Aktuelles

Punkteteilung gegen den Tabellenführer

75 km und elf Punkte trennten Naarn und Lembach vor der gestrigen Partie, die Kragl-Elf war erstmals seit 2018 wieder im Huamabergstadion zu Gast und wollte auf unserer Anlage den achten Saisonsieg im zehnten Spiel feiern. Nach zwei Siegen in Folge war aber auch unser Selbstvertrauen vor allem vor Heimkulisse groß und nach 90 mehr (und manchmal auch weniger) unterhaltsamen Minuten schafften wir ein Remis der eher glücklicheren Sorte, rettete uns doch im ersten Durchgang dreimal das Aluminium vor einem Rückstand.

Hälfte Eins:

Personell wäre Idris Sakic nach seiner roten Karte gegen Haslach wieder im Team gewesen, unsere Nr. 16 war aber vor der Partie in einen Verkehrsunfall verwickelt und konnte daher nicht spielen. Manuel Kainberger rutschte für ihn nach und nahm auf der Bank Platz. In der Startelf gab es keine Änderungen, nach dem Motto „Never change a winning team“ begannen dieselben elf Akteure wie bereits gegen St. Oswald/Fr. und Arnreit. Die erste Gelegenheit gehörte uns, Bernhard Timpner chippt den Ball nach vier Minuten in den Strafraum Richtung zweite Stange, Daniel Zauner wirkte etwas überrascht, dass er so frei zum Ball kam und kann diesen nicht entscheidend verwerten. Bei unseren Gästen probiert es eine Minute später der sehr auffällige und schussstarke Fabian Farthofer mit einem Distanzschuss und zwingt Max zu einer Faustabwehr. Elf Minuten waren gespielt, als wieder eine kleine historische Negativmarke ausgelöscht wurde, denn seit 2007 konnten wir gegen Naarn keinen Treffer mehr erzielen. Daniel Pils beweist wie gegen Arnreit viel Gefühl beim ruhenden Ball, nach seinem Freistoß kann Gäste-Keeper Michael Froschauer den Ball nicht richtig entschärfen, wodurch zunächst Bernhard Timpner zu zwei Gelegenheiten kommt. Beide werden im Verbund geblockt, schlussendlich landet der Ball aber am Fünfer vor Jakob Pechmann, der nur mehr ins quasi leere Tor einschieben muss und Naarn den sechsten Gegentreffer der Saison zufügt. Wir haben uns nach dem Treffer in der eigenen Hälfte kaum fertig sortiert, als unsere Euphorie gleich wieder im Keim erstickt wurde. Keine Minute nach unserer Führung wird Daniel Schützenberger am rechten Flügel geschickt, er zieht in den Strafraum und schließt wuchtig ab, Max muss den Ball abprallen lassen, wodurch Thomas Stadlbauer aus kurzer Distanz abstauben kann. Alles wieder auf Anfang.

Der Tabellenführer fand dann zusehends besser ins Spiel, in Minute 14 wurde erneut der Torschütze gefährlich. Eckball von Farthofer von rechts, Thomas Stadlbauer köpfelt den Ball an die Querlatte. Auch in den folgenden Aktionen war es immer wieder Fabian Farthofer, der seine starke Schusstechnik ausspielte, bei einem Distanzschuss ist Max mit den Fäusten zur Stelle, nach einer Ecke von Farthofer geht der Ball vermutlich auf direktem Wege zum zweiten Mal ans Aluminium. In Minute 34 rettete uns erneut das Gehäuse, Stefan Taferner legt sich den Ball am 16er zurecht und zieht ab, wiederum klatscht der Ball an die Querlatte. Naarn war in der ersten Hälfte sehr präsent und agierte mit frühem Pressing, dennoch fanden auch wir noch einige (Halb-)Chancen vor. Ein Kopfball von Bernhard Timpner nach Pechmann-Flanke geht klar drüber, Gregor Mühlparzer verzieht bei einem Abschluss im 16er neben die rechte Stange und ein Kopfball von Adnan Nocic landet nach Zauner-Freistoß am Tornetz. Aufregung dann noch in der Nachspielzeit, einem Verteidiger unserer Gäste springt der Ball im Strafraum an die Hand, der sehr gute und unter Beobachtung stehende Schiedsrichter Peter Oberlaber entscheidet trotz Proteste unsererseits auf keinen Strafstoß. Pausenstand 1:1.

Hälfte Zwei:

Waren wir mit dem Unentschieden zur Pause nach drei Alutreffern ganz gut bedient, entwickelte sich in Hälfte Zwei eine durchaus ausgeglichene Partie, in der Stefan Schürz zur Pause für Gregor Mühlparzer kam. Über weite Strecken der zweiten Hälfte entstanden aber wenn dann eher nur Halbchancen auf beiden Seiten. Nach einem Freistoß von Daniel Zauner klärt ein Verteidiger vor Felix Hofmann nach Stangler von Timpner, einige Minuten später bekommt der Vorbereiter der vorherigen Szene nach Vorarbeit von Jakob Pechmann den Fuß nicht an den Ball. Die Naarner werden durch einen Stangler von Julian Kollingbaum und einen Weitschuss von Fabian Farthofer gefährlich, richtig zwingend waren diese Chancen aber nicht. In Minute 69 begeistert Jakob Pechmann mit einem perfekten Seitenwechsel, Sebastian Traxler setzt sich gegen seinen Gegenspieler durch, der Ball wird dann aber aus bereits spitzem Winkel zur Ecke geblockt, bei der nach Kopfball von Daniel Pils Keeper Michael Froschauer sicher fängt.

In der Schlussphase war die Partie dann ein offener Schlagabtausch, Naarn wurde durch Einwürfe von Fabian Farthofer gefährlich (die gefühlt wie scharfe Flanken in den Strafraum kamen), die größte Gelegenheit in der Schlussphase hat dann noch der Tabellenführer in Minute 84. Alexander Grinninger flankt von links Richtung zweite Stange, Daniel Schützenberger kommt angerutscht und schiebt den Ball knapp neben die rechte Stange. Weil auch ein indirekter Freistoß von Fabian Farthofer vom 16er in der Mauer landet bleibt es beim 1:1 und der Punkteteilung gegen den Tabellenersten. Unsere Gäste aus dem Bezirk Perg bleiben Tabellenführer, wir verbessern uns durch den Punkt um zwei Positionen (oder eine, falls Oberneukirchen heute Admira schlagen sollte), liegen aber nach dieser Runde auf einem einstelligen Tabellenplatz.

Fazit:

Nachdem Naarn die Liga anführt und wir in der ersten Hälfte nach insgesamt drei Aluminiumtreffer auch viel Glück hatten, nehmen wir den Punkt gerne mit. Ein Sieg unsererseits wäre auch nicht wirklich verdient gewesen, Naarn war in Summe den drei Punkten deutlich näher. Moralisch war die Partie aber wichtig, denn zum bereits zweiten Mal in Folge kassierten wir in Hälfte Zwei kein Gegentor und sind seit drei Partien ohne Niederlage.

Reserve:

Die Reservespieler waren an diesem Wochenende nicht gefordert, weil die 1b von Naarn in der 2. Klasse Nord-Ost aktiv ist, fand diese Runde kein Vorspiel statt. Einige Akteure dürfte man aber beim Schlager der 2. Klasse Nord-West zwischen Sarleinsbach und Kirchberg am Platz sehen.

Damen:

Nachdem dieses Wochenende für den voestalpine Ladies Cup reserviert war und sich unsere Ladies dort bereits in Runde 1 verabschieden mussten, waren diese ebenfalls spielfrei.

Ausblick:

Nächste Woche stehen wieder drei Partien am Programm, alle finden auswärts statt. Unsere Herren reisen in die Braustadt und treffen am Samstag, 25. Oktober um 14:45 Uhr (Reserve) + 17:00 Uhr (KM) auf den SV Freistädter Bier und wollen im Holzhaider-Stadion den ersten Sieg seit Mai 2006 einfahren. Unsere Damen erwartet am Sonntag, 26. Oktober eine Reise nach Ternberg, gegen die letztjährigen Mitaufsteigerinnen der SPG Aschach/Steyr/St.Ulrich/Ternberg ist die Auswärtsbilanz ähnlich ernüchternd wie die der Männer in Freistadt, in vier Versuchen gab es drei Niederlagen und ein Unentschieden. Wir hoffen natürlich, dass sich diese Auswärtsbilanzen am Wochenende verbessern. Anstoß bei den Damen ist um 14:30 Uhr!

Danke an Malwerk (Marko Hofmann) für den Matchball!

 

Torschütze Jakob Pechmann in Action gegen Naarn

Heimspiel gegen den Tabellenführer

Waren es vor zwei Wochen noch drei Heimspiele in Folge, ist es kommenden Samstag mit dem Duell gegen Naarn nur eine Partie, die auf alle Fußballbegeisterten wartet. Aber dieses Spiel wird es auch in sich haben, denn unsere Kampfmannschaft steht vor einer echten Mammutaufgabe, wenn man dem aktuellen Tabellenführer und Titelkandidaten aus dem Bezirk Perg Punkte abluchsen will. Die Kragl-Elf führt fast alle Statistiken an und reist folglich als klarer Favorit ins Huamabergstadion, in dem wir uns im Jahr 2025 in zehn Partien aber erst zweimal geschlagen geben mussten.

Gegner-Check:

Wer eine derartige Bilanz vorzuweisen hat, braucht sich vor keinem Gegner fürchten: Unsere Gäste belegen Platz 1 der Tabelle, haben nach neun Runden die meisten Siege (7), die wenigsten Niederlagen (1), führen die Heimtabelle an und verfügen vor allem über eine enorm kompakte Defensive mit nur fünf Gegentoren nach neun Spielen. Stammkeeper Michael Froschauer und sein Vertreter Nikolo Culo (der in Runde 1 gegen Haslach im Tor stand) kassierten nur in drei Partien Gegentore, sechsmal stand am Ende die Null. Einziger Ausrutscher der Naarner war die 3:0 Auswärtsniederlage in Oberneukirchen, ansonsten wurden bis auf ein Remis gegen St. Oswald/Fr. alle anderen Ligaspiele gewonnen. Auswärts ist man äußerst effizient, mit nur vier erzielten Toren wurden neun Punkte gesichert. Für acht der 17 Saisontore sind Fabian Farthofer und Daniel Schützenberger verantwortlich, die beide jeweils 4x getroffen haben.

Historische Bilanz:

Wenig aussagekräftig ist die historische Bilanz (3 Siege, 1 Unentschieden und 4 Niederlagen) aus den bisherigen acht Duellen, denn das letzte Aufeinandertreffen mit der Union Naarn liegt über sieben Jahre zurück. Bei unserem bis heute letzten Landesligaspiel im Juni 2018 mussten wir uns vor heimischer Kulisse klar mit 0:5 geschlagen geben, das Hinspiel verloren wir im November 2017 mit 2:0. Der letzte Sieg und auch das letzte Tor gegen Naarn gelang uns im September 2007, als wir uns in der Landesliga mit 2:1 zu Hause durchsetzen konnten. Der letzte Torschütze gegen Naarn ist (wer könnte es auch anderer sein) Stefan Hinterleitner, der damals in Minute 83 den Siegtreffer erzielte. Kleiner Funfact: Stefan Hinterleitner war auch der erste Lembacher Spieler, der gegen Naarn einen Treffer erzielen konnte, im August 2005 war er bei unserer 3:1 Niederlage im Donauwell-Stadion für den Ehrentreffer verantwortlich. Zudem gibt es neben ihm nur zwei weitere Lembacher Spieler die gegen Naarn getroffen haben, Marek Kroneisl war 3x erfolgreich, Ernst Richtsfeld 1x.

Unsere Formkurve:

Die Ergebnisse der letzten zwei Runden waren immens wichtig, durch die beiden Siege haben wir den Anschluss ans hintere Mittelfeld wieder gefunden und wir stehen in der Tabelle auf Rang 10 mit elf Punkten. Das leidige Thema mit dem fehlenden Auswärtssieg 2025 haben wir in Arnreit auch erfolgreich ad acta gelegt, zudem haben wir nun erstmals seit Oktober/November 2024 wieder zwei Spiele in Folge gewonnen, damals waren es nach Siegen gegen Julbach, Vorderweißenbach und Oepping/Peilstein sogar drei Dreier in Serie. Damit wir erneut auf drei Siege en suite kommen, brauchen wir aber wohl trotz der zwei Siege eine Leistungssteigerung im Vergleich zu den Vorwochen, welche aber auf eigener Anlage nicht ausgeschlossen ist, denn im Huamabergstadion haben wir immerhin seit Mitte August nicht mehr verloren. Die Personalsituation wird sich ebenfalls wieder etwas verbessern, Idris Sakic kehrt nach Sperre zur Mannschaft zurück.

Schiedsrichter:

Am kommenden Spieltag wird die Leistung des Schiedsrichtertrios wieder genau unter die Lupe genommen, denn Klaus Josef Biebl ist in seiner Funktion als Schiedsrichter-Beobachter vor Ort. Als Unparteiischer ist Peter Oberlaber eingeteilt, der nach einer ca. einmonatigen Pause wieder ein Spiel leiten wird. Seit Beginn der elektronischen Datenerfassung zur Saison 2003/04 war er bei sechs Pflichtspielen von uns im Einsatz, letztmals bei unserem 3:0 Heimsieg im August 2022 gegen Julbach. Die Gesamtbilanz mit ihm lautet 3 Siege, 1 Unentschieden und 2 Niederlagen, wobei die beiden Niederlagen noch aus unserer ersten Landesliga-Zeit stammen, damals mussten wir uns unter seiner Leitung 2x Schwertberg geschlagen geben. Oder etwas anders ausgedrückt: Bei der letzten Niederlage unter Schiri Oberlaber ist vom heutigen Kader nur mehr ein Spieler übrig – Stephan Schinkinger absolvierte damals gegen Schwertberg seinen vierten Einsatz für die Lembacher Kampfmannschaft. Bei Naarn pfiff er 15 Pflichtspiele mit der Bilanz 6 Siege, 5 Unentschieden und 4 Niederlagen, letztmals war er im Mai 2025 in Einsatz, als sich die Naarner unseren Nachbarn aus Putzleinsdorf mit 3:1 geschlagen geben mussten. Die Assistenten am Samstag sind Michael Fürlinger und Dejan Imsirovic

Reserve:

Die Kaltenhuber-Elf ist diese Woche in der Zuschauerrolle. Weil die 1b von Naarn in der 2. Klasse Nord-Ost aktiv ist, entfällt das Vorspiel. Weiter geht es dann erst in 1,5 Wochen mit der Auswärtspartie in Freistadt.

Spielort und Uhrzeit:

Gespielt wird das vorletzte Heimspiel des Jahres am Samstag, 18. Oktober 2025 um 15:30 Uhr. Wir freuen uns auf viele Besucherinnen und Besucher, mit eurer Unterstützung wollen wir dem Tabellenführer ein Bein stellen und die drei Punkte auf unser Konto verbuchen.

Damen:

Das kommende Wochenende ist für den voestalpine Ladies Cup reserviert, hier mussten sich unsere Damen leider bereits in Runde 1 verabschieden und haben somit spielfrei. Die nächste Partie steigt dann am Nationalfeiertag, am 26. Oktober reisen unsere Ladies in die Gerhard Seimair Arena und treffen dort um 14:30 auf die letztjährigen Mitaufsteigerinnen der SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich/Ternberg.

Erlösender Derbysieg gegen Arnreit

Seit dem Auswärtssieg in Vorderweißenbach Anfang November 2024 und somit seit über elf Monaten reist man als Lembacher Fan quer durchs Mühlviertel mit einem gewissen Gefühl der Leere bei der Heimfahrt vom Spiel (Anm.: dies lag selten am Hungergefühl, dieses Bedürfnis wurde stets in einem zufriedenstellenden Maße befriedigt). Vielmehr bezog sich diese Leere auf das Punktekonto, denn in diesen insgesamt 343 Tagen fanden ohne der Partie in Arnreit zwölf Auswärtsspiele statt, in denen unsere Jungs mickrige vier Punkte einsammeln konnten. Am Sonntag konnte erstmals in diesem Jahr das Punktemaximum mit nach Hause genommen werden, auch wenn die Umstände zu vielen Diskussionen führten.

Hälfte Eins:

Während Idris Sakic diese Partie noch gesperrt aussetzen musste, fand man den Namen Stefan Schürz nach einer ca. einmonatigen Pause wieder im Kader, er nahm nach ersten Spielminuten und einem Treffer in der Reserve vorerst auf der Bank Platz. Ansonsten vertraute Thomas Mühlparzer der Startelf vom Heimspiel gegen St. Oswald/Fr. Von Beginn weg entwickelte sich ein ausgeglichenes Derby mit Halbchancen auf beiden Seiten. Nach handgestoppten 47 Sekunden verstolpert Jakob Pechmann einen Ball im Strafraum, nach ca. fünf Minuten probiert es unsere Nr. 9 per Direktabnahme, Arnreits Schlussmann Dominik Neumüller fängt sicher. Auch die Hausherren probieren ihr Glück, ein Weitschuss von Patrick Aiglstorfer geht klar drüber, einen Querpass klärt Patrick Schürz vor Jakob Simader. Nach weiteren Weitschüssen von Gregor Mühlparzer und Jakob Pechmann sowie einem Direktfreistoß von Daniel Zauner kommt eine Schlüsselszene in Minute 23, Niklas Bäck sieht die gelbe Karte, die sich nur wenige Minute später verdoppeln und folglich zum ersten Platzverweis des Tages führen sollte. Das zweite Foulspiel war nahe der Mittellinie und somit durchaus vermeidbar, wenige Minuten später konnten wir die kurze Schockphase der Orange-Schwarzen auch ideal nutzen. Daniel Zauner wird gefoult, Daniel Pils legt sich aus größerer Distanz den Ball zurecht und bringt den Freistoß perfekt an die zweite Stange, wo Bernhard Timpner per Kopf ins lange Eck einnickt.

Die Antwort der Arnreiter kam aber prompt und auch hier führte eine Standardsituation zum Treffer. Benedikt Leibetseder serviert von links den Eckball, unsere Verteidiger schaffen es nicht den Ball wegzubekommen und nach einem kurzen Gestochere zieht Jakob Simader aus kurzer Distanz wuchtig ab, der Ball landet unhaltbar im Netz. Nach dem Ausgleich zeigte sich das oftmals gewohnte und dann befürchtete Bild, der Arnreiter Abwehrverbund stand bis zur Pause bombensicher und ließ fast nichts zu, vor dem Pausenpfiff wurden wir nur mehr nach einer Direktabnahme im 16er von Bernhard Timpner gefährlich.

Hälfte Zwei:

Gregor Mühlparzer blieb wieder in der Kabine, Stefan Schürz feierte nach einem Monat sein Comeback in der KM. Die erste Chance gehörte noch uns und war ein Schuss von Adnan Nocic vom 16er, in weiterer Folge merkte man unsere Überzahl aber überhaupt nicht mehr und die Arnreiter wurden von Minute zu Minute stärker. Nach 48 Minuten streift ein Schuss vom eingewechselten Jonas Mittermayr das Außennetz, in Minute 52 lässt Jakob Simader alle Verteidiger stehen und zieht im Fallen im 16er ab, die Arnreiter inkl. Trainer Reinhard Eisner (der dafür gelb wegen Kritik sah) forderten in dieser Szene Strafstoß, für Schiedsrichter Spachinger war es zu wenig. In Minute 55 waren wir mal wieder kurz präsent, Jakob Pechmann wird in Szene gesetzt, kann sich am rechten Flügel aber nicht zwischen Flanke oder Schuss entscheiden, der Ball geht an Freund und Feind vorbei. Eine Minute später sieht der Arnreiter Benedikt Leibetseder die gelbe Karte, bei uns kassiert Stephan Schinkinger den gelben Karton, der dann wegen akuter gelb-rot Gefahr kurz darauf ausgetauscht wurde.

Chancentechnisch hat die Partie bis auf einen Schuss von Jakob Simader aufs kurze Eck wenig zu bieten, die „Vorentscheidung“ fiel in Minute 74. Benedikt Leibetseder greift vor unserer Ersatzbank zum Foul, Schiedsrichter Spachinger verteilt die zweite Ampelkarte des Tages an die Arnreiter. Arnreit-Cheftrainer Reinhard Eisner war in Rage und kommunizierte dies dem Unparteiischen in nachhaltiger Form, der deswegen gleich nochmal die populäre Farbkombination gelb-rot zückt. Nachdem auch Co-Trainer Alexander Iosim seine Meinung zur Schiedsrichterleistung kundgetan hatte, wurde dieser mit glatt Rot wegen Beleidigung auf die Tribüne geschickt. Mit zwei Mann mehr spielt es sich bekanntlich deutlich leichter, trotzdem musste eine Standardsituation für uns her um in Führung zu gehen. Daniel Zauner bringt von links einen Eckball, dieser hat genau die richtige Höhe für den eingewechselten Jonathan Altendorfer, der uns per Kopf vom 5er in Führung bringt. Für den Führenden in der Reserve-Torschützenliste war es sein erster Pflichtspieltreffer für die Lembacher Kampfmannschaft. Jakob Pechmann und Adnan Nocic vergeben noch zwei gute Chancen, dann pfeift Schiedsrichter Spachinger (trotz drei Platzverweisen, mehreren Wechseln und einem Treffer) etwas überraschend nach exakt 90 Minuten ab und wir jubeln über den zweiten Sieg in Folge und den Anschluss an das hintere Mittelfeld.

Fazit:

Ein in Summe doch sehr schmeichelhafter Sieg, spielerisch finden wir wie so oft kaum Mittel gegen defensiv kompakte Arnreiter, offensiv nutzen wir dieses Mal zum Glück zwei Standardsituationen und profitieren von den Platzverweisen der Hausherren. Der Frust auf Arnreiter Seite war natürlich verständlich, wenn deren Spielverlauf unserer gewesen wäre, hätten wir vermutlich ähnlich reagiert. Nichtsdestotrotz nehmen wir diesen Sieg, den ersten auf fremder Anlage seit November 2024, natürlich gerne mit, für die kommenden Aufgaben u.a. gegen Tabellenführer Naarn wird aber definitiv eine Leistungssteigerung nötig sein.

Reserve:

Ein glasklare Angelegenheit war das Reserve-Spiel, wir führen dort bereits zur Pause mit 0:6. Den Torreigen eröffnete Jonathan Altendorfer nach 33 Sekunden, nachdem er von Rückkehrer Manuel Kainberger den Ball in den Lauf serviert bekommt und abzieht. Nach zwei Halbchancen von Arnreit erhöhen wir nach zwölf Minuten auf 0:2. Dietmar Höfler spielt den Ball in den Strafraum, Manuel Kainberger ist im Zweikampf mit einem Verteidiger, von dort wird der Ball Richtung 5er-Zentrum befördert, wo Thomas Richtsfeld beim ersten Saisoneinsatz spektakulär per Seitfallzieher trifft. In Minute 20 stellen wir auf 0:3, nach einer Bäuchler-Ecke von rechts ist Stefan Schürz an der zweiten Stange per Kopf zur Stelle. In Minute 29 beginnt dann die Viertelstunde des Jakob Bäuchler: Jonathan Altendorfer spielt auf die rechte Seite zu Manuel Kainberger, seinen Stangler verwertet Jakob Bäuchler zum 0:4. Nach einer Freistoß-Chance durch Moritz Kobler auf Arnreiter Seite steht es nach 39 Minuten 0:5. Es ist eine Kopie des 0:4, nur dass die Szene dieses Mal von Dietmar Höfler eingeleitet wird. Er bedient Manuel Kainberger dem es am rechten Flügel abermals viel zu leicht gemacht wird, den Stangler verwertet erneut Jakob Bäuchler. Drei Minuten später und die Entstehung des Treffer weist wieder gewissen Parallelen auf, Manuel Kainberger flankt von rechts zur Mitte, wieder trifft abermals Jakob Bäuchler, dieses Mal an der ersten Stange per Kopf. Lupenreiner Hattrick!

Im zweiten Durchgang schalten wir dann mehrere Gänge zurück und die Hausherren finden die besseren Chancen vor, Thomas Grubhofer scheitert in Minute 48 am Aluminium, weitere Chancen durch Mathias Hofer und Thomas Grubhofer kann Felix Bes entschärfen. Nach 76 Minuten gelingt den orange-schwarzen Jung-Arnreitern der Ehrentreffer, die Nr. 9 Felix Pieslinger wird geschickt und wartet fast zu lange mit dem Abschluss, sein Flachschuss findet aber doch noch den Weg ins Ziel zum 1:6. Danach passierte nicht mehr viel, wir gewinnen verdient mit 1:6 und liegen somit nur zwei Zähler hinter Tabellenführer Schweinbach.

Damen:

Während unsere Herren unter Tageslicht um Punkte kämpften, absolvierten unsere Ladies ihre Partie am Freitagabend unter Flutlicht. Zu Gast waren die Damen aus St. Oswald/Fr., die in der Tabelle auf Platz 4 mit elf Punkten lagen. Personell kehrte Top-Torjägerin Lena Ilk nach Krankheit wieder in die Startelf zurück, zudem hat es nach Marlene Schneeberger auch Elisa Hofer nach Au-Pair Aufenthalt wieder über den großen Teich zurückgeschafft und stand nach 398 Tagen (danke fürs Nachrechnen lieber Patrick!) wieder im Kader. Verzichten musste das Trainerduo Gierlinger/Kalischko dafür auf Julia Gierlinger, Olivia Brandstetter und Anita Erbler. Nach einer ausgeglichenen Startphase mit Chancen auf beiden Seiten durch Sandra Keil bzw. Kristina Danner gehen die St. Oswalder Ladies durch eine Standardsituation in Führung. Ein von links ausgetragener Corner findet genau den Kopf von Carina Reindl, die in Minute 12 zur Führung einnickt. Im gesamten ersten Durchgang gibt es dann nur mehr eine einzige echte Chance und diese nutzen unsere Gäste eiskalt aus. Nach einem Pass in die Spitze zieht Kristina Danner scharf ab, keine Chance für unsere Torfrau Leonie Gerstl. Vor der Pause dann noch eine Szene mit Seltenheitswert – Laura Kalischko sieht die gelbe Karte, die erst zweite gelbe Karte in der Landesliga, beide kassierte unsere Nr. 21. Pausenstand 0:2.

Die in blau spielenden Damen aus dem Bezirk Freistadt kamen besser aus der Kabine und es gab mehrere Chancen hintereinander, nach einer Grätsche von Julia Kepplinger bleibt der Elfmeterpfiff aus und Nadine Ecker scheitert in einer anderen Szene an Leonie Gerstl, zwischen diesen beiden Aktionen haben die USV Ladies aber bereits auf 0:3 gestellt. Lea Pilgerstorfer zieht aus ca. 12 Metern im Strafraum ab und bejubelt den dritten Treffer des Tages. Nur wenige Minuten später zeigt Schiedsrichter Andreas Fölser auf den Punkt im St. Oswalder Strafraum, nachdem Lena Ilk regelwidrig gestoppt wurde. Julia Kepplinger tritt an und macht es leider nicht besser als Laura Kalischko in der Vorwoche, dieses Mal geht der Ball links unten vorbei. Nur zwei Minuten nach dem vergebenen Elfmeter kassieren unsere Damen zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt Gegentor Nr. 4, Kristina Danner wird geschickt und läuft auf Leonie Gerstl zu und zieht ab, unsere Schlussfrau war noch dran, der Ball landet aber im Netz. In Minute 60 dann aber endlich auch Grund zum Jubeln für uns, nach einer Überzahlsituation spielt Hannah Kiesl von rechts den perfekten Stangler auf Lena Ilk, diese steht goldrichtig und trifft mit links und erhöht ihr Saisontorkonto auf Drei.

In der Schlussviertelstunde kamen beide Teams noch zu guten Gelegenheiten, die Chancen der St. Oswalder Damen entschärft Leonie Gerstl für uns, Sandra Keil lässt in der Nachspielzeit noch die Querlatte zittern, diese Szene wurde dann aber wegen einer Abseitsstellung abgepfiffen. St. Oswald/Fr. erspielte sich an diesem Freitag etwas mehr Chancen und war dann auch im Abschluss so eiskalt wie die Temperaturen, in Summe geht der Auswärtssieg wohl in Ordnung, fiel aber um 1-2 Tore zu hoch aus. Unsere Damen müssen somit auf den ersten Sieg seit August warten und verlieren durch den Sieg von Aspach-Wildenau einen Platz und liegen nun auf Rang 10.

Ausblick:

Kommende Runde bestreiten wir bereits das vorletzte Heimspiel des Jahres und wir bekommen es erstmals seit 2018 wieder mit der DSG Union Naarn zu tun, wobei es das erste Bezirksliga-Duell mit den Machländern wird. Der Landesliga-Absteiger aus dem Bezirk Perg verfügt über die beste Defensive der Liga und geht auch aufgrund der Tabellensituation sicher als Favorit ins Spiel. Anstoß ist kommenden Samstag, 18. Oktober 2025 um 15:30 Uhr. Eine Reservepartie gibt es nicht, weil die 1b von Naarn in der 2. Klasse Nord-Ost aktiv ist. Auch unsere Damen haben spielfrei, weil das kommende Wochenende für den voestalpine Ladiescup reserviert ist, wo wir uns leider bereits in Runde 1 verabschieden mussten.

Letztes Derby 2025

Kommendes Wochenende heißt es zum bereits letzten Mal im Jahr 2025 – Derbytime! Während es für die Gastgeber aus Arnreit erst das zweite Duell mit einer Mannschaft aus dem Bezirk Rohrbach in der Saison 2025/26 wird, kämpfen unsere Jungs beim letzten Derby des Jahres um eine Verbesserung der aktuellen Bilanz. Gegen Julbach und Haslach traten wir ohne Zähler die Heimreise an, lediglich zu Hause gegen die SPG Oepping-Peilstein reichte es zu einem Punkt. Ob uns der Spieltag Glück bringt bleibt abzuwarten, unseren letzten Auswärtssieg holten wir im November 2024 zwar an einem Sonntag, seit der Rückkehr in die Bezirksliga zur Saison 2018/19 ist die Sonntagsbilanz mit sechs Niederlagen, fünf Siegen und zwei Unentschieden aber eher durchwachsen.

Gegner-Check:

Die Gastgeber haben nach den ersten acht Runden den besten Start in eine neue Saison seit der Saison 2021/22 hingelegt und stehen auf dem guten sechsten Platz mit zwölf Punkten. In einer wie so oft ausgeglichenen Bezirksliga fehlt den Arnreitern trotz nur einer Niederlage in den letzten fünf Partien aber wie uns noch etwas die Konstanz. Zwei Siege in Folge sind der Elf vom Trainerduo Reinhard Eisner und Alexander Iosim bisher nicht geglückt, die drei Dreier wurden gegen Vorderweißenbach, Schweinbach und Julbach in den Runden 2, 6 und 8 eingefahren. Interessant ist ein kleines Heim-Auswärts-Gefälle, während die Union Arnreit nach vier Auftritten in der Fremde noch ohne Niederlage ist, liegt man in der Heimtabelle mit nur einem Sieg aus vier Versuchen nur auf Platz 11. Offensiv heißt es wie eigentlich immer aufpassen auf Jakob Simader und Kevin Aiglstorfer, die beiden Angreifer sind für acht der 14 Saisontreffer verantwortlich.

Historische Bilanz:

Freunde der Statistik würden auf Basis der bisherigen Duelle uns in die Favoritenrolle stecken, konnten wir doch zehn der letzten 16 Duelle gewinnen. Während Arnreit insgesamt viermal erfolgreich war, endeten nur zwei Derbys zwischen Lembach und Arnreit Remis. Betrachtet man allerdings nur die Spiele in der Arnreiter M-TEC Arena, dann haben wir dort etwas gut zu machen, denn die letzten vier Spiele konnten wir dort nicht gewinnen (Bilanz: zwei Niederlagen und die beiden bereits erwähnten Remis). Letztmals drei Punkte holten wir in der dann abgebrochenen Saison 2020/21, als wir uns Ende Oktober klar mit 0:7 durchsetzen konnten. In der Vorsaison holten wir einen knappen 1:0 Heimsieg dank eines späten Treffers von Edhem Seperovic, das Hinspiel in Arnreit endete nach Treffern von Jakob Pechmann und Kevin Aiglstorfer 1:1.

Unsere Formkurve:

Nach dem psychologisch so wichtigen 4:3 Heimsieg gegen St. Oswald/Fr. haben wir unser Punktekonto auf acht aufgestockt, durch den Sieg von Oberneukirchen gegen Vorderweißenbach konnten wir uns aber in der Tabelle um keinen Platz verbessern. Auf einen einstelligen Tabellenplatz fehlen nach acht Runden nur mehr zwei Punkte, der Vorsprung auf den Relegationsplatz 13 haben wir aktuell wieder auf vier Punkte erhöht. Wichtig wird sein, den Schwung von der Vorwoche mitzunehmen, damit wir auswärts auch endlich wieder voll anschreiben können. Wie bereits auch in anderen Berichten erwähnt warten wir seit November 2024 auf einen Sieg in der Fremde und holten auch in dieser Saison nur in Vorderweißenbach einen Punkt. Offensiv haben wir mit 13 Saisontoren derzeit gleich viele wie beispielsweise Admira auf Platz Vier, defensiv ist noch (viel) Luft nach oben, 18 Gegentore sind derzeit der Negativwert in der Liga, in vier der acht Spiele haben wir drei Gegentreffer kassiert.

Schiedsrichter:

Am kommenden Sonntag steht wieder eine Dreierbesetzung zur Verfügung, die von Hauptschiedsrichter Moritz-Josef Spachinger angeführt wird. Schiri Spachinger ist für uns kein Unbekannter, im September 2024 leitete er unseren 2:1 Heimsieg gegen Wartberg sowie im Juni 2025 unsere bittere 2:1 Derbyniederlage in Oepping gegen die SPG Oepping-Peilstein. Ebenfalls im Einsatz war er bei unserem Derby-Testspiel im Juli 2025 gegen die SPG Altenfelden/Rohrbach-Berg 1b, welches 0:0 endete. Arnreit hat weniger Erfahrungen mit ihm, bei den Schwarz-Orangen war er lediglich 1x bei einem Testspiel oder in der Reserve im Einsatz. Die Assistenten am Sonntag sind Denis Babic und Haris Fajic.

Reserve:

In der Reserve blieben wir dank dem 3:0 gegen St. Oswald/Fr. auf Tuchfühlung zur Tabellenspitze, vier Punkte fehlen aktuell auf die Jung-Freistädter, die vergangene Runde die erste Saisonniederlage kassierten. Unsere Konkurrenten aus Arnreit liegen vier Plätze hinter uns auf Platz Neun und haben nach zwei Siegen und vier Niederlagen sechs Punkte auf dem Konto. Auch historisch betrachtet sind wir zu favorisieren, acht der letzten 13 Reserve-Derbys konnten wir gegen Arnreit gewinnen, während die Gastgeber am Sonntag nur zweimal erfolgreich waren. In der Vorsaison konnten wir uns auswärts mit 0:3 durchsetzen, zu Hause gab es dann ein 1:1 Unentschieden. Noch ohne Treffer im Lembacher Trikot gegen Arnreit ist Jonathan Altendorfer, der seit letzter Runde mit sieben Treffern die Torschützenliste in der Bezirksliga Nord Reserve anführt.

Spielort und Uhrzeit:

Gespielt wird am Sonntag, 12. Oktober 2025 um 14:00 Uhr (Reserve) + 16:00 Uhr (KM) in der M-TEC Arena in Arnreit. Wir freuen uns auf eure Unterstützung beim drittletzten Auswärtsspiel bzw. beim bereits letzten Derby 2025!

Damen:

Für unsere Damen heißt es kommende Runde: Lembach gegen St. Oswald/Fr. Dabei handelt es sich um keinen Fehler bzw. keine direkte Wiederholung vom vergangenen Wochenende, denn auch die Ladies aus St. Oswald/Fr. sind in derselben Liga wie wir und reisen nur sechs Tage nach den Männern nach Lembach. Nach einem erfolgreichen Start in das zweite Landesligajahr musste unser Team mittlerweile schon den ein oder anderen Dämpfer hinnehmen, auch letzte Woche gegen die SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach blieb ein Punktezuwachs vor eigener Kulisse verwehrt. Beim zweiten Heimspiel in Folge sollen nun aber die ersten Punkte seit dem 14. September eingefahren werden, auch wenn die Statistik für die Damen aus dem Bezirk Freistadt spricht. Vier Duelle gab es bisher, drei davon konnte St. Oswald/Fr. (zum Teil) deutlich gewinnen, lediglich in der Hinrunde der Vorsaison holte die Gierlinger-Elf auswärts dank Lena Ilk und Christina Engleder einen Punkt beim 2:2 Unentschieden. Tabellarisch sind die Gäste zu favorisieren, sie stehen auf Rang 4 der Tabelle mit elf Punkten und fertigten vergangene Runde LSC Linz mit 6:0 ab, während unsere Damen mit vier gesammelten Zählern nach wie vor auf Rang Neun zu finden sind. Gespielt wird am Freitag, 10. Oktober um 19:00 Uhr in Lembach, unterstützt unsere Ladies beim bereits vorletzten Heimspiel des Jahres!

Torspektakel führt zu zweitem Saisonsieg

Führung – Ausgleich – Rückstand – Ausgleich – Führung – Ausgleich – Führung. Wen das gestrige Spiel kalt gelassen, der hat den Fußball nie geliebt. In einem hochdramatischen Spiel ist alles enthalten und endlich bringen wir eine Führung über die Zeit bzw. erzielen selber in der Schlussphase einer Partie einen Treffer. Der so wichtige zweite Saisonsieg wurde bis in die frühen Morgenstunden in der Kantine gefeiert, insbesondere unsere beiden Premierentorschützen hatten Grund zum Jubeln.

Hälfte Eins:

Personell fehlte Idris Sakic nach seiner roten Karte gegen Haslach, für die er zwei Spiele Sperre erhalten hat. Wieder dabei waren hingegen Felix Hofmann und Markus Schinkinger, beiden standen auch erwartungsgemäß wieder in der Startelf. Manuel Pichler nahm nach langer Verletzungspause und einigen Reservespielen wieder auf der Bank Platz. Die ersten Gelegenheiten im Spiel gehören unseren Gästen, in Minute 13 wird Lukas Wurzer im Rückraum bedient, er schießt den Ball aber drüber. Die beste Gelegenheit bis hierhin entsteht wenige Minuten später, Lukas Peirlberger schießt von rechts einen Eckball, im Zentrum gehen Marc Trenda und Benjamin Krempl zum Ball, von einem der beiden geht das Spielgerät an die Querlatte. Unsere erste Torchance haben wir in Minute 20, nach einem verlängerten Einwurf von Patrick Schürz kommt Jakob Pechmann im 5er an den Ball, trifft diesen aber nicht richtig. Zwei Minuten später trifft Bernhard Timpner den Ball vermutlich auch nicht ganz ideal, weil sein Flachschuss von außerhalb des Strafraums aber von Alexander Weglehner entscheidend abgefälscht wird, hat Ersatztormann Jakob Mascher keine Chance und wir gehen in Führung. St. Oswald/Fr. will sofort den Ausgleich, eine Minute nach dem Führungstreffer geht ein Rezac-Kopfball drüber, in Minute 28 ist wieder alles auf Anfang gesetzt. Jonas Oprießnig befindet sich seitlich rechts im Strafraum und probiert sein Glück per Flachschuss, Max rutscht der Ball durch und die Kugel geht in die linke untere Ecke zum Ausgleich.

Kurze Zeit später Jubel auf unserer Seite, Gregor Mühlparzer bedient Jakob Pechmann, anders als gegen Haslach bleibt er im 1 gegen 1 gegen Mascher cool und trifft zum vermeintlichen 2:1, Assistent Michael Rotter signalisiert aber eine Abseitsposition. St. Oswald/Fr. wird bis zum Pausenpfiff noch dreimal gefährlich, einmal leider mit Folgen. In Minute 37 vergibt Lukas Wurzer am zweiten Pfosten noch knapp nach Rezac-Flanke, wenige Minuten später kann Max einen Schuss von Benjamin Krempl nicht festhalten, wodurch es folgerichtig Corner gibt. Die Ecke wird zur Mitte gebracht und der Ball an den 16er geklärt, dort lauert aber Jonas Oprießnig und trifft erneut per Flachschuss zur Pausenführung unserer Gäste, die zu diesem Zeitpunkt aufgrund der Chancen nicht unverdient war.

Hälfte Zwei:

Gregor Mühlparzer blieb zur Pause wieder in der Kabine, Sebastian Traxler kam für ihn in die Partie. Sofort entwickelte sich eine hochunterhaltsame zweite Hälfte. Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff chippt Kapitän Philipp Winter seinem Namenskollegen Filip Rezac den Ball in den Lauf, der tschechische Legionär scheitert aber mit einem wuchtigen Schuss an Max. Wenige Augenblicke später flankt Ales Koci (fast) perfekt an die zweite Stange, Marc Trenda trifft nur Aluminium, der gute Schiedsrichter Friedrich Brunnmayr entscheidet eigenmächtig auf Abseits (weil die Leistung vom „unparteiischen“ St. Oswalder Linienrichter Gerhard Baumgartner teilweise so war, als ob er bereits mehrere Getränke einer gleichnamigen Brauerei intus hätte). In dieser Phase haben wir aber die passende Antwort und so manch einer konnte seinen Augen nicht trauen wer jubelnd abdreht. Jakob Pechmann bedient im Strafraum den aufgerückten Außenverteidiger Patrick Schürz, der den Ball perfekt Richtung langes Eck anträgt, keine Chance für Jakob Mascher. Im 125. Pflichtspiel der erste Treffer für die Lembacher Kampfmannschaft und das eine Woche nach seiner Premiere als Kapitän. St. Oswald/Fr. wirkte leicht geschockt und wir können glücklicherweise entscheidend nachsetzen und zwar in Form von Adnan Nocic, der in einer eigentlich ungefährlichen Situation Goalie Mascher zusetzt und einen Pressball erzwingt, von unserem Stürmer rollt der Ball dann ins Tor neben die rechte Stange. Auch hier ein kurioser Fakt: Adnan Nocic hat nun zweimal für die Lembacher Kampfmannschaft getroffen (gegen Haslach und gegen St. Oswald/Fr.), beide Male genau in Minute 57.

Ab sofort ist der Tabellenfünfte wieder besser im Spiel und mit mehr Chancen, zweimal vergibt der sehr auffällige Doppeltorschütze Jonas Oprießnig, einmal ist es Lukas Wurzer. Bei uns versuchen es Bernhard Timpner und Adnan Nocic, finden aber das Ziel jeweils nicht. Etwas Glück haben wir dann in Minute 73, dass ein Nachtreten von Daniel Zauner „nur“ mit gelb geahndet wird. Weniger Glück haben wir dann fünf Minuten später, Benjamin Krempl spielt auf Höhe der Mittellinie den hohen Ball in den Strafraum, Kapitän Felix Hofmann verschätzt sich beim Kopfball, genau hinter ihm lauert der beste St. Oswalder Saisontorschütze Filip Rezac und schießt überlegt zum 3:3 ein. Es bleibt ein offener Schlagabtausch und wir können endlich auch in der Schlussphase einem Gegner Paroli bieten. Ein Kopfball von Daniel Zauner geht drüber, ein Weitschuss von Sebastian Traxler wird gefährlich neben das Tor abgefälscht, auf der Gegenseite haben wir Glück, dass Adrian Höller nur die linke Stange trifft. In Minute 85 fällt dann der letzte Treffer in diesem unglaublichen Fußballthriller, Sebastian Traxler wird am Flügel geschickt, behauptet sich stark gegen seinen Gegenspieler und zieht ab, entgegen der ersten Einschätzung wird der Ball nicht mehr abgefälscht und geht an Keeper Mascher vorbei zum 4:3. Für Sebastian Traxler war es nicht nur der erste Treffer im Lembacher Dress, sondern auch der erste Treffer in einer Kampfmannschaft. Damit ziehen er und Patrick Schürz mit anderen Lembacher Spielern wie Jakob Bäuchler und Dominik Gabriel gleich und halten bei einem Treffer. Die Moral der Gäste war nach dem vierten Gegentor gebrochen, sie können nichts mehr entgegensetzen, vielmehr lässt Bernhard Timpner eine Topchance liegen, nachdem er und Jakob Pechmann alleine aufs Tor zulaufen und er den Querpass unserer Nr. 9 serviert bekommt, der Ball geht knapp an der linken Stange vorbei. Eine zum Glück in der Endabrechnung irrelevante Szene, wir gewinnen knapp mit 4:3.

Fazit:

Eine unglaublich spannende Partie, in der wir uns endlich einmal mit drei Punkten belohnen. St. Oswald/Fr. hatte ein Offensiv-Defensiv Gefälle mit einer starken Angriffsreihe und einer nicht immer souveränen Abwehrkette, die vor allem nach der verletzungsbedingten Auswechslung von Alexander Weglehner Mitte der zweiten Hälfte noch unsicherer wurde. Die Partie hätte wie in vielen von unseren Spielen in dieser Saison in jede Richtung gehen können, es ist aber ein immens wichtiger Sieg für die Moral und die kommenden Aufgaben. Bonus: Markus Schinkinger verschenkte seine Handschuhe nach der Partie an einen jungen Fan. Gänsehaut-Moment!

Reserve:

Im Vorspiel trafen wir auf die noch punktelosen St. Oswalder, die derzeit einen prekären Tormann-Engpass haben, wodurch U16 Torjäger Philipp Roßgatterer zwischen den Pfosten stand. Vor allem in der ersten Hälfte zeigte die Kaltenhuber-Elf eine ansprechende Leistung und erarbeitete sich mehrere Chancen. Manuel Pichler wurde mit einem Freistoß gefährlich, auch Jonathan Altendorfer zeigte gleich zu Beginn seine Torgefahr und fand zwei Gelegenheiten vor, nach einem Pressball gegen Daniel Zellner in Minute 19 geht der Ball nur denkbar knapp vorbei. Wenige Minuten später kam wieder Jonathan Altendorfer zum Schuss, Roßgatterer wehrt mit dem Fuß zentral ab, Markus Hintringer haut den Nachschuss aus guter Position drüber. Dass Philipp Roßgatterer eher Tore schießt als Tore verhindert wurde dann in Minute 25 offensichtlich, Jakob Bäuchler schickt Jonathan Altendorfer der im Strafraum abzieht, mit großer Unterstützung vom jungen Aushilfs-Keeper geht der Ball ins Tor zum 1:0. Bei St. Oswald/Fr. trifft Felix Pröll nach 28 Minuten nach einer Flanke die Stange, wenige Minuten später jubeln wieder wir. In Minute 33 zieht Jonathan Altendorfer ab, der Ball wird leicht abgefälscht und geht ins Tor, wäre aber wohl trotzdem haltbar gewesen. Weil Moritz Kohel zwei Sitzer vor der Pause per Kopf und Fuß auslässt und auch bei den Gästen Herwig Mittendorfer einen gut angetragenen Schuss nicht im Tor unterbringt, bleibt es beim 2:0 zur Pause.

In Minute 54 wird eine Flanke von Jakob Bäuchler von Dominik Bachhofner an den Pfosten abgefälscht, der baldige Rekrut Moritz Kohel ist wieder in unbekannten Gefilden unterwegs und kann nicht abstauben. Nach einem Seitfallzieher der Gäste durch Niklas Pum fällt in Minute 60 die endgültige Entscheidung, Dietmar Höfler beweist viel Übersicht und schickt Jonathan Altendorfer, der tunnelt den herauslaufenden Roßgatterer aus kurzer Distanz zum 3:0. Im restlichen Spiel passierte dann nicht mehr viel, wir haben noch eine Doppelchance in Minute 64 durch Maxi Cristea und Niklas Hinterleitner, bei St. Oswald/Fr. geht ein Schuss in der Schlussphase von Niklas Pum am Gehäuse vorbei. Schlussendlich verdiente drei Punkte, die Platz Fünf mit nun 14 Punkten absichern. Jonathan Altendorfer übernimmt zudem die Führung in der Torschützenliste mit sieben Saisontreffern.

Damen:

Ein Premierenduell gab es in der Frauenpartie, die unmittelbar nach den beiden Herrenspielen gestartet wurde, wir trafen erstmals auf die SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach. Caro Stöttner, Hannah Kiesl und Julia Kepplinger kehrten ins Team zurück, dafür musste Kapitänin Lena Ilk krankheitsbedingt auslassen. Unsere Damen bestritten die Partie in den noch ungewohnten neuen rot-weißen Trikots, die optisch leicht an die Spielwäsche der TSU Hofkirchen erinnern (beim hohen Anteil an Hofkirchner Spielerinnen aber durchaus legitim ;)). Die erste halbe Stunde gehört klar den Gästen, die durch Magdalena Bauer oder der sehr auffälligen Antonija Bracun zu mehreren Chancen kommen. Auf Lembacher Seite wird ein Freistoß von Julia Kepplinger aus der Distanz und die folgende Ecke gefährlich. Schlüsselszene dann in Minute 32, Laura Kalischko geht im Strafraum zu Boden, Schiedsrichter Severin Wagner mit einer großzügigen Entscheidung, er zeigt auf den Punkt. Gegen Peuerbach noch erfolgreich tritt die Gefoulte Laura Kalischko selbst an, sie verzieht aber deutlich und der Ball geht über das rechte Kreuzeck. Ein Führung hätte uns gutgetan, so sind es die Gäste der SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach die kurz vor der Pause treffen. Ball in die Schnittstelle auf Antonija Bracun, sie ist vor der herauslaufenden Leonie Gerstl am Ball und schiebt das Spielgerät souverän vorbei zur Pausenführung.

Laura Schinkinger soll in Durchgang Zwei die Offensive beleben und ersetzte Lara Pühringer, in der Verteidigung kommt Ronja Schlager für Julia Peer. Und leider mussten unsere Ladies den Fokus in Hälfte Zwei fast rein auf die Defensive legen. In Minute 49 probiert es Susanne Bauer aus spitzem Winkel, der Ball geht noch knapp drüber. In Minute 60 ist es erneut Susanne Bauer die dieses Mal aus der Distanz abzieht, bei nassen Bedingungen durch den leichten Nieselregen rutscht Leonie Gerstl der an sich haltbare Schuss durch die Handschuhe und landet im Tor. Die nächste Großchance in Minute 75 kann unsere Schlussfrau dann aber wieder vereiteln, Susanne Bauer schickt Anna Holzapfel die alleine auf Leonie Gerstl zuläuft, unsere Nr. 1 ist dieses Mal Siegerin und fängt den Ball. Knapp nach der 80. Minute dann die endgültige Entscheidung, Kapitänin Lisa Gurtner bedient Susanne Bauer, diese macht ein paar Schritte Richtung Tor und zieht ab, der Ball geht via rechter Innenstange in die Maschen. Am Ende ein leider verdienter Sieg der Gäste, in der Tabelle bleiben wir auf Rang Neun mit vier Punkten.

Ausblick:

Kommende Runde heißt es bereits ein letztes Mal im Jahr 2025 „Derbytime“, wir treffen am Sonntag auswärts auf die Union Arnreit. Während es für Arnreit erst das zweite Kräftemessen mit einer Mannschaft aus dem Bezirk Rohrbach wird, ist es unsere letzte Chance auf den insgesamt erst zweiten Derbysieg 2025. Der erste und bislang einzige Derbysieg gelang im Frühjahr ausgerechnet auch gegen Arnreit. Gespielt wird am Sonntag, 12. Oktober um 14:00 Uhr (Reserve) + 16:00 Uhr (KM). Die Pause unserer Damen ist etwas kürzer, am Freitag, 10. Oktober bestreiten sie um 19:00 Uhr das zweite Heimspiel in Folge gegen USV St. Oswald/Fr.

 

Danke an SMK Steuerberater aus Neufelden (vertreten durch Birgit Höfler) für den sehr erfolgreichen Matchball!

Heimspiel-Hattrick am Samstag

Das vierte Heimspiel der Saison steht vor der Tür und alle Besucherinnen und Besucher sehen am Samstag nicht doppelt, sondern sogar dreifach, denn unser Damenteam bestreitet erstmals in dieser Saison ein Heimspiel am selben Tag wie unsere Herren. Historisch betrachtet sind Herren- und Damenheimspiele am selben Tag ein gutes Omen für uns, denn wir haben für diesen Fall eine positive Bilanz vorzuweisen – bei 15 Spiele-Hattricks verloren wir nur viermal, seit fünf „Super-Samstagen“ sind wir sogar ganz ohne Niederlage und holten zwei Siege und drei Remis. Wir hätten nichts gegen eine Fortsetzung dieser Serie, vor allem, da wir mittlerweile schon dringend Punktezuwachs brauchen.

Gegner-Check:

St. Oswald/Fr. steht auf Platz 5 der Tabelle mit insgesamt zwölf Punkten. Die Hasanovic-Elf kämpft oftmals aber noch mit schwankenden Leistungen, nach zwei Unentschieden zum Auftakt gegen Arnreit und Naarn folgten zwei Siege im Derby gegen Freistadt und in Oberneukirchen, ehe man gegen Nachzügler Schweinbach die Punkte teilte und gegen Admira verlor. Vergangene Runde kehrte man mit einem 2:0 Heimsieg gegen Julbach wieder auf die Siegerstraße zurück. Nichtsdestotrotz haben unsere Gäste als eines von aktuell nur mehr vier Teams bisher nur eine Saisonniederlage und gehen folglich als Favorit ins Spiel. Offensiv ist wie so oft Filip Rezac herausragend, mit fünf Toren ist er derzeit der beste St. Oswalder Saisontorschütze. Aufpassen heißt es aber auch auf Lukas Wurzer, der zwar nicht in vielen Spielen trifft, wenn aber doch, dann meistens im Doppelpack – in den letzten fünf Partien in denen er getroffen hat, war es viermal ein Doppelpack.

Historische Bilanz:

Die ewige Bilanz ist mit neun Siege für beide Teams und insgesamt acht Unentschieden völlig ausgeglichen, dennoch haben wir am Samstag eine stolze Serie zu verteidigen. Denn die letzten acht Heimspiele gegen St. Oswald/Fr. wurden nicht verloren, unsere Gäste konnten letztmals im Juni 2011 bei unserer 1:2 Heimniederlage drei Punkte mit nach Hause nehmen. Es war die vorletzte Runde unserer Abstiegssaison aus der Bezirksliga, vom damaligen Kader sind nur mehr Stephan Schinkinger, Christian Anreither und (wenn er nicht verletzt ist) Thomas Richtsfeld aktiv. Unseren damaligen Treffer erzielte Johannes Kainberger. Tipp X könnte generell am Samstag interessant werden, in vier der letzten fünf direkten Duelle wurden die Punkte geteilt, der letzte St. Oswalder Sieg stammt noch aus dem Jahr 2022. In der Vorsaison setzten wir uns auswärts mit 0:1 durch, zu Hause gab es ein 2:2 Remis.

Unsere Formkurve:

Trotz immer wieder phasenweiser guten Leistungen lügt die Statistik nicht – es ist unser schwächster Auftakt in eine neue Bezirksliga-Saison. Noch nie hatten wir nach sieben Runden so wenige Punkte wie aktuell, selbst in unserer Abstiegssaison 2010/11 hatten wir zu diesem Zeitpunkt acht Zähler gesammelt. Fünf Punkte oder weniger nach sieben Spieltagen sind nur aus Landesliga-Zeiten bekannt, 2007/08 hatten wir ebenfalls fünf Zähler, 2017/18 waren es nur vier. Die Lage spitzt sich immer mehr zu, auch weil mit Vorderweißenbach ein weiterer Nachzügler letzte Woche Altenberg mit 4:0 abfertigte. Der Rückstand auf die einstelligen Tabellenplätze und somit das gesicherte Mittelfeld wird zudem Woche für Woche größer. Wichtig wird vor allem sein, die Derbyniederlage gegen Haslach möglichst schnell aus den Köpfen zu bekommen und sich auf die positiven Aspekte vom letzten Wochenende zu fokussieren. Personell gibt es sicher wieder Änderungen, Idris Sakic fehlt rotgesperrt, Manuel Schmerda, Alexander Mühlparzer und Martin Schinkinger fehlen noch voraussichtlich den ganzen Herbst. Markus Schinkinger und Felix Hofmann kehren fix zurück, ob es bei Stefan Schürz schon reicht, wird sich erst im Laufe der Woche entscheiden.

Schiedsrichter:

Eine große Unbekannte ist der Unparteiische am kommenden Wochenende, Friedrich Brunnmayr wird zum ersten Mal ein Spiel von uns (und auch von St. Oswald/Fr.) leiten. Erstmals in dieser Saison gibt es bei einem Lembacher Spiel auch keine Dreierbesetzung, die Assistenten werden folglich von den beiden Teams gestellt.

Reserve:

Gegen den Vorletzten aus Haslach reichte es vergangenes Wochenende trotz zwischenzeitlicher Führung „nur“ zu einem Punkt, noch deutlicher ist die Ausgangslage in der kommenden Runde, wenn wir das noch punktelose Tabellenschlusslicht in der Reserve zu Gast haben. Die Jung-Oswalder haben alle fünf bisherigen Partien verloren, wobei vier davon nur mit einem Tor Unterschied. Lediglich gegen Schweinbach verlor man nach einer torlosen ersten Hälfte noch mit 0:7. Wir befinden uns nach wie vor in den Top 5 der Tabelle mit elf Punkten, der Rückstand auf die bis hierhin makellosen Freistädter beträgt aber bereits sieben Punkte. Der letzte volle Erfolg ist auch schon wieder etwas her, nach drei Siegen zum Auftakt holten die Kaltenhuber-Jungs in den letzten drei Runden nur mehr zwei Punkte. Die Statistik spricht am Samstag aber klar für uns, 19 von 26 Reserve-Spiele gegen St. Oswald/Fr. konnten wir gewinnen.

Spielort und Uhrzeit:

Runde 8 in der Bezirksliga Nord beginnt für unsere Jungs auf eigener Anlage am Samstag, 4. Oktober 2025 um 14:00 mit der Reservepartie, unsere Kampfmannschaft greift zwei Stunden später um 16:00 Uhr ins Geschehen ein. Komplettiert wird der Samstag von unseren Damen, die ihr sechstes Meisterschaftsspiel um 18:00 bestreiten. Wer hier weiterführende Informationen haben möchte, dem sei der nächste Absatz ans Herz gelegt.

Damen:

Nach dem SV Windischgarsten warten erneut völlig unbekannte Gegnerinnen auf unsere Ladies. Erstmals in der Vereinsgeschichte kommt es zum Duell mit den Aufsteigerinnen der SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach, die bisher zwei Punkte mehr als wir sammeln konnten und in der Tabelle auf Platz 7 liegen. Unsere Damen holten in Runde 1 noch einen Zu-Null Sieg gegen Aspach-Wildenau, anschließend konnte nur mehr auswärts bei LSC Linz ein Punkt eingefahren werden. Drei Spielerinnen trugen sich bisher in die Torschützenliste ein, zwei Treffer gehen auf das Konto von Lena Ilk, für die anderen beiden Tore sind Laura Kalischko und Hannah Kiesl verantwortlich. Offensiv werden wir uns kommenden Samstag wohl etwas besonders einfallen lassen müssen, denn unsere Gegnerinnen haben erst fünf Gegentore kassiert, was aktuell zur drittbesten Defensive der Liga führt. Gespielt wird wie oben erwähnt unmittelbar im Anschluss an die Herrenpartie ab 18:00 Uhr. Unsere Damen freuen sich über eure Unterstützung beim drittletzten Heimspiel des Jahres!