war aber das Hinspiel, als wir uns im letzten Spiel der Amtszeit von Trainer Thomas Mühlparzer mit 3:0 sang- und klanglos geschlagen geben mussten. Auf eigener Anlage waren wir für die Rot-Weißen in den letzten Jahren aber eine Nummer zu groß, unsere Gäste warten seit 2013 auf einen Sieg im Huamabergstadion und seit September 2018 (bzw. ca. 2,5 Auswärtspartien bei uns) auf einen Treffer auf unserer Anlage. Bei den Torschützen im direkten Duell hat Stefan Hinterleitner mit sieben Treffern gegen Schweinbach die Nase vorne, aus dem aktuellen Kader hat nur der aktuell verletzte Bernhard Timpner mehr als einen Treffer gegen Schweinbach erzielt.
Unsere Formkurve:
Für uns endet am Samstag eine Bezirksliga-Saison mit vielen Hochs und Tiefs, im Frühjahr haben wir uns glücklicherweise wieder erfangen und frühzeitig den Ligaverbleib abgesichert. Die Partie in der Vorwoche gegen Oberneukirchen zählt sicher nicht zu den Saisonhighlights, defensiv standen wir zwar kompakt, offensiv blieben wir hingegen blass und fanden nur selten einen echten Torabschluss vor. In der Rückrundentabelle stehen wir auf Rang 3 mit 21 Punkten, haben aber gemeinsam mit Vorderweißenbach und Naarn die wenigsten Niederlagen im neuen Jahr, nämlich nur drei. In der Gesamttabelle stehen wir auf Rang 7, die mögliche Spanne der Endplatzierung ist noch riesig, von Platz 5 bis im Worst Case sogar Platz 12 ist im Endklassement noch alles möglich. Für einige ältere Spieler aus dem KM + Reservekader wird es wohl der letzte planmäßige Einsatz im Lembacher Trikot werden (ausgenommen natürlich Personalengpässe), über die Karriereenden bzw. Transfers informieren wir euch wie gewohnt über unsere sozialen Netzwerke.
Schiedsrichter:
Wie erwartet wurde vom Fußballverband für dieses (für Schweinbach) entscheidende Spiel eine Dreierbesetzung eingeteilt und „Drei“ ist ein gutes Stichwort, denn Günter Alesi wurde dabei zum dritten Mal in dieser Saison mit einer Spielleitung unseres Teams betraut, der erste Auftritt war unsere 3:1 Auswärtsniederlage in Freistadt im Oktober 2025, die zweite Partie unsere 3:1 Auswärtsniederlage in Katsdorf im April 2026. Hoffen wir, dass wir zu Hause diese Bilanz mit Günter Alesi etwas aufbessern können, die Gesamtbilanz mit ihm ist aber klar negativ, sieben von elf Partien wurden verloren, nur drei davon gewonnen. Der letzte Sieg mit ihm war im August 2022 unser 0:5 Auswärtssieg in Königswiesen. Auch Schweinbach dürfte mit der Besetzung nicht überglücklich sein, sechs der sieben letzten Spiele mit Schiri Alesi wurden verloren, drei der vier Pflichtspielsiege unter seiner Leitung gelangen in den Jahren 2004-2006. Seine Assistenten sind Günter Ullmann und Haris Fajic.
Reserve:
Die historische Bilanz in der Reserve spricht mit sieben Siegen aus 17 Partien knapp für uns, im Hinspiel setzten wir uns dank Treffern von Moritz Kohel, Niklas Hinterleitner und David Lohr mit 2:3 durch. Die Schweinbacher Reserve kämpft noch um den Vizemeistertitel (den wir in der Vorsaison erreichten), derzeit liegen unsere Gäste auch auf Rang 2 und brauchen somit unbedingt einen Sieg für die Absicherung des Tabellenplatzes. Unser Platz 4 ist hingegen abgesichert, seit unserem 0:4 Auswärtssieg in Oberneukirchen ist eine Platzveränderung in der letzten Runde nicht mehr möglich. In der Rückrundentabelle liegen die Jungs von Amadeo Zela mit Rang 6 geringfügig schlechter als in der Gesamttabelle, auch in der Heimtabelle hat man diese Position inne.
Spielort und Uhrzeit:
Das letzte Saisonspiel steigt am Samstag, 13. Juni um 14:45 Uhr (Reserve) + 17:00 Uhr (KM). Aufgrund der Ausgangslage für die Schweinbacher wird es sicher ein spannendes und hochdramatisches Spiel, lasst euch die letzte Partie vor der Sommerpause nicht entgehen!
Damen:
Unsere Damen haben ihre Saison mit dem Punkt im Heimderby gegen Altenfelden bereits vergangene Woche beendet und sich in die Sommerpause verabschiedet. In der Endtabelle hat die Gierlinger-Elf auf Rang 8 abgeschlossen und somit spielen unsere Ladies auch in der nächsten Saison in der Landesliga. Das nächste Highlight ist der internationale Ladies Cup am Samstag, 1. August 2026, die neue Saison startet voraussichtlich mit einem Cupspiel Mitte/Ende August 2026.
Nachwuchs – U15:
Für unsere U15 wartet das letzte Auswärtsspiel der Saison, am Mittwoch, 10. Juni 2026 treffen unsere Nachwuchsfußballer um 19:00 Uhr im Sportpark Walding auf die SPG Walding/Rottenegg und freuen sich auf einige bekannte Gesichter auf der Tribüne.