Bezirksliga-Saison 2026/27 eingeloggt
Klassenerhalt, der. Wortart: Substantiv, maskulin. Gebrauch: Sport. Häufigkeit: 3 von 5. Bedeutung: das Verbleiben in einer bestimmten Spielklasse (Duden, 2026). Die zuletzt immer kleiner werdenden Sorgen bzgl. Abstiegs- und/oder Relegationsplatz haben sich am Freitagabend endgültig in Luft aufgelöst, nach einer überzeugenden Vorstellung gegen den SV Freistädter Bier fixieren wir endgültig den Ligaverbleib und haben uns (in der wie immer sehr engen Liga) sogar plötzlich in die vordere Tabellenhälfte vorgeschoben.
Hälfte Eins:
Zwei wichtige Personalien kehrten auf den Rasen zurück, Adnan Nocic war nach Rotsperre wieder einsatzberechtigt, Vizekapitän Daniel Pils stand nach kurzer Verletzungspause ebenfalls wieder zur Verfügung. Nicht dabei war dafür Manuel Kainberger, der mit einer Schulterzerrung das Spiel vom Balkon aus verfolgte. Für ihn begann Jonathan Altendorfer und dieser sollte bereits nach wenigen Sekunden im Mittelpunkt stehen, nach von der Veo-Kamera aufgezeichneten 18 Sekunden war der Ball im Tor (@Gerhard Past, der Rekord mit 16 Sekunden für dein Tor 2007 in der Landesliga gegen Sierning bleibt bestehen ;)). Die Freistädter hatten Anstoß, den Ball eroberten sich unsere Jungs aber sehr rasch, Idris Sakic schickt Jakob Pechmann auf der rechten Seite, dieser bringt die flache Hereingabe, an der zweiten Stange lauert Jonathan Altendorfer und schießt den Ball scharf ins linke Kreuzeck zur Führung. Keinem Spieler hat man diesen Treffer wohl mehr vergönnt, zuletzt hat unsere Nr. 12 oft gute Gelegenheiten ausgelassen, hier hat er seinen Torriecher endlich wieder unter Beweis stellen können. Unsere Elf hatte Blut geleckt und war sofort weiter präsent. Nach einem schönen Spielzug über Adnan Nocic, Daniel Zauner und Jonathan Altendorfer entschärft Alexander Schwingshandl einen Stangler, in Minute Sieben scheitert Jakob Pechmann im Strafraum nach traumhafter Vorarbeit von Daniel Zauner. Freistadt fand nur schwer in die Partie, wenn dann wurde die Mannschaft von Trainer Michael Wolm nur über Distanzschüsse oder Standardsituationen gefährlich, die Versuche von den auffälligsten Offensivkräften Raphael Thürriedl und Paul Grabner in den Minuten 24 und 29 waren aber zu harmlos. In Minute 32 sagt Daniel Zauner „Heeee“ zu Schiedsrichter Boldaji und sieht dafür die 5. gelbe Karte der laufenden Spielzeit, er fehlt somit im vorletzten Saisonspiel in Oberneukirchen. Dass es dort nicht mehr um den Klassenerhalt geht, haben wir unter anderem Jonathan Altendorfer zu verdanken, der sein drittes KM-Tor bejubelt. Wieder hat der in den letzten Wochen sehr auffällige Jakob Pechmann seine Beine im Spiel, von rechts bringt er den Ball flach zur Mitte, dort verpasst Daniel Zauner noch, wenige Meter dahinter lauert Jonathan Altendorfer, der ins linke untere Eck zum 2:0 einschießt.
In der Schlussphase der ersten Hälfte wurden die Kicker aus der Braustadt etwas gefährlicher, erneut war es Raphael Thürriedl der aus der Distanz und nach einem Freistoß gefährlich wurde, zudem war der Ball durch Muhamet Hajdari nach einer Ecke in unserem Tor, die Szene wurde zuvor aber bereits wegen Abseits abgepfiffen. Unsere beste Chance nach dem 2:0 hatte noch Daniel Zauner, er zieht halblinks im Strafraum ab, trifft mit seinem gut angetragenen Schuss aber Adnan Nocic. Verdienter Pausenstand somit 2:0.
Hälfte Zwei:
Während der zuletzt leicht angeschlagene Daniel Pils in der Kabine blieb und durch Martin Schinkinger ersetzt wurde, wechselte Gäste-Coach Michael Wolm gleich doppelt, ca. zehn Minuten nach Wiederanpfiff hat mit Simon Würzl ein Einwechselspieler eine gute Gelegenheit, sein Schuss geht aber über die Querlatte. In Minute 54 machen wir unseren Gegner plötzlich wieder stark und wie könnte es anders sein, nachdem unsere Viererkette wieder nicht zu knacken war, zieht Muhamet Hajdari aus der Entfernung ab, Max fängt den Ball zuerst, dann rutscht er ihm aber durch die Beine und kullert über die Linie. Drei Minuten später steht dann der Freistädter Schlussmann Alexander Schwingshandl getreu dem Motto „Wer nicht hören will muss fühlen“ im Mittelpunkt. Vor Ausführung eines Eckballs geht nach einem Schubser vom Keeper Stefan Schürz zu Boden, Schiri Boldaji ermahnt den Schlussmann und bittet zum zweiten Mal um Ausführung der Ecke. Wieder schwingt Schwingshandl sein Handl (sorry für den schlechten Scherz) zu hektisch und reißt Stefan Schürz zu Boden, Schiedsrichter Boldaji zögert keine Sekunde und zeigt auf den Punkt. Unser Elfmeterschütze Adnan Nocic legt sich den Ball zurecht und trifft halbhoch rechts und stellt den 2-Tore-Vorsprung wieder her. Eine Minute später schraubt sich Jonathan Altendorfer nach Maßflanke von Daniel Zauner am 5er hoch, sein Kopfball landet aber bei der Eckfahne. Wir verlagern uns dann eher in die eigene Hälfte, die Freistädter haben in der restlichen Partie die größere Anzahl an Chancen.
In Minute 65 wird erneut eine Standardsituation gefährlich, es kommt zu mehreren Abschlüssen und Versuchen u.a. durch Torschütze Hajdari, gemeinsam wird die Situation dann aber geklärt. Die wohl größte Chance hat die Wolm-Elf in Minute 78, Paul Grabner beweist mit einem Lochpass auf Edis Salkic Übersicht, der beste Freistädter Saisontorschütze spitzelt den Ball an Max vorbei, Idris Sakic kann kurz vor der Linie noch retten. Eine Minute später probiert es Raphael Thürriedl noch mit einem Schuss von der rechten Seite, dann erliegen aber die großen Freistädter Offensivbemühungen. Die letzte echte Torgelegenheit geht noch auf unser Konto, Alexander Mühlparzer behauptet sich stark im Strafraum, im 5er angekommen zieht er ab, trifft aber nur die linke Stange. Nach einer Eckballserie der Freistädter in der Nachspielzeit ist Schluss, wir feiern im 22. Spiel gegen Freistadt den vierten Sieg und fixieren endgültig den Klassenerhalt.
Fazit:
Nach einem Ausreißer gegen Naarn knüpfen wir gegen Freistadt wieder an die starken Leistungen der Vorwochen an und befinden uns nun endgültig im gesicherten Mittelfeld der Tabelle, bis Rang 3 hinauf scheint sogar noch alles möglich in den letzten zwei Runden. Die Entwicklung der Mannschaft im Frühjahr ist sehr erfreulich, waren wir zur Winterpause noch Abstiegskandidaten, haben wir nun fünf der letzten sechs Spiele gewonnen und diese Serie soll in den beiden restlichen Spielen noch ausgebaut werden, sowohl gegen Oberneukirchen (2 späte Gegentreffer) und Schweinbach (deutliche 3:0 Auswärtsniederlage) gibt es noch offene Rechnungen.
Reserve:
Wie so oft in der Reserve gab es einen durchaus bunt zusammengewürfelten Kader, der diese Runde aufgrund des spielfreien Wochenendes von Kirchberg auch überdurchschnittlich hohe blau-weiße Anteile hatte. Neben Laurin Altendorfer, der ohnehin im Frühjahr regelmäßig für unsere Reserve aufläuft, waren u.a. auch Julian Weidinger (erstmals seit Oktober 2023), Gregor Mühlparzer (erstmals seit November 2025) sowie Emilian Rabeder (Premiere im Lembacher Dress) im Einsatz. Darüber hinaus waren mit Michael Lindorfer und David Wögerbauer zwei Routiniers wieder an Bord, die nur mehr aushilfsweise dem runden Leder nachjagen. Eine Kombination aus jungen Spielern und Routiniers war auch gefordert, war doch der Reserve-Meister zu Gast, der bisher nur zwei Saisonspiele verloren hat. Nach je einer Halbchance auf beiden Seiten eröffnen unsere Gäste in Minute 15 das Toreschießen. Nach einem Einwurf von rechts springt der Ball im Strafraum deutlich höher auf als es Kapitän Moritz Kohel einkalkuliert hat, in seinem Rückraum kommt Michael Bamberger an den Ball und zieht ab, der Ball schlägt links unten ein. Die Antwort gelang fast im Gegenzug, nach einem zu kurzen Ball von Tormann Ardel Korkmaz spielt Gregor Mühlparzer den Doppelpass und zieht von knapp außerhalb des 16ers ab, der Ball geht Richtung linkes Kreuzeck zum Ausgleich. Ca. 15 Minuten passierte dann relativ wenig, ehe der Reservemeister sich in Minute 31 wieder in Führung setzt. Stefan Hayböck bringt von rechts die flache Hereingabe, Theo Kreisel zieht am ersten Pfosten ab, scheitert an Bes, Michael Bamberger fällt der Abpraller vor die Füße, den er nur mehr ins Tor einschieben muss. Eine Chance geht dann noch auf unser Konto, Gregor Mühlparzer zaubert mit dem Außenrist und setzt Emilian Rabeder in Szene, er scheitert aber an Keeper Korkmaz. Pausenstand 1:2.
Die erste Aktion in Hälfte 2 geht auf das Konto der Freistädter, Matthias Haiböck zieht von der rechten Seite ab, Felix Bes wehrt mit dem Fuß ab, den Nachschuss vom 16er vergibt Michael Heumader deutlich. In Minute 60 dann die Großchance für unsere Jungs, Kirchberg-Aushelfer Julian Weidinger zieht von rechts in den Strafraum, lässt alle Verteidiger aussteigen, sein Schuss geht aber knapp an der linken Stange vorbei. Während wir noch etwas mit dieser vergebenen Chance hadern, spielt wenige Minuten später Michael Heumader den Lochpass aus dem Mittelkreis, Theo Kreisel läuft auf Felix Bes zu und bleibt eiskalt und legt die Kugel flach ins linke untere Eck an unserem Tormann vorbei zur 1:3 Führung. Torchancen finden wir trotz 2-Tore Rückstand weiter vor, Dietmar Höfler chippt Emilian Rabeder den Ball in den Lauf, er findet aber in Ardel Korkmaz seinen Meister, in Minute 78 hat der Freistädter Schlussmann, der im Herbst gegen uns in der KM im Tor stand, einen Schuss von Christian Anreither im Nachfassen. Zwei Minuten später ist die Partie aufgrund mangelhafter Kommunikation endgültig entschieden. Felix Bes kommt nach einem weiten Ball an die Strafraumgrenze heraus, dort blockiert er sich mit Stephan Schinkinger und der eingewechselte Alexander Larndorfer steht alleine vor dem Tor und braucht nur mehr einschieben. Kurz vor Ende der Partie erzielen die jungen Bierkicker dann beinahe den fünften Treffer, ein Freistoß von Michael Heumader landet an der linken Stange, Lukas Schmid kann den Abpraller-Kopfball am 5er dann nicht mehr richtig platzieren. Eine Minute später ist es Melih Sahin der knapp am langen Eck vorbeischießt, nach einem Weitschuss von Christian Anreither ist die Partie dann zu Ende, wir nutzen unsere Chancen nicht, während Freistadt vor dem Tor eiskalt bleibt und verdient die drei Punkte mit nach Hause nimmt.
Damen:
Unsere Herren fixierten am Freitag den Klassenerhalt, am Samstag gab es die Chance für unsere Damen, den Ligaverbleib (nach aktueller Kenntnis der Auf- und Abstiege in den Damenligen) endgültig zu besiegeln. Zu Gast war die Union Lochen, die zuletzt drei Zu-Null Niederlagen in Serie kassierte und bei den bisherigen beiden Auftritten in Lembach (jeweils im OÖ Ladies Cup) den Platz als Verlierer verlassen musste. Im Vergleich zur 3:1 Auswärtsniederlage in Krenglbach in der Vorwoche stellte Gerhard Gierlinger auf zwei Positionen um, Julia Peer und Sandra Keil rückten in die Startelf, Marlene Schneeberger und Laura Schinkinger nahmen auf der Bank Platz. Nach Anpfiff von Schiedsrichter Leonhartsberger (der noch am Montag Linienrichter bei der KM in Naarn war und selbst noch aktiv spielt, wie er beim Gaberln kurz vor Beginn der zweiten Hälfte mit unserer Kapitänin Lena Ilk unter Beweis stellte) entwickelte sich eine chancenarme Anfangsphase, in der die erste echte Chance die Damen aus Lochen vorfanden. Nach einem Eckball-Gestochere kann unsere Defensive aber gemeinsam klären. Anschließend waren die Damen aus Lochen weit weg vom Einnetzen und es wurden vor allem unsere Ladies gefährlich, auch wenn zunächst noch die Präzision bzw. Abseitspositionen einen Torjubel verhinderten. In Minute 24 ist eine Flanke von Laura Kalischko zu ungenau, Lena Ilk verpasst am ersten Pfosten, eine Minute später sucht unsere Kapitänin mittels Stangler Emilia Gahleitner, auch hier findet das Spielgerät die geplante Abnehmerin nicht. Es entwickelte sich eine echte Druckphase unserer Damen, in Minute 29 schießt Sandra Keil nach einer Ecke den Ball genau in die Arme von Torfrau Schorn, eine Minute später bedient Ronja Schlager Lena Ilk, ihr Schuss wird zur Ecke geblockt. In Minute 33 legt Lena Ilk im Strafraum zurück zur 16er-Linie zu Laura Kalischko, diese zieht ab, der Ball geht aber knapp über die Querlatte. Es war in dieser Phase fast wie verhext, in Minute 35 spielt Carolina Stöttner den langen Ball aus dem Mittelkreis auf Lena Ilk, erneut bringt eine Verteidigerin den Fuß dazwischen und es gibt nur Eckball. In Minute 42 entscheidet sich Laura Kalischko nach starker Einzelaktion im Strafraum gegen den Abschluss und für das Aufspielen zu Ronja Schlager, unsere Außenverteidigerin kommt aber nicht zum Schuss. Und dann wird es zum ersten Mal an diesem Tag richtig bitter, denn plötzlich führt Lochen und keiner weiß wieso. Von der rechten Seite kommt die Flanke, Sara Gratzei setzt sich gegen Ronja Schlager in der Box durch und zieht ab, der Ball geht rechts unten ins Tor. Hannah Kiesl probiert es noch einmal vom 16er, dann pfeift Schiri Leonhartsberger beim Stand von 0:1 zum Pausentee.
Trainer Gerhard Gierlinger stellt in der Halbzeitpause um, Laura Schinkinger ersetzte Sandra Keil und es war eine relativ ausgeglichene Anfangsphase, in der wir in Minute 59 alles wieder auf Anfang stellen. Nach einem schnellen Kalischko-Einwurf kommt der Ball zu Emilia Gahleitner, die den Ball zur alleingelassenen Lena Ilk spielt, die sich den Ball mitnimmt und vor Torfrau Schorn überlegt flach einschiebt. In Minute 63 fällt eine Schuss von Emilia Gahleitner nach perfekter Vorlage von Valentina Bauer zu harmlos aus, fünf Minuten später gehen unsere Damen in Führung. Hannah Kiesl verlagert vom Zentrum das Spiel auf die linke Seite, Laura Kalischko lässt durch, in ihrem Rückraum kommt Lena Ilk angelaufen, die sich den Ball mitnimmt und auf Torfrau Schorn zuläuft und via linker Innenstange zum 2:1 trifft. Unsere beste Saisontorschützin wird in Minute 74 erneut gesucht, dieses Mal von der eingewechselten Laura Schinkinger, der Ball geht aber knapp über die Querlatte. Und anschließend wurde in Minute 78 ein verfrühtes Weihnachtsfest gefeiert, denn wir verteilen gleich mehrere Geschenke an die Damen aus Lochen, die in die Kategorie „Verkettung unglücklicher Umstände“ eingeordnet werden können. Zunächst schenken wir unseren Gästen einen Einwurf, anschließend erwischt Carolina Stöttner den Ball nicht richtig, wodurch es Eckball gibt, bei diesem vergessen alle auf Yasmin Eichinger, die an der zweiten Stange viel zu viel Platz hat und einköpfelt. Unsere Damen lassen aber die Köpfe nicht hängen und sind sofort wieder da, Lena Ilk mit der Vorarbeit auf Alina Mairhofer, ihr Abschluss geht an die Querlatte und dann ins Toraus. Einmal wird Lochen auch noch gefährlich, bei einem Schuss von Antonia Zele in Minute 82 taucht Leonie Gerstl schnell ins linke Eck ab und entschärft die Situation. Nach einem Abseitstor von Lena Ilk und einem Versuch von Laura Schinkinger dann die ganz große Siegchance in der Nachspielzeit. Alina Mairhofer chippt Lena Ilk den Ball in den Lauf, wie bei ihren beiden Treffern nutzt sie ihr Tempo und läuft alleine auf Torfrau Schorn zu, der Ball geht nur um Zenti- oder Millimeter an der linken Stange vorbei. Kurz darauf ist Schluss, durch den Punkt schieben sich unsere Damen auf Rang 8 vor, der schlechtestmögliche Endrang wäre Platz 10, da wir das direkte Duell gegen die aktuell Elfplatzierte SPG Aschach gewonnen haben, die derzeit drei Punkte weniger haben. Stand jetzt sollte im Falle des Abrutschens am letzten Spieltag auf Rang 10 dieser Platz wohl reichen für den Klassenerhalt, endgültige Gewissheit wird es aber vermutlich erst Mitte Juni geben.
Nachwuchs – U15:
Unsere U15 erlebte einen Spieltag mit gemischten Gefühlen, als sie am vergangenen Mittwoch auf den Tabellenführer aus Feldkirchen trafen, gegen die es im Hinspiel eine 5:1 Auswärtsniederlage gab. Der Auftakt ins Match war sehr vielversprechend, unsere Nachwuchskicker waren ab Anpfiff von Schiedsrichter Klaus Wolfmayr selbstbewusst und leicht feldüberlegen und kommen mit Fortdauer auch immer besser ins Spiel. In Minute 42 fiel dann der viel umjubelte Führungstreffer, Lucas Lang zieht halblinks im Strafraum ab und trifft mit einem satten Schuss zur Führung. Der zweite Treffer fiel nur fünf Minuten später und das in ähnlicher Manier, dieses Mal zieht Simon Schmidhofer wieder aus linker Position ab und lässt Tormann Luca Gierlinger keine Chance. Die Vollert-Jungs waren nach der Pause ebenfalls besser im Spiel und hatten den Favoriten aus dem Badesee-Ort gut im Griff, beinahe fiel in dieser Phase auch das 3:0. Diese vergebene Chance sollte uns noch teuer zu stehen kommen, denn nach einem Patzer unserer Defensive verkürzen unsere Gäste quasi aus dem Nichts in Minute 68 durch Jacob Nobis auf 2:1. Unsere U15 wurde durch diesen Gegentreffer sowohl offensiv als auch defensiv aus dem Konzept gebracht, wir agieren plötzlich hektisch und nervös und lassen eine gute Gelegenheit auf die Vorentscheidung zum 3:1 aus.
Feldkirchen wird immer stärker, einige Gelegenheiten kann unser Schlussmann Valentin Niederleitner noch entschärfen, in Minute 76 schlägt aber Jacob Nobis ein zweites Mal zu und stellt alles wieder auf Anfang. Die Schlussphase wurde dann noch hektisch, zwei blaue Karten von Ahmed Avdic und Konstantin Rabeder verdeutlichen den Leistungsabfall, vor allem im Mittelfeld verlieren wir fast alle Zweikämpfe und wirken wohl auch aufgrund der hohen Temperaturen erschöpft, wir bringen aber den einen Punkt gegen den Tabellenführer verdient über die Zeit.
Fazit unseres Coachs Kurt Vollert: „Ich habe mich vorerst einige Minuten so richtig über den Leistungsabfall meines Teams geärgert und dann nach kurzer Nachdenkphase folgendes festgestellt: Das Hinspiel haben für 5:1 verloren, Feldkirchen ist Tabellenführer und hat einen 20 Mann Kader und 4 Spielerbetreuer. Mit der Leistungssteigerung der Jungs seit Beginn meiner Trainertätigkeit bin ich zufrieden, wir werden von Spiel zu Spiel stärker. Vor allem wirkt sich auch die Trainingsunterstützung von Reinhard Richtsfeld positiv aus, der seit zwei Wochen im Training dabei ist und sich professionell vor allem um das Defensivverhalten unserer U15 kümmert. Die Jungs weiterhin kommen brav ins Training und setzen von Spiel zu Spiel immer mehr um. Aber Luft nach oben ist noch viel vorhanden Vor allem mental müssen wir wesentlich stärker werden, eine 2-Tore-Führung darfst Du nicht so einfach aus der Hand geben. Daran werden wir verstärkt arbeiten. Mein Ziel ist es, den 2. Tabellenplatz am Ende der Meisterschaft zu fixieren.“
Das nächste Spiel findet am Mittwoch, 3. Juni 2026 um 19:00 Uhr in Kirchberg gegen die SPG Herzogsdorf-Neußerling/St. Veit/Niederwaldkirchen statt.
Ausblick:
Kommende Woche steht bereits nahe der Wochenmitte das letzte Derby der Saison am Programm und dabei handelt es sich nicht um irgendein Spiel, sondern um das Kräftemessen unserer Damen mit den Nachbarinnen aus Altenfelden. Das Hinspiel im November 2025 war vor 630 Besucherinnen und Besucher im Altenfeldner PanoramaPark Stadion ein echtes Highlight, in dem sich unsere Ladies nach aufopferungsvoller Leistung mit 3:0 geschlagen geben mussten. Auf eigener Anlage möchte man die Saison aber natürlich im Idealfall mit drei Punkten und einem ersten echten Derbysieg beenden. Gespielt wird am Donnerstag (Fronleichnam), 4. Juni 2026 um 16:00 Uhr in Lembach.
Einen Tag später wartet für unsere Herren das letzte Auswärtsspiel der Saison, erstmals seit November 2011 sind wir am Oberneukirchner Fußballplatz zu Gast und wollen dort unsere Auswärtsbilanz beim Aufsteiger der Vorsaison noch etwas aufbessern. Gespielt wird am Freitag, 5. Juni 2026 um 17:00 Uhr (Reserve) + 19:00 Uhr (KM). Unsere Teams freuen sich auf eure Unterstützung an beiden Tagen!


