Aktuelles

Kathrin Mairhofer und Dominik Barth gewinnen Cornhole-Turnier 2026

Zum zweiten Mal nach 2025 wurde der Lembacher Sportplatz zu einer Cornhole-Wurfanlage umfunktioniert und alles drehte sich darum, pro Durchgang die vier Cornhole Bags auf dem Board zu platzieren bzw. im Idealfall das Loch im Board zu treffen. Was in der Theorie relativ leicht klingt, erwies sich auch 2026 als durchaus herausfordernd und nicht alle Teams konnten punktemäßig anschreiben. Deutlich besser machten es die späteren Turniersieger Kathrin Mairhofer und Dominik Barth, sie blieben in der Gruppenphase ohne Niederlage und setzten sich in einem echten Finalkrimi knapp gegen Jakob Pechmann und Tobias Lauss durch.

21 Teams fanden sich ab 14:30 Uhr im Huamabergstadion ein, die meisten nutzten die erste halbe Stunde bis zum eigentlichen Turnierbeginn um 15:00 Uhr zum einschießen und kennenlernen der Boards, diese entstanden in Zusammenarbeit mit der Firma Schmidhofer – danke für die perfekte und unkomplizierte Zusammenarbeit!

Auch wenn das Ziel auf den Lembacher Cornhole-Boards klar markiert war, wurde es dennoch häufig verfehlt

Nach einer offiziellen Begrüßung und Bekanntgabe der Turnierregeln durch unseren Obmann Robert Dietl wurde der Cornhole-Nachmittag von den beiden Turnierleitner Patrick Schürz und Jonas Hofmann eröffnet. Jedes Match dauerte acht Minuten, wer nach dieser Zeit die meisten (Differenz-)Punkte gesammelt hat, durfte drei Punkte in der Tabelle verbuchen, bei Gleichstand erhielten beide Teams einen Punkt. Die Gruppenphase bot jede Menge Abwechslung, auch die Ergebnisse hätten unterschiedlicher nicht sein können. Während beispielsweise Kathrin Mairhofer & Dominik Barth im Match gegen Laurin Altendorfer & Sebastian Pötscher mit einem Gesamtscore von 25:25 die Punkte teilten, holten sich Alex Mayer und Andreas Fuchs gegen Jakob Pechmann und Tobias Lauss mit einem 2:0 die drei Punkte. Den punktemäßig größten Unterschied holten Georg Lehner und Mario Lackinger beim 26:3 gegen Andreas Prieschl und Jonas Madlmayr.

Alle Ergebnisse inkl. Tabellen können hier abgerufen werden: https://www.union-lembach.at/event/cornhole-turnier-2026/

Die Ruhe vor dem Sturm – 2026 wurde an insgesamt 9 Stationen um Punkte und Siege gekämpft

 

Sicherer Stand dank Adiletten – Daniel Pils mit perfekter Haltung beim Abwurf

 

Lara Pühringer und Laura Kalischko mussten sich den späteren Turnierzweiten Jakob Pechmann und Tobias Lauss in der Gruppenphase mit 5:0 geschlagen geben

 

Hochdramatisches Match zwischen den späteren Halbfinalisten Sebastian Pötscher und Laurin Altendorfer gegen Kathrin Mairhofer und Dominik Barth – Endstand 25:25

 

Martin Schinkinger auf der Suche nach der perfekten Flugbahn

 

Die Sieger der Besiegten 2025 Hannah Altendorfer und Marlene Burgstaller feierten 2026 ihre ersten Cornhole-Siege und beendeten die Gruppenphase auf Rang 6

 

Mario Lackinger und Georg Lehner blieben als einziges Team in der Gruppenphase ohne Punktverlust, der Gesamtscore betrug 127:43

 

Martin Schinkinger zensiert mit dem roten Cornhole-Bag Thomas „Gust“ Höltschl – sorry Gust!

 

Nach der Derbyniederlage in der Vorwoche holten die Julbacher Delegationen vereinzelt Punkte, im Spitzenfeld konnte sich aber kein Team aus dem Meran des Mühlviertes festsetzen

 

Die perfekte Wurfhaltung von Kathrin Mairhofer legte wohl den Grundstein für den Turniersieg

 

Auch das „Gut trägt Hut“-Team Manuel Kainberger und Moritz Kohel war vertreten, am Ende reichte es zu Platz 4 in Gruppe C

 

Panoramabild – No words needed

 

Rushhour bei der Turnierleitung nach den Spielen – Patrick Schürz und Jonas Hofmann waren aber mit Getränken bestens versorgt und meisterten ihre Aufgaben bravourös

Nach ca. 2,5 Stunden fanden dann das Spiel um Platz 3 und das Finale statt, während es beim Spiel um Platz 3 einen kurzen Regenschauer gab, fand das Finale dann wieder bei perfekten äußeren Bedingungen statt mit folgendem Endergebnis:

Platz 1 wurde mit 100 Euro in bar, gesponsert von der Firma Anreither, belohnt

 

Tobias Lauss und Jakob Pechmann können demnächst mit einem Hauer-Gutschein romantisch Essen gehen

 

Je 15 Euro Kantinengutschein für Leonie Gerstl und Klaus Dietl

Ein großes Danke wie immer allen Helferinnen und Helfern die uns bei der Fertigung der Boards, beim Aufbau vom Turnier, in der Turnierleitung und in der Kantine unterstützt haben. Und natürlich ein großes Danke an alle Teams, ohne euch wäre das Turnier natürlich ebenfalls nicht möglich gewesen. Wir freuen uns bereits auf die nächste Auflage 2027!

Anbei noch einige weitere Impressionen vom zweiten Lembacher Cornhole-Turnier.

 

Malerische Kulisse beim Finalspiel

 

Die Siegerinterviews wurden vom angehenden Sportpädagogen Daniel Pils durchgeführt. Durch seine gewieften Fragestellungen empfahl er sich für ein Praktikum bei Wayna Pawiasek.

 

Gute Stimmung bei der Beobachtung des Finales

 

Laurin Altendorfer und Sebastian Pötscher mussten sich im Spiel um Platz 3 knapp geschlagen geben, erhielten als Trostpreis aber einen eisgekühlten Likör mit 56 Kräutern.

 

Trotz überschaubar guter Gruppenphase mit dem Punkteminimum herrschte bei Sandra Keil und Julia Gierlinger gute Stimmung

 

Auf der Suche nach Aura (oder Laura) – unsere Daniels beendeten Gruppe C auf Platz 5, einen Platz vor Laura Kalischko und Lara Pühringer

 

Das durchschnittliche Trefferbild beim Lembacher Cornhole-Turnier

 

Unsere Boards stehen auf Anfrage zur Verfügung – ansonsten erleben sie den nächsten Einsatz spätestens beim 3. Lembacher Cornhole-Turnier 2027

Kein Sieger im 6-Punkte Spiel

Wenn zwei Teams aus dem Tabellenkeller gegeneinander spielen, ist die Ausgangssituation immer klar – beide Teams wollen und brauchen die drei Punkte, um einen direkten Abstiegskonkurrenten auf Distanz zu halten. Mit diesem Plan gingen wir auch gestern ins Duell gegen die Männer aus dem Schmankerldorf Vorderweißenbach, nach spannenden 90 + 5 Minuten stand aber ein Ergebnis auf der Anzeigetafel, welches aufgrund der Spielanteile zwar in Ordnung geht, aber beiden Teams nur bedingt weiterhilft.

Hälfte Eins:

Personell musste leider eine Umstellung vorgenommen werden, unser Top-Torschütze und Vize-Kapitän Bernhard Timpner hat sich kurz vor seiner Auswechslung gegen Julbach in der Vorwoche den Innenknöchel gebrochen und fällt für die restliche Rückrunde aus. Gute Besserung nochmal an dieser Stelle! Für ihn rückte Jonathan Altendorfer in die Startelf, der in den ersten Minuten der Partie nach einem Ellbogenschlag ebenfalls angeschlagen war und mit Nasenbluten kämpfte. Die Partie war bereits in der Frühphase relativ ausgeglichen, die ersten beiden (Halb-)Chancen gehörten uns, Adnan Nocic scheitert aus 18 Metern an Dominik Seyr, nach einem Lochpass auf Jakob Pechmann entschärft erneut der Schlussmann unserer Gäste. Nach fünf Minuten schickt Schlussmann Seyr dann Andrii Tsopa auf der Gegenseite, der ukrainische Legionär behauptet den Ball und zieht ab, dieser senkt sich knapp über die Querlatte. Vorderweißenbach musste ebenfalls auf einen ihrer Top-Stürmer verzichten, Wendelin Wolfmayr (drei Treffer in den ersten beiden Frühjahrsrunden) laboriert an einer Schleimbeutel-Entzündung im Knie und stand nicht zur Verfügung. Vier Minuten später ist es dann unser Angreifer Adnan Nocic der am 5er nach mustergültiger Flanke Dominik Seyr in die Arme köpfelt, dann folgten einige starke Minuten der Schmankerldorf-Kicker, wo zweimal Ivan Kozak neben das Tor schießt, einmal Ondrej Svoboda verstolpert und nochmal der tschechische Legionär die Stange trifft, die letztgenannte Szene war zuvor aber bereits aufgrund einer Abseitsstellung abgepfiffen. Bei uns hat in Minute 25 und 35 Adnan Nocic zwei Einschussgelegenheiten, zuvor gab es in Minute 30 einen kurzen Torjubel bei den in schwarz spielenden Gästen, Ondrej Svoboda und Andrii Tsopa kombinieren auf dem Flügel und bringen den Querpass zu Elias Rechberger, dieser landet auch im Tor, die Fahne von Assistent Jürgen Schönauer ist aber oben.

Die wohl beste Torchance finden unsere Jungs in Minute 37 vor, Martin Schinkinger schickt Jonathen Altendorfer, der aus leicht seitlicher Position alleine auf Dominik Seyr zuläuft, er trägt den Schuss scharf Richtung kurzes Kreuzeck an, der Ball geht aber über das Gehäuse. Kurz vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Thomas Pusch führt Daniel Zauner noch einen Freistoß aus, Idris Sakic köpfelt an der zweiten Stange drüber, in seinem Rückraum wäre auch noch Martin Schinkinger bereit gestanden. So gehen beide Teams aber torlos in die Kabine.

Hälfte Zwei:

In der Pause gab es keine Wechsel auf beiden Seiten und nach drei Minuten wurde das Toreschießen eröffnet, aus unserer Sicht leider auf der falschen Seite. Nico Katzmayr (der später verletzungsbedingt ausgewechselt werden musste – Gute Besserung!) hat links an der Strafraumlinie viel Platz und bringt den überlegten Stangler, in der Mitte verwertet Ondrej Svoboda der sich ebenfalls frei entfalten kann und unseren Schlussmann Markus Schinkinger nicht gut aussehen lässt. Im Gegensatz zu früheren Spielen, in denen ein Rückstand oft der Todesstoß war, blieben wir aber gleich präsent und erspielten uns Chancen, in Minute 53 wehrt Dominik Seyr einen abgefälschten Schuss von Daniel Pils zur Ecke ab, eine Minute später ist unsere Nr. 15 der Vorbereiter für Daniel Zauner, er bringt im Rutschen den Ball aber nicht an Dominik Seyr vorbei. In Minute 60 belohnen wir uns aber mit dem Ausgleich, eine Freistoß wird von der Mittellinie weit in den Strafraum geschlagen, wird per Kopf verlängert und fällt Jakob Pechmann vor die Füße, dieser bewahrt per Fersler die Übersicht und spielt auf zu Daniel Zauner, der den Ball Richtung rechtes Kreuzeck verwandelt.

In der restlichen halben Stunde werden unsere Gäste aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung nur mehr durch einen halbhohen Schuss von Andrii Tsopa in Minute 81 gefährlich, den Max aber mit den Fäusten abwehrt. Wenn es Torraumszenen gibt, gehen diese auf das Konto der Mannen von Amarildo Zela. In Minute 64 bedient Adnan Nocic den eingewechselten Sebastian Traxler, Seyr ist aber knapp vor unserem Joker (Anmerkung: Nicht David Wögerbauer ;)) am Ball, vier Minuten später sprintet Jakob Pechmann aus rechter seitlicher Position Richtung Tor, kann sich aber nicht entscheiden ob Schuss oder Vorarbeit. In Minute 82 ist es wieder der nach der Verletzung von Bernhard Timpner neue Vize-Kapitän Daniel Pils, der mit einer perfekten Vorlage Jakob Pechmann bedient, sein Schuss wird in letzter Sekunde zur Ecke abgeblockt. In Minute 87 ist es nochmal Jakob Pechmann der in Dominik Seyr abermals seinen Meister findet, nach einer Chance in der Nachspielzeit durch Felix Hofmann, die wegen Abseits spät noch abgepfiffen wurde, teilen wir mit unseren Gästen die Punkte.

Fazit:

Vor allem in den letzten 20 Minuten waren unsere Jungs die spielbestimmende Mannschaft und hatten auch viele gute Chancen, diese wurden aber leider (wie schon öfter) nicht in Tore umgemünzt. Wir bleiben damit zwar weiterhin ungeschlagen im Jahr 2026, der Punkt hilft aber beiden Teams nicht wirklich weiter bzw. gab es einige überraschende Ergebnisse (u.a. den Arnreiter Sieg gegen Naarn), durch die sich die Situation in der Liga weiter zuspitzt.

Reserve:

In der Reserve gab es mit Moritz Kohel ein Comeback nach Krankheit, zudem waren die beiden Kirchberger Laurin Altendorfer und Jan Pötscher im Kader und nahmen zunächst auf der Bank Platz. Uns gelang ein Traumstart in die Partie, Manuel Schmerda chippt vom Zentrum ausgehend Alexander Kindlmann auf der linken Seite den Ball in den Lauf, dieser bringt den Ball gefühlvoll an Schlussmann Jonas Mühleder vorbei ins Tor. Nach einem Schuss von Kaspar Atzmüller, den unser Tormann Felix Bes über die Latte lenkt, muss es nach 14 Minuten eigentlich 2:0 stehen. Christian Anreither spielt von der rechten Seite auf zu Andres Hofer, der im Zentrum angelaufen kommt und den Ball aus ca. elf Metern über das Tor schießt. Eine Minute erhöhen wir dann aber tatsächlich auf 2:0, nach einem Fehlpass in der Defensive liegt der Ball vor den Beinen von Niklas Hinterleitner, der den Ball perfekt Richtung langes Eck an Mühleder vorbeischlenzt. Zehn Minuten später fällt bereits die Vorentscheidung, Comebacker Andreas Hofer setzt Alexander Kindlmann links im Strafraum in Szene, dieser trifft überlegt via Flachschuss zum 3:0 und schnürt den Doppelpack. Kurz vor der Pause hat nochmal Andreas Hofer eine Großchance, nach einem Stangler von Christian Anreither scheitert er aber im 1 gegen 1 an Schlussmann Mühleder.

Fünf Minuten waren in Durchgang Zwei gespielt, als unsere Gäste das erste Mal jubeln und wir laden sie an diesem Nachmittag nicht zum einzigen Mal herzlich zum Toreschießen ein, Moritz Kohel spielt einen Rückpass der Felix Bes durchrutscht, Victor Wakolbinger schießt den Ball ins leere Tor. Nur kurz darauf ist der 3-Tore Vorsprung aber wieder hergestellt, Christian Anreither zieht vom 16er ab, der Ball geht an Mühleder vorbei ins Tor und war wohl nicht unhaltbar. In Minute 61 vergibt Manuel Schmerda völlig freistehend nach Querpass von Niklas Hinterleitner neben die linke Stange, in Minute 66 verkürzen die Vorderweißenbacher auf 4:2. Eine Ecke von links geht an die zweite Stange und wird wieder ins Zentrum befördert, dort drückt Victor Wakolbinger den Ball über die Linie, auch für ihn ist es der zweite Treffer des Tages. Der Jubel währt aber nicht lange, denn nur eine Minute später wird Alexander Kindlmann links im Strafraum geschickt und zieht aus seitlicher Position ab, der Ball wird noch abgefälscht, geht aber ins rechte untere Eck, für ihn ist es der dritte Treffer des Tages. Beide Teams finden noch weitere gute Gelegenheit vor, Christian Kneidinger vergibt bei VWB völlig alleine am 11er-Punkt, bei uns wird ein Kopfball von Manuel Schmerda gefährlich abgefälscht und zweimal ist Jonas Mühleder bei Schüssen noch zur Stelle. Unser Tormann Felix Bes zeigt aber in der Nachspielzeit seine soziale Ader und überlässt Christian Kneidinger den Ball, dieser schiebt ins leere Tor zum 5:3 Endstand ein. Der Sieg geht auf alle Fälle in Ordnung und hätte aufgrund einiger Großchancen noch höher ausfallen können/müssen, mindestens zwei der drei Gegentore waren Geschenke an Vorderweißenbach.

Damen:

Unsere Damen hatten dieses Wochenende spielfrei und steigen kommenden Samstag, 11. April um 16:00 Uhr mit einem Heimspiel gegen Tabellenschlusslicht ASKÖ LSC Linz wieder in den Meisterschaftsbetrieb ein.

Ausblick:

Nach zwei Heimspielen in Folge müssen wir kommendes Wochenende wieder auf fremdem Terrain antreten und „fremd“ trifft kommende Runde besonders zu, denn erstmals bestreiten wir ein Duell gegen die SPG Katsdorf im Sportpark der ASKÖ Katsdorf. Vielleicht kommt uns dieser neue Platz auch entgegen, denn am bisherigen Spielort in der Lettner-Fiedler Arena sind wir seit September 2013 ohne Sieg. Gespielt wird am Samstag, 11. April um 14:15 Uhr (Reserve) + 16:30 Uhr (KM) im Sportpark der ASKÖ Katsdorf. Während wir uns über zahlreiche Mitreisende in den Bezirk Perg freuen, freut sich der MV Lembach am Samstag, 11. April ab 20:00 Uhr in der Alfons-Dorfner Halle über euren Besuch und euren Applaus.

 

Danke an die Sektion Stockschützen (in Vertretung von Robert Kainberger und Sektionsleiter Franz Rotter) für den Matchball!

U15 – Sprungbrett in den Erwachsenenfußball

Nachwuchsarbeit ist für jeden Verein unerlässlich, um die langfristige Zukunft bzw. den Fortbestand des Spielbetriebs zu sichern. Seit Ende Jänner 2026 ist unser ehemaliger KM-Spieler Kurt Vollert (trotz beträchtlicher Anreisedauer von seinem Wohnort nach Lembach) für unsere U15 zuständig – eine wichtige Aufgabe, denn hier findet der Übergang in den Erwachsenenfußball statt.

Am Mittwoch, 1. April gab es beim letzten Testspiel vor Meisterschaftsstart ein fast unglaubliches Ergebnis, denn unsere U15 schlug ihre Alterskollegen aus Eferding mit 17:3 (und nein, das ist kein Aprilscherz ;)). Dabei fehlten sogar noch die Schlüsselspieler Simon Schmidhofer und Niklas Höfler, unser Reserve-Spieler (der auch bereits in den Testspielen und als Ersatzspieler KM-Luft schnuppern durfte) wäre noch spielberechtigt gewesen. Niklas zeigt aber eindrucksvoll, wie schnell bei entsprechendem Einsatz der Sprung vom Nachwuchsbereich in den Erwachsenenfußball gelingen kann.

Unsere U15 übernahm sofort das Kommando, musste aber zunächst einen Gegentreffer hinnehmen und geriet in Rückstand. Die Antwort unserer Nachwuchskicker folgte prompt und innerhalb von kurzer Zeit war die Partie gedreht und wir führten mit 3:1. Bis zur Halbzeit war die Partie bereits äußerst torreich und unsere Gäste aus Eferding kamen immer wieder heran, der Halbzeitstand lautete schlussendlich 5:3.

Trotz der Führung war unser Trainer Kurt Vollert nicht vollständig zufrieden, vor allem die Defensive bereitete Kopfzerbrechen. Daher wurde zu ungewöhnlichen Maßnahmen gegriffen, U15 Schlussmann Valentin Niederleitner wurde zum Innenverteidiger umfunktioniert, U13 Tormann Jakob Aiglsdorfer stand fortan zwischen den Pfosten. Diese Umstellung brachte schlussendlich den Erfolg und wir dominierten die Partie nach Belieben, während Eferding kaum mehr präsent war. Am Ende lautete der Gesamtspielstand nach zwölf Toren im zweiten Durchgang 17:3, bester Torschütze war Moritz Höllinger mit sieben Toren.

Die Meisterschaft beginnt am Donnerstag, 9. April um 18:30 Uhr mit einem Heimspiel gegen die SPG Aigen-Schlägl/Oepping/Peilstein. Unsere Nachwuchsstars freuen sich dort und generell bei den Spielen im Frühjahr über euren Besuch und über eure Unterstützung!

Unsere U15 mit Trainer Kurt Vollert will in der Meisterschaft an das sehr erfolgreiche letzte Testspiel anknüpfen

 

Eine nicht alltägliche Schiedsrichterkarte – Endstand 17:3 für unsere U15

 

Alle Spiele unserer U15 im Frühjahr 2026

 

Erfolgreicher KM-Spieler und nun Nachwuchstrainer – Danke für deinen Einsatz und deine Reisestrapazen, Kurt!

 

Osterduell gegen Vorderweißenbach

Das kommende Wochenende steht nicht nur ganz im Zeichen des Osterfestes und von diversen Verwandtschaftstreffen, sondern auch der Abstiegskampf in der Bezirksliga Nord drückt dem Wochenende den Stempel auf. Die Teams auf den letzten sechs Plätzen stehen sich alle in direkten Duellen gegenüber, während unser letztwöchiger Gegner Julbach sich im Meran-Stadion mit der SPG Katsdorf duelliert und in der einzigen Montagspartie Schweinbach auf Oepping-Peilstein trifft, empfangen wir die Schmankerldorf-Kicker aus Vorderweißenbach. Drei Punkte im Osterkörberl erscheinen aufgrund dieser Ausgangslage besonders attraktiv, weil sicher Teams aus dem Tabellenkeller Punkte liegen lassen werden.

Gegner-Check:

Die Prihoda-Elf ist als eines von nur zwei Teams der Liga noch ohne Punktverlust im Jahr 2026, nach dem ersten Vorderweißenbacher Auswärtssieg der Saison in Runde 14 gegen Julbach folgte am Palmsonntag ein knapper 2:1 Heimsieg gegen Arnreit. Jahresübergreifend wurden sogar drei der letzten vier Spiele gewonnen, nur beim letzten Spiel 2025 setzte es eine 5:0 Pleite in St. Oswald/Fr. Unsere Gäste aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung stehen genau wie wir derzeit über dem Strich und haben mit 17 Punkten sogar einen Zähler mehr auf dem Konto als wir. Offensiv haben die Vorderweißenbacher eine 4×4 Offensive anzubieten, die vier Spieler Andrii Tsopa, Philipp Haiböck, Ondrej Svoboda und Wendelin Wolfmayr stehen bei jeweils vier Treffern und sind für 16 der 21 Saisontore verantwortlich. Defensiv haben die Rot-Weißen mit 31 Gegentoren den zweitschwächsten Ligawert, nur die Katsdorfer Schlussmänner Dominik Eder und Florian Schützenhofer mussten öfter hinter sich greifen.

Historische Bilanz:

Vorderweißenbach zählt historisch betrachtet zu unseren Lieblingsgegnern, von den letzten 29 Pflichtspielen konnten wir 16 gewinnen, noch beeindruckender ist die Bilanz der letzten zehn Duelle, hier gingen wir achtmal als Sieger vom Feld, während unsere Gäste aus dem Bezirk Urfahr-Umgebung nur einmal siegreich waren. Die letzten vier Heimspiele gegen Vorderweißenbach (inkl. dem Abschiedsspiel von Stefan Hinterleitner 2025) wurden allesamt gewonnen, der letzte Sieg der Rot-Weißen stammt noch aus dem Jahr 2016, als wir uns im November mit 2:4 geschlagen geben mussten. Beide Treffer erzielte damals Stefan Hinterleitner, der unglaubliche 21 Treffer in seiner Karriere gegen die Schmankerldorf-Kicker erzielen konnte. Um auf diese Trefferanzahl im direkten Duell zu kommen, braucht es mit Martin Silmbrod (5), Peter Mühleder (5), Josef Prihoda (5), Philipp Haiböck (3) und Pavel Svoboda (3) fünf Gästespieler. Erwähnenswert ist auch, dass seit unserem 0:1 Auswärtserfolg im Mai 2016 in den folgenden elf direkten Duellen immer beide Mannschaften mind. einen Treffer erzielen konnten, die durchschnittliche Anzahl an Toren pro Spiel liegt bei 5,5.

Unsere Formkurve:

Gleich mehrere für einen Vorberichtverfasser leidige Statistiken konnten am vergangenen Wochenende ad acta gelegt werden. Gegen Julbach gelang der erste Sieg des Jahres, der erste Sieg seit Mitte Oktober 2025 und vor allem das erste Spiel ohne Gegentor seit Anfang April 2025, damals gab es ebenfalls einem 1:0 Heimsieg gegen Arnreit. Auch wenn es nach zwei gespielten Runden natürlich eine verfrühte Momentaufnahme ist, stehen wir in der Rückrundentabelle dennoch auf Rang Vier und haben bisher beispielsweise mehr Punkte gesammelt als Herbstmeister Naarn oder Haslach. Nach zwei Runden im Jahr 2026 stellen wir aktuell gemeinsam mit Admira Linz auch die beste Defensive der Liga mit nur einem Gegentreffer. In der Heimtabelle haben wir nach dem dritten Sieg auf eigener Anlage auch wieder einen Schritt nach vorne gemacht und sind dort derzeit auf Platz 10 zu finden. Diese Statistiken machen Hoffnung auf den zweiten Erfolg en suite, zuletzt holten wir Anfang Oktober 2025 zwei Siege in Folge. Personell gab es aber eine echte Hiobsbotschaft, unser bester Saisontorschütze Bernhard Timpner hat sich kurz vor seiner Auswechslung gegen Julbach den Innenknöchel gebrochen und fällt für die restliche Rückrunde aus. Gute Besserung und #comebackstronger!

Schiedsrichter:

Während ÖFB Neo-Teamspieler Carney Chukwuemeka in seiner Karriere noch nie durchgespielt hat, hat der Schiedsrichter am Karsamstag eine ähnlich interessante Statistik vorzuweisen. 12x pfiff Thomas Pusch bereits ein Spiel mit Lembacher Beteiligung, nach jeweils 4 Nachwuchs-, Reserve- und Freundschaftsspielen wird er nun erstmals ein Pflichtspiel unserer Kampfmannschaft leiten. Letztmals war er beim Freundschaftsspiel gegen Natternbach Ende Februar 2025 im Einsatz, welches wir mit 3:1 verloren haben. Seine Assistenten am Samstag sind Denis Babic und Jürgen Schönauer.

Reserve:

Der Punkt in der letzten Runde gegen Julbach war für den Anschluss ganz vorne vermutlich zu wenig, Freistadt und Altenberg sind in der Tabelle mittlerweile neun bzw. elf Punkte voraus. Wir befinden uns auf Rang Vier mit 22 Punkten und liegen nur drei Zähler hinter den drittplatzierten Schweinbachern. In der historischen Reserve-Bilanz liegen wir zurück, nur acht von 29 Aufeinandertreffen konnten wir für uns entscheiden, dafür jenes in der Hinrunde, als uns ein Eigentor von Alexander Birngruber einen 0:1 Auswärtssieg bescherte. Wenn man die Ergebnisse im Jahr 2026 betrachtet, könnte es eine torarme Partie werden, wir trennten uns in der Vorwoche von Julbach torlos, auch Vorderweißenbach spielte gegen Julbach in der Reserve 0:0, ehe eine knappe 0:1 Heimniederlage gegen Arnreit folgte. Tabellarisch betrachtet gelten wir aber als die Favoriten, die Reserve von Vorderweißenbach liegt auf Platz Neun mit elf Punkten. Personell werden Manuel Kainberger und Moritz Kohel im Gegensatz zur Vorwoche wieder zur Verfügung stehen.

Spielort und Uhrzeit:

Gespielt wird am Samstag, 4. April 2026 um 14:15 Uhr (Reserve) + 16:30 Uhr (KM). Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher beim Spiel und auch beim Cornhole-Turnier am Ostersonntag, 5. April ab 14:30 Uhr.

Damen:

Weil das kommende Wochenende für die Cupspiele reserviert ist, legen unsere Damen eine Spielpause ein. Weiter geht es für die Gierlinger-Elf am Samstag, 11. April 2026 um 16:00 Uhr mit einem Heimspiel gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten, gegen ASKÖ LSC Linz sind Punkte Pflicht im Kampf um den Klassenerhalt.

Derbysieg dank Eigentor

Das erste Derby des Jahres stand ante portas und trotz relativ kalter Temperaturen waren unsere Jungs heiß auf den Fight mit den Veilchen aus Julbach. Seit 2020 konnten unsere Gäste das Huamabergstadion nicht mehr als Sieger verlassen, nach einer beherzten Vorstellung holten wir nach 90 spannenden Minuten den ersten Dreier des Jahres, setzten die Erfolgsserie gegen Julbach auf eigener Anlage fort und verließen nach einer Runde wieder die Abstiegsränge.

Hälfte Eins:

Im Vergleich zum Kader der Vorwoche gab es nur geringfügige Veränderungen, Stefan Schürz fehlte nach wie vor verletzungsbedingt, Manuel Kainberger stand dieses Wochenende nicht zur Verfügung. Die Anfangsminuten gehörten der Hain-Elf, in Minute 3 wird Jakob Lauss von Kapitän Florian Stadlbauer bedient und schießt ins Außennetz, in Minute 7 muss es dann eigentlich 0:1 stehen. Jakub Chachula und Jakob Lauss kombinieren sich über die rechte Seite in die Box und setzen Leonhard Kroiß mit einem Querpass in Szene. Das Tor ist in der Folge fast frei, nur Michael Kasper steht noch zwischen Leonhard Kroiß und dem Tor und genau dieser wird von Kroiß auch angeschossen. Wir tauchen erstmals in Minute 9 vor Philipp Schneeberger auf, Bernhard Timpner haut den Ball aus ca. 12 Metern aber drüber, wenige Minuten später scheitert zunächst Felix Hofmann nach einem Eckball, kurz darauf kann Adnan Nocic eine Flanke nicht richtig verarbeiten. In der Folge entwickelt sich ein Hin und Her bei den Chancen, in Minute 20 macht Stephan Schinkinger das Spiel mit einem Fehlpass im Strafraum kurz spannend, in Minute 21 prüft Bernhard Timpner Philipp Schneeberger mit einem Schuss und in Minute 29 zieht Michael Kasper vom rechten Fünfereck ab. In Minute 31 gibt es ein Kommunikationsproblem in der Defensive, Philipp Schneeberger kommt aus dem Tor raus und behindert sich mit Jonas Wagner, Bernhard Timpner wäre beinahe völlig frei aus ca. 20 Metern zum Abschluss gekommen. Unsere Nr. 11 hat drei Minuten später die nächste dicke Gelegenheit, Daniel Zauner verpasst eine Maßflanke von Daniel Pils, an der zweiten Stange schießt Bernhard Timpner aber links an der Stange vorbei. Weil ein Schuss von Adnan Nocic zur Ecke geblockt wird und ein Flachschuss von Fabian Pils vom 16er knapp neben das Tor geht, pfeift der souveräne Schiedsrichter Philip Reitinger torlos zur Pause.

Hälfte Zwei:

Der Schuss am Ende der ersten Hälfte von Fabian Pils sollte dann quasi die letzte Offensivaktion der Veilchen sein, wir kommen deutlich besser aus der Kabine und abermals ist es Bernhard Timpner der in Minute 51 nach Vorarbeit von Jakob Pechmann und Daniel Zauner in Philipp Schneeberger seinen Meister findet. Drei Minuten später ist der Bann dann aber gebrochen und wieder ist der Ausgangspunkt eine Flanke von Jakob Pechmann, diese wird perfekt Richtung Fünfereck geschlagen, wo Jonas Wagner der unglückliche Eigentorschütze ist, Martin Schinkinger wäre auch im Rückraum bereit gestanden. Wir halten das Tempo weiter hoch, in Minute 58 klärt Schneeberger vor Pechmann zur Ecke, bei dieser zwingt Bernhard Timpner mit einem Distanzschuss Philipp Schneeberger zur Faustabwehr. In Minute 62 führt Felix Hofmann von der Mittellinie einen Freistoß aus, im Strafraum scheitern Bernhard Timpner und Adnan Nocic. Letzterer ist es auch, der in Minute 71 mit einem wuchtigen Schuss die Querlatte erzittern lässt, fünf Minuten später nutzt Jakob Pechmann sein Tempo und luchst Jonas Wagner am Elferpunkt den Ball ab, zieht leicht nach rechts und scheitert dann an Philipp Schneeberger. Aufregung dann rund um Minute 80, Goalie Schneeberger kommt weit aus seinem Tor heraus und verräumt kurz vor der Mittellinie Jonathan Altendorfer, Schiri Reitinger gibt keine Karte, für den Julbacher Schlussmann wäre es der Platzverweis gewesen, nachdem er in Durchgang Eins bereits wegen einer Unsportlichkeit verwarnt wurde. Kurz vor Schluss gibt es dann nach einer Flanke vom eingewechselten Jonathan Altendorfer noch mehrere Chancen durch Daniel Zauner, Sebastian Traxler und Daniel Pils, zwei Minuten später geht auch ein Kopfball von Felix Hofmann nach Zauner-Freistoß drüber. Nach fünf Minuten Nachschlag erlöst uns dann Schiri Reitinger, wir feiern den ersten Pflichtspielsieg seit Mitte Oktober 2025 und stehen damit bei vier von sechs möglichen Punkten im Jahr 2026.

Fazit:

Ein aufgrund vor allem in der zweiten Hälfte völlig verdienter Sieg, die Julbacher hatten im zweiten Durchgang kaum mehr Zugriff aufs Spiel und fanden keine Chancen vor, unsere Jungs zeigten vor allem wieder kämpferisch eine starke Leistung und spielten erstmals seit Anfang April 2025 wieder zu Null. Auch dass wir dieses Mal keinen späten Gegentreffer kassiert haben ist sicher wichtig für die Moral und das Selbstvertrauen und macht Mut für die kommenden Aufgaben. Einziges kleines Manko war die Chancenverwertung, am Ende spielten die vergebenen Großchancen aber zum Glück keine Rolle.

Reserve:

Mit einer Woche Verspätung stieg auch unsere Reserve wieder in den Meisterschaftsbetrieb ein, und es sollte gleich ein richtungsweisendes Spiel werden, denn die Jung-Veilchen lagen vor der Partie nur einen Platz hinter uns in der Tabelle auf Rang 5. Während im Herbst die Kapitänsbinde oftmals wechselte (Dietmar Höfler, Thomas Richtsfeld, David Wögerbauer, Christian Anreither) wurde nun mit Jakob Bäuchler ein fixer Kapitän installiert. Beim Blick auf die Aufstellung musste man dann zweimal hinsehen, denn mit Andreas Hofer gab unserer langjähriger KM-Spieler aufgrund knapper Personalsituation ein Comeback in der Reserve, weitere Einsätze im Frühjahr sind nicht ausgeschlossen. Die Anfangsphase war wie dann das gesamte Spiel relativ ausgeglichen, Christian Anreither und Niklas Hinterleitner versuchen es bei uns, bei den Gästen kommen Alexander Scheibenzuber und Manuel Brandstätter zu ersten Annäherungsversuchen. Nach 15 Minuten war das Comeback von Andreas Hofer besiegelt, Dominik Gabriel musste früh angeschlagen runter. Offensiv waren dann die Julbacher über Sebastian Märzinger und Alexander Scheibenzuber etwas präsenter, wir näherten uns in Minute 38 dem Julbacher Keeper Benjamin Wurm durch einen Weitschuss von Markus Hintringer und in Minute 43 durch einen Schuss von Christian Anreither aus seitlicher Position im Strafraum. Die letzte Chance im ersten Durchgang haben dann noch die Jung-Veilchen, Klemens Salzinger wagt den Versuch per Direktfreistoß und zwingt Felix Bes zu einer spektakulären Parade.

Im zweiten Durchgang finden wir etwas mehr Gelegenheiten vor, Großchancen waren aber auch zunächst Mangelware. Christian Anreither verpasst in Minute 49 eine Kindlmann-Flanke, ein Schuss von Christian Anreither geht in Minute 52 knapp über das rechte Kreuzeck und in Minute 57 verzieht Alexander Kindlmann aus seitlicher Position. Julbach wird in Minute 65 gefährlich, Felix Bes verschätzt sich bei einem hohen Aufsitzer, kann den Ball aber im zweiten Versuch doch noch zur Ecke abwehren. Zwei gute Chancen gibt es in der Schlussphase noch für die Mannen von Amadeo Zela (der aufgrund der Ausfälle von Moritz Kohel, Manuel Kainberger und Lukas Hackl ab Minute 60 als Spielertrainer agierte). Über die rechte Seite kombinieren sich Alexander Kindlmann und Christian Anreither nach vorne, Andreas Hofer vollendet die Szene in Minute 80 mit einem Schuss ins Außennetz. Bevor Schiri Mayrhofer die Partie dann abpfiff ließ Markus Hintringer mit einem Weitschuss noch die Querlatte zittern. Auch wenn wir dem Sieg am Ende näher waren, geht die Punkteteilung unter dem Strich wohl in Ordnung.

Damen:

Unsere Ladies absolvierten ebenfalls ein Derby, die Reise führte in die Hoga-Arena zur Union St. Stefan, den vor der Partie Tabellenzweiter waren. Die Ausgangslage war klar, die Damen aus St. Stefan waren die klaren Favoritinnen, sind zu Hause ungeschlagen und haben mit 55 Volltreffern die mit Abstand beste Offensive der Liga. Das logische Ziel war so lange wie möglich die „Null“ zu halten, dafür war auch in dieser Runde Julia Kepplinger zuständig, die ein voraussichtlich letztes Mal die verletzte Leonie Gerstl vertrat. Personell musste Julia Peer kurzfristig absagen, Hannah Kiesl und Sandra Keil waren wieder retour, zudem debütierte am linken Flügel die 14-jährige Emilia Gahleitner. Das Spiel verlagerte sich von Beginn weg erwartungsgemäß in unsere Hälfte, Großchancen blieben aber zunächst aus, Halbchancen von Lena Zeinhofer, Nora Hetzmannseder und Julia Wolkerstorfer vereitelt unsere Torfrau Julia Kepplinger. In Minute 19 ist der Bann aber gebrochen, Lisa Feilmayr wird vom Zentrum ausgehend rechts in den Strafraum geschickt, macht den Schritt zurück und trifft an Julia Kepplinger vorbei ins lange Eck. Nach einer kurzen Verschnaufpause kommt es rund um Minute 30 zu mehreren Chancen der Gastgeberinnen durch Lena Zeinhofer, Nora Hetzmannseder und Julia Wolkerstofer, diese werden aber alle entschärft oder landen im Außennetz. Unsere Damen standen defensiv kompakt und brachten oft noch einen Fuß entscheidend dazwischen, offensiv gab es durchaus Akzente, die aber selten in einem Abschluss mündeten. Einziger Torschuss war in Minute 43 durch Ronja Schlager aus der Distanz. Trotz kämpferischem Einsatz unserseits müssen unsere Ladies kurz vor der Pause den zweiten Gegentreffer hinnehmen, Sophie Keplinger legt sich in der Nähe des rechten Strafraumecks den Ball zurecht und trifft per Direktfreistoß ins lange Eck.

Die erste Chance in Hälfte Zwei gehört der besten Ligaschützin Nora Hetzmannseder, ihren Schuss entschärft Julia Kepplinger (wie einige Male an diesem Abend) mit dem Fuß. Unsere erste Chance setzt in Minute 52 Laura Schinkinger neben das Tor, nachdem sich zuvor Emilia Gahleitner, Laura Kalischko und Lena Ilk nach vorne kombinierten. In Minute 55 fällt dann die endgültige Entscheidung, Ulrike Eggerstorfer bringt von links die Ecke, der Ball kann von uns nicht aus der Gefahrenzone befördert werden und Elisa Leibetseder verwertet den zweiten Ball via Drop-Kick. In Minute 67 schnürt die zur Pause eingewechselte Elisa Leibetseder den Doppelpack, sie zieht von rechts in den Strafraum und schießt, der Ball senkt sich über Julia Kepplinger zum 4:0. Das Spiel wurde von unseren Gegnerinnen zum Teil dann auch (wie für ein Derby üblich) etwas härter geführt, was auch zu zwei gelben Karten führte, Torszenen hatte vor allem noch Nora Hetzmannseder, ihr sollte an diesem Tag aber kein Treffer gelingen. Dieser gelang dafür der eingewechselten Julia Koblmiller in Minute 90, zum dritten Mal an diesem Abend führte eine Standardsituation zum Erfolg, dieses Mal schlug eine Ecke von links direkt im Tor ein. Die Niederlage geht aufgrund der Spielanteile und Chance auf alle Fälle in Ordnung, bitter war aber, dass drei Treffer aus Standardsituationen fielen, die zum Teil vermeidbar gewesen wären. St. Stefan war aber nicht unbedingt das Team, gegen das Punkte eingeplant waren, deutlich wichtiger werden die nächsten Spiele gegen zum Teil direkte Abstiegskonkurrentinnen.

Ausblick:

Während unsere Damen nächste Woche spielfrei haben (Wochenende ist für Cup-Partien reserviert), sind unsere Herren am selben Tag und zur selben Uhrzeit gefordert. Das Aufeinandertreffen mit den Schmankerldorf-Kickern aus Vorderweißenbach wird definitiv nochmal richtungsweisend, denn die Prihoda-Elf ist ein direkter Konkurrent um den Klassenerhalt. Gespielt wird am Samstag, 4. April 2026 um 14:15 Uhr (Reserve) + 16:30 Uhr (KM).

Einen Tag später findet dann das Cornhole-Turnier am Sportplatz statt, Beginn am Ostersonntag, 5. April ist um 14:30 Uhr. Es sind noch Plätze frei, Anmeldungen bitte bei Jonas Hofmann (+43 660 762 55 33) vornehmen.

Große Erleichterung nach dem ersten Sieg seit Mitte Oktober

 

Danke an den 1. FC Hanrieder Ghetto (in Vertretung Thomas „Gust“ Höltschl“) für den sehr erfolgreichen Matchball

 

Ebenfalls Danke an Helmut Zauner für den zweiten Derby-Matchball!

Heimderby gegen die Veilchen

Das erste Derby des Jahres steht am Spielplan und das gleich in der doppelten Ausführung, denn während unsere Damen am Freitag in der Hoga-Arena auf Aufstiegskandidat St. Stefan treffen, empfangen unsere Jungs am Samstag die Julbacher Veilchen zum bezirksinternen Kräftemessen. Die Julbacher haben uns in der Vorwoche keinen Gefallen getan und mussten sich Vorderweißenbach im heimischen Meran-Stadion mit 2:3 geschlagen geben, am kommenden Samstag werden sie wohl auch keine Geschenke an uns verteilen und sicher alles für den Derbysieg geben. Aus unserer Sicht soll nach dem Punkt zum Rückrundenauftakt der nächste Schritt gemacht werden und nach dem 1:2 gegen Arnreit Mitte Oktober endlich wieder ein (Derby-)Sieg eingefahren werden.

Gegner-Check:

Die Mannen von Peter Hain sind in der Tabelle nach der Niederlage zum Rückrundenauftakt gegen Abstiegskandidat Vorderweißenbach einen Rang abgerutscht und stehen nun auf Platz 9 mit 18 Punkten. Der Herbst verlief auch bei unseren Gästen eher durchwachsen, nach einem starken Start und der Tabellenführung nach vier Runden holten die Veilchen von Mitte September bis Mitte Oktober nur einen Punkt aus fünf Partien, Derbysieg gelang genau einer und dieser war der 3:0 Erfolg gegen uns in Runde 2. Vor allem auswärts ist die Bilanz noch ausbaufähig, nur ein Sieg gelang in der Fremde und somit warten die Julbacher seit Runde 1 Mitte August und dem 0:2 gegen Vorderweißenbach auf einen Auswärts-Dreier. Erwähnenswert ist auch, dass Julbach gemeinsam mit den Oepping-Peilsteiner Steinprofis die fairste Mannschaft der Liga ist und der sonst oft beste Julbacher Torschütze Jakob Lauss bei „nur“ zwei Treffern steht, dafür ist Michael Kasper mit sechs Saisontoren umso treffsicherer.

Historische Bilanz:

Seit Beginn der elektronischen Datenerfassung gibt es leichte Vorteile für unsere Gäste aus Julbach, während die Hain-Elf acht von 20 Derbys gewinnen konnte, waren wir siebenmal erfolgreich. Die restlichen fünf Aufeinandertreffen endeten folglich Remis. Betrachtet man nur die letzten fünf direkten Duelle, konnten wir davon nur ein Partie gewinnen, im Herbst besiegelten Treffer von Michael Kasper, Oliver Eckerstorfer und Fabian Pils eine doch klare und verdiente 3:0 Auswärtsniederlage. Hoffnung macht aber die Heimstärke gegen Julbach, die letzten vier Spiele wurden zu Hause nicht verloren, die letzte Heimniederlage gegen Julbach stammt noch aus Oktober 2020. Erfolgreichste Derbytorschützen sind Stefan Hinterleitner mit acht bzw. Jakob Lauss und Florian Stadlbauer mit vier Treffern.

Unsere Formkurve:

Nach drei Niederlagen im Herbst gelang beim Rückrundenauftakt dank einer kämpferisch starken Leistung mit dem Punkt am Bachlberg ein kleiner Befreiungsschlag. Weil aber unsere Konkurrenz mit Ausnahme von Schweinbach voll punktete, rutschten wir dennoch auf Rang 13 ab, Rang 10 ist derzeit aber wiederum nur einen Zähler entfernt. Um diesen sicheren Tabellenplatz möglichst rasch wieder zu erreichen, sollten wir an unsere Heimstärke aus der Saison 2024/25 anschließen, als wir am Ende der Saison auf Platz 1 der Heimtabelle lagen. Aktuell rangieren wir in dieser Statistik auf Rang 11 und konnten im Herbst nur zwei von sechs Heimspielen gewinnen. Ebenfalls zu erwähnen ist der erneut späte Gegentreffer in der Vorwoche gegen Admira, durch den wir wie in anderen Spielen im Herbst wieder zwei Punkte verloren haben. Im Training wird aber hochkonzentriert an den aktuellen Problemstellungen gearbeitet und unsere Jungs sind heiß auf das Derby und das erste Heimspiel des Jahres. Der letzte Sieg in der Meisterschaft gelang im Oktober 2025 im Derby gegen Arnreit, aus unserer Sicht können wir mit einem weiteren Derbysieg gerne wieder auf die Siegerstraße zurückkehren.

Schiedsrichter:

Auch beim zweiten Spiel des Jahres gibt es eine Dreierbesetzung, dieses Mal mit einem durchaus bekannten Schiedsrichter. Mag. Philipp Reitinger leitete bereits drei Pflichtspiele und ein Testspiel von uns, die Bilanz in den Pflichtspielen ist mit einem Sieg (November 2024 gegen Oepping-Peilstein), einem Unentschieden (August 2025 gegen Vorderweißenbach) und einer Niederlage (Mai 2022 gegen Wartberg) völlig ausgeglichen. Für Julbach wird es die Pflichtspielpremiere mit Schiedsrichter Reitinger. Seine Assistenten am kommenden Samstag sind Dejan Imsirovic und Christian Mayrhofer.

Reserve:

Auch unsere Reserve mit Neo-Trainer Amadeo Zela steigt kommendes Wochenende endlich in die Meisterschaft ein, das Duell gegen Julbach könnte dabei eines auf Augenhöhe werden. In der Tabelle stehen wir derzeit auf Rang Vier mit 21 Punkten, die Jung-Veilchen haben bereits ein Spiel mehr und stehen mit 19 Zählern auf Rang Fünf. Die historische Bilanz ist mit neun Siegen für je beide Teams und einem Unentschieden völlig ausgeglichen, in der Hinrunde setzten wir uns dank Treffern von Jonathan Altendorfer und Dominik Barth knapp mit 1:2 durch, generell gingen die letzten drei Reservepartien gegen Julbach an unsere Jungs. Wenn wir den Anschluss an die Spitzenteams nicht verlieren wollen, brauchen wir auch dringend einen vierten Sieg in Serie gegen die Veilchen, denn der Tabellenführer aus Freistadt liegt (bei einem Spiel mehr) neun Punkte vor uns. Hoffnung macht auch die Heimtabelle, als eines von drei Teams sind wir zu Hause noch ungeschlagen.

Spielort und Uhrzeit:

Gespielt wird am Samstag, 28. März um 14:15 (Reserve) + 16:30 (KM). Wir freuen uns (trotz voraussichtlich bescheidenem Wetter) über eure Unterstützung beim ersten Herren-Heimspiel des Jahres.

Damen:

Runde 13 in der Frauen-Landesliga steht vor der Tür und wir hoffen, dass diese Zahl keine Unglückszahl ist, denn im Herbst gab es im Derby gegen St. Stefan mit dem 0:10 eine besonders kalte Dusche. Das Selbstvertrauen nach dem Auftaktsieg gegen Aspach-Wildenau sollte aber groß sein, aktuell trennen unsere Ladies auch nur mehr zwei Punkte vom rettenden achten Platz. Dennoch gehen wir als klare Außenseiter ins Derby, vier von fünf Pflichtspielen gegen die Blau-Weißen verloren wir zu Null, zudem hat St. Stefan mit 55 Treffern die mit Abstand beste Offensive der Liga (Nora Hetzmannseder hat dabei unglaubliche neun Treffer mehr erzielt als unsere Damen insgesamt) und die drittbeste Defensive mit nur zehn Gegentoren. In der heimischen Hoga-Arena sind die Gastgeberinnen makellos, alle sechs Partien wurden gewonnen. Auswärts sind wir insgesamt gesehen mit vier von sieben Saisonpunkten etwas stärker und warum sollte nicht wieder wie vor ca. einem Jahr eine kleine Sensation gelingen, als wir nach frühem 0:3 Rückstand noch eine Aufholjagd starteten und mit einem 3:3 die Punkte teilten. Gespielt wird am Freitag ,27. März um 19:30 Uhr in der Hoga-Arena in St. Stefan.