Aktuelles

Erster Auswärtspunkt der Saison

Zum 20-Jahr Jubiläum des letzten Auswärtssieges reisten wir wieder einmal ins Holzhaider-Stadion um im zwölften Anlauf seit den letzten drei Punkten endlich wieder voll anzuschreiben. Unser Gegner ist diese Saison eine echte Wundertüte, die Bierkicker vom SV Freistadt würfeln gefühlt ihre Ergebnisse, so stand die Wolm-Elf auf dem letzten Platz, hat aber zwei Stürmer in den Top 3 der Torschützenliste und die mit Abstand meisten Tore der Liga erzielt. Vier Tore bekamen die Fans am Freitagabend auch zu sehen, diese waren gleichmäßig verteilt und wir waren so nah dran am ersten Auswärtssieg in der Braustadt wie schon lange nicht mehr.

Hälfte Eins:

Personell waren kleinere Anpassungen nötig, Manuel Kainberger und Sebastian Traxler waren auf Betriebsausflug und standen nicht zur Verfügung. Als Außenverteidiger begann Patrick Schürz (der auch gleich wieder als Kapitän auflief), am Flügel starteten Jakob Pechmann und Alexander Mühlparzer. Eine größere Anpassung betraf den Chefcoach, aufgrund seiner Trainerausbildung wurde Jürgen Hötzendorfer von Reserve-Trainer Manfred Pils in Freistadt vertreten. Die Anfangsviertelstunde war relativ chancenarm, die Angreifer kämpften auf beiden Seiten mit der Ballkontrolle im Strafraum und kamen zu wenig echten Chancen, dies sollte sich aber nach 14 Minuten ändern. Daniel Pils spielt vom Zentrum ausgehend einen perfekten Ball auf die linke Seite der über den Verteidiger drübergeht und Jakob Pechmann findet, er zieht in den Strafraum und bringt den Querpass, den Alexander Mühlparzer an der zweiten Stange verwertet. Unsere Jungs waren am großen Platz in Freistadt (wo sie einen perfekten Rasen vorfanden – Respekt und Gratulation an Freistadt für quasi englische Verhältnisse) in Spielfreude, Daniel Pils, Daniel Zauner und Alexander Mühlparzer kommen bei zwei folgenden Chancen aber jeweils nicht entscheidend zum Abschluss. In Minute 23 steht dann einigen Besucherinnen und Besuchern der Mund offen, denn wir erhöhen per Traumtor auf 0:2. Der sehr auffällige Alexander Mühlparzer erobert wenige Meter in der eigenen Hälfte stark den Ball der dann vor den Beinen von Idris Sakic landet, unser Mittelstürmer sieht dass Goalie Alexander Schwingshandl etwas weit vor seinem Tor steht und zieht aus 35-40 Metern sofort ab und überhebt den Freistädter Schlussmann gefühlvoll.

Kurz musste man sich kneifen – führen wir tatsächlich im so gefürchteten Holzhaider-Stadion mit 0:2? Schon das war eine Besonderheit, denn noch nie konnten wir mehr als einen Treffer in der Bezirkshauptstadt Freistadt erzielen. Die Freude währte aber nur wenige Sekunden, denn bei der folgenden Situation über die linke Seite springt der Ball nach einer Flanke unglücklich am Boden auf und geht Martin Schinkinger im Strafraum an die Hand, der unter Beobachtung stehende und souverän auftretende Schiedsrichter Thomas Zöchbauer zeigt sofort auf den Punkt. Rene Kober tritt an und verlädt Max, er trifft halbhoch rechts zum 1:2 Anschlusstreffer. Logischerweise war dieser Treffer gut fürs Selbstvertrauen und die Wolm-Elf war danach besser in der Partie, Sebastian Haiböck probierts in Minute 31 mit einem Schuss vom linken 16er-Eck, Michael Heumader vier Minuten später von der anderen Seite im Strafraum mit einem Flachschuss, bei beiden ist Max zur Stelle. Die letzte Chance gehört uns, nach einem Freistoß von der Mittellinie verlängert Idris Sakic per Kopf in den Lauf von Martin Schinkinger, er selber kann nicht wie bevorzugt mit dem Kopf abschließen sondern muss den Fuß nehmen, der Ball geht knapp an der Stange vorbei. Knappe Pausenführung für unsere Jungs!

Hälfte Zwei:

Keine Wechsel zur Pause und wir starten gleich wieder frisch und munter durch, in den ersten zehn Minuten sind wir das dominierende Team, Alexander Mühlparzer kommt zu zwei guten Chancen die einmal zur Ecke abgeblockt werden oder knapp vorbeigehen, zudem schwingt Goalie Schwingshandl sein Handl (ja der muss immer wieder mal sein ;)) und wehrt einen Schuss von Martin Schinkinger zur Ecke ab. Die beste Chance in Durchgang Zwei dann in Minute 57 auf der Gegenseite, nach einem Freistoß von Kapitän Raphael Thürriedl aus dem linken Halbfeld gehen mehrere Spieler per Kopf an den Ball, es müsste Thomas Punz gewesen sein, der den Ball an die Querlatte verlängert. Die Partie wird in der Folge wieder ausgeglichener und die Hausherren erarbeiten sich wieder ein Chancenplus, in Minute 63 spielt Michael Heumader von rechts zurück an den 16er zu Raphael Thürriedl, seinen Flachschuss lässt Max nach vorne abprallen, dann wird geklärt. In Minute 71 verstolpert Jindrich Rosulek einen Stangler von Stefan Hayböck, zu Beginn der Schlussviertelstunde finden uns wir wieder mehr rund um den gegnerischen Strafraum ein.

In Minute 77 geht ein Kopfball vom eingewechselten Gregor Mühlparzer nach Zauner-Flanke knapp vorbei, kurz darauf spielt Jakob Pechmann einen perfekten Laufpass, der ebenfalls eingewechselte Jonathan Altendorfer zögert aber zu lange mit dem Abschluss. Und dann kehrt er irgendwie doch zurück, dieser Fluch, der uns in Freistadt einfach nicht gewinnen lässt. Simon Würzl spielt aus der eigenen Hälfte einen weiten Ball auf die linke Seite, dort setzt sich Thomas Kellerer-Pirklbauer gegen Patrick Schürz durch und bringt den Stangler, den Jindrich Rosulek noch streichelt und ins lange Eck verlängert. Die Schlussphase wird dann zusehends hektischer, es gibt viele Spielunterbrechungen wegen kleinen Fouls und in Minute 94 sogar noch die ganz dicke Siegchance. Daniel Zauner schickt mit einem perfekten Außenrist-Pass Jakob Pechmann auf der linken Seite, er zieht in den Strafraum und schließt ab, der Ball geht um Zentimeter an der Stange vorbei, somit bleibt es bei der 2:2 Punkteteilung.

Fazit:

Wieder kein Sieg in Freistadt, aber der erste Auswärtspunkt der Saison und eine mehr als beherzte und spielerisch starke Leistung auf einer Anlage, die uns in der Vergangenheit nur selten Glück brachte. Vor allem offensiv erarbeiteten wir uns im Vergleich zur Frühphase der Saison viele Gelegenheiten und waren spielfreudig, der Punkt geht in Summe nach einem ausgeglichenen Spiel und guten Chancen auf beiden Seiten wohl in Ordnung, auch wenn wir die Führung natürlich gerne über die Zeit gebracht hätten. Auf dieser Leistung kann für die kommenden Partien definitiv aufgebaut werden, in der Tabelle bleiben wir im Mittelfeld.

Reserve:

Weil Manfred Pils die KM betreute, war auf der Trainerposition in dieser Runde eine neue Lösung erforderlich, die Reserve wurde aushilfsweise von Nico Wögerbauer gecoacht, der sich ebenfalls seit längerer Zeit am Trainersektor fortbildet. Einige Ausfälle mussten kompensiert werden, u.a. fehlten Alexander Kindlmann, Niklas Hinterleitner und Dominik Gabriel, dafür war z.B.: nach längerer Pause Harald Wohlinger wieder im Kader und mit Matthias Peherstorfer und Thomas Höltschl auch zwei Kirchberg-Aushelfer mit dabei. Die Reservebilanz gegen Freistadt ist fast noch ernüchternder als jene der KM und so waren zwei Halbchancen von Marlon Grobner und ein Distanzschuss von Jan Pötscher auch die einzig nennenswerten Offensivaktionen unsererseits in Hälfte Eins. Die jungen Bierkicker waren nicht nur bisher ohne Niederlage, sie waren auch offensiv deutlich präsenter. Jakob Hennerbichler und Matthias Haiböck waren die auffälligsten Angreifer mit mehreren Gelegenheiten in der ersten halben Stunde, die Führung fiel dann in Minute 31. Jakob Hennerbichler spielt zentral auf Theo Kreisel, dieser zieht kurz vorm 16er ab und trifft gefühlvoll über Felix Bes zum 1:0. Vier Minuten später überreichen wir den Gastgebern das 2:0 quasi am Silbertablett, Marlon Grobner wird am eigenen 16er unter Druck gesetzt und spielt einen zu kurzen Rückpass auf Felix Bes, Florian Wittinghofer schnappt sich den Ball vor unserem Schlussmann und trifft zum 2:0. Matthias Haiböck scheitert in Minute 42 noch an Felix Bes, mit einem 2:0 geht es in die Kabine.

Die bereits endgültige Entscheidung gibt es acht Minuten nach Wiederanpfiff, Jakob Bäuchler stellt nach einem Ball in den Strafraum für Schiedsrichter Jonas Lehmann zu energisch rein, der junge Referee zeigt auf den Punkt, Michael Horner verlädt Felix Bes zum 3:0. Unsere beste Chance im Spiel dann nur eine Minute später, nach einer Grobner-Ecke trifft Lukas Hackl vom 5er nur die Querlatte per Kopf, er kommt nochmal zum Nachschuss, den er an die rechte Stange setzt. Die restliche zweite Hälfte verlief dann ohne echte Highlights, einige fassten den Spielverlauf wie folgt zusammen: „Se brauchen ned mehr spielen, wir können ned mehr spielen“. Halbchancen gab es bei Freistadt noch durch Florian Hennerbichler (abgefälschter Freistoß), Andres Enzenhofer (Schuss aus der Drehung) und Florian Wittinhofer vom 16er, unseren einzig echten Abschluss setzt Simon Schmidhofer neben die Stange. Freistadts Reserve gewinnt völlig verdient mit 3:0, für unsere Reserve gibt es jetzt eine dreiwöchige Wettbewerbspause bis zur Partie gegen Altenberg Mitte Oktober.

Damen:

Heimspiel Nr. 2 in Folge und das Ziel war klar: Auch im neunten Heimspiel des Jahres ohne Niederlage zu bleiben. Die Aufgabe war aber schwierig, denn zu Gast waren die Damen und Vorjahresmeisterinnen aus Gmunden, die in den letzten 1,5 Jahren nur zwei Spiele verloren haben. Valentina Bauer kehrte wieder ins Team zurück, neben Lena Ilk fehlte auch noch Carolina Stöttner, ansonsten konnte Trainer Gerhard Gierlinger aber quasi aus dem Vollen schöpfen. Der Kader war so groß, dass im Vorprogramm ein Testspiel der 1b (vor allem neue Spielerinnen aus St. Peter bzw. Rückkehrerinnen wie Lara Pühringer, etc.) gegen unsere U13 im Format 9 gegen 9 organisiert wurde. Die Partie endete nach 70 Minuten 2:2, die Treffer unserer Damen erzielten Julia Gierlinger und Julia Kepplinger. Zwei Tore gab es auch dann in der Anfangsphase vom Hauptspiel, leider auf Seiten der Gegnerinnen. Nach drei Minuten legt sich Ronja Schlager beim Rausspielen den Ball etwas zu weit vor, Elisa Laska schnappt sich den Ball und trifft zentral vor dem Tor Richtung rechtes Kreuzeck. Keine zwei Minuten später spielt nach einem Einwurf von links Stephanie Märzendorfer den hohen Ball in den Strafraum, dieser springt am 5er einmal auf weil sich Elisa Hofer und Eva Ramsimmer beim Kopfball verschätzen, dann kommt Annika Reisenberger an den Ball, macht einen kurzen Haken und trifft aus sechs Metern zum 0:2. Zwei frühe und bittere Gegentore, die uns auch in den ersten 20 Minuten beschäftigen, Gmunden findet zwar keine weiteren Gelegenheiten vor, ist aber das stärkere Team. Unsere Damen sind dann aber besser ins Spiel und kommen zu den ersten Chancen, Schüsse von Jana Bogner, Hannah Kiesl und Alina Mairhofer gehen knapp vorbei, bei einem weiteren Versuch von Hannah Kiesl ist Torfrau Julia Spießberger zur Stelle.

Immer wieder fehlt an diesem Samstagabend die letzte Präzision, bei einem zu kurzen Rückpass von Ronja Schlager ist Leonie Gerstl noch knapp vor Eva Ramsimmer am Ball, Leonie Gerstl wird einige Minuten später zu einem Pressball am 5er gezwungen, wo der Ball dann ins Aus geklärt wird, zudem geht ein Corner von Nina Grieshofer direkt an die Querlatte. Außerdem verlängert einen Schussversuch der Gästedamen Ronja Schlager mit dem Kopf, Leonie Gerstl wird fast am falschen Fuß erwischt, kann aber noch zur Ecke ablenken. Pausenstand bleibt dann aber 0:2.

Der zweite Durchgang beginnt leider so wie auch die erste Hälfte begonnen hat, denn erneut gelingt unseren Gegnerinnen ein früher Treffer. Elisa Hofer und Stefanie Mühlbacher sind außerhalb des Strafraums im Zweikampf, von dort wird der Ball rechts in den Strafraum gespitzelt wo genau Nina Grieshofer angelaufen kommt und flach ins untere Eck trifft. Wieder brauchen unsere Ladies ein paar Minuten um den Gegentreffer zu verdauen, dann finden wir wieder einige gute Chancen vor. Nach einer schönen Kombination über Alina Mairhofer, Emilia Gahleitner und Hannah Kiesl findet der letzte Ball auf Sandra Keil nicht das Ziel, zudem geht ein Stangler der eingewechselten Laura Kalischko ans Aluminium und von dort ins Aus. In Minute 70 zieht Laura Kalischko in den Strafraum und wird regelwidrig gestoppt, Schiedsrichter Adrian Koller zeigt sofort auf den Punkt. Emilia Gahleitner übernimmt Verantwortung und tritt an, ihr Elfmeter wird halbhoch rechts geschossen, aber von Torfrau Julia Spießberger pariert. Sandra Keil kommt in der Endphase der Partie noch zu zwei Gelegenheiten, ihre Versuche aus der Distanz und vom 16er finden aber nicht mehr das Ziel, wodurch es trotz eines Chancenplus in der zweiten Hälfte bei der 0:3 Heimniederlage bleibt. Unsere Damen kassieren die ersten Heimgegentore der Saison und müssen sich erstmals im Jahr 2026 auf eigener Anlage geschlagen geben.

Ausblick:

Weiter geht es kommendes Wochenende nur für unsere KM, diese bestreitet am Freitag, 2. Oktober 2026 um 19:30 ihr Heimspiel gegen die SPG Bad Leonfelden/Schenkenfelden 1b. Unsere Damen sind einen Tag später im Einsatz, diese treffen am Samstag, 3. Oktober ebenfalls vor heimischer Kulisse um 15:00 Uhr auf die Union Peuerbach. Unsere Teams freuen sich über euren Besuch bei den Spielen!

U16:

Unsere U16 hatte eine intensive Woche hinter sich, am Montag, 21. September holten die Vollert-Jungs einen ungefährdeten 0:2 Auswärtssieg in Schweinbach, die beiden Brüder David Lang und Lucas Lang trugen sich in die Torschützenliste ein und waren jeweils Vorbereiter für den anderen, dadurch wurde auch die zwischenzeitliche Tabellenführung in der Liga gesichert. Phasenweise war die Partie im Mibag-Stadion der Union Schweinbach ausgeglichen, die größten Chancen hatte aber unsere U16, ein Lattenpendler von Lucas Lang verhindert zudem einen weiteren Treffer, in der Schlussphase bleiben weitere Gelegenheiten ungenutzt. Aufgrund Berufsschule und Arbeit ist Flexibilität bei der Aufstellung gefordert, mittlerweile haben in der SPG mit Altenfelden auch schon viele Spieler Einsatzminuten gesammelt, die erst 14 Jahre sind. Einige Verbesserungspotentiale wurden auch identifiziert, dieses liegt vor allem bei den genauen Zuspielen, zudem haben unsere Gegner oft sehr viel Raum wo wir nicht eng genug stehen. Im Gegensatz zur Partie gegen Feldkirchen wurde aber die Führung verteidigt und locker über die Zeit gebracht.

Nur zwei Tage später ging es gleich auf eigener Anlage weiter, zu Gast war die U16 der SPG St. Martin/Putzleinsdorf/Kleinzell, die noch ohne Niederlage nach Lembach reiste. Daran sollte sich leider nichts ändern, denn nach einem Hin und Her musste sich unsere U16 knapp mit 2:3 geschlagen geben. Lucas Lang brachte uns in Minute 28 in Führung, diese sollte auch bis zum Pausenpfiff von Schiedsrichter Horst Hüttler halten, drei Minuten nach Wiederanpfiff stellte aber Alexander Rudlstorfer auf 1:1. In Minute 59 geht die Vollert-Elf aber wieder in Führung, Simon Schmidhofer trifft sehenswert via Freistoß, dieses Mal sollte die Führung aber keine Minute halten, Bastian Reitetschläger stellt postwendend wieder auf 2:2, sieben Minuten später erzielt Paul Rammerstorfer in Minute 66 bereits den 2:3 Endstand. In der Schlussphase gab es noch eine sehr strittige blaue Karte gegen Kilian Kaindbinder sowie einen nicht gegeben Elfmeter, wie auch bereits gegen Feldkirchen waren die Schiedsrichter-Entscheidungen nicht zu unseren Gunsten.

Dennoch kann man mit der Leistung zufrieden sein, bei uns sind einige U16-Spieler Jahrgang 2012, während bei unseren Gäste Spieler aus der U17 bzw. der 1b von St. Martin herunterspielten, zudem standen nur 14 von 26 Nachwuchskicker zur Verfügung, u.a. fehlten Niklas Höfler oder Goalgetter Alexander Zoitl. Die Rückrunde startet am Samstag, 3. Oktober 2026 mit einer Auswärtspartie um 16:30 Uhr gegen die SPG Walding/Rottenegg.

Mission Impossible im Holzhaider-Stadion?

Knapp einen Monat vor Halloween wird es in den USA auch bereits gruselig, denn am Samstag, 26. September wird dort der Tag der Geisterjagd gefeiert – und einen Tag vorher sollten wir ernsthafte Überlegungen anstellen, ob nicht auch wir von okkulten Praktiken Gebrauch machen, denn das Freistädter Holzhaider-Stadion ist seit Jahren wahrlich verflucht, seit über 20 Jahren konnten wir dort nicht mehr gewinnen. In einer unglaublich engen Liga stehen wir mit sieben Punkten auf Platz 8 der Tabelle, die Gastgeber aus der Braustadt haben nur einen Zähler weniger, sind aber derzeit das Tabellenschlusslicht.

Gegner-Check:

Wie auch Daniel Zauner am Wochenende festgestellt hat – was machen die Freistädter bitte bei ihren Spielen? Mit 16 Toren haben sie als aktuell Tabellenletzter mind. vier Tore mehr geschossen als alle anderen Teams, gleichzeitig aber auch 16 Gegentore kassiert, was um drei mehr sind als die zweitschwächste Defensive der Nebelberger. Wenn sie endlich mal zu Hause verwundbar sind, dann vermutlich in dieser Saison, denn die ersten drei Saisonspiele auf eigener Anlage gegen die SPG Bad Leonfelden/Schenkenfelden 1b, Altenberg und Arnreit wurden alle verloren, wodurch die Wolm-Elf im Holzhaider-Stadion noch punktelos ist. Spannend ist aktuell auch der Blick auf die Torschützenliste, der Tabellenletzte hat derzeit zwei Spieler in den Top 3, Jindrich Rosulek und Rene Kober stehen bei je fünf Saisontoren und sind damit für 10 der 16 Saisontreffer verantwortlich. Wenn Freistadt diese Saison gewinnt, dann bisher nur mit 2:6, die beiden Saisonsiege wurden mit diesem Ergebnis jeweils auswärts gegen Oepping/Peilstein und Nebelberg geholt.

Historische Bilanz:

Bzgl. der historischen Bilanz (vor allem in Freistadt) konnten leider keine Daten gefunden werden. Schade Schokolade. Ok, ganz so einfach können wir es uns nicht machen, aber der Blick auf die ewige Bilanz ist fast noch ernüchternder als unsere Ausbeute auf der Copa Haslana. In den letzten 22 Pflichtspielen gegen Freistadt konnten wir nur 4x gewinnen, während die Gastgeber 12x den Platz als Sieger verließen. Vor allem das Holzhaider-Stadion ist seit mittlerweile Jahrzehnten verflucht, in den letzten elf Auftritten in Bezirk Freistadt gab es acht Niederlagen und drei Remis, letztmals drei Punkte holten wir vor über 20 Jahren am 13. Mai 2006, als uns Stefan Hinterleitner zu einem 0:1 Auswärtssieg schoss. In der Vorsaison konnte sich jeweils das Heimteam mit 3:1 durchsetzen, unser Erfolg gegen Freistadt Ende Mai sicherte uns den Klassenerhalt in der Spielzeit 2025/26.

Unsere Formkurve:

Der klare 4:0 Heimsieg gegen St. Oswald/Fr. gibt unseren Jungs hoffentlich viel Selbstvertrauen, zu Hause sind wir in dieser Saison somit weiterhin ohne Niederlage und führen nach sechs Runden sogar die Heimtabelle an. Auswärts ist die Bilanz hingegen eine völlig andere, von den Auswärtsreisen nach Lasberg, Oberneukirchen und Haslach kehrten wir ohne Zählbares nach Hause, in der Auswärtstabelle liegen wir nur auf Platz 13, nur die ebenfalls noch auswärtspunktelosen St. Oswalder sind hinter uns. Die Torausbeute ohne gelernten Mittelstürmer ist mit elf Volltreffern überraschenderweise gut, in dieser Saison haben bisher nur Lasberg und die Gastgeber aus Freistadt öfter ins Schwarze getroffen als wir. Personell sind am Feld mit Ausnahme von Manuel Kainberger und Sebastian Traxler (beide Betriebsausflug) soweit keine Ausfälle bekannt, einen bereits länger feststehenden Wechsel wird es an der Seitenlinie geben, Jürgen Hötzendorfer fehlt aufgrund seines Trainerlehrgangs, Reserve-Trainer Manfred Pils übernimmt das Coaching im Bezirk Freistadt.

Schiedsrichter:

Zum wiederholten Male steht in dieser Saison der Unparteiische unter besonderer Beobachtung bei einer Partie von uns, denn mit Klaus Josef Biebl ist wieder ein Schiedsrichter-Beobachter vor Ort, der die Leistung von Thomas Zöchbauer genau unter die Lupe nehmen wird. Für beide Kampfmannschaften wird es die Premiere mit Schiri Zöchbauer, er pfiff aber bereits im Mai 2023 die Reservepartie Freistadt-Lembach, die damals 2:2 endete. In seiner zweiten Bezirksliga-Partie wird der Referee aus der Schiedsrichtergruppe Linz unterstützt von Ing. Markus Hametner und Jonas Lehmann (Reserve-Schiedsrichter).

Reserve:

Unsere Reserve bestreitet die letzte Partie vor einer dreiwöchigen Pause, denn in den folgenden beiden Runden gegen die SPG Bad Leonfelden/Schenkenfelden 1b und die SPG Putzleinsdorf/Hofkirchen ist nur unsere KM im Einsatz. Unsere Reserve hat mit 2 Siegen, 2 Unentschieden und 2 Niederlagen eine völlig ausgeglichene Bilanz und steht folglich mit acht Punkten auch im Mittelfeld der Tabelle auf Rang 6. Freistadt hat durch bereits zwei spielfreie Runden erst vier Partien absolviert, liegt aber trotz zwei Spiele weniger auf Platz 4 der Tabelle und hat noch keine Partie verloren, drei Siegen steht ein Remis gegenüber. Nicht nur aufgrund der Tabelle, sondern auch wegen der historischen Bilanz würde bei einem Wettanbieter wohl kaum wer auf uns setzen, denn von 22 Reservepartien gingen fast unglaubliche 18 an die jungen Bierkicker, nur dreimal waren wir siegreich, letztmals im September 2024, in Freistadt holte unsere Reserve im November 2019 zum letzten Mal drei Körner. Weil Manfred Pils die KM diese Runde mitbetreut, wird er Unterstützung in der Reserve erhalten, diese kann dann spätestens im Ligaportal-Liveticker nachgelesen werden. Niklas Hinterleitner fehlt diese Woche noch wegen seiner Sprachreise.

Spielort und Uhrzeit:

Wir bleiben beim Freitag als mittlerweile schon fast gewohnten Spieltag, das vierte Auswärtsspiel der Saison findet am Freitag, 25. September 2026 um 17:15 Uhr (Reserve) + 19:30 Uhr (KM) statt. Wir freuen uns auf eure Unterstützung, feuern wir unser Team an für die ersten Auswärtspunkte der Saison!

Damen:

Unsere Damen hätten kommende Runde grundsätzlich auswärts gespielt, weil aber die Gegnerinnen aus Gmunden einen Platztausch benötigt haben, spielen unsere Ladies zum zweiten Mal in Folge vor Heimkulisse und zum dritten Mal in dieser Spielzeit wartet ein Duell mit Aufsteigerinnen der Vorsaison. Und hier dürfen sich die Fans auf das Spitzenspiel der Runde freuen, denn Gmunden liegt mit sieben Punkten derzeit auf Platz 2, unsere Damen liegen knapp dahinter auf Rang 4 mit sechs Punkten, zu Hause musste Torfrau Leonie Gerstl in dieser Saison noch nicht hinter sich greifen.

Der Blick auf die historische Bilanz muss entfallen, weil sich die Teams zum ersten Mal in der Geschichte gegenüberstehen. Gmunden ist aber wohl das Team der Stunde, in der letzten Saison holte man mit 15 Siegen aus 16 Spielen den Meistertitel in der Frauenklasse Süd/West, die letzte Niederlage kassierte man am 29. März 2026 mit einem 0:1 gegen die Mitaufsteigerinnen der SPG Münzkirchen. Auch heuer gab es (mit Ausnahme der Cupniederlage gegen OÖ Ligist Niederthalheim) noch keine Niederlage in der Liga, u.a. wurde mit Peuerbach ein gestandenes Landesliga-Team mit 3:1 besiegt.

Unsere Damen haben mit 6:3 ein ähnliches Torverhältnis wie Gmunden (7:4), wodurch von einer spannenden und ausgeglichenen Partie ausgegangen werden kann, mit Valentina Bauer kehrt eine Innenverteidigerin wieder zurück, Caro Stöttner fehlt aber auch kommende Runde in unserem Kader. Wie unsere Herren sind auch unsere Ladies im Huamabergstadion schwer zu schlagen, im Jahr 2026 ist das noch keinem Team gelungen, die letzte Heimniederlage gab es am 2. November 2025 mit einem knappen 0:1 gegen die aktuellen OÖ Ligistinnen der SPG Wallern/Krenglbach 1b. Alles angerichtet also für einen spannenden Fußballabend, gespielt wird am Samstag, 26. September 2026 um 19:00 Uhr in Lembach, unterstützt unsere Damen beim Spitzenspiel der Runde!

Nachwuchs – U16:

Unsere U16 hat eine intensive Woche vor sich, am Montagabend trat man im Mibag-Stadion am Ladabach zum Duell mit Schweinbach an. Nach der 5:1 Auswärtspleite gegen die SPG St. Peter wollten unsere Nachwuchsstars ein anderes Gesicht zeigen und schafften dies auch. Bereits nach fünf Minuten stellte David Lang auf 0:1, ehe Lucas Lang in Minute 69 den 0:2 Endstand fixierte. Dadurch führen wir mit einer Partie mehr als die anderen Teams auch wieder die Tabelle an. Bereits morgen am Mittwoch, 23. September wartet um 19:00 Uhr das nächste Spiel, dieses findet zu Hause gegen die SPG St. Martin/Putzleinsdorf/Kleinzell statt, die als einzige U16 mit einem Sieg und zwei Unentschieden noch ohne Niederlage ist.

Heimsieg gegen den Lieblingsgegner

Heimdebüt für Jung-Cheftrainer Jürgen Hötzendorfer, nach seiner Premiere auf der Copa Haslana war er erstmals im Huamabergstadion für unsere KM hauptverantwortlich und wollte das Team rund um Kapitän Daniel Pils zu den ersten drei Punkten seiner Amtszeit coachen. Passend dazu zu Gast: Unser Lieblingsgegner aus St. Oswald/Fr., wo wir in den letzten Jahren nicht nur Filip Rezac, sondern das gesamte Team gut im Griff hatten. Während sich der tschechische Legionär dieses Mal selber nicht im Griff hatte, feierten wir einen verdienten und ungefährdeten Heimsieg unter Flutlicht.

Hälfte Eins:

Im fixen KM-Kader gab es nur eine Änderung im Vergleich zur Haslach-Partie, Jonathan Altendorfer ersetzte Manuel Kainberger, der in der Reserve begann und dann später in der KM auf der Ersatzbank Platz nahm. Die Anfangsphase war noch relativ ausgeglichen, wobei auch hier bereits eine spielerische Tendenz in unsere Richtung erkennbar war. Bereits nach zwei Minuten kommt Stefan Schürz nach Zauner-Ecke nicht entscheidend an den Ball, Rene Stütz hält an der zweiten Stange den Ball fest. Drei Minuten später tauchen unsere Gäste erstmals gefährlich auf, über die rechte Seite kommt eine flache Hereingabe in den Strafraum, an der ersten Stange schießt Filip Rezac den Ball im Rutschen neben das Tor. Im Tor ist der Ball dann in Minute 14 und erstmals ertönt unsere Tormusik – nach einem Einwurf bringt Sebastian Traxler den Ball von rechts von der Grundlinie halbhoch zur Mitte, an der zweiten Stange lauert Jakob Pechmann und bringt akrobatisch das rechte Bein hoch und trifft zum 1:0. Ein wichtiger Auftakt, nachdem wir zuletzt in Haslach ohne Tor geblieben sind, der Treffer gab uns Selbstvertrauen und nur zwei Minuten später verpassen Idris Sakic und Jakob Pechmann knapp nach Flanke von Daniel Pils das 2:0.

St. Oswald/Fr. wird oft mit dem Namen Filip Rezac assoziiert, die Nr. 9 unserer Gäste wird aber traditionell von Felix Hofmann und Stefan Schürz gut bewacht und konnte in den letzten Duellen selten Nadelstiche setzen, am Freitag trat er im Strafraum letztmals in Minute 19 in Erscheinung, als er einen Ball noch aufs Tor spitzeln kann, Max wehrt zur Ecke ab. Vier Minuten später lassen wir den Ball über die linke Seite laufen und setzen mehrfach entscheidend nach, Valentin Mandl spielt zu Martin Schinkinger, dessen Schussversuch zur unfreiwilligen Vorlage für Alexander Mühlparzer wird, der rechts im Strafraum lauert, Rene Stütz wehrt den Abschluss aus kurzer Distanz hoch ab und er fällt am 5er wieder zu Boden, wo Jakob Pechmann goldrichtig steht und nur mehr per Kopf einnicken muss. Chancen waren bis zum Pausenpfiff von Schiri Thomas Pusch dann Mangelware, zwei Szenen sind aber dennoch nennenswert. In Minute 31 schießt Filip Rezac zum zweiten Mal den Ball weg nachdem bereits abgepfiffen wurde, dafür sah er die gelbe Karte, in Minute 44 kommt es für unsere Gäste aus dem Bezirk Freistadt noch schlimmer, Jonas Oprießnig mit übertriebener Härte im Zweikampf gegen Alexander Mühlparzer, er foult unseren Außenbahnspieler kompromisslos von hinten, Schiedsrichter Thomas Pusch greift sofort in die Hosentasche und stellt den Flügelspieler unserer Gäste vom Feld. Pausenstand somit 2:0, St. Oswald/Fr. führt bei den Platzverweisen mit 0:1.

Hälfte Zwei:

Die zweite Hälfte bestritten wir somit mit einem Mann mehr und diese begann gleich mit mehreren Paukenschlägen. Keine zwei Minuten waren gespielt als Alexander Mühlparzer einen Querpass von Jakob Pechmann vollendete, Assistent Zvonimir Balatinac hat die Fahne aber oben, der Treffer zählt nicht. Keine drei Minuten waren gespielt als sich St. Oswald/Fr. weiter dezimierte – wer die letzten direkten Duelle gesehen hat weiß, dass es eine besondere Liebesbeziehung zwischen Stefan Schürz und Filip Rezac gibt, dieses Mal war das Spielgerät in der anderen Hälfte, als sich der tschechische Legionär im Techtelmechtel mit unserem Innenverteidiger zu einem Ellbogenschlag hinreißen ließ, nach kurzer Besprechung zwischen Schiedsrichter Pusch und Assistent Imsirovic wurde Filip Rezac zum bereits zweiten Mal in dieser Saison vom Platz gestellt, dieses Mal „nur“ mit gelb-rot, wobei er sich auch für glatt Rot wegen Tätlichkeit nicht beschweren hätte dürfen. Was danach folgte war typisch für ein 2-Mann Überzahl Spiel, St. Oswald/Fr. stand sehr tief in der eigenen Hälfte, wir hatten gefühlt 90% Ballbesitz und fanden auch laufend Chancen vor. Ein Freistoß von Daniel Zauner geht knapp am linken Kreuzeck vorbei, Jakob Pechmann verzieht nach Vorarbeit von Alexander Mühlparzer, wenige Minuten später ließ Alexander Mühlparzer die rechte Stange mit einem Gewaltschuss zittern.

Die endgültige Entscheidung dann in Minute 60, Jakob Pechmann mit einer Maßflanke von der linken Seite, Idris Sakic hat im Zentrum viel Platz und setzt seine Größe perfekt ein und köpfelt gegen die Laufrichtung von Rene Stütz zum 3:0. Drei Minuten später gibt es dann (wie auch letzten Herbst mit Sebastian Traxler und Patrick Schürz) einen Premierentorschützen gegen St. Oswald/Fr., ein Schuss von Martin Schinkinger wird geblockt, Jakob Pechmann schnappt sich den Ball und legt zurück auf Valentin Mandl, der aus ca. 20 Metern direkt flach abzieht und ins kurze Eck trifft, Goalie Stütz dürfte die Sicht verstellt gewesen sein, er zeigte keine Regung. Der Rest der zweiten Hälfte war Einbahnstraßenfußball, St. Oswald/Fr. stand defensiv aber kompakt und ließ trotz zwei Mann weniger kaum etwas zu und beging Schadensbegrenzung. Zweimal scheitert Daniel Zauner mit Schüssen knapp neben die Stange, Felix Hofmann vergibt knapp nach einer Ecke und Kopfballungeheuer Martin Schinkinger zwingt Rene Stütz in der Nachspielzeit noch zu einer spektakulären Parade. Es bleibt aber dabei, wie im Mai 2026 gewinnen wir gegen St. Oswald/Fr. mit 4:0.

Danke an die Firma Müllermed GmbH, vertreten durch unseren Tormann-Trainer und Vorstandsmitglied Manuel Höfler

Fazit:

Auch bis zum ersten Platzverweis waren wir das bessere Team und hatten mehr Chancen und Spielanteile, vor allem mit zwei Mann weniger waren die Gäste dann quasi chancenlos und begingen nur mehr Schadensbegrenzung indem sie sich verständlicherweise hinten rein stellten. Der Sieg war für die Tabelle und das Selbstvertrauen enorm wichtig, warum auch immer, aber wie so oft zeigen wir St. Oswald/Fr. ihre Grenzen auf, die Valkov-Elf muss weiterhin auf den ersten Sieg auf unserer Anlage seit 2011 warten.

Reserve:

Jede Menge Rückkehrer konnte Trainer Manfred Pils für das Vorspiel am Freitagabend begrüßen, Kirchberg-Aushelfer wurden im Vergleich zu den letzten Wochen keine benötigt. Mit dabei waren wieder Moritz Kohel, Laurin Altendorfer, Dominik Gabriel, Alexander Kindlmann, Stefan Gierlinger sowie nach langer Fußball-Abstinenz Lukas Hackl, dafür standen Niklas Hinterleitner, Niklas Höfler, Simon Schmidhofer und Dietmar Höfler nicht zur Verfügung. Das Spiel begann relativ ausgeglichen, der erste Abschluss war ein Schuss von Markus Hintringer, den Keeper Alex Kuttner mit den Füßen abwehren kann. Philipp Roßgatterer macht sich einige Minuten später erstmals bemerkbar, sein Abschluss im Strafraum fällt aber zu harmlos aus, genauso wie zwei Minuten später bei Lukas Puchner, der nach einem verlängerten Freistoß an der zweiten Stange vergibt. In Minute 13 nähern wir uns dem Gästetor wieder an, nach Querpass von Manuel Kainberger vergibt Jan Pötscher, zwei Minuten später findet der Ball aber sein Ziel. Marlon Grobner spielt von der Grundlinie den Ball zurück an den 16er zur Markus Hintringer, dieser zieht flach ab, der Ball wird noch unhaltbar von Daniel Zellner abgefälscht. Zwei Minuten später kommt es nach einem hohen Ball zum Zusammenstoß zwischen Tormann Kuttner, Innenverteidiger Zellner und Manuel Kainberger, Schiedsrichter Imsirovic lässt weiterspielen, der Ball landet genau bei Marlon Grobner, der ihn im Kopfballduell mit einem Verteidiger über die Linie drückt. Die restliche erste Hälfte gab es noch zwei gute Chancen für uns, ein Freistoß von Jan Pötscher geht am Kreuzeck vorbei, Alexander Kindlmann vergibt nach Stangler von Marlon Grobner.

Die erste Gelegenheit in Durchgang Zwei führt gleich zum Anschlusstreffer, Kapitän Niklas Pum wird nach einem Ballverlust von uns auf die Reise geschickt und lupft Felix Bes zum Anschlusstreffer. Nur wenige Minuten später ist Felix Bes nach einem Angriff über die rechte Seite geschlagen, Laurin Altendorfer kommt angelaufen und will den Ball vor der Linie klären, rutscht bei diesem Versuch aber weg, wodurch in seinem Rückraum Philipp Roßgatterer der Nutznießer ist und aus ca. 1,5 Metern einschießt. Bzgl. Großchancen findet unsere Reserve dann etwas mehr vor, nach einem Freistoß gehen Lukas Hackl und Alexander Kindlmann zum Ball, dieser landet im Außennetz, Dominik Gabriel zieht aus 20 Metern ab und prüft Alex Kuttner, in der Nachspielzeit verpasst Moritz Kohel nach einem Freistoß von Manuel Pichler. St. Oswald/Fr. wird vor allem durch Philipp Roßgatterer gefährlich, einen Schuss aus der Drehung in Minute 73 wehrt Felix Bes stark ab, zehn Minuten danach findet ein Stangler von Rene Kryzer keinen Abnehmer. In Summe eine wohl gerechte Punkteteilung, wobei es natürlich bitter ist, wenn man wie in diesem Fall eine 2:0 Führung noch verspielt.

Damen:

Unser Ladies standen wieder vor einem Duell mit Aufsteigerinnen, dieses Mal waren die Damen aus Maria Neustift zu Gast, die bereits eine 105 km Anreise in den Knochen hatten. Unsererseits fehlten vom Stammpersonal Lena Ilk, Valentina Bauer und Carolina Stöttner, im Sturm begann Olivia Brandstetter, den Platz in der Innenverteidigung nahm Julia Peer ein, auf der 6 begann Sandra Keil, auch Marlene Schneeberger und Emilia Gahleitner kehrten in die Startelf zurück, Elisa Hofer und die zuletzt verletzte Laura Kalischko nahmen auf der Bank Platz. Die Partie war exakt 18 Sekunden alt, als es beinahe den ersten Treffer des Tages gegeben hätte, Maria Neustift hat Anstoß, unsere Damen setzen unsere Gäste sofort unter Druck und erobern den Ball, nach einem Querpass von Jana Bogner trifft Hannah Kiesl nur die linke Stange. In dieser Tonart sollte es weiter gehen, Jana Bogner, Emilia Gahleitner und Sandra Keil probieren es in der Anfangsviertelstunde vor allem mit Schüssen rund um den 16er. Die Damen aus dem Bezirk Steyr-Land fanden rund um Minute 20 etwas besser ins Spiel, ein Freistoß von Kapitänin Lena Hörmann ist kein Problem für Leonie Gerstl, einen gut angetragenen Querpass entschärft Marlene Schneeberger. Die bis hierhin beste Chance der Partie dann in Minute 24, Sandra Keil schickt Alina Mairhofer auf die Reise, sie scheitert an der herauslaufenden Klara Fischer im 1 gegen 1 via Flachschuss. Bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Roland Eidenberger gibt es dann noch eine Großchance für unsere Ladies und mit dieser belohnen sie sich für den starken Auftritt, Jana Bogner erobert den Ball und spielt auf rechts zu Hannah Kiesl, sie bringt den Ball zentral an den 16er zu Alina Mairhofer, die wieder Jana Bogner rechts in den Strafraum schickt, ihren Stangler verwertet dann Alina Mairhofer zur verdienten Führung. Mit dem 1:0 ging es dann auch in die Kabinen.

Die Anfangsviertelstunde in Durchgang Zwei war dann relativ chancenarm, nach perfekter Vorlage von Hannah Kiesl auf Alina Mairhofer landet ein Schuss von ihr im Außennetz, ansonsten versuchen unsere Gäste Befreiungsschläge mit schnellen und langen Pässen nach vorne, die aber spätestens unsere Viererkette Schinkinger-Schlager-Peer-Schneeberger immer problemlos entschärfen können. Nach 60 Minuten kommt es dann zum Comeback von Laura Kalischko, die nach einer Schleimbeutelverletzung im Knie mehrere Monate pausieren musste und märchenhafter hätte die folgende Aktion nicht ausfallen können. Nach einer Ecke von Sandra Keil wird der Ball über Hannah Kiesl und Alina Mairhofer Richtung 5er-Eck gespielt, wo die eben eingewechselte Laura Kalischko goldrichtig steht und entscheidend nachsetzt und via Flachschuss ins lange Eck trifft. Zwei Minuten später beinahe das 3:0, über das Zentrum bzw. die linke Seite kommt der Ball nach Stationen Alina Mairhofer, Hannah Kiesl und Emilia Gahleitner zu Sandra Keil, ihr Schuss ist dann aber kein Problem für Keeperin Klara Fischer.

Nach einem starken Schuss vom 16er von Hannah Kiesl stellen unsere Damen bei den Alu-Treffern ebenfalls auf 2:0, Sandra Keil zieht vom rechten 16er-Eck mit links ab und klatscht das Spielgerät an die Querlatte, beinahe ein Traumtor unserer Nr. 4, die wenige Augenblicke später nochmal zum Abschluss kommt, dieses Mal geht der Ball knapp vorbei. Maria Neustift wird in dieser Phase nur über Standardsituationen gefährlich, ein Kopfball von Melanie Schweighuber in Minute 76 geht vorbei, dann spielt sich das Geschehen wieder im gegnerischen Strafraum ab. Nach einem Lochpass von Sandra Keil auf Laura Kalischko entscheidet sich unsere Kapitänin für den Schuss anstatt des Querpasses auf die mitgelaufene Alina Mairhofer, der Ball geht neben das Tor. Eine Minute später dann die endgültige Entscheidung, Alina Mairhofer zieht vom 16er flach ab, der Ball rutscht Torfrau Fischer durch die Hosenträger und kullert über die Linie, Doppelpack für unsere Nr. 11. Bei einem Schuss von Sarah Schweighuber und der darauf folgenden Ecke kann sich Leonie Gerstl in Minute 88 auszeichnen, den Schlusspunkt setzt dann Sandra Keil und belohnt sich für ihre starke Leistung. Laura Kalischko spitzelt Sandra Keil den Ball in den Lauf, diese nimmt sich die Kugel kurz mit und zieht in der Box Richtung kurzes Eck ab und beschert unseren Damen den 4:0 Endstand und damit das selbe Ergebnis wie bei den Herren. Ein völlig verdienter Sieg gegen Maria Neustift, der uns auf Platz 4 der Tabelle mit nun sechs Punkten führt.

Ausblick:

Unsere Herren sind wie so oft in diesem Herbst am Freitag gefordert und treffen im Holzhaider-Stadion auf den SV Freistadt, gegen den Angstgegner (kein Auswärtssieg seit 2006!) sollen nach über 20 Jahre jetzt endlich drei Punkte geholt werden. Gespielt wird am Freitag, 25. September 2026 um 17:15 Uhr (Reserve) + 19:30 Uhr (KM). Unsere Damen sind einen Tag später ebenfalls unter Flutlicht gefordert, sie treffen am Samstag, 26. September um 19:00 Uhr zu Hause auf die Ladies aus Gmunden. Unsere Teams freuen sich über eure Unterstützung!

U16:

Kein Erfolgserlebnis gab es für unsere U16, die als Tabellenführer in die Hopfen&Schmalz Arena nach Neufelden gereist sind und dort auf die SPG St. Peter/Arnreit/Neufelden trafen. Durch Jonas Wakolbinger und Vinzenz Schnellmann gingen die Gastgeber im wahrsten Sinne des Wortes schnell nach 13 Minuten mit 2:0 in Führung, kurz vor der Pause erhöht Michael Maureder noch auf 3:0. In Durchgang Zwei kamen unsere Nachwuchskicker besser aus der Kabine und konnten in Minute 58 durch Simon Schmidhofer sogar auf 3:1 verkürzen, zwei Tore in der Schlussphase von Jonas Wakolbinger und Noah Hofbauer besiegelten dann aber die doch klare 5:1 Auswärtsniederlage, durch die wir in der Tabelle auf Platz 3 abrutschten. Bereits kommenden Montag, 21. September 2026 steht die weiteste Auswärtsfahrt im Herbst an, die Vollert-Elf trifft um 19:30 Uhr im Mibag-Stadion am Ladabach auf die Union Schweinbach.

Unter Flutlicht gegen den Vizemeister

Am 18. September wird in den USA der Tag des Cheeseburgers gefeiert, daher stellen wir für euch natürlich auch beim kommenden Heimspiel wieder frische Käsekrainersemmeln zur Verfügung, die unsere Antwort auf den amerikanischen Cheeseburger sind. Unsere Antwort auf die geringe Punkteausbeute in den ersten Runden ist hoffentlich der zweite Saisonsieg, der vor Heimkulisse gegen einen unserer Lieblingsgegner gelingen soll. In den letzten sieben direkten Duellen mussten wir uns nie geschlagen geben, das letzte Mal, dass unsere Gäste Lembach mit drei Punkten verließen liegt bereits über 15 Jahre zurück, diese Serie wollen wir am kommenden Freitag natürlich prolongieren und den Relegationsplatz gleich wieder verlassen.

Gegner-Check:

Der Vizemeister der Vorsaison ist durchschnittlich in die neue Spielzeit gestartet, nach je zwei Siegen und Niederlagen und einem Remis stehen sieben Punkte zu Buche, etwas ins Stottern geraten ist der Offensivmotor, „nur“ fünf erzielte Tore ist aktuell der niedrigste Wert der Top 8 Teams. Die fünf Saisontore sind auf vier Spieler verteilt, einziger Doppelpacker ist Sommerneuzugang Tobias Tober, der große Stürmerstar Filip Rezac wartet noch auf sein erstes Saisontor, verpasste aber auch zwei Partien aufgrund einer Rotsperre. Zu Hause und auswärts tritt die Valkov-Elf völlig konträr auf, während unsere Gäste nach fünf Spieltagen die Heimtabelle mit sieben Punkten anführen, warten sie als einziges Team der Liga neben uns noch auf einen Punkt in der Fremde, vergangene Woche musste man sich im Waldparkstadion der Union Nebelberg knapp mit 2:1 geschlagen geben. Dieser Trend konnte bereits am Ende der Vorsaison beobachtet werden, als aus den letzten drei Auswärtsspielen nur ein Punkt geholt werden konnte, der letzte Auswärtssieg gelang St. Oswald/Fr. am 14. Mai 2026 mit einem 1:2 Erfolg in Katsdorf.

Historische Bilanz:

Gegen kaum ein anderes aktuelles Bezirksliga-Team gibt es so viele Erfahrungswerte wie gegen St. Oswald/Fr. Seit Beginn der elektronischen Datenerfassung zur Saison 2003/04 gab es bereits 28 direkte Duelle, von denen wir elf gewinnen konnten, während unsere Gäste aus dem Bezirk Freistadt neunmal siegreich waren. In den letzten Jahren hatten wir St. Oswald/Fr. aber immer relativ gut im Griff, im Vorjahr erzielten wir in beiden Partien jeweils vier Tore und gewannen auswärts mit 0:4 und zu Hause mit 4:3. Für den letzten St. Oswalder Sieg muss man etwas länger zurückblicken, dieser gelang am 22. Oktober 2022 mit einem knappen 2:1 Heimsieg, in den darauffolgenden sieben Partien mussten wir uns nicht mehr geschlagen geben. Auf eigener Anlagen waren wir für die Valkov-Elf zuletzt quasi unbesiegbar, der letzte Sieg auf unserer Anlage datiert noch vom 11. Juni 2011, danach mussten wir in neun Heimspielen gegen St. Oswald/Fr. den Platz nicht mehr als Verlierer verlassen.

Unsere Formkurve:

Aktuell finden wir uns in Tabellenregionen wieder, in denen wir nach einer schwierigen Vorsaison nicht unbedingt zurückkehren wollten, denn Haslach hat uns nach der letzten Runde Relegationsplatz 13 übergeben, punktegleich mit den Oepping-Peilsteiner Steinprofis auf Rang 12. Auch wenn es in Summe wenige Torchancen gegen Haslach gab, war die Leistung durchaus ansprechend, vor allem defensiv standen wir sehr kompakt und ließen uns leider nur bei einer Standardsituation überlisten. In der Frühphase der Saison ist die Tabelle aber noch sehr eng und so liegen die drei Aufsteiger aus Nebelberg, Bad Leonfelden/Schenkenfelden und Lasberg auf den Plätzen 3-5 auch nur vier Punkte voraus. Von diesen Sphären zu träumen ist aber sicher übertrieben, zunächst ist es die Aufgabe von Steuermann Jürgen Hötzendorfer, das Lembacher Schiff in ruhige Gefilde zu lenken und Punkte zu sammeln um die rote Zone der Tabelle möglichst rasch wieder zu verlassen. Diese sind traditionell für uns auf heimischer Anlage einfacher einzufahren als auswärts, alle vier Zähler wurden in dieser Saison im Huamabergstadion eingefahren.

Schiedsrichter:

Auch kommende Runde haben wir eine Dreierbesetzung, angeführt wird das Schiedsrichtertrio von Thomas Pusch, der zum zweiten Mal ein Pflichtspiel unserer KM leiten wird. Nach mehreren Einsätzen als Linienrichter bzw. Reserve-Schiedsrichter pfiff Thomas Pusch auch einige Freundschaftsspiele und Partien unserer Nachwuchsteams, als KM-Spielleiter war er bei uns erstmals im April 2026 im Einsatz, als wir uns von Vorderweißenbach 1:1 trennten. Seine Assistenten sind Zvonimir Balatinac und Dejan Imsirovic.

Reserve:

Sehr eng ist derzeit das Mittelfeld der Reservetabelle, die Teams auf den Plätzen 4-7 haben alle sieben Punkte, zu diesen Teams zählen seit letzter Woche und dem 2:5 Auswärtssieg in Haslach auch wir, genauso wie unsere Gäste aus St. Oswald/Fr. Haslach war vor der Partie Tabellenzweiter, ist durch die Niederlage auf Rang Drei abgerutscht und genau diesen Platz könnten wir im Idealfall nach der kommenden Runde auch einnehmen, brauchen dazu aber einen Heimsieg am Freitag. Historisch betrachtet ist dieser auch sehr wahrscheinlich, konnten wir doch 21 von 28 Reservepartien gegen unsere Gäste gewinnen, während St. Oswald/Fr. nur dreimal drei Punkte sammeln konnte. In der Vorsaison gingen auch beide Partien an uns, beim 1:2 Auswärtssieg trafen Christian Anreither und Michael Lindorfer, zu Hause waren wir dank eines Hattricks von Jonathan Altendorfer mit 3:0 erfolgreich. Weitere Besonderheit: St. Oswald/Fr. hat gemeinsam mit Haslach die drittanfälligste Defensive der Liga, wir mit bereits 17 erzielten Toren die gefährlichste Offensive in der Reserve der Bezirksliga Nord. Der Kader sollte auch wieder in der Breite anwachsen, einige Ausfälle der letzten Woche werden am Freitag wieder zur Verfügung stehen.

Spielort und Uhrzeit:

Das dritte Heimspiel der Saison findet am Freitag, 18. September 2026 statt, Anstoßzeiten sind um 17:30 Uhr (Reserve) + 19:45 Uhr (KM). Wir freuen uns wie immer auf eure Unterstützung!

Damen:

Unsere Damen steigen nach einer Woche Wettkampfpause wieder in den Meisterschaftsbetrieb ein, dort treffen sie im einzigen Samstagsspiel der Runde auf Maria Neustift und somit zum zweiten Mal in dieser Saison auf ein Aufsteigerinnenteam. Über 100 Kilometer müssen die Damen aus dem Bezirk Steyr-Land zurücklegen, aus unserer Sicht sollen sie die Heimreise natürlich ohne zusätzliches Extragepäck in Form von Punkten antreten. Der Saisonstart unserer Gäste verlief nicht nach Wunsch, im Cup gab es gegen die SPG Windhaag/Perg aus der Frauenklasse eine empfindliche 7:0 Pleite, auch die ersten beiden Saisonspiele gegen Peuerbach (5:1) und die Mitaufsteigerinnen der SPG Münzkirchen (0:4) wurden doch klar verloren. Daher steht derzeit nur Rang 9 zu Buche, als eines von drei Teams ist man nach zwei Runden noch punktelos.

Unser Saisonauftakt war glücklicherweise besser, die Cuppartie gegen Kleinmünchen kann durch den Einsatz von vier nicht spielberechtigten Spielerinnen bei unseren Gegnerinnen nicht richtig eingeschätzt werden, der Zu-Null Sieg gegen Eberstalzell brachte uns die ersten drei Punkte, in der Anfangsphase gegen St. Oswald/Fr. sah es ebenfalls nach etwas Zählbarem aus, schlussendlich mussten wir uns aber mit 3:0 geschlagen geben. Dadurch stehen unsere Damen mit drei Punkten auf Rang 4 der Tabelle und benötigten für Tore wohl eine Premierentorschützin gegen Maria Neustift. Gegen die Steyrerinnen haben wir noch nie verloren, in der Saison 2023/24 gewannen wir auswärts mit 0:4, daheim gab es dann ein 1:1 Unentschieden. Die Treffer erzielten damals 2x Lena Ilk und 2x Anja Neumüller, als einzige noch aktive bzw. verfügbare Spielerin trug sich auch Julia Kepplinger in die Torschützenliste gegen Maria Neustift ein.

Mindestens zwei Änderungen werden im Vergleich zur Partie in St. Oswald/Fr. nötig sein, Lena Ilk fehlt erstmals aufgrund ihres Auslandssemesters, auch Dauerbrennerin Valentina Bauer verpasst aus musikalischen Gründen erstmals seit Mitte April 2025 wieder ein Pflichtspiel. Dafür kehren mit Elisa Hofer, Marlene Schneeberger, Olivia Brandstetter und Emilia Gahleitner einige Urlauberinnen wieder zurück, Laura Kalischko arbeitet nach ihrer Schleimbeutel-Verletzung im Knie an einem Comeback, ein Einsatz am kommenden Wochenende kommt aber noch zu früh. Gespielt wird am Samstag, 19. September 2026 um 17:00 Uhr in Lembach. Unsere Ladies freuen sich auf euren Besuch!

Nachwuchs – U16:

Unsere U16 ist nach zwei Runden Tabellenführer und steht vor dem zweiten Auswärtsspiel in Folge. Gegner ist die SPG St. Peter/Arnreit/Neufelden, die in zwei Partien bisher drei Punkte sammeln konnten. Gespielt wird am Mittwoch, 16. September 2026 um 19:30 in der Hopfen & Schmalz Arena in Neufelden.

Thomas Wagner ist neuer Nachwuchsleiter in Lembach

Seit 1. Juli 2022 hatte unser Obmann Robert Dietl eine Doppelfunktion inne, war er doch auch Nachwuchsleiter unseres Vereins. Diese Stelle konnte nun mit unserem aktuellen U10 Trainer Thomas Wagner neu besetzt werden, der die Aufgaben im Nachwuchsbereich Schritt für Schritt von Robert Dietl übernimmt.

Thomas war bereits von 2009 bis 2013 Trainer unserer U9 und stieg vor drei Jahren wegen Sohn Konrad wieder als Bambini-Trainer ein, aktuell betreut er gemeinsam mit Christian Anreither und Harald Fritzenwallner die U10.

Seine ersten Schritte werden der Austausch und die Vernetzung im Verein bzw. mit den anderen Trainer sein, um sich einen vollständigen Überblick über die aktuelle Situation im Nachwuchsbereich zu verschaffen. Sein Ziel ist, dass die Fußballbegeisterung unter den Kindern so hoch wie möglich ist und dass das Interesse für die Jagd nach dem runden Leder möglichst früh geweckt wird. Ebenfalls wichtig ist ihm, dass kein aktiver Nachwuchskicker verloren wird und so viele Kinder wie möglich den Sprung vom Nachwuchsbereich in den Erwachsenenfußball bzw. in die Kampfmannschaft schaffen.

Seine Beweggründe für die Übernahme dieser Tätigkeit: „Ich finde die Nachwuchsarbeit in einem Verein einfach unglaublich wichtig. Außerdem möchte ich Robert Dietl tatkräftig unterstützen und ihm Arbeit abnehmen, denn was Robert für unseren Verein leistet ist extrem – da ist jede Entlastung Gold wert.“

Lieber Robert, danke für deinen jahrelangen Einsatz und deine unermüdliche Arbeit als Nachwuchsleiter unseres Vereins, zusätzlich zu deinen anderen vielschichtigen Tätigkeiten. Lieber Thomas, danke für die Übernahme dieser unglaublich wichtigen Tätigkeit, wir wünschen dir alles Gute für die kommenden Aufgaben!

Im Winter war das starke Trainertrio rund um Thomas Wagner noch für die U9 zuständig, dort holte man beim 35. Lembacher Hallenturnier Rang 3 und 6

Uneinnehmbare Festung Copa Haslana

Schier verflucht scheint die Copa Haslana in der Vergangenheit gewesen zu sein, nach zwei klaren Niederlagen waren wir im Vorjahr lange 0:2 in Führung, ehe wir uns noch nach drei Treffern in der Schlussviertelstunde mit 3:2 geschlagen geben mussten. Mit gleichem Kader, aber einem neuen Mann an der Seitenlinie gingen wir ins Spiel gegen Haslach, Jürgen Hötzendorfers Einstand als Cheftrainer einer KM war gleich das so wichtige Haslach-Derby, welches wir aufgrund der Tabellensituation auf keinen Fall verlieren wollten. Leider mussten wir nach 90 Minuten einsehen: Die Copa Haslana bleibt in der KM eine uneinnehmbare Festung.

Hälfte Eins:

Der KM-Kader war im Vergleich zum Unentschieden gegen Vorderweißenbach quasi ident, Jonathan Altendorfer war nach kurzer Verletzungspause wieder einsatzbereit, nahm aber nach seinem Reserve-Einsatz zunächst auf der Bank Platz. Das Spiel begann mit einem vorsichtigen Abtasten und war von Beginn weg sehr ausgeglichen, den ersten Warnschuss gab Haslachs Valentin Fuchs ab, sein Distanzschuss in Minute 6 streift die Querlatte und findet das Netz hinter dem Tor. In Minute 17 dann die erste vorsichtige Annäherung an den Kasten von Niklas Schwarz, Daniel Zauner geht auf der rechten Seite stark dem Ball nach und flankt zur Mitte, der Kopfball von Jakob Pechmann ist aber zu harmlos. In Minute 24 werden die Haslacher wieder gefährlich, Neuzugang Matthias Brunninger bringt einen gefährlichen Stangler zur Mitte, Valentin Mandl klärt in letzter Sekunde, wenige Minuten später ist auf der Gegenseite Schlussmann Niklas Schwarz am 16er knapp vor Alexander Mühlparzer am Ball.

Unsere besten Chancen in Durchgang Eins finden wir rund um Minute 30 vor, zunächst verpasst Jakob Pechmann denkbar knapp einen Querpass von Idris Sakic, kurz darauf schaffen es Stefan Schürz und Idris Sakic an der ersten Stange nicht, dass sie nach einer Zauner-Ecke den Ball über die Linie befördern. In Minute 34 gab es einen kurzer Haslacher Torjubel, nach einer unübersichtlichen Situation mit mehreren Abschlüssen in unserem Strafraum zappelt der Ball plötzlich im Netz, Linienrichter Seval Tihak signalisiert aber eine Abseitsstellung. Weil auch ein Schuss von Marvin Lorenz nach einem Solo über das linke Kreuzeck geht, bleibt es zur Halbzeit beim bis hierhin durchaus leistungsgerechten Unentschieden.

Hälfte Zwei:

Die Mannschaften kamen unverändert aus der Kabine, den besseren Start mit mehr (Halb-)Chancen erwischten aber wir. Zunächst müssen Standardsituationen herhalten, Martin Schinkinger und Idris Sakic finden bei Eckbällen Gelegenheiten vor, in Minute 57 probiert es dann Idris Sakic aus der Distanz.  Die beste Chance in dieser Phase haben unsere Jungs dann in Minute 63, Idris Sakic bedient vom Zentrum aus Alexander Mühlparzer auf der rechten Seite, er bringt den Querpass zur Mitte, wo sich Daniel Zauner dann den Ball annimmt bzw. zurechtlegt, aus der Drehung heraus wird sein Schuss aber noch geblockt. Beide Teams beginnen dann mit ihren Wechseln (Haslach hatte die ungewöhnlich hohe Anzahl von 4 fixen Ersatzspielern), wodurch auch der Spielfluss immer wieder zerstört wurde und kaum nennenswerte Aktionen entstanden. Die Gastgeber waren in Durchgang Zwei noch nicht wirklich gefährlich geworden, als auch hier eine Standardsituation die sonnenseitige gelegene Tribüne in Jubel versetzte. Lukas Feldler mit einem Freistoß von der Mittellinie Nähe der Ersatzbänke, der Ball findet genau den Kopf vom eingewechselten Julian Friedl, der die Kugel gefühlvoll über Max hinweg ins Tor verlängert. Das Phänomen Friedl (fünftes Tor gegen uns) schlägt wieder zu, aufgrund seiner Cobra-Ausbildung stand eigentlich ein Karriereende bzw. Karrierepause im Raum, nach dem schwachen Saisonstart der Haslacher wollte er aber wieder mithelfen und macht das genau mit dem Lucky Punch gegen uns. Nach einem Lochpass von Matthias Brunninger auf Julian Friedl spitzelt der Goalgetter der Aigner-Elf den Ball in der Schlussphase noch knapp neben die rechte Stange, wir finden nach einem Mühlparzer-Eckball in der Nachspielzeit noch eine Chance vor, mehrere Spieler von uns verpassen aber den Ball in der Mitte. Dann pfiff Schiri Dino Bojicic ab, es war wieder einmal ein gebrauchter Nachmittag auf der Copa Haslana.

Fazit:

Wie auch das Fazit vieler Besucherinnen und Besucher nach der Partie war – ein Unentschieden wäre nach einer von uns kämpferisch und taktischen starken Leistung wohl gerecht gewesen, aber wenn man vorne die Tore nicht macht, bekommt man sie eben hinten. Und auch wenn er derzeit nur in der Aushelfer-Rolle ist, so ist ein Julian Friedl immer gefährlich und für einen Treffer gut und genau das hat er gegen uns unter Beweis gestellt. Ein Spielertyp wie er bzw. ein Knipser fehlt uns leider aktuell, weil ein Nachbessern in Form eines Stürmers frühestens in der Winterpause möglich ist, braucht es in den restlichen Partien weiter Lösungen aus den eigenen Reihen. Das Spiel an sich war aber definitiv nicht schlecht, wir standen vor allem defensiv kompakt, was vielleicht schon die ersten Zeichen der Handschrift von Jung-Trainer Jürgen Hötzendorfer sind.

Reserve:

Viele Ausfälle musste unser neuer Reserve-Trainer Manfred Pils kompensieren, neben Kapitän Moritz Kohel fehlten u.a. auch Dominik Gabriel, Dietmar Höfler, Niklas Höfler und Alexander Kindlmann. Dafür standen mit Julian Schram, Thomas Höltschl und Matthias Peherstorfer wieder drei Aushilfskräfte aus Kirchberg sowie Routinier David Wögerbauer zur Verfügung, von den Kirchbergern durfte Matthias Peherstorfer sogar beginnen. Ebenfalls in der Startelf war Jonathan Altendorfer, der nach kurzer Verletzungspause sein Comeback gab. Er setzte auch das erste Ausrufezeichen mit seinem Schuss in Minute 11, die beiden folgenden Ecken brachten aber nichts ein. Nach einer Ecke wird auch Jan Pötscher einige Minuten später gefährlich, sein Schuss geht knapp drüber, knapp vorne war zwei Minuten später Matthias Peherstorfer nach einem schönen Spielzug über Marlon Grobner und Niklas Hinterleitner, die folgerichtige Entscheidung war Abseits. Während bei Haslach wenn dann nur Florian Pröll Gefahr ausstrahlte, zeichnet sich unsere Führung immer mehr ab, in drei Situationen zwischen Minute 22 und 31 scheitert Jonathan Altendorfer entweder an Schlussmann Teufelsbrucker oder an sich selbst, weil er den Ball nicht entscheidend trifft. Deutlich besser macht es unser quirliger Angreifer dann in Minute 36, Marlon Grobner bekommt nach einem Corner zum zweiten Mal den Ball und flankt diesen perfekt auf die Stirn von Jonathan Altendorfer, der mit dem Kopf Schlussmann Valentin Teufelsbrucker bezwingt.

Nach einer flachen Freistoßvariante von Jan Pötscher über Matthias Peherstorfer verpasst Jonathan Altendorfer an der zweiten Stange, kurz vor der Pause kommt es dann zum Doppelschlag und der Vorentscheidung. Marlon Grobner bedient Matthias Peherstorfer, der sich ca. 11 Meter vor dem Tor die Kugel zurechtlegt und eiskalt unter die Latte einschießt. Die Jung-Haslacher wissen nicht so recht wie ihnen geschieht, denn nur eine Minute später zieht Niklas Hinterleitner flach Richtung langes Eck ab, der Ball geht via rechter Innenstange ins Tor zur 0:3 Pausenführung.

Nach der Pause blieben wir am Drücker, nach 52 Minuten dann das 0:4, nach einem weiten Ball in den Strafraum zieht Goalgetter Jonathan Altendorfer ab und lässt Valentin Teufelsbrucker kein Chance. Keine drei Minuten später gibt es den zweiten Doppelpack des Tages, der eingewechselte David Wögerbauer schickt am rechten Flügel Marlon Grobner, Matthias Peherstorfer kommt an der zweiten Stange angesprungen und verwertet den Stangler unserer Nr. 8. Jonathan Altendorfer verpasst noch einen Flugkopfball nach Vorlage von Bruder Laurin in Minute 57, dann werden die Haslacher plötzlich gefährlicher. Paul Feldler köpfelt nach einer Ecke von Jonas Engleder an die Querlatte, drei Minuten später lässt der auffälligste Haslacher Florian Pröll Manuel Pichler und Patrick Schürz im Strafraum aussteigen und schießt zum 1:5 ein. Ähnliche Situation dann in Minute 74, dieses Mal ist es Michael Becker der sich in unserer Defensive gegen mehrere Verteidiger durchsetzt und schlussendlich auch noch Felix Bes tunnelt, neuer Spielstand 2:5. Die letzte Chance dann in Minute 90, Markus Hintringer schickt Laurin Altendorfer, der mit seinem Flachschuss aber nur die linke Stange trifft. In Summe aber ein verdienter Sieg und gelungener Einstand für Neo-Coach Manfred Pils.

Damen:

Unsere Damen hatten dieses Wochenende spielfrei, weiter geht es am kommenden Samstag, 19. September um 17:00 Uhr mit einem Heimspiel gegen Maria Neustift.

Ausblick:

Unsere Herren kehren wieder auf die eigene Anlage zurück und wollen eine lange Serie fortsetzen, denn unser nächster Gegner St. Oswald/Fr. hat seit 2011 (!) nicht mehr in Lembach gewinnen können. Gespielt wird am Freitag, 18. September um 17:30 Uhr (Reserve) + 19:45 Uhr (KM).

U16:

Ein Rückblick auf die ersten beiden Saisonspiele unserer U16 ist im Vorbericht zur Haslach-Partie enthalten. Die Vollert-Jungs stehen nach zwei Runden bei vier Punkten und treffen am Mittwoch, 16. September 2026 um 19:30 in St. Peter auf die SPG St. Peter/Arnreit/Neufelden.