Es war wie immer der krönende Abschluss des Fußballjahres – das Mixed-Turnier am 30. Dezember in der Alfons-Dorfner-Halle, welches seit einigen Jahren im Rahmen des Nachwuchs-Hallenturniers ausgetragen wird. Auch heuer gab es wieder sechs Fünferteams, bestehend aus Damen und Herren unserer Kampfmannschaften bzw. unserer Reserve + U15, die um Ruhm und Ehre und einen kleinen Sachpreis spielten. Weil die Turnierleitung im Vorfeld die superkluge Idee hatte, dass Platz 1 und Platz 6 für den Abbau und das Putzen verantwortlich sind, war die Entscheidung um den Tagessieg so spannend wie schon lange nicht mehr.
Die Auslosung fürs Mixed-Turnier fand heuer erstmals Mitte Dezember in der Sportplatzkantine statt (und nicht wie ansonsten im Rahmen der Weihnachtsfeier). Trotz vereinzelter Kritik an der Auslosung war alles so, wie es der Zufall wollte (Anmerkung: Die Auslosung übernahmen unsere Funktionäre Klaus und Jonas Zufall). Natürlich nur ein kleiner Spaß, die Ziehung fand unter Anwesenheit von unserem Obmann Ing. Robert Dietl und unserem Technik- und Softwarevorstand Patrick Schürz statt und gilt somit als notariell beglaubigt.
Einige Ausfälle mussten bis zum tatsächlichen Turniertag leider kompensiert werden, Dietmar Höfler, Lara Pühringer und Anita Erbler standen kurzfristig nicht zur Verfügung, Gregor Mühlparzer, Milad Rasuli und Markus Schinkinger übernahmen die frei gewordenen Plätze. Um 17:00 wäre der Turnierstart gewesen, dieser verzögerte sich um ein paar Minuten, weil wir auf einen älteren Herren warten mussten, Bezirksjägermeister Dominik Gabriel ist altersbedingt nicht mehr ganz so gut zu Fuß und war mit 30 Jahren auch der älteste Turnierteilnehmer – Respekt vor dieser körperlichen Höchstleistung trotz fortgeschrittenem Alter!
Nach einer wie immer ausschweifenden und künstlich in die Länge gezogenen Begrüßung der Plaudertaschen und Turnierleiter Klaus Draxler und Jonas Hofmann wurden den zahlreichen Zuseherinnen und Zusehern gleich in Spiel 1 ein Spektakel der besonderen Art geboten. Nach zehn Minuten Spielzeit lautete das Endergebnis der Eröffnungspartie Intersport Boris & Friends gegen Youngsters 4:4, in allen 15 Partien trafen immer jeweils beide Teams. Das trefferreichste Spiel war der einzige Sieg der Youngsters, die die späteren Vizemeister Wiaschtl gegen Kocha mit 6:3 bezwangen. Weitere Auffälligkeit: 7 der 15 Partien endeten Unentschieden.
Spätestens ab Mitte des Turniers begann dann das große Rechnen, denn keine Mannschaft wollte Platz 1 oder 6, weil diese beiden Plätze am Anfang für den Abbau der Banden eingeteilt wurden (nachdem aber keiner daran gedacht hatte, das passende Werkzeug für den Abbau der Banden mitzunehmen und erst mit über einer Stunde Verspätung begonnen werden konnte, war die Regelung im Nachhinein betrachtet ohnehin für die Wurst – Apropos Wurst: Die Bewirtung mit Würstl und Getränke wurde während und nach dem Mixed-Turnier von Karin und Stefanie Richtsfeld durchgeführt – Vielen Dank dafür!).
Nach ca. 2,5 Stunden Spielzeit, mehreren spektakulären Szenen (Gregor Mühlparzer schlug nach einem Rabona krachend in der Bande ein) und Traumtoren (unser Senior Dominik Gabriel packte bei einem Lupfer die ganz großen Gefühle aus, die sonst nur seine Freundin Miriam zu sehen bekommt) ergab sich folgende Reihenfolge:
Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, das Turnier war bis zum Schluss spannend
Die Sachpreise wurden unmittelbar im Anschluss an das Turnier an die Spielerinnen und Spieler überreicht. Diese Siegerehrung wurde von einer mehrstündigen Zeremonie umrahmt, die die WM-Auslosung um Längen übertraf, lediglich ein selbst erfundener Friedenspreis wurde nicht vergeben. Die Sachpreise waren (Danke Robert Dietl!):
Platz 1: Neufeldner Bier
Platz 2: Schlägler Kristall
Platz 3: Red Bull
Platz 4: Manner Schnitten
Platz 5 +6: Überraschungseier
Weil in den vergangenen Jahren immer wieder die Frage aufgetaucht ist, warum die Teams so heißen wie sie heißen (Anmerkung: Die Frage ist natürlich nie aufgetaucht, ist aber eine schlüssige und plausible Überleitung auf den folgenden Teil) folgt nun eine Erklärung zu den Teamnamen:
Das Team hieß zuerst „Daniel Pilz ist hier“ und unser Sommerneuzugang kam, sah und siegte bei seinem Debüt im Mixed-Turnier. Die Umbenennung erfolgte dann kurzfristig, weil der Karpfen der Lieblingsfisch von Mitspieler und Fischer Niklas Höfler ist. Ob sich „Friends“ im Teamnamen auf die vier Mitspieler bezieht oder auf weitere Lieblingsfische ist leider nicht bekannt.
Teammitglied Jonathan Altendorfer ist der jüngste Sohn des renommierten Lembacher Gastronom Erwin Altendorfer. Leider wurden die kulinarischen Fähigkeiten nur bedingt vererbt, denn seine Spezialität, wenn er im Abschlusstraining eine Jause bezahlt, sind wohltemperierte kalte oder max. lauwarme Würstl, die davor bereits stundenlang im Wasser geschwommen sind. Der Teamname war somit naheliegend.
Der Sidecut ist eine Trendfrisur, die vor einigen Jahren berühmt wurde und den auch eine Spielerin dieses Teams (die nicht namentlich genannt werden möchte, tendenziell aber eher rechts im Bild zu sehen ist) vor einiger Zeit voller Stolz trug. Wären sie Erster geworden, hätten sie sich am Skiausflug im Jänner alle einen Sidecut schneiden lassen müssen.
„Valentina muas des sogn“ wäre der ursprüngliche Teamname gewesen, weil Valentina den Teamnamen hätte sagen sollen. Valentina hat dann aber gesagt, dass „Valentina muas des sogn“ kein passender Name ist, daher fand eine Änderung in Zauner GmbH statt. Ob es hinter dieser Rechtsform einen näheren Sinn gibt, konnte ich nicht eruieren, es handelt sich aber soweit ich gesehen habe nicht um die Abkürzungen der Anfangsbuchstaben der Mitspieler, weil dann wäre ansonsten z.B.: DJ Zauner OV herausgekommen
Der Platz für den kreativsten Teamnamen geht dieses Jahr an die Youngsters (oder Youngstars?). Nach mehrwöchigen Beratungen, statistischen Auswertungen und Beobachtungen der anderen Teams wurde im Rahmen eines Flipchart-Workshops festgestellt, dass sie das niedrigste Durchschnittsalter haben. Diese Erkenntnis war auch für die Gegner völlig verblüffend und teilweise wurde das Team rund um Seniorspielerin Lena Ilk (darf man das so schreiben?) dann auch von der Konkurrenz unterschätzt.
Wenn man einen Teamnamen in Anlehnung an seinen Arbeitgeber wählt, sollte man auch performen und nicht das Turnier ohne Sieg auf dem letzten Platz beenden. Wie sich diese Schmach auf die berufliche Karriere von Intersport Pötscher Mitarbeiter Alexander Kindlmann auswirkt bleibt abzuwarten. Teamnamen-Vorschlag fürs nächste Jahr: Hervis Boris & Friends
Zum bereits 35. Mal veranstaltete die Union 1947 Lembach ein Nachwuchs-Hallenturnier in der Alfons-Dorfner-Halle, welches traditionell rund um den Jahreswechsel ausgetragen wird und auch heuer wieder ein Publikumsmagnet bei Alt und Jung war. In insgesamt 13 Nachwuchsturnieren kämpften die Stars von morgen um Punkte und den Turniersieg und dank eines großzügigen Sponsorings vom Kaufhaus Haderer musste auch kein Kind ohne Preis die Heimreise antreten.
Die 35. Auflage war etwas besonderes, es war nicht nur ein „halbrundes“ Jubiläum, sondern es war auch das erste Turnier mit dem neuen Hallenboden in der Alfons-Dorfner-Halle. Dadurch mussten auch neue Banden angefertigt und mit den Sponsorenlogos bedruckt werden. Durch die beim Union Lembach Logo eingearbeiteten Türen ist seit heuer auch die Überquerung der Banden vor allem für die Kleinsten kein Problem mehr gewesen. Die Anfertigung der Banden übernahm hauptverantwortlich Michael Kaltenhuber bzw. die Firma ifk aus Haibach, die Beschriftung wurde von der Firma Colour-Concept aus Neustift durchgeführt. Vielen Dank dafür!
Die neuen Banden bedeuteten in der heurigen Vorbereitung auf das Turnier einen Mehraufwand, der sich aber definitiv gelohnt hat
Am Samstag, 27. Dezember wurde dann pünktlich um 08:30 von Mario Steininger, einem der vielen Schiedsrichter bzw. freiwilligen Helfer, das U7-Turnier und somit die gesamte Veranstaltung eröffnet. Das erste Turnier fand noch ohne Lembacher Beteiligung statt, in acht von 13 Turnieren kämpften aber auch unsere heimischen Nachwuchskicker um den ersten Platz, der trotz zum Großteil starker Leistungen und einigen Stockerlplätzen in keiner U gelingen sollte. Generell sahen die Besucherinnen und Besuchern sehr spannende und knappe Duelle, wobei sich in insgesamt fünf Turnieren die JUnior Heroes (Nachwuchs aus Julbach und Ulrichsberg) durchsetzen konnten. „Doppelsieger“ beim Turnier waren aber auch die Nachwuchsmannschaften aus Rohrbach-Berg und Altenfelden, die insgesamt jeweils 2x erfolgreich waren.
Alle Spielerinnen und Spieler erhielten als Preis Haribo, die bereits zum dritten Mal vom Kaufhaus Haderer gesponsert wurden. Bei einem 4-tägigen Turnier mit über 600 Kindern ist es keine Selbstverständlichkeit, dass hier in Summe 650 Tüten Haribo gesponsert werden. Ein großes DANKE an dieser Stelle an die Inhaberin Karin Haderer-Lackinger, die am Sonntagabend auch beim Turnier anwesend war und die Siegerehrung übernahm. Die ersten drei Teams erhielten zusätzlich auch noch einen Pokal, der von unserer Spielerin Olivia Brandstetter designt und von Walter Pechmann bzw. den Schülerinnen und Schülern der Technischen Fachschule Haslach dann nach Anleitung gefertigt wurden. Auch hier natürlich Danke an alle beteiligten Personen!
Unsere Sponsorin Karin Haderer-Lackinger war bei einer Siegerehrung anwesend und überreichte die Pokale für die ersten 3 Plätze
Begrüßung und Siegerehrung wurde bei allen 13 Turnieren von unserem Obmann Robert Dietl durchgeführt
Alle Spielerinnen und Spieler sowie die Trainer mit Karin Haderer-Lackinger vom Kaufhaus Haderer, die 650 Tüten Haribo gesponsert haben
Unser U11 Trainer Charly Höltschl dürfte aufgrund seiner Freude wohl auch eine Tüte Haribo ergattert haben – Danke an das Kaufhaus Haderer für das Sponsoring!
Anbei noch die Siegerfotos sowie unterhalb die Ergebnisse der Lembacher Nachwuchsmannschaften. An dieser Stelle auch ein großes DANKE an alle teilnehmenden Teams, wir hoffen, dass wir euch auch bei der 36. Auflage von 27. – 30. Dezember 2026 wieder bei uns begrüßen dürfen!
Die JUnior Heroes traten beim U7 A – Turnier mit zwei Teams an, das erste Team blieb ungeschlagen und gewann alle fünf Partien
In Gruppe B vom U7-Turnier trat Rohrbach-Berg ebenfalls mit zwei Teams an, auch hier gewann das erste Team ohne Punktverlust das Turnier
Bei der U8 lieferten sich Altenfelden und die JUnior Heroes ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem besseren Ende für die Nachwuchskicker aus Julbach und Ulrichsberg
Am Montagvormittag holte sich die U8 der SPG Oepping-Peilstein mit einem Torverhältnis von 28:2 ungeschlagen den Turniersieg
Altenfelden und die SPG Oepping-Peilstein waren bei der U9 punktegleich, das bessere Torverhältnis war ausschlaggebend für unsere Nachbarn
Die JUnior Heroes holten sich souverän mit fünf Siegen aus fünf Spielen den ersten Platz in Gruppe B vom U9-Turnier
6 Punkte Vorsprung auf Platz 2 hatte eine der beiden Rohrbach-Berger Mannschaften am Dienstagvormittag beim vorletzten Turnier des Jahres
Die Union Altenfelden war in Gruppe A vom U10-Turnier punktegleich mit Union Neustift/Oberkappel, hatte aber das bessere Torverhältnis und sicherte sich den Turniersieg
Die engste Entscheidung der 35. Auflage – Sarleinsbach und Lembach hatten gleich viele Punkte und dasselbe Torverhältnis, zwei mehr erzielte Tore entschieden Platz 1 zugunsten der DSG Union Sarleinsbach
Mit einem Torverhältnis von 20:1 konnte der Turniersieger bei der U11 in Gruppe A fast nur JUnior Heroes heißen
Die Union Nebelberg gewann Gruppe B vom U11 B – Turnier mit 13 Punkten und zwei Punkten Vorsprung auf Altenfelden
Im einzigen U12 – Turnier gewann der SV Haslach die Tageswertung trotz einer Niederlage mit vier Punkten Vorsprung
Im einzigen U13 – Turnier fixierten die JUnior Heroes den fünften Turniersieg 2025, das um zwei Tore bessere Torverhältnis war ausschlaggebend gegen die punktegleichen Konkurrenten aus Altenfelden
Unsere kleinsten Fußballstars der U7 beendeten das Hallenturnier auf dem guten 4. Platz
Stockerlplatz mit dem dritten Endrang für unsere U8 in Gruppe A
Auch in Gruppe B im U8-Turnier war eine Mannschaft am Start, dort wurde der sehr starke Platz 2 eingefahren
Im U9 – Turnier waren wir mit 2 Teams am Start, die schlussendlich in der Tabelle auf Platz 3 und 6 lagen
Zwei Tore fehlten unserer ungeschlagenen U10 am letzten Tag für den Turniersieg
Rang 3 für unsere U11 in Gruppe A mit zehn Punkten aus fünf Spielen
In Gruppe B bei der U11 wurde das Treppchen mit Rang 4 knapp verpasst
Leider keinen guten Tag erwischte unsere U13, die sich mit den Plätzen 5 und 6 zufrieden geben musste
Abschließend noch vereinsintern ein großes DANKE an alle Helferinnen und Helfer die beim Auf- und Abbau, in der Ausschank, als Schiedsrichter, als Turnierleitung und in sonstiger unterstützender Funktion zum Gelingen beigetragen haben. Es können leider nicht alle namentlich hier aufgezählt werden, besonders hervorzuheben sind aber unser Obmann Robert Dietl, der an allen Tagen von 7:00 Uhr bis spät am Abend anwesend war, Karin Richtsfeld als Hauptverantwortliche für die Ausschank an den gesamten vier Tagen, Patrick Schürz und Jonas Hofmann für alle technischen Arbeiten vor und während dem Turnier bzw. für die Anlage in unserem neuen Programm „Mein Turnierplan“ sowie Jonathan Altendorfer, der ebenfalls an allen vier Tagen die Turnierleitung tatkräftig unterstützt hat und sich aufgrund zahlreicher Drucker-Probleme seine täglichen Portionen Würstl mehr als verdient hat 😉
Wir freuen uns bereits auf die 36. Auflage Ende Dezember 2026!
Nach mehreren Wochen intensiver Gespräche ist die Trainersuche beendet und wir freuen uns, Amarildo Zela als neuen Chefcoach der Union 1947 Lembach präsentieren zu dürfen. Der 53-jährige wechselt von der Union Taiskirchen aus der 1. Klasse Mittewest zu uns und überzeugte uns u.a. mit einem herausragenden Lebenslauf. Nachdem die letzten Trainer immer aus der näheren Umgebung bzw. dem Lembacher Umfeld kamen, fiel die Wahl dieses Mal bewusst auf einen Kandidaten, der bis dato keine Beziehungen zum Verein hatte.
Als Spieler absolvierte der äußerst erfolgreiche Torjäger Amarildo Zela in den 90er-Jahren zwei A-Länderspiele für sein Heimatland Albanien und war in der Spätphase seiner Karriere in Oberösterreich vor allem bei Vorwärts Steyr aktiv. Mit seinen Treffern sicherte er in den Jahren 2004 – 2008 den Steyrern den Durchmarsch von der 1. Klasse bis hin zur OÖ Liga. In den Jahren 2006 – 2008 spielte er auch dreimal mit Vorwärts Steyr in der Landesliga gegen uns und konnte in diesen Duellen vier Treffer erzielen. In der Bezirksliga Ost wurde er 2005/06 Torschützenkönig, auch in den darauffolgenden Landesligajahren war er immer in den Top 5 der Torschützenliste.
Seine Bilanz als Trainer knüpfte nahezu nahtlos an die Erfolge als Spieler an. Der UEFA A-Lizenz Besitzer, der aktuell auch die Kurse für die PRO-Lizenz absolviert, holte 2014/2015 den Vizemeistertitel mit der 1b von Vorwärts Steyr in der 2. Klasse Ost, danach folgten Meistertitel mit Schwertberg in der Bezirksliga Ost sowie mit Ried/Riedmark in der 1. Klasse Nordost. Weitere Stationen waren Hertha Wels inkl. die dortigen Juniors, Kremsmünster, Kronstorf, Union Pregarten sowie die SG Waidhofen/Ybbs, mit denen er ebenfalls Vizemeister in der 1. Klasse West in Niederösterreich wurde. Seit Juli 2025 war er in Taiskirchen aktiv, den Verein verließ er aus eigenem Wunsch.
Als seine großen Stärken beschreibt unser neuer Chefcoach die Spielanalyse, die taktische Planung sowie die Spielerentwicklung aller Altersgruppen, aber vor allem die Förderung junger Talente. Wir sind sicher, dass wir mit Amarildo Zela einen sehr kompetenten Trainer gefunden haben, der uns im Frühjahr wieder ins gesicherte Mittelfeld führen wird. Herzlich Willkommen in Lembach und alles Gute für deinen Start in Blau-Gelb, Amarildo!
Und weil doppelt immer besser hält, hat sich über den Kontakt mit Amarildo Zela auch gleich die Option für einen neuen Reserve-Trainer ergeben. Diese wird ab sofort von seinem Sohn Amadeo Zela betreut, bei dem es einige Parallelen zu seinem Papa Amarildo gibt. Amadeo begann seine Spielerkarriere bei BW Linz und war auch für 1,5 Jahre bei der 1b von Vorwärts Steyr aktiv. In der Zeit bei BW Linz absolvierte er in der Saison 2012/13 auch zwei Partien gegen Lembach, in denen er ebenfalls einen Treffer bejubeln durfte. Die weiteren Stationen des internationalen Gesundheits- und Fitnesstrainers waren Doppl-Hart, St. Georgen/Gusen, Waidhofen/Ybbs, Union Haag, UFC Eferding, SK Asten, SC Kronstorf und St. Martin/Traun, bei denen er zuletzt auch für einige Partien als Co-Trainer der KM fungierte. Im Trainerbereich wird unsere Reserve nun die erste echte Station werden. Amadeo, wir wünschen auch dir einen erfolgreichen Start bei unserem Verein und herzlich Willkommen in Lembach!
Trainingsstart wird Mitte Jänner sein, zu den bereits fünf fixierten Testspielen im Februar/März könnten noch weitere hinzukommen. Hier halten wir euch natürlich auf dem Laufenden. Die bereits feststehenden Spiele:
Freitag, 13. Februar 2026 um 20:00 Uhr gegen Hofkirchen/Putzleinsdorf (in Rohrbach)
Samstag, 21. Februar 2026 um 15:00 Uhr gegen St. Marienkirchen/Wallern 1b (in Wallern)
Sonntag, 1. März 2026 um 14:00 Uhr gegen Gramastetten (in Rohrbach)
Samstag, 7. März 2026 um 13:00 Uhr gegen Haibach (in Natternbach)
Samstag, 14. März 2026 um 15:00 Uhr gegen Natternbach (in Natternbach)
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2025/12/Foto-Trainerteam.jpg16001200Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2025-12-11 19:40:062025-12-11 19:40:06Herzlich Willkommen Amarildo und Amadeo Zela
Erstmals in der Geschichte standen sich die Damenteams aus Lembach und Altenfelden gegenüber und die Auslosung brachte damals im Juli den spätestmöglichen Zeitpunkt für dieses lang herbeigesehnte Derby, welches vor einer (zumindest aus Lembacher Sicht) Rekordkulisse ausgetragen wurde. Die zahlreichen Fans wurden mit vorweihnachtlichem Punsch, Bratwürsteln und Raclette-Broten verwöhnt, das Spiel entwickelte sich zu einem hart umkämpften Derby-Leckerbissen, in dem sich unsere Damen trotz einer beherzten Leistung im Altenfeldner Nebel schlussendlich geschlagen geben mussten.
Hälfte Eins:
Zwei Änderungen nahm das Trainerduo Gierlinger/Kalischko im Vergleich zur Partie in der Vorwoche in Lochen vor, Julia Kepplinger und Alina Mairhofer kehrten in die Startelf zurück, Johanna Pühringer nahm auf der Bank Platz, Ronja Schlager fehlte im letzten Spiel des Jahres. Einen weiteren Unterschied gab es bei der Trägerin der Kapitänsbinde, Lena Ilk übergab für diese Partie die Schleife an Carolina Stöttner, die sich bei der Platzwahl dann mit ihrer Schwester Juliane im Mittelkreis traf, die bei Altenfelden das Amt der Kapitänin innehat. Trotz kalter und sehr nebliger Bedingungen fanden sich laut offiziellem Spielbericht 630 Zuseherinnen und Zuseher ein, und diese sollten ein intensives und spannendes Derby zu sehen bekommen (solange es der Nebel noch zuließ ;)). Den ersten nennenswerten Abschluss gab es in Minute 6, Juliane Stöttner probiert es mit einem Freistoß, der aber nicht in den Maschen einschlägt. Direkt im Gegenzug finden auch wir unsere erste Gelegenheit vor, Alina Mairhofer schickt Lena Ilk, auch hier ist die Situation aber noch zu ungefährlich. Zwei Minuten später ist es bei den Gastgeberinnen erneut die Ex-Lembacherin Juliane Stöttner, ihren Distanzschuss Richtung Kreuzeck kann aber unsere Torfrau Leonie Gerstl abwehren. Das Altenfeldner Wunderkind Mimi Höglinger wurde in Minute 14 zum ersten Mal gefährlich, ihren Abschluss aufs kurze Eck kann aber ebenfalls Leonie Gerstl entschärfen. Eine Minute später finden nochmals Mimi Höglinger und Claire Pröll eine Chance nach einer Ecke vor, im Gestochere findet der Ball aber schlussendlich nicht sein Ziel.
Unsere Damen waren vor allem in der ersten Hälfte extrem aggressiv in den Zweikämpfen und gingen viele Extrameter, in Minute 21 wäre der Einsatz beinahe belohnt worden. Marlene Schneeberger spielt zu Hannah Kiesl, diese leitet den Ball direkt weiter zu Lena Ilk, die ihr Tempo nutzt und in den Strafraum zieht, ihren Querpass können aber weder Sandra Keil noch Hannah Kiesl verwerten, nach einer unübersichtlichen Situation klärt die Altenfeldner Defensive. Zwei Minuten später ist Leonie Gerstl nach einem Lochpass knapp vor Mimi Höglinger am Ball, in Minute 27 verhindert Laura Kalischko schlimmeres, als sie nach einem Ball in den Rückraum von Flora Reitetschläger einen Schuss von Emma Schlager im Strafraum blockt. Nach einer halben Stunde wurde unsere Defensive dann aber zum ersten Mal bezwungen. Emma Schlager schickt am rechten Flügel Flora Reitetschläger, diese zieht nach vorne und spielt zurück Richtung 16er zur ursprünglichen Passgeberin, Emma Schlager bleibt cool und trifft per Flachschuss ins rechte untere Eck zur Führung. Ca. zehn Minuten lang gab es dann wenig Torraumszenen, bis in Minute 41 der Lembacher Fanblock den Torschrei schon auf den Lippen hatte. Sandra Keil spielt den perfekten Ball in die Spitze zu Lena Ilk, diese läuft alleine auf Torfrau Elisa Hofbauer zu, der Abschluss aus leicht seitlicher Position fällt aber leider zu harmlos aus. Weil auf der anderen Seite auch Mimi Höglinger nach einem Laufduell gegen Carolina Stöttner den Ball nicht im Tor unterbringen kann, bleibt es bei der knappen Pausenführung von Altenfelden.
Hälfte Zwei:
Wechsel zur Pause gab es auf unserer Seite keine, allerdings wäre bei einigen Tribünenbesuchern ein Kleiderwechsel sinnvoll gewesen, durch die vielen Bengalos sahen viele Fans wie Bewohnerinnen und Bewohner von Schlumpfhausen aus, einige Altenfeldner Fans aus dem Fanclub waren zudem noch aus flüssigen Gründen bereits relativ „blau“. In den ersten zehn Minuten gab es noch wenig Abschlüsse, erwähnenswert nur ein Schuss von Laura Schinkinger nach einer Ecke, den Ball hat Elisa Hofbauer aber ohne Probleme. Die Sicht wurde aufgrund des Nebels im Laufe der zweiten Hälfte immer schlechter und so bitte ich die in der Folge teilweise unpräzise Beschreibung der Chancen und Tore zu entschuldigen, von der Tribüne aus sah man fast nur mehr eine weiße Wand mit sich bewegenden Punkten. In Minute 55 schickt Mimi Höglinger Flora Reitetschläger, der Ball wird irgendwie im Nebel geklärt. Zwei Minuten später war Schiedsrichter Fritz Erlinger zu erkennen als er Richtung Mittelkreis zeigt, Altenfelden führt in Minute 57, nach intensiven Analysen und Tatrekonstruktionen dürfte von rechts eine Flanke Richtung zweite Stange gekommen sein, die Claire Pröll über die Linie drückt (evtl. war es auch ganz anders, hier darf jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen).
Emma Schlager probiert es dann in Minute 61 mit einem Schuss Richtung rechtes Kreuzeck, in Minute 66 setzt Laura Schinkinger eine lange Tradition fort, dass in Lembach nur Lauras in der Landesliga eine gelbe Karte sehen. Die sich danach ergebende Freistoßsituation führte dann zum 3:0 und zur endgültigen Entscheidung. Helene Lehner tritt den Freistoß aus dem linken Halbfeld, es kommt Gerüchten zufolge zu mehreren Abschlüssen, Juliane Stöttner schießt den Ball dann über die Linie. Aus dem Spiel heraus gab es in weiterer Folge kaum mehr gute Gelegenheiten, evtl. haben sich die Spielerinnen selber auch nicht mehr gesehen, unsere Damen hatten mit den weißen Trikots ein noch größeres Handicap als die in blau spielenden Gastgeberinnen. Generell waren die Bedingungen wohl schon irregulär, von der Tribüne aus waren die Ersatzbänke nicht mehr zu erkennen, die korrekte Abseits-Anzeige war somit in der Schlussphase vermutlich kaum mehr möglich. In den letzten Minuten der Partie gab es noch insgesamt drei Freistoß-Chancen, eine hat Altenfelden, zwei unsere Damen. In Minute 85 probiert es Laura Kalischko und bereits in der Nachspielzeit tritt Caro Stöttner an, bei dieser Standardsituation verpassen die eingewechselten Olivia Brandstetter und Lara Pühringer an der zweiten Stange. Endstand in einem hart umkämpften Derby 3:0.
Fazit:
Ein Derbyfight wie man sich ihn vorstellt, beide Teams haben alles gegeben und die Partie war (erwartungsgemäß) für ein Damenspiel auch härter geführt als man es aus anderen Partien gewohnt war. Unsere Damen haben den Tabellenführerinnen (und Herbstmeisterinnen, Gratulation dazu!) lange Paroli geboten und hätten ihrerseits vor allem in Hälfte Eins gute Chancen auf die Führung bzw. den Ausgleich gehabt. Wie bei den Herren war das Glück aber nicht auf der Seiteunserer Ladies und aufgrund des Chancenplus der Gastgeberinnen geht deren Sieg in Summe in Ordnung. In der Tabelle werden wir auf Rang 11 überwintern (aktuell noch Rang 10, am Sonntag findet aber das Duell Windischgarsten (11) gegen LSC Linz (12) statt, wo ein Team fix punkten und in der Tabelle an uns vorbeiziehen wird). Auch für die Damen heißt es jetzt Pause bis März, nach dieser viermonatigen Pause kann die aktuelle Niederlagenserie hoffentlich rasch beendet werden.
Ausblick:
Das Fußballjahr 2025 ist nun endgültig vorbei, das Vereinsjahr aber noch nicht, denn im Dezember stehen noch zwei Veranstaltungen auf dem Programm:
Samstag, 13. Dezember 2025: Punschstand am Marktplatz (ab 16:00 Uhr)
Samstag, 27. Dezember 2025 – Dienstag, 30. Dezember 2025: Nachwuchs-Hallenturnier in der Alfons-Dorfner Halle (jeweils ab 08:30 Uhr).
Darüber hinaus möchten wir auch gleich auf die ersten zwei Veranstaltungen im Jahr 2026 aufmerksam machen:
Samstag, 24. Jänner 2026: Nagelturnier am Sportplatz
Samstag, 28. Feebruar 2026: Hosn Owi Turnier am Sportplatz
Zudem wurden auch bereits alle fünf Testspiele der Wintervorbereitung bei den Männern fixiert:
Freitag, 13. Februar 2026 um 20:00 Uhr gegen SPG Hofkirchen/Putzleinsdorf (in Rohrbach)
Samstag, 21. Februar 2026 um 15:00 Uhr gegen SPG St. Marienkirchen/Wallern 1b (in Wallern)
Sonntag, 1. März 2026 um 14:00 Uhr gegen Gramastetten (in Rohrbach)
Samstag, 7. März 2026 um 13:00 Uhr gegen Haibach (in Natternbach)
Samstag, 14. März 2026 um 15:00 Uhr gegen Natternbach (in Natternbach)
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2025/11/Damenspiel-Altenfelden-scaled.jpg25601920Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2025-11-16 09:12:452025-11-16 10:37:40Niederlage in Altenfeldner Nebelschlacht
Nach einer für alle Seiten enttäuschenden Hinrunde 2025/26 wurde vereinsintern entschieden, dass Thomas Mühlparzer ab sofort nicht mehr Trainer der Union 1947 Lembach ist. Die Winterpause ist aus unserer Sicht der ideale Zeitpunkt für einen neuen Trainer, um die Mannschaft kennenzulernen und uns mit neuen Impulsen ab dem Jahr 2026 ins gesicherte Mittelfeld zu führen.
Thomas Mühlparzer begann seine Spielerkarriere bei uns und war bis auf eine 2,5-jährige Pause rund um die Jahrtausendwende bis zur Saison 2008/09 in Lembach aktiv. Danach war er noch einige Jahre für die TSU Kirchberg in der 2. Klasse tätig. Zu Beginn seiner Trainerlaufbahn war er vor einigen Jahren bereits als Co-Trainer von Peter Wiesinger in Lembach und hat unseren Verein nach einigen Jahren Pause im April 2023 als Chefcoach übernommen. In 75 Pflichtspielen (29 Siege, 21 Unentschieden und 25 Niederlagen) konnte er einen Punkteschnitt von 1,44 erzielen. Highlights seiner Amtszeit waren 14 ungeschlagene Spiele in Folge von Ende April 2024 bis Mitte Oktober 2024, dreimal Rang 6 in der Endabrechnung sowie mehrere Kantersiege (u.a. 2x 6:0 gegen Haibach bzw. Wartberg und 1x 5:0 gegen Altenberg). Thomas, ein großes Danke für deinen Einsatz in den letzten 2,5 Jahren für unseren Verein! Wir wünschen dir alles Gute für die Zukunft und würden uns freuen, wenn wir dich im Frühjahr als Zuseher bei unseren Spielen begrüßen dürfen.
Unabhängig von dieser Entscheidung haben Co-Trainer Jürgen Hötzendorfer (familiäre Gründe) und Reserve-Trainer Michael Kaltenhuber (Pause wegen Hausbau) den Verein bereits frühzeitig im Herbst informiert, dass sie ab der Rückrunde nicht mehr bzw. nur mehr sehr eingeschränkt zur Verfügung stehen. Besonders hervorzuheben ist die starke Entwicklung unserer Reserve in der Amtszeit von Michael Kaltenhuber, im Vorjahr wurde gemeinsam mit Papa Wilfried der Herbstmeistertitel gefeiert, heuer überwintern wir auf dem starken vierten Platz. Lieber Jürgen, lieber Michael, auch euch ein großes Danke und alles gute für eure kommenden privaten Projekte.
Sobald Nachfolger für die Trainerposten gefunden wurden, informieren wir euch natürlich über unsere sozialen Kanäle.
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2025/11/FB_IMG_1710959475741.jpg7201080Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2025-11-15 10:46:322025-11-15 10:57:24Trainerwechsel in Lembach
Während sich die Herren nach der Niederlage gegen Schweinbach bereits in die Winterpause verabschiedet haben, gibt es bei den Damen noch ein letztes Meisterschaftsspiel im Jahr 2025. Und dies ist nicht irgendein Spiel, sondern das wohl wichtigste und prekärste Meisterschaftsspiel in der Geschichte beider Vereine. Stand anfangs noch eine Kooperation von Lembach und Altenfelden im Raum, agierten beide Teams schlussendlich doch als eigenständige Vereine, mit Juliane Stöttner mussten wir auch eine Schlüsselspielerin zu den Blau-Weißen ziehen lassen. Aus tabellarischer Sicht scheinen die Rollen klar verteilt, die Motivation unserer Spielerinnen für dieses Spiel ist aber seit Monaten verständlicherweise hoch und vielleicht kann mit einer geschlossenen Teamleistung im finalen Spiel 2025 noch eine Überraschung gelingen.
Gegnerinnen-Check:
Wenn selbst die OÖ Nachrichten einen eigenen Artikel über einen Verein verfassen, dann muss dort etwas besonderes aufgebaut worden sein. Und besonders ist die noch junge Geschichte der Altenfeldner Damen auf alle Fälle, denn seit Einstieg in den Meisterschaftsbetrieb kassierte die Reisinger-Elf noch keine einzige Niederlage und sicherte sich in der Premierensaison in der Frauenklasse Nord/Ost den Meistertitel. Auch heuer bewegt man sich in ähnlichen Sphären fort, nach zehn Runden führen die Altenfeldner Damen mit 28 Punkten die Tabelle an. Maßgeblichen Anteil an diesem Höhenflug hat Mimi Höglinger, die in 1,5 Jahren 45 Treffer beigesteuert hat. Offensiv nicht zu vernachlässigen sind aber auch Juliane Stöttner mit sechs bzw. Flora Reitetschläger mit fünf Toren im Herbst. Sucht man das Haar in der Suppe, kann man die Defensive anführen, hier liegen die Altenfeldnerinnen „nur“ auf Rang Zwei ex aequo mit den Bezirkskonkurrentinnen aus St. Stefan, die SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach hat drei Gegentore weniger kassiert als das Mühlviertler Duo. Zu Hause sind die Gastgeberinnen auch minimal verwundbarer als auswärts, das einzige Saisonunentschieden gab es Mitte Oktober im PanoramaPark Stadion gegen die 1b der SPG Wallern/Krenglbach.
Auf die zweitbeste Saisontorschützin, Kapitänin Juliane Stöttner, wartet auf alle Fälle ein besonderes Duell, es geht für sie nicht nur gegen den Ex-Club, sondern auch gegen ihre Schwester Caro, die unserseits natürlich versuchen wird, einen weiteren Saisontreffer ihrer Schwester zu verhindern. Zudem gibt es weiteren Lembach-Bezug, die aktuelle Altenfeldner Torfrau Theresa Wolfmayr absolvierte zehn Partien in unserem Trikot, auch unsere ehemaligen Spielerinnen Anja Neumüller und Nina Neulinger sind mittlerweile bei Altenfelden gemeldet, hatten aber 2025 noch keine Einsätze.
Historische Bilanz:
Eigentlich hätte ich mir diese Überschrift sparen können, vollständigkeitshalber sei aber erwähnt, dass es das erste Duell beider Teams sein wird.
Unsere Formkurve:
Gab es vor einigen Jahren im Bezirk Rohrbach mit Nebelberg und ab der Saison 2014/15 mit St. Stefan nur zwei Damenteams, hat sich diese Anzahl durch uns und Altenfelden auf vier erhöht. Maßgeblichen Anteil hatte sicher unser Verein bzw. unsere Damen durch die langjährige Organisation des Ladies Cup (2025 bereits die 12. Auflage!) und den Einstieg in den Meisterschaftsbetrieb ab der Saison 2019/20. Mit Julia Gierlinger, Hannah Kiesl, Sandra Keil, Lena Ilk, Julia Kepplinger, Julia Peer, Johanna Pühringer, Marlene Schneeberger, Olivia Brandstetter und Elisa Hofer gibt es zehn Spielerinnen der ersten Stunde, diese waren auch beim Aufstieg am Ende der Saison 2023/24 dabei. Die erste Landesligasaison wurde mit zwölf Punkten auf Rang 8 abgeschlossen, Highlights waren die beiden Siege gegen Hellmonsödt und die Unentschieden gegen die Topteams Schweinbach/Hagenberg und St. Stefan. Dass das zweite Jahr in einer neuen Liga oft das schwierigste ist, zeigte sich in der heurigen Saison bei unseren Ladies durchaus.
Am 24. August wurde mit einem 0:2 Auswärtssieg gegen Aspach-Wildenau noch ein mehr als gelungener Auftakt gefeiert, die Treffer von Hannah Kiesl und Lena Ilk sollten für die kommenden beiden Partien aber die letzten gewesen sein. Nach einer 0:10 Pleite im Derby gegen St. Stefan mussten sich unsere Ladies auch im Cup mit diesem Ergebnis geschlagen geben, gegen OÖ Liga Spitzenteam Wallern/Krenglbach war das deutliche Ergebnis wohl noch einfacher zu verkraften als die bitte Derbypleite eine Woche zuvor. Eine Woche später schienen die Pleiten abgehakt, Goalgetterin Lena Ilk sicherte uns einen Auswärtspunkt beim 1:1 gegen LSC Linz. Ab dann war der Faden aber leider völlig gerissen, es folgten sieben Niederlagen am Stück, zuletzt waren wir speziell gegen die SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich/Ternberg und die 1b der SPG Wallern/Krenglbach wieder nahe dran an einem Punktegewinn. Auch gegen Lochen in der Vorwoche stand es in Minute 75 noch 2:2, ehe wir uns nach drei Gegentreffern noch mit 5:2 geschlagen geben mussten.
In einer Hinsicht kann die Leistung unserer Damen aber nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn obwohl unsere Ladies schon lange zusammenspielen, haben sie ein noch immer sehr junges Team, welches auch die Tabelle der Eigenbauspieler U24 anführt (dort werden alle Spielminuten von Eigenbauspielerinnen, welche seit mind. 3 Jahren beim Verein sind und unter 24 Jahre sind addiert). In der Fremde sind unsere Damen zudem gefährlicher, alle vier Saisonpunkte wurden auf gegnerischen Anlagen erzielt, in der Auswärtstabelle liegt man dadurch beispielsweise vor den Gesamttabellenfünften aus Lochen. Die acht Saisontore sind auf drei Spielerinnen verteilt und gehen auf das Konto von Lena Ilk (5), Laura Kalischko (2) sowie Hannah Kiesl (1).
Schiedsrichter:
Große Erfahrung bringt der Unparteiische mit, der auf den Namen Fritz Erlinger hört. Für die Altenfeldner Damen wird es die Premiere mit Schiedsrichter Erlinger, unsere Ladies kennen ihn bereits vom 2:2 gegen Hellmonsödt im Oktober 2021 und von der 1:4 Heimniederlage im Juni 2025 gegen St. Oswald/Fr.
Spielort und Uhrzeit:
Gespielt wird am Samstag, 15. November 2025 um 15:30 Uhr im PanoramaPark Stadion Altenfelden. Alle auf nach Altenfelden, unterstützt unsere Damen bei diesem so wichtigen Spiel, zudem ist es das letzte Spiel vor der viermonatigen Fußballpause!
Ausblick:
Die nächsten Pflichtspiele gibt es bei Damen und Herren dann am Wochenende 20. – 22. März 2026 (genaue Spieltermine werden erst fixiert und ca. Anfang Februar bekanntgegeben). Während unsere Reserve dort noch spielfrei hat, reist unsere KM auf den Linzer Bachlberg und trifft auf Admira Linz, unsere Damen eröffnen das Jahr 2026 mit einem Heimspiel gegen Aspach-Wildenau. Folgende Testspiele sind bei den Herren bereits fixiert, über alle weiteren Testspiel-Termine informieren wir euch über WhatsApp bzw. unsere sozialen Netzwerke:
Samstag, 21. Februar 2026 um 15:00 Uhr gegen SPG St. Marienkirchen/Wallern 1b (in Wallern)
Samstag, 7. März 2026 um 13:00 Uhr gegen Haibach (in Natternbach)
Samstag, 14. März 2026 um 15:00 Uhr gegen Natternbach (in Natternbach)
https://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2024/07/Mannschaftsfoto-Damen-1-e1722271609315.jpg8961848Klaus Draxlerhttps://www.union-lembach.at/wp-content/uploads/2016/08/LogoLembachBig-300x300.pngKlaus Draxler2025-11-12 16:30:112025-11-12 13:34:45Derby des Jahres
Karpfen & Friends holen Mixed-Turnier 2025
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerEs war wie immer der krönende Abschluss des Fußballjahres – das Mixed-Turnier am 30. Dezember in der Alfons-Dorfner-Halle, welches seit einigen Jahren im Rahmen des Nachwuchs-Hallenturniers ausgetragen wird. Auch heuer gab es wieder sechs Fünferteams, bestehend aus Damen und Herren unserer Kampfmannschaften bzw. unserer Reserve + U15, die um Ruhm und Ehre und einen kleinen Sachpreis spielten. Weil die Turnierleitung im Vorfeld die superkluge Idee hatte, dass Platz 1 und Platz 6 für den Abbau und das Putzen verantwortlich sind, war die Entscheidung um den Tagessieg so spannend wie schon lange nicht mehr.
Die Auslosung fürs Mixed-Turnier fand heuer erstmals Mitte Dezember in der Sportplatzkantine statt (und nicht wie ansonsten im Rahmen der Weihnachtsfeier). Trotz vereinzelter Kritik an der Auslosung war alles so, wie es der Zufall wollte (Anmerkung: Die Auslosung übernahmen unsere Funktionäre Klaus und Jonas Zufall). Natürlich nur ein kleiner Spaß, die Ziehung fand unter Anwesenheit von unserem Obmann Ing. Robert Dietl und unserem Technik- und Softwarevorstand Patrick Schürz statt und gilt somit als notariell beglaubigt.
Einige Ausfälle mussten bis zum tatsächlichen Turniertag leider kompensiert werden, Dietmar Höfler, Lara Pühringer und Anita Erbler standen kurzfristig nicht zur Verfügung, Gregor Mühlparzer, Milad Rasuli und Markus Schinkinger übernahmen die frei gewordenen Plätze. Um 17:00 wäre der Turnierstart gewesen, dieser verzögerte sich um ein paar Minuten, weil wir auf einen älteren Herren warten mussten, Bezirksjägermeister Dominik Gabriel ist altersbedingt nicht mehr ganz so gut zu Fuß und war mit 30 Jahren auch der älteste Turnierteilnehmer – Respekt vor dieser körperlichen Höchstleistung trotz fortgeschrittenem Alter!
Nach einer wie immer ausschweifenden und künstlich in die Länge gezogenen Begrüßung der Plaudertaschen und Turnierleiter Klaus Draxler und Jonas Hofmann wurden den zahlreichen Zuseherinnen und Zusehern gleich in Spiel 1 ein Spektakel der besonderen Art geboten. Nach zehn Minuten Spielzeit lautete das Endergebnis der Eröffnungspartie Intersport Boris & Friends gegen Youngsters 4:4, in allen 15 Partien trafen immer jeweils beide Teams. Das trefferreichste Spiel war der einzige Sieg der Youngsters, die die späteren Vizemeister Wiaschtl gegen Kocha mit 6:3 bezwangen. Weitere Auffälligkeit: 7 der 15 Partien endeten Unentschieden.
Spätestens ab Mitte des Turniers begann dann das große Rechnen, denn keine Mannschaft wollte Platz 1 oder 6, weil diese beiden Plätze am Anfang für den Abbau der Banden eingeteilt wurden (nachdem aber keiner daran gedacht hatte, das passende Werkzeug für den Abbau der Banden mitzunehmen und erst mit über einer Stunde Verspätung begonnen werden konnte, war die Regelung im Nachhinein betrachtet ohnehin für die Wurst – Apropos Wurst: Die Bewirtung mit Würstl und Getränke wurde während und nach dem Mixed-Turnier von Karin und Stefanie Richtsfeld durchgeführt – Vielen Dank dafür!).
Nach ca. 2,5 Stunden Spielzeit, mehreren spektakulären Szenen (Gregor Mühlparzer schlug nach einem Rabona krachend in der Bande ein) und Traumtoren (unser Senior Dominik Gabriel packte bei einem Lupfer die ganz großen Gefühle aus, die sonst nur seine Freundin Miriam zu sehen bekommt) ergab sich folgende Reihenfolge:
Kein Team konnte sich entscheidend absetzen, das Turnier war bis zum Schluss spannend
Die Sachpreise wurden unmittelbar im Anschluss an das Turnier an die Spielerinnen und Spieler überreicht. Diese Siegerehrung wurde von einer mehrstündigen Zeremonie umrahmt, die die WM-Auslosung um Längen übertraf, lediglich ein selbst erfundener Friedenspreis wurde nicht vergeben. Die Sachpreise waren (Danke Robert Dietl!):
Platz 1: Neufeldner Bier
Platz 2: Schlägler Kristall
Platz 3: Red Bull
Platz 4: Manner Schnitten
Platz 5 +6: Überraschungseier
Weil in den vergangenen Jahren immer wieder die Frage aufgetaucht ist, warum die Teams so heißen wie sie heißen (Anmerkung: Die Frage ist natürlich nie aufgetaucht, ist aber eine schlüssige und plausible Überleitung auf den folgenden Teil) folgt nun eine Erklärung zu den Teamnamen:
Das Team hieß zuerst „Daniel Pilz ist hier“ und unser Sommerneuzugang kam, sah und siegte bei seinem Debüt im Mixed-Turnier. Die Umbenennung erfolgte dann kurzfristig, weil der Karpfen der Lieblingsfisch von Mitspieler und Fischer Niklas Höfler ist. Ob sich „Friends“ im Teamnamen auf die vier Mitspieler bezieht oder auf weitere Lieblingsfische ist leider nicht bekannt.
Teammitglied Jonathan Altendorfer ist der jüngste Sohn des renommierten Lembacher Gastronom Erwin Altendorfer. Leider wurden die kulinarischen Fähigkeiten nur bedingt vererbt, denn seine Spezialität, wenn er im Abschlusstraining eine Jause bezahlt, sind wohltemperierte kalte oder max. lauwarme Würstl, die davor bereits stundenlang im Wasser geschwommen sind. Der Teamname war somit naheliegend.
Der Sidecut ist eine Trendfrisur, die vor einigen Jahren berühmt wurde und den auch eine Spielerin dieses Teams (die nicht namentlich genannt werden möchte, tendenziell aber eher rechts im Bild zu sehen ist) vor einiger Zeit voller Stolz trug. Wären sie Erster geworden, hätten sie sich am Skiausflug im Jänner alle einen Sidecut schneiden lassen müssen.
„Valentina muas des sogn“ wäre der ursprüngliche Teamname gewesen, weil Valentina den Teamnamen hätte sagen sollen. Valentina hat dann aber gesagt, dass „Valentina muas des sogn“ kein passender Name ist, daher fand eine Änderung in Zauner GmbH statt. Ob es hinter dieser Rechtsform einen näheren Sinn gibt, konnte ich nicht eruieren, es handelt sich aber soweit ich gesehen habe nicht um die Abkürzungen der Anfangsbuchstaben der Mitspieler, weil dann wäre ansonsten z.B.: DJ Zauner OV herausgekommen
Der Platz für den kreativsten Teamnamen geht dieses Jahr an die Youngsters (oder Youngstars?). Nach mehrwöchigen Beratungen, statistischen Auswertungen und Beobachtungen der anderen Teams wurde im Rahmen eines Flipchart-Workshops festgestellt, dass sie das niedrigste Durchschnittsalter haben. Diese Erkenntnis war auch für die Gegner völlig verblüffend und teilweise wurde das Team rund um Seniorspielerin Lena Ilk (darf man das so schreiben?) dann auch von der Konkurrenz unterschätzt.
Wenn man einen Teamnamen in Anlehnung an seinen Arbeitgeber wählt, sollte man auch performen und nicht das Turnier ohne Sieg auf dem letzten Platz beenden. Wie sich diese Schmach auf die berufliche Karriere von Intersport Pötscher Mitarbeiter Alexander Kindlmann auswirkt bleibt abzuwarten. Teamnamen-Vorschlag fürs nächste Jahr: Hervis Boris & Friends
35. Lembacher Nachwuchsturnier
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerZum bereits 35. Mal veranstaltete die Union 1947 Lembach ein Nachwuchs-Hallenturnier in der Alfons-Dorfner-Halle, welches traditionell rund um den Jahreswechsel ausgetragen wird und auch heuer wieder ein Publikumsmagnet bei Alt und Jung war. In insgesamt 13 Nachwuchsturnieren kämpften die Stars von morgen um Punkte und den Turniersieg und dank eines großzügigen Sponsorings vom Kaufhaus Haderer musste auch kein Kind ohne Preis die Heimreise antreten.
Die 35. Auflage war etwas besonderes, es war nicht nur ein „halbrundes“ Jubiläum, sondern es war auch das erste Turnier mit dem neuen Hallenboden in der Alfons-Dorfner-Halle. Dadurch mussten auch neue Banden angefertigt und mit den Sponsorenlogos bedruckt werden. Durch die beim Union Lembach Logo eingearbeiteten Türen ist seit heuer auch die Überquerung der Banden vor allem für die Kleinsten kein Problem mehr gewesen. Die Anfertigung der Banden übernahm hauptverantwortlich Michael Kaltenhuber bzw. die Firma ifk aus Haibach, die Beschriftung wurde von der Firma Colour-Concept aus Neustift durchgeführt. Vielen Dank dafür!
Die neuen Banden bedeuteten in der heurigen Vorbereitung auf das Turnier einen Mehraufwand, der sich aber definitiv gelohnt hat
Am Samstag, 27. Dezember wurde dann pünktlich um 08:30 von Mario Steininger, einem der vielen Schiedsrichter bzw. freiwilligen Helfer, das U7-Turnier und somit die gesamte Veranstaltung eröffnet. Das erste Turnier fand noch ohne Lembacher Beteiligung statt, in acht von 13 Turnieren kämpften aber auch unsere heimischen Nachwuchskicker um den ersten Platz, der trotz zum Großteil starker Leistungen und einigen Stockerlplätzen in keiner U gelingen sollte. Generell sahen die Besucherinnen und Besuchern sehr spannende und knappe Duelle, wobei sich in insgesamt fünf Turnieren die JUnior Heroes (Nachwuchs aus Julbach und Ulrichsberg) durchsetzen konnten. „Doppelsieger“ beim Turnier waren aber auch die Nachwuchsmannschaften aus Rohrbach-Berg und Altenfelden, die insgesamt jeweils 2x erfolgreich waren.
Alle Spielerinnen und Spieler erhielten als Preis Haribo, die bereits zum dritten Mal vom Kaufhaus Haderer gesponsert wurden. Bei einem 4-tägigen Turnier mit über 600 Kindern ist es keine Selbstverständlichkeit, dass hier in Summe 650 Tüten Haribo gesponsert werden. Ein großes DANKE an dieser Stelle an die Inhaberin Karin Haderer-Lackinger, die am Sonntagabend auch beim Turnier anwesend war und die Siegerehrung übernahm. Die ersten drei Teams erhielten zusätzlich auch noch einen Pokal, der von unserer Spielerin Olivia Brandstetter designt und von Walter Pechmann bzw. den Schülerinnen und Schülern der Technischen Fachschule Haslach dann nach Anleitung gefertigt wurden. Auch hier natürlich Danke an alle beteiligten Personen!
Unsere Sponsorin Karin Haderer-Lackinger war bei einer Siegerehrung anwesend und überreichte die Pokale für die ersten 3 Plätze
Begrüßung und Siegerehrung wurde bei allen 13 Turnieren von unserem Obmann Robert Dietl durchgeführt
Alle Spielerinnen und Spieler sowie die Trainer mit Karin Haderer-Lackinger vom Kaufhaus Haderer, die 650 Tüten Haribo gesponsert haben
Unser U11 Trainer Charly Höltschl dürfte aufgrund seiner Freude wohl auch eine Tüte Haribo ergattert haben – Danke an das Kaufhaus Haderer für das Sponsoring!
Anbei noch die Siegerfotos sowie unterhalb die Ergebnisse der Lembacher Nachwuchsmannschaften. An dieser Stelle auch ein großes DANKE an alle teilnehmenden Teams, wir hoffen, dass wir euch auch bei der 36. Auflage von 27. – 30. Dezember 2026 wieder bei uns begrüßen dürfen!
Alle Ergebnisse der einzelnen Turniere können hier abgerufen werden: https://www.union-lembach.at/event/35-lembacher-nachwuchsturnier-2025/
Die JUnior Heroes traten beim U7 A – Turnier mit zwei Teams an, das erste Team blieb ungeschlagen und gewann alle fünf Partien
In Gruppe B vom U7-Turnier trat Rohrbach-Berg ebenfalls mit zwei Teams an, auch hier gewann das erste Team ohne Punktverlust das Turnier
Bei der U8 lieferten sich Altenfelden und die JUnior Heroes ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem besseren Ende für die Nachwuchskicker aus Julbach und Ulrichsberg
Am Montagvormittag holte sich die U8 der SPG Oepping-Peilstein mit einem Torverhältnis von 28:2 ungeschlagen den Turniersieg
Altenfelden und die SPG Oepping-Peilstein waren bei der U9 punktegleich, das bessere Torverhältnis war ausschlaggebend für unsere Nachbarn
Die JUnior Heroes holten sich souverän mit fünf Siegen aus fünf Spielen den ersten Platz in Gruppe B vom U9-Turnier
6 Punkte Vorsprung auf Platz 2 hatte eine der beiden Rohrbach-Berger Mannschaften am Dienstagvormittag beim vorletzten Turnier des Jahres
Die Union Altenfelden war in Gruppe A vom U10-Turnier punktegleich mit Union Neustift/Oberkappel, hatte aber das bessere Torverhältnis und sicherte sich den Turniersieg
Die engste Entscheidung der 35. Auflage – Sarleinsbach und Lembach hatten gleich viele Punkte und dasselbe Torverhältnis, zwei mehr erzielte Tore entschieden Platz 1 zugunsten der DSG Union Sarleinsbach
Mit einem Torverhältnis von 20:1 konnte der Turniersieger bei der U11 in Gruppe A fast nur JUnior Heroes heißen
Die Union Nebelberg gewann Gruppe B vom U11 B – Turnier mit 13 Punkten und zwei Punkten Vorsprung auf Altenfelden
Im einzigen U12 – Turnier gewann der SV Haslach die Tageswertung trotz einer Niederlage mit vier Punkten Vorsprung
Im einzigen U13 – Turnier fixierten die JUnior Heroes den fünften Turniersieg 2025, das um zwei Tore bessere Torverhältnis war ausschlaggebend gegen die punktegleichen Konkurrenten aus Altenfelden
Unsere kleinsten Fußballstars der U7 beendeten das Hallenturnier auf dem guten 4. Platz
Stockerlplatz mit dem dritten Endrang für unsere U8 in Gruppe A
Auch in Gruppe B im U8-Turnier war eine Mannschaft am Start, dort wurde der sehr starke Platz 2 eingefahren
Im U9 – Turnier waren wir mit 2 Teams am Start, die schlussendlich in der Tabelle auf Platz 3 und 6 lagen
Zwei Tore fehlten unserer ungeschlagenen U10 am letzten Tag für den Turniersieg
Rang 3 für unsere U11 in Gruppe A mit zehn Punkten aus fünf Spielen
In Gruppe B bei der U11 wurde das Treppchen mit Rang 4 knapp verpasst
Leider keinen guten Tag erwischte unsere U13, die sich mit den Plätzen 5 und 6 zufrieden geben musste
Abschließend noch vereinsintern ein großes DANKE an alle Helferinnen und Helfer die beim Auf- und Abbau, in der Ausschank, als Schiedsrichter, als Turnierleitung und in sonstiger unterstützender Funktion zum Gelingen beigetragen haben. Es können leider nicht alle namentlich hier aufgezählt werden, besonders hervorzuheben sind aber unser Obmann Robert Dietl, der an allen Tagen von 7:00 Uhr bis spät am Abend anwesend war, Karin Richtsfeld als Hauptverantwortliche für die Ausschank an den gesamten vier Tagen, Patrick Schürz und Jonas Hofmann für alle technischen Arbeiten vor und während dem Turnier bzw. für die Anlage in unserem neuen Programm „Mein Turnierplan“ sowie Jonathan Altendorfer, der ebenfalls an allen vier Tagen die Turnierleitung tatkräftig unterstützt hat und sich aufgrund zahlreicher Drucker-Probleme seine täglichen Portionen Würstl mehr als verdient hat 😉
Wir freuen uns bereits auf die 36. Auflage Ende Dezember 2026!
Herzlich Willkommen Amarildo und Amadeo Zela
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerNach mehreren Wochen intensiver Gespräche ist die Trainersuche beendet und wir freuen uns, Amarildo Zela als neuen Chefcoach der Union 1947 Lembach präsentieren zu dürfen. Der 53-jährige wechselt von der Union Taiskirchen aus der 1. Klasse Mittewest zu uns und überzeugte uns u.a. mit einem herausragenden Lebenslauf. Nachdem die letzten Trainer immer aus der näheren Umgebung bzw. dem Lembacher Umfeld kamen, fiel die Wahl dieses Mal bewusst auf einen Kandidaten, der bis dato keine Beziehungen zum Verein hatte.
Als Spieler absolvierte der äußerst erfolgreiche Torjäger Amarildo Zela in den 90er-Jahren zwei A-Länderspiele für sein Heimatland Albanien und war in der Spätphase seiner Karriere in Oberösterreich vor allem bei Vorwärts Steyr aktiv. Mit seinen Treffern sicherte er in den Jahren 2004 – 2008 den Steyrern den Durchmarsch von der 1. Klasse bis hin zur OÖ Liga. In den Jahren 2006 – 2008 spielte er auch dreimal mit Vorwärts Steyr in der Landesliga gegen uns und konnte in diesen Duellen vier Treffer erzielen. In der Bezirksliga Ost wurde er 2005/06 Torschützenkönig, auch in den darauffolgenden Landesligajahren war er immer in den Top 5 der Torschützenliste.
Seine Bilanz als Trainer knüpfte nahezu nahtlos an die Erfolge als Spieler an. Der UEFA A-Lizenz Besitzer, der aktuell auch die Kurse für die PRO-Lizenz absolviert, holte 2014/2015 den Vizemeistertitel mit der 1b von Vorwärts Steyr in der 2. Klasse Ost, danach folgten Meistertitel mit Schwertberg in der Bezirksliga Ost sowie mit Ried/Riedmark in der 1. Klasse Nordost. Weitere Stationen waren Hertha Wels inkl. die dortigen Juniors, Kremsmünster, Kronstorf, Union Pregarten sowie die SG Waidhofen/Ybbs, mit denen er ebenfalls Vizemeister in der 1. Klasse West in Niederösterreich wurde. Seit Juli 2025 war er in Taiskirchen aktiv, den Verein verließ er aus eigenem Wunsch.
Als seine großen Stärken beschreibt unser neuer Chefcoach die Spielanalyse, die taktische Planung sowie die Spielerentwicklung aller Altersgruppen, aber vor allem die Förderung junger Talente. Wir sind sicher, dass wir mit Amarildo Zela einen sehr kompetenten Trainer gefunden haben, der uns im Frühjahr wieder ins gesicherte Mittelfeld führen wird. Herzlich Willkommen in Lembach und alles Gute für deinen Start in Blau-Gelb, Amarildo!
Und weil doppelt immer besser hält, hat sich über den Kontakt mit Amarildo Zela auch gleich die Option für einen neuen Reserve-Trainer ergeben. Diese wird ab sofort von seinem Sohn Amadeo Zela betreut, bei dem es einige Parallelen zu seinem Papa Amarildo gibt. Amadeo begann seine Spielerkarriere bei BW Linz und war auch für 1,5 Jahre bei der 1b von Vorwärts Steyr aktiv. In der Zeit bei BW Linz absolvierte er in der Saison 2012/13 auch zwei Partien gegen Lembach, in denen er ebenfalls einen Treffer bejubeln durfte. Die weiteren Stationen des internationalen Gesundheits- und Fitnesstrainers waren Doppl-Hart, St. Georgen/Gusen, Waidhofen/Ybbs, Union Haag, UFC Eferding, SK Asten, SC Kronstorf und St. Martin/Traun, bei denen er zuletzt auch für einige Partien als Co-Trainer der KM fungierte. Im Trainerbereich wird unsere Reserve nun die erste echte Station werden. Amadeo, wir wünschen auch dir einen erfolgreichen Start bei unserem Verein und herzlich Willkommen in Lembach!
Trainingsstart wird Mitte Jänner sein, zu den bereits fünf fixierten Testspielen im Februar/März könnten noch weitere hinzukommen. Hier halten wir euch natürlich auf dem Laufenden. Die bereits feststehenden Spiele:
Freitag, 13. Februar 2026 um 20:00 Uhr gegen Hofkirchen/Putzleinsdorf (in Rohrbach)
Samstag, 21. Februar 2026 um 15:00 Uhr gegen St. Marienkirchen/Wallern 1b (in Wallern)
Sonntag, 1. März 2026 um 14:00 Uhr gegen Gramastetten (in Rohrbach)
Samstag, 7. März 2026 um 13:00 Uhr gegen Haibach (in Natternbach)
Samstag, 14. März 2026 um 15:00 Uhr gegen Natternbach (in Natternbach)
Niederlage in Altenfeldner Nebelschlacht
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerErstmals in der Geschichte standen sich die Damenteams aus Lembach und Altenfelden gegenüber und die Auslosung brachte damals im Juli den spätestmöglichen Zeitpunkt für dieses lang herbeigesehnte Derby, welches vor einer (zumindest aus Lembacher Sicht) Rekordkulisse ausgetragen wurde. Die zahlreichen Fans wurden mit vorweihnachtlichem Punsch, Bratwürsteln und Raclette-Broten verwöhnt, das Spiel entwickelte sich zu einem hart umkämpften Derby-Leckerbissen, in dem sich unsere Damen trotz einer beherzten Leistung im Altenfeldner Nebel schlussendlich geschlagen geben mussten.
Hälfte Eins:
Zwei Änderungen nahm das Trainerduo Gierlinger/Kalischko im Vergleich zur Partie in der Vorwoche in Lochen vor, Julia Kepplinger und Alina Mairhofer kehrten in die Startelf zurück, Johanna Pühringer nahm auf der Bank Platz, Ronja Schlager fehlte im letzten Spiel des Jahres. Einen weiteren Unterschied gab es bei der Trägerin der Kapitänsbinde, Lena Ilk übergab für diese Partie die Schleife an Carolina Stöttner, die sich bei der Platzwahl dann mit ihrer Schwester Juliane im Mittelkreis traf, die bei Altenfelden das Amt der Kapitänin innehat. Trotz kalter und sehr nebliger Bedingungen fanden sich laut offiziellem Spielbericht 630 Zuseherinnen und Zuseher ein, und diese sollten ein intensives und spannendes Derby zu sehen bekommen (solange es der Nebel noch zuließ ;)). Den ersten nennenswerten Abschluss gab es in Minute 6, Juliane Stöttner probiert es mit einem Freistoß, der aber nicht in den Maschen einschlägt. Direkt im Gegenzug finden auch wir unsere erste Gelegenheit vor, Alina Mairhofer schickt Lena Ilk, auch hier ist die Situation aber noch zu ungefährlich. Zwei Minuten später ist es bei den Gastgeberinnen erneut die Ex-Lembacherin Juliane Stöttner, ihren Distanzschuss Richtung Kreuzeck kann aber unsere Torfrau Leonie Gerstl abwehren. Das Altenfeldner Wunderkind Mimi Höglinger wurde in Minute 14 zum ersten Mal gefährlich, ihren Abschluss aufs kurze Eck kann aber ebenfalls Leonie Gerstl entschärfen. Eine Minute später finden nochmals Mimi Höglinger und Claire Pröll eine Chance nach einer Ecke vor, im Gestochere findet der Ball aber schlussendlich nicht sein Ziel.
Unsere Damen waren vor allem in der ersten Hälfte extrem aggressiv in den Zweikämpfen und gingen viele Extrameter, in Minute 21 wäre der Einsatz beinahe belohnt worden. Marlene Schneeberger spielt zu Hannah Kiesl, diese leitet den Ball direkt weiter zu Lena Ilk, die ihr Tempo nutzt und in den Strafraum zieht, ihren Querpass können aber weder Sandra Keil noch Hannah Kiesl verwerten, nach einer unübersichtlichen Situation klärt die Altenfeldner Defensive. Zwei Minuten später ist Leonie Gerstl nach einem Lochpass knapp vor Mimi Höglinger am Ball, in Minute 27 verhindert Laura Kalischko schlimmeres, als sie nach einem Ball in den Rückraum von Flora Reitetschläger einen Schuss von Emma Schlager im Strafraum blockt. Nach einer halben Stunde wurde unsere Defensive dann aber zum ersten Mal bezwungen. Emma Schlager schickt am rechten Flügel Flora Reitetschläger, diese zieht nach vorne und spielt zurück Richtung 16er zur ursprünglichen Passgeberin, Emma Schlager bleibt cool und trifft per Flachschuss ins rechte untere Eck zur Führung. Ca. zehn Minuten lang gab es dann wenig Torraumszenen, bis in Minute 41 der Lembacher Fanblock den Torschrei schon auf den Lippen hatte. Sandra Keil spielt den perfekten Ball in die Spitze zu Lena Ilk, diese läuft alleine auf Torfrau Elisa Hofbauer zu, der Abschluss aus leicht seitlicher Position fällt aber leider zu harmlos aus. Weil auf der anderen Seite auch Mimi Höglinger nach einem Laufduell gegen Carolina Stöttner den Ball nicht im Tor unterbringen kann, bleibt es bei der knappen Pausenführung von Altenfelden.
Hälfte Zwei:
Wechsel zur Pause gab es auf unserer Seite keine, allerdings wäre bei einigen Tribünenbesuchern ein Kleiderwechsel sinnvoll gewesen, durch die vielen Bengalos sahen viele Fans wie Bewohnerinnen und Bewohner von Schlumpfhausen aus, einige Altenfeldner Fans aus dem Fanclub waren zudem noch aus flüssigen Gründen bereits relativ „blau“. In den ersten zehn Minuten gab es noch wenig Abschlüsse, erwähnenswert nur ein Schuss von Laura Schinkinger nach einer Ecke, den Ball hat Elisa Hofbauer aber ohne Probleme. Die Sicht wurde aufgrund des Nebels im Laufe der zweiten Hälfte immer schlechter und so bitte ich die in der Folge teilweise unpräzise Beschreibung der Chancen und Tore zu entschuldigen, von der Tribüne aus sah man fast nur mehr eine weiße Wand mit sich bewegenden Punkten. In Minute 55 schickt Mimi Höglinger Flora Reitetschläger, der Ball wird irgendwie im Nebel geklärt. Zwei Minuten später war Schiedsrichter Fritz Erlinger zu erkennen als er Richtung Mittelkreis zeigt, Altenfelden führt in Minute 57, nach intensiven Analysen und Tatrekonstruktionen dürfte von rechts eine Flanke Richtung zweite Stange gekommen sein, die Claire Pröll über die Linie drückt (evtl. war es auch ganz anders, hier darf jeder seiner Kreativität freien Lauf lassen).
Emma Schlager probiert es dann in Minute 61 mit einem Schuss Richtung rechtes Kreuzeck, in Minute 66 setzt Laura Schinkinger eine lange Tradition fort, dass in Lembach nur Lauras in der Landesliga eine gelbe Karte sehen. Die sich danach ergebende Freistoßsituation führte dann zum 3:0 und zur endgültigen Entscheidung. Helene Lehner tritt den Freistoß aus dem linken Halbfeld, es kommt Gerüchten zufolge zu mehreren Abschlüssen, Juliane Stöttner schießt den Ball dann über die Linie. Aus dem Spiel heraus gab es in weiterer Folge kaum mehr gute Gelegenheiten, evtl. haben sich die Spielerinnen selber auch nicht mehr gesehen, unsere Damen hatten mit den weißen Trikots ein noch größeres Handicap als die in blau spielenden Gastgeberinnen. Generell waren die Bedingungen wohl schon irregulär, von der Tribüne aus waren die Ersatzbänke nicht mehr zu erkennen, die korrekte Abseits-Anzeige war somit in der Schlussphase vermutlich kaum mehr möglich. In den letzten Minuten der Partie gab es noch insgesamt drei Freistoß-Chancen, eine hat Altenfelden, zwei unsere Damen. In Minute 85 probiert es Laura Kalischko und bereits in der Nachspielzeit tritt Caro Stöttner an, bei dieser Standardsituation verpassen die eingewechselten Olivia Brandstetter und Lara Pühringer an der zweiten Stange. Endstand in einem hart umkämpften Derby 3:0.
Fazit:
Ein Derbyfight wie man sich ihn vorstellt, beide Teams haben alles gegeben und die Partie war (erwartungsgemäß) für ein Damenspiel auch härter geführt als man es aus anderen Partien gewohnt war. Unsere Damen haben den Tabellenführerinnen (und Herbstmeisterinnen, Gratulation dazu!) lange Paroli geboten und hätten ihrerseits vor allem in Hälfte Eins gute Chancen auf die Führung bzw. den Ausgleich gehabt. Wie bei den Herren war das Glück aber nicht auf der Seiteunserer Ladies und aufgrund des Chancenplus der Gastgeberinnen geht deren Sieg in Summe in Ordnung. In der Tabelle werden wir auf Rang 11 überwintern (aktuell noch Rang 10, am Sonntag findet aber das Duell Windischgarsten (11) gegen LSC Linz (12) statt, wo ein Team fix punkten und in der Tabelle an uns vorbeiziehen wird). Auch für die Damen heißt es jetzt Pause bis März, nach dieser viermonatigen Pause kann die aktuelle Niederlagenserie hoffentlich rasch beendet werden.
Ausblick:
Das Fußballjahr 2025 ist nun endgültig vorbei, das Vereinsjahr aber noch nicht, denn im Dezember stehen noch zwei Veranstaltungen auf dem Programm:
Samstag, 13. Dezember 2025: Punschstand am Marktplatz (ab 16:00 Uhr)
Samstag, 27. Dezember 2025 – Dienstag, 30. Dezember 2025: Nachwuchs-Hallenturnier in der Alfons-Dorfner Halle (jeweils ab 08:30 Uhr).
Darüber hinaus möchten wir auch gleich auf die ersten zwei Veranstaltungen im Jahr 2026 aufmerksam machen:
Samstag, 24. Jänner 2026: Nagelturnier am Sportplatz
Samstag, 28. Feebruar 2026: Hosn Owi Turnier am Sportplatz
Zudem wurden auch bereits alle fünf Testspiele der Wintervorbereitung bei den Männern fixiert:
Freitag, 13. Februar 2026 um 20:00 Uhr gegen SPG Hofkirchen/Putzleinsdorf (in Rohrbach)
Samstag, 21. Februar 2026 um 15:00 Uhr gegen SPG St. Marienkirchen/Wallern 1b (in Wallern)
Sonntag, 1. März 2026 um 14:00 Uhr gegen Gramastetten (in Rohrbach)
Samstag, 7. März 2026 um 13:00 Uhr gegen Haibach (in Natternbach)
Samstag, 14. März 2026 um 15:00 Uhr gegen Natternbach (in Natternbach)
Trainerwechsel in Lembach
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerNach einer für alle Seiten enttäuschenden Hinrunde 2025/26 wurde vereinsintern entschieden, dass Thomas Mühlparzer ab sofort nicht mehr Trainer der Union 1947 Lembach ist. Die Winterpause ist aus unserer Sicht der ideale Zeitpunkt für einen neuen Trainer, um die Mannschaft kennenzulernen und uns mit neuen Impulsen ab dem Jahr 2026 ins gesicherte Mittelfeld zu führen.
Thomas Mühlparzer begann seine Spielerkarriere bei uns und war bis auf eine 2,5-jährige Pause rund um die Jahrtausendwende bis zur Saison 2008/09 in Lembach aktiv. Danach war er noch einige Jahre für die TSU Kirchberg in der 2. Klasse tätig. Zu Beginn seiner Trainerlaufbahn war er vor einigen Jahren bereits als Co-Trainer von Peter Wiesinger in Lembach und hat unseren Verein nach einigen Jahren Pause im April 2023 als Chefcoach übernommen. In 75 Pflichtspielen (29 Siege, 21 Unentschieden und 25 Niederlagen) konnte er einen Punkteschnitt von 1,44 erzielen. Highlights seiner Amtszeit waren 14 ungeschlagene Spiele in Folge von Ende April 2024 bis Mitte Oktober 2024, dreimal Rang 6 in der Endabrechnung sowie mehrere Kantersiege (u.a. 2x 6:0 gegen Haibach bzw. Wartberg und 1x 5:0 gegen Altenberg). Thomas, ein großes Danke für deinen Einsatz in den letzten 2,5 Jahren für unseren Verein! Wir wünschen dir alles Gute für die Zukunft und würden uns freuen, wenn wir dich im Frühjahr als Zuseher bei unseren Spielen begrüßen dürfen.
Unabhängig von dieser Entscheidung haben Co-Trainer Jürgen Hötzendorfer (familiäre Gründe) und Reserve-Trainer Michael Kaltenhuber (Pause wegen Hausbau) den Verein bereits frühzeitig im Herbst informiert, dass sie ab der Rückrunde nicht mehr bzw. nur mehr sehr eingeschränkt zur Verfügung stehen. Besonders hervorzuheben ist die starke Entwicklung unserer Reserve in der Amtszeit von Michael Kaltenhuber, im Vorjahr wurde gemeinsam mit Papa Wilfried der Herbstmeistertitel gefeiert, heuer überwintern wir auf dem starken vierten Platz. Lieber Jürgen, lieber Michael, auch euch ein großes Danke und alles gute für eure kommenden privaten Projekte.
Sobald Nachfolger für die Trainerposten gefunden wurden, informieren wir euch natürlich über unsere sozialen Kanäle.
Derby des Jahres
/in Fußball-News, Fußball-TopNews /von Klaus DraxlerWährend sich die Herren nach der Niederlage gegen Schweinbach bereits in die Winterpause verabschiedet haben, gibt es bei den Damen noch ein letztes Meisterschaftsspiel im Jahr 2025. Und dies ist nicht irgendein Spiel, sondern das wohl wichtigste und prekärste Meisterschaftsspiel in der Geschichte beider Vereine. Stand anfangs noch eine Kooperation von Lembach und Altenfelden im Raum, agierten beide Teams schlussendlich doch als eigenständige Vereine, mit Juliane Stöttner mussten wir auch eine Schlüsselspielerin zu den Blau-Weißen ziehen lassen. Aus tabellarischer Sicht scheinen die Rollen klar verteilt, die Motivation unserer Spielerinnen für dieses Spiel ist aber seit Monaten verständlicherweise hoch und vielleicht kann mit einer geschlossenen Teamleistung im finalen Spiel 2025 noch eine Überraschung gelingen.
Gegnerinnen-Check:
Wenn selbst die OÖ Nachrichten einen eigenen Artikel über einen Verein verfassen, dann muss dort etwas besonderes aufgebaut worden sein. Und besonders ist die noch junge Geschichte der Altenfeldner Damen auf alle Fälle, denn seit Einstieg in den Meisterschaftsbetrieb kassierte die Reisinger-Elf noch keine einzige Niederlage und sicherte sich in der Premierensaison in der Frauenklasse Nord/Ost den Meistertitel. Auch heuer bewegt man sich in ähnlichen Sphären fort, nach zehn Runden führen die Altenfeldner Damen mit 28 Punkten die Tabelle an. Maßgeblichen Anteil an diesem Höhenflug hat Mimi Höglinger, die in 1,5 Jahren 45 Treffer beigesteuert hat. Offensiv nicht zu vernachlässigen sind aber auch Juliane Stöttner mit sechs bzw. Flora Reitetschläger mit fünf Toren im Herbst. Sucht man das Haar in der Suppe, kann man die Defensive anführen, hier liegen die Altenfeldnerinnen „nur“ auf Rang Zwei ex aequo mit den Bezirkskonkurrentinnen aus St. Stefan, die SPG Antiesenhofen/Ried/Weilbach hat drei Gegentore weniger kassiert als das Mühlviertler Duo. Zu Hause sind die Gastgeberinnen auch minimal verwundbarer als auswärts, das einzige Saisonunentschieden gab es Mitte Oktober im PanoramaPark Stadion gegen die 1b der SPG Wallern/Krenglbach.
Auf die zweitbeste Saisontorschützin, Kapitänin Juliane Stöttner, wartet auf alle Fälle ein besonderes Duell, es geht für sie nicht nur gegen den Ex-Club, sondern auch gegen ihre Schwester Caro, die unserseits natürlich versuchen wird, einen weiteren Saisontreffer ihrer Schwester zu verhindern. Zudem gibt es weiteren Lembach-Bezug, die aktuelle Altenfeldner Torfrau Theresa Wolfmayr absolvierte zehn Partien in unserem Trikot, auch unsere ehemaligen Spielerinnen Anja Neumüller und Nina Neulinger sind mittlerweile bei Altenfelden gemeldet, hatten aber 2025 noch keine Einsätze.
Historische Bilanz:
Eigentlich hätte ich mir diese Überschrift sparen können, vollständigkeitshalber sei aber erwähnt, dass es das erste Duell beider Teams sein wird.
Unsere Formkurve:
Gab es vor einigen Jahren im Bezirk Rohrbach mit Nebelberg und ab der Saison 2014/15 mit St. Stefan nur zwei Damenteams, hat sich diese Anzahl durch uns und Altenfelden auf vier erhöht. Maßgeblichen Anteil hatte sicher unser Verein bzw. unsere Damen durch die langjährige Organisation des Ladies Cup (2025 bereits die 12. Auflage!) und den Einstieg in den Meisterschaftsbetrieb ab der Saison 2019/20. Mit Julia Gierlinger, Hannah Kiesl, Sandra Keil, Lena Ilk, Julia Kepplinger, Julia Peer, Johanna Pühringer, Marlene Schneeberger, Olivia Brandstetter und Elisa Hofer gibt es zehn Spielerinnen der ersten Stunde, diese waren auch beim Aufstieg am Ende der Saison 2023/24 dabei. Die erste Landesligasaison wurde mit zwölf Punkten auf Rang 8 abgeschlossen, Highlights waren die beiden Siege gegen Hellmonsödt und die Unentschieden gegen die Topteams Schweinbach/Hagenberg und St. Stefan. Dass das zweite Jahr in einer neuen Liga oft das schwierigste ist, zeigte sich in der heurigen Saison bei unseren Ladies durchaus.
Am 24. August wurde mit einem 0:2 Auswärtssieg gegen Aspach-Wildenau noch ein mehr als gelungener Auftakt gefeiert, die Treffer von Hannah Kiesl und Lena Ilk sollten für die kommenden beiden Partien aber die letzten gewesen sein. Nach einer 0:10 Pleite im Derby gegen St. Stefan mussten sich unsere Ladies auch im Cup mit diesem Ergebnis geschlagen geben, gegen OÖ Liga Spitzenteam Wallern/Krenglbach war das deutliche Ergebnis wohl noch einfacher zu verkraften als die bitte Derbypleite eine Woche zuvor. Eine Woche später schienen die Pleiten abgehakt, Goalgetterin Lena Ilk sicherte uns einen Auswärtspunkt beim 1:1 gegen LSC Linz. Ab dann war der Faden aber leider völlig gerissen, es folgten sieben Niederlagen am Stück, zuletzt waren wir speziell gegen die SPG Aschach/Steyr/St. Ulrich/Ternberg und die 1b der SPG Wallern/Krenglbach wieder nahe dran an einem Punktegewinn. Auch gegen Lochen in der Vorwoche stand es in Minute 75 noch 2:2, ehe wir uns nach drei Gegentreffern noch mit 5:2 geschlagen geben mussten.
In einer Hinsicht kann die Leistung unserer Damen aber nicht hoch genug eingeschätzt werden, denn obwohl unsere Ladies schon lange zusammenspielen, haben sie ein noch immer sehr junges Team, welches auch die Tabelle der Eigenbauspieler U24 anführt (dort werden alle Spielminuten von Eigenbauspielerinnen, welche seit mind. 3 Jahren beim Verein sind und unter 24 Jahre sind addiert). In der Fremde sind unsere Damen zudem gefährlicher, alle vier Saisonpunkte wurden auf gegnerischen Anlagen erzielt, in der Auswärtstabelle liegt man dadurch beispielsweise vor den Gesamttabellenfünften aus Lochen. Die acht Saisontore sind auf drei Spielerinnen verteilt und gehen auf das Konto von Lena Ilk (5), Laura Kalischko (2) sowie Hannah Kiesl (1).
Schiedsrichter:
Große Erfahrung bringt der Unparteiische mit, der auf den Namen Fritz Erlinger hört. Für die Altenfeldner Damen wird es die Premiere mit Schiedsrichter Erlinger, unsere Ladies kennen ihn bereits vom 2:2 gegen Hellmonsödt im Oktober 2021 und von der 1:4 Heimniederlage im Juni 2025 gegen St. Oswald/Fr.
Spielort und Uhrzeit:
Gespielt wird am Samstag, 15. November 2025 um 15:30 Uhr im PanoramaPark Stadion Altenfelden. Alle auf nach Altenfelden, unterstützt unsere Damen bei diesem so wichtigen Spiel, zudem ist es das letzte Spiel vor der viermonatigen Fußballpause!
Ausblick:
Die nächsten Pflichtspiele gibt es bei Damen und Herren dann am Wochenende 20. – 22. März 2026 (genaue Spieltermine werden erst fixiert und ca. Anfang Februar bekanntgegeben). Während unsere Reserve dort noch spielfrei hat, reist unsere KM auf den Linzer Bachlberg und trifft auf Admira Linz, unsere Damen eröffnen das Jahr 2026 mit einem Heimspiel gegen Aspach-Wildenau. Folgende Testspiele sind bei den Herren bereits fixiert, über alle weiteren Testspiel-Termine informieren wir euch über WhatsApp bzw. unsere sozialen Netzwerke:
Samstag, 21. Februar 2026 um 15:00 Uhr gegen SPG St. Marienkirchen/Wallern 1b (in Wallern)
Samstag, 7. März 2026 um 13:00 Uhr gegen Haibach (in Natternbach)
Samstag, 14. März 2026 um 15:00 Uhr gegen Natternbach (in Natternbach)